So werden Verbraucher betrogen

Angriff auf die Verbraucher / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/zentrum-kunde-kundschaft-2064919/ Angriff auf die Verbraucher / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/zentrum-kunde-kundschaft-2064919/
Um die Rendite zu steigern, manipulieren Konzerne bewusst die Haltbarkeit ihrer Produkte. Das führt zu hohen Verbraucherkosten und gigantischem Wohlstandsmüll.

Jeder aufmerksame Konsument hat es schon bei Druckern, Waschmaschinen, Handys oder Trockenrasierern z. B. erlebt: Nicht selten werden Geräte kurz nach Ablauf der Garantiezeit defekt. Eine Reparatur lohnt sich oft nicht oder ist gar nicht erst möglich. Nicht wenige große Hersteller sorgen absichtlich dafür, dass die Lebenszeit ihrer Produkte begrenzt ist, damit wir Kunden schneller neue Geräte kaufen müssen und ihr Profit zusätzlich gesteigert wird. Es handelt sich inzwischen um ein Massenphänomen, durch das enorme Ressourcen unnötig verbraucht und sinnlose Müllberge produziert werden – auf Kosten der Verbraucher.

Christian Kreiß, Professor für Finanzierung und Wirtschaftspolitik an der Fachhochschule Aalen, hat sich diesem Phänomen der „geplanten Obsoleszenz“, wie es im Fachjargon auch genannt wird[1], gründlich gewidmet und seine Forschungsergebnisse in einem Buch zusammengetragen.[2] Darin macht er gleich zu Anfang darauf aufmerksam, dass eine Form des geplanten Verschleißes auch darin besteht, voll funktionsfähige Produkte durch ständig neue Modelle psychologisch altern zu lassen, um den Kunden zum vorzeitigen Kauf eines neuen Produktes zu bewegen. Oft werden beide Strategien im Zusammenwirken verfolgt.

Darwinistische Marketingstrategie gegen Henry Ford

Bewusst geplanter vorzeitiger Verschleiß ist in der Wirtschaft seit etwa 100 Jahren zu beobachten und hat in den USA seinen Ausgangspunkt genommen. Besonders eindrucksvoll und folgenreich zog er Anfang der 1920er Jahre in die US-Automobilindustrie ein.

„Henry Ford war ein unerschütterlicher Anhänger von Qualität und langer Haltbarkeit, ein überzeugter Techniker, für den die ´Integrität des Produkts` immer an erster Stelle kam. Alle Gedanken an Gewinn waren für ihn nebensächlich. Er wehrte sich vehement gegen alle Arten von Verkürzung der Lebenszeit oder vorzeitiger ´Veralterung` seiner Autos: ´Wir möchten gern eine Maschine bauen, die ewig dauert. … Wir wollen, dass der Kunde, der eins unserer Produkte ersteht, niemals ein zweites anzuschaffen braucht.`“[3] Damit war Ford lange außerordentlich erfolgreich. Sei Model T wurde 1921 über 15 Millionen Mal gebaut und hatte, als bereits über 55 Prozent aller US-Haushalte ein Auto hatten, einen Marktanteil von 61 Prozent.

Doch der Spitzenmanager von Fords Hauptkonkurrenten General Motors; Alfred Sloan, hatte am Massachusetts Institut of Technologie, Cambridge, Boston, entgegengesetzte Werte erlernt:

Neue Modelle, neue Technologien sollten im Wettbewerbsprozess, der darwinistisch gedacht war, vorhandene Produkte zum Veralten bringen, um einen Wettbewerbsvorteil und hohe Gewinne zu erzielen. So setzte GM bewusst auf Designe und schnelle Modezyklen – jedes Automodell wurde jedes Jahr geändert und leicht modernisiert. … Dabei wurde die Haltbarkeit der Automobile bewusst verkürzt.“[4]

Die darwinistische Marketingstrategie von GM erwies sich bald als extrem erfolgreich. Fords Marktanteil sank in wenigen Jahren von vorher über 60 Prozent auf 30 Prozent. 1927 musste Ford die Produktion des ´Model T` endgültig einstellen. Fahrzeugdesign und Marketing waren zum entscheidenden Verkaufsfaktor geworden.

„Dieses historische Beispiel zeigt beeindruckend, wie die Strategie, auf haltbare, qualitativ hochwertige, langlebige Produkte zu setzen, bei geschicktem Marketing und starkem Wettbewerb bestraft wird und wie die Einführung von weniger haltbaren, qualitativ minderwertigen Produkten, die durch schickes Design und viel Werbung vertrieben werden, die Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.“ (s. Anm. 4)   

 Das Glühbirnenkartell

In der Glühlampenindustrie kam es schon am 24.12.1924 (!) in Genf zu einer regelrechten Kartellabsprache zwischen den damaligen großen internationalen Herstellern (General Electric, Philips, Osram, Compagnie des Lampes usw.), die bis in die Gegenwart gewaltige Auswirkungen hat. Alle Firmen verpflichteten sich, die Lebensdauer der Glühbirnen von den etwa möglichen 2.500 Stunden Brenndauer auf 1.000 Stunden zu verringern. Auch die Preise legte man auf ein relativ hohes Niveau fest. Über Konventionalstrafen, die nach der Höhe der Brenndauer-Überschreitung gestaffelt waren, setzte man die Reduzierung durch. Der ökonomische Grund wurde von Philips in einem Schreiben vom 7.3.1928 selbst genannt:

Von einem kommerziellen Standpunkt aus betrachtet ist es von größter Wichtigkeit, die Brenndauer von 1.000 Stunden so wenig wie möglich zu überschreiten, da jede Überschreitung von nur 10 Stunden einen Verlust an Weltkontingent von plus/minus ein Prozent bedeutet oder etwa vier Millionen Stück. Technisch ist es möglich, eine durchschnittliche Lebensdauer von 1.000 Stunden bis auf wenige Prozent exakt zu erreichen, wenn man bei der Herstellung sorgfältig ist.“[5]

Das bedeutet, wie Christian Kreiß vorrechnet, dass ab Ende der 1920er Jahre etwa jährlich 400 bis 600 Millionen Glühbirnen zusätzlich und damit unnötig produziert wurden. „Aufgrund des weltweiten Wachstums dürfte die Zahl der unnötig produzierten Glühbirnen in den Jahrzehnten danach (bis heute) ein Vielfaches von 400 bis 600 Millionen Stück pro Jahr betragen haben.“[6]

Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass die Brenndauer vielfach auf weit unter 1.000 Stunden reduziert wurde. So betrug laut dem Phoebus-Kartellspezialisten Krajewski die Brenndauer 1998 durchschnittlich nur 750 Stunden.[6]

Noch heute wird auf den Verpackungen der neuen Glühlampenversion von den großen Herstellern als Referenzwert der Vergleich mit einer 1.000-stündigen Brenndauer einer früheren konventionellen Glühbirne gebraucht. „Die 1.000-Stunden-Vorgabe des Kartells von 1924 hat bis heute Realitäten geschaffen.“ (s. Anm. 6) 

Angesichts der ans Tageslicht gekommenen internen Akten werden inzwischen die Absprachen nicht mehr geleugnet, aber damit gerechtfertigt, es habe sich um einen sinnvollen Kompromiss zwischen Lebensdauer, Helligkeit und Stromverbrauch gehandelt, der durchaus auch zugunsten der Verbraucher gewesen sei (vgl. Wikipedia). Christian Kreiß hält das zu Recht für unglaubwürdig. Denn wozu erfolgten schon bei geringen Überschreitungen Strafzahlungen? Wenn das Argument stimmte, hätte man ja Glühlampen mit unterschiedlichen Schwerpunkten anbieten können.

