Anne Wills moralinsaurer Narzissmus

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Jeden Sonntag tischt uns Anne Will ein mediales Tribunal gegen den gesunden Menschenverstand auf: Das ist keine Diskussionssendung, sondern eine Anmaßung.

Immer wieder sonntags… tagt im Ersten nach dem Tatort das Tribunal der Selbstgerechten über alle Personen, die sich nicht der politischen Korrektheit und der vorgegebenen linksgrünen Denkschablone unterwerfen wollen. Anne Will, dann Günther Jauch und jetzt wieder Anne Will, die Zusammensetzung der Gesprächsrunde und die Inszenierung des Talks unterscheiden sich von Wochenende zu Wochenende nur durch minimale Abweichungen.

Mal heißt es Fünf (inklusive der Moderation) gegen Eins, wobei der/die zum Paria Erklärte entweder ein AfD-Vertreter oder ein europäischer EU-Gegner ist, dem der hasserfüllte Dünkel der deutschen Moralelite entgegenbläst. Oder es geht im nahezu synchronen Chor der Korrekten gegen den US-Präsidenten Trump, der sich eine eigene Meinung erlaubt.[1] Zwischen diesen GEZ-finanzierten Gerichtshöfen am späten Sonntagabend liefert die ARD uns, den zur Zahlung dieser Shows Gezwungenen, vor Peinlichkeit triefende Befragungen der Kanzlerkandidaten der Altparteien, wie jüngst das „Interview“ mit EU-Funktionär und Sitzungsgeldkassierer Schulz.

Pharisäertum im Wohnzimmer

Statt ihren Informationsauftrag zu erfüllen, will die ARD umerziehen. Statt Abwechslung ist rituelle Erhöhung vermeintlicher Bessermenschen angesagt, die durch das reflexhafte Eindreschen auf Andersdenkende eine Art Apotheose verfolgen. Statt Neutralität flimmert Pharisäertum in die Wohnzimmer. Sonntag auf Sonntag. Und davon muss Anne Will, deren eigene Produktionsfirma diese Sendung übrigens fabriziert, derart überzeugt sein, dass ihr die ewig gleiche Choreografie, die nie zu einem Ergebnis führt, selbst nicht langweilig wird.[2] Andererseits scheint die Bezahlung ja zu stimmen. Wozu sollte sie sich also noch die Mühe machen, wenigstens den Anschein eines journalistischen Anspruchs zu wahren?

Inzwischen wagt der Zuschauer kaum noch auf eine echte Diskussion um Inhalte zu hoffen. Lediglich die bornierten, schwarz-weiß zeichnenden Sendetitel amüsieren hin und wieder. Außerdem kann er sich fest darauf verlassen, immer wieder dieselben Gäste zu sehen.

Vor allem einer darf in der Runde nicht fehlen: der Bundesjustizminister. Wer ihn im politischen Alltag zuweilen vermisst, weil er wegen irgendeines Fehltrittes wieder einmal abtauchen muss, der schalte einfach nach dem Tatort Wills Tribunal ein. Dort kann er dann die größte Fehlbesetzung im Justizamt seit Bestehen der Bundesrepublik live beim Zensurzelebrieren erleben – eifrig beklatscht vom Studiopublikum und von Will gespielt kritisch befragt und dann für gut befunden.

Andere Dauerbrenner der Sendung und Garanten für öden Talk ohne Überraschungen sind Renate Künast, Oskar Lafontaine oder Peter Altmaier, Merkels jubelnder Schleppenträger, ab und an auch der Berufssohn und Erbmillionär Jakob Augstein, der betroffen Wasser predigt.

Sauer, dünnflüssig und abgestanden

Für die etwa acht Millarden Euro, die jährlich an die öffentlich-rechtlichen Sender verteilt werden, darf der Zuschauer ganz sicher mehr erwarten: mehr Intellekt, mehr Objektivität und mehr Engagement. Er darf eine andere Gästeauswahl, eine vorbereitete Moderation und eine faire Runde erwarten. Auch von einer Anne Will, die doch so ganz anders sein möchte. Anders formuliert: Was uns die Öffentlich-Rechtlichen zur besten Sendezeit als Crème de la Crème servieren, ist im Grunde schon seit einiger Zeit sauer, dünnflüssig und abgestanden. Denn es ist Larmoyanz, den Zuschauern als Höherwertigkeit verkauft, es ist Weltfremdheit gepriesen als Weitsicht und es ist als Moral aufgetischter Narzissmus. Zusammen spielen sich diese „Güter“ in einem medialen Tribunal gegen den gesunden Menschenverstand auf: Das ist keine Diskussionssendung, sondern eine Anmaßung. Im echten Wettbewerb auf dem hart umkämpften Markt, dem sich die ARD durch den Zwangsbeitrag entzieht, würde ein solch linkes Format kaum bestehen oder viel weniger Geld einsammeln. Ungerecht geht es also nicht nur innerhalb der Will-Sendung zu.

 

Anmerkungen

[1] http://daserste.ndr.de/annewill/videos/Die-Trumpokratie-Eine-Gefahr-fuer-die-freie-Welt,annewill5062.html

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Will_Media

Über Nadine Hoffmann

Nadine Hoffmann ist Diplombiologin und freie Autorin. Als letztere schreibt sie Meinungsbeiträge, in denen sie Politik analysiert und kommentiert. Ihre eigene politische Heimat fand sie in der AfD. Der Thüringer Landesverband wählte sie als Beisitzerin (ehrenamtlich) in den Landesvorstand. Weitere Artikel

76 Kommentare zu Anne Wills moralinsaurer Narzissmus

  1. Karl Bernhard Möllmann // 15. Februar 2017 um 11:09 //

    . . .
    Anne WILL – aber Anne KANN NICHT!

    • Anne Will wuerde wollen, aber darf nicht duerfen, um Ihren Kalauer mal ein wenig aufzupeppen. Die Vorgaben der von den Besatzern beaufsichtigten Politik sind fuer sie sicherlich massgeblicher, als das was im Rundfunkstaatsvertrag steht und sollte sie in Ungnade fallen, droht wohl ziehmlich schnell das Vormittagsprogramm.

      Einer, der seine Sendezeit auf zehn Minuten reduzieren kann, ist Frank Plasberg mit seinem Palaver. Laenger konnte man seine letzte Sendung mit als Experten deklarierten systemkonformen Gruselnasen zum Thema Trump nicht ertragen. Was an seiner Sendung fair sein soll, weiss er wahrscheinlich selbst nicht mehr, spielt wohl auch keine Rolle in einem Metier, in dem kein Gewissen gegenueber dem zu Zwangsgebuehren verpflichteten Zuschauer zu verzeichnen ist.

    • hubi stendahl // 15. Februar 2017 um 16:09 //

      @KBM

      „KANN NICHT“

      Sie kann ne ganze Menge. 6.5 Millionen p.a. für diese Sendung? Nur der geadelte Jauch kann noch mehr:

      http://www.t-online.de/unterhaltung/id_68266204/guenther-jauch-talkshow-kostet-die-ard-mehr-als-elf-millionen-euro.html

      ….und man mag es nicht glauben; das Gequatsche am Kamin mit Sandra Maischberger gehört in die Rubrik !!BIILIG!!, 4.5 Millionen.

      • @Hubi

        Vielen Dank für Ihre ökonometrische Unterfütterung des GEZ-Wahnsinns. Was könnte mensch nicht alles alleine mit den 20,5 Millionen Euronen machen? Und dafür dieses sinnfreie Gesabbere, so schlecht, etwas flimmernder Hintergrund, Tische im Kaugummidesign der phantasielosen 0-er Jahre, damit von der semantischen Dürre wenigstens optisch abgelenkt werden kann. Die Dynamik der Kameraschwenks ist so ziemlich das einzige Überbleibsel aus der Ära der Professionalität.

        Und die anderen Hanseln haben wir jetzt noch gar nicht behandelt. Was sagt eigentlich der Bund der Steuerzahler zu dieser GEZ-Mafia?

      • hubi stendahl // 15. Februar 2017 um 21:53 //

        @conrath

        Es gab einmal Zeiten, da hätte man die ein oder andere Mark gerne für großartige Aufklärung investiert. Aber es war kostenfrei.

        In den Siebzigern sah ich erstmals die deutsche Produktion „Der schwarze Freitag“ mit Curd Jürgens von 1966, der mich damals schwer beeindruckt hat. Heute sieht man an der jämmerlichen Klickzahl von knapp 8.000, dass die überwiegende Mehrheit lieber Dieter Bohlen gegen Gebühr schaut und sich von Günther Jauch, dessen Vorfahren als Staatskriecher nicht gerade Rühmliches vorweisen können, berieseln lassen.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Jauch_(Hanseatengeschlecht)

    • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 09:22 //

      . . .
      Oder meinte ich „DARF“ nicht . . . ?
      .
      Unser Problem mit „ZWANGS-GEBÜHR“ bei gleichzeitig „UNTERIRDISCHER QUALITÄT“ – ist ja in Wahrheit das GRUND-PROBLEM eines jeden Menschen – der sich von einem kriminellen Betrüger über den Tisch gezogen fühlt!
      .
      Die Lösung könnte lauten:
      .
      Endlich einmal „Demokratie wagen!“
      .
      DAS könnte pro Sendung ein ECHTER Bürger sein – der zum jeweiligen Thema sein ECHTES Problem AUTHENTISCH vortragen darf – damit wir nicht auch in Kürze einen Deutschen Donald Trump brauchen, weil die ECHTEN Probleme seines Landes Jahrzehnte verschleppt wurden . . . ?
      .
      DAS könnte eine ECHTE Zuschauer- oder Bürger-Befragung zu JEDEM wirklich „heißen“ Thema sein – EINSCHLISSLICH der Frage, WER denn nach Bürger’s Meinung DIESE jeweilige Frage – in der live-Sendung & damit OHNE Zensur, beantworten solle . . . ?
      .
      DAS wäre erstens sehr viel preiswerter, als Jauche, Jauche über alles . . .
      .
      DAS wäre zweitens viel spannender als der sündteure „Tatort“ . . .
      .
      DAS würde uns drittens teure GEHEIM-Dienst-Operationen ersparen – wie zuletzt gegen die Imame der DITIB – weil derart OFFENSICHTLICHE Umtriebe vom Volk ja schon ewig beobachtet wurden . . . !
      .
      MANN müßte also ein höchst lebendiges Format schaffen – was in HD & Echtzeit die „heißen Eisen“ anpackt – und völlig ANGST-FREI Volkes Stimme völlig ungefiltert & authentisch einfängt . . .
      .
      Und die so bereits sehr viel früher als Heute – sichtbaren Probleme sauber abarbeiten – EINES nach dem ANDEREN.
      .
      DAS wäre der neue ALDI unter den Medien.
      .
      Preiswert & gut.

