So wird die Kirche zur Gefahr für die Demokratie

Plakat vom Kirchentag in Hamburg / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/plakat-kirche-kirchentag-hamburg-1737678/ Plakat vom Kirchentag in Hamburg / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/plakat-kirche-kirchentag-hamburg-1737678/
 

Die evangelische Kirche gibt vor, genau zu wissen, wo Gott in der Politik wirkt. Kurzum: Sie will die kritische Debatte und damit die Demokratie aushebeln.

Selbst Pfarrer der Evangelischen Kirche bekennen, dass sie unsicher und zweifelnd in ihrem Glauben an Gott geworden seien. Aber merkwürdigerweise klammern sie sich umso krampfhafter an die angebliche Gewissheit, dass Gott durch die Retter der Flüchtlinge im Mittelmeer, durch Greta und die Schüler für die Klimarettung und letztlich durch alle Gläubigen wirke, die sie unterstützen. „Wir haben Gott auf unserer Seite.“ – Die Sache ist religiös entschieden. Wozu brauchen wir da noch Demokratie? Fragen wir einfach das kirchliche Orakel, auf wessen Seite sich Gott befindet.

Die Predigt im Schlussgottesdienst des vergangenen Evangelischen Kirchentages, die Pfarrerin Dr. Sandra Bils hielt[1], ist ein besonderes Symptom des Verfalls der Evangelischen Kirche zu einer religiös aufgeblasenen politisch agierenden Mitregierungsorganisation.

Glaube, Liebe, Currywurst

Dr. Bils beklagt zunächst die zunehmende Unsicherheit, den Zweifel und den Verlust des Glaubens an Gott und stellt in den Mittelpunkt den Hebräerbrief des Apostels Paulus, der damals schon Ähnliches beklagte. „Das Alte trägt nicht mehr, und noch gibt es keine Idee, wie es anders gehen könnte. Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. … Vielleicht ist unsere Zeit wirklich vorbei. Volkskirche bröckelt, Volksparteien auch.“

Auch sie ist oft gar nicht selbstsicher. Es gibt Tage, „an denen meine Unzufriedenheit so stark ist, dass ich nicht mal aus dem Bett komme? Egal wie sehr ich mich auch anstrenge.“

Doch immer wieder spricht sie sich selbst und den Zuhörern suggestiv Mut zu mit einem Satz aus dem Hebräerbrief, der die Gemeinde damals ermahnte: Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“

Und sie biedert sich vulgär-populistisch dem Mann auf der Straße an: „Der Hebräerbrief ist für mich eine Mischung aus Trost und Arschtritt:  Mensch, werf´ dein Vertrauen nicht weg!!!“ –

Es ist dazu noch eine schlechte Übersetzung, da Vertrauen oder Glaube einfach ohne unser Zutun schwindet. Man kann sich nur bemühen, ihn nicht fahren zu lassen. Hat man ihn noch, wird keiner auf die Idee kommen, ihn wegzuwerfen; ist er geschwunden, kann man ihn nicht mehr wegwerfen. Aber mit begrifflicher Klarheit und Logik nehmen es die evangelischen Theologen überhaupt nicht so genau.

Sie sagt ja von sich selbst auch nicht, dass sie ihr Vertrauen in Gott weggeworfen habe, sie ist einfach unsicher geworden, „das Alte“, der gewohnte Glaube, trägt nicht mehr. Er bricht gegen ihren Willen weg. Und sie kämpft verzweifelt dagegen an. Doch sie kann sich da selber nicht mehr vertrauen. In sich findet sie keinen Ausweg.

Den sieht sie nur darin, dass Gott in seiner Gnade helfen werde. Gott werde ihr sein Vertrauen in sie schenken, seine Liebe zu ihr und ihrer Schwäche, überhaupt zu uns Menschen, seiner „geliebten Gurkentruppe“. Doch wie sein Vertrauen in sie zu ihrem Vertrauen in ihn werden soll, bleibt im totalen Nebel der Verschwommenheiten.

