Pfingsten und der Quell des Ich

Aussendung des Heiligen Geistes / Herrad of Landsberg [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AHortus_Deliciarum%2C_Pfingsten_und_die_Aussendung_des_Heiligen_Geistes_auf_die_Apostel.JPG Aussendung des Heiligen Geistes / Herrad of Landsberg [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AHortus_Deliciarum%2C_Pfingsten_und_die_Aussendung_des_Heiligen_Geistes_auf_die_Apostel.JPG

Der Mensch steht heute im Spannungsfeld zwischen Gesetz und Freiheit. Was uns das Pfingsterlebnis über den Weg zum Ich und damit in die Freiheit sagt.

Nicht nur das von Menschen verursachte Zeitgeschehen, sondern auch das Naturgeschehen mit seinem unaufhörlichen Entstehen und Vergehen, in das der Mensch eingeflochten ist, bietet uns zunächst eine Fassade dar, hinter die zu blicken wir uns bemühen müssen, um zu den eigentlichen Ursachen und treibenden Kräften vorzudringen. Und so sei der Leser gebeten, den folgenden Gedankengängen einmal unbefangen zu folgen.

Wie alles um uns herum unterliegen auch unser Leib und unsere Seele der ständigen Veränderung. Von der Geburt bis zum Tode bleibt nichts, wie es ist. Welch ein Unterschied besteht zwischen dem Säuglings- und dem Greisenstadium eines Menschen! Und doch ist es derselbe Mensch. Das heißt, es kann nicht nur Veränderung geben. Etwas muss sich verändern, wenn Veränderung sein soll; dieses Etwas kann also nicht selbst schon Veränderung sein“, machte Friedrich Schiller in seinen „Ästhetischen Briefen“ aufmerksam.[1] Etwas im Menschen muss in allem Wandel ein Bleibendes, ein mit sich selbst Identisches sein. Es muss sein eigener Grund, d.h. nicht in anderem, sondern in sich selbst gegründet sein. Dieses innerste Wesen des Menschen selbst offenbart sich in seinem Ich, und dies kann nicht in der vergänglichen Zeit seinen Ursprung haben, da vielmehr umgekehrt die Zeit in ihm anfangen, dem Wechsel ein Beharrliches zugrunde liegen muss.

Nicht das Ich selbst, aller Zustand aber, alles bestimmte Dasein, in dem es sich befindet, entsteht in der Zeit. Der Mensch muss als physisch wahrnehmbares Phänomen einen Anfang nehmen, sozusagen in die Erscheinung treten. Etwas was er-scheint, setzt begrifflich voraus, dass es vorher schon anderswo existiert hat. Doch ohne die Zeit, das heißt, ohne es zu werden, würde er nie ein bestimmtes Wesen sein; seine Individualität hätte zwar irgendwo ein Sein, würde aber nicht als konkrete Persönlichkeit im Dasein erfahrbar werden.(s. Anm. 1)

Und so tritt im Ich ein Ewiges in die ständige Wandelbarkeit von Raum und Zeit, um sich als Keim mit allen seinen Anlagen allmählich zur Ent-faltung, zur Ent-wicklung zu bringen. Dies macht die menschliche Geschichte aus.

Der hebräische Mensch erlebt sein unveränderliches Ich

Eine wesentliche Etappe der Ich-Entwicklung bildet die Geschichte des jüdischen Volkes. Der Gott der Juden trägt sogar den Namen des Ich. Er offenbarte sich Moses im brennenden Dornbusch mit den Worten: „Ehjah ascher ehjah“, was „Ich bin der Ich bin“ bedeutet. Das göttliche Ich ist das ewig Bleibende, es war, ist und wird sein. Das Ich ist die Einheit in der Folge der Zeit, die Identität, die sich gleich bleibt in allen Metamorphosen des Daseins. Durch die Jahve-Kräfte, die der hebräische Mensch verehrend in sich aufnahm, entstand in ihm die Fähigkeit, sich immer mehr als mit sich identisch bleibendes Wesen zu erleben. In der unendlichen Veränderlichkeit des physischen und seelischen Lebens wird dasjenige erlebt, was sich gleichbleibt, das Ich. Ich bin derselbe, der ich gestern war, heute bin und morgen sein werde.[2]

Die Erfahrung des Ich als Sich-selbst-identisch-Bleiben in der Veränderung der Zeit ist der Ursprung des Monotheismus im Judentum. Wo der Mensch anfängt, sich als Einheit in der Vielheit zu erleben, wird auch die Gottheit monotheistisch aufgefasst, die ihm zuvor als eine Vielheit von göttlichen Wesen erschien. Die eine Gottheit erscheint jetzt als das Übergeordnete, Zusammenfassende, die Einheit in der Vielheit, so wie der Mensch selbst die Vielfalt seiner eigenen inneren Kräfte und Impulse auf sein Ich zurückführt, sie sich selbst zuschreibt und verantwortet.

Doch war im Judentum die Erfahrung des Ich noch an das Leben in einem hebräischen Leibe gebunden. Jahve wird im Blute erlebt, das von Abraham durch die Generationen herunterrinnt. Nur wer Jude war, konnte an dem Ich- und dem damit verbundenen Monos-Erlebnis des Jahve teilnehmen, alle anderen Menschen waren für den Juden Heiden, die noch in der „abergläubischen“ Vielgötterei verharrten. Das Ich war eingebettet in das Gruppenbewusstsein des Volkes, hatte sich noch nicht zum individuellen, von allen Gruppenbindungen unabhängigen Ich emanzipiert und war insofern noch von außen bestimmt.

