„Deutscher, Ostdeutscher, Türke, Kurde – ich bin wohl alles“

 

Izzet Cagnac besaß den Dönerladen, in dem der Halle-Attentäter einen Gast erschoss. Es ist bemerkenswert, was er über Heimat, Rassismus und seinen Laden sagt.

Es ist – zugegeben – etwas ungewöhnlich, auf diesem Blog gleich zwei Tage in Folge eine „Spiegel“-Meldung aufzugreifen. Aber im Grunde halten wir uns ja das alte New-York-Times-Motto: „All the news that’s fit to print“ (Alle Nachrichten, die zum Drucken geeignet sind). Eine solche Nachricht ist die des Imbissbesitzers Izzet Cagnac aus Halle. Vor anderthalb Monaten tötete ein Attentäter einen Gast in seinem Imbiss. Der Attentäter hatte es eigentlich auf die Synagoge abgesehen. Weil er aber die Tür nicht aufschießen konnte, ermordete er dann eine Passantin, die ihm zufällig über den Weg lief, und den Gast in Cagnacs Dönerladen. Cagnac hat den Imbiss nun seinen beiden Mitarbeitern geschenkt, die den Angriff überlebten. Nicht nur diese Geste ist bemerkenswert, sondern auch das, was er über seine Wahlheimat Ostdeutschland sagt.

„Erfahrung mit Rassismus habe ich nie so richtig gemacht“

„Deutschland ist mein Zuhause. Ich habe mich hier immer sicher gefühlt“, sagt der 41-jährige türkische Kurde. Im Alter von sieben Jahren kam er von Igdir im Osten der Türkei zu seiner Familie nach Berlin. Das war 1985. Nach der Wende übernahm seine Familie 1999 den ersten Dönerladen in Halle. Inzwischen besitzt Cagnac mehrere Kioske und Imbisse in der Stadt.

„Früher gab es hier kaum Menschen wie uns, also Migranten“, sagt er. „Mich hat das nicht weiter beschäftigt, ich habe viel gearbeitet und hatte weniger Kontakt zu anderen.“ Inzwischen sei das anders. Er habe eine breite Stammkundschaft aufgebaut und er selbst eine enge Bindung an Halle. „Deutscher, Ostdeutscher, Türke, Kurde – ich bin wohl alles, aber mir ist das egal. Erfahrung mit Rassismus habe ich nie so richtig gemacht.“

Was Cagnac da sagt, mag so gar nicht zu den das gesellschaftliche Klima vergiftenden Parolen der Politiker von links bis rechts passen. Er widerspricht sowohl denjenigen, die einen typisch ostdeutschen Rassismus ausgemacht haben wollen, wie jenen, die Menschen nichtdeutscher Herkunft die Integrationsfähigkeit in die deutsche Gesellschaft und schließlich das Deutschsein absprechen. Cagnac bezeichnet Deutschland als seine Heimat und fühlt sich wohl in Halle. Seine guten Kontakte in die Türkei ändern daran gar nichts.

„Sie haben das verdient“

Am Tag des Attentats war er in Istanbul. „Zuerst rief mich ein Stammgast an, dann meine Freundin“, sagt er. Was sie erzählten, habe er zunächst gar nicht begreifen können. Zurück in Deutschland war er ein gesuchter Gesprächspartner. „Ich habe mit der Bundesfamilienministerin gesprochen, dem Bundespräsidenten, selbst mit US-Außenminister Mike Pompeo“, sagt der Imbissbesitzer dem „Spiegel“. Und weiter: „Vor ein paar Tagen sagte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Max Privorozki, er wisse nicht, ob er noch in Deutschland leben könne. Für mich ist das nicht so.“

Vor allem in den sozialen Netzwerken ist viel über Izzet Cagnac geschrieben worden. Er solle Geld vom Staat erhalten haben, wurde behauptet. Hat er aber nicht. Als Ministerpräsident Reiner Haseloff ihm eine Entschädigung anbot, lehnte Cagnac umgehend ab. Stattdessen kümmerte er sich um seine Mitarbeiter Rifat und Ismet Tekin. Die beiden standen im Laden, als der Attentäter den Gast erschoss.

