Wo Millionen Euro Rundfunkbeitrag versickern

Medien Reporter / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/kamera-menge-gruppe-menschen-2792230/ Medien Reporter / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/kamera-menge-gruppe-menschen-2792230/
 

Aus dem Rundfunkbeitrag gehen 150 Millionen Euro an die Landesmedienanstalten. Weil die das Geld kaum ausgeben können, schaffen sie sich immer neue Aufgaben, schreibt Gotthilf Steuerzahler.

Seit Jahren wird gefordert, die Zahl der Landesmedienanstalten zu verringern, am besten eine einzige Medienanstalt für ganz Deutschland zu errichten. Den politisch Verantwortlichen in den Bundesländern fällt es jedoch schwer, dieser Forderung nachzukommen, und seien die Argumente dafür noch so überzeugend.

Die Landesmedienanstalten wurden gegründet, nachdem die Politik Mitte der 1980er Jahre ihren Widerstand gegen den privaten Rundfunk und das private Fernsehen aufgegeben hatte. Die wichtigste Aufgabe der Landesmedienanstalten besteht darin, private Hörfunk- und Fernsehveranstalter zuzulassen und dafür zu sorgen, dass die für das Programmangebot geltenden Vorschriften eingehalten werden. Weiterhin sind die Medienanstalten auch um die Verbesserung der Medienkompetenz bemüht, fördern zum Beispiel den Bürgerrundfunk. Auch engagieren sie sich bei der Digitalisierung der Rundfunktechnik und in der Medienpädagogik.

150 Millionen Euro im Jahr

Die Landesmedienanstalten erhalten kein Geld vom Staat, sondern finanzieren sich aus dem von allen Haushalten zu zahlenden Rundfunkbeitrag. Ihnen stehen gemäß Staatsvertrag knapp zwei Prozent des Aufkommens aus dem Rundfunkbeitrag zu. Bei einem Beitragsaufkommen von rund acht Milliarden Euro jährlich sind das derzeit rund 150 Millionen Euro im Jahr für die Landesmedienanstalten.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat wiederholt die Notwendigkeit betont, den Anteil der Landesmedienanstalten am Beitragsaufkommen zu überprüfen. Denn deren festgeschriebener, bedarfsunabhängiger Anteil am permanent steigenden Aufkommen aus dem Rundfunkbeitrag führt zu einer deutlichen Überfinanzierung dieser Einrichtungen. Sie konnten daher in der Vergangenheit immer wieder Rücklagen in Millionenhöhe bilden, die sie jahrelang vor sich herschoben. Um den Geldsegen irgendwie unterzubringen, weiteten die Landesmedienanstalten ihr Aufgabenspektrum zudem stetig aus, insbesondere durch Angebote im Bereich Medienkompetenz. Einige Bundesländer haben zwischenzeitlich auf die Überfinanzierung reagiert und die Rücklagenbildung begrenzt. Zum Teil müssen nicht benötigte Mittel auch an die Rundfunkanstalten abgeführt werden.                                                                         

Arbeitsgemeinschaft ohne staatliche Finanzkontrolle

Die Medienanstalten arbeiten in verschiedenen Kommissionen bundesweit zusammen. Darüber hinaus koordiniert eine „Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland GbR“ die Arbeit der Gremien und Organe. Diese Arbeitsgemeinschaft erhält jährlich knapp fünf Millionen Euro, welche ihr von den einzelnen Anstalten zur Verfügung gestellt werden. Dieses Budget ist höher als das Haushaltsvolumen einiger Landesmedienanstalten. Die Arbeitsgemeinschaft unterliegt durch ihre Konstruktion als GbR weder einer unmittelbaren staatlichen Finanzkontrolle noch einer Rechtsaufsicht.        

Vor dem Hintergrund des offensichtlich bestehenden Koordinierungsbedarfs über die Grenzen der einzelnen Bundesländer hinaus liegt es nahe, eine gemeinsame Medienanstalt der Länder zu errichten. Eine gemeinsame, für alle Länder zuständige Anstalt würde zu erheblichen Einsparungen führen. Verbleibende, landesbezogene Aufgaben könnten von vorhandenen Landesbehörden übernommen werden. Einige Bundesländer stehen einer derartigen Bündelung aufgeschlossen gegenüber. Eine Mehrheit für diese Lösung in den für das Rundfunkwesen zuständigen Gremien der Länder ist allerdings nicht in Sicht. Viele Bundesländer sind einfach nicht bereit, Kompetenzen abzugeben, sie fürchten eine Schwächung des jeweiligen Medienstandorts.  

