Der Deutsche ist kein Nationalist

Goethe in der Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787 / Johann Heinrich Wilhelm Tischbein [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AJohann_Heinrich_Wilhelm_Tischbein_-_Goethe_in_der_roemischen_Campagna.jpg Goethe in der Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787 / Johann Heinrich Wilhelm Tischbein [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AJohann_Heinrich_Wilhelm_Tischbein_-_Goethe_in_der_roemischen_Campagna.jpg

Gegner des Vielvölkerstaats gelten als Nationalisten. Doch die nationale Kulturgemeinschaft widerspricht nicht dem deutschen Selbstverständnis als Weltbürger.

Das Grundgesetz hat sich noch selbstverständlich dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet. Der Bundespräsident, formaler Repräsentant und kraft Amtseid moralische Wächtergestalt über das Wohl des deutschen Volkes, verwendete in seiner Ansprache zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2015 vor dem Hintergrund massenhaft illegal nach Deutschland strömender Zuwanderer das Wort Volk bezeichnenderweise kein einziges Mal.

Er sprach lediglich einmal von einer „kraftvollen Volksbewegung“, die die Einheit der beiden deutschen Staaten herbeigeführt und Deutschland zu einem Land gemacht habe, „das mehr wurde als die Summe seiner Teile.“ Aber was dieses „mehr“ ist, davon hat Joachim Gauck offensichtlich keine Ahnung. Denn dann setzte er undifferenziert den geringeren Teil von Asylberechtigten mit dem massenhaften Zustrom illegaler Einwanderer gleich und wie ein unabwendbares Naturereignis auf Jahre hinaus als gegeben voraus und fragte lediglich:

„Wie wollen wir den Zuzug von Flüchtlingen, wie weitere Formen der Einwanderung steuern – nächstes Jahr, in zwei, in drei, in zehn Jahren?“ (!)

Ein Volk als Kulturgemeinschaft, die es zu schützen gelte, ist für ihn nicht vorhanden. Es gibt für ihn nur einen politischen Rahmen mit einer beliebig zusammengesetzten Bevölkerung „verschiedener Herkunftsländer, Religionen, Hautfarben, Kulturen – Menschen, die vor Jahrzehnten eingewandert sind, und zunehmend auch jene, die augenblicklich und in Zukunft kommen, hier leben wollen und auch eine Bleibeperspektive haben.“

Das tiefe Streben der Deutschen

Also Deutschland ein Vielvölkerstaat. Das Verbindende sollen die Werte des Grundgesetzes sein. Diese sind aber nur Ausdruck einer mitteleuropäischen Kultur, die von den überwiegend anderen, von mittelalterlichen Sippen- und Religionsabhängigkeiten geprägten Kulturen überhaupt nicht angenommen werden können (vergl. „Dem Islam fehlt das Ideal der Freiheit“). Der Wächter der deutschen Kulturgemeinschaft und die politischen Machthaber, die ihn als gefälligen Propagandisten installiert haben, predigen und praktizieren ihre Auflösung! Es ist im Grunde ein volksverräterischer Putsch historischen Ausmaßes.

Es soll daher hier erneut vom Wesen des deutschen Volkes die Rede sein, das es zu erhalten und zu verteidigen gilt, nicht aus nationalen, egoistischen Gründen, sondern weil der mit dem Verschwinden des Volkes verbundene Untergang seiner Kultur ein unersetzlicher Verlust für die Kulturlandschaft Europas, ja der ganzen Menschheit bedeuten würde. Friedrich Hebbel muss es geahnt haben, als er schrieb:

„Es ist möglich, dass der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“ (Tagebücher, 4.1.1860)

Dass das Volk von den eigenen Politikern gehasst und abgeschafft wird, konnte er sich noch nicht vorstellen.

Im Artikel „Die Deutschen in der Sackgasse“, an den hier angeschlossen werden soll, wurde bereits darauf hingewiesen, dass im deutschen Volk das tiefe Streben veranlagte ist, zu den Ursachen der materiell wahrnehmbaren Welt zu dringen und die Erkenntnis auf die hinter der Oberfläche wirkenden geistigen Kräfte zu erweitern, die den Erscheinungen zugrunde liegen. In den Worten Hebbels gesprochen, hat der Deutsche „alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben.“ Oder wie Schelling formulierte: „Die deutsche Nation strebt mit ihrem ganzen Wesen nach Religion, die mit Erkenntnis verbunden und auf Wissenschaft begründet ist.“

Das Entscheidende bei den Philosophen des deutschen Idealismus war, dass sie die Begriffe und Ideen zwar als subjektiv hervorgebracht, in deren Inhalten aber eine vom Menschen unabhängige Realität erkannten, die ihm aus einer geistigen Welt zufließt. Einzelne stießen bereits eine Erweiterung der Erkenntnis an, indem sie das Denken nicht nur auf die Gedanken, sondern auf die Beobachtung des Denkens selbst richteten und so zu einer Vertiefung des Denkens kamen.

Das Ich

Das gewöhnliche Bewusstsein erlebt nicht das Denken, sondern richtet seine Aufmerksamkeit auf die Inhalte des Denkens, das selbst dabei weitgehend unbeobachtet im Hintergrund verläuft. Im Erfassen des Denkens bemerkten sie, dass in die bisher weitgehend schattenhaften Gedanken ein ihnen eigenes Leben einströmte. Die Begriffe und Ideen gewannen ein vom Menschen selbst unabhängiges Eigenleben, in dem sich ihnen die in den Dingen weisheitsvoll wirkenden Weltenkräfte zu offenbaren begannen.

Dabei erfassten sie ihr Ich als ein von aller äußeren Welt unabhängiges, rein geistiges, in sich selbst gegründetes Wesen. Der junge Schelling rief begeistert aus:

„Ich bin! Mein Ich enthält ein Sein, das allem Denken und Vorstellen vorhergeht. Es ist, indem es gedacht wird, und es wird gedacht, weil es ist; deswegen, weil es nur insofern ist und nur insofern gedacht wird, als es sich selbst denkt. … Es bringt sich durch sein Denken selbst – aus absoluter Kausalität – hervor.“ (Vom Ich als Prinzip der Philosophie)

Es ist das eigentliche Wesen des Menschen, vom dem im gewöhnlichen Bewusstsein nur eine schattenhafte Vorstellung auftritt.

