Vergewaltigung des Toleranzbegriffes

Menschen in der Friedrichstraße © GEOLITICO Menschen in der Friedrichstraße © GEOLITICO
Toleranz ist längst ein Kampfmittel. Es wird immer dann als Waffe eingesetzt, wenn es gilt, Widerstand zu unterdrücken. Von der Vergewaltigung eines Begriffes.

Das Wort Toleranz wird immer dann gebraucht und ausgesprochen, wenn dem Bürger eine „alternativlose“ Entscheidung der Altpolitik als etwas Gutes verkauft oder wenn jegliche Kritik an Geschehnissen im Vorfeld unterbunden werden soll. Wer will denn schließlich nicht tolerant sein oder sich gar der Intoleranz der linksgrünen Toleranzfraktion aussetzen? Toleranz klingt ja auch viel schöner, aber auch verklärender als Duldung bzw. Duldsamkeit, was der Begriff tatsächlich bedeutet.

Übersetzt heißt das also, wir müssten die religiösen Befindlichkeiten von Migranten wie das Verweigern des Handschlags, das Schächten oder eine Religionsrechtsprechung dulden, auch wenn diese Dinge unserem Recht und Verständnis widersprechen. Wir müssten die Masseneinwanderung mit Duldsamkeit ertragen, da wir ja angeblich ein so reiches Land sind und doch nicht intolerant gegenüber anderen Kulturen sein wollen. Wir müssten die sich daraus ergebende Gefahr für die innere Sicherheit gelten lassen. Wir müssten linksgrüne Ideologie einfach gewähren lassen.  (Müssen wir?) Nur formulieren es die Altparteienpolitiker nicht auf diese Art. Sie benutzen lieber „Toleranz“ statt Duldsamkeit. Weil sich ihre bürgerfeindliche Politik so viel besser vermarkten lässt.

Pure Gleichgültigkeit

Das ist gleich in vielfacher Hinsicht verlogen. Denn zum einen muss niemand diese ideologische Agenda erdulden, man kann sie allenfalls akzeptieren, also ihre Existenz zur Kenntnis nehmen. Das (an)erkennen eines Zustandes impliziert jedoch nicht seine Duldung, es ist nicht gleichbedeutend mit dem Erdulden. Die Tatsache, dass unser Sozialstaat durch die illegale Einwanderung immens belastet wird, bedeutet nicht, dass die Bürger diese Folge der fehlgeleiteten Altpolitik auch dulden müssten. Im Gegenteil. Das Feststellen dieser Fakten führt bei rationalem Verständnis zur Ablehnung der altpolitischen Agenda und damit nicht zur Toleranz.

Zum anderen meinen die „Toleranzbesoffenen“, wenn sie Toleranz predigen, in Wirklichkeit oft Gleichgültigkeit. Und diese wiederum beschreibt das Fehlen jeglichen Interesses für gesellschaftliche Gegebenheiten. Einem gleichgültigen Menschen sind die Folgen der falschen Altpolitik schlichtweg egal, weil er ignorant meint nicht damit leben zu müssen, oder weil er nicht damit leben muss.

Beispielsweise gibt es Musiker, die in Deutschland ein Millionenvermögen erlangt haben und in Ländern wie Großbritannien oder der Schweiz leben und welche die Bundesregierung bejubeln, ohne von der Politik der GroKo überhaupt betroffen zu sein. Es gibt in Deutschland Pro-Toleranz-Protagonisten, die sich in Wahrheit nur etwas aus ihrer Macht, ihrem Posten und ihrem Gehalt machen.

Egoismus, Apathie und Dekadenz

Es gibt EU-Politiker, die bestbezahlt herumpfuschen und in keiner Weise von ihren eigenen Entscheidungen tangiert werden. Sie interessieren sich nicht für die Folgen ihres Handelns, denn sie sind versorgt, und das zählt. Linken Steineschmeißern ist soziales Verhalten fremd, ihre Toleranz ist nichts als Fassade.

Journalisten, die im Auftrag von Parteien gegen die Bevölkerung schreiben, schmücken sich nur mit schönen Worten, sie machen sich nichts aus der Gesellschaft. Abgestumpft zu sein, ist aber keine Toleranz, es ist nicht mal Akzeptanz, sondern das schiere Desinteresse. Diese Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Ereignissen zeugt von einer egozentrischen Weltsicht. Hinter den lautstarken Forderungen so mancher nach Toleranz durch uns Bürger stecken der reine Egoismus, Apathie und Dekadenz.

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Über Nadine Hoffmann

Nadine Hoffmann ist Diplombiologin und freie Autorin. Als letztere schreibt sie Meinungsbeiträge, in denen sie Politik analysiert und kommentiert. Ihre eigene politische Heimat fand sie in der AfD. Der Thüringer Landesverband wählte sie als Beisitzerin (ehrenamtlich) in den Landesvorstand. Weitere Artikel

35 Kommentare zu Vergewaltigung des Toleranzbegriffes

  1. hubi Stendahl // 4. August 2017 um 11:47 // Antworten

    @Nadine Hoffmann

    Zitat:
    „Zum anderen meinen die „Toleranzbesoffenen“, wenn sie Toleranz predigen, in Wirklichkeit oft Gleichgültigkeit.“

    Nein. Sie meinen den (vermeintlichen) eigenen Nutzen. Sie glauben daran zu partizipieren, wenn sie sich der neuen politischen „Norm“ unterwerfen, die moralisierend als Toleranz verkauft wird. Das geschieht in zwei Formen, die sich auch gegenseitig ergänzen können. Banal mit Vorteilen bei der materiellen Existenzsicherung oder Verbesserung (z.B. Beamte, Künstler, Asylindustrielle, Kirchen oder Sportler) und etwas komplizierter, bei der geistig – seelischen Positionierung des „Ich“ in Selbstüberhöhung über Andere, die als gering–WERTIGER begriffen werden: Der Macht, den Herrschern, spielen SIE damit in die Karten. Dass sie selbst Beherrschte, Sklaven ihrer eigenen Triebe sind, wissen sie nicht.

    Für diese Fehlinterpretation des existentiellen Nutzen sind besonders jene anfällig, die wir in den Industriegesellschaften als Mittelstand bezeichnen, deren Bildung durch gezielte Umerziehung vorwiegend aus Konsum besteht. Vorgefertigte Lebensphilosophien aus der Retorte inbegriffen.

    So kann es kaum verwundern, dass es die Töchter des Zahnarztes oder Staatssekretärs sind, die mit „offenem Herzen“ und vollem Bauch an Bahnhöfen stehen und den Herrschern mit gezielten Teddywürfen die Arbeit abnehmen.

    Erschreckend wenn ich bei meiner Beratungstätigkeit die 8 -10 Beratungsgespräche, die vorwiegend in den Speckgürteln der Vorstädte stattfinden, Revue passieren lasse. Der geistige Niedergang ist nicht nur nicht zu übersehen, er hat ein atemberaubendes Tempo angenommen, dass ich vor 20 Jahren nie für möglich gehalten hätte.

