Moskaus Wunsch nach dem Mauerfall 

Beachtenswerte Aussagen von Michail Gorbatschow

Fall der Berliner Mauer / Quelle: Wikipedia; laut Wikipedia ist der Autor unbekannt; Angaben der Enzyklopädie: Lear 21 at English Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons;https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AThefalloftheberlinwall1989.JPG Fall der Berliner Mauer / Quelle: Wikipedia; laut Wikipedia ist der Autor unbekannt; Angaben der Enzyklopädie: Lear 21 at English Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons;https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AThefalloftheberlinwall1989.JPG
 

Fiel die Mauer durch die friedliche Revolution? Oder stand, wie Moskaus Außenminister Schewardnadse schrieb, die Klärung der deutschen Frage schon 1986 an?

 

Ein Gastbeitrag
von Michael Wolski

In diesen Tagen jährt sich der Fall der Mauer zum 30. Mal. Aus diesem Anlass hat die „Welt“ am 3. November 2019 ein Interview mit dem Ehrenbürger Berlins, Michail Gorbatschow, zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und der 1989 dadurch möglich gewordenen deutschen Einheit geführt.[1] Es ist, diplomatisch gut verpackt, die Absage an die Erzählung von der friedlichen Revolution, so wie wir sie kennen.

Ein weiterer Anlass für dieses Gespräch dürfte die bevorstehende Öffnung der Archive in den Jahren 2020/2021 und die damit verbundene Deutungshoheit über die bisher geheim gehaltenen Dokumente sein. Da diese Archivöffnung nicht nur in Moskau, sondern auch in Berlin und Washington sowie Paris und London erfolgen dürfte, sind erneute Spannungen vorprogrammiert.

Was sagt Michail Gorbatschow heute?

„Schon vorher, am Vorabend dieser Ereignisse, hatte ich die sowjetischen Truppen vor einem Eingreifen gewarnt: ,Keinen Schritt. Sie bleiben, wo Sie sind.‘ Das sollten die Deutschen selbst entscheiden. Und sie haben es getan.“

Meine Frage dazu lautet: Woher wusste er, dass der Mauerfall so kurz bevorstand? Diese Aussage ist ein eindeutiger Hinweis auf ein Drehbuch oder einen Plan von sowjetischer Seite.

Weiter sagt Gorbatschow:

„Dies war der Kontext, in dem ich die Probleme im Zusammenhang mit der möglichen Wiedervereinigung Deutschlands überlegt habe. Denn der Zustand, den Christa Wolf treffend als ,geteilten Himmel‘ definierte, wurde unerträglich. Ich glaubte, dass die so viele Jahre anhaltende Trennung, die nach dem Krieg vorgenommen wurde, eine große Nation demütigt.
Ich sah meine Aufgabe darin, dass der äußerst emotionale Prozess der Annäherung und die Wiedervereinigung ohne ,Explosionen‘ mit unvorhersehbaren Folgen ablaufen sollte – wie die Deutschen sagen, ,in Frieden‘.“

Meine Sicht auf die Ereignisse von damals habe ich in meinem Buch „1989 Mauerfall Berlin – Zufall oder Planung?“ beschrieben, das am 9. September 2019 bei Amazon erschienen ist und die Sowjetunion als Verursacher des Mauerfalls beschreibt.

Nachhilfe der Genossen aus dem KGB

Gorbatschow macht zu Geschehnissen von damals im Interview vielsagende Andeutungen. Etwa diese:

„Es war nicht leicht, den Prozess in Deutschland in Gang zu bringen. Und das ging ja hauptsächlich von den Deutschen selbst aus. Was war es, das die Deutschen zur Wiedervereinigung getrieben hat? Mich hat in dem Zusammenhang Christa Wolfs Buch ,Der geteilte Himmel‘ sehr stark beeindruckt. Sie war wirklich eine engagierte Kämpferin für die Einheit. Sie hat im Grunde die These vertreten: Es kann nicht so bleiben. Und dann haben die Deutschen gezeigt, dass sie aus dem Krieg ihre Lehren gezogen hatten.“

Aus meiner Sicht ist das ein semantischer Kniff des Meisters. „Die Deutschen“ gab es nicht. Es gab die DDR und die Bundesrepublik. Ich denke, dass das SED-Politbüro niemals diesen Gedanken der Wiedervereinigung hatte, er war jedoch in der Bundesrepublik Staatsdoktrin. Um es klar zu sagen: Der sowjetischen Wunsch nach einem Mauerfall  benötigte deshalb am 9. November 1989 eine verdeckte Nachhilfe der Genossen aus der KGB-Residentur in Karlshorst. Sie war notwendig , um den Prozess der Wiedervereinigung in Gang zu bringen. Denn die Vereinigung war die Voraussetzung für den Rückzug aus dem Gebiet Osteuropas, was in Jalta unter sowjetische Kontrolle gekommen war.