  2. Und Sie, liebe Enkelin?

    Können Sie denn, wissen Sie, was diese Frau Will in diese prekäre widerwärtige Lage gebracht hat, Sie lenken von sich ab, Sorry.

    • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 09:31 //

      . . .
      Die EN KELIN war eine Frau –
      erstens hübsch,
      und zweitens blau.
      .
      Doch Con ratlos, ihr verfallen,
      fing auch am Tage,
      an zu lallen.
      .
      So ging die Story ewig weiter,
      meistens traurig,
      selten heiter.
      .
      Wenn ratlos nicht gestorben ist,
      dann schreibt er weiter,
      meistens Mist.

      • @Möllmann

        Also ich kann gut empathisch unterscheiden zwischen Mädchen und Frauen, das scheint Ihnen allerdings deutlich Probleme zu bereiten.

        Nun ja, immerhin befassen Sie sich einmal mit einigen ihrer möglichen, zukünftigen, menschlichen Inkarnationen, denn das ist das einzig sichere, es bleiben menschliche!

        Und vielleicht öffnen Sie sich dann für innere Konfrontationen, die ja bei allen Menschen früher oder später beginnen und uns zu einer weiteren Ausreifung verhelfen.

        Wenn Sie die Angst dazu verlieren könnten, würde ich mich mit Ihnen darüber freuen. Das war gemeint, ich kämpfe garnicht gegen Sie, Herr Möllmann.

        Ihr Gedicht zeigt eine andere Einstellung, aber es ist immerhin Ihre eigene, machen Sie was draus. –

        Und formal bestätigen Sie wieder Ihren ‚dualschematisierenden‘ Denkstil, indem Sie das Thema durch Anknüpfung (wie bei dem Kontaktschuld-Pseudoargument) nur an meine Person bindend ablehnen, nicht aber an den, in den Argumenten selbst liegenden Inhalt, binden. So gelingt Ihnen immer wieder inhaltsblind zu assoziieren, ganz wie im Nanny-Erwachsenen-Kindergarten.

      • hubi stendahl // 16. Februar 2017 um 10:15 //

        @Karl Bernhard Möllmann

        Die Verse haben mich heute morgen richtig zum Lachen gebracht. Chapeau!

        Inhaltlich weiß ich allerdings weder etwas mit dem ursächlichen Post von @conrath anzufangen, noch verstehe ich den Bezug auf eine „Enkelin. Vielleicht habe ich ja was verpasst. Klärt mich jemand auf?

      • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 11:04 //

        . . .
        Hubi wundert sich:
        .
        „Inhaltlich weiß ich allerdings weder etwas mit dem ursächlichen Post von @conrath anzufangen, noch verstehe ich den Bezug auf eine „Enkelin“?“.
        .
        Ich auch nicht:
        .
        Aber, wie der Name schon sagt – Con ratlos sind die Argumente ausgegangen – und da strickt er, frei nach Pro_Europa, jetzt eben an persönlichen Verunglimpfugen . . .
        .
        Ja so san’s,
        Ja so san’s,
        de oide Rittersleut . . .

      • @Hubi u. Möllmann

        Genau, der klassische Erweis der Ignoranz gegen das einfach und schlicht Vorgebrachten.

        Welches Mädchen mit Schleife, ja, Sie natürlich, eine Karla Bernardina oder so ähnlich. –

        Jeder kann sich über die Hubbardagenda neutral informieren. Hubbard war, mit oder ohne Armeeschulung, damit habe ich mich nicht näher befasst, ein Seelentechnologe oder Seelenklempner. Und er hat eindeutig die wiederholten Erdenleben in seinem Änderungsprogramm. In der Kölner Fußgängerzone hatte ich vor 40 Jahren bereits diesen unangemessenen technologischen Stil kritisiert, aus Sicht der Anthroposophie (guten Morgen Frau Zitrone) daran hat sich nicht viel geändert.

        Möllmann ist völlig argumentationsresistent, das zeigen seine Beiträge jedem Selberdenkenden.

  3. @Nadine Hoffmann

    Sehr gut gebrüllt, Frau Löwin.

    „Inzwischen wagt der Zuschauer kaum noch auf eine echte Diskussion um Inhalte zu hoffen. Lediglich die bornierten, schwarz-weiß zeichnenden Sendetitel amüsieren hin und wieder. Außerdem kann er sich fest darauf verlassen, immer wieder dieselben Gäste zu sehen.“ Zitaende N.H.

    Wobei sich das Amüsement auch immer mehr in Grenzen hält.

    Der echte Neuigkeitswert von Wills, überbezahlter Eigenproduktion!, kann mittlerweile mit den Retronachrichten von vor 20 Jahren gut mithalten.

    Frau Will ist einfach extremst überbezahlt und ihre semantische Begabung so eingeschränkt, dass sie hervorragend für diese Schmierenbesetzung geeignet ist, solange ihr inneres Gewissen offensichtlich auch weiterhin auf Weltreise ist oder regelmäßig in der Schminkgarderobe verweilt.

    • Freigeist // 15. Februar 2017 um 11:55 //

      Ja Herr Conrath…total.
      Die arme Frau Will wird mit Geld dazu gezwungen, ihre Volksleute zu verraten und zu verdummen. Die arme Frau Will ist in diesem Spiel die einzige – und wahre Verliererin.

      …ich muss mir nun erstmal den Mund ausspülen.

    • @Hubi

      Ich hatte Möllmann freundschaftlich die Inkarnation als meine Tochter oder Enkelin im Jahr 2200 angeboten, eine ganz liebe, mit Schleifchen im Haar, weil er mMn nach etwas bange vor dem Thema Reinkarnation ist, persönlich, ihn selber betreffend.

      Hubbard hat dies alles, habe in den End-70-igern mal ein Buch von ihm gelesen was mir in der Fußgängerzone geschenkt wurde, in Köln. Jedenfalls Hubbard vermittelt die Reinkarnation ziemlich einseitig, technologisch fix und damit angstbesetzt und Möllmann ist vermutlich ein Opfer dieser angsteinflößenden Vermittlung geworden.

      Die Scientologen schließen untereinander Verträge mit Millionen Jahren Laufzeit ab und andere Verstiegenheiten.

      Dies wollte ich mit aufklärendem Humor eigentlich auflösen und bekam dann das schöne Gedicht von Herrn Möllmann.

      Das war schon alles.

      Für Möllmann bin ich aber immer noch einer der fiesen Tavistocker Dunkelmänneragenten, es ist halt die Scientologenphantasie, die mit ihm gelegentlich durchgeht.

      • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 11:14 //

        . . .
        Aha – Con ratlos erklärt die sCIA ’n Tollo dschi!
        .
        Ratlos aber dafür mit dem „aufklärenden Humor“.
        .
        Und ratlos erklärt „Möllmann“ – weil Möllmann ihn mit Argumenten Schach Matt gesetzt hat – und wenn er nicht gestorben ist, dann spielt bald niemand mehr mit ratlos . . .

      • Genau Herr Möllmann,

        dieser fiese CIA-Agent bin ich (aber nur! in Ihrer Hubbard fixierten Vorstellung).

        Bauen Sie weitere Ebenen in Ihre Argumentation ein, sonst wird es einfach zu langweilig. (Tip > Gegenstandskonstruktionen als Vorstellungsleistungen)

  4. Der deutsche Kindergarten braucht eben diese Nanny namens „Maischwillner“ zur all-wöchentlichen Schnulli-Ausgabe. Die Häubchen werden gesetzt von Chef-Nanny Miomka.
    Still ruht der See – die Frösche quaken.

    • @Borea

      Warum bitte braucht der deutsche Kindergarten das, was er doch schon überreichlich hat?

      Können Sie das auch argumentieren oder wollen Sie in vorauseilendem (unbewussten) Gehorsam brav und artig sein, sich Sternchen verdienen, in diesem Nannywunderwirtschafts- und Friedens-Migrantenparadies-Land?

      Auch Satire und Zynismus haben manchmal ihren hohen Preis. Sie entlasten nämlich nur scheinbar, das Problem bleibt bestehen. –

      Dreschen Sie ein auf diese Nannymeute oder überholen Sie diese noch rechts und links, mit guten Aktionen…

      Liebe Kinder, die Nanny von der Tagesschau hat Euch heute was ganz Besonderes mitgebracht,…

  5. General der Rheinarmee // 15. Februar 2017 um 12:20 //

    Wer sich diesen geistigen Dünnschiss noch ansieht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Die Verdrehermedien kann man nur abstrafen, indem man das Gerät nicht mehr einschaltet. Negative Zuschauerquoten nennt man das.

  6. Anna Hunger // 15. Februar 2017 um 12:35 //

    Den vorletzten Satz mit dem „echten Wettbewerb“ den sich ARD stellen müsste fand ich Klasse. Wenn die öffentlich rechtlichen Sender im echten Wettbewerb um Werbeaufträge und Anzeigenschaltungen wären und sich gegen Konkurrenz durchsetzen müssten, dann würden sie sowohl beim Programm einiges ändern als auch massiv Personal einsparen. Und hätten dennoch kaum mehr Zuschauer.

  7. glaubt denn der dumm Michel immer noch, dass es mit diesen Parteien besser wird?
    so blöd kann der dumm Michel doch auch nicht sein!

  8. Marcus Junge // 15. Februar 2017 um 13:44 //

    Anne Will? Der gleiche Artikel könnte auch „Jeden Sonntag um 12:03Uhr – Presseclub“ lauten, da es dort völlig identisch zugeht.

  9. „Abonnement“ seit über 3 Jahren gekündigt.Kanäle gelöscht.Zufriedenheit und Stille ?

    Gestern Brief vom Gymnasium meines Sohnes, 9te Klasse.

    Vorbesserungsvorschlag um das „Mangelhaft“ im Fach „Politik“ zu beheben:

    „Zusammen mit den Eltern politische Sendungen der ÖR anzuschauen. Tagesschau, Heute Journal usw. “

    Und dafür haben meine Eltern damals die Ausreise aus der DDR beantragt ?

    Isses nicht ….? Sohnemann weiß aber, das sein Vater seit 3 Jahren nicht mehr vorm Fernseher „rumbrüllt“, da nur noch DVD bzw.USB Stick auf Sendung ist.

    Erklär ich´s meinem Kinde oder seinem „Lehrer“ ???

    Frage an das Doktor Will Team: Was habe ich falsch gemacht ?

    Auweiauweiauweia

    • @Nemesis

      Ja gute Frage Nemesis, was haben Sie wann falsch gemacht, beantwortet von Dr. Sommer, aus dem bekannten, innersten Kanalteam der Anne Will. Zur Erläuterung, als Schüler habe n wir diese Anspielung umschrieben mit: Wie Grete Weise – im fortgeschrittenen Alter – im Schritt. Schon damals war das die natürliche Form von Fundamentalkritik auf dem Oberstufenschulhof.