Die Bedeutung der Zehn Gebote

Aber nicht nur leiblich, sondern auch seelisch war das Ich im Judentum noch von außen bestimmt: durch die Zehn Gebote und die übrige Thora, das Gesetz. Das konnte in diesem Entwicklungsstadium nicht anders sein. Das Ich war noch nicht imstande, sich von innen selbst zu bestimmen; es mussten ihm zur Entfaltung und Stabilisierung seines Wesens noch von außen Entwicklungslinien gegeben werden. Der Mensch konnte Jahve, dem „Ich bin“, nur dadurch treu bleiben, dass er sein Gesetz erfüllte, das seinem eigenen Ich die rechte Richtung gab. Die Zehn Gebote sind zehn Richtlinien für die Ich-Entwicklung des Menschen, damit es immer kräftiger und selbständiger werden konnte.

Luthers Übersetzung der Zehn Gebote ist in dieser Hinsicht unzureichend und bringt das nicht genügend zum Ausdruck: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Der „Herr“ des Menschen ist derjenige, der von sich sagt: „Ich bin der Ich bin“. Rudolf Steiner übersetzt daher aus dem ganzen Sinnzusammenhang des „Ich bin“ im Menschen den Urtext der Langfassung des 1. Gebotes:

„Ich bin das ewig Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht Mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über Mich stellen. Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus oder zwischen Himmel und Erde wirkt. Du sollst nicht anbeten, was von alldem unter dem Göttlichen in dir ist. Denn Ich bin als das Ewige in dir und bin ein fortwirkendes Göttliches. Wenn du Mich nicht in dir erkennst, werde Ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leib wird veröden. Wenn du Mich in dir erkennst, werde Ich bis ins tausendste Geschlecht als Du fortleben, und die Leiber deines Volkes werden gedeihen.“[3]

Darauf kommt es hier an: auf den Herrn der Seele in uns, das Ich. Der jüdische Mensch sollte sein Ich als Nachbild des göttlichen Ur-Ich erkennen, das ihn zur Freiheit führt, was in der ägyptischen Kultur noch nicht möglich war, wo der Mensch noch der äußeren suggestiven Führung der Priester unterstand.

Das 2. Gebot übersetzt Luther ebenfalls recht äußerlich mit: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“ Rudolf Steiner überträgt entsprechend des 1. Gebotes:

„Du sollst nicht im Irrtum von Mir in dir reden, denn jeder Irrtum über das Ich in dir, wird deinen Leib verderben.“

Das göttliche „Ich bin“ ist der Schöpfer des gesunden Leibes, und der dauernde Irrtum über die höchsten göttlichen aufbauenden Kräfte in sich und ihren Zusammenhang mit dem eigenen Ich erzeugt Siechtum des Leibes.

Auch im 3. Gebot kommt es auf diese innere Ich-Beziehung an. „Du sollst den Feiertag heiligen“ bleibt da völlig äußerlich, auch wenn man die Luther´sche Übersetzung der Begründung in Moses 2. 20, Vers 8-11 hinzunimmt. Rudolf Steiner übersetzt diese Langfassung sinngemäß:

„Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild Meines Daseins werde. Denn, was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun und deines Sohnes Tun und deiner Tochter Tun und deiner Knechte Tun und deines Viehes Tun und dessen, was sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äußeren zugewandt sein; am siebenten Tage aber soll dein Blick Mich in dir suchen.“

In dem, was das Menschen-Ich tut, soll es Abbild sein des göttlichen Ur-Ich. Und wie das Ur-Ich das Werk der Weltenschöpfung in sechs Weltentagen geschaffen hat und am siebenten Tage in sich ruhte, so soll auch der Mensch sechs Tage schaffen und am siebenten Tage den Zusammenhang des göttlichen Ich mit seinem Ich suchen.

Die ersten drei Gebote fordern, wie sich der Mensch durch sein Ich mit der göttlichen Welt in Beziehung setzen soll. Im 4. Gebot (Verhältnis zu den Eltern) wird der Übergang zum sozialen Leben vollzogen, und alle folgenden Gebote, die eigentlich Verbote sind, haben den unausgesprochenen Appell zur Grundlage, nicht nur das eigene Ich, sondern auch das Ich im anderen Menschen zu achten, womit die Grundregel des sozialen Lebens gekennzeichnet ist: Sieh in deinem Nebenmenschen ebenso ein Abbild des göttlichen Ich, das du wertschätzen sollst, wie in dir selbst. Das ist die geistige Begründung der Gleichheit vor dem Gesetz.

„Nur dadurch, dass der Mensch immer ichbewusster wird, dass er sich als selbständige, in sich abgeschlossene Individualität erlebt, wird er zurechnungsfähig im moralischen Sinne. Moses empfängt auf dem Berg Sinai – zunächst noch als eine göttliche Offenbarung von außen – das zehnfache Gesetz der Ich-Werdung, das seinen Sinn nur dann erfüllen kann, wenn es sich ganz verinnerlicht. Denn das Ich ist reine Innerlichkeit – daher soll sich der Hebräer auch kein Bild von Jahve machen. Jede Abbildung wäre eine Veräußerlichung, ein Widerspruch zu der rein innerlich-seelischen Erfahrung des Ich.“[4]

Freiheit

Das Ich ist ein Selbst-Beweger, ein „Auto-Mobil“. Es ist sein Wesen, dass es sich aus seinem eigenen Grunde von innen selbst bestimmt und nicht von außen bestimmt wird. Das kommt schon in dem merkwürdigen Umstand zum Ausdruck, dass sich das Wort „Ich“ von allen anderen Worten dadurch unterscheidet, dass es niemals von außen an mich herandringen kann, um mich selbst zu bezeichnen, sondern nur von mir selbst verwendet werden kann. Einen Baum, einen Ochsen kann jeder Mensch Baum oder Ochse nennen, mich selbst aber kann nur ich mit dem Wort „Ich“ bezeichnen. Dem Ich kann sein Name von keinem Äußeren zugerufen werden, weil es von allem Äußeren unabhängig ist.

