Trump bringt die Linke in Zugzwang
Trump bringt die Linke in Zugzwang

Trump bringt die Linke in Zugzwang

Braucht die Linke Karl Marx noch? / Quelle: International Institute of Social History in Amsterdam, Netherlands Braucht die Linke Karl Marx noch? / Quelle: International Institute of Social History in Amsterdam, Netherlands
Bei den Wahlerfolgen rechter Populisten in Europa konnte sich die Linke einer klaren Positionierung entziehen. Nach Trumps Sieg ist dies kaum mehr möglich. 

Ist Donald Trump ein Verbündeter im Kampf gegen den Neoliberalismus, oder ist er die Inkarnation des Rechtsextremismus und somit ein erklärter Gegner? Die bisherigen Äußerungen aus den Reihen der Linken offenbaren ein gewisses Maß an Unsicherheit, ob dessen Wahlsieg eher positiv oder negativ zu bewerten ist. Die Grundlage für eine Beurteilung bilden drei verschiedene Spannungsfelder, innerhalb derer die Linke navigieren muss. Dabei bieten sich zuweilen Gleichgesinnte mit recht fragwürdigem Hintergrund als potentielle Bündnispartner an.

Beim ersten Spannungsfeld geht es um gesellschaftliche Werte, die allgemein durch das Begriffspaar liberal/konservativ beschrieben werden. Linke und liberale Kräfte konnten in den vergangenen Jahrzehnten beträchtliche Erfolge erzielen, etwa bei der Emanzipation der Frauen, im Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten und durch eine Öffnung gegenüber fremden Kulturen. Dies gelang vor allem deshalb, weil ihre Bestrebungen mit Erfordernissen des Neoliberalismus in Einklang standen. So profitierten Kapitalgesellschaften von einem größeren Arbeitskräftereservoir und einem Abbau von Karrierehemmnissen.

Aufgestauter Unmut und mangelnde Reflexion

Obwohl die Zunahme von prekärer Beschäftigung und Zukunftsangst ebenso jene betrifft, die zuvor gesellschaftlich benachteiligt waren, hat sich deren Lage im Zuge der Umsetzung der neoliberalen Doktrin zumindest relativ verbessert. So schreibt Paul Mason[1]:

„Die Ökonomie des freien Marktes entfesselt zwei Kräfte, die jetzt kollidieren: die rasche Zunahme an Ungleichheit auf der einen und Aufstiegschancen für talentierte weibliche, schwarze oder schwule Menschen auf der anderen Seite.“

Vertreter von Minderheiten empfinden vor allem eine besondere Genugtuung, gesellschaftlicher Stigmatisierung entkommen zu sein.

Die meisten Bürger, die unter materiellen und sozialen Verschlechterungen leiden, wurden jedoch nicht auf vergleichbare Weise „entschädigt“. Sie stammen nicht nur häufiger aus konservativen Kreisen, sondern machen Liberale vielfach für ihr Schicksal verantwortlich. Insbesondere dort, wo sich aufgestauter Unmut mit mangelnder Reflexion verbindet, sind Menschen für extremistische Losungen empfänglich. Wenn auch chauvinistische, rassistische und fremdenfeindliche Postionen nur von einer Minderheit vertreten werden, so werden sie salonfähig, da sich der Kampf gegen einen gemeinsamen Feind wenden würde.

Die Linke betrachtet nun den national-konservativ geprägten Populismus als politischen Gegner und fordert dessen Führungspersonen auf, sich gegen Extremisten in den eigenen Reihen abzugrenzen. Dabei findet sie sich in einer Front mit Sozialdemokraten, Grünen und Teilen der CDU. Die Lage ist für die Linke allerdings zwiespältig. Einerseits ist sie darüber erfreut, von politischen Kontrahenten als Teil des demokratischen Spektrums anerkannt zu werden. Andererseits befürchtet sie, dem Establishment zugeordnet zu werden und damit Protestwähler zu verprellen.

Obskure Mitstreiter gegen den Neoliberalismus

Um nicht eines Verrats an den eigenen Idealen bezichtigt zu werden, halten Vertreter der Linken sichtbar Distanz zu anderen Parteien. Insbesondere begreifen[2] sie sich als einzige konsequente Kämpfer gegen die verschiedenen Erscheinungsformen des Neoliberalismus. Hier öffnet sich ein zweites Spannungsfeld, wobei sich die staatstragende Elite diesmal auf der anderen Seite der Barrikade befindet.

In der gleichen Front stehen nun aber unverhofft Teile der politischen Rechten, die aufgrund des emanzipatorischen Selbstverständnisses der Linken eigentlich Gegner sind. Soll dennoch mit ihnen bei einer Ablehnung von Freihandel, uneingeschränktem Kapitalverkehr und Freizügigkeit von Arbeitskräften kooperiert werden? Sind national-konservative Bewegungen, die oftmals von faschistoiden Kräften durchsetzt sind, überhaupt akzeptable Bündnispartner im Kampf gegen Produktionsverlagerungen, Privatisierungen, Outsourcing, Prekarisierung und eine sukzessive Entmachtung staatlicher Organe? Obwohl direkte Kontakte weitgehend vermieden werden, dürfte eine pauschale Abgrenzung kaum politisch vertretbar sein.

