Greta und der jugendliche Größenwahn

Greta Thunberg im EU-Parlament / Quelle: EU-Parlament / Wikipedia: European Parliament from EU [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)]; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greta_Thunberg_at_the_Parliament_(46705842745).jpg; https://flickr.com/photos/36612355@N08/46705842745 Greta Thunberg im EU-Parlament / Quelle: EU-Parlament / Wikipedia: European Parliament from EU [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)]; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greta_Thunberg_at_the_Parliament_(46705842745).jpg; https://flickr.com/photos/[email protected]/46705842745
 

Allwöchentlich demonstrieren Millionen Jugendliche fürs Klima. Politiker hofieren sie als junge Erwachsene – und verleiten sie zu einer gefährlichen Hybris.

Es ist bekannt, dass die von der erst 16 Jahre alten Schweding Greta Thunberg begonnenen Klima-Demonstrationen der Schüler und Jugendlichen keineswegs eine spontane Graswurzelbewegung sind, sondern dass dahinter eine geschickt inszenierte PR-Strategie interessengeleiteter Organisatoren steht.[1] Die Jugendlichen mit ihrer Unschuld, ihren Zukunftshoffnungen und ihrem herzerfrischenden Idealismus werden instrumentalisiert. Dass das in diesem Maße möglich ist, liegt aber vor allem an der Pädagogik der Eltern und Lehrer, die den Jugendlichen eine Erkenntnis- und Urteilskompetenz einräumen, die sie noch nicht haben können.

Bereits im Vorschulalter und in den ersten Schuljahren werden die Kinder seit Jahren in vielen Elternhäusern und in immer mehr Bildungseinrichtungen als kleine Erwachsene behandelt und so früh wie möglich zu eigenen Urteilen darüber angehalten, was sie wissen und lernen wollen und was sie davon halten. Das ist mit seinen Folgen im vorangehenden Artikel eingehend betrachtet worden.

In der mit ca. 13-14 Jahren beginnenden Pubertät, in der die eigene Urteilsfähigkeit der Kinder erwacht und sie immer selbstbewusster auftreten, ist die Gefahr und Versuchung noch größer, sie als junge Erwachsene, sozusagen auf „gleicher Augenhöhe“ zu behandeln und ihnen als Kumpel zu begegnen. Damit wird aber eine Selbstsicherheit und Renitenz gefördert, die nicht in einem eigenen reifen Erkenntnisleben gegründet ist.

Jugendliche nicht als „Pseudo-Gleiche“ sich selbst überlassen

Mit der Geschlechtsreife werden die seelischen Kräfte des Denkens, Fühlens und Wollens der Jugendlichen aus ihrer Abhängigkeit von den vertrauten Erwachsenen frei und stehen jetzt sukzessive dem eigenen, mitunter vehementen Ausleben zur Verfügung. Doch ihre sichere Handhabe durch eine verantwortliche geistige Instanz im eigenen Inneren ist ein langer Prozess des lernenden Übens, der bis zum 20., 21. Lebensjahr dauert und der helfenden Begleitung kundiger Pädagogen bedarf.

Diese sind natürlich nicht mehr selbstverständliche Autoritäten, sie werden geprüft, müssen sich bewähren, ob man auf ihr Wissen, Können und ihre menschliche Authentizität etwas geben kann. Und von dem Erwachsenen, zu dem man Vertrauen fasst und dem man folgen will, muss man sozusagen die Gewissheit haben: Er lässt mich frei, aber er lässt mich nicht im Stich. Denn untergründig ist man sich der eigenen Unsicherheit durchaus bewusst, was oft nur durch pampiges, selbstsicheres Auftreten überspielt wird.

In einer ersten Phase erwacht das eigene kritische Denken, die Lust, selbst darüber zu urteilen, wie sich etwas verhält. Doch die Urteile kommen vielfach noch aus einem chaotischen Gefühls- und Willensleben und sind oft von einer scharfen genialen Einseitigkeit. Schnell wechseln mit den Gefühlen auch die Gedanken und das kritische Urteil ist vorschnell bei der Hand. Das Gefühl, dass es der Betrachtung und Erkenntnis möglichst vieler Seiten einer Sache als Grundlage bedarf, um ein sicheres Urteil fällen zu können, muss noch mühsam erworben werden.

