Der Mensch als Ware der Reichen

Der Sklavenmarkt Gustave Boulanger /Gustave Boulanger [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABoulanger_Gustave_Clarence_Rudolphe_The_Slave_Market.jpg Der Sklavenmarkt Gustave Boulanger /Gustave Boulanger [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABoulanger_Gustave_Clarence_Rudolphe_The_Slave_Market.jpg

Die Ursache der zunehmenden Armut ist der Kapitalismus. Die Eliten sorgen dafür, dass dieses Problem nicht genannt und erst recht nicht angegangen wird.

Dividende et impera!“
Volker Pispers

Im Zeitalter des Absolutismus besaßen etwa 1 Prozent der Bevölkerung die entscheidenden wirtschaften Ressourcen: den landwirtschaftlichen Boden, die Wälder, die vorindustriellen Manufakturen. Diese kleine Elite bestimmte das öffentliche Leben, das Recht und zahlte keine Steuern. Die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung arbeiteten direkt oder indirekt für dieses eine Prozent. Ihr Vermögen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Stellungen wurden auf die nächste Generation weitervererbt.

Auch heute besitzen 1 Prozent die wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen, nur dass diese neben großem Land- und Immobilienbesitz vor allem in Industrieunternehmen, technischem Know-how, digitalen Netzen, Servern, Software, Patenten usw. bestehen.

Die „Erträge werden auch heute in vielen Fällen nahezu steuerfrei eingestrichen, und sie ermöglichen einen Lebensstil, wie er aus Arbeitseinkommen niemals erschwinglich wäre. Erneut arbeiten 99 Prozent der Bevölkerung zum überwiegenden Teil, direkt oder indirekt, für den Reichtum dieses neuen Geldadels.“[1]

Auch diese ungeheuren Vermögen gehen nach dem Erbrecht auf die eigenen Nachkommen über, so dass für die Stabilität dieses 1 Prozent gesorgt ist. Zwar ist heute der allgemeine Wohlstand ungleich höher als im Absolutismus, aber die Verarmung der abhängigen Menschen nimmt kontinuierlich zu. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) der UN verzeichnet eine wachsende Armut in Industriestaaten und besonders in Europa.

„Die UN-Organisation schätzt, dass rund 300 Millionen Menschen in Industriestaaten in Armut leben – als Definition gilt ein Einkommen, das 60 Prozent unter dem Durchschnittsverdienst eines Landes liegt. Als Ursachen für Armut in Europa nennt die ILO Arbeitslosigkeit und zu geringe Einkommen. … Rund 17 Prozent der EU-Bevölkerung gilt als arm, in Deutschland sind es 16 Prozent. Es bestehe die Gefahr, dass sich Armut über Generationen hinweg fortpflanze, warnt die ILO, nur anständige Jobs könnten diesen Trend umkehren.“[2]

Die Hauptursache liegt im Kern des Kapitalismus, dem privilegierenden Eigentum am Unternehmenskapital. Die Eliten sorgen dafür, dass dieses Problem möglichst nicht genannt und erst recht nicht angegangen wird.

Der Mensch selbst wird zur Ware

Ein Grundstück bildet notwendigerweise die Grundlage für jedes Unternehmen. Wer Eigentümer ist, ist Herr des Terrains. Darauf errichtete Gebäude gehen auch in sein Eigentum über, denn sie bilden grundrechtlich mit dem Boden eine unzertrennliche Einheit. Ebenso erwirbt er das Eigentum an den gekauften Maschinen, Geräten, Büroeinrichtungen, Rohstoffen usw., die die Produktionsmittel, also das Produktionskapital vervollständigen.

Der Eigentümer gliedert die Produktionsmittel in einen auf Arbeitsteilung beruhenden rational durchorganisierten Prozess, in dem alle unnötigen Kosten vermieden werden sollen. Herr dieses Produktionsprozesses ist der Eigentümer. Doch den Produktionsablauf kann er nicht alleine bewerkstelligen. Er braucht viele Menschen, die die Arbeit in den einzelnen, miteinander verzahnten Abschnitten an und mit den Produktionsmitteln leisten.

Als Nichteigentümer kommen diese aber von vorneherein zum Eigentümer in die Rolle von untergebenen Hilfskräften, die nicht am Unternehmen beteiligt sind, sondern dem Eigentümer nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, die dieser für seine Interessen einsetzt. Sie sind in seiner Sicht ebenfalls Produktionsmittel, die ebenso kostengünstig gegen möglichst niedrigen Lohn gekauft und dem Produktionsprozess eingefügt werden, der allein seinem Gewinn dienen soll. Der Lohn wird betriebswirtschaftlich nicht zum Unterhalt eines würdigen Lebens bezahlt, sondern er ist ein niedrig zu haltender Kostenfaktor. Damit wird die Arbeitskraft des Menschen und somit letztlich der Mensch selbst, der von seiner Arbeitskraft nicht zu trennen ist, zwangsläufig ebenfalls zur Ware.

In dieser vom Privateigentum am Kapital aus entwickelten Struktur wirtschaftlicher Produktion wird alles zur Ware, was in sie eingegliedert wird, auch das, was seiner Natur nach niemals Ware sein darf.

Hier liegt die Wurzel des entwürdigenden Abhängigkeitsverhältnisses der Arbeitnehmer und ihrer damit verbundenen weitgehenden Ausbeutung, Verarmung und Verelendung weltweit. Sie ist einer der Kernpunkte der sozialen Frage, der als sozialer Explosionsstoff Not und Zerstörung erzeugend weiterschwelen wird, solange die ihm zugrunde liegende Ursache bestehen bleibt. Es ist eine ungeheuer sozial destruktiv wirkende Macht, die von dieser Form des Kapitaleigentums – bei aller positiven Leistung – auf das soziale Leben der Menschen ausgeht. Wenn das Eigentum an einer Sache solche gravierenden negativen Folgen hat, stimmt etwas nicht an seiner rechtlichen Konstruktion.

Rom gründete auf dem Ackerbau freier Bauern

In der geschichtlichen Entwicklung bildete sich als eigentliche Aufgabe des Eigentums heraus, materielle Gegenstände, die der Mensch durch seine Arbeit für seinen existenziellen Bedarf und Verbrauch erwirbt, über die er deshalb auch ungehindert verfügen können muss, für andere unangreifbar zu machen. Dieses berechtigte Privateigentum unterstützt so die Entwicklung zur in sich geschlossenen, freien Persönlichkeit, die sich insofern von den anderen abschließt, behauptet und notwendig auf den eigenen Vorteil bedacht sein muss.

Das Eigentum am Grund und Boden, aus dem das Eigentum am Unternehmen herausgewachsen ist, stellt aber bereits einen negativen Exzess der positiven Entwicklung des Eigentums dar. Der Boden ist notwendige Lebensgrundlage für alle Menschen, der nicht wie bewegliche Sachen erzeugt und beliebig vermehrt werden kann. Das Eigentum verbindet hier Teile der Erde, die prinzipiell allen Menschen gleichermaßen zugänglich sein muss, mit der Persönlichkeit eines Einzelnen, dessen alleiniger Verfügungsgewalt es unterworfen wird. Der Boden wird gleichsam zum egoistischen Raub Einzelner. Er wird wegen seiner Begrenztheit und die damit verbundenen Preise für viele nicht mehr erwerbbar, die zu einem Eigentümer notwendig in Abhängigkeit kommen und ausgebeutet werden können.[3]

Im germanischen Recht gab es kein Privateigentum an Grund und Boden. Der Boden wurde vom Fürsten des Stammes, dem Repräsentanten der Gemeinschaft, als Lehen verteilt und fiel auch an ihn wieder zurück. Erst mit der Rezeption des römischen Rechts drang ab dem späten Mittelalter das Grundeigentum auch nach Mitteleuropa ein. Es ist bezeichnend, dass im Lateinischen dominium sowohl Eigentum als auch Herrschaft, und dominus zugleich Eigentümer und Herrscher bedeuten.[4]

Das frühe Rom gründete auf dem Ackerbau freier Bauern. Doch aus den vielen Kriegen, in denen sie den Pflug gegen das Schwert eintauschen mussten, kamen viele entweder nicht mehr zurück oder die Überlebenden hatten oft nicht das Kapital, ihre lange brach gelegenen Felder wieder zu bebauen. Sie verkauften ihr Land zu Schleuderpreisen an Adlige oder andere der Oberschicht, die es zu großen Landgütern (Latifundien) zusammenschlossen und mit Hilfe von Wanderarbeitern und insbesondere Sklaven bewirtschafteten.

Diese Latifundien mit ihrem abhängigen Personal, das für den Eigentümer, den Herrn, den Gewinn erarbeitete, waren gewissermaßen die Vorläufer der heutigen Wirtschaftsunternehmen. Das Abhängigkeits-Verhältnis ist trotz abmildernder Arbeitsgesetze prinzipiell noch immer ähnlich. Es wird ja auch vielfach als Lohnsklaverei bezeichnet. Das ist das nach wie vor menschlich zutiefst Entwürdigende.

„Auf dem Vorhandensein der Empfindung eines menschenunwürdigen Daseins beruhen in Wahrheit alle Erschütterungen im sozialen Organismus.“ [5]

Eigentum verpflichtet

Es geht auf den englischen Philosophen John Locke zurück, einen der Väter des politischen Liberalismus, dass viele Staaten das Eigentum als ein Naturrecht, das jeder staatlichen Gesetzgebung vorausgeht, in ihre Verfassung aufgenommen haben. Auch das deutsche Grundgesetz bestimmt als ein Grundrecht in Art. 14:

„Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.“

Doch hatten die Väter des Grundgesetzes die soziale Erfahrung und Empfindung, dass sich der egoistische Gebrauch des Eigentums auch zum Schaden anderer auswirken kann. So ließen sie den Satz folgen:

„Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt. Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Ja, sie sahen diese Gefahr gerade bei Grund und Boden und Wirtschaftsunternehmen als groß an, so dass sie in Art. 15 die Möglichkeit aufnahmen:

„Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.“

Sahra Wagenknecht macht in ihrem Buch auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1979 aufmerksam, die eigentlich für Rechtswissenschaft, Rechtsprechung und Politik bahnbrechend hätte sein müssen, aber folgenlos geblieben ist. In einem Verfahren über die Mitbestimmung in Unternehmen weise das Gericht ausdrücklich auf einen unterschiedlichen Grad an Schutzwürdigkeit hin, „je nachdem, ob es sich um persönliches Gebrauchseigentum oder um großes Wirtschaftseigentum handelt.“ Wörtlich führten die Richter aus:

„Soweit es um die Funktion des Eigentums als Element der Sicherung der persönlichen Freiheit des Einzelnen geht, genießt dieses einen besonderen Schutz. … Dagegen ist die Befugnis des Gesetzgebers zu Inhalts- und Schrankenbestimmungen umso weiter, je mehr das Eigentumsobjekt in einem sozialen Bezug und einer sozialen Funktion steht.“[6]

Und Sahra Wagenknecht schließt daran an:

„Es gibt also einen Unterschied zwischen persönlichem Eigentum und dessen Schutz als individuellem Freiheitsrecht und Eigentumsobjekten in sozialen Bezügen, die die Freiheitsrechte sehr vieler Menschen berühren. Eigentum sollte verpflichten, es kann aber auch vernichten. In diesem Fall wäre laut Grundgesetz eigentlich der Staat angehalten, dem einen Riegel vorzuschieben.“[7]

Auf diesen gravierenden Unterschied habe ich bereits an anderer Stelle hingewiesen.[8] Ein Wirtschaftsunternehmen ist keine Sache, die dem privaten, persönlichen Gebrauch des Eigentümers, sondern gemeinsam mit notwendigen Mitarbeitern der Bedürfnisbefriedigung vieler anderer Menschen und der gemeinsamen Einkommenssicherung dient.

Die unbegrenzte Verfügungsbefugnis über Produktionsmittel, Finanzkapital und Gewinn oder gar der Verkauf des ganzen Unternehmens, die das Privateigentum gewährt, hat enorme soziale Auswirkungen für andere Menschen. Da die Arbeitnehmer eines Betriebes de facto Produktionsmittel sind, werden sie z. B. bei einer Veräußerung wie eine Sache gleichsam mitverkauft und je nach Verschlankung, Aufteilung, Fusion oder Zerschlagung des Unternehmens mitverschoben oder entsorgt. Sie sind mit ihrer wirtschaftlichen Existenz der Macht der Kapitaleigentümer weitgehend hilflos ausgeliefert.

Die rechtliche Möglichkeit, wirtschaftliche Machtbildung und Existenzvernichtung anderer zum allgemeinen Grundrecht zu erheben, ist eine schreiende Absurdität. Kapital als eine Sache mit hoher sozialer Relevanz darf nicht undifferenziert Gegenstand eines Privateigentums sein, über das ganz nach egoistischen persönlichen Interessen beliebig verfügt werden kann. Das Privateigentum als persönliches Freiheitsrecht verliert hier seinen eigentlichen Sinn und seine innere Berechtigung. Selbstverständlich ist auch das Staatseigentum keine Alternative.