Dass speziell die deutsche Linke Berührungsängste offenbart, ist wohl der nationalen Geschichte geschuldet. Auf der anderen Seite arbeitet sie bereitwillig mit Repräsentanten des Neoliberalismus zusammen, wenn es um die Verteidigung von individuellen Rechten und demokratischen Werten geht. Ist dies nun so zu interpretieren, dass sie diesen Idealen einen höheren Stellenwert beimisst als den sozialen und materiellen Interessen der Bürger? Bei führenden Vertretern der Linken wäre eine solche Sichtweise nachvollziehbar, da sie kaum persönlich mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Dass die Parteiaktivisten an der Basis und die Wählerschaft diese Position teilen, kann bezweifelt werden.

Bedenken zur multipolaren Weltordnung

Das dritte Spannungsfeld, in dem sich die Linke ebenso mit einer Positionierung schwer tut, ist der Konflikt zwischen uni- und multipolarer Weltordnung. Zwar wird konstatiert, dass die USA aufgrund ihrer wirtschaftlichen, politischen und militärischen Potenz der Hort des Neoliberalismus sind, dem sich andere westliche Industriestaaten nahezu bedingungslos unterordnen. Deren Finanz- und Meinungsbildungsmonopol wird als zentrales Hindernis für eine Veränderung der globalen Wirtschaftsstrukturen im Interesse der Bevölkerungsmehrheit erkannt. Dennoch wird mit Argwohn betrachtet, dass die Führungsrolle der USA gerade von Staaten attackiert wird, die autoritär gelenkt werden und über eine schwache demokratische Basis verfügen.

Nicht einmal das Faktum überzeugt, dass die BRICS-Staaten den materiellen Wohlstand ihrer Bürger beträchtlich erhöhen konnten, während die ökonomische Entwicklung in den OECD-Staaten von zunehmender gesellschaftlicher Marginalisierung und individueller Perspektivlosigkeit geprägt ist. Für die Erfolge war augenscheinlich das Primat der Politik über die Wirtschaft ausschlaggebend, was ja auch eine zentrale Forderung der Linken ist. Ebenfalls könnte erwartet werden, dass die Linke als selbsterklärte Friedenspartei jene Länder vorbehaltlos unterstützt, die von den USA zum Zweck globaler Machtsicherung bedroht werden.

Angesichts der Einschränkung persönlicher Rechte und Freiheiten in Staaten wie Russland und China wird wohl befürchtet, dass deren zu großer Einfluss eher schaden als nutzen könnte. Derartige Vorbehalte bestehen bei Rechtspopulisten kaum, wenn sie strikt nationalen Interessen folgen. Vielmehr sind sie bei Bedarf selbst bereit, ihre Position durch eine Demontage demokratischer Strukturen zu sichern, sobald sie am Machthebel sitzen.

Dass sich die Linke in Fragen von Rechtsstaatlichkeit und individuellen Freiheiten als prinzipienfest erweist, ist als Stärke zu werten. Ohne diese Voraussetzung könnte sie kaum damit rechnen, nach der nächsten Bundestagswahl zu Koalitionsverhandlungen gebeten zu werden. Da sie offenbar innig auf diese Chance hofft[3], gibt es verständlicherweise Befürchtungen, dass sie sich in ein System einbinden lässt, das sie eigentlich bekämpfen will. Der Wandel der Grünen von einer Protest- in eine staatstragende Partei ist noch in frischer Erinnerung.

Eine zu rigide Frontstellung gegen autoritäre Herrschaftsformen und mit diesen liebäugelnde westliche Populisten könnte an der Glaubwürdigkeit linker anti-neoliberaler Rhetorik nagen. Dies gilt vor allem dann, wenn neben fernen Staaten wie China, Vietnam und Indien auch EU-Mitglieder und die USA eine national orientierte Wirtschaftspolitik zu Lasten globaler Kapitalinteressen anstreben. Lassen sich mögliche Erfolge von EU-„Pariastaaten“ wie Ungarn und Polen noch großenteils durch Druck aus Brüssel und über die Etagen westeuropäischer Konzerne vereiteln, so dürfte dies kaum mehr bei den USA gelingen. Wünscht die Linke möglicherweise insgeheim, dass Donald Trump bei der Umsetzung solcher Vorhaben scheitert?