      Annes Kanal ist voll von geruchsbildenden Bakterien, das schon mal vorweg. Und jetzt zu Ihnen, Sie scheinen ein notorische/r SkeptikerIn, politische/r QuerulantIn zu sein. Warum gehen Sie nicht gleich zurück in Ihre DDR-Zeit?

      Passt Ihnen das bunte 100 Kanalfernsehen nicht, ziehen Sie doch ins Tal der Ahnungslosen zurück.

      Und Ihre armen Kinder infizieren Sie jetzt auch noch, haben Sie denn gar keinen Respekt vor dem Neoliberalismus Herr/ Frau Nemesis?

      • Fehlerteufel ausgesperrt

        @Nemesis

        Ja gute Frage Nemesis, was haben Sie wann falsch gemacht, beantwortet von Dr. Sommer, aus dem bekannten, innersten Kanalteam der Anne Will. Zur Erläuterung, als Schüler haben wir diese Anspielung umschrieben mit: Wie Grete Weiser – im fortgeschrittenen Alter – im Schritt. Schon damals war das die natürliche Form von Fundamentalkritik, vorgetragen und entwickelt auf dem Oberstufenschulhof.

        Annes Kanal ist voll, voll von geruchsbildenden Bakterien, das schon mal vorweg. Und jetzt zu Ihnen, Sie scheinen ein/e notorische/r SkeptikerIn, politische/r QuerulantIn zu sein. Warum gehen Sie nicht gleich zurück in Ihre DDR-Zeit?

        Passt Ihnen das bunte 100 Kanalfernsehen nicht, ziehen Sie doch ins Tal der Ahnungslosen zurück?

        Und Ihre armen Kinder infizieren Sie jetzt auch noch, haben Sie denn gar keinen Respekt vor dem Neoliberalismus Herr/ Frau Nemesis?

      • @ Conrath betr. Hubi
        Ich hab seine mögliche Antwort auf diesen Seelenwanderungsmythos nicht gelesen, möchte aber dennoch eine Interpretation wagen: Er ist klüger als Sie und weiß um die reale Begrenztheit der einmaligen irdischen Existenz des Menschen, auch der Ihren, der Sie sich tatsächlich nur rausmogeln wollen aus dem Ernst der Lage. Anders gesagt, Sie machen sich ihr Leben scheinbar (nicht anscheinend) leichter, indem Sie sich mit einer falschen Religion selbst betrügen. Merke: jeder Mensch lebt nur einmal, stirbt und danach das Gericht. Das ist christliches Abendland, das nie so einen gequirlten Synkretismus brauchte, wie Sie ihn gerne anbieten.

      • Guten Morgen Johnny

        Aber Sie sollten eine mögliche Pointe doch entwickeln, also aus den Argumenten entstehen lassen, in nachvollziehbaren, logischen Teilschritten und diese nicht durch verfrühtes herzeigen vermasseln. Das muss noch einmal geübt werden, bis zum nächsten bunten Elternabend.

        Wenn Sie vorzeitig den Befund bringen, dass diejenigen, die die Wahrscheinlichkeit einer Übersterblichkeit des Menschen bereits und vorher schon, die Dummen oder Dümmeren sind, dann ist das kein Diskurs, etwa zum späten Kant, der sich nochmals erneut mit Swedenburgs Konzept angefreundet hat, nachlesbar in den Arbeiten zum Opus Postumum.

        Nein, Sie präsentieren vorher schon Ihr – nur aus Wunsch zusammengebasteltes viertelsemantisches Präsentchen – und verpatzkern damit Ihren Auftritt unter Erwachsenen. Bleiben Sie nannybetreut, da braucht nicht lästig diskutiert zu werden und solch uncooooles Zeugs, wie mehrfaches Durchdenken und Durcharbeiten von Konzepten, Modellvorstellungen usw., alles geschenkt, dafür können Sie raus in den Garten und sich müde turnen. Für Sie gibt es Bilderbücher und die verschiedenen Bastelecken und aus. Sie hat die Nanny auch ganz lieb.

        Übrigen leisten Sie nebenbei Herrn Hubi einen Bärendienst, der ist nämlich keinesfalls verlegen, was eigenständiges Argumentieren betrifft, im Gegensatz zu Ihnen, jedenfalls zu dem, was Sie gerade aus Ihrer Krabbelgruppe heraus an Anschein erwecken. Vielleicht versteckt sich Ihr Talent noch etwas, braucht noch einige Zeit (Leben oder Jahre, oder Monate), egal. –

        Ich Sie auch
        und vergessen Sie nicht, nach dem Essen auf’s Klo und schön die Hände waschen, Nanny hat Sie sonst nicht lieb, Ihr Mythen- und Philosophenversteher Conrath

        Und es gibt sehr ansehnliche Agnostiker (häää?, haben wir in der Krabbelecke noch nicht gehabt), die für sich den Wert echter lebenspraktischer Teleologie entfalten konnten, wie Bloch oder sein Schüler Lucas, ohne dabei bereits den fundamentalen Materialismus überwunden zu haben. Es ist nicht eine Frage der Virtuosität oder Intensität des Denkens schlechthin, sondern mMn eine Frage der inneren Reife, wann Mensch bereit ist die konkret erfahrbare Realität mehrerer Erdenleben für sich zuzulassen.

        Dies ist dann ja auch mit manchen Ereignissen und Seelenerfahrungen verbunden, die sich Atheisten, Materialisten und Totalskeptiker nicht nur nicht vorstellen können/ wollen, sondern meistens eben noch meiden, in einer halbfreien Entscheidung, weil sie bereits vorher ahnen, was Ihnen da entgegenweht (Pneuma war immer eine Umschreibung/ Metapher für Geist und Geisterfahrung). Da ist nichts gegen zu sagen, ist vor allem nichts mit Respektlosigkeit kurzzuschließen, wie Sie es in Ihrem Sandelkästchen praktizieren, anderen Sand in die Augen pfeffern, nein, nicht tun, das ist böse, lieber Johnny.

  10. Hausfrau // 15. Februar 2017 um 15:58 //

    Unsere Welt wird immer freier, besonders hier in Deutschland.
    Ein Zückerchen:
    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/die-demografie-krise-faellt-aus-aber-die-probleme-wachsen-aid-1.6574588

    • hubi stendahl // 16. Februar 2017 um 09:31 //

      @Hausfrau

      Danke für den Link, der typisch für die vernebelnde Mainstream Landschaft ist. Ein klassisches Narrativ:

      Erst die gute Nachricht. Die Demografie-Krise fällt aus. Der Leser wird auf ein positives Gesamtbild vorbereitet.

      (Über die Tatsache, dass ein soziologisch gesundes Umfeld überhaupt kein Bevölkerungswachstum braucht, wird nicht berichtet)

      Dann kommt die Erklärung mit statistischen Zahlen, warum die Geburten in Zukunft steigen.

      (statistische Erhebungen sind immer gut, weil sie nicht hinterfragt werden. Im vorliegenden Fall werden sie dafür verwendet, die Zuwanderung als himmlisches Geschenk zu verkaufen)

      In der Mitte, fast unbemerkt, wird eine Anstrengung erwartet, um die Neubürger in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

      (Es geht also nicht um hunderttausende Straftaten, um soziologische Integration; es geht ausschließlich darum, ein zusätzliches Herr von Arbeitssklaven zu generieren, die in diesem Geldsystem die notwendige Dummheit mitbringen und das Lohnniveau auf ein nie gekanntes Maß zu drücken. Lebensqualität und soziologische Bedürfnisse gibt es nicht.

      Und so sieht die RP dann ihre Erfolgsliste:

      „Auf vielen Politikfeldern haben die einzelnen Ministerien dem federführenden Innenministerium eine Erfolgsliste ihrer Arbeit geschickt. Devise: Problem erkannt, Gegenmaßnahmen auf dem Weg. Von Spätstarterinitiativen für junge Menschen ohne Ausbildung über „KitaPlus“-Programme mit neuen Öffnungszeiten und Sprachangeboten bis hin zu Freistellungen für pflegende Angehörige.“

      Das ist Menschenverachtung pur und wer merkt das noch?

      Die Wahrheit ist, dass diese verbrecherische Bundesregierung mit ihrer Zuwanderungs- und EU Politik gerade wissentlich ein Volk zerstört, eine dumpfe Masse von Arbeitssklaven unterschiedlicher, sich gegenseitig ausschließender und bekämpfender Ethnien, zu einem überdimensionierten industriellen Zoo transformiert, in dem unter ständiger Repression und Angst nur eins zählt: Produktivität! Und diese Medien sind der Stoßtrupp an der Front, wenn sie im Artikel formulieren, „wie es die Schreckensbilder vom Demografie-Kollaps mit immer mehr Alten auf den Schultern von immer weniger Jungen….“. Sie inszenieren einen Kampf jung gegen alt, den sie selbst erfunden haben. Widerwärtiger geht es nicht. Der nächste Schritt ist das freiwillige Krematorium, wegen Unterdeckung des bereits vor Jahrzehnten gestohlenen Rententopfs.

      • @Hubi

        was mir bei Ihren guten Beiträgen und komplexen Begründungen bisher nicht deutlich wurde ist, warum Sie den gesellschaftlichen Kontext rein materialistisch, also doch klassisch-marxistisch angelehnt denken (Malthusianismus, feste äußere Gesellschaftsfaktoren, ein Menschenbild der Endlichkeit und Sterblichkeit, Ablehnung einer Transzendenz der Übersterblichkeit).

        Dadurch konstruieren Sie dann Zukunftsszenarien, die rein aus diesen Außenfaktoren heraus bestimmt sind, etwa ein völlig ‚überfremdetes‘ ausgetauschtes Deutschland, Zombigenerationen mit herabgesetzten Eigenschaften (meßbare Intelligenz aus positivistischen Psychologie-Modellen).

        Wie ja auch Ranma hier kritsch bemerkt hat, ist es doch zumindest eine wichtige Frage wert, ob nicht auf einer höheren Ebene, an der wir mit unserem übersterblichen Selbst beteiligt sein könnten, darüber entschieden wird, wo sich inkarnationswillige Menschenseelen in Zukunft einem prüfenden Leben aussetzen können und wollen und damit dann werden.

        Bei Ihnen führt die Ausbuchstabierung der/ aller Außenfaktoren, US-Einfluss, Geldeinfluss, Manipulationen durch wenige Machtversessene), Nannytiefschlaf, Gehirnwäsche durch die WKII-Sieger, bereits zu dem festen, unveränderbaren Ergebnis (zukünftige Zombikultur[en]).