Das unternehmerische Motiv

Eines der häufigsten Argumente für die Unersetzlichkeit des Privateigentums am Kapital verweist darauf, dass nur Eigentümer zu solchen unternehmerischen Leistungen motiviert würden, wie sie die Geschichte des Kapitalismus aufweise. Nur was einem selbst gehöre, was man zum persönlichen Vorteil mehren, auf eigenes Risiko mit Schulden belasten und seinen Kindern vererben könne, sporne zu gewissenhafter Sorgfalt und größtem Engagement an. Wer erfolgreiche Unternehmen wolle, dürfe privates Wirtschaftseigentum unter keinen Umständen infrage stellen.

Doch der persönlich haftende Eigentümerunternehmer ist gerade nicht der typische Repräsentant des Kapitalismus. Seine originäre eigentumsrechtliche Erfindung ist die Kapitalgesellschaft, in der Hauptsache die Aktiengesellschaft, die den Eigentümern zwar den vollen Zugriff auf alle Gewinne garantiert, sie aber für die eingegangenen Risiken nur in Höhe ihres anfänglich investierten Kapitals haften lässt. Haben sich dies die kapitalgebenden Eigentümer, die Aktionäre, einmal zurückgeholt, gibt es für sie im Grunde kein Risiko mehr. Zudem sind in den Aktiengesellschaften Eigentümer und Unternehmer nur noch selten identisch.

Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts registrierte Ernst Abbe von den Carl-Zeiss-Werken in Jena:

„Es ist eine fast typische Erscheinung der neuen Wirtschaftsentwicklung geworden, dass Industrieunternehmen, wenn sie eine gewisse Größe überschritten haben, von den persönlichen Inhabern aufgegeben und … gewöhnlich in Aktiengesellschaften oder ähnliche Formen übergeleitet werden.“[9]

In den USA werden heute, so Sahra Wagenknecht, „fünfmal so hohe Umsätze in Kapitalgesellschaften erwirtschaftet wie in Unternehmen mit voller Haftung der Eigentümer.“ Auch in Deutschland übersteige die Wertschöpfung der Kapitalgesellschaften die der Personenunternehmen um ein Vielfaches.[10] Die Trennung von Anleger und Unternehmer ist die dem Kapitalismus typische Form des Wirtschaftens.

Die Unternehmerfunktion übt der Vorstand der AG aus, also in der Regel Abgestellte, deren Motive sich aus dem Interesse an einem hohen Einkommen und der Wahrnehmung der Kapital-Interessen nach hohem Profit zusammensetzen, von deren Erfolg ihre Stellung abhängt.

„Auch die Vorstandsvorsitzenden der 80 größten deutschen Unternehmen …, die mehrheitlich einer Familie gehören, stammen bis auf drei Ausnahmen nicht aus dem familiären Kreis. Vielmehr halten sich gerade in großen Familienkonzernen die Eigentümer in der Regel aus dem unmittelbaren Management heraus.“[11]

Sie beschränken sich auf den laufenden Empfang der von anderen erarbeiteten üppigen Dividende, die ihnen ein sorgenfreies luxuriöses Leben ermöglichen.

Erfolgreiche Alternativen, z. B.: Carl-Zeiss-Werke Jena

Doch immer hat es auch einzelne Unternehmer mit sozialem Verantwortungsgefühl gegeben, die nicht nur ihre Mitarbeiter über gute Gehälter am Erfolg des Unternehmens beteiligt haben, sondern Wege gegangen sind, die persönlich-egoistische Verwendung des Eigentums am Unternehmenskapital überhaupt auszuschließen. Sahra Wagenknecht macht auf den bereits erwähnten Ernst Abbe aufmerksam, Teilhaber der Optischen Werke Carl Zeiss in Jena, der 1889 nach dem Tod von Carl Zeiss dessen Erben auszahlte und die Firma auf eine ganz neue Grundlage stellte.

„Abbe sah, dass im Erfolg eines Unternehmens die Arbeit vieler zusammenfließt, die aktueller und früherer Mitarbeiter, die Managementqualitäten leitender Angestellter und das technische Wissen und Können der Facharbeiter, schließlich die Ergebnisse universitärer Forschungsleistungen sowie gesellschaftlich angesammelte Kenntnisse und Erfahrungen aus vielen Jahrzehnten. Deshalb war er überzeugt, dass der Gewinn eines Unternehmens ´vor einem strengen Sittlichkeitsideen genügenden Eigentumsbegriff als ´´öffentliches Gut“ betrachtet und behandelt` werden sollte. Der Anspruch des Gründers und Unternehmenslenkers sollte sich auf ´das Maß des angemessenen Lohnes für die persönliche Tätigkeit` beschränken. Die Unternehmenserträge stehen in Abbes Augen der Gesamtbelegschaft zu. Sie sollten darüber hinaus den naturwissenschaftlichen Fächern der Jenaer Universität zugutekommen, von deren Forschungen die optische Industrie profitierte.“[12]

Aus diesen Gründen und um externe Eigentümer wie bei einer Aktiengesellschaft, die die Zukunft „unter die Herrschaft des sich vermehrenden Geldes“ stelle, auszuschließen, entschied sich Abbe, das Unternehmen an eine von ihm gegründete Stiftung, die Carl-Zeiss-Stiftung, zu übertragen, also diese zur Eigentümerin des Unternehmens zu machen. Eine entsprechende Satzung sorgte dafür, dass sich die Stiftung an diese gemeinwohlorientierten Ziele hielt. Damit verloren die Erben von Carl Zeiss jeden Einfluss im Unternehmen und jeden Anspruch auf leistungslose Einkommen aus den Erträgen. Die Satzung bestimmte dann, dass der Kreis der Empfänger von Teilen des Gewinns noch um viele soziale Einrichtungen der Stadt erweitert wurde.

„So finanzierte die Carl-Zeiss-Stiftung in Jena neben dem Neubau des Unigebäudes das Phyletische Museum, ein Anatomisches Institut, mehrere Kliniken und das Volkshaus mit großer öffentlicher Bibliothek.“

Abbe hielt in den Statuten programmatisch fest, dass es nicht einseitig um einen möglichst hohen Gewinn gehen könne, sondern um „die Steigerung des wirtschaftlichen Gesamtertrages, welchen diese Unternehmungen dem ganzen in ihnen vereinigten Personenkreis, die Stiftung als Unternehmer einbegriffen, mit Aussicht auf längeren Fortbestand noch zu gewähren vermögen.“ [13]Ihm war wesentlich, dass das Unternehmen langfristig zum Wohle der Gesellschaft und aller Mitarbeiter gedieh. Daher wurde es auf Reservebildung, daraus mögliche weitgehende Selbstfinanzierung und äußerst begrenzte Kreditaufnahme festgelegt. So waren die Ausschüttungen für gemeinnützige Zwecke im Verhältnis zum Gesamtgewinn deutlich niedriger als die normaler Aktiengesellschaften an ihre Aktionäre. Auf diese Weise konnten die Carl-Zeiss-Werke die Weltwirtschaftskrise relativ unbeschadet und mit kaum verringerter Belegschaft überstehen.

„Interessant ist auch, dass das Statut die Vergütung der Führungskräfte auf das Zehnfache des durchschnittlichen Arbeitslohnes im Unternehmen beschränkte.“[14]

Bereits zu Abbes Lebzeiten funktionierte das Modell bestens. Hatte das Werk 1875 gerade 60 Mitarbeiter, waren es bei seinem Tod 1905 über 1.400, und in den folgenden Jahrzehnten wuchs es unaufhörlich weiter und entwickelte sich zu einem der weltweit führenden Unternehmen der optischen Industrie. Dass es weder externe private Eigentümer, noch solche als tätige Unternehmer mehr gab, in deren private Taschen die Gewinne flossen, behinderte oder vereitelte nicht den Unternehmenserfolg, ganz im Gegenteil.

Neue Eigentumsformen

Der Grundgedanke Ernst Abbes und seine mutige Verwirklichung sind wegweisend. Ein Unternehmen ist etwas grundsätzlich anderes als ein Anzug, Auto oder auch Eigenheim, die dem persönlichen Gebrauch dienen.

„Unternehmen sind keine Sachen, sondern Organisationen, die dank der Arbeitsleistung und der Kenntnisse vieler Menschen wachsen und von deren Fortbestand das Schicksal dieser Menschen, eventuell sogar die Perspektive ganzer Regionen abhängt.“[15]

Ein Unternehmen ist, um mit Abbe zu reden, ein „öffentliches Gut“. Und es steht nicht isoliert da, sondern verdankt seine Existenz und Erfolge den wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten, die im allgemeinen Kultur-, speziell im Bildungsleben erworben werden. An das Geistesleben muss deshalb ein Teil des Gewinnes auch zurückfließen, da dieses selbst ja keine materiellen Erträge erzielt, sondern auf Gelder der wirtschaften Menschen angewiesen ist.

Ernst Abbe und auch noch andere[16] haben gezeigt, dass es für die Gestaltung des Eigentums an Wirtschaftsunternehmen nicht nur die fruchtlose Alternative zwischen Privat- und Staatseigentum gibt, in die jede Diskussion immer schnell schablonenhaft verfällt. Doch auch eine entsprechend zugeschnittene Stiftung, kann nur eine Übergangslösung sein, da sie von der sozialen Einsicht und freien Tat Einzelner abhängig ist. Zur allgemeinen Gültigkeit muss das Eigentumsrecht eine differenzierende Weiterentwicklung erfahren, die gesetzlich verbindlich gemacht wird.

Sahra Wagenknecht schlägt in ihrem Buch vier Rechtsformen für Unternehmen vor, die als Grundtypen die Kapitalgesellschaften mit ihren externen Eigentümern ablösen sollen. Sie sieht sie auf unterschiedliche Branchen und Betriebsgrößen zugeschnitten. Zentral ist die Form der „Mitarbeitergesellschaft“, die sie für Unternehmen mittlerer Größe für besonders geeignet hält. Sie gehört der Gesamtheit ihrer Belegschaft, aber eben nicht als privates, persönliches Eigentum.

Das Unternehmen „gehört sich selbst“, kann also von niemandem verkauft werden.[17] Das Eigentum ist funktional an den Unternehmenszweck gebunden, und teilhaben daran kann nur, wer und solange er Mitarbeiter ist. Damit hört es auf, „Handels- und Übernahmeobjekt zu sein, das sich Finanzinvestoren oder Wettbewerber unter den Nagel reißen und filetieren könnten. Es gibt zweitens auch niemanden mehr, der aufgrund des Eigentumsrechts Anspruch auf die Unternehmenserträge erheben könnte.“ Der Gewinn gehöre dem Unternehmen. Zu operativen Leitern bestimme die Belegschaft, bzw. von ihr gewählte Vertreter Menschen mit entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten, die auch von ihr kontrolliert werden.

Für Großunternehmen, die Oligopolstellungen haben (wenig Anbieter u. viele Nachfrager) und dadurch über wirtschaftliche Macht verfügen, schlägt Wagenknecht die neue Form einer „Öffentlichen Gesellschaft“ vor. Die Mitarbeitergesellschaft eigne sich dafür nicht. Der Unterschied zu dieser bestehe darin, dass das Kontrollgremium jetzt Aufsichtsrat heiße, der nur noch zur Hälfte mit Mitarbeitervertretern besetzt sei, zur anderen Hälfte mit Vertretern der Öffentlichkeit. Da sie aber wie die Mitarbeitergesellschaft keine externen Eigentümer hat, gehört sie doch ebenfalls der Gesamtheit der Belegschaft, ist also im Grunde auch eine Mitarbeitergesellschaft. Dass im Aufsichtsrat wegen des gesteigerten öffentlichen Interesses zur Hälfte Vertreter der Öffentlichkeit sitzen, ändert daran ja nichts.

Auf ihre für Kleinbetriebe vorgesehene Personengesellschaft, bei der sie inkonsequent beim Abhängigkeitsverhältnis der Mitarbeiter bleibt, und die wichtige „Gemeinwohlgesellschaft“ für gemeinnützige Dienste kann hier nicht eingegangen werden.

Ausblick

Lange vor Sahra Wagenknecht entwickelt bereits der Nationalökonom Folkert Wilken, der in Dresden und Freiburg lehrte und an die sozialwissenschaftlichen Ansätze Rudolf Steiners anknüpfte, neue Eigentumsformen für das Unternehmenskapital.[18] Dabei machte er keinen Unterschied in Bezug auf die Größe des Unternehmens, unterschied aber für die drei Kapitalformen: Investitions-, Produktions- und Gewinnkapital drei verschiedene Eigentumsformen. Er konkretisierte das, was Sahra Wagenknecht die Mitarbeitergesellschaft nennt, in der Weise, dass jeder Mitarbeiter bei seinem Eintritt in das Unternehmen einen ideellen Eigentums-Anteil am Produktionskapital, den Produktionsmitteln erhält, an und mit denen direkt oder indirekt jeder arbeitet. Dieser Anteil ist unveräußerlich und an die Funktion des Betriebes gebunden und bleibt beim Austritt aus dem Unternehmen zurück.

