Aktien sind sozial destruktiv

Boerse New York / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-handelssaal-new-york-738671/ Boerse New York / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-handelssaal-new-york-738671/
Weil ein staatliches Aktiengesetz es ermöglicht, können sich dunkle Triebkräfte der Gier und Macht ungezügelt ausleben. Das Aktienrecht gehört abgeschafft.

Aktien sind Wertpapiere, die ein Unternehmen bei seiner Gründung oder Erweiterung gegen Einzahlung einer bestimmten Summe ausstellen kann, um einfach und schnell zu Investitionskapital zu gelangen. Die Aktie verbrieft das Eigentum an einem entsprechenden Anteil am Grundkapital, also am Unternehmen, mit der Aussicht, durch Dividende am Gewinn beteiligt zu sein.

Damit aber nicht genug, kann die Aktie als Eigentumsdokument im Hinblick auf die eingetretene oder mögliche Produktivitätssteigerung des Unternehmens und die zu erwartenden Dividenden zu einem höheren Preis an andere verkauft werden, als man selbst gezahlt hat, wodurch sich ein weiteres Feld eröffnet, Gewinne zu machen, Spekulationsgewinne unter Umständen riesigen Ausmaßes. Das Feld des spekulativen Aktienhandels ist die Börse, wo der Tageskurs der Aktien und damit der augenblickliche Börsenwert der Unternehmen angezeigt wird. Die Börse bietet die Möglichkeit, ohne produktive Arbeit unbegrenzte Reichtümer zu erwerben.

Sind Aktien noch zeitgerecht?

Das Aktienrecht ist von Napoleon im Jahre 1807 in Deutschland eingeführt worden. Im Zuge der sich entwickelnden Industriellen Revolution„wurde die Technik der Aktienfinanzierung das kardinale Finanzierungsinstrument für den Bau von Städten, Eisenbahnen und Großunternehmungen der Industrie. Das Gebäude der industriellen Produktionsmittel wurde auf dem Fundament ungebändigter Kapitalinvestitionen und Kapitalspekulationen errichtet, für die die Aktie das allein geeignete Instrument bildete.“[1]

In dieser stürmischen Anfangsphase der Industrialisierung, in der Investitionen in neue, revolutionäre technische Erfindungen und Entwicklungen mit großen Risiken verbunden waren, mag diese Form der Finanzierung ihre Berechtigung gehabt haben oder zumindest sehr hilfreich gewesen sein.

„Ein in sich konsolidiertes und in seinen Funktionen abgestimmtes Wirtschaftsleben, wie es der heutigen Zeit angemessen ist, steht nicht mehr unter Risiken solchen Ausmaßes, wie in den Gründerzeiten früherer Jahrhunderte. Die mit einem begrenzten Risiko belasteten Kapitalhergaben, die ein konsolidiertes Wirtschaftsleben braucht, kann es durch Leihkapital befriedigen, das mit höheren Zinsen honoriert wird. Das geschieht schon seit langem, wenn sich die großen Aktienunternehmungen durch Ausgabe von Obligationen Kapital beschaffen.“(s. Anm.1)

Obligationen (von lateinisch: obligare „anbinden, verpflichten“), auch Anleihen oder Bonds (engl.: Bindung) genannt, sind Wertpapiere, die ein Unternehmen für die Gewährung eines Darlehens ausgibt. Sie sind zwar auch an der Börse handelbar, beinhalten aber kein Eigentumsrecht am Unternehmen mit all seinen Möglichkeiten, sondern sind nur wegen ihres Zinsversprechens interessant.

Das Aktienrecht schafft die Voraussetzung dafür, dass sich das Eigentum am Unternehmen, das aufgeteilt in den Händen der Aktionäre liegt, durch den Aktienhandel verselbständigt und gegenüber der wirtschaftlich produktiven Tätigkeit des Unternehmens ein Eigenleben führt. Der Aktieninhaber hat in der Regel weder eine sachliche noch eine menschliche Verbindung zu den Sorgen und Nöten der konkret im Betrieb arbeitenden Menschen, die die eigentliche Substanz des Unternehmens bilden und ausmachen. Sein Interesse an ihnen beschränkt sich selbstbezogen, egoistisch, auf die Gewinne, die er ganz persönlich aus der Aktie beanspruchen kann.