Qualitätsschwindel bei Konsumgütern

Jeder kennt die Leiden der Frauen mit den Nylonstrümpfen und Strumpfhosen, bei denen nicht selten plötzlich Laufmaschen entstehen, die noch relativ neue Strümpfe unbrauchbar machen. Bereits in den 1940er-Jahren verkürzte der Konzern DuPont die Haltbarkeit der von ihm erfundenen Nylon-Damenstrümpfe. Man reduzierte die Menge der chemischen Zusatzstoffe, die z. B. das Nylon gegen das UV-Licht der Sonne stabilisieren, so dass die Fäden wesentlich leichter reißen. Diese geplante Qualitätsverschlechterung wurde geringfügig begonnen und nur langsam und allmählich gesteigert, damit sie mit Rücksicht auf den Unternehmensruf möglichst lange verdeckt und damit unter der Wahrnehmungsschwelle der Käufer blieb.[7]

Was so bei DuPont begann, ist heute nicht nur in der Textil-, sondern auch in der Schuhbranche offenbar bei einer Vielzahl von Produkten Standard geworden. So wird bei Hosen oder Pullovern anstatt langfaseriger oft kurfaserige Baumwolle verwendet, wodurch sie schneller durchscheuern und früher altern. Schuhsohlen werden nicht selten aus minderwertigem Kunststoff hergestellt, der sich schneller abreibt. Hinzu kommt, dass in vielen Fällen die Sohlen so eingearbeitet sind – wie ich aus eigener Erfahrung weiß – dass eine Neubesohlung nicht möglich ist. Davor ist man auch bei teuren Markenschuhen nicht unbedingt geschützt.

Eine häufige Methode bei Handys und insbesondere Elektrorasierern ist, dass Akkus mit begrenzter Lebensdauer eingebaut werden, aber nicht ausgetauscht werden können, weil sie fest verklebt sind oder das Gehäuse sich wegen Verklebung oder Spezialschrauben nicht öffnen lässt. Damit bestimmt die kurze Lebensdauer des Akkus die des sonst noch intakten Gerätes. Apple hatte es deswegen 2003 in den USA mit einer Sammelklage geschädigter Käufer des „iPods“ zu tun und verpflichtete sich in einer außergerichtlichen Einigung zu einem kostenfreien Austauschservice – ein implizites Eingeständnis von geplantem Verschleiß.

Doch Apple wendet laut der IT-Zeitschrift „CHIP“ in den neueren Produkten andere Methoden an, um die Kunden möglichst schnell, das heißt unökonomisch früh, zum Neukauf zu zwingen. „Neue Software wird schlecht kompatibel gestaltet, damit die Geräte von der Softwareseite her künstlich vorzeitig veralten. … Der Produzent ist aufgrund seiner überlegenen Produktkenntnis dem Verbraucher immer überlegen.“[8]

Eine weitere Spielart, Reparaturen zu erschweren, besteht darin, sie unverhältnismäßig zu verteuern. So schrieb die Stiftung Warentest im September 2013:

Ab 762 Euro ist die Bosch Waschmaschine ,WAS28440′ im Internet erhältlich. Geht nach der Gewährleistung der Motor kaputt, bietet Bosch den Austausch zum Festpreis von 299 Euro an. Fallen mehrere Bauteile aus, können die Reparaturkosten den Gerätepreis übersteigen. Da erscheint vielen Verbrauchern ein Neukauf sinnvoller.“[9]

Häufig werden Ersatzteile auch dadurch bewusst verteuert, dass einzelne defekte Teile nur zusammen mit ganzen Bauteilgruppen gekauft werden können. So kann man bei manchen Waschmaschinen einen defekten Türgriff (ca. 8 €) nicht separat ersetzen, sondern muss die ganze Tür (ca. 110 €) neu kaufen. Bei Autos werden häufig Leuchtsysteme montiert, bei denen nicht mehr einzelne Glühbirnen gewechselt, sondern nur die gesamte Leuchtkomponente ausgetauscht werden kann, zu erheblich höheren Kosten.

Viele Drucker haben Zähler eingebaut oder sind so konstruiert, dass sie nach einer vorgegebenen  Zahl von beispielsweise 15.000 Druckvorgängen ihre Arbeit einstellen, obwohl sie noch problemlos bis zu 30.000 Mal oder mehr drucken könnten. Solche Drucker sind offenbar derart häufig, dass Christian Kreiß sie als regelrechte Klassiker des geplanten Verschleißes bezeichnet.

„Interessant ist angesichts der Flut der nachgewiesenen Fälle, dass sich bis jetzt aus Marketing- und Imagegründen nicht einmal eine zumindest dem Anschein nach geänderte Produktstrategie der Hersteller abzeichnet. Das ist ein Hinweis darauf, wie fest verankert diese Absatzpraktiken sind und wie sicher sich die Hersteller dabei im Sattel fühlen.“[10]

Darüber hinaus gibt es zahllose Beschwerden über Toaster, Küchenmaschinen, Fernseher, Fotoapparate, DVD-Rekorder, elektrische Zahnbürsten und Bügeleisen beispielsweise, dass sie kurz nach Ablauf der Gewährleistungsfrist kaputtgehen. Die Liste könnte noch beliebig verlängert werden.

Irreführung der Kunden

Starker ökonomischer Anreiz zu geplantem Verschleiß entsteht bei den Herstellern in den heute zumeist gesättigten bzw. sehr wettbewerbsintensiven Märkten, in denen es daher leicht zu Überkapazitäten kommt. „Solange die Nachfrage munter wächst und die Produktion kaum Schritt halten kann, ist die gewollte Verkürzung der Haltbarkeit zur Renditeerhöhung aus ökonomischer Sicht nicht nötig.“[11] Doch wenn, wie bei den meisten etablierten Produkten, kaum neue Käufer hinzukommen können, ist Wachstum nur dadurch möglich, dass die bisherige Haltbarkeit verkürzt und der Verbraucher so früher zum Neukauf gezwungen wird.

In der US-Automobilindustrie z.B. war bereits in den 1950er-Jahren der Markt gesättigt, und es bestanden hohe Überkapazitäten. Das trieb die Hersteller in dem hoch wettbewerbsintensiven US-Automarkt „geradezu zu einem Wettlauf um immer kürzer haltende Fahrzeuge und insbesondere Fahrzeugteile. So wurden etwa Karosserien, Reifen Auspuff usw. bewusst immer weniger haltbar konstruiert.“[12] In Europa dagegen herrschte in der gleichen Zeit Nachkriegsaufschwung. Die Nachfrage nach Autos wuchs sprunghaft, die Autobauer kamen nicht nach, so dass Wartefristen bis zu 18 Monaten bestanden. Zur Haltbarkeitsverkürzung bestand kein Anlass.

Um den geplanten Verschleiß möglichst unbemerkt durchführen zu können und das Abwandern der Kunden zu vermeiden, verbreiten die Hersteller einen Schleier der Intransparenz. Natürlich werden über die Dauer der Haltbarkeit keine Angaben gemacht. Im Grunde bräuchte aber der Verbraucher eine Gesamtkostenberechnung, die sich über die gesamte zu erwartende Nutzungsdauer erstreckt. Er bräuchte Angaben über die Haltbarkeitsdauer, Reparierbarkeit, das Vorhandensein von Ersatzteilen, und er muss die Folgekosten wie die der Wartung, der Reparatur und die der Ersatzteile kennen. Praktisch alle wichtigen Informationen über die Zeit nach dem Kauf der Produkte liegen dem Kunden in der Regel zum Zeitpunkt des Kaufs nicht vor. Und ein Abwandern zur Konkurrenz hilft nicht, weil ihn dort die gleiche Intransparenz erwartet.

