So wird Reichtum zum Verbrechen

Luxusyachten in Dubai / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/dubai-hochh%C3%A4user-sonnenuntergang-2367021/ Luxusyachten in Dubai / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/dubai-hochh%C3%A4user-sonnenuntergang-2367021/

Das Eigentum an Kapital und Boden bietet die ökonomische Herrschaftsgrundlage für die kriegerische Politik des Westens. Die Demokratie dient nur als Fassade.

Am 19.11.2017 erschien auf dem Blog „ScienceFiles“, der sich einer „kritischen Wissenschaft“ verpflichtet fühlt, ein Artikel, in dem der ungleichen Verteilung von Einkommen und Vermögen auf Arme und Reiche ein enthusiastisches Loblied gesungen wird.[1]  Sie sei für die Gesellschaft geradezu überlebenswichtig. Man bezieht sich dabei auf den österreichischen Nationalökonomen Ludwig von Mises, einen Vertreter des klassischen Wirtschaftsliberalismus, der in seinem 1927 erschienenen Buch „Liberalismus“ die These vertrat, die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung habe grundlegend wichtige Funktionen für die gedeihliche ökonomische Entwicklung einer Gesellschaft.

Zum einen sei die Existenz der Reichen Antrieb für jeden, ihnen nachzustreben. „Dass es Reiche gibt, gilt denen, die gerne reich wären, als Motivation für eigene Leistung mit dem Ziel, auch reich zu werden“, heißt es in dem Artikel. Ludwig von Mises schrieb:

„Nur weil unsere Gesellschaftsordnung die Ungleichheit des Eigentums kennt, nur weil sie jeden anspornt, soviel als möglich und mit dem geringsten Aufwand an Kosten zu erzeugen, verfügt die Menschheit heute über die Summe von jährlichem Reichtum, den sie nun verzehren kann. Würde man diesen Antrieb beseitigen, so würde man die Ergiebigkeit der Produktion so sehr herabdrücken, daß die Kopfquote des Einkommens bei gleichmäßiger Verteilung tief unter das fallen würde, was selbst der Ärmste heute erhält.“[2]

Zum anderen ermögliche diese Ungleichheit den Luxus der Reichen, mit dem alle Massenwaren einmal angefangen hätten. Nehme man den Reichen das Geld für den Luxus, dann hätte dies unübersehbare Folgen für die Fähigkeit und Willigkeit der Mitglieder einer Gesellschaft, innovative Güter zu produzieren. So habe das Badezimmer oder das Auto einmal als Luxus für Reiche angefangen und sei heute allgemeiner Standard des normalen Lebens von jedermann.

So ist nämlich der Gang der Wirtschaftsgeschichte: der Luxus von heute ist das Bedürfnis von morgen. Aller Fortschritt tritt zuerst als Luxus der wenigen Reichen ins Leben, um dann nach einiger Zeit das selbstverständliche notwendige Bedürfnis aller zu werden. Der Luxus gibt dem Konsum und der Industrie die Anregungen, Neues zu erfinden und einzuführen. Er ist eine der dynamischen Einrichtungen unseres Wirtschaftslebens. Nur ihm verdanken wir den Fortschritt und die Neuerungen, die schrittweise Hebung des Lebensstandes aller Kreise der Bevölkerung.“[3]

Falsche Rechtfertigung des Luxus

Diese Thesen haben nur für den oberflächlichen Blick den Schein der Richtigkeit. Zunächst liegt das Streben nach gutem Einkommen und ausreichendem Vermögen schon aus Gründen der elementaren Existenzsicherung in jedem Menschen. Dass er dazu das Vorbild des immensen Reichtums weniger brauche, ist ein Unsinn.

Sicher stachelt das größere Einkommen und Vermögen anderer bei vielen den Egoismus an, auch immer mehr haben zu wollen. Aber nicht wenige Menschen wollen gar nicht mehr, als sie wirklich brauchen, um gut und sicher leben zu können, da Reichtum und Luxus allzu leicht das Bewusstsein besetzen und an den oberflächlichen Flitter der Vergänglichkeit binden.

Auch ist für manchen, vor allem mittelständischen Unternehmer, nicht der Egoismus des ungehemmten Profitstrebens das maßgebende Motiv seines wirtschaftlichen Handelns, sondern die Freude am Hervorbringen qualitativ guter Produkte, die das Leben des Menschen erleichtern.

Ebenso hat sich ein Thomas Edison nicht jahrelang Tag und Nacht um die Konstruktion einer funktionierenden Glühlampe bemüht, um sie dann teuer an die Reichen zu verkaufen. Er dachte dabei selbstverständlich an alle Menschen. Auch Karl Friedrich Benz oder Henry Ford konstruierten doch nicht das Auto für die Reichen, sondern für die Menschen.

Dass wegen der anfangs hohen Herstellungskosten zunächst nur Reiche ein Auto kaufen konnten, ist im Kapitalismus bei solchen Produkten zunächst unvermeidlich. Aber zu sagen, der Luxus gebe dem Konsum und der Industrie die Anregungen, Neues zu erfinden und einzuführen, der Luxus von heute sei daher das Bedürfnis von morgen, ist absurd.