Und wie kann man auch Sehnsucht nach Gottes Vertrauen haben, wenn das Vertrauen in ihn bereits praktisch geschwunden ist? Vertrauen von jemandem, der in der Bibel verheißen ist, am Ende aber gar nicht existiert? Doch immer wieder macht sie sich und der Gemeinde trotzig Mut, klammert sich wie verzweifelt an das dann zusammenhanglos, aber gefühlvoll vorgetragene Paulus-Zitat: Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“ – Was soll das? Ist das psychische Überwältigungsrhetorik?

Und dann steigen vor ihr Perspektiven einer lebensnahen, mitten im Alltag wirkenden Straßen-Kirche auf: „Nur mal angenommen. Wir würden das echt durchziehen. Dieses Vertrauen, diese Unerschrockenheit aus dem Glauben. Vielleicht zeigt sich das in neuen Formen von Kirche: Kirche als rollende Frittenbude. Glaube, Liebe, Currywurst.“

Die Hoffnung verschwindet in der Currywurst. – Und sie hat die Lacher auf ihrer Seite.Mit Paulus beklagte sie: „Viele sind in einem Kinderglauben stehen geblieben, und der trägt im Alltag nicht.“ Aber ihre ganze Predigt demonstriert, wenn sie sich wieder in den Glauben hineinsteigert, nichts anderes als den Rückgriff auf einen einzigen naiven, begriffsfernen Kinderglauben.

Naivität oder Absicht?

Und dann springt sie mit dem Evangelium unmittelbar in die aktuelle Politik: „Wenn wir Jesus glauben:  ´Was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan` (Mt. 25,40), dann ist für uns Lebenretten kein Verbrechen, sondern Christenpflicht.“ – (langer Beifall) Und mit emotionaler Betonung und heftigen Gebärden stößt sie heraus: „Man lässt keine Menschen ertrinken! Punkt!“ (Jubelnder Beifall, Musik)

Mir ist kein Ausspruch eines oppositionellen Kritikers der Massenmigration bekannt, der das Retten der Menschen im Mittelmeer als Verbrechen bezeichnet und dafür plädiert hätte, sie ertrinken zu lassen. Sie baut hier also künstlich einen Popanz auf, an dem man sich so schön moralisch empören und im Recht fühlen kann.

Und indem sie dabei stehen bleibt, verbirgt sie, dass die Seenot, aus der diese Menschen gerettet werden müssen, gezielt herbeigeführt, inszeniert wird, um von den mit ihnen sympathisierenden Rettungsschiffen nicht in den nächst gelegenen Hafen, wie es das Seerecht vorschreibt, sondern ins gelobte Europa und möglichst nach Deutschland „weitergeschleppt“ zu werden,[2] was nach §§ 95, 96 des Aufenthaltsgesetzes ein Straftatbestand ist. Ich weiß nicht, ob das gedankenfreie Naivität oder Absicht ist. Zu ihren Gunsten nehme ich das erstere an.

Auch macht sie sich keine Gedanken, welche Folgen und Auswirkungen diese unkontrollierte Massenimmigration überwiegend kräftiger kulturfremder junger Männer in Deutschland bereits hat. Es sind, um nur einen Aspekt ins Auge zu fassen, viele Kriminelle darunter und solche, die es hier werden. Nach den offiziellen Zahlen des BKA stiegen die aufgeklärten Delikte mit Beteiligung mindestens eines Zuwanderers in der Kategorie Mord/Totschlag von 122 im Jahr 2014 auf 430 im Jahr 2018; die sexuellen Übergriffe stiegen von 848 auf 6.046 und die Körperverletzungen von 18.512 auf 73.177. Die Delikte können gar nicht mehr alle verfolgt, Haftbefehle nicht vollstreckt, die innere Sicherheit nicht mehr durchgehend gewährleistet werden.

