Wenn Politik das Denken ersetzt

Berliner Regierungsviertel @ GEOLITICO Berliner Regierungsviertel @ GEOLITICO

Was wir politischen Diskurs nennen, ist primitives assoziatives Mitschwimmen in der veröffentlichten Meinung und offenbart nur die Abwesenheit eigenen Denkens.

„Ich bin weder links, noch rechts;
ich denke selbst.“

Ein Blogger

Die Bezeichnung von politischen Auffassungen als “links” oder “rechts” geht auf die 1789 im Zuge der Französischen Revolution entstandene Französische Nationalversammlung zurück, in der auf der linken Seite (vom Präsidenten aus) die revolutionären, republikanischen, verändernden Kräfte saßen, während auf der rechten Seite die mehr für den Erhalt der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eintretenden, der Monarchie freundlich gesinnten Vertreter ihre Sitze hatten. An die Stelle der festgefügten hierarchischen Sitzordnung in der Versammlung der feudalen Generalstände, trat die Auffächerung in ein Meinungs- und Auseinandersetzungs-Spektrum zwischen zwei Polen, zwischen denen sich dann noch weitere Differenzierungen bildeten.

Von Frankreich aus breitete sich die Links-Rechts-Sitzordnung in ganz Europa aus. In Deutschland konstituierte sich das Paulskirchen-Parlament von 1848 nach ihrem Muster. Die republikanischen Abgeordneten, die einen sofortigen Sturz der damaligen Monarchie forderten, saßen links und die Befürworter einer konstitutionellen Monarchie rechts. Auch die Parteien im Deutschen Bundestag sind nach diesem Schema platziert. Die Linkspartei, die die politische Richtung sogar zu ihrem Namen gemacht hat, sitzt ganz links vom Bundestagspräsidium, dann folgen SPD, die Grünen, die CDU/CSU und ganz rechts vormals die FDP. Wo die AfD in die Landtage eingezogen ist, wird sie rechts von der FDP angesiedelt.

Kampfbegriffe im politischen Unterholz

Dieses quantitative, räumliche Nebeneinander der Parteien in den Parlamenten wurde nun von den Politikern und Medien allgemein in ein lineares geistiges Spektrum abstrahiert, in das alle politischen Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen in der Gesellschaft wie in ein Prokrustesbett gepresst werden. Und an den linken und rechten Enden wurden zusätzliche Abstufungen mittels der Attribute radikal und extrem angefügt. Hieraus ergibt sich die heute gängige Skala: linksextrem – linksradikal – links – Mitte – rechts – rechtsradikal – rechtsextrem (vgl. Wikipedia: Politisches Spektrum).

Mit dem polaren Schema links-rechts werden die verschiedensten Gegensätze assoziiert: egalitär – elitär; progressiv – konservativ; internationalistisch – nationalistisch; sozialistisch – kapitalistisch oder auch basis-demokratisch – hierarchisch. Alle Ausrichtungen sind in sich wieder sehr vielschichtig, mitunter schwer voneinander abgrenzbar und treten auch als Mischungen auf. Wie soll man wissen, was mit links oder rechts jeweils gemeint ist?

Es ist offensichtlich, dass eine Vielzahl von politischen Standpunkten und Auffassungen in ihrer Komplexität nicht hintereinander auf eine eindimensionale Linie angesiedelt werden können. So werden nur diffuse Gefühlswallungen erzeugt, in die jeder seine eigenen Vorstellungen hineinlegt, zumeist aber die, die von der veröffentlichten Meinung gerade vorgegeben werden. Es ist im Grunde absurd.

Die SPD bezeichnet sich in ihrem Parteiprogramm als „linke Volkspartei“, derweil auch kritisch von „rechten Sozialdemokraten“ berichtet wird. Die CDU, früher allgemein als rechts-konservativ eingestuft, hat einen linken Arbeitnehmerflügel und wird heute insgesamt in der Mitte oder gar links gesehen. Aber auch im Liberalismus wird zwischen einem „linken“ und einem „rechten Flügel“ unterschieden: Sozialliberale gelten als „Linke“, Nationalliberale als „Rechte“.

Der Nationalsozialismus in seinen diversen Ausprägungen wird heute von vorneherein der extremen Rechten zugerechnet, obgleich er zahlreiche Elemente sozialistischen Ideengutes hat. Das gleiche gilt für den Faschismus, der ursprünglich aus einem massiv nationalisierten italienischen Sozialismus entstammte. In neuerer Zeit sehen wir die extrem links verorteten Antifaschisten gegen alles, was sie als rechts betrachten, mit Methoden und Mitteln vorgehen, die eindeutig faschistischen Gewalt-Vorbildern gleichen, so dass diese Terrorgruppen auch als Linksfaschisten bezeichnet werden.

Das politische Rechts-Links-Schema kann prinzipiell nicht der adäquaten Beschreibung oder Charakterisierung der politischen Ausrichtungen und Parteien dienen, sondern eher ihrer gegenseitigen schlagwortartigen negativen Kennzeichnung und Diffamierung. „Rechts“ und „links“ sind Kampfbegriffe im politischen Unterholz.

Der Kampf um die Deutungshoheit

Dieses Schlagwort-Kampffeld hat noch viel tiefer gehende Auswirkungen. Es verhindert eine fruchtbare erkenntnismäßige Auseinandersetzung um die rechten Wege gesellschaftlicher Gestaltung zum Wohle aller. Jeder ernsthafte Entwurf gesellschaftlicher Veränderung, setzt die Erkenntnis der bestehenden Verhältnisse und ein Idealbild voraus, nach dem die Realität gerechterweise verändert werden soll. Aber was heißt Erkenntnis? Jeder steht einem Problem zunächst von einem bestimmten Stand- oder Gesichtspunkt aus gegenüber, von wo er, wie z. B. gegenüber einem Haus, nur eine Seite sieht. Andere stehen woanders und blicken auf andere Seiten derselben Sache. Natürlich sehen sie Verschiedenes, das sich nur scheinbar widerspricht, in Wahrheit aber zur Gesamt-Wirklichkeit ergänzt.

Sozialisten blicken auf die Situation der benachteiligten Arbeitnehmer, die für den Profit weniger Kapitaleigentümer ausgebeutet werden, und wollen diese entmachten. Liberale haben die unternehmerische Freiheit im Auge, die erst große Leistungen ermögliche und auch ihre Belohnung verdiene. Sozialdemokraten schauen auf den Staat, der die Arbeiter gesetzlich schützen und über Steuern zum Ausgleich ein Sozialsystem finanzieren soll. Jede Seite hält ihre Beobachtungen und Gedanken für richtig und die damit nicht übereinstimmenden der anderen für falsch, so dass sich die verschiedensten Auffassungen wie monolithische Blöcke gegenüberstehen, zumal die anderen ja nicht als wohlmeinende Erkenntnissuchende, sondern als Gegner um die Macht betrachtet werden.

