Warum Deutsche nicht in Kryptowährungen investieren

Kryptowaehrungen / Quelle: Pixabay, lizenzfreiew Bilder, open library: QuinceCreative; https://pixabay.com/de/illustrations/bitcoin-kryptow%C3%A4hrung-virtuelle-3024279/ Kryptowaehrungen / Quelle: Pixabay, lizenzfreiew Bilder, open library: QuinceCreative; https://pixabay.com/de/illustrations/bitcoin-kryptow%C3%A4hrung-virtuelle-3024279/

Bitcoin boomt. doch nur jeder fünfte Deutsche könnte es sich vorstellen, in Kryptowährungen zu invfestieren. Welche Chancen die Deutschen dabei liegen lassen.

Kryptowährungen gibt es mittlerweile seit mehr als 12 Jahren und trotzdem konnte das digitale Geld hierzulande die meisten noch nicht überzeugen. Doch wer sich mit den Details und Eigenheiten beschäftigt kann davon nachhaltig profitieren.

Bitcoin-Boom und Kryptowahnsinn – Deutsche investieren kaum in Kryptowährungen

Der Bitcoin erreicht immer wieder einen neuen Höchststand, doch die Deutschen zeigen sich weiterhin skeptisch und investieren kaum in Kryptowährungen. Hierzulande spricht man immer noch von einer Bitcoin Blase, weshalb Anleger sehr zurückhaltend agieren. Nur jeder Fünfte könnte es sich überhaupt vorstellen in eine digitale Währung zu investieren und lediglich 2 % der Deutschen haben das getan. Den meisten Menschen scheint es auch schlichtweg zu kompliziert und spekulativ zu sein.

Was sind Kryptowährungen?

Eine Kryptowährung ist eine virtuelle Währung, welche eigentlich dazu gedacht war, um damit zu bezahlen. Dadurch werden Banken außen vor gelassen, denn statt Finanzinstituten gibt es ein dezentrales Netzwerk. Dessen Teilnehmer verwalten die Transaktionen und generieren neue Einheiten der Währung. Dies geschieht durch die Blockchain Technologie, welche die Grundlage jeder Kryptowährung ist. Man kann sich das Ganze als eine Art kollektives Buchführungssystem vorstellen, bei dem jede Transaktion in einer Datenbank festgehalten wird, allerdings nicht zentral bei einem Institut, sondern auf den Rechnern von einer Vielzahl an Menschen.

Jeder kann teilnehmen und eigene Rechenleistung zur Verfügung stellen. Das wird durch Einheiten der Währung belohnt. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Kryptowährungen, der Bitcoin ist nur die Spitze des Eisbergs. So kann man beispielsweise bei https://krypto-vergleich.de/dogecoin-kaufen/ diverse Währungen vergleichen oder in den Dogecoin investieren.

Warum gibt es Kryptowährungen?

In erster Linie sollte ein Bezahlsystem entstehen, welches ohne Banken oder Finanzinstitute funktioniert. Selbstbestimmt und anonym kann dadurch bezahlt werden. Beispielsweise der Bitcoin wurde deshalb auch vor allem im Darknet für illegale Transaktionen genutzt. Mittlerweile wird die Technologie aber auch dazu verwendet sensible Daten schnell und sicher zu übertragen. Ein positives Beispiel für die sinnvolle Nutzung von Kryptowährungen ist auch das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Mithilfe der Währung Ethereum werden Lebensmittelcoupons an die Flüchtlinge verteilt, welche dann in Flüchtlingscamps per Iris-Scan bezahlen können. Aber auch Facebook möchte mit Libra eine Kryptowährung einführen, mit der auf Facebook, WhatsApp und Instagram gezahlt werden kann.

Welche Kryptowährungen gibt es?

2009 entstand die erste digitale Währung, der Bitcoin. Auch heute ist es noch die größte Kryptowährung. Dahinter folgen Ethereum und Ripple. Mittlerweile gibt es über 4.100 verschiedene Währungen und täglich wird es mehr.

Rasanter Anstieg geht 2021 wohl weiter

Vor allem zum Bitcoin gibt es sehr viele Prognosen, die jedoch alle positiv ausfallen. Das Angebot ist begrenzt und sogar PayPal ist mittlerweile mit dabei. Zudem steigt 2021 Libra mit in das Geschäft ein, was den Hype um Kryptowährungen noch weiter steigern wird. Es ist wohl keine Frage, ob die Kurse steigen, sondern nur wie hoch sie steigen.

So funktioniert eine Kryptowährung als Zahlungsmittel

An sich ist es möglich mit Kryptowährungen auch den Wocheneinkauf im Supermarkt zu bezahlen, nur durchgesetzt hat sich die Methode noch nicht flächendeckend. Es gibt keine festen Wechselkurse zum Euro und auch die Kurse selbst schwanken sehr. Deshalb ist es vielen Einzelhändlern zu riskant Kryptowährungen zu akzeptieren. Es nehmen jedoch immer mehr Geschäfte teil.

Wie kann investiert werden?

Wo viel Geld im Umlauf ist, kann auch Geld angelegt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden, um mit Kryptowährungen Geld zu verdienen. Währungshandel, Kryptomining und die Börse sind dabei am gängigsten. Beim klassischen Währungshandel werden Einheiten beispielsweise des Bitcoins gekauft und dann zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Kurs gestiegen ist wieder verkauft. Beim Mining wird man teil des Herstellungsprozesses einer Kryptowährung und erhält im Gegenzug dann Einheiten dieser, welche gewinnbringend verkauft werden können. Man kann aber auch an der Börse indirekt in die digitalen Währungen investieren. So gibt es viele ETF und Bitcoin Futures mit denen auf die Kryptowährungen gesetzt werden können.

Gefahren des Kryptomarktes

Vor allem die begrenzte Erfahrung und die starken Kursschwankungen machen eine Vorhersage des Krypto Marktes sehr schwierig. Man kann jedoch zum Beispiel beim Bitcoin gut beobachten, dass sich auch bei Kryptowährungen Kursschwankungen wieder ausgleichen und mittlerweile so viel Geld dort drin steckt, dass man nicht mehr unbedingt von einer Blase sprechen sollte, die platzen kann. 

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