Die Neuordnung der Welt

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Die EU wollte sich nach 1990 als ein von den USA unabhängiger Machtfaktor auf der Weltbühne präsentieren. Warum daraus nichts wurde, schreibt Thomas Bargatzky*.

Colin Powell war schockiert: “Wenn wir solch ein erstklassiges Militär haben, warum dürfen wir es dann nicht benutzen?”, fragte ihn Madeleine Albright zu Beginn des Bosnienkrieges 1992. Amerikanische GIs sind keine Spielzeugsoldaten, die man auf einem globalen Schachbrett umherschiebt, meinte Powell konsterniert.[1]

Er irrte. Albright hatte ein besseres Gespür für die kommende Weltordnung des “neuen amerikanischen Militarismus”[2] und der unbegrenzt/unbefristeten Selbstautorisierung zur weltweiten Anwendung militärischer Gewalt, als der damalige Chef des US-Generalstabs. Unter dem Titel “Krieg gegen den Terror” hat diese Selbstautorisierung mittlerweile Formen angenommen, die Leben und Freiheit jedes Einzelnen von uns bedrohen könnten. Im April 2015 legte die amerikanische Rechtsprofessorin Deborah Pearlstein in einem Interview dar, der US-Präsident dürfe aufgrund des Gesetzes „Authorization for the Use of Military Force“ (AUMF), das der Kongress nach dem 11. September 2001 beschlossen hat,

„gegen jene Nationen, Organisationen, oder Personen, von denen er bestimmt, dass sie die Terrorangriffe am 11. September 2001 geplant, genehmigt, durchgeführt oder unterstützt oder gegen Personen und Organisationen, die den Angreifern Unterschlupf geboten haben, alle notwendige und geeignete Gewalt einzusetzen, um alle zukünftigen Aktionen des internationalen Terrorismus gegen die Vereinigten Staaten bei solchen Nationen, Organisationen oder Personen zu verhindern“[3].

Zeitenwende

Das AUMF-Gesetz enthält keine Regelung, die besagt, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt auslaufen wird. Es gibt dem US-Präsidenten die Macht, auf Jahre hinaus Einzelpersonen töten zu lassen und gegen jeden Staat unbegrenzt Krieg zu führen, von dem er behauptet, er unterstütze den Terrorismus. Es ist der Ausdruck einer Entwicklung, die schon bald nach der Auflösung des Warschauer Paktes am 1.7.1991 und der Sowjetunion am 31.12.1991 einsetzte. Der Westen gab sich einem Triumphalismus sondergleichen hin: Das westliche Modell, so glaubte man, habe sich für alle Zeiten auf der ganzen Welt als überlegen erwiesen und sich durchgesetzt: Freie Marktwirtschaft und American Way of Life hätten das „Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama) herbeigeführt. Noch wenige Jahre zuvor rechnete jedoch kaum jemand mit dem Ende des Sowjetblocks. Das 1988 berufene „Committee on NATO in the 1990s“ machte Vorschläge für ein neues politisches Mandat der NATO.[4] Im Oktober 1990 organisierte auch der “Council on Foreign Relations“ ein Symposium zum Thema „Soviet Nationalities and American Foreign Policy“. Damals bestand auf amerikanischer Seite kein Interesse am Untergang des Gegners aus der Zeit des Kalten Krieges. Man befürchtete politische Instabilität und die daraus resultierenden unkalkulierbaren Konsequenzen:

„Die Vereinigten Staaten können es sich nicht leisten, entweder die vollständige Auflösung der Sowjetunion zuzulassen, also einen Prozess, der schon Merkmale einer Libanisierung aufweist, oder zu warten, bis eine neue, brutale Zentralgewalt mit Zwang ein postsowjetisches Reich errichtet – eine Militärregierung, eine russisch-imperialistische oder eine faschistische. Die Interessen (der USA) an wirtschaftlicher Entwicklung (der SU) als Voraussetzung für Stabilität und eine Entwicklung des politischen Systems hin zur Demokratie werden am besten dadurch bedient, dass eine Zentralregierung erhalten bleibt, wie schwach auch immer sie ist, wenn man sie mit dem alten Sowjetstaat vergleicht. Eine postsowjetische Konföderation könnte der westeuropäischen politischen und wirtschaftlichen Union auf vielfache Weise ähnlich sein … Das Ende des Kommunismus, wie wir ihn kennen, ist auch das Ende das Antikommunismus, wie wir ihn kennen“[5].

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entschied man sich jedoch dafür, die neue Lage für die Schaffung einer „neuen Weltordnung“[6] auszunutzen.

Die EU wollte sich nach dem Ende des Kalten Krieges für kurze Zeit als ein von den USA unabhängiger Machtfaktor auf der Weltbühne präsentieren. Diese Ambitionen kollidierten jedoch mit den Interessen der USA, die die europäischen Bestrebungen zunehmend als Störung ihrer Hegemonialinteressen empfanden. Der Gegensatz der Interessen kulminierte im NATO-Krieg gegen Jugoslawien um den Kosovo.[7] Erst 9/11 brachte die Wende: Die EU scherte seinerzeit völlig auf Washingtons Kurs ein. Dies ist bis heute (2015) so geblieben.

Neue Weltordnung

Die Aufdeckung weltweiter amerikanischer Hegemonialinteressen heißt nicht, „Verschwörungstheorien“ aufzusitzen, denn man kann sie anhand diverser offizieller, halboffizieller und inoffizieller politischer Schriften nachweisen. Nur ein kleiner Teil davon kann hier genannt werden.

„Defense Planning Guidance“, 1992

Ein Schlüsseldokument ist die „Defense Planning Guidance“ von 1992, auch unter dem Namen „Wolfowitz-Doktrin“ bekannt. Darin wird die These entwickelt, dass niemand den USA nach dem Ende des Kalten Krieges die Rolle des Welt-Hegemons streitig machen darf. Potentiellen Herausforderern muss man entgegentreten. In den ersten Entwürfen werden noch Deutschland und Japan als Rivalen ins Visier genommen, in späteren Fassungen dann China. Russland soll „herabgestuft“ und gegen China in Stellung gebracht werden.

Zbigniew Brzezinski: „Die einzige Weltmacht“ (1997)

Sein Buch, das 1997 unter dem Titel „The Grand Chessboard“ und in Deutschland unter dem bezeichnenden Titel „Die einzige Weltmacht“ erschienen ist, denkt ältere geostrategische Überlegungen bezüglich des eurasischen Kernlands bis in die heutige Zeit nach dem Katen Krieg fort. China soll durch die NATO mit Russland und Japan gleichsam in die Zange genommen und Russland für amerikanische Hegemonialpläne instrumentalisiert werden.[8]

„Rebuilding America’s Defenses“, 2000

Unter Federführung von Richard Cheney und Mitarbeitern wie Robert Kagan und Paul Kristol entstand in der politischen Denkfabrik „Project for the New American Century“ die im September 2000 veröffentlichte Denkschrift „Rebuilding America’s Defenses“. Dort wird gefordert, dass die USA eine globale Raketenabwehr entwickeln und stationieren muss, um über eine sichere Grundlage für die Machtprojektion der USA in die Welt zu verfügen. Kagan ist übrigens mit der Abteilungsleiterin im US-Außenministerium, Victoria Nuland, verheiratet, einer Schlüsselperson des Maidan-Aufstandes in Kiew, die sich mit ihrem Spruch „fuck the EU“ in die Geschichtsbücher eingeschrieben hat.

Nuclear Posture Review, 2001

Kaum ein Jahr im Amt, legte die Regierung von George W. Bush im Dezember 2001 ein „Nuclear Posture Review“ vor. Es beschreibt die Richtung der amerikanischen Atomwaffenpolitik der folgenden zehn Jahre.[9] Russland wird als Ziel möglicher Angriffe mit Atomwaffen genannt, da es zu jenen Ländern gehört, die über die militärischen Mittel verfügen, um die USA herauszufordern.

Madeleine Albrights „Concept for the Defense and Security“, 2010

Das im Jahr 2010 von einem Komitee unter der Leitung der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright verfasste „Strategic Concept for the Defense And Security of the Members of the North Atlantic Treaty Organisation“ verkündet die Legitimität von jedweder Aktion, die von NATO-Mitgliedsstaaten unternommen wird, die der Sicherung der Verfügbarkeit von Energiequellen dient.

Militarisierung der US-Außenpolitik

Die Militarisierung der US-Außenpolitik schlägt sich in einer Reihe von Maßnahmen, Strategien und Institutionen nieder, mit deren Hilfe das Ziel globaler Hegemonie verwirklicht werden soll:

1) Militärbasen weltweit. Der Sicherheitsexperte Chalmers Johnson beziffert beispielsweise für das Fiskaljahr 2003 die Zahl der Militärstützpunkte außerhalb des US-Territoriums, die entweder Eigentum der USA sind oder gemietet werden, auf 702 in ca. 130 Ländern. In den USA selber und ihren Territorien befinden sich noch einmal ca. 6000 Militärstützpunkte.[10]

2) Überbordende Militärausgaben. Im Dezember 2009 genehmigte der Kongreß der USA Militärausgaben in der Höhe 636.3 Milliarden Dollar. In diese Mittel sind die Ausgaben für das Nuklearprogramm sowie die Leistungen für Veteranen und Geheimdienstoperationen noch nicht eingerechnet, so dass der Militärhaushalt für 2010 – konservativ geschätzt – ca. 700 Milliarden Dollar betrug. Die USA gaben damit seinerzeit etwa genauso viel für ihr Militär aus, wie alle anderen Staaten der Welt zusammen. Etwa 300.000 Soldaten waren des weiteren gegen Ende der ersten Dekade dieses Jahrhunderts außerhalb der USA stationiert, nicht eingerechnet die ca. 90.000 Seeleute und Marineinfanteristen auf See.[11]

3) Unified Combatant Commands. Der ganze Erdball ist in sechs Zonen unter dem Kommando eines hohen US-Admirals oder Generals eingeteilt, in denen regionale Einsatzkommandos, sogenannte „Unified Combatant Commands“ mit Teilstreitkräfte überschreitenden Kompetenzen die weltweite militärische Präsenz der USA organisatorisch umsetzen. Die zahlreichen Bündnisse und Kooperationsprogramme der NATO werden durch die UCC zu einer den gesamten Globus umspannenden und von den USA kontrollierten militärischen Machtprojektionsstruktur harmonisiert.