 

Anmerkungen

[1] https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/bildet-banden

[2] https://www.die-linke.de/partei/dokumente/programm-der-partei-die-linke/v-gemeinsam-fuer-einen-politikwechsel-und-eine-bessere-gesellschaft/auseinandersetzung-mit-neoliberaler-ideologie/

[3] http://www.tz.de/politik/erster-schritt-zu-rot-rot-gruen-linke-und-gruene-treffen-sich-vertraulich-zr-6965429.html

18 Kommentare zu Trump bringt die Linke in Zugzwang

  1. Das ganze „Establishment-System“ hofft ja, daß Donald Trump scheitert und sie versuchen schon laufend darzustellen, als wäre er bereits gescheitert. Denn das ist ja momentan das einzige, was sie vorauseilend warnend an die Bevölkerung losschicken können, um ein Selbstbewußtsein des Volkes zu verhindern und keine Sympathien für Trump und, im Schlepptau, aber im Ziel eigentlich vor allem diese im Auge habend, hiesige nationaler Opposition entstehen lassen zu können.
    Die Medien hatten es ja geschafft, daß über 90% gegen Trump eingestellt sind, und diese 90% will das System auf seiner Seite behalten. Merkel hat das in ihrer „Botschaft“ an Trump und gleichzeitig vor allem an uns gerade bewiesen.
    Nur sie schafft diesen Kontrapunkt, weswegen sie sich, nach Trump erst recht, wieder als Kanzlerkandidatin aufstellen läßt. Sie ist die Kanzlerin vorrangig der Rot-Links-Grünen und des Systems, die CDU ist zum Steigbügelhalter verkommen. Das zeigt, wie dringend wir eine Opposition brauchen.
    Daß die Linke in den östlichen Bundesländern, wie alle Parteien, an die AfD verloren hat, zeigt ihnen deutlich, nicht erst seit Trump, daß an ihrem östlichen Nostalgie-Profil genagt wird, sie im Westen nur eine Chance hat, wenn sie sich als „bessere“ SPD vorstellt, wofür aber ihr östliches Nostalgie-Profil im Wege steht.
    Eine Linke als „bessere“ SPD macht Sinn, die eigentliche SPD ist schon längst überflüssig!

    • @nathan

      „Die Medien hatten es ja geschafft, daß über 90% gegen Trump eingestellt sind[…“ Zitatende n.

      Ja,
      hier in Deutschland, nicht bei den Betroffenen in den USA und hier sind es vermutlich weniger gewesen, haben Sie eine verlässliche Quelle für die 90-% erfolgreich Propagierten in DE? Ich vermute es waren auch hier nur 50-%.

  2. Man könnte sich geellschaftlich und politisch drei Kräfte vorstellen, die miteinander agieren und eine resultierende bilden. Da wären die Kapitalisten, die Arbeiter und die Umweltschützer. Funktionierte die Interaktion, würde eine soziale Marktwirtschaft ökologisch nachhaltigen Charakters enstehen. Wie wir aber alle sehen, haben wir eine solche Gesellschaft nicht.

    Die Kapitalisten sind verkappte Linke, die Verluste vergesellschaften und ggf. nach dem Staat rufen, statt sich den Märkten zu überlassen. Die Linken betreiben neoliberale Politik, wenn man dabei vor allem an die SPD und Ihre unsoziale Agenda denkt. Die Grünen haben sich von einer Partei des Umweltschutzes zu einer des erhobenen Zeigefingers gewandelt, die politisch Andersdenkende moralistisch abmahnt und mit allem Grimm verfolgt.

    Gesellschaftlich haben wir immer noch den urbanen und multikulturellen Raum, welcher dem „tribalen“ oder dörflichen Formen gegenübersteht, die eher homogen als heterogen sind. Dies greift aus in die „globale Megapole“ und den Partikularismus des alten Nationalstaates auf der anderen Seite, der sich teilweise auch in der Idee der Subsidiarität wiederfinden will.

    Es liegt auf der Hand, dass weniger sesshafte, eher hochmobile und merkantile Anteile der Gesellschaft den urbanen Multikulturalismus bevorzugen, weil der ihrer Lebensweise und ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen den geringsten Widerstand entgegensetzt. In mehr tribalen und homogenen Gesellschaften haben solche Leute weniger Spielraum.

    Es ist unverkennbar, dass die multikulturell – urbane Fraktion der menschlichen Gesellschaft den größten Einfluss ausübt, eine globale Hochkultur zu erschaffen, die ihren Interessen am besten dient. Und auch teilweise zu verbergen hilft.

    Die von ihrer Neigung her mehr bodenständigen, bäuerlichen und „autarken“ Gesellschaften, zu denen man auch die Deutschen zählen kann, kommen demgegenüber mehr und mehr ins Hintertreffen.

    Sie werden von den Globalisten des angelsächsisch-zionistischen Kulturkreises als Bedrohung empfunden und mindestens seit Jahrhunderten bekämpft.

    Dieser allerheftigste Kulturkampf ist eine Tatsache, obwohl er von den „Partikularisten“ als solcher immer weniger wahrgenommen wird, was größten Propagandanstrengungen der Globalisten geschuldet ist.

