Wider den Ungeist

Zeitungsstapel / © GEOLITICO Zeitungsstapel / © GEOLITICO
 

Wer die Ursachen für die Katastrophen unserer Zeit unterschlägt, kann die Krisen ideologisieren und zur Wahrnehmungsfrage umdeuten: gegen rechts.

Selten herrschte so viel Ratlosigkeit. In allen großen Gazetten bemühen sich zum Jahreswechsel Journalisten, Politologen und Soziologen um eine Erklärung für den Wandel in den westlichen Gesellschaften. Es geht um Fragen wie: Warum wählten die Amerikaner einen wie Donald Trump zum Präsidenten und werden es womöglich demnächst noch einmal tun? Warum stimmen die Briten mit so großer Mehrheit für den Brexit? Und warum stehen die Polen hinter einem Politiker wie Jaroslaw Kaczynski und die Ungarn hinter Victor Orbán?

Breite Teile der intellektuellen Elite scheinen die Welt nicht mehr zu verstehen, die zum Jahreswechsel so wenig jenen Vorstellungen entsprechen will, die sie sich von ihr gemacht hatten. Und statt nach plausiblen Antworten zu suchen, geben sie sich alle Mühe, die Dinge so zu deuten, als treibe ein rechter Ungeist hier sein böses Spiel.

Erstaunlich oberflächlich

„Der Mainstream hat sich nach rechts entwickelt“, überschrieb etwa der „Spiegel“ ein Interview mit dem niederländischen Politikwissenschaftler Cas Mudde, der in der USA an der Universität von Georgia Athens lehrt. Mudde konstatiert einen „Nativismus, einen Ideologie des fremdenfeindlichen Nationalismus“ sowie einen „Autoritarismus, ein striktes Law-and-Order -Denken“ und schießlich den Populismus als „Idee, dass sich in der Gesellschaft zwei einander feindlich gesinnte Gruppen gegenüberstehen: die korrupten Eliten gegen das einfache Volk“.

Seiner Ansicht nach wird das 21. Jahrhundert als „Ära der Krisen“ wahrgenommen.  „Es begann mit dem 11. September 2001, damals entstand das Feindbild Islam. 2008 brach die Finanzkrise über Europa und die USA herein. Sie zerstörte den Konsens darüber, dass Europa vereint und die Märkte offen sein sollten. Und dann kam noch die sogenannte Flüchtlingskrise 2015 hinzu.“ All diese Krisen hätten ein tiefes Gefühl der Unsicherheit hinterlassen.

Nach den Anschlägen auf die Twin-Towers in New York hätte „nicht nur Rechtsradikale muslimische Einwanderung mit Terror gleichgesetzt und gesagt, wir müssen die Zuwanderung begrenzen. Dieses Argument kam aus der Mitte“. Mudde spricht von einer „kulturellen Auseinandersetzung“. Viele Menschen nähmen Anstoß an den Werten, für die sich die EU einsetze, „etwa den Rechten von Schwulen und Lesben“.

Augenfällig an dem „Spiegel“-Gespräch ist dessen Oberflächlichkeit. Weder die Journalisten noch Mudde unternehmen während des gesamten Interviews den Versuch, die Ursachen für die oftmals richtig erkannten Symptome des veränderten öffentlichen Meinungsbildes zu benennen oder zu ergründen.

Wer etwa über die Folgen des 11. September 2001 spricht, darf weder die Vorgeschichte noch die politische Strategie, die der Westen aus dem Terroranschlag ableitete, unterschlagen. Zur langen Vorgeschichte gehört, dass die Amerikaner gezielt die Taliban im Krieg gegen Russland unterstützten. Damals entließen viele arabische Länder Tausende Kriminelle und Schwerkriminelle aus ihren überfüllten Gefängnissen an die Front am Hindukusch. Dort wurden sie von US-Experten an modernen Waffen und in der „Kunst“ der Kriegsführung ausgebildet. Aus diesen Leuten formte Osama bin Laden die Terrororganisation al-Qaida, die nach dem Sieg über die Russen in Somalia unterkam und deren Ableger Algerien in einen blutigen Bürgerkrieg stürzten.

