Ex-Botschafter: Assange wird zu Tode gefoltert

Julian Assange im Jahr 2006 / Quelle: Wikipedia: Julian Assange & Martina Haris [Public domain];https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Julian_Assange_full.jpg Julian Assange im Jahr 2006 / Quelle: Wikipedia: Julian Assange & Martina Haris [Public domain];https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Julian_Assange_full.jpg
 

Der britische Ex-Botschafter und jetzige Menschenrechtsaktivist Craig Murray ist entsetzt über den körperlichen Verfall des Wikileaks-Gründers Julian Assange.

„Jedes Mal, wenn wir Zeuge einer Ungerechtigkeit werden
und nicht handeln, üben wir unseren Charakter in Passivität
gegenüber diesem Geschehen und verlieren dadurch schließlich
alle Fähigkeit, uns und diejenigen, die wir lieben, zu verteidigen.“
                                                                                       Julian Assange

Von der Weltpresse und den „liberalen“ Politikern weitgehend im Stich gelassen, muss Julian Assange in seiner Londoner Haft nicht nur – vergeblich – um selbstverständliche rechtsstaatliche Rechte, sondern offenbar auch um sein Leben kämpfen. Der ehemalige britische Botschafter und jetzige Menschenrechtsaktivist Craig Murray (61 J.) hat Julian Assanges gerichtliche Anhörung am 21.10.2019 persönlich miterlebt und beschreibt in einem aufrüttelnden Bericht seine Empörung über den britischen Rechtsstaat und seine Sorgen um das Leben von Julian Assange.

 

Assange vor Gericht

Craig Murray / Quelle: craigmurray.org.uk

Ein Augenzeugenbericht von Craig Murray
Schottland,
22. Oktober 2019*

Ich war zutiefst erschüttert, als ich gestern die Ereignisse im Westminster Magistrates Court miterlebte. Jeder Beschluss wurde gegen die kaum beachteten Argumente und Einwände von Assanges Verteidigungsteam durchgeboxt, von einer Richterin, die sich nicht einmal den Anschein gab zuzuhören.

Bevor ich zu dem eklatanten Mangel an fairem Verfahren komme, muss ich als erstes auf Julians Zustand hinweisen. Ich war äußerst schockiert wahrzunehmen, wie dünn mein Freund geworden ist, wieviel Haar er verloren hat und wie offenkundig vorzeitiges und stark beschleunigtes Altern bei ihm bemerkbar sind. Auffällig war auch ein Hinken, das ich bisher noch nie bei ihm beobachtet habe. Seit seiner Verhaftung hat er über 15 kg an Körpergewicht verloren.

Sein physischer Anblick war jedoch nicht so schockierend wie sein geistiger Verfall. Als er gebeten wurde, seinen Namen und sein Geburtsdatum zu nennen, kämpfte er sichtlich mehrere Sekunden lang darum, sich beides ins Gedächtnis zu rufen. Auf den wichtigen Inhalt seiner Aussage am Ende des Verfahrens werde ich später zurückkommen, aber wieviel Schwierigkeiten es ihm bereitete, diese zu machen, war offensichtlich; es war ein richtiger Kampf für ihn, die Worte zu artikulieren und sich auf seinen Gedankengang zu konzentrieren.

„Mein Freund wurde in ein Wrack verwandelt“

Bis gestern war ich immer etwas skeptisch gewesen jenen gegenüber, die behaupteten, dass Julians Behandlung als Folter betrachtet werden müsse – sogar Nils Melzer[1], dem UN-Sonderberichterstatter über Folter gegenüber; ebenso skeptisch war ich jenen gegenüber, die nahelegten, er sei möglicherweise beeinträchtigenden medikamentösen Behandlungen ausgesetzt. Da ich jedoch in Usbekistan den Prozessen von mehreren Opfern extremer Folter beigewohnt habe und auch mit Überlebenden aus Sierra Leone und andern Ländern gearbeitet habe, kann ich sagen, dass ich aufgrund des gestrigen Erlebnisses meine Ansicht gänzlich geändert habe und feststellen musste, dass Julian genau die Symptome eines Folteropfers zeigte, das mit blinzelnden Augen ans Licht geführt wird – besonders auch in Bezug auf seine Desorientierung, Verwirrung und den echten Kampf, seinen freien Willen durch den Nebel erfahrener Machtlosigkeit hindurch zu behaupten.

Noch skeptischer war ich jenen gegenüber gewesen, die – wie ein führendes Mitglied seines Rechtsteams es mir gegenüber am Sonntagabend tat –, behaupteten, in Sorge zu sein, ob Julian das Ende des Auslieferungsverfahrens überleben werde. Jetzt glaube ich es nicht nur, sondern der Gedanke verfolgt mich. Jeder in diesem Gerichtssaal gestern sah, dass einer der größten Journalisten und wichtigsten Dissidenten unserer Zeit vor unseren Augen vom Staat zu Tode gefoltert wird. Es war unerträglich, meinen Freund, den redegewandtesten Menschen und schnellsten Denker, den ich je gekannt habe, in ein schlurfendes, inkohärentes Wrack verwandelt zu sehen.

Die Vertreter des Staates, besonders die gefühllose Richterin Vanessa Baraitser, waren jedoch nicht nur bereit, sondern begierig, an dieser Hetzjagd teilzunehmen. In der Tat sagte sie ihm, falls er unfähig sei, dem Verfahren zu folgen, dann wäre es Sache seiner Anwälte, ihm später zu erklären, was geschehen ist.

Die Frage, wie es dazu gekommen ist, dass ein Mann, bei dem geradezu aus der Anklage gegen ihn hervorgeht, dass er hochintelligent und fachkundig ist, vom Staat zu einer Person reduziert worden ist, die unfähig ist, dem Gerichtsverfahren zu folgen, scherte sie keinen Deut.