Wenn das Ich aus Entwicklungsgründen noch der Außenlenkung durch das Gesetz bedarf, dann muss einmal das Stadium der Selbstbestimmung erreicht sein, in dem das Gesetz seine Aufgabe erfüllt hat. Es liegt also im Wesen des Gesetzes zur Förderung der Ich-Werdung, dass es im Laufe der Entwicklung aufhören muss, ein von außen gebotenes Gesetz zu sein. Der Sinn des mosaischen Gesetzes erfüllt sich im Ende seines äußeren Zwanges. Die Treue dem Ich-Gesetz gegenüber führt den Menschen dazu, keines Gesetzes mehr zu bedürfen, das ihn von außen bestimmt.

Das zunächst von außen gegebene Gesetz zieht inhaltlich nach innen in die Einsicht des Ich als etwas, das sein eigenes Lebenselement ausmacht. Die Thora will sozusagen in den ureigenen und freiheitlichen Willen des Menschen selbst verwandelt werden. In der Freiheit des Menschen findet jedes Gesetz seine entwicklungsgeschichtliche Erfüllung.

„Es geht darum, dass der Mensch sich dieses Gesetz so aneignet, so mit eigenem Denken durchdringt, dass es ihm immer mehr einleuchtet, dass es zum Gesetz des eigenen Denkens selbst wird, so dass dasjenige, was Jahve will, zu dem wird, was der Mensch aus ureigenstem ichhaftem Wesen selbst will.“ [5]

Friedrich Schiller dichtete in diesem Sinne unter „Das Ideal und das Leben“:

„Nehmt die Gottheit auf in euren Willen;
Und sie steigt von ihrem Weltenthron.
Des Gesetzes strenge Fessel bindet
Nur den Sklavensinn, der es verschmäht;
Mit des Menschen Widerstand verschwindet
Auch des Gottes Majestät.“

Der Christusimpuls

Zum Erreichen dieser Freiheit musste ein ganz neuer Impuls einsetzen, der die Kraft des göttlichen „Ich bin“ in das Ich des Menschen selbst trug, um es – nun nicht von außen zu bestimmen, sondern – von innen zu erfüllen. Dazu versenkte sich ein höheres Gotteswesen, das nicht bloß der Gott eines Volkes, sondern der Schöpfergott der ganzen Menschheit ist, wie es im Prolog des Johannes-Evangeliums geltend gemacht wird, in Leib und Seele eines einzelnen Menschen, so dass das reine „Ich bin“ jetzt aus dem Innersten eines Menschen auf Erden sprach. Im Opfertod auf Golgatha ging es über sein Einzeldasein hinaus und gab sich mit all seinen Lebenskräften an die Menschheit hin, um an Pfingsten die Flamme seiner Ich-Kräfte zu zerteilen und im Ich jedes einzelnen Menschen, der sich ihm öffnet, befruchtend aufleuchten zu lassen.

Aus dem Johannes-Evangelium tönen u. a. seine bekräftigenden Worte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“[6] Das „Ich bin“ ist der Weg der Entwicklung des Menschen und die Wahrheit seines Wesens, die sein eigentliches höheres Leben ausmacht. In dem Maße, in dem sich Pfingsten im Ich des Menschen realisiert, hat sich das Zentrum aller moralischen Impulse vom göttlichen Ich außen in das Innere des Menschen-Ichs selbst verlagert. Das Gesetz ist an sein Entwicklungsziel gekommen. Sein Inhalt wird dadurch nicht aufgehoben, aber der Zwang von außen hat seine Berechtigung verloren, insofern sich nun der Mensch aus Erkenntnis in Freiheit den Impuls seines moralischen Handelns selbst geben kann.

Daher sagte Christus auch: „Ihr sollt nicht denken, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Meine Aufgabe ist nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ [7] Die Erfüllung besteht darin, dass der Mensch nun die Kraft haben kann, aus Erkenntnis der Wahrheit sein Handeln selbst frei bestimmen zu können: „… und ihr werden die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“[8]

Es ist von tiefer entwicklungsgeschichtlicher Symbolik, dass das Pfingsterlebnis des Jünger-Kreises genau an dem Festtag stattfand, an dem die Juden neben dem ersten Erntefest im Jahreslauf stets die Offenbarung der zehn Gebote auf dem Sinai feierten. Nach der alten Tradition sollte sich sieben Wochen nach dem Auszug aus Ägypten die Kundgebung des göttlichen Willens durch Moses vollzogen haben. Das Feiern des vorbildhaften Geschehens der von Christus gesandten feurigen Zungen der göttlichen Ich-Kraft, die in die Seelen der Jünger einzogen, löste das Gedenken an den Empfang des Gesetzes ab, das seine Erfüllung gefunden hatte. – Und ist der merk-würdige Umstand Zufall, dass das Wort ICH, wie es sich in der deutschen Sprache herausentwickelt hat, aus eben den Buchstaben gebildet ist, welche die Initialen von Jesus Christus sind?