Wer für die unkontrollierte Immigration solcher Menschenmassen ist, die auch überwiegend nicht integriert werden können, nimmt gemeinsam mit der Bundesregierung, die unter schwerer Verletzung des Grundgesetzes ihre staatliche Sicherheitsverpflichtung verletzt, in Kauf, dass immer mehr Menschen in Deutschland konkret an Leib, Leben und Seele verletzt, bzw. zerstört werden.

Auch für die vergewaltigten, zusammengeschlagenen und getöteten Menschen in Deutschland, die bewusst den kriminellen Zugereisten ausgesetzt werden, gilt das Wort Christi: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

 Mit Gott gegen die Demokratie

 Doch dabei bleibt es nicht. In ihrer politischen Parteiergreifung fährt sie noch stärkere Geschütze auf:

Und dann, wenn wir unerschütterlich aus diesem Glaubensmut heraus agieren, dann hat unsere Kirchenwoche auch nicht nur den Sonntag, sondern dann dreht sich unsere Kirchenwoche auch um den Freitag: #FridaysForFuture! (Jubelnder Beifall)
Und wenn wir so vertrauen, dann suchen wir und fragen wir auch mit anderen, welcher Lifestyle und welche Werte dem Willen Gottes entsprechen. Auch mit denen jenseits unserer Filterblase. Und dann stellen wir fest, wo Gott in der Welt wirkt – durch die Menschen von Sea-Watch, durch SOS Méditerranée, durch Sea-Eye, durch Greta Thunberg, durch all die Schülerinnen und Schüler auf den Straßen  – und dabei machen wir alle mit! – (langer Beifall)
Werft euer Vertrauen, werft eure Unerschrockenheit, werft euren Glaubensmut nicht weg. Behaltet euer Vertrauen, seid unerschrocken, zeigt gemeinsam euren Glaubensmut. –
Wir haben Gott auf unserer Seite. Und seine Zeit ist ganz und gar nicht vorbei. Und unsere Zeit als Christinnen und Christen in dieser Welt ist ganz und gar nicht vorbei. Und ich bin mir sicher: Wir werden gebraucht. Mehr denn je!“

Die Pfarrerin ist sich sicher und verkündet, dass die Werte der vielen, die die „Flüchtlinge“ bedingungslos aufnehmen und willkommen heißen und gegen den menschengemachten Klimawandel kämpfen, dem Willen Gottes entsprechen; dass Gott auf ihrer Seite ist. Und wo Gott ist, da ist ja die Wahrheit.

Abgesehen von der Frage, woher sie das weiß bei all ihrem schwindenden blinden Glauben, ist es der fundamentale Missbrauch der Religion und der Autorität des kirchlichen Amtes, der die beiden großen Kirchen kennzeichnet. Die notwendige Trennung von Staat und Kirche wird nicht eingehalten. Ja, die Herrschaft der christlichen Werte in der Politik soll noch stärker werden. Sie wird gebraucht, mehr denn je. Es ist wie eine Drohung.

Pfarrer Achijah Zorn – Gott sei Dank gibt es noch andere Pfarrer, die ein unabhängiges Denken nicht verloren haben – hat da zornig gegengehalten und treffend bemerkt:

Ein Mensch ist selbstbewusst fest davon überzeugt, politisch die richtige Meinung zu haben. Doch o Schreck! Der Nachbar hat eine andere Meinung und ist genauso selbstbewusst von seiner Meinung überzeugt. Und genau da beginnt Demokratie. Man schlägt sich nicht die Birne ein oder grenzt den anderen nicht aus. Sondern man trägt seine unterschiedlichen Meinungen ohne Gewalt im Gespräch und Streit miteinander aus. Natürlich auf Augenhöhe. Denn in einer Demokratie geht es von Mensch zu Mensch ganz menschlich-allzumenschlich zu.
Genau dieses demokratische Gespräch auf Augenhöhe verlässt die Pfarrerin Dr. Sandra Bils bei der Schlusspredigt am ev. Kirchentag im Dortmunder Iduna-Park. Sie redet in politischen Dingen nicht mehr als Mensch, weil sie genau weiß, wo Gott in der Politik ist. Ich zitiere: ´Wir sehen, wo Gott in der Welt wirkt – durch die Leute von Sea-Watch, SOS-Mediteranee und Sea-Eye, durch Greta Thunberg und die Schülerinnen und Schüler, durch so viele andere – und dabei machen wir mit … Behaltet euer Vertrauen, seid unerschrocken, zeigt gemeinsam euren Glaubensmut. Wir haben Gott an unserer Seite`.
Tja, damit hat sie das Ende der Demokratie eingeläutet. … Wenn einer genau weiß, wo Gott in der Politik wirkt, dann braucht man keine Demokratie mehr. Dann braucht man auch kein Misstrauen und keine Kritik mehr. Dann braucht man nur noch (blindes) „Vertrauen“ – das Motto-Stichwort am Kirchentag. – Die Auflösung der Demokratie im Schafspelz!
Und Menschen, die es tatsächlich wagen, anderer Meinung zu sein, die sind dann natürlich ganz eindeutig gegen Gott. Und wer gegen den eindeutigen Willen Gottes wirkt, der ist leider nun mal eindeutig ein Ketzer.“ [3]

Gesinnung statt Gesetzestreue

Der demokratische Staat ist eine säkulare, rein irdische Einrichtung, in der Menschen unterschiedlichen Glaubens und auch Atheisten gleichberechtigt nebeneinander leben. („Gebt dem Kaiser, was des Kaisers und Gott, was Gottes ist.“) In der Politik kann es nur Argumente geben, die der Vernunft jedes Menschen zugänglich und nachvollziehbar sind. Sowie man den Willen höherer Mächte für seine Auffassungen ins Spiel bringt, macht man höhere Einsichten geltend – völlig gleichgültig, ob sie stimmen oder nicht -, die von anderen nicht nachvollzogen werden können, aber quasi deren Gehorsam fordern. Damit wird jede freie Erkenntnis und demokratische Auseinandersetzung um die Wahrheit und die besten gesellschaftlichen Wege zerstört. Es mischt sich ein theokratisches Element in die Politik.

Pfarrer Zorn schreibt mit Recht: „Wer diese offene Diskussion mit dem Verweis auf Gottes eindeutiges Wirken in der Politik untergräbt, der ist ein Totengräber der Demokratie. Auch wenn er sich als nettes und liebliches Schäfchen auf dem Kirchentag präsentiert und dort in seiner Filterblase viel Applaus bekommt.“

Man muss noch weitergehen. Christliche, sonstige religiöse oder humanistische Werte geltend zu machen, ist in der Religion, überhaupt im Geistes- oder Kulturleben am Platze, aber nicht in der staatlichen Politik. Hier geht es überhaupt nur um das vernünftige Handeln im Rahmen der Verfassung und der Gesetze. Selbstverständlich gehen Werte aus dem Geistesleben durch Übereinkunft in die Entwicklung des Rechts ein. Aber die Werte selbst sind Sache des religiösen und moralischen Lebens und haben argumentativ im rechtlich-politischen Leben nichts zu suchen.

Der Kasseler CDU-Regierungspräsident Walter Lübcke hatte im Herbst zur Begründung der Einrichtung eines Aufnahmelagers in Lohhausen geltend gemacht: „Unser Zusammenleben beruht auf christlichen Werten. Damit eng verbunden sind die Sorge, Verantwortung und Hilfe für Menschen in Not.“  Damit wollte er näher begründen, was er kurz zuvor in einer Bürgerversammlung gesagt und große Empörung hervorgerufen hatte: „… es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten. Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. … Es ist die Freiheit eines jeden Deutschen. …“