  3. Es liegt auf der Hand, dass vor allem diejenigen, die auf dem Puckel zu Lasten anderer gerne ihre Geschäfte drehen, auf eine globale Multi-Kulti-Gesellschaft aus sind, die eine Vielfalt vorspiegelt, in der sie untertauchen können. In Wahrheit herrscht allerorten aber die Uniformität des durch Werbung gehirngewaschenen Konsumenten, Billigarbeiters und Steuerzahlers. Daher sehen die Megapolen auf diesem Planeten ja (ggf. von historischen Stadtkernen abgesehen) auch alle gleich aus. Und auch die Lebensgewohnheiten nähern sich einander immer schneller an.

  4. Wo steht Trump in diesem Kulturkampf? Ob bewusst oder unbewusst, er spielt derzeit eine Hauptrolle in diesem. Es liegt auf der Hand, dass er als Nationalist und Patriot gemessen an der ganzen Welt ein „Partikularist“ ist, der die USA „groß“ machen will, sprich weitgehend unabhängig und weniger mit der Welt verflochten. Damit handelt er den Interessen der Globalisten diametral entgegen. Mal sehen, ob er das überlebt. Denn Fakt ist, dass in diesem Kuturkampf schon große Kriege geführt wurden und damit Massenmord in großem Stile betrieben wurde. Man denke da an die Kriege gegen das Deutsche Reich.

    • Solange es Trumps Absicht ist, sich aus der Weltpolitik zurückzuziehen und die USA auf Kosten der „Global player“ groß zu machen, ist es ja ok. Aber bleibt es dabei? Er wird gar nicht anders können, als den Dollar weiter als wirtschaftliche Waffe einzusetzen. Warum er dies muss, wird im Artikel „Trumps Sieg und Merkels Ende“ auf Geolitico treffend erklärt. Und aufrüsten will er ja auch, warum wohl?

      Und wie sieht es mit den Rechten und der Position von Minderheiten aus? Die einzige Übereinstimmung mit der Mehrheit der Republikaner im Kongress erzielt er bei der Bekämpfung liberaler Errungenschaften aus den letzten Jahrzehnten. Damit sind persönliche Freiheiten gemeint, nicht wirtschaftliche, bei denen er auf Widerstand stoßen wird. Nur eine Freiheit wird weiter von allen gepriesen, die auf Waffenbesitz.
      Vielleicht ist Trump besser für uns Europäer als Clinton, aber ich möchte gegenwärtig nicht in den USA leben, auch wenn ich keiner Minderheit angehöre.

      • @durchblicker

        „Solange es Trumps Absicht ist, sich aus der Weltpolitik zurückzuziehen und die USA auf Kosten der „Global player“ groß zu machen […]“ Zitatende d.

        Nein,
        es ist Weltpolitik eine vernünftige, moderate Zollpolitik einzuführen und die TPP-Konstrukte abzuschaffen. ´Zollpolitik muß nicht ewig gelten, könnte zu einer maßvollen Reindustrialisierung führen (im Umfang des US-Eigenbedarfs wäre es eine sinnvolle Weltwirtschaftspolitik).

    • @waltomax

      Sie sprechen den großen Gegensatz von Nomaden, auch modernen N. und Sesshaften an. Propaganda ist die Kunst unter allen Gruppierungen Spaltungen und Differenzen künstlich zu erhöhen. Kulturelles oder zeitweiliges Nomadentum wird dann mit erzwungenem Nomadentum verrührt und führt uns Normalmenschen damit in gewollte Konfusionen.

      Ob ich im Ausland studiere oder meine Haut im Krieg rette oder meine Familie versorge, Dauerferien mache, wird dann als gleich hingestellt, von den falschen Politikerklärern. Rechte sind hingegen unveräußerlich. Der nicht bezahlte Bauarbeiter oder die entlassene Stewardess einer Billigairline, wissen das sehr deutlich.

      Und falsche Linke erkennt man an ihrer Heuchelei, Reiche könnten ‚ausschließlich‘ nur an sich selber denken.

      Nein, arme oder von Pöstchen abhängige, Politschranzen können das auch, es tut aber nicht jeder Arme! Darum sind Leute wie Diether Dehm so wichtig in Parteien, sie sind von niemandem abhängig, können sich ihre unverbogene Sichtweise leisten. Ganztagsrevolutionäre haben da regelmäßig ihre Probleme, wenn sie kein Handwerk können oder keinen Brotberuf ihr eigen nennen.