Gemeinsame Medienanstalten

Immerhin haben sich einige Bundesländer dazu durchringen können, ihre Medienanstalten zusammenzulegen. Im Jahr 2006 haben Hamburg und Schleswig-Holstein ihre Landesmedienanstalten zu einer gemeinsamen Anstalt zusammengeführt, um Ausgaben zu reduzieren. Dieser Effekt ist auch eingetreten, die jährlichen Ausgaben konnten nach und nach von 4,6 Millionen Euro auf 3,2 Millionen Euro verringert werden. Auch die Länder Berlin und Brandenburg haben eine gemeinsame Medienanstalt errichtet.

Die Fusion benachbarter Medienanstalten ist ein erster Schritt, der überall erwogen werden sollte, da eine umfassende Lösung auf absehbare Zeit nicht erreichbar ist. Bedauerlicherweise scheinen allenfalls solche kleinen Schritte im komplizierten föderalen System der Bundesrepublik Deutschland politisch durchsetzbar zu sein.

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MutigeAngstfrau
MutigeAngstfrau
6 Monate her

Diese Einrichtungen sind Anstalten für Geisteskranke und gehören insgesamt auf den Müll. Und zwar auf den Sondermüll.
Seit zig Jahrzehnten von Hintergrundmächten lanciert, den Leibeigenen des Systems in Endlosschleife unter Hirn-,Meinungs-und Ablenkungskontrolle zu verbringen. Bei gleichzeitiger Abpressung der Finanzierung derselben.
An Perfidie nicht mehr zu überbieten!

Es muss gespart werden? Gern. Ersparen wir uns diese Anstalten und entwickeln neue Strukturen aus der Souveränität heraus!

Wolfgang Pietsch
Wolfgang Pietsch
Reply to  MutigeAngstfrau
6 Monate her

Ja, ja, gespart muss werfden, egal was es kostet !

Greenhoop
Greenhoop
6 Monate her

Nicht lamentieren, Fakten schaffen und entsprechend handeln. Persönlich habe ich mich nach § 11 des Rundfunkstaatsvertrages der Klage von Norbert Häring “angeschlossen”, die Entscheidung des EuGH´s dürfte dieses Jahr gefällt werden, bis dahin wird schon einmal nicht gezahlt. Des Weiteren habe ich mich der Klage der (INSM) mit Hubertus Pellengahr im Verbund mit dem Steuerzahlerbund angeschlossen und zahle schon für 2020 keinen Solidaritätszuschlag mehr, der Grund hierfür ist bekanntlich Ende 2019 entfallen. Es gib eine Verfügung der OFD die es ermöglicht, zukünftige Einsprüche, bis über die Klagewelle entschieden ist, ruhen zu lassen. Wenn man nicht beabsichtig, diesen korrupten Staat offen… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@Greenhoop Nun sind ja in dieser Parallelwelt sogar Bestrebungen im Gange, die GEZ zu erhöhen, damit die in den roten Zahlen steckenden privaten Merkel-Medien gleich mitfinanziert werden. Verfassungswidrig? Was schert uns ein Grundgesetz. Ganz abgesehen von den Fantastilliarden, die in Kürze für deren völlig überzogenen Pensionen fällig werden. Statt zu erkennen, dass die Grenze des Zumutbaren längst überschritten ist und ein Friedensangebot z.B. in Form eines Sparprogramms vorzulegen, verlangt man Milliarden, um die Pfründe staatlicher und privater Hofberichterstatter zu vergolden. Eine Eigendynamik durch ein Tandem Politik/Medien in einer parallelen Welt, das in der Historie in dieser Form seinesgleichen sucht. Sie… Read more »