4) Raketenschirme um das eurasische Kernland. Drei strategische Raketenschirme werden derzeit in Eurasien geschaffen. Einer legt sich um Chinas stark bevölkerte östliche und südliche Grenzen, ein anderer um den Iran und seine Verbündeten im Nahen Osten, und der dritte wird an Russlands Westgrenzen stationiert. Der nahöstliche Teil des Raketenschirms bezieht Israel (!), die Türkei und die Staaten des Golf-Kooperationsrates (Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate) ein. Der türkische Teil des Schildes würde auch dazu dienen, einem israelischen oder amerikanischen Angriff auf den Iran Feuerschutz zu geben. Der Iran muss sich zusätzlich durch die Bemühungen der USA und der NATO bedroht fühlen, Azerbaijan dazu zu bewegen, Anlagen für den Raketenschirm auf seinem Territorium zu genehmigen.[12]

5) Die Globalisierung der NATO. Der NATO war durch die Auflösung der Sowjetunion und des Warschauer Paktes der Feind abhandengekommen. Da man sie jedoch nicht auflösen wollte, musste eine neue Rolle für sie gesucht werden. Mitte der 1990er Jahre schien es so, als hätte man nach der Bedrohung durch „Rot“ einen neuen Feind hinter der Farbe „Grün“ entdeckt: den radikalen Islam. NATO-Generalsekretär Willy Claes gab am 8. Februar 1995 zu Protokoll, dass sich islamistische Militanz als die womöglich gefährlichste Bedrohung der NATO und der westlichen Sicherheit herausgebildet hat.[13]

Bei dieser Feindbestimmung blieb es aber nicht, denn das atlantische Verteidigungsbündnis wurde zu einem Instrument im Dienste globaler amerikanischer Machtprojektion umgewandelt.[14] Die Osterweiterung war der erste Schritt in diese Richtung, wenngleich die USA ihr gegenüber zunächst noch skeptisch eingestellt waren und fürchteten, die NATO könne zu einem „Allerweltsverein“ verkommen.[15] Die Zahl der Mitglieder sprang jedenfalls von sechzehn (1982) auf neunzehn (1999) und im Jahre 2009 schließlich auf achtundzwanzig Mitglieder. Da Montenegro formell zum NATO-Beitritt eingeladen wurde, könnte demnächst die gesamte Nordküste des Mittelmeers in der Hand der NATO sein.

Netz mit drei Bündnissen

Die Osterweiterung ist aber nur eine Komponente der Umwandlung der NATO zu einem komplexen, global agierenden Macht- und Militärverbund. Die USA kontrollieren über sie hinaus u.a. auch ein Netz von drei miteinander verflochtenen Bündnissen in Eurasien, die ihrerseits wiederum durch den Aufbau von drei Zweigen des amerikanischen globalen Raketenschildes ergänzt werden. Diese drei Bündnisse sind ihrerseits wieder mit der NATO verknüpft. Es handelt sich um den „Mittelmeer-Dialog“ (Mediterranean Dialogue), die „Istanbuler Kooperationsinitiative“ (Istanbul Cooperation Initiative) und die „Afghanistan-Pakistan-ISAF Tripartite Commission“, die die NATO in Afghanistan und Pakistan verankert und ihr dadurch ein Standbein im Transitgebiet zwischen Iran, Indien und China, vor den Toren des erdöl- und erdgasreichen Zentralasiens gibt.

Der Mittelmeer-Dialog wurde 1994 als Forum der Zusammenarbeit zwischen der NATO und verschiedenen Mittelmeer-Anrainerstaaten gegründet. Heute sind sieben Staaten Mitglieder: Mauretanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Israel(!) und Jordanien. Damit wird auch fast die gesamte Südküste des Mittelmeers von der NATO kontrolliert; die Niederwerfung Libyens sollte die Kontrolle komplettieren. Zugleich hat sie den Fuß in der Türe zu Afrika und dem Nahen Osten.

Auf dem NATO-Gipfel in Istanbul, 2004, wurde ferner die „Istanbul Cooperation Initiative“ gegründet. Sie ist eine Erweiterung des Mittelmeer-Dialogs nach Osten hin. Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate wurden Mitglieder. Dadurch wurde der „Golf-Kooperationsrat“ (Gulf Cooperation Council) an die NATO angebunden, denn Mitglieder des GCC sind außer den oben genannten vier Anrainerstaaten des Persischen Golfes auch Oman und Saudi-Arabien.

Durch diese Politik der Vernetzung wird über das NATO-Mitglied Türkei, die Mittelmeer-Dialog-Länder Jordanien, Israel und Ägypten, die Istanbuler Kooperationsinitiative bis zu den Ländern des Golf-Kooperationsrates ein Bündnis geschaffen, das vom östlichen Mittelmeer bis zum Persischen Golf reicht. Es ist eine de facto-Erweiterung der Atlantischen Allianz, wodurch diese ein Standbein vor den Toren des Iran erhält.

Mitglieder des GCC wie Katar und Saudi-Arabien zählen zu den engsten Verbündeten der USA und der NATO. Bei beiden Irak-Kriegen (1991, 2003) halfen sie den USA und sie unterstützten Israels Angriffe auf den Libanon im Jahre 2006. Sie haben sich am NATO-Krieg gegen Libyen (2011) aktiv beteiligt und durch ihre materielle, diplomatische und militärische Unterstützung für den „Syrian National Council“ betrieben sie die politische Isolation Syriens im Sinne amerikanischer geostrategischer Interessen.

Weitere Partnerschaftsprogramme

Zu diesen Bündnissen kommen noch sogenannte Partnerschaftsprogramme hinzu, die die Beziehungen zwischen der NATO und diversen weiteren Nicht-NATO-Staaten regeln: die „Partnerschaft für den Frieden“, der „Membership Action Plan“ und das „Contact Countries“-Programm. Die „Partnerschaft für den Frieden“ umfasst heute (2015) 23 Staaten. Dazu zählen europäische Staaten, die nicht der NATO angehören, sowie die früheren Staaten der Sowjetunion. Etliche Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes sowie einige Teilstaaten der ehemaligen Sowjetunion, die zunächst Partnerschafts-Mitglieder waren, wurden zu einem späteren Zeitpunkt NATO-Mitglieder. Zu den Kontakt-Ländern zählen Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea, also Staaten, die keinem der vorgenannten Programme und Bündnisse angehören, aber mit der NATO kooperieren oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

In Lateinamerika wurde Kolumbien gegen die Staaten des sogenannten „Bolivar-Block“ in Stellung gebracht. Es erlaubt z.B. dem Pentagon, kolumbianische Militärstützpunkte zu nutzen. In Afrika spielt Äthiopien die Rolle des „regionalen Gendarmen“. Damit hat sich die NATO faktisch zu einer global agierenden Institution entwickelt, die keine Grenzen mehr kennt, denn USA und NATO kontrollieren auch die internationalen Wasser- und Handelswege, die Hohe See, den Schiffsverkehr.[16]

Die Bedeutung der Ukraine

Die gegenwärtige Ukraine-Krise muss vor diesem Hintergrund gesehen werden. Bereits 1997 gab Zbigniew Brzezinski die Marschrichtung der US-Außenpolitik bezüglich der Ukraine vor:

„Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem europäischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen würde, die den Verlust ihrer erst kürzlich erlangten Eigenstaatlichkeit nicht hinnehmen und von den anderen islamischen Staaten im Süden Unterstützung erhalten würden. Auch China würde sich angesichts seines zunehmenden Interesses an den dortigen neuerdings unabhängigen Staaten voraussichtlich jeder Neuauflage einer russischen Vorherrschaft über Zentralasien widersetzen. Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden. Verlöre die Ukraine ihre Unabhängigkeit, so hätte das unmittelbare Folgen für Mitteleuropa und würde Polen zu einem geopolitischen Angelpunkt an der Ostgrenze eines vereinten Europas werden lassen“[17].

Am 27. August 2008 lief die Dallas, ein Küstenschutzboot der US-Coast Guard, in den Hafen der Stadt Batumi in Georgien ein, das sich damals mit Russland im Krieg befand.[18] Die US-Küstenwache im Schwarzen Meer? Die Aufnahme Georgiens und der Ukraine in die NATO würde Russland von seinem Schwarzmeerhafen Sewastopol, dem Sitz der Schwarzmeerflotte, abschneiden und das Schwarze Meer größtenteils in ein NATO-Meer verwandeln, so wie die Aufnahme Montenegros in die NATO die Verwandlung des Mittelmeeres in ein NATO-Binnengewässer einen weiteren Schritt vorwärts treiben würde.

Der europäische Abschnitt des Raketenschildes ist gegen Russland gerichtet, nicht gegen Iran oder gar Nordkorea, wie die NATO-Propaganda die Öffentlichkeit glauben machen will. USA und NATO haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Ukraine, Georgien und Azerbaijan dazu zu bewegen, Anlagen für den Raketenschirm auf ihren Territorien zuzulassen. Die Küsten der NATO-Mitglieder Bulgarien und Rumänien sind ebenfalls für die Aufstellung des Raketenschirms vorgesehen. Damit wären die Grundlagen für die Stationierung eines Raketenschilds nicht nur in Polen und Tschechien, sondern längs der gesamten russischen Westgrenzen geschaffen. Ein amerikanischer nuklearer Erstschlag würde somit möglich, gegen den sich Russland nicht mehr wehren könnte. Moskau kann daher gar nicht anders, als sich durch die offensive Haltung bedroht zu fühlen, die der Westen insgesamt und die NATO im besonderen seit dem Ende des Kalten Krieges an den Tag legen.

Der unbedingte Wille zur weltweiten Hegemonie

Aus welchen psychomentalen Quellen speist sich dieser unbedingte Wille zur weltweiten Hegemonie? Dem amerikanischen Syndrom der „offenkundigen Bestimmung“ (manifest destiny)[19] entspricht einerseits ein offenkundiges wirtschaftliches Interesse: Die Versorgung der NATO-Mitglieder mit Energie durch die Staaten der früheren Sowjetunion und die OPEC ist von solch hoher Bedeutung, dass der US-Senator Richard Lugar, seinerzeit Vorsitzender des Senatsausschusses für Auswärtige Beziehungen, 2006 dazu aufforderte, die NATO müsse auch solchen Mitgliedstaaten zu Hilfe kommen, deren Energieversorgung gefährdet ist.[20] Artikel 5 des NATO-Vertrags bestimmt den Angriff auf ein NATO-Mitglied als Angriff auf das gesamte Bündnis. Sollte ein Mitglied von der Energieversorgung abgeschnitten werden, dann könnte die NATO beschließen, ihm auch militärische Hilfe zu gewähren. Dazu müsste man die Einstellung der Energiezufuhr an ein Mitglied als Aggression definieren und Sanktionen aller Art gegen energieproduzierende Länder verhängen.

