Die sexualisierte Politik

Geschlechter / Quelle: Pixabay, lizenezfrei Bilder, open library: https://pixabay.com/de/illustrations/geschlechter-geschlecht-frau-2110559/ Geschlechter / Quelle: Pixabay, lizenezfrei Bilder, open library: https://pixabay.com/de/illustrations/geschlechter-geschlecht-frau-2110559/
 

Politiker wollen die entsexualisierten Wahllisten durch Männer- und Frauenlisten ersetzen. Die Demokratie aber fußt auf der Gleichheit aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Die Realisierung der Geschlechter-Quoten in Politik und Gesellschaft wird gewaltig vorangetrieben. Durch sie soll eine Benachteiligung der Frauen aufgrund ihres Geschlechtes beseitigt werden. Dabei findet unter der Parole der Emanzipation des Menschen von der Bindung an das Geschlecht gerade diese Anbindung statt. Denn unabhängig von Fähigkeit und Tüchtigkeit der Individualität wird Frauen eine Stellung allein deswegen garantiert, weil ihr Körper weiblichen Geschlechtes ist. Eine Bevorzugung aufgrund körperlicher Merkmale bezeichnet man heute allgemein als Rassismus.

An die Spitze dieses blinden Feminismus hat sich nun der Landtag von Brandenburg gesetzt und am 31. Januar 2019 per Gesetz beschlossen, dass ab 2020 die Wahllisten der Parteien paritätisch mit Männern und Frauen besetzt werden müssen. „Dazu sollen die Gremien der Parteien zuerst getrennte Listen für Männer und Frauen erstellen. Danach wird eine gemeinsame Liste abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt.“ [1]  Die Parteien werden gezwungen, 50 % Frauen und 50 % Männer unabhängig vom Grad ihrer Befähigung aufzustellen. Wenn aber der Partei entweder viel mehr geeignete und auch fähigere Männer oder viel mehr geeignetere und auch fähigere Frauen zur Verfügung stehen, bedeutet dies die Zurücksetzung und Diskriminierung derjenigen Frauen und Männer, die aufgrund der erzwungenen Geschlechterparität nicht zum Zuge kommen.

Zwar wird damit noch nicht die Parität im Parlament erreicht, denn die Wähler haben immer noch die Möglichkeit, unter den aufgestellten Personen die Fähigsten, also gegebenenfalls auch mehr Männer als Frauen oder umgekehrt zu wählen. Zur 50 %-Quote im Parlament müsste man schon die Wähler gesetzlich zwingen, ihre Stimmen paritätisch zu vergeben. Das kommt wohl auch noch, müsste aber eigentlich schon am Grundrecht der freien, gleichen und geheimen Wahl scheitern.

Die Freiheit der Frau

Im Landtag von Brandenburg sind heute knapp 39 % Frauen, im Bundestag sind es 31,3 %, wobei der Frauenanteil der einzelnen Fraktionen sehr unterschiedlich ist. Während er in der Fraktion der AfD 10,8 %, der CDU/CSU 19,9 % beträgt, hat er in der Grünen-Fraktion bereits über die Hälfte, nämlich 58,2 % erreicht – worüber sich kein Mann aufregt. Es gibt kein Gesetz, das Frauen hinderte oder gegenüber Männern benachteiligte, sich in Parteien zu engagieren und ein Abgeordneten-Mandat anzustreben. Insofern herrscht völlige Gleichberechtigung. Denn das Grundrecht der Gleichheit bezieht sich auf die rechtliche, die Gleichheit vor dem Gesetz, die jedem deswegen zusteht, weil er ein Mensch ist, unabhängig von seiner körperlichen, seelischen oder geistigen Verschiedenheit.

Frauen und Männer sind nicht gleich, sondern verschieden. Diese Ungleichheiten sind in der Unterschiedlichkeit ihrer körperlichen und seelischen Verfasstheit, ihrer Begabungen und ihrer Erziehung in Elternhaus und Schule  begründet. Das sind natürliche, schicksalhafte Ungleichheiten, die verschiedenartige Ausgangspositionen für das Leben darstellen. Worauf es ankommt ist, was der Einzelne daraus machen kann, dass er nicht gehindert wird, in der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit sein Möglichstes an Fähigkeiten und an Tüchtigkeit im Leben zu erwerben. Denn das, was er im Leben leisten kann, entscheidet darüber, ob und in welchem Maße er für die verschiedensten Positionen geeignet ist, benötigt und gewünscht wird.