Das Bedürfnis nach einem sich selbst bewegenden Fahrzeug, das ziehende Pferde überflüssig macht, war bereits vorher da und hat zur Konstruktion des Automobils geführt. Die Reichen haben sich seiner nur zuerst bemächtigen können. Der Luxus, um in der Terminologie zu bleiben, ist also erst eine Folge der Erfindung und nicht ihr Anreger, dem die Dynamik des Fortschritts zu verdanken sei. Hier werden die Dinge auf den Kopf gestellt.

Das Wort Luxus wird auch völlig undifferenziert verwendet. Es stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Üppigkeit, Liederlichkeit, im ursprünglichen Sinne eigentlich „das Ausgerenktsein“. Luxus ist also das Maßlose, Ausschweifende, das über das Naturgemäße und Sinnvolle hinausgeht; er ist sinnlose Verschwendung. Der Reichtum verleitet dazu. Aber ein Badezimmer oder ein frühes Auto waren in diesem Sinne noch nicht einmal Luxus, sondern durchaus sinnvoll. Sie wurden nicht deshalb luxuriös, also sinnlos, nur weil Reiche sich beide zuerst leisten konnten.

Der Wirtschaftsliberalismus bringt im kapitalistischen System die Missgeburt des ungeheuren Reichtums hervor, der nur auf Kosten der Armut großer Massen möglich ist, um ihn dann als angeblich überlebenswichtigen Faktor der gesamten Wirtschaftsordnung zu glorifizieren.

Die Mär vom Eigentum

Die zentrale Behauptung des Liberalismus ist, in der arbeitsteiligen Gesellschaft sei das bestmögliche Wirtschaftssystem nur auf der Grundlage des „Sondereigentums an den Produktionsmitteln“ möglich, das er dem vom Kommunismus geforderten „Gemeineigentum“ gegenüberstellt. Nur Eigentümer würden zu großen unternehmerischen Leistungen motiviert, denn nur was einem selbst gehöre, was man zum persönlichen Vorteil mehren, auf eigenes Risiko mit Schulden belasten und seinen Kindern vererben könne, sporne zu gewissenhafter Sorgfalt und größtem Engagement an. Das Eigentum am Unternehmenskapital bildet die Grundlage des Kapitalismus.

Zum einen gerät die These schon dadurch ins Wanken, dass in der kapitalistischen Wirtschaft nur eine Minderheit von Kapitaleigentümern selber unternehmerisch tätig ist. Dominierend ist die Kapitalgesellschaft, in der Hauptsache die Aktiengesellschaft, die den Eigentümern zwar den vollen Zugriff auf alle Gewinne garantiert, sie aber für die eingegangenen Risiken nur in Höhe ihres anfänglich investierten Kapitals haften lässt. Haben sich dies die kapitalgebenden Eigentümer, die Aktionäre, einmal zurückgeholt, gibt es für sie im Grunde kein Risiko mehr.

Zudem sind in der AG Eigentümer und Unternehmer nur noch selten identisch. Die Unternehmerfunktion übt der Vorstand der AG aus, also in der Regel Angestellte, deren Motive sich aus dem Interesse an einem hohen Einkommen und der Wahrnehmung der Kapital-Interessen nach hohem Profit zusammensetzen, von deren Erfolg ihre Stellung abhängt. Auch in den allermeisten großen Familienkonzernen halten sich die Eigentümer in der Regel aus dem unmittelbaren Management heraus. Sie beschränken sich auf den laufenden Empfang der von anderen erarbeiteten üppigen Dividende, die ihnen ein sorgenfreies luxuriöses Leben ermöglichen.

Zum anderen hat es mit wissenschaftlichem Vorgehen nichts zu tun, wenn das aus dem römischen Recht überkommene Eigentumsinstitut wie gottgegeben vorausgesetzt und auch in der ungeheuer differenzierten modernen Welt unreflektiert auf alle möglichen Güter angewendet wird. Das Eigentumsrecht gestattet dem Eigentümer die unbegrenzte Verfügungsbefugnis über die Sache. Das hat für alle privaten Gebrauchsgüter, die der Existenzsicherung und Freiheit des Menschen dienen, seinen Sinn. Ein Wirtschaftsunternehmen ist jedoch keine Sache, die dem privaten Gebrauch und Verbrauch des Eigentümers, sondern gemeinsam mit notwendigen Mitarbeitern der Bedürfnisbefriedigung vieler anderer Menschen dient. Es hat also eine soziale, gesellschaftliche Funktion.

Das absolute Verfügungsrecht des Eigentums ermöglicht den Kapital-Eigentümern, ihre Mitarbeiter in ein Abhängigkeitsverhältnis von sich zu bringen und so Macht über sie auszuüben. Als Nichteigentümer kommen diese von vorneherein zu den Eigentümern in die Rolle von untergebenen Hilfskräften, die nicht am Unternehmen beteiligt sind, sondern an die Eigentümer wie Sklaven ihre Arbeitskraft verkaufen müssen.[4] Sie sind in deren Sicht ebenfalls Produktionsfaktoren, die kostengünstig gegen möglichst niedrigen Lohn gekauft und dem Produktionsprozess eingefügt werden, der dem Gewinn dienen soll, den sie aufgrund ihres Eigentumsrechtes alleine für sich beanspruchen. Mit dem Gewinn können sie ihr Kapital ständig vermehren, ihre wirtschaftliche Macht ungeheuer vergrößern und damit vielfach die politische Macht von sich abhängig machen und bestimmen.