Fazit

Wenn wir die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse und Impulse verstehen wollen, müssen wir die geistigen Entwicklungsprozesse aufsuchen, aus denen sie hervorgegangen sind. Die staatlich-rechtliche, kulturelle und soziale Entwicklung Europas ist ohne den Einfluss der jüdisch-christlichen Geistesentwicklung nicht zu denken. Dabei die historisch dokumentierten impulsierenden und lenkenden Einwirkungen über dem Menschen stehender göttlicher Wesen auszublenden, wäre eine unzulässige Verkürzung der Wirklichkeit, die nichts erklärt, sondern Verständnislosigkeit verbreitet.

Der Mensch steht heute im Spannungsfeld zwischen Gesetz und Freiheit. Es gibt kein Entweder – Oder, sondern nur ein Sowohl – Als auch. Jeder Mensch ist in Entwicklung begriffen, und jeder steht an einem anderen Punkt. Freiheit ist nicht in breiter Front mit Einemmale zu erreichen, sondern immer nur partiell. Das heißt, jeder ist noch mehr oder weniger unfrei und bedarf des Gesetzes. Und jeder hat sich mehr oder weniger zu selbstbestimmten, freien Handlungen durchgerungen. Ein Gesetz, das ihm vorschreibt, was er aus eigener Erkenntnis sowieso frei ausführt, stört ihn nicht, während es ein anderer noch benötigt. In anderen Fällen kann es umgekehrt sein. Vor uns allen liegt ein weites Feld der Entwicklung. Sie geschieht aber nicht von allein, sondern nur aus dem freien Entschluss und der Kraft des sich selbst erkennenden Ich.

 

Anmerkungen

[1] Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, 11. Brief

[2] Vgl. Pietro Archiati: Die Weltreligionen. Wege des Menschen zu sich selbst., Dornach 1997, S. 124 f.

[3] Rudolf Steiner in Gesamtausgabe Nr. 108, Dornach 1970, S. 63 ff.

[4] Pietro Archiati a.a.O., S. 141

[5] a.a.O., S. 146

[6] Johannes-Ev.. 14, 6

[7] Matthäus-Ev. 5, 17 ff.

[8] Johannes-Ev. 8, 32, 33

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Zunächst eine Begriffsklärung. Was versteht man unter “Vielfalt” und was unter “Vielheit”? Vielfalt zeichnet sich durch das “Viel-Gefaltete” aus, stellt also eine ineinander “gefügte” Struktur mit einer hohen inneren Oberfläche dar. Demgegenüber steht die Vielheit, also das aus nebeneinander liegenden Dingen bestehende Konglomerat. Beispiel mag ein Sandhaufen sein. Leben ist demgegenüber ohne große, miteinander in struktureller und funktioneller Wechselbeziehung stehende, innere Reaktions – Oberflächen, also “Vielfalt” nicht denkbar. Wenn Organismen enstehen, dann geht das immer mit komplexen “Faltungsprozessen” einher, bei denen auch das Ziel ist, “Kompartimente” (Reaktionsräume) zu schaffen, in denen spezifische Reaktionen ablaufen können. Wenn man die Evolution des… Read more »

pedrobergerac
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Was so Alles im Nebelgrau der Geschichte verschwunden ist. Pfingsten ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr. Der Name leitet sich vom griechischen “Pentekoste” ab, was “der fünfzigste Tag” bedeutet. Denn gefeiert wird das Fest 50 Tage nach Ostern, der Wiederauferstehung Jesu. Seine Ursprünge hat Pfingsten im jüdischen Erntefest Schawuot. Zu jenem Erntefest hatten sich laut biblischer Apostelgeschichte die Jünger Jesu in Jerusalem versammelt, als das “Pfingstwunder” geschah: “Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie (die Jünger) waren. Und es… Read more »

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@Ludwig Hätte Jesus diesen Text gelesen, ihm wäre nicht klar gewesen, was der staatsreligiöse, ‘ex post konstruierte Christusbegriff, mit seiner ursprünglichen Welt- und Gottesverbundenheit zu tun haben sollte. Er hätte es abgelehnt, so wie er andere Götzenkonstruktionen, Ersatzformen für die unmittelbar erlebte intelligible Welt, leere Opferriten und leere Gesetzesgläubigkeit, streng und mutig abgelehnt hatte. – Und diese eurozentristisch-okzidentalen Konstruktion, einer ‘staatsgesalbten'(!) Vermittlungsgottheit, hätte er so strikt zurückgewiesen. Salbung ist ein machtritueller Vorgang, Könige erhalten damit das recht über andere zu herrschen. – Viele Christen, die dennoch eine tiefere Wahrheit in dieser Konstruktion spüren, verwechseln dann dieses Religionskonstrukt mit der allgemeinen,… Read more »

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Die Verallgemeinerung der “Erfahrung” als den Prozess, der Strukturen im Universum enstehen läßt, überwindet das Chisma zwischen Geist und Materie, weil auch letztere “Erfahrung” bedeutet. Wenn auch auf einem Niveau niedriger Komplexität. Spannt man das Feld der Erfahung zwischen einem “Alphazustand” niedriger Komplexität und einem “Omegazustand” höchster (innerer und äußerer) Vielfalt auf, kann man sich wieder einer interessanten mathematischen Analogie bedienen. Man kann zeigen, dass es Körper gibt, bei denen man die innere Oberfläche gegen unendlich laufen lassen kann und demgegenüber das Volumen, das sie einnehmen, gegen null. (Stichwort Menger-Schwamm) Das bedeutet, dass diese Körper (schrittweise) nach innen gegen eine… Read more »