Und Johann Gottlieb Fichte drückte die geistige Unabhängigkeit dieses Ich, jenseits aller irdischen Begrenzungen, vor seinen Studenten in folgenden Worten aus:

„Das, was man Tod nennt, kann mein Werk nicht abbrechen; denn mein Werk soll vollendet werden, und es kann in keiner Zeit vollendet werden, mithin ist meinem Dasein keine Zeit bestimmt. … Ich hebe mein Haupt kühn empor zu dem drohenden Felsengebirge, und zu dem tobenden Wassersturz, und zu den krachenden, in einem Feuermeere schwimmenden Wolken, und sage: ich bin ewig, und ich trotze eurer Macht! Brecht alle herab auf mich, und du Erde und du Himmel, vermischt euch im wilden Tumulte, und ihr Elemente alle, – schäumet und tobet, und zerreibet im wilden Kampfe das letzte Sonnenstäubchen des Körpers, den ich mein nenne; – mein Wille allein mit seinem festen Plane soll kühn und kalt über den Trümmern des Weltalls schweben; denn ich habe meine Bestimmung ergriffen, und die ist dauernder als ihr; sie ist ewig, und ich bin ewig, wie sie.“ (Über die Bestimmung des Gelehrten)

Wiederverkörperung

In den Anfangsworten Fichtes ist schon implizit der Gedanke einer notwendigen Wiederverkörperung enthalten, um „an seinem Werk“, seiner Weiterentwicklung in Richtung einer fernen Vollendung immer weiter arbeiten zu können. Dieser Gedanke trat bei einer großen Zahl von Denkern und Dichtern jener Blütezeit der deutschen Kultur, ohne Rückgriff auf orientalische Lehren, rein aus dem geistigen Erfassen des Ich auf. Als erster behandelte ihn Lessing in seinem Alterswerk „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von 1780, in der er die Geschichte als einen großen Erziehungsprozess der Menschheit zu immer größerer Vollkommenheit betrachtet, der aber für den einzelnen Menschen nur Wert und Bedeutung besitzen könne, wenn er die einzelnen Entwicklungsstufen der Menschheit auch selber mitgemacht, sich also schon vielmals verkörpert habe und in die Zukunft hinein immer wieder auf Erden verkörpern werde.

Dem schloss sich ein Jahr später Johann Georg Schlosser, Freund und Schwager Goethes, mit einer eigenen Schrift an. Für Goethe selbst war die Wiederverkörperung ein selbstverständlicher, vertrauter Gedanke, den er oft aussprach und z. B. in einem seiner bekanntesten Gedichte so zum Ausdruck brachte:

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es.
Ewig wechselnd.“

Auch bei Schiller klingt der Gedanke an, und neben Schelling und Fichte befasste sich ebenfalls Hegel ernsthaft mit dem Gedanken. Herder setzte sich in mehreren Abhandlungen damit auseinander, M. Drossbach und G. Widemann widmeten ihm ganze Bücher. Zschokke, Hebel, Rosegger haben ihn ausführlich begründet. Auch Rückert, Grillparzer, Stifter, Conrad Ferdinand Meyer, Schopenhauer, Richard Wagner und viele andere kreisten mit ihren Gedanken um dieses Thema. Friedrich Hebbel notierte sich in sein Tagebuch, wohl als ein mögliches frappierendes Dramenmotiv:

„Nach der Seelenwanderung ist es möglich, dass Plato jetzt wieder auf der Schulbank Prügel bekommt, weil er – den Plato nicht versteht.“ (Tagebücher Nr. 1335)

Rudolf Steiner nahm Anfang des 20. Jahrhunderts aus seinen eigenen Forschungen die Idee der Wiederverkörperung auf und begründete sie und die damit verbundene Schicksalsfrage in einer streng logisch-wissenschaftlichen Gedankenentfaltung.[1] Wer sich unvoreingenommen darauf einlässt, die Gedanken auch nur hypothetisch als Möglichkeiten behandelt und damit das Leben betrachtet, dem werden sich Tiefen und Dimensionen des Seins eröffnen, die ihn ahnen lassen, wie sich die Kultur der Menschen ungeheuer verändert, je mehr die Idee der Wiederverkörperung ihren Wahrheitsgehalt erweisen und die Gesinnung der Menschen erfüllen würde.

Streben nach Unabhängigkeit und Freiheit

Das direkte Streben durch alle seelischen Hüllen hindurch nach dem geistigen Wesen des Ich führt zu einem ausgeprägten Individualismus. Dieser ist auch den Briten eigen, wo er jedoch auf dem Ich-Erleben des gewöhnlichen Bewusstseins beruht. Der englische Philosoph David Hume bezeichnete das Ich als einen Vorstellungskomplex, dem keine eigene Substanz zugrunde liege, weshalb ihm auch keine Unsterblichkeit zukomme. Der deutsche Individualismus dagegen bezieht sich auf das reale, geistige Ich.

„Er ist daher ein ´radikaler` oder ´absoluter` Individualismus und kann in gesellschaftliche Vereinsamung, Eigenbrötelei, Querköpfigkeit ausarten. In seiner edleren, höheren Form lebt er sich vornehmlich auf der geistigen Ebene dar in der Ausbildung eines individuellen Stils des geistigen Schaffens, vor allem aber in der unablässigen inneren Wandlung der Individualität“ (Lauer).[2]

Denn das Ich ist seinem Wesen nach ein Agens, ein Auto-mobil, d. h. ein Selbst-Beweger. Ein Ich, das geschoben oder gezogen wird, ist noch keins. Es ist nur insofern, als es von innen heraus aktiv, in Bewegung und damit in ständiger Veränderung und Entwicklung begriffen ist .

Individualismus strebt nach Unabhängigkeit und Freiheit. Während der Engländer unter Freiheit die Möglichkeit versteht, sich mit seinen Ansichten, Interessen, Bedürfnissen, Liebhabereien usw. in der äußeren Gesellschaft ungehindert auszuleben, zielt der deutsche Freiheitsbegriff in erster Linie auf die innere Freiheit des Ich von den Zwängen der Natur einerseits und den dogmatischen Normen andererseits. Schiller hat sich dieses Themas besonders in seinen „Ästhetischen Briefen“ angenommen. In einer seelischen Verfassung, in der gleichermaßen der Zwang der Natur wie der Zwang eines normativ-imperativen Verstandes überwunden ist, sah er die Voraussetzung zum freien Handeln. Letztlich führt sie zur Möglichkeit, aus eigener unabhängiger Erkenntnis sukzessive frei zu werden. Schiller betrachtete diese innere Freiheit als die unerlässliche Voraussetzung für die äußere Freiheit von allen gesellschaftlichen Zwängen.

Das Eigentümliche des Strebens nach dem Ich ist, dass es über das Volkstum hinausführt. Denn das Ich ist etwas allgemein Menschliches, jenseits aller Volksgrenzen. Wer danach strebt, erlebt sich als Mensch schlechthin, als Weltbürger, der sich mit allen Menschen verbunden fühlt. Wer sich also als Deutscher treu im Sinne des eigenen Volkscharakters verhält, kann kein Nationalist sein. Fichte zählte jeden Menschen, der nach dem Ich, nach Freiheit und einem geistigen Leben strebt, gleichgültig welche Sprache er spreche, zum deutschen Volk.

Und so sehen wir bei vielen hervorragenden Deutschen diesen weltbürgerlichen Zug, das Streben, ein Weltreich des Geistes und der Kultur zu begründen, alles edle Menschliche bei den anderen Völkern aufzusuchen und sich damit zu verbinden. Goethe fasste als erster den Gedanken einer „Weltliteratur“, für die er sich Deutschland als den geeignetsten „Marktplatz“ dachte, auf dem die dichterischen Erzeugnisse aller Völker zum Austausch kommen könnten. Ganz im Sinne dieser Idee lag es, dass von den Romantikern in Deutschland unter allen Ländern die reichste Übersetzungstätigkeit der dichterischen Schätze aller Zeiten und Völker initiiert wurde.

Mit dem Erfassen des Ich, bei dem es sich ja nicht um irgendein Objekt, sondern um das eigene Selbst handelt, ist schließlich notwendig verbunden, dass es seiner selbst bewusst wird, zur Erkenntnis seines eigenen Wesens kommt, aus der heraus es erst seine höchsten Ziele bestimmen kann. Und da das deutsche Volk in seinem Charakter durch das Ich-Element geprägt wird, ist es auch ihm eigentümlich, dass es sich seinem Wesen gemäß nur entwickeln kann, wenn es sich seiner selbst bewusst wird und zur Selbsterkenntnis gelangt.