Von etwa 17 bis 19 Jahren konsolidieren und setzen sich und reifen die Gefühle und verbinden sich mit hohen jugendlichen Idealen der Weltverbesserung. Insbesondere erwachen starke Mitgefühle für die sozialen Probleme der Menschen. Die Gedanken werden existenzieller und tiefgründiger und suchen nach praktischen Lösungen, in die die Konsequenzen für das eigene Leben miteinbezogen werden. Doch die Ideen bleiben noch in der Sphäre des gedachten und gefühlten Theoretischen, in das der verantwortliche Wille noch nicht eingreifen kann.

Im letzten Abschnitt der Jugendzeit bis zum 21. Lebensjahr tritt der Wille immer mehr in die von innen geführte bewusste Verfügbarkeit. Man kann das Eingesehene und Gefühlte jetzt auch willentlich ergreifen und durchführen. Das heißt, die Urteilskraft kann sich jetzt mit dem selbständig gewordenen Willen verbinden und ihm seine Ziele geben. Das Denken erfüllt sich mit Willensqualität, erreicht die Realität und kann sie verändern. Die innere Instanz, von der der Wille ausgeht und geführt wird, das eigene Ich, wird frei und erwacht zu sich selbst. Nun erst, um das 21. Lebensjahr herum, wird die Möglichkeit der Mündigkeit erreicht.

Nun zeigt die Erfahrung, dass eine auffallende Verschiedenheit im Verhalten von Jungen und Mädchen in dieser Zeit besteht. Darauf hat Rudolf Steiner die Lehrer der ersten Waldorfschule schon früh aufmerksam gemacht. Das Ich, das jetzt noch hinter den Seelenkräften verborgen ist und erst um das 20. Lebensjahr durchkommt, wird von den seelischen Kräften des Mädchens in gewisser Weise bereits etwas hereingezogen und aufgesogen, so dass die Mädchen zumeist sicher auftreten und wesentlich älter und reifer erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind. Sie sind in Konfliktfällen oft die Wortführer.

Bei den Jungen dagegen bleibt das Ich mehr im Hintergrund und wird weniger von den seelischen Kräften beeinflusst, so dass sie im Allgemeinen in diesem Alter zurückhaltender, oft schüchterner, introvertierter sind und sich nicht so in den Vordergrund drängen. Dies kann jeder, der mit Jugendlichen zu tun hat, beobachten.

Diese anthropologischen Erkenntnisse des Jugendalters führen in der Waldorfpädagogik dazu, den für die jeweilige Entwicklungsphase geeigneten Lehrstoff auszuwählen, an dem die anstehenden Kräfte und Fähigkeiten am besten ausgebildet werden können. Das heißt, auch in diesem Alter muss der Lehrer das Heft in der Hand haben und darf die Jugendlichen nicht als Pseudo-Gleiche sich selbst überlassen. Das hätte mit pädagogischer Verantwortung nichts zu tun.

Zu frühe Urteile

Die Phasen der Urteilsbildung werden empfindlich beeinträchtigt, wenn die Jugendlichen schon in den ersten Schuljahren oder gar in der Vorschulzeit ständig zur eigenen Urteilsbildung aufgerufen wurden, in einer Zeit, in der erst mal Stoff zum Urteilen, zum Vergleichen, aufgespeichert werden muss, um Grundlagen für spätere selbständige Urteile zu bilden.

Alle Einseitigkeit im Leben, alle öden ´Glaubensbekenntnisse`, die sich auf ein paar Wissensbrocken gründen, und von diesen aus richten möchten über oft durch lange Zeiträume bewährte Vorstellungserlebnisse der Menschheit, rühren von Fehlern der Erziehung in dieser Richtung her. Bevor man reif zum Denken ist, muss man sich die Achtung vor dem angeeignet haben, was andere gedacht haben. (…)
Würde dieser Erziehungsgrundsatz befolgt, man müsste es nicht erleben, dass Menschen zu jung sich reif dünken zum Urteilen und sich dadurch die Möglichkeit nehmen, allseitig und unbefangen das Leben auf sich wirken zu lassen. Denn ein jedes Urteil, das nicht auf der gehörigen Grundlage von Seelenschätzen aufgebaut ist, wirft dem Urteiler Steine in seinen Lebensweg. Denn hat man einmal über eine Sache ein Urteil gefällt, so wird man durch dieses immer beeinflusst, man nimmt ein Erlebnis dann nicht mehr so auf, wie man es aufgenommen hätte, wenn man sich nicht ein Urteil gebildet hätte, das mit dieser Sache zusammenhängt. In dem jungen Menschen muss der Sinn leben, zuerst zu lernen und dann zu urteilen.“[2]