  5. Sie sind alle nette Leute, aber haben einen großen Fehler! Keinen Durchblick!
    Der Sozialismus ist nicht im Zugzwang, sondern wird gerade abgeschafft! Die eitlen Intellektuellen (Wir sind was Besseres!) werden es nie einsehen, dass sie verarscht werden! Kommunismus, Sozialismus und die „sogenannte“ Demokratie wurde von der Finanzelite/der Macht erfunden und wird, weil sie jetzt stört, wieder abgeschafft! So einfach liegen die Dinge. Der gesunde Menschenverstand ist für die Intellektuellen schäbig! Rechts, wohl möglich, noch!? Das Denkgefängnis, in dem ihr sitzt, funktioniert prächtig! Seit Jahrhunderten. Wie schön ist es doch sich über die „pösen“ Kapitalisten aufzuregen. Es sind, aber, wie Trump, nur Arbeiter!(Mit mehr Verdienst)
    Hat sich jemand mal Gedanken gemacht, warum die Arbeit/Zeit unterschiedlich bezahlt wird!!?? Nicht weil die Kapitalisten alles menschenverachtende Schweine sind, sondern weil die Leistung, die Qualität ihren Wert hat!!!
    Die Eigenlüge der Linken ist eine beschissene Zwecklüge. Armut ist keine Krankheit, Mittelmäßigkeit ebenso nicht! Der Mensch ist gleich, aber doch unterschiedlich!!
    Alle sind verkauft! Im pyramidalem System sind wir Mittäter. Diese „kleine“ Selbstkritik sei erlaubt! 99,99% laufen dem Geld (-system) nach und merken nicht, dass die verdeckten Eliten kein Geld brauchen, weil sie es selbst drucken!
    Sie werden, seit Jahrhunderten, lediglich von der vE „beschäftigt“ und auch, wenn es mal sein muss ermordet! Die intellektuelle Wichserei ist der Nagel unseres Untergangs!!!
    Unsere Freiheit wird von Funktionseliten verkauft!!! Merkt ihr nicht, dass es ab einer gewissen „Schallgrenze“, nach oben, nicht mehr Gehälter, sondern Schweigegelder verabreicht werden!? (Vor 40 Jahren verdiente der CEO 30 x mehr als der Arbeiter! Heute sind es 400 x mehr!) 0,01% wedeln mit dem Hund! WIR !!!
    Trump ist ein trojanisches Pferd, wir Hillary auch! Es geht den vE darum das Schuldgeldsystem neu aufzuziehen, wie eine Taschenuhr! Um, eventuell !, einen Krieg zu vermeiden!, eventuell!!, wird die Enteignung der Massen mit der Diktatur umgesetzt, deren letztes Mosaiksteinchen die Bargeldabschaffung darstellt! Dann, nämlch wird der Sack zugemacht! Negativzinsen und Inflation, manipuliert, „comme il faut“, durch die Macht!
    Keine Banknoten, kein Gold!!! Kein Geld, welches der Diktatur entgeht! Capiche!?
    Fehlt noch der Chip, chip, chip ist hip, gell!

    • @globalvoter

      „Der Sozialismus ist nicht im Zugzwang, sondern wird gerade abgeschafft!“ Zitatende g.

      Jein,
      Sozialismus wurde noch nie von seinen bewussten oder unbewussten, Gegnern hofiert. Und es gibt keine Trumpgarantie, vielleicht verreißt Trump alles, bekommt den Nerocesarenwahn, aber das können wir jetzt nur spekulieren, nicht wissen oder gar behaupten.

      Vielleicht wird er auch demütig, wenn ihm einfache Menschen ihre Begeisterung schenken, die eventuell schwerer wiegt, als die Begeisterung seiner meisten Milliardärsfreunde (bis auf Ausnahmen)?

      Denken Sie an den Pfennig der Witwe oder einen Obdachlosen im Rostgürtel, der wieder hoffen kann, nach Jahrzehnten. Das könnte Trump unter einen ziemlichen, auch kreativen, Gestaltungsdruck setzen, könnte, nicht muss!

  6. Wo steht Merkel? Ganz klar auf der Seite der angloamerikanisch-zionistischen Seite, deren Treiben in einer hochgradig inhomogenen Gesellschaft am wenigsten auffällt. Da läßt es sich am besten im Verborgenen kungeln. Merkel war und ist sehr bemüht, Deutschland kulturell vollkommen umzupolen. Sie wird dadurch weltanschaulich zum scharfen Gegner Trumps, der aber gerade aufgrund seiner Überzeugungen den „genuinen“ Interessen des Deutschen Volkes sehr entgegenkommt.
    Der Zionismus entwickelt deswegen seine hochgradige Panik, weil er nach der US – Wahl auch hierzulande befürchten muss, seinen Einfluss zu verlieren.

    Es geht in Wahrheit aber um nicht mehr und nicht weniger, als die kulturelle Prägung des Planeten.

  7. Der Zionismus ist der Player! Keine Panik in Sicht. Panik sollten die Trottel entwickeln, die nicht kapieren, dass der Macht, Trump besser als Hillary passte!
    Der Sozialismus wird gerade abgeschafft, weil er pleite ist, seinen Zweck erfüllt hat!
    Das Schuldgeldsystem wird neu aufgezogen! Damit die Aktiva und Passiva wieder ins Lot kommen, geht das ohne Krieg (WW III) nur durch die totale Diktatur! Enteignung durch Negativzinsen und Inflation! Dazu kommt die Bargeldabschaffung! Sack zu!
    Der Kommunismus, Sozialismus, rechts/links, die „sogenannte Demokratie sind ALLES Mehl aus dem gleichen Sack!Beschäftigungstherapie! Idiotenzirkus ! Theater! Schauspiel ! Lüge !
    Die Macht liegt in der Dominanz der Geldschöpfung, aus dem Nichts, was man gegen Zinsen an die ahnungslosen, unbedarften, verarschten Bürger und/oder Wirtschaftssubjekte verleihen kann! Nachlesen, FED Dez 1913. Aufgabe der Golddeckung 1971!