Andererseits werden die Verbraucher mit einer verwirrenden Fülle von nichtssagenden Informationen überschüttet. Sie gehen insbesondere von der Werbung aus, deren Ziel in der Regel nicht wirkliche Information über nutzerrelevante Fakten, sondern Desinformation ist. Sie soll den Verbraucher nicht von der Qualität des Produktes überzeugen, sondern ihn mit allen möglichen unterschwellig erzeugten Emotionen zum Kauf verführen und überwältigen.

Gravierender Kaufkraftentzug

Christian Kreiß hat in einer etwas groben Berechnung versucht, die durch den geplanten Verschleiß für die Verbraucher entstehenden zusätzlichen Kosten zu ermitteln. Dazu hat er nach der Erfahrung eine Produktgruppe mit 50-prozentiger und eine andere mit 25-prozentiger Lebensdauerverkürzung gebildet und deren zusätzliche Ausgaben für die Verbraucher zu den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte in Beziehung gesetzt. Danach müssen die Verbraucher für diese Produkte ca. 106,5 Milliarden Euro im Jahr unnötig mehr ausgeben. Bezogen auf die 1.442 Milliarden Euro Gesamtausgaben für den Konsum aller privaten Haushalte pro Jahr entspricht dies gut 7 Prozent Kaufkraftentzug.

„Bezogen auf die etwa 80 Millionen Einwohner in Deutschland entspricht dies 1.325 Euro pro Kopf und Jahr, vom Säugling bis zum Greis. Also jedem Einwohner werden pro Monat derzeit über 110 Euro durch geplanten Verschleiß entzogen.[13]

 Auf der anderen Seite bedeutet die künstliche Verkürzung der Produktlebensdauer, dass für das Güterangebot mehr gearbeitet werden muss. Würde die geplante Obsoleszenz abgestellt, müsste in Deutschland 7 Prozent weniger gearbeitet werden. 7 Prozent weniger als die derzeitige durchschnittliche Arbeitszeit der Vollbeschäftigten von 1.650 Stunden jährlich würde bedeuten, dass die Wochenarbeitszeit von etwa 38 auf gut 35 Wochenstunden gesenkt werden könnte; oder jeder Vollbeschäftigte könnte 14 Arbeitstage zusätzlichen bezahlten Urlaub nehmen.

Alternativ könnten 106 Milliarden Euro Kaufkraft jährlich in den Händen der deutschen Kunden freigesetzt werden, das entspricht 110 Euro zusätzliches Einkommen pro Einwohner (!) im Monat.

Zum Vergleich: 106 Milliarden jährlich sind mehr als die gesamten Ausgaben der Haushalte für Energie, die 98 Milliarden betragen oder gut drei Viertel der 130 Milliarden Euro für Nahrungsmittel und beinahe doppelt so viel wie die gesamten Ausgaben für Kraftstoffe (56 Milliarden).“[14]

Geplanter Verschleiß schadet auch durch unnötig verbrauchte Ressourcen und steigende Müllberge der Umwelt. Es werden etwa 9,6 Millionen Tonnen zusätzlichen Müll verursacht, was 120 Kilo pro Kopf und Jahr entspricht. Nach Berechnungen von Christian Kreiß arbeiteten 2011 von insgesamt 70 Abfallverbrennungsanlagen etwa fünf allein für geplanten Verschleiß.

Davon abgesehen hat volkswirtschaftlich „geplante Obsoleszenz eine ähnliche Wirkung wie Löcher graben und wieder zuschaufeln. Sie fördert kurzfristig die Konjunktur, ist ein Strohfeuer, trägt aber nicht zu realem Wirtschaftswachstum bei. Sie ist eine ökonomisch völlig unsinnige Beschäftigungstherapie, die Arbeitskraft, Fleiß, Intelligenz und Ressourcen nutzlos verschwendet und die gesamtwirtschaftliche Produktivität künstlich reduziert. … Nimmt unnötige Arbeit zu, so sinkt die gesamtwirtschaftliche Produktivität. Das hat gravierende realwirtschaftliche Konsequenzen. Menschen die unnötige Arbeit verrichten, müssen essen, sich kleiden, wohnen usw. Das heißt, je mehr Menschen unnötig arbeiten, desto mehr müssen die übrigen Menschen arbeiten. Diejenigen Menschen, die sinnvolle Arbeit verrichten, müssen diejenigen Menschen, die unnötig arbeiten, mitversorgen. Nimmt unnötige Arbeit zu, verteuern sich also die lebensnotwendigen Dinge.“[15]

Verschleiß und Renditeerwartungen

Hauptursache für den geplanten Verschleiß ist das im kapitalistischen Wirtschaftssystem fest verankerte Ziel, möglichst hohe Profite zu machen. Diese zentrale Gewinnorientierung ist besonders stark in den Großkonzernen ausgeprägt. Gerade börsennotierte Aktiengesellschaften unterliegen enorm hohen Renditeerwartungen der Eigentümer und der hinter diesen stehenden Kapitalmärkten. Die Unternehmensführungen sind ständig unter Druck, über mehr oder weniger lautere Maßnahmen nachzudenken, die den Gewinn erhöhen.

Die Internationalisierung der Kapitalmärkte hat seit den 1990er Jahren den Siegeszug des aus den USA stammenden Shareholder-Value-Konzepts gebracht, wonach die Unternehmensleitung im Interesse der Anteilseigner, der Aktionäre, zu handeln und die Steigerung des langfristigen Unternehmenswertes durch Gewinnmaximierung und Erhöhung der Eigenkapitalrendite zu verfolgen hat. Dieser immer mehr gestiegene Druck auf die Unternehmensleitung, die Rendite ständig zu erhöhen, hat die Verbreitung von geplantem Verschleiß stark begünstigt.

„Daher wurden praktisch alle in der jüngeren Geschichte aufgedeckten prominenten Fälle von vorsätzlich geplantem Verschleiß von Großkonzernen begangen.“ [16]

 Deshalb warnt Christian Kreiß vor Pauschalierungen und weist darauf hin, dass „es auch heute noch immer eine Fülle von inhabergeführten, mittelständischen, wenig gewinnorientierten Unternehmen (gibt), die nach wie vor tadellose, lang haltende Produkte herstellen. Von daher wäre es unfair, alle Produzenten pauschal geplanter Obsoleszenz zu verdächtigen.“ [17]

Das ist sicher richtig. Man darf aber nicht übersehen, dass dieses Verhalten der vom Eigentümer selbst geführten Unternehmen von ihrer Persönlichkeit und ihrer menschlichen Nähe zu den Kunden abhängt. Das kapitalistische System gibt auch ihnen die Möglichkeit dazu, und es sind sicher nicht alle in jeder Lage gegen die Versuchungen immun.

Zu Recht sieht Christian Kreiß auch die unbegrenzte Eigentumsanhäufung und den Zinseszins als die eingebauten Schwachstellen der Wirtschaftsordnung, die über die Exponentialfunktion zu ständigem Wirtschaftswachstum zwingen und dadurch die Unternehmen zu geplantem Verschleiß drängen, „weil die (in den Händen relativ weniger) überreichlich zur Verfügung stehenden´vagabundierenden` Geld- bzw. Kapitalmittel investiert werden müssen. Da andererseits wegen der zunehmenden Ungleichverteilung die Masseneinkommen und damit die Massennachfrage nicht Schritt hielten …, herrscht ständig eine Tendenz zu Überkapazitäten. Diese … führen dazu, dass renditemaximierende Großunternehmen nach immer neuen Absatzwegen suchen müssen, um die verkaufte Menge zu erhöhen, um die Gewinne aufrecht zu erhalten oder zu steigern. Geplanter Verschleiß ist eine probate Möglichkeit.“[18]  

Selbstsüchtige Motivation

Doch man muss ja noch tiefer gehend fragen, woraus denn die unbegrenzte Eigentumsanhäufung hervorgeht: aus dem mit dem heutigen privaten Eigentumsrecht verbundenen alleinigen Rechtsanspruch des Unternehmen-Eigentümers auf den Gewinn in seine private Tasche. Ein Wirtschaftsunternehmen dient aber nicht dem privaten Konsum, sondern der Bedürfnisbefriedigung vieler Menschen, den im Betrieb selbst Tätigen und den Verbrauchern. Die Leistungen des Unternehmens können auch nur durch das Zusammenwirken vieler Menschen, ja der ganzen Gesellschaft, insbesondere des Bildungs- und Ausbildungssystems zustande kommen. Der Gewinn ist daher auch nicht allein das Verdienst eines einzelnen Unternehmensleiters, erst recht nicht der im Unternehmen überhaupt nicht tätigen Aktionäre.