Zudem ist es eine Illusion zu glauben, dass diese Urteile persönlich erworbene seien. Sie sind in Wahrheit von Erwachsenen übernommen und keineswegs aus eigener innerer Stellungnahme zu den Erscheinungen der Welt gewonnen, was sie in diesem Alter auch noch gar nicht sein können. Sie verfestigen sich aber zu fundamentalen Überzeugungen und erkenntnismäßig nicht selbst durchdrungenen Dogmen, die den unvoreingenommenen Zugang zur Welt verbauen.

Dies setzt sich im Jugendalter dann fort, wenn nicht im Sinne der oben angedeuteten Entwicklungsphasen, die Urteilsbildung entwickelt und geschult wird, sondern, wie zumeist an den heutigen Gymnasien, der Unterrichtsstoff nicht wegen seiner pädagogischen Eignung, sondern wegen seines Inhaltes als Selbstzweck behandelt und vermittelt wird. Er wird nicht als Mittel zur Urteilsschulung verwendet, sondern gepaukt und laufend in Tests und Klausuren abgefragt. Das heißt, der Schüler nimmt mehr oder weniger fertige Urteile auf, die er dann reproduzieren muss (Input – Output). Sie leben als pseudoeigene Urteile in ihm weiter, stellen sich zwischen ihn und die Realität und machen es ihm schwer, die Welt unvoreingenommen wahrzunehmen und zu eigenen Erkenntnissen zu kommen.

Nur am Rande: Ein heutiges Bachelor- und Masterstudium ist auch nur ein weiterführendes Gymnasium, in dem dichtgedrängt Stoff auf Stoff auf Stoff vermittelt und abgefragt wird, so dass zu eigenen Reflexionen und Urteilsbildungen kaum Zeit bleibt. Es wird Anpassung an herrschende Theorien und Urteile geübt, die verinnerlicht werden und deren Beherrschung das eigene Selbstbewusstsein ausmacht.

Gefährlicher Größenwahn

Die grassierende Neigung von Eltern und Pädagogen, die Jugendlichen als Gleiche zu behandeln, die sie entwicklungsbedingt nicht sind, muss zu einem falschen, aufgeblasenen Selbstbewusstsein führen. Auch in der ersten Waldorfschule hatten sich im 3. Jahr des Bestehens solche Tendenzen bei den Lehrern der Oberstufe eingeschlichen. In einer Lehrerkonferenz mit Rudolf Steiner, dem Schöpfer der Waldorfpädagogik und pädagogischem Leiter in den Anfangsjahren, berichtete ein Lehrer von Schwierigkeiten mit einer 11. Klasse: „Wir haben nicht das rechte Verhältnis gefunden. Ich habe oft den Eindruck gehabt, dass wir uns über die Kinder gestellt haben und nicht neben sie.“
Darauf sagte Rudolf Steiner: „Warum sagen Sie, Sie hätten sich über die Kinder gestellt? Was sein müsste, ist das, dass die Kinder einen über sich stellen. So muss die ganze Sache sein. Die Kinder müssen selbstverständlich einen über sich stellen.“[3]

Ein anderer Lehrer schilderte, er habe außerhalb des Unterrichts mit einigen Schülern ein Gespräch geführt. Dies habe er mit der Bemerkung begonnen, er wolle jetzt nicht als Lehrer, sondern von Mensch zu Mensch mit ihnen sprechen. Darauf sagte Rudolf Steiner direkt:

Glauben Sie ja nicht, Herr N., dass ich Ihnen etwas am Zeug flicken will. (…) Das ist eine absolute Unmöglichkeit. Sie machen sie größenwahnsinnig. Die Schüler müssen das Gefühl haben, dass sie bei jeder Gelegenheit zu hören kriegen, man hat mit ihnen als Lehrer zu reden. Wenn Sie sich gleichstellen mit den Schülern, dann werden sie nichts anderes als Rangen heranziehen, die Ihnen über den Kopf wachsen. Man wird bald ihr Stiefelputzer, wenn man das extra betont. (…)
Glauben Sie wirklich, dass eine Disziplin noch aufrechtzuerhalten ist, wenn man so die Schüler anredet? (…) … man darf ihnen nicht den Glauben beibringen, dass man ebenso jung ist wie sie. Es ist unmöglich. Es geht nicht. Da müssen sich die Kinder in einem Größenwahn befangen fühlen, der riesengroß ist.“[4]

Damit haben wir es heute bei den Schüler- und Jugenddemonstrationen in breitem Maße zu tun, in denen besonders Mädchen eine führende Rolle einnehmen. Zu eigenen selbständigen Urteilen können die Jugendlichen in der komplexen Frage des „Klimaschutzes“ noch nicht gekommen sein. Sie haben übernommene oder einsuggerierte Urteile. Von zu Hause und der Schule sind sie gewohnt, als junge Erwachsene behandelt zu werden, und von interessierten politischen Kreisen werden sie als solche hofiert und ihre eingebildete Kompetenz vollends zum Größenwahn gesteigert. Selbstverständlich können sie noch nicht durchschauen, wie sehr sie für fremde Zwecke missbraucht und instrumentalisiert werden.

 

Anmerkungen

[1] https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/wer-steckt-hinter-fridays-for-future/

[2] Rudolf Steiner: Die Erziehung des Kindes, Dornach 1976, S. 40-41

[3] Rudolf Steiner: Konferenzen mit den Lehrern der Freien Waldorfschule in Stuttgart, Bd. 2, S. 126

[4] a.a.O. S. 132, 133

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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hubi stendahl
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hubi stendahl

“In dem jungen Menschen muss der Sinn leben, zuerst zu lernen und dann zu urteilen.” Gut durchdacht Rudolf Steiner, denn dieser Zusammenhang kann heute durch moderne neurologische Erkenntnisse bestätigt werden. Mit drei Jahren hat ein Kind ein doppelt so großes neuronales Netz in dem Verschaltungen in nie mehr erreichbarer Intensität erreicht werden. Ab dem 10. Lebensjahr ist dieser Prozess abgeschlossen und die Zahl der Synapsen nähert sich dem Niveau des späteren Erwachsenen wieder an. Welche Synapsen mit welchen Informationen bestehen bleiben und später ein entscheidendes Weltbild des Menschen prägen, hängt logischerweise von den erlernten Fähigkeiten und Glaubenssätzen ab. Dieser Prozess… Read more »

Hans
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Hans

Dieses “Phänomen” von unreifen, durchgeknallten usw. Kindern und Jugendlichen wurde ja im gestrigen Beitrag “Warum immer mehr Kinder verdummen” durch die Beurteilung des Dr. Winterhoff sehr anschaulich erklärt. Dies trifft die seit ewigen Zeiten von normalen Menschen gemachte Beobachtung, dass Hans nimmermehr lernt, was Hänschen nicht gelernt hat im Kern. Und genau diese momentane Entwicklung vornehmlich in DE wird diesen (noch) Staat in die wirtschaftliche, kulturelle und menschliche Bedeutunglosigkeit sinken lassen. Die diesbezüglichen Anfänge und bereits sich beschleunigenden Prozesse sind allenorts sehr deutlich sicht – und erlebbar. Dazu noch die politisch gewollte und voran getriebene Durchmischung mit vorsteinzeitlichen “Kulturen” und… Read more »