Kriminelle Machenschaften

Als die Sudanesen Anfang der neunziger Jahre bin Laden an die USA ausliefern wollten, lehnte die Clinton-Regierung mit der Begründung ab, dass in den USA noch kein Haftbefehl gegen den Terror-Chef vorliege. Auch die verheerenden Anschläge auf die US-Botschaften in Daressalam und Nairobi mit Hunderten Toten und Tausenden Verletzten im Jahr 1998 führten nicht zu einem Gerichtsverfahren gegen bin Laden, obwohl Taliban-Regierung in Kabul damals zu einer  Auslieferung bereit war. Stattdessen ordnete der  zu dieser Zeit in die Lewinsky-Affäre verstrickte Clinton Militärschläge in Somalia und Afghanistan an. Diese Reaktion passte denn auch viel besser zum dem zwei Jahre zuvor von dem Politologen und US-Regierungsberater Samuel P. Huntington verkündeten „Clash of Civilizations“, dessen Buch den Untertitel „Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert“ trug.

Diese Neugestaltung nahm George W. Bush nach den Angriffen vom 11. September 2001 in Angriff. Er definierte die „Achse des Bösen“ und zog mit Hilfe zum Teil aberwitzig konstruierter Vorwürfe auf einen Kreuzzug gegen den Islam. Buhs Kriege hinterließen ein Trümmerfeld im Nahen Osten mit erheblichen Konsequenzen für den Rest der Welt. Konkret wurde also durch die mit massiver US-Hilfe geschaffene Organisation al-Qaida sowie deren Nachfolgeorgansisationen bis hin zum Islamischen Staat und den durch sie verbreiteten Terror die Gleichsetzung des Islam mit Terror in der öffentlichen Wahrnehmung herbeigeführt. Das von Mudde aufgezeigte Argumentationsmuster resultiert folglich aus dem strategischen Handeln des Demokraten Bill Clinton und dessen republikanischen Nachfolger George W. Bush.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Weltfinanzkrise 2008. Unter dem Einfluss der Wall Street befreiten Bill Clinton und die nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zum Neoliberalismus konvertierten Sozialdemokraten in Europa die Finanzmärkte von allen Schranken. Gleichzeitig trieben sie mit der Privatisierung sozialer Risiken die Bürger in die Hände der Finanzindustrie, die süchtig war nach frischem Geld für ihre hochkriminellen Geschäftspraktiken. Und als mit der Subprimekrise ein Finanzunternehmen nach dem anderen ins Wanken geriet, sicherten dieselben Politiker mit dem Geld der Steuerzahler das Überleben dieser Finanzmafia. Obwohl gerade die etablierten Medien diese Machenschaften anfangs verschwiegen oder doch zumindest schönschreiben wollten, ist all das auch dem einfachen Bürger nicht verborgen geblieben.

Es folgte die Euro-Krise, die maßgeblich auf die von Goldman Sachs frisierten Haushaltszahlen des griechischen Staates zurückzuführen ist, und für die wieder der Steuerzahler einstehen musste. Schließlich strichen die Vereinten Nationen die Hilfeleistungen in den Flüchtlingsunterkünften im Nahen Osten zusammen und lösten so jenen Flüchtlingsstrom aus, in dem auch Hunderttausende Wirtschaftsmigranten und Kriminelle untertauchen und nach Europa einsickerten konnten. All das ist bekannt, taucht aber in den Analysen zum Jahreswechsel nicht auf.

„Comeback des Nationalismus“

So stellt sich die Frage: Aus welchem Grund? Vielleicht weil derjenige, der Fehlentwicklungen und zugleich deren Ursachen benennt, auch um die Verantwortlichen nicht herumkommt? Ist es also ein Trick, den Politologen wie Mudde anwenden, um die Wirklichkeit in einem anderen Licht erscheinen zu lassen?

Mudde sagt: „In den Augen der Rechten hat sich gezeigt, dass der politische Mainstream nicht handlungsfähig ist, dass die alten Parteien die Kontrolle verloren haben.“ Warum nur in den Augen der politischen Rechten? Die sachliche Analyse der Fakten zeigt doch, wie die alten Parteien die Welt in diese Schieflage manövriert und der Opposition jede Menge Argumente in die Hand gespielt haben. Leute wie Mudde versuchen, die Wahrnehmung der Menschen zu verzerren. Das geschieht erstens, durch das Weglassen wichtiger Kausalzusammenhänge und zweitens, indem er den Lesern suggeriert, wenn sie das Gefühl beschleicht, der politische Mainstream sei nicht handlungsfähig, dann seien sie gedanklich bereits auf dem Weg in die rechte Ecke, wobei „rechts“ deutlich negativ belegt ist.