Seine Ableitung in private Taschen ist ungerechtfertigtes leistungsloses Einkommen, de facto Okkupation, Raub, und dessen gesetzliche Legitimierung setzt in Wahrheit kein Recht, sondern Unrecht im Schleier eines die soziale Wirklichkeit nicht fassenden allgemeinen Eigentumsbegriffs, der vom Gesetzgeber in Bezug auf ein Wirtschaftsunternehmen sozial gebunden differenziert werden müsste.[19] Der über ein angemessenes Einkommen des tätigen Eigentümers hinausgehender Anspruch auf den Gewinn ist sozial nicht zu rechtfertigen.

Damit entfällt die selbstsüchtige Motivation auf den privaten Profit und seine unaufhörliche Maximierung, und an seine Stelle kann das ursprüngliche Ziel alles Wirtschaftens treten, die Befriedigung der realen Bedürfnisse der Menschen. In der kapitalistischen Wirtschaftsordnung haben sich die Produktionsentscheidungen verselbständigt und von den Grundbedürfnissen der Menschen losgelöst. „Die Wirtschaft selbst – das heißt Geld- oder Profitinteresse – entscheidet darüber, was die Menschen kaufen und wollen sollen, und drückt diese Meinung mit großem Ressourceneinsatz und Heeren von Marketing- und Vertriebsmitarbeitern in den Markt.“[20]

Es ist höchste Zeit für eine grundlegende Änderung.

 

Anmerkungen

[1] Von lateinisch obsolescere: sich abnutzen, alt werden, an Wert verlieren, aus der Mode kommen

[2] Christian Kreiß: Geplanter Verschleiß, Berlin 2014

[3] Christian Kreiß a.a.O., S. 16

[4] a.a.O., S. 17

[5] Zitiert nach Kreiß a.a.O., S. 37, 38

[6] Christian Kreiß a.a.O., S. 38

[7] a.a.O., S. 40 

[8] a.a.O., S. 41, 42

[9] Zitiert nach Christian Kreiß a.a.O., S. 47

[10] Christian Kreiß a.a.O. S. 42

[11] a.a.O., S. 21

[12] a.a.O., S. 21, 22

[13] a.a.O., S. 115, 116

[14] a.a.O., S. 116

[15] a.a.O., S. 121, 122

[16] a.a.O., S. 24

[17] a.a.O., S. 25

[18] a.a.O., S. 132

[19] Vergl. dazu GEOLITICO: Die Ungezügelte Macht des Kapitals

[20] Christian Kreiß a.a.O., S. 93

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Rainer
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Nachdem mein 2 Jahre alter Epson Drucker die originalen Patronen verweigerte, habe ich ihn auf den Müll geworfen und einen 20 Jahre alten HP Officejet reaktiviert. Dank Windows 98 in einer virtuellen Maschine funktioniert das einwandfrei.

Entrakko
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Entrakko

Leider scheitern naturrichtige Maximen immer wieder am Menschen selbst. Ich habe ein Wirtschaftsstudium absolviert und es ging mir schon damals auf den S..k (ja, ich muss es so ausdrücken!), wie alles permanent auf stetiges Wachstum gerichtet wird. Meine Einwände, doch ein stabiles, dauerhaftes Gleichgewicht auf hohem Niveau anzustreben, wurden belächelt. Dabei weiß doch jeder, wie schwer schon allein das ist, ein (sehr) gutes Niveau zu halten. Ein solcher Zustand sollte auch zufrieden / glücklich machen! Aber alles falsch. Der Mensch ist und bleibt käuflich, da Opportunismus überwiegt. Moral, Ethik, Gewissen spielen keine Rolle, ebensowenig wie LOGIK! Wenn ich mich umschaue,… Read more »

ioeides
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ioeides

Wer immer das verfasst hat, hat keine Ahnung, wie die Realität aussieht. Wenn Aldi/Lidl etc. einen Toaster für 19,95 € anbieten will, dann bedeutet das, dass die Herstellkosten in China abzüglich Marge für Aldi,Werbung, Transport, Provision für Zwischenhändler, GS-Prüfzeichen etc. maximal 5 bis 10 Euro betragen dürfen, womit dann vom chinesischen Hersteller die vorgegebenen Mindest-Eigenschaften realisiert werden müssen. Das Produkt hält dann so lange, bis irgendeine der billig eingekauften Schlüsselkomponenten ausfällt. Das weiß aber auch jeder einigermaßen informierte Kunde eines Billigproduktes. Das heißt aber: Die Lebensdauer ist praktisch IMMER eine Funktion der Qualität der verbauten Komponenten, also primär von deren… Read more »

Libelle
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Libelle

Super Artikel.
Diese Zustände dürften sich dann eher noch verschlimmern, wenn die Freihandelsabkommen wie TTIP den Großkonzernen noch mehr politische Macht in die Hände gibt.

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . Herbert Ludwig zitiert Christian Kreiß: . „Interessant ist angesichts der Flut der nachgewiesenen Fälle, dass sich bis jetzt aus Marketing- und Imagegründen nicht einmal eine zumindest dem Anschein nach geänderte Produktstrategie der Hersteller abzeichnet. Das ist ein Hinweis darauf, wie fest verankert diese Absatzpraktiken sind und wie sicher sich die Hersteller dabei im Sattel fühlen.“ . HIER möchte ich gern WIDERSPRUCH einlegen: . Bereits im Jahre 1985 – also bereits vor 33 Jahren – erfand AUDI die vollverzinkte Karosserie, seitdem stirbt kein AUDI mehr den für Autos üblichen Rost-Tod. . Diese weltweit einmalige Qualitäts-Offensive mit 10 Jahren… Read more »

Hausfrau
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Hausfrau

Schon 1951, als Komödie verpackt, wurde das Thema amüsant dargestellt: “Der Mann im weißen Anzug” mit Alec Guinness: “Der junge Chemiker Sidney Stratton, Angestellter in der Textilfabrik von Mr. Birnley, ist äußerst beharrlich bei der Umsetzung einer fixen Idee: Er will die absolut reißfeste Kunstfaser entwickeln, die darüber hinaus auch noch schmutzabweisend ist. Eines Tages gelingt ihm der Coup – und niemand ist davon begeistert: Die Fabrikarbeiter, die die Faser herstellen, können seiner Erfindung rein gar nichts abgewinnen, denn nun müssen sie um ihre Arbeitsplätze bangen, da es bald kaum mehr Bedarf für neu produzierte Stoffe gibt. Und auch die… Read more »

