Der Weg zum Christentum der Zukunft

Jesus Christus / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/christus-jesus-religion-mosaik-898330/ Jesus Christus / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/christus-jesus-religion-mosaik-898330/
 

Die Kirche verkündet uns, die Hierarchie sei die einzig legitime Ordnung. Falsch. Das Christentum der Zukunft kann nur eines ohne diese Hierarchie sein.
 

Ein Gastbeitrag
von Walter Kothe

 

Teil II. zu „Die mystische Botschaft des Feuers von Notre Dame

Wir alle sind durch die Gehirnwäsche gegangen, die Hierarchie sei die einzige legitime Ordnung. Gott habe die Natur als Hierarchie geschaffen. Daher sei der gesellschaftliche Gegensatz zwischen oben und unten, reich und arm gottgewollt. Das Christentum und seine Quellen wurden entsprechend ausgelegt und den Menschen eingebläut und zwar mit Peitsche, Tod und Teufel. Verhindert wird bis heute, andere Ordnungssysteme zu entdecken und diese einer erneuerten Gesellschaft zugrunde zu legen.

Es ist eine Lüge, dass es nur die Hierarchie gäbe. Es gibt in der ganzen Natur vor allem Netzwerke. Das uns am nächsten stehende ist unser eigenes Gehirn, in welchem keine Masterzelle alle Körperfunktionen von „top to bottom“ steuert. Warum ein Gehirn, das selber dezentral und als Netzwerk teilautonomer Einheiten arbeitet, an der Hierarchie hängen bleibt, ist auf den ersten Blick erstaunlich. Auf den Zweiten enthüllt dies die Macht der Manipulation zumindest über Jahrhunderte.

Kulturfremder Zentralismus

Praktisch wurde schon früher in Netzwerkgesellschaften gelebt und zwar bei uns. Die keltischen und germanischen Stämme lebten in weiträumigen Beziehungen und bildeten weder ein Reich noch hatten sie einen gemeinsamen Herrscher. Auch wenn der Einwand kommt, dies wären Netzwerke von Stammeshierarchien gewesen, lebten die Menschen ohne einen alles und jeden reglementierenden Zentralismus.

Arminius oder Herrmann, der Cherusker, kannte sowohl den Zentralismus und die patriarchale Hierarchie Roms als auch die „Dezentralität“ seiner germanischen Brüder und Schwestern. Wir wissen heute, wofür er sich entschieden hat, obwohl er als römischer Ritter Privilegien genoss und Möglichkeiten hatte, die sich ein normaler Germane nicht einmal vorstellen konnte.

Der krasse Stopp der Romanisierung Germaniens durch Arminius wirkte sich noch lange aus. Der Fleckenteppich deutscher Kleinstaaten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen schwächte die deutschen Lande natürlich erheblich und wurde eigentlich erst durch Bismarck und die Reichsgründung 1871 beendet. Trotzdem mündete die bewegte Deutsche Geschichte in einer Bundesrepublik mit Ländern, die in weiten Teilen und wichtigen Belangen autonom waren.

Mit dem Europäischen Zentralismus scheint die Romanisierung Deutschlands aber schließlich wohl doch noch geglückt.

Festzuhalten bleibt der Gegensatz zwischen einem Zentralismus der pharaonisch – römischen Art und der Dezentralität der Kelten und Germanen. Das gilt auch für die Kirchen und das Christentum der levantinischen Art. Diese Kirchen und dieses Christentum sind uns, deren Vorfahren hier schon seit Jahrhunderten leben, fast völlig wesensfremd. Es wurde uns durch zahlreiche „Missionare“ aufgezwungen, so vor allem durch Karl den Großen, einem besonderen Exemplar aus den Reihen sendungsbewusster Psychopathen römischer Prägung.