Wirtschaftlichen Interessen entsprechen andererseits auch geostrategische Absichten. Die Einkreisung des eurasischen Kernlands ist das überragende Ziel. Iran ist das regionale „Kraftwerk“ am Persischen Golf und im Nahen Osten, Indien ist die stärkste Macht in Südasien und China in Ostasien. Indien spielt in amerikanischen Überlegungen eine wichtige Rolle als Gegengewicht zu China und Störfaktor gegen die Bildung einer eurasischen Allianz zwischen Russland, China und dem Iran. Die Russische Föderation ist eine Barriere, die das Ausgreifen nach Osten verhindert, es sei denn, die Ukraine schließt sich der NATO an und Russland verliert seine Kaukasus-Republiken. Durch die „Rosen-Revolution“ in Georgien (2003), die „Orange-Revolution“ in der Ukraine (2004) und die Unterstützung der Sezessionsbewegungen Im Kaukasus haben die USA versucht, diese Barriere zu durchbrechen.

Hinter den offenkundigen wirtschaftlichen und geopoltischen Absichten verbirgt sich noch ein tieferer Grund. Der renommierte Politik- und Ostasienwissenschaftler Chalmers Johnson, ein sicherheitspolitischer “Insider”, der in den fünzfiger Jahren in der US Navy diente und von 1967-1973 CIA-Berater war, deckte 2006 in einem Interview die verdeckte militär-monopolistische Staatswirtschaft der USA auf. Vier große Hauptproduzenten von Waffen und Rüstungsgütern dominieren die USA wirtschaftlich. Sie haben ganze US-Bundesstaaten und Wahlbezirke von sich abhängig gemacht: Boeing, Lockheed Martin, Northrop Grumman und General Dynamics.[21]

“Vier gewaltige Hersteller und nur ein Hauptabnehmer – das ist Staatssozialismus”, meint Johnson.

Zurück zu Madeleine Albright. Sollte Johnson recht haben, dann geht es nicht darum, ob die USA ihr “erstklassiges Militär” einsetzen dürfen, dann müssen sie es einsetzen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Die USA wären dann ein Land, das Krieg führen muss, um als Staat zu überleben! Abraham Lincolns berühmte Worte aus der “Gettysburg Adress” müssten neu buchstabiert werden: Es ginge dann heute nicht mehr um eine “Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk”, sondern um ein Land des Krieges, durch den Krieg und für den Krieg.

Wir müssen nicht erst auf den Krieg mit Russland warten, in den die NATO uns immer offenkundiger hineintreibt; die Folgen der US-Machtentfaltung bekommen wir heute schon zu spüren. General Wesley Clark, der ehemalige Oberkommandierende der NATO-Streitkräfte im Kosovo-Krieg, enthüllte der Journalistin Amy Goodman in einem Interview am 2. März 2007, dass das Pentagon bereits 2001 plante, innerhalb der kommenden fünf Jahre sieben Länder zu „entfernen“ (take out), sprich: zu zerstören.[22] In einem Vortrag vor dem Commonwealth Club of California wiederholte er dies am 3. Oktober 2007; auf youtube ist die Aufzeichnung zu sehen, neuerdings auch mit deutschen Untertiteln. Es handelt sich um die Staaten Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und zu guter Letzt: Iran.

Was den Iran angeht, so hatte man noch keinen Erfolg, aber zu Irak, Libyen, Somalia, und dem Sudan darf man wohl sagen: „mission accomplished“. Den Libanon und Syrien hat man fast schon zerstört. Die Rechnung für Europas Mittäterschaft bei der Aufrichtung der neuen Weltordnung wird dieser Tage präsentiert: Die Menschen fliehen aus diesen Ländern, landen an Europas Küsten und drängen über seine Grenzen. Wer kann es ihnen verdenken?[23]

Es gilt das Verursacherprinzip. Beschwerden nimmt entgegen: NATO Headquarters, Boulevard Léopold III, Brüssel, Belgien.

 

*Thomas Bargatzky ist Emeritierter Professor für Ethnologie. Hier geht’s zu seiner Vita auf der Internetseit der Universität Bayreuth hier zu seiner eigenen Website.

 

Anmerkungen

[1] Reluctant Warrior. The Guardian, 30. 09. 2001.

[2] Andrew J. Bacevich: The New American Militarism. How Americans Are Seduced by War. – Oxford: Oxford University Press 2005.

[3] Terror-Gesetze: US-Präsident kann jeden Staat der Welt angreifen. deutsche-wirtschafts-nachrichten.de, 4. April 2015.

[4] Ton Frinking: Preface. In: Stanley R. Sloan (Hg.): NATO in the 1990s.- Washington etc.: Pergamon-Brassey’s International Defense Publishers, 1989, S. xi.

[5] Ronald Grigor Suny: The Soviet South: Nationalism and the Outside World. In: Michael Mandelbaum (Hg.): The Rise of Nations ins the Soviet Union. American Foreign Policy and the Disintegration of the USSR, S. 64-88 (hier: S. 85f.). – New York: Council on Foreign Relations Press, 1991.

[6] „Toward a New World Order“. A transcript of former President George Herbert Walker Bush’s address to a joint session of Congress and the nation. 11. September 1990

[7] David N. Gibbs: First Do No Harm. Humanitarian Intervention and the Destruction of Yugoslavia. – Nashville: Vanderbilt University Press, 2009.

[8] Zbigniew Brzezinski: The Grand Chessboard. American Primacy and Ist Geostrategic Imperatives. – New York: Basic Books, 1007.

[9] Siehe Charles D. Ferguson: Nuclear Posture Review. Nuclear Threat Initiative (NTI), 1. August 2002.

[10] Chalmers Johnson: America’s Empire of Bases. Tomdispatch.com, 15. Januar 2004. www.tomdisparch.com/blog/1181; sowie Ch. Johnson: Nemesis. The Last Days oft he American Empire. –New York: Mtropolitan Books, 2006.

[11] Andrew J. Bacevich: Washington Rules. America’s Path to Permanent War. – New York: Metropolitan Books 2011, S. 25ff., 251f. – Eine gute Übersicht bietet auch die Zeitschrift loyal Nr. 11/2012, S. 7-22.

[12] Mahdi Darius Nazemroaya: The Globalization of NATO. – Atlanta: Clarity Press 2012, S. 198, 268.

[13] Daniel Pipes: Who is the Enemy? Commentary No.113, Januar 2002.

[14] Andrew J. Bacevich: Washington Rules. America’s path to Permanent War. – New York: Metropolitan Books, 2010; Mahdi Darius Nazemroaya: The Globalization of NATO. – Atlanta: Clarity Press, 2012.

[15] Heinz Brill: Geopolitische Analysen. Beiträge zur deutschen und internationalen Sicherheitspolitik 1974-2008 (2. Auflage). – Bissendorf: Biblio-Verlag 2008, S. 335.

[16] Nazemroaya, S. 268, 348-352.

[17] Brzezinski 1997, S. 74f.

[18] Andrew E. Kramer: NATO Ships in Black Sea Raise Alarms in Russia. The New York Times (online), 28.08.2008.

[19] Thomas Bargatzky: Hegemon und Samariter – Amerikas „offenkundige Bestimmung“. Sezession 53, 2013.

[20] Judy Dempsey: U.S. senator urges use of NATO defense clause for energy. International Herald Tribune, 28. November 2006 (über Global Research, 3. Dezember 2006).

[21] Cold Warrior in a Strange Land. A Tomdispatch Interview with Chalmers Johnson (Part I, 21. März 2006). www.TomDispatch.com/blog/70243

[22] Gen. Wesley Clark Weighs Presidential Bid: „I Think About It Everyday“. Democracynow.org, 2. März 2007.

[23] Thomas Bargatzky: Migrationsprobleme und die „Neue Weltordnung“. Kopp Online, 03.01.2016.

55 Kommentare zu Die Neuordnung der Welt

  1. Nachdenkliches
    Endgame – Der Plan für globale Versklavung

  2. Wolfgang // 1. Februar 2016 um 13:43 //

    Für mich steht nicht die Militärmacht der USA im Mittelpunkt, sondern die Globalisierngsstrategie, die sie ihren Verbündeten aufgezwungen hat und die sie allen anderen aufzwingen will. Dazu bedient sich die USA vier grundlegender Strategien:
    1) Die USA zwingen die übrigen Staaten, Zuwanderungen in unbegrenzter Höhe zuzulassen (z.B. Deutschland unter Merkel)
    2) Die USA zwingen die übrigen Staaten, alle Rohstoffe zu privatisieren. (z.B. griechische Ölvorkommen)
    3) Die USA zwingen die übrigen Staaten, US-Investitionen unbegrenzt zuzulassen. (z.B. Deutschland unter Schröder)
    4) Die USA zwingen die übrigen Staaten, unbegrenzt US-Gewinne herauszulassen.

    Nachzulsen in: Thomas P.M. Barnett „The Pentatgon´s new map“, 2004, S. 191 ff. New York TimesS Bestseller.

    • Nachtrag für Liste von Wolfgang
      5. Die USA erzwingen die Welt unter die Leitwährung Dollar
      und sichern militärisch eine Weltgeldbetrug zu Lasten der
      Völker dieser ..unserer….Welt.

      • hubi stendahl // 1. Februar 2016 um 21:38 //

        Noch einen sechsten Punkt, der besonders aktuell ist:

        6) Die USA verteilen über die Welt Viren und Bakterien, um neben der unvermeidlichen Angst ihre Kassen über das Pharmakartell zu füllen.

        Zika Virus ist plötzlich weltweite Gefahr:

        http://derstandard.at/2000030201024/Weltweiter-Gesundheitsnotstand-wegen-Zika-Virus

      • Libelle // 1. Februar 2016 um 22:27 //

        @ hubi stendahl,

        wahr oder nicht wahr?

        http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/angelika-mueller-und-hans-u-p-tolzin/zika-panikmache-aus-dem-contergan-skandal-nichts-gelernt.html

        Auszug:
        Dafür gibt es deutliche Hinweise dafür, dass in Wahrheit die in Brasilien erst kürzlich begonnenen Schwangeren-Impfungen mit Boostrix die Ursache des Ausbruchs sind. Aufgrund der akuten Gefahr, dass die Weltgesundheitsbehörde WHO bereits in den nächsten Tagen einen internationalen Gesundheitsnotstand ausruft, der von den wahren Ursachen ablenken und gleichzeitig ‒ wie vor kurzem bei Ebola ‒ Milliarden von Steuergeldern in sinnlose Medikamenten- und Impfstoffforschung pumpen könnte

      • hubi stendahl // 2. Februar 2016 um 00:03 //

        @Libelle

        Danke für den Link. Grundsätzlich gilt, dass die beschriebenen Zusammenhänge auf die meisten Säue die durch die Dörfer getrieben werden zutreffen.