Das Investitionskapital muss nach Wilken im alleinigen Eigentum des unternehmerisch Leitenden stehen, aber ebenfalls nicht als Privat- sondern als neues Verantwortungs- oder treuhänderisches Eigentum. Und das Gewinnkapital dürfe – nach Abzug der Einkommen für alle Mitarbeiter, der Investitionen und Rücklagen – nicht beim Unternehmen verbleiben, sondern müsse in das Eigentum eines von Wirtschaft und Staat unabhängigen Geisteslebens übergehen, dem es letztlich zu verdanken und das zur Finanzierung darauf angewiesen ist.

Die Vorschläge Sahra Wagenknechts zur Bestimmung und Kontrolle des unternehmerisch Leitenden übersehen, dass weder die Belegschaft, noch die Vertreter der Öffentlichkeit per se die fachliche Kompetenz haben, die Kenntnisse und Fähigkeiten des Betreffenden fachkundig zu beurteilen. Rudolf Steiner sah in einer Schrift von 1919 dafür allein Vertreter des Geisteslebens, also erfahrene Volks- und Betriebswirtschaftler in der Lage.[19]

Solche neuen sozialen Eigentumsformen des Kapitals würden den Weg in eine Ökonomie eröffnen, in der, wie Sahra Wagenknecht mit Recht schreibt, Privateigentum „tatsächlich nur noch durch eigene Arbeit entstehen kann und in der feudale Strukturen und leistungslose Einkommen der Vergangenheit angehören. Wir würden unser Wirtschaftsleben innovativer, flexibler und zugleich sozial gerechter gestalten. Niemand wäre mehr in der Lage, von fremder Arbeit und zulasten anderer reich zu werden.“[20] Die Hauptquelle ungeheuren Reichtums und damit verbundener gesellschaftlicher Macht, die sich die Demokratie zum willfährigen Instrument gemacht hat, wäre beseitigt.

Anmerkungen

[1] Sahra Wagenknecht: Reichtum ohne Gier, Frankfurt/Main 2016, S. 17

[2] http://www.deutschlandfunk.de/un-bericht-armut-in-europa-nimmt-zu.1773.de.html?dram:article_id=354487

[3] Grundlegend behandelt in:

[4] Vgl. Sahra Wagenknecht a.a.O., S. 244

[5] Rudolf Steiner: Die Kernpunkte der sozialen Frage, Dornach 1961, S. 79

[6] Zitiert nach Sahra Wagenknecht a.a.O. S. 249

[7] a.a.O.

[8] GEOLITICO: Die ungezügelte Macht des Kapitals

[9] zitiert nach Sahra Wagenknecht a.a.O. S. 258

[10] Sahra Wagenknecht a.a.O. S. 259

[11] a.a.O. S. 260

[12] a.a.O. S. 268 f.

[13] zitiert nach S. Wagenknecht a.a.O. S. 270

[14] S. Wagenknecht a.a.O.

[15] a.a.O. S. 272

[16] z. B. die Mahle-Stiftung in Stuttgart

[17] S. Wagenknecht a.a.O. S. 275 u. f.

[18] Folkert Wilken: Die Entmachtung des Kapitals durch eue Eigentumsformen, Freiburg, 1959

[19] Rudolf Steiner: Die Kernpunkte der sozialen Frage, Kapitel: Kapitalismus und soziale Ideen

[20] S. Wagenknecht a.a.O. S. 286

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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waltomax
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Ware “Nutzmensch”: Erfahrungen in einer sog. “REHA – Klinik” Nicht der Patient und dessen Heilung stehen in einer REHA-Klinik im Vordergrund, sondern die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Befunde und Diagnosen werden in einer Weise erhoben bzw. erstellt, die sicher stellen soll, dass gegenüber der BfA möglichst keinerlei Rentenansprüche entstehen. Ferner sind alle Diagnosen arbeitgeberfreundlich abgefasst. So werden z.B. gesundheitlich schädigende Schichtdienste auch bei älteren Arbeitnehmern in keiner Weise eingeschränkt. Es handelt sich bei einer solchen Klinik also um einen reinen Reparaturbetrieb für Nutzmenschen. Psychopharmaka werden gerne bei depressiven und psychosomatischen Beschwerden angeboten und verabreicht. Viele Befunde (auch Ernstere) werden oft nicht… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ waltomax:
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“Es handelt sich bei einer solchen Klinik also um einen reinen Reparaturbetrieb für Nutzmenschen.”
.
DANKE @ waltomax!

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . “Der Mensch als WARE der Reichen” – DIESE rein materielle Sicht auf das Leben drückt sich perfekt aus in der neuen, amerikanisierten Definition der MITARBEITER einer Firma – die inzwischen als “HUMAN RESOURCES”, also als “MENSCHLICHER ROHSTOFF”, neben “Öl”, “Kohle”, “Zement” nun auch MENSCHEN nur noch als handelbare SACHE betrachtet. . DAS SIGNALISIERT DIE ANKUNFT DER GESAMTEN MENSCHHEIT IN GENAU DER HÖLLE – IN DIE BEREITS ADOLF NAZI – DAMALS NUR EINEN TEIL DER MENSCHHEIT GESCHICKT HATTE . . . . DIESE PERFIDE SICHT AUF DAS LEBEN & AUF DIE MENSCHEN – IST INZWISCHEN “MAINSTREAM” – PERFIDE… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

Ich verstehe den langen Artikel als Appell an die Unternehmer, sich zu verhalten, wie es einst Ernst Abbe tat. Nur ist dies gar nicht möglich, weil das System sofort zusammenbrechen würde: Zitat: “Ihm war wesentlich, dass das Unternehmen langfristig zum Wohle der Gesellschaft und aller Mitarbeiter gedieh. Daher wurde es auf Reservebildung, daraus mögliche weitgehende Selbstfinanzierung und äußerst begrenzte Kreditaufnahme festgelegt.” Das konnte er nur realisieren, weil andere Unternehmer mit höherer Kreditaufnahme eingesprungen sind, da das System stetes Geldmengenwachstum als Überlebenssaft benötigt, um die steigende Zinslast des Gesamtsystems zu tragen. Würden alle Unternehmer so handeln, wäre es aus mit dem… Read more »

Conrath
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Conrath

@Hubi Ich stimme Ihnen weitgehend zu. Einzelne Unternehmer können maximal das Grundproblem auf den Rest der Unternehmen, der Naturquellen oder Haushalte verschieben, es ist und bleibt kein betriebswirtschaftliches, sondern ein volkswirtschaftliches PROBLEM, was Sie hier ja ausführen. “Die Verklumpung von Kapital bei Wenigen wäre nicht gelöst, weil die Ursache dafür woanders liegt. Das Problem der Verzinsung stehenden Kapitals, also des “leistungslosen” Einkommens und der damit verbundene Umverteilungseffekt ist der “Triebtäter”. Zitatende H. Die Monetative würde bei Eliminierung der Praxis des ‚leistungslosen Fortschreibens von Kreditschuld‘ (Beendigung der derzeit immer noch international betriebenen, asymmetrischen Bilanzverlängerungspraxis) sofort das zweite Kernproblem, neben dem von… Read more »

Ranma
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Ranma

„Das konnte er nur realisieren, weil andere Unternehmer mit höherer Kreditaufnahme eingesprungen sind, da das System stetes Geldmengenwachstum als Überlebenssaft benötigt, um die steigende Zinslast des Gesamtsystems zu tragen. Würden alle Unternehmer so handeln, wäre es aus mit dem Altruismus. Das System bräche zusammen.“ Heutzutage gilt weniger Ernst Abbe als vielmehr der Chef von Trigema als großes Vorbild, weil er ein persönlich haftender Unternehmer ist und weil er immernoch nur in Deutschland produzieren läßt, obwohl Trigema der Textilbranche angehört, wo das angeblich unmöglich ist. Sein Erfolgsgeheimnis (über das er auch bereitwillig Auskunft gibt): Trigema hat eine Verschuldung von genau Null.… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Ranma

Auch dieser Kommentar zeigt, dass Sie leider häufig in Schematismen denken. Traurig, weil Sie bereits viele interessante Themen ansteuern/ beitragen, dann aber die Gründlichkeit fehlen lassen. Hmmmm

Es ist Ihre Verantwortung, gegenüber der Entfaltung Ihres Denkens, dass als unmaßgeblichen Eindruck oder als Charakterisierung zu begreifen, entscheiden Sie es selber, aber folgen Sie keiner Routine oder Wunschvorstellung dabei, denn Denken ist praktizierte, liebevolle Nüchternheit gegen sich selbst und gegen die Welterfahrung, angewandt. –

Falkenauge
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Falkenauge

@hubi stendahl
“Ich verstehe den langen Artikel als Appell an die Unternehmer, sich zu verhalten, wie es einst Ernst Abbe tat. Nur ist dies gar nicht möglich, weil das System sofort zusammenbrechen würde.”

Nein, das wäre bis auf wenige Ausnahmen hoffnungslos. Es ist primär ein Appell an die Rechtswissenschaft, Rechtssprechung und den “Gesetzgeber”.

Es ist klar, dass eine rechtliche Änderung auch mit einer Veränderung des Geldsystems und dieses mit der Reduzierung des omnipotenten Einheitsstaates auf seine rechtlichen Kernfunktionen einhergehen muss.

Conrath
Gast
Conrath

@Falkenauge “Es ist klar, dass eine rechtliche Änderung auch mit einer Veränderung des Geldsystems und dieses mit der Reduzierung des omnipotenten Einheitsstaates auf seine rechtlichen Kernfunktionen einhergehen muss.” Zitatende F. Ja und willkommen im Klub, die Veränderung des Geldsystems, also echte Ordnungsänderungen, könnten nur mit einem anderen politischen Willen erfolgen. Übrigens, wer jetzt schon ermattet ruft, doch nicht mit dieser Gurkentruppe in Berlin, dem sei gesagt, in der Geschichte gab es immer wieder und genug Umstellungen, wenn das Alte nicht mehr trug, etwa so wie heute, die Reproduktion unterläuft, damals die Aquädukte und Fernstrassen nicht mehr unterhalten konnte, zu gut… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@falkenauge “Es ist klar, dass eine rechtliche Änderung auch mit einer Veränderung des Geldsystems und dieses mit der Reduzierung des omnipotenten Einheitsstaates auf seine rechtlichen Kernfunktionen einhergehen muss.” Die intelligente Sarah Wagenknecht ist der schlagende Beweis, dass wir in einem Cargo Kult leben, in dem sogar die geistig hoch Bemittelten die Vorgänge im Geldsystem bewusst oder unbewusst falsch interpretieren und sich nur daran orientieren, wie man aus der gespeicherten Arbeit anderer (Geld) möglichst viel umleiten kann an die eigene Klientel. https://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult-Wissenschaft Wagenknecht, die bekennende Neomarxistin ist, spielt dabei ihre Rolle als alternative Denkerin ausgezeichnet. Deshalb wird sie auch als Antithese… Read more »

Zitrone
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Zitrone

Andreas Popp prägte den Begriff „Danistakratie“. Darunter versteht man die „Herrschaft des Wuchers“, die sich über den einfachen Menschen erhebt. Vermieter in ganz Deutschland, kosten die Macht des Herrschers, die er/sie über den Mieter hat, derzeit aus, wie nie zuvor. Die Preise die ein Herrscher/Vermieter ansetzt, orientieren sich nicht mehr am gesunden Menschenverstand, sondern an einer unermesslichen Gier, einer Sucht nach immer mehr Mammon. Den Schlund weit aufgerissen, wartet der Vermieter bei mind. 50 Bewerbern pro Bude, auf den einen Dummen, bzw. meist Bietenden, den Mietwucher Akzeptierenden. Dabei sieht der Herrscher des Wuchers nicht den Menschen vor sich, der ein… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

@Zitrone Zitat: “Die Preise die ein Herrscher/Vermieter ansetzt, orientieren sich nicht mehr am gesunden Menschenverstand, sondern an einer unermesslichen Gier, einer Sucht nach immer mehr Mammon.” Das ist genau falsch herum gedacht. Der gesunde Menschenverstand, insbesondere im Hinblick auf die inhärente Überlebensstrategie jedes Einzelnen, misst nicht nach einem Prinzip genug oder zu viel. Der gesunde Menschenverstand orientiert sich an den vorgefundenen Möglichkeiten und den darin enthaltenen Chancen, seinen Gewinn zu maximieren. Sie verwechseln hier m.E. Ursache und Wirkung. Ursache ist nicht etwa der Vermieter, der den Rahmen nutzt, um eine Maximierung seines Gewinns zu erreichen, Ursache ist der Rahmen der… Read more »