        Nicht das ich diese Außenbedingungen übersehen oder kleinreden würde, auf keinen! Fall, aber sind diese Außenbedingungen denn auch schon die ‚hinreichenden‘ Bedingungen für die Zukunft und die Menschheitsentwicklung? Und mit Ihrer Bildung wissen Sie genau, welche wesentliche Bedeutung das Wörtchen hinreichend hat. –

        Das einmal als Frage an Sie.

        In der Bewertung der Außenfaktoren haben wir ja eine hohe gemeinsame Schnittmenge und es geht nicht darum, diese Schnittmenge, angesichts der obigen Fragestellung, zu reduzieren, das wäre eine unnötige Ablenkung von der Hauptfrage, wie viel Transzendenz hat die Menschheit/ der Mensch / habe ich?

        Kürzer:
        Wäre ein ‚offenes Modell‘ von Gesellschaftlichkeit überhaupt, nicht vielleicht viel näher an der/ einer transzendentalen, kosmisch-konkreten Wirklichkeit, im Gegensatz zum angewandten Materialismus des 19. Jahrhunderts, in seinen 100 verschiedenen Einzelformen?

  11. waltomax // 15. Februar 2017 um 16:27 //

    Es gibt keine Partei, die aus dem EURO aussteigen, aus der NATO austreten, eine neue Verfassung verabschieden und ein dezentrales Europa der autarken und autonomen Regionen will, die arbeitsteilig kooperieren.

    Kein Partei möchte eng an die Seite Russlands treten, um mit diesem Volk in möglichst unverbrüchlicher Freundschaft einen Wirtschaftszone vom Atlantik bis Wladiwostock aufzubauen.

    Es gibt kein Medium, dass diese Ideen propagiert oder auch nur darüber diskutiert.

    DESHALB GEHE ICH NICHT ZUR WAHL UND DIE GLOTZE BLEIBT AUS.

    • waltomax // 15. Februar 2017 um 16:33 //

      Ergänzung: Vergessen wir nicht die Schaffung eines Geldwesens ohne Zinsen.

    • @WaltoMax

      „Es gibt keine Partei, die aus dem EURO aussteigen, aus der NATO austreten, eine neue Verfassung verabschieden und ein dezentrales Europa der autarken und autonomen Regionen will, die arbeitsteilig kooperieren.“ Zitatende W.

      Leider haben Sie völlig recht mit Ihrer Bestandsaufnahme.

      Der Parlamentarismus hat sich, machttechnisch/ funktional zu Tode gesiegt, Alternativlosigkeit ist zur Systemeigenschaft geworden.

      Dennoch haben wir es mit lauter lebendigen, etwas verängstigten, Mitmenschen zu tun, und wir sind vor die Aufgabe gestellt, etwas zu tun, was die ‚Blockaden des Parlamentarismus‘ unterläuft, übersteigt, jedenfalls wegräumt. Die aktive Mitwirkung in Genossenschaften, informellen Gemeinschaften, in Nachbarschaften usw., hatten Sie schon mehrfach angesprochen und dies halte ich für, in jedem Fall erforderliches, agieren, praktisches handeln.

      Die Frage könnte dann auftreten, wenn genügend Menschen ehrenamtlich, informell, genossenschaftlich handeln, dass von Außen, ich meine konkret hier den gesamten BRICS-Prozess, Hilfe kommen kann, durch dessen Formen und die damit verbundenen konkreten Menschen! Konkret auch durch einen hoch sinnvollen präventiven Entwaffnungsschlag gegen die Europäische Transatlantikermeute.

      An tote Prinzipien glaube ich nicht, nur an Menschen, die aus Maximen und Prinzipien heraus handlungsfähig werden. –

      Genau dies ist aber auch mit dem weltweiten BRICS-Prozess und auch mit dem von Gaddafi begonnenen Prozess eines ‚Einigen Afrikas‘ verbunden. Gaddafi hat dies mit seinem Leben (einem seiner Leben!) bezahlen müssen, aber die ‚Eine-Afrikabewegung‘ ist nicht tot, sie sammelt sich gerade wieder.

      Wenn wir hier ähnliche, basisnahe Realpolitik betreiben, Einkaufs-/ Tauschgenossenschaften sind möglich und offen sind für die anderen Basisbewegungen in aller Welt, dann glauben wir nicht an die Nannystaatler, entziehen ihnen die Kräfte der Zustimmung, die sie aber unbedingt brauchen!

      Daher:
      Kein falscher Respekt mehr vor Nannystaat und Nannyideologie, aber auch kein naiver Glaube daran, mein Konto wird schon überleben, auch das ist Nannyideologie, die Angst sein Butterbrot in der Frühstückspause nicht mehr essen zu dürfen, weil Nanny böse mit uns ist.

  12. waltomax // 15. Februar 2017 um 16:33 //

    Ehrlicherweise müßte ich die ANARCHISTISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS gründen und all diese Punkte in ein Parteiprogramm aufnehmen.

    Hinderungsgrund: Die Leute sind zu blöde zu verstehen, was „Anarchie“ bedeutet und fallen af die Propaganda herein, die „Anarchie“ mit Chaos gleichsetzt. Der Begriff wurde mit Absicht diskreditiert. Und ich habe keine Lust mehr, die Ochsentour auf mich zu nehmen.

  13. @conrath:

    Notorisch skeptisch? Absolut !
    politischer Querulant? stark zu vermuten !

    Dresden ist nur 100km von meiner Geburtstadt entfernt. War ( oder ist es noch ? ) eine bedeutende Messestadt.

    Befinde mich in einem, geographisch gesehen, viel größerem „Tal der Ahnungslosen“… Rheintal bzw. Rheinland genannt

    40 Jahre, männlich,2mal vom System „beschissen“, mit dem Willen und ganz guten Vorraussetzungen dieses „Konstrukt“ spätestens nach der „Farce im September“ zu verlassen.

    Gestern Abend sagte ich zu meinem Sohn ( der meinen Humor gewohnt ist )

    „Jung, die gelöschten Kanäle suche ich nicht wieder. Papa gibt Dir 30 Sekunden die Nachrichten:

    Putin böße !Trump böße! Frieden wirtschaftlich böße! Deutschland immer gut, weil Deutschland Weltmeister in allen Klassen ! Papa sehr böße ( mit Option auf Knast ) da Papa viel zu viel kritisiert.“

    Herjehminee……..Dafür hat meine Mutter damals nicht ( im kleinen Kreis ) die Nikolaykirche meist Montags besucht, das ihr Sohn so ein Subjekt wurde.

    Angenehmen Tag Allen hier bei geolitico. Wo Menschen noch eine gewisse Diskussionskultur pflegen, welche ich „draußen“ kaum noch sehen kann. Leider

    • Lieber Nemesis,
      gute Entscheidung, den Fernseher nur noch als Monitor zu nutzen und Glückwunsch zu ihren aufgeweckten Kindern. Wenn die jetzt schon soweit gekommen sind, dann werden sie später auf der richtigen Seite weiterkämpfen. Freuen Sie sich darüber!

      • Mein Eindruck ist eher, man tut den Kindern keinen Gefallen damit. Finden Sie sich damit ab, ein Umorientieren auf breiter Flur wird/darf/ soll es nicht geben. Ist Ihr Kind nicht mit einer äußersten Gabe gesegnet (Kunst oder Sport), wird es in diesem System seinen eigenen Weg nicht gehen können (also monetär nach dem Studium bspw. auf eigenen Beinen stehen können); auch wenn sie auf der scheinbar richtigen Seite „kämpfen“. Vllt. ist Ihre Tochter äußerst hübsch und klug, dann angelt sie sich einen Arzt oder Anwalt oder üppigen Erben und hat ausgesorgt. Bei den Buben sieht es anders aus.

      • @Johnny

        ‚Er‘?

        Wie, jetzt einen auf anonym machen, nur weil einem der Fortgang des Gesprächs nicht so gefällt?

        Hallo, das ist Sand in die Augen Schaufeln, also übersetzt, ist schlechter Stil.

        Übrigens der Kontrast Ihrer Erwiderung stilistisch und inhaltlich ist leicht erkennbar. Sie wollen nur den ‚Anschein erwecken‘ ‚über‘ dem Diskurs zu stehen/ schweben (Anonymität/ Unterstellung) tun es aber offensichtlich nicht wirklich (Bösewichtunterstellung/ Bibelzitation usw.).

        Ja, ich bin das böse Krokodil aus dem Kasperleschrank, stimmt!

        Und ja, Johnny, Nanny ist mit Ihnen unzufrieden, Sie dürfen nicht mehr in die Sandkiste und für das Argumentieren fehlt noch etwas, aber das kann ja alles noch kommen, in der Vorschulgruppe.

        Echte Entspanntheit lässt sich nicht simulieren, lieber aufgebrachter, argumentefreier Sandkasten-Streiter.

        Ich grüße Sie

      • Nein, conrath, so isses nicht, sondern ich bin wenig begabt, mir diese Kommentar-Anschluß-Technik präzise zunutze zu machen. Mal klappt es und mal nicht. So simpel. Was mir aber wichtig ist, ist folgendes: Ich hab gar nichts gegen Sie, im Gegenteil, ich mag Sie. Aber leider gelingt es mir nicht, Sie aus Ihrem Loch des Hyperintellektualismus herauszuziehen.
        Heute morgen hab ich sogar einen Ihrer Kommentare „forwarded“, weil er mir gut gefiel und unsere Situation in DE schmerzhaft, aber sehr treffend beschrieb. (Hubi hat ihn ganz anders empfunden.)
        Deshalb kann ich nur nochmals betonen, was der Heidenapostel (Sie ahnen es: ich sage das bewußt zum zweiten Mal!) Paulus über diese armen und bedauernswerten Menschen geschrieben hat. Sie finden die Wahrheit einfach nicht. Denn ich hatte Ihnen (wie auch ranma, wobei ich annehme, daß Sie nicht auch ranma sind), wie Sie wissen, eine Menge hilfreicher Hinweise gegeben, die Sie alle nicht auf-, geschweige angenommen haben.
        Lassen wir’s einfach dabei bewenden. Es wird das Beste sein.

    • Nureingast // 16. Februar 2017 um 18:51 //

      @Nemesis – Conrath tobt sich hier schon lange und bei jeder Gelegenheit aus. Ignorieren Sie diese Kommentare einfach, es ist den Ärger nicht wert.
      Die Artikel sind hier sind zum großen Teil aber lesenswert, lassen Sie sich das nicht madig machen.

