Erfolgreiches Daytrading erfordert Ausdauer

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Wer mit Differenzgeschäften, sogenannten CFD‘s, im Internet erfolgreich sein will, benötigt besondere Eigenschaften, Erfahrung und ein adäquates Startkapital.

D[/dropcp]as Daytrading erfreut sich im Bereich des Handelns mit Börsenwerten immer größerer Beliebtheit. Interessenten fragen sich dabei häufig, was genau diese Form des Tradings eigentlich ist. Im Grunde genommen handelt es sich bei Daytrading schlicht um den Ein- und Verkauf von Vermögenswerten. Die Besonderheit bei dieser Methode liegt allerdings darin, dass die Positionen am gleichen Tag eröffnet und wieder geschlossen werden. Vor allem CFD‘s bieten sich für diese Form des Handelns an.

CFD steht für Contracts for Difference

Bevor potenzielle Anleger loslegen können, sollten sie sich über die genaue Bedeutung von CFD‘s informieren. Die Abkürzung steht für Contracts for Difference und steht für Differenzgeschäfte. Bei den Derivaten leitet sich der Kurs direkt vom jeweiligen Basiswert ab, zum Beispiel einem Index oder einer Aktie. Somit besitzen Anleger keine Anteile am Unternehmen, was auch bedeutet, das entsprechende Rechte wie die Erlaubnis zur Teilnahme an der Hauptversammlung nicht bestehen. Stattdessen besitzen die CFD-Trader eine Forderung gegenüber dem Vertragspartner, der in der Regel auch der CFD Broker ist. Dafür dürfen sie sich aber (nicht genauso, aber ähnlich) wie klassische Anleger über Dividenden freuen. Eine Strategie, die auf das Erhalten von Dividenden ausgelegt ist, schwebt den meisten Daytradern allerdings ohnehin nicht vor. Ein Großteil des CFD-Handelns wickeln die Anbieter außerhalb der Börse ab.

Was braucht es, um erfolgreich beim Daytrading zu sein?

Um beim täglichen Trading Erfolge für sich verbuchen zu können, bedarf es einer Vielzahl von Fähigkeiten, von besonderen Eigenschaften und Erfahrung. Zunächst einmal brauchen Interessenten ein adäquates Startkapital, vor allem wenn sie das Ganze professionell betreiben möchten. Selbstverständlich sollte außerdem nur Geld gehandelt werden, das nicht zur Bestreitung des täglichen Lebens benötigt wird. Wer einige Tausend Euro gespart hat, kann sich dann am Daytrading versuchen. Beim Handelsvolumen fahren die Anleger dieser Methode grundsätzlich höhere Umsätze. Dennoch erscheint es sinnvoll, sich hier ein persönliches Limit zu setzen. Gerade, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, erhöht sich die Gefahr des Scheiterns noch einmal um ein Vielfaches.

Marktkenntnisse sind besonders wichtig

Von signifikanter Bedeutung für den Erfolg ist ein fundiertes Verständnis in Bezug auf die Märkte. Nur wer die einzelnen Einflussfaktoren in Bezug auf die verschiedenen Märkte kennt, kann am Ende rationale Entscheidungen treffen. Darüber hinaus ist es ratsam, sich mit technischen Analysen und wichtigen Indikatoren zu beschäftigen. Auf diese Weise lassen sich Bewegungen im Chart erkennen, bevor sie entstehen. Direkt in Verbindung mit den Kenntnissen über den Markt steht der Faktor Disziplin. Diese Eigenschaft ist nicht nur in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens gefragt, sondern auch für das Daytrading essenziell. Ohne eine entsprechende Disziplin kommt es schnell zu Misserfolgen.

Nicht selten sitzen Trader stundenlang daran, Kurse zu überwachen und bei Bedarf zu reagieren. Außerdem haben impulsive Entscheidungen nichts beim täglichen Handeln verloren. Stattdessen müssen Anleger ihre eigenen Emotionen kontrollieren.

Scalping – eine geeignete Daytrading Strategie?

Unter dem Begriff Scalping lässt sich eine Strategie zusammenfassen, die durch kleine Preisschwankungen zu Gewinnen kommen möchte. Binnen von Minuten, zuweilen gar Sekunden werden Positionen verkauft und gekauft. Im Rahmen dieses quantitativen Ansatzes geht es vor allem darum, möglichst viele gewinnbringende Trades zu erzielen. Scalper müssen zudem eine hohe Trefferquote erzielen, da ansonsten schnell Verluste entstehen.

Reverse Trading als Alternative

Noch schwerer ist die Reverse Trading Strategie. Hierbei handelt der Anleger bewusst gegen den Trend und versucht, seinen Kontrakt an einem Trendumkehrpunkt des Charts zu platzieren. Die größte Gefahr liegt darin, diesen Punkt falsch einzuschätzen und zu verpassen. Auch hierbei handeln die Trader häufig tageweise. Konkret heißt das, dass mögliche Umkehrpunkte entsprechend genutzt werden.

Fazit: CFD-Daytrading eignet sich vor allem für erfahrene Anleger

Es zeigt sich, dass sich der CFD-Handel in der täglichen Variante lediglich für spekulative Anleger eignet, die über eine breite Erfahrung verfügen. Wer bereit ist, Startkapital und die nötige Disziplin aufzubringen und sich das entsprechende Know-how aneignet, kann dem Handel mit den Kontrakten eine Chance geben.

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