Die besten Ausstellungen über das alte Ägypten in Deutschland

Die Sphinx in Ägypten ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Welt / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: Srikrishnadeva, https://pixabay.com/de/photos/%c3%a4gypten-grab-%c3%a4gyptisch-kultur-3508303/ Die Sphinx in Ägypten ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Welt / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: Srikrishnadeva, https://pixabay.com/de/photos/%c3%a4gypten-grab-%c3%a4gyptisch-kultur-3508303/

Das alte Ägypten fasziniert immer wieder. In diesem Jahr können sich Ägypten-Interessierte wieder auf hochkarätige Ausstellungen in deutschen Museen freuen.

Das alte Ägypten fasziniert auch noch Jahrtausende nach seiner Zeit Menschen auf der ganzen Welt. Die hoch entwickelte Kultur und ihre prunkvollen Bauten mit ihren Pharaonen und Mythen hat Fans auf der ganzen Welt. Ausstellungen über das alte Ägypten zählen auch in Deutschland zu den bestbesuchten. Auch im Jahr 2022 können sich Ägypten-Interessierte wieder auf einige hochkarätige Ausstellungen in die deutschen Museen freuen. 

Das alte Ägypten fasziniert

Das Thema rund um das alte Ägypten wird in zahlreichen Filmen, Büchern und Computerspielen immer wieder aufgegriffen. Egal ob in Filmklassikern wie „Jäger des verlorenen Schatzes“, dem ersten Teil der Indiana Jones Reihe von Starregisseur Steven Spielberg oder in Comics, die später verfilmt werden wie „Asterix und Kleopatra“. Das alte Ägypten ist immer wieder Thema in weltberühmten Filmen und Serien.

Auch in Büchern wird natürlich immer wieder Ägypten als Thema behandelt, da die alte Mythologie mit ihren Göttern, Pharaonen und Flüchen natürlich viel Stoff für eine spannende Geschichte bietet. Selbstverständlich gibt es auch Videospiele zu dem Thema. In Klassikern wie „Tomb Raider“, dem weltberühmten Spiel rund um die britische Abenteurerin Lara Croft, muss der Spieler im alten Ägypten Rätsel lösen, Hindernisse überwinden und sich uralten Mächten und Gegnern stellen, um alte Artefakte zu bergen und die Welt zu retten.

Aber nicht nur in Videospielen für den PC und Konsole ist Ägypten ein beliebtes Thema. Zahlreiche Slots Anbieter wie z. B. 888casino bieten Automatenspiele an, bei denen sich Spieler sich (virtuell) ins alte Ägypten begeben können, um Rätsel zu lösen und an die Schätze der Pharaonen zu kommen. Slots wie „Book of Kings“, „Book of Ra“ und „Book of Dead“ sind dabei bei vielen Spielern äußerst beliebt. Begleitet von spannender Musik begibt sich der Spieler auf eine virtuelle Schatzsuche mit Gewinnsymbolen wie vergoldete Bücher, Sarkophage, Buchstaben und Abenteurer im Stil des alten Ägyptens.

Die besten Ausstellungen in Deutschland

Dieses Jahr gibt es auch in Deutschland wieder zahlreiche Ausstellungen über das alte Ägypten. Eine der größten und sehenswertesten Vorstellungen dieses Jahr ist definitiv die Ausstellung zur ägyptischen Gottheit Bes in Hannover. Bes ist ein Schutzgott, der im alten Ägypten ab der 12. Dynastie verehrt wurde.

Zeitlich gesehen liegt die Zeit, die die Ausstellung betrachtet, um das Jahr 2000 vor Christus, also 4000 Jahre vor unserer Zeit. Der Schutzgott Bes soll die Ägypter, die ihn verehrten, während der Nacht vor Wüstentieren geschützt haben. Bei den gefährlichen Wüstentieren handelt es sich besonders um Schlangen, deshalb Bes oft mit Schlangen dargestellt wird. Dabei würgt er die Schlangen oft, tötet sie oder wehrt sie auf andere Art und Weise ab. Außerdem gilt Bes als Gott der Geburt, er schützt die Schwangeren. Daher war sein Abbild auch oft in Zimmern von Frauen und an Betten zu finden.

Bes gilt als Zwerggott, er wird oft klein, mit einer Löwenmähne und einem zu einer Fratze verzerren Gesicht dargestellt. Darüber hinaus wurde Bes später mit Flügeln dargestellt. Wer mehr über den ägyptischen Gott Bes erfahren möchte, sollte sich auf jeden Fall die Ausstellung in Hannover ansehen.