Etwas Vergleichbares geschieht, wenn Journalisten den Brexit-Kurs des britischen Wahlgewinners Boris Johnson als „rechtsnational“ und „nationalpopulistisch“ bezeichnen, aber gleichzeitig den Drang der Schotten zur Eigenständigkeit wertfrei als „Separatismus“ darstellen. Was ist der Brexit anderes als Separatismus? Und kann es einen Separatismus ohne nationale Motive geben?

Unter der Überschrift „Zeitalter des Zorns“ konfrontiert der indische Autor Pankaj Mishra die „Zeit“-Leser mit der These von der unguten Rückkehr des Nationalismus in den westlichen Gesellschaften: „Ich denke, der Grund für das Comeback des Nationalismus liegt darin, dass die kapitalistische Logik der ungleichen Entwicklung sich nicht mehr nur im Osten manifestiert, da haben wir sie seit langem gesehen, im Iran, in Indien, in einem Land nach dem anderen, sondern jetzt auch im Westen. Das ist die Ironie der Geschichte.“

Es ist richtig, dass der Kapitalismus seit dem Zusammenbruch des Kommunismus auch in den wetlichen Gesellschaften rücksichtsloser auftritt als in den Jahrzehnten der Blockkonfrontation. Sprich er verweigert jene soziale Kompromisse, die ihm die Konkurrenz mit dem Sozialismus im Osten einst abnötigte. Aber es ist falsch anzunehmen, die Menschen flüchteten nun zwangsläufig in einen rechten Nationalismus. Gerade in Deutschland mit seiner schwer belasteten Geschichte ist davon auszugehen, dass die Menschen vielmehr nach einer verantwortungsvollen Politik des sozialen Ausgleichs suchen.

Veränderte Lebenswelt

Ja, es trübt die politische Stimmung, wenn die Menschen heute nach vierzig Jahren Arbeit nicht mehr sicher sein können, im Alter eine auskömmliche Rente zu bekommen. Warum sollten die Menschen den etablierten Parteien zujubeln, wenn sie durch politische Entscheidungen von elementaren Gesundheits- und Pflegeleistungen ausgeschlossen werden und wenn sich die Landbewohner kein Auto mehr leisten können oder das Ersparte auf dem Bankkonto mit jedem Jahr weniger wird?

All das sind keine Wahrnehmungsfragen, wie so mancher Autor seinem Leser dieser Tage weismachen will. Die veränderte Lebenswelt ist eine Folge konkreten politischen Handelns, die die Lebensqulität in den westlichen Gesellschaften sukzessive verschlechtert hat. Deshalb waren nie zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg  so viele Menschen von den alten Parteien so enttäuscht wie heute. Und aus dieser Enttäuschung heraus wenden sie sich neuen Parteien und Politikern zu. Wer das anhand der gravierenden Fehlentwicklungen in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht nachvollziehen kann, der will es nicht verstehen.

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Über Günther Lachmann

Der Publizist Günther Lachmann befasst sich in seinen Beiträgen unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

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Gerolf
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Gerolf

Zitat: “….aber gleichzeitig den Drang der Schotten zur Eigenständigkeit wertfrei als „Separatismus“ darstellen. Was ist der Brexit anderes als Separatismus? Und kann es einen Separatismus ohne nationale Motive geben?” Das Thema “Abspaltung” ist nur eine Facette des aktuellen EU-Irrwitzes, aber sehr aussagekräftig. Die Schotten sind die Guten, weil es gegen den bösen Boris geht. Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung ist abgrundtief schlecht und nationalistisch, weil sie das EU-treue Spanien verlassen will. Und sollten je die Südtiroler nach einer Volksabstimmung über den Verbleib bei Italien rufen (was zurzeit wohl nicht der Fall ist), könnte man sich die Berichterstattung und die Kommentare (ein großer… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

“Es folgte die Euro-Krise, die maßgeblich auf die von Goldman Sachs frisierten Haushaltszahlen des griechischen Staates zurückzuführen ist” Das ist natürlich nicht der Grund. Der Grund der Währungsverwerfungen im Euroraum liegt im wirtschaftlichen Ungleichgewicht der Währungspartner insgesamt begründet. Insofern war das strategisch für die USA wichtige Griechenland nur das erste leicht erkennbare Symptom, das zum Ausbruch der Krankheit und mittlerweile zum Sauerstoffzelt führte. Es wäre zu einfach die Vorgänge isoliert ohne Zielsetzung der Protagonisten zu betrachten. Politiker waren und sind eben in den Parteiendemokratien keine Volksvertreter, sondern Regulatoren des Privatkapitalismus im Auftrag der Macht, die sich aus den Geldherren rekrutieren,… Read more »