        Wie die Umsatzmaschine bzw. der „ganz normale Wahnsinn“ funktioniert zeigen so alltägliche Impfungen wie die gegen Wundstarrkrampf. Es hat über Jahre weltweit nicht einen einzigen definitiv nachweisbaren Fall gegeben. Wenn Sie sich in der Küche einen kleinen Schnitt zufügen den Sie sich beim Arzt behandeln lassen, ist die erste Reaktion des Arztes die Imfpung aufzufrischen. Moneymachine.

        Ich habe im Leben schon viele Schnitte, Masern, Röteln und Mumps gehabt. Ohne eine einzige Impfung lebe ich immer noch. Vielleicht gerade deshalb?

      • Esteban // 2. Februar 2016 um 08:15 //

        @Uwe E. Mertens

        Genau so sieht es aus. Ein deutscher Professor für Ökonomie erklärt es noch präziser wie der Dollar-Imperialismus funktioniert
        http://www.weltgeldbetrug.de/

    • Karl Bernhard Möllmann // 1. Februar 2016 um 14:09 //

      . . .
      Hallo Wolfgang,
      was noch fehlt ist das RICHTIGE Etikett für Ihre Liste der Kriminellen und ihrer VERBRECHEN gegen die Menschheit:
      .
      Eine derartige Strategie gegen die eigenen Nachbarn verfolgte bereits ADOLF HITLER – der es so schaffte, zum Feind fast aller damaligen Nationen zu werden – die ihn und sein Deutschland in die BEDINGUNGSLOSE KAPITULATION zwangen.
      .
      Was die kriminelle Führung Amerikas da inszeniert, ist übel. Schlimmer ist nur, daß auch in Deutschland die PSYCHOPATHEN Schritt für Schritt die Macht erobern – und sich am angeblichen „Krieg gegen den Terror“ aufgeilen – DER IN WAHRHEIT DEN TERROR ERSCHAFFT UND STÄNDIG WEITER ANHEIZT.

      • mutigeAngstfrau // 1. Februar 2016 um 17:08 //

        Dafür dass des Lindners Partei kaum einer kennt, bläst er sich doch ganz gut auf.
        Und was machen wir landauf landab mit all diesen die amerikanische Weltherrschaft anbetenden Irren?
        Ab Minute drei positioniert er sich ganz klar, aber war ja auch klar…
        www.youtube.com/watch?v=gRjvLU1EktE

      • Stahlfront // 1. Februar 2016 um 17:26 //

        @ mA

        Christian Lindner dient dem Walther-Rathenau-Institut als Vorstandsmitglied. Das Institut hatte 2008 der jüdische Bankier Michael Gotthelf zur Erinnerung an den jüdischen Industriellen Walther Rathenau gegründet. Lindner ist Mitglied der Atlantik-Brücke, eines transatlantischen Netzwerks, aus dem politisches Personal der BRD rekrutiert wird, welches die Vorgaben und Interessen der Eliten der Vereinigten Staaten von Amerika über den Atlantik hinweg in BRD-Politik umsetzt. Des weiteren gehört er der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft an, dem deutschen Zweig der Atlantic Treaty Association. Diese sieht ihre Aufgabe darin, sich für die Politik der NATO, einschließlich ihrer Ausdehnung, einzusetzen. Im Jahr 2013 lud man Lindner zu einer Zusammenkunft der Bilderberger ein.

        Lindner ist wie alle Politiker der BRD-Blockparteien gegen rechtsorientierte Parteien und politische Organisationen. So machte er spätestens seit Anfang 2015 gegen die islamkritische PEGIDA-Bewegung mobil. Seine Partei beschloß zwischenzeitlich auch einen Abgrenzungsbeschluß zu PEGIDA, der in erste Linie dazu eingesetzt wird, Parteirebellen – wie beispielsweise Frank Schäffler – zu „disziplinieren“.

        „Für Deutschland ist es Teil der Staatsräson, für Israels Existenz und Sicherheit einzustehen.“

        Interview mit der „Jüdischen Allgemeinen“, Jüdische Allgemeine, 9. Juni 2011

        „Keinen Zentimeter den Eurohassern!“

        Neuer FDP-Chef geht die AfD frontal an, welt.de, 7. Dezember 2013

      • wolfgang // 2. Februar 2016 um 14:29 //

        Schon erstaunlich, dass ein Institut, das den Namen von Walter Rathenau trägt (er hatte eine Verständigung mit Russland erreicht – Rapallo) von so einem Russlandhasser regiert wird.

      • Stahlfront // 1. Februar 2016 um 17:37 //

        @ mA

        http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10533/highlight/Lindner

      • Nachdenkliches
        www.youtube.com/watch?v=q9NAJHY47-c

      • hubi stendahl // 1. Februar 2016 um 20:42 //

        @ Karl Bernhard Möllmann

        Zitat:
        „Schlimmer ist nur, daß auch in Deutschland die PSYCHOPATHEN Schritt für Schritt die Macht erobern – und sich am angeblichen „Krieg gegen den Terror“ aufgeilen – DER IN WAHRHEIT DEN TERROR ERSCHAFFT UND STÄNDIG WEITER ANHEIZT.“

        Was die 4 Punkte von @Wolfgang und den Zusatzpunkt von @Uwe.E.Mertens noch ergänzungsbedüfrtig macht:

        Es muss nämlich nicht heißen die USA „zwingen“ sondern „führen“. Die entsprechenden Positionen in Europa und in der NATO sind sukkzessive so besetzt worden, dass ein Zwang im überragenden Teil der Aktionen gar nicht mehr nötig ist. Wenn es nicht ohnehin vorher feststeht, wird nur noch über die Verteilung des Fells verhandelt.

        Auch wenn wir es als Deutsche nicht gerne hören. Nach den USA sind nicht etwa die Briten oder Franzosen Partner knapp unter Augenhöhe. Nein es ist die BRD. Wie schon im Jugoslawienkrieg mit der Fischer Lüge, ist es jetzt u.a. Volker Perthes, der in der UN dafür sorgt, dass die Verteilung des Fells „Syrien“ nicht an der BRD vorbei geht.

        Aus voltairnet.org:
        „Volker Perthes hat 1986/87 in Damaskus im Rahmen eines deutschen Forschungsstipendiums über Syrien geforscht. Dann machte er als Professor für Politikwissenschaften in Deutschland Karriere, ausser von 1991–93, als er an der American University Beirut lehrte. Seit 2005 ist er Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), der wichtigsten deutschen öffentlichen Denkfabrik, die über 130 Spezialisten beschäftigt, davon mehr als die Hälfte Akademiker.“

        Perthes hat bekanntlich der „syrischen Opposition“ ( wir würden von Terroristen sprechen ) im Rahmen der von ihm im Juni 2012 organisierten Konferenz „Working Group on Economic Recovery and Development“, bereits Gasfelder zugesagt, bevor der völkerrechtswidrige Krieg gegen Syrien überhaupt beendet werden konnte. Die typische Selbstüberschätzung von Narzissten.

        Perthes organisierte auch die „Working Group on Transition Planning“ eine Zusammenkunft, in der das Fell des Bären verteilt werden sollte.

        Sein direkt unter Augenhöhe mit ihm zusammen agierender Partner war Jeffrey Feltman. Geopolitiker´s.0rg bezeichnet ihn als UN-Terrorist und Massenmörder.
        zu diesen Gesellen gehören auch Elmar Brok und Detlef Mehlis.

        Wer Spass dran hat einen echten Psychopathen kennen zu lernen, der liest den folgenden Link:

        https://geopolitiker.wordpress.com/2015/09/04/der-un-terrorist-und-massenmoerdre-jeffrey-d-feltman-und-die-aktuellen-mord-auftraege-der-amerikaner/

        http://balkanblog.org/2015/09/01/verbrechen-ohne-ende-durch-un-chefjeffrey-feltman-us-verbrecher-bis-zu-steinmeier-elmar-brok-oder-detlev-mehlis/

      • Einsiedler // 1. Februar 2016 um 21:20 //

        Mit Verlaub: Das deutsche Volk hat niemals kapituliert.
        Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel hat am 08.Mai 1945
        nur die Kapitulation der deutschen Wehrmacht unterzeichnet!
        Leider befindet sich Täuschland seitdem in extremer Sippenhaft
        der versifften, paranoiden, parasitären und satanischen Hochfinanz.
        Lang lebe Kaiser Wilhelm und das 2. Deutsche Kaiserreich…

      • Stahlfront // 2. Februar 2016 um 11:41 //

        Die erste Kapitulationsurkunde wurde bereits am 7. Mai 1945 in Reims unterzeichnet. Auf Drängen Stalins mußte die Prozedur einen Tag später in Berlin-Karlshorst rituell wiederholt werden. Aufgrund des Inkrafttretens dieser zweiten Kapitulation in der späten Nacht des 8. Mai ist wiederum erst der darauffolgende Tag im historischen Gedächtnis Ost-Europas verankert. Die Staaten des früheren Warschauer Paktes feiern bis heute ihren Sieg am 9. Mai. In der BRD finden immer noch die Feiern des Zusammenbruchs – heute unter der Bezeichnung „Befreiung“ – am 8. Mai statt.

        Unterzeichnet zu Berlin, am 8. Mai 1945:

        1.Wir, die hier Unterzeichneten, die wir im Auftrage des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht handeln, übergeben hiermit bedingungslos dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte und gleichzeitig dem Oberkommando der Roten Armee alle gegenwärtig unter deutschem Befehl stehenden Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

        2.Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht wird unverzüglich allen deutschen Land-, See- und Luftstreitkräften und allen unter deutschem Befehl stehenden Streitkräften den Befehl geben, die Kampfhandlungen um 23.01 Uhr mitteleuropäischer Zeit am 8. Mai 1945 einzustellen, in den Stellungen zu verbleiben, die sie in diesem Zeitpunkt innehaben, und sich vollständig zu entwaffnen, indem sie ihre Waffen und Ausrüstung den örtlichen alliierten Befehlshabern oder den von den Vertretern der obersten alliierten Militärführungen bestimmten Offizieren übergeben. Kein Schiff, Seefahrzeug oder Flugzeug irgendeiner Art darf zerstört werden, noch dürfen Schiffsrümpfe, maschinelle Einrichtungen oder Geräte, Maschinen irgendwelcher Art, Waffen, Apparaturen und alle technischen Mittel zur Fortsetzung des Krieges im allgemeinen beschädigt werden.