Wenn wir dem Christentum weiterhin einen Bestand sowie eine prägende Wirkung verschaffen und einräumen wollen, dann müssen wir „den Kölner Dom in den Wald setzen“. Das bedeutet, die Kirche muss „weg von Rom“ in einem strukturell so grundsätzlichen wie umfassenden und tiefen Sinne. Ferner ist die Natur endlich wieder in die Religion einzubeziehen. Dazu können auch wissenschaftliche Einsichten dienen, die den Bogen vom Mikrokosmos zum Makrokosmos schlagen und um den die Physik momentan kämpft. Suchen wir im Christentum Hinweise oder konkrete Anleitungen für eine kosmische Religion. Und sichten wir andere Religionen wie auch fast vergessene Lehren (wie Z. B. die Hermetik), die uns vielleicht weiterhelfen können.

Es geht also nicht um eine Reformation des Christentums, sondern darum, seine wesentlichen Inhalte in einen neuen Kontext zu stellen, Ballast abzuwerfen und die Kirchen neu zu gründen. Dabei kann an dieser Stelle nur ein kleiner Teil aufgegriffen werden. Die Einsicht des Autors ist diesbezüglich zwar höchst begrenzt, aber seine „Herzensangelegenheit“. Es kann nur einen Anstoß geben und einige Interpretationen als Versuch.

Versuch I: Ein simples mathematisches Modell für die „Öffnung des Geistes“

Die Inversion am Einheitskreis könnte als ein simples Modell verstanden werden, die innerliche und die äußere Unendlichkeit miteinander zu verbinden. Also den Geist für die innere und äußere Unendlichkeit zu öffnen.

Jede Strecke zwischen dem Mittelpunkt und einem weiteren beliebigen in der Kreisfläche lässt eine Strecke entstehen. Wenn man den reziproken Wert dieser Strecke als Verlängerung nach außen anfügt, entsteht ein weiterer Bildpunkt.

Hier finden Sie anschauliches Bildmaterial.

Auf diese Weise kann man zweidimensionale Objekte am Einheitskreis (mit dem Radius 1) invertieren. Und dreidimensionale Objekte, die in der Einheitskugel (ebenfalls mit dem Radius 1) liegen. Je kleiner ein Objekt und näher am Kreis- bzw. Kugelmittelpunkt liegt, desto größer und weiter außen die Projektion.

Der Blick nach innen korreliert mit dem nach außen, wie Sie hier sehr schön sehen können.

Mathematisch kann man ferner das Volumen eines sog. „Menger Schwammes“ laufend reduzieren und dabei seine innere Oberfläche vergrößern. Dabei geht das Volumen gegen null und die innere Oberfläche gegen unendlich. Wenn man dieses Verfahren in einer Einheitskugel unternimmt, geht die Inversion des Schwammes ebenfalls nach außen gegen unendlich. Siehe hier.

Diese einfache Betrachtung spekuliert auf die Korrelation einer inneren Unendlichkeit mit der äußeren. Man könnte das unendlich Kleine an das unendlich Große knüpfen, ohne auf elementare Teile angewiesen zu sein. Vielleicht ist ja der Atomkern eine Inversion der Elektronenorbitale und umgekehrt. Auch ein Stern und seine Supernova stehen wohl in einem zueinander inversen Verhältnis. Siehe hier.

Konrad LORENZ betrachtete seinerzeit das Gehirn als die „Rückseite des Spiegels“, der den Kosmos reflektiert. Das Gehirn ebenfalls eine strukturelle Inversion des Kosmos, nach innen und außen offen? Welche naturwissenschaftlichen und philosophischen Konsequenzen ergeben sich?

Die Welt in ihrem tiefsten Inneren in „Elementarteilchen“ enden zu lassen, wie die altgriechischen Atomisten und modernen Physiker es tun, ließe eine innere Entwicklung, die mit einer äußeren korreliert ist, gar nicht erst zu. Der Kosmos wäre ein geschlossenes System, nach außen zur Ausdehnung nicht fähig und nach innen begrenzt. Elementare Teilchen bestünden aus strukturloser Energie. Nirgendwo im Kosmos finden wir jedoch weniger oder mehr als drei Dimensionen. Und alles, was existiert, besitzt eine innere und äußere Struktur. Statt mit elementaren Grenzen nach innen und außen hätte man es bipolar mit einem unendlichen Kontinuum von Übergängen zu tun. Möglicherweise auch mit ganz anderen, weil komplexeren Atomen in einer späteren Entwicklungsphase des Kosmos.

