Finanzpolitischer Point of no Return überschritten

 

Auf die drohende Rezession wollen die Zentralbanken mit geld- und fiskalpolitischen Notmaßnahmen reagieren. Diese Maßnahmen bedrohen den Wohlstand ganz direkt.

Die Anzeichen eines weltweiten Wirtschaftsabschwungs nehmen zu. Beispielweise sind die Einkaufsmanagerindizes Deutschlands, Chinas und Japans bereits auf ein Niveau gefallen, das auf eine Rezession hindeutet. Jetzt hat ein weiterer sehr bewährter Rezessions-Indikator ein wichtiges Signal gegeben: Die US-Zinsstruktur.

Unter der Zinsstruktur versteht man die Höhe der Zinssätze gleicher Bonität, aber verschiedener Laufzeiten. Normalerweise sind die langfristigen Zinsen höher als die kurzfristigen. Von einer inversen Zinsstruktur spricht man, wenn es umgekehrt ist. Das kommt nur selten vor. Aber wann immer es der Fall gewesen ist, kam es anschließend zu einer Rezession. Genau diese Konstellation ist jetzt eingetreten.

Aufschlussreiche Studie

Vorige Woche hat ein amerikanischer Hedgefondsmanager eine interessante Studie dazu veröffentlicht. Darin prüft er, wie sich der S&P 500 entwickelt hat, wenn er genauso wie jetzt weniger als 8 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt, aber niedriger als sechs Monate zuvor war, und die Zinsen 10-jähriger geringer waren als die Zinsen 3-monatiger US-Staatsanleihen.

Das beeindruckende Ergebnis dieser Analyse legt drei Vermutungen nahe: Erstens dürfte der S&P 500 sein Hoch des vorigen Jahres wohl nicht mehr übersteigen. Zweitens sollte die nächste Abwärtswelle kurz bevorstehen. Drittens dürften die Kurse in dieser Abwärtswelle unter das Dezember 2018-Tief fallen.

Vorige Woche deutete schon vieles darauf hin, dass die Rally an den Aktienmärkten zu Ende geht. Jetzt ist mit der hier beschriebenen Entwicklung ein weiteres starkes Argument hinzugekommen. Die nächsten Wochen versprechen also sehr spannend zu werden. Nutzen Sie die gestiegenen Kurse als guten Verkaufszeitpunkt Ihrer Aktien, wenn Sie noch investiert sind.

Fiskalpolitische Notmaßnahmen

Der Goldpreis ist von August 2018 bis Mitte Februar dieses Jahres um gut 15% gestiegen. Dann setze eine Konsolidierung ein. Aus Sicht meiner Indikatoren wäre es ideal, wenn sich diese Korrektur bis etwa Mitte Mai fortsetzen und zu einer bullishen charttechnischen Formation entwickeln würde. Diese Formation würde dann gewissermaßen als Sprungbrett für den großen Ausbruch nach oben dienen, den ich aufgrund zahlreicher bullisher Indikatoren und Modelle erwarte.

Im Einklang mit dem Goldpreis haben auch der Gold Bugs Index (HUI) und der XAU Goldminen Index ihre Konsolidierung fortgesetzt. Das entscheidende charttechnische Signal wurde allerdings schon Ende Januar gegeben. Das zeigt der folgende Chart des XAU Goldminen Index.

Dieser Index hat Ende Januar ein starkes charttechnisches Kaufsignal gegeben (blauer Kreis). Quelle: Stockcharts.com / Claus Vogt

Dieser Index hat Ende Januar ein starkes charttechnisches Kaufsignal gegeben (blauer Kreis). Quelle: Stockcharts.com / Claus Vogt

 

Hier liefen Ende Januar gleich drei verschiedene Widerstandslinien nahezu an einem Punkt zusammen (blauer Kreis). Dann erfolgte prompt der Ausbruch über diesen dreifachen Widerstand. Ich sehe in diesem starken charttechnischen Kaufsignal eine zusätzliche Bestätigung meiner Edelmetallindikatoren, die extrem bullishe Signal gegeben haben.             

Was planen IWF und Zentralbanken?

Darüber hinaus werden die Zentralbanken auf die sich abzeichnende Rezession und Aktienbaisse mit geld- und fiskalpolitische Notmaßnahmen reagieren. Diese Maßnahmen bedrohen den  Wohlstand ganz direkt, weil der „Point of no Return“ längst überschritten wurde. Bei diesen Maßnahmen handelt es sich etwa um die Möglichkeiten eines Bargeldverbots Enteignung oder Helikopter-Geld. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen beim IWF und den Zentralbanken.