Christa Wolfs Roman ist von Gorbatschow als Feigenblatt eingefügt worden, denn auf einen Deutschen musste er sich ja in seiner Erzählung beziehen. Christa Wolfs Buch erschien bereits 1963, die Mauer fiel 26 Jahre später, da hatten die Mehrzahl der Ostdeutschen mit Ausnahme der Bürgerrechtler sich schon überwiegend an den geteilten Himmel gewöhnt. Bei Erich Honnecker und Erich Mielke brauchte Gorbatschow nicht nach einem knackigen Zitat suchen, welches seine These stützt. Es gibt keins.

„Was ist ein Held?“, fragt Gorbatschow. „Was ist ein Held? Man sucht ja ständig nach einem Helden. Die wahren Helden, das sind die Deutschen, die Russen und alle anderen, die das damals in Gang gesetzt haben.“

Damit stützt er meines Erachtens meine im Buch vertretene Sicht eines KGB-geplanten und von hochrangigen ostdeutschen KGB-IM ausgeführten Mauerfalls.

Deutsche Frage seit 1986 auf dem Programm der UdSSR

Auf die Frage, wann er als Präsident erstmals den Gedanken gehabt habe, „dass der Zeitpunkt gekommen war, an dem sich die Politik der Sowjetunion grundlegend ändern müsste, antwortete Gorbatschow:

„Das ist keine Sache eines Augenblicks. Bis Ende 1989 waren bereits vier Jahre seit dem Beginn unserer Perestroika vergangen. Auf dem Weg zu tiefgreifenden Reformen innerhalb des Landes haben wir unser Bestes getan, um unseren Planeten von der Bedrohung durch einen nuklearen Massenmord zu befreien. Unsere wirklichen Schritte in Richtung Abrüstung, eine offene Veränderung von tiefer Feindschaft zu guter Nachbarschaft erregten zuerst Überraschung, brachten dann die gegenseitigen Schritte unserer Partner im internationalen Bereich. Allmählich setzte sich zum ersten Mal seit vielen Jahren Vertrauen in den zwischenstaatlichen Beziehungen durch. Es bestand die Hoffnung, dass die Menschen ohne Krieg in gegenseitigem Respekt zusammenleben könnten.”

In seinen Erinnerungen schrieb der damalige sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse 1991, dass die Klärung der deutschen Frage seit 1986 auf dem Programm stand. Darum ernannte er zur Vorbereitung der Klärung der deutschen Frage 1986 Wladimir Semjonow zum Sonderbotschafter mit Wohnsitz in Köln. Es war jener Semjonow, der für so viele Ereignisse in der jüngeren Geschichte verantwortlich ist. Erst war er für die Enteignung der Bauern in der Sowjetzone ab 1945 verantwortlich, später organisierte er die Luftblockade Westberlins. Er half bei der Gründung der DDR und ließ als sowjetischer Hochkommissar den Aufstand vom 17. Juni 1953 niederschlagen. Schließlich verfasste er Nikita Chruschtschows Berlin-Memorandum an die Westmächte und plante, als diese nicht reagierten, den Mauerbau 1961.

Michael Wolskis Buch zum Mauerfall

Wer aufmerksam Semjonows deutschen Wikipedia-Eintrag[2] liest und mit dem englischsprachigen Eintrag[3] vergleicht, dem dürfte auffallen, dass ein Job als Sonderbotschafter von der deutschen Geschichtsschreibung (noch) verschwiegen wird.

Fazit: Nach der Weisheit der Bibel (Hiob 1;21) „Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen“ konnte auch in dieser irdischen Angelegenheit nur die Herrin des Mauerbaus, sprich die UdSSR, den Fall der Berliner Mauer herbeiführen.