        3.Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht wird unverzüglich den zuständigen Befehlshabern alle von dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte und dem Oberkommando der Roten Armee erlassenen zusätzlichen Befehle weitergeben und deren Durchführung sicherstellen.

        4.Diese Kapitulationserklärung stellt kein Präjudiz für an ihre Stelle tretende allgemeine Kapitulationsbestimmungen dar, die durch die Vereinten Nationen oder in deren Namen festgesetzt werden und Deutschland und die Deutsche Wehrmacht als Ganzes betreffen werden.

        5.Im Falle, daß das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht oder irgendwelche unter seinem Befehl stehenden Streitkräfte es versäumen sollten, sich gemäß den Bestimmungen dieser Kapitulationserklärung zu verhalten, werden der Oberste Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte und das Oberkommando der Roten Armee alle diejenigen Straf- und anderen Maßnahmen ergreifen, die sie als zweckmäßig erachten.

        Diese Erklärung ist in englischer, russischer und deutscher Sprache aufgesetzt. Allein maßgebend sind die englische und die russische Fassung.

        Für das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht: gez. v. Friedeburg gez. Keitel gez. Stumpff Für den obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditionsstreitkräfte gez. A.W. Tedder Für das Oberkommando der Roten Armee gez. G. Schukow Bei der Unterzeichnung waren als Zeugen auch zugegen: General, Oberstkommandierender der Ersten Französischen Armee gez.: J. d. Lattre de Tassigny Kommandierender General der Strategischen Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten gez.: Carl Spaatz

        Quelle: Jürgen Weber (Hg.): Auf dem Wege zur Republik 1945-1947. München 1981, S. 39.

        Im Gegensatz zur derzeit immer wieder propagierten Version nach der Politischen Korrektheit kapitulierte jedoch nicht das Deutsche Reich, sondern die deutsche Wehrmacht. Das bislang letzte Staatsoberhaupt des Reiches, Karl Dönitz, stellte dazu nach der völkerrechtswidrigen Verhaftung seiner Regierung im Sonderbereich Mürwik im Juli 1945 unmißverständlich fest:

        „Der Kommandant des Lagers, in dem ich mich als Kriegsgefangener befinde, verlas am 7. Juli eine aus 3 Paragraphen bestehende Anordnung, die in § 2 u. a. die Feststellung enthielt, der Deutsche Staat habe aufgehört zu bestehen. Der Satz wurde auf meine Einwendung nachträglich dahin berichtigt, daß es heißen sollte, die Deutsche Regierung habe aufgehört zu bestehen.

        Um Mißverständnissen über meinen Standpunkt vorzubeugen, treffe ich folgende Klarstellung:

        1. Die Kapitulation ist von meinen Beauftragen auf Grund einer schriftlichen Vollmacht geschlossen worden, die ich als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches und damit Oberster Befehlshaber der Wehrmacht zugestellt habe, und die in dieser Form von den bevollmächtigten Vertretern der Alliierten Streitkräfte verlangt war und anerkannt wurde. Die Alliierten haben mich dadurch selbst als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches anerkannt.

        2. Durch die mit meiner Vollmacht am 9. Mai 1945 abgeschlossene bedingungslose Kapitulation der drei Deutschen Wehrmachtsteile hat weder das Deutsche Reich aufgehört zu bestehen, noch ist dadurch mein Amt als Staatsoberhaupt beendet worden. Auch die von mir berufene geschäftsführende Regierung ist im Amt geblieben; mit ihr hat die alliierte Überwachungskommission in Flensburg bis zum 23. Mai 1945 im Geschäftsverkehr gestanden.

        3. Die im Abschluß an die Kapitulation erfolgende vollständige Besetzung des Deutschen Reichsgebietes hat an dieser Rechtslage nichts geändert. Sie hat nur mich und meine Regierung tatsächlich behindert, in Deutschland Regierungshandlungen zu vollziehen.

        4. Ebensowenig konnte meine und meiner Regierung Gefangennahme auf die dargelegte Rechtslage Einfluß haben. Sie hatte nur zur Folge, daß jede tatsächliche Amtstätigkeit für mich und meine Regierung vollständig aufhörte.

        5. Mit dieser Auffassung über die Rechtsfolgen der erwähnten militärischen Vorgänge befinde ich mich in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Grundsätzen des Völkerrechts.“

        Zu den Folgen der bedingungslosen Kapitulation sagte der spätere Vorsitzende der Deutschen Partei, Heinrich Hellwege, am Vorabend der Moskauer Außenministerkonferenz am 10. März 1947:

        „[…] Auf der Grundlage der bedingungslosen Kapitulation […] hat der Kontrollrat […] die zusätzliche Forderung bekannt gegeben, daß die deutschen Behörden zu Gunsten der Vereinten Nationen [!] für bestimmte Zwecke Arbeitskräfte innerhalb und außerhalb Deutschlands zur Verfügung stellen müßten. Diese Bestimmung rechtfertigt jedoch keineswegs die in den deutschen Gebieten vorgenommenen Zwangsverschleppungen. […] Ohne Beispiel in der Geschichte haben die Sieger nach der Kapitulation durch einseitigen Machtanspruch die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen. Nach der Haager Landkriegsordnung übernahmen sie damit aber auch die Verantwortung für das Leben unseres Kulturvolkes von 70 Millionen und aus dieser Verantwortung werden sie nicht entlassen werden!“
        Zur Tatsache, daß ausschließlich die Kapitulation der Wehrmacht erfolgte, heißt es in einer nach dem Krieg herausgegebenen juristischen Abhandlung:

        „[…] In der gesamten Völkerrechtsliteratur […] besteht Übereinstimmung darüber, daß eine solche Kapitulation eine ausschließlich militärische Bedeutung hat, sich entsprechend der Zuständigkeit der beiderseits beteiligten Befehlshaber streng auf militärische Angelegenheiten beschränken muß und irgendwelche sonstigen in das Gebiet der Politik gehörenden Bestimmungen nicht enthalten darf. […] Es steht einwandfrei fest, daß die erste
        Kapitulationsurkunde vom 7.5.45 in Reims namens des deutschen Oberkommandos vom Generaloberst Jodl und die zweite fast gleichlautende vom 8.5.45 in Berlin ebenfalls im Namen des Oberkommandos durch Keitel, Friedeburg und Stumpff unterzeichnet worden ist. Auf keiner der beiden Urkunden erscheint die Unterschrift des Admirals Dönitz.“

        Das Deutsche Reich wurde unter die vollständige Kontrolle der Alliierten gestellt. Für eine deutsche Regierung war kein Platz mehr. Die Regierung Dönitz in Flensburg wurde nur wenige Wochen nach der bedingungslosen Kapitulation von den alliierten Siegern abgesetzt und in die Gefangenschaft geführt. Ein Vorgang, wie es ihn in der europäischen Staatengeschichte so noch nicht gegeben hatte.

    • NoFiatMoney // 1. Februar 2016 um 22:19 //

      …Aber bitte nicht übersehen:

      Auch Obamao entscheidet nicht allein und unabhängig.

    • Predictor // 2. Februar 2016 um 08:49 //

      Na ja, der Hass gegen die USA und die Verdaechtigungen, dass die USA ueberall die Ursache des Uebels sind ist ja nun in Deutschland weit verbreitet. Das hat natuerlich mit der „Besetzung“ Deutschlands durch US Truppen und den Pflichten fuer Mitglieder der NATO zu tun, ist aber IMHO auch zu grossen Teilen einfach Verschwoerungstheorie.

      Sehen wir uns doch einmal die Alternative an:
      – Die neuen oestlichen EU Staaten stehen ganz fest verbunden auf der Seite der USA.
      – England und Italien sowieso schon immer kritiklos aufgrund ihrer einflussreichen US Immigrantenorganistionen.
      – Selbst Frankreich will nun wieder volles NATO Mitglied werden.

      Die deutsche Bevoelkerung steht allein in der EU als US und NATO unfreundlich da und da wird die Meinung der Bevoelkerung von der deutschen Regierung einfach iognoriert, was natuerlich empoerend ist.

      Denkt irgend jemand hier wirklich, dass Deutschland allein aus diesem EU Buendnis ausscheren und sich Russland zuwenden kann?
      Da wird auch die AfD Probleme bekommen. Da macht auch die deutsche Wirtschaft nicht mit.

      In der Griechenlandkrise hat sich die Dummheit der deutschen Regierung, Merkel, Schaeuble und Gabriel, deutlich gezeigt: In Foren habe ich immer und immer wieder darauf hingewiesen das solche Oberlehreraktionen wie die „Troika“, die in Griechenland den Leuten zeigen sollte, was sie politisch alles falsch machen gegen den Baum gehen MUESSEN! Und nur den Hass auf Deutschland konzentrieren.
      Frei nach dem Motto „Am deutschen Wesen soll die EU genesen“.

      Die Alternative war: von Anfang an klar zu machen, das es KEINEN EU Bailout finanziell gescheiterter EU Staaten geben darf, wie es auch gesetzlich geregelt war, waere zwar kaltherzig erschienen, waere aber ehrlicher und mehr akzeptiert worden. Aber so haben diese deutschen Politikeridioten (unter Druck von Juncker und ein paar EU Aparatschiks in Bruessel) durch ihre Salamitaktik Deutschland immer mehr als den Schuldigen aufbauen koennen.

      Es waere schoen wenn Deutschland TTIP verhindern, aus der NATO austreten, die US Truppen aus Deutschland ausweisen und sich Russland zuwenden koennte. Aber all das ohne Freunde in benachbarten EU Staaten???

      • Predictor // 2. Februar 2016 um 09:01 //

        Schon in der Griechenlandkrise hat sich gezeigt, was spaeter in der Migrantenkrise noch deutluicher wurde:
        dass eine alternde „Mutti“ ohne Kinder und ohne Rechtsverstaendnis eben keine gute Politikerin ist, obwohl sie von einer Menge alternder mit dem Dickdarm denkender Dumpfbacken gewaehlt wurde und wieder werden wird.