Obwohl seine Investitions-Einzahlung längst in den dafür angeschafften Produktionsmitteln verschwunden ist, lebt sie juristisch als Eigentumsrecht weiter, wird zur selbständigen Ware und erlangt im Verkauf wieder eine monetäre Existenz, jenseits der betrieblichen Vorgänge. Sie bietet eine dreifache Chance für rein persönliche Geldgewinne:

  1. das Recht, den Gewinn des Unternehmens als persönliches Eigentum geltend zu machen;
  2. die Möglichkeit, die Aktie zu einem höheren Preis als den Nennwert zu verkaufen und die Differenz als Gewinn einzustreichen;
  3. die Möglichkeit, durch einen genügend großen Aktienbesitz einen beherrschenden Einfluss auszuüben, also Macht über das Unternehmen und seine produktive Tätigkeit zu gewinnen.

Dem Aktionärsziel ist alles unterzuordnen

Den Gewinn des Unternehmens, den die Aktionäre über die Dividende anteilsmäßig kassieren, haben andere erarbeitet. Er ist das Ergebnis der gemeinsamen harten Arbeit aller im Betrieb Tätigen, vom Leiter bis zum Hilfsarbeiter. Die Aktionäre haben dazu nicht das Geringste geleistet, abgesehen von ihrer Einzahlung, die man ihnen ja als Darlehen verzinsen könnte. Aufgrund eines abstrakten Eigentumsrechts lassen sie gleichsam andere für sich den Gewinn erarbeiten. Und diese „Arbeitssklaven“ werden mit einem als „Personalkosten“ so niedrig wie möglich gehaltenen Lohn für den Verkauf ihrer Arbeitskraft abgespeist. Aktiengesellschaften sind verpflichtet, ihre Unternehmensstrategie ganz auf den Gewinn ihrer Eigentümer, der Aktionäre, auszurichten.

Die Leitung der Kosmetikfirma Revlon in den USA kümmerte sich zu Beginn der 1980er Jahre nicht nur um die Gewinne der Eigentümer, sondern auch noch um die Belange von Belegschaft, Kunden und Lieferanten. Daraufhin wurde sie verklagt und 1985 vom Delaware Supreme Court (dem höchsten Gericht des Bundesstaates) dazu verurteilt, der Eigentumsvermehrung der Aktionäre alles andere unterzuordnen. Dieses Urteil hat weitreichende Folgen.

„Das Urteil zwingt die Unternehmen der Welt zu einer Strategie, die „Shareholder-Value-Doktrin“ genannt wird. Weil alle großen Firmen eine Niederlassung in den USA haben und dort mit astronomischen Schadensersatzforderungen verklagt werden können, hinterlässt es eine Spur auf der ganzen Welt. „Shareholder Value“  (deutsch: Aktionärswert) ist der Betrag, den das gesamte Unternehmen zum gegenwärtigen Börsenkurs wert ist. Das Management muss mit allen legalen Mitteln den Unternehmenswert steigern und dadurch den Reichtum der Aktionäre mehren. Andere Ziele dürfen nur verfolgt werden, wenn es nicht zu Lasten dieses höchsten Gebots geht. … Die Vorstände müssen mitspielen und ihre Verantwortung für das Ganze zurückstellen.“[2]

Der Handel mit den Aktien ist mit Risiken verbunden. Um Gewinn aus der Differenz zwischen dem Nennwert und einem angenommenen höheren Wert, der sich auf zu erwartende Produktions- und Gewinnsteigerungen des Unternehmens stützt, zu erzielen, spekuliert man mit dem Blick in die Zukunft, der aber Unsicherheiten und Täuschungen ausgesetzt ist. Er verliert leicht die Realität aus den Augen und versteigt sich in vermutete Wertsteigerungen des Unternehmens, die schließlich keiner Wirklichkeit mehr entsprechen. Hier kann ein Steigen oder Sinken des Kurses auch leicht durch trickreiche Manipulationen herbeigeführt werden. Schätzungen zufolge wechseln 80 % aller Aktien innerhalb eines Jahres den Besitzer.