Da die Arbeitnehmer eines Betriebes de facto Produktionsmittel sind, werden sie z. B. bei einer Veräußerung wie eine Sache gleichsam mitverkauft und je nach Verschlankung, Aufteilung, Fusion oder Zerschlagung des Unternehmens mitverschoben oder entsorgt. Sie sind mit ihrer wirtschaftlichen Existenz der Macht der Kapitaleigentümer weitgehend hilflos ausgeliefert.

Wenn das Eigentum an einer Sache solche gravierenden negativen Folgen hat, stimmt etwas nicht an seiner rechtlichen Konstruktion. Da ist es nur ein Ausweichen, wenn der Liberalismus als schreckliche Alternative immer nur das Staatseigentum im kommunistischen Schein-Sozialismus an die Wand malt. Der generelle Schutz des persönlichen Gebrauchs-Eigentums ist grundsätzlich berechtigt, auch das individuelle Eigentum am Unternehmenskapital.

Bietet das Eigentum an einer Sache jedoch die rechtliche Möglichkeit zur wirtschaftlichen Machtbildung und Existenzvernichtung anderer, schlägt es in schreiendes Unrecht um. Kapital als eine Sache mit hoher sozialer Relevanz darf nicht undifferenziert Gegenstand des traditionellen Privateigentums sein, über das ganz nach egoistischen persönlichen Interessen beliebig verfügt werden kann. Das Privateigentum als persönliches Freiheitsrecht verliert hier seinen eigentlichen Sinn und seine innere Berechtigung. Es muss eine sozial orientierte rechtliche Modifikation erfahren, die ein Abhängigkeitsverhältnis der Mitarbeiter und den Abfluss des Gewinns in die privaten Taschen der Eigentümer verhindert, ohne dass der Unternehmer die Verantwortung und die an den Betriebszweck gebundene Verfügungsbefugnis über das Kapital verliert. Dies ist an anderer Stelle näher behandelt.[5]

Die dunkle Quelle des Reichtums

Der Gewinn kann nur durch das Zusammenwirken des Unternehmers mit seinen Mitarbeitern, ja letztlich der ganzen Gesellschaft, insbesondere des Bildungs- und Ausbildungssystems zustande kommen. Jeder Mensch ist nicht nur eine Individualität mit ihren eigenen Leistungen, sondern auch ein Glied der sie bildenden und fördernden Gesellschaft, ohne die sie mit ihren Fähigkeiten nicht möglich wäre.

Der Gewinn ist daher auch nicht allein das Verdienst eines einzelnen Unternehmers, erst recht nicht von im Unternehmen überhaupt nicht tätigen Aktionären. Sein Abfluss in private Taschen ist de facto Okkupation, Raub. Dem Unternehmensleiter steht wie jedem anderen Mitarbeiter ein angemessenes Einkommen zu. Was darüber hinausgeht, ist ungerechtfertigtes leistungsloses Einkommen. Der Reingewinn gehört im Grunde dem Bildungs- und Forschungswesen, überhaupt dem Geistesleben, dem er letztlich zu verdanken ist.

Der ungeheure Reichtum, den der Liberalismus so preist, ist nur durch leistungslose Einkommen, also de facto durch den Raub des Gewinns (im Schleier des Rechts) zustande gekommen – auf Kosten der Mitarbeiter, die mit niedrigen Löhnen abgespeist werden, sowie des darbenden Bildungswesens. Er kann durch eigene Arbeit, also redlich, niemals erworben werden.

Der gelobte Anreiz des Reichtums für eigene Anstrengungen ist die Propagierung der egoistischen Gier nach ungerechtfertigtem Vermögen, das andere erarbeiten, die selbst leer ausgehen und deshalb in großer Zahl in Armut leben müssen. Der vom Liberalismus scheinwissenschaftlich begründete Kapitalismus bringt nicht nur den Reichtum weniger, sondern – da hilft kein heftiges Abstreiten – auch die Armut großer Menschenmassen hervor.

Darüber gehen die wirtschaftsliberalen Theoretiker völlig unreflektiert hinweg. Der Gewinn wird als selbstverständlicher Verdienst des unternehmerisch handelnden Eigentümers behandelt, der aus seinen Leistungen und seinem Gewinnstreben hervorgehe und ihm allein zustehe. Das eben ist, wie geschildert, fundamental falsch. Es ist der blinde Fleck im Auge des Liberalismus.

Verquere Moral und Logik

Zwar sieht Ludwig von Mises schon, dass man „vom individualistischen Standpunkt betrachtet“, in dieser gewaltigen Ungleichheit des Einkommens und darin, „dass die Eigentümer der Produktionsmittel eine Vorzugstellung einnehmen“, dass sie „leben können, ohne zu arbeiten“, „einen schweren Mangel des Systems erblicken“ müsse. „Warum soll der eine es besser haben als der andere?“ Das müsse man jedoch zum Wohle des Ganzen hinnehmen:

Wer aber die Dinge nicht vom Standpunkt der einzelnen Personen betrachtet, sondern vom Standpunkt der Gesamtheit, der findet, daß die Besitzenden ihre angenehme Stellung nur unter der Bedingung bewahren können, daß sie einen der Gesellschaft unentbehrlichen Dienst leisten. Der Eigentümer kann seine bevorzugte Stellung nur dadurch erhalten, daß er die Produktionsmittel in die gesellschaftlich wichtigste Verwendung überführt. Tut er das nicht – legt er seinen Besitz schlecht an – dann erleidet er Verluste und wird bald, wenn er nicht noch rechtzeitig umkehren und einlenken kann, aus seiner Vorzugstellung rücksichtslos verdrängt.“[6]