„Assange soll sich mit Chelsea Manning verschworen haben“

Die Anklage gegen Julian ist sehr spezifisch: sich mit Chelsea Manning verschworen zu haben, die Kriegsprotokolle des Irak-Kriegs und Afghanistan-Kriegs, sowie die Telegramme des amerikanischen Außenministeriums an die Öffentlichkeit gebracht zu haben. Die Anklagen haben nichts mit Schweden, nichts mit Sex und nichts mit den US-Wahlen 2016 zu tun; eine einfache Klarstellung, welche die Mainstream-Medien scheinbar nicht in der Lage sind zu begreifen.

Der Zweck der gestrigen Anhörung war Case Management, ihr einziges Ziel, den Zeitplan für das Auslieferungsverfahren festzulegen. Die zur Debatte stehenden Kernpunkte waren die Bitte von Julians Verteidigern um mehr Zeit zur Vorbereitung ihres Beweismaterials, sowie deren Argumentation, dass in dem Auslieferungsabkommen politische Delikte ausdrücklich ausgeklammert sind. Wie sie vorbrachten, sollte deshalb eine Voruntersuchung stattfinden, um festzustellen, ob das Auslieferungsabkommen hier überhaupt Geltung hat.

Die von Assanges Verteidigungsteam vorgebrachten Gründe, warum mehr Zeit zur Vorbereitung nötig sei, waren sowohl triftig als auch überraschend. Sie hatten nur sehr begrenzten Zugang zu ihrem Klienten im Gefängnis, und man hatte ihnen erst vor einer Woche erlaubt, ihm die seinen Fall betreffenden Dokumente auszuhändigen. Zudem war ihm auch erst jetzt begrenzter Zugang zu einem Computer gewährt worden, und all seine einschlägigen Dokumente und Materialien waren von der US-Regierung aus der Botschaft Ecuadors beschlagnahmt worden; er hatte keinen Zugang zu seinen eigenen Unterlagen, um sich auf seine Verteidigung vorzubereiten.

Spanisches Beweismaterial

Außerdem brachte die Verteidigung vor, dass sie in Zusammenhang mit einem sehr wichtigen und relevanten Gerichtsfall in Madrid[2], der wesentliche Beweise liefern würde, mit den spanischen Gerichten in Verbindung ständen. Dieser Fall zeige, dass die CIA – durch eine spanische Firma, UC Global, die von der ecuadorianischen Botschaft selbst ursprünglich zu seinem Schutze angestellt worden war – direkte Anordnungen gegeben hat, Julian in der Botschaft auszuspionieren. Entscheidend dabei sei, dass auch privilegierte Gespräche zwischen Assange und seinen Anwälten bezüglich seiner Verteidigung gegen dieses (von den USA seit 2010 bestehende) Auslieferungsbegehren, abgehört wurden. In jedem normalen Prozess würde allein schon diese Tatsache genügen, um das Auslieferungsverfahren abzuweisen. Zufällig erfuhr ich am Sonntag, dass das dem Gericht vorgelegte spanische Material, das von der CIA in Auftrag gegeben worden war, insbesondere auch die hochauflösende Videoerfassung eines Gesprächs zwischen Julian und mir über verschiedene Angelegenheiten beinhaltet.

Das Beweismaterial vor dem spanischen Gericht umfasste auch ein Komplott der CIA, Assange zu entführen, was ein Licht wirft auf die Einstellung der US-Behörden zum Recht in seinem Fall, sowie auch die Behandlung, die er in den Vereinigten Staaten zu erwarten hätte. Julians Team erklärte, dass das spanische Gerichtsverfahren gegenwärtig stattfinde und dass das daraus resultierende Beweismaterial außerordentlich wichtig sei; möglicherweise wäre aber dieses Verfahren noch nicht beendet, und daher das Beweismaterial noch nicht endgültig validiert und stände dadurch bei dem jetzt vorgeschlagenen Zeitplan für die Auslieferungsanhörung von Assange möglicherweise nicht rechtzeitig zur Verfügung.

Für die Staatsanwaltschaft erklärte James Lewis QC, dass die Regierung jegliche Gewährung eines Aufschubs zwecks Vorbereitung der Verteidigung streng ablehne, ebenso auch eine gesonderte Erwägung der Frage, ob die Anklage ein vom Auslieferungsabkommen ausgenommenes politisches Delikt sei. Baraitser nahm diese Gedanken von Lewis auf und stellte kategorisch fest, dass der Termin für die Auslieferungsverhandlung, nämlich der 25. Februar, nicht geändert werden könne. Sie sei jedoch offen für Änderungen der Termine für die Einreichung von Beweismitteln und Rückmeldungen vor dem oben genannten Datum; dann forderte sie eine zehnminütige Unterbrechung, damit Staatsanwaltschaft und Verteidigung sich diesbezüglich einigen könnten.

Vertreter der US-Regierung im Gerichtssaal

Was sich dann ereignete, war sehr aufschlussreich. Es waren fünf Vertreter der US-Regierung anwesend (anfangs drei, später kamen zwei weitere während der Anhörung dazu), die an Pulten hinter den Anwälten im Gerichtssaal saßen. Die Staatsanwälte steckten sofort die Köpfe mit den US-Vertretern zusammen und verließen dann mit diesen den Gerichtssaal, um ihre Antwort bezüglich der Termine abzuklären.

Nach der Unterbrechung erklärte das Verteidigungsteam, seiner fachlichen Beurteilung nach sei eine angemessene Vorbereitung nicht möglich, wenn für die Anhörung auf dem Februartermin bestanden werde; aber im Rahmen von Baraitsers Anweisung umriss das Verteidigungsteam dennoch einen vorgeschlagenen Zeitplan für die Einreichung der Beweismittel. Um hierauf zu antworten, eilte der „Junior Counsel“ von Lewis in den hinteren Teil des Gerichtssaals, um nochmals mit den Amerikanern zu beraten, während Lewis der Richterin tatsächlich sagte, „er erhalte seine Instruktionen von denen da hinten“.