Kafka
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Kafka

Interessant ist auch zu sehen, was der damalige Regierungschef Griechenlands heute macht – er hat einen schönen Platz bei Goldman Sachs. Die TROIKA, das Trojanische Pferd der Globalisten, hat dem Land den Rest gegeben. Alle noch ertragreichen Unternehmen (wie einige Flughäfen) wurden privatisiert (wo auch deutsche Unternehmen mit spielten) und die Verlustbringer blieben staatlich. Besser als an Griechenland kann man diese Strategie der Herren (und Damen, siehe Ch. Lagarde) Kapitals nicht sehen.

waltomax
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waltomax

Von der Natur lernen? Keiner würde bestreiten, ein jedweder Organismus forme nach innen und außen eine Einheit, die auf der Arbeitsteilung von Organen beruhe. Auf einen gesellschaftlichen Organismus übertragen hieße das, weitgehend autonome und autarke Untereinheiten zu bilden, die sich spezialisieren und diese “Spezialitäten” in einem Netzwerk austauschen und ergänzen. Solch ein Netzwerk kann man “Heterarchie” nennen. Dem überlagert gibt es aber auch eine hierarchische Ordnung, in welcher eine schlanke und effiziente Zentralsteuerung die Koordination des Ganzen lenkt. Dabei beschränkt sie sich auf wenige Funktionen und überläßt den Organen soviel lokale Kompetenz, wie möglich. Das verkürzt die Länge von Nachrichtenwegen… Read more »

Argonautiker
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Argonautiker

Schöner Artikel, schöner Kommentar. Ein höher entwickelter Organismus, der ein Gehirn hat, wird nicht vom Gehirn bestimmt, sondern Organismen, die eine gewisse Komplexität erreichen, halten sich ein Gehirn, daß ihre Bedürfnisse abwägend nach ihren Bedürfnissen aussteuert. Interessant ist auch der Umstand, daß in unterschiedlichen Organen vollkommen andere Gesetzmäßigkeiten mit anderen Bedingungen vorhanden sein können, sodaß in einer Lunge ein ganz anderes Milieu herrscht als im Magen, obwohl sie in einem gemeinsamen Organismus sind. Und das ist auch gut so. Ein Gehirn wäre ein schlechtes Gehirn, wenn es für alle die Gleichen Regeln bestimmen würde, die es sich zudem auch noch… Read more »

waltomax
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waltomax

Ich danke sehr für Ihre Ausführungen, welche die meinen an Qualität übertreffen.
Sehr anschaulich, vielen Dank

Waltomax

waltomax
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waltomax

Sie hatten keine Chance aber sie nutzten sie….: Der Weg zur Menschheit Natürlichen Vorbildern folgend, wäre ein nach schweizer Vorbild verfasstes Europa der autonomen und autarken Regionen, die arbeitsteilg zusammenwirken, ein echter Fortschritt. Europa als Netzwerk mit einer kleinen und schlanken Zentrale. Also keine neue Sowjetunion, so wie sie jetzt anvisiert wird und zum Untergange verdammt ist. (Vor diesem Modell stünde aber die in der Gesellschaft breit und tief verankerte Einsicht in einige wenige Grundbegriffe der Systemtheorie und der Kybernetik.) Die Hierarchie als vorgeblich einzig denkbare und erlaubte Ordnung müßte hinterfragt und als Programm endlich gelöscht werden. Das aber wird… Read more »