    Wenn Mutter (Mama wird ja auch immer unbeliebter) den am Tisch sitzenden 2 – jährigen Luca-Noel bittet zu verstehen, dass er nicht dauernd dazwischen schreien möge und die kleine 4 jährige Schwester Anna-Lena vor dem 50 Zoll TV zu NULL PROZENT vom Media Markt, gerade ohrenbetäubend laut, die Geschichte eines Traktors der einen Hund überfährt ansieht, und die Eltern-Teile dazu ein ignorantes Lächeln aufsetzen, dann hat man den geistigen Zustand der Gesellschaft ziemlich genau erkannt.

    Ist jemandem schon einmal aufgefallen, dass man diese verkommene Art der Toleranz auch mit Lebensgewohnheiten verknüpfen kann? Keine Blumen mehr in den Wohnungen, Bücher, mit Ausnahme von ein paar Lifestyle-Magazinen völlig out, alle neuen Gebäude sind in grau/weiß und häufig anthrazitfarbenen Fenstern. Das Mobiliar wie die Außenhaut des Hauses; kreativlos, eckig, glatt, grau und schwarz. Mit einem Satz: Entfremdung von der Natur! Zombies eben.

  2. @ Frau Hoffmann

    Danke für Ihren Artikel, in dem Sie meiner Meinung nach die Begrifflichkeiten verwechseln.
    Toleranz meint im ursprünglichen Wortsinn „erdulden“, während Akzeptanz „gutheißen“, oder „annehmen“ bedeutet. Nicht umsonst gab es z.B. in Hessen Proteste der Elternschaft gegen den Beschluss des Kultusministeriums, die „Akzeptanz (anstelle von Toleranz) der sexuellen Vielfalt“ als Erziehungsziel in den Lehrplan aufzunehmen.

  3. „Egoismus, Apathie und Dekadenz“- quasi der Naturzustand am Ende der bürgerlichen Gesellschaft. Dazu R.P. Sieferle in FINIS GERMANIA: „Nachdem das Aas des Leviathan verzehrt ist, gehen sich die Würmer gegenseitig an den Kragen.“
    Wobei sich hier das „Aas des Lviatthan“ sicher mit dem „Bösen der NAZI-zeit“ vielleicht auch aktuell mit „rechtsradikal oder neonazistisch“ übersetzen lässt, während die Maden sicher all jene sind, die sich vom (mitunter auch selbst durch eigens geschaffene Definition, Diffamierung oder Lügen-Presse-Aktionen geschaffenen“Bösen“) ernähren. Das Buch war ein Nr. 1 Bestseller und wurde umgehend diffamiert.

  4. Gerhard Polt – Toleranz – 2004

    https://www.youtube.com/watch?v=-pJA5mbtkUo

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    • Der Leviathan steht meines Erachtens nach für die „Macht“ und den „geistigen Wert“ den Deutschland mal hatte, in der Tat beginnt das Madentum in der Weimarer Republik, erhält eine neue Größe im Dritten Reich, der DDR und der BRD und perfektioniert sich letztendlich in der BRD seit der Teil-Vereinigung.
      Traurig. Aber man könnte getrost sagen „Endlich ist Deutschland im Westen angekommen!“ Herzlichen Glückwunsch!

  5. Karl Bernhard Möllmann // 4. August 2017 um 17:16 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Nadine Hoffmann:
    .
    „Hinter den lautstarken Forderungen so mancher nach Toleranz durch uns Bürger stecken der reine Egoismus, Apathie und Dekadenz.“
    .
    Ja, so sehe ich das auch.
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    WAS ist aber mit Toleranz gegenüber Kriminellen?
    .
    Für Hubi sind das ja auch nur „normale“ Menschen . . .
    .
    WAS ist mit Toleranz gegenüber Rechten?
    .
    WAS ist mit Toleranz gegenüber whistleblowern?
    .
    WAS ist mit Toleranz gegenüber George W. Bush und seinen Massen-Morden?
    .
    Darf man dem völkerrechtswidrigen NATO-ANGRIFF mit deutscher Beteiligung auf die Republik Jugoslawien mit Toleranz begegnen?
    .
    Gerade beim Thema TOLERANZ hängt alles vom eigenen Standpunkt ab!
    .
    Bin ich selber ein Krimineller – dann erwarte ich Toleranz für meine Taten – zu beobachten bei unseren KRIEGS-TREIBERN in Regierungs-Verantwortung.
    .
    Bin ich aber ein KRIEGS-OPFER aus Jugoslawien, aus Palästina, aus Libyen, aus dem Jemen, aus dem Sudan, aus Afghanistan, aus dem Irak, aus Syrien usw. erwarte ich dann auch Toleranz gegenüber den REGIERUNGS-TÄTERN aus dem Westen, wie Herbert Ludwig die Realität hervorragend beschreibt in seinem Artikel:
    .
    „Die Blutspur des Westens in Nahost“?
    .
    WER führt denn den Begriff „Toleranz“ ständig im Munde, WER predigt Toleranz rund um die Uhr, und WARUM?
    .
    Es sind vor allem die Rassisten von der Globalisten-Sekte, die sich der weltweiten Kritik an ihren perfiden TATEN erwehren müssen – wegen ihrer perversen RASSEN-MISCH-PROGRAMME – die sie mit brutalster GEWALT, mit KRIEG & VERTREIBUNG & völlig rücksichtslos & OHNE JEDE TOLERANZ mit ihrem nacktem TERROR erzwingen!
    .
    DIESE Art von angeblicher „Toleranz“ ist in Wahrheit die TOTALE ENTMÜNDIGUNG des Bürgers – der erst seiner WÜRDE beraubt wird – und dann von der perfiden Globalisten-TOLERANZ ein zweites Mal erniedrigt wird!
    .
    Auch HIER wieder Doppelsprech vom Feinsten!
    .
    DANKE Nadine!

    • Definition Toleranz: v. lat.: tolerare = ertragen, erdulden.

      Aus einer Enzyklopädie, die mir als Buch vorliegt:
      „Toleranz wurde von der Aufklärung gefordert, um die freie öffentliche Entfaltung der autonomen Kritik zu ermöglichen. Sie ist eine der Vor- und Grundbedingungen freier, rationaler Auseinandersetzungen zwischen konkurrierenden Wahrheits- und Geltungsansprüchen von Erkenntnissen und Normen.
      In Staat und Gesellschaft, besonders in „geschlossenen“ Gesellschaftssystemen hat die Toleranz eine doppelte Schutzfunktion:
      Sie schützt zum einen das allgemein geltende gesellschaftliche und politische Normen- und Wertesystem vor Infragestellung und Auflösung, indem Wahrheitsansprüche, Normen und Werte einzelner wie von Gruppen ohne Diskussion und Auseinandersetzung toleriert, d.h. hingenommen werden;
      zum anderen bewahrt sie jene Andersdenkenden, -handelnden oder Andersartigen vor Repressionen, Diskriminierung und (im ungünstigsten Fall) vor psych. Terror und phys. Ausrottung.“

      Ertragen und erdulden: Die untrennbare Vorsilbe „er“ verstärkt die Bedeutung des Stammwortes.