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

@hubi stendahl …Sie sagen es, denn um die „Medienvielfalt in Deutschland“ soll durch Subventionen gesichert werden. Wie der Focus unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, kämen dabei auch direkt Finanzhilfen für Zeitungen und Zeitschriften in Frage. So könnte etwa die Rundfunkgebühr von derzeit 17,50 Euro pro Monat für eine allgemeine „Medienabgabe“ erhöht werden. Zwangsabgabe für marode Medien? https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/medienbericht-zwangsabgabe-fuer-marode-medien/ Das Potemkinsche Dorf bedarf der Renovierung, auch wenn der Empfängerkreis ein schrumpfender ist, die Zeit der Printmedien ist vorbei und deren Niedergang unvermeidlich – cease to exist. Diese Form der Kontrolle ist im Gegensatz zur chinesischen Variante einfach “zu demokratisch”, das Sozialkredit-System viel… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

“…so durchdringt man die Gesellschaft und macht sie Mundtot – kommt sicherlich auch bald zu uns” Dass der Weg in die zentralisierte Kommandowirtschaft mit Social Points und Vollüberwachung gegangen werden soll, wird jetzt auch unseren akademischen Überfliegern wie z.B. Thorsten Polleit klar. Eine Seite pdf: https://hartgeld.com/media/pdf/2020/Toegel-Buchempfehlung-Mit-Geld-zur-Weltmacht.pdf Das Buch müssen wir nicht kaufen. Er hat möglicherweise in den diversen Foren vor ein paar Jahren geschnuppert und unsere Überlegungen per copy & paste in seine eingefügt😂 Nun macht sich die Plauderbude WHO im Auftrag der Herren des Geldes daran, einen weltweiten Standard zur Überwachung von Pandemien zu erarbeiten, um diese Überwachung auch… Read more »

Wolfgang Pietsch
Wolfgang Pietsch
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

Vielleicht interesssant, dass in Österreich, in der Steiermark pro Monat 53.46 @ zu zahlen sind. Es ist nur eine indirekte Zwandsabgabe, denn ständig wird im TV berichtet, die Leute sollen ihr Radio/TV Gerät beim ORF anmelden. Schwarz sehen ist strafbar. Die Abgaben sind je Bundesland unterschiedlich.

MutigeAngstfrau
MutigeAngstfrau
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

Richtig, @ Greenhoop, mein Reden. Handeln wir!
Auch “rundfunk frei” ist ein guter Weg.
Und solange sich noch nichts geändert hat, den Fernseher in den Keller! Ich habe schon lange gar keinen Empfang mehr.

https://rundfunk-frei.de/

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  MutigeAngstfrau
6 Monate her

@MutigeAngstfrau Mir ist in Deutschland keine Petition der letzten Jahre bekannt, die erfolgreich das System gestört hätte. Der Zustand dieser Petition ist leider desaströs, keine 100.000 Stimmen und das bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 82-83 Mio Einwohnern. Nicht das Sie mich falsch verstehen, aber ich bevorzuge die Eigeniniative und kann nur hoffen, dass die o.g. 100tsnd nicht nur darauf hoffen, die Anderen mögen die Lösung schaffen und bis dahin wird die eigene Tätigkeit eingestellt – eine Unterschrift reicht m.E. nicht aus. Last but not least, das System hat das Rundfunkmonster geschaffen und wird es innerhalb “seiner” geschaffenen Rahmenbedingungen, mit großer… Read more »

Evi Dent
Evi Dent
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

Petition ist und bleibt eine Bitte: Bitte, bitte lieber Folterknecht tu´mir nicht so stark weh!
Politiker fordern, Asylforderer halten sich nicht mit Bitten auf und Steuern, Abgaben Zuschläge und Gebühren werden eingefordert.
Wer genug Masochismus aufbringt mag sich nochmal die zur Farce gemachte Petition von Vera Lengsfeld und Hendryk Broder angucken, wo Politiker sich gar nicht mehr darum bemüht haben ihre Fratzen schön zu schminken.

Sobald Petitionen in Postulationen umfunktioniert und vom gesamten Parlament behandelt werden müssen, dann werde ich mir überlegen dabei mitzumachen.
Solange Petitionen von einem Ausschuss zu demselben gemacht werden bleibe ich solcher Volksverblödung fern.

MutigeAngstfrau
MutigeAngstfrau
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@ Greenhoop, Beschuss von vielen Seiten kann nicht verkehrt sein.