Greenhoop
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Greenhoop

Es ist recht einfach nachvollziehbar, das Greta & Co. für die Transformation der Gesellschaft erfunden wurden und wir in Richtung Soylent Green getrieben werden (sollen) oder direkter – Euthanasie. Wer sich die aktuelle Diskussion über die Verlagerung des Renteneintrittsalters verinnerlicht und gleichzeitig realistisch genug ist zu akzeptieren, dass die Sozialversicherung (hier: Rente) zusammenbrechen muss, wird sich auch den dunklen Hintergründen, der bewußt herbeigeführten Polarisierung zwischen Jung und Alt, nicht verschließen können. Mangelnde Toleranz Andersdenkender, gepaart mit der Unfähigkeit eine Diskussion, gerne auch kontrovers, führen zu können, deutet dann auch eindeutig auf eine weitere Radikalisierung hin. Die Ergebnisse sind bekannt und… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@Greenhoop …. Mangelnde Toleranz Andersdenkender, gepaart mit der Unfähigkeit eine Diskussion, gerne auch kontrovers, führen zu können, deutet dann auch eindeutig auf eine weitere Radikalisierung hin

Wenn analysieren Sie da eigentlich.? Vermutlich sich selber und noch ein paar weiter Kommentatoren hier und weitere anderswo, in der konservativ-nationalen Schublade / Filterblase.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

@dragao

Ihre besondere Vorliebe für Kinder ist auf GEOLITICO hinlänglich bekannt, ein abnormales Verhalten welches sich nachweislich durch ein gesteigertes Interesse an Minderjährigen äußert. Die Liste im linken Spektrum ist besonders lang, mich haben die Polanski´s und Cohn-Bendit´s dieser Welt schon immer angeekelt.

Jedwelige Verführung von sich in der Adoleszenz befindlicher menschlichen Lebewesen ist abgrundtief Böse und kann zu den abscheulichsten Konsequenzen führen.

Auswüchse wie die Schaffung von Kindersoldaten gibt es schon seit 2000 Jahren und nichts anderes sehen wir in der Gegenwart, nur dieses Mal im neuen Gewand einer Öko-Diktatur – same difference.

dragaoNordestino
Gast

@greenhoop … Ihre besondere Vorliebe für Kinder ist auf GEOLITICO hinlänglich bekannt, ein abnormales Verhalten welches sich nachweislich durch ein gesteigertes Interesse an Minderjährigen äußert.

Hmmm Diffamierung, üble Nachrede, Beleidigung….. das sind genau die “Argumente..?” die Sie und Ihresgleichen benutzen…. also wie ichs vermutet habe, Sie reden von sich selber, wenn Sie schwadronieren: Mangelnde Toleranz Andersdenkender, gepaart mit … Bla Bla …

Greenhoop
Gast
Greenhoop

@dragao

Sie sind es doch, der seit Jahren resistent gegen jedes auf Fakten basierendes Argument ist. Ihnen kommt die dubiose Rolle des Querulanten zu, denn ansonsten würden Sie auch einmal auf Fakten reagieren, was Sie seit 6 Jahren nicht ein einziges Mal hinbekommen haben. In diesem Zusammenhang haben Sie wohl vergessen, was Sie in dieser Zeit alles so geschrieben haben, ich hingegen nicht.

Jochen
Gast
Jochen

Es ist FFF, und keiner geht hin.
Das wär’s doch, wie man heute den linken Spruch : Es ist Krieg, ud keiner geht hin sinnvoll und sich distanzierend umwandeln sollte, gell?