Ranma
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Ranma

„Der gesunde Menschenverstand orientiert sich an den vorgefundenen Möglichkeiten und den darin enthaltenen Chancen, seinen Gewinn zu maximieren.“ Das ist ganz sicher kein gesunder Menschenverstand. Das ist vielmehr der Verstand eines Homo oeconomicus, also eines Psychopathen. „Ursache ist nicht etwa der Vermieter, der den Rahmen nutzt, um eine Maximierung seines Gewinns zu erreichen, Ursache ist der Rahmen der sich ihm bietet, sich völlig normal zu verhalten, in dem er die Möglichkeiten die sich ihm bieten ausschöpft.“ Der Rahmen ist einer, der von Psychopathen für Psychopathen gemacht wurde, aber innerhalb dieses Rahmens verhält sich der Homo oeconomicus tatsächlich rational. Außer natürlich,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Ranma Ihre Begründungen sind schmerzlich lückenhaft bis unterbestimmt. Es fehlt echte Konsistenz. Da Sie es offensichtlich selber nicht sehen wollen, Kritik nicht annehmen, setzten Sie Ihre Vermutungen eben haltlos in die Welt, schade für jemanden, der sich doch der angewandten Wissenschaft auch gerne annähert. – “Das ist ganz sicher kein gesunder Menschenverstand. Das ist vielmehr der Verstand eines Homo oeconomicus, also eines Psychopathen.” Zitatende R. Sie setzen also tollkühn und begründungsfrei Ökonomie schlechthin mit Psychopathie gleich, Ranma! Sie sind damit selbstausweislich kein ernsthafter Denker und wenn Sie diese Vermutung, die niemandem eigenintuitiv erspart bleibt, wir sind eben innen drin ‚Sozialwesen‘,… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Ranma Zitat: “Der Rahmen ist einer, der von Psychopathen für Psychopathen gemacht wurde, aber innerhalb dieses Rahmens verhält sich der Homo oeconomicus tatsächlich rational.” Der Homo Oeconomicus ist ein Mensch, dessen Handeln sich AUSSCHLIEßLICH am persönlichen wirtschaftlichen Vorteil orientiert. Entstanden auf der genetischen Basis des inhärenten Überlebenswillens über die derzeit “hippe” Sozialisierung im neomarxistisch kapitalistischen Umfeld durch Umerziehung. Das ist der anonyme individuelle Vermieter in aller Regel nicht. Er folgt dem Gesetz von Angebot und Nachfrage, das im sozialistischen Umfeld vom Staat derzeit manipuliert wird und deshalb zu die vorgenannten Zustände erst ermöglicht. Das negieren Sie, weil Sie glauben, dass… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

…und, liebe Frau Zitrone,

wenn das nicht klappt, mit der Geschichte, dann gibt es heute so etwas:
https://youtu.be/FrPrW4OFoHc oder
https://tinyurl.com/l94ojgz oder
reich erben, Lotto spielen, Wintercampingplatz,…

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Zitrone klagt: . “Den Schlund weit aufgerissen, wartet der Vermieter bei mind. 50 Bewerbern pro Bude, auf den einen Dummen, bzw. meist Bietenden, den Mietwucher Akzeptierenden.” . Hätten wir FREIHEIT – dann hätte genau DIESE Gier dafür gesorgt – daß ratzfatz statt EINER Wohnung für FÜNFZIG Bewerber, plötzlich 150 Wohnungen auf 50 Bewerber warten . . . . UND schon gehen die Preise in die andere Richtung. . Vor FREIHEIT haben besonders Psychopathen panische ANGST – DARUM immer wieder & überall PLAN-WIRTSCHAFT – und DARUM 50 Bewerger auf 1 Wohnung! . Kaufen Sie sich ein Geschichtsbuch über… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

„Dabei sieht der Herrscher des Wuchers nicht den Menschen vor sich, der ein Dach über dem Kopf benötigt, sondern einen Geldautomaten, der gefälligst den letzten Pfennig auszuspucken hat.“ Mit anderen Worten: Der Vermieter sieht nur die Aufgaben, die er als Vermieter hat. Er versucht nicht noch zusätzlich das Sozialamt zu ersetzen oder andere staatliche Aufgaben zu übernehmen. „Der Vermieter denkt gar nicht daran, seine menschliche Seite zu präsentieren, befehligt ihn doch die Macht über alle Wohnungssuchenden, die er süffisant auskostet.“ Manche Vermieter präsentieren vielleicht deshalb keine menschliche Seite, weil sie Kapitalgesellschaften sind, die naturgemäß keine menschliche Seite haben. Es gibt… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Ranma “Mit anderen Worten: Der Vermieter sieht nur die Aufgaben, die er als Vermieter hat. Er versucht nicht noch zusätzlich das Sozialamt zu ersetzen oder andere staatliche Aufgaben zu übernehmen.” Es geht gar nicht darum das Sozialamt zu ersetzen, sondern um ein gesundes Maß. Dies kann nicht darin liegen, eine Wohnung mit 60qm für 800,- Euro anzubieten. Wie man an diesem Beispiel sieht, spiegelt der Vermieter den derzeitigen Zustand in Politik, Wirtschaft, usw.. In allen Bereichen sehen wir kranke, gegen das Leben gerichtete Entscheidungen, wie eine entmenschlichte Gesellschaft mutiert. “Hier kommen wir zum Kern der Sache. Der Vermieter kann nichts… Read more »

dragaoNordestino
Gast

Nun ja, solche Artikel kommen immer mal wieder. Natürlich liegt so manches im argen.. und so manche Weltregion hätte eine Landreform dringend nötig.. zum Beispiel die BR. Nur, wird in solchen netten Artikeln eben völlig ausgelassen, dass die meissten Menschen die ich kenne, mit ihrem Statut als Lohnempfänger völlig zufrieden sind… und nicht im Traum daran denken, sich das Leben durch Selbständigkeit zu erschweren. Selbständigkeit bedeutet Kampf, Disziplin und Durchhaltevermögen.. daneben braucht es auch noch Kreativität und Weitsicht…. nun ja so manches, was der auf dem Sofa lebende und Chips fressende, Drogen und Alkohol konsumierende, normale Bürgerdarsteller nicht eben mit… Read more »

Falkenauge
Gast
Falkenauge

@dragaoNordestino Jeder Mensch befindet sich in Entwicklung. Sie sehen nur auf die unteren Erscheinungs- und Verhaltensformen und bilden daraus ihr pessimistisches Menschenbild. Die Wirklichkeit kann nur durch Ideale verändert werden. “Jeder individuelle Mensch, kann man sagen, trägt, der Anlage nach, einen reinen idealischen Menschen in sich, mit dessen unveränderlicher Einheit in allen seinen Abwechslungen übereinzustimmen, die große Aufgabe seines Daseins ist.” Friedrich Schiller) “Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.” (Johann Wolfgang von Goethe) “Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf; leiste deinen Zeitgenossen,… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@Falkenauge

Jeder Mensch befindet sich in Entwicklung. Sie sehen nur auf die unteren Erscheinungs- und Verhaltensformen und bilden daraus ihr pessimistisches Menschenbild.

Ja schon möglich.. Wobei je nach Interesse die Entwicklungen eben verschieden ausfallen… Die einen entwickeln sich hier und die anderen dorthin… und manchmal schaden oder nnützen sich die verschiedenen Entwicklungen.

Jedoch glaube ich nicht, dass der Mensch der seit tausenden von Jahren, in seiner grossen Menge abhängig lebt, dies gezwungener massen tut. Allenfalls gezwungen durch das Rudelgeschöpf Verhalten.

Conrath
Gast
Conrath

Hallo Frau Zitrone, auf Wohnungssuche? Tja, das Problem fängt nicht bei den Maklern an, auch nicht bei der eingestellten Vorsorge des sozialen Wohnungsbaus. Es gab Zeiten, wo pro Jahr in DE mehr als 1 Mio. Wohnungseinheiten gebaut wurden, habe selber daran mitgewirkt. It’s the economy-structure, stupid, das hatte Steiner auch schon auf dem/ seinem ‚transsinnlichen Schirm‘ gehabt (KBM übersetzt das hatte er auch schon gedacht, Denken erschöpft sich nicht im Sinnlichen, konstruiert es und übersteigt es, siehe Kurt Port/ Husserl,…). Lassen Sie Freunde von sich suchen, mit ner guten Geschichte, die Schwester muss jetzt hier hinziehen, weil…, das trifft dann… Read more »

Observer_1
Gast
Observer_1

In Bezug auf das hier angerissenen Thema gibt es selbstverständlich mehrere Zugänge. Ich persönlich halte es mit dreien: Zum einen den, welchen Goethe in seinem Faust (Teil I, Nacht), beschreibt http://universal_lexikon.deacademic.com/317644/Was_du_ererbt_von_deinen_V%C3%A4tern_hast,_erwirb_es,_um_es_zu_besitzen . Zum anderen den der ultimativen Erkenntnis, das ein einmal der Allgemeinheit überlassenes Land (Gut etc.) auf Dauer nicht mehr bestellt, bestenfalls ganz schlecht bewirtschaftet wird, und in der Regel mit einer großen Hungersnot endet. Der dritte folgt der Erkenntnisphilosophie des Nationalökonomen, Juristen, Staatswissenschaftler und Philosophen Leopold Kohr (* 5. Oktober 1909 in Oberndorf bei Salzburg; † 26. Februar 1994 in Gloucester, England) : “Wo immer etwas fehlerhaft ist,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Observer Ja und Leopold Kohr hat es wirklich verdient immer wieder erwähnt zu werden. Wichtig ist, dass eben in kleineren Einheiten auch echte Befugnisse verhandelt und entschieden werden können, zukünftig und nicht nur Peanuts wie Haltestellenhäuschenrenovierungsplanung und Fernwanderwegbeschilderungsalternativen. Staatsunmittelbare (den Kantonen der Schweiz vergleichbare) Kohr-Gebietskörperschaften, die sich in Maximalgrößen von/ für ca. 5 Millionen Teilhaber/ Eigentümer, organisieren und dann gemeinsam(!) für eine allgemeine Friedensordnung (im Sinne von Kant, KBM > Kantezeigen passt!) einstehen (Kohrallianz). Vielleicht kommt ja Kanton sprachlich von Kant oder Kant von Kanton (KBM) 😉 ? Diese Kohr-Staaten könnten dann einen Chorus (kommt von Raum im Altgriechischen) der… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

„Zum anderen den der ultimativen Erkenntnis, das ein einmal der Allgemeinheit überlassenes Land (Gut etc.) auf Dauer nicht mehr bestellt, bestenfalls ganz schlecht bewirtschaftet wird, und in der Regel mit einer großen Hungersnot endet.“

Seit dem Ende des sogenannten Realexistierenden Sozialismuses ist das bekannt. Nun wäre es Zeit, die Utopien der Landreformer daran anzupassen. Die Einführung des Grundeigentums bei der Seßhaftwerdung bleibt die Urkatastrophe der Menschheitsgeschichte und ging mit der Erfindung des Krieges einher. Also darf der Zustand nicht bleiben wie er ist, aber ihn wieder so zu machen wie er mal war, das ist auch keine Lösung.
乱馬
(Ranma)

Observer_1
Gast
Observer_1

Ranma // 18. März 2017 um 03:14: … haben Sie zu Ihrer These “Die Einführung des Grundeigentums bei der Seßhaftwerdung bleibt die Urkatastrophe der Menschheitsgeschichte” auch irgendwelche Hinweise, Beweise? Darüber hinaus tun Sie so, als ob das Individuum (ganz gleich welcher Gattung, Rasse oder Weltanschauung) niemals einem Überlebenskampf ausgesetzt (gewesen) wäre. Einen solchen gibt es vermutlich schon seit Adam und Eva, jedenfalls spätestens nach der Vertreibung aus dem Paradies. Die Erfindung des “Krieges” geht somit auf das Recht zur Notwehr bzw. auf das natürliche Recht zurück, sein Leben und das zum Überleben notwendige Hab und Gut (und wenn es nur… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Herr Ludwig an guten Vorschlägen und Versuchen mangelt es ja nicht, das zeigt auch Ihr Übersichtsartikel. Sie zitieren S. Wagenknecht: “Abbe hielt in den Statuten programmatisch fest, dass es nicht einseitig um einen möglichst hohen Gewinn gehen könne, sondern um „die Steigerung des wirtschaftlichen Gesamtertrages, welchen diese Unternehmungen dem ganzen in ihnen vereinigten Personenkreis, die Stiftung als Unternehmer einbegriffen, mit Aussicht auf längeren Fortbestand noch zu gewähren vermögen.” Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass ein Unternehmen, welches in einem gewissen Umfang allen, oder mehreren gehört, bzw. wo der Vermögenskapitalstock im Kern stillgelegt wurde, der privaten (KBM > raubenden!)… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Con ratlos stichelt:
.
– (KBM > raubenden!)
– (KBM > Propagandakonzernen, Meinungsknochenmühlen)
– (KBM > Commonwealth!)
.
WAS soll der Quatsch – mir UNGEFRAGT Worte in den Mund zu legen – die ich nicht einmal benutze . . . ?
.
Mag ja angehen – daß Sie gern die GEOLITICO-Nanny spielen & hiermit für “betreutes Denken” werben wollen – aber erstens lasse ich mich von NIEMANDEM entmündigen, und zweitens denke ich SELBST viel lieber, und drittens stolpern Sie für meinen Geschmack viel zu oft über einfachste LOGIK-Denk-Fehler . . .

