Die verbreitetsten Poker-Mythen

Poker / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/karten-black-jack-kasino-1030852/ Poker / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/karten-black-jack-kasino-1030852/
 

Wer noch nie gepokert hat, glaubt oftmals, die Regeln seien kompliziert. Doch das ist ein Irrtum. Die grundlegenden Regeln sind in einer Minute erlernbar.

Poker ist das vielleicht bekannteste Kartenspiel überhaupt. Und das, obwohl es vergleichsweise wenig Spieler gibt, die es regelmäßig spielen. Der Grund ist einfach, denn Poker ist allgegenwärtig. Vor allem in Kinofilmen, speziell Western, wird dieses Spiel immer wieder thematisiert. Poker hängt etwas Anrüchiges an: Der Geruch von Zigaretten und Whiskey, Revolverhelden, die sich wegen eines Spiels duellieren, Männer, die Haus und Hof auf das nächste Blatt setzen – und verlieren. Kein Wunder also, dass sich im Laufe der Jahrzehnte viele Legenden und Mythen rund um dieses Spiel gebildet haben. Wir schauen uns die hartnäckigsten an und versuchen sie zu entkräften.

1: Poker hat schwierige Regeln

Viele Spieler, die sich ansonsten an allen Spielen im Casino austoben, meiden die Pokertische. Der Grund: Sie glauben, die Regeln seien so schwer und kompliziert, dass sich ein Besuch überhaupt nicht lohnt und das eigene Geld sofort weg ist. Bei einigen Angeboten, bei denen ein Online Casino Bonus ohne Einzahlung sofort nutzbar ist, lohnt es sich dennoch, einen genaueren Blick auf dieses Spiel zu werfen.

Die Wahrheit: Es gibt Kartenspiele, die am Familientisch gespielt werden, die wesentlich schwierigere Regeln haben. Skat, Bridge oder Canasta zum Beispiel. Beim Poker gibt es nur einige wenige Regeln, die tatsächlich verinnerlicht werden sollten. Denn letztendlich geht es hierbei um das Setzen und das Hochpushen der Einsätze. Die Regeln selbst, also welche Kartenkombinationen am Ende gewinnen, sind in weniger als 1 Minute erlernbar. Poker hat also keine schwierigen Regeln. Jedoch ist es nicht verkehrt, Erfahrungen zu sammeln, um auf unterschiedliche Szenarien richtig reagieren zu können.

2: Poker ist ein reines Glücksspiel

Wer noch nie gepokert hat, setzt dieses Spiel nicht selten mit Roulette oder Automatenspielen gleich. Sprich mit Spielen, bei denen der Spieler selbst überhaupt keinen Einfluss darauf hat, was geschieht. Doch gerade das trifft beim Poker ebenso wenig zu wie beim Blackjack. Tatsächlich ist es so, dass der Spieler beim Poker jede Menge Entscheidungen zu treffen hat. Je nachdem, welche Karten er auf der Hand hat. Ein gewisser Grad an Wahrscheinlichkeit kann vorausberechnet werden.

So ist es auch beim Blackjack. Der Spieler weiß, was für Karten er selbst auf der Hand hat und beobachtet genau, wie sich die Mitspieler verhalten. Darauf können Schlüsse gezogen werden, welche Karten mit welcher Wahrscheinlichkeit als nächstes gezogen beziehungsweise aufgedeckt werden. Somit ist Poker nur zum Teil ein Glücksspiel. Zum Großteil ist Poker eine Denksportaufgabe.

3: Beim Pokern wird betrogen

Wo wir wieder bei den Kinofilmen wären. „Höchster Einsatz in Laredo“ (im Original „Big Deal at Dodge City“), „Maverick“, „Der Clou“ (im Original „The Sting“), „Casino – Nichts geht mehr“ (im Original „Croupier“), „Der Unbeugsame“ (im Original „Cool Hand Luke“), „Mord an einem chinesischen Buchmacher“, „Haus der Spiele“, „Honeymoon in Vegas“ oder „Bube Dame König grAS“ (im Original „Lock, Stock, and two Smoking Barrels“) sind nur einige der berühmten Kassenschlager, die mit dem Spiel etwas zu tun haben. Und auch das Falschspiel kommt hier nicht zu kurz.

Spieler, die sich die Karten beim Mischen so zurechtlegen können, dass sie am Ende 4 Asse haben, oder Spieler, die ein Ass im Ärmel haben: Das ist der Stoff, aus dem die Pokerträume sind. Zumindest wirkt dies auf den Kinozuschauer so. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Auf offiziellen Poker-Turnieren wird nicht betrogen, das ist technisch überhaupt nicht möglich. Ausreichend Vorkehrungen sorgen für ein sicheres Spiel.

Dennoch hat es natürlich seinen Reiz, entsprechende Filme zu schauen, denn Falschspiel erhöht die Spannung ungemein. Und natürlich war es früher auch noch viel einfacher, mit Tricks die Mitspieler übers Ohr zu hauen. Diese Zeiten sind aber inzwischen schon lange vorbei.

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