Es geht gar nicht um die Ungleichheit der Einkommen. Sie ist berechtigt, da unterschiedliche Leistung und Verantwortung auch unterschiedlich hohe Einkommen erwarten lassen. Einem Unternehmer steht ein höheres Einkommen zu als einem Lagerarbeiter. Es geht um das unberechtigte Einkommen des Gewinns von immenser Höhe, das über den Leistungsanteil des unternehmerisch tätigen Eigentümers hinausgeht, also nur durch die Mitarbeit anderer zustande kommt, denen aber ein angemessenes Einkommen aus dem Ertrag des Unternehmens vorenthalten wird. Das ist der entscheidende schwere Mangel des Systems.

Er ist im höchsten Maße unmoralisch und kann nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass der Eigentümer „die Produktionsmittel in die gesellschaftlich wichtigste Verwendung überführt“. Dazu sind sie ja da, sie sind ihrer Natur nach kein Privateigentum, sondern müssen ein sozial gebundenes treuhänderisches Eigentum werden.

Es ist der Gipfel, wenn Ludwig von Mises umgekehrt „die sittliche Berechtigung des Sondereigentums an den Produktionsmitteln und der auf ihm beruhenden kapitalistischen Gesellschaftsordnung“ behauptet, weil sie eben gesellschaftlich notwendig sei. „Moral ist die Rücksichtnahme auf die gesellschaftliche Notwendigkeit. … Denn das Leben des einzelnen in der Gesellschaft ist nur durch die Gesellschaft möglich, und jeder einzelne würde auf das schwerste geschädigt werden, wenn die gesellschaftliche Organisation des Lebens und der Produktion in die Brüche gehen würde. … Der Fortbestand der Gesellschaft als Vereinigung der Menschen zur gemeinsamen Arbeit und Lebensführung liegt im Interesse jedes einzelnen; wer einen augenblicklichen (kleineren) Vorteil aufopfert, um den Fortbestand der Gesellschaft nicht zu gefährden, der opfert einen kleineren Vorteil einem größeren.“[7]

 Das kapitalistische System ist in der jetzigen ausbeuterischen Form eben nicht notwendig. Wenn der Ertrag des Unternehmens nicht durch rechtlich legitimierten Raub ungerechtfertigt in die privaten Taschen der Eigentümer flösse und der unternehmende Eigentümer ebenso wie alle anderen Mitarbeiter davon nur das bezöge, was ihm zusteht: ein angemessenes Einkommen, würde er doch nicht alle unternehmerische Motivation verlieren und die gesellschaftliche Organisation des Lebens und der Produktion auch nicht in die Brüche gehen.

Die angestellten Manager in der Leitung der AGs., die nicht Eigentümer sind, zeigen dies. Es ist eine darwinistische Fiktion zum Schutze der Gier nach den Früchten anderer. Und dass den Mitarbeitern das ihnen zustehende angemessene Einkommen vorenthalten wird, ist kein „augenblickliches kleines Opfer“, sondern bedeutet das dauerhafte Versetzen großer Menschenmassen in zumeist bescheidene bis arme und entwürdigende Lebensverhältnisse.

Schließlich lenkt L. von Mises noch mit einer weiteren scheinlogischen Argumentation vom eigentlichen Problem ab:

Nur dem, was von liberalen Ideen in unserer Gesellschaft lebendig ist, was unsere Gesellschaft an Kapitalismus enthält, danken wir es, daß die große Masse unserer Zeitgenossen eine Lebenshaltung führen kann, die hoch über der steht, die noch vor wenigen Menschenaltern dem Reichen und besonders Begünstigten möglich war.
Die übliche demagogische Phrase stellt das freilich ganz anders dar. Hört man sie, dann könnte man glauben, daß alle Fortschritte der Produktionstechnik ausschließlich einer schmalen Schichte zugutekommen, wohingegen die Massen immer mehr und mehr verelenden. Es bedarf aber nur eines kurzen Augenblickes der Überlegung, um zu erkennen, daß die Ergebnisse aller technischen und industriellen Neuerungen sich in einer Verbesserung der Bedürfnisbefriedigung der Massen auswirken. … Nichtsdestoweniger verbindet man heute, dank einer die Tatsachen auf den Kopf stellenden eifrigen Agitation der antiliberalen Parteien, mit den Begriffen Liberalismus und Kapitalismus die Vorstellung wachsender Verelendung und um sich greifender Pauperisierung (Verarmung) der Welt.“[8]

Natürlich hat sich durch die kapitalistische Wirtschaft auch der Lebensstandard der großen Masse gehoben, wenn unter Kapitalismus ganz allgemein die individuelle schöpferische Verfügbarkeit über das Kapital verstanden wird. Diese Erfolge wären aber auch dann erzielt worden, wenn der Gewinn nicht allein in die Taschen der Kapitaleigentümer geflossen wäre.