Conrath
Gast
Conrath

@KBM

Logik (als inneres Moment des Denkens) ist das, was wir alle immer wieder fehlerhaft betreiben, das stimmt, da sind wir uns einig, lieber KBM.

Errare humanum est, (sed in errare (errore) perseverare diabolicum) oder Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch!

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Conrath: . “…auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch!” . WARUM bestehen Sie dann auf Irrtümern wie diesem: . “Logik (als inneres Moment des Denkens) ist das, was wir alle immer wieder fehlerhaft betreiben…” . Und WARUM unterstellen Sie mir zu UNRECHT – daß wir uns angeblich “einig sind”? . Ich gebe mir die allergrößte Mühe – möglichst KEINE Irrtümer zu verbreiten. . DAZU gehört wesentlich mein BEMÜHEN – einfache & klare Worte zu benutzen – die nach Möglichkeit JEDER verstehen kann. . Sie dagegen glänzen gern mit selten gebrauchten Fachworten und exotischen Begriffen, die zumindestens… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@hubi stendahl 17. März 2017 – 13:48 Uhr “Der gesunde Menschenverstand, insbesondere im Hinblick auf die inhärente Überlebensstrategie jedes Einzelnen, misst nicht nach einem Prinzip genug oder zu viel.“ Was hat die Überlebensstrategie des Einzelnen, mit Mieten zu tun, die in den letzten Jahren um mind. 150% gestiegen sind? Vermietet wird in der Regel eine geerbte Wohnung oder eine, die man als Geldanlage nutzt. Wie Sie sehen, geht es nicht ums Überleben, sondern u.a., um ein leistungsloses Einkommen, welches für manche nicht hoch genug sein kann. “Der gesunde Menschenverstand orientiert sich an den vorgefundenen Möglichkeiten und den darin enthaltenen Chancen,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Zitrone “Wer sonst, als der Vermieter könnte Ursache sein? Keiner zwingt die Vermieter, nur an die Maximierung ihres Gewinnes zu denken. Muß ich die “Möglichkeiten” nutzen, um diese bis zum Exzess auszuschöpfen?” Zitatende Z. Das stimmt nicht, Frau Zitrone, Hubi regt nur an, das Problem als ein, auch allgemeines, zu verstehen und zu behandeln, mein Kommentar war auch so gemeint, denn Minihäuser können zu inflationären Preisen irgendwann nicht mehr gekauft werden, genauso wenig wie Wasser und Brot! Denken Sie nur, der Vermieter hat Kinder, die in fremden Städten studieren und dort Wuchermieten latzen müssen, dann hat sich erst der Kreis… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Conrath Ich verstehe sehr wohl “das Problem”! Denken Sie nur, ich kannte einmal Vermieter, allerdings von Ferienappartements, die diese anfänglich zu einem akzeptablen Preis pro Tag vermieteten. Nach der €uro Umstellung, stieg dieser Preis allmählich um sage und schreibe 450%. Im ganzheitlichen Sinne, mußte nämlich das teure Nobel-Internat des Sohnes, die vier Nobelkarossen, plus Oldtimer, Segelboot, etc. etc. bezahlt werden. So gesehen, bleibt die von Ihnen angesprochene “Ganzheitlichkeit” fortwährend im räuberischen Dauer-Modus und der kapitalistische Kreis schließt sich erneut. Entsprechend diesem Beispiel, existiert noch der politische Kandidat, der sich für Windindustrieanlagen einsetzt. Dieser sieht selbstredend keine Gefahr für Mensch, Tier… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Ja, Frau Zitrone, und ganzheitlich ist ja vom Klang her eher als Gutmenschenwort zu assoziieren, aber Sie kennen ja den Unterschied zwischen losem Vorstellen und reinem Denken, dank Rudi und ein ganzheitlicher, die Quellen auswertender, Historiker tut einfach nur seine Arbeit, wenn er das Entstehen von Kriegen beschreibt oder ein ganzheitlicher Soziologe, auf die vielen nichtentfalteten Fähigkeiten einer Gesellschaft verweist, die unter ihrer mangelhaften Allokation von Vermögensteilhabe leidet. Somit ist ganzheitlich ‘nur’ der normale Betriebsmodus des Denkens schlechthin. Wir benennen oft ‘etwas’ als Denken, was gar keines ist! That’s the problem. Ja, es gab bis zu den 90-igern in Österreich/… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Conrath – 22. März 2017 – 09:06 Uhr

“Ihr Kommentar hat mich verwundert und zu ironischer Antwort verleitet,
weil ich von Ihnen schon zusammenhängende Schlussfolgerungen erwartet
hätte, Ihre Darstellung aber genauso in jeder Fernsehsendung oder einem
Sternartikel hätte stehen können…”

Im Gegensatz zu Fernsehsendung und Sternartikel, beruht mein Kommentar
auf wahrheitsgemäßen Angaben/Erfahrungen.

Meine Darstellung bezog sich u.a., auf die von Herrn Stendahl formulierte
“Überlebensstrategie”. Um zu Überleben, benötigt der Mensch allerdings
weder Nobelkarossen, Segelboote oder anderen Firlefanz, welcher sich
dann in Wuchermieten ausdrückt.

Wuchermieten entstehen eben durch die unterschiedlichsten Spielarten,
ganzheitlich betrachtet.

Conrath
Gast
Conrath

Hallo Frau Zitrone Vielleicht bin ich nur zu blöde, sehe keine Strategie in Ihrem Erstkommentar. Das Problem ist mAn doch, vom Machtaspekt her von unten gesehen, dass der eine mehr, der andere weniger, Reserven hat und sich so, – ohne Solidarität – , einer nach dem anderen aus dem Spiel schleichen muss/ wird. Denken Sie an ‘Mensch-Ärger-Dich-Nicht’, hat ja ein Anthro erfunden?! Es nützt der Seele, wenn mensch sich nicht ärgert, auch wenn er kurz vor dem sicheren Farbhafen noch Geschmissen wird. Einer nach dem anderen geht als Verlierer von Bord/ vom Spielbrett, hofft noch auf ein weiteres Spiel/ Leben.… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Fehler korrigiert:

Das Globalgeldkonzept sieht vor, dass jeder Einzelne, als Einzelner(!), in ein unlösbares Schuldverhältnis zur Hyperschattenfinanzkrake gezwungen wird vertikal, nach und nach (> Franz Hörmann führt es aus).

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Conrath wird (verdächtig) einfach: . “Heutige Politik setzt bewusst auf maximal ‚verunreinigtes‘, nicht erklärendes verwirrendes, vorsätzlich in Teile zerlegtes und damit vorsätzlich unvollständiges Denken.” . Andere nennen das noch einfacher: “GEHIRN-Wäsche” . Wieder andere nennen das kurz & knapp: “LÜGE” . Daryl nennt das: “NEBEL-KERZEN” . Ich liebe den Ausdruck: “TARNUNG” . Wir meinen aber alle das GLEICHE – Politik ist nicht AUFRICHTIG – und FALSCHE Daten sind genauso verwirrend für den Bürger, wie GEHEIME Daten. . OHNE die richtigen, die echten Daten – kann aber kein Bürger die richtige Entscheidung treffen – gemeint ist, die richtige… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

„Es handelt sich bei einer solchen Klinik also um einen reinen Reparaturbetrieb für Nutzmenschen.“

Angesichts der Tatsache, daß es sich beim Menschen (Homo sapiens sapiens) um ein Tier im zoologischen Sinn handelt, ist es nur konsequent, daß auch Menschen als Nutzvieh gehalten werden.
乱馬
(Ranma)

Ranma
Gast
Ranma

Ganz seltsam finde ich übrigens, daß Herbert Ludwig hier den Sozialisten gibt, während sein eigener Blog eher eine rechtsextreme Plattform ist. Kann natürlich sein, daß ihm das nur entglitten ist. Dann ist es aber seltsam, daß die Kommentare dort genau dann geschlossen werden, wenn jemand zum Thema zurückzukehren versucht.
乱馬
(Ranma)

Zitrone
Gast
Zitrone

@Ranma

Seltsam finde ich eher Ihre Aussage, der Blog von Herrn Ludwig sei eine “rechtsextreme
Plattform”. Der Blog von Herrn Ludwig ist m.E., eine der wenigen, wirklich guten Plattformen
im Netz.

Ranma
Gast
Ranma

Ja, ich fürchte da hast du wohl Recht. Ich wollte eigentlich nur sagen, daß er dort Leute mit fremdenfeindlichen Ansichten zu frei agieren läßt. Herbert Ludwig selbst würde ich wegen seines anthroposophischen Hintergrundes als eher leicht links und in der Nähe ernsthafter Sozialdemokraten einordnen, wenn die Kategorien nicht veraltet wären. Ich gehöre nichtmal zu denen, die Steiner Antisemitismus unterstellen, nur weil er zeitgemäß noch nicht an der heutigen Judenverehrung teilgenommen hatte und die Anthroposophen sich schwertun, dagegen zu argumentieren. Ich war davon ausgegangen, daß ich sowieso weitgehend ignoriert werde und wies darum auf eine kleine Sache auf übertriebene Weise hin.… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Ranma stochert im Nebel: . “Ganz seltsam finde ich übrigens, daß Herbert Ludwig hier den Sozialisten gibt, während sein eigener Blog eher eine rechtsextreme Plattform ist.” . DANN schauen wir mal ganz GENAU hin: . Die allgemeine GEHIRN-Wäsche der “LÜGEN-Presse”, auche “FAKE-news” von Donald Trump genannt – verortet die NAZI’s in die RECHTE Ecke. . Die gleichen GEHIRN-Wäscher verordnen ALLES – von sozial bis SOZIALISMUS – in die LINKE Ecke. . Der Ursprung dieser “NEBEL-KERZE” (copyright: Daryl) – war die NSDAP von Adolf Hitler. . NSDAP steht für: . – National – Sozialistische – Deutsche – Arbeiter… Read more »

Falkenauge
Gast
Falkenauge

@Ranma
Ein solch primitives Links – Rechts – Denken hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut, noch dazu, ohne die ja schlimme Bezeichnung “rechtsextrem” zu begründen.

Der obige Artikel ist übrigens inhaltlich unverändert, nur mit anderer Überschrift zuvor auch auf meinem Blog erschienen.

Die Kommentarfunktion wurde von mir zwischenzeitlich – wie ich auch schrieb – aus gesundheitlichen Gründen, konkret wegen einer operativen Behandlung im Krankenhaus, auf 1 Woche eingeschränkt.

Mit diesem gehässigen Kommentar haben Sie sich als Kommentator selbst disqualifiziert.