  8. Wenn Merkel noch einmal Kanzlerin wird, gewinnt die parteiübergreifende Zion-Fraktion den nötigen Einfluss, um Deutschland den Rest zu geben.

    Erstere steht für die „NWO“, Deutschland historisch und strukturell für Dezentralität, Subsidiarität, Autonomie und Autarkie. M.a.W.: FREIHEIT!

  9. Es ist verblüffend, dass es D noch gibt !!! Wie ein Boxer, der immer wieder aufsteht, nachdem er zig-mal niedergeschlagen wurde! Die Zionisten haben einen gewaltigen Hass auf D, siehe die Politik, mit der Merkel und Kohl und alle anderen versucht haben den „Boxer“ D k.o. zu schlagen! Offensichtlich ist die Geschichtslüge gegen D so gross, dass mit allen Mitteln versucht wird D umzubringen! Noch atmet D, aber, mal ironisch kommentiert. Die Zionisten werden es vielleicht nicht schaffen! D kann, wenn es seine Souveränität einforderte die Welt überraschen. Aus dem Nichts, wieder zu Dichtern und Denkern werden!
    Es ist unzweideutig, dass das Gespenst EU schon lange verscheucht wäre, wenn Merkel nicht für den Verrat am dt. Volk noch gelobt würde! Sie muss sich totlachen!
    Es gibt, aber, keinen Menschen/Politiker mehr im Lande, der erstens sagt, was er denkt und zweitens, es dann auch tut! Wer weiss, Opa Trump ist aus D. Satire aus!

    • Das bundesstaatliche „heterarchische“ Deutschland ist der Gegenentwurf zum letztlich zentralistisch-patriarchalen Zionismus.

      Die Deutschen bilden eine geistige Bedrohung für den Zionismus und seine hierarchischen NWO.

  10. @Bernd Murawski

    Zitat:
    „Linke und liberale Kräfte konnten in den vergangenen Jahrzehnten beträchtliche Erfolge erzielen, etwa bei der Emanzipation der Frauen, im Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten und durch eine Öffnung gegenüber fremden Kulturen.“

    An den Früchten (Ergebnissen) sollt ihr sie erkennen:
    Zunächst gibt es bis auf Nuancen in der Politik kein Links oder liberal, sondern nur Interessen. Des weiteren hätte man den obigen Text auch glaubwürdiger umformulieren können:

    Vorschlag:
    „Gemeinschaftliche Interessengruppen, die dem Volk mit den Narrativen Links/Rechts vorgestellt werden, konnten in den vergangenen Jahrzehnten beträchtliche Erfolge erzielen, etwa bei der Zerstörung der Familien, der Reduzierung der Lebensqualität über den wirtschaftlichen Rahmen hinaus und bei der Zuführung von Arbeits-Sklavinnen, denen man dies als Befreiung verkaufte. Dabei wurden lediglich die Löhne für ALLE gesenkt. Aber auch im Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten, in Form von Belohnungen und unter Bestrafung von Familien ist man einen Schritt weiter (am Abgrund). Mit dem Ergebnis, dass in dieser Bananenrepublik, die mit ihrem Wachstumsmodell importieren muss, weil die eigene Bevölkerung die niedrigste Geburtenrate der Welt verzeichnet. Schließlich muss der Rubel rollen. Für wen eigentlich? Gegenüber fremden Kulturen sind wir besonders offenherzig, denn die Zerstörung der Nationalstaaten im Chaos steht an erster Stelle auf der Agenda, damit die Konzerne die Reste einer ehemals homogenen Gesellschaft auf fegen können. Zum Sonderpreis versteht sich“

    Die damit verbundenen Ungleichgewichte, die sich in Toten, Chaos und weiterer Reduzierung der Lebensqualität manifestieren, sind Kollateralschäden. So ist das im Krieg gegen die eigene Bevölkerung, die man als Kampf gegen Rassismus, für Freiheit, für den Schutz von Minderheiten, und für eine multikulturelle Gesellschaft, führt. Sie dient zwar nur ein paar Flugmeilensammlern mit mäßigen Englischkenntnissen. Aber was schert es einen Herrn Oettinger und seiner geschäftsführenden Frau einer Hamburger Entwicklungsgesellschaft, die die Immobilien am tiefergelegten Stuttgarter Bahnhof baut und managed. Dafür geht man notfalls in die LINKE und trägt zum stempeln des Daseinsnachweises in Brüssel gerne bei laufendem Motor seine Karte ab.