      • @Danke lieber, leider anonymer Gast/ Geist,

        Sie müssen es ja dann alles automatisch, bzw. rein infantil-assoziativ wissen und ausführlich begründen brauchen Sie nicht mehr, Ihnen reicht bloßes meinen, toll, noch so ein prima Überflieger aus der Nannynetzwelt, eigenständiges Argumentieren war gestern, Assoziieren und sich Verstecken ist ja so cooooool. Nanny hat Sie auch ganz besonders lieb, Einfalt stört doch nur die Selberdenkenden, legen Sie sich zurück auf die Couch. –

      • Ehrlich, ich hab gar keinen Ärger dabei, eher eigentlich Vergnügen und Befriedigung, wenn ich sehe, wie er auf meine letzte Zurechtweisung beginnt zu schäumen, weil sie ihn mitten ins Herz getroffen hat.
        Der Geist, der diesen Mann erfüllt, kann nur so vorgeführt werden. Es ist ein salbadernder und hochintellektualistischer Geist der Verführung, der geschaffen ist, Menschen komplett zu verwirren.
        Auf diesen an sich bedauernswerten Menschen trifft zu, was der Heidenapostel Paulus so formuliert und die Christen gewarnt hat:
        2.Tim 3:7 (Schlachterbibel 1951)
        die…immerdar lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.
        Damit ist schon alles gesagt.

  14. Hausfrau // 16. Februar 2017 um 10:58 //

    @conrath
    Zugegeben, Ihre Kommentare muss ich meistens zwei- bis dreimal lesen, und doch verstehe ich nicht alles.
    Manche Begriffe muss ich nachschlagen, z.B.:
    „Als transzendent gilt, was außerhalb oder jenseits eines Bereiches möglicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung liegt und nicht von ihm abhängig ist. Mit der in der Bezeichnung enthaltenen Vorstellung des „Übersteigens“ ist vor allem eine Überschreitung der endlichen Erfahrungswelt auf deren göttlichen Grund hin gemeint, seltener eine Selbstüberschreitung des Göttlichen auf die Weltschöpfung hin.“
    Vielleicht sollten wir ja versuchen, diese Erfahrungswelt zu überschreiten? Demnächst in diesem Theater?
    http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/paris-brule/

    • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 11:41 //

      . . .
      ZITAT @ Hausfrau:
      .
      „Zugegeben, Ihre Kommentare (@Conrath) muss ich meistens zwei- bis dreimal lesen, und doch verstehe ich nicht alles.“
      .
      DAS IST DOCH DIE ABSICHT VON HERRN RATLOS!
      .
      DENN wenn Sie seine Kommentare vollständig VERSTEHEN würden – wäre es um Herrn ratlos geschehen – denn echte LOGIK überführt ihn immer wieder als Dampfplauderer & Kampfschreiber für seine VERSTECKTE Agenda . . .
      .
      DAS ist so ähnlich wie die vielen Plagiate in den Doktor-Arbeiten der hohen Herrschaften – ERST wenn man ganz genau hinschaut, und ALLES sauber versteht – ERST DANN entdeckt & erkennt man den geistigen Diebstahl von ganzen Textpassagen aus ANDERN Köpfen, die Herr ratlos dann, je nach Belieben einfach neu mischt und wieder zusammen setzt . . .
      .
      NUR wer GANZ GENAU NACH DENKT – erkennt die Brüche in den zusammen gestöpselten Text-Passagen – die nur dem Laien auf den ersten Blick klug ERSCHEINEN, weil sie vor FEHLENDER LOGIK nur so strotzen.
      .
      ABER nicht JEDER hat Lust & Zeit die Herren Plagiatoren – die mit geklauten Gedanken ANDERER artistisch jonglieren – auf Herz & Nieren zu prüfen, und als Quacksalberei aus zu sortieren . . .

      • @Möllmann

        Nein,
        es geht lediglich um eine jeweils angemessene Komplexität des Denkens, nicht um eine künstlich heraufgeschraubte! –

        Wenn das Leben etwa alle vier Grundrechenarten erfordert, als Kaufmann, Käufer, dann ist es unangemessen, im Sinne meiner Ausführungen, wenn jemand sagt, nein, ich schaffe es auch schon mit Addition und Substraktion alleine. Er wird durch die Realität des Wirklichen dann über seine Kinderei aufgeklärt werden.

        Herr Möllmann Sie pflegen eine Komplexitäts-Illusion.

        Die Wirklichkeit gibt uns die erforderliche Komplexität vor, nicht unsere Alltagsassoziation, die Sie hier so reichlich vorführen. Im Kindergarten mag Ihre Kritik an angemessener Komplexität noch passen, aber nicht in der Erwachsenenwelt.

      • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 12:15 //

        . . .
        Prof. Dr. Dr, Con ratlos doziert munter weiter:
        .
        „Wenn das Leben etwa alle vier Grundrechenarten erfordert, als Kaufmann, Käufer, dann ist es unangemessen, im Sinne meiner Ausführungen, wenn jemand sagt, nein, ich schaffe es auch schon mit Addition und Substraktion alleine.“
        .
        HIER erklärt ein reicher Bauer das echte Leben:
        .
        „Ich KAUFE die Kartoffeln für 1 €uro – und VERKAUFE sie dann für 3 €uro!“
        .
        „Und von die 2 Prozent lebe ich!“

    • @ Hausfrau

      Auffällig finde ich dass die Kommentare des @conrath sehr unterschiedlich in Formulierung und Sprachgebrauch daherkommen.
      Man könnte meinen dass verschiedene Kommentatoren unter dem selben Pseudonym posten.

      • Na so etwas aber auch, Frau Libelle und Ihre Stilexpertise.

        Und schauen Sie mal in den Spiegel, sehen Sie, Ihre rechte Gesichtshälfte ist anders als die linke, das kann ganz deutlich gesehen werden und Ihre Beiträge die Sie nachts schreiben weichen von Ihren Tagesartikeln deutlich ab und je nach Hormonstatus,….

        Hallo???

        Es geht um unterschiedliche Themen und Leute, den einen kenne ich, andere, wie Sie, kann ich mir nur leibhaftig vorstellen, eben ganz verschieden.

        Welche Kriterien gibt es denn Ihrer geschätzten Meinung nach für den echten Conrath, würde mich schon interessieren. Und Widersprüche, bitte immer schön konkret vortragen, nicht allgemein verschliffen.

        Ach nein, Conrath ist ein Schreibautomat, genau.

        Na dann zählen Sie mal die Haare auf Ihrem Kopf, morgen werden Ihnen mindestens 30 bis 40 in der Bürste hängen bleiben, tja, alles Statistikzauberwissen, träumen Sie in Ihrer Libellen-Nannywelt, ohne eigene Argumente und ohne viel Kopfzerbrechen.

        Ich beende meine Schreibzeit, sage allgemein gute Nacht, ja auch für lästige schwirrende Insekten, bin eben doch ein geduldiges Vatertier, der gerne (semantisch) austeilt, wenn es zu dumm wird und mag Harmonie.

  15. Liebe Hausfrau,

    ich kann Ihren Kommentar nur als positive Kritik nehmen, wenn Sie zu einem Einzelbegriff einmal nachschlagen, prima.

    Der Zusammenhang ist es und den sollten wir uns als Erwachsene nicht nur in reduzierter Form aneignen. Ob Tichy jetzt das von mir gemeinte Programm einer allgemeinen Transzendenz, nennen Sie es meinetwegen ‚kritische Spiritualität‘ (im Denken und im Alltag!) in diesem Sinne vertritt, würde ich bezweifeln. Aber es gibt doch viele, viele gute Bücher, nicht nur diesen tagesaktuellen Journalismus.

    Erwachsenwerden kann man, mMn nur mit entsprechender, lebenslanger Lektüre und ihrer Besprechung im Kreis der Angehörigen, im Betrieb usw…

    Sie grüßend

    An Tichy kann ich nicht viel Eigenständiges erkennen, er ist für mich einer der vielen Tertiärautoren, nicht viel besser oder schlechter, als sehr viele andere.

    • Karl Bernhard Möllmann // 16. Februar 2017 um 11:25 //

      . . .
      Prof. Dr. Dr. Con ratlos doziert:
      .
      „Erwachsenwerden kann man, mMn nur mit entsprechender, lebenslanger Lektüre…“
      .
      DANN halten Sie sich mal schön an Ihre ureigene Erkenntnis – und LESEN bitte lebenslang Ihre Lektüre – statt hier tagelang gequirrlten Quatsch zu SCHREIBEN!
      .
      WENN Sie weiter Ihrer eigenen Erkenntnis zum Trotz – NICHT lebenslang Lektüre in sich hinein lesen – können Sie nach eigener Erkenntnis ja auch niemals erwachsen werden . . . !
      .
      Und schon wieder hat sich Con ratlos – aus eigener Kraft – selbst ad absurdum geführt!

  16. @Möllmann

    Warum so hitzig? Wann haben Sie das letzte mal etwas Anspruchsvolleres gelesen?

    Das Sie das zu einem simplen Leseumfang (unabhängig von Qualität und Anspruch) degradieren, zeigt Ihre vollendete ‚Inhaltsblindheit‘ gegenüber Argumenten. Wenn Sie 24/7 HörZu/ Bunte und wahllos Internet lesen, dann wird daraus nichts, aber das haben Sie doch erst zu dieser Farce verändert, merken Sie nicht, was für einen Denkstil Sie da pflegen?

    Lesen ohne intensive Bemühung um gelingendes Handeln ist kein wirkliches, anspruchsvolles Lesen.

    • Karl Bernhard Möllmann // 18. Februar 2017 um 14:21 //

      . . .
      AD ABSURDUM = Definition:
      .
      „Die Unsinnigkeit einer Behauptung BEWEISEN.“
      .
      Wenn ich etwas anspruchsvolles lese – dann sicher keine Con ratlos-Empfehlung – zumal sich Con ratlos ja nicht zum ersten Mal mit geradezu absurder UN-LOGIK um Kopf und Kragen in den Abgrund argumentiert hat . . .

      • @Möllmanns Kindergartenargumentation

        Ja,

        da, da, da, da welches Memory-Bildchen halten Sie denn da in der Hand, was wollen Sie denn mit einem Begriff, ohne jede Relationssetzung, kontextfrei, bzw. nur implizit hinweisend sagen?

        Glauben Sie, dass sei bei Erwachsenen bereits eine Argumentation, wirklich, dieses da, da, da, als bloßer, völlig unbestimmter Verweis auf ein ‚So-Sein, Dies-Da?

  17. Hausfrau // 16. Februar 2017 um 11:51 //

    @conrath
    In dem Beitrag bei Tichys geht es nur um die Berichterstattung der Zustände in Paris zur Zeit. Diese können und werden demnächst in Deutschland auch eintreten. Dabei ist es egal, ob Tichys etwas „Eigenständiges“ hat oder nicht.
    Um die Geschehnisse in der Welt beurteilen zu können, muss ich doch zunächst Informationen der Tagespresse entnehmen, möglichst breit gefächert. Selbstverständlich ist es wünschenswert, umfangreiche Literatur zum besseren Verständnis der Zusammenhänge zu lesen.
    Eine Lösung der Probleme ist aber nicht zu erwarten, da die breite Masse dieses anspruchsvolle Anliegen nicht leisten kann aufgrund mangelnder Bildung, Interesses etc..
    Der releativ kleine, intellektuelle Kreis, wie hier auf dieser Seite,
    wird mit Stuhlkreisen zwecks Besprechung der gelesenen Bücher auch mit intensiver Bemühung um gelingendes Handeln im privaten und beruflichen Bereich keine Veränderung bewirken können!!

