Migration mit Todesfolge in Würzburg

Taeter von Wuerzburg / Quelle Twitter: https://twitter.com/dailosbenayga/status/1409023590029266945/photo/1 Taeter von Wuerzburg / Quelle Twitter: https://twitter.com/dailosbenayga/status/1409023590029266945/photo/1

Die Bluttat von Würzburg offenbart erneut das Versagen der Behörden. Sicher sind solche Taten nicht die Regel, aber müssen wir sie deshalb kritiklos hinnehmen?

Nein, dies ist bei aller Betroffenheit und allem Zorn über die Bluttat von Würzburg nicht der Ort für polemische Plattitüden im Stil von „Merkel hat mitgestochen“. Das hat sie natürlich nicht, und möglicherweise bedauert sie die Opfer sogar, auch wenn sich ihre öffentlich gezeigte Empathie für einheimische Opfer von Zuwandererkriminalität bislang in sehr engen Grenzen hielt.

Aber die Noch-Bundeskanzlerin hat – und das ist der entscheidende Punkt – billigend in Kauf genommen, dass es als direkte Folge der von ihr veranlassten Grenzöffnung für jedermann zu derartigen Verbrechen an der einheimischen Bevölkerung kommen kann und wird. An Warnungen seitens der Sicherheitsorgane hat es seinerzeit nicht gefehlt, die sie kaltschnäuzig ignorierte, um sich vor den Medien und der Weltöffentlichkeit als Flüchtlingsretterin feiern zu lassen.

Taten wie in Würzburg akzeptieren?

Es ist richtig, dass schwere Verbrechen wie das vom Berliner Breitscheidplatz oder die Bluttat von Würzburg (noch?) nicht die Regel sind, aber sind sehr wohl die Spitze eines Eisbergs von Zuwandererstraftaten gegen die einheimische Bevölkerung.

Gemäß dem eben erschienenen Bundeslagebild „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ wurden allein im vergangenen Jahr 41.974 Deutsche Opfer von Gewaltstraftaten mit mindestens einem Zuwanderer als Tatverdächtigen (nur aufgeklärte Fälle). In der umgekehrten Konstellation (wie üblich ohne Berücksichtigung eventuellen Migrationshintergrundes) waren es 11.745 Straftaten, also etwa ein Viertel.

Im Bereich „Straftaten gegen das Leben“ wurden 103 Deutsche Opfer von Tötungsdelikten (inkl. Versuche) und anders als in den Vorjahren verzichtet das BKA nunmehr vorsorglich darauf, die Anzahl der deutschen Opfer von Sexualdelikten anzugeben (2019 waren es immerhin 2.866). Es könnte die Bevölkerung beunruhigen…

Somalia an dritter Stelle der Kriminalitätsbelastung

Über den Täter (das „mutmaßlich“ kann man in diesem Fall weglassen) ist bislang bekannt, dass es sich um einen 24-Jährigen Somalier handelt, der vor fünf Jahren (also in direkter Folge von Merkels Grenzöffnung für jedermann 2015) nach Deutschland gekommen ist. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, aber wie fast stets in solchen Fällen wurde er dennoch nicht abgeschoben. Selbst der FAZ-Journalist Philip Plickert schreibt hierzu auf Twitter:

Die „Begründung“ für diese Unterlassung ist an Zynismus nicht zu überbieten. Zitat:

„Eine Rückführung des 24-Jährigen nach Somalia fand aber bis dato nicht statt, da das Land laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als ‚Herkunftsland mit guter Bleibeperspektive‘ gilt.“ (!)

Um diesen Euphemismus richtig einordnen zu können, muss man wissen, dass das Herkunftsland Somalia gemäß PKS an dritter Stelle der Kriminalitätsbelastung bei den „Straftaten gegen das Leben“ steht und somalische Staatsangehörige 16mal häufiger derartige Verbrechen begehen als Deutsche! Bei Sexualdelikten und Körperverletzungen liegen Somalier mit Rang 6 ebenfalls im Spitzenfeld.

Hier handelt es sich m. E. nicht mehr nur um Behördenversagen, sondern es wurde bewusst und billigend in Kauf genommen, dass besagte Klientel hier in Deutschland weitere Straftaten verübt. In einem Land, das das Leben und die körperliche Unversehrtheit seiner Bürger schützt, würden die Verantwortlichen im Hinblick auf die dramatischen Folgen ihres Tuns oder besser Unterlassens sofort aus dem Amt entfernt und möglicherweise sogar vor Gericht gestellt.

Menschenverachtender Zynismus

Das neue Buch von Frank W. Haubold

Natürlich wird in der Bundesrepublik Deutschland nichts dergleichen geschehen, denn hier genießen nicht nur Regierungsmitglieder bis hin zur Bundeskanzlerin Narrenfreiheit, sondern auch die Beamten in den nachgeordneten Behörden, jedenfalls solange die Opfer ihres Versagens „nur“ Einheimische sind oder im Jargon der Bundeszentrale für politische Bildung „Kartoffeln“.