Mises unterscheidet nicht zwischen den Ergebnissen der technischen, industriellen Neuerungen, an denen natürlich auch die Massen mit ihren bescheidenen Einkommen teilhaben, und den geringen, oft kaum zur Sicherung einer würdigen Existenz ausreichenden Einkommen, die zur allgemeinen Verarmung der Massen führen. Dass die Fortschritte der Produktionstechnik nicht ausschließlich der schmalen Schicht der Kapitaleigentümer zugutekommen, ist eine Binsenweisheit; sonst wäre ja die Wirtschaft längst zusammengebrochen. Ihnen alleine fließt aber der ganze Unternehmensgewinn und damit ständig wachsender Reichtum in die privaten Taschen, während die Mitarbeiter, denen der Gewinn mit zu verdanken ist, ausgebeutet werden und in der ganzen Welt zu großen Teilen verarmen.

Die Stützen des Kapitalismus

Diese Form des ausbeuterischen Kapitalismus ist vom staatlichen Rechtssystem etabliert worden und wird von den politischen Marionetten einerseits und der neoliberalen Wirtschaftstheorie fortlaufend unterstützt und abgesichert. Sowohl der Staat als auch der Liberalismus stehen, bewusst oder unterbewusst, im Dienste der Reichen, die permanent von gesetzlich zugelassenen und „wissenschaftlich“ einfach vorausgesetzten leistungslosen Einkommen auf Kosten der Allgemeinheit gemästet werden.

Die liberale Wirtschafts-“Wissenschaft“ beruht im Wesentlichen auf einigen wenigen „Axiomen“, also Grundsätzen, die nicht weiter hinterfragt, sondern einfach als richtig vorausgesetzt werden. Die wichtigsten sind:  1. Unbegrenztes Eigentum an Grund und Boden, Unternehmen und Geld. 2. Die aus diesen Eigentumsarten resultierenden leistungslosen Einkommen.

Diese leistungslosen Einkommen, die jeweils andere Menschen erarbeiten müssen, bewirken einen unaufhörlichen Geldfluss zu den eh schon Vermögenden, eine permanente Vermögensverteilung von Fleißig nach Reich. In regelmäßigen Abständen werden in den Medien die jeweils neuesten Statistiken veröffentlicht, die belegen, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Die unbegrenzte Vermögensakkumulation bei wenigen führt nicht nur zu Besitz- sondern auch zu gesellschaftlichen Machtkonzentrationen, die hinter der Fassade demokratischer Abläufe die expansive und kriegerische Politik des Westens bestimmen. Das Eigentum an Kapital und Boden bietet dazu die ökonomische Herrschaftsgrundlage.

 

Anmerkungen

[1]  sciencefiles.org 19.11.17

[2] Ludwig von Mises: Liberalismus, 1927, S. 28

[3] a.a.O. S. 29

[4] Vergl. GEOLITICO „Zeit für echten Unternehmer-Ethos“, ,

[5] Vergl. GEOLITICO „Die ungezügelte Macht des Kapitals

[6] Ludwig von Mises a.a.O., S. 59

[7] a.a.O. S. 29, 30

[8] a.a.O. S. 9, 10

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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76 Kommentare auf "So wird Reichtum zum Verbrechen"

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Domenico
Gast

Wenn Sie immer davon sprechen, dass die Massen verarmen, heißt das, dass sie vorher reicher waren. Waren sie vorher reicher und sind erst durch die Lohnarbeit ärmer geworden?

Anicea
Gast

Nein, das heißt, daß die diktierten Bedingungen der Lohnarbeit (z.B.Mini- und Midijobs)zur Verringerung der ehemals erreichten Einkommen führen bzw. die nicht mehr erreicht werden können.

webmax
Gast

Stimmt so einfach nicht!
Es ist nicht Eigentum und Kapital schuld. Es ist das Zinseszinssystem, das für die Abwanderung und Ansammlung des Geldes von den schwachen in die starken Hände sorgt und auch vollbringt! Und es ist die Gier, die den Menschen zum Raub statt zum Kauf von Rohstoffen bewegt.
Schafft ein Schwundgeld, welches falsches (Zinseszins-) Wachstum verhindert und verbietet Waffeneinsatz!

firenzass
Gast

Zinsen? Finde ich gut ! Kann garnicht genug davon bekommen ! Gibt bloss keine ! Und das bereitet vielen Menschen verdammte Kopfschmerzen. Fuer den regulaeren Bloedmichel bedeutet eine Welt ohne Zinsen eine Welt ohne Sicherheiten.

Zitrone
Gast

Zur Frage: Wie wird aus Geld automatisch mehr
Geld?

Ich glaube es war Prof. Bernd Senf, der seinen Studenten
folgendes Experiment vorschlug: Man nehme zwei Blumen-
töpfe und fülle diese mit Erde. Anschließend stecke man
in den einen Topf einen Geldschein (50,- Euro), in den
zweiten ein Samenkorn.

Danach sollte beides täglich gegossen werden.
Nach einer Woche erhielt man welches Ergebnis?