  18. @Hausfrau

    Ja,

    aber das war dann ein Themenwechsel von Ihnen, ein nicht sichtbarer, nicht aus dem Kontext zu gewinnender. Der Beitrag ist mMn gut.

    Frankreich hat deutlich weniger Gehirnwäsche i.S. von Hubis Argumenten abbekommen/ erleiden müssen, das zeigt sich immer wieder, auch wenn es in Frankreich aktuell ziemlich prekär zugeht, Notstand, Haßhandlungen, imperialistisches Regime, Zwitter- und Schaukelpolitik zwischen allen Stühlen, das alles ist ein Afront gegen die Geschichte der ‚Grand Nation‘.

    • tacheles // 17. Februar 2017 um 02:51 //

      Alle Staaten die von der SSharia befallen wurden sind dem Tode geweiht.
      FRANKREICH versucht verzweifelt sich zur Wehr zu setzen.
      Dabei hätten die es besser wissen müssen:
      Die MAUREN wurden seinerzeit bei der Schlacht von POITIER an der Eroberung des FRANKENREICHES gehindert.
      Die SSharia ist wie KREBS.
      Wenn sie sich erst festgesetzt hat gibt es keine Rettung!
      Deshaöb:
      „Wehret den Anfängen“!

      • @Tacheles

        Was für einer merkwürdigen Sprache bedienen Sie sich da?

        ‚Dem Tode geweiht‘ Die Shariaverrückten, ursprünglich nur eine Handvoll Offiziere aus dem Irak, wurden durch die CIA erst zu einer Waffe aus- und aufgebaut und rekrutierten dann arbeitslose und perspektivlose, oft ungebildete junge Muslime in allen möglichen Ländern.

        Mystifizieren Sie doch bitte nicht diese miese US-Agenda durch eine solche sprachliche Überhöhung. Wem hilft es. Wir brauchen nicht noch mehr Angst in den Stuhlgruppen, sondern Aufklärung über die Agenda der Imperialisten.

        Die Täter/ Opfer können oft nicht mal richtig lesen, nur Handykommunizieren und mit dem Langmesser umgehen. Einige besonders verschrobene, ältere islamistische Fundamentalisten haben dann ihre große Chance und Stunde gesehen und sind mit reichlich wahhabitischem Kapital zu Sharia-Revoluzzern geworden, haben das Programm dazu verfasst, etwas Dümmeres kann sich sonst kaum jemand ausdenken und schneller kann die Attraktivität dieses Unsinns gar nicht für eine veritable Reform innerhalb der gemäßigten Kulturmuslime und der Frauen unter ihnen, sorgen, als durch solchen Radikalismus. Die Wahrscheinlichkeit für das Obsiegen des Wahhabismus geht mMn gegen Limes 0.

  19. tacheles // 17. Februar 2017 um 02:45 //

    Jede Hochkultur ist durch ihre pervertierten und dekadenten sog. ELITEN zu Grunde gegangen.
    Bestes Beispiel: die hochmoralischen „Kinderfreunde“, die pädoGRÜNEN.
    Erst kürzlich wurde der Büroleiter eines bekannten grünen BT Abgeordneten in seinem BT Büro verhaftet.
    Der Vorwurf:
    Rückfälligkeit in Punkto Kindesmissbrauch.
    Den glorreichen NACKTKNABENKUKKER PÄDATY nicht zu vergessen.
    Bei den Grünen sind die „SCHWUPISS“ = Grüne Arbeitsgemeinschaft Schwule & Päderasten“ noch lange nicht Geschichte!

    • MutigeAngstfrau // 17. Februar 2017 um 07:37 //

      Ja, @ tacheles, wenn Gebäude von Hausschwamm und Holzbock befallen sind, werden sie aufwändig saniert oder gar abgerissen.

      • Liebe Hamburgerin,

        Hausschwamm ist meldepflichig, weil er unbedingt bekämpft werden muss, verbreitet sich, bei feuchtigkeitsbedingungen weiter. Er ist ein gutes Bild für die anstehenden politisch-gesellschaftlichen Aufräum- und Sanierungsarbeiten in der transatlantisch verseuchten EU und in DE. –

        Aber es muß nicht immer abgerissen und neugebaut werden, habe in Bürogemeinschaft Anfang 90-iger eine UNESCO-geschützte Denkmalvilla, in Weimar, durch die heiße Haube sanieren können.

        Eiweis gerinnt, wenn überall im Mauerwerk über eine Mindestzeit eine Temperatur oberhalb von 60°C gehalten werden kann. Das Haus wird so weit als möglich mechanisch gereinigt und teilweise freigelegt, Balkenlage, Putz,… und dann in eine Thermohülle gepackt. Je nach Umfang kommen dann 1 oder mehrere ölbetriebene Heißluftbrenner zum Einsatz. Das Ganze ist nicht billig, aber kostengünstiger, als ein Totalabriß – wertvoller Jugendstil von Henry van de Velde.

        Sie sehen, wir brauchen hier in DE bald die Phase der heißen Haube, um die tief eingedrungenen Schwammsporen auszutrocknen.

    • Hallo Tacheles

      Jetz machen Sie mal nicht auf Hochkultursuperkritiker.

      Ja, jede Kultur hat ihre Schattenseiten und Machtanmaßungen gehabt, aber das ist kein Freibrief für die Zukunft, sondern es sind erkennbare und damit auch im Prinzip überwindbare! Verhältnisse, in Schritten überwindbar.

      Das Gestöhne vor Beginn der großen Aufgabe, an der Aufklärung der falschen Machtverhältnisse tapfer und treu mit zu tun, bringt nichts, oder nicht viel.

      Unsere Mittel des Widerstandes wachsen doch mit usw… Für puren Weltpessimismus gibt es nicht genug Gründe, es fehlen genau ca., ungefähr, oder irgendwie so ganz grob, um die 50 %.

      Und Schmunzeln hält jung!

      • hubi stendahl // 17. Februar 2017 um 12:28 //

        @conrath

        Zitat:
        „Für puren Weltpessimismus gibt es nicht genug Gründe, es fehlen genau ca., ungefähr, oder irgendwie so ganz grob, um die 50 %.“

        und weiter @MutigeAngstfrau:
        „Ja, @ tacheles, wenn Gebäude von Hausschwamm und Holzbock befallen sind, werden sie aufwändig saniert oder gar abgerissen.“

        Sie:
        „Aber es muss nicht immer abgerissen und neugebaut werden, habe in Bürogemeinschaft Anfang 90-iger eine UNESCO-geschützte Denkmalvilla, in Weimar, durch die heiße Haube sanieren können.Je nach Umfang kommen dann 1 oder mehrere ölbetriebene Heißluftbrenner zum Einsatz.“ und weiter:
        „Das Ganze ist nicht billig, aber kostengünstiger, als ein Totalabriss – wertvoller Jugendstil von Henry van de Velde.“

        Es ist schon ziemlich perfide den Leser als Metapher für unser gesellschaftliches System von einem 50iger Jahre 16 Fam.-Haus in eine UNESCO Jugenstilvilla zu locken, um zu suggerieren, es sei an diesem System nur etwas die Temperatur zu erhöhen, die Balkenlage freizulegen und eine Thermohülle anzubringen, dann würde alles gut. Und billiger sei es auch noch.

        Mal abgesehen von Ihrer giftigen Thermo-Außenhülle, für die nach Abriss noch nicht einmal ein Entsorgungsplan existiert und man nur mit einer Frischluftanlage den Erstickungstod verhindert, stellt sich die Frage, wie sich die Kostenrechnung wohl ohne UNESCO Welterbe mit einem der 50iger Jahre 16 Fam.-Häuser vom Typ „Portugal“ bis zum Typ „Litauen“ in Europa darstellt.

        Es ist eben ein Unterschied in der WAHRnehmung, ob man in einer Villa mit Privatschule und Swimmingpool am Stadtrand von München sozialisiert wurde oder sich mit einem großen Anteil Eigensozialisierung in Wanne Eickel im 16 – Familienhaus mit Bushaltestelle vor der Tür durchkämpfen musste. Ihre Sicht der Dinge ist bisweilen zu elitär und entspringt einem selektiven Realismus, weil ihnen die Erlebniswelt in den Niederungen unseres Gesellschaftskonstrukt in weiten Teilen nur philanthropisch angelesen zur Verfügung steht.

        Auszug aus Dr. Ernst Winkler (natürliche Wirtschaftsordnung 1952):

        …….Neben dieser offenkundig doppelten Moral gibt es aber noch eine dritte, von den wenigsten Menschen durchschaute Seite, bedingt durch das heimlich schlechte
        Gewissen der Vertreter und Nutznießer dieser verlogenen Moral. Hier handelt es sich
        freilich nicht um die Großkapitalisten, die ja ihr Gewissen, wenn sie je eines besaßen, längst abgetötet haben, sondern um die breite Schicht der bürgerlichen Bevölkerung, die Arbeiter und Rentner zugleich sind, z. B. Rentner (Anm. im Sinne von leistungslosem Zins) des in eine kostspielige Berufsausbildung investierten Kapitals. Sie vertreten die kapitalistisch verzerrte Moral, die ihre wirtschaftlichen Vorteile gegenüber den völlig mittellosen, ausgebeuteten, arbeitenden oder arbeitslosen Bevölkerungsschichten sichert. Aber sie haben dabei das dunkle Gefühl, auch wenn sie es sich nicht offen eingestehen wollen und können, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Daher versuchen sie ihr krankes Gewissen durch ein anständiges bürgerliches Leben zu beschwichtigen oder, falls das noch nicht ausreicht, durch kirchliche Frömmigkeit, persönliche Mildtätigkeit, Unterstützung sozialer Hilfsmaßnahmen oder Eintreten für soziale Reformen, sofern diese nur nicht soweit gehen, ihre eigenen, wohlerworbenen und moralisch sanktionierten wirtschaftlichen Vorrechte zu gefährden. Den Gegensatz
        zwischen Gemeinnutz und Eigennutz halten sie für eine zwar betrübliche, aber
        selbstverständliche und unabänderliche Tatsache. Freilich können sie sich der in
        ethischer oder religiöser Einkleidung an sie herantretenden Einsicht nicht
        verschließen, dass sie der moralischen Forderung „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“
        ständig zuwiderhandeln und dass ihr wirtschaftliches Verhalten nur deshalb möglich
        und für sie vorteilhaft ist, weil sie das verbriefte Vorrecht der sozial gehobenen
        Schichten auf Kosten der unteren Gesellschaftsschichten ist. Aber sie beruhigen ihr
        Gewissen durch die nicht zu bestreitende Feststellung, dass es keinen oder fast
        keinen Menschen gibt, der gewillt und fähig ist, in seinem wirklichen Verhalten dem
        Gemeinnutzen auf Kosten des Eigennutzen zu dienen. Die Tatsache aber, dass alle
        Menschen Sünder sind, befreit den Einzelmenschen weitgehend vom Stachel des
        Gewissens und kann nötigenfalls als eine Kollektiverscheinung auch durch geeignete
        religiöse Kollektivmaßnahmen zwar nicht beseitigt, aber immerhin gemildert und verdeckt werden.“

        Ein solches Haus kann nur abgerissen und neu errichtet werden.

