So werden Bitcoins sicher aufbewahrt

Bitcoin Blockchain / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/bitcoin-kryptogeld-btc-w%C3%A4hrung-2868703/ Bitcoin Blockchain / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/bitcoin-kryptogeld-btc-w%C3%A4hrung-2868703/
 

Wohin mit den Bitcoins? Online- oder Software-Wallets eignen sich für den täglichen Gebrauch. Der Großteil der Krypto-Währung sollte aber ins Offline-Wallet.

So wie man im echten Leben auf seine Geldbörse achtet, sollte man auch seine Bitcoins schützen. Bitcoins und andere Kryptowährung existieren in Form von langen Codes, die in einer Art virtueller Geldbörse, die auch Wallet genannt wird, gespeichert werden. Diese können auf unterschiedlichen Medien gesichert werden, die alle Vor- und Nachteile mit sich bringen. Wichtig dabei ist das ideale Verhältnis zwischen Sicherheit und Zugänglichkeit. Dies erfordert möglicherweise den Einsatz mehrerer Sicherungsverfahren. In jedem Fall ist es wichtig, die Kryptowährung gut vor Dritten zu schützen. Dieser Artikel vergleicht die besten Bitcoin-Wallets und erklärt, wie man diese sicher nutzt.

Online-Wallets

Die erste Möglichkeit Bitcoins zu lagern ist in sogenannten Online-Wallets. Dies sind Webseiten auf denen man, ähnlich wie beim Online-Banking, seine Kryptowährung speichern und verwalten kann. Im Internet finden sich viele Seiten, die derartige Dienste anbieten. Ein wichtiger Vorteil von Online-Wallets ist, dass man jederzeit und überall schnell Zugriff auf seine Bitcoins hat, um diese zum Handeln oder als Zahlungsmittel zu nutzen. Wenn man zum Beispiel 7 Fakten über Baccarat liest und danach spontan eine Runde in einem Online-Casino spielen möchte, ist es ein Leichtes, mit einem Online-Wallet zu zahlen. Zudem kann man auch bei vielen Online-Shops mit Kryptowährungen bezahlen. Mit einem Wallet im Internet kann man eine derartige Zahlung schnell und einfach durchführen.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile von Online-Wallets. Erstens erhält ein Dritter den privaten Bitcoin-Key. Somit gibt man der Webseite theoretisch die volle Kontrolle über seine Kryptowährung, was ein gewisses Risiko birgt. Manche Anbieter erlauben einem jedoch, zuvor den Bitcoin-Key zu verschlüsseln, um für höhere Sicherheit zu sorgen. Das zweite Problem bei Online-Wallets ist, dass sie ein beliebtes Ziel für Hacker sind. Auch wenn viele Anbieter damit werben, ähnliche Sicherheitsstandards wie Großbanken zu haben, gab es in der Vergangenheit mehrere Vorfälle, bei denen es Hackern gelungen ist, große Mengen an Kryptowährung von derartigen Seiten zu entwenden. Um das Risiko bei Online-Wallets zu minimieren sollte man ausschließlich bekannten Seiten mit sehr hohen Sicherheitsstandards vertrauen. Zudem ist es ratsam, nur kleine Mengen Bitcoin für den alltäglichen Gebrauch in seine Online-Wallet zu laden und den Rest in einem sichereren Wallet zu lagern.

Software-Wallets

Eine gute Alternative zu Online-Wallets sind sogenannte Software-Wallets. Bei diesen installiert man ein Bitcoin-Wallet auf seinem Computer und benutzt dieses, um seine Kryptowährung zu verwalten. Dies eignet sich besonders für Menschen, die oft von Ihrem PC aus mit Bitcoin handeln oder es als Zahlungsmittel im Internet nutzen. Der größte Vorteil dieser Art von Wallet ist, dass der private Bitcoin-Key nicht im Internet auf fremden Servern gespeichert und Hackern somit der Zugriff erschwert wird. Noch sicherer wird das Software-Wallet, wenn der Computer nie mit dem Internet verbunden wird, da es so als Offline-Wallet agiert und Hacker so gut wie keinen Weg haben, auf die Daten zuzugreifen. Dies schränkt jedoch auch die praktische Nutzung des Wallets ein, da Transaktionen und der Handel mit Kryptowährungen oft über das Internet durchgeführt werden. Der Zugriff auf Bitcoins unterwegs ist ebenfalls schwierig, falls es sich bei dem Gerät um einen Desktop-Computer handelt. Das größte Risiko bei Software-Wallets ist jedoch, dass das Gerät aufhört zu funktionieren und man keinen Zugriff mehr auf seine Bitcoins hat. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, regelmäßig Backups zu erstellen, zum Beispiel in Hardware-Wallets oder auf anderen Geräten, die ebenfalls ausreichend geschützt sind.

Offline Wallets

Mit Abstand die sicherste Art von Wallet sind sogenannte Offline-Wallets. Neben einer Software-Wallet, die nicht mit dem Internet verbunden ist, gibt es hier noch zwei weitere Alternativen. Erstens können Bitcoins auf sogenannten Hardware-Wallets gespeichert werden. Dies sind Geräte, die speziell dafür konzipiert sind, die Kryptowährung sicher zu speichern. Oftmals handelt es sich hierbei um USB-Sticks oder ähnliche Hardware, die fast immer offline und somit für Hacker so gut wie unzugänglich ist. Sie eignen sich, um große Mengen Kryptowährungen zu lagern, die nicht für den täglichen Gebrauch gedacht sind. Die einzigen Nachteile sind, dass Hardware-Wallets oft recht teuer sind und man sie nicht so einfach wie Online- oder Software-Wallets benutzen kann. Die letzte Art von Offline-Wallet ist das sogenannte Paper-Wallet, bei der die Bitcoin-Keys und Adressen einfach auf Papier aufgeschrieben werden. Dies ist extrem sicher, da es technisch unmöglich ist, dass Hacker darauf zugreifen können. Jedoch sind Paper-Wallets nicht sehr benutzerfreundlich und für alltägliche Transaktionen deshalb eher ungeeignet.

Alles in allem haben die unterschiedlichen Wallets diverse Vor- und Nachteile. Man sollte bei der Wahl auf eine Mischung aus Zugänglichkeit und Sicherheit achten. Zudem ist es empfehlenswert, mehr als eine Art von Wallet zu haben. So eignen sich zum Beispiel Online- oder Software-Wallets für den alltäglichen Gebrauch und das Sichern kleiner Mengen an Kryptowährung. Der Großteil des Krypto-Vermögens sollte jedoch in einem Offline-Wallet gespeichert werden, da dies maximale Sicherheit bietet. In jedem Fall sollte man seine Bitcoins ähnliche wie sein echtes Geld behandeln und Bitcoin-Wallets mindestens genauso gut wie die eigene reale Geldbörse schützen.

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