      Das Wort „Duldsamkeit“, erdulden hängt einer gewissen inneren Gleichgültigkeit an.

      Ertragen hat da schon eine etwas andere Bedeutung; man erträgt etwas und leidet darunter.

      Man kann also eigentlich das Wort Toleranz nicht zu 100 Prozent mit Duldsamkeit übersetzen.

      Definition Akzeptanz: v.lat.: accipere = annehmen, billigen. gutheißen.

      Zitat Frau Hoffmann:
      „Denn zum einen muss niemand diese ideologische Agenda erdulden,“

      Das sehe ich genauso!

      “ man kann sie allenfalls akzeptieren,“

      Nein, auf keinen Fall akzeptieren, dann würde man sie annehmen, billigen und gutheißen!

      @Joachim hat bereits im Faden darauf hingewiesen und ich finde es klasse, dass er das in einem Themenzusammenhang vorgebracht hat, das eines der wichtigsten Themen überhaupt zur Zeit ist. Vielen Dank dafür, @Joachim!

      „also ihre Existenz zur Kenntnis nehmen.“

      Ja, lediglich zur Kenntnis nehmen; die ideologische Agenda begreifen und
      selbstverantwortlich handeln.

      „Beispielsweise gibt es Musiker, die in Deutschland ein Millionenvermögen erlangt haben und in Ländern wie Großbritannien oder der Schweiz leben und welche die Bundesregierung bejubeln, ohne von der Politik der GroKo überhaupt betroffen zu sein.“

      Wie wahr, Frau Hoffmann. Ein besonders übles Beispiel ist Herbert Grönemeyer. Scheffelt in Deutschland Millionen, lebt im Londoner Nobel-Stadtteil Heampstead (kein anderer Ort im Vereinigten Königreich verfügt über mehr Millionäre und somit gibt es dort auch keine Invasoren), ist Pate der ARD Themenwoche „Heimat“ gewesen (wenn er in London lebt, warum hat die ARD nicht einen Paten gefunden, der Deutscher Staatsbürger ist und in Deutschland lebt?) und verteidigt lauthals eine grenzenlose deutsche Willkommenskultur, aber leben in Deutschland will er nicht mehr (ich hatte für einen längeren Zeitraum einmal aus beruflichen Gründen engen Kontakt zu seinem Management in den 80er Jahren. Daher kann ich nur die Frage stellen: Was ist nur aus diesem Mann geworden?).

      Hier ein Artikel zu einer Sendung u.a. mit Grönemeyer zum Flüchtlingsthema in Deutschland:
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-maehler/ard-talk-warum-herbert-groenemeyer-keine-5-fluechtlinge-bei-sich-aufnimmt.html

      “ Hinter den lautstarken Forderungen so mancher nach Toleranz durch uns Bürger stecken der reine Egoismus, Apathie und Dekadenz.“

      Dem stimme ich voll und ganz zu und erlaube mir, es noch mit HEUCHELEI zu ergänzen.

      „Toleranz ist längst ein Kampfmittel. Es wird immer dann als Waffe eingesetzt, wenn es gilt, Widerstand zu unterdrücken.“

      Volltreffer!

      • MutigeAngstfrau // 5. August 2017 um 08:35 //

        Danke für diese Herleitung und Ihre guten, nachvollziehbaren Gedanken, @Rosi.

        Was Grönemeyer angeht, hat es keiner treffender formuliert als Heinrich Heine mit seinem „ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser.“
        Wie abstoßend, dass selbst solch musische Menschen in dieses schäbige Verhalten abgleiten! Ich war wie vom Donner gerührt, als ich sein Gequatsche hörte.
        Als ich manchmal noch im Auto Mainstream hörte, klang mir ein zufällig mein Ohr erreichendes Lied dann wie Hohn. Das tat richtig weh.
        Solche Sänger glauben vielleicht wirklich, dass sie Heines Verkünder der neuen Glückseligkeit sind? :

        „Ein neues Lied, ein besseres Lied,
        O Freunde, will ich euch dichten!
        Wir wollen hier auf Erden schon
        Das Himmelreich errichten.“

        Sie halten uns für die Beschränkten, die der Erkenntnis nicht mächtig sind. Das kann man ihm vielleicht zu Gute halten.
        Die Zeiten sind derart irre, dass man selbst, sozusagen als Dauergeisterfahrer, ins Zweifeln gerät. Dank einer Gruppe Menschen, die ich finden durfte, gelingt mir allerdings das Loslassen immer besser.

        @ Ranma formuliert es in seinem Kommentar 5.8 2.51h für mich sehr treffend: „Man bereite sich also lieber auf den Zusammenbruch der Wirtschaft und der Zivilisation vor! Allem gegenüber, das dafür nicht wesentlich ist, zeigt man sich am besten gleichgültig, weil das keinen Streß mehr wert ist.“

        Ja, Heine hatte Recht. Deutschland ist ein Wintermärchen.

      • DerHofnarr // 7. August 2017 um 16:11 //

        Deutschland war ein Wintermärchen.
        Die heutige BRD ist ein Alptraum.

      • DerHofnarr // 7. August 2017 um 16:13 //

        Wenn heute von jemanden der Toleranz-Begriff bemüht wird, gehen bei mir alle Alarmglocken an.
        Wer von Toleranz spricht, will viel zu oft nur manipulieren und betrügen.

  6. Begriffe wie Toleranz, christlich, Frieden, MENSCHENRECHTE usw. werden meistens vom herrschenden System „verlogen vergewaltigt“ …

    Dies aber am Verhältnis zu Merkels Kriegsflüchtlingen festzumachen, ist ebenfalls verlogen, wenn nicht zugleich die zahlreichen Angriffskriege der NATO kritisiert werden, offenbar ein problem der AfD… hier geht es nicht um Toleranz, sondern um die Verantwortung für die KRIEGSVERBRECHEN der Nato, die die Flüchtlinge herbeibomben…

    die DEUTSCHEN wählen seit 70 Jahren die CDU/spd-kriegsregime und machen es am 24.9. wieder… tragen also die volle Verantwortung für die Flüchtlinge + Toten + Kriegsschäden… während Syrien die Flüchtlinge zum Wiederaufbau benötigt und zurückfordert, forcieren Merkel + EU den Krieg …

    • bin da ganz bei Ihnen, allerdings kommt die Forderung der AfD, dass die NATO sich wieder ihrer Rolle als Verteidigungsbündnis bewusst werden soll nicht von ungefähr. Glauben Sie, dass eine Partei ernsthaften Einfluss auf die Hebel der Macht bekommen kann, wenn sie sich offiziell gegen die NATO (also USA) und die offizielle Geschichtsschreibung nach 1945 wendet?
      Im Grunde spüren wir doch heute immer noch die Folgen des großen Krieges (1. und 2. anglo-amerik. Krieg gegen Deutschland 1914 – 45).
      Wir haben verloren und sind ein Spielball.
      Traurig nur, dass sich haufenweise käufliche Landsleute finden, die sich bezahlen lassen und bei den Schweinereien mitzumachen.

