Wahlsieger ist der britische Souverän

Brexit oder lieber doch nicht? Brexit oder lieber doch nicht? / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open Library: https://pixabay.com/de/photos/brexit-eu-europa-gro%C3%9Fbritannien-4011711/
 

Es ist falsch, den Wahlausgang in Großbritannien parteipolitisch zu interpretieren. Im Grunde genommen, standen politische Inhalte gar nicht zur Wahl.

Zunächst einmal ist der Wahlausgang in Großbritannien ein Sieg der Demokratie. Gegen alle medialen Widerstände, gegen alle düsteren Prophezeiungen und sogar Drohungen aus dem politischen Raum haben sich die Briten mit überwältigender Mehrheit für den Brexit entschieden. Klarer Wahlsieger ist der britische Souverän. Er hat sich durchgesetzt.

In der politischen Konkurrenz haben sich die Tories mit Premierminister Boris Johnson klar gegen Labour und den Rest des britischen Parteienspektrums gewonnen. Ebenso bemerkenswert aber ist neben dem Sieg der Konservativen der Erfolg der schottischen Nationalpartei, die in fast allen Stimmbezirken Schottlands gewann und die Zahl ihrer Sitze im Unterhaus um 13 auf 48 erhöhen konnte. Wie der Sieg der Tories, so gründet auch ihr Erfolg auf einer klaren Brexit-Aussage: Schottlands Nationalisten, die inhaltlich eigentlich Sozialdemokraten sind, wollen in der EU bleiben und drängen Johnson nun zu einem weiteren Referendum.

Keine inhaltliche Abstimmung

Es wäre also falsch, den Wahlausgang vor allem parteipolitisch zu interpretieren. Bei dieser Parlamentswahl wurde im Grunde gar nicht über politische Inhalte abgestimmt, sondern allein über die Haltung der Parteien zum Brexit. Wer immer also jetzt versucht, das Ergebnis als Sieg für konservative Positionen und eine Niederlage für sozialistische oder sozialdemokratische Inhalte zu interpretieren, der liegt falsch. In dieser Wahl haben die Briten in erster Linie für oder gegen die Europäische Union, für ein souveränes Großbritannien oder ein in die EU integriertes Großbritannien gestimmt.

Dabei erhielt Johnson massive Wahlkampfhilfe von den Brexit-Gegnern. Deren geradezu hysterische Medien-Kampagnen gegen den Ausstieg des Landes aus der Europäischen Union haben letztlich genau das Gegenteil bewirkt. Unter dem öffentlichen Druck schlossen sich immer mehr Menschen dem Brexit-Lager an. Johnson hat das früh erkannt. Das ist sein Verdienst. Jetzt muss er zeigen, ob er etwas daraus machen kann.

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Über Günther Lachmann

Der Publizist Günther Lachmann befasst sich in seinen Beiträgen unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

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hubi stendahl
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hubi stendahl

Der Sieg der Brexit-Befürworter war von Beginn an klar. Sämtliche Medienberichte im in und Ausland waren lediglich Wahlkampfhilfe für Corbyn, damit die Partei nicht den Weg der SPD gehen muss. Die Menschen wollen keinen Superstaat, in dem sie als nummerierte Einheit verwaltet werden. Selbst mit einem ´Enfant Terrible` Boris Johnson, der übrigens über X-Ecken mit Diana, Beatrix von Storch😂 und der Queen verwandt ist, haben sich die Engländer nicht nur für den Austritt, sondern möglicherweise unwissentlich für ein Handelsabkommen mit den Geschwistern im Geiste, den USA entschieden, damit die Angelsachsen über diesen Weg geeint bei der anstehenden Neuorientierung der Kontinente… Read more »

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Diese Wahl sollte ein Warnsignal an die deutsche Politik sein mit ihrem weiter so.
Als Ergänzung dieser Beitrag bei TE:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/brexit-sechs-alarmsignale-aus-grossbritannien-fuer-die-groko/
Auszug;
Der große Erfolg von Boris Johnson ist nicht nur auf seine Haltung zum Brexit zurückzuführen. Über seine Innen- und Wirtschaftspolitik wurde in Deutschland kaum berichtet. Dabei könnte sie ein Signal sein für die GroKo.

dragaoNordestino
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Ja Boris Johnson hat gewonnen. Das krude Wahlsystem (“The winner takes it all”) hat Johnson gewinnen lassen.

Ein weiterer Sieg für die 1% der elitären Profitgangster….. Johnson wird Grossbritanien a la Bolsonaro & CO. umbauen, die Menschen dort können einem jetzt schon leid tun….

Alles aber auch alles wird privatisiert werden….