Zu diesem Geltendmachen „christlicher Werte“ bemerkte der Historiker Prof. Egon Flaig in einem Interview: „… für liberale und republikanische Auffassungen beruht unser Zusammenleben nicht auf christlichen Werten, sondern auf den Regeln des Grundgesetzes. Andernfalls hätten Homosexuelle und viele andere kein Daseinsrecht. Wer sich auf Werte beruft, um Dissidenten das Recht auf eine andere Meinung zu nehmen, setzt Gesinnung an Stelle der Treue zur Verfassung und zur Rechtsordnung. Eben das ist ein totalitäres Merkmal. Dass große Teile der politischen Klasse das nicht gewahrten, zeigt einen besorgniserregenden Grad von Demokratieferne an.“

 Und er setzt auf eine Frage fort:

Erstens kann in der demokratischen Öffentlichkeit niemand auf christliche Werte verpflichtet werden, sondern nur auf Werte, die ein demokratisches Gemeinwesen im Falle schwerer Kontroversen verkraften kann, und das sind die Werte der Aufklärung und des Republikanismus. Ohne sie wären faire öffentliche Diskussionen nicht möglich. Mit religiösen Geboten dagegen stoppt man jeden rationalen Austausch von Argumenten.
Zweitens agierten die Staaten des Abendlandes jahrhundertelang zwar auf Basis „christlicher Werte“; doch wurden die fast nie konstitutiv für das politische Handeln. … Christliche Werte dürfen den Status von regulativen Ideen behalten, ebenso wie die Menschenrechte, aber sie dürfen niemals in den Status von konstitutiven Ideen gelangen. Drittens hat sich seit der Migrationskrise die Meinung ausgebreitet, dass man „christliche Ideale“ zu Maximen machen müsse, um staatliches Handeln anzuleiten. … Wenn christliche Werte zu Maximen für staatliches Handeln werden, erleben wir eine theokratische Aufladung der Politik. Aus dem Munde eines CDU-Politikers ist das eine politische Haltung, die jener der Scharia ähnelt.“[4] 

Recht als Instrument einer Theokratie

Das ist der Punkt. Jeder Übergriff von religiösen oder moralischen Prinzipien in das politisch-staatliche Leben ist ein theokratisch-totalitärer bzw. gesinnungsethisch-totalitärer Ansatz. Er stellt sich über das demokratische Recht bzw. macht es zum Instrument einer Theokratie oder eines totalitären Moralismus.

Es ist eine abschüssige Bahn, auf der sich das öffentliche Leben befindet. Und hinzu gesellt sich als Konkurrenz der in dieser Beziehung geistverwandte theokratische Anspruch des unaufhaltsam wachsenden Islam, dem noch eine ganz andere gewalttätige Dynamik innewohnt, die aber die kirchlichen Gutmenschen in ihrer abgründigen Naivität nicht wahrnehmen wollen. Nächstenliebe ohne Vernunft, um nicht zu sagen ohne Weisheit, wirkt zerstörerisch.

 

 Anmerkungen

[1] vorab schriftlich; youtube.com 23.6.19, geringfügig abweichend

[2] Vergl. GEOLITICO „Heiko Maas lädt Afrikaner nach Deutschland ein

[3] https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-demokratie-zerstoerende-schlusspredigt-des-kirchentags/

[4] https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2019/terror-und-totalitaere-gesinnung/

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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vier
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Zitate Martin Heidegger 1948: “Warum ist die Demokratie beim politischen Christentum so beliebt? Weil das Demokratische das Flache schützt und befördert und weil das Christentum mit seiner Flachheit innerhalb der demokratischen Verflachung noch am besten als etwas höheres Geistiges obsiegen und fesseln kann.” “Der Terror der rohen Gewalt und öffentlichen Verwüstung ist dumm. DER TERROR DES WAHRHEITSBESITZES ABER IST GESCHEIT UND STELLT DAS UNAUFFÄLLIGE UND DIE BESORGNIS UM DAS HEIL DER WELT IN DEN DIENST SEINER LISTEN.” “Die CHRISTLICHEN KIRCHEN sind die Sklavenhalter für den Großfaschismus…Die ANTIFASCHISTEN sind die niedrigsten Sklaven für den kommenden Großfaschismus, der sich in Amerika und… Read more »