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Am Anfang war das Wort.

https://www.pravda-tv.com/2017/05/neue-quanten-experimente-beweisen-realitaet-und-zeit-existieren-nicht-bis-wir-sie-beobachten-videos/

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In der Tat kann man mit dem invertierenden Prozess, aus dem heraus sich Außenwelt und Innenwelt gegenseitig abbilden, die dazu nötige Energie und Information nicht erklären. Die innere und äußere Unendlichkeit könnte Ausdruck dessen sein, dass wir die Quelle von Energie und Information in unserer Welt nicht verorten können, weil sie nicht hier verortbar ist. Innere seelische Unendlichkeit und äußere physische Unendlichkeit gegeneinander zu stellen und damit “kategorisch” aufzuheben, hinterläßt eine Art von Nirwna, ein leeres Gewahrsein, das nach möglichwerweise fundamentaleren Wahrheiten nicht mehr fragt. Doch können wir prinzipiell nicht entscheiden, ob uns die nötie Information, um eine äußere Welt… Read more »

Conrath
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Conrath

@Pedro & WM Was Sie da zitieren ist die bis heute fortgesetzte ‚Schulmeinung von Bohr und Heisenberg‘ und der Gedankenunfug um die ‘Schrödinger Katze’, Schrödinger hat diese Gedankenformen später überwinden können und die ‚Schrödinger-Bohm Schule‘ begründet. Da Absurditäten besonders beliebt sind, in einer nihilistisch tendierenden Kultur und Zeit, sollten Sie diese modernen Mythen (Heisenbergunschärfe) nicht ganz ernst nehmen, sie existieren ebenfalls nur, wenn mensch an sie (unbegründet) glaubt. Experimentell ist die Unschärfe-Thesis vielfach widerlegt und überwunden worden. Wenn Sie einen gedanklich-anschaulichen Weg aus diesem Selbstbestätigungsdilemma (Münchhausen lässt grüßen) suchen, dann sei Ihnen das Buch von Peter Ripota zu den verschiedenen… Read more »

pedrobergerac
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pedrobergerac

@conrath Sehr schön erkannt. Ich sehe den Grund in welcher Art und Weise die Strings schwingen in der Information, die man ihnen gegeben hat um das zu sein, was ihnen bestimmt ist. Information = “das Wort”. Allerdings nur als Basis einer Matrix, in der wir uns, ähnlich den Protagonisten eines Computerspiels, mittels unseres “materialisierten Bewußtseins” so viele Ebenens wie notwendig durchspielen, um das Ziel zu erreichen. Im Stockdunkel der Nacht existieren für unser Auge nur die Dinge, die man in einem Lichtschein “wahrnnehmen” kann. “Wie wirklich ist die Wirklichkeit”. Darüber gibt es von Paul Watzlawick ein sehr treffliches Buch, welches… Read more »

Conrath
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Conrath

@WM In Jesus als Mensch, wie in allen Menschen. Erst der Jesus Christus, als Doppelwesenskonstruktion, Gott-Mensch/ Mensch-Gott und zwar als ‘exklusive'(!) Verallgemeinerung des römisch-christlichen Staatskultes, bringt die besonderen, nämlich ausschließenden Probleme mit sich. Dieses staaschristliche Konstrukt wurde damit zu einem Universalschlüssel der Machtausübung, konnte er doch für oder gegen jeden konkreten Menschen, für oder wider gegen jede Menchengruppierung ganz nach Bedarf der Mächtigen ‘genutzt’ werden. Ginge es nur um Anschauungs- und Erkenntnisfragen, wäre die Geschichte nicht so blutig verlaufen, um die Durchsetzung der Deutungshoheit dieses zentralen Herrschaftsbegriffes! Und was Sie dimensional und als Wertverhältnis ausführen, kann ich nur unterstützen. Es… Read more »

waltomax
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waltomax

Grundsätzlich kann man an der Einheitskugel nach innen gehend die Komplexität einer Struktur schichtweise abnehmen oder zunehmen lassen. Bei der Inversion nach außen entstehen demnach “äußere Gegenwelten”, die in einem Falle hoch aufgefaltete Oberflächen bilden. Im anderen mehr oder weniger “harte” Schalen.

Dieses Viererschema scheint mir die Grundpolarität der Welt zu liefern.

waltomax
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waltomax

Der heilige Geist ist also die Wirkkraft, welche die Reise der zunehmenden Bewusstwerdung vom Alpha bis zum Omega trägt. Wenn eine Struktur im Volumen gegen null und in ihrer inneren Oberfläche (Erfahrung) gegen unendlich geht, dann wird sie immer feiner und löst sich schließlich in reine Energie auf. Das ist der Moment, in welchem der Dornbusch in einem Feuer steht, das nicht verzehrt, sondern vielmehr hebt und erlöst. Denn die materielle Evolution hat dann ein Ende. Wir sollten den heiligen Geist nicht als Legende oder abstrakte physikalische Wirkkraft begreifen, sonder als real existierenden Träger allen Seins. Wenn uns eine Wiedegeburt… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

Das Fazit des Artikels unterschreibe ich gerne, die im vorliegenden Fall Steinerschen Interpretationen strapazieren indes meinen persönlichen Widerstreit zwischen Glauben und Wissen auf das Äußerste. Die Interpretation der 10 Gebote, die ein Mensch, den wir mit Moses bezeichnen, empfangen haben will, ist die persönliche Meinung von Steiner zu einer Zeit, da viele Details der Bibelwissenschaft noch nicht bekannt waren. Überhaupt kann man hinein interpretieren was man will, man findet immer dankbare Abnehmer. Ich für meinen Teil benutze so oft wie möglich meinen ebenfalls “Gott” gegebenen Verstand, um die Zusammenhänge möglichst transparent sehen zu können. Dabei sollte man m.E. eigenes Wunschdenken… Read more »

pedrobergerac
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pedrobergerac

Chapeau.

