Soros auf Geheim-Mission in Rom

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Die Zahl der übers Mittelmeer kommenden Flüchtlinge steigt wieder deutlich an. Ausgerechnet jetzt traf der Milliardär Soros zu einem Geheimbesuch in Rom ein.

In Deutschland taucht das Phänomen in der politischen Debatte kaum mehr auf. Dabei ebbt die Massenflucht über Afrika nach Europa keineswegs ab, vielmehr steigt die Zahl der Flüchtlinge seit dem Frühjahr wieder an. Mit dem besseren Wetter schicken die Schlepperbanden Tausende auf die lebensgefährliche Überfahrt von Libyen nach Italien. Etwa 50 Prozent mehr Flüchtlinge als vor einem Jahr wählen diesen Fluchtweg.

Allein am vergangenen Wochenende retteten Schiffe der Marine, der Küstenwache, der EU-Grenzschutzbehörde Frontex und von Nichtregierungsorganisationen binnen 48 Stunden über 6000 Migranten aus dem Mittelmeer.[1] Etwa 15 Prozent der in Italien anlandeten Migranten stammen inzwischen aus so fernen Ländern wie Bangladesch. Rund 10.000 Euro zahlen sie den Schleppern für die Flucht nach Europa, die für alle aber vorerst in Italien endet, da die Italiener die Migranten, anders als früher, nicht einfach in andere Länder weiterreisen lassen können. Frankreich und Österreich haben ihre Grenzen zu Italien geschlossen.

Was geschah im Palazzo Chigi?

In Italien führt die weiter steigende Zahl der Flüchtlinge zu erheblichen Spannungen, denn das Land steckt in einer anhaltenden Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit erreicht mit zwölf Prozent ein Rekordhoch, unter den jungen Leuten ist sogar fast jeder Zweite ohne Arbeit. Das sind keine guten Bedingungen für weitere gesellschaftliche Belastungen. Und viele Italiener gehen davon aus, dass sich die Lage im Land weiter verschärfen wird.

Aus diesem Grund sorgte eine in der vergangenen Woche veröffentlichte Meldung für Unruhe. Darin hieß es, der Milliardär George Soros sei zu einem Geheimtreffen mit Ministerpräsident Paolo Gentiloni in Rom gewesen.[2] Das Treffen sei weder bekannt gemacht worden, noch finde sich irgendein Hinweis dazu auf der Website der italienischen Regierung. „Ich werde Premierminister Gentiloni im Parlament über die Hintergründe zu dem Soros-Besuch im Palazzo Chigi befragen“, kündigte Elvira Savino von der Forza Italia für die nächste Parlamentssitzung an.

Pikant ist der offenbar verschwiegene Soros-Besuch deshalb, weil sich der Milliardär seit Jahren für die Migration nach Europa stark macht. Er initiierte mehrere einflussreiche Nichtregierungsorganisationen, die er mit viel Geld ausstatte. Ihr Ziel ist es, massiven Einfluss auf die internationale Politik auszuüben. Einige dieser Organisation sind unmittelbar in die Flüchtlingskrise involviert.

Das Soros-Netzwerk

Zu diesen Organisationen zählt etwa MOAS (Migrant Offshore Aid Station), einer privaten Organisation zur Seenotrettung mit Sitz auf Malta. Auch die NGO „Save The Children“, die sich ebenfalls für die Rettung der Flüchtlinge im Mittelmeer einsetzt, gehört zum Soros-Netzwerk. Zu ihren Partnern zählt die von Soros gegründete und inzwischen sehr einflussreiche Open Society Foundation. Mit dabei sind auch Médicins Sans Frontiéres. Angeblich soll eine Soros-Organisation auch das Handbuch für Flüchtlinge finanziert haben, das bei Migranten auf der Balkan-Route gefunden wurde und Hinweise für die Einreise nach Deutschland enthielt.

Warum also kam Soros, der erst vor einem Jahr die europäischen Staats- und Regierungschefs zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung für die Migranten aufgerufen hatte, ausgerechnet jetzt, wo die Zahl der übers Mittelmeer kommenden Flüchtlinge wieder ansteigt, nach Rom, rätseln die Italiener. Vor allem wüsten sie gern, was er mit Gentiloni zu besprechen hatte. Es könnte auch für die anderen EU-Länder interessant sein.

 

Anmerkungen

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-mittelmeer-221.html

[2] http://www.ilgiornale.it/news/politica/quellincontro-palazzo-chigi-soros-e-premier-gentiloni-1392744.html

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Über Günther Lachmann

Günther Lachmann ist Journalist, Autor und strategischer Berater der Thüringer AfD-Fraktion. In seinen Beiträgen befasst er sich unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

68 Kommentare zu Soros auf Geheim-Mission in Rom

  1. Aspasia // 11. Mai 2017 um 10:23 //

    Soros ist die Spitze der Globalisierungsstrategen (Open Society). Nicht umsonst ist er mit seinen Organisationen in Rußland und Ungarn verboten. Er soll auch Hauptfinanzier von Aufständen gegen Regierungen sein, s. Ukraine. Seine Strategie des „Weltumbaus“ läuft langfristig mit Dauerbeeinflussung und Ideologisierung der vor allem jungen Europäer über seine Organisationen/Medien.
    Die Dauereroberung durch illegale Kulturfremde nach Europa ist ebenso die Strategie, Europa kulturell und wirtschaftlich zu zerstören.
    Das alles liegt bereits offen und schriftlich durch die Veröffentlichungen von Th. Barnett („Blueprint vor Action“ u. „The Pentagon´s New Map“, 2005) vor. Dort wird die Vermischung der Europäer in eine „braune Rasse mit einem IQ von 90“, die dann zu dumm zum Denken aber noch gut zum Arbeiten sind, durch Masseneinwanderungen als Ziel angegeben.
    Daß ein solches gigantisches Zerstörungswerk, das diese Globalisten durchführen, von unseren Politikern mitgemacht wird, ist die eigentliche Frage und der wirklich Skandal!

    • Ranma // 12. Mai 2017 um 03:40 //

      Was hat Soros nur davon? Die Hinweise häufen sich, daß Soros tatsächlich hinter der Massenmigration steckt und sich die viel Geld kosten läßt. Vor ein paar Tagen erst gab es eine Beinahe-Kollision des Bootes einer Hilfsorganisation mit einem Schiff der libyenischen Küstenwache. Das schlüpfte in die Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen durch, obwohl es sowohl bewies, daß die libyenische Küstenwache Flüchtlinge einsammelt und das niemand anderer übernehmen braucht als auch, daß manche europäischen Hilfsorganisationen wirklich bis in libyenische Gewässer fahren, um Flüchtlinge aufzunehmen. Inzwischen offenbar ohne Schamgefühl, sonst wäre nicht über den Beinahe-Zusammenstoß berichtet worden. Ferner folgt aus der Aktivität vor fremder Küste auch, daß die Massenmigration inszeniert ist. Da muß man schon fragen, was das soll und wieso Soros so vieles dafür tut. Auch warum Soros da vieles bezahlt ohne Aussicht, daran etwas zu verdienen.

      Was Th. Barnett dazu veröffentlicht überzeugt nicht. Denn wenn Soros wirklich dermaßen wenig Ahnung von Naturwissenschaft hat, dann wäre es für ihn ein Leichtes, fachkompetente Leute einzukaufen. Sollte Soros gar ein eingefleischter Wissenschaftsverweigerer sein? Mindestens so schlimm wie Kreationisten aus dem Bibelgürtel der USA?

      Wenn man Soros allerdings einen Plan durchführen läßt, der gegen die Naturgesetze verstoßen soll und daher nur scheitern kann, dann taugt das kaum zum Skandal. Wenn man weiß, daß sein Plan scheitern wird und deshalb Geld von Soros nimmt und danach dabei zuschaut wie sein Plan scheitert, weil der gegen die Naturgesetze verstoßen soll, dann ist das ganz im Gegenteil eher strategisch genial.

      Es ist aber kaum anzunehmen, daß Soros wirklich ein solcher Dummkopf ist. Deshalb ist die Frage weiterhin offen, warum er für eine Massenmigration in die EU sorgen sollte.
      Ranma

      • MutigeAngstfrau // 12. Mai 2017 um 08:43 //

        Vielleicht sollten Sie etwas zum Thema Migrationswaffe recherchieren und ganz sicher auch das Thema der Logen beleuchten. Mir hat damals die unglaublich spannende Sendung, die Sie im Link finden, die Augen geöffnet.

        Oder war Ihr Beitrag eine missglückte Satire?

        https://youtu.be/JEwT14Dz2QY

      • Zitrone // 12. Mai 2017 um 08:56 //

        Diesmal keine Satire, auch kein Buch, dennoch höchst interessant und sehr nah
        an der Realität:

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 09:49 //

        @Zitrone & AngstLeserin MAF

        Der Doktor hat bei zu viel Filmkonsum vor der/ einer ‚Mechanisierung‘ der Seele gewarnt. Sie verliert dann ihre innere Geschmeidigkeit, das Argumentieren und klare Denken verarmt und wird spröde, haben Sie das vergessen?

        Mein geisteswissenschaftlich-praktischer Tipp, machen Sie sich doch nach jedem Sachtthemen-Videokonsum ein Exzerpt und wenn Sie dann ein weiteres Video hier einstellen, verhandeln Sie in Ihren Worten und Ihren Begriffen, was der Autor behauptet, wo sie mitgehen und wo Sie vielleicht ‚differenzieren‘, sonst verkümmert das begriffliche Denken und das ‚reine‘ Denken entschwindet in weiter Ferne am Horizont!! Und der Doktor legte doch alles auf die Entfaltung des richtigen, willensmassig bekräftigten, eigenen Denkens. Den Rat hatte ich damals freudig von ihm, ad litteram, angenommen, bei meiner ersten Steinerlektüre mit 15 Jahren. Ich erinnere mich noch an den Inhalt und das Leseerlebnis von ‚Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt‘, nach 45 Jahren, GA 141:
        http://anthroposophie.byu.edu/vortraege/141.pdf, eine braune Leinenausgabe.

        Auch zum Lesen für @MutFrau sehr zu empfehlen, als Themeneinstieg.

        Und was ist erst mal, wenn wir auf verschiedenen Planeten unsere Entwicklung unternehmen, werden, bei etwas innerem Fortschritt? Ich glaube nicht, das der Mensch die karmisch erforderlichen Abläufe einfach so durchkreuzen kann. Diejenigen, die das suggerieren, erreichen über Ihre Suggestionen schon die Angstproduktion, die sie brauchen, um die Menschen als Schafe besser manipulieren zu können. Tatsächlich lässt sich echte Vorsehung, die immer auch dynamisch nachregulieren kann, nicht einfach ausschalten. Das zeigen so wahre, wie alte, Geschichten von Menschen, denen geweissagt wurde, sie werden ein Unglück haben. Sie blieben zu Hause und wurde dort durch einen herabfallenden Ziegel oder sonst was getötet. Manipulationsängste schüren den Materialismus, untergraben das Vertrauen in eine geistige (intelligible) Welt, die uns beschirmt und dennoch prüfend herausfordert, aber nie sinnlos nur in die Irre führt! Soros will als übler Materialist diese Ängste verbreiten, mit seinen schrägen Kumpanen und es ist ihm auch teilweise gut gelungen, er hat nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, dieser Angstgroßproduzent. Aber werdet doch nicht von diesem Soros-Video-Müll und dem ganzen Schund drumherun, abhängig und besoffen, lest doch anspruchsvollere Bücher, die auch den historischen Horizont und das Denken erweitern, Euer Denken und Euren Horizont damit es zu einem intelligiblen ‚unsrigen‘ Horizont und denken wird ihr nicht mit diesen Dummteufeln hier auf Terra zurückbleiben müsst. Ist doch nicht nötig. Ich habe in der Zeit meiner Steiner-Erstlektüre viele Öl- und Pastellkreidebilder gemalt, oft mit Motiven andersfarbiger Sonnen, einer Doppelsonne. Ich weiß, dass mich vor allem die merkwürdigen Stereoschatten(!) an den Berglandschaften und Bäumen beschäftigt hatten, sie einfach malen wollte, das ging so ein halbes Jahr lang, alles neben der normalen Schule und dem Familienleben mit drei weiteren Geschwistern. Für Steiner interessierte sich damals nur meine Mutter, sie begann zeitgleich mit mir zu lesen, erinnert sich heute noch, mit Humor, daran zurück. –

      • MutigeAngstfrau // 12. Mai 2017 um 10:59 //

        @ Conrath

        Bin durchaus geduldig, aber nun reicht es mir wirklich.
        Ihr Oberlehrergestus geht mir mächtig auf den Keks. Verschonen Sie mich zukünftig damit!

        Zum einen reicht es wirklich, wenn Sie hier im Kommentarbereich dozieren, zum anderen habe ich eine völlig andere Auffassung vom Sinn einer solchen Versammlung von Denkanstoßenden.
        Die mag ja streitbar sein, jedoch verhalte ich mich eben nach dieser, und Sie sich nach Ihrer, okay?

        Sollte mir der Betreiber der Plattform zu verstehen geben, dass meine Auffassung hier nicht erwünscht ist, werde ich meine Beiträge sofort einstellen.

        Leben Sie wohl weiterhin!

      • Zitrone // 12. Mai 2017 um 11:12 //

        @Conrath

        “Der Doktor hat bei zu viel Filmkonsum vor der/ einer ‚Mechanisierung‘
        der Seele gewarnt. Sie verliert dann ihre innere Geschmeidigkeit, das
        Argumentieren und klare Denken verarmt und wird spröde, haben Sie
        das vergessen?”

        Nein, habe ich nicht vergessen! Allerdings gilt das Selbe bei zu viel
        Internetkonsum, denn dort sitzt man ebenso vor einem Bildschirm,
        werter @Conrath! Nachdem Sie hier im Forum, von morgens bis
        zum späten Abend unentwegt insistieren, sollte man da nicht
        vorsorglich um Ihre innere Geschmeidigkeit, etc. etc., besorgt sein?

