Logistikbranche setzt 267 Milliarden um

Lastkraftwagen / Quelle_ Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/lkw-transport-logistik-1030846/ Lastkraftwagen / Quelle_ Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/lkw-transport-logistik-1030846/
 

Logistik ist weit mehr als nur Lagerhaltung. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein komplexer Wirtschaftsbereich mit mehr als 60.000 Beschäftigen in Deutschland.

Die Logistik ist ein weit gefasster Begriff. Sie stellt in Deutschland einen der größten Wirtschaftsbereiche nach der Automobilwirtschaft und dem Handel dar. Viele Menschen stellen sich unter der Logistik ein Lager vor, wo viele Mitarbeiter mit Hubwagen herumrennen und dafür sorgen, dass die Materialien und Waren rechtzeitig in die LKWs geliefert werden. Der Gedanke ist nicht ganz falsch, allerdings erschöpft sich Logistik nicht darin, Hubwagen zu kaufen. Das Lager stellt nur einen Bereich der gesamten Steuerung der Waren- und Informationsflüsse mit Computern und komplizierter Elektronik.

In Deutschland ist diese Branche der Garant für einen hohen Umsatz. Im Jahr 2017 wurden rund 267 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Das entspricht rund 25 Prozent des europäischen Logistik-Marktes. Der hohe deutsche Anteil liegt nicht nur in der geografischen Lage Deutschlands begründet, sondern auch an der internationalen Spitzenposition bei der Infrastrukturqualität.

Branche mit 60.000 Beschäftigten

Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, welche in Deutschland erbracht werden, bezieht sich auf die Bewegung von Waren. Der Rest sind Planung, Steuerung und Umsetzung der Dienstleistungen. Meist erbringen mittelständische Unternehmen diese Leistungen. Die Branche beschäftigt um die 60.000 Mitarbeiter.

Die Logistik ist nicht nur aufgrund ihrer hohen Beschäftigungswirkung und Versorgungsfunktion für die deutsche Wirtschaft so wichtig, sondern auch für den Export von in Deutschland produzierter Waren ins Ausland.

Die Ziele der Logistik

Die Logistik hat das Ziel, eine hohe Leistung und Qualität zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten so gering wie möglich zu halten. Dabei entstehen allerdings auch Zielkonflikte. So kann ein hoher Lagerbestand zwar die Fehlermengenkosten reduzieren und gleichzeitig die Lieferfähigkeit erhöhen, auf der anderen Seite können dadurch aber auch die Lagerhaltungskosten steigen. Aus diesem Grund bedient man sich der Logistik-Kostenrechnung, um das Optimum im Lager zu ermitteln.

Grundsätzlich versucht man überflüssige Transporte zu vermeiden. Sobald dieser Bereich optimiert worden ist, können Terminplanung und Versand verbunden werden. Ein Warenwirtschaftssystem versorgt alle Fachabteilungen mit sämtlichen verfügbaren Informationen.

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