„Den älteren kenne ich vom ersten Tag an, als er vor 14 Jahren nach Deutschland kam“, sagt Cagnac. „Was hätte ich gemacht, wenn sie getötet worden wären? Was hätte ich ihren Kindern gesagt? Die beiden sind meine treuesten Mitarbeiter. Ich würde es nicht mehr aushalten, davon zu profitieren, dass sie für mich weiter in diesem Laden stehen. Deshalb habe ich ihnen das Geschäft geschenkt. Sie haben das verdient.“

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Über Günther Lachmann

Der Publizist Günther Lachmann befasst sich in seinen Beiträgen unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

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Greenhoop
Greenhoop
4 Jahre her

Erfahrung mit Rassismus habe ich nie so richtig gemacht. Warum neigen so viele „freie Medien“ immer wieder dazu, sich exkulpieren zu müssen anstelle endlich akzeptieren zu können, dass dieser Schritt immer wieder nur in die Defensive führt und zumeist in entsprechender Resignation enden muss. Auf GEOLITICO wähnte ich uns eigentlich erheblich weiter, sind der gewünschten Transformation des Westens wohl bewußt und fallen nicht weiter darauf herein, durch möglichst viele Beispiele uns bestätigen zu lassen, das es in Wirklkeit diese Nazis gar nicht (mehr) gibt, der Rassismus ein Erfindung ist, um uns zum Schweigen zu brigen – dieses Ziel wurde gut… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Greenhoop
4 Jahre her

Hallo Greenhoop, „Warum neigen so viele “freie Medien” immer wieder dazu, sich exkulpieren zu müssen…“ Weil sie genauso Teil des Umerziehungsprogramms waren, denen sich nur wenige entledigen konnten. Sie erinnern sich, dass wir vor 3 Jahren bereits mit dem Artikel „Der Plan der Angela Merkel“, der natürlich nicht ihr eigener war, auf dieser Seite den Überbau des Theaters freilegten und die Ziele beim Namen nannten. Damals konnten wir einige Puzzle-Teile nur spekulativ einbauen. Was hat es gebracht? Man geht seiner Wege, harrt der Dinge und wartet darauf, dass irgendwer Verantwortung übernimmt. Einen Schritt weiter sind wir. Vor ein paar Stunden… Read more »

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

Einen Schritt weiter sind wir. Vor ein paar Stunden haben die Heuchler und Profiteure im EU-Parlament den europaweiten Klimanotstand mit überragender Mehrheit ausgerufen.

Guten Abend @hubi,

und ich gehe jede Wette ein, dass die Realisierung des Klimanotstand schon längst vorbereitet wurde, der richtige Zeitpunkt genutzt werden wird, um die Schlafwandler gänzlich zu überzeugen und den unbelehrbaren Rest, die Uigurische Erfahrung machen zu lassen. Es ist so simple, so durchschaubar und dennoch wollen es die Wenigsten glauben.

Die Vereinigten Staaten von Europa werden über diesen Hebel realisiert werden, oder weshalb ruft nur dieser Kontinent den Notstand aus.

Friedolin
Friedolin
Reply to  Greenhoop
4 Jahre her

@ Greenhoop … die uigurische Erfahrung Was wäre, wenn ein Volksstamm seinen kleinen Mädchen rituell beide Ohrmuscheln abschneiden würde? Und man würde versuchen, sie davon abzuhalten und zu entwöhnen? Sicher eine schlimme Erfahrung für den Volksstamm oder die Durchsetzung des Menschenrechts auf Unversehrtheit für die wehrlosen kleinen Mädchen? Wem gibt man da den Vorzug. Die alten Chinesen haben früher den (reichen) Frauen durch Umwickeln die Füße verkrüppelt, das Schönheitsideal waren kleine Frauenfüße. Den Mandschus (?) wurden die Zöpfe abgeschnitten, auch so Gewohnheiten, deren Abschaffung nicht immer ohne problematische Erfahrungen verlief. Muss da auch dem „Drachen“ (mal nett gemeint) Recht geben!… Read more »

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  Friedolin
4 Jahre her

@Friedolin

Wer wollte ein(en) Gulag mit irgendeiner anderen Variante vergleichen wollen, insofern sich das von mir genannte Beispiel nur indirekt auf die bekannten chinesischen Probleme bezog.