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Über Claus Vogt

Claus Vogt ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Krisensicher Investieren“. Zusammen mit Roland Leuschel schrieb er die Bücher „Das Greenspan-Dossier“, „Die Inflationsfalle“, „Bitcoin & Co. - Finte“ oder „Neugestaltung des Geldsystems?“. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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hubi stendahl
hubi stendahl
5 Jahre her

„Bei diesen Maßnahmen handelt es sich etwa um die Möglichkeiten eines Bargeldverbots Enteignung oder Helikopter-Geld.“ Ein Bargeldverbot scheint in der derzeitigen Situation keine sinnvolle Option, weil zu viele Staaten noch mit hohem Anteil am Bargeld hängen. Es würde nach hinten los gehen und die Rezession verschärfen. Langfristig ist das allerdings anders zu sehen. Es gibt derzeit nur noch zwei Möglichkeiten in diesem System mit begrenzt steuerbarem Verfalldatum. Entweder man flutet die Märkte mit Helikoptergeld wie im Artikel angedeutet über die verschiedenen Kanäle, was einem Signal gleichkommen würde, die Fallhöhe noch ein letztes Mal zu erhöhen, oder man bricht das System… Read more »

globalvoter.org
globalvoter.org
Reply to  hubi stendahl
5 Jahre her

„Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!“ In Brasilien, z.B., nutzen 90% On-line Banking. Keine C/C, aber Cashcard, selbst, um Brötchen zu kaufen! Immerhin, entgeht, heute, den Beobachtern nicht, daß der Markt zu 100% manipuliert ist. BÖSE, BÖSE rote Linie! D.h., jedweder Abbruch, ist, fest, in der Hand der Dominanz + seiner Vasallen, den Großbankstern und Konzernen. Diese Marktdiktatur ist ergo nur durch (1.) den Crash (Chaos) oder durch (2.), noch, viel mehr Diktatur zu „handle´n“. In der Tat ist die Finanzkrake, beim Bargeldverbot, noch nicht so richtig dabei, obwohl, sie alles versucht, was man sich so vorstellen… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  globalvoter.org
5 Jahre her

„Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!” In Brasilien, z.B., nutzen 90% On-line Banking. Keine C/C, aber Cashcard, selbst, um Brötchen zu kaufen!“ Dazu müssten Sie mal einen Link einstellen, denn dann wären die Brasilianer absolute No.1 der Kartenzahler noch vor Schweden das bisher mit knapp 80% die Spitze hielt. Nein, mal ernsthaft. Wo haben Sie die Cash-Card Geschichte her? Vielleicht kann uns der Mitforist @Dragao etwas dazu sagen, denn er wohnt in Brasilien. Ich kenne nur Travel Cash Cards, eine Art halbes Bargeld, um sicher von einem zum anderen Land Geld zu transportieren (z.B. Urlaub oder Geschäftsreise).… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
5 Jahre her

@Stendahl & @globalvoter.org …. Plasikgeld Brasilien Es kommt wohl darauf an, wo man sich in Brasilien befindet. Im industriellen Süden und Südosten ist Plasikgeld ziemlich üblich…. Jedoch handelt es sich dabei überwiegend nicht um On-line Banking. Da die meissten Betriebe heutzutage über keine Kantine mehr verfügen, ist es ein fester Lohnbestandteil eine Lebensmittelkarte zu vergeben, mit der man in Lebensmittelbetrieben die mit den Firmen Verträge abgeschlossen haben einkaufen kann. Viele Lebensmittelbetriebe und Warenhausketten vergeben Kreditkarten mit denen man nur in der jeweiligen Kette einkaufen kann. On-line Banking betreibt eigentlich nur Oberschicht… diese jedoch zahlen alles mit irgend einem Plastikgeld. Grundsätzlich… Read more »

globalvoter.org
globalvoter.org
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

Rabatt, bei Cash, kann ich so nicht bestätigen!? Im Gegenteil, der Kommerz besteht darauf in bis zu 10/12x Raten zu verkaufen, über die C/C, richtig. Die 90% beziehen sich aufs Volumen, allerdings wurde in BRA voriges Jahr ein Bankenstreik vom Zaune gebrochen, der sage und schreibe über 3 Wochen andauerte! @ dragao. Demnach, wäre die Masse der Bevölkerung an Hunger gestorben! War aber nicht so, weil eben alle Welt die Bankkarte hatte. Der Praxistest des Systems ist in BRA erfolgreich „verbucht“ worden! In der TV Werbung wird ausdrücklich Propaganda für das bargeldlose Bezahlen des berühmten „Cafezinho“ gemacht. Euro 0,30 bis… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  globalvoter.org
5 Jahre her

@globalvoter.org …. Rabatt, bei Cash, kann ich so nicht bestätigen!?