Helmut Nater
Gast
Helmut Nater

Dann sieh Dir mal Dirk Müller auf youtube an „Josephpfennig“.Dann wird Dir der Irrsinn des Zins-und Zinses hoffentlich klar.

firenzass
Gast

Da werfe ich lieber einen Blick auf meine alten Konto Auszuege und Sparbuecher von vor 35 Jahren.
Da wird mir der Irrsinn des Zins- und Zineszinses so richtig klar.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ Herbert Ludwig: . „Das Eigentum an Kapital und Boden bietet die ökonomische Herrschaftsgrundlage für die kriegerische Politik des Westens. Die Demokratie dient nur als Fassade.“ . BINGO ! . HIER die neuesten BEWEISE zu dieser ganz speziellen US-IS-METHODE der Verbrechen gegen die Menschlichkeit & gegen die Allgemeinen Menschen-Rechte: . https://www.paulcraigroberts.org/2018/01/22/purpose-justice-dept-protect-wall-st-oligarchs/ . Das US-Justiz-Ministerium dient den Wallstreet-Oligarchen als privater Sicherheits-Dienst (Frei übersetzt von KBM) . Es kommt aber noch schlimmer: . https://www.paulcraigroberts.org/2018/01/22/shocking-neocon-plan-invade-iran-paid-jewish-oligarchs/ . Der schockierende PLAN der „neocons“ (Wir würden „neocons“, von neu & conservativ, als die neue IS-US-Herren-Rasse, also als die „Auserwählten“ bezeichnen, wie Barack… Read more »
Gudrun Eussner
Gast
Antisemitismus in Aktion! The Shocking Neocon Plan to Invade Iran, Paid for by Jewish [!] Oligarchs https://www.paulcraigroberts.org/2018/01/22/shocking-neocon-plan-invade-iran-paid-jewish-oligarchs/ It is also interesting to note that the report that was used as the source material for this posting was generated in the Saban Center for Middle East Policy. In case you’ve forgotten, Haim Saban, the founding funder of the Saban Center back in 2002, was also a massive donor to the Hillary Clinton campaign during the 2016 presidential election as shown here: …… http://russia-insider.com/en/shocking-neocon-plan-invade-iran-paid-jewish-oligarchs/ri22119 Und dann landet man schnell hier: 3.Januar 2012 Syrien. Hilfe des Brookings Doha Center für den radikalen Islam… Read more »
martin-b
Gast

Bitte deutsche Artikel verlinken.
Oder englische Artikel für uns Leser ins Deutsche übersetzen.

Einfach mal die Forenregeln durchlesen und dann die Entscheidung treffen, ob Sie sich daran halten wollen oder nicht:

Außerdem untersagen wir

* fremdsprachige Beiträge

Gast
Gast
ich unterhielt mich eben gerade über dieses Thema Fremdsprache, ich sagte meiner Frau das ich seit 3,5 Jahren den Satelliten um Deutsche Programme zu empfangen “ nicht mehr nutze “ ; ich habe da einfach keine Lust mehr drauf auf diese Propaganda und die Dauer-Lügenmärchen; auf Erziehungs-TV. Die Permanente Frage was darf man sagen und was nicht und was wird wie neu defeniert als Begriff. Ich möchte mir auch nicht mitansehen wie man die BRD-West als Land langsam Kaputt macht–erwürgt. (FRosch im heißen wasser ) Wieviel Leute in D-Land können nur Deutsch und informieren sich im Deutschen TV; können kein… Read more »
martin-b
Gast

Man sollte hier so berichten wie man will–es muß nicht Deutsch sein. Das wäre viel zu Einseitig
———————
Na dann, viel Spass mit arabischen oder russischen oder chinesischen Texten …
demnächst in diesem Theater.

Machen Sie doch ganz schnell eine Eingabe beim Blogbetreiber, künftig fremdsprachige Kommentare schreiben zu dürfen, schliesslich ist Deutschland doch bunt, bunter und vielfältig.

Gast
Gast
@Martin Schulz Arabisch müssten Sie in der BRD-West wohl lernen, denn Sie sollen sich ja anpassen an die Dauer-Gast-Kultur oder auch Türkisch. Nachdem dann bald wohl noch Millionen weiterer Araber zugezogen sein werden, müssen Sie auch deren Gebräuchen anpassen–ab und an mal eine aufs Maul zu bekommen, wenn Sie auf die Straße gehen und falsch “ Was guckst Du “ machen, oder sich bücken und die Seife aufheben—wie im Knast. Die probieren jedes ( Zitat Trump) sh-hole aus. Die Türken in D-Land sind wohl besser informiert als Sie. Mit Engl. oder Russisch hab ich 0-Problemos. Den Untergang der BRD-West verfolge… Read more »
Anicea
Gast

„Bitte deutsche Artikel verlinken.“

… und vor allem welche, die irgendwie zum Artikel passen.
Jedenfalls solange, bis der ausdiskutiert ist.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . WAS dagegen Herbert Ludwig’s Aussage zu „Luxus“ angeht – DIESER Definition möchte ich gerne klar & deutlich widersprechen: . ZITAT @ Herbert Ludwig: . „Aber zu sagen, der Luxus gebe dem Konsum und der Industrie die Anregungen, Neues zu erfinden und einzuführen, der Luxus von heute sei daher das Bedürfnis von morgen, ist absurd.“ . Für mich klingen ALLE Erklärungen des Ludwig von Mises absolut logisch & leicht nachvollziehbar – also würde ich eher von einem MISSVERSTÄNDNIS des Begriffes „Luxus“ bei Herbert Ludwig ausgehen – denn Herbert Ludwig erklärt ja indirekt in Wahrheit auch GOTT für „absurd“,… Read more »
martin-b
Gast

Ich finde es abwegig, Gott mit einem Unternehmer zu vergleichen.

Das Ergebnis muss zwangsläufig falsch sein.
Und ist es auch.

Hat jemand noch absurdere Vergleiche ?
Wer bietet mehr ?