In der Zeit der deutschen Klassik haben daher auch viele hervorragende Individualitäten die Frage nach dem Wesen des deutschen Volkes, seinen Aufgaben und Zielen gestellt und zu beantworten versucht. Wir haben Schelling, Fichte und Hebbel dazu zitiert. Auch Goethe, Schiller und viele andere könnten noch angeführt werden. Diese Selbstreflexion kann aber nur aus der Aktivität des Ich des Einzelnen hervorgehen. Sie ist keine instinktive Veranlagung, wie sie bei den Briten und Franzosen zu beobachten ist. Eine solch tiefe Selbsterfassung des eigenen Wesens ist heute im deutschen Volk kaum vorhanden.

Von der deutschen Seele

Die bisher geschilderten Grundzüge des deutschen Geistes können nur aus dem Geist des Menschen, seinem Ich, realisiert werden. Sie sind eine moralische Aufgabe, die in der Regel nur von einzelnen Individualitäten ergriffen wird. Der Durchschnittsdeutsche bleibt bei den seelischen Eigenschaften stehen, die ihm die Volksseele naturhaft zur Verfügung stellt. Sie haben natürlich auch mit dem Ich-Charakter des Volkes zu tun, nur eben nicht in seinem eigentlich geistigen Wesen, zu dem man sich emporarbeiten muss, „sondern sozusagen bloß in seiner Projektion auf die Ebene des Seelischen.“ (Lauer a.a.O.)

Dieser Ich-Charakter äußert sich in erster Linie im Tätigkeitsdrang und Fleiß der Deutschen. Es gibt in der westlichen Welt wohl kaum ein fleißigeres Volk. Und diesem Fleiß verdanken sie es auch, dass sie sich nach Zusammenbrüchen immer wieder schnell herausarbeiten. In der Entfaltung der individuellen Begabungen und Fähigkeiten, die in die berufliche Arbeit einfließen, entfaltet und realisiert sich die irdische Persönlichkeit, die unbewusst aus dem geistigen Ich impulsiert wird. Daher hat der Beruf für den Deutschen eine größere Bedeutung als für die Angehörigen anderer Völker. Daraus resultiert ja der zugespitzte Spruch:

„Der Deutsche lebt, um zu arbeiten, der Franzose arbeitet, um zu leben.“

Das Ich kann sich einer Sache in der gedanklichen Durchdringung und willentlichen Bearbeitung ganz hingeben und alle störenden Empfindungen und Gefühle dabei ausschließen. Es geht ihm dann nur um die Sache selbst, d. h. es bleibt ganz sachlich. Dieses Streben nach Sachlichkeit als weitere Eigenschaft des Deutschen lässt ihn von außen leicht als kalt und seelenlos erscheinen. Das kann auch im Einzelnen der Fall sein. Wird der Vorwurf aber generalisiert, beruht er auf Missverständnis.

Die emotionsfreie gedankliche Durchdringung einer Sache führt dazu, sie ganz in ihrer Tiefe zu erfassen, ihr auf den Grund zu gehen und in all ihren Aspekten gerecht zu werden. Die Gründlichkeit der Deutschen ist geradezu sprichwörtlich geworden. Sie wird natürlich auch gern übertrieben, und so bekommen die Dinge dann eine gewisse Schwere, im Gegensatz zur Leichtigkeit und Eleganz der Franzosen, die dafür aber der Gefahr der Oberflächlichkeit ausgesetzt sind. In allen zukünftigen Vorhaben wird die Gründlichkeit zum Organisationstalent. Alles wird minutiös geplant, vorbereitet und in der Durchführung bis in alle Einzelheiten hinein perfekt organisiert.

Inneres Abfallen

Es kommt für den Menschen darauf an, dass sein Ich immer mehr der innere Herrscher über seine Seelenkräfte wird. Im persönlichen Leben ist das die Sache jedes Einzelnen. Geht aber in den Angelegenheiten des Volkes, seiner politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gestaltung, der innere Zusammenhang mit dem Ich-Element verloren, hat das gerade beim deutschen Volk über den Einzelnen hinausgehende verheerende Folgen, wie wir in der jüngeren Geschichte zu Genüge beobachten können. Dann pervertiert die Herrscherfunktion des Ich über das eigene Innere zum Herrschaftswillen über andere Völker. Man vermeidet die anstrengende Herrschaft über sich selbst und die entsprechende Ausgestaltung der Kultur des Volkes, und der Herrschaftsanspruch des Ich im Inneren wendet sich ungerechtfertigt nach außen. Das Ich verkrampft sich zum herrschsüchtigen Ego und sieht in nationalistischem Hochmut das eigene Volk als auserwählte „Herrenrasse“.

Fehlt das Streben nach dem höheren Ich, setzen sich im Staate die machtsüchtigsten Egomanen aller Couleurs an die Spitze des aus alten obrigkeitlichen Zeiten überkommenen Machtapparates. Der Machtstaat kann sich hinter demokratischer Fassade in dem Maße fortsetzen, wie die Deutschen die Verbindung zu ihrem eigenen geistigen Ich nicht herstellen, sondern in der Obrigkeit gleichsam ein höheres Ich anerkennen, das über sie zu herrschen berechtigt sei.

„Die innere Herrschaft des Ichs im einzelnen Menschen verwandelt sich in die äußere Herrschaft des Staates über ihn. Und wer das Glück hat, als Funktionär, als Beamter diesem Staat zu dienen, der wird selbst zu einem Teil dieses höheren Ichs, das über den einzelnen Menschen als seinen Untertan zu gebieten hat.“ (Lauer)

Wird nicht innere Freiheit von den Zwängen der Natur und äußerer dogmatischer Normen entwickelt, so dass das geistige Ich aus eigener Erkenntnis frei handeln kann, bleibt der Mensch im abhängigen Alltags-Ich stecken, das dem moralischen Imperativ irgendwelcher Autoritäten folgt, die für ihn gleichsam die Rolle eines über ihm schwebenden höheren Ichs einnehmen, dem er sich verpflichtet fühlt. Er handelt aus Pflicht. Hier liegt die Wurzel des schier unerschütterlichen Gehorsams des Deutschen gegenüber seiner Obrigkeit, seines Untertanengeistes, der so verhängnisvoll gewirkt hat und bis in die unmittelbare Gegenwart der medial gelenkten deutschen Schlafschafe wirkt. Er ist ein Verrat seines Ich-Wesens.