Parteien (lat. pars = Teil) vertreten von vorneherein weltanschauliche, politische, wirtschaftliche oder kulturelle Teil-Interessen, die sie durch möglichst viele Vertreter im Gesetzgebungsverfahren des Parlamentes und in der Regierung durchsetzen und zu den allein bestimmenden machen wollen. Es handelt sich um organisierte Gruppeninteressen, die primär nicht das Ganze, das Wohl und die berechtigten Interessen aller, sondern Einseitigkeit, Egoismus und Macht eines Teiles im Auge haben.[1] Parteien sind in ihrem Machtstreben auf Konfrontation und Kampf angelegt, was durch das unsinnige polare Links-Rechts-Schema noch schlagwortartig verschärft wird. Parteien sind daher Feinde eines freien und umfassenden Erkenntnisbemühens einer demokratischen Gesellschaft um die rechten Wege gerechter Gemeinschaftsgestaltung.

Das Streben nach Wahrheit

Die Wirklichkeit ist viel größer und umfassender als die schmale Seite, die wir durch unseren augenblicklichen Gesichtspunkt gerade erfassen. Halten wir diese für die volle Wirklichkeit, leben wir im Vorurteil und in der Illusion. Kommen mehrere Menschen zusammen, kommt objektiv eine Vielfalt von Gesichtspunkten und Seiten der Sache zusammen. Denn jeder steht biographisch an einem anderen Ausgangspunkt, von dem die Perspektive seines Wahrnehmens und Denkens bestimmt wird. In einem gemeinsamen Erkenntnisbemühen kommt es darauf an herauszufinden, von welchem Gesichtspunkt der andere spricht, und anzuerkennen, dass dieser ebenso berechtigt und notwendig ist wie der eigene. Falsch sind seine Gedanken nur, wenn sie auch von diesem Gesichtspunkt aus irrtümlich sind.

Wer sich mit seiner eigenen Ansicht zufrieden gibt, auf ihre unbedingte Gültigkeit pocht und daneben keine andere duldet, hat nicht den Willen zur Wahrheit. Es geht ihm in unbewusstem Egoismus um die alleinige Deutungshoheit. Oder – noch schlimmer – er verfolgt bewusst bestimmte Ziele, die nur erreichbar sind, wenn die eigene Ansicht als die einzig korrekte medial abgesichert, alle abweichenden Ansichten ignoriert oder dadurch aus dem Feld geschlagen werden, dass er gar nicht auf sie eingeht, sondern denjenigen, der sie äußert, als Menschen moralisch diskreditiert und verächtlich macht. Doch förderlich ist nur, wenn alle Aspekte einer Sache zu einem Gesamtbild zusammengestellt und daraus Handlungsinitiativen entwickelt werden. Denn „nur das Ganze ist die Wahrheit“ (Hegel).

Um auf das obige Beispiel zurückzukommen: Selbstverständlich ist die Forderung des Sozialismus objektiv berechtigt und notwendig, die Ausbeutung der Arbeitnehmer zu beseitigen, die auf einem Abhängigkeitsverhältnis vom Unternehmen beruht, das wiederum aus dem Privateigentum am Unternehmenskapital entsteht. Das heißt, das Privateigentum muss in eine neue Form eines sozial gebundenen Eigentums übergeleitet werden.

Die Forderung der Liberalen nach der unternehmerischen Freiheit ist aber ebenso berechtigt. Das bedeutet, dass das neue Eigentum am Investitionskapital etwa kein Staatseigentum sein darf, sondern weiterhin ein individuelles Eigentum, über das der unternehmerisch Tätige zur Realisierung seiner unternehmerischen Ideen frei verfügen können muss. Aber die Früchte davon, die Gewinne, können nicht allein in seine Taschen fließen.[2] Auch all die Forderungen der SPD nach gesetzlichem Schutz der Arbeitnehmer sind berechtigt, indem Arbeitszeit, Kündigungen, Lohnhöhe etc. an rechtliche Standards gebunden werden. Aber man muss sogar noch weitergehen und in der Betriebsverfassung alle Betriebsangehörigen, die unternehmerisch Leitenden wie die übrigen Mitarbeiter, im Verhältnis zum Unternehmen rechtlich auf eine Ebene stellen.

Wem es um die Erkenntnis und Förderung des Ganzen geht, was ja eigentlich das Normale sein sollte, der wird von Konservativen und Neoliberalen als Sozialist und Linksextremer und von Linken gleichzeitig als Neoliberaler und Rechter beschimpft, was natürlich absurd ist. Er ist in dieser irrsinnigen Schablone gar nicht unterzubringen.

Die einseitigen Argumente in der Massenmigration

Nehmen wir noch ein anderes Beispiel. In der sogenannten Flüchtlingskrise sind vor allem SPD und Grüne aus humanitären Gründen für eine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen, zu denen sie stillschweigend aber auch die großen Massen der Migranten zählen. LINKE nehmen die Invasion als selbstverschuldetes Schicksal Europas, dessen Länder nicht nur im Kolonialismus, sondern auch heute die afrikanischen Länder ausbeuteten und verarmen lassen. Nationalkonservative fordern geschlossene Grenzen zum Schutz der nationalen Identität und des Nationalstaates.

Hier tauchen drei verschiedene Aspekte der Sache auf, die alle Berechtigtes in sich tragen. Indem sie aber ins Extrem getrieben, verabsolutiert und die jeweils anderen Aspekte ausgeklammert werden, wird man der Wirklichkeit nicht gerecht, die eben nicht aus nur einer Seite besteht. Neben asylberechtigten Flüchtlingen auch Migranten grenzenlos aufzunehmen, ignoriert und bricht das bestehende Recht und führt zu Zuständen des Staates, in denen er schließlich selbst nicht mehr helfen kann. Die Schuld der westlichen Industriestaaten an der Ausbeutung und Verarmung Afrikas ist in der Tat ein großes Problem, das international gelöst werden muss. Es wird aber nicht dadurch gelöst, dass große Teile insbesondere der jungen Bevölkerung der dortigen Lösung entzogen werden.