Dieser spekulative Aktienhandel ist, neben dem spekulativen Devisenhandel und dem Handel mit „kreativen Finanzprodukten“ aller Art (z.B. Derivaten), wesentlicher Bestandteil eines eigenen riesigen Finanzmarktes, der abgehoben von der realen Wirtschaft ein Eigenleben führt. Die Finanztransaktionen, die ständig in Sekundenbruchteilen um den Globus rasen, sollen geschätzt etwa 95 % des weltweiten Finanztransfers ausmachen, während nur noch 5 % auf realwirtschaftliche Transaktionen entfallen.

Hier findet also eine gewaltige Aufblähung des gesamten Geldvolumens statt, dem keine realen Werte mehr gegenüberstehen. In Finanzkrisen fallen die riesigen Blasen zwar oft wieder in sich zusammen, reißen aber leicht die reale Wirtschaft und vor allem das Währungssystem mit sich. Das Geld verliert hier seine eigentliche Bedeutung als selbstloses Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen und wird selbst zur Ware, die aus egoistischer Gier endlos vermehrt werden soll, weil sie Macht über andere Menschen verleiht, die man damit für sich arbeiten lassen kann.

Macht über Unternehmen

Wer über 50 % der Aktien eines Unternehmens besitzt, hat die Mehrheit in der Hauptversammlung und damit den entscheidenden Einfluss auf die Wahl von Aufsichtsrat und Vorstand. Er hat die Macht über das Unternehmen und seine produktive Tätigkeit. Schon bei einem Anteil von über 25% hat man eine „Sperrminorität“, mit der Beschlüsse der Hauptversammlung, die eine 75 % ige Mehrheit erfordern, verhindert werden können. Die beherrschende Stellung einer Aktienmehrheit ist oft Ausgangspunkt für weitere Übernahmen von strategisch wichtig angesehenen Unternehmen, so dass sich insbesondere große Unternehmen, Versicherungen, Banken und reiche Finanzstrategen auf diese Weise regelrechte finanzielle Imperien aufbauen.

Anfällig für „feindliche Übernahmen“ sind Aktiengesellschaften, die in wirtschaftliche und finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Ihr Aktienkurs sinkt deswegen oder wird durch negative Gerüchte zum Sinken gebracht, so dass Aktionäre mit über dem Kurswert liegenden Angeboten zum Verkauf verleitet werden können.

Auch bei Unternehmen, die die oben beschriebene „Shareholder-Value-Doktrin“ nicht restlos befolgen und deren Gewinne dadurch nicht hoch genug sind, sinkt der Kurs, „und damit droht eine „feindliche Übernahme“ des Unternehmens. Fonds, die solche Spiele radikal betreiben, finanzieren Übernahmen mit Krediten großer Finanzinstitute, vornehmlich in der City of London. Die Rückzahlung der Kredite wird dem eroberten Unternehmen aufgebürdet. Wenn es den Wert des Unternehmens erhöht, muss die Unternehmensleitung Personal entlassen. Naomi Klein beschreibt diese Machenschaften und ihre Hintergründe auf 763 Seiten detailliert und faktenreich: „Die Schock-Strategie – Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“.(s. Anm.2)

Doch selbst auch für Finanzkreise erfolgreiche Unternehmen sind vor „feindlichen Übernahmen“ nicht sicher, wenn darauf spezialisierte „Heuschrecken“ herausfinden, dass diese an der Börse unterbewertet sind, ihre Aktien also eigentlich einen höheren Kurswert haben müssten, weil wertvolle Aktiva wie Beteiligungen an anderen Unternehmen, gute Tochterunternehmen, Patente, Grundstücke usw. nicht berücksichtigt worden sind. Die günstigen Aktien werden mehrheitlich zusammengekauft und das Unternehmen dann zerschlagen, indem die wertvollen Teile einzeln mit hohen Gewinnen weiterverkauft werden.