Aber wofür sich eine Frau interessiert, welchen Beruf sie anstrebt oder ob sie in die Politik geht, ist alleine ihre freie Entscheidung, die der Staat zu akzeptieren hat. Er kann nicht von der Gesellschaft fordern, dass Frauen zu einer bestimmten Quote im Parlament vertreten sein müssen. Das entspringt einer totalitären ideologischen Gesinnung.

Die Freiheit der Persönlichkeitsentfaltung bedeutet Wettbewerb, in dem allein die Fähigkeiten und Leistungen der Persönlichkeit entscheiden. Dieser Wettbewerb darf nicht durch Vorrechte der Geburt oder des Geschlechts, also durch Gattungs- oder Gruppenmerkmale jenseits der persönlichen Tüchtigkeit verfälscht werden. Dann wird in das Grundrecht der Freiheit eingegriffen. Wenn eine Partei gesetzlich gezwungen wird, Männer und Frauen paritätisch als Kandidaten aufzustellen, wird sowohl die Freiheit der Partei auf Aufstellung der Fähigsten verletzt, als auch in das Recht derjenigen Männer auf die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit eingegriffen, die durch diese formale Geschlechterparität nicht zum Zuge kommen, obwohl sie wesentlich fähiger wären als die Frauen, die primär wegen ihres weiblichen Geschlechts aufgestellt worden sind. Umgekehrt gilt dies freilich ebenso.

Das Geschlecht repräsentiert sich selbst

Es wird durch das Gesetz ein neuer Rassismus eingeführt. Der alte diskriminiert Menschen aufgrund allgemeiner körperlicher Eigenschaften, die sie von den eigenen unterscheiden, der neue diskriminiert Menschen, weil sie die spezifischen körperlichen Eigenschaften des weiblichen Geschlechtes nicht aufweisen. Für diese Gender-Ideologie zerfällt die Menschheit in zwei Rassen, die je durch das Geschlecht bestimmt sind und in die der Einzelne als Persönlichkeit wieder verschwindet. Jede sexuelle Rasse soll ihre Interessen gleichermaßen geltend machen können. Daher heißt es auch in der Beschlussempfehlung des brandenburgischen Innenausschusses:

„Die gesetzlichen Vorgaben sollen keine Anwendung auf Parteien, politische Vereinigungen oder Listenvereinigungen finden, die satzungsgemäß nur ein Geschlecht aufnehmen und vertreten wollen.“[2] Parteien, die also nur männliche oder nur weibliche Interessen vertreten, sind vom Zwang der Parität ausgenommen.

 Der anthroposophische Philosoph Lorenzo Ravagli schreibt dazu treffend:

«Nach der Logik dieses Vorschlags kann es nur noch zwei Parteien geben: die der Männer und die der Frauen. Die herkömmlichen Parteien werden entlang der Geschlechterdifferenz zweigeteilt. Damit wird eine neue Apartheid eingeführt. Das Prinzip der entsexualisierten, nicht rassistisch organisierten, allgemeinmenschlichen Repräsentation, das bisher das Parteienwesen bestimmte, wird aufgehoben. Dasselbe gilt für die Gesellschaft. Männer sollen nicht mehr die Interessen von Frauen, Frauen nicht mehr jene von Männern vertreten können. Nicht mehr ein Mensch repräsentiert den anderen, sondern das Geschlecht repräsentiert sich selbst.
Die Privilegierung von Parteien, die rein männliche oder rein weibliche Interessen vertreten, entstellt die Geschlechterphobie, die diesem Vorschlag zugrunde liegt, zur Kenntlichkeit. Er teilt aufgrund der Furcht vor »toxischer Männlichkeit« die gesamte Gesellschaft in zwei biologisch determinierte Großgruppen, die durch eine minimale, aber unüberwindbare genetische Differenz voneinander unterschieden sind. Eingeführt wird das Gesetz im Namen der Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit. In Wahrheit ist es Ausfluss einer Veterinärphilosophie, die den Menschen ausschließlich als biologisches Wesen definiert.»[3]

Unisex-Toiletten, aber keine Unisex-Wahllisten?