Es ist wichtig zur Kenntnis zu nehmen, dass es sich hierbei nicht um die Generalstaatsanwaltschaft des Vereinigten Königreichs handelt, die konsultiert wurde, sondern um die Botschaft der USA. Lewis erhielt seine amerikanischen Instruktionen und war einverstanden, dass die Verteidigung zwei Monate zur Vorbereitung ihres Beweismaterials haben könne (letztere hatte gesagt, dass sie ein absolutes Minimum von drei Monaten benötige, aber der Februartermin der Anhörung dürfe nicht verschoben werden. Baraitser fällte eine Entscheidung, die mit allem, was Lewis gesagt hatte, konform ging.

Zu diesem Zeitpunkt war es unklar, warum wir diese Farce durchmachten. Die US-Regierung diktierte Lewis ihre Instruktionen und dieser leitete dieselben an Baraitser weiter, die sie ihrerseits als ihren Rechtsspruch äußerte. Genauso gut hätte die Scharade abgebrochen werden können und die US-

Regierung hätte einfach auf dem Richterstuhl sitzen und den ganzen Prozess kontrollieren können. Keiner konnte hier anwesend sein und glauben, er wohne in irgendeiner Weise einem echten Rechtsverfahren bei oder dass Baraitser auch nur einen Augenblick lang die Argumente der Verteidigung berücksichtige. Bei den wenigen Gelegenheiten, dass sie in die Richtung der Verteidigung blickte, zeigte ihr Gesichtsausdruck entweder Verachtung, Langeweile oder Sarkasmus. Wenn sie Lewis ansah, war sie aufmerksam, offen und warm.

Es ist offensichtlich, dass die Auslieferung gemäß eines von Washington diktierten Zeitplans durchgepeitscht wird. Was ist an dem Februardatum für die USA so wichtig, wenn nicht der Wunsch, dem spanischen Gericht zuvorzukommen, ehe es die Beweismittel über die CIA-Aktivitätenliefern kann, und damit die Verteidigung zu sabotieren? Jede Idee ist mir willkommen.

Paragraph 4 des Auslieferungsabkommens

Die Bitte der Verteidigung um eine gesonderte vorherige Anhörung zur Abklärung, ob das Auslieferungsabkommen überhaupt in diesem Fall Geltung hat, lehnte Baraitser ab, ohne irgendwelche Gründe anzuführen (vermutlich hatte sie nicht mehr in Erinnerung, worauf

genau sie – Lewis’s Instruktionen zufolge – eingehen dürfe). Hier ist nun der volle Paragraph 4 des Auslieferungsabkommens 2007 zwischen Großbritannien und den USA[3]:

PARAGRAPH 4

Politische und Militärische Straftaten

1. Die Auslieferung wird nicht gewährt, wenn es sich bei der Straftat, für die die Auslieferung beantragt wird, um eine politische Straftat handelt.
2. Im Sinne dieses Vertrags gelten die folgenden Straftaten nicht als politische Straftaten:
a) eine Straftat, für die beide Parteien aufgrund eines multilateralen internationalen Übereinkommens verpflichtet sind, die gesuchte Person auszuliefern oder den Fall ihren zuständigen Behörden zur Entscheidung über die Strafverfolgung vorzulegen;
b) Mord oder sonstige Gewalttat gegen die Person eines Staatsoberhauptes einer der Vertragsparteien oder eines Familienangehörigen des Staatsoberhauptes;
c) Mord, Totschlag, böswillige Verwundung oder schwere Körperverletzung;
d) Eine Straftat, die Entführung, Verschleppung oder jede Form der rechtswidrigen Inhaftierung, einschließlich der Geiselnahme, beinhaltet;
e) Das Aufstellen oder Verwenden oder die Androhung des Aufstellens oder der Verwendung von

Spreng-, Brand- oder Zerstörungsmitteln oder Feuerwaffen, die lebensgefährlich sind, schwere Körperverletzungen verursachen oder erhebliche Sachschäden verursachen können;
f) Besitz eines Sprengstoffs, Brand- oder Zerstörungsmittels, das das Leben gefährden, schwere Körperverletzungen oder erheblichen Sachschaden verursachen kann;
g) Ein Versuch oder eine Verschwörung, eine der oben genannten Straftaten zu begehen, sich an der

Begehung, Beihilfe oder Begünstigung zu beteiligen, die Begehung zu b raten oder zu beschaffen oder vor oder nach der Tat ein Mittäter zu sein.
3. Abweichend von Paragraph 2 wird eine Auslieferung nicht gewährt, wenn die zuständige Behörde des
ersuchten Staates feststellt, dass das Ersuchen politisch motiviert war. In den Vereinigten Staaten ist die Exekutive die zuständige Behörde im Sinne dieses Paragraphen.
4. Die zuständige Behörde des ersuchten Staates kann die Auslieferung von Straftaten nach dem Militärrecht verweigern, die keine Straftaten nach dem ordentlichen Strafrecht sind. In den Vereinigten Staaten ist die Exekutive die zuständige Behörde im Sinne dieses Paragraphen.

„Guillotine-Klausel angewendet“

Von außen betrachtet ist die Anklage gegen Assange per se die genaue Definition eines politischen Vergehens – ist sie es nicht, was ist dann ein politisches Vergehen? Keine der aufgeführten Ausnahmeregelungen treffen in diesem Fall zu. Es gibt also allen Grund dafür zu prüfen, ob ein Auslieferungsverfahren für diese Anklage überhaupt in Frage kommt, und zwar vor dem langen und

sehr kostspieligen Prozess der Prüfung sämtlicher Beweise, die im Falle eines Auslieferungsverfahrens stattfinden müsste. Aber Baraitser wies das Argument ohne weiteres zurück.