Eine weitere interessante Ausstellung zum Thema Altes Ägypten gibt es in Mannheim zu bewundern. In den Reiss-Engelhorn-Museen (Museum Weltkulturen) kann man sich die Ausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ zum Schwerpunkt Altägypten anschauen. Die Ausstellung beleuchtet über 4000 Jahre fortschrittliche Zivilisation in Ägypten. Sowohl die Pharaonen, das Alltagsleben in Ägypten, die Götterwelt und der Totenkult werden umfangreich dargestellt. Stücke aus dem Hildesheimer Roemer-Pelizaeus-Museum und dem Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum können inzwischen dauerhaft in der Ägypten-Ausstellung in Mannheit angeschaut werden. Mit einem Eintritt von 10 Euro pro Erwachsenen ist das Museum auf jeden Fall sein Geld wert.

Ebenfalls in den Reiss-Engelhorn-Museen befindet sich die Tutanchamun-Ausstellung. Diese Ausstellung beleuchtet den wahrscheinlich bekanntesten Pharao Ägyptens, der besonders für seinen prunkvollen, goldenen Sarkophag weltweite Berühmtheit erlangte. Die Ausstellung fokussiert sich auf seine Schätze und sein Grab und ist äußerst sehenswert. 

Die Schrift der alten Ägypter, sogenannte Hieroglyphen (Quelle: Pixabay.com)

Was ist Ägyptomanie?

Ägyptomanie beschreibt die Begeisterung von Europäern und Amerikanern für das alte Ägypten und deren fortschrittliche Gesellschaft. Der Enthusiasmus für Ägypten begann schon mit Napoleon. Seine Ägyptenfeldzug sorgte dafür, dass das hoch entwickelte alte Ägypten auch in Europa immer bekannter wurde, die Europäer faszinierten die Pyramiden und die beeindruckenden Bauwerke und Fortschritte, die die Ägypter bereits 2000 Jahre vor Christus vorweisen konnten.

Ebenfalls zur Verbreitung der Ägyptomanie trugen Geschichten wie der Flucht des Pharao bei, die Stoff für Bücher, Erzählungen und später dann auch für Filme boten. Auch heute noch kennt man Filme wie „Die Mumie“, der davon handelt, dass bei Ausgrabungen in Ägypten eine alte Grabkammer geöffnet wird, die hätte geschlossen bleiben sollen. Die Idee der von Flüchen geschützten ägyptischen Gräber rühren wahrscheinlich daher, dass einige Entdecker von alten Gräbern wenig später verstarben. Allerdings verstarben die vermeintlichen Grabräuber nicht etwa aufgrund eines Fluchs, sondern aufgrund von giftigen Dämpfen oder Krankheitserregern, die sich über Jahrtausende im Grab gebildet hatten.

„Der Fluch des Pharao“ ist auch als der Fluch des Tutanchamun bekannt und erlangte große mediale Aufmerksamkeit. Nach der Entdeckung des Grabes des Tutanchamun starben einige der Archäologen und deren Mitarbeiter. Der Entdecker Howard Carter, der das Grab 1922 entdeckte, lebte allerdings noch 17 weitere Jahre und starb schließlich im Jahr 1939.

Der Sarkophag des Tutanchamun ist weltberühmt (Quelle: Pixabay.com)
Der Sarkophag des Tutanchamun ist weltberühmt (Quelle: Pixabay.com)

Diese Ägyptomanie hat sich bis heute gehalten. Regelmäßig bekommen Filme wie „Die Mumie“ ein neues Remake und immer wieder locken sie zahlreiche Zuschauer in die Kinos. Außerdem ist Ägypten bis heute ein beliebtes Reiseziel, denn hier steht das letzte noch erhaltene der sieben antiken Weltwunder: die Pyramiden von Gizeh. Die Pyramiden sind das einzige noch erhaltene Weltwunder und wenn sie auch nicht mehr so beeindruckend sind wie sie das sicherlich zu ihrer Zeit waren, so gelten sie doch bis heute als eins der beeindruckendes Bauwerke aller Zeiten. Ähnlich wie die Chinesische Mauer ist die enorme Größe für die damalige Zeit einfach unfassbar. Wenn man bedenkt, dass diese Bauwerke zu 100 % per Hand gebaut wurden und es noch keinerlei motorisierte Hilfe gab.

Falls dieser Artikel Ihr Interesse am alten Ägypten geweckt hat, empfehlen wir eine der hier genannten Ausstellungen zu besuchen, es lohnt sich.

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