  3. Guter und ziemlich ausführlicher Artikel..Danke

    Was nun die Globalisierung betrifft meine werten Mitkommentatoren..nun sicherlich ist die militärische Macht der Pax americana dabei ein Hauptfaktor, aber eben nur EIN Hauptfaktor.

    Eine weitere und nicht zu unterschätzende Einflussnahme auf die Globalisierung haben eindeutig die immer schlauer werdenden intelligenten Maschinen. Dieser Machtfaktor und dessen Gestaltung hängt vom Willen der Menschen ab…also jedes einzelnen von uns. Ignorieren oder gar rückwärtsblicken geht nicht.

  4. die gute Tilly // 1. Februar 2016 um 14:11 //

    Ein sehr schöner Beitrag auf GEOLITICO. Und so extrem im Kontrast zu den halb-gehirngewaschenen Publikationen, die sich auf www.rolandtichy.de befinden, wie der aktuelle Beitrag dort:
    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/spahns-spitzwege/putins-lenin-hass-und-der-traum-vom-regnum-universalis/
    Wer so wenig Ahnung von Geopolitik hat, wer so wenig Quellen bearbeitet hat, der kann nur solch abstruse Text – auf rolandtichy – verfassen.

  5. Karl Bernhard Möllmann // 1. Februar 2016 um 14:19 //

    . . .
    ZITAT:
    „Ein amerikanischer nuklearer Erstschlag würde somit möglich, gegen den sich Russland nicht mehr wehren könnte. Moskau kann daher gar nicht anders, als sich durch die offensive Haltung bedroht zu fühlen, die der Westen insgesamt und die NATO im besonderen seit dem Ende des Kalten Krieges an den Tag legen.“
    .
    Das ist nicht nur ein guter Artikel – das ist ein ERSTKLASSIGER Artikel – weil er die ZENTRALE LÜGE DER NATO-STRATEGIE offen legt und den Westen damit als HOCH KRIMINELL ÜBERFÜHRT !

    • Raus aus der NATO.
      Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis mehr.

      Ich selbst habe keine Lust unter der amerikanischen Flagge in
      Amokläufe oder Aktionen unter falscher Flagge mißbraucht zu werden.
      Das deutsche Volk, das amerkanische Volk, ale Völker dieser Welt ,
      auch die Menschen im Privatastaat Israel haben kein Interesse für
      egoistische Interessen einer eigenartigen Machtelite hinter den
      Kulissen dienen zu wollen ..!, siehe auch:
      NKI Erklärung zum Holocaust-Gedenktag
      www.upendo.tv/christof-hoerstel/nki-erklaerung-zum-holocaust-gedenktag-berlin-27-januar-2014

      • Stahlfront // 1. Februar 2016 um 16:58 //

        Nach der geforderten bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und der anschließenden Zerschlagung des Deutschen Reiches durch die völkerrechtswidrige Verhaftung der letzten Reichsregierung kam es zu der bereits schon durch Adolf Hitler vorausgesagten Spaltung in zwei Blöcke und dem Beginn des nominellen „Kalten Krieges“ für die Öffentlichkeit. Streng geheim blieb eine niemals abgerissene engste Verbindung auf alleroberster US-SU-Führungsebene, die durch gegenseitige Unterstützung ununterbrochen – trotz angeblicher Divergenzen – und letztlich zu beiderseitigem Vorteil gepflegt wurde. Das, was die Alliierten zuvor dem Reiche versagt hatten, nämlich den gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus, sollte nun plötzlich doch, diesmal allerdings natürlich unter VS-amerikanischer Vorherrschaft, weitergeführt werden.

        Dies war jedoch nur möglich, indem die Reste Deutschlands zum potentiellen Schlachtfeld eines zu erwartenden Krieges gegen die Sowjetunion gemacht werden konnten. Demzufolge hatte das Besatzungskonstrukt BRD, das zum damaligen Zeitpunkt das Gebiet Westdeutschlands umfaßte, lange vor dem offiziellen Beitritt schon die geheime Order, baldmöglichst und dann im Jahre 1955 politisch realisiert worden, der NATO beizutreten. Der mitteldeutsche Teil, der unter sowjetischer Besatzung (SBZ) stand und DDR genannt wurde, trat umgehend, scheinbar ohne jede nötige Vorbereitung, dem Warschauer Vertrag bei. Ostdeutschland, das sich bis heute unter polnischer, russischer sowie litauischer Fremdherrschaft befindet, wurde in seinem Gebiet, wenn auch ohne deutsche Stammbevölkerung, welche zuvor vertrieben, ermordet und versklavt worden war (→ Vertreibung), ebenfalls Teil des Warschauer Paktes. Ebenso das tschechisch okkupierte deutsche Sudetenland. Demzufolge war die erwünschte reale Konstellation wie geplant eingetroffen, daß ein neuerlicher Krieg für Hintergrundinteressen der Weltmächte als deutscher Bruderkrieg verheerend enden könnte. Unter dem Vorwand der sogenannten Westbindung wurde dieses Ziel durch den damaligen BRD-Bundeskanzler Konrad Adenauer auch mit dem Petersberger Abkommen entgegen den vitalen Interessen des deutschen Volkes in hochverräterischer Weise durchgesetzt. SPD-Oppositionsführer Kurt Schumacher sagte folgerichtig im Bundestag über Adenauer: „Herr Bundeskanzler, Sie sind ein Kanzler der Alliierten!“

        „Wir haben 1945 angefangen, uns den Globus zu erobern. Die NATO wurde nicht eingerichtet, um die armen Europäer vor den Russen zu schützen, sondern um die totale Kontrolle über Westeuropa zu erlangen.“

        Gore Vidal über den Zweck der NATO am 3. Januar 1997 in einem Interview mit der Berliner Zeitung

        „Die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen drunten halten“

        Lord Hastings Lionel Ismay zu den Aufgaben der NATO

  6. NoFiatMoney // 1. Februar 2016 um 14:27 //

    Ein wichtiger Satz (Zitat):

    „Die Aufdeckung weltweiter amerikanischer Hegemonialinteressen heißt nicht, „Verschwörungstheorien“ aufzusitzen, denn man kann sie anhand diverser offizieller, halboffizieller und inoffizieller politischer Schriften nachweisen.“

    Denn: In offiziellen, halboffiziellen und inoffiziellen politischen Schriften und -so sei ergänzt- auch Reden sind nicht nur bzgl. des im Artikel besprochenen Themas diejenigen Muster beschrieben, welche plausible Erklärungen für das Geschehen bieten, dessen Opfer wir sind.

  7. Stahlfront // 1. Februar 2016 um 15:27 //

    Zitat: „In Lateinamerika wurde Kolumbien gegen die Staaten des sogenannten „Bolivar-Block“ in Stellung gebracht. Es erlaubt z.B. dem Pentagon, kolumbianische Militärstützpunkte zu nutzen. In Afrika spielt Äthiopien die Rolle des „regionalen Gendarmen“.“

    Wie sich doch Geschichte wiederholt, vor 1939 war Polen der nützliche Idiot für Uncle Sam in Europa …. im Gegenzug für ihre Lakaiendienste durften und dürfen die Regierungen dieser Länder dann schalten und walten wie sie wollen und da spielen dann auch die sonst so beschworenen Menschenrechte natürlich keine Rolle.
    www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=jFlHYQkCUdY

    • … und wenn wir an die aktuellen Deutschen auf deren größten
      Besiedelungsgebiet denken,,,,, siehe Nachdenkliches:
      Die deutsche Wahrheit 1.0 – Der Film
      www.youtube.com/watch?v=fme2rAYeyQw

    • Stahlfront // 1. Februar 2016 um 16:13 //

      Wieder mal typisch, daß sich der Link nicht abspielen läßt, nehmen wir halt den Umweg:

      http://de.metapedia.org/wiki/Polnische_Verbrechen_an_Volksdeutschen_zwischen_1918_und_1939

      2 Videos unten ….

      • Stahlfront // 1. Februar 2016 um 17:03 //

        Kleiner Hinweis: Leute mit zartem Gemüt, sollten diese Videos nicht anschauen !!!

      • Neuordnung …. aber nicht auf amerikanisch….
        CIA Folterbericht ( aus heutiger Zeit)
        http://www.westendverlag.de/buecher-themen/programm/cia-folterreport-wolfgang-neskovic.html#.Vq-v2U9ArYs

      • Über Galgen wächst kein Gras
        Die Weltmacht USA foltert was das Zeug hält
        www.youtube.com/watch?v=jzqEWLqS-Ws

  8. NoFiatMoney // 1. Februar 2016 um 16:12 //

    „Putin ist bestens über die Fortschritte beim US-Raketenabwehrschild informiert“

    http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP01416_010216.pdf

  9. Georg Mogel // 1. Februar 2016 um 16:17 //

    Macht schafft Recht.

    • Stahlfront // 1. Februar 2016 um 16:38 //

      Oder anders formuliert:

      „Jeder hat so viel Recht, wie er Macht hat.“

      Baruch de Spinoza

      Baruch de Spinoza (* 24. November 1632 in Amsterdam; † 21. Februar 1677 in Den Haag) war ein jüdischer Philosoph und Bibelkritiker in Deutschland.

      • Georg Mogel // 1. Februar 2016 um 17:04 //

        Auch für die moralisierenden Ignoranten gilt: Wer anthropologische Konstanten und Naturgesetze mißachtet, kann der unausweichlichen Folgen gewiß sein.

  10. Ein sehr guter Artikel.
    Hier ein Interview mit Dr. Hans-Joachim Maaz:

    www.youtube.com/watch?v=EmTOJ2BAVmI

  11. Libelle // 1. Februar 2016 um 20:56 //

    mitlesen

  12. Neuordnung …. ?…. Unsinn Hoch 1000… eine Falle

    laus Ernst nach Besuch des TTIP-Lesesaals für Abgeordnete: „Das ganze ist eine Farce“
    https://deutsch.rt.com/inland/36579-klaus-ernst-nach-besuch-ttip/

  13. Waffenstudent // 2. Februar 2016 um 01:24 //

    „ZWISCHENEUROPA“

    So hieß die Region sinnigerweise zwischen der Waffenpause des letzten dreißigjährigen Krieges, also von 19 bis 39! – Gut, über die Grenzen von Zwischeneuropa, war man sich auf der Intrigeninsel von Anfang an nicht klar!