    Ja ich weiß, jetzt bin ich ex Linker auch noch Populist, nur weil ich die Wahrheit ausspreche. Aber ich habe mich irgendwann entschlossen, statt links oder rechts zu sein, selbst zu denken.

    Paul Mason aus dem Artikel:
    „Die Ökonomie des freien Marktes entfesselt zwei Kräfte, die jetzt kollidieren: die rasche Zunahme an Ungleichheit auf der einen und Aufstiegschancen für talentierte weibliche, schwarze oder schwule Menschen auf der anderen Seite.“

    Zunächst muss man feststellen, dass der Schriftsteller Mason mit seinen Buch „Postkapitalismus“ den Versuch unternommen hat, Gedanken von Piketty und David Greaber zusammen zu führen, um daraus Grundrisse einer kommenden Ökonomie zu basteln, was gehörig in die Hose ging. U.a. hat er Marx mehrere Kapitel gewidmet und dabei bejubelt und unterstellt, dass er bereits vor 150 Jahren den Untergang des Kapitalismus aufgrund von endzeitlicher Innovation, vorausgesehen habe. Blödsinn, wie die restlichen, mit falschen Diagrammen voll gestopften 375 Seiten im quälend langen Buch. Genauso blödsinnig, wie das obige Zitat:

    Er hat übrigens Behinderte, Weiße, grüne Marsmännchen und Metrosexuelle vergessen. Inwieweit weibliche arbeitende Menschen mit dem Ungleichgewicht der Ökonomie aufeinanderstoßen ist mir ein Rätsel.

    Er sollte sich zunächst einmal schlau machen, was das Wesen eines sozialen Menschen überhaupt ausmacht. Vielleicht mal Prof. Robin Dunbar, dessen „Dunbar Zahl“ bewiesenermaßen aufzeigt, dass die Natur des Menschen eine soziale Reichweite von rund 180 Menschen zulässt, sodass noch funktionierend und prosperierend zusammengelebt werden kann.
    Das gilt auch für elektronische Netzwerke.

    http://dradiowissen.de/beitrag/freundschaft-dunbar-zahl-auf-180-gestiegen

    Darüber hinaus sind Ordnungskriterien erforderlich, die diesem Wesen gerecht werden und durch die Menschen im Rahmen ihres Wesens anerkannt werden. Statt dessen wollt ihr den Menschen transformieren, Euch zu Gott machen. Freundschaften zu Millionen Wildfremden über erfundene Moral verkaufen, um eine Doktrin durchzusetzen, die die Fabian Society, also Adlige, vor hundert Jahren erdacht haben und über die „Frankfurter Schule“ mit pseudointellektuellen Spinnern, die sich Philosophen schimpfen durften, seit den Dreißigern in den USA gebrieft wurden und deshalb ein Leben lang alimentiert wurden und jetzt die Welt in ein Konzern-faschistisches Moloch verwandeln wollen.

    Herr lass Hirn regnen. Leute lest Euch ein, es liegt doch alles vor Euren Füßen.

  11. zu ‚Die Ohnmacht der Linken‘ (Bernd Murawski) oder müsste nicht heißen:

    ‚Die Ohnmacht der/ aller Parteien im repräsentativen Parlamentarismus – vor und während des Falls des Welthegemons‘?

    „Beruhen die Stimmenverluste vornehmlich auf der schwierigen Vermittelbarkeit politischer Zusammenhänge, wie Klaus Lederer und Gregor Gysi vermuten[1], oder sind sie nicht vielmehr in den Zielsetzungen und in der Praxis der Partei selbst begründet?“ Zitatende B.M.

    Vordergündig ist Ihrer Analyse nur zuzustimmen.

    Natürlich, wäre Rechtsstaatlichkeit, die Sie ja in ihrem Artikel erwähnen und voraussetzen, eine Perspektive sich überhaupt zu Parteien zu entscheiden. Aber es grenzt heute an Gesundbeterei, Fatalismus oder Leichtgläubigkeit (vielleicht auch alles in einem), zu ‚glauben‘, nur weil ‚Rechtsstaatlichkeit‘ ein hohes, ich sage sogar, ein nicht ersetzbares – Institut ist, ist es auch real anwesend, also faktisch normativ bestimmend anwesend im gegenwärtigen Deutschland, in den EU-Staaten?

    Das aber ist nun leider nicht so und kann doch jeder, um Prinzipien bemühte, aber schlampig analysierende, Politikbetreibende brav weiterhin voraussetzen, etwas was es nicht (mehr) gibt oder etwas fordern, was (noch) nicht wieder möglich ist. –

    Der Verweis auf das prinzipiell-formale Rechtsstaatlichkeitsdefizit des BRICS-Prozesses insgesamt und China und die RF im Besonderen, verkommt dann nur zu einem hässlichen Tuch, hinter dem und unter dem, sich farbige Revolutionen, gesteuerte Söldnerkriege, neokolonialistisches Gebührenmanagement und staatlich geplanter Terrorismus trefflich verstecken lassen.