 

Anmerkungen

[1] „Welt“, „Michail Gorbatschow im Gespräch

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Semjonowitsch_Semjonow

[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Semyonov_(diplomat)

 

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Patriot
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Patriot

In der GEZ-Glotze sagte ein ehemaliger Regierungssprecher Kohls mal, dass Gorbi Kohl bereits 1988 die Wiedervereinigung angeboten habe. Kohl hätte aber abgelehnt! Das würde ja heißen, Kohl’s Reden von der Einheit der Nation bis 1989 waren nichts als hohles Gerede, das er selbst nicht glaubte.
Seltsam ist auch, dass Kohl von den Ereignissen regelrecht überrascht wurde und es in Bonn selbst Mitte 89 keine Task-Force “Wiedervereinigung” gab, sondern er handelte wie ein von den Ereignissen Getriebener (plötzlicher 10-Punkte Plan usw.).

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Patriot “Kohl hätte aber abgelehnt!” Wenn man weiß, dass die Perestroika (Umstrukturierung) und Glasnost ( Offenheit) bereits seit 1985 mit Unterstützung des US-Establishments lief und ein Teil der neuen Ausrichtung die Wiedervereinigung Deutschlands unter der Ägide der Nato war, wird klar, dass das den seinerzeitigen deutschen Spitzenpolitikern nicht entgangen sein konnte. Wenn Kohl dann drei Jahre später das Angebot Gorbatschows ablehnte, dann sicher nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf Befehl der Alliierten, die das Heft in einem nicht souveränen Staat unter dem Aspekt des Machtkampfes in der Sowjetunion, nicht aus der Hand geben würden. “… dass Kohl von den Ereignissen… Read more »

Emmanuel Sarides
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Emmanuel Sarides

Noch nie habe ich eine bessere Analyse der damaligen Vorgänge gelesen. Chappeau!

MutigeAngstfrau
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MutigeAngstfrau

Alle, die sich wahrheitssuchend mit geschichtlichen Fragen auseinandersetzen, wissen sehr wohl, dass nichts aber auch gar nichts die deutsche Frage betreffend – und das über die reichlich siebzig Jahre der extremen Knechtschaft unter der Knute globalistischer Mächte hinaus – dem Zufall anheim fiel. Diesen Mächten stand das Volk der Dichter und Denker hinsichtlich der Verwirklichung ihrer feuchten orwellschen Weltherrschaftspläne bis hin zur heute massiv betriebenen Bevölkerungsreduktion schlicht im Wege. Inzwischen dürfen wir gespannt sein, welche Rolle dieses hinterlistig zu Boden gebrachte Volk nun auf dem Verschiebebahnhof der Tiefenstaatler spielen soll. Die meisten kriegen davon aufgrund der Hirn-Einseifung durch die Kartellmedien… Read more »

Frickler
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Frickler

Ja, das ist richtig, es war in dem Sinne keine Wiedervereinigung sondern nur die Zusammenlegung der beiden Wirtschaftsteilgebite Deutschlands. Die Mauer und die Teilung der deutschen Wirtschaftsgebiete war eben auch ein physische und psychische Teilung zwischen sog. Ostblock und dem Westen. Für die angestrebte Globalisierung bzw. Neuen weltordnung mußte diese Grenze fallen, damit sich die EU und somit auch die Nato Richtung Osten weiter ausbreiten konnte, was dann auch geschah. Die Planung der Zusammenlegung der beiden deutschen Wirtschaftsteilgebiete erfolgte dabei mindestens 2 Jahre zuvor. Dabei wurde bis ins letzte Detail die finanzielle Plünderung der ehemaligen DDR geplant. VEBs, also volkseigene… Read more »

Anicea
Gast
Anicea

Hallo @ MAF, genauso ist es!

Die Rolle, die uns zugedacht ist? Die des Schuldigen.
Die Raute wurde nicht aus Jux aufgebaut und gepusht, bis man die zur *mächtigsten Frau Europas* erklärte, obwohl DE lt. 2+4 Verträgen keine eigenständige Außenpolitik betreiben darf.
Die Vorreiterrolle in der Migrationspolitik ist ebenso Indiz wie die EUROsülze und Bankenrettung.

Diese Mächte werden ein drittes mal auf uns zeigen, wenn es schief gehen oder sich verzögern sollte und jede Meng Ungemach über Europa hereinbricht.

Übrigens, wußten Sie, daß Ungarn seinerzeit 500 Mio Dollar für die Öffnung des *Zauns* bekam?

Liebe Grüße

Kafka
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Kafka

Schöner kann man es nicht auf den Punkt bringen, auch stilistisch 😉

Patriot
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Patriot

Bin es nochmal.
Im Text ist von Ostdeutschen die Rede. Das ist Siegersprache.
Nach Carlo Schmid sind es 3 Staatsfragmente (West-, Mittel-, Ost-).
Die Bewohner der ehemaligen DDR sind MITTELDEUTSCHE, keine Ostdeutschen. Die GEZ-Niederlassung dort heißt deshalb ja auch korrekt “Mitteldeutscher Rundfunk”.