        “Mein geisteswissenschaftlich-praktischer Tipp, machen Sie sich doch
        nach jedem Sachtthemen-Videokonsum ein Exzerpt und wenn Sie
        dann ein weiteres Video hier einstellen, verhandeln Sie in Ihren
        Worten und Ihren Begriffen, was der Autor behauptet, wo sie mitgehen
        und wo Sie vielleicht ‚differenzieren‘….”

        Nicht jeder hat Personal zu Hause, welches sich um den alltäglichen
        Handlungsablauf, wie beispielsweise Schuhe, Fenster putzen, kochen,
        gärtnern, oder was immer im Alltag ausgeführt werden muß, kümmert.

        Deshalb erlaubt es meine Zeit leider nicht, zu allem und jedem meinen
        Senf in „Worten und Begriffen“, abzugeben. Dieses Privileg ist wohl eher
        ein kaiserliches, man überlasse dies aus o.g. Gründen gerne dem seman-
        tischen Hochadel.

        Sie mit dem Putzlappen in der Hand grüßend.

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 11:45 //

        @MutFrau & Frau Zitrone

        Ich habe Sie nicht persönlich angegriffen und warum so heftig?

        Stimmt es etwa mit dem gründlicheren Studierdefizit, seien Sie mit sich ehrlich, ich verachte niemanden, der zu viel Videos konsumiert, das wäre ein Missverständnis und doch keine Frage der Moderation?

        Ihnen ist schon klar, wie viele Millionen Menschen vor Angst nix mehr mit Politik zu tun haben wollen (> Kaninchen vor der Schlange-Effekt)? Und dagegen aufzuklären und die Einladung zum vermehrten Lesen und hier auch Denkschreiben auszudrücken, ist doch kein Gedanken-Verbrechen, Hallo?

        Soll alles so bleiben, jeder fürchtet/ flüchtet, sich in Videos und alles bleibt ruhig im Kopf und auf den Straßen?

        Worin bitte, sollte das respektlos sein, eine solche Aufforderung?

        Tja, sie entspricht nicht dem Selbstbild, das frau/ mann von sich selber hat, stimmt, nur denken Sie doch an den armen Sokrates. Er wurde aus diesen niederen Gründen vergiftet, durch den Senat von Athen, weil er die damaligen Selbstbilder der Leute infrage stellte, mal drüber nachsinnen bevor Sie hier eins auf Forenopfer geben. So etwas können Sie dann mit Jan & Co. spielen, das ist mir zu blöde.

        Sie politisch aufmunternd grüßend

        Frau Zitrone,

        nein, gestern hatte ich eines der 5 Wohnküchenfenster geputzt, gleich wird die Küche noch gefegt, Wischen hat noch Zeit (bei mir) und die Waschmaschinenladung wartet darauf gehängt zu werden (wie unsere Politikmonster in Berlin) und das Essen ist vorbereitet, Reis mit Gemüse,… Ich nehme diese Nebenbeschäftigungen als Sport und Abwechslung, mähe Gras und wechsele platte Räder aus.

        Sie, mit dem Besen zurückgrüßend und auf weitere gute Steinerzitate von Ihnen wartend, nach Ihrer Staubbezwingung, dem Einkauf und der Essensbereitung.

        Bücher verstauben immer sehr lästig, habe zwei Staubwedel, aber ehrlich gesagt, den brutalen Staub-Schmutzkampf habe ich längst aufgegeben oder noch genauer, nie mit letzter Inbrunst geführt, also mit guter Improvisation und gelegentlicher Zusatzassitsenz, ja ich gebe es zu.

      • MutigeAngstfrau // 12. Mai 2017 um 13:06 //

        Wie nett, dass Sie mich in die Kategorie des Geolitico – Verschönerers stecken.
        Herzlichen Dank, zelebrieren Sie sich hier gern weiter und lassen mir meins, hm?

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 14:20 //

        @MutFrau

        Schon wieder voll in die Opferrolle hinein? Diesmal ‚k l a u e‘ ich Ihnen Ihren Jan? Hallo?

        Den können Sie gerne, von Kopf bis Fuß, geschenkt haben, offensichtlich bevorzugen Sie solche Rollen, sobald einmal von ferne Kritik dabei sein sollte auch für Sie, gleich voll auf die Bremse und laut Opferstop rufen, wie die Kinder mit ihrem Hexenstopspiel.

        Und ‚zelebrieren‘ und Themen bewegen, etwa das politische Denken, ist für Sie eine Kategorie, interessant aber auch. Dafür trennen Sie dann Leute wie Jan in eine (nichtmenschliche?) andere Kategorie des Menschseins!? Umfasst letzteres denn nicht auch Blödsinn abzusondern oder welche Begriffsbildungsanregung hatten Sie damit gemeint/ bezweckt?

        Auch so, Sie sprechen in der Frau-Mann-Fremdsprache, okay, aber ich lasse Sie ja bereits in Ruhe, wie soll ich das jetzt wieder rückübersetzen? 😉

        Ich Sie auch

      • MutigeAngstfrau // 12. Mai 2017 um 15:30 //

        Und Sie halten sich für klug?

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 16:30 //

        @MutFrau

        Korrektur ach, nicht auch

        „Ach so, Sie sprechen in der Frau-Mann-Fremdsprache, okay, aber ich lasse Sie ja bereits in Ruhe, wie soll ich das jetzt wieder rückübersetzen? 😉 Zitat C.

        Klug in Bezug auf was?

        In Bezug auf Sprache Frau/ Mann eher mittelprächtig, sagt mir frau nach, in anderen Bereichen ganz unterschiedlich.

        Und wie ist es bei Ihnen? Wie ist Ihr EQ? Sind Sie handwerklich geschickt, haben Sie ein Erziehungstalent, eine Hand für Blumen, kochen Sie gut?

        Ich habe mit Pflanzen öfters Pech gehabt, jetzt gerade mit einer Bambusanpflanzung, war wohl noch zu kalt hier auf dem Berg, bin dafür eher ein intuitiver Tierversteher und kann mit Kindern gut spielen, habe oft ausgeholfen, auch in der erweiterten Nichten- und Neffenerziehung/ Unterhaltung, bin tendenziell etwas zu wenig streng, mache dafür viel Blödsinn mit den Kids, die sich dann schon freuen, wenn ich mal zu Besuch komme.

        Oder wollten Sie das alles garnicht wissen, haben Sie mich nur wieder auf’s Glatteis geschickt?

        Grüßend

      • @Conrath

        Aufklären kann man auf ganz verschiedene Art und Weise; das Selektieren ist für manche Menschen sehr schwer und erfordert eigenes Denken, Bauchgefühl und gesunde Kritik verbunden mit Erfragen von genauen Zusammenhängen bzw. Hintergründen. Ähnlich, wie Sokrates es getan hat mit seiner Dialektik.

        Sie schreiben: „nur denken Sie doch an den armen Sokrates. Er wurde aus diesen niederen Gründen vergiftet, durch den Senat von Athen, weil er die damaligen Selbstbilder der Leute infrage stellte, mal drüber nachsinnen..“ Zitat-Ende

        Sokrates wurde nicht durch den Senat von Athen vergiftet. Sokrates wurde aufgrund von Abstimmungen des Athener Volkes durch den Senat zum Tode verurteilt und wartete im Gefängnis auf seine Hinrichtung. Da er – trotz Verurteilung – nach wie vor ein angesehener Athener war, wurde ihm sozusagen inoffiziell erlaubt, sich mit dem heute berühmten Schierlingsbecher selbst zu vergiften. Jede andere damals gängige Art von Hinrichtung wäre für ihn sicherlich schmerzhafter und möglicherweise demütigender gewesen.

        Für mich war Sokrates einer der großartigsten Philosophen (einzigartig ist und bleibt natürlich Jesus von Nazareth) überhaupt, direkt danach folgt Platon, aber das nur am Rande.

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 22:41 //

        @Rosi

        Jein,

        nein,
        nur der Senat hätte Sokrates nach dem Urteilsspruch noch freisprechen können, was er nicht offiziell tat. Problem, S. hatte sich vorher schon festgelegt in seiner Argumentation und wurde (in der Diktion Platons, der uns die Geschichte so erzählt, wie sie historisch exakt war, kann nur vermutet werden) vom Volk gehasst und geliebt, wie heute manch anderer Volksheld.

        Ja,
        S. erhielt Hinweise durch einzelne Senatoren, wie er die Stadt verlassen konnte, für den Senat gesichtswahrend – ein modernes Problem. Das aber wiedersprach seinem Gewissen und dem Rat des, ihn führenden, Daimons (intelligible Beratung) und seiner Lebenseinstellung.

        Ja, die Mehrheit der Volksvertreter, nicht das ganze Volk, war wahlberechtigt, verlangte seinen Tod, wegen angeblicher Lästerungen. Und S. steht für die schonungslose Wahrheit über uns alle, ihn S. eingeschlossen(!), die somit die Mehrheit ‚u n d‘ der Senat nicht vertrugen, auch das ein sehr modernes, zeitloses Thema.

      • @Conrath

        Nun erklären Sie mir nur diesen einen Satz von Ihnen:

        „Jein,

        nein,
        nur der Senat hätte Sokrates nach dem Urteilsspruch noch freisprechen können, was er nicht offiziell tat.“

        Hätte können, was er nicht offiziell tat.

        Das, @Conrath, gibt überhaupt keinen Sinn.

      • @Conrath

        Nicht nur, dass Sie Ihre „Antwort“ ohne jeglichen Bezug in einem anderen Artikel posten und damit meinen Dialog mit @Waltomax völlig zerstören; nein, Ihre „Antwort“ ist nur leeres Geschwätz, inhaltlich mal wieder falsch betreffend dem, wie es überhaupt zu der Entscheidung des Athener Volkes kam, Sokrates zum Tode zu verurteilen. Und eine Antwort auf meine Frage haben Sie in keinster Weise gegeben.

        Ihre von mir zitierte Aussage ist nicht nur inhaltlich unlogisch, sondern auch grammatikalisch eine sinnfreie Konstruktion. Daher lassen Sie doch den Oberlehrer in der Mülltonne, Herr Conrath, und versuchen nur ein einziges Mal eine logische und verständige Antwort zu formulieren, ohne inhaltlich abzuweichen und sich mit Wortraritäten und falschen Satzkonstruktionen schwindelig zu quatschen.

      • Conrath // 13. Mai 2017 um 15:28 //

        @Rosi

        Wo haben Sie denn Ihr Argument versteckt, Frau Rosi? Mir hört sich das eher nach einer Gardinenpredigt an, kennen Sie denn die Geschichten zu Xanthippe? Ja falsche Grammatik, das ist es aber auch. Egal, vielleicht liegen Ihnen die Themen von Platons Dialogen einfach nicht, das kann doch sein? Und Unbefangenheit, im Umgang mit tieferen Fragen, spricht jetzt nicht aus Ihrem Kommentar, Herzlichkeit noch weniger. Schade, aber muss ja nicht so bleiben.

        Sie grüßend

      • @Conrath

        Au weia, soooo schlimm, Herr Conrath?

        Und noch immer keine sachliche Antwort auf meine Frage.

        Sie sollten wirklich, und das meine ich voller Herzensgüte und Mitgefühl, die Finger von übergebührlich langen Sätzen lassen; Sie machen dabei einfach zu viele Fehler.

        Schade, ich hätte Ihnen doch eigentlich zugetraut, dass Sie sachlich mit meiner Fragestellung umgehen können, aber das scheint nicht Ihre Charakterstärke zu sein oder liegt es an meiner Weiblichkeit? Haben Sie damit grundsätzlich ein Problem?

      • MutigeAngstfrau // 13. Mai 2017 um 16:36 //

        Bei Xanthippe wird leider selten übermittelt, dass sie zusehen musste, ihre Bälger durchzubringen, während der Herr philosophierte.
        Zu der Zeit sicher kein erstrebenswertes Unterfangen.

        Und nein, ich möchte jetzt keine seitenlange Geschlechterdebatte beginnen.
        Jedoch hat Xanthippe diesen Hinweis wohl verdient.

      • Conrath // 13. Mai 2017 um 17:44 //

        @Rosi

        Nein, es liegt klar an Ihrer Weiblichkeit, woran denn sonst? Und weitere Argumente braucht die Natur nicht, verzichtet gerne auf so etwas, wie Behauptungen/ Thesen/ Hinweise, die ansonsten ganz leicht mal anzumoderieren wären oder ein- bis zweischrittig, begründet, aufgezeigt werden könnten. Das passt zwar durchaus zu moderner Weiblichkeit, aber niemand muss ja nun jedem Trend hinterherlaufen, das finde ich auch. Oder liege ich da etwa schon wieder ganz falsch, sozusagen im falschen, semantischen Bett?

        Ohne Ihre Hilfe komme ich eben nicht mehr über die/ jede, grammatikalisch-holprige Straße, das haben Sie ja schon bemerkt, Sie Füchsin aber auch.

        Und neben/ mit der natürlichen Grundspannung hat der Theorienaustausch noch niemandem geschadet, ich führe ja keine Listen der Forenrechtschreibfehler, mag spontanen Schlagabtausch und da ist mir dann manches noch zu wenig markant, kann sich aber ganz geschwinde ergeben.

        Und wenn Sie den ‚Umwelt-Rettungs-Alarmismus‘ parallel kurz touchieren, nicht weiter ausführen, ja Rosi, so kommen wir dann nie bis zum Nachtisch. Im Paralleldiskurs hätten Sie auf die gänzlich ungesicherten Klimamodelle zu der CO²-Doktrin verweisen können, deren vollständig fehlende empirisch-theoretische Modellbasis, zu geringe Anzahl von zu unterschiedlichen Temperaturdaten, alle ohne Berücksichtigung der Mikroklimate und somit ohne jede Theorierelevanz, wie gesagt ‚hätten‘. Das wir alle ansonsten den Planet etwas sehr ‚übernutzen‘, kann auch im Nebensatz untergebracht werden, ich betone, kann, wenn es denn gekonnt wird.