    Beides kann der politisch wache Mensch heute aber nicht haben/ einfordern, Prinzipienkorrektheit und eine echte völker-/ staatsweite Friedensordnung, jenseits bloßer Propaganda und Wunschstofflichkeit, dazu hat der vormächtige Weltwährungs- und Militärhegemon zu viele gesetzliche Scheinrechtsformen (vergleichbar Dracheneiern) überall in der Welt ausgesetzt.

    Edgar Ende, der Malervater des auf ganz eigene Art politischen Schriftstellersohns Michael Ende, hat den Surrealismus aus Wunsch und unbewusster Ahnung (ein politischer Wunschpunsch) prophetisch dargestellt und Michael Endes Bücher sind immer auch für Erwachsene geschrieben, die ihre Infantilität erleben, um sie ablegen zu können. Beide hatten Menschen im Sinn, die keine bloßen Bürgerdarsteller waren/ blieben, mithin eine tiefere politische Rechtsstaatlichkeit suchten.

    Linksparteiung oder Kulturpatriotismus entlarvt sonst doch nur die ‚grauen Männer‘ vom Kind Momo in uns leidlich um mit doppeltem Maßstab akzeptiert und hat mit Kampf um Gerechtigkeit und Respekt für jeden Menschen – überall – wenig bis nichts zu tun, trauriger weise. –

    Politik ist bis zu diesem Ende für die Bürgerbeteiligten nur ein Schlafmittel zur Beruhigung des schlechten Gewissens, um der eigenen Anerkennung zu entfliehen Mitverantwortliche für dieses Unrechtssystem aus Versteckspiel, Armutsunrecht, Krieg und Folter zu sein.

    Dann lieber doch auf die erkennbaren Putinversteher einschlagen, wie Rebecca Harms und ihre Schwestern, die alles andere als harmlos sind (als Ukraine-Faschismusversteherinnen), in ihren grünpazifistischen Verkleidungen oder die Brüder des Cem Özdemir (Güllen-US-Putschistenversteher).

    Mit Gesinnungsterror lässt sich aber nichts erreichen, auch nicht schrittweise, das ist mein persönliches Resümee und der blonde Bauinvestor vom Hudson River (immerhin ein ‚Mann der Eile‘ und Tat) hat noch gar nicht ganz angefangen, den verkommenen Politikbetrieb zu säubern und sollte nach Sicht der Zeitsparkassenleute schon damit fertig sein???

    Warum sollte er das in einem Zuge, oder alleine schaffen? Er eilt, wie eine Schildkröte eilen kann, nämlich bereits seit 2001, als ihm, dem Baumenschen klar war, dass massive Stahltürme sich nicht im freien Fall verflüchtigen. Die grauen Männer verlangen von ihm als Jäger die Wildsau(en) mit einem Volltreffer nicht nur zu erledigen, sondern gleich in Schnitzel zu verwandeln. Die hyperreichen Geldfetischisten sind zu Zeitlosen Gespenstern mutiert. Sie leben in den Sekundenbruchteilen ihrer algorithmischen Spekulationswelten und haben die Fortbewegung verlernt, innen wie aussen.

    Der Pfalz-stämmige Donald versucht die Wiederbewegung mit seinen Mitteln, lädt in seine Golfclubs ein, schimpft mit den Medienhuris. Wenn er nun den Weltfrieden sichert, hat er damit mehr als Luftschlösser und Wolkenkratzer gebaut und das finde ich anerkennenswert, auch wenn ich meine eigene Prinzipiensuche deswegen nicht aufgeben werde. Warum denn auch? –

    Nun soll Trumps neue Zollpolitik, von den vielen Unterbelichteten im Lande, als Faschismus bewertet werden, dann empfehle ich die Relektüre von Fichtes geschlossenem Handelsstaat. Und den Einheimischen die Arbeitsplätze zu sichern ist kein Rassismus, sondern pragmatische Rechtsstaatlichkeit, pragmatisch, weil die ganze Welt erst in einer Übergangsphase zu wirklicher Rechtsstaatlichkeit ist.

    Auf Momos Schildkrötenrücken steht in blinkender Leuchtschrift, Recht gibt es nur überall, oder nirgends.

    Aber wer sich gar nicht mehr bewegt/ bewegen kann, sollte die Beweger auch nicht aus purem Neid festhalten im ‚Status quo des Nihilismus‘ und das gehört in jedes Parteibuch geschrieben.

    Und noch etwas. Die ganz Schlauen weisen Marx und Engels auch nicht deswegen zurück, weil sie aus reichen Elternhäusern kommen, warum soll ein golfspielender – dafür unabhängiger – Baulöwe und Steakfabrikbetreiber nicht auch etwas vom Gemeinwohl verstehen, er ist auf seine Weise ein Dienstleister, mehr als viele Sesselfurzer in den Parlamenten dieser Welt?

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