  7. Also ich kann mit dieser Polemik rein gar nichts anfangen…. Denn dem weitgehend von uns, ja uns allen verursachte Flüchtlingselend kann man ja allenfalls betroffen und bemitleident gegenüberstehen…..

    Natürlich haben wahrscheinlich die wenigsten von uns, unter der Knute der Pax americana realisiert, weshalb wir derart billige Lebenshaltungskosten haben…..

    Ja nun das wieso sehen wir jetzt und kriegen es auch zu spüren…. Polemik und das anheizen des Kampfes der Kulturen, bringt uns keinen Centimeter vorwärts….

    Was gefragt wäre, ist ein fairer Ausgleich mit den Rohstoff liefernden Staaten und den Transitländer bis zu uns in die erste Welt… dies betrifft sowohl Rohstoffe, wie auch deren Arbeit als Zulieferer….

    Ja bei solcher Disskusion, wäre wahrscheinlich auf mittlere Frist, das Flüchtlingselend in den Griff zu kriegen….. bei Nadines Ansatz sehe ich allerdings schwarz… ausser Mord und Totschlag wird der Kampf der Kulturen nichts bringen

    • „Natürlich haben wahrscheinlich die wenigsten von uns, unter der Knute der Pax americana realisiert, weshalb wir derart billige Lebenshaltungskosten haben…..“

      Sollen sich die Leute etwa eingestehen, daß sie selbst hochgradig KRIMINELL sind?
      Ranma

      • DerHofnarr // 7. August 2017 um 16:32 //

        Also die letzten Hungerkatastrophen hatten wir ja nach 1945. Ist noch nicht so lange her. Einfach mal die Großeltern fragen, sofern man nicht hier eingewandert ist. So lange ist das noch nicht her. Ich halte es für einen linken Irrglauben anzunehmen, dass EUROPA, Deutschland schon einmal gar nicht, für die Armut in anderen Ländern verantwortlich ist. Klar sehe ich da auch ne menge Schweinereien, aber selbst die größten Ausbeuter wie Engländer und Franzosen sind nicht dafür verantwortlich, dass manche Länder nichts auf die Kette kriegen.
        Da muss man nur mal sehen warum es in asiatischen Ländern besser läuft als in Afrika. Die Hauptprobleme liegen in den Ländern selbst.

  8. Also ich kann mit dieser Polemik rein gar nichts anfangen…. Denn dem weitgehend von uns, ja uns allen verursachte Flüchtlingselend kann man ja allenfalls betroffen und bemitleident gegenüberstehen…..

    Erst war ich sprachlos doch dann…bitte erklären Sie mir, wie ich das Flüchtlingselend mitverursacht habe. Bitte keinen 2 Zeiler, sondern klare, schlüssige Darlegung, wie es dazu kommen konnte, das ich mich schuldig gemacht habe.

    Danke

    • Na ja @Greenhoop, im Grunde wissen Sie schon von was ich spreche….

      Erst war ich sprachlos doch dann…bitte erklären Sie mir, wie ich das Flüchtlingselend mitverursacht habe.

      ….sogar abgesehen von mörderischen Freihandelsverträgen,
      die allerorts über Leichen gehend, die Wirtschaftsinteressen der westlichen Staaten durchboxen und dabei 2. und 3. Welt Staaten gleich Reihenweise verarmen lassen, produzieren wir auch noch Kriegswaffen und exportieren diese überall dorthin, wo unsere Marionettenkrieger, Kriege gegen den Terror aufführen, die in Wirklichkeit Kriege um Öl und Gas sowie anderen Rohstoffen sind……

      ……kann man sehen, dass unsere westlichen Gesellschaften, nicht wirklich, auf Offenheit, Freiheit und Menschlichkeit basieren…..

      Was wir sehen, sind Gesellschaften, die allerorts auseinanderbrechen, die zwischen Wohlstand und Armut immer tiefere Gräben bauen. Benachteiligte und Schwache werden gnadenlos sanktioniert und verurteilt, und wo die finanziellen Mittel zur Gegenwehr fehlen wird unverfroren zugeschlagen und ausgebeutet……

      Was wir derzeit erleben sind höchst aggressive neoliberale westliche Gesellschaften, die den Schwachen und Bedürftigen keine Chance einräumen.

      Warum sollten Gesellschaften, die zuhause derartige Zustände haben, in der Welt anders agieren als mit Verachtung, Egoismus und Expansionswillen?

      • Greenhoop // 5. August 2017 um 10:06 //

        @dragao

        Ich hatte mir eine Antwort ähnlich die der von Ranma // 5. August 2017 um 02:44 // Antworten erhofft, auch wenn ich diesen nur eingeschränkt zustimmen kann.

        Die Ausbeutung der angesprochenen Länder erfolgt zunächst einmal im Zusammenspiel Ausbeutender und Kollaborateur, wobei sich letztere nur minimal von denen in Europa, als treue Vasallen des Tiefenstaates, unterscheiden.

        In den afrikanischen Ländern wird gemordet, in Deutschland wird man finanziell ruiniert, Widerstand wird in beiden Ausprägungen niedergeschlagen, wobei in Europa die Schimäre über die Demokratie dafür sorgt, dass die Masse nicht umgebracht, sondern eingeschläfert wird.

        Wann beginnen Sie endlich zu verstehen, dass nur die Masse einen Umsturz erreichen kann und nicht ein paar PC Schreiberlinge die sich der Tatsachen wohl bewußt, aber mangels breiter Unterstützung nahezu machtlos dem Treiben zusehen müssen und nur vereinzelt Nadelstiche absetzen können.

        Vermutlich haben wir hier an dieser Stelle die größtmögliche Schnittmenge die 2 so unterschiedliche Menschen wie Sie und ich haben können, nun sollte es auch möglich werden, die konstruierte Flüchtlingskrise so zu diskutieren, dass Sie zumindest die Sichtweise der europäischen Opfer verstehen und diese nicht zu Tätern stilisieren, was diese mit Sicherheit nicht sind.

        In diesem Zusammenhang bin ich auch Herrn Ludwig (Fassadenkratzer) sehr dankbar, der auf seiner Seite eine wirklich tolle Sammlung dieser Themen sein eigen nennt.

      • @greenhoop

        die konstruierte Flüchtlingskrise so zu diskutieren, dass Sie zumindest die Sichtweise der europäischen Opfer verstehen und diese nicht zu Tätern stilisieren, was diese mit Sicherheit nicht sind.