Bei aller Empörung über das systematische Behördenversagen nicht nur in diesem Fall (ob nun aus Desinteresse, Feigheit oder Angst vor Rassismusvorwürfen), sollte man jedoch nicht aus dem Auge verlieren, wer das grundsätzliche Problem, nämlich die unkontrollierte Einwanderung von Hunderttausenden Migranten aus tribalistischen Gewaltgesellschaften (wie eben Somalia), politisch verantwortlich ist.

Das sind eindeutig die Bundeskanzlerin und die sie tragenden politischen Parteien und Medien, die unter fadenscheinigen Vorwänden das bundesdeutsche Asylrecht bis hin zum Grundgesetz Art. 16a aushebelten und damit eine Zuwanderungswelle auslösten, die nicht nur Multimilliardenkosten verursacht, sondern die eigene Bevölkerung unwägbaren Gefährdungen durch Kriminalität und Terror aussetzt, mit im Extremfall – wie im Fall Würzburg – sogar tödlichen Folgen. Vor diesem Hintergrund erscheint Frau Merkels Dauerparole „Wir schaffen das!“ als menschenverachtender Zynismus.

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Über Frank W. Haubold

Frank W. Haubold wurde 1955 in Frankenberg (Sachsen) geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Informatik und Biophysik in Dresden und Berlin. Seit 1989 schreibt er Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten unterschiedlicher Genres (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Gegenwart). Zahlreiche Veröffentlichungen in Freie Presse (Chemnitz), Fantasia (Passau), Nova (Magazin), Phantastisch! (Stolberg), Exodus (Magazin), Esli (Russland) und anderen Publikationen auch außerhalb der Phantastik-Szene. Für den EDFC Passau gab er bis 2009 fünf Anthologien heraus. 2008 gewann er als erster Autor überhaupt den Deutschen Science Fiction Preis in beiden Kategorien. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Wolfgang Wirth
Wolfgang Wirth
3 Jahre her

Danke für diesen sehr guten Artikel. Man muss bei jener Person im Kanzleramt grade beim Thema „Zuwanderung“ schon eine sture ideologische Fixierung konstatieren, die ganz deutlich über jener anderer europäischer Regierungschefs liegt. Sie selbst hat das enorm forciert, und zwar auch ganz bewusst und sehenden Auges auch angesichts der Schäden für ihre eigene Partei, die ja viele Mandate verloren hat. Und ja, sie ist für die Richtlinien der Politik verantwortlich! Auch ihrer eigenen! Kein anderer deutscher Politiker seit 1945 hat dem eigenen Land so geschadet wie diese frau. Von daher kann man nur froh sein, dass diese Person demnächst –… Read more »

Allbehend
Allbehend
Reply to  Wolfgang Wirth
3 Jahre her

@ Wirth

Auch wenn Sie durchaus das Richtige meinen, so weiß ich leider nicht, woher Sie die Hoffnung nehmen. Ein großer Teil der Bevölkerung wählt die Blockparteien, vor allem und katastrophal die Grünen. Damit zeigen sie ihre Zustimmung zu diesem politischen Desaster.
Wir Deutschen lassen es uns wie die Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden gefallen, massiv enteignet und entrechtet zu werden. Nirgendwo auf der Welt wird ein Volk derart mißhandelt, wie das unsere. Es mutet geradezu wie ein Vernichtungskrieg an, der gegen uns geführt wird.

Wolfgang Wirth
Wolfgang Wirth
Reply to  Allbehend
3 Jahre her

Viel Hoffnung habe ich gar nicht. Ich bezog sie im obigen Beitrag auch nur auf die vielleicht etwas geringere Destruktivität von Laschet. — Ich stimme Ihnen ja zu: Das Schafartige, Furchtsam-Folgsame und Dumme der Mehrheit unserer deutschen Landsleute ist – auch in historischen Maßastäben gedacht – etwas sehr Seltenes, ja Extremes. Und doch ist es die politische Führung, die eben noch mehr Verantwortung hat – schon allein deshalb, weil dort die Macht sitzt. Die Macht, den Kurs vorzugeben, Sprachregelungen zu propagieren, Bestimmungen zu erlassen, Sanktionen zu verhängen und diese auch gewaltsam durchzusetzen. — Wenn Sie von „Vernichtungskrieg“ sprechen, so ist… Read more »

Lisa Hutchison
Lisa Hutchison
Reply to  Allbehend
3 Jahre her

Das „nirgendwo in der Welt“ mag nicht ganz richtig sein denn auch hier, in Canada, werden wir von sog. Immigranten ueberschwemmt die sich nicht anpassen/eingewoehnen wollen und die canadischen Werte missachten. Schiessereien sind schon an der Tagesordnung, besonsers in Toronto, und die jungen Maenner sind fast ausschliesslich aus Somalien. Das mag sich auch erst aendern wenn Trudeau nicht mehr am Ruder ist. Man mag diese „neue Welt“ oder „the great reset“ nicht mehr……

dragaoNordestino
3 Jahre her

Der Ausländeranteil an kriminellen Akten beträgt in der BRD etwa 30%. Also da ist eigentlich nichts, was man polemisieren sollte….