Ich lebe im Nordosten / Grossraum Fortaleza…. Hier kann man bei Barzahlung immer Rabat verlangen und kriegt den gewöhnlich auch…. Für die Händler hat dies verschiedene Vorteile….

Das online Banking kann sich hier kaum jemand leisten, weil sich zum einen, die allermeissten Hier, um den mindestlohn von 1000 R$ drehen und weil jeder Verzug bei der Bezahlung… auch wenn es sich nur um Tage handelt ein Vermögen kostet.

Ausgenommen sind davon lediglich die ober Mittel- und Oberschicht, welche man den Zentren der grösseren Städte findet.

globalvoter.org
globalvoter.org
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

Es ist richtig, daß Brasiliens Nordosten anders strukturiert ist, als der Süden und Südosten, bis Minas und MT. Mehr als 85 % des BSP wird in diesen Regionen erwirtschaftet! Aber, 2018 gab es schon ca. 130 Millionen Bankkonten, bei einer Gesamtbevölkerung von 210 Millionen, sowie 229 Millionen Smartphones, die, auch, als Zahlungssystem genutzt werden können. Dazu muß man wissen, daß das Altersprofil von Bürgern mit mehr als 19 Jahren bei ca. 60% liegt, nach IBGE. Mit anderen Worten, fast jeder Erwachsene hat im statistischen Durchschnitt ein Bankonto. Darüber hinaus, gibt es die Tatsache des noch großen Familienverbundes. Ergo, gibt es… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  globalvoter.org
5 Jahre her

@globalvoter.org … Aber, 2018 gab es schon ca. 130 Millionen Bankkonten, bei einer Gesamtbevölkerung von 210 Millionen

Das ist richtig… seit Lula kann jeder ein Bankonto eröffnen, auch ohne grössere Einlage…. Bei durchschnittlich 1000 R$ Einkommen / mt, wird aber kaum Debit oder Kreditkarte benutzt. Die Gefahr der extremen Verschuldung ist viel zu hoch (Verzugszinsen / Strafzinsen)

Aber wie gesagt, im industriellen Süden und Südosten ist dies vielleicht anders.

globalvoter.org
globalvoter.org
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

@ dragao 1. zeigt dies, daß die PT/Lula, die den Neokommunismus in Südamerika, wieder, einzuführen planten („Foro de Sao Paulo“, mit Cuba und Venzuela/Chavez etc) eben die Vasallen der Bankster sind. Das Bankgeschäft vom Kommunisten „angekurbelt“!? Mehr Schulden, mehr Dominanz! Weniger Bargeld, weniger Freiheit! Zentralstaat! 2. Darüber, hinaus, Lula/PT den Banken in seinem ersten Jahr der Regierung den großten Gewinn ihrer gesamten Geschichte ermöglichte. Historisch und nachweisbar. Bei den Debitkarten, des einfachen Volkes, übersehen Sie, daß Ratenzahlungen gar nicht möglich sind. Nur bei echten Kreditkarten, die mit MasterCard oder VISA arbeiten. Bei diesen wird die Kreditprüfung „abgezogen“, die dann eine… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

@Dragao

Danke für die Aufklärung👍

incamas SRL
5 Jahre her

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet, von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr.
Der, der sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer. – Gustave Le Bon (1841 – 1931)

waltomax
waltomax
5 Jahre her

Auf das Böse ist Verlass!

Die Korruption wird wegen der zunehmenden Finanzkontrolle -noch stärker als bisher- auf Gold und Silber ausweichen.

Daher ist ein Goldverbot auszuschließen, wenn das Bargeld abgeschafft wird.

Momentan kann man nur raten, sein liquides Bargeld in Sachwerte umzuschichten.
Wie die Zentralbanke konsequent ins Gold gehen.