Könnte die Seele nicht als innere Unendlichkeit aufgefasst werden, die Inversionen nach außen als wachsende Bewusstwerdung gedeutet und beide Aspekte als Geist begriffen werden? Jede materialistische Reduktion wäre dann nicht mehr möglich, da jeder innere und äußere Bewusstseinshorizont nur vorübergehender Natur wären.  Sind wir Wesen, deren Seele potentiell unendlich tief, deren Bewusstwerdung unendlich weit und deren Geist allumfassend ist? Für die kümmerliche mathematische Metapher bittet der Autor an dieser Stelle um Entschuldigung.

Versuch II: Christus betrachtet unter dem Aspekt eines „geöffneten Geistes“

War Jesus Christus ein Mensch, dessen Seele unendlich tief, dessen Bewusstsein unendlich weit und dessen Geist allumfassend war? Das meint ein Wesen mit „geöffnetem Geist“ und beschreibt Jesus Christus als kosmischen Menschen.

Wir haben das Recht, einen kosmischen Christus und einige Mysterien, die sich um ihn drehen, mit Metaphern des 21. Jahrhunderts zu beschreiben.

Wenn Jesus sagt «Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende», kann man das als ein Kontinuum von Übergängen vom grob und dicht Materiellen bis hin zum sublim Feinen auffassen. Der trockene Rückgriff auf den Menger Schwamm soll an dieser Stelle nur modellieren, dass sich Materie wieder in Energie verwandeln kann und dies unter Wahrung aller gespeicherten Information. Das Mysterium der Kreuzigung könnte aufscheinen als die seelische Reise Christi von der tiefsten materiellen Gebundenheit bis zur Dematerialisation und damit der Rückkehr in den Geist. Eine Spekulation, die dem Herzen des Autors folgt.

Versuch III: Grobe Skizzierung einer christlichen Gesellschaft offenen Geistes

«Folget mir nach!»

Die Furcht vor Verdammnis und Tod kann keine Motivation für den Menschen sein, Christus nachzufolgen. Denn Liebe im Sinne von „Agape“ drückt die Förderung seiner Mitmenschen bei dem Unterfangen aus, das eigene Potential zu entdecken und zu verwirklichen.

Die Einsicht in ein „Kontinuum von Übergängen“, das auch die Entwicklung des Menschen bestimmt, nimmt uns die Furcht vor dem Tod und Interessierten die Möglichkeit, uns auf dieser Basis zu manipulieren und zu versklaven.

Eine Gesellschaft der näheren Zukunft wäre im Sinne Christi wohl eher ein Netzwerk, eine Heterarchie nach dem Vorbild der Natur. Eine Netzwerk sehr flacher Hierarchien der Autoritäten und keines der Autoritären. Wohl wieder mit einem leicht verschobenen Schwerpunkt zu den Müttern.

Der Mensch im Kosmos: Offener Geist in offenem Kosmos

Beim Blick in den Sternenhimmel kann man sich klarmachen, dass dieser ohne eine invers spiegelnde Bewusstwerdung ebenso wenig existierte, wie das wachsende Bewusstsein ohne kosmische Expansion. Pierre Teilhard DE CHARDIN, ein Geologe, Paläontologe und katholischer Geistlicher, sah den Kosmos und den Menschen in seiner Entwicklung auf die Entstehung und Entfaltung der „Noosphäre“ gerichtet. Eine Sphäre vernetzten menschlichen Bewusstseins als neue evolutionäre Schicht um den Planeten. Seine Ansicht sei im Prinzip geteilt, auch wenn der Zeithorizont noch sehr weit entfernt sein mag. (S. dazu „GREEN PLANET“). Dazu kann auch ein anderes kosmologisches Modell verwendet werden. So bevorzugt auch der Autor ein geschichtetes Toroid, statt einer Kugel. Davon später einmal mehr.