Inbrevi
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Inbrevi

>>So werden Verbraucher betrogen<< titelt Herbert Ludwig seinen Beitrg. Doch fördert der Käufer /Verbraucher das wohl bekannte gewinnmaximierende Verhalten der überwiegend großen Wirtschaftkonzerne durch sein (Kauf-)verhalten zu großen Teilen nicht selbst? Sehen Sie in die Einkaufswagen in den Supermärkten: Masse statt gesund und Klasse.Wie ist es z.B. rational erklärbar,wenn hunderte von Menschen nächtelang vor den Türen der Elektroniktempel ausharren und dem Öffnen der Türen entgegen fiebern um den neuesten Schrei eines vorher monatelang beworbenen Artikel zu erwerben. Daß Produzenten und Hersteller alle Tricks anwenden und Register ziehen um solche Deppen zu befriedigen ist in hohem Maße zu kritisieren, dennoch wohl… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Inbrevi Zitat: “fördert der Käufer /Verbraucher das wohl bekannte gewinnmaximierende Verhalten der überwiegend großen Wirtschaftskonzerne durch sein (Kauf-)verhalten zu großen Teilen nicht selbst?” Im Sinne der Ursache- / Wirkungs-Kette beschreiben Sie damit aber nur eine Wirkung. Das Verhalten der Menschen muss ja irgendwo herkommen. Jeder Mensch, gleich welcher Ethnie, Herkunft, Hautfarbe oder Kultur, hat zunächst angeborene Triebe: Die wichtigsten sind Sexualtrieb und Überlebenstrieb. Die vielen Facetten des Überlebenstriebs werden nicht etwa in einer Überflussgesellschaft abgeschaltet, sondern bedienen sich zusätzlich neuer Wege, die in unserer “modernen” Gesellschaft von Cliquen wissenschaftlich fundiert lanciert werden. Nicht mehr der Kampf um´s Wasser oder der… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl

Jeder Mensch, gleich welcher Ethnie, Herkunft, Hautfarbe oder Kultur, hat zunächst angeborene Triebe: Die wichtigsten sind Sexualtrieb und Überlebenstrieb.

Ist diese nette Freudsche Ansicht nicht schon seit einiger Zeit Vergangenheit und wurde durch die Entdeckung der neurobiologischen Motivationssysteme ((Botenstoffe und Spiegelneuronen) ersetzt.?

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: . “Diese beiden Schalter (Überlebens- und Sexualtrieb)…” . … sind in Wahrheit nur EIN Antrieb – nämlich der “DRANG zum ÜBERLEBEN” – der ALLEM Leben auf diesem Planeten innewohnt, also nicht nur Menschen, sondern auch Tieren & Pflanzen gleichermaßen! . Als “Schalter” im Sinne von ein- und ausschalten – könnte man Medikamente & andere Drogen bezeichnen – die diesen “DRANG zum ÜBERLEBEN” verstärken sollen, wie zum Beispiel “Pervitin”, “Kokain” & “Viagra” – oder auf der anderen Seite zum Beispiel “Morphium”, mit dem Ärzte weltweit Schmerzen bekämpfen, bis hin zum heimlich praktizierten & akzeptierten… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Die genauen Details – WIE & WARUM gerade die professionell & GEHEIM eingefädelte VERWIRRUNG bezüglich der Sexualität genau den Teil der Menschheit in echte Gefahr bringen SOLL, den sie “GOJIM” nennen, also als “VIEH” bezeichnen – DAS entnehmen sie bitte den 120 Jahre alten & Gerichts-bestätigten Protokollen der “Weisen von ZION”, die ja extrem erfolgreich ihre ganz eigenen GEHEIMEN Ziele mit derart perfider, professionell eingefädelter VERWIRRUNG verfolgen . . . !
.
http://kath-zdw.ch/maria/texte/24.protokolle.html

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@KBM

Zitat:
“Die genauen Details – WIE & WARUM …..entnehmen Sie…”

Zu den Protokollen sollte man fairerweise mindestens die Gutachten, die das Berner Gericht seinerzeit (1933) anforderte lesen, um Wahrheiten und Lüge besser bewerten zu können:

https://archive.org/details/FleischhauerUlrich-Gerichts-gutachtenZumBernerProzess-DieEchten

Ich enthalte mich der Stimme hinsichtlich der Echtheit der Protokolle, weil ich der Idee folge, dass sie einer zionistischen Rede vor Publikum entstammen und unvollständig sind und teilweise nachträglich ergänzt wurden.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . In dieser perversen Welt – gibt es KEIN noch so verrücktes, abstruses “Gutachten” – was Sie gegen harte Dollars nicht kaufen können! . Es gibt HOCHINTELLIGENTE Psychopathen – die produzieren regierungs-amtlichen MASSEN-MORD – und genauso gibt es HOCHINTELLIGENTE Psychopathen – die erstellen sogenannte “Gutachten” über längst verstorbene Personen OHNE diesen Menschen jemals begegbenet zu sein . . . . Allerdings nur, wenn dabei ordentlich Mammon hersusspringt – einen Menschen posthum und OHNE Untersuchung für angeblich “dement” zu erklären – aus der KRIMINELLEN MOTIVATION, sein völlig legales & korrektes Testament NACH seinem Tode auf den Kopf zu stellen… Read more »

firenzass
Gast
firenzass

Vorwürfe antidemokratischer Tendenzen Der Vorwurf, Scientology sei eine totalitäre Ideologie mit antidemokratischer Stoßrichtung, wird von zahlreichen Gegnern Scientologys im deutschsprachigen Raum geteilt,[169] darunter zum Beispiel das Schweizer Justizdepartement.[170] Dabei rückt unter anderem die Rehabilitation Project Force ins Zentrum der Kritik. Günther Beckstein sieht in den Lagern des Projekts „KZ-ähnliche Zustände“;[171] eine von der Stadt Hamburg herausgegebene Broschüre vergleicht sie mit „Gulags“.[172] Es würden, so Stephen A. Kent, dort „fast mit Sicherheit die Artikel 9 und 10 der Erklärung der Menschenrechte“ verletzt.[173] Kent kritisiert dabei insbesondere auch, dass Scientologen, die die Rehabilitation Project Force verlassen wollen, oft mit Schulden im fünfstelligen… Read more »

Hausfrau
Gast
Hausfrau

Ähnlickeiten mit den Zuständen in der BRD sind sicher rein zufällig 🙂

Anicea
Gast
Anicea

Es ist gaaaanz anders, liebe @ Hausfrau!

“Nach überwiegender Meinung in der deutsche Rechtswissenschaft verfolgt Scientology vermutlich grundgesetzwidrige Ziele.”

Scientology verfolgt *vermutlich* grundgesetzwidrige Ziele.
Was wir heute haben verfolgt sie ganz sicher. lol

firenzass
Gast
firenzass

Scientology, hm? Werden die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet?

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Scientology wird von ALLEN Kriminellen dieser Welt mit Argwohn beobachtet – denn die REGIERUNGS-GANGSTER der CIA und des MOSSAD waren die ersten – die in PANIK verfielen, über die überaus FÄHIGE & FRIEDLICHE Konkurrenz der “SCIENCE of LOGOS”, die so auf höchst demokratische Art & Weise in den 50’ern, 60’ern und 70’er Jahren des letzten Jahrhunderts zur BELIEBTESTEN & am schnellsten wachsenden Religion dieser Erde wurde! . DARUM unterwanderten die GEHEIMEN Regierungs-Terroristen der CIA, des MOSSAD, des britischen Mi5 und des französischen DSGS diese friedliche Kirche, um sie im krassen GEGENSATZ zur angeblichen Religions-Freiheit & entgegen den… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@KBM

Zitat:
“Als „Schalter“ im Sinne von ein- und ausschalten – könnte man Medikamente & andere Drogen bezeichnen – die diesen „DRANG zum ÜBERLEBEN“ verstärken sollen, wie zum Beispiel……”

Danke. Ihre weitergehenden Ausführungen schließen prinzipiell meine vorherigen nicht aus. Die benutzten Methoden sind dabei mannigfach und gehen weit über die Verwendung von Medikamenten und Drogen hinaus.