„Feindliche Übernahme“ heißt: Gegen den erbitterten Widerstand der Belegschaft und der Unternehmensleitung. Es ist paradox: Diese sind eigentlich das Unternehmen, aber es gehört ihnen nicht. Verkauft werden die Aktien, sie werden einfach mitverkauft und dann nach Gutdünken entfernt.

Der Staat legitimiert und befördert die Gier

All diese Erscheinungen sind Auswüchse einer gesellschaftlichen Perversion, in der sich dunkle Triebkräfte der Gier nach Geld und Macht ungezügelt ausleben können, weil ein staatliches Aktiengesetz es ermöglicht. Anstatt solche Auswüchse zu verhindern, befördert der „Rechtsstaat“, der eigentliche Hüter eines von Gerechtigkeit geprägten Zusammenlebens, sie sogar aktiv durch Gesetz. Er dient nicht der Gesamtheit des Volkes, sondern einer kleinen Minderheit, denen der Eigennutz über alles geht, dem sie auf Kosten anderer ungehindert und sogar „legal“ nachgehen können.

Es ist bezeichnend, welchen Stellenwert die Vorgänge und Kurse an der Börse in den beiden staatlichen Propaganda-Fernsehanstalten erhalten. Unmittelbar vor der abendlichen Hauptnachrichtenzeit findet hier Tag für Tag gleichsam ein ritueller Tanz um „das Goldene Kalb“ des Mammon statt. Die große Mehrheit der Zuschauer versteht die Vorgänge gar nicht, und die sie selbstsüchtig verstehen, durchschauen sie nicht.

Die Aktie ist durch das mit ihr verbundene Eigentumsrecht am Unternehmen, das losgelöst von ihm mit gefräßiger Gier herumvagabundiert, ein sozial zerstörerisches Element. Die Abgeordneten des Parlamentes als Vertreter des Volkes müssten das Aktienrecht daher natürlich sofort abschaffen. Aber das ist leider nicht zu erwarten, weil sie ja, wie die Finanz- und Eurokrise wieder an die Oberfläche gebracht hat, nicht die Interessen des Volkes, sondern die Profitgier derjenigen vertreten, denen das Aktienrecht nützt.

Anmerkungen

[1] F. Wilken: Die Entmachtung des Kapitals durch neue Eigentumsformen, Freiburg 1959, S. 25

[2] Wolfgang Berger auf http://www.wissensmanufaktur.net/arbeitskrieg  

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . Während echte Aktien dafür sorgen, daß der Besitz einer einzigen Aktien-Gesellschaft, in den Händen vieler Besitzer liegen kann – und so auch eine Tür offen steht, zum Beispiel die Arbeiter einer Aktien-Gesellschaft an der “eigenen” Firma angemessen zu beteiligen – tummelt sich die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT vor allem im Handel mit als “Optionen” GETARNTEN WETTEN – die den Charakter eines “SPIEL-CASINOS” haben und durch echte KRIMINELLE überdies leicht manipuliert werden können. . INSIDER & Organisatoren von großen kriminellen Terror-Anschlägen können so gezielt auf “FALLENDE KURSE” WETTEN – und anschließend diese Kurse mit krimineller Gewalt in den Keller bomben… Read more »

H. Ludwig
Gast
H. Ludwig

@Karl Bernhard Möllmann
“… zum Beispiel die Arbeiter einer Aktien-Gesellschaft an der „eigenen“ Firma angemessen zu beteiligen”
Solche Arbeiter-Aktien sind auch Aktien und nehmen am Raub des Gewinnes teil.