Wie auch immer…… bald werden wir sehen, ob mit Johnson aus GB ein Kleinbritanien wird…..

vier
Gast
vier

@drachen: “Ein weiterer Sieg für die 1% der elitären Profitgangster….. Johnson wird Grossbritanien a la Bolsonaro & CO. umbauen, die Menschen dort können einem jetzt schon leid tun….” Mag sein, aber „Wahlsieger ist der britische Souverän“-und anscheinend müssen die Briten nicht das gleiche Schicksal in einer “Sowjetunion 2.0” ala Brüssel mit uns teilen. Der Brexit ist damit (mit dieser Wahl) zu einem Symbol geworden für den Niedergang (der von den Völkern in dieser Form nicht gewollten und nicht gewählten) EU. Die Briten wollen mit Gewalt weg von diesen ferngesteuerten Moloch Brüssel- wollen ihr Land zurück, ihre Selbstbestimmung zurück. Trotz der… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@vier … und anscheinend müssen die Briten nicht das gleiche Schicksal in einer „Sowjetunion 2.0“ ala Brüssel mit uns teilen. Man sollte vorsichtig damit sein was man sich wünscht. …. Eine nette erzkonservative lediglich auf die 1 % der elitären Profitganster und deren Handlanger zugeschnittene neoliberale Gesellschaftsform (Brasilien USA Chile unsw.) können Sie sich vermutlich nicht vorstellen. Wo Leute reihenweise in den Korridoren der Hospitäler verenden… die Renten und Löhne gerade noch für ein Stück trockenes Brot reichen…. wo man jeden Tag 5 Stunden unterwegs ist, um ein Armutslöhnli zu kriegen unsw. Kleinbritanien wird vermutlich die BRD, als Billiglohnland und… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao Zitat: Wo Leute reihenweise in den Korridoren der Hospitäler verenden… die Renten und Löhne gerade noch für ein Stück trockenes Brot reichen…. wo man jeden Tag 5 Stunden unterwegs ist, um ein Armutslöhnli zu kriegen usw.” Wo meinen Sie findet das gerade statt? In der BRD? Chile und die USA können Sie nicht ernsthaft meinen. “Die allgemeine medizinische Versorgung in Chile ist gut!”: In den USA konnte ich bisher auch kein “reihenweises Verenden” in Krankenhäusern ausmachen: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Health_Care_USA_2017.svg https://www.trekkingchile.com/de/chile-info-reise-tourismus-trekking-wandern-suedamerika/leben-und-arbeiten-in-chile/gesundheitswesen-in-chile/ Ganz anders im marxistisch-leninistischen als Polizeistaat geführten Eritrea, wo zwar die Ärmsten der Armen sich kostenlos einer jämmerlich miserablen Grundversorgung bedienen… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl ….. stendahls Geschwätz zum Gesundheitswesen Brasil Chile USA…

Brasil:

http://3.bp.blogspot.com/-Zi3Wn8z2mss/VofgjowmjOI/AAAAAAABvOs/iCcTbvh5wjA/s640/saude_emergencia_hospital_containers_apatrulhadalamblogspotcom.jpg

Chile:

A dura realidade da saúde pública no Chile: ‘Se você não tem dinheiro, morre’
comment image

https://carlosagaton.blogspot.com/2016/11/chile-miserias-de-la-salud-publica.html

https://www.dailykos.com/stories/2017/6/23/1674507/-A-simple-way-and-horrifying-way-to-explain-Trumpcare-s-impact-on-all-Americans

Informieren Sie sich und werfen Sie wenn Ihr neoliberales Elite-Lobby-Megaphon weg.

vier
Gast
vier

@drachen: “Wo Leute reihenweise in den Korridoren der Hospitäler verenden… die Renten und Löhne gerade noch für ein Stück trockenes Brot reichen…” – ein elendes Bild malen sie hier – und genau das soll all diejenigen erwarten, die einen Zentralstaat EU ablehnen und wie die Briten dann lieber den Austritt wählen? Wem wollen sie damit erschrecken – Kinder oder Autisten? Bereits vor der EU gab es eine EWG- eine wirtschaftliche Gemeinschaft in Europa, in der es den Mitgliedsstaaten und deren Bürgern auch nicht schlecht ging- warum nicht dahin zurück? Geht nicht? Aus Machtgründen? Aus Karrieregründen? Wer sagt denn, dass ein… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao Ihr unbekannter Verfasser “3.bp.blogspot.com/” mag diese Sichtweise haben, weil er vielleicht seine KV (Isapres 7% in Chile oder staatl.Fondo Nacional de Salud FONASA ) nicht bezahlt hat. Auf dem Bild kann ich jedenfalls nur wartende Patienten sehen und keinesfalls diesen Unsinn, dass dort Menschen “verenden”, bestätigen. In Deutschland zahlt man übrigens 12-15 % und die Behandlung ist umfangreicher. Nun könnte könnte ich auch nach Ihrem Gusto argumentieren und Ihnen aus einem deutschen Krankenhaus “verendende Patienten” im Krankenbett auf den Fluren zeigen, die vielleicht im gewünschten Zeitrahmen nicht weiter behandelt werden: Ein Austauscharzt berichtet aus Chile: “Ich dachte, dass mich… Read more »