Wir ALLE haben, und das gilt auch für die Protagonisten denen wir gegenüberstehen, DEN FADEN, DEN KOMPASS verloren und irren in einer mehr denn je unverstandenen Welt umher. Hauptursache ist unser Blick auf den materiellen Wohlstand, der keinen Platz mehr für Geist und Seele lässt.

Zitrone
Gast
Zitrone

Möchte diesem ausgezeichneten Artikel ein Video anhängen, welches in grausamen Bildern, der weltweiten Wegwerfgesellschaft die Maske vom Gesicht reist. https://www.youtube.com/watch?v=dAL9Xvrg3hI Wer an hochwertigen Produkten interessiert ist, die gut funktionieren, lange halten und die sich reparieren lassen, kann im Netz nach dem “Warenhaus der guten Dinge” Ausschau halten. – An einem mind. 25 Jahre alten Pullover aus Merinowolle, den ich damals in einem größeren Geschäft für DOB kaufte, habe ich immer noch meine Freude. Dieser Pullover sieht nach so langer Zeit noch aus wie neu, ist nicht kaputtzukriegen, sehr oft getragen, gewaschen, um die Hüften oder den Hals gebunden. Es ist… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Zitrone Zitat: “…..wenn nur diese elende Gier, nach immer mehr Gewinn für eine kleine Gruppe von Menschen, nicht vorhanden wäre.” Ich denke, dass das zu einfach ist. Die “Gier” von der Sie sprechen, betrifft bei weitem nicht nur “eine kleine Gruppe von Menschen”; sie ist der Ausdruck einer systemischen Umerziehung weiter Teile der Bevölkerungen, die nicht nur von einer kleinen geldgierigen Clique initiiert wurde, sondern eine gewisse Eigendynamik entwickelt, weil der Mensch auf der Grundlage seiner Urtriebe emotionale Handlungsmuster zeigt, die man – einmal verstanden – für eigene Zwecke lancieren kann. Sie können sich heute auf einen Marktplatz stellen und… Read more »

Greenhoop
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Greenhoop

Hallo @hubi, … Sie können sich heute auf einen Marktplatz stellen und den Menschen die Wahrheit und die auch für sie negativen Konsequenzen ihres Konsumverhaltens beweisen. Würden Morgen alle Manipulierenden verschwinden, kämen Übermorgen neue, solange die Ursache nicht verstanden wird. …genau diese von Ihnen genannten Punkte lassen sich bei einer Weltbevölkerung von 7,5 milliarden Menschen gar nicht mehr friedlich lösen, hierzu müssten sich letztendlich die wohlhabenden Länder von ihrem Reichtum trennen, ihre Bürger enteignen oder über viele Jahre umerziehen, den Materialismusgedanken entwerten/beenden und neue Menschen erschaffen. Allein diese Prämisse wird sich niemals schaffen lassen, denn was wir in Europa und… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo Greenhoop, Zitat: “Aus meiner Sicht würde dies nur funktionieren, wenn die Bevölkerungszahl dramatisch reduziert und sich diese auf kleinere Einheiten aufgeteilt würde.” M.E. bedarf es keiner Bevölkerungsreduktion, sondern zunächst nur des Verstehens der Zusammenhänge, die dann gewissermaßen automatisch zur Erkenntnis einer Dezentralisierung führen würde. Die Population würde sich in einer Gesellschaft des “Verstehens” ebenfalls automatisch den natürlichen Gegebenheiten anpassen. So wie wir automatisch eine Art globales Bewusstsein entwickeln würden, was mit der Globalisierung soviel zu tun hat, wie man Eisbären in der Sahara findet. Zitat: “Es muss also unbedingt ein Neuanfang stattfinden, einer ohne den niemals enden wollenden Konsumdrang,… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl denn der Trieb ist immer stärker als die Vernunft….. / … seiner wichtigsten Triebe nicht mehr in der Lage ist, den Sinn seiner Existenz zu hinterfragen, sodass er, egal ob III.Welt oder Industriegesellschaft, zu einem „Schaf“ verkommen ist Sie reden vom Menschen wie wenn dieser ein Tier wäre…. denn Sie reden von Naturtrieb, sprich erbkoordiniertes Verhalten oder auch Instinkt genannt. Zählen Sie sich eigentlich auch dazu…. zu diesen Tieren? Glauben Sie diese Freudsche Triebtheorie tatsächlich.. oder bedient Sie sich dieser lediglich, für andere diffuse Ziele. Wie auch immer….. der Mensch ist nicht Trieb gesteuert. Dieser freudsche Pansexuelle Quatsch ist… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@dragaoNordestino

“Wie auch immer….. der Mensch ist nicht Trieb
gesteuert.”

Ach so, verspüren Sie denn keine Lust oder Unlust?

Sogar die Pflanze ist durch ihren Trieb gesteuert, den
Wachstumstrieb. Vielleicht werfen Sie im Frühjahr mal
einen Blick auf einen Strauch oder Baum der gerade
seinem Trieb nachgeht.

Es handelt sich dabei um kleine grüne Spitzen, die an
jedem Ast austreiben.

Santiago
Gast
Santiago

“Wie auch immer….. der Mensch ist nicht Trieb gesteuert. Dieser freudsche Pansexuelle Quatsch ist schon lange widerlegt.”

Und wie erklären Sie sich Ihren Drang, permanent Ihren substanzlosen Sermon hier abzuliefern und darüber hinaus geradezu manisch einen Foristen zu verfolgen?

Zum Schießen 😂

dragaoNordestino
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@Santiago Und wie erklären Sie sich Ihren Drang, permanent Ihren substanzlosen Sermon hier abzuliefern und darüber hinaus geradezu manisch einen Foristen zu verfolgen? Nett @Santiago, leider nicht wirklich intelligent. Nun zu Ihrer Anmache, NEIN ich verfolge keine Foristen.. jedoch, finde ich es mühsam, wenn hier einer daherkommt, und tierische Triebe zur Grundlage der menschlichen Psychologie macht und damit verleugnet dass die Beherrschung des tierischen in uns, durch die Kraft des menschlichen Bewusstseins real ist. Wenn dies dann auch noch dazu dient, 99% der Menschheit zu Blödschafen zu dekretieren, nun dann ist mein Widerspruch gewiss. Wie auch immer @Santiago, Sie dürfen… Read more »

Greenhoop
Gast
Greenhoop

@Santiago, Sie liegen natürlich vollkommen richtig, der Drache ist ein bekannter Stalker und trägt schon lange nichts mehr zur allgemeinen Weiterbildung bei.

Der Grund warum sich der Drach nicht mehr weiterentwickelt ist einfach zu erklären. Er war schon länger auf dieser Seite als viele andere Langzeitforisten und sieht sich nun seines “Gründerstatus” beraubt, diese Tatsache macht ihn leider zu einem unberechenbaren Stalker – lassen Sie ihn bitte “link” liegen, er verdient keine weitere Aufmerksamkeit.

Dragaonordestino
Gast

@greenhoop

Langzeitforisten und sieht sich nun seines „Gründerstatus“ beraubt, diese Tatsache macht ihn leider zu einem unberechenbaren Stalker…

Sie haben eine blühende Fantasie..

Trotzdem, wieso wirbelt mein Einwand, dass die freudsche duale Trieblehre wahrscheinlich nicht das richtige Erklärungsmodell für das Problem dieses Artikels ist, soviel Staub auf.?