Sie sind lediglich ein weiteres (bekanntes) Störelement auf GEOLITICO und lenken bewußt vom eigentlichen Thema ab – Zeit für ein neues Teammitglied.

Friedolin
Friedolin
Reply to  Greenhoop
4 Jahre her

@ Greenhoop Sorry, wollte Sie nicht verärgern, stimme Ihren Ausführungen oft zu. Aber sich sachlich auszudrücken ohne jemand anderen dabei auf die Füße zu treten, ist auch eine Kunst, die man lernen kann, hoffenlich lernen wir das hier bevor die Umerziehungsgulags auch bei uns und zwangsweise Einzug halten. Andererseits, überlege ich, ob ich mich nun gebauchpinselt fühlen darf, da Sie mir eine Bekanntheit zuschreiben, auf diesem Blog und als (kritischen) Zwischenrufer oder wie Sie es nennen, als Störelement. Dazu ein kurzer Ausschnitt einer Ansprache von „P.“: „Wir alle haben etwas, was uns ein wenig nervt, eine kleine dumme Sache, nämlich:… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Friedolin
4 Jahre her

„Was wäre, wenn……“ Ich denke, dass Sie sich hier vergaloppieren. An der Spitze einer Analyse der Vorgänge steht nicht die Frage, ob orientalische Genitalverstümmelung, Schneiden, Wickeln oder Pressen von Körperteilen oder Psychoterror in Gefängnissen moralisch verwerflich ist und ggfls. ein Eingreifen von Außerhalb rechtfertigen. Es geht zu Anfang nach gründlicher Recherche im allgemeinen um die Erkenntnis, dass große Zentralstaaten Minderheiten mit Gewalt unterdrücken und damit der Zerstörung der Kulturen, der natürlichen Vielfalt den Weg ebnen. An der Spitze stehen immer totalitäre Systeme, hier China. Im Fall der Uiguren, sehen wir eine Achterbahnfahrt der Religionen, vom Manichäismus (radikaler Dualismus) über zentralasiatischem… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

@stendahl …. Sie erinnern sich, dass wir vor 3 Jahren bereits mit dem Artikel “Der Plan der Angela Merkel”, der natürlich nicht ihr eigener war, auf dieser Seite den Überbau des Theaters freilegten und die Ziele beim Namen nannten.

Hmm ja, Ihre grosse nationalkonservative, völkische Erzählung die auf der Welle des Elends, dass der neoliberale Kapitalismus überall auf der Welt verbreitet, reitet und dieses Elend zu ganz eigenen Zwecken Missbraucht…..

Wer erinnert sich nicht an dieses Machwerk…. allerdings @greenhoop war nicht dabei

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

@dragao

Wenn Sie das nachfolgende Video von KENFM gesehen haben, dass sich mit den Werkzeugen der Manipulation der Massen, zu denen Sie gehören, auseinandersetzt und sich darin wiederfinden, dann haben Sie den ersten Schritt gemacht zu verstehen. Wenn Sie das darunterliegende Video ansehen, in dem der der Kurz-Film „Das Milgram Expreriment“ den Kern einer Botschaft transportiert verstanden haben, dann hätten Sie einen zweiten Schritt gemacht. Nur ran, vielleicht schaffen Sie das:

https://www.youtube.com/watch?v=WHNkwO5s6So&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=0MzkVP2N9rw

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

@stendahl .. Wenn Sie das nachfolgende Video von KENFM gesehen haben, dass sich mit den Werkzeugen …

Was ist los @stendahl..?? .. Mit dem „Die Menschenmacher und wir“, sind Sie doch offensichtlich auf der falschen Weide…..

