Die richtige Trading-Strategie

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Es müssen nicht immer Aktien sein. Ebenso bieten sich Edelmetalle wie Gold an oder der Handel mit Bitcoin. Aber wie handelt man am besten? Zehn Trading-Stile.

Beim Trading gibt es unterschiedliche Trading-Stile. Anleger stellen sich häufig die Frage, welcher Trading-Stil zu ihnen passt und welche Vor- und Nachteile die Stile und Strategien mit sich bringen. Hier gibt es einen kurzen Überblick über 10 Trading-Stile.

  • 1. Swing Trading – Bevorzugt man eine Momentum-Strategie, empfiehlt sich das Swingtrading. Man bezeichnet den Kursschwung einer Aktie über Nacht als Momentum. Das Ziel ist es, Kursschwankungen so zu nutzen, dass Gewinne anfallen. So gesehen spielen kurze Zeiträume wie einige Tage oder Wochen bei dieser hochspekulativen Anlagestrategie eine wichtige Rolle.
  • 2. Intraday Trading – Beim Daytrading oder Intradaytrading handelt es sich um eine Form von Swingtrading, die das Eingehen und Auflösen von Handelspositionen innerhalb eines Tages umfasst. Schon sehr geringe Kursschwankungen sollen hier zu Gewinnen führen. Am Tag werden meist mehrere Trading-Aktionen durchgeführt. Es ist wichtig, dass sich der Trader oder Broker mit dem Wertpapierhandel gut auskennt und Trends analysiert.

  • 3. Positions-Trading – Das Positionstrading wird auch Long Term Trading genannt und stützt sich auf längere Zeiträume. Diese Handelsstrategie wird langfristig angewendet und ist von Kursschwankungen weniger abhängig. Der Anlagehorizont liegt bei mehreren Wochen, Monaten oder Jahren. Die meisten Privatanleger bevorzugen diesen Trading-Stil und halten ihre Aktien. Das bedeutet jedoch auch weniger Flexibilität.
  • 4. Optionsstrategien – Mit Optionen haben Anleger die Möglichkeit, auf eine erwartete Bewegung nach unten oder nach oben zu spekulieren. Optionsstrategien sind praxiserprobt. Auch sie eignen sich für Langzeitinvestitionen und alle Anleger, die auf ein geringeres Risiko Wert legen. Zu den gängigen Optionsstrategien gehören u. a. Short Call, Long Call, Short Put und Long Put für den Kauf und Verkauf von Kaufoptionen.
  • 5. Alternativen zu Aktien – Es muss nicht immer der Aktienhandel sein. Ebenso bietet es sich an, auf Edelmetalle wie Gold zu setzen oder mit Währungen wie Bitcoin zu handeln. Bei Letzterem handelt es sich um eine Währung für den Online-Handel. Wer mit Bitcoin handeln bzw. die ausschließlich digitale Währung kaufen möchte, nutzt entweder den direkten Austausch oder das sogenannten Mining mittels bereitgestellter Computerleistung. Das Spekulieren mit Bitcoin ist oft von deutlichen Kursschwankungen geprägt.
Trading / https://pixabay.com/en/bitcoin-crypto-currency-currency-2643160/

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  • 6. Event-basiertes Trading – Beim Event Driven Trading handelt es sich um eine Strategie, die sich an Geschehnissen und deren Auswirkungen auf den Finanzmarkt und Handel orientiert. Dabei kann es sich um die verschiedensten Events drehen, von der Naturkatastrophe über sportliche Wettkämpfe bis hin zu unternehmensgebundenen Ankündigungen und aktuellen Nachrichten.
  • 7. Quantitatives Trading – Bei dieser etwas riskanten Strategie versucht man, die Märkte zu schlagen. Das ist quasi die gegensätzliche Vorgehensweise der Prinzipien der Effizienzmarkthypothese. Mathematische Analysen und quantitative Analysen mit statistischen Verfahren (oft durch Computer ausgeführt) dienen als Basis für die Trading-Strategie. Quantitatives Investieren ist nicht dasselbe wie High Frequency Trading (Hochfrequenzhandel).
  • 8. Hochfrequenzhandel – Ein hoher Umsatz und kurze Haltefristen kennzeichnen den Hochfrequenzhandel (HFH oder HFT). Er steht für den computerbetriebenen Handel mit Wertpapieren. Eigenständig handelnde, extrem schnelle Hochleistungscomputer führen die Wertpapiertransaktionen aus. Hochfrequenzhändler in Deutschland unterliegen einer Erlaubnispflicht nach dem Kreditwesengesetz.

  • 9. Arbitrage Trading – Dieser Trading-Stil sieht es vor, kurzfristige Kursunterschiede zwischen den Märkten für Gewinne auszunutzen. Diese Strategie bietet sich sowohl bei Rohstoffen als auch bei Währungen und Aktien an und unterscheidet in reine Arbitrage sowie Risikoarbitrage mit unterschiedlichen Gründen für die Differenzen der Kurse zwischen den Märkten.
  • 10. Binäre Optionen handeln – Dieser Trading-Stil basiert auf der Devise “cash or nothing”. Spekuliert wird auf einen Kursabfall oder einen Kursanstieg. Der Binäroptionshandel ist aufgrund leichter Verständlichkeit bei Einsteigern beliebt und wird von vielen Online-Brokern angeboten.