Um niemanden im Zweifel zu lassen, was hier vor sich ging: Lewis stand dann auf und empfahl, dass der Verteidigung nicht erlaubt werden solle, mit einer Menge Argumente die Zeit des Gerichtshofes zu verschwenden. Alle Argumente für die inhaltliche Anhörung sollen im Voraus schriftlich unterbreitet und eine „Guillotine-Klausel angewendet werden“ (seine genauen Worte) für Argumente und Zeugen vor Gericht, von vielleicht fünf Stunden für die Verteidigung. Letztere hatte darauf hingewiesen, dass sie mehr als die geplanten fünf Tage benötigen würde, um ihren Fall darzulegen. Lewis entgegnete, die ganze Anhörung sollte in zwei Tagen abgewickelt sein. Baraitser sagte, dass dies verfahrensrechtlich nicht der richtige Zeitpunkt sei dies festzulegen, dass sie es aber berücksichtigen werde, sobald sie die Beweispakete erhalten habe. (Spoiler: Baraitser wird tun, wie von Lewis angewiesen, und die inhaltliche Anhörung kürzen.)

Baraitser setzte dann allem noch die Krone auf, indem sie verkündete, dass die Anhörung im Februar nicht in dem vergleichsweise offenen und zugänglichen Westminster Magistrates Court (wo wir uns befanden), abgehalten werde, sondern im Belmarsh Magistrates Court, der düsteren Hochsicherheitseinrichtung, die für die vorbereitende juristische Sachbearbeitung bei Terroristen

benutzt wird und die dem Hochsicherheitsgefängnis, in dem Assange verwahrt wird, angeschlossen ist. Sogar im größten Gerichtssaal in Belmarsh gibt es nur sechs Plätze für die Öffentlichkeit; die offensichtliche Absicht ist, öffentlicher Prüfung zu entgehen und sicherzustellen, dass Baraitser nicht durch einen wahrhaftigen Bericht über ihr Verfahren, (wie etwa den vorliegenden) öffentlich exponiert wird. Wahrscheinlich werde ich somit der inhaltlichen Anhörung in Belmarsh nicht beiwohnen können.

Eindeutig waren die Behörden angesichts Hunderter aufrichtiger Menschen irritiert, die gekommen waren, um Julian zu unterstützen. Sie hoffen, dass weit weniger zu dem viel schlechter zugänglichen Belmarsh gelangen werden. Ich bin mir ziemlich sicher (und rufe in Erinnerung, dass ich eine lange diplomatische Karriere hinter mir habe), dass die beiden zusätzlichen amerikanischen Regierungsbeamten, die etwa in der Hälfte der Verhandlungen auftauchten, bewaffnetes Sicherheitspersonal waren, das angesichts der beunruhigenden Anzahl Protestierender rund um eine Anhörung herbeigerufen wurde, der ranghohe US-Beamte beiwohnten. Die Verschiebung nach Belmarsh könnte auf amerikanischer Veranlassung beruhen.

Assanges Verteidigungsteam erhob heftigen Widerspruch gegen die Verschiebung nach Belmarsh, besonders aufgrund der Tatsache, dass es dort keine Besprechungsräume gibt, wo es sich mit seinem Klienten beraten könne; und dass es ohnehin schon nur sehr unzulänglichen Zugang zu ihm im Gefängnis habe. Baraitser lehnte ihren Einwand mit einem betont spöttischen Lächeln kategorisch ab.

Zum Schluss wandte sich Baraitser an Julian, befahl ihm aufzustehen und fragte ihn, ob er die Verhandlungen verstanden habe. Er verneinte dies, sagte, dass er nicht klar denken könne und mutete in jeder Hinsicht desorientiert an. Dann schien er eine innere Stärke zu gewinnen, richtete sich ein wenig auf und sagte:

„Ich verstehe nicht, wie dieser Prozess gerecht sein soll. Diese Supermacht hatte 10 Jahre, um diesen Fall vorzubereiten und ich habe nicht einmal Zugang zu meinen eigenen Notizen. Es ist sehr schwierig, überhaupt irgendetwas zu tun, dort wo ich bin. Diese Leute haben unbegrenzte Ressourcen.“

Dann schien die Anstrengung zu groß zu werden, seine Stimme sank und er wurde zunehmend verwirrt und sprach zusammenhanglos. Er sprach davon, dass Whistleblower und Publizisten zu Volksfeinden deklariert werden; dann sprach er davon, dass die DNA seiner Kinder gestohlen wird und er während der Zusammenkünfte mit seinem Psychologen ausspioniert werde. Ich sage in keiner Weise, dass sich Julian in diesen Punkten irre, aber er konnte sie weder ordentlich formulieren noch artikulieren. Er war offensichtlich nicht er selbst, sondern sehr krank, und das mitanzusehen war einfach entsetzlich schmerzlich. Baraitser zeigte weder Mitgefühl noch die geringste Sorge. Sie bemerkte schroff, dass, falls er es selbst nicht verstehen könne, seine Anwälte ihm erklären sollten, was vorgefallen sei, und rauschte aus dem Gerichtssaal.

„Eine nackte Demonstration der Macht“

Das ganze Erlebnis war ungeheuer erschütternd. Es war nur allzu klar, dass hier kein ernsthafter Ablauf rechtlicher Erwägungen stattfand. Was uns geboten wurde, war eine nackte Demonstration der Macht des Staates und eine unverhüllte Bevormundung des Verfahrens durch die Amerikaner. Julian befand sich in einem separaten Abteil hinter kugelsicherem Glas, und ich und die ungefähr dreißig anderen Mitglieder der Öffentlichkeit, die sich hereingezwängt hatten, waren in einem anderen Abteil ebenfalls hinter kugelsicherem Glas. Ich weiß nicht, ob Julian mich oder seine anderen Freunde im Gerichtssaal sehen konnte, oder ob er fähig war, jemanden zu erkennen. Er gab kein diesbezügliches Zeichen.

In Belmarsh wird er 23 Stunden am Tag in völliger Isolation gehalten. Es werden ihm 45 Minuten Bewegung gestattet. Wenn er an einen andern Ort geleitet werden muss, werden die Korridore geräumt, bevor er diese entlang geht, und alle Zelltüren geschlossen, um sicherzustellen, dass er keinen Kontakt mit irgendeinem anderen Gefangenen hat, abgesehen von der kurzen und streng überwachten Zeit körperlicher Aktivität. Es gibt keine mögliche Begründung, dieses unmenschliche, bei bedeutenden Terroristen angewandte System über einen Verleger zu verhängen, der sich in Untersuchungshaft befindet.