In diesem Verhältnis findet auch der preußisch-deutsche Militarismus seine Erklärung. Das Militär war immer die besondere Schule der unbedingten, fraglosen Pflichterfüllung und des Gehorsams gegenüber einem höheren Willen, der sich auf das zivile Leben auswirkte. Die Deutschen sind an sich ein friedliches Volk, das, anders als die Franzosen oder Briten, lange braucht, bis es sich zum Krieg entschließt. Der etwas verselbständigte preußische Militarismus war bei ihm wieder ein Phänomen der Projektion. Wird in der Entwicklung des Ich, die es mit einer stetigen kämpferischen Auseinandersetzung mit den Mächten des Bösen im eigenen Inneren zu tun hat, dieser Kampf nicht im Inneren geführt, „wendet er sich gleichsam nach außen und verwandelt sich in äußeres Kriegertum.“

Wenn Deutschland fällt, so fällt Europa

Die Aufgaben der Deutschen liegen nicht in der Ausbildung politischer und wirtschaftlicher Macht, wie es derzeit wieder in dem Machtmonster EU geschieht. Damit bleiben sie in naturhaft gegebenen, aber einseitig missbrauchten Seeleneigenschaften stecken, ziehen zwar eine gewisse Bewunderung, aber auch Neid, Angst und Hass der anderen Völker auf sich. Die Aufgabe der Deutschen liegt in der Entfaltung ihres ureigenen Geisteslebens. F. Schiller sprach dies in einem sorgenvollen Gedicht an:

Das ist nicht des Deutschen Größe,
Obzusiegen mit dem Schwert,
In das Geisterreich zu dringen,
Vorurteile zu besiegen …
Männlich mit dem Wahn zu kriegen,
Das ist seines Eifers wert!“

Die Volkskulturen Europas bilden einen kulturellen Organismus. So wie das Ich in der Mitte des Menscheninneren von den verschiedensten Seelenkräften und –schichten umgeben ist, so ist Deutschland von den anderen Völkern umgeben, die alle für die Ausgestaltung einer bestimmten Seelennuance als kulturprägendes Element besonders begabt sind, durch die natürlich das Ich wirkt: die Fähigkeit intensiver Empfindung bei den südlichen Völkern, der Rationalität bei den Franzosen, des überschauenden Bewusstseins bei den Briten, der Sehnsucht nach brüderlicher Gemeinschaft bei den Russen, um nur einige zu nennen. Ich habe das in dem Artikel Die EU ist der größte Feind Europas etwas zu skizzieren versucht. In der Mitte Europas strebt das Ich direkt nach der Erfassung und Ausgestaltung seiner selbst. Jedes Volk lebt daher eine gewisse Einseitigkeit des seelisch-geistigen Menschen aus, so dass es auf den Austausch, die wechselseitige Belebung und Befruchtung des ganzen Organismus ankommt. Aus diesem Grund kann auf keinen kulturellen Beitrag ohne Schaden aller verzichtet werden.

Salvador de Madariaga, ein exzellenter Kenner der Völker Europas, der als Spanier kaum eines deutschen Nationalismus verdächtigt werden kann, schrieb nach dem Zweiten Weltkrieg:

„Deutschland bildet das Herzstück Europas, ist im Mittelpunkt seines Körpers, am Gipfel seines Geistes, in den innersten Räumen seines bewussten und unbewussten Wesens: die Quelle seiner erhabensten Musik, Philosophie, Naturwissenschaft, Geschichte, Technik – sie alle sind undenkbar ohne Deutschland. Wenn Deutschland fällt, so fällt Europa. Wenn Deutschland verrückt wird, so wird auch Europa verrückt. Die moralische Gesundheit des deutschen Volkes ist eine der Hauptbedingungen für die moralische Gesundheit Europas, ja für seine Existenz selbst.“[3]

Es stellt sich die bange Frage: Finden sich genügend Deutsche, die in der heutigen inneren und äußeren Gefahr wieder an den wahren deutschen Geist anknüpfen wollen, um ihn im Leben des Volkes als wichtigen Beitrag zum gedeihlichen Fortschritt der Menschheit zu realisieren?

 

Anmerkungen

[1] Rudolf Steiner: Wiederverkörperung und Karma; TB 6470

[2] Ich folge hier im Wesentlichen den aufschlussreichen Ausführungen Hans Erhard Lauers in seinem Buch Die Volksseelen Europas; Stuttgart 1965, S. 161 f.

[3] Salvador de Madariaga: Porträt Europas; Stuttgart 1953, S. 128

Weitere Literatur:
–   Herbert Hahn: Vom Genius Europas. Wesensbilder von zwölf
europäischen Völkern, Ländern, Sprachen;
Stuttgart 1966
–   Rudolf Steiner: Vom Menschenrätsel; Gesamtausgabe (GA) Nr. 20
–   Rudolf Steiner: Aus schicksaltragender Zeit; GA 64
–   Rudolf Steiner: Aus dem mitteleuropäischen Geistesleben; GA 65

 

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Karl Bernhard Möllmann
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. . . Das Wohl des Deutschen Volkes geht den Globalisten am Allerwertesten vorbei – so wie auch das Wohl aller anderen Völker. . Weil aber die realen Ziele & die tatsächlichen Absichten der Globalisten-Sekte derart perfide & pervers sind – MÜSSEN SIE LÜGEN. . DAS ist die Achilles-Ferse der Globalisten-Sekte! . Echte Aufklärer sind also gezwungen zu echten Kriminalisten zu werden – um forensische Spuren-Suche mit modernsten Methoden zu betreiben – um die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT ein um’s andere Mal zu entlarven, und die betreffenden Herrschaften aus Regierungen und Medien ein um’s andere Mal sauber als echte KRIMINELLE zu überführen!… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Herbert Ludwig: “Der Wächter der deutschen Kulturgemeinschaft und die politischen Machthaber, die ihn als gefälligen Propagandisten installiert haben, predigen und praktizieren ihre Auflösung! Es ist im Grunde ein volksverräterischer Putsch historischen Ausmaßes.” . BINGO! . So wie der völkerrechtswidrige 1999’er Putsch gegen Jugoslawien – mit Deutscher Regierungs-Beteiligung. (“völkerrechtswidrig” laut Ex Bundeskanzler Schröder) . So wie alle völkerrechtswidrigen ANGRIFFE der NATO & wie alle GEHEIM-Putsche unter der TARNUNG des angeblich “arabischen Frühlings” die unter anderem von der “open society” von George Soros, der CIA und andereren kriminellen Kräften der “pax americana” von AFGHANISTAN über den IRAK,… Read more »

Peter Tischer
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@Karl Bernhard Möllmann “Echte Aufklärer sind also gezwungen zu echten Kriminalisten zu werden – um forensische Spuren-Suche mit modernsten Methoden zu betreiben.” Ja, das stimmt. Es ist allerdings sehr aufwendig, hinter die Fassade der Globalisten-Sekte zu schauen. Bei der Beschäftigung mit dem derzeit in den alternativen Medien überall herumtingelnden Christoph Hörstel bin ich auf Protokolle gestoßen, die vom “Innenleben” der Deutschen Mitte erstellt wurden. Dort wurde die Deutsche Mitte und Christoph Hörstel “forensisch” hinterfragt: “Die Ergebnisse dieser kleinen Recherche, von denen hier nur zwei zitiert sind, waren überwältigend und haben alle Stammtischteilnehmer zutiefst erschüttert. Es wurde erkennbar, dass das System… Read more »

pedrobergerac
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pedrobergerac

Mein Rechner zeigt mir an, dass diese Datei mit einem Virus behaftet ist.
Ist dieser reell oder eher geistiger Natur?

Peter Tischer
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Peter Tischer

Danke für den Hinweis. Ich hätte den Link nicht empfohlen, wenn ich ihn nicht für sauber hielte. Dies gilt nach meiner Prüfung für die verlinkte downloadbare Datei. Aber “forensisch” betrachtet kann man dies natürlich nicht für alle anderen Dateien sagen, die auf einer solchen Site von jederman hochgeladen werden. Entsprechend zeigt zum Beispiel NORTON SAFE WEB (https://safeweb.norton.com/) für die Site http://s000.tinyupload.com durchaus Virenbefall an – aber für andere Dateien. Dass NORTON SAFE WEB hierbei nicht auf die konkrete Datei-Adresse abstellt, halte ich für unprofessionell. Die Zeiten von NORTON sind schon lange vorbei. Gibt man die konkrete Download-Adresse http://s000.tinyupload.com/?file_id=04691835522953883150 hingegen bei… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ pedrobergerac:
“Mein Rechner zeigt mir an, dass diese Datei mit einem Virus behaftet ist.”
.
Mein Viren-Scanner kommt zu dem selben Ergebnis!