        So, jetzt sind Sie wieder dran und ich vertraue komplett darauf, dass Sie und Ihre Geschlechtsgenossinnen, einfach nicht/ nie mehr, nachtragend sind (das ist mega out) und jetzt auch brav und fleißig alle mitdisputieren werden. (Humor und Kunst ehelichen sich zuweilen).

        Also bis zum nächsten Mini-Minifight,

        Ich Sie doch auch

      • Conrath // 13. Mai 2017 um 17:56 //

        Liebe MutFrau,

        seitenlange Genderfäden, nein, aber kurze. Es belebt doch ungemein, sich Xanthippe mit den, sicherlich schwererziehbaren, Kindern vorzustellen, danke für die Anregung.

        „Sokrates aus Athen wurde von seinen Leuten zum Tode verurteilt. Da weinte seine Frau Xanthippe und klagte: „Zu Unrecht stirbst Du!“ Da sagte er: „Wolltest Du lieber, das ich zu Recht stürbe?“

        oder

        Nachdem Xanthippe ihn wieder einmal ausgezankt und dann noch aus dem Fenster mit Wasser begossen hatte, sagte Sokrates: „Wusste ich’s doch! Wenn’s donnert, dann regnet’s auch.“

        Beides nach Alexander Demandt

      • Conrath // 13. Mai 2017 um 20:59 //

        Für alle Frauen(-versteher) der Welt:

        „Xanthippe wurde gefragt, was das Beste an Sokrates wäre. „Daß er zu Gutem und Schlechtem dieselbe Miene macht.“

        und für viele:

        Sokrates meinte, alle Dinge seien für diejenigen Menschen da, die sie zu nutzen verstehen.

        Beides nach Alexander Demandt

      • @Conrath

        Und wieder viel Blabla, Gelaber und versuchte Ablenkung durch Themenwechsel; hätte, hätte, Fahrradkette. Jemand mit Profilneurose, der zwanghaft Fremdwörter benutzt, um sich als Oberlehrer aufzuschwingen, ist nicht in der Lage, eine einfache Frage zu beantworten.

        Tipp von mir:
        Kein Mensch wird dümmer, wenn Sie „erkennbar“ schreiben statt „intelligibel“. Es würde sich der Kreis der Mitleser erweitern, die Sie verstehen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 09:00 //

        . . .
        ZITAT @ Rosi:
        .
        „Das, @Conrath, gibt überhaupt keinen Sinn.“
        .
        Liebe Rosi,
        .
        genau DAS ist der Sinn & das Ziel von V-Leuten – TARNUNG, TÄUSCHUNG, ABLENKUNG vom Thema – und DAS beherrscht @ Conrath meisterhaft.
        .
        Es war wieder einmal die Zitrone – die mit einem Video darauf hinwies – daß die „Flüchtlingskrise“ nur die TARNUNG für die neuen SIEDLER ist, die Europa derzeit planmäßig „GLOBALISIEREN“.
        .
        Von exakt DIESEM Video von Zitrone hat der Quatschologe erfolgreich abgelenkt – denn ich erkenne niemanden hier – dem DAS aufgefallen wäre . . . ?
        .
        Merke:
        .
        ECHTE Psychopathen sind pure ANGST – also FEIGLINGE in Rein-Kultur!
        .
        GEFÄHRLICH ist nur die perfekte TARNUNG – die es gilt, zu erkennen & zu lernen diese TARNUNG der wahren Ziele zu durchschauen – denn wenn man erst einmal die TARNUNG der wahren Ziele durchschaut, dann entpuppen sich echte Psychopathen als feige Papp-Kameraden . . .

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 09:27 //

        @KBM

        Schön das Sie uns wieder mit Ihren Beiträgen hier so deutlich ‚bereichern‘.

        Ich vermute, Sie haben nun ein sechstes (Schallplatten-)Thema hinzugewonnen, nämlich ‚Conrath als Freund/ Intrigant der Großmigration‘ zu denunzieren. Aus keiner meiner Beträge geht dies hervor. Jeder kann es prüfen, aber für Herrn KBM ist ein Fußball eben eckig und ein Ziegelstein halt rund.

        Erstaunlich, wie bewältigen Sie nur Ihren Lebensalltag, lieber KBM?

        Sie grüßend

  2. Roland Mortak // 11. Mai 2017 um 11:09 //

    George Soros ist bei weitem nicht die Spitze, profitorientierter, gewissenloser Handlanger trifft es eher. Die Planer sind andere: Warburg, Schiff, Bush, Rothschild, Rockefeller, das sind Blutlinien, Dynastien, die ihren perversen Glauben, seit Jahrhunderten auf Kosten der Menschheit ausüben. Soros ist nur ein nur sichtbarer Spieler, für den Fall das ihr Spiel kippt, dann kann man sagen er wars.

    Diese Menschen wissen wie man das Spiel kontrolliert,ohne selbst in Erscheinung zu treten. Ein Pyramidenspiel eben, oder Babylonspiel,seit 6000 Jahre der gleiche Schrott, und die Leute raffen es nicht, wer wissen will, wie es ausgeht sollte sich mit dem Ende Babylons beschäftigen .

    P.S. Ein Vergleich zwischen dem EU Gebäude in Brüssel und dem Turm zu Babel, regt vielleicht die Motivation sich mit o.g. Thematik auseinander zu setzen.

    Auch das Travistock institut ist sehr interessant in Bezug auf Massenmanipulation.

    • Ranma // 12. Mai 2017 um 03:47 //

      Soros ist ein Name, der erst in jüngster Zeit in geopolitischen Zusammenhängen auftaucht, daher stimmen diese Ausführungen wahrscheinlich. Aber gerade wenn er nur ein profitorientierter Handlanger ist, dann macht das doch nur umso erstaunlicher, daß er augenscheinlich viel Geld in etwas investiert, das ihm keinen Gewinn oder sonstigen Nutzen bringen wird. Ist er nicht nur gewissenlos, sondern vor allem dumm?
      Ranma

  3. Revolution // 11. Mai 2017 um 11:19 //

    Soros ist Geheimagent, benutzt die Globalisierung als Vehicle zur Durchsetzung neoamerikanischer Interessen. Globalisierung ist nur eine neue Form des Kapitalismus, eine Art sozialisiert-sozialistischer Imperialismus, denn es soll die ganze Welt, ohne irgendwelche Beschränkungen, ausgebeutet werden.

    • Conrath // 11. Mai 2017 um 11:45 //

      @Revo

      „eine Art sozialisiert-sozialistischer Imperialismus“ Zitatende R.

      Was ist das denn für ein ulkiger Sozialismus? Imperialismus braucht keine Beinamen, er ist an seinem offenen und verdeckten (Proxi-) Krieg gegen andere Staaten gut zu erkennen. Und wenn Sie die Neocon- und Zioconpolitik als Sozialismus begreifen, hmmm das tut begrifflich weh.

      Wie wäre es hingegen mit dem passenderen Begriff eines ‚Pseudosozialismus‘, passend zu einer ‚Pseudodemokratie‘, ‚Pseudorechtsstaatlichkeit‘ usw., liebe/r Revo?

      • hubi stendahl // 11. Mai 2017 um 13:33 //

        @conrath

        Zitat:
        „Und wenn Sie die Neocon- und Zioconpolitik als Sozialismus begreifen, hmmm das tut begrifflich weh.“

        Vor Marx bezog der Sozialismus, der ja nicht erst seit Marx existiert, seine Daseinsberechtigung aus dem Naturrecht, dem Urchristentum und aus dem humanitären Gedankengut der Sozialethik.

        Seit der Verschwender Marx, der ewig pleite war und bekanntermaßen im („Soros“) -Adel ein und ausging, dem Sozialismus die Aufgabe in der realen politischen Umsetzung, die materiellen und geistigen Grundlagen für eine Vergesellschaftung zu geben, stehen sich unversöhnliche Kontrahenten mit vielen Millionen Toten gegenüber. Die Gewinner, sowohl materiell als auch psychosozial sind stets jene, die die besten Kanonen besitzen, denn auch die bringen wieder materiellen Wohlstand.

        Wer Marx liest, dem springt sein Glaube an die eigene Unfehlbarkeit und der damit verbundenen „ewigen Lehre“ geradezu in´s Gesicht. Diese Unanfechtbarkeit, mit seinen pseudophilosophischen Irrungen verbunden zu einem Gemisch, in dem der Mensch nur noch als Werkzeug fungiert, macht diese Lehre so gefährlich. Was die Anhänger vehement bestreiten würden, weil sie den Sozialismus der Vorzeit als solchen nicht einmal sehen (wollen). Der Marxismus ist zum Sektentum verkommen, statt sich weiterzuentwickeln. Später hängten sich erwartungsgemäß elitäre Kreise wie die Pilgrims, Fabians oder Frankfurter zum gesellschaftlichen Umbau an diesen ökonomischen Schrott, der ihren Zielen besonders zuträglich war und ein Menschenbild propagierte, das jeder Beschreibung spottet.

        Ich kann nicht erkennen, warum der Forist @Revolution den Begriff Sozialismus im diskutierten Zusammenhang nicht verwenden sollte. Schließlich ist er auch in seiner marxschen Ausprägung das ideale trojanische Pferd der Eliten, sich „gleicher“ als die Vergemeinschafteten zu stellen. Die Einfallstore sind mannigfach, so lange der Mensch in dessen Sozialismus nur eine materielle und eine pseudosoziale Definition erfährt.

        Davon abzulenken und Vorschläge wie „Pseudosozialismus zur Verwendung vorzuschlagen, wird der Sache schon deshalb nicht gerecht, weil er von der Fehllehre in ungebührlicher Weise ablenkt und verschweigt, dass es vor diesem trojanischen Pferd bereits einen humanistischen Ansatz gab.

        Sie als Marxist werden das nicht verstehen. Aber sicher der ein oder andere Leser.

      • Conrath // 11. Mai 2017 um 15:13 //

        @Hubi

        Sie, lieber @Hubi, verkürzen ‚den Sozialismus überhaupt‘, also alle Formen von überwiegend gemeinschaftsbestimmten Lebensformen, auf den einen marxistischen und dann noch auf den speziell marxschen Sozialismus, also die persönliche Weltanschauung eines Neoepikuräers, gutes Essen, die adeligen Umgangsformen liebenden, studierten, preußischen Juristen und Journalisten.

        Hmmm, ist das irgend wie sinnvoll? Der Realität und den Begriffen entspricht es gleich aus mehreren Gründen nicht.

        Warum?

        Ihre Stichworte machen mir die Korrektur dieses Irrglaubens leicht. Vor und nach Marx gab es Sozialismus. Das sich der durch Marx Schriften geprägte formierte Arbeiter-Sozialismus aber so schnell weltweit verbreitete, lag weniger an Marxens Lebensweise, er trank gerne Spirituosen aller Art, rauchte und raufte gerne, auch in finsteren Kneipen, sah seine Frauen, seine adelige Jenny und seine Töchter gerne in bestem Umgang, mit chicen Kleidern an, usw… Welcher, intellektuelle Familienmensch tut das nicht? Er war ein kritischer Bourgeois, ja. Die eigentliche Besonderheit aber war eine andere. Marxens Weltsicht war, ab seiner Feuerbachperiode, ganz und gar modern und das war nun damals der neu aufkommende, positivistische Materialismus. Ohne die Hilfe seines, von Anfang an mehr synthetisierenden und ausgleichenden, wie auch ihn mitfinanzierenden, Lebensfreundes und Werkpartners, Friedrich Engels (Unternehmersohn aus dem Bergischen Land/ ehemals Grafschaft Jülich & Berg), hätte es keinen solchen ‚materialistischen Sozialismus‘, mit positivistisch-wissenschaftlichem Anspruch gegeben!

        Also wenn schon, dann nennen Sie es ‚Marx-Engel-Sozialismus‘, einige dissidente Forscher kehren es sogar um zu Engelismus, was aber so klingt, wie es später erst ausgebaut wurde und zwar durch Engels Kulturpragmatismus, der nicht mit dem Frankfurter-Adorno-Kulturalismus verwechselt werden sollte. Die heilige Familie, wiederum eine passende Bezeichnung mehr für den Engelismus, noch ohne intelligible Engel (Kants O.p. war Friedrich Engels nicht bekannt, wurde erst 1905 publiziert!), entfernte sich zunehmend von einem, rein mechanistisch-materialistischen Sozialismus. Und so ging es immer weiter. Die bekannten Sozialistenführer waren später immer seltener strenge Materialisten, etwa der mit Sophie von Hatzfeldt zweitverehelichte Arbeiterführer ‚Ferdinand Lassalle‘, er war zugleich sehr an Theosophie interessiert usw… Die Liste ist lang.