Seit Jahren katalogisiere und protestiere ich gegen die zunehmend autoritäre Macht des britischen Staates; dass aber der gröbste Machtmissbrauch so offen und unverhüllt sein könnte, ist noch immer ein Schock. Die Dämonisierungskampagne und Entmenschlichung, der Julian ausgesetzt ist, und die auf einer Regierungs- und Medienlüge nach der anderen basiert, haben zu einer Situation geführt, wo er in aller Öffentlichkeit langsam umgebracht und dafür angeklagt werden kann, die Wahrheit über Regierungsverbrechen enthüllt zu haben; und von der „liberalen“ Gesellschaft erhält er keinen Beistand.

Sollte Julian nicht bald freigelassen werden, dann wird er vernichtet sein. Kann der Staat dies tun – wer ist dann der Nächste?

 

* Übersetzung: Sigrun Oparah, übernommen mit freundlicher Genehmigung von https://kernpunkte.com/

Liebe Leser, es ist sehr wünschenswert, diesen Bericht Craig Murrays so weit wie möglich zu verbreiten.

 

Anmerkungen

[1] Vgl. UN-Völkerrechtler prangert …

[2] https://elpais.com/elpais/2019/10/09/inenglish/1570606428_107946.html

[3] https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/243246/7146.pdf

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Patrick
Gast
Patrick

Hier sieht man die westliche Wertegemeinschaft bei der Arbeit.
Eine Bande von Heuchlern, Lügnern und Betrügern.
Jeder soll wissen, was ihm passiert, wenn er sich mit zu Totalitaristen gewandelten Demokratten anlegt und deren Geheimnisse offenbart. Geheimnisse, die den absolut indiskutablen Zustand unserer Welt und ihrer Machteliten aufzeigen.
Da schreckt man vor keinem Mord zurück, auch nicht vor einem auf Raten.
Aus Berlin, der Hauptstadt des Berufslügnertums hört man das Übliche dazu: Nichts.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“… und dafür angeklagt werden kann, die Wahrheit über Regierungsverbrechen enthüllt zu haben” Es ist das schlimmste Verbrechen, dass man in einer Demokratie-Simulation lostreten kann; den Marionetten der Macht die Maske herunterzureißen. “…und von der „liberalen“ Gesellschaft erhält er keinen Beistand.” Welche liberale Gesellschaft? Craig Murray scheint in einer Parallelwelt zu leben. Es gibt keine liberale Gesellschaft (mehr) im Westen, wenn es sie überhaupt je gab. Die kommende künstliche Intelligenz wird noch viele Assanges hervorbringen, deren Namen wir nie erfahren werden, weil wir die Signale ignorieren, ja unterstützen, in dem wir mit Geräten herumlaufen, die uns in Zukunft das Denken… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Wer kauft eine Zeitung oder liest einen Artikel, in dem ein Verlierer beschrieben wird?

Verlierer.???? … wohl eher Märtyrer..!

Noch so ein Tiefflieger @stendahl.!! Hat Ihnen Ihr Schmarren bei Fasadenkratzer noch nicht gereicht.

Hier nochmals die Antwort auf Ihr Geschreibsel von Kalle Möllmann (KBM)

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/11/08/ex-botschafter-assange-wird-zu-tode-gefoltert/#comment-13201

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Verlierer.???? … wohl eher Märtyrer..!” Ihr Hass lenkt all Ihre Gehirnzellen. Dass das nicht gut sein kann, zeigen Sie täglich in Ihrer gefilterten Denkblase mit aneinandergereihten Fehleinschätzungen. Ich hatte Ihnen bereits mehrmals Hilfestellung geleistet. Nehmen Sie wenigstens das erste Gesetz der Analyse, dass da lautet: – beide Seiten im Dualismus, ohne Überlagerung eigener weltanschaulicher angelernter Dogmen zu betrachten – an. Dass Sie stets falsch liegen, ließe sich leicht auflösen. So lange Sie aber immer wieder das Wissen um menschliche Unzulänglichkeiten ausblenden und immer wieder unter Ausblendung von Tatsachen zu den einmal erlernten Dogmen zurückkehren, so lange wird das nix mit… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl …. Ihr Hass lenkt all Ihre Gehirnzellen. Dass das nicht gut sein kann, zeigen Sie täglich in Ihrer gefilterten Denkblase mit aneinandergereihten Fehleinschätzungen.

Hmmm …. Ha Ha Ha …… wie nett Sie sich selber beschreiben können… Ha Ha Ha ….
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vier
Gast
vier

@ drachen: “Verlierer.???? … wohl eher Märtyrer..!” So ist es- die Vertreter des britischen Staates und der USA machen aus A. einen “Märtyrer”, während sie was tun und maximal verschleiern? Sie helfen weitere Tausende von unschuldige Menschen im nahen Osten wegen Rohstoffen in angebliche humanitär begründeten “Auslandseinsätzen” zu töten und eine nie dagewesene Hochrüstung zu betreiben- und die „Press-Situierten“ heulen Krokodilstränen über den Ex-Chef der Whistelblower, während der dritte Weltkrieg und die Nachfolge-Agenda zur NWO klammheimlich vorbereitet werden. Zitat: “Gerade in den letzten Wochen gab es wieder frischen medialen Wind für WikiLeaks, nachdem Julian Assange nach ganzen 7 Jahren aus… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@vier …. Sie helfen weitere Tausende von unschuldige Menschen im nahen Osten wegen Rohstoffen in angebliche humanitär begründeten „Auslandseinsätzen“ zu töten und eine nie dagewesene Hochrüstung zu betreiben- und die „Press-Situierten“ heulen Krokodilstränen über den Ex-Chef der Whistelblower ….