Zudem steckt das brandenburgische Rassismus-Gesetz nach der Ideologie des Genderismus noch voller Widersprüche. Es hat deren postulierte Vielfalt der Geschlechter, die aktuell bis zu 60 Geschlechtsidentitäten reichen soll, überhaupt noch nicht berücksichtigt. Zwar denkt der Innenausschuss in seiner Beschlussempfehlung immerhin an das personenstandsrechtliche dritte Geschlecht, macht aber zugleich einen inkonsequenten Rückzieher, indem er schreibt:

«Um die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlecht und in deren Folgen die Änderungen des Personenstandsgesetzes zu berücksichtigen, soll eine Regelung eingeführt werden, nach der Personen, die weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuzuordnen sind, frei entscheiden können, für welche Liste sie sich um einen Listenplatz bewerben wollen.»

Kein Wunder, dass man sich mit diesem Salto rückwärts beißendem Spott aussetzt. So bemerkt Peter Grimm dazu:

«Stünde nicht so etwas Elementares wie die freie Wahl auf dem Spiel, müsste man hier laut auflachen. Diejenigen, für die derzeit in vielen öffentlichen Einrichtungen extra Unisex-Toiletten gebaut werden, weil sie bei der Notdurft von der Entscheidung fürs Damen- oder Herren-Örtchen überfordert sein könnten, sollen sich umstandslos für die Männer- oder Frauenliste entscheiden müssen? Wir könnten hier die Unisex-Wahlliste empfehlen und dann könnte im Wahlrecht alles beim Alten bleiben.»[4]

Nach der Logik des Genderismus müssten ja alle 60 „Identitäten“ entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung in legislativen Körperschaften vertreten sein. Diese inflationäre Aufsplitterung der Gesellschaft in nicht nur 2, sondern 60 Geschlechter-Rassen machte die ganze Absurdität dieser rassistischen Ideologie offenbar. Jede postulierte Rasse macht, wie L. Ravagli treffend schreibt,  sich in ihrer spezifischen Eigenart geltend, deren Unterschied zu anderen danach nicht aufhebbar ist und von anderen nicht vertreten werden kann. Dies trägt zum Zerfall des auf Kompromiss und Konsens angewiesenen Gemeinwesens in ein Aggregat von abgeschlossenen sexuellen Gattungen bei, die stets primär ihre eigenen Interessen und Vorteile verfolgen.

Andererseits stehen diese verschiedenen „Geschlechts-Identitäten“ im Widerspruch zur These des Genderismus, dass die Geschlechtseigenschaften soziale Konstrukte seien. Wenn sie das sind, kommt aber keinem Geschlecht Realität zu, und sie sind alle gleichermaßen politisch bedeutungslos. „Die Identität des Einzelnen kann folglich nicht durch seine biologischen Merkmale, sie muss durch etwas anderes bestimmt sein.“

Man muss sich auf das besinnen, was als das über allen körperlichen Differenzierungen Hinausgehende den eigentlichen Menschen ausmacht.

Der Mensch ist Mensch

Die berechtigte Kritik am Rassismus gründet auf der Empörung gegen die Reduzierung des Menschen auf Merkmale seines physischen Leibes. Man empfindet, dass der Wert jedes Menschen in seinem seelisch-geistigen Wesen besteht, unabhängig davon, in welchem Leibe es wohnt. Der Genderismus, als vermeintlich emanzipatorische Bewegung, verfällt mit der Quotenregelung der Geschlechter gerade wieder dem Rassismus. Der eigentliche Mensch, seine Individualität, tritt hinter dem Leib zurück, nach dessen Merkmalen er bewertet wird.

Das Wort „Mensch“ „verweist auf das, was allen Exemplaren der Gattung trotz ihrer individuellen Unterschiede gemeinsam ist. Es heißt nicht: ´der Mensch ist Frau` oder ´der Mensch ist Mann`.[5]

Als leibliches Gattungswesen ist der Mensch nicht frei, sondern wird in seinen Handlungen von den körperlichen Vorgaben der Gattung bestimmt. Daher schrieb Rudolf Steiner:

«Wer die Menschen nach Gattungscharakteren beurteilt, der kommt eben gerade bis zu der Grenze, über welcher sie anfangen, Wesen zu sein, deren Betätigung auf freier Selbstbestimmung beruht. Was unterhalb dieser Grenze liegt, das kann natürlich Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung sein. Die Rassen-, Stammes-, Volks- und Geschlechtseigentümlichkeiten sind der Inhalt besonderer Wissenschaften. Nur Menschen, die allein als Exemplare der Gattung leben wollten, könnten sich mit einem allgemeinen Bilde decken, das durch solche wissenschaftliche Betrachtung zustande kommt. Aber alle diese Wissenschaften können nicht vordringen bis zu dem besonderen Inhalt des einzelnen Individuums. Da, wo das Gebiet der Freiheit (des Denkens und Handelns) beginnt, hört das Bestimmen des Individuums nach Gesetzen der Gattung auf. […] Das Individuum muss seine Begriffe durch eigene Intuition gewinnen. Wie der einzelne zu denken hat, lässt sich nicht aus irgendeinem Gattungsbegriff ableiten. Dafür ist einzig und allein das Individuum maßgebend. Ebenso wenig ist aus allgemeinen Menschencharakteren zu bestimmen, welche konkreten Ziele das Individuum seinem Wollen vorsetzen will. Wer das einzelne Individuum verstehen will, muss bis in dessen besondere Wesenheit dringen, und nicht bei typischen Eigentümlichkeiten stehen bleiben.»[6]

Der Geist des Menschen ist individuell und begründet seine Individualität durch einen Urakt eigenen Denkens, von dem alle sonstigen Eigenschaften der Individualität abgeleitet sind, wie Lorenzo Ravagli es auf den Punkt bringt:

«Ja, ohne diesen Urakt könnte von ´individuellen Eigenschaften` gar keine Rede sein, da es sich um Eigenschaften der Individualität handelt, die ohne diesen Bezugspunkt keine Eigenschaften wären. Die Vernunft allein ist imstande, zwischen unterschiedlichen Interessen, Identitäten und Eigenschaften zu vermitteln, weil alle als Bestimmungen des Denkens aus ihr hervorgehen. Der Partikularismus der Geschlechtsrassen beruht dagegen auf der Verneinung der Individualität.»[7]

Er weist auch treffend darauf hin, dass dem Prinzip der Parität das gleiche Denkmuster einer Geschlechter-Apartheid zugrunde liege, nach dem in patriarchalischen Religionen das Verhältnis der Geschlechter geregelt wird, auch wenn es keine hierarchische Überordnung des einen über das andere Geschlecht postuliert, wie sie sowohl in Formen des Christentums vorkommen, als auch besonders ausgeprägt das Leben im Islam bestimmen.

Die feudalen Ständegesellschaften in Europa waren in der Vergangenheit noch stark von dieser religiösen Geschlechterordnung geprägt. „Die bürgerlichen Emanzipationsbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts überwanden die religiös bestimmten Ständegesellschaften mit ihren starren Geschlechtsrollenzuweisungen, indem sie die demokratische Gleichheit im allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrecht sowie in der Gleichheit aller vor dem Gesetz verankerten.“ Der fanatische Genderismus ist dabei, diese mühsam errungene Gleichheit wieder aufzuheben, indem er neue Privilegien der Geburt einführen will.

Demokratie fußt auf der Gleichheit aller Menschen, nicht der Geschlechter. Gesetzliche Parität der Geschlechter bedeutet insofern einen Rückfall in den Feudalismus. Sie ist gegen die freie Individualität gerichtet.

 

Anmerkungen

[1] Jugendmagazin NEON, „Warum die Politik in Deutschland weiblicher werden könnte“

[2] https://www.achgut.com/artikel/der_anfang_vom_ende_freier_wahlen_in_deutschland

[3] https://anthroblog.anthroweb.info/2019/genderismus-und-geschlechter-apartheid/

[4] wie Anm. 2

[5] L. Ravagli wie Anm. 3

[6] Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit, Dornach 1995, S. 239-240

[7] L. Ravagli Anm. 3

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Dass es überhaupt eines solchen Artikels bedarf ist schon Grund genug zu hinterfragen, wie es überhaupt so weit kommen konnte, diesen Schwachsinn bis in die Köpfe der Bevölkerung zu verankern. Dieser “Rückfall in den Feudalismus” wie Herr Ludwig im Artikel meint, ist in Wahrheit Ausdruck einer neomarxistischen Theorie, die sich eine kleine Clique im Exil unter Führung von Max Horkheimer in den 30igern ausgedacht hat. Sein Nachbar, der Historiker Golo Mann sagte mal: Diese Theorie ist “Marxismus für feine Leute”. Aber Marxismus wollte man es damals nicht nennen, weil Stalin und KPD und die damit zusammenhängenden Verwerfungen zeitlich noch zu… Read more »

Leserkommentar
Gast
Leserkommentar

Man sieht an diesen ganzen verrückten Vorgängen, siehe auch die Transgender-Strafsache in Kanada, dass der Wertewandel vorbei ist – im Sinne von etabliert. Nun kommt auch der Faschismus wieder. Freiheit und Liberalität waren nur Mittel zum Wertewandel, nie eigentlicher Zweck. Das Frischluft-Fenster schließt sich wieder. Und die Luft wird stickiger denn je.

dragaoNordestino
Gast

@Leserkommentar ….. Transgender-Strafsache in Kanada

Reden Sie vom Transgender-Gesetz.? Wenn ja, was ist Ihr Problem dabei.?