        Es gibt keinen Grund, den zentralistisch-materialistischen Sozialismus als den einzigen und ewigen zu sehen. Zu genau dem machen Sie aber den Sozialismus der vielen Beinamen in einer umgekehrten, engagierten, negativen Apologetik. Warum Sie das machen? Ich wüsste es gerne. Jedenfalls gab es die frühen vielfältigen Formen, die Sie ja mit Dietzfelbinger auch zu nennen wissen, den Owenschen pragmatisch-dezentralen Sozialismus. Den weiterentwickelten Räte-Sozialismus, eine semizentralistische Fassung usw…

        Es ist Ihrem, leider überproportionalen, persönlichen, Feindbild geschuldet, dieses heißt nun mal Karl Heinrich Marx und wenn Sie es geschmacklos wollen auch noch judaisiert. Das ist allerdings historischer Mumpitz. Und das das rote Preußen sich dem bürokratisch-mechanistischen Sozialismus verschrieben hat, ist eine Tatsache, die aber Marx nicht im Sinne des Verursachers angelastet werden kann. Der zentralistische Bürokratismus hatte sich den Heiligen des mechanistischen Nihilismus auserkoren zu seinem Staatsgötzen. Und als Evangelisten mussten dann Engels, Liebknecht, Lassalle usw. herhalten, so ist das mit den Staatsreligionen. Die DDR war eben auch eine, an den Materialismus glaubende Eliteveranstaltung und die echten Sozialisten, die aus den Gefängnissen der Nazis frei kamen wurde kurze Zeit später wieder isoliert. Ein Sozialismus mit menschlichem Gesicht konnte nicht als straffer Zentralismus gelingen, die Widersprüche waren zu groß, aber die Idee des menschlichen Sozialismus, des dezentralen, ist noch viel größer und unkaputtbarer.

        Ja, es stimmt auch weiter, der von den Mächtigen still usurpierte Marxismus, war genau der materialistisch-reduktionistische und zentralistische Sozialismus. Da haben Sie recht, aber, jeder weitere, a-historische, wie verkürzte Ableitung stimmt eben nicht mehr.

        Und es gab historisch auch den Logen-Sozialismus, schon unabhängig von und deutlich vor, Marx. Die Reduktionisten haben es sich aber immer schon zu leicht gemacht und setzen dann alles auf die Karte einer Gruppe oder eben Verschwörung und übersehen die vielen, wettstreitenden Gruppen, Grüppchen und die Vielzahl realer Verschwörungen.

        Und die Scheidung in kluge und dumme Sozialismusrezeption beginnt bei Einzahl und Mehrzahl der Verschwörungen. Selbst bei der Mafia wettstreiten die einzelnen Verschwörerbosse, nur nicht bei den gläubigen, sich nur aus dritter und vierter Hand, durch Videos (schlecht-)informierenden, Netzpolitlaien.

        Wehe, wenn dieses a-historische Vorgehen dann mal etwas kritisiert wird. Ja, dann ist man eben gleich ein Tavistockler, wie unser Forist KBM schlau zu schließen versteht usw…

        Also kürzer:

        Sozialismus ist eine universale, menschliche Gesellschaftsformation, die es in verschiedenen Kultur- und Technikstufungen gab/ gibt. Die bekannteste ist eine materialistische Ausprägung. Wer den Sozialismus darauf für ewig festnagelt, ist selber ein, im Sinne des Materialismus, Handelnder! Und leider, das wusste schon F.H. Jacobi in Abgrenzung u.a. zu Thoraidealisten (Mendelssohn u. der sog. Atheismus- später Pantheismusstreit Lessing/ Fichte) zu sagen, die aber auch nur verkappten frühen Positivismus mit sich brachten, den Naturalismus und Positivismus mischend. Leider führt der Positivismus/ Materialismus in allen seinen vielen Unterformen oder ganz allgemein, in jeder Form von Reduktionismus, zum Ende aller menschlich-unmittelbaren Sinnerfahrungen, dem, die Seele tötenden, Nihilismus.

        Und ‚nihilistischer Sozialismus‘ kann von der 5. Kolonne so gut, wie von den FED/ IWF/ EZB Soros-Sozialisten, betrieben werden, es ist und bleibt eine Zerrform. Engels hatte sich bereits vor Marxens Tod an den Umbau des Sozialismus begeben, der das ‚Ganze der Natur‘ und das ‚Ganze eines erfüllten, nichtentfremdeten Menschenlebens‘ zusammenführen wollte, kontra dem Mainstream des gesamten, zeittypischen Nihilismus. Dafür stritt er mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln, mit seiner speziellen, ganzheitlichen Naturphilosophie, der ‚Dialektik der Natur‘ usw…

        Sie grüßend und um historische Mindestfairness bittend

      • hubi stendahl // 11. Mai 2017 um 17:56 //

        @conrath

        Zitat:
        „Hmmm, ist das irgend wie sinnvoll?“

        Das kommt ganz auf das Thema an, um das es geht. Wenn Sie im wissenschaftlichen Diskurs die Geschichte des Sozialismus diskutieren, dann würde der Marxismus und dessen spätere Ausblühungen, z.B. als aktueller Kulturmarxismus zu kurz greifen, ohne Zweifel. Orientiert man sich aber an den heutigen Auswirkungen, dann sollte m.E. jeder vernunftbegabte (und ehrliche) Mensch den Begriff wählen, den der Leser mit dem (Kultur-)Marxismus verbindet, denn dieser ist die hauptsächliche Grundlage der heutigen Verhältnisse. Wie er sich entwickelte mag Sie wissenschaftlich interessieren, ist aber hier ohne jede Bedeutung. Und er heißt nun einmal Sozialismus; nix mit „Pseudo“, um damit indirekt die Marx-Religion zu beschönigen.

        Der altruistische, klassenbewusste, opferfreudige Geist. Der Sozialist in Reinkultur, der die Zukunft darstellen soll, ist als Individuum nicht zu haben. Das wissen auch die Protagonisten. Er muss als Massenseele, wie man sie in Russland bezeichnet, erst „gezüchtet“ werden. Ein Individuum ist eben noch kein Kollektiv. Über den Unterschied der Handlungsmuster von Individuen und Kollektiv hatten wir bereits lange debattiert.

        Im Westen versucht man diese Züchtung nach der proletarischen Umerziehungsmethodik der Frankfurter Schule, wie wir es heute sehen.

        Da diese Umerziehungsversuche nur über lange Zeitstrecken zu einer Masssenseele führen können ( die es ohne Zweifel gibt, siehe Religionen), muss ständig die genetische Veranlagung (z.B. durch Heuchelei) zum Eigennutz (Überlebensstrategie) unterdrückt werden, sodass ein permanentes Gefühl von Gemeinsamkeit erzwungen wird. Was auf der kleinen Ebene (Familie, Dorf) aufgrund der bewiesenen geringen sozialen Reichweite (vgl. Prof. Robin Dunbar) und einem damit verbundenen hohen Grad an WinWin-Situationen funktioniert, muss auf erweiterter Ebene, Staat, Staatenbund, erzwungen werden. Gerade so, wie ein Hunderudel dressiert werden kann und dessen Folgegenerationen mit Züchtigung wieder von vorn beginnen, um das apportieren zu erlernen.

        Der Sozialismus heutiger Prägung ist mit diesen Kenntnissen die negative Steigerung des Privatkapitalismus, ganz abgesehen davon, dass selbst Marx die Ökonomie als wichtigste Grundlage für die Geisteshaltung des Menschen erkannte, die wahre natürliche Haltung aber nicht zur Grundlage seiner Lehre machte. Er wollte umerziehen zum Staatskapitalismus (Totalitarismus, Verschmelzung von Wirtschaft und Staat). Suchen müssen wir aber einen Weg, den parasitären Privatkapitalismus abzulösen, um eine freie Marktwirtschaft nicht als mathematisches Konstrukt, sondern orientiert an den Bedürfnissen von Mensch und Natur als Gegenprinzip aufzubauen. Alles andere ist Käse.

        Lassen Sie´s mal beim Begriff Sozialismus, damit er nicht noch weitere seelisch – geistige Schäden in der Massenseele anrichtet.

        Zitat:
        „Sozialismus ist eine universale, menschliche Gesellschaftsformation, die es in verschiedenen Kultur- und Technikstufungen gab/ gibt. Die bekannteste ist eine materialistische Ausprägung.“

        Nachdem Sie versuchen Geschichtsunterricht aus Ihrer Sicht als Fakten darzustellen, kommen Sie mit obigem Zitat um die Ecke. Genau darum geht es aber. Sozialistische Strömungen aus der Urgeschichte der Menschheit mögen heute noch in kleinsten Spuren ihre Wirkung zeigen. Es ist aber der von Ihnen nun selbst benannte materialistische Sozialismus, der seine Wirkungen zeigt. Und die wichtigste Grundlage sind die für einen ehrlichen Volkswirt völlig absurden Theorien des Weihnachtsmanns (Marx) und des Osterhasen (Engels) die ihren Kindern (rebellisches Proletariat), leere Kartons schenken. Denn nichts ist ungefährlicher als die idiotische Wertformelanalyse (Arbeitswerttheorie) dieser preußischen Agenten.

        Da Marx und Engels die Ursache der Ausbeutung im Privateigentum an den Produktionsmitteln sahen, kann man den Schinken „Das Kapital“ eigentlich bereits schließen, denn die Verstaatlichung der Produktionsmittel geht immer einher mit Totalitarismus. Wenn dann noch die Behauptung im Raum steht, dass das Privateigentum an den Produktionsmitteln überhaupt den Zins bedingen, dann wird klar, warum man diese Jungs hat laufen lassen. Marx und Engels hingen mit dieser Einschätzung noch an der klassischen Nationalökonomie und vielen wohl deshalb auf diese Einschätzung herein oder platzierten sie womöglich. Jedes Kind sollte heute lernen, dass der Zins durch Knappheit entsteht und nicht etwa, weil diese Knappheit durch die Form des heutigen Geldes verewigt, bei gesunkenem Sachzins die Investition verweigert; das sie verweigern kann, weil es streikfähig ist. Das Privateigentum an den Zins bringenden Sachgütern reicht also nicht. Die Theorien von Marx und Engels wimmeln nur so vor Fehlern.

        Man kann es kaum glauben, aber selbst gebildete Menschen GLAUBEN an den folgenden Mist aus seinem Werk, was es zur Religion macht:

        „Der Arbeiter verkauft dem Kapitalisten seine Arbeitskraft für eine gewisse tägliche Summe. Nach der Arbeit weniger Stunden hat er den Wert jener Summe reproduziert. Aber sein Arbeitsvertrag lautet dahin, dass er nun noch eine weitere Reihe von Stunden fortschanzen muss, um seinen Arbeitstag voll zu machen. Der Wert nun, den er in diesen zusätzlichen Stunden produziert, ist der Mehrwert, der den Kapitalisten nichts kostet, trotzdem aber in seine Tasche fließt.“

        Einen solchen Stuss mag man gar nicht kommentieren. Machen wir es trotzdem zum Verständnis:

        Der Zins wird nicht durch die Aneignung unbezahlter Arbeit erhoben, wie Marx glaubte, sondern dadurch, dass der Monopolinhaber imstande ist, den Preis seiner Waren über der Ebene der Arbeitskosten zu halten und dadurch den Zins im Preis seiner Erzeugnisse (bzw. beim Verleihungsgeschäft im Mietpreis) zu erheben.“

        Das ist ganz einfach, man muss noch nicht einmal intelligibel sein.

        Aber lassen wir das. Bei Religionen stoße ich stets auf besonders hartnäckigen Widerstand und ich muss damit leben. Gustav Le Bon lässt grüßen.

        Wer Interesse an den Kontakten von marx und Engels hat, hier entlang:

        http://www.irwish.de/PDF/Die_Wahrheit_ueber_Karl_Marx_und_Friedrich_Engels.pdf

      • Conrath // 11. Mai 2017 um 20:48 //

        @Hubi Teil 2

        „Der Sozialist in Reinkultur, der die Zukunft darstellen soll, ist als Individuum nicht zu haben. Das wissen auch die Protagonisten. Er muss als Massenseele, wie man sie in Russland bezeichnet, erst „gezüchtet“ werden. Ein Individuum ist eben noch kein Kollektiv.“ Zitatende H.

        Und genau da ist der springende Punkt. Es gibt ‚Marx-Religion‘, ja, Sie finden Sie aber bei Mendelssohn und den Enzyklopädisten, das ist meine Ansage dazu! Und das historische Leid, die Erfahrung mit Massenumerziehung in der UDSSR Stalins (Zwangskolchosen), dann in der USA McCarthys (Zwangskonsumenten), in der Paperclip-Kalergi-EU (Kriegswirtschaft auch im kalten Frieden, ziviler Konkurrenzkrieg), zunehmend ab 1990, als der Mann mit den großen Ohren die Voraussetzungen fertig hatte usw…

        Ja, es gibt diese Religion, auch wenn Marx nur Anlass war, nicht(!) Ursache (im strengen, wissenschaftlichen Begriffsgebrauch und den möchte ich nicht gerne aufgeben, nur um alles zu versimpeln). –

        Der ent-ichte/ entseelte Massenmensch, das Rädchen im totalitären Staatsapparat, ist gerade nicht Marxens eigenes Konzept (Aufhebung der Entfremdung!).

        Bereits Hobbes hat den Leviathan in dem alleskönnenden, allessehenden, übermächtigen, Staatsbürokratismus vorgeahnt, verortet und Kulturen wie China haben 3000 Jahre Erfahrung im Umgang mit bürokratischem Drachenkampf und Drachenzähmung. Der Konfuzianismus ist daraus entstanden usw… Sie wollen aber alles dem bequemen Feindbild Marx anhängen, warum?

        „Der Sozialismus heutiger Prägung ist mit diesen Kenntnissen die negative Steigerung des Privatkapitalismus, ganz abgesehen davon, dass selbst Marx die Ökonomie als wichtigste Grundlage für die Geisteshaltung des Menschen erkannte, die wahre natürliche Haltung aber nicht zur Grundlage seiner Lehre machte. Er wollte umerziehen zum Staatskapitalismus (Totalitarismus, Verschmelzung von Wirtschaft und Staat).“ Zitatende H.

        Die späteren Herrscher haben Marx, wie Sie doch selber schrieben und hier bereits wieder vergessen, wie Jehusha, ex post, zu einem Staatsreligions-Götzen umgemodelt, ja, haben Sie, auch bei/ mit, Marx, aber dann machen Sie das doch nicht mit!!

        Warum diese praktische Inkonsequenz und warum bekennen Sie sich nicht zu ‚übersterblicher Intelligibilität‘, machen nur lose Worte daraus, dabei ist es doch der Wendemoment?