Was reden Sie bloss für einen Quatsch….

vier
Gast
vier

Aus ihrer Feder ein richtiges “Staatslob”. Oder haben sie eventuell den Text nicht verstanden und gar das “SIE” auf sich selbst bezogen?- kann schon mal passieren, oder? Wenn aber doch richtig verstanden, verwundert es schon sehr, wenn sie -sollten sie klaren Verstandes sein- bestreiten würden: “Erdöl führt nicht nur zu mehr Kriegen. Diese Kriege werden auch brutaler geführt und dauern länger.” Zitat aus: https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/naturressourcen-und-konflikte-die-geografie-der-oelkriege-ld.14897 Das war und ist im Irak so, ebenso wie in Libyen und in Syrien- auf die eine oder andere Art. Natürlich war’s dann immer der Russe oder die Kurden oder Assad- ist doch bekannt, dass die… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@vier …. und @vier, Ihr nettes Bitcoin (BTC)- Geschichtli, welches Sie natürlich ohne jegliche negative Absicht versenden, wäre interessant, wenn da nicht die Bitcoin Bullenrallyes der letzten 3 JAhre statt gefunden hätte.

Noch fast jeder der ein paar Bitcoins hatte wurde dabei zum Dollarmillionär. Beispiel: 2014 400 BTC = USD 200’000 / 2017 400 BTC = USD 8’000’000 / 2019 400 BTC = USD 3’600’000

dragaoNordestino
Gast

@vier … Fazit, Sie sind recht gut darin alternative Fakten zu einem Ganzen zu verarbeiten… Ihre Mischung aus Lüge, Halbwahrheit und Wahrheit (Syrien) mag so einige beeindrucken….

Ihre Bemerkungen zu Assange sind einfach … na ja … ohne Worte

vier
Gast
vier

@drachen: “…alternative Fakten” Lt. Wikip.: “Alternative Fakten (englisch alternative facts) ist eine Formulierung von Kellyanne Conway, Beraterin des US-Präsidenten Donald Trump. Im Januar 2017 benutzte sie diese Formulierung während eines Interviews in der amerikanischen Polit-Talksendung Meet the Press, um falsche Aussagen des Pressesprechers des Weißen Hauses Sean Spicer zur Publikumsgröße während Donald Trumps Amtseinführung vor dem Kapitol zu rechtfertigen.” Als ob es zu tatsächlichen “Fakten” ein glaubwürdige Alternative gäbe- das ist einfach eine neue Wortschöpfung (für lügenhafte Darstellungen) aus dem US-amerikanischen Dauerwahlkampf, der an Unterstellungen und Böswilligkeit so ziemlich alles in den Schatten stellt, was je da gewesen ist. Höchstens… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Wo bleibt der Aufschrei zu den wirklich großen Verbrechen an der Menschheit?” Der war und ist nicht gewünscht. Würde Assange nicht unter Persönlichkeitsstörungen leiden und hätte er nicht gezielt darauf hingearbeitet, die einst demokratische Plattform Wikileaks zu einer persönlichen Pop-Kultur umzubauen, man hätte der Sache möglicherweise näher treten können. Als Assange in Schweden nach den Vergewaltigungsvorwürfen auf freien Fuß kam und entschied zum größten Feind nach England zu reisen war klar, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder ist er als selbsternannter “Mini-Vendetta” nicht ganz bei Trost, wie sein früherer Mitstreiter Domscheidt-Berg verklausuliert in seinem Buch behauptet, oder er treibt… Read more »

vier
Gast
vier

@hubi: “ich bin ohnehin bei überdrehtem Personenkult durch Mainstreammedien grundsätzlich skeptisch.” Ja, das Ganze ist revolvierend aufgebaut- man hat, dank zahlreicher Think-Tanks, immer schon die nächsten Patronen in der Kammer- bildlich gesprochen. Was mich daran- an den unzähligen Tränen-triefenden Mitleidsbekundungen stört, ist diese zwanghafte und militante “Empörungskultur” für Sachverhalte, die kein Normalo je vollständig überblicken kann. Damit schneidet man dem Nachdenken und Vortrag jeglicher Unterschiede die Ehre und Redlichkeit ab und fällt (verlangt) Urteile, die man später vielleicht sehr stark bereut.- Die Mehrheit brüllt quasi im übertragenen Sinn, wie bei Professor Lucke oder De Mesaire durch Vermummte geschehen, den Verstand… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … ich bin ohnehin bei überdrehtem Personenkult durch Mainstreammedien grundsätzlich skeptisch.

Interessant … denn eigedntlich ist genau das Gegenteil richtig. Assange wird vergessen gemacht… Mainstreamedien berichten grundsätzlich nichts zu Assange.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Assange wird vergessen gemacht… Mainstreamedien berichten grundsätzlich nichts zu Assange.”

Wie blöd muss man eigentlich sein? Jeder Volltrottel kann den Namen Assange bei Kuckel eingeben und auf News tippen.

Was erscheint?

Speichel Online 21.10.19
FAZ 21.10.19
VIP.de 07.11.19
Telepolis 1.11.19
FAZ 06.11.19

Das war die erste Seite, Dann gehts weiter: ´

Speichel Online 31.10.
World Socialist Web Site-03.11.2019
u.s.w.

Danach kommen die bekannten ausländischen Verdächtigen wie Guadian, BBC news, Sydney Herald usw.

Jeder kann den Stuss den Sie verbreiten, mit einer 2 Minuten Recherche, im vorliegenden Fall sogar in Sekunden, recherchieren. Sind Sie so schlau oder tun Sie nur so?

Ein klares Auge ist besser als drei schielende👍:

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dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Wie blöd muss man eigentlich sein? Jeder Volltrottel kann den Namen Assange bei Kuckel eingeben und auf News tippen.

Natürlich ist dies so…. jeder Depp kann auch @stendahl und geolitico eingeben und landet bei Ihren underirdischen Kommentaren… sind Sie deswegen Mainstream.?

