Der Mossad im deutschen Morast

In Schleswig-Holstein werden zwei Mossad-Agenten mit Maschinenpistolen von der Feuerwehr aus dem Morast befreit. Auf welcher Rechtsgrundlage sind sie hier? Der sagenumwobene israelische Geheimdienst Mossad ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Aus dem hohen Norden Deutschlands wurde nun eine Geschichte bekannt, die einerseits ernste Fragen nach der Tauglichkeit israelischer Agenten aufwirft, andererseits aber auch Fragen nach den Befugnissen, die sie von der Bundesregierung und ihren Sicherheitsbehörden auf deutschem Staatsgebiet eingeräumt bekommen. Die Geschichte spielt in der Gemeinde Quarnbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde, nicht weit von Kiel. Es ist der 17. Dezember 2015. Zwei Unbekannte fahren mit einem Mietwagen Richtung Flemhuder Schleuse. Überall stehen Warnschilder. Doch die ignorieren sie, denn sie wissen offenbar genau, was und wohin sie wollten. Sie besitzen sogar einen Schlüssel zur verschlossenen Schranke, berichtet der NDR.[1] Diplomaten mit Maschinenpistolen Es ist ein grauer Vorweihnachtstag, diesig und regnerisch. Kaum ein Einheimischer wäre an so einem Tag auf die Idee gekommen, mit dem Auto auf den Wanderweg am Nord-Ostsee-Kanal zu fahren, denn der Boden hinter der Absperrung ist mit Wasser vollgesogen und unübersehbar unwegsam. Die beiden Männer wagen es dennoch – und bleiben schon bald mit ihrem Ford Focus im Morast des Kanalufers stecken. Eine peinliche Situation. … Der Mossad im deutschen Morast weiterlesen