Jetzt steht erst einmal die Befreiung des Menschen von seinen geistigen, seelischen und körperlichen Fesseln bevor. Die „ewige“ Furcht der römischen Kirchen vor einem (wie dargelegt) in seiner Tradition und Struktur germanisch-keltischen Christentum ist unbegründet. Niemand wird ausgeschlossen. Es handelt sich lediglich um einen Neuanfang:

Kein Wesen kann zu nichts zerfallen!
Das Ewge regt sich fort in allen,
Am Sein erhalte dich beglückt!
Das Sein ist ewig: denn Gesetze
Bewahren die lebendgen Schätze,
Aus welchen sich das All geschmückt.

Das Wahre war schon längst gefunden,
Hat edle Geisterschaft verbunden;
Das alte Wahre, faß es an!
Verdank es, Erdensohn, dem Weisen,
Der ihr, die Sonne zu umkreisen,
Und dem Geschwister wies die Bahn,

Sofort nun wende dich nach innen:
Das Zentrum findest du da drinnen,
Woran kein Edler zweifeln mag.
Wirst keine Regel da vermissen:
Denn das selbständige Gewissen
Ist Sonne deinem Sittentag.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Literatur und andere Quellen:

AMERY Carl (1974) Das Ende der Vorsehung – Die gnadenlosen Folgen des Christentums

DE CHARDIN Pierre Teilhard (1955) Der Mensch im Kosmos

LORENZ Konrad (1993) Die Rückseite des Spiegels.

REICH Wilhelm (1927) Funktion des Orgasmus; (1945) Charakteranalyse

THOMAS – Evangelium

GREEN PLANET  https://vimeo.com/170578759

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Leserkommentar
Gast
Leserkommentar

Germanisch-keltisches Christentum? Vielleicht nicht auch ein wenig arisch? Der Rassismus ist in Deutschland wohl nicht auszurotten. Nein, Deutsche Christen 3.0 wird es nicht geben.

waltomax
Gast
waltomax

Siehe

https://www.zeit.de/2019/09/kirchenaustritt-grossstaedte-anstieg-missbrauchsskandal

Von deutsch-nationalen Christen ist keine Rede. Von Ariern schon gar nicht, aber von einer Abstimmung mit den Füßen. Und einer Neudeutung des Christentums.

Konrad Georg
Gast
Konrad Georg

Was hat das mit Rassismus zu tun?

Zeitzeuge
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Zeitzeuge

Troll!

Konrad Georg
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Konrad Georg

Das Christentum hat mit Vernunft zu tun. Und mit Glauben.
Ob ich mir das Geschwurbel wirklich vollständig antue, lasse ich mal offen.

waltomax
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waltomax

Fakt ist, dass sich immer weniger das Geschwurbel von der Kanzel antun.
Während z.B. der Islam seine Inhalte teilweise militant propagiert und konsequent lebt, steuern andere hier dünne Kommentare bei…

Zeitzeuge
Gast
Zeitzeuge

Leider hat der Autor des Beitrages den Ansatz der Reformation (Luther als der Antipode des Papsttums, der Hierarchie) nicht einbezogen. Luther stellt den (getauften und unterwiesenen) Menschen lebenslang direkt vor Gott, als Gottes Geschöpf, zugleich als seinen Partner in der Nachfolge Christi auf Erden. Wir waren also schon mal ein ganzes Stück vorangekommen und viel weiter im Erkenntnisprozeß. Die Neuzeit als Ablösung der mittelalterlichen Ordo zu begreifen scheint zuerst einmal ein Bildungsproblem zu sein (Grad der – geistigen – Verkommenheit der Deutschen, abzulesen, wie sie leben, was sie mit sich machen lassen)… Dem Auto halte ich zugute, daß er um… Read more »

waltomax
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waltomax

Zur Ergänzung:

https://www.br.de/nachrichten/kultur/kirchenaustritte-in-bayern-starker-anstieg-im-jahr-2018,RHx7apF