Nicht nur das diese dauale Trieblehre nun wirklich überholt ist….erklärt die Lehre über die Motivationssysteme das Verhalten von Verbrauchern wesentlich besser.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

@dragao

Niemand interessiert sich für irgendwelche Phantasien Ihrerseits, allein Ihre penetranten Stalking Aktionen werden noch beobachtet.

Vor allem eine Sache ist unentschuldbar, Sie haben sich mit Jensen & Co. gemein gemacht, dieser Verrat wird nicht vergessen.

dragaoNordestino
Gast

@greenhoop

Niemand interessiert sich für irgendwelche Phantasien Ihrerseits,

Ja dies ist ein Problem von engen Echokammern…. niemand ist ziemlich überschaubar

allein Ihre penetranten Stalking Aktionen werden noch beobachtet.

Sie nehmen sich zu wichtig… und denken Sie daran, Blockwart Allüren mag niemand

Vor allem eine Sache ist unentschuldbar, Sie haben sich mit Jensen & Co. gemein gemacht, dieser Verrat wird nicht vergessen.

Habe gar nicht gewusst, dass ich zu Ihrer Echokammer gehöre

Santiago
Gast
Santiago

Lassen Sie es gut sein, werter Greenhoop.
Dieses Irrlicht ficht mich nicht an und so sollten Sie es auch halten.

Zitrone
Gast
Zitrone

@hubi stendahl “Würden Morgen alle Manipulierenden verschwinden, kämen Übermorgen neue, solange die Ursache nicht verstanden wird.” M.E. hätten alle Manipulierenden keine Chance, gäbe es nicht jene weitaus größere Gruppe, die sich manipulieren läßt. Deshalb kann es nur ein Umdenken geben, welches vom einzelnen Menschen ausgeht. Die Masse als Ganzes läßt sich nicht so leicht in Bewegung setzen, wie ein einzelnes Individuum, welches aus innerster Überzeugung anfängt anders zu handeln als der Rest. Hierfür müssen auch keine “neuen Menschen erschaffen werden” wie @Greenhoop meint, denn dies wäre wider den Freiheits-Gedanken, der nur durch Erkenntnisprozesse umgesetzt werden kann, nicht durch Zwangsmaßnahmen die… Read more »

Santiago
Gast
Santiago

“Jede Veränderungen beginnt mit dem ersten Schritt!”

Das war beispielsweise für wenige tausend Menschen der Anlass die AfD zu gründen, sich bewusst und öffentlich gegen die etablierte Politik zu stellen. Zur Bundestagswahl waren es beachtliche 2 Millionen Wähler, die diesen Schritt unterstützten.
Bei der letzten Bundestagswahl waren es bereits knapp 30.000 Mitglieder und etwa 6 Millionen Wähler – immerhin…

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Deutschen sich mehrheitlich für den Status Quo entschieden und somit dem legitimierten Untergang entschieden haben. Ob die AfD nur eine weitere Systempartei ist, wurde hier ausführlich diskutiert und ich gebe zu, dass ich die Wahl dieser “Oppositionspartei” gegen meine Grundüberzeugung wählen zu gehen, gestimmt habe. Letztendlich muss es die AfD endlich schaffen Einigkeit auszustrahlen und vor allem die richtigen/wichtigen Themen anzusprechen. Raus aus der NATO, die EURO Frage stellen, die Zuwanderung in die Sozialsysteme zu thematisieren und..und..und. Wichtig ist einzig, dass die Partei nicht durch radikale Idiologen dominiert, sondern kluge Köpfe geführt wird. In… Read more »

Santiago
Gast
Santiago

Ja Greenhoop, soviel zur Trägheit der Masse… Es ist doch so, daß die jahrzehntelange Konditionierung im Westen und im Zuge der vollständigen Okkupation sämtlicher Institutionen durch die “68er” ein zügiges Gegensteuern ausgeschlossen ist, so dringend notwendig es auch ist. Unsere Landsleute in den neuen Bundesländern sind in dieser Situation ein Lichtblick und scheinen rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Sie haben recht, die Abschaffung ist im vollem Gange, jedoch glaube ich nicht, daß sie kampflos erfolgen wird. Es wird sehr, sehr ungemütlich werden. Die AfD könnte die Kraft sein, die die Ordnung nach dem Chaos wieder herstellen kann. Ob sie es… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Santiago Zitat: “Das war beispielsweise für wenige tausend Menschen der Anlass die AfD zu gründen, sich bewusst und öffentlich gegen die etablierte Politik zu stellen.” Tatsächlich? Schade, daß Sie meinen Kommentar nicht verstanden haben, denn dort steht u.a. auch: …denn dies wäre wider den Freiheits-Gedanken, der nur durch Erkenntnisprozesse umgesetzt werden kann, nicht durch Zwangsmaßnahmen die von sogenannten Autoritäten, bzw. von außen kommt. Auszug aus dem Artikel “EU+CDU+AFD: MORALISCHE PFLICHT ZUR RETTUNG AFRIKAS UND UMSIEDLUNG NACH EUROPA”: “Mama Merkel kann bei der AfD abschreiben, weil die AfD bei der EU abgeschrieben hat. Auch die AfD glaubt an eine moralische Pflicht… Read more »

Santiago
Gast
Santiago

Zitrone, möglicherweise sollten Sie zunächst einmal sich selbst ob Ihrer Eindimensionalität hinterfragen. Dann hörte das auch mit den Unterstellungen auf. Ihr loser Bund von Freizeitaktivisten “Bayern ist FREI”, der sich lieber anonym in der Öffentlichkeit bewegt, macht es sich schön bequem aber jeder so, wie er gerne mag, nicht wahr? Auch in dem von Ihnen zitierten Artikel hagelt es von Unterstellungen. Wenn man denn die Aussagen von Bachmann einmal ohne Scheuklappen betrachtet, könnte man auch heraushören, daß es primär um die Schaffung unwiderruflicher Voraussetzungen geht, die illegale Einwanderung einzudämmen und ebenso illegale Eindringlinge wieder ausschaffen zu können, ohne jahrelange Widerspruchsverfahren.… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Santiago “Aus diesen Schutzzentren übernommen werden dann nur noch vom UNHCR und den jeweiligen Aufnahmestaaten ausgewählte besonders Schutzbedürftige (zB christliche oder jesidische Familien). Das heute schon existente Resettlement- Verfahren(20) wird so zur einzigen Grundlage einer Einwanderung aus humanitären Gründen.” “(20) Resettlement soll die dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen aus Drittstaaten ermöglichen. Die Betroffenen haben in dem Land ihrer ersten Zuflucht keine Perspektive auf Integration noch auf eine Rückkehr in ihr Herkunftsland. Der sogenannte Resettlementbedarf wird vom UNHCR festgestellt. Die Resettlementflüchtlinge erhalten einen Aufenthaltstitel nach §23 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz und müssen kein Asylverfahren durchlaufen. Auswahlkriterien sind in der Regel: • Wahrung der… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

Zu finden auf Seite 5 des Papiers.

Santiago
Gast
Santiago

Um Himmels Willen, Landkreis Stade. Aus diesem Landkreis kommt hochgradige Zesetzung wie z.B. Klagen gegen gegen die eigene Partei!!!
In diesem Umfeld Stade/Cuxhaven wirkt auch ein gewisser Lars Seemann. Forschen Sie gerne ein wenig weiter.

Danke Zitrone, für diese Einstellung, die Sie nicht mit der Gesamtpartei gleichsetzen können!

Wie gesagt, volle Aufmerksamkeit ist geboten und seien Sie vergewissert, daß es auch Patrioten innerhalb der AfD gibt 😉

Zitrone
Gast
Zitrone

“…für diese Einstellung, die Sie nicht mit der Gesamtpartei gleichsetzen können!”