Wie gesagt, es geht noch tiefer in die Geschichte. Aus Brahman wurde Abraham. Aber erst nachdem die Veden besiegt wurden.
Ein Schlüsselszene in der jüngeren Geschichte der Menschheit.

hubi stendahl
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hubi stendahl

@predorbergerac

“Aus Brahman wurde Abraham.”

Christus Kristos Krishna ( der Gesalbte ). Und weitere mehrere Dutzend gegenseitiger Befruchtungen. Von den vielen Wunderkindern, die von Königstöchtern in Flechtkörben z.B. in Ägypten gefunden und aufgezogen wurden (hier Moses) ganz zu schweigen. Aber wer glaubt, der will eben nicht wissen.

Also ganz Ihrer Meinung.

Conrath
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Conrath

@Hubi “Die heutigen Pharisäer (Schweinepriester), Schriftgelehrten (vernebelnde Wissenschaft) und die Sadduzäer (Politiker und Parteien) haben die Schlüssel mehr denn je, weil u.a. solche Artikel unbewusst verhindern, dass die Toten lebendig werden.” Zitatende H.S. Ja, und die Mächtigen wollen diesen ‘Schlüssel’ zur intelligiblen Wesenwelt und zur ‘Übersterblichkeit weiterer Lebenserfahrung aller Menschen’, nicht herausrücken, bis heute nicht! Das hatte Steiner damals übersehen, wegen seiner eigenen, zum Teil noch naturalistischen Auffassung dieser ‘allgemeinsten’ Weltverhältnisse. – Warum allgemeinste? Weil wir sonst die geistige Welt, den Schöpfungsgrund, viel zu klein, zu menschensituationsähnlich, denken würden/ müssen. Gott braucht keine Opfergaben und äußere Anerkennung, da er in… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

@conrath “Die positivistischen Naturwissenschaftler haben diese Omnipotenz ersetzt durch ein nur omnipotent vorgestelltes, mechanisch-statistisches Kalkül und Systemmodell, was sie seit dem ersatzweise oder auch parallel anbeten, als neues goldenes ‚Systemkalb‘.” Hut ab; Ich sehe das exakt genauso. und weiter: “Gott braucht keine Opfergaben und äußere Anerkennung, da er in jedes Wesenszentrum hineinreicht, mit seiner lebendigen, überseienden, Omnipotenz.” Und über diese Erkenntnis hat auch ein Jesus von Nazareth bei vielen Gelegenheiten referiert. Ich glaube nach wie vor, wenn es auch umstritten ist, dass wir alle diesen Virus/Archetyp im kollektiven Unbewussten mehr oder weniger in uns tragen und C.G. Jung nah an… Read more »

Conrath
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Conrath

@Hubi “Denn es gibt zwar eine massive Abkehr von den klassischen Religionen; sie werden aber vollständig ersetzt durch noch schlimmere Auswüchse wie selbsternannte Propheten, New-Age Bewegungen und mediale Superstars, die alle nur das Beste wollen: Das Geld des Zuhörers.” Zitatende H.S. So ist es, exakt und das schließt auch die künstlichen Sektengebilde des tiefen Staates mit ein. Und Sie denkschreiben es, finden kann ich nicht nur an wenigen ausgesuchten Lieblingsautoren, sondern mitlerweile an einer ständig größer werdenden Autorengruppe, das die Welt geistig bestimmt ist und wir mitten in dieser Vermittlung leben und die Wahrheit suchend sie auch auffinden können, in… Read more »

Falkenauge
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Falkenauge

@hubi stendahl Auf die überheblichen Spitzen in Ihrem Kommentar will ich nicht eingehen. Zur Sache: Bei der Übersetzung der Zehn Gebote handelt es sich nicht um „die persönliche Meinung Steiners“. Das Wesentliche bei Steiner ist sein revolutionärer Anspruch, einen wissenschaftlichen Weg zur Erkenntnis des Übersinnlichen eröffnet zu haben. Dies hat er in aller Breite erkenntnistheoretisch begründet und dann methodisch entfaltet. Das unterscheidet ihn von jeder sonstigen Esoterik. Wer dies nicht berücksichtigt und sich damit nicht auseinandersetzt, kann zu keinem zutreffenden Urteil über seine Schilderungen kommen. Mit glauben haben sie jedenfalls nichts zu tun. Steiner hat immer wieder betont, dass er… Read more »

