Den Kamin auf den Winter vorbereiten

Kamin / Quele: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/feiern-feier-schornstein-2953723/ Kamin / Quele: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/feiern-feier-schornstein-2953723/
 

Wer im Winter wieder seinen Kaminofen nutzen will, sollte dafür sorgen, dass er noch immer fachgerecht funktioniert. Gute Pflege erspart manch teure Reparatur.

Immer mehr Menschen satteln um und werden Selbstversorger. Viele davon heizen nach wie vor über einen Kaminofen. Nun steht die nächste Heizperiode vor der Tür, und bevor man zum ersten Mal den Kaminofen anwirft, sollte man dafür sorgen, dass er noch immer fachgerecht funktioniert.

Außerdem sollte amn sicherstellen, dass genügend Brennmaterial vorhanden ist. Das kann nämlich in der kalten Jahreszeit zu einem teuren Problem werden. Sofern man sich jedoch ausreichend vorbereitet, sollte nichts schiefgehen.

Erster Schritt – Besorgen Sie genügend Brennmaterial

Es ist absolut unerheblich, ob es sich um Holz, Pellets, oder anderes Brenngut handelt: Sie sollte in jedem Fall früh genug damit anfangen, welches für den kommenden Winter anzuschaffen. Bestenfalls sogar schon im Sommer, denn dann fallen die Preise oftmals in den Keller.

Stellen Sie bei der Wahl des richtigen Holzes sicher, dass es nicht allzu frisch ist, aber auch keinerlei Schimmel angesetzt hat. Ideales Brennholz besitzt einen Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 20 Prozent und ist für gewöhnlich etwa zwei Jahre alt.

Mit dem richtigen Brenngut schützen Sie auch Ihren Kaminofen, der mit zu frischem Holz einfach nicht gut anläuft und die Gefahr eines Schwelbrandes begünstigt. Dieser ist nicht nur schädlich für Ihren Kaminofen, sondern ebenso für Ihre Gesundheit.

Sorgen Sie für einen freien Abzug

Über den Sommer, wenn der Schornstein nicht genutzt wurde, kann es dazu kommen, dass er sich ein wenig zusetzt. Werfen Sie also einen genauen Blick in das Kaminrohr und verschaffen Sie sich Klarheit. Wichtig ist, dass der Rauch abziehen kann. Ausschlaggebend ist hierfür die Drosselklappe, die in jedem Fall in ausreichendem Maß geöffnet sein sollte.

Leider verirrt sich in manchen Fällen während des Sommers auch der eine oder andere Vogel in den Kamin. Seien Sie versichert: Sie möchten den Ofen nicht anzünden, wenn ein lebender, oder gar toter Vogel im Kamin sitzt, möglicherweise mitsamt seinem Nachwuchs. Normalerweise kümmert sich der Schornsteinfeger darum, dass der Abzug wieder frei wird.

Lassen Sie den Kamin fachgerecht reinigen

Zwar gibt es viele Kaminöfen auf dem Markt, die weitgehend wartungsfrei sind, doch im Idealfall lassen Sie kurz vor der Heizperiode noch einmal den Fachmann auf das Gerät schauen. Er tauscht gegebenenfalls Verschleißteile aus und weiß, worauf es ankommt, wenn es um eine einwandfreie Funktion geht.

Er vermeidet auch den Zustand, dass sich eventuell Aschepartikel im Wohnzimmer ausbreiten, weil die eingesetzten Dichtungen nicht mehr richtig fassen. Zu seinen Wartungsarbeiten gehören auch die gründliche Pflege und Reinigung. Muss der Kaminofen mit Kupferfett oder Öl geschmiert werden, erledigt er auch diesen Schritt.

Was kosten diese Vorbereitungen?

In der Regel verlangen weder der Schornsteinfeger, noch der Fachmann viel Geld für eine gründliche Pflege und Instandsetzung. Kommt es hingegen zu einem Schaden, muss der Besitzer auf der Rechnung mit den Kosten für die Ersatzteile, sowie einem Arbeitslohn rechnen.

Zum Glück kann er die auflaufenden Beträge im nächsten Jahr sogar von der Steuer absetzen und hat gleichzeitig die Sicherheit, dass sein Kamin für den Winter perfekt vorbereitet ist. – So kann der Winter kommen!

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