Die Initiative ruft keineswegs nur eine Unterschrift ab, sondern ermuntert mit vielen Beispielen und Interviews zum persönlichen Boykott dieses Erpressersystems.

dragaoNordestino
6 Monate her

Einfach nett, wie sich hier ein paar Gestalten in einer überheblichen Empörungskultur suhlen und glauben das Recht zu besitzen, sich abfällig über 70% der Bevölkerung äussern zu können, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gut und richtig finden…..

https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/uvek/abstimmungen/no-billag-initiative.html

Die berechtigte Kritik (Überfinanzierung) an den Landesmedienanstalten der BRD, könnte man mit einer etwas anderen Wahrnehmung (ausserhalb der Empörungskulturglocke) dazu benutzen, darauf hin zu arbeiten, die Gebühren zu senken (Siehe CH wo die Gebüren um fast 100 SFR pro Jahr gesenkt wurden).

Sicher würde man für dies sogar Mehrheiten finden…..

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

Sie @dragao hätte sich bzgl. der “No-Billag” Initiative besser erkundigen müssen, es ging der damaligen Initiative vor allem um 6 sehr gut begründete Punkte, die eine gänzliche Abschaffung gerechtfertigt hätten – der Schweizer wollte aber nicht auf den täglichen Drogenkonsum verzichten und verpasste so die einmalige Chance – tant pis. Die 6 wichtigsten Gründe für die Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren: 1. Jeder weiss selbst am besten, wie er sein hart erarbeitetes Geld verwenden möchte. Indem allen eine Radio- und Fernsehgebühr in der Höhe von jährlich über 450 Franken aufgezwungen wird, nimmt man den Menschen das Recht auf Selbstbestimmung, bevormundet sie und… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@Greenhoop Wir sollten auch an das mediale Feuerwerk denken, dass seinerzeit abgefeuert wurde und eine erhebliche Anzahl von unsicheren Bürgern wieder einfing, denn die Umfragen sahen vorher anders aus. Im übrigen kann man Deutschland nur partiell mit der Schweiz vergleichen, in dem 30 % höherer Verdienst in den Lohntüten der Massen übrig bleibt. Hier wurde trotz Gehirnwäsche 2018 eine Umfrage gestartet, wo 42 % gar keinen Beitrag mehr für diese Staatssender abdrücken wollten und weitere 20 % allenfalls 6 € im Monat. Dabei hat man nicht etwa nach der Alternaitve Gebühren ja oder nein gefragt, sondern “Wie viel würden Sie… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@greenhoop …. es gibt zum Glück genügend Menschen, die das anders sehen.

Offensichtlich nicht.!!! zum Glück gibt es bis heute nur eine kleine Minderheit wie Sie & Co., die glauben die grosse Mehrheit, zu grossen manipulierten Ar…löcher erklären zu können.

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@greenhoop …. Im übrigen bestreitet niemand der bei Verstand ist, dass die öffentlich-rechtlichen einer Reform bedürfen…. nur mit ideologischem Quatsch kommt man da nicht weiter….

Wie gesehen, 70% wollen die öffentlich-rechtlichen nicht vermissen….

Also die FRage ist, wollen wir was verändern, oder wollen wir einfach endlos eine nette Empörungskultur betreiben….. Für Spe, haben Sie diese Frage schon beantwortet… schwafeln.. und sich wichtig aufspielen.

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao

Also die FRage ist, wollen wir was verändern, oder wollen wir einfach endlos eine nette Empörungskultur betreiben

Was wollen Sie in Brasilien lebend, in Deutschland oder der Schweiz ändern ? Vermutlich sind Sie längst ausgesteuert und dürfen sich gar nicht mehr in einem der 26 Kantone blicken lassen.

Kehren Sie vor der eigenen Haustür, da scheint es eine Menge Nachholbedarf zu geben.

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@greenhoop …. Vermutlich sind Sie längst ausgesteuert und dürfen sich gar nicht mehr in einem der 26 Kantone blicken lassen.

Wieso so primitiv persönlich werden @greenhoop… keine Argumente.?

Im übrigen habe ich Kinder, Kindeskinder und geschäftliche Beziehungen in CH ….

Wie auch immer, wie wäre es mit Argumenten

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

Ihr Problem @dragao wenn Sie nicht lesen können, Argumente gibt es in diesem Thread zur Genüge.

dragaoNordestino
6 Monate her

Und sicher könnte man mit etwas gutem Willen neben dem zurückfahren der Gebüren auch noch einiges an der Qualität verbessern…. So ist es Leute, berechtigte Kritik sollte eben nicht in Sinnlosen Geschwafel einiger Weniger enden….. dies hilft nur dem System weil es alle anderen abschreckt.