Und dann lass krachen…!

dragaoNordestino
5 Jahre her

Darüber hinaus werden die Zentralbanken auf die sich abzeichnende Rezession und Aktienbaisse mit geld- und fiskalpolitische Notmaßnahmen reagieren. Diese Maßnahmen bedrohen den Wohlstand ganz direkt, weil der „Point of no Return“ längst überschritten wurde.

Mal abgesehen davon, dass ich solche Artikel die sich an Momentaufnahmen einer schnelllebigen digitalen Zeit, bei der Überbewertung aktueller Ereignisse der Gegenwart, üblich sind, nicht gerade für zuverlässig halte…

…. müssten die Leute vielleicht endlich begreifen, dass man Wohlstand nicht mit horten von Kreditgeldeinheiten erschaffen sollte…. ein Kreditgeldsystem ist dazu nicht geeignet.

http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Kreditgeldsystem_ist_kein_Spargeldsystem.php

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

@dragaonordestino „…. müssten die Leute vielleicht endlich begreifen, dass man Wohlstand nicht mit horten von Kreditgeldeinheiten erschaffen sollte…. ein Kreditgeldsystem ist dazu nicht geeignet.“ In einem System, in dem sich Wenige die Legitimation angeeignet haben, die Regeln zu bestimmen, und sie darüber hinaus sogar zu Gesetzen erklären, gibt es NICHTS auf was Sie vertrauen können. Man kann die Regeln immer so setzen, das die, die die Regeln machen, gewinnen und die anderen verlieren. Das ist des Problems Kern. Durch Ihre beständige Haltung, jene „Leute“ für ihre Blödheit zu beschuldigen, die unter dieser Vertauschung leiden, ist es offensichtlich, daß Sie Nutznießer… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Argonautiker
5 Jahre her

@Argonautiker … , daß Sie Nutznießer der derzeitigen Regelsetzung sind.

Wieso so böse @Argonautiker.? Irgendwer muss oder besser sollte doch die Menschen darauf aufmerksam machen, welches Risiko diese, bei der Verwendung einer reinen Kreditgeldwährungen zur Vorsorge eingehen. Offensichtlich besitzen die meissten heute, in der werte-westlichen 1. Welt, keine Erfahrung darüber, wie schnell man bei einer reinen KGW alles verlieren kann.

globalvoter.org
globalvoter.org
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

Die Diskussion, der Meinungsdisput trifft, nie, den Kern, weil dies, absolut, nicht gewollt ist! Seit Jahrtausenden. Alles ist intelektuelle Wichserei! Aus gutem Grunde: Die Finanzkrake zu schützen und die Kritiker mundtot zu halten! Das Schuldgeldsystem ist eine kriminelle Bevorteilung und hat einen Geburtsfehler. Es ist exponentiell und MUSS zusamenbrechen! Dabei, wird, einfach, nicht verstanden: 1. Sind, wir, ALLE, Opfer und Protangonisten, zugleich. 2. Die Macht liegt NICHT im Geld/Kapital, sondern, in der Liquidität! Die Kaste der Gelddrucker (FED und ZB, weltweit) versucht dies mit allen Mittel zu vertuschen! Diese Tasache, ist, seit 2008 evident und unabweislich, weil die Gelddruckerkaste, um… Read more »

globalvoter.org
globalvoter.org
Reply to  globalvoter.org
5 Jahre her

Noch einen Nachsatz zum Thema. Ganz einfach zum Mitschreiben! Wenn man Monopoli spielt, ist die Geldmenge für alle Mitstreiter gleich! Es hängt, also, vom Glück und Geschick ab, zu gewinnen! Nochmal, ganz simple !!!!! Hätte ein Mitspieler, aber, eine unendliche Liquidität, d.h. Papiergeld-/Geldnachschub und die anderen nicht, wäre dieser Spieler, langfristig, UNSCHLAGBAR ! Geht das ins Hirn? Soweit so gut!? Noch ein Beispiel: In der Tat ist im wirklichen Leben, der Wirtschaftsgeschichte, das EM (AU/AG) ein Wertegegenpol zum Papiergeld/Spiralgeld Schuldgeldsystem. Was sehen wir, also!? Die Werte des EM werden, täglich, und punktgenau gedrückt, manipuliert, um unter 1350,- oder was auch… Read more »