Wenn die Kanadier mit grosser Mehrheit dafür sind, ein neues Geschlecht ein zu führen und Diskrimination des selben unter Strafe zu stellen, wieso nicht.

https://www.nzz.ch/international/mehr-rechte-fuer-transgender-kanada-fuehrt-ein-drittes-geschlecht-ein-ld.1301437

http://angusreid.org/transgender-issues/

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Wenn die Kanadier mit großer Mehrheit dafür sind, ein neues Geschlecht ein zu führen und Diskrimination des selben unter Strafe zu stellen, wieso nicht?” Sagen wir es mal so: Personen, die chromosomal bedingte Abweichungen vom XX (= weiblich) bzw. XY- (= männlich)-Entwicklungsschema erfahren, trotz 99,5 %iger Präzision in der Evolution bedürfen möglicherweise in einer humanen Gesellschaft wegen “Kopierfehler” besonderer Fürsorge. Umgangssprachlich nennen wir sie Transsexuelle. Hier ist tatsächlich etwas schief gelaufen, wie wir es auch in der Tierwelt beobachten können (z.B. bei Affen). Unser Universum in dem wir uns befinden ist aber beweisbar trotzdem dual angelegt. Alle Geschlechter höherer Säugetiere… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Wäre gut, wenn Sie Ihre Behauptung es hätte in Kanada zu diesem Thema eine Volksbefragung mit überragender Mehrheit für das dritte Geschlecht gegeben😂.

Ich weis zwar nicht genau was Sie damit sagen wollen.. irgendwie erscheint mir der Satz unvollständig…

Ich behaupte gar nichts. ich verlinke lediglich, ganz ohne Kommentar eine Volksbefragung… nochmals peziell für Sie:

http://angusreid.org/transgender-issues/

Im übrigen habe ich mir, im Gegensatz zu Ihnen, schon lange abgewöhnt, ganze Völker als Idioten und Unwissende zu bezeichnen, nur weil mir deren Stil dieser Bür…darsteller nicht gefällt…..

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao “Wenn die Kanadier mit großer Mehrheit dafür sind, ein neues Geschlecht ein zu führen” Sie glauben doch nicht ernsthaft an offizielle Umfragen? Ich bekomme im Jahr etwa 3 Anrufe von beauftragten Instituten. Z.B. eine Befragung nach der Beliebtheit von Fr. Merkel und den Parteien insgesamt: Abgesehen von den Suggestivfragen, verulken Sie sich noch selbst, in dem sie völlig widersprüchliche Ergebnisse weitergeben, z.B. hier für RTL: Merkel ist in der Beliebtheit wieder gestiegen! Aber nur 17 % vertrauen noch den Parteien. Sagenhafte 37% haben Vertrauen in das derzeitige Kabinett. Die Befragung betraf auch die EU, die trotz aller Missstände eine… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl …. Sie glauben doch nicht ernsthaft an offizielle Umfragen?

Nicht immer. Man muss lernen, Manipulationen zu erkennen, wenn diese stattfinden sollten… Bei den Umfragen zu den Transgender-Gesetzen vermute ich keine Manipulation. Wieso auch.?

Junge und Jüngere Menschen (+/- 50) haben in Ihrer grossen Mehrheit, fast überall auf dem Planeten, so lernt zu mindest meine Erfahrung, mit Transgender & CO., absolut keine Probleme… wieso also sollten diese gegen Gesetze sein, die Diskriminierung unter Strafe stellen…. eher das Gegenteil ist der Fall.

Darum geht solches, auch ohne Probleme durch die Instanzen….

dragaoNordestino
Gast

@stendahl …. Im übrigen ist die ganze Gender-Mainstream GAGA die Aufregung nicht wert. Lediglich ein Zeitvertreib für Leute die nichts anderes zu tun haben… und eh, in seiner dekadenten Form, nur im Werte-Westen zu finden ist …. wie so mancher Schmarren übrigens….