Nemesis
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Nemesis

“schließlich strichen die Vereinten Nationen die Hilfeleistungen in den Flüchtlingsunterkünften im Nahen Osten zusammen” Soweit ich mich an den Frühling 2015 erinnern kann, baten Vertreter des intern. Flüchtlingshilfswerkes die UN um eine ( lächerliche ) Summe von 400 Millionen Dollar, um die Lager im Libanon und Jordanien weiterhin finanzieren/aufrecht zu erhalten können. Der Bitte wurde ( bewusst ) nicht entsprochen. Ausführungen erübrigen sich ! Auf die Jahrzehntelange “Partnerschaft” zwischen den USA und der Familie Bin Laden sollte man besser auch nicht eingehen. Die amerikanischen “Freunde” unterstützten die Taliban insoweit, das ein damals demokratisches Afghanistan in finsterstes Mittelalter gestürzt wurde, die… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Man müßte eigentlich eine neue Partei gründen, welche den Gedanken der Dezentralität und Subsidiarität propagiert. Aber leider geht es bei der Schaffung eines Europa der Regionen auch um die Abschaffung von Parteien. Die Gestaltung einer nachindustriellen Gesellschaft ohne quantitatives Wachstum würde sich vor allem auf Genossenschaften stützen. Leicht zu diffamieren von den üblichen Steigbügelhaltern des Kapitals. Denn jeder Ansatz, der in irgendeiner Weise “kollektiv” herüberkommt, wird in den Dreck gezogen. Aber leider wird es in Zukunft vor allem darum gehen müssen, die Menschen mit Existenzmitteln zu versorgen. Um Konsum kann es nur noch in zweiter Linie gehen. Nach der Gehirnwäsche… Read more »

vier
Gast
vier

“Wider den Ungeist”- und wer erzeugt den in der Hauptsache? “DCLeaks, eine amerikanische Website ähnlich wie Wikileaks, hat gehackte E-Mails der OpenSociety Foundations veröffentlicht. Ein Memorandum der Soros-Stiftung vom 10.Mai 2016 sprach sich dafür aus, die europäische Flüchtlingskrise als neue Normalität zu sehen; denn die Krise eröffne den Soros-Stiftungen neue Chancen, die Einwanderungspolitik weltweit zu beeinflussen.” … “Es sieht ganz so aus, als wollten seine NGOs vorsätzlich die soziale Stabilität der EU zerstören, so wie sie es auch schon 2014 in der Ukraine getan haben.” Zitate: F.W. Engdahl aus Geheimakte NGOs- 1. Auflage Juni 2017 Soros bezeichnet z.B. die GRÜNEN… Read more »

Claus Meyer
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Claus Meyer

Diese Vorgänge resultieren aus dem heutigen Geldsystem, damit werden alle Vorgänge eben durch das Geldsystem fremdbestimmt. Die echten Akteure zeigen sich nicht in der Öffentlichkeit. Mit Anwendung der Modern Monetary Theory ließe sich Abhilfe schaffen.

Libelle
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Libelle

und schießlich den Populismus als „Idee, dass sich in der Gesellschaft zwei einander feindlich gesinnte Gruppen gegenüberstehen: die korrupten Eliten gegen das einfache Volk“. —————————————- Welche Idee soll das einfache Volk haben, wenn zur Europawahl Spitzenkandidaten für das Amt des Präsidenten der EU-Kommission aufgestellt werden, die Eliten das Volk auffordern zur Wahl zu gehen, aber nach der Wahl in irgendwelchen obskuren Hinterzimmern eine EU-Kommissionspräsidentin gekürt wird, die überhaupt nicht für dieses Amt kandidiert hatte? Dann ist dem Volk auch bekannt, dass diese „gekürte Person“ in ihrem eigenen Land ins Fadenkreuz der Justiz geraten ist, dass sie Steuergelder verschleudert hat, der… Read more »

dragaoNordestino
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@Libelle … , es geht bei dieser ganzen Klimahysterie schlicht und einfach darum die Umverteilung von unten(dem einfachen Volk) nach oben (zu den Eliten) zu beschleunigen, dem einfachen Volk alles wegzunehmen und es in die Armut zu treiben. An dieser oft erzählten Kausalkette stört mich die Logik. Ein verarmtes Volk kauft und produziert nichts mehr…. die Profiteure, der von Ihnen beschriebenen Kausalkette würden sich also selber schaden… und zwar massiv, mal ganz abgesehen von der immensen Lebensgefahr in der diese sich dauernd befinden würden. Ich vermute, dass diese nicht soweit gehen wie Sie @Libelle befürchten. Vermutlich werden die Profitgangster auch… Read more »