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Peter Tischer: “Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Globalisten-Eliten den Hörstel als Führerfigur aufbauen, der dann aus dem Hut gezaubert wird, wenn alles zusammenbricht. Dann allerdings – mit Hörstel – gnade uns Gott! Echte Aufklärung kann uns – vielleicht – davor bewahren, solchen Demagogen und ihren Hintermännern auf dem Leim zu gehen.” . Diesen Eindruck kann ich nur bestätigen! . Ich habe vor Jahren ein paar E-mails mit Herrn Hörstel gewechselt und ein längeres Telefonat mit ihm persönlich geführt – um ihm auf den Zahn zu fühlen . . . . Ich kam auf “meine”… Read more »

Peter Tischer
Gast
Peter Tischer

@ pedrobergerac: „Mein Rechner zeigt mir an, dass diese Datei mit einem Virus behaftet ist.“ @ Karl Bernhard Möllmann “Mein Viren-Scanner kommt zu dem selben Ergebnis!” Das ist erstaunlich. Nun haben Sie mich aber bei meiner Ehre gepackt und ich habe da einen Verdacht. Ich kann mit allen verfügbaren Scannern (u.a. G-Data, Kaspersky und 4 weitere) keinen Virus in der von mir empfohlenen PDF-Datei finden. Mit Kaspersky kann man dies online machen: https://scan.kaspersky.com/ nehmen und den Scanner auf die heruntergeladene Datei führen. Ergebnis: “File is safe. This scan result means the file “Sta​m​m​t​i​s​c​h​e​_​1​-​2​_​L​i​n​d​a​u​_​2​0​1​6​1​1​2​5​-​2​0​1​6​1​2​0​9​.​pdf” is safe to use, store, and share”… Read more »

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

@Peter Tischer
Windows 10, Firefox

Es hat funktioniert, danke.

MutigeAngstfrau
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MutigeAngstfrau

Wir können doch nicht glauben, dass wir uns heterarchisch verkrümeln, und uns dann keine Bömbchen mehr aufs Rübchen purzeln? Die Geheimdienste rollen die Schlapphüte ein und stellen die Schirme in die Ecke? Weil ja alle selber grubbern? Und wer glaubt ernsthaft, dass eine Gegenbewegung ohne Händchenhalten mit den Planetenbesitzern möglich ist? Die Frage ist vielleicht mit welchen??? Schließlich bevorzugen einige von denen die Spazierfahrt über die Welt ohne Armageddon. Und glaubt hier jemand auch, dass eine Persönlichkeit ohne Fehl und Tadel sich wie ein Messias aus diesen Resteschollen von irgendwas herausschält und uns allen den saubergespülten Teppich ausrollt, auf dem… Read more »

Peter Tischer
Gast
Peter Tischer

Virus oder kein Virus – das war hier die Frage Noch ein abschließendes Wort zu dem seltsamen Phänomen, dass einige Leser berichteten, die PDF-Datei von dem von mir empfohlenen Link sei virusbehaftet. Mein Verdacht war, dass es sich um eine Warnung von Firefox handelt, weil die Website als kostenfreier und anonymer Datenspeicherplatz naturgemäß auch von bösen Menschen als Virenschleuder mißbraucht wird. Diese Firefox-Warnung entsteht, weil 1. die Website http://s000.tinyupload.com auf der Warnliste von Firefox steht und 2. wenn die Sicherheitseinstellungen von Firefox (unter Menü->Optionen->Sicherheit) die Warnung vor und die Blockade von (vermeintlich) gefährlicher Software einschließen. Hier gelangen wir an einen… Read more »

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

1. Das Problem Deutschlands sind nicht die vielen Völker sondern das schlechte Benehmen der Migranten. 2. Deutschland ist bereits viel zu dicht besiedelt. Es gibt nicht genug Arbeit für Alle. Alleine diese 2 Punkte sollten ausreichen um den Menschen klar zu machen, dass die aktuelle Umvolkung die Lebensqualität aller Beteiligten verschlechtert. Wenn die Migranten sich nicht alleine wieder vom Acker machen, werden sie hier ihr Leben verlieren. Die kämpfe werden sehr hart werden. Wenn sich dabei auch noch die Zahl der autochtonen Idioten verringert, ist das dann eben so. Denen sollte man nicht nachweinen. Mir tun nur die Kinder leid.… Read more »

Ranma
Gast
Ranma

Der zweite Punkt sollte vor allem ausreichen, um klar zu machen, daß hier ziemlicher Unfug verbreitet wird. Seit wann ist Arbeit eine Funktion der Siedlungsdichte? Russland ist sehr dünn besiedelt, also herrscht dort Vollbeschäftigung, Arbeitskräftemangel und die Wirtschaft brummt oder wie?
Ranma

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Ranma: “Der zweite Punkt (@ pedrobergerac) sollte vor allem ausreichen, um klar zu machen, daß hier ziemlicher Unfug verbreitet wird. . Umgedreht wird ein Schuh daraus: . Die derzeitige Siedlungs-Dichte in Deutschland entspricht der 5-fachen heutigen Weltbevölkerung von 35 Milliarden Menschen! . Bei zur Zeit nur 7,49 Milliarden Menschen auf Planet Erde – behaupten die gleichen Globalisten – die Erde sei angeblich ÜBER-bevölkert . . . . OFFENSICHTLICHE LÜGE – der Quatsch mit den heutigen 7,49 Millarden Menschen sei der Planet Erde angeblich ÜBER-bevölkert – wenn gleichzeitig Deutschland mit einer Siedlungs-Dichte von 35 Milliarden auf… Read more »

nathan
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nathan

Die Überschrift “Der Deutsche ist kein Nationalist” soll wohl eine Drohung an nationalbewußte Deutsche sein?
Dann sollte sich der Verfasser doch mal überlegen, wann Deutsche zu “Nationalisten” wurden: Als man uns nämlich als Nation NICHT GLEICHBERECHTIGT in die Reihe anderer Nationen aufnehmen wollte, der dominierbaren deutschen Kleinstaaterei nachtrauerte und unser Land in den letzten 100 Jahren 2x verstümmelte!
Der letzten Verstümmelung haben wir nichts entgegensetzen können, weil wir als ohnmächtiges besetztes Land nur Marionettenregierungen haben, die das wieder erfolgreiche Restdeutschland mit Umerziehungskult weiter zersetzen wollen!

Der gepriesene “Deutsche Geist” sollte das nun wirklich erkennen!!