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Waltomax “Jetzt steht erst einmal die Befreiung des Menschen von seinen geistigen, seelischen und körperlichen Fesseln bevor.” Sie können es an den Kommentaren der Foristen @Leserkommentar und @Konrad Georg ablesen; der eine meint im Artikel Rassismus zu erkennen, der andere liest aus dem Artikel reflexartig eine Gegnerschaft zum Christentum heraus, obwohl er nach eigenen Angaben den Artikel nur teilweise gelesen hat. Mit der “Befreiung des Menschen” wird es also noch ein paar hundert oder tausend Jahre dauern. Mission gescheitert? Nein! Sie müssen nur akzeptieren, dass wir uns historisch betrachtet noch in der geistigen Steinzeit befinden und Ihr Vorschlag im Artikel… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

@Hubi

In einem Sandkorn sieh die Welt,
Den Himmel im Blütengrunde,
Unendlichkeit in Deiner Hand,
Und Ewigkeit in der Stunde

William Blake

Meinen Dank für Ihre Ausführungen, denen ich vollumfänglich beipflichte.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @Waltomax “Denn Liebe im Sinne von „Agape“ drückt die Förderung seiner Mitmenschen bei dem Unterfangen aus, das eigene Potential zu entdecken und zu verwirklichen.” Danke dass Sie mich ich darauf “stupsen”. Habe es tatsächlich vergessen. Es drückt den Unterschied zwischen “Agape” und Phileo aus, der bereits zu Lebzeiten von Jesus zu Missverständnissen führte, weil die einfachen Menschen seinen Ausführungen nicht folgen konnten. Während Jesus dreimal die berühmte Frage an Simon-Petrus stellt ob er ihn liebe (Agape), antwortete Petrus dreimal mit phileo. Das ist von den Wortwurzeln her gesichert. Der eine verstand unter Liebe kosmische Harmonie, wie es eindeutig aus… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Hallo @hubi,

Sie hätten sich “trauen” sollen, Ihre Triologie aus 2016 hier nochmals aufzuführen, leider ist Teil 3 nicht mehr verfügbar, was m.W. im Zuge der GEOLITICO Bereinigung stattfand.

Teil 1: Das Erwachen der Schlafwandler

https://www.geolitico.de/2016/07/26/das-erwachen-der-schlafwandler/

Teil 2: Kreislauf der ewigen Schuld

https://www.geolitico.de/2016/08/09/kreislauf-der-ewigen-schuld/

Teil 3: Schuld ist unsere schwerste Hypothek

Dieser Teil ist nicht mehr als Link vorhanden, doch als PDF habe ich diesen natürlich gespeichert. Bei Interesse würde ich den hierhin kopieren, auch wenn der Text sehr lang ist.

Genau diese 3 Beiträge waren für mich ein wirklicher Augenöffner und für später Hinzugekommene, sicherlich ebenfalls äußerst lesenswert – im DGF wäre diese in die Sammlung gekommen.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

…zu meinder Schande muss ich gestehen, den letzten (4.Teil) vergessen hatte einzustellen, das möchte ich hiermit nachholen.

4. Teil: Die Geißel religiöser Manipulation

https://www.geolitico.de/2016/11/19/die-geissel-religioeser-manipulation/

Eine phantastische Arbeit wie ich finde…

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Vielen Dank @Greenhoop, es gab 2016, also vor fast drei Jahren viel zu sagen, um anzuregen, das Unabwendbare vielleicht durch das Aufarbeiten historischer und aktueller Ereignisse doch noch abzuwenden, in dem man Fakten dem politische Hollywood gegenüberstellt. Einigen wird es geholfen haben, anderen, die groß Masse wie sie Le Bon nennt und charakterisiert, folgt dem bequemen Weg der Unterwerfung unter Abgabe jeglicher Selbstbestimmung. Dass eine Greta Story möglich wird, hätte ich 2016 nicht gedacht. Für Aufgeklärte ist sie nicht nur ein weiterer Baustein als Bestätigung des vermuteten Endziels der Nomenklatura, sondern auch ein Hinweis darauf, dass in der Kürze der… Read more »

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Diese smarten Jungs aus den herbeigesehnten bunten Szenevierteln werden sich bald in den Stuhlkreisspielen ganz anderer Art wiederfinden.
Man benötigt nicht viel Phantasie, wer diese Aufeinandertreffen dann für sich entscheiden wird.