Die Identität des bisherigen Volkes muss bei fortdauernder Massenimmigration allmählich verloren gehen. Das Volk hat aber einen Anspruch auf seinen verfassungsmäßigen Schutz. Ein globales Menschenrecht auf freizügige Niederlassung gibt es nicht, und es könnte auch nicht das verfassungsmäßig garantierte Recht der angestammten Bevölkerung auf Selbstbestimmung aufheben. Die Existenz des deutschen Volkes mit einer eigenen kulturellen Identität zu leugnen, ist kulturgeschichtliche Ignoranz und Dummheit, die auf ideologischer Verblendung, also auf Abwesenheit von Erkenntnis oder böswilliger Absicht beruht.

Andererseits ist das Beharren auf dem Nationalstaat eine konservative Einseitigkeit, die zu Recht kritisiert werden kann, weil sie auf überholten Vorstellungen von Nationalismus anfälligen ethnischen Gemeinschaften beruht und ignoriert, dass das Volk keine Bluts-, sondern eine Seelen-, sprich Kulturgemeinschaft ist, die zwar überwiegend an die folgenden Generationen weitergegeben wird, aber nicht auf dem gemeinsamen Blut beruht.

Ein Staat als Rechtsgemeinschaft könnte auch mehrere Völker umfassen, wenn aus ihren unterschiedlichen Kulturen gemeinsame Rechtsvorstellungen hervorgehen. Das Hauptproblem ist aber der nationale Einheitsstaat, der von Frankreich ausgehend auf der Fiktion beruht, die Nation habe einen einheitlichen Willen, der auf allen Lebensgebieten in regelnde Gesetze gefasst werden müsse. Diese Fiktion des einheitlichen Regelungswillens hat die oligarchische Herrschaft von wenigen zur Folge und hebt im Wirtschafts- und Kulturleben die Selbstbestimmung der dort Tätigen weitgehend auf.

Es soll ja hier keine umfassende Behandlung dieses Themas erfolgen, sondern nur angedeutet werden, wie komplex es ist und dass es darauf ankommt, den verschiedenen Aspekten gerecht zu werden und sie zum Bild der ganzen Wirklichkeit zusammen zu führen, um daraus nach Lösungen zu suchen. Aber wer eben dies versucht, wird aus den entsprechenden Winkeln nacheinander als linksextrem, linksradikal, rechts und rechtsextrem eingestuft. Was ist er denn nun? Es ist verrückt.

Stupidität der Oberflächlichkeit

Eine zentrale Aufgabe, die sich der Anthroposoph Rudolf Steiner stellte, war die genaue Erforschung der menschlichen Erkenntnis, ihres Zusammenhanges mit der Wirklichkeit und der Möglichkeiten, sie auf übersinnliche Welten auszudehnen. In der Einleitung zu seinem Buch „Vom Menschenrätsel“ schrieb er:

„Zwei voneinander abweichende Gedankenrichtungen können ihrem Wesen nach oftmals nur dadurch begriffen werden, daß man ihre Verschiedenheit so ansieht wie die Verschiedenheit zum Beispiele zweier Bilder eines Baumes, die von zwei Richtungen her durch einen Photoapparat aufgenommen sind. Die Bilder sind verschieden; aber ihre Verschiedenheit beruht nicht auf dem Wesen des Apparates, sondern auf der Stellung des Baumes zum Apparat. Und diese ist etwas ebenso außerhalb des Apparates Liegendes wie der Baum selbst. Die Bilder sind beide wahre Ansichten von dem Baume. Das Abweichende zweier Weltanschauungen hindert nicht, daß beide die wahre Wirklichkeit zum Ausdrucke bringen. – Die Wirrnis der Ideen entsteht, wenn die Menschen dieses nicht durchschauen. Wenn sie sich zu Materialisten, Idealisten, Monisten, Dualisten, Spiritualisten, Mystikern oder gar Theosophen machen, oder von anderen gemacht werden, und damit ausgedrückt werden soll: man käme nur zu einer wahren Ansicht über die Quellen des Lebens, wenn man seine ganze Denkweise im Sinne eines dieser Begriffe abstimmt. Aber es ist die Wirklichkeit selbst, die von der einen Seite her durch materialistische Ideen erkannt sein will; von einer anderen durch geistgemäße, von einer dritten als Einheit (Monon), von einer weiteren als Zweiheit.
Der denkende Mensch möchte durch eine Vorstellungsart das Wesen der Wirklichkeit umfassen. Und wenn er bemerkt, daß er dieses umsonst unternimmt, so behilft er sich damit, daß er sagt: Alle Vorstellungen über die Wurzeln des wirklichen Lebens sind persönlich (subjektiv) gestaltet, und das Wesen des «Dinges an sich» bleibt unerkennbar. — Aus wie vielen Verwirrungen des Gedankenlebens heraus führte doch die Erkenntnis, daß gar mancher Mensch über eine von der seinigen abweichende Weltanschauung so spricht, wie einer, der das von einer Seite her aufgenommene Bild eines Baumes kennt, und der, gestellt vor ein von anderer Seite her erhaltenes, nicht zugeben will, daß dies ein «richtiges» Bild desselben Baumes ist!“[3]

Rudolf Steiner schärfte den Anthroposophen schon für die gewöhnliche Alltagserkenntnis die größte Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit ein. Er warnte vor der Autorität dessen, was „öffentliche Meinung“ genannt wird. Niemals solle das eigene Denken halbbewusst sich selbst überlassen, sozusagen unbewacht gelassen werden; insbesondere sollten nicht die in der Öffentlichkeit gängigen Redensarten und Worte gebraucht werden, bei denen man nicht genügend nachdenkt.[4]

Aber selbst Anthroposophen oder solche, die sich dafür halten, entblöden sich nicht, einen anderen bedenkenlos in dieses politische Links – Rechts – Kampfschema zu pressen: für den einen ist er ein Linker, für den anderen ein Rechter, ein Rechtsextremer gar, ein Nationalist. Es ist, sehen wir von dem verleumderischen Charakter ab, ein primitives assoziatives Mitschwimmen in der veröffentlichten Meinung, das nur die völlige Abwesenheit eigenen verantwortlichen Denkens offenbart.

Dabei verfällt man sogar in den verbreiteten Vorstellungs-Mechanismus, jemanden, der in einem Punkt mit der Auffassung der Sozialisten oder der Nationalisten übereinstimmt, deswegen als „Links- bzw. Rechtsextremen“ zu bezeichnen. Man ist aber doch nur ein Sozialist oder Nazi, wenn man einer ist und nicht, wenn man einen ähnlichen Hut trägt oder eine punktuelle Erkenntnis bestätigt, zu der ja jeder Mensch kommen kann, gleich welcher Weltanschauung er sonst angehört.