Wayne Podolski
Gast

@ dragao Ah,ah,ah. Es scheint wirklich so zu sein, das man sein Geschlecht geändert haben muss, um in in gewissen Ländern gewisse Posten ergattern zu können, weshalb auch Justin Trudeau in sein Amt gekommen ist und sich auch so gut mit Merkel versteht. Er scheint also nicht nur der Sohn eines, wie ich meine, der größten Volksverräter aller Zeiten, Fidel Castro, zu sein, sondern ist auch noch ein FTM – halleluja !

m.o.neland
Gast
m.o.neland

Klare Worte und Gedanken, danke.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Wie wenig Bedarf an “divers” in der Realität besteht, konnte man zuletzt bei “Unzensuriert” nachlesen, alles eine weitere sozialistische Erfindung die seit mindestens 2500 Jahren einfach nicht verfangen will. Niemand will “divers” sein: Keine Nachfrage bei Geschlechterunfug https://unzensuriert.at/content/0029414-Niemand-will-divers-sein-Keine-Nachfrage-bei-Geschlechterunfug Wie skrupellos eine Ideologie durchgesetzt werden soll und wirklich alles versucht wurde, Theorie und Empirie die entsprechende Feldstudie folgen zu lassen, zeigt der tragische Fall des David Reimer David, der nach der Geburt Bruce genannt wurde, und Brian Reimer wurden als eineiige Zwillinge geboren. Im Alter von sechs Monaten stellte man bei beiden eine Vorhautverengung fest und knapp zwei Monate später, am… Read more »

Wayne Podolski
Gast

Ich bin gerade dabei ein Buch über “Red Cloud” zu lesen, dem legendären Häuptling der Oglala-Sioux.Sein Vater ist durch den Fusel des weißen Mannes zum Alkoholiker geworden und aufgrund dieser Abstammung hatte man normalerweise keine Möglichkeit mehr in der Hierachie der Sioux nach oben zu kommen. Red Cloud jedoch bestach durch Tapferkeit, Mut und taktische Finesse im Kampf, die Freund und Feind vor Ehrfurcht erstarren ließen, wodurch er letztlich doch zum Anführer gewählt wurde und den weißen Besatzern die Hölle heiß machte. Wie sieht es dagegen in der Demokratie der “Westlichen Wertegemeinschaft” aus, einer Wortschöpfung der Politikerkaste zur Kaschierung der… Read more »

Wayne Podolski
Gast

Es ist April, die Luft ist frisch und die Vögel zwitschern …
Hier der passende Soundtrack mit Herrn Blackmore an der Gitarre …

https://youtu.be/toonXjN2wTM

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

…die Gitarre von Blackmore ist zwar toll, aber für das Einläuten des Frühlings ist er auch zusammen mit Jon Lord als Weltklasse-Organist keine wirkliche Offenbarung. Wie heißt es dort? April is a cruel time. Das meine ich nicht.

Den Frühling bringt Vivaldi wohl besser auf den Punkt. Wenngleich Jon Lord sich bis zu seinem Tod zu einem respektablen Klassiker entwickelt hat.

Hier Jon Lord mit dem – Evening Song -!
Schönen Frühlingstag.

Nathan
Gast
Nathan

Ich fordere absolute Gleichheit! Im Sport und bei Olympia AUSSCHLIESSLICH paritätisch besetzte gemischte Mannschaften!! Beim 100m-Lauf, Boxen, Ringen, Schwimmen etc. Auch beim FUSSBALL: Nur paritätisch besetzte Mannschaften: 5 Männer, 5 Frauen, 1. Halbzeit (nach Los) Torwart bzw im Austausch Torwärtin Dasgleiche im Eishockey, Skilauf, Eiskunstlauf: Die Hebefiguren müßen hälftig von Männern und Frauen durchgeführt werden. Wo kämen wir denn sonst hin! Vor den Bars hälftig Frauen als Türsteherinnen. Der Bundeskanzler muß eine Co-Bundeskanzlerin haben, ebenso der Bundespräsident. Das 3.Geschlecht muß nach Outing in die paritätische Aufteilung mit einbezogen werden, also 3 Kanzleronen, 3 Präsidentonen. Die Bundeswehr muß danach ebenso paritätisch… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Wenn wir schon nicht beim Thema bleiben, dann kann ich nur DrBlockchain empfehlen. Trifft genau meine Vermutungen, Zeit dieses Land 2019 verlassen zu müssen.