      • Lieber Hubi

        Ihre Zeilen empfinde ich in Bezug auf meine Anfrage inhaltlich etwas ausweichend und auch unkonzentriert.

        Seit wann ist der Kreis Grevenbroich im Umkreis von München? Meerbusch ist doch eher wohl im Umkreis von Düsseldorf. Sie kommen doch auch aus Grevenbroich.

        Und Ihre Argumentationsführung zeigt Sie mir momentan, als der typische SPD-SED Pauschalkritiker gegen alle oberen Mittelschichtler.

        Sind die/ wir böse, wegen unserer Klassenzugehörigkeit oder gibt es wenigstens Ausnahmen vom Bösesein? Gehören die/ wir jetzt in ein Umerziehungslager, habe ich dadurch Mitschuld an den Transatlantikergeschichten?

        Lieber Hubi, das sind aber ganz neue Töne. Ich dachte, Sie verdienen ebenfalls als Mittelständler, Ihr Geld mit Steuer- oder Anlage- oder Managementberatung des Mittelstandes? Aber egal, es ist Ihre Meinung.

        Und vielleicht finden Sie ja auch noch etwas Zeit zur Beantwortung meiner Frage nach dem Beitritt, bzw. der Kritik zum/ am ‚Fundamentalmaterialismus‘. Der gehört doch zur, ansonsten überwiegend, linken Seite des Weltanschauungsspektrums, konform mit der Mehrheitsmeinung der Frankfurter-Schule. Da wüsste ich gerne näheres bzw. weiteres zur Abgrenzung.

        Spitzfindig?

        Nein, ich votiere nur gerne für die menschliche Übersterblichkeit, aber das können Sie ja jetzt als Mittelstandmarotte behandeln, egal, es muss unser Verhältnis ja nicht belasten.

  20. Zunächst noch einmal das gelungene Zitat:
    „Aber sie beruhigen ihr Gewissen durch die nicht zu bestreitende Feststellung, dass es keinen oder fast keinen Menschen gibt, der gewillt und fähig ist, in seinem wirklichen Verhalten dem Gemeinnutzen auf Kosten des Eigennutzen zu dienen. Die Tatsache aber, dass alle Menschen Sünder sind, befreit den Einzelmenschen weitgehend vom Stachel des Gewissens und kann nötigenfalls als eine Kollektiverscheinung auch durch geeignete religiöse Kollektivmaßnahmen zwar nicht beseitigt, aber immerhin gemildert und verdeckt werden.“

    Ich war sehr überrascht, von einem Bücher schreibenden Akademiker so „verstaubte“ Begriffe wie „Gewissen“ und „Sünder“ zu lesen! Ist ja nicht zu glauben. Dann schaute ich genauer hin und sah was? Das Erscheinungsjahr des Buches ist 1952… Damit war alles klar. Versteht das jemand hier? Falls nein: Unsere deutsche Gesellschaft wie auch die westliche Wertegemeinschaft (was einem denkenden Menschen kaum über die Lippen kommt) hat seit jenen frühen 50er Jahren eine derartige Bauchlandung in puncto Dekadenz und Zerfall hingelegt, daß es schwer bis unmöglich sein dürfte, in der aufgezeichneten Geschichte ein Präzedens (einen Vorgänger derselben Art) zu finden… pardon, ich korrigiere mich: Die vorsintflutliche Welt, siehe Genesis, Kap 6 & 7. Deren Schicksal ist bekannt (ungeachtet, ob auch geglaubt). Das nächste Mal, lehrt uns der Apostel Petrus, käme die Vernichtung nicht mehr durch Wasser, sondern durch FEUER.
    2.Pet 3:6-7 (Schlachterbibel 1951)
    und daß durch diese die damalige Welt infolge einer Wasserflut zugrunde ging.
    Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Wort fürs Feuer aufgespart und bewahrt für den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. Siehe auch:
    Lk 17:26-27
    Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes:
    Sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging; und die Sündflut kam und vertilgte alle.

    Um auch diesen gedanken noch einmal aufzunehmen:
    „…vom Stachel des Gewissens und kann nötigenfalls als eine Kollektiverscheinung auch durch geeignete religiöse Kollektivmaßnahmen zwar nicht beseitigt, aber immerhin gemildert und verdeckt werden.“

    Diese amtskirchlichen Kollektivmaßnahmen haben heute schließlich sogar bizarre & selbstmörderische Züge angenommen, siehe Woiki in Köln und Bedford-Strohm in München.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kardinal
    Off 17:3-5 (Schlachterbibel 1951)
    Und er brachte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.
    Und das Weib war mit Purpur und Scharlach bekleidet, und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen; und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Greueln und der Unreinigkeit ihrer Unzucht,
    und an ihrer Stirne einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.

    Das Zitat Winklers ist so ergiebig, daß ich’s nochmals verwende…
    „Aber sie beruhigen ihr Gewissen durch die nicht zu bestreitende Feststellung, dass es keinen oder fast keinen Menschen gibt, der gewillt und fähig ist, in seinem wirklichen Verhalten dem Gemeinnutzen auf Kosten des Eigennutzen zu dienen. Die Tatsache aber, dass alle Menschen Sünder sind, befreit den Einzelmenschen weitgehend vom Stachel des Gewissens…
    Ebenso ist es ein weit verbreitetes Sedativum für Seele und Geist, daß man, wenn man schon zur Hölle ginge, dort ja nicht allein sei… Das ist der Unkenntnis der Heiligen Schrift geschuldet, denn mit Lukas 16, ab Vers 23, werden alle Heiden darüber informiert, daß die Qualen in der Hölle vollkommen individuell erlitten werden! Jeder für sich und ganz allein, auch wenn er Tausende und Abertausende neben sich weiß…

    Ja, Hubi, zu diesen Ausführungen fühlte ich mich nach Ihrem Eintrag veranlaßt.

    • Hallo Johnny,

      jetzt erinnere ich mich wieder an den früheren Kinderbibeldiskurs. Heute haben Sie es auf den ungläubigen Thomas, alias Hubi, abgesehen.

      „Jeder für sich und ganz allein, auch wenn er Tausende und Abertausende neben sich weiß… Ja, Hubi, zu diesen Ausführungen fühlte ich mich nach Ihrem Eintrag veranlaßt.“ Zitatende J.

      Hmmm, vielleicht hätte Hubi gar nichts gegen etwas Ruhe im Purgatorium, wenigstens für die erste Zeit dort wo man noch den ganzen Alltagserdenstreß im Seelengepäck hat und wenn man angestrengt arbeitet kann die Sehnsucht nach Abgeschiedenheit sehr groß werden.

      Ansonsten, Ihre zitierte Höllenvision, es gibt ja die verschiedensten Schilderungen dazu, trifft in Punkto Nebeneinanderherleben ja auch schon ganz gut unser Alltagsleben unter dem Zeitgeist.

      Eine treffende Zitatwahl also. Vieleicht gewinnen Sie einige Sünderseelen für Ihren Kirchenherrn? Gut das Sie keine Schariaforderungen im Geiste von Petrus und Paulus einfordern (mit dem Schwert), die Zeiten sind ja schon vorbei und die neue Konkurrenz aus dem Morgenland kommt mMn etwas verspätet, der Schariazug ist vermutlich bereits komplett aus dem Bahnhof gelaufen.

  21. Hallo Johnny,

    das mit dem Nannygarten war ja auch nur hilfsweise gemeint. Dass Sie sich Gedanken machen bestreite ich nicht. Nur manchmal gehen einem halt die Kritik- oder Satirepferde durch. Und ich hatte im ersten Moment nicht erkannt, dass Sie natürlich gegen die (aus fundamentalistisch-christlicher Sicht) Irrlehre der Wiederholten Erdenleben predigen. Sie nutzen Bilder und Argumente, also was braucht es mehr zu einem Netzgespräch?

    Das Leben des Paulus, alias Saulus, verrät vermutlich zu der sog. Irrlehre des Bischoffs Origines mehr, als vielen Fundamentalisten recht ist. Was hat Saulus denn vor Damaskus Ihrer Meinung nach erlebt?

    Kann es nicht sein, dass er in früheren Zeiten (auch Leben) Andersgläubige verfolgt hatte und nun, durch die Gnade der Weltordnung/ Vorsehung, diese Prüfung wiederholen konnte und diesmal besser aufpasste? Ich habe diese Szene immer so verstanden und Bischoff Origines Lehre fand ich sehr plausibel. Er war mit seiner Auffassung ja auch nicht alleine, sprach für große Kirchenbezirke, die die Synthese mehrerer Kulturreligionen damals bereits vollzogen hatten.

    Welche Weltenlenkung ist die gerechtere? Diejenige, die uns eine (bei Augustinus streng auch keine) Chance gibt, zum ewigen Leben aufzuwachen oder diejenige, die uns mehrere Übungs- und Vorbereitungsleben für diesen großen Entscheidungsmoment zukommen lässt/ zugesteht?

  22. Nee, ich hatte es weder auf Hubi noch auf jemand anderes „abgesehen“. Unsinn, okay? Man sollte Texte mindestens zweimal lesen, wie Sie’s nachher ja auch gemacht zu haben scheinen. Ich hab auch keinen „Kirchenherrn“. Noch größerer Unsinn, hätten Sie aber leicht erkennen können mittels meiner Anmerkungen zum (islamverliebten) Woiki und dem windkanalgeformten Strohm… ach nein, er hat sich ja das weniger auffällige Bedford davorgesetzt. Da hab ich aber auf links verzichtet. Kann jeder selbst googlen.
    Doch dann wurden Sie ein gutes Stück umgänglicher, obwohl Sie natürlich selbst Häretiker sind. Ich lasse mich nicht täuschen.