Es genügt schon, einen bei Kommunisten (fälschlicherweise) als rechtsextremen Geschichts-Revisionisten verschrienen Historiker als Redner einzuladen, eine national-konservative Zeitung zu lesen oder sich mit einem Thema zu befassen, das auch bei „rechtsextremen“ Parteien auf der Tagesordnung steht, um in den Ruf eines „Rechtsextremisten“ zu geraten. Es ist ein oberflächlich-assoziativ verlaufendes, verlottertes Denken, das Anthroposophen disqualifiziert, sich als solche bezeichnen zu können, da sie von der Einhaltung der zentralen Erkenntnisbedingungen, die Rudolf Steiner als Grundlage der Anthroposophie aufgezeigt hat, weit entfernt sind.

Sie schwimmen gedankenlos mit in dem, was als „Öffentliche Meinung“ so wirkt, dass sich von außen ein „Intellekt wie eine Art öffentlicher Macht unter den Menschen ausbreitet, … der sich die Menschen fügen sollen, wie eine Art objektiver, außer den Menschenseelen wirkender Macht.“ [5]

„Wir schützen uns am besten dadurch, wenn wir uns immer mehr und mehr bestreben, ein klares und genaues Denken zu entfalten, so genau wie möglich zu denken, nicht einfach so hinzuhuschen im Denken über die Dinge, wie das heute gerade gesellschaftlicher Usus ist. … Eine solche Selbsterziehung sollte derjenige, der es mit den Aufgaben der Zeit ernst nimmt, gerade in  solchen Intimitäten in ganz hervorragendem Maße in Angriff nehmen.“ (Anm.4)

Anmerkungen

[1] Vergl. GEOLITICO: „Parteien sind Brutstätten der Machtsucht

[2] Vergl. GEOLITICO: „Die ungezügelte Macht des Kapitals

[3] Rudolf Steiner: Vom Menschenrätsel S. 14 f

[4] Vgl. Rudolf Steiner GA 254 S. 176

[5] a.a.O., S. 174

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . “Wenn Politik das Denken ersetzt” – DANN jagt die Polizei eine Handvoll “Raser” auf deutschen Straßen – statt sich mit dem um Faktor 10 bis 20 HÖHEREN Risiko für Leib & Leben beim Besuch eines “normalen” Deutschen Krankenhauses zu beschäftigen . . . . In Trontheim in Norwegen werden Deutsche Bürger erst DANN in ein Krankenhaus eingelassen – wenn sicher ist, daß sie weder ein Deutsches Krankenhaus betreten haben – noch sich in diesem Deutschen Krankenhaus mit dem MRSA-Keim infiziert haben . . . . Und unsere Deutschen Denkern fällt NICHTS dabei auf . . . ?… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ Georg Wilhelm Friedrich Hegel:
.
“…nur das Ganze ist die Wahrheit”
.
DANK sei Herbert Ludwig dafür – uns auf diese WICHTIGE Reise zu schicken – endlich auch den politischen Diskurs mit einem GANZHEITLICHEN Blick & Ansatz zu führen!
.
Amerikanisches “Scheuklappen-Denken” durch die “Dollar-Brille” – führt regelmäßig zu Wohlstand UND in den menschlichen Abgrund – höchste Zeit für freie Denker zum UM-Denken!

Conrath
Gast
Conrath

@KBM

Ein Hegelwort aus Ihrer Tastatur ist aber eine echte Schote, ein Witz, lieber KBM, wo Sie doch so gerne mit vier Lieblingsthemen (+ mechanischer Wort-, nicht Begriffsklärung) hausierend, ein prächtiges Beispiel für ganzheitliches, umfassendes, wie bewegliches Denken bringen.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Con ratlos verwechselt wieder einmal URSACHE & WIRKUNG, wenn er schreibt: . “Ein Hegelwort aus Ihrer Tastatur ist aber eine echte Schote, ein Witz, lieber KBM” . DAS “Hegelwort” stammt ursprünglich von Georg Wilhelm Friedrich Hegel! . Herbert Ludwig hat diesen Satz von Georg Wilhelm Friedrich Hegel ZITIERT in seinem erstklassigen Artikel: . “Wenn Politik das Denken ersetzt” . DIESER Satz von Georg Wilhelm Friedrich Hegel hat beim NACH-Denken bei mir – als “WIRKUNG” – zu (m)einer Sie offensichtlich schockierenden Erkenntnis geführt. . WAS ich bei Ihnen gelegentlich locker als “ratlos” oder als “Quatschologie” identifiziere – nennt… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@KBM, warum wieder dieser Themenwechsel?

Sie schreiben immer nur zu Ihren 4 Lieblingsthemen, hier Medizinkritik (Stichwort Hamer)!

Der Artikel behandelt etwas ganz anderes, lesen Sie ihn nochmals in Ruhe. Und das Sie gerne schnell fahren, wissen wir bereits, haben Sie zig-mal wiederholt, lieber KBM.

Conrath
Gast
Conrath

@KBM Sie unterschätzen den Ernst der Lage. Dieses, und andere Hegelzitate, sind hunderttausendfach im Umlauf, darum geht es nicht. Wenn Sie sich dort jedoch, als Wissender dort einreihen, ist es allerdings ein schlechter Witz. Herr Ludwig hat sich Jahrzehnte darin geübt ganzheitliche Positionen zu vertreten, was Sie gerade eben nicht machen! Deswegen weisen Sie mein Argument zu Ihrem Nichtdenken (nicht ausreichenden Denken) auch nicht wirksam zurück. Nur sollten Sie echtes Denken erst beherzigen, um es dann mit wem auch immer, in Zitaten anzuführen (gleichen Unsinn haben Sie sich mit Anatol Rapoport erlaubt). Aber es ist Ihre Freiheit, es genau so… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Hab’ heute KEINE Lust – in Ihren heiligen Denk-Keller hinab zu steigen – Sie haben sich doch auch schon ganz OHNE mein bescheidenes Wirken SELBST ad absurdum geführt . . . . Und SORRY wenn ich nur 4 Lieblingsthemen habe – so gut wie sie mit nur EINEM Thema “Bildung” bin ich halt noch nicht – obwohl auch meine Mama immer gepredigt hatte, ich möge mich bitte auf EIN Thema konzentrieren: “die Medizin!” . (Vielleicht hätte ich auch den Kochlöffel gebraucht, um auf Mama’s Linie zu kommen . . . ?) . Doch leider wird im richtigen… Read more »

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[…] Wenn Politik das Denken ersetzt […]

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

Politik ist eine Sackgasse.
Politik polarisiert genauso wie Religion und wird nur zum Teilen um zu Herrschen mißbraucht.
Was wir brauchen ist eine neue Philosophie und einen Plan, Psychopathen auszuschalten.