Wie wäre es mit reformieren…. immerhin ist der Öffentlich-rechtliche Rundfunk ein Gemeinschaftsgut…..

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao

“immerhin ist der Öffentlich-rechtliche Rundfunk ein Gemeinschaftsgut…”

Von welcher Gemeinschaft reden Sie? Ein Zwang, inszeniert durch eine kleine Clique mit der Macht über eine Gemeinschaft, kann niemals gegen den Willen der Mehrheit Gemeinschaftsgut werden, weil erzwungen wurde. Es sei denn man ist Kommunist wie Sie, für den Freiheit und Freiwilligkeit so lange Fremdworte sind, wie es Sie selbst nicht betrifft.

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

@stendahl …. Von welcher Gemeinschaft reden Sie? Ein Zwang, inszeniert durch eine kleine Clique mit der Macht über eine Gemeinschaft, kann niemals gegen den Willen der Mehrheit Gemeinschaftsgut werden, weil erzwungen wurde.

Was Sie da absondern ist billiger ideologischer Quatsch…. und wird von der Realität nicht einmal annähernd gedeckt…. das nette Geschwafel des Kommunisten sowieso.

Sich über die Oma und Umweltsau aufregen, dieser Oma aber dann den ARD abstellen, ja für solches sind Sie zu haben….

Im übrigen, wenn SIE nicht wissen, was Gemeinschaftsgut bedeutet ist dies iHR Problem. Parasitärer Egomane.!

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

“Sich über die Oma und Umweltsau aufregen, dieser Oma aber dann den ARD abstellen, ja für solches sind Sie zu haben….”

Allein dieser Satz zeigt, dass Sie nicht einmal die primitivsten Voraussetzungen für eine intellektuelle Fassade erfüllen. Sie wissen was das ist? Es ist das Hauptanforderungsprofil eines Politikers: Nichts wissen, viel erzählen ohne Inhalt und wenig leisten.

Wer stellt wann einer Oma den Staatssender ARD ab, wenn keine Gebühren mehr fällig werden?

Auf Ihren intellektuellen Höhenflug bin ich gespannt. Ich fahr´ derweil jetzt erstmal zum Essen. Bis später😂😂😂.

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

@stendahl …. Wer stellt wann einer Oma den Staatssender ARD ab, wenn keine Gebühren mehr fällig werden?

Vermutlich das fehlende Geld…. Sie Schlauer…. eigentlich sollten Sie wissen, dass die Öffentlich-rechtlichen nicht vom Staat finanziert werden dürfen…. von wegen Unabhängigkeit und so….

Ansonsten es ja keine Öffentlich-rechtlichen mehr wären, sondern Staatsrundfunk wie in China & CO.

Werden Sie schlauer @stendahl… werden Sie schlauer, ansonsten Sie vermutlich als rechtsdraussen PR-Megaphon entlassen werden.

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao Ich war diese Woche wieder einmal im schönen Zürich, dort wo die Welt noch ein wenig heil zu sein scheint und dennoch die allgemeine Verblödung – wenn auch im Vergleich zu Deutschland deutlich abgemildert – grassiert. Es ist vollkommen unerheblich ob man ARD/ZDF, SRF oder ÖR sieht, die staatlich beauftragte Volksverdummung ist deutlich sichtbar, so man denn sehen möchte. Die Mär von der direkten Demokratie der Schweiz hatte zuletzt David Dürr, Basler Wirtschaftsanwalt und Professor für Privatrecht und Rechtstheorie an der Universität Zürich in der Luzerner Zeitung ins rechte Licht gesetzt, daraus ein Auszug: Es kommen kaum Gesetze vors… Read more »

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao

Ansonsten es ja keine Öffentlich-rechtlichen mehr wären, sondern Staatsrundfunk wie in China & CO.