        Nun @greenhoop, die Sichtweise europäischer Opfer verstehe ich sehr wohl… wenn es den Opfer sind. Polemische Antiislamtiraden gehören aber eben nicht zu den Sichtweisen…. sondern zum Gepäck der Globalistenclique, welche einen Kampf der Kulturen ddringend brauchen.

        Islamhetze ohne gleichzeitig die Gründe für die islamischen Revolte zu nennen, halte für unlauter….

      • Greenhoop // 5. August 2017 um 17:45 //

        @dragao

        Islamhetze ohne gleichzeitig die Gründe für die islamischen Revolte zu nennen, halte für unlauter….

        Keine Ahnung wie Sie auf die Idee kommen, dass gegen den Islam gehetzt wird, lediglich eine realistische Bestandsaufnahme über die erkennbare Inkompatibilität mit nicht-islamischen Zivilisationen wurde auf GEOLITICO heftig diskutiert, der Weg zum Hass ist ein weiter und den konnte ich nicht entdecken.

        Leider kann ich in Ihrer Argumentation nicht entdecken, warum der sichtbare „Clash of Cultures“ gerade bewußt auf unterer Ebene geführt werden soll, während sich die international vernetzten „Eliten“ darüber zu freuen scheinen, dass die Zerstörung der europäischen Zivilisation dazu führen wird, dass der Machtbereich der Erstgenannten zwangsläufig steigen wird, auf dem Weg zum Weltsozialismus und totaler Abhängigkeit.

        Fakt ist, dass die Muslime die das jeweilige Gesellschaftsmodell ihres Gastlandes ablehnen, nichts dort zu suchen haben und aufgrund ihrer ablehnenden Haltung (religiöser Natur) unweigerlich den Konflikt mit den „Falschen“ suchen. Dass sich das nicht mehr wird aufhalten lassen sollte Ihnen ebenso bewußt sein und Sie müßten sich fragen, wem mit den zukünftigen Opfern gedient ist.

      • hubi Stendahl // 5. August 2017 um 18:09 //

        @dragao

        „Islamhetze ohne gleichzeitig die Gründe für die islamischen Revolte zu nennen, halte für unlauter….“

        Es gibt keine Islamhetze; im Gegenteil, hier wird der mittelalterliche Islam, besonders der Sunniten, aufgrund fundamental anderer Sozialisierung abgelehnt. Aus gutem Grund, wie wir, trotz Gehirnwäsche, an den Verwerfungen sehen können. Nicht mehr und nicht weniger.

        Wenn in den überall auf dem Planeten vorhandenen Herrschaftssystemen, ob Demokratie oder Feudalismus, gegen die eigenen Völker regiert wird, im Westen in Form des Neoliberalismus, in der dritten Welt in Form von existentiell bedrohlicher Ausbeutung, dann kann weder der Bürger des Neoliberalismus, noch der in einem feudalistischen mittelalterlichen System etwas dafür. Er ist nicht die Ursache, sondern das Werkzeug, hüben wie drüben. Warum sollte der eine also besser gestellt sein, als der andere?

        Sie können also der Gruppe, die unter der neoliberalen Umverteilung leiden, nicht einseitig vorwerfen, sie würden zu Lasten einer anderen Ethnie Hetze betreiben, sie verteidigen lediglich ihre arme Existenz. Das ist die Masse in der BRD, kapiert?

        Die Invasoren hingegen, die zigtausende Dollar dafür bezahlen in einen Staat zu kommen, in dem es sich (NOCH) lohnt, auch ohne Arbeitsplatz parasitär von Staatseinkommen zu leben, sind in einer ganz anderen Situation. Sie verbessern ihren Status und wollen ihre Lebensweise dem aufgesuchten Volk oktroyieren und sie dafür arbeiten lassen, denn sie selbst haben kein großes Interesse: Nur 38.000 von 2.5 Millionen werden 2017 einen Sprachkurs abschließen. Das ist der lächerliche A1 Schein, mit dem man einen Kaffee bestellen kann.

        Eine Mitarbeiterin bei einem Discounter verdient im Vollzeitjob monatlich rund 1.200,– € netto. Wenn sie in einer einfachen mitteldeutschen Großstadt eine 60 m² Wohnung in mittlerer Lage mietet, zahlt sie 8,– €/m² Kaltmiete = 480,– €. Die Nebenkosten (Heizung, Strom, Umlage) betragen bekanntlich rund 50 % der Miete, mithin = 240,– €. Macht zusammen 700,– €. Telefon, Handy darf sie haben?, hat ja auch jeder Refugee, Kleidung, Nahrung, Kultur, Internet usw. Standards, die jeder Refugee ohne jede Auflage geschenkt bekommt. Hauptsache er kommt aus Afrika, denn eine Umsiedlerin aus Kuba gibt es nicht obwohl es denen schlechter geht. als den Marokkanern. Begreifen Sie das?

        Preisfrage: Wo ist der Unterschied zu einem Marokkaner, der in seinem Heimatland 350,– € verdient, statt 1.200,– €, aber signifikant geringere Kosten bedienen muss?

        Antwort: er Marokkaner hat die Möglichkeit in überdehnte, geistig umnachtete Völker abzuwandern, wo er mehr als diese 350,– € ohne Leistung geschenkt bekommt. Da würde ich mich auch fragen, ob es sich in den Geberländern um Primaten handelt, die es zu unterwerfen gilt.

        https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Muenster/5389

        Glauben Sie nicht? In Deutschland leben mittlerweile durch diese linkssozialistische Scheiße unter Leitung der neoliberalen Zerstörer 41 % aller Haushalte als Single und stehen nachts in Großstädten an Zeitungsverlagen an, um eine Wohnung zu ergattern.
        Das ist die Realität.

        https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2014/PD14_050_p002.html

        Vielleicht hilft Ihnen Ihre selektive Sicht auf die Dinge, um ihr seelenheil zu finden. Ich bezahle ab und an ein paar Euro und gehe ins Kino, wo Realität auf Fiktion trifft. Das hilft diese beiden Welten auseinanderzuhalten.

      • DerHofnarr // 7. August 2017 um 16:36 //

        Wieso? Was ist denn gegen den angelsächsischen Manchesterkapitalismus einzuwenden…. da hat die Welt doch nach geschrien. Waren sich doch alle einig gegen das böse Deutschland. Hat sich (fast) jeder zum Schluss nen Stück aus dem Kuchen rausgeschnitten. Brauch sich keiner beklagen. Deutschland ist im Westen angekommen. Wurde befreit und zum Wohle der Menschheit umerzogen. Weniger national, sondern mehr global. Eine Welt eben. Alles gleich…. ist doch schön…. Gut. Ein paar da Oben sind gleicher, auch im Sozialismus/Globalismus….. Freut euch!

