5 Tipps für zuhause gegen kleine Narben im Gesicht

Akne kann Narben im Gesicht verursachen / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: Kjerstin_Michaela;https://pixabay.com/de/photos/akne-poren-haut-pickel-weiblich-1606765/ Akne kann Narben im Gesicht verursachen / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: Kjerstin_Michaela;https://pixabay.com/de/photos/akne-poren-haut-pickel-weiblich-1606765/

Narben sind ein optischer Makel, unter denen viele psychisch leiden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Narben zu behandeln und das Hautbild zu verbessern.

Narben im Gesicht sind für Betroffene häufig eine starke Belastung. Häufig entstehen sie durch Akne oder andere Hautkrankheiten und gehen auch nach dem Abklingen nicht wieder weg. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Narben zu behandeln und das Hautbild aktiv deutlich zu verbessern. Bei sehr schweren Fällen ist eine professionelle Narbenentfernung empfehlenswert, bevor Sie auf Hausmittel setzen. Insbesondere kleinere Narben lassen sich aber auch gut mit einfachen Mitteln zuhause behandeln und nicht selten eine deutliche Verbesserung erzielen.

Narben gehen als Teil des natürlichen Wundheilungsprozesses aus Verletzungen der tieferliegenden Hautschichten hervor, woraus neues Bindegewebe entstanden ist. Während kleinere Verletzungen eher zu weißen, flachen Narben führen, werden stärkere Verletzungen der Haut in der Regel eher zu roten Narben, die hervorstehen oder sogar wulstig sein können. Was Sie zuhause gegen kleinere Narben tun können, haben wir für Sie recherchiert und zusammengefasst.

Kleinere Narben selbst entfernen – 5 Hausmittel gegen kleine Narben

Eines vorweg: Komplett entfernen können Sie Narben im Gesicht mit Hausmitteln nicht. Sie können aber dazu beitragen, dass sie deutlich weniger sichtbar sind und sich Ihr Hautbild verbessert. Beachten Sie aber immer, dass noch frische Wunden erst komplett abheilen müssen. Unbehandelte Wunden sollten Sie nie selbst behandeln, sondern immer nur in Rücksprache mit Ihrem Hautarzt. Geben Sie der Haut etwa zwei Wochen Zeit zum Ausheilen, bevor Sie sich den Narben zuwenden. Dann können Sie mit einer sanften Massage beginnen, um die Durchblutung anzuregen und das Gewebe auf die bevorstehende Selbstbehandlung vorzubereiten.

Die folgenden fünf Hilfsmittel eignen sich zur Narbenbehandlung: 

  1. Honig
  2. Honig hat sehr viele positive Eigenschaften, wodurch er für die Behandlung von Narben sehr gut geeignet ist. Er wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und spendet darüber hinaus auch Feuchtigkeit. Dadurch wird die Haut regeneriert, erneuert und mit Feuchtigkeit versorgt. Dazu können Sie ihn pur zweimal täglich auf die Haut auftragen und nach einer Stunde Einwirkzeit einfach wieder mit lauwarmem Wasser abwaschen. 
  3. Dermaroller
  4. Auch wenn Dermaroller sicherlich nicht für jeden in Frage kommen, so bieten sie mit ihren feinen Messerchen doch eine Möglichkeit, aktiv Narben entgegenzuwirken. Allerdings sollten Sie vor der Anwendung immer Rücksprache mit Ihrem Hautarzt halten, denn beim Microneedling mit einem Dermaroller werden sehr kleine Nadeln verwendet, um Löcher in die Haut zu stechen. Dabei entstehen sogenannte Mikroverletzungen, durch die die Haut dazu angeregt wird, neues Kollagen zu bilden und das Bindegewebe zu erneuern.

Dadurch lassen sich insbesondere bei Aknenarben gute Resultate erzielen und das Hautbild verbessern. Auf dieser Website finden Sie eine Kaufberatung, Tests und Empfehlungen für gute Dermaroller. Als Wirkstoff, der zum Dermaroller eingesetzt wird, ist besonders kurzkettiges Hyaluron sehr empfehlenswert.
Beachten Sie aber unbedingt, dass Micro-Needling nicht bei aktiven, noch unbehandelten Aknenarben eingesetzt werden sollte, denn Sie würden lediglich die Bakterien auf der Haut verteilen und die Entzündung verschlimmern.

Olivenöl, Teebaumöl & Co.

Öle wie beispielsweise Olivenöl oder auch Teebaumöl, Kokosöl oder Sesamöl eignen sich sehr gut für die sanfte Narbenbehandlung. Sie wirken entzündungshemmend und versorgen die Haut mit Nährstoffen und Mineralien. Dadurch wird die Zellerneuerung angeregt und di e Haut wird zudem elastischer, was ebenfalls der Narbenbildung entgegenwirkt. Dazu massieren Sie das Öl Ihrer Wahl einfach sanft ein und lassen es über Nacht wirken.  

  1. Zitronensäure
  2. Zitronensaft können Sie sehr gut zur Behandlung von Narben verwenden. Die darin enthaltene Säure sorgt dafür, dass die Zellregeneration angeregt wird. Insbesondere dunklere Narben lassen sich langfristig recht zuverlässig aufhellen. Die Narbe müssen Sie dazu lediglich einmal am Tag mit Zitronensaft einreiben. Als Einwirkzeit reichen etwa 15 Minuten völlig aus. Abschließend waschen Sie die Haut gründlich mit lauwarmem Wasser ab. Wie nach einem Peeling sollten Sie die Haut anschließend aber keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, da die oberen Hautschichten durch die Säure angegriffen sind. Dadurch ist der natürliche Schutz reduziert. 
  3. Ringelblumensalben und Öle
  4. Ringelblumen kommen in Wundheilcremes zum Einsatz, da sie eine abschwellende Wirkung haben. Die Wundheilung wird aktiv unterstützt und der Erneuerungsprozess der Zellen angeregt. Sie können Ringelblumencreme kaufen oder auch einfach Ringelblumenöl selbst herstellen, indem Sie Ringelblumenblüten in einem hochwertigen Öl (z.B. Olivenöl) zwei Wochen ziehen lassen.
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