In zwölf Schritten zum Trader

Forex-Handel / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-forex-analyse-1905224/ Forex-Handel / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-forex-analyse-1905224/
Wer sich als Trader selbstständig macht, gewinnt Freiheit. Und die sollte auch die Motivation sein, nicht das Geld! Nur dann kann das Experiment gelingen.

Im hektischen Alltag können wir uns fühlen, als bliebe uns neben dem Job keine freie Minute für uns selbst. Wir sehnen das Wochenende herbei, als sei es die Krönung unserer Existenz, und lassen Lebensträume an uns vorbeiziehen – wie etwa den, erfolgreicher Trader zu werden und schlussendlich vielleicht sogar unseren Job an den Nagel zu hängen. Selbst schuld, wer es so weit kommen lässt, denn auch mit Vollzeitjob kann man den Weg zum Trading-Erfolg beschreiten. Wir haben einen Zwölf-Schritte-Plan aufgestellt.

1. Schritt: Persönlichen Stil entwickeln

Fürs Trading gibt es unendlich viele Methoden. Je nach Persönlichkeit und Einsatzkapital können kurz- oder langfristige, risikoreiche oder risikoarme Strategien unterschiedlich gewinnbringend für den Einzelnen sein. Zu Beginn der Tradingkarriere sollte man sich deshalb kritisch mit den zahlreichen Methoden auseinandersetzen und einen persönlichen Stil herauskristallisieren. Je mehr er dem eigenen Naturell entspricht, desto leichter ist es, sich an ihn zu halten.

2. Schritt: Bei der Sache bleiben

Denn das wird im zweiten Schritt wichtig: Wer sich nicht entscheiden kann und zwischen den Investitionsstilen hin und her wechselt, schneidet sich damit nur ins eigene Fleisch. Das Gras ist auf der anderen Seite nicht grüner: Am Anfang sehen die Resultate jeder Strategie mau aus, was Wankelmütigen das Durchhaltevermögen raubt. Nur wer sich für eine Strategie entscheidet und dabeibleibt, kann aus seinen Trades lernen und schließlich die erwünschten Gewinne einfahren.

3. Schritt: Geduld bringt Rosen

Oft scheitert es nicht an der Zeit, die man investieren muss. Viele erfolgreiche Händler, die ihre Trades nach der Arbeit absolvieren, erledigen den Großteil ihres Trading-Geschäfts am Wochenende und beschränken sich unter der Woche auf Updates. Zum Erfolg gehört damit auch eine Menge Sitzfleisch: Viele wird es wurmen, nicht ständig an ihrer Taktik tüfteln zu können, auf dass sie noch wasserdichter werde. Doch manchmal ist es eben am besten, den Dingen ihren Lauf zu lassen.

4. Schritt: Nicht auf Preisalarme verzichten

Dieses Tool wird häufig unterschätzt, aber es kann einem das beiläufige Trading unheimlich erleichtern. Man muss dadurch nicht pausenlos vor dem PC warten, damit einem ein vorteilhafter Kurs keinesfalls entgeht – stattdessen stellt man einfach einen Preisalarm ein, der einen über bahnbrechende Veränderungen schnell informiert. Auch, wenn man unter der Woche den Forex-Handel erstmal links liegen lässt, verpasst man dabei keinen wichtigen Trade.

4.  Schritt: Selbstverbesserung

In Zeiten der Mindfulness steht sie ohnehin ganz oben im Programm, und auch beim Trading ist sie viel Wert: Man kann eine sehr gute Forex Strategie haben, aber wenn es an der eigenen Disziplin mangelt, wird man trotzdem Verluste einfahren. Deshalb gilt der erste Blick immer den eigenen Schwächen. Wie trage ich dazu bei, dass meine Geschäfte schieflaufen, und was kann ich dagegen tun? Unter diesem Ansatz werden die Ergebnisse bald rosiger.

5. Schritt: Neu bewerten

Zum Forex-Handel gehört viel Disziplin – trotzdem lässt sich ein Verlust manchmal nicht vermeiden. Statt um das verlorene Geld zu trauern und sich zu schelten, sollte man prozessorientiertes Denken üben. Entdecke ich einen Fehler in meinem Prozess? Dann kann ich ihn beim nächsten Mal ausbessern. Habe ich alles getan, was in meiner Möglichkeit steht? Dann habe ich mir nichts vorzuwerfen.

6. Schritt: Fernseher aus

Die Glotze ist symbolisch für alle Zeitfresser, die uns die Zeit zum Forex-Trading rauben. Wer es ernst meint, hört mit Netflix-Suchten auf und lässt auch den ein oder anderen Abend mit Freunden sausen – es ist schließlich eine Investition in unsere Zukunft.

7. Schritt: Im Hier und Jetzt leben

Beim Trading verliert man sich schnell in Tagträumen, wie reich man eines Tages sein wird. Reality Check: Der Weg dorthin ist weit und diese Erkenntnis kann einem die Laune verderben. Man konzentriert sich daher besser auf das unmittelbare Ziel, seine Strategie zu verbessern und kleine Schritte in Richtung Ziel zu machen.

9. Schritt: Demos – aber nur kurz

Sie sind ein sanfter Einstieg – aber viele bleiben in Demos hängen und trauen sich nicht so richtig, den Absprung zu wagen. Am besten, man setzt sich gleich zu Anfang ein Zeitlimit, nachdem man auf den echten Markt übergeht – sonst verpasst man seine Chance auf Top-Trades.

10. Schritt: Geringe Erwartungen

Reichtum stellt sich nicht von heute auf morgen ein, schon gar nicht beim Trading. Man muss daher die eigenen Erwartungen gering halten, um sich von Enttäuschungen nicht den Wind aus den Segeln nehmen zu lassen. Disziplin und Geduld bringen einen letztendlich ans Ziel.

11. Schritt: No Pressure

Trading ist nicht der Vollzeit-Job? Dann kann man viel entspannter an das Geschäft herangehen. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber professionellen Tradern, der einen vor voreiligen Entscheidungen bewahrt.

12. Schritt: Geld ist nicht alles

Sich mit Trading selbstständig zu machen, bringt Freiheit – und diese sollte das Licht am Ende des Tunnels sein. Ist die einzige Motivation das Geld, wird man schnell aufgeben, da zu Anfang große finanzielle Erfolge ausbleiben. Deshalb: den Blick weiten. Und geduldig weitertraden. Dann wird’s auch was!

Ihr Beitrag zur politischen Kultur!

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter

Invalid email address

Selbstverständlich können Sie den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.


Print Friendly, PDF & Email