Jochen
Gast
Jochen

Das Umfeld nimmt aber nichts an. Es will in Ruhe gelassen werden. Es gibt fast keine Ausnahmen. Und der Frieden im Haus mit mehreren Parteien ist auch eine wichtige Größe, die bis zum bevorstehenden Kollaps nicht gering zu schätzen ist.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @Greenhoop. “Es waren zumeist ältere Menschen (50+) die sich mit der Klimarevolte ihrer Kinder, Neffen und Nichten blind solidarisierten und dabei dieselbe Unfähigkeit aufwiesen, sich dieses Themas vorurteilsfrei zu widmen.” Fundamental, also hinsichtlich der Solidarisierung, kann ich Ihre Beobachtungen bestätigen. Hinsichtlich der Ursachen und Motive bin ich aber anderer Meinung. Erinnern wir uns an die sogenannte 68er Bewegung, deren Ursprung in Wahrheit irgendwo Ende der 50iger zu verorten ist. Sie bestand zu Beginn aus höchstens 1% der Bevölkerung. Selbsternannte “Intellektuelle”. Erst als die Dienste diese Bewegung infiltrierten und zum Zukunftsprojekt lancierten und leider die Entscheidung trafen durch die Instanzen… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Hallo @hubi, ich sehe eigentlich keinen Widerspruch zu meinem Verständnis dieses Themas, mir sind grundsätzlich 2 Typen Menschen begegnet (Kunden & Fremde). Es sind hierbei die schweigenden Abnicker an deren Gesichtszügen ich meine erkannt zu haben, dass sie die kommende Bedrohung realisierten und sich zeitgleich darüber sehr bewußt wurden, sich einerseits aufgrund bestehender (finanzieller) Verpflichtungen, als auch dem Verlust des Gewohnten, das von mir Angesproche ignorieren zu müssen. Ich denke nicht, dass diese Personen wirklich verstanden, sie erliegen jedoch lieber der Illusion, die Transformation aussitzen zu können. Den anderen Personenkreis zähle ich zu der wirklich gefährliche Spezies, sie empfinden sich… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @Greenhoop, meine Ausführungen sollten eher als Ergänzung, denn als Gegenrede verstanden werden. Vielleicht habe ich das etwas unglücklich zum Ausdruck gebracht. Die von Ihnen beschriebenen “schweigenden Abnicker” und deren Motivationen waren mir wichtig. Aufzuzeigen, dass die mediale Mehrheit eine völlig andere ist als die reale. Ich bin derzeit mal wieder bis Montag auf Landschaftsreise durch Deutschland, bzw. dem was davon übrig ist. Kommt das Gespräch auf die politischen Zustände, finden sich zumindest im Mittelstand kaum Befürworter, aber auch kaum aktive Menschen in echter Gegenrede, was kein Widerspruch ist, denn… im zerstörerischen realen Sozialismus ist es erste Pflicht, die Dinge… Read more »

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Das Gesicht der Kriege hat sich gewandelt. Dem Abschlachten mittels Schwertern und Äxten folgte das explosive Töten von der Kanonenkugel bis hin zur Megabombe. Der Zerstörung ganzer Dörfer und Städte mittels Feuer und Belagerung folgte das Aushungern ganzer Länder über Embargos und Anzettelung sogenannter Revolutionen. Millionen von Toten als Energie-Futter teuflischer Kräfte und Profitexplosion in die Börsen ihrer Vasallen beim Wiederaufbau der stetig wiederkehrenden Sachkapitalzerstörung. Der heutige Krieg ist als solcher für die Bekriegten nicht mehr zu erkennen. Bereits seit vielen Jahrzehnten in vollem Gange, greift er per vergiftender Ideologien sowohl mental als über technische und medizinische Techniken physisch direkt… Read more »

Jochen
Gast
Jochen

So ist es. Schlimmer waren die Kräfte des Bösen nie gebündelt.
Es ist Endzeit, endgültig.

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Diese Jugend ist des Denkens entwöhnt worden.
Absolut lesenswert, sehr umfangreich:
https://sciencefiles.org/2019/10/29/klimawandel-hoax-implodiert-alle-klimawandel-fakten-auf-einen-blick/

dragaoNordestino
Gast

@Stiller Leser ….. Absolut lesenswert, sehr umfangreich:
sciencefiles.org………klimawandel-hoax-implodiert-alle-klimawandel-fakten-auf-einen-blick…..

Nur leider ist “ICSF” eine Fake-Organisation….. kann man sehen, wenn man ein wenig hinterhersteigt. So ist zum Beispiel der Organisator des Ganzen Theaters (ICSF) … Guus Berkhout …. Ingenieur im Ruhestand, welcher sein ganzes Leben, in der Öl- und Gasindustrie arbeitete.