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DerHofnarr
Gast
DerHofnarr

Widerlich. Was soll mir dieser Artikel sagen? Geld machen mit Spekulation? In einem perversen System mit perversen Methoden reicher werden? Wer sich dieser perversen Systemmethoden bedient wird selbst zur tragenden Säule des System! Das lehne ich kategorisch ab. Wenn ich “trading” höre könnte ich schon kotzen! Derartige Bereicherung werde ich auf alle Zeiten ablehnen. Ein Witz, dass der Sparkassen-/Bankkaufmann seine 14 Gehälter bekommt, während Landwirte, die das Volk ernähren sehen müssen, dass sie über die Runden kommen. Handwerker müssen ihre Leistungen zu einem Preis anbieten, den der Normalverdiener gar nicht mehr bezahlen kann. Dann wundert man sich über Schwarzarbeit und… Read more »

treu
Gast
treu

Sie können das ablehnen wie Sie wollen, doch genau dies passiert dennoch täglich millionenfach und ist ein fester Teil des Finanzsystems, nicht nur in Banken und Investunternehmen, sondern auch bei Privatanlegern. Ganz nüchtern und ohne jede moralische Wertung. Sie sollten daher doch den Leuten also selbst überlassen, wo diese mit ihrem Geld spielen, wenn Sie selbst dazu keine Mittel oder Nerven haben.

Karl Bernhard Möllmann
Gast

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ZITAT @ treu:
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“Sie sollten daher doch den Leuten also selbst überlassen, wo diese mit ihrem Geld spielen, wenn Sie selbst dazu keine Mittel oder Nerven haben.”
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DAS ist genauso WIDERLICH – wie “den Leuten” zu überlassen mit ihren Waffen zu spielen – und Leute dabei “spielerisch” abzuknallen . . .
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Sie sind das genaue Gegenteil von “treu” – denn Sie verteidigen reinrassige KRIMINELLE & ihre hochgradig kriminellen Methoden!

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@treu Das Problem ist das falsche Menschenbild der Kritiker. Ein Mensch handelt zu 85 % instinktiv eigennützig. Diese Tatsache machen sich andere zu Diensten und lassen so die Kritiker für sich arbeiten, die zur Kritik einen fehlerhaften moralisierenden Ansatz verwenden (nicht Ethik), um sich über Rückverteilung ein paar Almosen zurückzuholen. Die systemische Ungerechtigkeit projizieren sie dabei nicht etwa auf das System, sondern suchen sich willkürlich Menschen als Feindbild heraus, die diesen moralisierenden Bildern nicht entsprechen. Wären sie in der gleichen Situation, würden sie einen Weg finden, heuchlerisch zuzugreifen, denn es ist eine Art Überlebensprogramm, vor dem nur wenige gefeit sind.… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast

. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: . “…wenn wir diesen einfach Zusammenhang wieder nicht begreifen…” . Wenn dieser angeblich derart “einfache Zusammenhang” tatsächlich so einfach wäre – WARUM brauchen Sie 461 Wörter – um diesen angeblich “einfachen Zusammenhang” auch nur ansatzweise und auch nur oberflächlich zu beschreiben??? . Denn Sie behaupten ja von Ihrer angeblich so “einfachen” Theorie an anderer Stelle: . “Das geht, führt hier nur zu weit.” . DAS heißt im Klartext – Sie müssten eigentlich noch viel weiter ausholen – um uns Idioten & Vollpfosten diese Ihre, nur Ihnen zugänglichen, angeblich “einfachen Zusamnmenhänge” zu verklickern .… Read more »

fofo
Gast
fofo

“– WARUM brauchen Sie 461 Wörter –”

Ganz einfach .. um die wahren Ziele zu vernebeln, als die da waeren :

1. durch Einfuehrung von Schwundgeld und
2. die Verhinderung von Flucht aus dem Schwundgeld durch Verbot von Sachinvestition wie z.B. Grund und Boden, allgemein privates Eigentum

ein sozialistisches System zu etablieren.

treu
Gast
treu

@KBH, die Geschichte der Börse und von Finanzspekulationen, Händlern und Spekulanten ist viel älter als Ihre Verschwörungstheorien. Nur weil mittlerweile leider Banken und Investoren diese alten Handelsmittel ins Extreme und Absurde geführt haben, ist und bleibt es dennoch auch ein wirksames System der Unternehmensfinanzierung. Und bleibt auch Schwungrad der globale Wirtschaft, mit all den Vorzügen und Nachteilen, die das mitsichbringen. Das können Sie nun alles pauschal als das ultimativ “Böse” abtun, ändert aber nichts an der Geschichte und dem durchaus sinnvollen Zweck dieses Teils des gesamten Finanz-und Handelsystems. Und ja, neben realen finanziellen Aspekten spielt für einige Menschen auch der… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast

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Ich habe KEIN Problem mit Ihren kriminellen Theorien – außer wenn Sie aus einer mafiotischen VERSCHWÖRUNG – eine dem “Spieltrieb” geschuldete Harmlosigkeit herbei reden wollen.
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GUT ist alles – was auf fairem AUSTAUSCH von ehrlich bewerteten LEISTUNGEN beruht – KRIMINELL ist alles wo KEIN Austausch von echten Leistungen statt findet, sondern BETRUG durch Täuschung, FALSCHE Informationen und TARNUNG der Realität, kurz auch KRIMINALITÄT genannt.
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Auf wessen Seite Sie stehen – das haben Sie überdeutlich gemacht – ich stehe auf der anderen Seite.