Das Wochenende ist zum Lesen da!

Auch das gehoert zur Zeitungslektuere / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/zeitung-nachrichten-medien-brillen-412452/ Auch das gehoert zur Zeitungslektuere / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/zeitung-nachrichten-medien-brillen-412452/
Wer nicht immer nur auf Facebook oder Instagram unterwegs sein will, dem bieten Zeitschriften nicht nur einen guten Zeitvertreib. Sie informieren auch!

Ein Wochenende kann lang sein oder kurzweilig. Man kann es mit Sport verbringen, mit Gartenarbeit, oder man kann auch einfach nur faulenzen. Idealerweise tut man sowohl das eine, als auch das andere. So lässt sich etwa das Faulenzen wunderbar mit deiner unterhaltsamen Lektüre verbinden. Das muss nicht immer ein Buch sein, denn es gibt auch zahlreiche unterhaltsame und zugleich entspannende Pressepublikationen.

Das kann eine Wochenendpublikation sein, oder eine Zeitschrift, die aktuelle Themen aus Kultur und Gesellschaft aufgreift. So lässt sich etwa der Sonntagnachmittag wunderbar mit den Kolumnen und Gesellschaftsstücken im „Cicero“ verbringen. Das Heft versteht sich als „Magazin für politische Kultur“ und eröffnet die Lektüre mit einer Rubrik, die „Atticus“ überschrieben ist. Darunter folgt in der Regel ein Kommentar von Chefredakteur Christoph Schwennicke.

Titus Pomponius Atticus oder Atticus Finch?

In der Regel beginnt also der sonntägliche Zeitvertreib beim „Cicero“ damit, darüber zu rätseln, was oder wer nun genau mit „Atticus“ gemeint ist. War es der griechisch-römische Redner, Politiker und Mäzen Herodes? Oder ist vielleicht gar der von Gregory Peck glänzend gespielt Abgeordnete und Anwalt Atticus Finch in „Wer die Nachtigall stört“ gemeint? Wohl kaum, eher dürfte es sich um Titus Pomponius Atticus handeln, dem römischer Ritter, Freund und Briefpartner von Marcus Tullius Cicero. Aber Genaues weiß man nicht.

Jedenfalls räsoniert Schwennicke an diesem Platz über aktuelle politische Themen. In der jüngsten Ausgabe etwa befasste er sich mit dem Ansehender deutschen Politik im Ausland und zitierte den früheren italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi, der sagte, bei den anstehenden Parlamentswahlen hätten die Italiener keine deutschen Verhältnisse zu befürchten.

Immer wieder China

Wer es weniger mit Politik und Kultur hat, dem könnte das monatlich erscheinende DWN-Magazin zusagen. Dabei handelt es sich um den gedruckten Ableger der „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“, einer erfolgreichen Internetplattform. Anders als die Internetseite, widmet sich das Heft der breiten Aufarbeitung komplexer wirtschaftspolitischer Sachverhalte.

So behandelte etwa die April-Ausgabe aus dem Jahr 2015 intensiv Chinas wirtschaftliches Verhältnis mit der restlichen Welt. Durch das stete Auf und Ab der chinesischen Wirtschaft könne das expandierende Land entweder die USA bis zum Jahr 2030 als weltweit größte Wirtschaft ablösen oder die gesamte Weltwirtschaft in die Krise stürzen, hieße es dort. Der bisherige Erfolgsgarant Chinas sei eine gänzlich andere Strategie gewesen: Expansion und Gewinnung von Partnern auf wirtschaftlicher Ebene – ohne Kriegsführung. Die Investitionen in andere Weltmärkte führe allerdings vermehrt zu Engpässen auf dem heimischen Markt. Die Auswirkungen dessen seien weltweit spürbar.

Auch in ihrem aktuellen Heft greifen die deutschen Wirtschaftsnachrichten das Thema China wieder auf.“ China first? – Die neue Seidenstraße“, lautet der Titel und verspricht nicht nur für Wirtschaftsinteressierte eine spannende Wochenendlektüre.

Ihr Beitrag zur politischen Kultur!

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