Auch sonst gibts beim “ICSF” nur ganz wenige wirkliche Klimafachleute….

https://www.skeptical-science.com/science/climate-change/have-500-scientists-refuted-climate-consensus/

Netter Versuch…. offensichtlich ist nicht nur die Jugend des Denkens entwöhnt worden.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao

“Auch sonst gibts beim “ICSF” nur ganz wenige wirkliche Klimafachleute…”

Ja wenn es da womöglich wenige Klimafachleute gibt, dann können sie doch darüber referieren. Oder sind Sie der Meinung, dass man als Experte Für Klimaforschung nur dann Gehör bekommen sollte, wenn viele, gleichbedeutend mit viel Geld, eine Meinung als Wahrheit verkaufen?

Nachdenken, vergleichen, gewichten usw hilft nicht immer, aber immer öfter👍

https://frankfurter-erklaerung.de/2019/10/klimawandel-hoax-implodiert-alle-klimawandel-fakten-auf-einen-blick/

dragaoNordestino
Gast

@stendahl…. ….. frankfurter-erklaerung.de

Wieso sollte Ihr netter Link eine Erklärung bringen.? Vielleicht haben Sie’s nicht bemerkt, jedoch steht bei beiden “sciencefiles.org” und “frankfurter-erklaerung.de” genau das gleiche.

Also wenn Sie was zum Thema (“ICSF”) beitragen möchten, dann wäre es nett, wenn Sie ein wenig tiefer suchen würden.

Ein Tip: auf englisch sprachigen Seiten findet man dazu ziemlich viel…. Sie können ja mal mit der von mir oben verlinkten Seite anfangen…..

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Manchmal muss man Feuer mit Feuer bekämpfen. Da der globale Klimaalarmismus angetrieben von Greta-Jüngern, Relotious-Journalisten und der versammelten grünen Aktivistenindustrie sich permanent und penetrant auf Wissenschaft beruft (‚Hört auf die Wissenschaft‘, ‚Das ist Physik‘, ‚Klimaforscher sind sich einig‘ usw. usw.) und auch gut gemeinte publizistische Versuche, wie der Brief der 500 Wissenschaftler und Professionals an die UNO nicht wirklich fruchten, hilft wohl nur noch, das Problem an der Wurzel zu packen: Also die Berufung auf Wissenschaft mit Wissenschaft und wissenschaftlichen Methoden kontern
https://vera-lengsfeld.de/2019/10/24/der-klima-konsens-ist-fake-unterstuetzen-sie-freie-wissenschaft/#more-4830

dragaoNordestino
Gast

@Stiller Leser ….. Also die Berufung auf Wissenschaft mit Wissenschaft und wissenschaftlichen Methoden kontern….

Ok… jedoch schreib ichs nochmals, es ist unseriös die Umweltzerstörungen auf den Klimawandel zu verkürzen… und natürlich müssen wir, wenn noch die Reste dieses Planeten für unsere Nachkommen erhalten bleiben soll, die weltweit angewandten Wirtschaftsmodelle radikal verändern.

Dass dies für einige unangenehm sein wird… natürlich… das Gros der Menschheit wird jedoch davon profitieren.

Schauen Sie sich bloss an, was die fossile Industrie zur Zeit im Nordosten Brasiliens anrichtet… 4000km traumhafte Sandstrände und Mangrovenwälder sind in Gefahr für jahrhunderte zerstört zu werden.
comment image

https://www.google.com/search?q=petroleo+nordeste+praias&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwju46qmr8TlAhWwGLkGHWS7DP4Q_AUIEigB&biw=1536&bih=722

dragaoNordestino
Gast

@Stiller Leser ….. auch interessant, falls Sie sich für Umweltzerstörrungen im grossen Massstab interessieren……

Die unbekannte Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Nein es geht nicht um die “Deepwater Horizon” von 2010 sondern um “Mississippi Canyon 20” vier Jahre früher. Noch nie gehört… nun da sind Sie nicht alleine.