Conrath
Gast
Conrath

@Pedro

Nein, Sie denken/ politisieren hier und zwar pauschal, das ist zunächst Ihr Problem. Sollen alle Menschen, wenn sie Ihren Satz gelesen haben, sich danach der Blumenzüchtung zuwenden?

Wie naiv sind Sie? Schlechte und Scheinpolitik identifizieren, analysieren und durch gute Politik ersetzen, darum geht es, nicht sich selber in Vereinfachungen noch zu feiern als ‘Reduktionsheld des Augenblicks’ und des kurzen Kommentars. Das läuft nur auf ein Ignorieren der Politik hinaus. Es gibt viele Sackgassen in der Politik, da würde ich Ihnen zustimmen, Pedro, aber nicht so herum, überdenken Sie das doch bitte ein zweites, drittes Mal.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@conrath

Zitat:

“Wie naiv sind Sie? Schlechte und Scheinpolitik identifizieren, analysieren und durch gute Politik ersetzen, darum geht es, ….”

Definition Naiv:
“…so, dass jemand etwas nicht richtig einschätzt und sich in bestimmten Situationen nicht entsprechend verhält. Synonym: Einfältig!!”

Nun frage ich mich, wer hier naiv bzw. einfältig ist!!!

Conrath
Gast
Conrath

@KBM Danke, bekomme eher selten Verse geschenkt, lieber KBM. Aber unter uns, ist Belesenheit denn schon an und für sich satanisch? So scheint mir der Refrain Ihres Gedichtes auszuklingen Und etwas ungerecht ist es auch noch, schließlich führt Hubi nicht gerade ein Leben ohne Lesen, wie Sie. Warum kreiden Sie ihm dies nicht an, zwei Massstäbe pochen in Ihrer Brust, ja!? Gefällt Ihnen seine Lösung besser? Wenn ja, dann ist es in Ordnung, aber dann sollten Sie auch nicht die Belesenheit, sondern die jeweilige Schlussfolgerung, die Hubi oder Conrath zieht, kritisieren oder gutheißen. – Verstehen Sie was ich damit meine,… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@pedrobergerac “Was wir brauchen ist eine neue Philosophie und einen Plan, Psychopathen auszuschalten.” Die Lösung ist ganz einfach und steht neben der Headline des Artikels. Ich nutze sie seit Jahrzehnten: “Ich bin weder links, noch rechts; ich denke selbst.“ Das ist der Kern den es WAHR-zunehmen gilt. Jeder trägt auf wunderbare Weise – von der Natur angepasst – die geistigen Anlagen für diese wichtige Erkenntnis und die Anpassung an ein prosperierendes soziales Gefüge in sich. Man muss sich nur der Tatsache bewusst werden, dass man durch soziale gesellschaftliche Erlebnisse in Familie und Umfeld geformt wurde und dadurch das Bewusstsein für… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Hubi Ja, richtig und gut zusammengefasst, Genderismus ist im Kern nur ein verkleideter ‘Machtanspruch’! Prima auf den Punkt gebracht, Danke. “Zwei Geschlechter sind ein Produkt des größten Erfolgs der Natur zur Reproduktionsfrage. Deshalb gibt es, wider aller Beteuerungen unserer heute Verblendeten nur 2 Geschlechter. Sie als Zweiheit statt Einheit zu verstehen, liegt am falschen Verständnis von der Funktion der Sexualität und dem damit verbundenen sinnlosen Herrschaftsanspruch des einen Geschlechts über das andere (geistig das Männliche zum weiblichen und das Weibliche zum männlichen machen).” Zitatende H. Die unter dem Jesuanismus zusammen gefassten Lebensweisheiten sind es wert bedacht und ausprobiert zu werden,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Hubi

Nöö, ich bin nicht naiv, schlechte durch gute Politik ersetzen zu wollen.

Wie das geht ist nicht einfach und nicht nur als Sprachakt miss zu verstehen, ja, aber dafür gibt es schließlich die breite Argumentation. Die verschwindet nicht in dem Moment, wo etwas klar und einfach gesagt wird (wie es ja KBM auch immer wieder fordert, dabei aber nicht bedenkt, dass begriffe nicht abgekürzt werden dürfen), auch wenn es äußerst schwierig ist in unseren Zeiten umgesetzt zu werden.

Das Ziel bleibt oder haben Sie ein anderes, besseres Ziel anzubieten, etwa Politikverzicht? Dann heraus damit und auf die öffentliche Pinwand.

Sie grüßend

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@conrath “Was wollten, konnten, sie jeweils beisteuern und was war dabei nur zeittypisch ausgeliehen und ist heute nicht mehr auf dem Stand aufgeklärter Wissenschaft?” Die Zeit spielt in meinem Anliegen aber eine ebenso untergeordnete Rolle, wie die Wissenschaften, die lediglich als geistiges Produkt Technologie aufeinanderstapelt oder Glauben versucht in vielen Facetten in Wissenschaften oder Religionen zu verwandeln. Zitat: “….wenn man sich zugleich vor den Grenzen hütet, die der Jesuanismus als/ in Alleinvertretung von Weisheit/ Gelingen und Rechtmäßigkeit, immer auch für sich rigoros beanspruchte….” Sie stapeln “Wissen” in einer zeitlichen Entwicklung aufeinander. Das mache ich nicht. Die Menschen waren vor 2… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Hubi Zunächst einmal vielen Dank, dass Sie nun doch etwas von Ihrer Überzeugung und Konzeption herauslassen. Implizit war einiges schon in Ihren Artikeln hier zu finden, aber nach meiner Sicht, in mehreren Bereichen divergierend. Einige meiner Rückfragen blieben zunächst unbeantwortet, was ja nun nachgeholt werden kann. Es geht nicht um lose Vermutungen, sondern veritable Modellvorstellungen und die sind immer besprechbar und abzuwägen, im Detail. – Vor jeder genaueren Prüfung würde ich immer eher die Außenseitermeinung oder die Dissidenten bevorzugen, instinktiv/ intuitiv, beide bekommen bei mir einen Vertrauensbonus. Dennoch, und das zeigte mir eben die Erfahrungen an den Anwendungswissenschaften, erst die… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@conrath Zitat: “Daraus kann aber keine veränderungslose, menschlich-gesellschaftliche, Praxis gefolgert werden, wie es etwa das Endresümee von Nietzsche und Heidegger war…..” Meinen Text zur Erinnerung: “Die Menschen waren vor 2 oder 3.000 Jahre kognitiv wie materiell in der gleichen Situation wie heute. Zeit ist also bedeutungslos, sobald der Mensch sich wieder als Teil der Natur und nicht als außenstehender Designer versteht.” Sie haben diesen Text nicht (in meinem Sinne) verstanden, weil Ihre Betrachtung vom Standort außerhalb – statt als Teil der Natur (Gott) (der Dinge) – stattfindet. Typisch für einen “Frankfurter”. Sie müssen zwangsläufig zu der Annahme gelangen, dass innerhalb… Read more »