fortschreitende Deindustrialisierung Deutschlands

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @Greenhoop, “….Zeit dieses Land 2019 verlassen zu müssen.” Die Meinung von “Dr. Blockchain”, der in 39 Minuten die Vorgänge speziell in der BRD zu einem hörenswerten Ganzen verbindet, leidet unter dem Fehlen einer Beschreibung der Gegenbewegungen. Vergessen hat er also, dass es nach den Naturgesetzen zu einer Bewegung immer eine gegenläufige gibt. Hier ist das nicht anders. Wir sehen z.B. das Wiederentstehen des Intermariums, von dem wir noch nicht wissen, wie sich dieser Block (der neue Gaza -Streifen Europas?) zukünftig entwickeln könnte (militärisch wie wirtschaftlich). Fakt ist, dass sie alle ihre Goldreserven nach Hause geholt haben und Israel an… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … dem kommenden Goldstandard Rechnung zu tragen…

Netter Mythos … aber eben unrealistisch und auch nicht unbedingt wünschenswert…

!. Die Menge des verfügbaren Goldes ist viel zu klein, für die heutige Weltwirtschaft. Der Goldpreis müsste sich, wenn es zu einer vollen Deckung käme, etwa vervierzigfachen…. also so etwas wie 40’000 Euro / Dollar / Franken pro Unze …. absurd…..

2. Die Gewinnung durch extreme Umweltzerstörung und Sklavenarbeit nicht mehr in unsere Zeit passt und extrem teuer sein wird….. (siehe Herkunft)

3. Ein modernes digitales Kreditgeldsystem wesentlich effizienter ist…

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Ein modernes digitales Kreditgeldsystem wesentlich effizienter ist…” Klar, möglichst mit Vollüberwachung. Wann wird ihnen eigentlich klar, dass es derzeit ein rein digitales System gar nicht geben kann, da die Weltbevölkerung (noch) nicht darauf vorbereitet ist. Warten Sie auf die Signale. Vorher wird das nix. Warum holen eigentlich alle Staaten dieser Welt aktuell ihre Goldbestände aus London und NY zurück? Warum kauft China aktuell wie verrückt, warum kauft Russland gegen Dollarbestände Gold und keine brasilianischen Staatsanleihen?😂 Wissen die alle mit ihrem Geld nichts besseres anzufangen? https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/04/14/chinas-zentralbank-gold-kauf/ “wenn es zu einer vollen Deckung käme, etwa vervierzigfachen…” Warum hat die EZB zusammen mit… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Gold / Warum kauft China aktuell wie verrückt

Dass kann so einige andere Gründe haben als Sie zu vermuten scheinen:

1. Die private Nachfrage ist durch die gewachsene Mittelschicht enorm gewachsen… zur Zeit wächst die Goldnachfrage Privater etwa 20%/Jahr

2.In der chinesischen Industrie wird in der Fertigung von Elektrotechnik zunehmend Gold verbaut

3. Für eine zukünftig freie chinesische Währung, ist es für die Notenbanken interessant, neben Devisen auch andere Assets zu halten, um Bewertungsverluste zu vermeiden.

Wie Sie sehen können, kommt da Goldstandard nicht mal vor, und ist auch in niemandem’s Interesse

dragaoNordestino
Gast

@Stendahl …. nur zur Info:
comment image

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Haben Sie eigentlich meinen Kommentar komplett gelesen? Sie haben nämlich meinen unten stehenden Link von destatis einfach nochmal verwendet. Finden Sie das auch seltsam? Die private Nachfrage in China steigt nicht etwa um 20% sondern fällt derzeit: “Die chinesische Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen auf der anderen Seite fiel im letzten Quartal um 26%; eine enttäuschende Zahl” Im Gegensatz zur privaten Nachfrage haben die Zentralbanken zugeschlagen: “Relativ hohe Goldnachfrage von Zentralbanken” “Die Goldnachfrage der Zentralbanken war im ersten Quartal 2018 um 42% höher und lag damit im sieben Jahresdurchschnitt. Russland war der aktivste offizielle Käufer und war verantwortlich für mehr… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Sie haben nämlich meinen unten stehenden Link von destatis einfach nochmal verwendet. Nicht den Link .. nur die grafik … die Sie offensichtlich nach Gusto bewerten. und Nein ich habe nichts von Ihnen übernommen.. Zufall bei Google Bilder.. Zentralbanken und 42% mehr… was bedeutet dies.? 42% mehr von wieviel.? …. Was man allerdings zu lesen kriegt, ist dass 85% der chinesischen Goldproduktion und Einkauf, in die Schmuck- und Kunst- und Elektronikproduktion geht… Dass sich die RF vom Dollar trennen möchte und deshalb die US-Dollares zu Gold macht, hat wohl seinen Grund vor allem in den Sanktionen…. Im übrigen… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao “Im übrigen ist es lächerlich zu glauben, dass heute, nach der ganzen verqueren desaströsen Vergangenheit der Goldstandarts, jemand dieses von Bergbau abhänige Machwerk nochmals haben möchte.” Genau. Deshalb lasst uns auf die Bezahlung mit Smartphone oder Chip unter der Haut das Glas heben und uns freuen, dass wir ab sofort die Beschwerlichkeit des eigenverantwortlichen Denkens und Handelns, gegen die Bequemlichkeit des fremdbestimmten Lebens bis in die Schlafzimmer tauschen können. Na ja, gegen monatliche Miete versteht sich. Stellen Sie sich vor, sie müssten nicht mehr daran zweifeln, ob ihre monatliche Apanage aus der Schweiz bei Ihnen ankommt oder nicht, weil… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Schwein gehabt!