Jedoch, da laufen seit 14 Jahren zwischen 300 und 700 Barrel Rohöl pro Tag ins Meer. Das ganze wird seit Jahren vertuscht.

https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/die-unbekannte-oelkatastrophe-im-golf-von-mexiko.html

Wolfgang R
Gast
Wolfgang R

außer, daß das Öl aus venezuelanischen Quellen kommt, weiß man offenbar nur erschreckend wenig über die Sache. Wie kommen Sie darauf, daß radikal andere Wirtschaftsmodelle – welche radikal anderen gibt es denn bitte? – hier “Rettung” garantieren? Naheliegend ist es eher, von solchen bisher unbekannten Wirtschaftsmodellen Verschlimmerungen der Situation zu erwarten mangels Erprobtheit.

derKritiker
Gast
derKritiker

Ich persönlich versuche mir auch immer wieder ein neutrales Bild zu machen. Aber es gibt eben Propaganda und Gegen-Propaganda. Die einen Wissenschaftler reden so, die anderen so. Solange man aber selber nicht vom Fach ist: schwierig. Also kann man versuchen sich anders ein Urteil zu bilden. Nämlich durch Erfahrung und Vergleichen (macht das Hirn seit hundertausenden von Jahren). Z.B. stelle ich mir die Frage: wer will was ? Und wer hat ein Nutzen davon ? Meine Erfahrung sagt: wenn die Politik etwas will oder macht, jedenfalls gilt das für Deutschland ebenso wie für Amerika, dann ist es IMMER, IMMER, IMMER… Read more »

Nathan
Gast
Nathan

Was für Kinder, bzw. wessen Kinder, sind das eigentlich? Die meisten in Städten “Zusammenlebenden” haben ja gar keine Kinder mehr, weil sie sich aus dem Familien-(Generationen-)Kreislauf ausgeklinkt haben und nur noch ein egoistisches, egozentrisches Leben führen. Wer keine Kinder will, den interessiert auch nicht die Zukunft nach ihnen. Das ist erst mal das Resultat der ANTI-Familienpolitik. Die Großstädte, ja genau da, wo sich gar keine Familien mehr ansiedeln können, hat dagegen die zugereisten Orientalen, die in ihren Parallelgesellschaft in bescheidenem Rahmen noch an Familien denken, weil es sich in ihrer Kultur so gehört. Das ist doch eigentlich bewundernswert. Dem Deutschen… Read more »

Wolfgang R
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Wolfgang R

Steiner wird heute als ziemlich out angesehen. Versuchen Sie mal seine Gedanken einem modernen Erziehungswissenschaftler zu vermitteln! Da stehen Sie wahrscheinlich auf völlig verlorenem Posten – was natürlich kein Argument gegen Steiner ist, sondern gegen die moderne Erziehungswissenschaft. Ein anderer “approach” ist die “Sache mit der Bibel und Gott” – man traut es sich ja kaum noch auszusprechen! Da steht was von Achtung gegenüber den Eltern drin. Von Demut ist auch die Rede… noch weniger vermittelbar als Steiner!! Das war meine Sofortdiagnose als Greta aufkam: Mangel an Demut und gravierender Verstoß gegen das vierte Gebot. Mehr muß man dazu eigentlich… Read more »

H. Ludwig
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H. Ludwig

Die moderne Erziehungswissenschaft leidet schon daran, dass sie keine Wissenschaft ist. Zur Frage der Wissenschaft muss man grundsätzlich Erkenntnis und Handeln unterscheiden. Eine sichere, wissenschaftliche Erkenntnis kann sich nur auf das beziehen, was bereits entstanden ist. Unser Handeln und Gestalten richtet sich dagegen in die Zukunft, die wir punktuell als wünschenswert vorausdenken und realisieren wollen. Besonders anschaulich wird dies im künstlerischen Prozess. Der Maler beispielsweise erfasst in seiner Vorstellung mehr oder weniger deutlich ein Bild, das er sukzessive auf der Leinwand farbige Wirklichkeit werden lässt. Wissenschaft kann sich nur auf das Gewordene, Vergangene beziehen, also auf die Natur außerhalb und… Read more »

Stiller Leser
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Stiller Leser

Leopold Bergmann
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Der bekannte Kindertherapeut Wolfgang Bergmann ruft vom Krankenbett aus zur Umkehr auf dem Weg zum “dressierten”, “perfekten” Kind. Eine Stiftung “Für Kinder” soll der wissenschaftlichen Fundierung und der Verbreitung in der Öffentlichkeit dieser Botschaft diene

Wolfgang R
Gast
Wolfgang R

Danke für diese ausführliche Erklärung. Von Erziehungskunst zu sprechen ist mir sehr sympathisch.