vier
Gast
vier

@drachen: Sie meinen: “Man sollte vorsichtig damit sein was man sich wünscht. …. Eine nette erzkonservative lediglich auf die 1 % der elitären Profitganster und deren Handlanger zugeschnittene neoliberale Gesellschaftsform (Brasilien USA Chile unsw.) können Sie sich vermutlich nicht vorstellen.” Und recht haben sie damit- sowohl mit der Vorsicht (“…was man sich wünscht…”) , als auch damit, dass ich mir die herrschende Plutokratie und Kleptokratie und “Rent-Seeking und Lobbying” von ihren Gangstern nicht “nett” vorstellen kann. Indes die Bezeichnung “erzkonservativ” für die “Profitgangster” sollten sie überdenken, denn diese “Profitgangster”- ich sage dazu auch “Machteliten”- sind keineswegs “erzkonservativ”, sondern nutzen jedes… Read more »

vier
Gast
vier

Zitat fehlt oben (vorl. Abs.): “Doch Soros hat auch eine Hoffnung: Die Grünen.”

Hans
Gast
Hans

Das es ein “Kleinbritannien” wird – welch eine Freude wäre das – ud ein kleiner Ausgleich in der Geschichte all der barbarisch Unterdrückten und Ausgebeuteten durch diesen Inselraubstaat.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Wer die letzten Jahre regelmässig bei Michael Neun gelesen hat, war immer gut informiert. Der deutschen Presse, Inbegriff der gekauften Meinung, schenke ich schon viele Jahre keinen Glauben mehr, insonfern keine Überraschung was die Geschehenisse auf der Insel anbetreffen. Wie gewohnt schrieb Thierry Meyssan bereits im September d.J. einen sehr interessanten Artikel zu dem Thema Brexit, EU und Demokratie Auszug: Boris Johnson ist ein reines Produkt des Eton College, obwohl teilweise in den Vereinigten Staaten erzogen (er verzichtete 1996 auf die US-Staatsbürgerschaft, um für das House of Commons zu kandidieren). Er ist ein Schüler der beiden großen Persönlichkeiten des Britischen… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

…kleiner Fauxpas meinerseits, nicht Michael Neun, sondern Michael Klein von ScienceFiles war gemeint…

Rob Lindt
Gast
Rob Lindt

Wer ein wenig die Briten kennt, die wirklichen, also die diese Insel schon länger bevölkern und noch vor ca. 150 Jahren 25% der Erde mit ca. 400 Millionen EW (damals!) beherrschten, war klar dass 1.) es kein zweites Referendum geben wird, einmal “gewonnen” oder “verloren” ist man dann dem fair play verpflichtet, auch wenn man vorher mit den übelsten Tricks gegeneinander vorgegangen ist 2.) dann 1.) durchgezogen wird, was beschlossen wurde und jeder der das nicht kann oder macht, wird als gelinde gesagt Weichei bezeichnet und ist für immer dem absolut hinterhältigen Spott total auf alle Zeiten ausgeliefert. 3.) dass… Read more »

Incamas SRL
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Also ich habe am Mittwoch eine Umfrage gesehen die 339 Sitze also die absolute Mehrheit für die Konservativen zeigte. Nun sind es wohl 359 Sitze, noch besser ! Ich würde behaupten die deutschen Medien kannten diese Umfrage auch. Da fragt man sich ob sich hier die deutschen Medien angeführt vom Großmeister der Schwätzer Claus Kleber in Ihrer Dummheit in “Wahlkampf” versuchen ? Nur interessiert das dumme Geschwätz von ARD, ZDF niemand auf der Insel und deutsch spricht dort auch fast niemand !