“Der faire und nach klaren, bekannten & für ALLE Teilnehmer identischen Regeln organisierte Handel mit Firmen-Anteilen, also Aktien – ist eine GUTE Sache…”

Nein, lieber Herr Möllmann, das ist er auch nicht. Aus den prinzipiellen, im Artikel dargelegten Gründen.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

Hallo Herr Ludwig,
.
Können Sie mir mit ein paar Schlüssel-Worten erklären – WIE aus Ihrer Sicht der WERT eines beliebigen Unternehmens, FAIRER bewertet, gehandelt & erhalten werden kann – als durch AKTIEN, die ja bekanntlich sogar immer wieder Kriege überleben . . . ?

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“…Anteil am Grundkapital, also am Unternehmen, mit der Aussicht, durch Dividende am Gewinn beteiligt zu sein.” Neben den beschriebenen sozialen Problemen, ist dies das zentrale Problem unseres derzeitigen Systems. Überall wo stehendes Kapital, also dem Geldkreislauf entzogenes Geld durch sparen reinvestiert wird, wartet es auf Verzinsung; auf Vermehrung möglichst ohne Gegenleistung. Das Sparbuch ist in diesem Sinne vergleichbar mit einem leistungslosen Invest in Aktien oder ähnlichen Papieren. Das führt über die lange Zeitreihe zwangsläufig zur Schieflage, denn die Umverteilung hin zu bereits Begüterten erfolgt damit automatisch ohne das eine Gegenleistung erbracht werden muss. Zu Ostern kann man es vielleicht theologisch… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: . “Fragt sich nur, wie viel wir dann noch den Folgegenerationen übrig gelassen haben.” . Antwort: . ALLES! . In der von Ihnen so oft beschworenen göttlichen NATUR – gibt es KEINE Vernichtung von MATERIE, ENERGIE, RAUM & ZEIT – DAS sollten Sie eigentlich wissen . . . . Oder können SIE auch nur einen einzigen Tropfen Wasser vernichten? . Unser MATERIELLES UNIVERSUM kennt nur den Wandel von einem Zustand in den anderen . . . . Wasser können wir wandeln in Wasserstoff & Sauerstoff. . Aber aus Sauerstoff & Wasserstoff können wir… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

KBM Zitat: “NICHT-WISSEN oder grundlegende MISS-VERSTÄNDNISSE über das Funktionieren & Zusammenspiel von MATERIE, ENERGIE, RAUM & ZEIT.” Dass Sie das Bedürfnis haben, Ihre persönlichen Intentionen an den Leser zu bringen ist in Ordnung. Aber warum haben Sie dann auf Antworten geklickt? Was hat das mit meinen Ausführungen zu tun? Damit Sie verstehen, hier nochmal meine Intention, was zukünftig von uns hinterlassen wird. Ob das Ihre Zustimmung oder Ablehnung findet, ist Ihre Sache: Die UN führen eine neue Begrifflichkeit ein: “Bestanderhaltungsmigration”. Es ist die Idee, den Produktionsfaktor Mensch nun über den Globus so zu verteilen, dass er gewissermaßen Just in time… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Hallo Hubi, . obwohl ich manchmal einer Ihrer größten Fans bin – stolpere ich ab & zu auch mal über einen Satz von Ihnen – der in meinen Augen eine FALSCHE Aussage enthält. . Und dieser Satz HIER & Heute ist nicht nur FALSCH sondern stellt die Welt geradezu auf den Kopf – weil er eine FUNDAMENTAL wichtige Aussage zu den NATUR-GESETZEN völlig verdreht. . NUR über DIESEN Denk-Fehler habe ich geschrieben – und Sie drehen es jetzt so – als redeten Sie von etwas ganz ANDEREM . . . . Sie stellten die folgende Frage: .… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Sie stellten die folgende Frage: Zitat: „Fragt sich nur, wie viel wir dann noch den Folgegenerationen übrig gelassen haben.“ . Und ich habe geantwortet „ALLES“ ! . Weil sie einzig & allein nach der MENGE fragten: . „wie viel“? Dass Sie daraus eine rein mathematische Größe machen, ist kaum Ihrem außergewöhnlichen Intelligenzgrad geschuldet. Vielleicht aber Ihrer Unkenntnis der Umgangssprache: Aus dem Duden: Wie: Adverb – 1a. auf welche Art und Weise, …1b. durch welche Merkmale, Eigenschaften gekennzeichnet?; 1c. in welchem Grade? Soviel: soviel ich weiß, ist es umgekehrt! WIE VIEL ist keinesfalls eine Frage, die sich ausschließlich auf Quantitäten bezieht,… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@K.B.M.