Konrad Kugler
Gast
Konrad Kugler

Genau so ist es.
Ostdeutschland ist untergegangen und jetzt rekatholisiert.
Und das alles wegen der genialen Politik des GröFaZ.

Anicea
Gast
Anicea

Es ist wohl richtig, daß ohne Moskau nichts gelaufen wäre.
Dennoch waren maßgeblich andere Kräfte bei der angeblichen *Revolution* am Werk.

Noch nie in der Geschichte der Menschheit hatte je ein Aufstand der Völker irgend einen Erfolg, wenn er nicht von den Herrschenden (wer immer das sein mag) gewollt oder benutzt werden konnte.

kleine Information
Gast
kleine Information

Mindestens seit 1981 war den deutschen Nachrichtendiensten der Fall der Mauer in absehbarer Zeit bekannt. Wir hatten in unserer Studentenverbindung einen Mitarbeiter eines deutschen Geheimdienstes. Er sagte uns bereits 1981, dass sich der Warschauer Pakt auflösen wird.
Ich nehme an, dass die einschlägigen Kreise bereits 5-10 Jahr in Kenntnis gesetzt wurden.

Kafka
Gast
Kafka

Für die schon lange von den Globalisten geplante Europäische Union waren die sozialistischen Ostblockländer natürlich im Weg, also mussten sie weg, zumindest nicht mehr sozialistisch sein. Kein Wunder, dass Gorbatschow auf der kürzlich veröffentlichten Liste des Clubs der 300 steht.
Ich empfehle bei YT: ENDGAME – die globale Versklavung!

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo Kafka, “… Kein Wunder, dass Gorbatschow auf der kürzlich veröffentlichten Liste des Clubs der 300 steht.” Sie meinen wahrscheinlich das Komitee der 300. Eine wage Zusammenstellung von Adligen, Politikern und Bankern, die angeblich die Welt führen. Beweise gibt es keine, aber wilde Theorien. Chinesen Fehlanzeige, Russen weitestgehend niet. Die Logik verrät jedem, dass diese angeblichen Weltführer wohl ganz offensichtlich nur im Westen Einfluss besitzen und nicht auf die ganze Welt ausüben. Gorbatschow ist angeblich bereits seit 2010 Mitglied. Die Wahrheit ist, dass Gorbatschow während der Perestroika einer kleinen Gruppe von Oligarchen angehörte, die das System mit Unterstützung westlicher Interessengruppen… Read more »

Charly
Gast
Charly

Er gilt dort als Verräter, richtig genannt!!!
Kom…der 300 ist nicht der Punkt aber eine Elite steuert die Regierenden der Länder des Westens, das ist Tatsache.Aus der Denkfabrik der Eliten….
Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppen-Denkens verstehen, ist es jetzt möglich, die Massen ohne deren Wissen nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.

dragaoNordestino
Gast

@Kafka …. Für die schon lange von den Globalisten geplante Europäische Union waren die sozialistischen Ostblockländer natürlich im Weg, also mussten sie weg…

Interessante Feststellung, nicht wegen des Clubs der 300, sondern weil so betrachtet, der Mauerfall-Kult in einem ganz andern Licht erscheint.

Der 9. November verursachte das Ende des Versuchs (zum |Beispiel … 4. November 1989), innerhalb der DDR eine politische “Wende” herbeizuführen.

Die revolutionärer Energie verpuffte….

Greenhoop
Gast

Leute, Leute, lasst doch bitte die alten Dinge ruhen und konzentriert Euch auf die aktuellen Geschehenisse – der Blick in die Vergangenheit ist etwas für Romantiker und sonstig verklärte Menschen, der Einsatz für das Jetzt und die Jugend (Nachkommen) ist angesagt ! Es sollte allgemein akzeptiert sein, dass die Puppenspieler oberhalb der Wolken agieren und die Freiheit der Menschheit nicht von der Vergangenheit, sondern der eigenen Courage im hier und jetzt abhängig ist. Zeigt endlich Courage und boykottiert die GEZ, schreibt (droht = Gewalt ist nicht gemeint) Euren (zwangs-)Repräsentanten und gesteht Euch endlich ein, dass das Endspiel begonnen und die… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@greenhoop …. …. und die Freiheit der Menschheit nicht von der Vergangenheit, sondern der eigenen Courage im hier und jetzt abhängig ist. Wer sagt Ihnen eigentlich, was die breite Mehrheit der Bevölkerung will.? …. eventuell schwebt den Menschen eher eine Welt wie es Aldous Huxley in seiner Anti-Utopie “Schöne neue Welt” beschreibt, vor. http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Freies-Konsensforum_arquivos/Aldous-Huxley-Schoene-Neue-Welt.pdf Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft »im Jahre 632 nach Ford«, einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf… Read more »