Aspasia
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Aspasia

Es ist leider mehr als müßig, sich auch nur ansatzweise heute mit den Kirchen auseinanderzusetzen. Es gibt keine Diskussion. Kein vernunftbegabter Mensch kann sie erreichen. Den irrsinnigen Selbstmord Europas beklatschen Sie einhellig. Unseren Untergang wollen sie ebenso. In völliger Übereinstimmung mit den “Regierenden” und “Qualitätsmedien” agieren sie – eigentlich wie eh und je in der Geschichte – machtpolitisch. Das geht so lange, bis es kracht. Mit den Moslems vermute ich, haben sie schon lange einen “Deal”ausgehandelt. Anders kann man Kirchens Verhalten nicht mehr deuten. In der Geschichte haben Leute solcher Institutionen stets wie die Fettaugen auf der Suppe oben geschwommen… Read more »

Frank W. Haubold
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Es führt eine ebenso gerade wie unappetitliche Linie von den kriegsbegeisterten Schiffs- und Koppelschloss-Segnern des 1. Weltkrieges über die hitlertreuen “Deutschen Christen” und die SED-nahen Vertreter der “Kirche im Sozialismus” bis zu den heutigen EKD-Funktionären, die kaum noch von Grünen-Politikern zu unterscheiden sind. Die EKD ist in meinen Augen längst keine Kirche mehr, sondern eine politische Propaganda-Institution und Teil der Migrationsindustrie. Zudem liegt die Vermutung nahe, dass die Begeisterung der Amtskirchen für die massenhafte Zuwandererung aus aufklärungsfernen Ländern alles andere als uneigennützig ist.

Nathan
Gast
Nathan

Diese Bischöfin wirft den Kirchenpopulismus in die Waagschale. Volkskirchen für die Aufklärungsunwilligen bzw. -unvermögenden, um nicht dummgehaltene Bevölkerung sagen zu müssen. Sie will den “Kinderglauben” wiedererwecken, der in der Südhälfte der Erdkugel und in den afrikanisierten USA nie untergegangen ist und durch populistische Showeinlagen Richtung Gospel sich anbiedert. Man braucht sich nur in den Bibel-TV-Sendungen die gestikulierenden Prediger anzuschauen, die, unter das Volk gemischt, in eindringlichen Worten die Glauben”wollenden” beschwören und ihre durch-Gott-Wunderheil-Auflistungen unters andächtige Volk streuen, denn jeder fühlt sich ja dann mit irgendeinem Zipperlein angesprochen, das nun auch “von Gott” geheilt wird. Das aber Gott es war, der… Read more »

dragaoNordestino
Gast

….. Dass die Seenot, aus der diese Menschen gerettet werden müssen, gezielt herbeigeführt, inszeniert wird, um von den mit ihnen sympathisierenden Rettungsschiffen nicht in den nächst gelegenen Hafen, wie es das Seerecht vorschreibt, sondern ins gelobte Europa und möglichst nach Deutschland „weitergeschleppt“ zu werden

Das erste ist eine Behauptung ohne jegliche Beweise und das zweite schlicht falsch. Im Seerecht gibt es das non-refoulement-Gebot, nach welchem die Aufgefischten, nicht an einen unsicheren Ort zurückgeführt werden dürfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Seenotrettung