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ martin-b . „Ich finde es abwegig, Gott mit einem Unternehmer zu vergleichen.“ . DAS unterstellen ja auch nur SIE! . Ich hatte lediglich die DEFINITION des Begriffes „LUXUS“ – den Herbert Ludwig mit „Üppigkeit“ und mit „das Maßlose“ übersetzt – in eine Beziehung zur NATUR DER SCHÖPFUNG auf diesem Planeten gesetzt. . Und DIESE Schöpfung hatte ich „GOTT“ zugeordnet! . WAS daran „absurd“ ist – DAS BLEIBT IHR GEHEIMNIS – bekommt allerdings einen tieferen Sinn, wenn man Ihre gestrige KRIEGS-ERKLÄRUNG gegen GEOLITICO & die Kern-Mannschaft gelesen hat. . Sie haben sich HIER als BLOCK-WART des… Read more »
Libelle
Gast

Das habe ich anders verstanden. Nämlich so.
Luxus ist ok, solange er wirklich von demjenigen Selbst erarbeitet und nicht leistungslos auf Kosten der Arbeit anderer erworben worden ist.
Das finde ich richtig.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ Libelle:
.
„Luxus ist ok, solange er wirklich von demjenigen Selbst erarbeitet und nicht leistungslos auf Kosten der Arbeit anderer erworben worden ist.“
.
BINGO !
.
Selbst erarbeiteter Luxus ist OK – und außerdem auch noch anregend für manche andere Menschen – diesem gleich zu tun!
.
Leistungsloser und/oder geraubter Luxus ist KRIMINALITÄT – HIER liegt der wahre Unterschied von gut und böse – allein die METHODE ist entscheident, mit der der Wohlstand erworben wird!

Rosi
Gast
Solange unser gesellschaftliches Dasein und unser Geist vom Materialismus beherrscht werden, wird sich auch nichts am Raubtierkapitalismus und an den Eigentumsverhältnissen ändern. Mit welchem Recht wird Grund und Boden Städten und Gemeinden als Eigentum zugeschrieben? Wie können Institutionen wie diese behaupten, dass ihnen Anteile unseres Planeten Erde gehören? Das ist ansich schon der Grundfehler. Ebenso ein enormer Grundfehler ist das allgegenwärtige Geldsystem, das niemals ein gerechtes Dasein hervorbringen kann. Zins und Zinseszins verursachen automatisch das leistungslose Einkommen, was wiederum zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten führt. Dass es anders geht, hat die Stadt Wörgl in Österreich 1932 bewiesen (Anlehnung an Silvio Gesells Idee… Read more »
dragaoNordestino
Gast
@Rosi………………………………………………………………………………………………………………………. „Dass es anders geht, hat die Stadt Wörgl in Österreich 1932 bewiesen (Anlehnung an Silvio Gesells Idee der Freiwirtschaftslehre). Das System lief so gut, dass die Österreichische Nationalbank händeringend vor Gericht zog und der österreiche Verwaltungsgerichtshof entschied, dass das Wörgler Notgeld gegen das Gesetz verstöße:“ ………………………………………………………………………………………….. Ja Frau @Rosi, so wird dies gerne beschrieben. Nur was ist da eigendlich dran an der netten Geschichte.? Das „Geldwunder von Wörgl“fand während einer Zeit schwerster Arbeitslosigkeit und hoher Inflation statt. Inflation entsteht durch den Druck von Papiergeld, das – so wie jedes andere Gut – bei grösserer Menge geringeren Wert hat. Inflation… Read more »
martin-b
Gast

Wer beim Wunder von Wörgl kein Wunder erkennt, hat es nicht verstanden.

Die Botschaft von Wörgl ist einfach:
Da ist einer, der arbeitslos ist.
Da gibt es Arbeit, die nicht getan wird, weil Papierscheinchen „fehlen“.

Lösung:
Wir drucken Papierscheinchen und bezahlen damit den Arbeitslosen.

Der Arbeitslose hat Arbeit und Einkommen.

Vom Einkommen kauft er alles, was er sich leisten kann.

Davon leben viele andere Menschen. Unternehmer und Arbeiter.

————————————
Was soll daran kompliziert sein ?

Die Einzigen, die solche Lösungen nicht wollen, sind jene, welche das Monopol des Papierscheinchen-Druckens ergattert haben und mit den Zinsen und der Verknappung oder Flutung der Scheinchen die restliche Menschheit ausbeuten.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ martin-b:
.
„Lösung:
Wir drucken Papierscheinchen und bezahlen damit den Arbeitslosen.“
.
DANKE für Ihre Schein-Lösung!
.
Die „passt“ wie die Faust auf’s Auge in die derzeitige Welt des großen BETRUGES.
.
HIER die Geständnisse der damaligen Täter vom MAIDAN – das ist der vergessene KRIEG der USA gegen das VOLK der Ukraine & gegen Putin himself – für den ja laut Victoria Nuland die USA fünf (5) Milliarden US-Dollar investiert hatten:
.
https://www.kla.tv/index.php?a=newsletterslider#/week=2018-3

martin-b
Gast
Ich finde nicht, dass der Artikel von Herrn Ludwig auf Materialismus fußt. Im Gegenteil. Der Materialismus der Neoliberalen wird kritisiert. Ansonsten fußt das menschliche Leben auf der Materie. Manche behaupten sogar, es gäbe nur Materie. Ich sage: Nein. Es gibt den Geist, der die Materie erschaffen hat. Der Ludwig von Mises und seine Anhänger „vergessen“, dass die Eigentumswirtschaft nur durch Kredite funktioniert. Wer hat das Monopol, Kredite zu vergeben und Zinsen dafür zu verlangen ? Es ist die Spur des Geldes, die zu den wirklichen Tätern führt. Henry Makow weist den Weg: Ein im Jahre 1889 veröffentlichtes Buch, „The Great… Read more »
Gudrun Eussner
Gast

Hilfe! Wo bin ich denn hier gelandet? Ist das ein Blog im Auftrag von Sahra Wagenknecht?