        Durch was soll denn der halbfreie Mensch, langsam, seinen Möglichkeiten nach, heranreifen, wenn nicht so? Sie wollen alles waschen, aber nicht nass werden?

        „Und die wichtigste Grundlage sind die für einen ehrlichen Volkswirt völlig absurden Theorien des Weihnachtsmanns (Marx) und des Osterhasen (Engels) die ihren Kindern (rebellisches Proletariat), leere Kartons schenken. Denn nichts ist ungefährlicher als die idiotische Wertformelanalyse (Arbeitswerttheorie) dieser preußischen Agenten. Da Marx und Engels die Ursache der Ausbeutung im Privateigentum an den Produktionsmitteln sahen, kann man den Schinken „Das Kapital“ eigentlich bereits schließen, denn die Verstaatlichung der Produktionsmittel geht immer einher mit Totalitarismus.“ Zitatende H.

        Sie drehen sich veritabel im Kreis, behaupten nochmals, was ich bereits dargelegt hatte. Die Fehlbeurteilungen von Arbeitsteiligkeit und unterschlagenem Mehrwert sind aus der Zeit resultierende, unterkomplexe Bestimmungen, ja, ja, ja, ja. Das gleiche Missverständnis/ Dogma, haben wir heute in der VWL mit einem absolut wertaufbewahrenden Geld (eine der Geldfunktionen) und es ist nicht minder zeittypischer Quark, ganz ohne Ihren Lieblingsfeind. Sie haben zu Franz Hörmann nie sachlich hinreichend Stellung genommen, sicherlich, weil der Ihnen Ihr liebgewordenes VWL-Fundament unterm Hintern wegzieht.

        Ja, Fehler machen wir alle, jedenfalls diejenigen, die wissenschaftlich unterwegs sind, nur die dauerempörten Zaungäste machen keine, weil sie auch nix beitragen, außer dem stillen Leid und dem Verkauf ihrer Haut und ihres Glückes.

        Ja und das Zauberwort übersehen Sie dabei wiedereinmal völlig. Zentralistische Verstaatlichung von Produktionsmittel = Totalitarismus, ja stimmt, da sind wir uns doch längst einig und nun kommt der Offenbarungseid des VWL-ers! Das mit dem Totalitarismus gilt eben nicht für den ‚dezentralen‘ Gemeinbesitz an der Teilhabe an der Gesamtkonsumtion und Gesamtproduktion, vermittelt durch OSBEEE oder ähnliches. Nicht die ‚dingliche‘ Verstaatlichung der Produktionsmittel, sondern die regionale, dezentrale, erweiterte, nicht mehr nur knappheitsregulierte, Gemeinwohlverfügbarkeit, via eines Informationsgeldes, ohne falsche Fülle/ Knappheit, beides ist endemisch und sogar ohne Ergebnis-/ Einkunftsbesteuerung ist dieser Regionalsozialismus möglich; durch eine absolute Begrenzung von Steuerungsmacht (Konzernkerne werden zu Gemeingütern) und fähige Unternehmer steuern über einen maximal 49,5 % Anteil die Großbetriebe/ TNK’s usw…

        Das geht doch alles, ohne Steinzeitstalinismus und Neidbesteuerung, die dann zu einer Bevorzugung von Maschinenarbeit wird (> Rezension von ,Sonst knallt’s‘ folgt), kann bereichsweise und regional eingeführt werden.

        Und alles weitere wird dauerhaft in einem dezentralen ‚Rätesozialismus‘ entschieden, lieber @Hubi. Warum denn nicht? Ich sehe kein einziges vernünftiges Gegenargument, gegen den echten, uraltneuen Sozialismus.

        „[…] man muss noch nicht einmal intelligibel sein […]“ Zitatende H.

        Das ist billiger Zynismus und das die ‚VWL des Kapitals‘ heute mehr soziologische als wirtschaftstheoretisch akzeptierte Wahrheiten enthält, ist doch ein längst eine bekannte, alte Mütze. Ziehen Sie sich diese auf und drehen sich den Schirm ordentlich tief ins Gesicht, denn Sie ahnen noch nichtmals, worüber Sie hier spotten.

        Aber ich nehme es nicht fundamentalistisch krumm. Intelligenz ist ungleich Intelligibilität, das weiterhin zu behaupten, wider besseren Wissens und Erklärtbekommens, grenzt dan aber an vorsätzlichen Nihilismus.

        Wollen Sie Ihr Privateigentum mitnehmen, in das Reich des Intelligiblen? Hmmm, kalte Füße bekommen?

        Nein, Sie nehmen Ihr Persönlichstes doch mit, Ihre Empfindungs-/ Denk-/ und /Entscheidungsfähigkeit, Erfahrung und Entfaltungsrang, die nimmt Ihnen Petrus nicht ab, sondern wacht, als Vorstandvorsitzender der Heaven-World-AG, über die Nutzung Ihres hier im Leben erworbenen ‚Genußanteilscheines‘. Das ist Intelligibilität, jedenfalls mit/ nach Kant.

        Sie ungläubigen Thomas grüßend

      • hubi stendahl // 11. Mai 2017 um 22:20 //

        @conrath
        Vernebelung Nor 1:
        Zitat:
        „Der ent-ichte/ entseelte Massenmensch, das Rädchen im totalitären Staatsapparat, ist gerade nicht Marxens eigenes Konzept (Aufhebung der Entfremdung!).“

        Es ist seit der Arbeitsteilung nicht Marxens Idee, er hat aber dieses Konzept übernommen und nur darauf kommt es an.

        Vernebelung Nr.2:
        „Ja, es gibt diese Religion, auch wenn Marx nur Anlass war, nicht(!) Ursache (im strengen, wissenschaftlichen Begriffsgebrauch
        und den möchte ich nicht gerne aufgeben, nur um alles zu versimpeln).“

        Dann einigen wir uns auf Auslöser in der Neuzeit, wenn Sie schon glauben, dass sie Wirkungen auf eine Zellwurzel des menschlichen Daseins zurückführen müssen. Übrigens müssen Sie keine Angst haben, dass man Ihnen Versimpelung vorwirft, nur weil man Sie bereits nach dem ersten Lesedurchgang verstanden hat.

        Vernebelung Nr.3:

        „Bereits Hobbes hat den Leviathan in dem alles könnenden, alles sehenden, übermächtigen, Staatsbürokratismus vorgeahnt,
        verortet und Kulturen wie China haben 3000 Jahre Erfahrung im Umgang mit bürokratischem Drachenkampf und Drachenzähmung. Der Konfuzianismus ist daraus entstanden usw… Sie wollen aber alles dem bequemen Feindbild Marx anhängen, warum?“

        Es gab auch mal jemanden der das Feuer als Erster bändigte und damit die Voraussetzungen für größere Gemeinschaften schaffte. Ist so ne Million Jahre her. Also was soll der Quatsch!

        Vernebelung Nr.4:

        „Die späteren Herrscher haben Marx, wie Sie doch selber schrieben und hier bereits wieder vergessen, wie Jehusha, ex post,
        zu einem Staatsreligions-Götzen umgemodelt, ja, haben Sie, auch bei/ mit, Marx, aber dann machen Sie das doch nicht mit!!“

        Zunächst ist es wahrscheinlicher, dass Marx als preußischer Agent tätig war. Siehe die diversen Schriftverkehre jener Zeit. Umgemodelt hat die Elite nichts, seine Schriften ihren Bedürfnissen anzupassen war völlig unnötig da kompatibel. Seine Schriften sind die Steigerung des fehlerhaften Privatkapitalismus. Jeshua dagegen hatte Inhalte, die der Nomenklatura gefährlich hätten werden können. Deshalb gibt es auch keine mehr (Ausnahme Nag Hammadi als Glücksfund). Alles bereits dem Feuer zum Opfer gefallen. Den Unterschied erkannt?

        Vernebelung Nr. 5:

        „Warum diese praktische Inkonsequenz und warum bekennen Sie sich nicht zu ‚übersterblicher Intelligibilität‘, machen nur lose
        Worte daraus, dabei ist es doch der Wendemoment? Durch was soll denn der halbfreie Mensch, langsam, seinen Möglichkeiten nach, heranreifen, wenn nicht so? Sie wollen alles waschen, aber nicht nass werden?“

        ….wenn nicht so? wenn nicht wie? Ich kann mit diesem Absatz intellektuell, geistig – seelisch, egal von welcher Blickrichtung nichts anfangen.

        Vernebelung Nr. 6:
        „Sie drehen sich veritabel im Kreis, behaupten nochmals, was ich bereits dargelegt hatte. Die Fehlbeurteilungen von
        Arbeitsteiligkeit und unterschlagenem Mehrwert sind aus der Zeit resultierende, unterkomplexe Bestimmungen, ja, ja, ja, ja.“

        Chapeau. Die Mehrwerttheorie akzeptieren Sie als fehlerhaft, um sogleich zu kritisieren, ich würde mich im Kreis drehen. Sie haben aber bemerkt, dass in weiten Teilen der gekauften Fachwelt zur Vernebelung der wahren Fehler im Keynesianismus die Mehrwerttheorie ernstahft Akzeptanz findet und in sofern auch Wirkung zeigt. So wird das nix.

        Vernebelung Nr.7:

        „Das gleiche Missverständnis/ Dogma, haben wir heute in der VWL mit einem absolut wertaufbewahrenden Geld (eine der Geldfunktionen) und es ist nicht minder zeittypischer Quark, ganz ohne Ihren Lieblingsfeind.“

        Was haben die Fehler im Keynesianismus damit zu tun, dass Marx ein Trojaner der Geldelite als Antithese darstellte? Wo habe ich den Keynesianismus als VWLer als fehlerfrei bezeichnet? Marx ist lediglich die Steigerung der keynesianischen Fehler. Wobei der Ur-Keynesianismus (nicht Neo) zumindest eine wissenschaftlich diskutierfähige Basis darstellt.

        Vernebelung Nr.8

        „Sie haben zu Franz Hörmann nie sachlich hinreichend Stellung genommen, sicherlich, weil der Ihnen Ihr liebgewordenes VWL-Fundament unterm Hintern wegzieht.“

        Falsch, haben Sie wahrscheinlich nicht gelesen. Kurz: Hörmann ist ein ausgezeichneter Professor für Rechnungswesen. In der VWL unterschätzt er mit seiner insgesamt sehr interessanten Basis – Idee die Soziologie der Menschen. Im übrigen halte ich nichts von einem rein digitalen System. Mit seiner nSG ( Gesellschaft nach dem Schuldgeldsystem) könnte er aufgrund sozialer Fehleinschätzungen eben falsch liegen. Sicher eine interessante Zukunftsidee, die wir andernorts in geeigneten Foren bereits fleißig diskutieren. Was das aber mit unserem Thema zu tun hat, bleibt Ihnen vorbehalten.

        Vernebelung Nr. 9:
        „da sind wir uns doch längst einig und nun kommt der Offenbarungseid des VWL-ers! Das mit dem Totalitarismus gilt eben nicht für den ‚dezentralen‘ Gemeinbesitz………..“

        Ne, aber für Marx und um den ging es. Über eine dezentralen regionalen Gemeinbesitz hatten wir m.W. hier nicht gesprochen. Also hat er hier auch nichts hier zu suchen. Ihre oben mit Pünktchen belegten weiteren Ausführungen müssen deshalb nicht kommentiert werden, da wir hier weitestgehend konform gehen. Es hat aber mit Marx und Engels nichts zu tun.

        Vernebelung 10, die letzte:

        „[…] man muss noch nicht einmal intelligibel sein […]“ Zitatende H.

        Das ist billiger Zynismus und das die ‚VWL des Kapitals‘ heute mehr soziologische als wirtschaftstheoretisch akzeptierte
        Wahrheiten enthält, ist doch ein längst eine bekannte, alte Mütze. Ziehen Sie sich diese auf und drehen sich den Schirm ordentlich.

        Übel müsste ich Ihnen nehmen, dass Sie den Sachzusammenhang bewusst außen vor lassen, denn jedes Kind weiß, dass sich der Preis des Zinses über die Knappheit definiert, denn jeder verhält sich automatisch so (Eigennutz). Dann ist es nämlich kein Zynismus, sondern die Feststellung, dass auch Marx diesen einfachen Zusammenhang entweder bewusst als Agent oder unbewusst als Dummkopf ablehnte. Das der Neokeynesianismus ein Produkt des Kapitals ist, habe ich nirgends widersprochen. Das ist der Marxismus auch, was Sie jedoch nicht sehen wollen.

        DENN DIE WIRKUNG DARAUS IST DER RUF:

        „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“

        RICHTIG ABER WÄRE:

        „Alle Räder müssen laufen, soll das Kapital ersaufen.“

        Das zu verstehen scheint wir wenig Intelligenz zu erfordern. Denn der Streik hält die Sachgüter knapp und den Zins tragend. Ist das im Sinne von Marx? Dann hat er sein Zwischen-Ziel erreicht und selbst gebildete Zeitgenossen auf den Leim geführt, weil sie nach Studium seines Blödsinns im Zeitgeist nicht zugeben können, dass sie diesen Quatsch als widersprüchlich empfinden und sich damit der Gefahr aussetzen als Dummkopf geoutet zu werden. Man nennt es auch Mainstream.

        Sie Lesenden grüße ich ebenfalls

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 08:40 //

        @Hubi

        Vielen Dank für Ihre Schichtrezension (Schichten- oder 1:1- Replik).

        „Über eine dezentralen regionalen Gemeinbesitz hatten wir m.W. hier nicht gesprochen. Also hat er hier auch nichts hier zu suchen. Ihre oben mit Pünktchen belegten weiteren Ausführungen müssen deshalb nicht kommentiert werden, da wir hier weitestgehend konform gehen.“ Zitatende H.