    „Was hat Saulus denn vor Damaskus Ihrer Meinung nach erlebt?“
    Sie können doch selbst nachlesen in der Apostelgeschichte. Wozu fragen Sie?
    Er hat Jesus verfolgt. Anders gesagt. Er hat die Christen verfolgt, einsperren und töten lassen. Sagen Sie bitte nicht, Sie hätten das nie gelesen. Das wäre nur um so schlimmer.
    Genügt das etwa nicht, um der Sünder „Vornehmster“ zu sein? Damit bewies der Rettergott Jesus Christus Seine unbegreiflich große Gnade, die auch mich erfaßt hat, Sie aber leider (noch) nicht.

    Zitat: Kann es nicht sein, dass er in früheren Zeiten (auch Leben) Andersgläubige verfolgt hatte und nun, durch die Gnade der Weltordnung/ Vorsehung, diese Prüfung wiederholen konnte und diesmal besser aufpasste? Ich habe diese Szene immer so verstanden und Bischoff Origines Lehre fand ich sehr plausibel. Er war mit seiner Auffassung ja auch nicht alleine, sprach für große Kirchenbezirke, die die Synthese mehrerer Kulturreligionen damals bereits vollzogen hatten.“

    Wenn Sie das so richtig wiedergegeben haben (wovon ich ausgehe), dann haben Sie hier einen kaum besser zu führenden Nachweis für eine wirkmächtige Häresie aus der Hölle vorliegen, die – nebenbei – idiotischer kaum sein könnte, denn daß es dabei um eine HINZUFÜGUNG zur Schrift ging, welche dazu führt, daß die Initiatoren (und deren Opfer) aus dem Buch des Lebens getilgt werden würden, ist ja sonnenklar!
    Es handelte sich um Leute, die zum Glauben und zur Wahrheit unfähig waren. Der Hinweis auf große Kirchenbezirke ist keine Untermauerung Ihrer Überzeugung, sondern eher eine Skandalisierung des damaligen Geschehens.
    Wie viele „Kirchenbezirke“ umfaßt denn die Kirche von Off Kap 17, die RKK? Deshalb argumentieren Sie auch nicht anders als der Pope (quantitativ statt qualitativ). So werden Sie mitsamt seiner angestrebte EINE WELT-Religion verschlungen werden.

    • Hallo Johnny,

      ja ich dachte es mir schon, dass etwas mit mir nicht stimmt:

      „Wenn Sie das so richtig wiedergegeben haben (wovon ich ausgehe), dann haben Sie hier einen kaum besser zu führenden Nachweis für eine wirkmächtige Häresie aus der Hölle vorliegen […]“ Zitatende J.

      Wirkmächtig ja, manchmal sogar zu viel und dazu noch die welterste Einführung des Bildrundfunks und der Volksempfänger und ihre frevelhafte politische Nutzung, genau!

      Mir kommen die Gardinen in der Wilhelmstraße immer so merkwürdig bekannt vor, karmesinfarben… und der Doktor hatte gleich 6 Bismarkportraits in seiner großen Büroflucht,…

      „Deshalb argumentieren Sie auch nicht anders als der Pope […]“ Zitatende J.

      Meinten Sie etwa Pius XI und XII, die Aushandler des heiligen Konkordats und der Palästinavertreibungsagenda usw…, dann bin ich jetzt geschockt/ überführt.

      Allerdings eine Frage hätte ich doch noch, vor meinem Antritt ins Superpurgatorium.

      Die Schriftkanonisierung hat ja im Laufe der bewegten Kirchengeschichte die verschiedensten Ein- und Ausschlüsse und Kombinationen gesehen, Wikipedia und ähnliches Teufelszeug führen da lange Listen zu an.

      Welche der vielen heiligen Textbestandsumfangsregime standen denn nun im Ruf der Heiligkeit und welche sind Ausbund und Wirkung Satans? Es wird noch komplizierter, weil es auch zugleich oft mehrere Kanonische Fassungen, zeitparallel gab, welch ein unübersichtliches Schismachaos.

      Und die Idee, das Konzept, die Kreuzigung des Herrn als verkleinerte Darstellung eines Kruxifixums zu nutzen, ist überhaupt erst seit dem 11. Jahrhundert bekannt, findet sich aber nicht in dem früheren, kanonischen Material. Ist nun der ältere Kanon insgesamt bis dahin, oder das jüngere Kruzifixritual, Frucht des Abfalls oder der Sünde?

      Lassen Sie es mich, Ihren geduldigen Häretiker St. Conrath, wissen.

      • Nachtrag zu Johnny

        Hier noch ein Bildbeweis für den momentanen Aufenthaltsort und Kontext des ‚Gottseibeiuns‘:

        https://cdnde2.img.sputniknews.com/images/31459/09/314590931.jpg

  23. Connie, Sie haben Recht, denn mit Ihnen stimmt wirklich etwas nicht. Sitzen Sie etwa seit Renteneintritt den ganzen Tag in ihrem lichtdurchfluteten Wintergarten im Meerbusch und lesen all dies Zeugs??? Ich hoffe, Sie quälen Ihre liebe Frau nicht auch noch damit. Denn Frauen, deren Mann den ganzen Tag zu Hause ist, haben’s sowieso schon nicht leicht.
    Und nun wieder Schluß mit lustig:
    Ich sagte ja: Ich lasse mich (nicht nur von Ihnen) nicht täuschen. Sie werden die Wahrheit niemals finden. Machen Sie’s dennoch besser.

  24. @Johnny

    Sie schreiben aus Erfahrung, das mi tden Frauen?

    Nein, in Meerbusch habe ich nur bis zu meinem Studium gelebt und meine Frau arbeitet außerhäuslich und ich mag sonnendurchflutete Räume mit guten Büchern, wie kommen Sie darauf?

    Beste Grüße

  25. Ich bitte Sie, so wenig Lebenserfahrung? Das kann Ihnen jede Frau sagen, deren Mann in Pension oder i Rente ging und den ganzen Tag zu Hause herumsitzt.

    Woher ich das wußte? Nun, vielleicht Inspiration.

    Schade, daß Sie selbst Ihrem stets vorgetragenen (um nicht zu sagen: vor Ihnen her getragenen) Anspruch auf Argumentation so wenig gerecht werden. Sie
    kneifen jedes Mal in unserem Gespräch. Das hat ja auch das letzte Mal schon zur Beendigung geführt.
    Und nun sag ich Ihnen abschließend, woran das liegt: Der Geist in Ihnen, der Sie reden und wie ein Wasserfall schreiben läßt, hasst die Wahrheit der Schrift so sehr, daß er sich darüber nur auf abwegige Weise lustig machen kann, sonst müßte er sich nämlich ergeben. Aber seine Zeit kommt. Leider damit auch die Ihre, weil sie sich diesem Geist ergeben haben.
    Ihre Antwort darauf werde ich aus nämlichem Grund sogleich löschen.
    Und hier haben Sie mal was Zeitgemäßes zu lesen, damit Sie nicht hinterm Berg sitzen bleiben.
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/razzia-in-adoptionseinrichtung-wegen-verkauf-entfuehrung-missbrauch-schleusung-von-kindern-fbi-insider-packt-ueber-pizzagate-aus-a2051128.html
    Falls Sie das noch nicht gelesen haben sollten…
    Meines Erachtens ein schlimmerer Zustand als in Sodom & Gomorra…
    

    • @Johnny

      Meine Frage nach Ihrer Eigenerfahrung war doch nachvollziehbar, oder? Wir haben etwa ein ähnliches Alter und ich vermute, Sie haben eine Partnerin bzw. sind mit einer Frau kirchlich verheiratet. Das ergibt dann Erfahrungen, wenn etwa die Wohnung zu klein und zu viel Zeit gegeben ist.

      Und Wasserfall hin oder her. Sie vertreten eine feste Überzeugung, ich habe auch meine Ideen und Vorstellungen zu der Welt. Was nun?

      Das ist normal, ich werde Sie nicht missionieren und Sie tun es ja jetzt auch nicht mehr, also sind wir gegenseitig frei.

      Sie Grüßend

  26. „Was nun?“ Ich dachte, diese Frage bedurfte noch einer (verspäteten) Antwort. Hier ist sie:
    Spr 1:23-31 (Elberfelder 1905)
    Wendet euch um zu meiner Zucht! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, will euch kundtun meine Reden. –
    Weil ich gerufen, und ihr euch geweigert habt, meine Hand ausgestreckt, und niemand aufgemerkt hat,
    und ihr all meinen Rat verworfen, und meine Zucht nicht gewollt habt:
    so werde auch ich bei eurem Unglück lachen, werde spotten, wenn euer Schrecken kommt;
    wenn euer Schrecken kommt wie ein Unwetter, und euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen.
    Dann werden sie zu mir rufen, und ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen, und mich nicht finden:
    darum, daß sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht Jehovas nicht erwählt,
    nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht.
    Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen.
    ————–
    Wer kann denn so sprechen??
    Ich selbst doch wohl nicht, oder? Das sind doch nicht Worte aus originär MEINER Überzeugung, sondern ich habe mir die Worte Gottes zu eigen und zu meiner Überzeugung gemacht.
    Sie haben Ihre eigenen Ideen und Vorstellungen zur Welt? Ja doch, sicher, aber genau DAS ist ja das Problem.
    Für Sie ist die Bibel ein Buch unter Tausenden anderen. Für mich ist sie DAS BUCH der Bücher. Sie ist der Kompass für das Leben eines jeden Individuums auf dieser Erde. Dafür gab und gebe ich meine Vorstellungen und Ideen (besser) auf.
    In diesem Sinne…

    • Lieber Johnny,

      Sie gehen mit Ihrem Bibelverständnis um, als wäre die Bibel kein religiöses Mythenbündel, sondern eine fixe, extern geprüfte Gebrauchsanleitung.

      Ja, wäre es wirklich so einfach und möglich, dann brauchten wir nur beide nur nachzulesen, so wie Luther das Schriftverständnis über alles andere gesetzt hatte, verkennend, dass es gar keinen gesicherten Prozess der Kanonbildung geben kann, dann brauchen wir uns nur die Stellenangabe zu benennen, ersatzweise für eine hermeneutische, also verständig interpretierende Auslegung.

      Im Nannykindergarten gibt es noch keine Hermeneutik, Auslegungsebenen oder Hubis Subtexte (nur weitere Subbilder als Anschlußassoziationen), sondern nur erläuternde Bilder, also für Erwachsene nur Assoziationen.

      Die Bibel, lieber Herr Johnny, können Sie nur assoziativ und eventuell noch hermeneutisch lesen. Positive Beispiele liefert Eugen Drewermann u.a. in großer Fülle.

      Als lebendiges Dokument unserer gemeinsamen Geschichte bewundere und schätze ich den gesamten Bibelkanonisierungsprozess und alle klugen Interpreten. Da können wir zusammenfinden, da übersetzen wir uns dann, Bild für Bild, die fixe Kinderbibel in eine hermeneutisch zu lesende, Geschichte unserer Bewusstseinsentwicklung und Gottesvorstellung. –

      Grüßend

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