Ranma
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Ranma

„Das Wesentliche bei Steiner ist sein revolutionärer Anspruch, einen wissenschaftlichen Weg zur Erkenntnis des Übersinnlichen eröffnet zu haben. Dies hat er in aller Breite erkenntnistheoretisch begründet und dann methodisch entfaltet.“ Dann wurde dieser Weg sicherlich vieltausendfach beschritten. Ein wissenschaftlicher Weg zeichnet sich schließlich dadurch aus, daß er von jedem Hinz und Kunz beschritten werden kann. „Das Problem ist eben, dass die heutigen Übersetzungen nicht aus einem solchen spirituellen Bewusstsein, sondern aus dem an die Sinne gebundenen Verstandesdenken erfolgen, mit dem der spirituelle Gehalt nicht mehr erfassbar ist.“ Wer so viel spirituelles Bewußtsein hat, daß er daraus schöpfen kann, der braucht… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Das kosmische Gesetz wird uns solange als äußerer Zwang erscheinen, bis wir dieses Gesetz in uns selber erkennen. Kant sah den bestirnten Himmel über sich und das moralische Gesetz in ihm selbst. Als mathematisch Metapher wurde die inverse Abbildung vorgeschlagen. Wenn Christus also das Gesetz nicht etwa abschaffen, sondern erfüllen wollte, dann “verkörperte” es dieses nicht nur metaphorisch, sondern “wirklich.” Denn der äußere Kosmos ist sein innerer Seelengarten. Falls auch Elektronen – Orbitale und Atom – Kern zueinnder inverse Räume sein sollten, gilt der alte Hermetische Spruch “wie oben so unten, wie innen so außen” in einer fundamentalen Weise, die… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Mein Christentum

Die Selbstidentität des Kosmos, seelisch gespiegelt als äußere Welt und umgekehrt (also wechselseitig) erscheint in Jesus Christus.

Die Vergeistigung des Körpers, auch als Wiederauferstehung bezeichnet, nimmt die gesamtkosmische Entwicklung als Option vorweg. Denn man kann absteigen in materielle Gebundenheit oder aufsteigen in eine Region der geistigen Sublimierung, die auch den Körper erfasst. Sogar physikalisch erkennbar.

Damit wird Christentum nicht nur zur Verheissung, sondern zum individuellen Entwicklungspfad für einen jeden Menschen.

Johannes
Gast
Johannes

Seit Pfingsten ist der heilige Geist an die Stelle von Jesus Christus getreten. Er ist nun der, der bei denen ist, die Christus vertrauen. So ,einfach’ ist das. Gnostische Gedanken, wie in diesem Artikel, dienen lediglich der bewussten oder unbewussten Irreführung.

waltomax
Gast
waltomax

Bewusste Irreführung? So ein Schmarren, wenn Sie erlauben. Ein jedes Zeitalter versucht sich in neuen Weltbildern. Überkommenes wird neu interpretiert. So auch das Christentum.

Es besitzt ein Potential, das wir bisher noch gar nicht erkannt und umgesetzt haben.

Ranma
Gast
Ranma

Das ist wahr und darum endet das Zeitalter des Christentums nun.
Ranma

Johannes
Gast
Johannes

@ Ranma: nein, wird es nicht. Jesus Christus, der Sohn Gottes und sein Gott, Vater ,sorgen’ dafür. Untergehen, werden die falschen Götter, wie z. B. Allah.

Dieter Schmitz
Gast
Dieter Schmitz

Ihnen ,passen’ die Ausführungen von ,Johannes’ offenkundig nicht, da sie eine eher gnostische Sicht auf den Christus haben (ihr Beitrag vor dem von Johannes lässt darauf schließen) Nun, so sei es.

Aber ,Schmarren’ ist sonst nicht ihr Niveau. Weshalb so harsch?

dragaoNordestino
Gast

Es ist schon erstaunlich, wie Kommentatoren und innen hier schwatzen und streiten über etwas, wie Gott & CO. … also etwas was weder erschöpfend erwiesen noch erschöpfend nicht erwiesen ist.

Habt Ihr tatsächlich nichts anderes zu tun.?

Zitrone
Gast
Zitrone

Um zu erkennen, “was die Welt im Innersten zusammenhält…”, bedarf es einer Entwicklung der geistig-astralen Sinne, wodurch dann natürlich das Erkenntnisvermögen ins Unermeßliche gesteigert wird. Leider sind die wenigstens Menschen hierüber aufgeklärt, es ist ihnen nicht bewusst, daß diese Entwicklung überhaupt möglich ist. Dieses erweiterte Erkenntnisvermögen besaß Rudolf Steiner! Allein dies, sollte man mindestens wissen, auch wenn man “seine Schriften nicht komplett kennt”. “Steinersche Interpretationen” kann es in Folge dessen also gar nicht geben, denn nur durch diesen Erkenntnisakt, gelangt man zu reinem Wissen. Ergo kann Geistiges nur mit geistigen Mitteln erforscht werden, was den indischen Yogis bereits vor fünftausend… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

“Ergo ist das Christentum ein Kommendes, ein Werdendes…”

So sehe ich das auch.

Ranma
Gast
Ranma

Also nach zweitausend Jahren immernoch nichts daraus gemacht. Da gibt es keine Hoffnung mehr, daß das noch werden könnte. Mit dem Christentum ist es vorbei. Etwas neues muß an seine Stelle oder wir werden mit dem Islam gestraft.
Ranma

waltomax
Gast
waltomax

Na gut, wer soll das Neue machen und wie soll es aussehen?

