Räucherschränke überzeugen im Test

Fisch auf dem Tisch / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: wasi1370, https://pixabay.com/de/photos/essen-fisch-ern%C3%A4hrung-gesund-3659323/ Fisch auf dem Tisch / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: wasi1370, https://pixabay.com/de/photos/essen-fisch-ern%C3%A4hrung-gesund-3659323/
 

Genießer entdecken das Räuchern wieder. Sowohl Profiköche als auch Laien räuchern wieder Fisch und Fleisch, um den einzigartigen Geschmack zu erzeugen.

Egal ob Fisch, Fleisch oder Gemüse und Käse – sie alle bekommen durch das Räuchern ein ganz besonderes Aroma. Früher wurden Lebensmittel geräuchert, um sie haltbar  zu machen. Gerade für Fisch und Fleisch gab es kaum andere, vergleichbar zuverlässige Lösungen. Heute, wo Lebensmittel jeder Art auch eingefroren oder eingeweckt werden können, geht es beim Räuchern häufig um den unwiderstehlichen Genuss, denn durch das Garen im Rauch erhalten die Lebensmittel einen unvergleichbaren Geschmack. Würste und Fisch, die geräuchert werden, können anschließend kalt verzehrt, aber auch für die Zubereitung verschiedener warmer Speisen verwendet werden.

Für ein optimales Räucherergebnis muss das Räuchergut zunächst vorbereitet werden. Es gibt Rezepte, bei denen Fisch und Fleisch nur gewürzt werden, bei anderen müssen sie stattdessen für mehrere Stunden eingelegt werden. Das Räuchern erfolgt immer in einem speziellen Räucherofen. Wie Profis gern betonen, hängt das Räucherergebnis sowohl vom gewählten Räucherschrank, der Vorbereitung des Räucherguts und natürlich auch von dem Räuchermehl ab.

Räuchermehle bewusst wählen

Der Rauch des Räuchermehls zieht in das Räuchergut ein. Jedes Mehl hat dabei aufgrund seiner Zusammensetzung oder der verwendeten Holzart einen ganz eigenen Geschmack. Damit ein harmonischer Genuss entsteht, müssen Räuchergut und Räuchermehl immer bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Während des gesamten Räuchervorgangs sorgt das Mehl für eine konstante und angemessene Rauchbildung. Wichtig ist, dass der Rauch aus dem Räucherschrank richtig abziehen kann.

Rauecherofen / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: reverent, https://pixabay.com/de/photos/r%C3%A4ucherofen-fischer-imbiss-fisch-455707/

Rauecherofen / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: reverent, https://pixabay.com/de/photos/r%C3%A4ucherofen-fischer-imbiss-fisch-455707/

Großer Räucherschrank setzt sich durch

Hier kommt es allen voran auf den Ofenaufbau und dessen Ausstattung an, wie das Magazin Grilltiger zusammenfasst. Die Grilltiger Redaktion hat für einen aktuellen Test verschiedene Räucherschrank verglichen. Dabei fielen in dem Test deutliche Unterschiede zwischen den Modellen auf. Als Testsieger kürte das Grilltiger Team das Model Nischenmarkt XXL aus Edelstahl. Der Räucherschrank ist mit seinen knapp 240 Euro teurer als die anderen Modelle, hat hier aber mit seiner Qualität und Ausstattung überzeugen können. Aufgrund seiner Maße ist er bestens für hängendes Räuchergut geeignet und kann sowohl für Käse und Gemüse als auch für Fleisch verwendet werden. Gerade Angler kommen hier auf ihre Kosten, denn der Räucherschrank nimmt bis zu 35 Fische auf.

Mit knapp 180 Euro ist der SMOKI Einkammer Räucherofen auf dem zweiten Platz deutlich günstiger. Die Tester loben die Stabilität des Räucherschranks und die zuverlässige Verriegelung. Außerdem ist er mit 18 Kilogramm recht schwer. Allerdings ist er doch deutlich kleiner. Der SMOKI Räucherofen eignet sich hervorragend zum Räuchern mit Holz.

Der dritte Platz ging an den XL Räucherschrank, den es bereits für knapp 100 Euro zu kaufen gibt. Mit seinen 80x40x30 Zentimetern ist er relativ klein, bietet aber eine sehr umfangreiche Ausstattung. So gibt es in dem Räucherschrank beispielsweise drei Auflagen. Außerdem befindet sich am Ofen ein kleines Thermometer, über das die Temperatur im Innenbereich verfolgt werden kann. Der Räucherschrank ist aus bestem Stahl gefertigt, erweist sich aber als recht leicht.

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