Ranma
Gast
Ranma

Und wenn der Deutsche Geist das erkennt, dann sollte er keinesfalls den Rechtspopulisten nachlaufen, denn genau das hat ihm die bisherigen zwei Verstümmelungen seines Landes eingebracht!
Ranma

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Guten Morgen,
es geht hier also wieder los.
Mein Gott, wie satt ich das habe…

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Ranma’s LÜGEN . . .
.
HIER mal ein paar FAKTEN:
.
http://www.terra-kurier.de/US-Kriege.htm

nathan
Gast
nathan

@Ranma
Nur Sie reden hier und in diesem Zusammenhang von “Rechtspopulisten”.
Merke: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Genauso kann sich der “Deutsche Geist” nur in einer SICHEREN Nation voll entfalten!

waltomax
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waltomax

Der Faustische Deutsche Mensch Faustisch, was ist das? (Wiki) Worttrennung: faus- tisch, keine Steigerung Aussprache: IPA: [ˈfaʊ̯stɪʃ] Bedeutungen: [1] nach Art des Dr. Faust, der den Charaktertypus des rastlos Tätigen, immer nach dem Höchsten und Tiefsten, was für den Menschengeist erreichbar ist, strebend vertritt und dem das drängende Suchen wertvoller als das Besitzen ist Herkunft: Ableitung zum Eigennamen Faust, Name der Hauptfigur von Goethes gleichnamigem Werk, mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -isch.[1] Synonyme: [1] forschend, strebend Beispiele: „Ihr Medium und Motor ist die Technik, aber es ist nicht mehr die “faustische” Technik, die klassisch-mechanische Maschine, die Spengler noch im Sinn hatte,… Read more »

waltomax
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waltomax

Nach einer begrifflichen Eingrenzung “des Faustischen” im Deutschen
verbleibt es nur noch, die transklassische Maschine als technische Metapher eines gleichnamigen Bewusstseins zu deuten.

Das vorzügliche Erbe einer angewandten Transzendentalphilosophie, wie es sie nur in Deutschland gibt. Oder gab…

waltomax
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waltomax

Definition bislang nicht freigeschaltet…

Waltomax
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Waltomax

Die bevorzugte Aufgabe Deutschen Geistes wäre die Formulierung der transklassischen Maschine. Eine Technologie, die kaum woanders gedacht werden kann, als in Deutschland.

Denn die transklassische Maschine verkörpert und verdichtet die kosmischen Gesetze so anschaulich, dass diese in das Alltagsbewusstsein fließen könnten.

Kommentator
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Kommentator

“Eine Technologie, die kaum woanders gedacht werden kann, als in Deutschland.” Nunja,auch in anderen Ländern wird gedacht (siehe z.Bsp. Rupert Sheldrake etc. …). Das Problem: Es braucht geeignete Randparameter, damit Menschen die Freiheit haben, Dinge neu zu denken und auszuprobieren. Diese Randparameter hatten wir in der Vergangenheit immer weniger und sie werden augenblicklich zusätzlich noch vorsätzlich zerstört. Aber wer weiß: vielleicht entwickeln nicht-deterministische chaotische Zeiten ja enzymatische Aktivitäten bezüglich neuer Denkansätze. Nichtlineare biologisch komplexe Systeme haben nunmal ihre eigene Logiken. Allerdings: wenns ums nackte Überleben geht, habe ich da so meine Zweifel. Ein Mindestmaß an Determiniertheit (und Freiheit) müßte schon… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

@Kommentator:

Schaubergers Repulsine ist eine transklassische Maschine. Um es klar auszudrücken. Da kann ein jeder nachschauen.

Worauf wollen denn alle eine Renaissance der Deutschen Kultur stützen, so eine solche stattfinden sollte? Was ist denn das Deutsche Wesen? Dass die Eisenbahn pünktlich kommt und der Vorgarten sauber ist?

Mit der “faustischen Dimension” ist m. E. am besten angesprochen, was in Deutschland wirkt.

Dies wird von anderen durchaus geahnt, und daher unterdrückt.

Kommentator
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Kommentator

@Waltomax
“..dem das drängende Suchen wertvoller als das Besitzen ist”

Ich glaube nicht, daß dies in Deutschland wirklich wirkt. Im Gegenteil (und im Wissenschaftsbereich nach meiner Erfahrung ganz sicher nicht).
Möglicherweise wird das aber freigesetzt werden…

Conrath
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Conrath

@Kommentator & WaltoMax & KBM & Anton & … Die Vorstellung einer transklassischen Maschine/ Logik wurde von dem Außenseiter G. Günther entwickelt und er betont selbst, dass für Ihn das Milieu seiner neuen Heimat die beste Bedingung gab. Wer es genauer wissen/ nachlesen will siehe hier: http://www.vordenker.de/ggphilosophy/basler_magazin.pdf “Abgewiesen von der deutschen Universität verbrachte er, der sich stets als Philosoph begriff, die fruchtbarsten Jahre seines Schaffens in Amerika, an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität von Illinois, wo er, wie er schreibt, die Pragmatik positiver Forschung kennen und schätzen lernte.” Wer Deutschland/Ö/CH zu einem ‘naturalistischen Faustianum‘ machen möchte, hat nicht begriffen,… Read more »

Anton
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Anton

Benjamin Disraeli meinte einmal: „Rasse ist der Schlüssel zur Geschichte, und die Geschichte ist oft so verwirrend, weil sie von Männern geschrieben wurde, die ignorant sind gegenüber diesem Prinzip und all dem Wissen, daß es enthält.“ Mit “Rasse” meinte er natürlich Ethnie. Ansonsten: guter, weil durchaus tiefgründiger Artikel. Wobei aus meiner Sicht die rhetorische Klammer (wenn man das so bezeichnen kann) Ich-Deutsch zu kurz oder ungenügend greift. Denn der Ich-Aspekt ist nur einer von vielen gleichberechtigen Aspekten/Qualitäten/Facetten des Absoluten (die 100 Namen Gottes, wie es im Judentum heißt) Man sollte bei der Beschreibung der Völker auch andere Aspekte heranziehen –… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ Anton:
“Benjamin Disraeli meinte einmal: „Rasse ist der Schlüssel zur Geschichte…”
.
WHO the fuck is Benjamin Disraeli???
.
DER durchgeknallte Typ könnte auch “Mein Kampf” geschrieben haben . . .

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
post scriptum:
.
https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/benjamin-disraeli/

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

@KBM Ich habe mir gerade das Buch “Weltverschwörung” von Thomas A. Anderson gelesen. In Zusammenhang mit den Untaten der Moses – Juden aus ihrem link bekommt seine Auslegung, wer oder was JHWE gewesen sein könnte, natürlich eine sehr dramatische Begründung, warum die Welt aktuell so ist wie sie ist und warum wir Germanen (alle Völker der nördlichen Halbkugel waren Arier) als willige Christ – Juden gegen den Islam gehetzt werden. Das Ziel ist die NWO, die Weltherrschaft der Moses – Juden. Dies würde aber dann nach R. Steiner, den Untergang der aktuellen Menschheit bedeuten. Denn für die Germanen existiert ein… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Johann Gottlieb Fichte: . „Das, was man Tod nennt, kann mein Werk nicht abbrechen; denn mein Werk soll vollendet werden, und es kann in keiner Zeit vollendet werden, mithin ist meinem Dasein keine Zeit bestimmt. … Ich hebe mein Haupt kühn empor zu dem drohenden Felsengebirge, und zu dem tobenden Wassersturz, und zu den krachenden, in einem Feuermeere schwimmenden Wolken, und sage: ich bin ewig, und ich trotze eurer Macht! Brecht alle herab auf mich, und du Erde und du Himmel, vermischt euch im wilden Tumulte, und ihr Elemente alle, – schäumet und tobet, und… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Jedenfalls wurde hier das Deutsche Wesen, an welchem die Welt genesen soll, nicht näher defininiert. Also weiß keiner, was er hochhalten oder gar verteidigen soll.