    • Von einer konkreten Einzelperson weiß man es nicht, falls man diese nicht persönlich gut kennt. Aber die Möglichkeiten sich mitschuldig zu machen sind nicht zu knapp vorhanden:

      * Spekulation an der Börse (wobei die auf Lebensmittel die bekannte Spitze des Eisberges darstellt, aber andere Branchen kaum weniger Einfluß auf die Lebensumstände anderer Leute haben)

      * Als Aktionär mit Stimmrecht fiese Entscheidungen mitzutragen indem man nicht dagegen stimmt

      * Wählen eines der Flügel der schwarzrotgelbgrünen Einheitspartei

      * Unterstützen der Politik selbiger schwarzrotgelbgrünen Einheitspartei durch Nichtwählen

      * Ausführen von Tätigkeiten als Handlanger von Wirtschaft oder Politik (Ein sehr deutliches Beispiel dafür ist ein Soldat, der das Feld eines Bauern vermint. Die weniger deutlichen Beispiele dafür sind viel zahlreicher, aber nach diesem Beispiel sollte es nun leicht fallen zu verstehen, daß auch die Zulieferer der Rüstungsindustrie, der Konstrukteur der Minen oder der Fahrer, der die minenverlegenden Soldaten ins Einsatzgebiet gebracht hat, mitschuldig sind. Komplizierter wird es natürlich, falls der Soldat nie die Wahl gehabt hatte, kein Soldat zu werden, aber genau dann muß es jemanden geben, der entsprechenden Zwang ausgeübt und damit die Schuld auf sich geladen hat.)

      * Bezahlen von Handlangern, um solche Tätigkeiten ausüben zu lassen

      Man kann die Liste beliebig fein untergliedern und darum auch ewig fortführen. Um sich nicht mitschuldig zu machen, müßte man schon am Rand der Welt oder am besten auf einem anderem Planeten leben. Strittig kann dabei höchstens sein wieviel Widerstand man leisten muß, falls man von anderen zu entsprechenden Handlungen oder Entscheidungen gezwungen wird. Bei sofortigem Einknicken ist das Fehlen der Freiwilligkeit nicht glaubwürdig. Will man partout niemals einknicken, dann erreicht man vielleicht nur Schaden an sich selbst ohne etwas an der Situation für andere zu ändern, weil andere trotzdem gezwungen werden können.

      Man kann sogar so weit gehen zu sagen, wenn du Heizöl kaufst, dann machst du dich mitschuldig am Krieg in Syrien und damit am Flüchtlingselend, weil in Syrien Erdöl gefördert und exportiert wird und dieses Erdöl zeitweise die kurdischen Kämpfer und zeitweise den IS finanziert hat. Um sich nicht mitschuldig zu machen, müßte man schon mindestens dafür sorgen, daß jeder Tropfen gekauften Öls aus einem konfliktfreiem Gebiet stammt. Das hieße dann wohl in der Praxis, daß du auf sämtliche Erdölprodukte verzichten müßtest. Also auf die Verwendung jeglicher Kunststoffe zum Beispiel.
      Ranma

      • Herzstück demokratischer Herrschaft ist, dass Minderheiten für das Wirken der Mehrheiten (mit-) haften.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  9. Schöner Hinweis darauf, daß mit Toleranz oft eigentlich Gleichgültigkeit gemeint ist. Man sollte tatsächlich nicht Toleranz predigen, sondern Gleichgültigkeit! Der Zusammenbruch unserer Wirtschaft (nicht wegen der Flüchtlinge, denn die Banken haben sehr viel mehr dafür getan) und wahrscheinlich auch unserer Zivilisation ist nahe und nicht mehr aufzuhalten. Was nützt es also jetzt noch groß in Panik zu verfallen? Man bereite sich also lieber auf den Zusammenbruch der Wirtschaft und der Zivilisation vor! Allem gegenüber, das dafür nicht wesentlich ist, zeigt man sich am besten gleichgültig, weil das keinen Streß mehr wert ist.
    Ranma

  10. Zitat:
    „man kann sie allenfalls akzeptieren, also ihre Existenz zur Kenntnis nehmen. Das (an)erkennen eines Zustandes impliziert jedoch nicht seine Duldung, es ist nicht gleichbedeutend mit dem Erdulden.“

    Dieser Satz ist doch wohl falschgedacht. „Akzeptieren“ ist keinesfalls ein „nur zur Kenntnis nehmen“, sondern ist doch geradezu das „Dulden“, in seiner Passivität verstärkt zum „Erdulden“, was einem „Er-LEIDEN“ (schmerzhaft) nahekommt.

    Ich würde den Toleranzbegriff ganz anders aufziehen, nämlich so, wie er wirklich innerhalb des Themenkomplexes gebraucht wird:
    Toleranz bedeutet das PASSIVE Akzeptieren von Parallelgesellschaften, in welcher Richtung auch immer, durch AKTIV dies Fordernde.
    Aber wo bleibt die „Aktiv“seite im Volk? Da müßte man eine selbstbewußte Einforderung seiner EIGENRECHTE danebenstellen, um ein Gleichgewicht zu erhalten. Und die Tatsache von jeglichen Parallelgesellschaften müßte erst mal als solche öffentlich groß und wirksam dargestellt werden, um dadurch auch als Selbstverteidigung das Ringen um die notwendige Eigenhoheit zu verdeutlichen.
    Die „Ach-so-Toleranten“ Diktatoren verlangen vom Volk PASSIVE Toleranz, die sie dazu selbst durch AKTIVE diktatorische Mittel zur inneren nationalen Zerstörung durchsetzen wollen. Ihr exzessiver „Aktivismus“ richtet sich demnach gegen die Nicht-tolerant-sein-Wollenden, ohne irgendwelchen Selbstverteidigungswillen im Sinne des eigentlichen Volkes.
    Durch die Glorifizierung einfach eines Ist-„Zustandes“ einer bewußt nicht genannten inneren Zerstörung (denn man will ja nicht die Augen öffnen), als neue Grundhaltung einer Toleranz wird also still und heimlich die Selbstaufgabe gepredigt und als EINZIGE Zustandsberechtigung diktiert. Unter dem Oberbegriff „Toleranz“ soll also ein psychischer Druck auf die Masse ausgeübt werden, sodaß jeder, der nicht mitmacht, als Außenseiter diskriminiert wird, der mit INTOLERANZ bestraft und öffentlich geächtet werden muß. Eine intolerante Toleranz also, ein Widerspruch in sich.
    Folglich kann nur durch massive Verstärkung des nationalen Selbstbewußtseins die träge Volksmasse umgelenkt werden. Das ist ein moderner Fundamentalismus, und wohl nur z.B. Herr Höcke und die Identitären haben das längst erkannt, welche dem antinationalen System mit seinen Verfassungsorganen der Todfeind Nr.1 sind und der Kampf gegen diesen deshalb konform medial und mit „künstlerischen“ Kollaborateueren tonangebend, als neues „Lebensgefühl“ propagiert, unterstützt wird: Das Ende UNSERES eigenen Deutschlands.