Hans
Hans
Reply to  dragaoNordestino
3 Jahre her

Der übliche linke verharmlosende Möchtegerndrachen.

FWH
FWH
Reply to  dragaoNordestino
3 Jahre her

Es sind gemäß PKS 33,6 Prozent bei einem Bevölkerungsanteil von 13,7%. Wieso sollte man das nicht thematisieren, zumal Japaner, Chinesen, Westeuropäer und Amerikaner auch zu diesen 13,7% gehören und kriminell kaum in Erscheinung treten?

dragaoNordestino
Reply to  FWH
3 Jahre her

@FWH….

Es sind gemäß PKS 33,6 Prozent bei einem Bevölkerungsanteil von 13,7%. Wieso sollte man das nicht thematisieren,

Kann und soll man natürlich thematisieren, jedoch nicht auf der ideologischen Schiene… denn diese führt bei demThema ins Abseits.

Interessant wäre doch vor allem zu wissen, wieso derart viele Nicht Deutsche / Nicht Franzosen / Nicht Spanier unsw. die Armutsviertel der Vorstädte bevölkern.

Solange man dies nicht auf dem Schirm hat, wird man das Problem nicht lösen. Polemisierte und ideologisierte Entrüstungskultur hilft da eben nicht weiter.

Borsalino
Borsalino
Reply to  dragaoNordestino
3 Jahre her

„Interessant wäre doch vor allem zu wissen, wieso derart viele Nicht Deutsche / Nicht Franzosen / Nicht Spanier unsw. die Armutsviertel der Vorstädte bevölkern.“ Dann lassen Sie uns doch an Ihren Vermutungen teilhaben… „Kann und soll man natürlich thematisieren, jedoch nicht auf der ideologischen Schiene… denn diese führt bei demThema ins Abseits.“ Da die regierungsamtlichen Entscheidung zur Aufnahme von Flüchtlingen aus aller Welt eine Ideologie zugrunde liegt, bleibt gar keine andere Möglichkeit, als diese politische Entscheidung zu benennen, wenn man Ereignisse wie in Würzburg analysieren und einordnen will. Ihre genannten 30% Ausländeranteil am kriminellen Geschehen ist eine ziemliche Nebelkerze. Brechen… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Borsalino
3 Jahre her

@Borsalino…..
Da die regierungsamtlichen Entscheidung zur Aufnahme von Flüchtlingen aus aller Welt eine Ideologie zugrunde liegt, bleibt gar keine andere Möglichkeit, als diese politische Entscheidung zu benennen, wenn man Ereignisse wie in Würzburg analysieren und einordnen will.

Wieviele Jahrhunderte Raub und menschliche Ausbeute, in den Herkunftsländer der Migranten, legen Sie bei Ihrer Milchmädchenrechnung zu Grunde.?

Last edited 3 Jahre her by dragaoNordestino
Borsalino
Borsalino
Reply to  dragaoNordestino
3 Jahre her

Wie schon gesagt:
Ich erwarte Ihre belastbaren empirischen Daten.

Ideologie löst das Problem nicht, auch wenn der UNO-Migrationspakt uns das vorgaukeln soll mit der darin geannten sagenhaften Zahl an „Umsiedlern“ (so steht es dort geschrieben…), die besonders hier in D aufgenommen werden soll.

Den Menschen muss vor Ort geholfen werden.

Lilie58
Lilie58
3 Jahre her

Ja, man kann sagen, Merkel ist eine böse Frau, eine skupellose Frau, die sehenden Auges in Kauf nimmt, wie Deutsche förmlich „geschlachtet“ werden.Einen sagenhafte Opportunistin, ideologisch verblendet. Vielleicht freut sie sich ja auch noch, weil das ihrer linken, ja kranken Ideologie entspricht. Wir erinnern uns noch an die Fahnengeschichte? – Es wird nie eine Integration von Millionen von ZUwanderen aus archaischen Kulturen geben. Dazu kommt, dass unser Land, unser Kontinent auch noch sehr klein ist. Wenn man sich das grünlinke Wahlprogramm anschaut, dann wird geradezu die ZUwanderung von NICHTqualifizierten gefordert und gefördert. Wer hier zustimmt, wer die Blockparteien wählt, der… Read more »

Wayne Podolski
3 Jahre her

Frank Haubold mal wieder im Blindflug unterwegs. Anders als er könnte der Attentäter begriffen haben, das das vermeintliche Attentat vom Breitscheidplatz eine billige Inszenierung der Dienste war, bei der ein Muslim zum Sündenbock abgestempelt wurde. Der Vorfall könnte nicht nur seinen,sondern auch den Hass anderer Muslime auf die Westler noch weiter gesteigert haben, die die Opfer womöglich das Leben gekostet haben. So unentschuldbar eine derartige Barbarei auch ist, könnte das Teil einer Erklärung sein. Auch möchte ich mal darauf hinweisen, das Merkel als Kanzlerin der BRD nichts weiter ist als die Geschäftsführerin einer NGO. Sie hat also im Grunde nicht… Read more »