DAS geht aber nur mit dem MUT auch mal Fehrer zu machen – und die dann cool zu korrigieren – egal ob ich oder wer auch immer den Fehler gemacht hat . . .

Leute wie @stendahl zeichnen sich durch eine “closed mind” aus. Eine Diskussion mit stendahlischen Zeitgenossen ist nicht möglich. Diese sind keiner Argumentation zugänglich….. Dies ist eine zwangsläufige Folge ihrer Überzeugung, sich im Besitz der Wahrheit zu befinden.

Worüber soll ein Akteur reden, der glaubt, er wisse schon alles.?

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragaoNordestino “Leute wie @stendahl zeichnen sich durch eine „closed mind“ aus. Dies ist eine zwangsläufige Folge ihrer Überzeugung, sich im Besitz der Wahrheit zu befinden.” Ihre zwanghafte Verfolgungsneurose macht Sie zu einem lächerlichen Clown. Ich kann nichts dafür, dass Sie sich in der Sprache der Deutschen nicht auskennen. Das ist Ihrem eigenen Lebensplan geschuldet, in dem Sie es vorzogen, die Welt zu bereisen. Es sei Ihnen gegönnt. Wenn Sie und im vorliegenden Fall ausnahmsweise @KBM nicht verstehen, dass die Verwendung des Wortlauts “wie viel” sowohl quantitativ als auch qualitativ Charakter haben kann und sich die Zuordnung infolgedessen im Gesamtkontext des… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Hallo DragaoNordestino, . Sie behaupten: . “Eine Diskussion mit stendahlischen Zeitgenossen ist nicht möglich. Diese sind keiner Argumentation zugänglich…” . Ihre Begründung für diesen – von Ihnen “closed mind” genannten Zustand – erkennen Sie daran, daß Hubi Stendahl einer dieser Gottgleichen Wesen sei, mir eingebauter “Überzeugung, sich im Besitz der Wahrheit zu befinden.” . Ich sehe zwar wie Sie auch – diesen abgeschlossenen Kreislauf als “closed mind” – der keinerlei Tür auflässt für NEUE, weil vielleicht BESSERE Daten – aber IHRE Diagnose “Überzeugung, sich im Besitz der Wahrheit zu befinden.” teile ich nicht. . JEDER ehrliche Forscher,… Read more »

observer_1
Gast
observer_1

“Abschaffungsdebatten” solcher Art führen meist in die Irre, das zeigt u.a. auch die derzeit in den USA äußerst hysterisch geführte und vermutlich ausschliesslich politisch motivierte Debatte rund um die Abschaffung von Feuerwaffen im Privatbesitz (dem Verbot der Bundesregierung, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken, sh. 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika https://de.wikipedia.org/wiki/2._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staaten ). Während die Anzahl von Tötungsdelikten mit Schusswaffen je 100.000 Einwohner (aufgrund hoher Kriminalitätsraten?) vor allem in kommunistisch regierten Ländern Lateinamerikas extrem hoch (im Durchschnitt zehn Mal so hoch) liegt wie in den USA, käme dort niemand auf die Idee, den Besitz… Read more »