Keine Ahnung woher Sie Ihre Unkenntnis hernehmen, aber da ist man selbst beim “Focus” anderer Meinung. Interessant und gleichzeitig entlarvend ist, das es sich um einen “Erziehungsauftrag” handelt…

Parteisoldaten als RundfunkräteRechtsbruch! Die unheimliche Macht der ARD-Kontrolleure

Die Öffentlich-Rechtlichen haben einen Erziehungsauftrag, den eigentlich die Programmmacher wahrnehmen sollten. Stattdessen reden immer mehr Kontrolleure, also Rundfunkräte, mit. So mischt sich die Politik in die die televisionäre Volkserziehung ein.

https://www.focus.de/politik/experten/wolffsohn/parteisoldaten-als-rundfunkraete-rechtsbruch-die-unheimliche-macht-der-ard-kontrolleure_id_3776317.html

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@greenhoop …. Keine Ahnung woher Sie Ihre Unkenntnis hernehmen…

Das Gebot der Staatsferne (Art.5 Absatz 1 Satz 2 GG / Art. 20 GG / dezentral) im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – Nicht mehr als eine Wunschvorstellung?

https://www.grin.com/document/204092

Wenn da keine Staatsferne mehr sein sollte, dann muss eben reformiert werden….. aber bitte ohne ideologisches Geschwätz

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao

Wenn da keine Staatsferne mehr sein sollte, dann muss eben reformiert werden….

Immerhin haben Sie das jetzt verstanden, ein Anfang ist gemacht.

…aber bitte ohne ideologisches Geschwätz

Sie verwenden den Begriff “Ideologie” falsch bzw. haben diesen nicht verstanden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie

Es ist ganz einfach, ich möchte auf jegliche Bevormundung seitens des Staates verzichten, dazu gehört natürlich auch der parasitäre ÖRR mit seinen Schrottsendungen.

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao “Vermutlich das fehlende Geld…. Sie Schlauer…. eigentlich sollten Sie wissen, dass die Öffentlich-rechtlichen nicht vom Staat finanziert werden dürfen…. von wegen Unabhängigkeit und so….” Eine Zeit lang glaubte ich, dass Sie ausschließlich provozieren wollen und fand das lustig. Heute weiß ich, dass Sie tatsächlich über sehr geringe Kapazitäten verfügen, worüber ich trotzdem manchmal schreien könnte vor lachen. Was glauben Sie, warum die Leute mehrheitlich keine Gebühren für Gehirnwäsche des Staats bezahlen wollen? 1) Damit die Oma keinen Fernseher mehr hat? 2) Damit die Gebühren dann vom Staat über Steuergelder eingezogen werden? Oder 3) Damit diese Sender sich über Werbe… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

@stendahl …. Eine Zeit lang glaubte ich, dass Sie ausschließlich provozieren wollen und fand das lustig. Heute weiß ich, dass Sie tatsächlich über sehr geringe Kapazitäten verfügen, worüber ich trotzdem manchmal schreien könnte vor lachen.

Interessant…. denn diese geringen Kapazitäten nötigen Sie offenbar regelmässig dazu primitiv un ausfallend persönlich zu werden und nebenbei noch, ellenlange Antworten zu schreiben.

vier
vier
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@drachen: Und nun- geht’s ihnen jetzt besser- nachdem sie sich verbal “entleert” haben? Schätze mal nicht im Geringsten- Also lassen wir den Quatsch mal beiseite. Was vom Thema bleibt ist ekelig genug: MANIPULATION durch die Propaganda -MSM und den Staat, von der Wiege bis zur Bahre. Und alle haben vom sog. “Abschaum” eines Dr. Goebbels und Co. gelernt und übernommen und geklaut und weiterentwickelt. Wikip.: “Statt der üblichen 200 bis 400 Reichsmark (RM) für einen Radioapparat der gehobenen Klasse konnte der Volksempfänger für 76 RM erworben werden. Nur 35 RM kostete ab 1938 der als “Goebbels’ Schnauze” titulierte “Deutsche Kleinempfänger”.”… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  vier
6 Monate her

@vier

“Und der größte Feind der Menschheit ist die “Petze” und der Verbreiter von Staatsgeheimnissen…”

Was musste ich lachen, als Höcke den ganzen Apparat verarschte und eine Falle ohne Ausweg trieb.

