Depressive Nachrichten

Depression Depression

Müssen Medien immer die negativen Aspekte der Nachrichten in den Vordergrund rücken? Oder könnten sie zuweilen auch anders über das Weltgeschehen berichten?

Außer der großen Geschichte des Bitcoin ist es um die Wachstumsbranchen im Internet in den letzten Monaten immer ruhiger geworden. Zu sehr dominieren derzeit die Meldungen über mögliche Kriege, Dummheiten von Staatsoberhäuptern, politische Schwankungen und die ständige Diskussion über Migrationen. Darüber werden wirkliche Wirtschaftswunder in den letzten Monaten kaum noch beachtet.

Dabei gäbe es durchaus Positives zu berichten. Die Schwarzmalerei der Presse wurde in diversen Hollywoodstreifen bereits verarbeitet. Die Filme zeigten, dass positive Berichterstattung durchaus auch einen positiven allgemeinen Effekt haben kann.

Mal ein anderes Thema

Und seien es Berichte über die Wachstumsbranche Glücksspiel. Schließlich veröffentlichen ja selbst die großen und renommierten Nachrichtenseiten Werbung wie zum Beispiel für Online Casinos mit Paypal Einzahlung. Warum schreiben sie nicht, wie sehr die Glücksspielbranche seit Jahren wächst? Dort findet fast schon ein Wirtschaftswunder statt.

Dabei sollten sie allerdings den negativen Aspekt nicht unterschlagen, dass Online-Glücksspiel bei einem Anbieter aus dem Ausland das Geld aus dem eigenen Land schafft. Das bedeutet, dass in Deutschland verdientes Geld in ein Online Casino fließt, das im Ausland sitzt. Der deutsche Gesetzgeber versucht hier zwar zu intervenieren, aber das funktioniert eher mäßig.

Warum sollte nicht auch einmal die positive Berichterstattung im Vordergrund stehen? Schließlich ist die Glücksspielbranche eine Wachstumsbranche, die Arbeitsplätze schafft. Das wäre mal ein anders Thema als die sicher wichtige Migrationskrise.

Umzingelt von negativen Gefuehlen

Umzingelt von negativen Gefuehlen

E-Bay trennt sich von PayPal

Bei den Menschen entsteht nicht zu Unrecht der Eindruck, dass die Medien in den letzten Monaten ausschließlich Negatives berichten. Dazu trägt die Politik ihr Scherflein bei, die seit über einem halben Jahr nicht in der Lage ist, ein neue Regierung zu bilden. Die Medien berichten über Naturkatastrophen, Betrug und Klüngel. Das alles ist wichtig, aber einiges lässt sich auch anders darstellen.

So berichteten die Medien zum Beispiel darüber, dass sich E-Bay von PayPal trennt. Allerdings wurde die Meldung in einer Weise aufgebauscht, die den Eindruck erweckt, der Zahlungsanbieter PayPal sei in Zukunft nichts mehr wert. Fakt ist aber lediglich, dass E-Bay sich einen neuen Zahlungsabwickler besorgt hat, der weiterhin mit PayPal zusammenarbeiten wird. Es wird sich für Kunden also nichts ändern, außer dass sie sich vielleicht bei einem neuen Abwickler anmelden müssen und dort ihre Daten hinterlegen. Für Verkäufer hingegen wird alles einfacher. Sie können mehr Zahlungsmethoden akzeptieren, zahlen weniger Gebühren und haben weniger Verwaltungsaufwand, weil diese Dinge alle vom neuen E-Bay-Partner, dem niederländischen Unternehmen Ayden übernommen werden. So einfach kann man eine Nachricht auch positiv darstellen. Es ist also keineswegs nötig, die Gesamtsituation negativer darzustellen als es sein müsste.

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