Friedolin
Gast
Friedolin

Wahlsieger ist der britische Souverän Man darf nicht alt werden! Für die jungen Leser: als ich Kind war, bin ich mit der jungen Ziege unserer Nachbarn um die Wette gelaufen, hat viel Spaß gemacht. Ziegen sind intelligente Tiere. Man bringe sie auf eine Wiese mit einem Elektrozaun. Sie gehen einmal zu dem Zaun und bekommen einen Schlag der weh tut, dann ein zweites Mal. Ein drittes Mal aber nicht, denn sie haben gelernt: mach das nicht, tut weh. Als Mensch geht man mit 18 oder 20 das erste Mal wählen, weil die Wahlversprechen der Partei x fand man gut. Dann… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Die große Abschreibung! Oder warum auch die werten Mitforisten nicht mehr gebraucht werden… Die private und öffentliche Überschuldung explodiert allerorten in der exponentiellen Weise, die dem Kack – System des Schuldgeldes eben innewohnt. Die Märkte sind gesättigt und schrumpfen. Die Meute beißt sich um die schwindende Beute. Würden heiße Kriege noch zu einer Lösung führen, wären sie schon längst im Gange. Aber Kernwaffen hinterlassen keine Sieger. Dank der sich global zuspitzenden Polarisierng zwischen den Armen und Reichen bleibt den meisten immer weniger für das tägliche Überleben. In den reicheren Staaten erfolgt der Massenkonsum in steigendem Maße auf der Basis von… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @@waltomax “Es geht um Lohndrückung und den Import von Konsumenten billigster Massenwaren.” Das ist vordergründig natürlich richtig. Es geht aber um viel mehr. Fast alle soziologischen Bewegungen die wir in den letzten Jahrzehnten sahen, trugen den Charakter des Widernatürlichen, der Verwirrung des Geistes und der Spaltung der Menschen in sich. Ob Techno, Black-Metal oder Rap-“Musik”, mit dem Verschmieren der Innenstädte, Kunst, die auf den Jahrmarkt gehört, statt bei Sotheby´s Millionen zu bringen, ob das Wiedererstarken des gescheiterten Marxismus, der den Totalitarismus in sich trägt, die Zerstörung von Familie und Kultur mitsamt Sexualität, alle Vorgänge sind in der Zeitfolge fein… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

waltomax
Gast
waltomax

Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg eben zum Propheten Wir stellen erade eine feudale Gesellschaft wieder her, in wecher ein klares Oben und Unten herrscht. Das abhängige Unten droht schon länger auszudünnen und wird schon seit ca. 1960 durch Zuwanderer ersetzt. Inwischen ist es billiger, wenn Afrika nach Europa ausgedehnt wird und hier konsumiert. Da spart man sich die Kriege um die fernen Märkte und verkloppt seine Glasperlen nicht mehr an die Ureiwohner, sondern bringt seinen Ramsch eben bei den in Europa Angesiedelten an den Mann. Es lebe der Mischdeutsche Billiglöhner, ein Wegwerfmensch, dem das zum Leben… Read more »

heinss
Gast

Die größte Schnittmenge finde ich noch bei Waltomax. So ziemlich außer Fokus steht, daß es in der Politik um Macht geht, nicht um relativ eindimensionale Vorgänge wie den Brexit, der nur Mittel zum Zweck sein dürfte. Insoweit auch dürfte im Januar noch lange nicht Schluß sein, auch wenn Monstranzen durchs Land (die Länder) gejagt werden, mit viel Weihrauch und Pomp. Zieht man die Kreise der Überlegungen etwas weiter (bis ins vorletzte Jahrhundert?) so kann man den Brexit durchaus in anderen Zusammenhängen sehen. So gesehen hat die engl. Politik die des Kontinents übertölpelt und allemal bei dem, was sich EU-Bürokratie schimpft,… Read more »

Hans
Gast
Hans

Dass diese armselige Schmierenkomödie Brexit or no Brexit nun vielleicht doch noch zu einem Ende kommt, muss erst noch abgewartet werden. Denn dass der “wirkliche) Brexit ein Anstoss einer Bewegung weg von totaler Bevormundung sein könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Nach meiner Meinug gehören alle diese arroganten Ignoranten in Brüssel ohnehin hinter Gitter und nie wieder raus. Was das perfide Albion betrifft, so bin ich sicher, dass es eine weit profitablere “Lösung” im Auge hat – ganz im Sinne der englischen Raubpolitik der vergangenen Jahrhunderte.

heinss
Gast

Die haben ihre Queen niemals aufs Spiel gesetzt.

Sollte ich ein Drehbuch schreiben würde ich sagen, Exit mit Brimborium (fürs Volk: seht her, es gibt Demokratie), Abgabe aller Verpflichtungen und im Hinterzimmer gehts weiter wie vorher.

Die können ja gar nicht wirklich auseinander, die ehrenwerte Gesellschaft ist arrangiert und aufeinander angewiesen damit bloß keiner das Kartenhaus in Gefahr bringt.