  11. Zählt das eigentlich als Islamhetze, wenn man im Islam das arianische Christentum wiederentdeckt?
    Ranma

  12. @hubi Stendahl:

    Linkssozialisten würden aber die eigene Bevölkerung nicht schlechter behandeln als sonstige Leute?
    Ranma

  13. hubi Stendahl // 6. August 2017 um 13:16 // Antworten

    @Ranma

    Zitat:
    „Linkssozialisten würden aber die eigene Bevölkerung nicht schlechter behandeln als sonstige Leute?“

    „Linkssozialisten“ definieren sich selbst als bessere Menschen, die glauben, die Erkenntnis zum „Paradies auf Erden“ gefunden zu haben und lassen an den Grundideen ihrer Erkenntnisse, keinerlei Kritik zu. Sozialismus ist insofern in seinen Ausprägungen eine Religion, wie viele andere *ismen und wir zur Not auch mit Gewalt verteidigt (siehe auch Venezuela). Der Treiber, der wichtigste Grundgedanke ist die fehlerhafte Behauptung, der Kapitalist, der Unternehmer, beute den Arbeiter, heute den Angestellten , aus.

    Die Klientel hat sich dabei stark verändert, das Feindbild blieb.

    Sozialisten in allen Ausprägungen behaupten, man müsse dem Arbeitnehmer nur den gerechten Lohn zukommen lassen, damit alles gut wird. Dabei ist es nicht der Unternehmer, der als Ursache für die aus der Umverteilung des stehenden Kapitals in Frage kommt, sondern der Urzins, den auch der Unternehmer bedienen muss, um sein Geschäft profitabel gestalten zu können. Die Sozialisten haben den Unterschied zwischen „raffendem Kapital“ und „schaffendem Kapital“ bis heute nicht verstanden, weil ihre Doktrin unantastbar und unverrückbar ist.

    Sie sie nun die besseren Menschen?

    An den Früchten sollt ihr sie erkennen!

    Um ein Ziel, ein Denkergebnis anzusteuern, kann man sich ohne belastende Dogmen der Dialektik des Denkens bedienen. Einfach ausgedrückt erkennt man im ersten Schritt, dass man selbst durch Sozialisierung in der Erkenntnis eingetrübt ist. Um diesen emotionalen Anteil im Denken zu reduzieren oder ganz aufzuheben, wie es wenige Menschen in der Geschichte geschafft haben (z.B. Jesus von Nazareth) bedient man sich dieser Dialektik.

    Im zweiten Schritt steht das Problem mit Fragestellung im Raum, um zu einer Lösung zu kommen. Jeder Denkprozess ist also eine zielgerichtete Aktion, um Lösungen für eine Fragestellung zu finden, die vom Denkenden durch eigenes Erleben verfärbt wird (wenige Ausnahmen). Es denkt nicht das „reine Denken“, sondern der Mensch denkt.

    Ist einem dies klar geworden, kann man die Beziehungen und Zusammenhänge zum lösenden Problem schrittweise auflösen, in dem u.a. Wiedersprüche und deren Wirkungen aufgedeckt werden.

    Der Ideal*ismus ist dabei der Feind des dialektischen Denkens. Er unterstützt die emotionale Ebene, die schnell in die Irre führen kann. Wir sprechen von einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Lenin als Vertreter des Marxismus und Fortentwickler hat das verstanden, er war ihr aber selbst erlegen und hat deshalb das Feindbild Unternehmer mit großer Überzeugung (Emotion) nie aufgegeben.

    Zur Ausgangsfrage, ob Linkssozialisten die eigene Bevölkerung nicht schlechter behandeln als andere Leute. Die Wirkungen des fehlerhaften Sozialismus sind verheerender als die des Kapitalismus, die schon schlimm genug sind. Dies wird deshalb nicht erkannt, weil der Ideal*ismus, die Wegstrecke von der Problemstellung bis zur Lösung auf die vorgenannte Weise versperrt.

    So täglich an den aus ihrem Ideal*ismus heraus gut gemeinten Aktionen von staatlich trainierten Sozialisten im Mittelmeer erkennbar, die sich dort als Schlepperhelfer betätigen und dabei mehr zerstören als sie vermeintlich „retten“. So bei Ärzte ohne Grenzen, bei Greenpeace, Campact und den religiösen Heuchlern, die diesen Idealismus vor das Erkennen der zerstörerischen und systemerhaltenden Wirkungen stellen, um ganz eigennützig ihrem angelernten materiellen und immateriellen Humanismus zum Durchbruch zu verhelfen.

    Sozialismus, auch der derzeit in unterschiedlichen Varianten diskutierte Neomarxismus sind in diesem Sinne nicht einfach die Antithese zum Kapitalismus; der Sozialismus ist die Geißel der Menschheit, weil er die Sicht auf vorhandene Lösungen versperrt.

  14. @hubi Stendahl:

    „„Linkssozialisten“ definieren sich selbst als bessere Menschen, die glauben, die Erkenntnis zum „Paradies auf Erden“ gefunden zu haben und lassen an den Grundideen ihrer Erkenntnisse, keinerlei Kritik zu.“

    Ich dachte du definiertest den Linkssozialisten. Aber wenn die das selbst tun…

    „Der Treiber, der wichtigste Grundgedanke ist die fehlerhafte Behauptung, der Kapitalist, der Unternehmer, beute den Arbeiter, heute den Angestellten , aus.“

    Das ist allerdings purer Marxismus. Die kritisierte Behauptung wird ausschließlich vom Marxismus und den davon abstammenden Ismen geteilt. Das ist nur ein winziger Teil des sozialistischen Spektrums.

    „Sozialisten in allen Ausprägungen behaupten, man müsse dem Arbeitnehmer nur den gerechten Lohn zukommen lassen, damit alles gut wird.“

    Nicht aller Ausprägungen! Der Marxismus und die davon abstammenden Ismen sind ein geradezu vernachlässigbarer Teil aller sozialistischen Ausprägungen!

    „Die Sozialisten haben den Unterschied zwischen „raffendem Kapital“ und „schaffendem Kapital“ bis heute nicht verstanden, weil ihre Doktrin unantastbar und unverrückbar ist.“

    Einprägsame Ausdrücke. Den Unterschied zwischen raffend und schaffend nehme ich in meine eigenen Aufklärungsbemühungen auf.

    „Einfach ausgedrückt erkennt man im ersten Schritt, dass man selbst durch Sozialisierung in der Erkenntnis eingetrübt ist. Um diesen emotionalen Anteil im Denken zu reduzieren oder ganz aufzuheben, wie es wenige Menschen in der Geschichte geschafft haben (z.B. Jesus von Nazareth) bedient man sich dieser Dialektik.“

    Aber ganz klar muß man das erkennen. Von Leuten, die links = sozialistisch = böse setzen, kann man jedoch nicht behaupten, daß die nur in die Nähe einer solchen Erkenntnis rückten. Der auch von dir gerne erwähnte Jesus von Nazareth war ein knallharter Sozialist. Er stellte den Menschen sogar über das Gesetz! Noch sozialistischer geht es nicht mehr und das ist auch genau das, was an der humanitären Hilfe für die Flüchtlinge so häufig kritisiert wird. Also das, weswegen die Gutmenschen so gerne als dumm bis böse dargestellt werden, ist genau das, was auch schon Jesus von Nazareth auszeichnete.