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Dragao https://karriereboost.de/selbstmanagement/geistig-fit-bleiben-tipps-fuers-gehirntraining/ Das “Bleiben” aus der Verlinkung bedeutet zwar, dass die vorhandenen Schäden irreparabel sind, aber zumindest ein letzter Rest an Fähigkeiten erhalten bleiben kann. Denn der nächste Schritt ohne Training wäre, dass Sie auf Bäume klettern und Nüsse knacken. Wie verhindern Sie das? Trainingsvorschlag: 1. Schritt – Bestandsaufnahme – Erkennen, dass die Eingabe eines Merkmals “Assange”, nicht vergleichbar sein kann mit der Eingabe von 2 Merkmalen (stendahl/Geolitico). Dazu nehmen Sie 2 Nüsse zur Linken und eine zur Rechten. Das geht auch umgekehrt. Chita weiß, dass zwei Nüsse mehr sind als eine. 2.Schritt – Differenzierung – Im nächsten Schritt gilt… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl ….
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dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Wie würde es wohl aussehen, wenn wir nun stendahl/epoch-times, stendahl/kopp online, stendahl/reichsbürger und und und eingeben. Nichts? Keine zwei gefüllten Seiten?

Falsch, mit hubi stendahl kommt man locker auf 10 gefüllte Seiten…..

https://www.google.com/search?q=hubi+stendahle&oq=Hubi+Stendahl&aqs=chrome.1.69i57j33.2174j0j8&sourceid=chrome&ie=UTF-8

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Sie haben Ihre Aufgaben noch nicht erledigt. Wie sonst könnten Sie nun ein weiteres Merkmal den Suchalgorithmen sinnfrei vorlegen.

Geben Sie mal Julian Assange (News) ein. Sie erhalten 13 Millionen Ergebnisse. Junge, das ist Sonderschule.

dragaoNordestino
Gast

@stendahl ….

http://bilder.mzibo.net/wp-content/uploads/2010/09/animals_with_glasses_18.jpg

OK Herr Oberlehrer … wie Sie meinen … no problems

Hans
Gast
Hans

Wer England traut, der traut auch dem Teufel. Seit dem Niedergang der Hanse (auf maßgebliches Betreiben der Engländer) ist England nichts weiter als ein ordinärer Raubstaat, der seine Beute u. a. durch jahrhundertelange und von den jeweiligen Königen(innen) abgesegneten, angeordneten Seeräuberei, Sklavenhandel usw. anhäufen konnte. Das sog. “perfide Albion” – dieser Ausdruck kommt nicht von ungefähr. Auch das für politische Scheinheiligkeit spezielle Wort “Cant” ist ein weltweit einzigartiger Terminus – eben für englische Politik.

vier
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vier

@Hans: “…ein ordinärer Raubstaat” ….und somit ein echtes “Vorbild” für diese Welt, denn sind sie -die Staaten- das nicht alle irgendwie: “Raubstaaten”? Organisationen der Macht & Ausplünderung? Wenn die versammelten “Staaten-Nutznießer” ihre Staaten abschaffen wollen, träumen sie vom “Süper-/Über-Weltenstaat” in Zwischenschritten etwa wie “EU-Zentralstaat”. “Insgesamt machten im Deutschen Reich jedoch sämtliche Steuerarten während der ganzen Kriegszeit nur bis zu 6 % 😂der Gesamteinnahmen aus.” Zitat Wikip. “Steuern sind Zwangsabgaben, die der Staat von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von Unternehmen erhebt.” Zit. aus: https://de.statista.com/themen/383/steuereinnahmen/ Also “ZWANGSABGABEN”- siehe auch konkret diese Statistiken für 2018, Auszug von statista.com: “Steuereinnahmen des Bundes aus… Read more »

Greenhoop
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Greenhoop

Sollte Julian nicht bald freigelassen werden, dann wird er vernichtet sein. Kann der Staat dies tun – wer ist dann der Nächste? Niemand verdient es gefoltert zu werden, nicht einmal der schlimmste Verbrecher auf Erden ! Fakt ist, wir leben in einer Scheinwelt und müssen uns darüber bewußt sein, dass uns diese Erkenntnis unweigerlich in Gefahr bringt. Jeder der auf GEOLITICO schreibt, setzt sich zwangsläufig einer Bedrohung aus, die er/sie möglicherweise bei entsprechender Unkenntnis, niemals ausgesetzt wäre. Dieses Risiko einzugehen ist ähnlich dem des JA, nicht ganz so offensichtlich, aber mit Sicherheit virulent. Die Unterdrückung der Bevölkerung nimmt an Fahrt… Read more »

Nemesis
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Nemesis

@Greehoop: Guten Abend, “Jeder der auf GEOLITICO schreibt, setzt sich zwangsläufig einer Bedrohung aus, die er/sie möglicherweise bei entsprechender Unkenntnis, niemals ausgesetzt wäre. ” Eine Frau erfährt nach vielen Jahren, das sie schon als Jugendliche unter “staatlicher Beobachtung” stand, da sie selbigen Staat kritisierte. Später gebahr sie ein Kind. Frage an Sie: Meinen Sie, daß dieses System/Staat, obwohl es nach außen aufgelöst wurde ( in der Realität nur eine Transformation vollzog, um effektiver agieren zu können ) aufgehört haben könnte, weiter Daten über jene Frau und Ihre Familie zu sammeln ? Danke Mama. An die mitlesenden und protokollierenden Systemsklaven: Egal… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Frage an Sie: Meinen Sie, daß dieses System/Staat, obwohl es nach außen aufgelöst wurde ( in der Realität nur eine Transformation vollzog, um effektiver agieren zu können ) aufgehört haben könnte, weiter Daten über jene Frau und Ihre Familie zu sammeln ? Guten Abend @Nemesis, natürlich wird immer weiter gesammelt und nicht vergessen, auch wenn die Beantwortung dieser Frage mir eher nachrangig erscheint. Die Wahrhaftigkeit ist ein zu hohes Gut, als diese durch Ignoranz an den Meistbietenden zu verkaufen. Sollen sie spionieren, täuschen, intrigieren und ihre Seele verkaufen – letztendlich hat das letzte Hemd keine Taschen. Ich habe mich gegen… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