Verblendung und Ignoranz stinken nicht zum Himmel, sondern verpesten bereits das Universum. Unfassbar!!

langjähriger Leser
Gast
langjähriger Leser

„Teil 3: Schuld ist unsere schwerste Hypothek“ Hier können alle Interessierten auch diesen Teil noch lesen: https://web.archive.org/web/20160827130333/https://www.geolitico.de/2016/08/27/schuld-ist-unsere-schwerste-hypothek/ Warnung war für mich seinerzeit der Disput zwischen Suchenden und unduldsamen Fundamentalisten (siehe Kommentare Teil 4). Wer auch die Kommentare von Teil 1+2 lesen möchte setzt hinter https://web.archive.org/web/ den von @Greenhoop genannten vollständigen Link und klickt in der Leiste „way back machine“ auf den ältesten Balken ganz links. Eine feinstoffliche Allmacht welche über dem physischen Leben auf diesem Planeten steht wird individuelles Wohlwollen oder Ablehnung seiner menschlichen „Prüflinge“ keineswegs von der Religion – oder gar deren richtiger Auslegung – sondern wohl eher von… Read more »

dragaoNordestino
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@greenhoop … Dieser Teil ist nicht mehr als Link vorhanden, doch als PDF habe ich diesen natürlich gespeichert. Bei Interesse würde ich den hierhin kopieren, auch wenn der Text sehr lang ist.

Wer möchte, kann unter folgendem Link Teil 3 lesen:

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/08/27/schuld-ist-unsere-schwerste-hypothek/

vier
Gast
vier

Zitat: “Es geht also nicht um eine Reformation des Christentums, sondern darum, seine wesentlichen Inhalte in einen neuen Kontext zu stellen, Ballast abzuwerfen und die Kirchen neu zu gründen.” Ja unbedingt notwendig, bevor es zum BIG BANG in der einen oder anderen Form kommt- aber es ist leider nicht wahrscheinlich- da der Mensch ist wie er ist…er braucht den ultimativen “Arschtritt”, um zu denken… “Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern« – so fragt der letzte Mensch und blinzelt. Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein… Read more »

Argonautiker
Gast
Argonautiker

Ein Artikel, ganz nach meinem Geschmack. Bravo! Jesus war ein strenger Gegner der Menschen gemachten Hierarchie, weil diese die Gesetze der Wirklichkeit, durch Regeln ersetzten, die vornehmlich den Regelmachern nützlich waren und eine echte Kooperation mit Allem und damit ein Wachstum vom Ganzen ausschlossen, weil man als Mensch fortan nicht mehr gemeinsam in der Welt der Wirklichkeit klar zu kommen suchte, sondern den von Menschen gemachten Regeln und damit den Regelmachern Untertan war, und durch sie begrenzt wurde. Seit dem der Mensch mittels dieser Manipulation sich nicht mehr ausreichend nach innen ausdehnen kann, weil er mit dem Dienst an der… Read more »

Incamas SRL
Gast

In gelehrten Büchern liest man u.a., der Ramadan gelte auch als Monat des Friedens und der Versöhnung. Als „Ungläubiger“ bin ich mir da gar nicht so sicher, wenn ich an die Hamas, die Mudschaheddin, die Al Qaida, den IS, oder wie alle diese Friedensgruppen heißen, die im Namen des Propheten – gepriesen sei sein Name! – Bomben, Raketen und ähnliches Friedensspielzeug über die Ungläubigen auskippen und es so richtig krachen lassen. Und bisher ist mir verborgen geblieben, daß sie in irgendeiner Weise vom Ramadan beindruckt waren, al-hamdullilah!