        So hatten wir nicht? Dann haben Sie vielleicht etwas mit vollem und nicht gerade guten Vorsatz vergessen, auch meine vorhergehende Erläuterung, Stichwort ‚Mendelssohn‘ und Nihilismus ab Nikolaus von Oresme, u.a..

        In diesem größeren Zusammenhang eingebettet sehe ich Marxens Beitrag. Und wenn Sie das Wort Vernebelung (warum nicht gleich Nebelkerze, wie unser Hermeneutiker KBM?) zigmal in jeden Textabsatz werfen, geradezu lese-rhythmisch, da scheint Ihr ‚semantischer Atem‘ zum Stocken gekommen zu sein. Eine Widerlegung geht immer noch an den Inhalten und Hauptthesen entlang, nicht den Sätzen und Abschnitten und schon gar nicht am Ablauf des zu wiederlegenden Textes. Wie bei einem Perspektivwechsel eines großen Landschaftsbildes, ich habe oft und gerne perspektivisch skizziert, etwa die Kölner Eisenbahnbrücke in der Südstadt, hat eine Kritik über Perspektivwechsel und entlang der Begriffe zu erfolgen, erinnert sonst an Fünfjährige, ‚nein das hab ich nicht gemacht, nein, nein…‘.

        Nein, @Hubi, Sie zeigen auf, dass Sie Meinungen zu Marx haben, etwa die These des Preußenzuträgers und von daher, von einem reichlich ungesicherten Standpunkt und für die Fragen nebensächlichem, Moment, Marx wurde angesprochen, das steht fest, aber er wies das Ansinnen zurück. Dafür wäre er zu schlecht und unregelmäßig bezahlt worden.

        Sie sind doch eher ein praktischer, als nur theorienbewegter, Mensch, das ist nicht abwertend zu verstehen, aber würde sich Marx mehrfach das Elend antun, nur um Unabhängigkeit zu simulieren und um, ex post betrachtet einmal als vom Elend bedrohter Überzeugungsschreiber zu gelten? Das macht wenig Sinn, etwa so, als wollte man Pius XI zu einem Gegner der RK machen, der eben nur geschickt einen so schlechten Papst gespielt hat, das nachher ein Herr K.-H. Deschner den Vatikan der Faschismusantreiberei bezichtigen konnte. Also so etwa wäre die Vermutung, Marx hätte den Unternehmern zuspielen wollen, in perfekter Verkleidung, also als miserabler Theoretiker der Arbeiterbewegung.

        Vielleicht merken Sie, woher die vielen Nebelwölkchen in Ihrer Schichtungsreplik (das ist kein Lob, weist es doch auf einen Gliederungsmangel der Begründung hin) eigentlich kommen.

        Eine gute Kritik zeigt immer, bis wohin der kritisierte, begutachtete Text noch stimmt, und ab wann und wo es falsche Prämissen gibt, falsche oder halbfalsche Schlüsse usw.. Eine Schichtenreplik hingegen ist gar keine, unter Kennern der Szene.

        Aber warum wollen Sie Marx mit dem viel größeren Begriff des Sozialismus verbinden?

        Haben Sie dafür politisch-rhetorische Gründe, die nur ein Schelm übersehen könnte? Wir ja nicht, lieber Herr Hubi? 😉

        Mal im Ernst, den Übersterblichkeitsdiskurs bekommen Sie nicht mit zwei Nebensätzen aus der Welt. Und die Kombination aus Ur-/ Über-/ Zukunftssozialismus, als Intelligibilität des Menschen schlechthin, des gesellschaftlichen(!) und übersterblichen Menschen, erst recht nicht. Das sind schon echte Großthemen, Grundfragen und dahin konvergiert/ divergiert alles, und die Zurückweisung des Nihilismus in seiner Erscheinungsweise als Materialismus (Etaitismus, Wertlehre insgesamt – inkl. Mehr-Wertlehre, der faule Mensch als Begründung für die wirtschaftliche Diktatur des Liberalismus und Keynesianismus) ist ein weiteres Großthema. –

        Dennoch oder gerade deswegen, danke das Sie die Aufgabe dennoch übernommen haben in den Ring zu steigen, lade Sie gerne zu einem Frühstück ein, vielleicht im Jacobihaus:
        http://www.malkasten.com/de/raeume/index.html der Brunch ist sehr schön, bei Wetter auch auf der Terrasse im Jacobigarten.

        Und noch etwas, nur um die Argumente-/ Waffengleichheit wieder herzustellen, stellen Sie sich vor, Mendelssohn und Marx wären eine idente übersterbliche Entität menschlichen Entwicklungsranges, also Abkünfte der gleichen Entelechie.

        Zu spekulativ? Nun ja, kommt darauf an, ob man auch mit Vermutungen längere Zeit frei umgehen kann oder nicht, denn das unterscheidet eine konstruktive von einer bestätigungsirrtümlichen Spekulation (= Sichtweise).

        Sie grüßend

        Notalternative zu Ihrer Ehrenrettung:

        Keynes war vermutlich als Zeitreisender der preußische Geheimdienstler, der Marx angeworben und dann fallengelassen hatte wie eine heiße Kartoffel, als er selber irgendwann begann, an Marxens, ja nur als reine Simulationslehre in Auftrag gegebene Erklärung, zu glauben. Das wäre eine humorvolle Alternative und Zeitreisen ja seit Einstein was an sich, leider sind sie widerspruchsbehaftet und damit unmöglich, siehe Peter Rohs, Peter Ripota u.a. Peter dazu und uns verbände damit weiterhin ein gemeinsames Feindnarrativ, nämlich der ‚unterkomplexe Linkskeynesianismus.

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 09:04 //

        Korrektur & Zusatz

        „und Zeitreisen haben ja, seit Einstein, was an sich“

        Und lieber @Hubi, irgendwie hat Ihre Entelechie etwas Bammel vor den arbeiterbewegten Gewerkschaften, könnte da was Wahres dran sein? Waren Sie vielleicht einmal ein abtrünniger Syndikalist in Ihren Vorleben?

        “ „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“ RICHTIG ABER WÄRE: „Alle Räder müssen laufen, soll das Kapital ersaufen.“ Das zu verstehen scheint wir wenig Intelligenz zu erfordern. Denn der Streik hält die Sachgüter knapp und den Zins tragend. Ist das im Sinne von Marx? Dann hat er sein Zwischen-Ziel erreicht[…]“

        Zitatende H.

        Der letzte Satz, von Gesell stammend (?http://opium-des-volkes.blogspot.de/), ist die passende Umkehrung und Hörmann schiebt, durch Überkreuzverknüpfung von Knappheits- und Fülleregulierung den antagonistischen Riegel der Geldsteuerung, wieder auf. Er war das Machtmittel Nr. 2, neben der Verrufung des Reinkarnationswissens, wie es auch noch Origines im Jesuanismus vertreten hatte, dem Machtmittel Nr. 1, unserer gemeinsamen, langen abendländischen Kulturentfaltungsgeschichte.

      • Horst Wonneberger // 12. Mai 2017 um 15:44 //

        @stendahl

        „Mit seiner nSG ( Gesellschaft nach dem Schuldgeldsystem) könnte er aufgrund sozialer Fehleinschätzungen eben falsch liegen. Sicher eine interessante Zukunftsidee, die wir andernorts in geeigneten Foren bereits fleißig diskutieren.“

        Könnten Sie dem geneigten Forum, also mir, einige Links zukommen lassen. Wäre an der inhaltlichen Debatte interessiert. Vielen Dank im Voraus.

    • Ranma // 12. Mai 2017 um 03:52 //

      Wenn ich jetzt noch erfahren dürfte, was an einem jungsteinzeitlichem Wirtschaftsmodell neu sein soll?
      Ranma

  4. Conrath // 11. Mai 2017 um 11:30 //

    Hallo Herr Lachmann, & @Aspasia

    Es kann nur gemutmaßt werden, was im Detail mit Soros besprochen wurde. Ich gehe davon aus, dass die Planung der massenhaften Migrationsschleusungen im Prinzip nicht mehr nach Plan laufen kann/ wird, und jetzt nachverhandelt werden muss, was als nächstes noch ‚gemacht‘ werden kann. –

    Die Lage der machtzentralistischen Globalisten hat sich in den letzten Jahren markant verschlechtert. Offene Vorhaben misslangen in eine Reihe von Einzeldesastern, die ich hier nicht nochmals gesondert aufführe, dafür aber den aktuellen Hinweis auf die Kräfteverhältnisse geben möchte, aus einer Quelle mit guter Expertise:

    http://vineyardsaker.de/2017/05/11/dies-und-das-das-grosse-raederwerk-und-die-mechanismen/

    R. (s.o.) erwartet also ab Juni, August für ‚eu-r-opa‘ weitere Veröffentlichungen, die die Position der europäischen Bellizisten deutlich schwächen wird. Wenn Soros und Kumpanen ihr altes Programm nur unverändert weiterführen, liefern sie nur eine weitere Steilvorlage, für die Gegenseite, eine veritable Gruppe ’semizentralistischer Patrioten‘, vernetzt über viele Länder, die für eine multipolare Welt einstehen, ja diese schon betreiben, bzw. es ist eine Allianz dieser ‚Multipolaristen‘, die auf Handel, nicht Krieg setzen. Das ist kein paradiesisches Friedensreich, aber deutlich mehr, als die wütend gewordene Dauerkriegsführung und Weltbevormundung durch den Hegemon Nr. 1. Soros kann auch nur noch schadensbegrenzend herumschwirren, wie McCain und die vielen anderen, heute noch reputierten, morgen schon angeklagt/ überführten, Massenmörder.

    Und man hat den Eindruck, das die alten Globalisten von dem Fluch ihrer eigenen, falschen Absichten, nun selber befallen werden, eine sklavengerechte Weltkapitalismusgesellschaft, mit geringem Kultur-IQ schaffen zu wollen, selber aber an Vernunftschwachheit (Vernunft ist nicht mit Intelligenz zu vertauschen, jedes ist etwas völlig anderes!) leiden und zwar akut, denn Vernunft ist begonnene oder vollendete Mannigfaltigkeit der Selbst- und Gemeinschaftsreflexion, Intelligenz steckt immanent in der, auch unreflektierten, Fähigkeit und Funktion aller Naturwesen und Naturvorgänge, ist ihre wechselseitige Funktionenganzheit.

    Dieser Kontrollverlust über die eigenen vorsätzlichen (schlechten) Pläne, aus schweren Vernunftdefiziten heraus entwickelt, geht mit einem allmählichen, wie auch allgemeinen, politischen Kontrollverlust (öffentliche Meinung, misslingende Handlungsabstimmungen) einher.

    Wer glaubt noch wirklich einem, deutlich von oben, eingewechselten Schulz oder Macron? Die von oben führende Hand ist nicht mehr zu verbergen, dafür fehlt es an Zeit und Geschick, die die Macher nicht mehr haben. Die Retuschen werden nur noch schlampig ausgeführt, das Volk ist durch die Propagandaoffensive der letzten 8/ 9 Jahre, ab der sogenannten Finanzkrise, einfach ermüdet, beginnt seine eigenen Vorstellungen zu bilden und zu diskutieren. –

  5. Marcus Junge // 11. Mai 2017 um 11:34 //

    Wie „überraschend“, GÄHN, die Junta in Italien trifft sich mit dem Mega-Umvolker Soros, GÄHN. Hätte ich nun gar nicht vermutet, nach der seit Jahren erlebten Invasionspolitik, die Italien macht. Nicht nur das Italien die Schlepperboote der Marinen und „Helfer“ willig ins Land läßt, es schickt auch seine eigene Marine zur Schleusung aus, es schiebt nicht ab und ist in Brüssel auch kräftig dabei mehr Invasion zu verlangen. Und solche Politverbrecher treffen sich mit Soros = Sack Reis in China. Am Ende sind sogar noch italienische Politiker bei den Bilderbergern dabei.

  6. waltomax // 11. Mai 2017 um 12:12 //

    In Zentralafrika hat man den größten Genpool, der umso kleiner wird, je weiter nördlich man kommt. Die weiße Rasse ist vergleichsweise höher miteinander verwandt, als die Schwarze. Wir sind ein Seitenzweig der menschlichen Migration. Man hüte sich vor der Annahme, eine Mischbevölkerung sei blöder als eine reinrassige. Soros Angriff ist gegen die Homogenität der Bevölkerung gerichtet und daher ein Kulturproblem und nicht eine genetisches.

    Konstante Verhältnisse vorausgesetzt, ist ein hoher Anpassungsgrad einer Population günstig. Sehr wechselhafte Verhältnisse erfordern dagegen einen großen Genpool, da dieser die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Anpassung erhöht.

    Reden wir also im Zusammenhang mit der Migration weniger von der Genetik, als vielmehr von der Kulturvernichtung.

    Da kommt man weiter.

  7. waltomax // 11. Mai 2017 um 12:30 //

    I bin a boarischer Neger!

    Als Kind der Nachkriegszeit wuchs ich auch mit Mischlingen auf, die hier in Bayern aus Beziehungen zwischen schwarzen GIs und weißen Frauen entstanden. Das sind hier sozialisierte Mischlinge, die genauso bayrisch sprechen, wie ich und es teilweise ebenfalls zu einem Uni-Abschluss brachten.

    Es geht um die Zerstörung der Deutschen Kultur, wobei „bayrische Neger“ diese nicht im geringsten tangieren, sonder eher unterstützen.

    Das Problem liegt in der Vermischung der Kulturen, weil wir Deutsche ein an Mittel- und teilweise auch an Nordeuropa hochangepasstes Kulturvolk sind. Und das ist dem internationalen Finanzjubeltum schon lange ein Dorn im Auge.

    Darum geht es. Und nicht um Adolfs falsche Genetik.

  8. waltomax // 11. Mai 2017 um 12:53 //

    Uns Deutschen liegt Dezentralität im Blut. Wir wollen keinen uniformen Zentralstaat, so wie man uns einen solchen derzeit mit aller Gewalt auf das Auge drücken möchte.