Skyjumper
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Skyjumper

Das zweite ist nicht schlicht falsch. Es ist zunächst völlig korrekt. Das von Ihnen benannte non-refoulement Gebot ist zunächst (im Seerecht) eine Soll-, und keine Mussbestimmung. Vor allen aber richtet sich dieses Gebot ausschließlich an Staaten, und nicht wie die grundlegende Pflicht zur Seenotrettung an alle Schiffsführer. Die Schiffsführer der diversen „Rettungs“Organisationen handeln hier also deutlich über ihre Verpflichtung gem. Seerecht hinausgehend. Es ist ihnen aber natürlich auch nirgends explizit untersagt sich so zu verhalten. Die nächstgelegenen Häfen welche den non-refoulement Gebot entsprechen liegen jedoch trotzdem nicht in Europa (Lamedusa / Malta), sondern in Tunesien. Zumindest für die Flüchtlinge aus… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Thema: “Dass die Seenot, aus der diese Menschen gerettet werden müssen, gezielt herbeigeführt, inszeniert wird…” @dragao: “Das erste ist eine Behauptung ohne jegliche Beweise…” Wenn Ideologie das Gehirn vernebelt: http://korrektheiten.com/2015/10/12/wie-ein-zusammenschluss-von-stiftungen-der-superreichen-weltelite-migration-nach-europa-leitet/ Wer suchet der findet😜 Thema: “von den mit ihnen sympathisierenden Rettungsschiffen nicht in den nächst gelegenen Hafen, wie es das Seerecht vorschreibt, sondern ins gelobte Europa und möglichst nach Deutschland „weitergeschleppt“ zu werden…” @dragao: “und das zweite schlicht falsch. Im Seerecht gibt es das non-refoulement-Gebot, nach welchem die Aufgefischten, nicht an einen unsicheren Ort zurückgeführt werden dürfen.” Hier spricht nicht nur das vernebelte Gehirn, sondern auch die Lüge: Das “non-refoulment-Gebot”… Read more »

dragaoNordestino
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@stendahl & andere Rechtsdraussen … sicherer Hafen ….. Hier spricht nicht nur das vernebelte Gehirn, sondern auch die Lüge:

Nur weil es der @stendahl & CO. dies möchten, kann noch lange kein Recht gebeugt werden. Das Seerecht schreibt nicht in den nächsten Hafen, sondern “innerhalb einer angemessenen Zeit an einen ‘sicheren Ort’. “Sicher” ist nach dem Recht nur ein Ort, “an dem das Leben der Überlebenden nicht mehr weiter in Gefahr ist und an dem ihre menschlichen Grundbedürfnisse (wie zum Beispiel Nahrung, Unterkunft und medizinische Bedürfnisse) gedeckt werden”.

https://www.bundestag.de/resource/blob/516166/90470cc9ff31524a40522ac738f79fbd/wd-2-068-17-pdf-data.pdf

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Wenn Ideologie das Gehirn vernebelt: http://korrektheiten.com/2015/10/12/wie-ein-zusammenschluss-von-stiftungen-der-superreichen-weltelite-migration-nach-europa-leitet/Wer suchet der findet…..

Ihren mehr oder weniger fantastischen Konstrukten und Weltverschwörung Bubbles möchte ich eher nicht folgen. Sie haben ja hier schon genügend Besuch und Schulterklopfer…….. für diesen Schmarren

peterg441
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peterg441

Katolen, Evangelen: “Liebe Deinen Nächsten”! Der oder Die stehen neben Dir in Deiner Gemeinde, das sind die, welche evtl. aktuelle Hilfe brauchen!

ThR
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ThR

Und nun stellen sie sich alle einmal vor werte Leser wir hätten von heute auf Morgen kein Geld und keine Religionen mehr ….. Könnten sie sich vor stellen wie Friedliebend diese unsere alle Welt von jetzt auf nachher wäre ? Ist ihnen allen bewusst das alles um uns herum uns eigentlich so gesehen von Gott unserem Schöpfer kostenlos zur Verfügung gestellt wurde ?! Des Teufels Werk ist einzig und alleine das GOTT VERDAMMTE GELD !!!! Haben wir keines können wir noch nicht einmal mehr unsere Grundbedürfnisse befriedigen , Essen und Trinken , ein Dach über dem Kopf . Wer etwas… Read more »

Incamas SRL
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Der schleichende Sozialismus heißt heute Ökologismus ! https://incamas.blogspot.com/2019/08/der-schleichende-sozialismus-heit-heute.html