Hallo Greenhoop, ich danke für den interessanten Ansatz zur Migration auf katholisches.info. Die vom Pew Research Team erarbeiteten Prognosen halte ich allerdings für deutlich zu niedrig angesetzt. Vor dem Migrationsscchub 2015 hatten wir bereits einen Islam-Anteil von 5.7 %. Mit den bis heute 2.5 Millionen Zuwanderern leben derzeit bereits 8.0 % Muslime offiziell in der BRD. Hinzu kommen die 300 bis 600 TSD verschwundenen, die bei den Clans untergetaucht sind. Wie sollte es also in 2050 zu 8.7 % Anteil kommen. Noch weniger glaubwürdig ist die Statistik gemessen am Maximal-Szenario für 2050 von 19.3 %, soweit die Migration mit 200… Read more »

Greenhoop
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Greenhoop

Guten Abend @hubi,

meine Beobachtungen am UKD sehen ebenfalls höhere Zahlen, als die von Schrems dargestellt. Letztendlich sind die korrekten Zahlen nicht zu ermitteln, was aber an der Tatsache der Umvolkung Europa´s gar nichts ändert.

Die Kommunismus vs. Zionismus Konfrontation ist global, zumindest dort, wo sie aktuell benötigt wird.

„Ein dunkler Feind“ – In Chile brennen die Kirchen

Die ist ein weiterer Beleg, dass die Massenmigration nur dort benötigt wird, wo es gefestigten Strukturen gibt (gab) und anderswo durch die andauernde Zersetzung gar nie nötig war.

https://katholisches.info/2019/11/16/ein-dunkler-feind-in-chile-brennen-die-kirchen/

Wir müssen uns wehren, die einzige Chance zu überleben.

Kafka
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Kafka

Man mag es eigentlich kaum glauben, aber dieser “Wertegemeinschaft” ist wirklich ALLES zuzutrauen. Einfach nur abscheulich und an der NICHT-Reaktion der dt. Regierung sieht man eindeutig, wem sie dienen … dem Volke jedenfalls nicht.

Peter Meier
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Peter Meier

Diese Diskussionen um Julian Assange gelangen was die Wirksamkeit anbetrifft an einen Endpunkt. Schliesslich hat er mit seinen Enthüllungen über die unvorstellbare Skrupellosigkeit staatlicher Organe der ganzen Menschheit einen unschätzbaren Dienst geleistet was den unerbittlichen gesetzlichen Rahmen betrifft, dem jeder einzelne von uns unterworfen ist und andererseits der Gleichgültigkeit, Abgehobenheit, ja bewussten Übetretung gesetzlicher Rahmenbedingungen durch staatliche Organe.
Gibt es denn keine Organisation die sich für Assange i.d.S. einsetzt, dass sie – wenigstens europaweit – grossangelegte friedliche Kundgebungen organisieren könnte? Denn was an Julian Assange exemplarisch vorgeführt wird, könnte eines Tages jedem von uns in irgendeiner Form blühen.

heinss
Gast

Unschuldige im Gefängnis gibt es viele, und Schuldige in Freiheit ebenso, aber bei solchen Sachen muss Ordnung herrschen: Normalerweise regeln das die Richter oder die Mächtigen, deren Befehle von den Richtern ohne Wissen des Volkes ausgeführt werden. Monaldi & Sorti, Secretum Die Tragödie, die sich konzentriert um die Person des JA entfaltet lenkt ab vom Eigentlichen, das unter der Oberfläche sein Unwesen treibt und sich nun zwangsläufig exponieren muß, auch wenn es vom diensteifrigen Büttel als verhuschte Nichtigkeit bemäntelt werden wird. JA ist es (wäre es) zu verdanken, daß diesmal die Spitze des Eisbergs nicht im Nebel bleiben sondern in… Read more »

David Brunner, Wetzikon
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David Brunner, Wetzikon

Hier wird in eigener Sache der Rechtsstaat zur Farce.

Argonautiker
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Argonautiker

Es gab mal einen Mann, der vor rund 2000 Jahren sagte: Richtet nicht, auf daß ihr nicht selbst eines Tages gerichtet werdet. Jeglicher Staat gründet seine Macht jedoch genau auf dem Richten. Man erschafft dazu sogenannte Positionen, im Staatswesen als Ämter bekannt, – die die Amtsträger über das normale Menschsein erheben. In Wirklichkeit ist dies jedoch auf diese Weise nicht möglich und damit nichts anderes als eine Chimäre, denn ein Mensch bleibt auch dann Mensch, wenn er zu einer der drei Säulen des Rechtsstaatswesens, der Legislative, Judikative, oder Exekutive gehört, und kann folglich nicht über anderen Menschen stehen und über… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Was jeder wissen sollte, solange die Nachrichen noch frei verfügbar sind… European Moving to Worldwide Income Tax & International Wealth Tax. Europäischer Übergang zur weltweiten Einkommensteuer & internationalen Vermögenssteuer. https://www.armstrongeconomics.com/world-news/taxes/europe-moving-to-worldwide-income-tax-international-wealth-tax/ Der einzige Ort, an dem ein Europäer im Moment ein Bankkonto haben kann, sind die Vereinigten Staaten. Die Liste der Länder, die darüber berichten, was Sie tun (CRS= Common Reporting Standard) und was Sie haben, ist wie folgt: Ab 2018 sind die zu vermeidenden Vertragsstaaten: Albanien, Andorra, Antigua und Barbuda, Aruba, Australien, Österreich, Bahamas, Bahrain, Belize, Brasilien, Brunei Darussalam, Kanada, Chile, China, Cook Islands, Costa Rica, Dominica, Ghana, Grenada, Hongkong… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@greenhoop … Was jeder wissen sollte, solange die Nachrichen noch frei verfügbar sind…

So neu ist das Ganze nicht. Den AIA (Automatischer Informationsaustausch über Finanzkonten) haben einige (EU / CH) sogar schon 2018 durchgeführt… ab Herbst 2019 kammen noch eine ganze Menge andere dazu…

Ob das Ganze so heiss gegessen wird wie es einige abkochen… wir werden sehen.. vermutlich nicht…..