    Wie wenig effizient ein Zentralstaat ist, das sieht man derzeit besondes deutlich an Frankreich, wo abgehobene und weltferne Absoventen der ecole nationale das Sagen haben. Die Makrone inbegriffen.

    Wenn ich mit meiner Franziska (das ist eine fränkische Wurf- und Streitaxt) übe, dann wird mir immer bewusst, eigentlich in einem Clan leben zu wollen. Wie die Schotten und andere Völker des keltisch – germanischen Kulturkreises. Das bedeutet einen dezentral – matriarchalen Schwerpunkt, der im Widerspruch zum zentralistisch – patriarchalen Kulturkreis der Levante gehört, wo die Frau zur Hure gemacht wird. Leider ist es der Letztere, der die Welt heute prägt und dies in Fortsetzung des römischen Reiches, getragen von Angloamerikanern und Juden.

    Man will Deutschland also deswegen zerstören, weil unser tiefes Empfinden gegen jede zentralistische Kontrolle gerichtet ist. Der germanisch – keltische Freiheitsgeist fliegt mit meiner Franziska durch die Lüfte.

    Ich mag es einfach nicht, dieses globale Finanzjubeltum. Es ist mir widerlich.

    • Conrath // 11. Mai 2017 um 13:12 //

      Dreimal zustimmend, lieber WaltMax,

      und die Ruhris gehören irgendwie auch dazu in der 4/ 5. Generation der Völkerwanderung, die Rheinländer und, na ja, wat sin muss dat muss sin, sogar die Westfalen.

      Aber der überzogene Geldzentralismus will uns alle zu dummen Konsumteufeln erziehen, abrichten, darauf reduzieren und da braucht es viele fliegende Franziskas. Wir hier, im tiefen Westen, haben unser bewährtes Grubenholz, Beil und Spitzhacke, die stehen noch in fast jeder Gartenlaube. Wenn ich in die Garage meines Nachbarn komme, wie gestern, um ein Rad zu wechseln, der CNG-Zafira hat kein Reserverad und Wagenheber-Radwechselset, nur so ein Pumpsystem mit Gummireparaturmasse, dann muss ich sagen, dagegen haben die Taliban wenig Chancen, vom Hartlöten über E-Schweißen, er könnte sich auch ein Torpedo selber bauen, für den Gartenteich.

      Wir sollten aufhören diese zentralistischen Politseifenopern noch irgendwie stärker zu beachten.

      Und WaltMax ja,

      it’s the culture, stupid.

      Auch wenn ich mich mal wiederholen sollte, so ist es. Und vor Laienrassismus sollte sich Tacheles etwas in Acht nehmen, das kann nach hinten losgehen. Unser Genpool ist leicht eingeschränkt, nicht unsere Kultur, whow! Das ist ja keine Einladung an diejenigen, die unsere Lebensweisen und Kulturen hier nicht ernstnehmen und einfach ignorieren.

    • Ranma // 12. Mai 2017 um 04:14 //

      Gut erkannt, daß es nicht um Adolfs falsche Genetik gehen kann. Wann jedoch hätten sich je Kulturen miteinander vermischt? Im Amiland leben unterschiedliche Kulturen nebeneinander und manch einen kann man sogar damit verärgern so zu tun als gehörte man dessen Kultur an, obwohl es nicht so ist. Wir sind nun seit Jahrzehnten gemeinsam mit Frankreich in der EU, die Grenze ist seit zwei Jahrzehnten offen, trotzdem werden wir nie den politischen Generalstreik von den Franzosen übernehmen. Obwohl wir wissen, daß wir den eigentlich bräuchten. Aber es ist halt nicht unsere Kultur, sondern eine, die direkt neben uns besteht. Sogar innerhalb Deutschlands bringen Preußen und Hanseaten kein Verständnis für rheinischen Karneval oder bayerische Bierzeltstimmung auf. Was läßt einen annehmen, daß sich noch fremdere Kulturen miteinander mischen könnten? So ein Plan ist genauso zum scheitern verurteilt wie einer, der auf Adolfs falscher Genetik basiert.
      Ranma

      • MutigeAngstfrau // 12. Mai 2017 um 08:52 //

        Bezüglich „Adolfs falscher Genetik“ (Zitat Ranma) verweise ich darauf, dass die Eugenik andere Väter hatte.
        Dieser „Tod ist“ mal wieder „ein Meister“ aus Angloamerika…

        Irre spannendes Interview:
        https://kenfm.de/hermann-ploppa-hitlers-amerikanische-lehrer/

      • Conrath // 12. Mai 2017 um 10:00 //

        @MutFrau

        habe Ploppa gelesen und das Buch schon mehrfach verschenkt, etwa an meinen Herrn Vater, der hatet damals Bauklötze geschaut, ‚Hitlers amerikanische Lehrer‘ kam ja schon 2008 heraus und gesagt, oh, oh, ich hatte es immer geahnt, er hatte viel unmittelbaren Umgang mit den industriellen Wirtschaftsführern an Rhein und Ruhr. Also lesen schadet nichts, wenn man nur gut auswählt.

        Sie grüßend

  9. Libelle // 11. Mai 2017 um 18:57 //

    Familie Soros ist jetzt häufiger Gast bei der EU und in Europa

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/soros-sohn-besucht-oesterreichs-kanzler-zuspitzung-von-tuerken-gewalt-in-wien-a1923736.html

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/26/eu-praesident-juncker-empfaengt-george-soros/

    Das bittere Ende hin zur menschenverachtenden NWO naht wohl.

    • Conrath // 12. Mai 2017 um 10:56 //

      @Libelle

      Wirklich?

      Glauben Sie nicht alles ungeprüft, nur weil Sie dazu 100 Videos finden können. Angst fressen Seele auf und verhindert die natürliche Reaktion, den Empörern die Empörung zurück zu schicken und den Stinkefinger zu zeigen.

      Die NWO-Meute hat fertig, Frau Libelle, machen Sie was mit der frohen Nachricht, tanzen Sie, lesen Sie gute Bücher und die guten Hoffnungen im Netz bei Mathias Broeckers, Analitik, Vineyardsaker usw…

      Sie grüßend

      niemand, außer den uns lenken wollenden Vollidioten braucht diese Menge an Angst. Natürliche Furcht, nicht bei Rot über die Ampel zu gehen, nicht bei Frost auf der Parkbank übernachten, ist ja was anderes, als diese bescheuerte, lähmende Zukunftsdauerangst.

      Mache mir jetzt meinen zweiten großen Milchkaffee, hoffentlich hat Soros & Co., den nicht vergiftet in der Zwischenzeit?

  10. helmutn // 11. Mai 2017 um 19:10 //

    Ich verstehe das ausufernde kritisierende Draufhacken auf den Sozialismus hier überhaupt nicht.Wir haben es doch mit Faschismus und Imperialismus seit Jahren zu tun.Was hat denn der Sozialismus damit zu tun.Bei vielen werden die Regierungen als „Linke“ bezeichnet.Auch das ist Mumpitz.Hier wird nur mit Orwellscher Dialektik gearbeitet.Unten ist Oben ect.Wenn die Finanzfaschisten sich als „Links“ bezeichnen (Soros)und das westl. Europa dergleichen dann ist das Etikettenschwindel denn sie verteilen ja ihre finanziellen Mittel nicht an die Armen.Und die Kriege der letzten Jahrzehnte sind auch nicht aus dem Sozialismus initiiert worden.

    • Conrath // 11. Mai 2017 um 19:37 //

      @HelmutN

      Offensichtlich durchschauen Sie die ‚Orwellsche Dialektik‘ und Sozialismus soll, mit allerhand Beinahmen wie mit Mühlsteinen beschwert, im ‚Orkus der Aufklärungsgeschichte‘ landen, vermeint der ewige Konservatismus.

      Aber das wird nicht gelingen, dazu ist die Entwicklung eines ‚methodisch hinreichend reflektierenden‘ Denkens zu weit und auch schon, zu allgemein, verbreitet. Das Volk erhält, ganz entgegen den Intentionen/ schlechten Absichten, der ohnmächtigen Machtausübenden, durch die summarische und uniforme, Dauermassenmedienpropaganda eine Extranachhilfe in Sachen ‚kritisches Eigendenken‘. Die Hoffnung Kants erfüllt sich vermutlich gerade in unserer, geopolitisch so aufgereizten, Umbruchzeit.

      Ich schreibe das allerdings fröhlich und mit einem Auge zwinkernd, denn @HelmutN, wer von den Aufklärern wähnte sich nicht immer gerade in der entscheidenden Umbruchphase? In einer gewissen Weise ist das der Normalzustand. Nur unter den ‚Nichtdialektikern‘, den sich nicht selber verstehenden (unreflektierten) Naturalisten unterschiedlicher Einfärbung, lebt diese Empfindung dann als fortwährender, politischer, ‚Alarmismus‘. Die strengeren Geister sind meistens die stilleren, wie bei den tiefen Seen und flachen Tümpeln. –

      Grüßend

  11. Conrath // 11. Mai 2017 um 19:20 //

    @Hubi

    Über Namen und Bezeichnungen brauchen wir nicht zu verhandeln, über Begriffe allerdings schon:

    „[…] indirekt die Marx-Religion zu beschönigen“ Zitatende H.

    Ich habe über das genaue Gegenteil geschrieben, den Spezialfall des ‚materialistischen Sozialismus‘. Sie machen daraus vorsätzlich die ‚materialistische‘ Religion! Nicht das es eine solche ‚Religion‘ nicht gibt, gegeben hat. Erinnern Sie sich an mein Stichwort zur vierten, säkularen Religion, dem materialistisch-diesseitigen, Monotheismus-4.0 seit/ ab Nikolaus von Oresme?

    Und was Ihnen vorschwebt mit der Verkürzungsformel ‚Frankfurter Schule‘, ist eine Verdichtung, wenn Sie so wollen, eine/ die Reformation dieses Säkular-Monotheismus und zwar verschärft ab Descartes und allgemein bestimmend mit Kants Kritikschriften, einsetzend. Hier ist aber bereits die Wende dieser ‚säkularen Revolution‘ zu sehen, also die gesamte engere Sattelzeit der klassischen Philosophie oder Spätaufklärung um 1800, um Begriffe, nicht Bezeichnungen, geht es mir. –

    Und ab hier spaltet sich ein tiefer Materialismus, gepaart und gut getarnt, mit einem ‚empirischen Naturalismus‘ (Locke/ Hume) und auf der anderen Seit der späte Kant, den Durchbruch zu einer neuen ‚transzendentalen Kultur der Menschen‘ beitragend.

    Große Entwicklungen brauchen ihre Zeit, klar doch und alles was Sie Marx anhängen findet sich schon vorher ausgeprägt, konkret in dem Atheismusstreit vorgezeichnet! Und der Marxismus von M & E war zu 2/3 ausgeliehener Materialismus der Enzyklopädisten und zu etwa 1/3 Junghegelianismus, also einer Reduktion Hegels auf bestimmte Teile seiner Arbeit.

    Mendelssohn, nicht Marx, brachte die ‚Neureligion des (naturalistischen) Materialismus‘ und sie war sehr erfolgreich, machte ihre vielen aufklärerischen Anhänger äußerst wirkmächtig und einflussstark.

    Sie wird schnell übersehen, weil sie sich in einer Ebene hoher Abstraktion abgespielt hatte und durch Französische Revolution und die Kriege Napoleons überblendet wurde, aber sie bereitete dennoch alles weitere vor. Und erst so gesehen können Sie dann die Reihung von Mendelssohn, über Marx, bis zu den ‚Schul-Frankfurtern‘ begründen. Aber das ist weiterhin nicht der ‚Sozialismus schlechthin‘.

    Es geht nicht darum, dass ich den (materialistisch-nihilistischen) Irrtum von Marx nivellieren will, das liegt mir fern, aber der Nihilismus ist eben viel wirkmächtiger, begann früher und trat, in vielfältigerer Weise historisch in Erscheinung, vor und nach Marx, das als erste Stellungnahme hierzu.

    Und @Hubi, ich bin keine Marxist, das passt nicht mit Jacobi und dem späten Kant zusammen, das nur als Tipp, ich kann es auch begründen. –

    BG

  12. Hausfrau // 11. Mai 2017 um 19:35 //

    Interessant, worauf sich Deutschland intensiv vorbereitet, nochmal Tichys:
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/deutschland-lernt-dazu-handreichungen-zum-terrorfall/

  13. MutigeAngstfrau // 11. Mai 2017 um 20:32 //

    Immer wieder schön, der schimpfend aufklärende Janich.
    Da wir annehmen dürfen, dass der Rothschildagent Unruhen stiftend in Sachen Paneuropa unterwegs ist, passt das Video auch gut hier.

    • Conrath // 11. Mai 2017 um 21:14 //

      @MutFrau

      Seine französische Aussprache ist sehr gewöhnungsbedürftig, das sage ich, obwohl ich Französisch im Abi abgewählt hatte, zugunsten Mathe. Ja, was soll dieser marode Staat denn auch an Symbolen aufbringen, groß, etwa Sacré-Cœur, oder den Triumpfbogen? Ich wäre für Moulin Rouge, das hat doch was, ist nicht so klinisch langweilig. Diese nüchterne Glaspyramide ist doch fast ein Realsymbol für unsere Ponzigeldnarren, weiß nicht was Herr Janich wirklich dagegen hat, man hätte noch die Börsendaten einspielen solen in den Hintergrund? Es passt doch alles und wer Macron naiv vertraut, nun dem helfen auch keine Hinweise auf die ollen Maurer, mMn.

      Leute lest gute Bücher, guckt nicht immer nur den lieben langen Tag Videos!

      • MutigeAngstfrau // 11. Mai 2017 um 21:36 //

        Beruhigen Sie sich mal wieder, Sie sind nicht der Einzige, der liest.