Mitspieler
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Mitspieler

Vielleicht besteht der wahre revolutionäre Akt, der die Menschheit aus der Sklaverei befreien kann darin, einfach auf das Handy zu verzichten. Diese Überlegung ist nicht einfach nur daher gesagt, sondern beruht auf der Tatsache, dass der Mobilfunk-Markt der weltweit größte Markt ist und ständig wächst. Ebenso wie die funkgesteuerte Infrastruktur ständig ausgebaut wird, damit kabelloses W-Lan überall empfangen werden kann. Demnächst sogar über Satelliten. Diese Technik wird uns noch schwer zu schaffen machen, denn sie kann missbraucht werden und wird es auch.

Gruß
Der Mitspieler

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Zitat: “Diese Technik wird uns noch schwer zu schaffen machen, denn sie kann missbraucht werden und wird es auch.” Schön, dass jemand die Dimension erkannt hat. Die ernstzunehmenden Gutachten hinsichtlich der gesundheitsgefährdenden Strahlung sind zusätzlich zu erwähnen. Nicht nur die SAR-Werte beim telefonieren am Kopf, sondern auch die Sendemaste und der massive Ausbau wie von Ihnen angegeben, stehen mit Recht in massiver Kritik. Gutachten aus freier Gutachtertätigkeit, stehen Gutachten aus industriefinanzierten “Werken” gegenüber, deren Interessenlage nur allzu deutlich herauszulesen ist. In unserem System wird erst produziert und dann der Schaden auf Kosten der Allgemeinheit abgewälzt. Klappt es nicht, werden im… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Hubi Vielen Dank für Ihre eingehende Themenbehandlung. “[…] Zeit ist also bedeutungslos, sobald der Mensch sich wieder als Teil der Natur und nicht als außenstehender Designer versteht.“ Zitatend H. Nun ist das wiederum ein Missverständnis, was bei solchen Fragen leider häufig zu finden ist. Ich betrachte ja gerade den Menschen nicht als den, von Natur und Vernunft, abgeschlossenen, also als den isolierten, Homo faber oder gar Homo creator, sondern sehe ihn überall, lebendig eingebunden, beschirmt und permanent begleitet, von der Intelligiblen Welt, die die Mehrzahl der ‘Frankfurter’ nicht kannte, weder im Sinne Kants, noch als wirklichkeitsbestimmende, ontologische Konstitution. Das klammerten… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Con ratlos: . “Nein, ich halte Buddha und Jesus nicht für natural-spirituelle Ausnahmeerscheinungen, das trennt unsere Sichtweisen!” . Bildung, Bildung im Quadrat, Größen-Wahn und Denk-Spagat. . Hexen mit dem Löffel schlagen, Muß man nur den Conrath fragen. . “KRIEG dem Leben” – sein Produkt, Andre sehen’s als verruckt . . . . Wie dem auch sei im Denk-Gestell, Dem Satan wär’s ein gut’ Gesell! . TARNUNG bestens als “Gelehrter”, Macht er hier den Sitten-Wärter. . Der Bock zum Gärtner, alte Kiste, Wenn es Mensch nur langsam wüßte…? . FALSCHE Priester gibt es Viele, Nur LÜGEN… Read more »

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

Hab ich noch vergessen.
Wir müssen natürlich darauf achten, dass wir beim Blumenzüchten nicht pauschal denken/politisieren.

Zitrone
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Zitrone

“Jeder ernsthafte Entwurf gesellschaftlicher Veränderung, setzt die Erkenntnis der bestehenden Verhältnisse und ein Idealbild voraus, nach dem die Realität gerechterweise verändert werden soll.” Ja! Allerdings funktioniert dieses Vorhaben nur, in dem man zentralistische Systeme, wie beispielsweise die EU auflöst, da diese in großem Maße die Unterdrückung und Unfreiheit der Menschen fördert und des Menschen hohen Ideale von Freiheit nicht zulässt. Zur Zeit bildet sich in Europa, von Deutschland ausgehend, eine Art Nobel-Antifa. Gegründet von Dr. Daniel Rödel, unterstützt u.a. von grünen Politkern, die sich eindeutig für die EU, nicht für Europa, und gegen Regionalität ausspricht, ergo weiter an den Sonderinteressen… Read more »

Zitrone
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Zitrone

“Erhellendes zu “Pulse of Europe”:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=37421

hubi stendahl
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hubi stendahl

@Zitrone “http://pulseofeurope.eu” Schlimm daran ist nicht, dass es diese Interessengruppe von internationalen Anwälten gibt, die eng mit der EU und in beraterischer Tätigkeit dafür ihre Interessen verfolgt. Schlimm ist, dass niemand mehr in der Lage ist (Sie und wenige ausgenommen) die banale Frage nach dem Initiator und dessen Interessen zu stellen! Dafür braucht es nun Aufklärer wie die Nachdenkseiten. Das ist das eigentlich Bedenkliche. Die Menschen sind nicht einmal mehr in der Lage, diese primitive lancierte Kampagne zu entschlüsseln. Mit lächerlichen 2 Klicks. Die Frankfurter Schule hat in der Umerziehung ganze Arbeit geleistet. Die Moskauer Demo vom Wochenende von vorwiegend… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl

Das ist der Tiefpunkt!

Hauptsache Sie und andere nette Menschen hier, wissen um was es geht. Dass es tatsÄchlich Leute geben soll, die für ein vereinigtes Europa eintreten, das halten Stendahls & Co., für besonders hirngewaschen und verblödet.