Ha ha ha….. Nette Vorausschau. Die Industrie 5.0 wird vermutlich nicht aufgehalten werden. Ob es allerdings so kommt wie Sie sich dies vorstellen, hängt davon ab, wie diese gestaltet wird…

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao Richtigstellen muss ich offenbar, dass ich kein Fan der kommenden Neuordnung bin, sondern als Realist zum Zentralbanken-System der heutigen Tage und den geopolitischen Bewegungen Schlüsse ziehe und mich darauf vorbereite. Der Tag X wird kommen weil es den Naturgesetzen entspricht, bzw. wir uns diesen zuwider verhalten. Wir sehen ja hier kein Anfang und Ende eines Themas, sondern eine fließende immerwährende Entwicklung, die für die Zukunft alles offen lässt (Unterjochung und Freiheit). Vor 3500 Jahren hatte Moses die Idee, alle 7 Jahre einen Schuldenerlass einzuführen (Schmittajahr), weil sich die Vermögensverhältnisse wie heute, auf immer weniger Marktteilnehmer konzentrierten (Tora 5.Buch Mose,… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Vor 3500 Jahren hatte Moses die Idee, alle 7 Jahre einen Schuldenerlass einzuführen (Schmittajahr), weil sich die Vermögensverhältnisse wie heute, auf immer weniger Marktteilnehmer konzentrierten (Tora 5.Buch Mose, Deuteronium.) Nette Theorie ….. die Sie da immer wieder an die Wand malen. …. Nur stimmt dies auch.? und, wie passt diese in die rund 1000 Jahre Feudalismus.? Oder muss man davon ausgehen, dass da eine 1000jährige Unterbrechung Ihrer Theorie stattfand…. und erst wieder mit der Industrie 1.0 erneut belebt wurde….. …. Hmmmm ürigens wäre ein erneuter Godstandart doch ziemlich ungerecht. Goldbesitzer würden gegenüber Nichtbesitzern doch ziemlich heftig, leistungslos profitieren… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Nur werden Besitzer von Gold rar gesät sein, weil seit Jahrzehnten dieser Wertspeicher verteufelt wird. Und genau das ist auch gewollt.

Wie kommen Sie auf diese Idee.? Nur etwa 30’000 Tonnen Gold, befinden sich in den Zentralbanken und Währungsinstitute der Welt. Der grosse Rest… 150’000 Tonnen befindet sich irgendwo in Privathand

https://www.kettner-edelmetalle.de/content/67-goldmenge-goldvorrate-und-goldreserve-weltweit

Wann wird ihnen eigentlich klar, dass es derzeit ein rein digitales System gar nicht geben kann…

Wir reden von digitalen Kreditgeldsystem nicht von selbstfahrenden autos…. natürlich ist ein digitales KGS schon heute über Industrie 4.0 realisierbar.

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … was ist digitales Geld.?…..

Neben dem Zentralbankgeld und dem Buchgeld der Geschäftsbanken bildet das E-Geld die dritte, relativ neue Erscheinungsform des Geldes. Es ist ein voller Ersatz für Münzen und Geldscheine und wird elektronisch gespeichert. Nach den europäischen, gesetzlichen Bestimmungen darf das E-Geld nur von einer Sparkasse oder einem Bankinstitut ausgegeben werden. Es kann wie das Bargeld auch als Zahlungsmittel eingesetzt werden….

https://www.itwissen.info/E-Geld-e-money.html

Nur damit wir auch vom gleichen reden