Da ist er nun, der Kemmerich, mit der Macht beim Landes-Verfassungsschutz brisante Akten anzufordern. Haben Sie den Angstschweiß bei der Auszählung der Stimmzettel auf der Stirn von Ramelow gesehen? Da muss die Staatsratsvorsitzende sofort eingreifen. Egal ob sie sich in Südafrika oder auf dem Mars befindet. Sie zerlegen sich gerade in Zeitlupe:

vier
vier
Reply to  hubi stendahl
5 Monate her

@hubi s Das Warmlaufen der Thüringer “Aktenschredder” (betr. Halle) hatte man schon bis nach Berlin hören können- neee sowas machen die deitschen “Er(sat)z- Demokraten” doch nicht, das wäre ja … oder…? Und der Berliner Reichtags-& KanzlerinnenKlüngel (äh Hofstaat) hat derzeit nur noch eine Hauptsorge: Den eigenen Arsch weit weg und möglichst fern halten (da schien Südafrika für die Erlauchte weit genug) von jeglichen “Alternativen für Deitschland”-igitt, die könnten einem ja sonst von hinten (schließlich sind alle Alternativen von vorgestern-inkl. AKK und das eigene Wahlprogramm)… am Besten man (ver-) leugnet sicherheitshalber jegliche “Alternativen” auch die zur (ewig) aktuellen Erlauchten u. das… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

“..denn diese geringen Kapazitäten nötigen Sie offenbar regelmäßig dazu primitiv un ausfallend persönlich zu werden”

Dann mal ganz kurz:
Sie sind ein Spaßvogel. Sie haben keine Ahnung, aber davon jede Menge. Es gibt zwei Möglichkeiten:

1) Den Spaß mitmachen, oder
2) Ignorieren.

Ich finde Ihre Einlassungen lustig. Deshalb erkläre ich mich in allen Anklagepunkten schuldig. Ohne Aussicht auf Strafmilderung.
Sie sind hier so etwas wie die AKK in der Politik, die gerade den Rückzug antritt, weil sie bis heute nicht begriffen hat wie Politik funktioniert und wer die Strippen zieht. Sie bleiben uns bitte erhalten:
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Libelle
Libelle
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

Oder ist sie zurückgetreten (worden) um den Weg für Blackrock (Merz) frei zu machen?
Ist doch ein merkwürdiger Zufall, dass 5 Tage vorher Merz seinen Aufsichtsratsposten bei Blackrock aufgegeben hat, um sich mehr in der CDU einbringen zu können, oder?

edmundotto
6 Monate her

Ich bin seit über 30 Jahren kein Konsument dieses immer fragwürdiger werdenden Mediums. Heute morgen konnte ich mich überzeugen, wie niveaulos und manipulativ seitens der “öffentlich-rechtlichen” Talk-Shows gestaltet werden. Allein gegen alle oder “Alle gegen die AfD” ( Moderatorin eingeschlossen).

M.E. ist die Diskussionskultur auf einem derart unterirdischen Niveau gelandet, dass die Frage gestellt werden muss, für wie blöd die Verun(pardon)Veranstalter dieser Sendung die Zuschauer eigentlich halten.

Jonas
Jonas
6 Monate her

Ohne ö/R wärs eine andere Monopollandschaft. Denn die Deutschen lieben Monopole. Die dritten Programme sind mir wichtig, die Spartensender wie 3 Sat Arte und Co. auch. Bedenklich finde ich die gleichschalterische Art von ARD und ZDF bei Klima, aktuell Thüringen (Geolitico traf genau meine Ansicht) also die links-grün lastige KOmmentierung und gefärbte Berichterstattung. Sparen müssen die auch, aber Bayern und NRW zusammen? Das ginge nicht mal mit Rheinland Pfalz. Gespart werden muss, aber nur privat oder ökonomisch finanziert? Und nur mobil und gestreamt nach Zeitgeist? Das wäre mir zu wenig. Außerdem nutzen auch die das ö/ Angebot. 17 Euro sind… Read more »

M.G.
M.G.
5 Monate her

Korr.:
die meisten Anstalten öffentlichen Rechtes gehören geschlossen, die administrativ-föderalen Auswüchse bis auf Kommunalebene beseitigt;oder man schafft diese Berliner Altparteiendiktatur ab.
Beides im Verbund jedoch zerstört Deutschland als Land der Deutschen, als Republik, Sozialstaat und Industrieland nachhaltig und interaktiv.

fred müller
fred müller
5 Monate her

In Meinungskauf, völlig abartigen Gehältern und Pensionen