Netter Verein der alles besser Könner und Besserwisser.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragaoNordestino “Dass es tatsächlich Leute geben soll, die für ein vereinigtes Europa eintreten, das halten Stendahls & Co., für besonders hirngewaschen und verblödet.” Nein. Ihr Zitat entspricht exakt meiner Kritik. Sie brauchen nur ein paar Klicks um festzustellen, wer der Initiator ist, wie er seine Botschaft in wessen Auftrag verkauft und welche Information die paar Demonstrierenden per Interview tatsächlich verstanden haben. Statt dessen palavern Sie von einem vereinten Europa von Ihrem Standort Brasilien, von dem Sie offenbar nicht einmal wissen, dass es 90 % der Europäer einschl. meiner Person gerne hätten, wenn es für die Menschen und nicht für ein… Read more »

Ranma
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Ranma

Wie der Artikel genauer ausführt, ist das Links-Rechts-Schema der politischen Richtungen längst überholt. Wie der Artikel jedoch schon zuvor gleichermaßen richtig feststellt, ist die Einordnung als links oder rechts davon abgeleitet, welche Partei neben wem im Parlament Platz nimmt. Die Parteifunktionäre sitzen vorne, die Leute der zweiten und dritten Reihe entsprechend dahinter. Es bleibt also tatsächlich nur eine Dimension der Einordnung und irgendwo muß man die Parteien einordnen, wenn jeder seinen festen Platz haben soll. Also müssen sich alle politischen Parteien schon selbst darum bemühen, sich irgendwo in das Links-Rechts-Schema hineinzuquetschen, damit die Abläufe im Parlament so bleiben können wie… Read more »

Ranma
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Ranma

Das Problem scheint mir also weniger ein politisches als ein architektonisches zu sein.
Ranma

Conrath
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Conrath

N

Conrath
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Conrath

@Ranma Der Neuigkeitswert des Kommentars ist noch ausbaufähig, besonders sind Ihre Reflexionen zu ‘Star Wars’. Es soll ja schon Leute geben, die sich mit Filmstoffen bereits sozialisiert haben. Iii pfuhi, was mit Sozialismus, igitt? Ich nicht, niii is ja ehkeelichh, was is das denn? Und jede Sozialisation hat eine lebendige, auch wechselnde Struktur. Die aus dem englischen Parlament stammende Sitzordnung war keine architektonische Fragestellung, sondern eng mit der kleinen Eiszeit* und deren Folgen verbunden, Great Transformation. Der Landadel als Basis des Feudalsystems hatte mit Ernteausfällen zu kämpfen. In deren Folge wurden die Kondominate (wieder was ehkeelichhes? > nein) von Ertragslosigkeit… Read more »

Ranma
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Ranma

Die Punkte q) bis t) sind schon ein Fortschritt gegenüber dem bisherigen System. Trotzdem fehlt noch die dritte Dimension. Früher hätte ich mich nämlich als politisch oben eingeordnet, heute jedoch eher als vorne. Wäre ich in einer Partei, dann müßte die im dreidimensionalen Parlament mittig, vielleicht leicht links von der Mitte, aber vor allem vorne oben zu finden sein. Drei Dimensionen sind also schon notwendig.

Falls das technisch wirklich leicht lösbar wäre, dann gäbe es längst Entwürfe dafür!
Ranma

Ranma
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Ranma

Das Parlament bei Star Wars taugt nicht als gutes Beispiel für eine technische Lösung, weil es eine ellipsoide Form hat und die gesamte Rundung ausgenutzt wird, ohne durch seitliche Wände begrenzt zu werden. Daher wären die Richtungen links und rechts nicht mehr eindeutig bestimmbar. Es muß also eine architektonische Lösung her, die sogar noch besser als die bei Star Wars ist. (Wobei ich sowieso vermute, daß dort nach der Herkunft der Senatoren eingeteilt wurde.)
Ranma

Conrath
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Conrath

@Ranma Sie verwechseln Dimensionen mit Ecken. Die [] können überlesen werden, machen das Beispiel nur etwas deutlicher: Im eindimensionalen Schema gibt es zwei Ecken (Enden) rechts, links und deren Übergang als eine Skala (Mitte), denken Sie an eine Gerade! [zwei aufeinander stehende Vektoren oder ein Vektorprodukt, im Beispiel für ein lineares Schema, etwa laut, mittel, leise] Bei zwei Dimensionen, denken Sie an eine Fläche, ein Quadrat, mit 4 Ecken ergeben sich 6 Skalen, davon 2 Diagonalskalen (etwa links unten und rechts oben) und 4 Randskalen (etwa rechts unten und rechts oben), die Skalen stehen dann in meinem Beispiel für den… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma Sie verwechseln Dimensionen mit Ecken. Die [] können überlesen werden, machen das Beispiel nur etwas deutlicher: Im eindimensionalen Schema gibt es zwei Ecken (Enden) rechts, links und deren Übergang als eine Skala (Mitte), denken Sie an eine Gerade! [zwei aufeinander stehende Vektoren oder ein Vektorprodukt, im Beispiel für ein lineares Schema, etwa laut, mittel, leise] Bei zwei Dimensionen, denken Sie an eine Fläche, ein Quadrat, mit 4 Ecken ergeben sich 6 Skalen, davon 2 Diagonalskalen (etwa links unten und rechts oben) und 4 Randskalen (etwa rechts unten und rechts oben), die Skalen stehen dann in meinem Beispiel für den… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma Also 8 Interessenlager haben 40 Ausgleichs- Kommunikationsskalen, nicht 28! [Dabei sind alle Kombinationen (2-er, 3-er, 4-er, bis 7-er Paarungen und deren Ausgleich, noch nichtmals erfasst] Wichtig bei dem Beispiel des Vierlagerparlamentes war mir, zu zeigen, dass lineares ‘Lechts-Rinks-Skalieren’ nicht viel bringt, einfach schnell unterbestimmt oder manipulierbar ist. Korruption kann es auch in einem Vierlagerparlament geben, klar. Aber es wäre anschaulicher zu verstehen und wenn wir etwa das niederländische Parlament nehmen, ohne Prozenthürden, dann wird eine gewisse Unübersichtlichkeit von Anfang an gegeben, auch von allen erwartet. Es bilden sich dann, um die einzelnen Abstimmungsfragen, tendenziell jeweils unterschiedliche Gruppen, was ja… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma

Ellipsoide Formen könnten dann, durch polygonale, vorabbestimmte Skalen, als/ zu Nestern kombinierte Strukturen geformt werden.

Dann hätten Sie eine Tendenz in Richtung Nervenmorphologie, aber nur, wenn sie auch noch flexibel wären!

Es müssen aber sinnvolle, von allen mitgetragene, Begrenzungen vorgesehen werden, die einer Wahlomat-Themengliederung und unserem Grundgesetz, samt (ehemaliger) Gewaltenteilung und (ehemaligem!) Föderalismus,…, entsprechen.

Dann ist die beste Sitzordnung gar keine feste mehr zu haben, sondern den spontan gefüllten ‚Schweizer Dorfplatz‘ oder die ‚Athener Agora‘, als alt-neues Leitbild zu verwenden.