    „Im zweiten Schritt steht das Problem mit Fragestellung im Raum, um zu einer Lösung zu kommen. Jeder Denkprozess ist also eine zielgerichtete Aktion, um Lösungen für eine Fragestellung zu finden, die vom Denkenden durch eigenes Erleben verfärbt wird (wenige Ausnahmen). Es denkt nicht das „reine Denken“, sondern der Mensch denkt.“

    Man kann das besonders deutlich an den unterschiedlichen Ergebnissen des Denkens erkennen, die einerseits Leute mit Respekt vor den geistigen Sphären und andererseits Leute mit Verachtung für die geistigen Sphären zustandebringen. Respekt vor den geistigen Sphären führt zu Lösungen, die oft allgemein als genial angesehen werden. Verachtung der geistigen Sphären ist die unter den Menschen zur Zeit viel verbreitetere Haltung und führt zu Lösungen, die in immer neue Probleme münden. Sowohl die deutsche als auch die nordamerikanische Politik zeichnet sich zur Zeit dadurch aus und macht den Unterschied in den Denkweisen leicht beobachtbar.

    „Zur Ausgangsfrage, ob Linkssozialisten die eigene Bevölkerung nicht schlechter behandeln als andere Leute. Die Wirkungen des fehlerhaften Sozialismus sind verheerender als die des Kapitalismus, die schon schlimm genug sind. Dies wird deshalb nicht erkannt, weil der Ideal*ismus, die Wegstrecke von der Problemstellung bis zur Lösung auf die vorgenannte Weise versperrt.“

    Also irgendwie drückst du dich vor der Beantwortung der Frage. Politisch links bedeutet, daß alle gleich sind, was nun gerade der Unterschied zu rechten Sozialisten ist, die eigene Leute über andere Leute stellen. Andere Leute über die eigenen zu stellen, das kommt weder links noch rechts vor, denn das ist keine tragfähige Politik, sondern eine Perversion. Daher sind Leute, die andere Leute über die eigenen stellen, logischerweise nicht links und nur vielleicht oder vielleicht auch nicht Sozialisten. Aber eher auch das nicht. Manchmal sind es Leute mit einer Strategie, aber in den meisten Fällen sind es Leute, die einfach nur aus verantwortungsvollen Positionen entfernt und in eine psychiatrische Behandlung gehörten. Das hat garnichts mit Sozialismus zu tun.

    „So täglich an den aus ihrem Ideal*ismus heraus gut gemeinten Aktionen von staatlich trainierten Sozialisten im Mittelmeer erkennbar, die sich dort als Schlepperhelfer betätigen und dabei mehr zerstören als sie vermeintlich „retten“. So bei Ärzte ohne Grenzen, bei Greenpeace, Campact und den religiösen Heuchlern, die diesen Idealismus vor das Erkennen der zerstörerischen und systemerhaltenden Wirkungen stellen, um ganz eigennützig ihrem angelernten materiellen und immateriellen Humanismus zum Durchbruch zu verhelfen.“

    Wenn die das eigennützig tun, dann haben sie vielleicht garnicht so sehr ideologische Motive. Jedenfalls keine linken oder sozialistischen. Humanismus ließe sich vielleicht unter linkssozialistisch einordnen. Aber ist der angelernt oder eigennützig und gibt es nicht auch zwischen diesen beiden Möglichkeiten einen großen Unterschied? Man kann schließlich Dinge lernen und praktizieren, mit denen man sich nicht nützt, sondern sehr schadet. Nur deshalb gibt es psychiatrische Kliniken und deren Existenz wird wohl niemand ernsthaft bestreiten. Womit ich keineswegs behaupten will, daß Ärzte oder Umweltschützer oder andere Menschenretter generell in psychiatrische Behandlung gehörten. Vielmehr ist das ein Eindruck, den kriminelle Psychopathen zu erwecken versuchen, um den Verdacht von sich selbst abzulenken, während in Wahrheit der Humanismus eine tragfähige Politik ermöglicht.

    „Sozialismus, auch der derzeit in unterschiedlichen Varianten diskutierte Neomarxismus sind in diesem Sinne nicht einfach die Antithese zum Kapitalismus; der Sozialismus ist die Geißel der Menschheit, weil er die Sicht auf vorhandene Lösungen versperrt.“

    Der Neomarxismus und andere Abkömmlinge des Marxismuses sicherlich. Nichtsozialistische Ideologien aber gleichermaßen. Vorhandene Lösungen wie die Lehre des Jesus von Nazareth oder eine Freiwirtschaft nach Silvio Gesell sind im Kern selbst sehr sozialistisch. Sollte Sozialismus in allen Ausprägungen die Geisel der Menschheit sein, dann zählen diese Lehren auch dazu. Das wäre ziemlich blöd, denn dann gehen uns langsam die vorhandenen Lösungen aus. Alle weiteren Lösungen sind nämlich gleichfalls mehr oder weniger sozialistisch.
    Ranma

  15. Ist der Islam nicht der Sozialismus der Religionslehre?

  16. @DerHofnarr:

    „Ich halte es für einen linken Irrglauben anzunehmen, dass EUROPA, Deutschland schon einmal gar nicht, für die Armut in anderen Ländern verantwortlich ist.“

    Nicht deshalb verantwortlich, weil es sich um Europa oder Deutschland handelt, sondern hauptsächlich wegen der Weichen, die von den Kolonialmächten gestellt wurden.

    „Klar sehe ich da auch ne menge Schweinereien, aber selbst die größten Ausbeuter wie Engländer und Franzosen sind nicht dafür verantwortlich, dass manche Länder nichts auf die Kette kriegen.
    Da muss man nur mal sehen warum es in asiatischen Ländern besser läuft als in Afrika. Die Hauptprobleme liegen in den Ländern selbst.“

    Die Hauptprobleme in den Ländern selbst wurden nunmal von den europäischen Kolonialmächten geschaffen. Das sieht man schon daran, daß es in asiatischen Ländern, wo der Einfluß der Kolonialmächte viel geringer war, besser läuft als in Afrika. Also sind die Ausbeuter sehr wohl daran schuld, daß andere Länder nichts auf die Kette kriegen. Zumal sie schließlich bis einschließlich heute unterdrückt und kleingehalten werden. Für die Erkenntnis braucht man sich nur mal die Deals ansehen, die von europäischen Ländern, vor allem von Frankreich, mit afrikanischen Ländern geschlossen werden.
    Ranma

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