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

@dragao Ihr Problem ist, dass Sie nichts verstehen (WOLLEN). Ein massenpsychologisches Problem, dass ich Ihnen zur Heilung schon einige Male erklärt habe und bei uns große Teile der Bevölkerung erfasst hat. Hätten Sie etwas verstanden, hätten Sie bereits zu Beginn die Frage gestellt, warum ich bei den vorliegenden Geschehnissen um die Uiguren diese als Opfer sehe, ungeachtet der Tatsache, dass sie einer mittelalterlichen Religion anhängen, die ihnen aus Machtgründen oktroyiert wurde. Heute ist sie den Mächtigen hinderlich, denn das Gebiet soll erschlossen werden. Da sind Kulturen im allgemeinen hinderlich. Übrigens ist der praktizierte Islam dort eine Art Light-Version, die sich… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

@stendahl ….. Sie haben noch immer nicht verstanden, sich von den einmal erlernten Dogmen zu lösen.

Schön für Sie, dass Sie immer alles ganz genau und als einziger auf diesem Planeten zu wissen scheinen…. dies sollte jedoch kein Grund sein, immer wieder von weit oben im Affenbrotbaum, oberlehrerhaft und diffamierend herunter zu schreien.

urs
urs
4 Jahre her

Der Quoten-Reichsbürger muss hier natürlich auch kommentieren, traurig.

Nathan
Nathan
4 Jahre her

Es wird im Artikel überdeutlich, daß hier die Parallelgesellschaft par excellence beschrieben wird. Der Typ ist die Anlaufstelle (= Ankerzentrum!) für noch weitere Überfremdung, siehe sein „Personal“ und seine bestehende Verbindung zu Istanbul. Seine übrigen typischen ungelernten Gastarbeitergewerbe dürften nach demselben Schema funktionieren wie beim kleinen Lebensmittelhändler nebenan. Das Personal bei deutschen Firmen, auffällig z.B. bei Lidl, zeigt, wie die Parallelgesellschaft Fuß gefasst und am Verdrängen und Übernehmen ist. Im Fernsehen werden in letzter Zeit aus Tausenden Spezialisten und Moderatoren auffällig nur noch Menschen mit „Migrationshintergrund“, wohl ganz bewußt, ausgesucht und präsentiert. Das Fatale ist, daß es Deutsche gibt, die… Read more »

Wayne Podolski
4 Jahre her

Ich behaupte mal, der Herr Cagnac hat sich auf Einladung des Verfassungsschutzes/Mossad in Istanbul aufgehalten, der seine Pinte für eine spezielle Aufführung benötigte. Ich habe das Video des Schützen von Halle gesehen und kann bestätigen, das alle beteiligten als Schauspieler zu schlecht sind, um beim RTL-Blaulichtreport teilnehmen zu können. Als der Schütze zum ersten Mal in den Imbiss rein ist, flohen zwei Leute hinter den Kühlschrank. Der Schütze schoss daraufhin mit seiner Apparatur, die in erster Linie nur knallen und qualmen konnte in die Dunkelheit, man konnte nicht erkennen, ob da jemand getroffen wurde. Dann ist er wieder raus und… Read more »

Argonautiker
Argonautiker
4 Jahre her

Izzet Cagnac beschreibt eigentlich sehr deutlich seine Resigniertheit gegenüber dem Dilemma, allerdings zeigt es auch, daß er, um diesem Dilemma zu entgehen, eine Flucht zum eigenen Kern seines Selbstes antritt. „Deutscher, Ostdeutscher, Türke, Kurde – ich bin wohl alles, aber mir ist das egal. Erfahrung mit Rassismus habe ich nie so richtig gemacht.“ Cagnac ist es mittlerweile egal zu wessen Gemeinschaftswesen er zugehörig ist, wichtig für ihn ist sein inneres Zentrum. Das zeigt, wie stark die Zerstörung von Zugehörigkeit zu natürlichen Gemeinschaftsformen schon fortgeschritten ist. Übrig bleibt nur noch das Einzel wesen. „aber MIR ist das egal“. Dieser angehängte Satzteil,… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Argonautiker
4 Jahre her

@ Argonautiker …. Cagnac ist es mittlerweile egal zu wessen Gemeinschaftswesen er zugehörig ist, wichtig für ihn ist sein inneres Zentrum.