    Ich hatte in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts eine „Baltendeutsche“ Geschichtslehrerin aus Estland, Frau Leky, die bei jeder Gelegenheit ihre stolze Verbundenheit mit dem „Deutschen Vaterland“ betonte. Und diese Baltin, von „Deutschem Blut“, eine Studienrätin, beklagte ebenso bei jeder sich bietenden Gelegenheit, daß die „Deutsch-Baltische Jugend“ in Estland darüber entsetzt, war, daß Estland nicht zu Europa gehören durfte! – Wie man sieht, gab es zwischen 19 und 39 noch einen jugendlichen klar artikulierten Konsens der Deutschen im In- und Ausland!

  14. Karl Brenner // 2. Februar 2016 um 11:05 //

    Ausgezeichnet!

    Der Artikel gehört eingerahmt.

    Und der Autor kommt in die „Hall of Fame der Gerechten und Mutigen“

    Leider wird man solche Wahrheiten weder in der TAZ noch in der FAZ noch in den Hauptnachrichten, wie Tagesschau oder NATO-Claus-Kleber-Nachrichten zu hören bekommen.

    • MutigeAngstfrau // 2. Februar 2016 um 11:52 //

      @ Karl Brenner

      Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir sehr sehr fleißig zur Verbreitung dieser spannenden Plattform beitragen.
      Wir alle sind (noch) vernetzt und sollten Schneebälle versenden, die sich zu Lawinen entwickeln können.
      Ich drucke auch aus und faxe für weniger Netz-affine Gesprächsbereite.
      Bis zum letzten Elektrizitätsfluss!
      Ahoi!

      • Karl Bernhard Möllmann // 2. Februar 2016 um 17:40 //

        . . .
        Die USA haben gerade ihre Militär-Ausgaben für Ost-Europa vervierfacht (400%) um der russischen Aggression zu begegnen . . .
        .
        LÜGEN können sie immer noch ohne rot zu werden, die Amis !

  15. Saxonia // 2. Februar 2016 um 15:14 //

    Lesen, Zuschauen, Prüfen, Handeln oder Warten ???????

    www.youtube.com/watch?v=euskahAdbAc

    • Schleimerle // 2. Februar 2016 um 18:42 //

      @ Saxonia, das sind die Fragen. Die Antwort kann man nur folgern, wenn man weiß, wie glaubhaft dieses Viedeo ist, und wie man die Aussagen gegenprüfen kann. Letztendlich kann das Video, auch purer IS- Größenwahn sein. Allerdings vor ein, zwei Jahren, schnappte die türkische Polizei, Mitglieder der Al- Nusrah, mit diversen Chemikalien, auf türkischem Gebiet. ( ausführliche Kopp Online Meldung )Diese Leute wurden dann später freigelassen. Wohl auf Erdogans Weisung. Wobei ich mich längst frage, warum der „Westen“, sich diesen Trojaner weiterhin gefallen lässt.

  16. Karl Letis // 4. Februar 2016 um 11:06 //

    „Die EU wollte sich nach 1990 als ein von den USA unabhängiger Machtfaktor auf der Weltbühne präsentieren. Warum daraus nichts wurde, schreibt Thomas Bargatzky*.“

    Ein wichtiger Faktor, welcher zu dieser Entwicklung geführt hat, war und ist und wird weiterhin sein die heterogene Struktur Europas. Ein großer Staat, wie die USA, China oder Russland mit EINER Regierung hat ein leichtes Spiel gegen eine unorganisierten Herde Staaten mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen/Konfessionen. So war auch schon der Aufstieg Roms gegen den Niedergang Griechenlands zu erklären.

    Das gilt um so mehr, als dass die jeweils homogene Folgemacht aus den heterogenen Vorgängerstaaten entstanden ist und quasi die Reaktionsweisen des „Alten Europas“ als Antikörper einverleibt hat. Man weiß unterbewusst, wie die Europäer ticken, und lacht sich ins Fäustchen.

    Wenn man ehrlich ist, war der Traum von einer unabhängigen Großmacht den meisten Menschen, denen diese Vision gekommen ist auch nicht ganz geheuer.

    Als man diese Gefahr aber immer mehr aufkommen sah, hat man seine „Bemühungen“ verstärkt. Inzwischen beteuert die USA, wie wichtig Deutschland und Kanzlerin Merkel für die USA sind. Logisch: Die Dame ist eine 100% USA Vertreterin. Und wenn es mal nicht so aussieht, dann war dies notwendig, um die Bevölkerung zu täuschen. Deutschland ist quasi der Brückenkopf der USA in Europa. Mit der angeblichen oder verbleibenden Wirtschaftsmacht kann man die anderen Länder Europas drangsalieren (siehe Polen. Falsch gewählt oder Ungarn)

    Die USA haben nach dem zweiten Weltkrieg, welche sie selber mit verursacht haben (1) ein festes Standbein in Europa bekommen. Wieder im Kampf gegen den Kommunismus. Diesmal ohne das Grauen der Nationalsozialisten. Aber mit weitreichenden verdeckten Operationen bis in die europäischen Parteien hinein. Wäre Europa wirklich nicht selber mit dem Ostkommunismus fertig geworden? Und ist Europa jetzt wirklich auf die USA angewiesen? Man muss sich immer vor Augen führen, dass solch ein Engagement etwas wie Gegenleistungen kostet.
    Und ob die Interessen der USA die gleichen sind, wie die der Europäer, kann man getrost in Frage stellen. Ein Nuklearkrieg auf europäischen Boden wäre für die USA kein so großer Schaden, wie man denkt. Die Wirtschaft würde angekurbelt werden und die USA könnten Europa mit einer neuen einheitlich auszuspionieren IT-Infrastruktur ausstatten.

    Der Nachteil des Heterogenen muss in ein Vorteil umgewandelt werden. Die Idee eines von Brüssel einheitlich gesteuerten Staates hat sich NICHT bewährt. Rückständigere Staaten werden weiter in den Abgrund oder in die alimentierte Abhängigkeit getrieben, in dem man ihnen starre Wechselkurse/technische Regeln/politische Normen/ökologische Vorgaben macht. Sie haben keine Chance, als sich dem Diktat der Stärkeren unterzuordnen. Anders herum ergeben auch für die Geberländer alimentierte Systeme keinen Sinn. Das Mantra der Primitiv-Sozialisten „Wir liefern und bezahlen dann eure Schulden die ihr da macht“ kann ja wohl nur ein Treppenwitz der Geschichte sein. Wer sich in solch einem System nicht konsequent abgrenzt, wie die Schweiz, Ungar oder Tschechien, der wird verwurstet und verliert seine politische Souveränität und seine wirtschaftliche Performance (siehe Griechenland). Alimentierungen schaffen nur Abhängigkeiten, Niedergang und Korruption. Leider ist dieser Vorgang in der EU schon weit fortgeschritten.

    Auch in Deutschland führte die Drangsalierung der anderen EU Staaten zu einem Scheinwachtum, welches als Bumerang in Form von Rettungsgeldern und Schulden, einer inflationären Währung, einer drohenden Vermögensabgabe zu zukünftigen Verwerfungen kommen muss. Hier in Deutschland hat man sich im Rahmen dieser Überlegenheit äußerst schädlichen Programme eingerichtet, wie der ganze ökologische Bildersturm gegen die Industrie, der Abschaltung der Kernkraft, der Umlage für zu teure Stromerzeugungsverfahren, den E-Autos und anderen schlimmen Vorgaben.

    Was tun?
    Die Nationalstaaten müssen wieder gestärkt werden. Die USA suchen sich dann bevorzugt wieder Staaten heraus, mit welchen sie die anderen ausspielen können (Siehe England). Die Strukturen müssen dann aber so sein, dass diese Staaten dann auch die Konsequenzen dafür tragen müssen. Das muss auf einzelne Staaten begrenzt sein.

    Und die Europa muss sich von den USA emanzipieren. Einflüsse durch Lobbyorganisationen auf Medieneigentümer, Politiker Wirtschaftsführer, Parteien, NGOs müssen unterbunden und verboten werden. In der ganzen EU.

    Es ist zu klären, welche Rolle die NATO noch spielen wird und ob die EU diese durch ein eigenes Militärbündnis ersetzen sollte.

    Die Rechte der Bürger in den Nationalstaaten müssten gestärkt werden.
    Ein Recht auf Abstimmungen bei allen Fragen gehört unbedingt dazu.
    Das würde verhindern, dass gekaufte Politiker Mist machen.
    Und die Medien müssen von den Bürgern beeinflußt werden können.
    Derzeit bestimmen die Spitzen der Parteien oder exterritoriale Lobbyorganisationen, was gesendet wird. Hier müssen gewählt Räte installiert werden. Für das Staatsfernsehen wie auch für die privaten Medien.

    Abstimmungen mögen für ein schlagkräftiges Bündnis nicht unbedingt hilfreich sein. Aber die andere Seite ist auch nicht besser: Wenn eine kleine Clique in einem fernen Land entscheidet, wann militärischen Operationen losgehen. Und gegen wen will denn die NATO losschlagen?

    Die EU muss wieder auseinander gedröselt werden.
    Das alte Europa war gar nicht so schlecht.
    Für alle Europäer.

    Die NATO muss zerteilt werden. Sie ist in der jetzigen Struktur zu einer Bedrohung des Weltfriedens geworden.

    (1) Siehe „Anglo-Amerikan-German Fellowship“ mit Chamberlain. Henry Ford, Münchner Abkommen gegen die Tschechen. Kampf gegen den Ost-Kommunismus um jeden Preis. Man hat Hitler mit aufgebaut. Die Deutschen waren auch dort blöd genug, um sich von den Äußerlichkeiten einer modernen Propagadashow täuschen zu lassen. Was toll aussieht mus auch gut sein. Das dahinter eine Menge Geld steckt, daran denkt keiner. Inzwischen ist das koordinierte Vorgehen der angeschlossenen Medien (ARD, ZDF, Welt, FAZ, TAZ, SZ, Zeit und deren Internetseiten) so geschickt und perfide, dass man selbst als Kritiker der derzeitigen Zustände kurze Zeit selber dran glaubt, was einen da an „Lügenäther“(Sloterdijk) entgegenkommt.

    • Predictor // 4. Februar 2016 um 11:54 //

      Obwohl ich es begruessen wuerde, sehe ich derzeit keine Moeglichkeit Deutschlands aus der NATO auszutreten. Jede Partei, die das will wird gnadenlos von den Geheimdiensten bekaempft werden, bis sie eine NATO konforme Fuehrungsspitze hat (was der Rest denkt oder will ist in dieser Form von „Demokratie“ eigentlich wurscht).