H. Ludwig
Gast
H. Ludwig

Wenn schon solche abstrusen Vergleiche, dann sollten sie wenigstens durchdacht sein, aber dann würde man sie gar nicht mehr hier reinstellen. Dieser Vergleich würde nur stimmen, wenn nicht nur der Besitz, sondern auch der ständige Gebrauch der Waffen zur Tötung und Verletzung anderer Menschen erlaubt wäre. Denn Aktien sind das gesetzlich erlaubte Mittel, kraft des damit verbundenen Eigentumsrechts, ständig andere Menschen für sich arbeiten zu lassen, den Gewinn alleine für sich, die Aktionäre, zu beanspruchen, die Arbeitenden selbst aber wie Sklaven mit Niedriglöhnen auszubeuten. Also wenn die Waffen in der Schublade bleiben, richtetn sie keinen Schaden an, die Aktie in… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . Hallo H. Ludwig, . Ich mag’ es ja, wenn Sie kämpferisch IHRE Ideen verteidigen – aber DAS mag ich genauso gern auch bei mir selber . . . . Bei mir ist es IMMER möglich, daß ICH auf dem Schlauch stehe – daß ich länger brauche & bessere Argumente – bis bei MIR der Groschen fällt . . . . Ich hab’ schon viel gelernt in meinem Leben – DAS waren immer sehr schmerzhafte Prozesse – denn es ging meistens gegen das AKADEMISCHE Geschwätz von zu Hause, von der Schule & von der Uni. . Und Aktien… Read more »

H. Ludwig
Gast
H. Ludwig

Hallo, Herr Möllmann, wenn Sie beide den Brunnen selber betreiben, zu einer Aktien-Gesellschaft machen und nur zwei Aktien ausgeben, die Sie selber behalten, ist das kein Problem. Wenn Sie aber noch mehr Aktien auflegen und verkaufen, weil Sie Geld brauchen, um notwendige Investitionen zu tätigen, sind Sie beide nicht mehr die alleinigen Eigentümer, sondern müssen das Eigentum an der Brunnen-AG mit allen Aktien-Besitzern teilen und damit auch den Gewinn, obwohl Sie beide alleine arbeiten und die anderen ihre Aktien nur in der Schublade haben, aber den gleichen Gewinnanteil einstecken. Nun können Sie als einzige Arbeiter sicher zusätzlich Lohn verlangen. Aber… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . DANKE Herr Ludwig für Ihre Antwort: . Ich halte Ihre Antwort fest – weil ich Ihnen soweit zu 100 Prozent folge – und sich daraus auch mindestens EIN (1) ECHTER Nutzen für die AKTIE ergibt, der ein echter Problem-LÖSER ist! . Und zwar immer DANN – WENN: . “…wenn Sie beide den Brunnen selber betreiben, zu einer Aktien-Gesellschaft machen und nur zwei Aktien ausgeben, die Sie selber behalten, ist das kein Problem.” . Jetzt bin ich mal frech und BEHAUPTE: . Nicht die AKTIE ist demnach das Problem – sondern die KRIMINELLEN, die mögliche Schwachstellen im System… Read more »

waltomax
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waltomax

Was war mal der Sinn von Aktien? Die Akquise von Kapital für gesunde Unternehmen mit einer gesunden Geschäftsidee. Gegenleistung: Eine faire Verzinsung der eingesetzten Kapitalien. An sich nichts Verwerfliches. Solange diese “Finanzwirtschaft” der Realwirtschaft untergeordnet blieb und die Bonität eines Unternehmes den Aktienpreis bestimmte. Spekulation? Auch o.k., aber in den Grenzen der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Inzwischen sind “Wertpapiere” aus dem Hause Dracula im geradezu irrwitziger Masse verkauft, die längst schon keinen realen Gegenwert besitzt. Das ist Betrug, auch wenn er nicht beim Namen genennt wird. Der Aktienmarkt ist absolut pervertiert und wird überwiegend von Gangstern beherrscht. Mein Tip: Verkloppen Sie… Read more »

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Ein Raumfahrzeug also…