Müll in Mehrwert umwandeln

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Muell / Qiuelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: NathanCopley; https://pixabay.com/de/photos/m%c3%bcll-wurf-papierkorb-abf%c3%a4lle-dump-143465/ Muell / Qiuelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: NathanCopley; https://pixabay.com/de/photos/m%c3%bcll-wurf-papierkorb-abf%c3%a4lle-dump-143465/

Unternehmen einem geringen CO2-Abdruck. Doch was ist mit anfallendem Müll, der dem Konzept des klimafreundlichen Unternehmens entgegensteht?

Immer mehr Firmen setzen die Reduzierung ihres CO2-Abdrucks auf die Tagesordnung, um ihren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Die Umstellung auf erneuerbare Energien wie Solarenergie ist eine Möglichkeit, ebenso die Steigerung der eigenen Energieeffizienz durch die Verwendung von energiesparenden Bürogeräten und Müll-Vermeidung. Auch der Verbrauch von Papier wird durch die zunehmende Digitalisierung von Unternehmen weitgehend eingestampft.

Während viele Unternehmenspraktiken relativ unkompliziert klimafreundlich zu gestalten sind, stehen viele Firmen vor einem anderen Problem: Sie verwenden Materialien, die nicht biologisch abbaubar sind und somit dem Konzept des klimafreundlichen Unternehmens entgegenstehen. Und das oft in großen Mengen.

Styropor ist so ein Material. Es ist eine Wunderwaffe und wird dementsprechend vielfältig eingesetzt: als leichtes Verpackungsmaterial für zerbrechliche Produkte und Möbel, um Produkt- oder Hausmodelle zu erstellen oder zur effizienten Wärmedämmung von Firmengebäuden. Mit unserer wachsenden Weltbevölkerung steigt auch der Bedarf an dem Kunststoff.

Der Müll, der nicht im Meer enden soll

Derzeit landet jede Minute eine Müllwagen-Ladung Kunststoff in unseren Ozeanen. Die Styroporverpackung des neuen Fernsehers zerfällt zwar über Hunderte Jahre in kleine Partikel, degradiert jedoch nie vollkommen. Diese Partikel landen unwiderruflich in der Nahrungskette und kommen letztlich wieder bei uns Menschen an. Das muss nicht sein.

Styropor, fachmännisch EPS genannt, kann zwar nicht biologisch abgebaut, aber mit der richtigen Technik recycelt werden. So können aus EPS-Abfall wiederverwendbare Sekundärrohstoffe entstehen. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute: Denn Firmen können mit dem Verkauf ihres EPS-Abfalls Geld verdienen.

Mit Abfall Geld verdienen und Gutes tun

Viele Firmen sammeln Unmengen an Styropor-Abfall und wissen nicht, wohin damit. Das Material ist nicht nur sperrig, besteht es doch zu 98 % aus Luft. Es verursacht auch hohe Entsorgungskosten.

Abhilfe kann eine EPS-Presse schaffen: Das unhandliche Styropor wird mithilfe der Maschine automatisch zerkleinert und in handliche Briketts auf ein Fünfzigstel seines Volumens gepresst. Das bedeutet, dass durch die Nutzung einer Presse nur noch 1 Sattelzug statt 50 benötigt werden, um den Abfall abzuholen. So passen etwa 20 Tonnen verdichtetes EPS auf einen Sattelschlepper und jede noch so kleine Ecke kann optimal ausgenutzt werden. Das spart enorme Transportkosten.

Das verdichtete EPS kann an Recyclingfirmen verkauft werden, die den Sekundärrohstoff wieder aufbereiten. Durch den erneuten Einsatz des Styropors werden Ressourcen geschont und unnötiger Abfall vermieden. Tatsächlich können pro Kilogramm wiederverwendetes Styropor CO2-Emissionen im Wert von 3 Litern Rohöl eingespart werden.

Die Anschaffung einer EPS-Presse lohnt sich demnach für alle Firmen, die viel Styropor-Abfall produzieren und gleichzeitig Gutes tun wollen. Denn durch den Verkauf von Verpackungsabfällen erhalten Unternehmen nicht nur eine zusätzliche und einfache Einnahmequelle, sondern können auch ihren CO2-Abdruck reduzieren. Ein Win-Win sowohl für die Firma als auch die Umwelt.

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