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

Lieber Dragao, es liegt nicht am System, es liegt am Motiv. Es gibt jedoch Systeme die eigenen sich besser dazu das Motiv des Übervorteilens umzusetzen, als andere Systeme. Sie können also gerne aufklären, daß sich ein Kreditgeldsystem nicht zum sparen eignet. Das ist schon richtig, das Problem ist jedoch, wenn es alle verstanden haben, dann ändert man die Regeln, und erschafft wieder etwas anderes um die Leute abzukochen. Das heißt, um aus diesem Teufelskreislauf wirklich auszusteigen, brauchen sie kein anderes System, sondern das Wiedereinsetzen der Gesetze der Wirklichkeit. Was baut auf was auf, welche Gesetzmäßigkeit steht hierarchisch folglich höher, und… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Argonautiker
5 Jahre her

@Argonautiker Was sind Ihrer Meinung nach die Gesetze der Wirklichkeit? Stehen sie diametral zur Realität die wir erleben? Meinen Sie mit Wirklichkeit die Natur? Auch sie kann bei ausreichend medialer Präsenz so lange fehlinterpretiert werden, bis die Lüge zur Wahrheit/Realität wird. Wie im Falle CO² bzw. fridays for futures, die jetzt die Katze aus dem Sack lassen, nachdem die Masse diesen zusammengschusterten Mist aufgenommen hat. Sie wollen 180,–€ Steuer pro Tonne CO²-Ausstoß, um mit dem Schule schwänzen aufzuhören. Selbstverständlich neben den Zertifikaten, mit denen bereits Milliarden abgesaugt werden: https://www.epochtimes.de/video/deutschland/solange-das-nicht-passiert-koennen-wir-nicht-aufhoeren-zu-streiken-grundsatzforderungen-der-deutschen-fridays-for-future-bewegung-a2849728.html Am Ende fahren sie ein Elektroauto für den der Strom aus… Read more »

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  hubi stendahl
5 Jahre her

@hubi stendahl Unter den Gesetzen der Wirklichkeit verstehe ich die Gesetze deren Wirkung die Realität mit der Natur und ihren Gesetzmäßigkeiten hervorrufen. Aus der Singularität entsteht durch den Frevel Luzifers die Dualität. Die Wahl, die Freiheit, das Schöpferische. Durch das Einwirken der Singularität auf die Dualität entstehen die vier kausalen Grundordnungen. Denn wirkt das Einende, (die 1) auf das Geteilte, (die 2), entstehen die Vier Grundordnungen. 1/1, 1/2, 2/1, 2/2. Zusammen ergibt diese Singularität, Dualität und ihrer Kausalität, die Trinität. Aus dieser entsteht dann die Zeit. Bildlich gesprochen: Nennen wir die Singularität: Tick Nennen wir die Dualität: Tick-Tack Die geordnete… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Argonautiker
5 Jahre her

@Argonautiker Interessante Hypothesen, die sich in Teilen mit den uralten vergessenen hermetischen Erkenntnissen decken (Kybalion). https://www.hermetik-international.com/de/mediathek/corpus-hermeticum/das-kybalion/ “ Es (Kohlenstoff) “fühlt” sich in sich so unvollständig, dass es seine Erfüllung in der Verbindung mit Anderen sieht.“ Womit wir beim Dualismus wären, der aus dem „Einen“ ebenso entsteht, wie alle Paare, die wir konditioniert auf Spaltung als getrennt verorten. In „Wirklichkeit“ aber verbindende Elemente darstellen. Ich vergleiche es mit einer Wippe, auf der Kinder sitzen und mit der schaukelnden Bewegung auf der Achse den Ruhepunkt suchen, ihn aber nie vollständig erreichen. Ohne beide Kinder ist kein Ausgleich möglich. „Die Stigmatisierung von Allem… Read more »

Argonautiker
Argonautiker
Reply to  hubi stendahl
5 Jahre her

Letztendlich ist die Kohlenstoff Stigmatisierung nichts anderes als das, was man mit der Jungfrauenfrage während der Inquisition geschaffen hatte. Glaubte man, daß die Jungfrau Maria bei der Geburt Jesu noch reale Jungfrau war, dann hatte man den richtigen Glauben. Glaubte man, daß es sich dabei lediglich um eine Metapher handelte, dann hatte man nicht den rechten Glauben. Man hatte sich mit der Jungfrauen Frage ein Medium geschaffen, mittels der man über Schuldig-, oder Unschuldigsein, je nach belieben richten konnte. Wurde man schuldig gesprochen, war man des Todes, und die Kirche eignete sich deren Güter an. Die Enteignungswelle nimmt ja auch… Read more »