Wie Kryptowährungen funktionieren

Kryptowährungen Bitcoin Blockchain / Bitcoin-Kredite / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/bitcoin-kryptogeld-btc-w%C3%A4hrung-2868703/ Kryptowährungen Bitcoin Blockchain / Bitcoin-Kredite / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/bitcoin-kryptogeld-btc-w%C3%A4hrung-2868703/

Die zehn größten Kryptowährungen werden am Markt mit Milliardenumsätzen kapitalisiert. Aber wie genau funktionieren eigentlich solche Kryptowährungen?

Seit der japanische Programmierer und Mitglied der Cypherpunk-Bewegung, Satoshi Nakamoto, übrigens eine anonyme Person oder Gruppe, im Jahr 2008 die Kryptowährung Bitcoin startete, hat sich einiges auf den internationalen Finanzmärkten getan. Bislang wurden über 3000 verschiedene Cyberwährungen gestartet. Die meisten davon allerdings erreichen nur einen geringen Tagesumsatz von weniger als 1000 US-Dollar.

Unterschied zwischen Kauf bzw. Verkauf von Cyberwährungen an einer Börse und dem Krypto-Trading mit Kryptowährung-CFDs

Die zehn größten Kryptowährungen werden am Markt mit Milliardenumsätzen kapitalisiert. Allein die beiden stärksten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum machen zusammen mehr als 60 % der Marktkapitalisierung gegenüber den anderen Kryptowährungen aus.

Zwischen dem Kauf bzw. Verkauf von Cyberwährungen an einer Börse und dem Krypto-Trading mit Kryptowährung-CFDs über CFD-Plattformen bestehen allerdings signifikante Unterschiede. Zwar zielen beide Aktionen letztendlich darauf ab, auf dem Kryptomarkt einen Gewinn zu erzielen, doch sind die Handlungsabläufe unterschiedlich.

Beim Kauf und Verkauf der virtuellen Währung will der Händler eine Cyberwährung gegen eine andere tauschen. Dabei muss er die Transaktion zweimal entgegengesetzt durchführen, um nach Abschluss des Austauschzyklus den Gewinn einstreichen zu können.

Beim Handel mit Differenzkontrakten oder CFDs hingegen wollen Händler auf der Basis von Preisbewegungen des zugrundeliegenden Basiswertes Gewinne erzielen. Die Basiswerte sind unter anderem in Wertpapieren, Rohstoffen und anderen Indizes von Vermögenswerten enthalten. Diese Basiswerte befinden sich zu keinem Zeitpunkt im Besitz des Händlers.

Vorteile des Kryptowährungshandels 

Ein großer Vorteil des Handels mit Kryptowährungen ist seine hohe Volatilität. Dadurch lassen sich in kurzen Zeiträumen hohe Gewinne erzielen. Es bestehen des Weiteren keine zeitlichen Handelsbeschränkungen. Ebenso genießen Kryptowährungen eine hohe Liquidität. Sie können schnell in Geld getauscht werden. Dabei wird der Marktpreis nicht beeinflusst. Es besteht ferner die Option zwischen Short-Position und Long-Position zu wählen, bei denen je nach Strategie von fallenden als auch von steigenden Kursen profitieren werden kann.

Kryptowährungen, auch als Krypto bekannt, sind Währungsarten, die ausschließlich digital existieren und auf der Basis der Kryptografie (Verschlüsselung) zur Sicherung von Transaktionen gehandelt werden. Des Weiteren unterliegen Kryptowährungen keinen öffentlichen oder zentralen Ausgabe- oder Regulierungsbehörden. Sie basieren auf einem dezentralen System, dem sogenannten Blockchain, zur Aufzeichnung von Transaktionen und Ausgabe neuer Einheiten. Das macht Cyberwährungen fälschungssicher.  

Was ist eine Kryptowährung? 

Cyberwährungen werden unabhängig von Finanzinstituten gehandelt. Grundlage für den Kryptohandel sind P2P-Systeme. Diese bestehen aus einzelnen Netzwerkknoten, durch die sich Daten senden, empfangen und speichern lassen. Auf diese Weise erfolgt einen direkten Austausch zwischen den Peers, die direkt ohne Zwischeninstanz miteinander interagieren. Während Papiergeld physisch ist und zentral ausgegeben wird (Notenbank), sind Kryptowährungen dezentral und stehen ausschließlich digital zur Verfügung. Alle Krypto-Transaktionen werden transparent für jeden einsehbar in einem öffentlichen Hauptbuch registriert und in digitalen Geldbörsen gespeichert.

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