      • Conrath // 11. Mai 2017 um 21:49 //

        @MutFrau

        Ach ja, ich bin mir da manchmal nicht so sicher?

        Es gibt auch hier noch einige Leser, aber das nimmt insgesamtab und diese Minivideos und das Bildchenversenden nehmen zu, ich sehe es auch bei den Jungs hier, fragen dann, ‚Hallo Google‘ am Tisch, was ist XYZ? Nun die Frage gehen oft noch, aber was Mr. Google dann sagt gilt den jungen Leuten, sie erinnern bereits auditiv, mir macht das schon Sorgen, mehr noch, als diese blöden Maurergeschichten und David Ickes Reptiloiden. Ansonsten bin ich nicht so schnell aufgeregt, ist nicht mein Naturell.

  14. waltomax // 11. Mai 2017 um 22:23 //

    Ein Fortschritt im Forum ist festzustellen. Die Ponzi – Pyramidioten, also die in ihrem pharaonisch-patriachalen Todeskult gefangegenen Raffzähne werden immer weniger erstgenommen.

    Denn diese sind verschlagen, aber nicht intelligent. Sie sind gewitzt, aber trotzdem dumm.

  15. Soros die rechte Hand des Antichrist

  16. Ranma // 13. Mai 2017 um 02:35 //

    „Vielleicht sollten Sie etwas zum Thema Migrationswaffe recherchieren und ganz sicher auch das Thema der Logen beleuchten. Mir hat damals die unglaublich spannende Sendung, die Sie im Link finden, die Augen geöffnet.“

    Migrationswaffe und Logen sind alte Hüte! Dermaßen alt, daß ich immer davon ausgehe, die kenne sowieso jeder und wir könnten endlich einen Schritt weitergehen und hinterfragen, was Soros sich für sich selbst davon verspricht.

    Im Übrigen wäre es eine gute Idee zu jedem verlinkten Video das Exzerpt, das Conrath empfiehlt direkt über oder unter dem Link zu veröffentlichen. Es gibt nämlich noch Leute, die keine Analphabeten sind, aber keine Zeit haben, um den gesamten Tag mit Videos anglotzen zu vergeuden.
    Ranma

  17. Ranma // 13. Mai 2017 um 02:40 //

    „Nicht jeder hat Personal zu Hause, welches sich um den alltäglichen
    Handlungsablauf, wie beispielsweise Schuhe, Fenster putzen, kochen,
    gärtnern, oder was immer im Alltag ausgeführt werden muß, kümmert.“

    Aus genau dem Grund ist es eine Unverschämtheit einfach nur einen Link zu einem Video hinzuknallen! Umso schlimmer wenn das auch noch ohne Inhaltsangabe, ohne Zusammenfassung, ohne Bewertung, ohne Angabe der Länge und ohne Angaben der wichtigen Stellen geschieht! Für sich selbst in Anspruch zu nehmen, aus Zeitmangel nichtmal ein paar Zeilen eintippen zu können, aber dann von anderen zu verlangen viele Stunden mit völlig nutzlosen und inhaltslosen Videos (wenn Inhaltsangabe, Zusammenfassung und Bewertung fehlen, dann kann man immer davon ausgehen) zu verplembern, das ist der Gipfel der Unverschämtheit!
    Ranma

    • Conrath // 13. Mai 2017 um 07:16 //

      @Ranma

      Sie haben recht in der Sacheinschätzung. Natürlich ist es nicht hilfreich Videos zu posten, wenn es nicht Späße sind, wie EAV/ Bud Spencer oder Musik wie Lohengrin/ Naidoo, einfach unkommentiert zu empfehlen. Aber, lieber Ranma, das Bewusstsein dafür und für Wichtigeres, bildet sich eben langsam und solange es sich bildet macht der Dialog Sinn, wie im echten Leben und wenn Sie an Sokrates Verurteilung denken, was ist schon der Gipfel der Unverschämtheit/ Unverfrorenheit? Da gibt es noch viele Steigerungen, deutliche sogar. Jedenfalls kann sich die Seele, können wir, unser Emotional- oder Gefühlsleben, eben nur langsam, etappenweise verändern, jeder für sich und für das (gemeinsam) Anzustrebende (leben in der Wahrheit > Sokrates?) erwärmen. Es geht oft vieles nur quälend langsam voran. Wer kennt nicht solche Träume, wo man etwas ausführen will, aber es geht nur in Zeitlupe, mensch läuft wie in einem, mit Sirup gefüllten, Teich, usw..

      So ist unsere kollektive Demokraturerfahrung doch auch und der Rest unseres Alltags, nicht minder. Alles geht in Trippelschritten, steht aber auch nicht komplett still und Überraschungen gibt es auch noch, oder?

      So what!?

    • Zitrone // 13. Mai 2017 um 14:29 //

      @Ranma

      Regen Sie sich mal wieder ab!!! Wer es nicht hinbekommt ein 5 Min. Video zu verstehen,
      dem ist nicht mehr zu helfen. Hierfür ein Exzerpt zu verlangen, soll wohl ein Witz sein!!!
      Jeder sollte sich persönlich damit auseinandersetzen und sich seine eigenen Gedanken
      machen.

      Warum wollen sie eine vorab Bewertung von jemandem, der die Dinge evtl. ganz
      anders sieht, als Sie selbst? Denken sie nur einmal nach, kürzlich bewerteten
      Sie die Seite „Fassadenkratzer“, als „rechtsradikal“.

      Meine Bewertung gegenüber dieser Netz-Seite, die Herr Ludwig betreibt,
      ist allerdings eine ganz andere. Ich schätzte die Arbeit von Herr Ludwig!

      • Conrath // 13. Mai 2017 um 15:00 //

        @Zitrone

        5 Minuten lange Videos, wirklich? Die meisten sind erheblich länger, schauen Sie doch einfach selber nochmals nach. Und zwischen einigen Hinweisen und einem echten Exzerpt, ist viel Luft.

        Über unzusammenhängende Ecken argumentieren?

        Ranma ist da mit seiner Bewertun, mMn, dem Mainstream zu schnell gefolgt, hat assoziiert und lose Rückschlüsse abgeworfen, nur, wie oft passiert das auch anderen, Frau Zitrone?

        Warum nicht inhaltliche Hinweise setzen, zum Teil sind die Videos bis zu 3 1/2 Stunden lang, da kommen Sie jetzt mit 5 Minuten nicht ganz hin.

        Und warum nicht fair argumentieren miteinander und dafür dann noch altes Zeugs ausgraben, ist das Ihre Form von geisteswissenschaftlicher Besonnenheit? Stärke ist anders, echte seelische Stärke geht anders. –

        Es ist doch viel mehr gewonnen, mit einer Klarstellung einer Fehleinschätzung, als nur kopfnickende Sofortzustimmung zu ernten. Stellen Sie sich, von Ihrem kleinen Hüter begleitet, den anderen, innerlich-seelisch, als Ihren Bruder, Sohn, Neffen oder Nachbarn, vor. Vor Fehleinschätzungen schützt uns niemand automatisch, Frau Zitrone. Aber deswegen nur mit denjenigen verhandeln, denkschreiben, die gleicher Meinung sind? Das finde ich langweilig und bringt nicht weiter. Was wichtig ist, gerade in unseren Zeiten, eigentlich aber wohl immer, ist, den erforderlichen Respekt aufzubringen, gerade in der Kritik und da hatte ich den Eindruck, dass Ranma seine Einschätzung bereits deutlich zurückgenommen hatte, in der Vergangenheit, das auch nicht wiederholte.

        Gut, wenn Sie das Wiederheraufholen als anthroposophische Praxis empfehlen, nochmal in der Wunde kratzen, weil einem akut die Argumente fehlen, hmmm, muss nicht sein, oder?

        Sie grüßend

      • Zitrone // 13. Mai 2017 um 15:25 //

        Die Länge des von mir eigestellten obigen Videos, auf das sich @Ranma bezog,
        beträgt noch nicht einmal 5 MIn..

        Das Beispiel „Fassadenkratzer“, sollte nur als Beispiel dienen!!!

        Allerdings hat jeder Kater die Möglichkeit hierzu einen Roman, eine Dissertation,
        einen Krimi, einen Aufsatz, einen Artikel, einen Vortrag bei den Vereinten Nationen
        o.ä. zu schreiben, zu halten, zu rülpsen, usw. usw. usw…

      • Ranma // 14. Mai 2017 um 01:49 //

        „Regen Sie sich mal wieder ab!!! Wer es nicht hinbekommt ein 5 Min. Video zu verstehen,
        dem ist nicht mehr zu helfen.“

        Dann ist mir wohl aufgrund fehlender technischer Ausstattung nicht mehr zu helfen. Da wären doch eine Längenangabe und ein Link auf das gleiche Video in einem Open-Source-Format angebracht gewesen, falls es schon nicht für die Angabe dafür reicht, was in irgendeinem Fünfminutenvideo untergebracht sein kann.

        „Warum wollen sie eine vorab Bewertung von jemandem, der die Dinge evtl. ganz
        anders sieht, als Sie selbst?“

        Sofern ich weiß, von wem die Bewertung kommt.

        „Meine Bewertung gegenüber dieser Netz-Seite, die Herr Ludwig betreibt,
        ist allerdings eine ganz andere. Ich schätzte die Arbeit von Herr Ludwig!“

        Herrn Ludwigs Arbeit ist durchaus wertvoll, trotzdem liefert er manchmal Texte in einer Qualität wie ich sie mich seit der fünften Klasse nicht mehr zu schreiben getraute. Damals schrieb ich mal einen Aufsatz, der gleichermaßen polemisch (aber nicht politisch) war und darum mit ungenügend bewertet wurde. Herr Ludwig, der schließlich Lehrer ist, sollte mehr als andere verstehen was einen Text gut oder schlecht macht. Gerade weil Herr Ludwig Lehrer ist und darum die Leistungen anderer bewertet, deshalb ist es angebracht bei ihm strengere Maßstäbe anzulegen. Falls das hier niemand nachvollziehen kann, dann finde ich das zwar seltsam, aber passe mich an.
        Ranma

      • Conrath // 14. Mai 2017 um 09:52 //

        @Ranma

        Vielleicht kann ich Ihnen einen Hinweis geben, dem Sie dann selber weiter nachgehen.

        Die langjährige sichere Rhetorik und Anschaulichkeit von Herrn Ludwig ist deutlich zu bemerken und wird Sie, von daher, an Ihre Lernerfahrungen der Schulzeit erinnern, das ist nachvollziehbar. Aber und jetzt kommt die Differenzbetrachtung, zu Recht haben Ihnen damals gute Lehrer abgeraten ‚sofort und unvorbereitet‘ einen polemischen Stil zu entwickeln. Nun warum wohl? Ich vermute nur und es ist positiv gegen Sie formuliert, weil das die ‚Königsklasse‘ ist und daher erfahrungsmäßig voraussetzt, dass man sich innerlich schon durch manches halbe oder falsche Dreivierteldeal durchgearbeitet hat. Wenn Sie wollen, schauen Sie mit mir auf das Märchen von Hans Sachs vom ‚Schlaraffen- oder original, Schlaweraffen Landt‘:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Schlaraffenland

        Nur wer sich durchfrisst, wer den Überlieferungs-Brei als süß empfindet (den wertvollen aussuchen kann), kommt durch bis zum Paradies. Das ist auch eine Volte auf bittere, langweilige, Lektüre, endlose Debatte usw. also das genaue Gegenstück zum süßen Brei, der ja ein weiteres, dazu antagonistisches Märchen ist:
        https://de.wikisource.org/wiki/Der_s%C3%BC%C3%9Fe_Brei_(1857)

        Beide Texte erklären sich selbst.

        Der Mensch, als Selbstverantwortlicher seiner Gedankenbildung, scheint auch hier auf, entscheiden doch die inneren gefassten Entschlüsse auch über das zu führende Leben und dessen Verlauf.

        Jedenfalls, knapp formuliert, Herr Ludwig, als erfahrener Waldorflehrer, ist nun mal ein Künstler hoher Anschaulichkeit. Pädagogik kann zu Recht als Kunst verstanden/ betrieben werden, muss nicht allgemeine Zwangsveranstaltung des Staates sein! So und das hat noch nichts mit inhaltlichen Differenzen zu tun und über diesen Berg sind wir ja bereits weg.

        Meine Sicht daher, in dem Maße, in dem Sie, noch etwas strukturierter, Bild und Begriff verbinden, miteinander verschwistern, wobei die Ideenorientierung immer primär ist, entsteht plötzlich das Wunder des Denkschreib-Flows oder der guten, frei gehaltenen Rede. Und Herr Ludwig war, als richtiger Lehrer, immer höchst erfreut, wenn in seiner Schülerschar solche Raketen zündeten. Und unter uns, wer nicht radikal zu denken weiß, also alles vom feinsten Blütenduft bis zurück in die tiefsten Wurzelspitzen verfolgen kann, ja der sollte garnicht erst diesen Flow anstreben und sich lieber an nichtradikaler Gärtnerei erfreuen und ‚Tree-doctor‘ werden.

        Ich hatte mal einige Wochen das Vergnügen eine solche Baumfäller-Waldgärtnerausbildung in Schweden mitmachen zu dürfen und es hat mir viel eingebracht.

        Sie grüßend

  18. Conrath // 13. Mai 2017 um 15:56 //

    @Zitrone

    das nenne ich großzügig, der semantisch mit Mäusen spielende Kater tötet seine Opfer nicht, nein, sondern … und darf bis zur Uno, um dort vorzutragen, warum soll er nicht gleich den Mond anheulen?

    Es gab, auch von Ihnen, viele längere Sachvideos ohne Inhaltsangabe/ Stellungnahme, aber Sie mögen dies nicht näher behandeln und Abwehrk(r)ampf ist das hier sicherlich auch nicht, wie komme ich nur darauf?

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