Hier wurde wieder einmal nur gesülzt…

Wie lange noch?

Conrath
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Conrath

@Kommentator & WaltoMax & KBM & Anton & … Die Vorstellung einer transklassischen Maschine/ -Logik wurde von dem Außenseiter G. Günther entwickelt und er betont selbst, dass für Ihn das Milieu seiner neuen Heimat die beste Bedingung gab. Wer es genauer wissen/ nachlesen will siehe hier: http://www.vordenker.de/ggphilosophy/basler_magazin.pdf „Abgewiesen von der deutschen Universität verbrachte er, der sich stets als Philosoph begriff, die fruchtbarsten Jahre seines Schaffens in Amerika, an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität von Illinois, wo er, wie er schreibt, die Pragmatik positiver Forschung kennen und schätzen lernte.“ Wer Deutschland/Ö/CH zu einem ‘naturalistischen Faustianum‘ machen möchte, hat nicht begriffen,… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Günther selbst bemerkte, dass er der Deutschen Philosophie alles verdankt.

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

@conrath Hätte ich nicht das Bewußtsein der Reinkarnation, wäre ich nicht so gelassen. Trotz meiner kleinen Kinder. Dank Dererund meiner Frau hat sich die Geschwindigkeit meiner Erkenntniskaskade immer mehr erhöht. Mittlerweile denke ich mir immer öfter und intensiver: Wer oder Was auch immer hinter der Erschaffung unseres Bewußtseins ist, die Erde ist doch der absolute Verarschungsplanet. ALLES kommt mir immer mehr absolut lächerlich vor. Obwohl ich nicht weiß, worum es ernstlich eigentlich geht. Wenn wir nun alle Erfahrungen diese wunderschönen Planeten hinter uns haben, was mag dann kommen? Wozu das ganze blöde Gedöns? Was ist der eigentliche Sinn hinter dem… Read more »

MutigeAngstfrau
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MutigeAngstfrau

Wenn Sie schon so fragen @ pedrobergerac, dann könnte es ungefähr so sein:
(Ich bin wahrscheinlich eine, die versucht, von dem Ding wegzukommen…)

https://m.youtube.com/watch?v=5Z9tbTIxIME

pedrobergerac
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pedrobergerac

@Mutige Angstfrau:
Ich nicht. Ich will erkenntnistechnisch in die Höhle des Löwen.

vielen Dank für den link. Den werde ich an den NAWI Lehrer meiner Kinder weiterschicken. Das ist da gerade aktuelles Thema.

Zitrone
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Zitrone

@pedro

Hier die Antwort auf Ihre Fragen:

“Hier auf Erden kann einem das vielleicht gleichgültig sein, ob man vollkommen
oder unvollkommen ist, nicht aber in dem Leben zwischen Tod und einer
neuen Geburt. Da drängen unwiderstehliche Kräfte dazu, die Unvollkommenheit
in Vollkommenheit umzuwandeln. Man sieht ein, daß das in vielen Fällen nur
durch Leid und Schmerz erreicht werden kann, und man weiß, daß, um eine
Vollkommenheit zu erreichen, man die Leiden und Freuden eines irdischen
Lebens auf sich nehmen muß. Und da geht man mit aller Macht hinein in
eine neue Inkarnation.”- Rudolf Steiner GA 150, “Die Welt des Geistes und ihr
Hereinragen in das physische Dasein”

Gute Nacht!

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Erkenntnistechnisch habe ich es schon versucht in der Höhle @ pedrobergerac und habe da ein paar Strahlen abbekommen, die auch ein gewisses Hologramm auf meinem kleinen Schirm bilden. Nun würde ich lieber raus aus dem Kino und am Dorfrand noch meine Möhre mümmeln, bevor die Blitze einschlagen.
Weißgott kreatürlich, bekenne mich dazu.

Achso ja, Goetheschillerfichtelessingheinrich—- wurden schon durch die Plazenta meines gegenwärtigen Besuches hier gereicht – – – schön gewesen- – –
Ich fürchte, der Zertritt solcher Blüten menschlichen Erkenntnisstrebens war zunächst erfolgreich. Teufel aber auch, die haben was drauf…

Conrath
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Conrath

Lieber Pedro und liebe Mutfrau, wenn sich viele Menschen im immer noch wohlhabenden Westen/ bzw. in Europa (das mittlerweile stärker verarmt als die anderen Kontinente/ Weltregionen) fragen, ob sie denn zu Recht mit dieser Massenverarschung konfrontiert werden, oder alles nur ein dummer Zufall, eine Betriebspanne ist, dann kann die Antwort darauf keine einfache, leichte, sein, mMn. Um dieses Leben, diesen Planeten oder das Heimat-/ Gastland etwa als ‘Verarschung’ zu empfinden braucht es die Voraussetzung überhaupt höhere Ansprüche individuell an das Leben zu stellen! Und diese Ansprüche sind bereits sehr unterschiedlich und mit unserer Entwicklung rückgekoppelt. Eine Amöbe, ein Kaninchen oder… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@conrath

“Ja, wie ist der andere Bewusstseinszustand, der zwischen Tod und neuer Geburt?”

Durch den Tod wird man kein anderer, ergo sollt man vor dem Tod ein anderer,
vollkommenerer Mensch werden. Wir sind auf diesem Planeten, um zu lernen, um
uns zu vervollkommnen. Dabei spielt es keine Rolle, wo ich lebe, denn ich nehme
mich überall mit hin.

Vielleicht sollte jeder einmal darüber nachdenken, warum uns die Vorsehung gerade in
Deutschland inkarnieren ließ.

“In jedem lebt ein Bild des,
der er werden soll;
solang er dies nicht ist,
ist nicht sein Frieden voll.” – Angelus Silesius

Conrath
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Conrath

@Zitrone “Durch den Tod wird man kein anderer, ergo sollt man vor dem Tod ein anderer, vollkommenerer Mensch werden.” Zitatende Z. Ja, genau. Eine veränderte Bedingung ist noch keine Wesensveränderung oder andere Existenz, so wie wir im Urlaub vielleicht weniger gestresst sind, aber nicht plötzlich andere Menschen sind/ werden. Wenn Steiner, mit anderen Weltkulturellen, davon ausgeht, dass der übersterbliche Seelenkern in verschiedenen Völkern und beiden Geschlechtern inkarniert und andere Erfahrungen damit macht, oder eben feinere Tendenzen auslebt, die dann durch den absolutierenden Genderismus zementiert werden, ist das alles ein Hinweis darauf, das Wesenskern und Erfahrungsspektrum des Menschen gut zu unterscheiden… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Conrath: “Wenn wir jedoch weiterhin ‘ängstliches Kaninchen vor der Schlange‘ spielen…” . DAS trifft vielleicht einigermaßen IHRE EIGENE systematische Volksverblödung durch vorsätzlichen Gebrauch von Worten die NIEMAND außer Ihnen selbst – vollständig und im GLEICHEN Sinne versteht. . DAZU “passt” Ihr vermeintlicher Rundumschlag gegen mindestens FÜNF (5) Kommentatoren auf EINEN Streich – der leider, auch dieses Mal – in Ihre eigene Hose geht! . DAS ist Ihre PERFIDE Methode – auf hochintelligente Art & Weise – eine Diskussion zu zu chaotisieren & damit letzen Endes zu zerstören! . Wenn Sie noch nicht für die CIA… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@KBM nicht KMB, weil heute doch der 6.1. ist Lieber Herr Möllmann, warum sind die Worte/ Begriffe denn für Sie so unverständlich, weil Sie sie aus ihrem Kontext genommen haben, oder weil ihnen die Argumente nicht gefallen? “AUFKLÄRUNG ist etwas anderes als die VERWIRRUNG – die Sie so gerne & mit Inbrunst stiften! [Worin verwirre ich, oder betreibe Gegenaufklärung?] „naturalistische[s] Faustianum“ [Naturalismus bedeutet, die Erscheinung bereits für das Wesen, die Sache zu nehmen und nicht auf die erforderliche Interpretation zu achten, siehe dazu kopernikanische Wende von Kant, Faust ist ein zentraleuropäisches und sogar ein Weltthema, keine fixe Eigenschaft.] „Meinungsdurchsetzungsvielfalt“ [Nun,… Read more »