Es handelt sich bei obiger Verlinkung, eindeutig um das Konzeptpapier für die AfD-Pressekonferenz am 21.08.2017
in Berlin.

Santiago
Gast
Santiago

Augenblick, Zitrone.
Mit Einstellung war die Verlinkung zum LK Stade gemeint. Die Vorstellung zum Handling der gewaltigen Migrationskrise, die in diesem kaputten Staat über das Asylrecht “geregelt” wird, ist ein Konzeptpapier des entsprechenden Bundesfachausschusses der AfD. Ich hatte im vorherigen Post gebeten, die Scheuklappen abzunehmen und auch die Hinweise zu erkennen, die Flutung mit Illegalen weitestgehend eindämmen zu können, gerade im Hinblick auf das, was in den kommenden Jahrzehnten noch auf uns zukommt.

Wie sieht denn Ihr Konzept aus, liebe Zitrone?

Zitrone
Gast
Zitrone

Die “Hinweise” sind längst erkannt, die Konzepte stehen
felsenfest, leider spricht keine einzige Operetten-Partei hierüber, denn in Wahrheit haben ganz andere das sagen.
Nur soviel zu den “Scheuklappen”…

Schönes Wochenende!

“Das Islamisierungskomplott” Teil 6/6

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ Zitrone:
.
“Auch die AfD glaubt an eine moralische Pflicht Europas, Afrikas Flüchtlinge retten zu müssen.“
.
Man könnte ja mal von ISRAEL lernen – denn inklusive AfD sind sich ja ALLE einig – daß ANTI-SEMITISMUS so in etwa der schlimmste aller Fehler sei . . .
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ISRAEL – also ausgerechnet die angeblich “auserwählten” Semiten – machen KURZEN PROZESS mit den Migranten aus Afrika:
.
Go home – or go to jail!
.
Hau’ ab – oder gehe in den Knast!
.
https://needtoknow.news/2018/01/israel-tells-illegal-african-immigrants-accept-free-ticket-home-go-prison/

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Hierfür müssen auch keine „neuen Menschen erschaffen werden“ wie @Greenhoop meint, denn dies wäre wider den Freiheits-Gedanken, der nur durch Erkenntnisprozesse umgesetzt werden kann, nicht durch Zwangsmaßnahmen die von sogenannten Autoritäten, bzw. von außen kommt. Ihre Annahme muss leider unbewiesen bleiben, denn ich sehe mit der aktuellen “Programmierung” der Menschen nicht, wie der von Ihnen angesprochen “Erkenntnisprozess” initiert werden sollte. Es ist vielmehr meines Erachtens so, dass diese Erkenntnis oder die Bereitschaft eine neue Erkenntnis zu gewinnen in Individuen, niemals aber in einer Masse vorhanden ist. Ich akzeptiere die erlebte Tatsache, dass sich der Mensch durch Beobachtung und Erziehung weiterentwickelen… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Greenhoop

“Ihre Annahme muss leider unbewiesen bleiben, denn
ich sehe mit der aktuellen „Programmierung“ der
Menschen nicht, wie der von Ihnen angesprochene
„Erkenntnisprozess“ initiert werden sollte.”

In obigem Kommentar sprach ich davon, daß (bleibe
bei der alten Rechtschreibung) nur der einzelne Mensch
aus sich selbst heraus diesen Erkenntnisprozess initiieren
kann. Hierfür sind Sie doch der beste Beweis.

Niemand kann andere dazu zwingen, die Wahrheit
erkennen zu wollen. Denken Sie nur an die vielen
Fakten, die hier bereits seit vielen Jahren vorgetragen
werden. Trotzdem gibt es Menschen, die sich vehement
weigern Tatsachen zu erkennen, evtl. ihr bisheriges
Weltbild zu korrigieren.

Heinss
Gast

Kleiner Zwischenruf am Rande: bitte, bitte – lest doch noch mal was ihr schreibt, es schmerzt das zu lesen, wenn daß, meinetwegen auch dass angesagt wäre.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

@Heinss

Gegenvorschlag:

Schreiben Sie das, was Ihrer Meinung nach zu sagen wäre. Es ist wirklich unerträglich immer nur hören zu müssen was nicht gefällt, ohne den “Gegenbeweis” erbracht zu haben.

MFG – GH

Heinss
Gast

Häh?

Oder meinen Sie ich sollte oberlehrerhaft das halbe Dutzend “das” quer über die Foren einstellen weil Ihnen das nicht aufgefallen ist? Noch ein Tip: man sollte nie dem Diktatprogramm trauen.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Sie sprechen zumeist in Rätseln und es ist nicht erkennbar, was Sie hierher treibt. Beteiligen Sie sich oder halten sich zurück, niemand benötigt die 2 Onkels vom Balkon.

Heinss
Gast

Ich wuste gar nicht das Grammatik zu den Rätseln gehört, wobei mich doch wundert das man mit schartigem Werkzeug gute Ergebnisse bekommt, na ja, daß Rätsel sollte leicht zu lösen sein. Ja, waß treibt mich? Der Trieb? Daß getrieben werden? Wer weis daß schon. Mit der Beteiligung gäbe es dann doch schon ein Problemchen: waß nun, wenn Ihnen daß wieder nicht past? Krieg ich dann die rote Karte? Soweit ich mich erinnere waren die zwei Onkels aufm Balkon der scharfe Senf an der Bratwurst, daß zog dann richtig durch die Nase nach oben – falls Sie wißen waß ich meine.… Read more »

GreenHoop
Gast
GreenHoop

Ist die Eitelkeit verletzt, das ist dann wohl Ihr Problem. Nochmals, beteiligen Sie sich oder bleiben der Seite fern – danke, bitte !

Heinss
Gast
Heinss

Mein lieber Greenhoop, da Sie scheinbar manches nicht mitbekommen: mir scheint, das ist ein (noch?) öffentliches Forum. Es mag ja schmerzen, wenn man sich den einen oder anderen Hinweis nicht erschließen kann, damit sollte man aber leben können. Was Sie beteiligen nennen nennen andere MS(M). Klar könnte ich der Seite fern bleiben (was ich tatsächlich auch erwäge – aber nicht wegen Ihnen) – denn sie versandet ein wenig. Hubi, Anicea, Gustav und der eine oder andere sind ja noch lesenswert oder unterhaltsam – Ihre Ansprache überrascht mich ein wenig. Sei es drum, ich empfehle Ihnen meine Einlassungen (falls noch welche… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Daß das ein Problem ist, daß Sie das extra ansprechen – das hätte ich OHNE “daß” oder “das” auch erklären können.
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WER Millionen von Analphabeten in’s Land schaufelt – und dann von “Integration” schwafelt – der ist entweder BLÖD oder KRIMINELL, wenn er den allgemeinen Untergang von Bildung nicht sehen will!

Heinss
Gast
Heinss

@KBM Ich bin ja nun überwiegend nicht gerade “bei Ihnen” was mich aber nicht hindert den einen oder anderen Gedanken aufzugreifen, den ich gerade deshalb so nicht betrachtet hätte. Mit dem Statement haben Sie recht, trifft allerdings nicht ganz meine Absicht. Prinzipiell ist es mir egal, ob einer gut Deutsch kann oder eher nicht. Verlangt ja auch keiner daß alle etwa Autos reparieren können, der eine kann dies der andere das besser. Wenn das Ganze holpert oder Schreibfehler auftauchen ist das eben so – auch darin liegen manchmal gute Gedanken. Das überliest man als Eigenschaft. Und damit komme ich auf… Read more »

trackback

[…] hat sich diesem Phänomen der „geplanten Obsoleszenz“, wie es im Fachjargon auch genannt wird[1], gründlich gewidmet und seine Forschungsergebnisse in einem Buch […]