Greenhoop
Gast

@dragao Wer sagt Ihnen eigentlich, was die breite Mehrheit der Bevölkerung will.? …. eventuell schwebt den Menschen eher eine Welt wie es Aldous Huxley in seiner Anti-Utopie “Schöne neue Welt” beschreibt, vor. Die Mehrheit der Bevölkerung liegt im Tiefschlaf und erkennt die eigene Manipulation nicht, ein Fakt, den man akzeptieren sollte und welchen ich nicht weiter bewerten möchte. Des Weiteren dürfte es sich um einen vielfach begangenen Irrtum handeln, Huxley´s Beschreibung als eine von mehreren Zukunftsmodellen für den Westen ansehen zu wollen, auch wenn GenderGaga & Co. dies nur allzu gerne vermitteln möchten. In Wirklichkeit kann dieser Übergang in eine… Read more »

Friedolin
Gast
Friedolin

@ Greenhoop danke für Ihren Kommentar, ist mir aus dem Herzen gesprochen! Bin etwas neugierig, wie die nachfolgende Sichtweise auf Sie wirken wird. Ich habe dabei den Google Übersetzer Englisch- Deutsch bemüht. „Give peace a chance“ ist ja seit 50 Jahren aus der Mode geraten, denn die Menschen denken „Es ist nicht möglich“…weiteres dazu im nachfolgenden Interview. Ach, und noch etwas, führt Ihr Vorschlag die GEZ zu boykottieren, nicht zu so ähnlichen Konsequenzen wie das im letzten Abschnitt des Interviews angesprochene Mobbing?!! Auf jeden Fall, und das kann sicher für alle Lesenden hier der gemeinsame Nenner sein, wir erleben spannende… Read more »

Charly
Gast
Charly

Menschen…verblöden in Deutschland….
…was für ein selten blödes Volk heran wächst. Bei einem dermaßen dämlichen Volk haben die Politiker leichtes Spiel mit ihrem Bevölkerungsaustausch, das bescheuerte Volk merken es noch nicht mal, im Gegenteil, sie kacken auf ihre eigene Kultur und unterwerfen sich fremden Kulturen. Wer sich so verhält, hat es eigentlich gar nicht verdient als Volk und eigenständige Kultur zu überleben. Aber Verblödung kann man auch indoktrinieren – man muss dem Volk nur genug Scheiße erzählen.

dragaoNordestino
Gast

@Charly …. …was für ein selten blödes Volk heran wächst. …

Mann da haben Sie aber Glück gehabt, dass Sie zu den schlauen, wissenden und intelligenten gehören….. wie so einige andere hier….

dragaoNordestino
Gast

Interessant an dem ganzen Gejammer hier, sind eher nicht die ganzen ideologisch gefärbten Verschwörungstheorien, sondern der Fakt, dass niemand, auch nur ein ganz klein wenig, den 4 November 1989 erwähnt. Immerhin fand an diesem Tag, die größte spontane, nicht staatlich gelenkte Kundgebung statt, die es in der DDR je gab.

Der fragwürdige Mauerfall-Kult ist doch neben diesem Datum eh völlig belanglos. ….

Auch die am 18. Oktober 1989 veröffentlichte Resolution von ein paar tausend DDR Künstler scheint völlig uninteressant …..

https://www.ddr89.de/texte/erklaerung2.html

Imperator
Gast
Imperator

Bereits im Buch “Deutschland und Europa von 1871-1918” von Friedrich Stieve, Leipzig 1922, steht irgendwo eine Stelle, an der ausgeführt wird, daß Deutschland einen weiteren Krieg erleben könnte und nach diesem krieg hedenfalls für 50 Jahre geteilt wäre.
Ich besitze dieses buch im original und es steht explizit so darin und es waren dann halt “nur” 40 Jahre.
Selbst der ehemalige Verteidigungsminister von Österreich, Helmut Frischenschlager, wußte das und hat daher in einem Interview wor einige Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhanges gemeint, daß bereits abzusehen sei, daß die Mauer bald fallen könnte.
Chapeau