Leser
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Leser

Conrath // 6. Januar 2017 um 11:01 //

Da genießt einer seine scheinbare Wortgewalt – weil er nicht verstanden hat, um was der Vorredner ihm leise gebeten hat.
Er wiederholt das Angemahnte in einer jetzt doppelten Portion.
Gut gemeint.. (aber selbstverliebter Conrathscher Orgasmus – feucht und warm – inklusive)

Selbstrespekt ist fundamental.
Bittet jemand um einfache Sprache als unausgesprochener Wille zum gemeinsam Wachsen erlaubenden Gespräch und bekommt dann eine respektlos fühlbare möglichst saubere “Definierung”… tja dann kann er sich im dynamischen Wirken um Selbstrespekt nur noch für sich entscheiden.

Obwohl er den Ausstausch liebt.

Selbstlüsternheit ? – aber doch nicht hier!

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Hallo Leser,
.
lange lag ich auf Ihrer Linie “… selbstverliebter Conrathscher Orgasmus …” – inzwischen hat Conrath mich eines Besseren belehrt:
.
Absolute Beratungs-Resistenz – gepaart mit Hybris & Arroganz, die zur TARNUNG der ANGST vor echter Kommunikation dienen – DAS beweist den VORSATZ!

pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

So in etwa stelle ich mir die Weiterentwicklung der Menschheit vor.

“Der Grüne Planet”

Ranma
Gast
Ranma

@Karl Bernhard Möllmann: Bestreite ich garnicht! Schon deshalb hätte es korrekt „Karl Bernhard Möllmanns LÜGEN…“ heißen müssen. (Ja, auch das Apostroph hat in einem deutschem Genitiv nichts verloren.) Zumal du mir ja sonst gerne zustimmst. Ich dir auch. Von Überbevölkerung kann ich auch noch keine Spur entdecken. Darum kam keinerlei Hinweis auf eine Überbevölkerung in meinem Kommentar vor. Aber pedrobergerac hat mit seinem zweitem Punkt ganz klar behauptet, daß Arbeit von der Siedlungsdichte abhinge. Das will ich doch erstmal bewiesen bekommen! @nathan: Ich rede rein vorbeugend von „Rechtspopulisten“. Schließlich haben einige Leser den Artikel nicht verstanden, wobei schon die Überschrift… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Wenn ich von Ranma’s LÜGEN schreibe, dann schreibe ich das Wort LÜGEN nur deshalb in großen Buchstaben – damit der Leser auf den ersten Blick erkennt – WO meine Betonung liegt. . DAS ist eine NEUE Form der BETONUNG – die ich selbst erfunden habe – DARUM werden Sie in uralten Grammatik-Schinken NICHTS darüber finden . . . ! . Da Betonung vom Wort “TON” kommt – macht also auch hier der TON die Musik . . . . In der Musik wiederum benutzt man den “REFRAIN” – ein französischer Begriff für die Wiederholung – um das… Read more »

Peter Tischer
Gast
Peter Tischer

Lieber Herr Möllmann,

das haben Sie wunderbar beschrieben. Sie stärken so meine Hoffnung, dass die Kommentatoren, die die von Ihnen beschriebene STÖR-Funktion auf geolitico.de ausüben, zumindest vom Blogbetreiber erkannt werden. Ich bewundere, mit welchem Langmut Sie auf solche Beiträge antworten.

Allerdings ist es für mich als Leser mühsam, die Kommentare in dieser zu sortieren. Zuweilen, so habe ich den Eindruck, fallen solche STÖR-Kommentatoren dadurch auf, dass sie nicht nur verwirrende Texte einstellen, sondern auch noch verwirrende Namen wählen (z.B. aus semantisch gegensätzlichen Begriffen).

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Herr Tischer, bringen Sie doch bitte ein Beispiel für einen Namen, oder meinten Sie ein Wort/ eine Wortneubildung, aus zwei, semantisch gegensätzlichen, Partikeln? Dachten Sie dabei an so etwas wie ‘Feuerwasser’ (Karl May)? Mit einem Beispiel sind Ihre Anregungen noch interessanter. Kombinierbare Partikel gibt es ja häufig, etwa Mindermacht oder Eigenart usw… & Lieber Herr Möllmann, ja alles was man nicht auf Anhieb oder bis 3 gezählt, versteht und in seine Vorurteilslisten bequem eingebaut bekommt, ‘muss’ (!) von den Verschwörern sein, etwa IKEA-Bauanleitungen, Steuerbescheide oder Kants drei Kritiken. Der Letztere hat ja sogar vor russischen Offizieren unterrichtet, es ‘muss’… Read more »

Peter Tischer
Gast
Peter Tischer

@Conrath
O, das ist ganz einfach. Alles, was mich nach spätestens zwei Sätzen verwirrt, betrachte ich als lesensunwert. Oder aus dem Satzbaukasten des Teufels. Da braucht es keine Beispiele für Sie. Wenn Sie alle Kommentare hier verdauen, ohne verwirrt oder irre zu werden, dann sind Sie mir intellektuell ohnehin so dramatisch überlegen, dass ich gar nicht auf den Gedanken komme, Ihnen etwas erklären zu wollen.

Conrath
Gast
Conrath

nein Re-Zipi-Enten natürlich ;-)dieses urkomische Wassergeflügel, sie fliegen und erdreisten sich auch noch Schwimmen und sogar Laufen zu können. Enten kann es, rein lehrerlempelmässig betrachtet, sematisch nicht geben und Bienen können, klassisch-strömungsphysikalisch garnicht fliegen, nur gut das beide Tierarten das nicht wissen.

Ranma
Gast
Ranma

@Karl Bernhard Möllmann: Den letzten Kommentar habe ich nicht so ganz verstanden. Das dürfte aber weniger daran liegen, daß ich nichts so fit im Französischen bin, sondern eher daran, daß das ein ganz krasser Themenwechsel war. Im Prinzip also genau das, was im Kommentar dann zum Vorwurf gemacht wurde. Aber ich bin mir nicht sicher wem. Etwa mir? Da wüßte ich dann endgültig nicht mehr wie das zustandekäme. Auf Geolitico ist Wirtschaft doch auch Thema? Also ist es doch nicht weit hergeholt, wenn ich eine These wie die Abhängigkeit von Arbeit (für mich eigentlich sowieso definiert als die Ableitung eines… Read more »