Ranma
Gast
Ranma

„Die Kommentarfunktion wurde von mir zwischenzeitlich – wie ich auch schrieb – aus gesundheitlichen Gründen, konkret wegen einer operativen Behandlung im Krankenhaus, auf 1 Woche eingeschränkt.“ Vom Krankenhaus schon, vom Rest hast du nichts geschrieben. Nichtmal von einer operativen Behandlung. Verständlich wäre es durchaus, sich deswegen zurückzuhalten. Nicht so verständlich ist es, wenn man unverändert bei Geolitico und auf dem Gelben Forum aktiv ist, neue Artikel auf den eigenen Blog stellt und nur die Kommentare auf dem eigenen Blog abstellt. Rechts und links sind als politische Begriffe zwar überholt, aber mir ist noch keine bessere Bezeichnung als Rechtsextremisten eingefallen für… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

@Falkenauge:

Daryl faßte meinen Kommentar so auf, daß ich dich persönlich hätte angreifen und als rechtsextrem bezeichnen wollen. Falls du das auch so verstanden hast, dann tut mir das leid, denn so war das nicht gemeint. Ich fand nur, daß du einigen ausländerfeindlichen Kommentaren nicht entschieden genug entgegengetreten bist. Weswegen ich das schließlich schon ab und zu übernommen hatte. Und weil ich wirklich nirgends einen Hinweis gefunden hatte, daß die Kommentarfunktion nun auf eine Woche begrenzt ist, vermutete ich einen Zusammenhang damit, daß weitere Kommentare von mir nicht veröffentlicht wurden. Also hat Daryl wohl Recht und ich muß um Entschuldigung bitten.
Ranma

Conrath
Gast
Conrath

@Ranma Wo jubelt Herr Ludwig über brennende Asylheime, hallo? Ich vermute eher, dass Sie aufgrund eines schlampigen Denkstils auch das sogenannte ‘Kontaktschuldargument’ einsetzen, was ein Pseudo- und Kampfargument ist. Dieser hat mit jenem gesprochen oder das wurde dort auf den Seiten XY publiziert und muss daher XY sein, also simples Assoziieren, was Sie ja anderen Themen gegenüber auch anwenden. Ohne klares Denken ist Politikehrgeiz schnell Politikmüll, Herr Ranma! Herr Ludwig argumentiert Themen, die auch andere Kreise argumentieren, daraus dann Ableitungen zu machen, entspringt leider nur dem unmethodischen Verfahren des Mainstreams. Genau diesem Mainstream aber gilt die Kritik aller(!) Autoren hier… Read more »

Falkenauge
Gast
Falkenauge

@Ranma Zitate: “Ganz seltsam finde ich übrigens, daß Herbert Ludwig hier den Sozialisten gibt, während sein eigener Blog eher eine rechtsextreme Plattform ist.” “Daryl faßte meinen Kommentar so auf, daß ich dich persönlich hätte angreifen und als rechtsextrem bezeichnen wollen. Falls du das auch so verstanden hast, dann tut mir das leid, denn so war das nicht gemeint. Ich fand nur, daß du einigen ausländerfeindlichen Kommentaren nicht entschieden genug entgegengetreten bist. Weswegen ich das schließlich schon ab und zu übernommen hatte. … Also hat Daryl wohl Recht und ich muß um Entschuldigung bitten.” Nicht nur Daryl und ich haben das… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

@Conrath:

Kontaktschuldargument. Seit langer Zeit mal wieder ein neues Wort gelernt. Ich befürchte, daß ich darauf wohl hereinfallen kann. In einer Zeit, in der fast alle Juristen Störerhaftung für verfassungskonform, legal und seriös halten, während ich sicherlich nicht weniger naiv bin als jene Fachleute.

Mit Reichsbürgern habe ich auch schon ganz sachlich argumentiert. Inzwischen frage ich mich, ob das eine gute Idee war. Unseren Staatsorganen und den Medien gelten die Reichsbürger inzwischen als eine Art Terroristen.

Ranma
Gast
Ranma

@Falkenauge: „Nicht nur Daryl und ich haben das so verstanden, sondern auch alle, die hier dankenswerterweise darauf reagiert haben.“ Ich mußte nicht erst alle lesen, um zu bemerken, daß ich weit übers Ziel hinausgeschossen war. Ihr kamt mir sonst nie so empfindlich vor. Als hier beispielsweise dragaoNordestino als Päderast verunglimpft wurde, was ich zweimal mitbekam, da sprang ihm niemand zur Seite. „Selbst wenn das stimmen würde, wird mein Blog damit nicht zu „einer rechtsextremen Plattform“.“ Natürlich nicht. Das war eine Übertreibung. „Ich kann mich aber auch an solche Kommentare nicht erinnern, allenfalls, dass der grenzenlose Einlass von Fremden kritisiert wurde,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Ranma “Ich mußte nicht erst alle lesen, um zu bemerken, daß ich weit übers Ziel hinausgeschossen war. Ihr kamt mir sonst nie so empfindlich vor. Als hier beispielsweise dragaoNordestino als Päderast verunglimpft wurde, was ich zweimal mitbekam, da sprang ihm niemand zur Seite.” Zitatende R. Doch, einige schon, aber Sie lesen/ denken ja nicht, wenn vorne C. steht. U.a. habe ich darauf hingewiesen, dass die politische Frage, ob höhere Strafen zielführend sind oder andere Maßnahmen ergänzend erforderlich sind oder beides, ja nicht bedeuten, dass man dann das StGB nicht achtet, also selber Handlungen gutheißt oder gar Kindesmissbrauch vollzieht. Wer aber… Read more »

Falkenauge
Gast
Falkenauge

@Ranma Da Sie (ich bleibe bei dem distanzierenden Sie) mehrfach Ihr Bedauern ausgedrückt haben, übertrieben zu haben und weit übers Ziel hinausgeschossen zu sein, will ich Ihre Entschuldigung annehmen, obwohl sich Ihr Urteiel im Links-Rechts-Schema nicht geändert hat und bei Gelegenheit auch wieder ausufern kann. An “Zitrone” schrieben Sie: “Herbert Ludwig selbst würde ich wegen seines anthroposophischen Hintergrundes als eher leicht links und in der Nähe ernsthafter Sozialdemokraten einordnen, wenn die Kategorien nicht veraltet wären.” Es ist ein Unsinn. Das lineare Links- Rechts-Schema war noch nie sinnvoll. Es ist doch offensichtlich, dass eine Vielzahl von politischen Standpunkten und Auffassungen in… Read more »

Daryl
Gast

Hallo @Ranma, @Ranma // 18. März 2017 um 03:25 (…)Ganz seltsam finde ich übrigens, daß Herbert Ludwig hier den Sozialisten gibt, während sein eigener Blog eher eine rechtsextreme Plattform ist. Kann natürlich sein, daß ihm das nur entglitten ist… Nach solchen Sätzen, @Ranma, stellt sich eher die Frage, WAS alles in IHRER Birne alles schief gelaufen sein muss, bzw. IHNEN „entglitten“ ist!!? Unglaublich! Der Blog von @Herbert Ludwig gehört definitiv zu den besten, aufklärerischen Seiten, die man im Netz finden kann. Ausgerechnet gegen solche Blogs die perfide „Nazi-Keule“ zu schwingen, ist an Dummheit und Bösartigkeit wohl kaum zu übertreffen! Was… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Daryl Unbegründete Zuschreibungen weisen meistens auf einen akuten Argumentenotstand hin, der damit überspielt werden soll. Nur in seltenen Fällen ist dies echtes, klinisch-psychotisches, Verhalten. Ranma gefällt sich in der Rolle des Beurteilers, die aber eigentlich gar keine ‚Rolle‘ sein kann, nur eine Fähigkeit/ Kompetenz, da nur die Argumente selbst für oder gegen sie sprechen, unter Absehung der Person. Was wer ist, kann, hat, welche Herkunft, Farbe, Geschlecht und Lieblingsfilme der Argumentierende bevorzugt, ist gegenüber der Dignität seiner Argumente ziemlich nebensächlich bis bedeutungslos. Natürlich hilft es in Kontexten zu beurteilen, aber es sind notwendig immer nur Vorurteile, die die tiefere Schlüssigkeit… Read more »

Geolitico
Webmaster

Sehr geehrter Leser, Sie diffamieren unseren Autor. Geolitico arbeitet seit Jahren mit Herrn Ludwig zusammen und übernimmt fast alle seine Beiträge, die immer um eine große inhaltliche Tiefe bemüht sind. Herr Ludwig hat sich zu keiner Zeit politisch weder rechts- noch linksextrem geäußert. Es ist infam, ihm so etwas zu unterstellen. Eine Entschuldigung wäre sicher angebracht.
Ihre Redaktion

Ranma
Gast
Ranma

Ich finde übrigens auch, daß Geolitico Fremdenfeindlichkeit nicht entschieden genug gegenübertritt. Woher sollte die Wahrnehmung, daß Fremdenfeindlichkeit so sehr um sich greift, daß sogar die etablierten politischen Parteien zum Ruck nach rechts gezwungen wären, sonst kommen wenn nicht von Plattformen wie dieser? Sicherlich nicht von den paar Bots auf Twitter und ohne jemals Twitaudit zu fragen, obwohl doch jeder weiß, daß auf Twitter hauptsächlich Bots aktiv sind? Auch hier fühle ich mich deswegen gebraucht.
Ranma

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Ich finde übrigens auch, daß Ranma Fremdenfeindlichkeit nicht entschieden genug gegenübertritt. Woher sollte die Wahrnehmung, daß Fremdenfeindlichkeit so sehr um sich greift, daß sogar die etablierten politischen Kommentatoren zum Rock gegen Ranma gezwungen wären, sonst kommen wenn nicht von Plattformen wie dieser? Sicherlich nicht von den paar Bots von Ranma und ohne jemals Twitaudit zu fragen, obwohl doch jeder weiß, daß unter Ranma hauptsächlich Bots aktiv sind? Auch hier fühle ich mich deswegen als hätte ich Ranma’s Kraut geraucht.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Ranma “Dann ist es aber seltsam, dass die Kommentare dort genau dann geschlossen werden, wenn jemand zum Thema zurückzukehren versucht.” Ich bin seit Jahren interessierter Leser auf Ludwigs Internetpräsenz. Weder habe ich je erlebt, dass dort aus politischen Gründen Kommentarfunktionen geschlossen wurden, noch konnte ich aus den interessanten Beiträgen von Herrn Ludwig eine politische Positionierung in links oder rechts verorten. Im Gegenteil. Nach meiner Auffassung bemüht sich Herr Ludwig mit hohem Wissenshintergrund der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen und ist dabei deshalb so erfolgreich, weil er gerade in keine Schublade links oder rechts passt. Man findet in ihm einen Seitenbetreiber,… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

Ist es nicht merkwürdig, daß der Nutzmensch wieder ein Thema ist, eines von vielen, das die Nutzung der uns bereits gegebenen demokratischen Rechte als Problemlösung nahelegt, aber es niemals Thema ist, wieso das nicht geschieht?
乱馬
(Ranma)

Nureingast
Gast
Nureingast

Solange man die eigene Spezies permanent als Nutz-, Wahl- und Stimmvieh sieht und auch so bezeichnet, wird man auch so behandelt werden.
Es ist das tief verankerte Selbstbild, dass andere die Kontrolle und Macht über einen haben lässt – that´s all.

Conrath
Gast
Conrath

Oui, c’est ça, antwortete der Wald.

Ranma
Gast
Ranma

@Observer_1: „Darüber hinaus tun Sie so, als ob das Individuum (ganz gleich welcher Gattung, Rasse oder Weltanschauung) niemals einem Überlebenskampf ausgesetzt (gewesen) wäre. Einen solchen gibt es vermutlich schon seit Adam und Eva, jedenfalls spätestens nach der Vertreibung aus dem Paradies.“ Genau, seit der Vertreibung aus dem Paradies, einer Metapher für die Seßhaftwerdung. Im Schweiße seines Angesichts soll er sein Brot essen. Oder so. Das Brot weist bereits auf den Ackerbau hin. Auf dem Acker ackert der Mensch bis ihm der Schweiß übers Gesicht und auch sonst über viele Körperstellen läuft. Ganz klar, die Seßhaftwerdung ist die Vertreibung aus dem… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Ranma

Sie springen von Observers ‘Adam und Eva Metapher’ zu kriegsbedingt ungenutztem Ackerland, merken Sie denn nicht, wie sprunghaft unvollständig Sie hier argumentieren/ denken?

Das stand doch nicht zur Frage. Und die Verteilungsfrage ist nicht die Frage/ das Thema nach seelischer Gesundheit! Alles wechselwirkt miteinander ja, aber dann fangen Sie doch an, das sauber methodisch zu behandeln, also getrennte Fragen stellen und diese dann wieder zusammenführen, so ist es völlig unbrauchbar, weil durcheinander gemixt. –

Ranma
Gast
Ranma

@Conrath: „Sie springen von Observers ‚Adam und Eva Metapher‘ zu kriegsbedingt ungenutztem Ackerland, merken Sie denn nicht, wie sprunghaft unvollständig Sie hier argumentieren/ denken?“ Observer_1 hat doch selbst das brachliegende Ackerland erwähnt. Da habe ich einfach nur die Gelegenheit genutzt, auf Lösungen hinzuweisen, die heute ohne weiteres möglich wären. Aber die historische Ironie, daß erst der Ackerbau zu Kriegen führte und viel später der Krieg das Ackerland unbebaubar macht, die fällt mir jetzt erst auf. „Und die Verteilungsfrage ist nicht die Frage/ das Thema nach seelischer Gesundheit! Alles wechselwirkt miteinander ja, aber dann fangen Sie doch an, das sauber methodisch… Read more »