Und Athen hatte auch ‚Senatorenwahlrecht‘ und ‚Star Wars‘ ist keine echte Eutopie, auch da Vorsicht.

nathan
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nathan

@Conrath

Herr Conrath gibt mal wieder Beispiele von abartigem Gedankenmüll, mit dem er hier die Seiten füllt und von Inhalten ablenkt.

Ein dicker Minuspunkt im Psychogramm des Herrn Conrath.

Conrath
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Conrath

@Nathan

Ihr Kommentar sieht aber etwas nach Ablenkung aus, auch Sie brauchen sich nur an die offenen Fragen zu erinnern, schrecklich, nicht war, so ein Müll aber auch, an den man sich auch noch erinnern soll! Dann entmüllen Sie doch, sortieren Sie besser und werfen nicht alles auf einen Haufen, das fängt dann an zu stinken.

Ich Sie auch

nathan
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nathan

@Conrath

Zitat:
“Ich Sie auch”

Aber bitte nicht von Ihnen! Ich lehne jeden physichen Kontakt mit Ihnen ganz entschieden ab!

Conrath
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Conrath

@Nathan

Lenken Sie nicht wieder ab und Sie sind für Ihre Vorstellungen verantwortlich, nicht ich. Das vertauschen Sie hier.

Ich kenne Sie doch gar nicht. Vielleich sind Sie eine bildhübsche, mitteljungalte Philosophiedozentin, die sich nur im Rollenspiel als ein ‘Nathan’ gibt und perfekt genau Ihre Rolle einnimmt?

Virtualität ist nicht die volle Wirklichkeit und Sie ärgern sich, weil Sie mich lieber als irgendwie konservativ oder linksliberal, aussortieren möchten, wie gewohnt.

Stimmt’s oder habe ich Recht?

Ich grüße Sie so, wie auch Sie gegrüßt werden, also (z.B.!) anständig

nathan
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nathan

Zitat: “Mit dem polaren Schema links-rechts werden die verschiedensten Gegensätze assoziiert: egalitär – elitär; progressiv – konservativ; internationalistisch – nationalistisch; sozialistisch – kapitalistisch oder auch basis-demokratisch – hierarchisch.” Wie man aus diesen (beispielhaften) Gegenüberstellungen sehen kann, fällt deutlich erkennbar nur EINE aus dem Rahmen: “internationalistisch – nationalistisch”. Alle anderen beziehen sich auf INNENPOLITISCHE Bestrebungen, die ausgehandelt werden können, um möglichst gerechte Zustände im Land zu erreichen und die von den bisherigen “links – rechts” Zuordnungen abgedeckt waren. Bis vor einigen Jahrzehnten gab es die Gegenüberstellung “internationalistisch – nationalistisch” überhaupt nicht, denn in den Parlamenten war man sich, im Auftrage des… Read more »

Conrath
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Conrath

@Nathan Ja, stimme Ihnen in diesem Punkt zu: “Mit Einsatz der Globalisierung und Ablösung der EWG zur EU und offenen Grenzen wurde plötzlich in dieser „Gefahrensituation“ die Frage akut, wie man den Nationalstaat schützen kann. Diese Frage war aber nicht zugelassen oder zur Wahl gestellt, weil die „Internationalisten“ quer durch alle Parteien im unsouveränen Deutschland sich diesem Internationalismus voll unterworfen und der Staatenauflösung verschrieben hatten.” Zitatende N. Aber ist es überhaupt fraglich, dass die Berliner Republik eigentlich von Anfang an, nie souverän bestanden/ existiert hat? Denn der Kaufpreis für den DDR-Anschluss (formgleich zum Österreich-Anschluss 1938 > totale Unterwerfung), war das… Read more »

Conrath
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Conrath

Das Bessere als Feind des Guten

Der Reinentwurf sollte lauten:

‚Ja zur Berliner Friedensrepublik, innen- & außenpolitisch‘,

Ranma
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Ranma

„Wenn Sie allerdings mit einem dreidimensionalen Spok-Parlament arbeiten würden, welches ja bereits 8 Interessensecken oder Lager hätte, gibt es nicht drei Skalen, wie Sie angenommen hatten (wenn Skala gleich Dimension wäre, was nicht zutrifft im Beispiel), sondern 28 Skalen!“ Von dem im Artikel vorgeschlagenen Gegensatzpaaren „egalitär – elitär; progressiv – konservativ; internationalistisch – nationalistisch; sozialistisch – kapitalistisch oder auch basis-demokratisch – hierarchisch“ benötigt jedes eine Dimension, es sei denn, daß sich manche Kombinationen gegenseitig entweder bedingen oder ausschließen würden. Eine egalitär-hierarchische Ecke wäre wohl ziemlich leer. Wenn wir sie weglassen, dann wird das Ganze auch noch asymmetrisch. Vielleicht können wir… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma Sehen Sie Ranma, genau so geht politisches SELBSTEINWECHSELN, von dem unser guter Hubi gestern gesprochen hat (Netzers Günter vom Niederrhein). Im ewigen Kampf zwischen zwei ‚beliebigen‘ Seiten, den jeweils Stärksten und Zweitstärksten, das ist so ungefähr die leerste, semantisch gerade noch mögliche Formel, um ein Telos (ein ‚Strebensetwas‘) sinnvoll zu vertreten (sinnvoll nicht als ethisch wertvoll, sondern als verstehbares, auch korrigierbares Streben im Politischen überhaupt). Da unsere Welt, grob betrachtet, manche nennen es Matrix, gesellschaftlich wirksame Voreinstellungen und gemeinsame Erwartungen usw…, jedenfalls, da wir immer schon gegebene Ansprüche, Aushandlungen, Erinnerungen,… vorfinden, in der unsrigen finden wir (nur wenn gesucht… Read more »

Ranma
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Ranma

Eigentlich hatte ich erwartet, daß nun Vorschläge kämen, die Dimensionen des hyperkubischen Parlamentes durch andere Begriffspaare zu definieren. Außerdem habe ich jetzt auch die Sache mit den Polygonen und den Skalen verstanden. Man kann den geometrischen Körper zu einer zweidimensionalen Abbildung plattdrücken und alles, was sich dadurch ändert, ist, daß sich die Skalen, die im geometrischen Körper windschief zueinander waren, nun alle in der Mitte schneiden. Dadurch treffen sich mehrere Parteien in einer Mitte, zu der sie niemals gehören wollten. Ein fieser Trick, politische Positionen beeinflussen zu wollen. Die Ecken des Hyperkubuses vereinen jeweils mehrere Extrempositionen, daher dürften die Ecken… Read more »