Friedolin
Gast
Friedolin

@ dragaoNordestino Die Logik ist Folgende: die 0,14 % wirklich Reichen lieben die Gier, wollen immer mehr Kohle haben. Aber an erster Stelle steht ihre Gier nach Macht, nach mehr Macht und vor allem,nach Machterhalt. Geld haben sie eh genug. Daher war es schon zu Zeiten des Alten Fritz so, dass nicht die Volksbildung mit dem Ziel den wirtschaftlichen Fortschritt zu fördern an erster Stelle stand, sondern die Formung von “guten” Untertanen. Gute Untertanen dürfen nicht eine zu umfassende Bildung haben, selbständiges Denken sollte auch nicht ihre Stärke sein, starker (Kirchen-)Glauben macht sich gut, und zu viel Wohlstand ist der… Read more »

Friedolin
Gast
Friedolin

Bevor in nun meine Bar aufsuche noch diese Ergänzung: bettelarme Menschen, die jeden Tag um ihre bloße Existenz kämpfen müssen, kann man besser kontrollieren, als ein gebildetes, wohlhabendes Volk wie es das in Deutschland noch in den 60iger Jahren gab.

Klimaüberlebender
Gast
Klimaüberlebender

Die Hochfinanz wäre nicht der erste Parasit, der den Bogen überspannt und mit seinem Wirt stirbt.

Detlef Reimers
Gast

Hallo Drago

Hier einmal einige interessante Hintergrundfakten zum aktuellen australischen Dauerbrenner.

https://tottnews.com/2019/12/05/australian-bushfires-conspiracy/

Ich kann Ihnen nur vollumfänglich zustimmen. Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist dieser Artikel gut recherchiert und geschrieben worden und die dort aufgezählten Dinge dürften einigen hohen Herren noch lange aufstoßen. Selbst die Australier beginnen zu begreifen und verfangen sich weniger leicht in der ewigen Dichotomie, die unser Denken einfängt und die Schuldigen immer wieder davonkommen läßt.

Nathan
Gast
Nathan

Es geht nicht darum, die (persönliche) Macht oder Reichtum zu erlangen, sondern es zählt einzig der übergeordnete vorgegebene Plan und seine Soll-Erfüllung. Nur wer das verinnerlicht, gehört zu dem auserlesenen Kreis. Zum Umsetzen des Planes gehört die Kanalisation der (erlaubten) Meinung und Kriminalisierung des Andersdenkenden. Man soll sich scheuen, zu den Diskriminierten zu gehören. Es folgt öffentliche Ächtung und Bedrohung. Von diesem Hass GEGEN Andersdenkende spricht Frau Merkel natürlich nicht in ihrer Neujahrsansprache, sondern meint mit Hass nur diejenigen, welche das System kritisieren oder sich dem aktiv entgegenstellen. Wenn sie extra den “menschengemachten” Klimawandel betont um neue künstliche Wirtschaftsfelder zu… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Jenseits von Kapitalismus und Kommunismus Die Sicherung und Verteilung von Existenzmitteln sollte eine Gemeinschaftsaufgabe sein, die nicht den “Kräften des Marktes” unterworfen sein darf. Menschenrechte sind nicht Gegenstand des Schacherns. Da Grund und Boden ein Existenzmittel darstellen, kann es hier keinen Privatbesitz geben. Aber ein Nutzungsrecht auf Zeit. Es stellt an sich kein Problem dar, all das, was der Mensch noch benötigt, in einer Marktwirtschaft zu erzeugen. Vorausgesetzt, es gibt genügend Ressourcen, einen wirtschaftlichen Wettbewerb zu gestatten. Da auch Wettbewerber, die am Markt scheitern, Ressourcen verbrauchen, kann die Palette an Waren und Dienstleistungen aller Art aber nicht beliebig wachsen. Eine… Read more »

Konrad Kugler
Gast
Konrad Kugler

In den Zehn Geboten ist das Eigentum ausdrücklich geschützt, weil schon so jede Nichtschlafmütze sehen kann, wie heftig um diese Rechte gestritten und betrogen wird.
Nur der Eigentümer passt auf sein Sach auf. Schauen Sie sich die Zustände in Negativ-Vierteln an.

dragaoNordestino
Gast

@Konrad Kugler ….. In den Zehn Geboten ist das Eigentum ausdrücklich geschützt

… Hmmmm … die Menge macht das Gift.!! und man sollte eigentlich nicht die Lehren eines kleinen Stammes, aus einer Welt von ein paar hundert Millionen, auf heutige wesentlich grössere Gemeinschaften, in einer Welt von ein paar tausend Millionen übertragen.