Observer_1
Gast
Observer_1

… steht es Ihnen selbstverständlich frei, sich auf lebenslange Wanderschaft zu begeben, sich bei anderen zu verdingen, oder sich beeren- und pilzesammelnd zu ernähren. Sie werden allerdings anderen Menschen zugestehen müssen, nicht so steinzeitlich leben zu wollen wie Sie. Die Metapher von der Vertreibung aus dem Paradies ist ein Faktum, und keine Metapher. Das (kommunistische) Paradies, von dem sie offensichtlich träumen gibt es nicht, ein solches hat es nie gegeben. Es gibt es weder in der Welt der Affen, von denen Sie vermeinen abszustammen, noch in jener der einfachen Vielzeller die sich aus den Eukaryoten weiterentwickelten und deshalb gegenüber einer… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Observer & Ranma “[…] in jener [Welt – oder Gesellschaftlichkeit] der einfachen Vielzeller die sich aus den Eukaryoten weiterentwickelten und deshalb gegenüber einer Reihe von Fressfeinden (Prädatoren) besser geschützt sind.” Zitatende R. Genau und wenn wir es nicht naturalistisch überinterpretieren, sondern als Phänomen nehmen, dann beginnt dort bereits Vergesellschaftung, nach hier biologischem Vermögen (Vorform des Wirtschaftens schlechthin) und nach biologischer Symbiose (Vorform von Handlungsabstimmung und daher des Rechtlichen). Und alle echten kategorialen Dyaden oder echten, wechselwirkenden Antagonisten, haben ihren Erklärungsanteil auch in/ ab der Archeo-Biologie. Sind Vielzeller nun die ersten Kommunisten oder Sozialisten? Oder sind sie, funktional genau dazwischen, aus… Read more »

Ranma
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Ranma

„… steht es Ihnen selbstverständlich frei, sich auf lebenslange Wanderschaft zu begeben, sich bei anderen zu verdingen, oder sich beeren- und pilzesammelnd zu ernähren. Sie werden allerdings anderen Menschen zugestehen müssen, nicht so steinzeitlich leben zu wollen wie Sie.“ Danke dafür, mir das freizustellen. Jedoch will ich garnicht steinzeitlich leben. Ich will in einer Star-Trek-Welt leben. Damit die Menschheit sich so weit weiterentwickeln kann, müssen ihr die Fehler bewußt werden, die in der Vergangenheit und schon mit der Seßhaftwerdung beginnend gemacht wurden. Wenn ich häufig genug und drastisch genug darauf hinweise, dann führt das vielleicht zu einer schnelleren Bewußtwerdung und… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ Ranma:
.
“Es gibt also tatsächlich dermaßen viel Ackerboden, daß man nicht nur alle Menschen ernähren könnte, sondern man könnte auch jede Menge Baugebiete ausweisen, Bodenschätze fördern und überhaupt alles machen, um alle Menschen am Wohlstand teilhaben zu lassen.”
.
BINGO!
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Warum nicht gleich so?

Observer_1
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Observer_1

… wäre in diesem Zusammenhang wissenwert, was Sie hier mit BINGO, und “alle Menschen am Wohlstand teihaben … lassen” konkret besprechen möchten.

Ist das i.M.n. ein Auftrag zur Veröffentlichung und Vergemeinschaftung von Bodenresourcen sowie Gütern aller Art (i.W. das Gedankenmodell des Marxismus-Leninismus), zu einer besseren pro-Kopf- Umverteilung ungesehen der individuellen und anteilig erbrachten Leistung und getragenen Mitverantwortung, oder zur Anmahnung individueller Pflichten hinsichtlich der Erschließung und Nutzung der vorhandenen Resourcen?

Observer_1
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Observer_1

@Ranma // 21. März 2017 um 03:40 … ist die Vertreibung aus dem Paradies folglich ein Paradoxon … nach der Bibel und der Glaubenslehre hat sie einerseits stattgefunden, andererseits aber nicht, weil es ein solches Paradies, in dem angeblich stets und ohne jedes Zutun reichlich Milch und Honig fließt, nach der Common-Sense-Philosophie nicht geben kann.

Conrath
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Conrath

@KBM Nur zur Stützung Ihres Argumentes mit dem Ackerboden und der ungenutzten Bebauungsmöglichkeit. Vorausgesetzt wir hätten hier auf Mutter Erde vernunftgesetzte Regeln des Zusammenlebens, ‚dann‘ könnten wir bereits jetzt die gesamte Menschheit und noch ein, zwei Milliarden Geistseelenträger_innen (für die geistige Welt ist der Genderismus einzig zutreffend, nicht für uns Leibliebenden) also etwa 10 Milliarden Menschen, locker und städtebaulich- und umweltangemessen und baukünstlerisch wertvoll (mit Expertise von Kollegen Kustos) aufgelockert, in ‘Parkstädte’ mit großen, unbewohnten Freiflächen dazwischen, auf dem Festlandsockel von England komfortabel leben. Notwendige Industrie und Verkehr, verschwinden weitgehend unterirdisch, die teilweise terrassierten Wohnlandschaften wären großzügig bemessen, eine einzige… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Conrath: . “…könnten wir bereits jetzt die gesamte Menschheit und noch ein, zwei Milliarden … also etwa 10 Milliarden Menschen, locker und … komfortabel leben.” . Auch DAS ist eine UNTER-Schätzung. . Ich habe mal mit meiner Schul-Mathematik ZWEI (2) Zahlen ausgerecnet: . – Landfläche der Erde geteilt durch 7 Milliarden Menschen – Landfläche Deutschland geteilt durch 80 Millionen Menschen . Das Ergebnis war ziemlich erstaunlich: . Wenn wir die ganze Erde so dicht besiedeln wie Deutschland – dann haben 35 Milliarden Platz, wie in Deutschland . . . . Da Deutschland aber dringend Einwanderung… Read more »

Conrath
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Conrath

@KBM Richtig, es wird mit Zahlen gelogen, dass sich die Balken biegen. Niemand möchte die englische Insel so intensiv nutzen, aber mit Zahlen immer Angst machen, das gelingt prächtig. Und mal ehrlich, wer nicht berufsbedingt mit Zahlen umgeht, für den ist doch alles was etwa eine Millionen übersteigt viel zu viel. Das Frühstück, heute Morgen in DE kostet ca. 3,00 Euronen pro Zunge und Gaumen, also rund eine Viertelmilliarde Euronen, einfach so aufgegessen, hallo schämt ihr Euch nicht, nein nicht wegen der ungleich ausfallenden Mahlzeiten auf dieser runden Erde, sondern wegen der Rechenschwäche?! Ginge DE jetzt unter, wenn wir morgens… Read more »

Ranma
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Ranma

„Traurig, weil Sie bereits viele interessante Themen ansteuern/ beitragen, dann aber die Gründlichkeit fehlen lassen.“ Ich bin ein Generalist, genau. Kein Spezialist. Wer kann einem Spezialisten schon folgen, wenn der über sein Fachgebiet redet? Vor allem, wenn er dabei auch noch gründlich ist? Ich könnte wohl schon gründlicher sein, aber ich gehe meistens davon aus, daß sowieso kaum auch nur zur Kenntnis genommen wird, was ich schreibe. Da soll sich dann der Aufwand in Grenzen halten. Also ich schlage selten mal etwas nach und viele Dinge, vor allem Quellenangaben, kenne ich dann doch nicht auswendig. In populärwissenschaftlichen Büchern wird auf… Read more »

Ranma
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Ranma

„Sie setzen also tollkühn und begründungsfrei Ökonomie schlechthin mit Psychopathie gleich, Ranma!“

Nein, nicht die Ökonomie, sondern nur den Homo oeconomicus.
Ranma

Conrath
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Conrath

@Ranma Sie weichen lediglich aus, Ihr Argument, auch in einem zusammengesetzten Nomen, dann als Partikel dieser Kombination, bleibt doch weiterhin ‚unterspezifiziert‘ (also unbegründet), ist nicht hinreichend argumentiert und belegt, Sie denken da einfach nicht weit genug, sorry, bzw. verwechseln Sprache und sprachgeleitetes Vorstellen, mit dem ‚begrifflichem Denken‘ und das schon ziemlich lange hier im Blog. Ich nehme das nicht persönlich und will Sie auch nicht angreifen, aber wenn Sie das Korrekturangebot komplett missachten, ist ein Dialog dazu wenig hilfreich, oder? Und durch reine Masse ist dann auch nichts mehr zu erreichen, erinnern Sie sich an ähnliche Erfahrungen mit guten Lehrern… Read more »

Ranma
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Ranma

„[…] bzw. verwechseln Sprache und sprachgeleitetes Vorstellen, mit dem ‚begrifflichem Denken‘ und […]“ Wittgenstein: ‚Die Grenzen deiner Sprache sind die Grenzen deiner Welt.‘ Wittgenstein: ‚Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.‘ Den anerkannten Autoritäten der Philosophie ist völlig klar, daß es nur sprachgeleitete Vorstellungen gibt und kein begriffliches Denken. Wer fremde Sprachen lernt, dem fällt das auch auf. „Ich nehme das nicht persönlich und will Sie auch nicht angreifen, aber wenn Sie das Korrekturangebot komplett missachten, ist ein Dialog dazu wenig hilfreich, oder?“ Schon. Zählen die ewigen Streitgespräche zwischen Conrath und KBM oder zwischen Conrath und hubi… Read more »

Ranma
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Ranma

„Der Homo Oeconomicus ist ein Mensch, dessen Handeln sich AUSSCHLIEßLICH am persönlichen wirtschaftlichen Vorteil orientiert.“ „Das ist der anonyme individuelle Vermieter in aller Regel nicht.“ Darf ich daraus Zustimmung ableiten, daß der Homo oeconomicus nicht nur von mir als Psychopath angesehen wird? „Er folgt dem Gesetz von Angebot und Nachfrage, das im sozialistischen Umfeld vom Staat derzeit manipuliert wird und deshalb zu die vorgenannten Zustände erst ermöglicht. Das negieren Sie, weil Sie glauben, dass der bessere Mensch (hier Vermieter) sein Angebot (hier Wohnung) nach altruistischen Maßstäben anzubieten hat.“ Das scheint mir eher das zu sein, was Zitrone andeutete. Ich meinte… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

@Ranma Zitat: “Das scheint mir eher das zu sein, was Zitrone andeutete. Ich meinte dazu, dass der Vermieter dieser Aufgabe nicht nachkommen kann und das eher eine staatliche Aufgabe ist.” @Zitrone hat den Zusammenhang auch nicht verstanden, weil sie wahrscheinlich nicht die volks-und betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge durchblickt. Was nicht weiter schlimm ist; Ich kann auch keine Statik für ein 8-geschossiges Gebäude errechnen. Ihre Äußerung ist zusammen mit den weiteren Ausführungen aber ein Widerspruch in sich. Nicht der Staat hat die Aufgabe das Leben der Menschen zu regeln, sondern der Mensch selbst muss wieder Eigenverantwortung übernehmen. Dass es zu wenig Wohnungen gibt,… Read more »

Conrath
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Conrath

@Hubi Sachlich völlig zutreffend, und ich habe alle Sheldrake Bücher immer mit großem Interesse gelesen, auch das neuste ins deutsche übersetzte. Und zu den Biophotonen gibt es längst, überall auf der Welt, Expertenteams. Die Anwender sind oft Forscher in anderen Bereichen oder Großmärkte, die die Frische von Ware durch Absorptionsmessungen prüfen können. In DE hinkt man etwas hinterher, nun ja. Aber Popp hat da etwas ganz wesentliches gefunden, eine Brücke, die lange gesucht wurde. Auch die Nervenenden funktionieren mit Biophotonenübertragungen. Die ersten Zusammenhänge kennen die Neuronenspezialisten bereits. Man ist dort längst aus der Phase der losen Basisannahmen und groben Modellbildung… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

@conrath Zitat: “Schwierig und herausfordern ist weiterhin, dass wir im Prinzip mit allen Messungen von physiologischen Prozessen, immer nur den Empfänger, nicht den Sender und nicht den eigentlichen Verarbeitungsprozess des Senders, erreichen können, letztere lassen sich daher nur indirekt erschließen.” Danke für die Ausführungen, es ist auch mein Wissenstand. Dass unsere Generation als Zeitzeuge dabei sein darf, wie an der Schwelle der Informationsübertragung vom Sender zum Empfänger gearbeitet wird, halte ich für ein großes Geschenk. Was sich unsere Ahnen seit tausenden Jahren über Philosophie und Religion versuchen zu erschließen, könnte in wenigen Jahrzehnten zusammen mit der Wissenschaft vielleicht zu einem… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