      Die Frage, die ich mir von 1989 bis 1991 (lebte zu der Zeit in de USA) immer wieder gestellt habe, warum haben Gorbatschow und Kohl nicht den NATO Ausstieg mit den Zerfall des Warschauer Paktes gefordert? Damals waere eine gute zeit dafuer gewesen, ganz USA war begeistert von der Wiedervereinigung. Und man dachte ja das Ende der Geschichte erreicht zu haben.

      Es war m.M.n. ein ganz obermieser Einigungsvertrag den Schaeble und Kohl zusammengeschustert haben. Solche Leute wie Merkle und Gauckle und die „Linke“ Partei (damals PDS) haetten politisch in Deutschland NIEMALS hochkommen duerfen. Jetzt haben wir die DDR 2 erreicht, wobei die Sowjetunion von den USA ersetzt worden sind. Und diese Kanzlerin hat es sogar fertiggebracht das Deutschland nicht EINEN Freund in der EU haette, wenn es denn sich naeher an Russland und Putin annaehern wuerde (die einzige Moeglichkeit, die NATO gegen den Willen unserer Nachbarstaaten zu verlassen, Polen und die baltischen Staaten wuerden ja D den Krieg erklaeren).

  17. Karl Letis // 4. Februar 2016 um 15:06 //

    „Jede Partei, die das will wird gnadenlos von den Geheimdiensten bekaempft werden, bis sie eine NATO konforme Fuehrungsspitze hat (was der Rest denkt oder will ist in dieser Form von „Demokratie“ eigentlich wurscht)“

    Und von den Medien und Multinationalen Unternehmen.

    Für die Parteien empfehle ich Regeln.
    So wie es die AfD gemacht hat.
    Die haben den Lucke und den Henkel abgesetzt, als sie gegen Parteitagsbeschlüsse gehandelt haben. Ein Triumpf der Parteienidee.

    Und Abstimmungen:

    Mit Abstimmungen hätten wir ..
    den Euro nicht,
    die Migrationswelle nicht,
    die öffentlich-rechtliche Propaganda in der Form nicht
    die Billionen an Rettungsgeldern nicht zahlen müssen
    möglicherweise sogar die Kernkraft noch

    Sicher hätten wir dann andere Probleme und Entscheidungen. Aber dann würde man schnell sehen, dass es mit populistischen Maßnahmen nicht geht.

    Die Tatsache, dass die eigenen und fremden Dienste gegen die organisierte demokratische Bürgerschaft vorgeht(1), bedeutet nicht, dass man sich davon abschrecken lassen sollte.

    Denn was passiert wenn es so weiter geht?
    Was kommt als nächstes?

    (1) Das Spektrum ist weit gefächert:
    – Gesetze gegen die eigene Opposition (Lex AfD)
    – Propaganda auf allen Kanälen
    – Gewalttaten von scheinbar selbstständig operierenden Gruppen
    (RAF, Linke, Rechtsextreme, Islamisten)
    – Einsatz verfassungsrechtlicher Organe (SPD gegen AfD)
    – False-Flag-Operationen gegen die eigenen Interessen mit
    gleichzeitiger medienwirksamer Selbstdarstellung
    (z.B. Anschläge auf Asylheime)

  18. baerentatze // 8. Februar 2016 um 18:05 //

    Allerbesten Dank für diese sachliche „Doktorarbeit“ eines unermüdlichen Profs, wohl der 68er-Generation. Die von mir auf drei Seiten gekürzte Variante werde ich per Email an politisch (Des-)Interessierte weiterleiten, in der Hoffnung, dass sie sich nicht überfordert fühlen.
    Hier noch ’ne US-Historie: Die Kriege der USA bis (leider nur) 2007:
    https://www.spin.de/forum/645/-/472

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. Februar 2016 um 08:27 //

      . . .
      Lieb Leser,
      hier standen bis vor Kurzem FREIE Kommentare von FREIEN Bürgern zu diesem erstklassigen Artikel von Prof. Dr. Thomas Bargatzky – den ich für den besten Artikel halte – den GEOLITICO bisher veröffentlicht hat.
      .
      DANK dem perfiden Einsatz von Mossad, CIA & BND ist auf GEOLITICO ein ähnliches CHAOS ausgebrochen – wie wir es von anderen Ländern kennen – wo unsere äußerst zynische & perfide Mord Atlantische Terror Organisation (NATO) im Auftrag US-RAEL’s und ihrer verhätschelten Globalisten-Sekte derzeit ganze Völker in’s NIRWANA BOMBT, um Platz zu schaffen für Groß-Israel & mit Flüchtlings-Wellen gleichzeitig Europa zu ersticken & lahm zu legen . . .
      .
      Intelligent sind sie schon – unsere feigen und menschenverachtenden PSYCHOPATHEN von der Globalisten-Sekte – die derzeit unsere Welt in ein globales Schlachtfeld verwandeln.
      .
      Ich hoffe daß nicht auch die Computer der Justiz versagen – denn wir wollen sie – angefangen mit Völker-Mörder George W. Bush – ALLE auf die ANKLAGE-BANK bringen, und neben ADOLF HITLER, STALIN, POL POT und anderen MASSEN-MÖRDERN im Grusel-Kabinett der KRIMINELLEN dieser Welt in ewige Sicherungs-Verwahrung nehmen, bevor wir sie vielleicht irgendwann in die Hölle entlassen . . .

  19. „Bei dieser Feindbestimmung blieb es aber nicht, denn das atlantische Verteidigungsbündnis wurde zu einem Instrument im Dienste globaler amerikanischer Machtprojektion umgewandelt.[14]“
    Zitat:Thomas Bargatzky
    Aus meiner bisherigen Beobachtung ist der Euro dem Dollar gleich zu setzen, der Dollar ist der Euro und der Euro ist der Dollar.
    Beide Währungen, so scheint es für den interessierten Laien werden von der gleichen Macht im Hintergrund geführt.
    Oder?

  20. Zum Spielchen einer Neuordung der Welt unter amerikanischer Flagge
    ist nachdem die Dollarbindung zum Gold aufgehoben wurde zu einem Hütchenspiel mit unfairen Methoden verkommen.
    Statt Gold ist jetzt der Dollar an das weltweite Ölvorkommen gekoppelt, kein geringere als der Henry Kissinger, ein
    ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater kam auf die Idee den Wert des Dollar durch die Kopplung an Öl zu sichern.
    … und wer das nicht akzeptiert, der kann die selbsternannte amerikanische Ordnungsmacht unserer Welt mittels Faustrechtmethoden
    kennenlernen…. Geimdienstlich verdeckt oder militärisch.
    So sieht dies in meinen laienhaften Verständnis eines normalen
    denkenden Bürgers jedenfalls aus.

  21. Ja und dann läuft unter dem Motto rettet die Welt über Klimaschutz,
    eine unglaubliche Storry, die CO2 – Storry.
    Nach meinem Verständnis eine Methode um die Richtigkeit der Neuordnung der Welt begründen zu können.
    Das Verückte für uns Deutsche, das die theoretischen Grundlagen
    für dies Storry führend von den Deutschen Hans Joachim Schellnhuber
    entwickelt und gepflegt werden.
    Klimaschutz über CO2-Abgaben läuft immerso, das den ärmeren Ländern
    Hilfe in Form von Dollar, als Leitwährung zugeteilt wird. Die
    CO2-Abgaben werden in Dollar umgeformt, egal mit welcher Währung diese gezogen werden….oder?

    Übrigens,Hans Joachim Schellnhuber und Henry Kissinger sind beide
    gebürtige Deutsche…. komisch warum die den angloamerkanischen
    Machthabern den Steigbügel halten.

  22. Wie tönt es angeblich aus dem Mund von David Rockefeller?
    „Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung, alles was wir brauchen, ist die richtige allumfassende Krise und die Nationen werden in die neue Weltordnung einwilligen.“
    (1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council)
    „Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.“ (Autobiographie, „Memoiren“, 2006)

    Und wie sieht es der Sicherheitsberater Henry Kissinger?
    „Military men are dumb, stupid animals to be used as pawns for foreign policy!“
    „Militärpersonal ist blödes, dummes Vieh, das man als Bauernopfer in der Außenpolitik benutzt!“ (Woodward und Bernstein, „The Final Days“, Kapitel 14) Mehr? Mehr? Mehr?
    „Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt!“
    „Heute wären Amerikaner außer sich, wenn UN-Truppen nach Los Angeles kommen würden, um wieder Ordnung herzustellen, morgen währen sie dankbar. Das trifft insbesondere dann zu, wenn ihnen erzählt wird, dass eine Gefahr von außen existierte, ob nun wahr oder erfunden, die unsere Existenz bedrohte. Es ist dann so, dass alle Menschen der Welt den Führern der Welt beipflichten, damit diese sie von dem Bösen erlösen.“ (Bilderbergtreffen in Evian, Frankreich, 21 Mai, 1992)
    „Die vier Botschafter (der Siegermächte des zweiten Weltkrieges) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.“ (1993 bei einem Treffen im Haus der Weltkulturen in Berlin)
    Und Andrew Jackson
    Wenn der Kongreß nach der Verfassung das Recht hat, Papiergeld auszugeben, so wurde es ihm gegeben, damit er es selber ausübt, anstatt es an Personen oder Konzerne zu delegieren.

    Und Napoleon sah das so:
    „Wenn eine Regierung von Bankern abhängig ist, dann kontrollieren SIE die Situation und nicht die Regierung, denn die Hand, die gibt, steht über der Hand, die nimmt. Das Geld hat kein Vaterland. Finanziers sind ohne Patriotismus und ohne Anstand; ihr einziges Ziel ist der Profit.“

    Und: John F. Kennedy am 27. April 1961
    Denn wir haben es mit einer monolithischen und rücksichtslosen weltweiten Verschwörung zu tun, die sich hauptsächlich auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres Einflußbereichs stützt – auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freier Wahlen, auf Einschüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerilllas in der Nacht anstatt Armeen bei Tag. Es ist ein System, welches beträchtliche menschliche und materielle Ressourcen in den Aufbau einer eng geknüpften, hocheffizienten Maschinerie verstrickt hat, die diplomatische, geheimdienstliche, ökonomische, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert.
    JFK-1961-04-27

    Nachzulesen unter: http://www.orwell-staat.de/zitate.htm

  23. Der Fall Henry Kissinger (Doku) Kriegsverbrecher und Nobelpreisträger
    www.youtube.com/watch?v=QjDN9qdI3Hw

  24. Staatsakt für Helmut Schmidt: Henry Kissinger hält Rede am 23.11.2015
    www.youtube.com/watch?v=-nz-2qM9qpA

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