Wohin dies führt kann doch jeder zur Zeit auf diesem Planeten beobachten…..

Konrad Kugler
Gast
Konrad Kugler

Was heute abläuft, hat mit dem Verfall von Anstand und Vernunft zu tun. Was in der Finanzindustrie gemacht wird, hat doch mit beiden nichts mehr zu tun. Ich sehe dahinter das Wirken des Teufels. Höchstwahrscheinlich bilden die Spitze Satanisten, von denen jeder soviel Drecck am Stecken hat, daß er nicht mehr auskommt.
Das Gleichnis vom reichen Prasser und dem armen Lazarus hat mich zu folgendem Gedanken geführt: Wenn alle Reichen in den Himmel kämen, dann gäbe es auf der Erde keine Notleidenden. [inkl. Betrogenen usw.]

Konrad Kugler
Gast
Konrad Kugler

Nachdem ich erfahren hatte, daß ein Nestle-Manager erklärt hat, daß der freie Zugang zu Wasser kein Menschenrecht sei, kaufe ich dem nur noch Maggi ab.
Man muß schon schauen, was diese Konzerne alles zusammen ramschen, damit man ja nicht mehr an ihnen vorbei kommt.

Libelle
Gast
Libelle

Die Lebensmittelkrake Nestlé sich sehr viel verschiedene Produkte und Marken unter den Nagel gerissen.

https://www.nestle.de/marken/a-z

https://utopia.de/ratgeber/nestle-marken-diese-produkte-gehoeren-zum-unternehmen/

Friedolin
Gast
Friedolin

@Waltomax
Nutzungsrecht auf Zeit, das sollte jedem einleuchten. Boden, Wasser, Luft sollten Gemeineigentum bleiben. Über alles andere kann man reden.

waltomax
Gast
waltomax

@Friedolin
Energie sollte ebenfalls Gemeingut sein. Der freie Markt kann sich darüber hinaus gerne entfalten.

Argonautiker
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Argonautiker

Richtig, wir haben 4 Grundelemente, Wasser, Erde, Feuer, Luft, und wer über die, in Teilen, oder im Ganzen, Sonderrechte bekäme, der hätte einen großen Vorteil vor Anderen. Das gälte jedoch auch für den Staat. Ein Staat hätte vielmehr die Pflicht dies als Gemeingut zu halten, auch vor sich selbst, weil sonst der Staat wieder in die Position eines Gottähnlichen Wesens käme, was auch er nicht sein kann, weil auch er aus subjektiven Menschen besteht.

waltomax
Gast
waltomax

Deswegen müssen die Kommunen bezüglich der primären Existenzmittel eine Bürgerselbstverwaltung etablieren.

Argonautiker
Gast
Argonautiker

@waltomax Ohne Hierarchie Umkehr wäre das nicht ausreichen, denn solange die Staatsmacht generell über der Kommunalen stünde, wären Kommunen manipulierbar. So ist es aber jetzt. Man sollte eben zurück zur Wirklichkeit gehen, und die ist so angelegt, daß es einen Staat ohne Menschen nicht geben kann, Menschen ohne Staat hingegen schon, folglich ist der Mensch der eigentliche Träger der Wirklichkeit und der Staat eben nur der Repräsentant. Ein Repräsentant kann natürlich eigentlich nichts repräsentieren, was vom Träger der Wirklichkeit nicht legitimiert ist. Derzeit läuft es aber exakt umgekehrt, der Träger der Wirklichkeit bekommt vom Repräsentanten die Legitimität zu sein, oder… Read more »

Luzifer
Gast
Luzifer

Man lese nur mal das Buch “Warum die Lämmer schweigen” von Prof. Mausfeld, Uni Kiel, dann weiß man, was alles getan wird, um die öffentliche Meinung zu lenken, im Sinne der Globalisten. Wer dann noch das Buch über die Geheimgesellschaft Skulls and Bones (Schädel und Knochen) liest, das auf geleakten Unterlagen der Gesellschaft bassiert (ein Mitglied hatte die Schnauze voll von deren obskuren, menschenverachtenden Plänen) und aufzeigt, dass sämtliche US-Präsidenten (außer Trump!) von dieser Gesellschaft kamen. Sowohl Demokraten als auch Republikaner sind dort vertreten und missbrauchen die Hegelsche Dialektik für ihre Zwecke, in dem sie ein Thema stets von 2… Read more »