@Ranma “Darf ich daraus Zustimmung ableiten, daß der Homo oeconomicus nicht nur von mir als Psychopath angesehen wird?” Nein. Der “Homo Oeconomicus” ist eine Metapher für bestimmte Handlungen. Er kann und soll den Menschen in der Gesamtheit seines Wirkens nicht abbilden. Kein Mensch handelt nur nach dem Prinzip der Ökonomie, die sich stets verändernd, menschengemacht ist. Anderereits handelt kein Mensch ohne ökonomische Hintergedanken. Der Mensch handelt immer aus einem Mix genetisch vorgegebener Attribute und sozial erlernter “Kompetenz”. So gesehen gibt es 7.5 Milliarden Individuen, die unterschiedlich handeln. Was in diesem Zusammenhang “Kompetenz” ist, entscheiden “Führer” im Hintergrund. Zur Zeit hat… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma Auch hier weichen Sie einem ernsthaften Diskurs aus, in der inhaltlichen Entgegnung zu Dritten (und als technische Kritik, warum schreiben Sie nicht, wem Sie gerade antworten einfach klar vorne hin)? Inhaltlich gehen Sie nicht auf den, von mir vorgeschlagenen, größeren Zusammenhang ein, der nicht nur einige marginale neovitalistische Synthesen umfasst, wie der populäre Erfolgsautor Sheldrake. Ich hatte vor einigen Wochen die wissenschaftstheoretisch zutreffenden Arbeiten bereits hier genannt, etwa die Linie der Anthropologen, die auf Nicolai Hartmann aufbauend, diesen fortführend, mit dem Problem der Teleologie in der Biologie und ihren Theoriemodellen(!) konfrontiert. Wenn Sie hier also Pauschalitäten dazu ablassen, erinnere… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Ranma: . “Der Homo Oeconomicus ist ein Mensch, dessen Handeln sich AUSSCHLIEßLICH am persönlichen wirtschaftlichen Vorteil orientiert.” . “Darf ich daraus Zustimmung ableiten, daß der Homo oeconomicus nicht nur von mir als Psychopath angesehen wird?” . Auch wenn ALLE so denken – wird der fundamentale DENK-FEHLER – nicht plötzlich zur “wissenschaftlichen Erkenntnis”. . JEDES HANDELN – daß sich “AUSSCHLIEßLICH am persönlichen wirtschaftlichen Vorteil orientiert” zu kriminalisieren – würde die Schöpfungs-Geschichte auf den Kopf stellen, und den “GESUNDEN MENSCHEN-VERSTAND” gleich mit über Bord werfen. . DAS ist WILLKÜR. . Ich kann ein ganzes Imperium bauen und… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma Ihre Ausführungen zur Schule versöhnen mich wieder. Klar kann an Shakespeare der konkrete historische Verlauf Englands erläutert werden, aber nur, wenn die Lehrerin/ der Lehrer seinen Schülern die Abläufe auch anschaulich bieten kann. S. handelt von den Rosenkriegen, der Absetzung von Henry III und dem damit gegebenen großen gesellschaftlichen Umbruch und wurde gerade wegen seiner, so schön und zutreffend verpackten, Kritik an den Großen und Mächtigen, so vom Volk geliebt. Aber Vorsicht, die alten Übersetzungen sind schlecht und Altenglisch so schwierig zu verstehen, wie das Alemannisch des Gottfried von Straßburg. Man lese es daher zweisprachig. Und glauben Sie wirklich,… Read more »

Ranma
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Ranma

Geschichte Englands? Heinrich III? Das wäre fast noch genial gewesen. Gaius Iulius Caesar war da Thema! Außerdem haben wir nicht das Theaterstück gelesen, sondern erst später habe ich erfahren, was aus welcher Quelle stammte oder frei erfunden war. Zwischen mir und meinem Bruder sind die Fähigkeiten sehr ungleich verteilt. Ich habe zwei linke Hände, während mein Bruder nichtmal Anleitungen liest. Dementsprechend hat er sich mit der Hauptschule begnügt und hätte sich auch die gerne noch erspart. Er hatte dort einen Englischlehrer, der irgendwann einfach mal aus Lehrermangel dazu verdonnert worden war, Englisch zu unterrichten. Daß keiner der Lehrer Englisch konnte,… Read more »

Ranma
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Ranma

„Wenn einer Multi-Milliardär wird – weil er WERTVOLLE Wohnungen, Autos oder Waschmaschinen für die Menschen baut – dann ist er KEIN Psychopath.“

Aber auch kein Homo oeconomicus, worauf die Motivation ‚für die Menschen‘ deutlich verweist.
Ranma

Ranma
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Ranma

@hubi stendahl: „Nicht der Staat hat die Aufgabe das Leben der Menschen zu regeln, sondern der Mensch selbst muss wieder Eigenverantwortung übernehmen.“ Das wäre eine Möglichkeit, falls mal jemand einen überzeugenden Vorschlag hätte wie der Staat zu entmachten ist. Ich behaupte von dem Ansatz also nicht, daß er schlecht wäre, sondern nur, daß er undurchführbar ist. „Dass es zu wenig Wohnungen gibt, liegt nicht in der Tatsache begründet, dass der Staat keine bauen lässt, das wäre Kommunismus, es resultiert daraus, dass der Staat zugunsten der ihn beherrschenden Oligarchie in die natürlichen Vorgänge von Angebot und Nachfrage eingreift und dadurch die… Read more »

Conrath
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Conrath

@Hubi & Ranma Sie, Hubi argumentieren: “„Nicht der Staat hat die Aufgabe das Leben der Menschen zu regeln, sondern der Mensch selbst muss wieder Eigenverantwortung übernehmen.“ Das wäre eine Möglichkeit, falls mal jemand einen überzeugenden Vorschlag hätte wie der Staat zu entmachten ist. Ich behaupte von dem Ansatz also nicht, daß er schlecht wäre, sondern nur, daß er undurchführbar ist.” Zitatende H. Und ja, genau da liegt auch methodisch der Hund begraben, Konzepte zur Entmachtung des Staates gibt es viele, welche sind auszuwählen? Ich vermute, dass es: – superstabile gesellschaftliche Zusatzeinrichtungen sein müssten, wie ein unsinkbares Boot mit Schaumstoff in… Read more »

Ranma
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Ranma

@Conrath: „Auch hier weichen Sie einem ernsthaften Diskurs aus, in der inhaltlichen Entgegnung zu Dritten (und als technische Kritik, warum schreiben Sie nicht, wem Sie gerade antworten einfach klar vorne hin)?“ Weil ich festgestellt habe, daß es weitere Leute von der Teilnahme an der Diskussion abhält, wenn ein bestimmter Name am Anfang steht. „[…] Problem der Teleologie in der Biologie […]“ Die Biologie kennt kein Problem der Teleologie. „[…] nochmals an diese Arbeit (9783487150260), […]“ Was ist das für eine Zahl? Eine ISBN? „[…] , sonst verliere ich nur Zeit damit.“ Wie schön, daß du nun selbst das Problem als… Read more »

Conrath
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Conrath

@Ranma “Die Biologie kennt …[…]” Zitatende R. Wirklich, ‘d i e’ Biologie im Singular? Entweder sind Sie im Erstsemester Ihres Lieblingsfaches rausgeflogen oder aber haben sich noch nie mit dem Problem der permanenten Suche und Rekonstruktion eines einheitlichen Erklärungsansatzes in der Tiefe ernsthaft befasst. So notwendig die ‘eine’ Biologie und die jeweils mit sich ‘einigen’ anderen Schwesterdisziplinen, also die ‘eine’ Naturwissenschaft (die eine Wissenschaft überhaupt) ja wäre, als Ziel(!), so schwierig gestaltet sich die Durchführung konkret dahin zukommen. Und vermutlich halten Sie auch die Frage J.G. Fichtes für überholt, nach der ‚Möglichkeit der Einheit des Wissens überhaupt‘ (Wissenschaftslehre Fichtes in… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

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Con ratlos schimpft über Ranma:
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“Auch hier weichen Sie einem ernsthaften Diskurs aus, in der inhaltlichen Entgegnung zu Dritten (und als technische Kritik, warum schreiben Sie nicht, wem Sie gerade antworten einfach klar vorne hin)?”
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Offensichtlich gibt es Ranma doppelt – denn ich finde seine letzen Kommentare richtig Klasse!

Conrath
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Conrath

@KBM Meine Kritik bezog sich gerade nicht auf den Abschnitt Ranmas, dem Sie zustimmen, ich übrigens auch. Das Problem, lieber Herr KBM ist doch, auch hier erkennbar, es gibt ‘keine’ einheitliche Personenbeurteilung (Meinungsbeurteilung) sondern alle Teilelemente einer persönlichen Meinungen gehören, thematisch unterschieden, auf den Tisch der Prüfung! Tisch? Ja Tisch! Stellen Sie es sich bildlich so vor, wie beim Zoll! Wir laden unseren Meinungsrucksack vor dem freundlichen Zollpersonal aus und gehen dann gemeinsam durch, was ‚was‘ (eigentlich) ist, fertig! Geschieht dies freiwillig methodisch, ist es Wissenschaft. Geschieht es freiwillig spielerisch ist es Literatur. Ist es ein Gebot, dann hat es… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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Der “doppelte” Ranma lobt Psiram:
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“Dadurch ist Psiram sehr nützlich, um Scharlatanen auf die Spur zu kommen”
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So,so . . . ?
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Nach allem, was ich weiß – ist Psiram die Mutter aller FAKE-news – betrieben von den westlichen GEHEIM-Diensten zur Verteidigung der diversen Verbrechen der Globalisten-Sekte . . .
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Aber die Psiram-TARNUNG ist offensichtlich Welt-Klasse – wenn sogar ein “Generalist” darauf herein fällt . . . ?

Zitrone
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Zitrone

@KBM

Zu Psiram:

“Die unvorstellbare Gehässigkeit, sowie das unverkennbare Zynismus und
die Menschenverachtung von Esowatch/Psiram sprechen auch eindeutig
in der Antwort von Stefan Laurin und seinem Kollegen Sebastian Bartoschek
(aus dem Mobbing-Netzwerk GWUP/Psiram) auf den Protestbrief eines
Ärztevereins nach dem Selbstmord des von Esowatch/Psiram zu Tode
gemobbten Journalisten Claus Friztsche […] wird über seinen Tod hinaus
von Esowatch/Psiram gehetzt.”

“Was sind denn das für Menschen? Was für unvorstellbare Abgründe offenbaren
sich in der Gesellschaft bei dem Tod eines Mobbing-Opfers… ”

https://www.quant-vital.de/kritik-an-psiram-eh-esowatch-diffamierung-mit-system.html

Ranma
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Ranma

Auch von dort: „Wann genau sich Psiram von der »kritischen Website« zum pseudowissenschaftlichen Mobbingunternehmen gewandelt hat, ist schwer auszumachen…“ Psiram hat also, seit ich das letzte Mal dort nachgeschaut hatte, erheblich an Qualität eingebüßt und ganz neue Tiefen erreicht. Ich kannte die GWUP zwar als Versammlung von Androiden, aber die waren nicht bösartig. Nur uninteressant für Leute, die kein materialistisches Weltbild haben und den materialistischen Teil nicht nochmal erklärt brauchen. Hätte ich nicht gedacht, daß es mit denen so weit abwärts gehen kann und man eine Quelle, die früher das Vertrauen vieler Wissenschaftler genoß, heutzutage erst noch überprüfen muß. Besonders… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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Conrath
Gast
Conrath

@Ranma % KBM Deswegen predige ich hier und mache einen auf Oberlehrer, obwohl ich die früher, bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht mochte. Wir alle, jeder der nicht zu einem klaren Denken (zurück-)findet, spaltet sich von innen her und zwar mit jeder weiteren, unvollständigen Entscheidung die er/ sie trifft. Das stimmt, wir wissen es auch und von daher sollten wir uns ‘jetzt’ freuen und versuchen mit immer weniger Spaltungen in unseren Denkschlüssen und zwischen Denken und Fühlen, auszukommen. Ganz abschaffen, von jetzt auf gleich, wäre der nächste Fehlschluss. Nein, wir brauchen Einsicht, dass es eine Gefahr ist und dann die… Read more »

Stefan Wehmeier
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Die wirkliche Matrix, in der sich die halbwegs zivilisierte Menschheit seit 3200 Jahren befindet, braucht keine “Maschinen” wie im Kinofilm “Matrix” bildlich dargestellt, sondern ist “nichts weiter” als die Summe aller Vorurteile und vorgefassten Meinungen, die der “Normalbürger” nötig hat, um “diese Welt” für die “beste aller möglichen Welten” zu halten. Wie weit das von der Wahrheit entfernt ist, hatte schon im 19. Jahrhundert der Philosoph Friedrich Nietzsche erkannt. Obwohl ihm das erforderliche Basiswissen noch fehlte, kam er zu einem ganz erstaunlichen Ergebnis: “Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, –… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Stefan, Ihr Nietzscheverständnis berührt. Ja: “[es] wären wohl auch ihm die Buchstaben ausgegangen.” Zitatende S. Und dennoch wird Ihnen Jesus zum Creator Mundi: “[Er] entdeckte, lange bevor es in „dieser Welt“ schon vor einem Jahrhundert wiederentdeckt und aufgrund militanter Blödheit bis heute nicht verwirklicht wurde, ist nichts Geringeres als der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation.” Meinen Sie damit Jesus, als der, im 4. Jahrhundert verchristete (durch kaiserlich-römische Salbung erhöhte), Gott, der als zweiter, erneuerter Adam (Menschheitsrepräsentant/ neue Menschheit), kam und damit die Menschheitsentwicklung, samt ihrer Technikfertigkeit-/ Fähigkeit (Techne, altgr. τέχνη), von Grund auf ‘n e u’ machte, erneuerte, (siehe,… Read more »