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ waltomax: . “Na gut, wer soll das Neue machen und wie soll es aussehen?” . Das “Neue” ist immer zugleich auch das “Alte” – das einzige was sich ändert, das ist unser Bewußtsein, und zwar genau in dem Moment, wo wir eine so genannte “ERKENNTNIS” haben – der Volksmund nennt diesen Vorgang “kapieren”. . Nun sollte man verstehen, daß es ZWEI Arten von Menschen gibt ! . Die Einen wollen “kapieren”, und wollen das, was sie “kapiert” haben auch gerne Anderen weiter geben – weil ERKENNTNIS so unendlich gut tut. . Die Anderen sind gefangen… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . JESUS von Nazaraeth sagte: . “Ihr werden die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.” . Wie bei JEDER großen Entdeckung – ist der jeweilige Entdecker einer neuen ERKENNTNIS immer der erste – auf den dieses große Jesus-Wort zutrifft. . Und vom Entdecker einer “Wahrheit” verbreitet sich dieses Wissen dann von Mund zu Mund . . . . Genau auf dieser Basis wurde in den 50’er & 60’er Jahren des letzten Jahrhunderts die “Science of Logos” zu der am schnellsten wachsenden Religion dieses gesamten Planeten ! . Gleichzeitig verließen Millionen von entgeisterten Menschen die völlig… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

Hallo KBM, “WAS auch JESUS von Nazareth (aus gutem Grund) verschwieg: . Sie ist nicht nur schön – diese Wahrheit !” Im Thomas Evangelium steht seine korrekte Übersetzung dieses Zusammenhangs: “Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“ Das ist aber nicht der Gesund warum ich mich einklinke. Vor ein paar Monaten ging es um einen Bekannten, der ab und an mit mir joggt und von seinen an Nebenwirkungen reichen Blutdrucktabletten erzählte. Sie erinnern… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

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DANKE @ Hubi für die guten Nachrichten!
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Wünsche ebenfalls einen schönen Pfingstmontag!
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Und liebe Grüße an den Bekannten.
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Jetzt, wo er auf dem richtigen Weg ist, soll er einfach weiter laufen . . .

nathan
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nathan

Da Jesus die Menschen bei ihrem Glauben, daß die Erde eine Scheibe sei, mit dem Himmel als Käseglocke darüber, bestätigt hat, war er auch nur eine Geburt seiner Zeit. Und diese Zeit wird krampfhaft hochgehalten, um die Menschen darin gefangen zu halten, in Hölle, Fegefeuer und Himmel.
Die Lehren zur Vollkommenheit kann man als neutral gut davon trennen, aber gerade die Kirchen mißbrauchen zu ihrem System-Machterhalt die durch den Glaubenszwang dumm gehaltenen Menschen!
Lasset uns beten???

Conrath
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Conrath

@Nathan ‘Hölle, Fegefeuer und Himmel‘, als Stationen des allgemeinen, Purgatoriums (Läuterung, Entwicklung und Weiterverarbeitung von erlebtem Leben) der übersterblichen Seele, finden Sie selbstverständlich nicht nur in den verschiedenen Lehren des Christentums, da sind Sie nicht hinreichend informiert. Und das Wissen um diese ‘Wanderschaft der Seele’ sollten Sie nicht nur aus der Perspektive ihres (katholischen) Missbrauchs interpretieren, das ist zu kurz geschlossen. Ich kann Ihnen gerne weiterführende Literatur dazu empfehlen. Der Vorwurf, dass die katholische Kirche mit diesem Wissen Macht und Angstpolitik betrieben hat stimmt dennoch, aber die Grundlage für diesen Missbrauch besteht unabhängig, kann heute von einer vergleichenden Kulturgeschichte, auch… Read more »

Ranma
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Ranma

„Da Absurditäten besonders beliebt sind, in einer nihilistisch tendierenden Kultur und Zeit, sollten Sie diese modernen Mythen (Heisenbergunschärfe) nicht ganz ernst nehmen, sie existieren ebenfalls nur, wenn mensch an sie (unbegründet) glaubt. Experimentell ist die Unschärfe-Thesis vielfach widerlegt und überwunden worden.“

Was soll der Schmarrn? Garnichts ist da widerlegt oder überwunden! Darum kennt auch niemand ein Experiment, in dem die Unschärferelation auch nur scheinbar widerlegt würde. Die Heisenbergunschärfe ist ‚state of the art‘ und damit läßt sich richtig gut fundierte Physik betreiben! Einsteins Relativität ist da viel absurder. Das war ihm sogar selbst klar.
Ranma

Conrath
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Conrath

@Ranma Schreiben Sie bitte deutlich, wem Sie jeweils antworten und wen Sie zitieren, so ist das schwer nachvollziehbar, außerhalb des RSS-Zeitfensters. – Ich hatte zu diesem Punkt die Arbeit über den ‚Vergleich aller bisherigen, wichtigen Quantentheorien‘ ‘z i t i e r t’! Entweder befassen Sie sich damit oder Sie setzen halt lose Behauptungen in die Welt. Es macht keinen Sinn, da nicht in’s Detail zu gehen. Die Unschärfe ist vielfach wiederlegt, wird nur als Notkrücke auf die Gesamtresultate im Nachhinein reformuliert. Peter Ripota (ein studierter Außenseiterphysiker) berichtet aus einer interessensneutralen Perspektive, vergleichbar den Kritikern der gutbezahlten ‘Klimaexperten’. Also, erst… Read more »

Ranma
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Ranma

„Also, erst informieren, dann Stellungen einnehmen.“

Dieses Kompliment kann man so nur erwidern! Ohne die Unschärfe wären manche heutigen technischen Errungenschaften wie zum Beispiel Laser garnicht möglich. Also ist die Unschärfe keineswegs widerlegt, sondern eher sogar bewiesen.
Ranma

Ranma
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Ranma

„Na gut, wer soll das Neue machen und wie soll es aussehen?“

Sehr gute Frage. Wenn man das alles so genau wüßte, dann wäre es bereits da. Jedoch kann man schon sagen, daß das Christentum eine Reform des Judentums darstellt. So in der Art könnte es wieder ablaufen. Im heutigen Christentum ist der Klerus ein Problem und das schon seit der zum Kapitalismus konvertiert ist. An dieser Stelle gilt es also bei einer Reform anzusetzen.
Ranma