Möglich… jedoch ist dies lediglich Ihre Interpretation des gesagten. Genausogut kann sich Cagnac ganz einfach der globalen Menschenfamilie (Ganser) zugehörig fühlen.

Ich kann dies sogar nachfühlen, denn zumindest mir gehts so… Mit Staaten, insbesondere Nationalstaaten habe rein gar nichts am Hut. … Die Probleme heutzutage sind eh alle global…..

Nationalismus a la Trump bedeutet lediglich Imperealismus.

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

@ dragao Natürlich ist das meine Sichtweise, wessen auch sonst? Zu einem globalen Dorf, in dem es eine von den Menschen bestimmte Fluktuation zwischen den Völkern, unter Beibehaltung der jeweiligen Eigenart gäbe, wäre auch nichts zu sagen. Davon sind wir derzeit aber nie weiter entfernt gewesen als jetzt. Derzeit gibt es eine politische, finanzielle, religiöse „Elite“, welche, um ihre gehobene Position sichern zu wollen, einen Zwang auf die Erschaffenden ausüben, sich zu einem von dieser Elite gesteuerten Mischvolk eines guten Konsumenten transformieren zu lassen, weil sie ihre hohe, herrschende Position, eben nur dann halten können, wenn sie alles immer mehr… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Argonautiker
4 Jahre her

„Transformation zu einem Globalen Kaufhaus.“ Den Vergleich merke ich mir😎. „Trump versus Greta sind Teile der zwei Seiten der gleichen Medaille des Irrtums.“ Das ist die wichtigste Feststellung, die aber in den Naiven und Ahnungslosen nur Unverständnis und mitunter Aggression auslöst. Denn: „Der unumstößliche Beweis kann von einem gebildeten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen.“ (Gustave Le Bon) Wir hätten auch nie über die psychische Verfassung von Politikern und KOnzernlenkern, die ja auch nur Angestellte sind, diskutieren müssen, denn deren Charakter und deren Eigenschaften sind hinlänglich bekannt. Was für… Read more »

vier
vier
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

„Deutscher, Ostdeutscher, Türke, Kurde – ich bin wohl alles“- steht in fetter Leucht-Schrift an den Wänden meines Appartement’s- wie könnte ich das sonst erkennen, wenn das Licht ausgeht und mit Leuchtschrift sieht man das Wichtige auch im Dunkeln. Das Zimmer ist ansonsten rein-weiß, rund und hat Gummiwände. Jeden Morgen, den der fürsorgliche Staat neu entstehen lässt, kommen meine Hirten in weißen Anzügen und führen mich in die grenzenlose Freiheit- ein schöner Hof 3×3 Meter, sauber betoniert und umgeben von 10 Meter hohen stabilen und soliden Mauern- super- ich fühle mich wohlig sicher. Der Spaziergang beginnt, nachdem mir eine prächtige Jacke… Read more »

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  vier
4 Jahre her

@vier Interessant an unserem Wahnsinn ist, daß er in unserem genetischen Code manifestiert ist. So ist es möglich anhand der Doppelhelix die Zugehörigkeit zu Ethnien nachzuweisen, die Staatsangehörigkeit ist hingegen nicht vermerkt. Warum? Ähh… Nazi! Sollte dies vielleicht ein Anzeichen sein, daß der Schöpfung, oder in ihrer Spiegelung, der Evolution, die Ethnische Zugehörigkeit von Bedeutung ist, auf die Staatsangehörigkeit zur Information an unsere Nachfahren jedoch verzichtet wird. Dreist. Wirklichkeit versus Konstrukt. Wahrscheinlich hat sich die Doppelhelix einfach vertan. Verrückt geworden. Ethnien sind nicht wichtig, deutsch ist, wer in Deutschland lebt. Wahrscheinlich dreht sie sich auch noch rechts rum die blöde… Read more »

vier
vier
Reply to  Argonautiker
4 Jahre her

Wir haben den „Entscheid“ über unsere Zukunft bereits durch den heutigen Wahnsinn der blinden Wurzelvergiftung zugestellt bekommen- indes: können nicht lesen, auch nichts ändern. Der „Baum“ stirbt. „Im Sein hat sich anfänglich jedes Geschick des Seienden schon vollendet.“ M.H. „Doch laßt nun ab, und nie mehr fürderhin Die Klage wecket auf; Überallhin nämlich hält bei sich das Ereignete verwahrt ein Entscheid der Vollendung.“ Sophokles Und das Schauspiel macht stumpfsinnig, im Versuch die eigne Macht zu erhalten, dort weiter: „Wo Missgestalt in Missgestalten schaltet, das Ungesetz gesetzlich überwaltet, und eine Welt des Irrtums sich entfaltet.“ J.W.v.G – Faust-wie auch: „Herein, hinaus,… Read more »

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  vier
4 Jahre her

@vier „Die Deutschen – ein Fellachenvolk geworden?“ Leider würde ich diese Aussage erweitern, denn das Künstliche macht derzeit auf der ganzen Welt Jagd auf alles Lebendige, auf alles Gewachsene, auf JEDES Volk. Es erfreut die Jäger, wenn sie Gewachsenes fallen sehen, zeugt es doch von baldiger Vollendung des großen,- des ganz großen Werkes. 3 Grad Krebs, durch dieses Jammertal müssen alle Völker gehen, geschändet und verbrannt, mit einem Atemzug verweht, woraus sich, so Schöpfung will, Phönix sich erhebt. Rettet die Welt, oh rettet die Welt, was ist geschehen? Retten kann nur, wer Luzifer zum dienen bringt, wer ihn zum Herrscher… Read more »

Friedolin
Friedolin
4 Jahre her

Die Grundlage für ein Zusammenleben sollte die Humanität sein. Den anderen Menschen mit Respekt, Achtung und als jemand zu begegnen, der ebenbürtig mit mir selber ist. Gelingt mir längst nicht immer, aber je mehr ich mich dem annähere, um so besser für mich oder für mein Innenleben oder für meinen guten Schlaf. Damit Menschen zusammenleben können, besonders auf engem Raum, braucht es gewisse REgeln, und damit diese eingehalten werden, einen Staat. Die wenigen, die den Staat führen oder repräsentieren, sind daher urprünglich für die vielen da. Das hat sich leider gedreht: heute sind die vielen für die wenigen (da oben)… Read more »

Friedolin
Friedolin
4 Jahre her

Noch ein Zusatz: war vor zwei Jahren in Südengland. Es war sehr heiß und der Taxifahrer zeigte mir stolz seine leere 1,5l Plastikflasche: er tränke nichts, wegen Ramadan. Da fuhr doch in einer Großstadt im Ramadan ein Busfahrer gegen eine Hauswand, Dehydration ist möglicherweise genauso wenig fahrertüchtigend wie zuviel Alkohol. Ein Han Chinese in Sinkiang, der dort schon ewig ansässig ist, hat doch auch ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Vielleicht kann man sich dort – Uiguren und HanChinesen – auf diese Lösung verständigen, dass man mit dem Ramadan den ganzen Monat die orthodoxen Sabbatgesetze einführt: nichts fährt mehr, Atomkraftwerke werden… Read more »

Gustav
Gustav
4 Jahre her

Multikulti-Weihnachtszeit
von Fragolin

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
Der Messermann durch die Straßen rennt
Machetenklingen lustig blitzen
LKWs über den Weihnachtsmarkt flitzen
Einzelfälle grüßen jeden Tag
in London, Berlin oder auch Den Haag,
Kirchen brennen im Frankenland
Schweden ist in Bandenhand
freuet euch, oh Christenheit
s‘ist Multikulti-Weihnachtszeit!