„eine permanente Vermögensverteilung von Fleißig nach Reich.“

Ikke lach ma ’n Bruch! Mir fällt dazu, frei nach Karl Krauss, nichts ein.

webmax
Gast

Ja, Denkfaulheit hat auch gewisse Vorteile – man schläft ruhiger, bis zum unsanften Wecken….

Zitrone
Gast

@Gudrun Eussner

Während die arbeitende Bevölkerung immer mehr
und länger arbeiten muß, also fleißig ist, im Gegenzug
allerdings weniger verdient als beispielsweise noch vor
30 Jahren, werden jene, die aus dieser Arbeit den
größten Profit erzielen, den fleißige Menschen für sie er-
arbeiten, immer reicher und reicher.

Was ist denn daran so schwer zu verstehen?

M.E. sollten die Gewinne, nach Abzug der Investitions-
rücklagen, an alle Mitarbeiter ausgeschüttet werden, denn
diese waren es schließlich, die die Gesamtergebnisse des
Unternehmens erwirtschaftet haben.

Zitrone
Gast

Alice aus dem Wunderland über das Zinssystem:

Jonny W.
Gast
Oh, Frau!,, Sie haben wohl etwas nicht so ganz verstanden. Die meisten großen Firmen sind Aktiengesellschaften. D. h. sie gehören den Aktionären. Folglich erwarten die Investoren ihren Anteil am erwirtschafteten Gewinn, genauso wie sie ihren Aktienwert gegen 0 zu verkraften haben wenn es nicht läuft. Jetzt kommen sie best. mit Familie Quand. Jaaaa, BMW steht super da, die Quands sind Millardäre. Heute.!!! Als der Laden kurz vor der Pleite stand waren keine Neider zur Stelle die den maroden Laden kaufen wollten. Quands haben das Risiko in Kauf genommen und gewonnen. Na und? Sie geben ca. 100.000 Menschen gut bezahlte Arbeit.… Read more »
Anicea
Gast

@ Johnny W.

Oh Mann…
„Ihre Spartakus Visionen sind so abwegig, dass sie noch nicht einmal als Basis für eine Diskussion herhalten.“

Und doch war es Ihnen viele Zeilen wert?

martin-b
Gast

Johnny W.
die Carmen Geissen plärrt schon wieder los:

„Robärt, Rooobäärt !!!“
Robert: „Jaaaaahhaaa, Carmen, watt is denn ?“
Carmen: „Robert, wann kaufen wir die neue Yacht ?“
Robert: „Wieso, dat hat doch noch Zeit. Unsere Karibik-Tour ist doch erst in 2 Wochen. Wir kaufen morgen doch noch eine Villa in xyz, haste datt vergessen ?“

martin-b
Gast

Die Quandts und Konsorten arbeiten nicht. Die schaffen gar nichts.
Die spielen Golf und huren in der Welt herum.
Nebenbei schmieren sie das Altparteienkartell, damit diese gute Gesetze zu ihren Gunsten machen.

Ein paar Nummern kleiner angesiedelt sind die Geissens.

„Robert, Rooobbeeerrrttt !!! Wann kaufst Du mir den neuen Rolls Royce ?“
Robert antwortet genervt: „Carmen, wenn Du vom Friseur zurück bist, steht der neue da, welche Farbe soll der Auspuff nochmal haben ?“

fofo
Gast

Von wegen Astrologe. Sie werden doch nicht leugnen, dass die Gruppe laufend mit diesen perversen und Gewaltphantasien hier auftritt.

http://board.netdoktor.de/beitrag/vergewaltigungsphantasien-bin-ich-wirklich-abartig.236120/

Anicea
Gast

@ Zitrone

Beim Lesen Ihrer Worte fiel mir sofort dieser Turnschuh-Minister ein.

Sinngemäß: Egal wofür das Geld verschwendet wird, Hauptsache die Deutschen haben es nicht!

Neben der Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte spielt da wohl auch der politische Anspruch rein, uns möglichst unter der Teppichkante zu halten. Denn wenn man den ganzen Tag mit Existenzsicherung zu tun hat, kommt man nicht auf andere *dumme* Gedanken.

Übrigens, haben Sie gesehen, daß wir beide – zusammen mit @ MAF eine eigene kleine Gruppe darstellen? Zum Piepen, dieser Hofastrologe.

Zitrone
Gast

@Anicea

„Denn wenn man den ganzen Tag mit Existenzsicherung
zu tun hat, kommt man nicht auf andere *dumme*
Gedanken.“

Ja, Sie haben recht! Dies betrifft fast alle Menschen auf
dem gesamten Planeten. Außer dem berühmt, berüchtigten
einen Prozent…

Gott sei Dank durchschauen immer mehr Menschen
diesen Wahnsinn, deshalb versucht es diese Klientel,
mit Repressalien. MMn. wird dadurch der Druck im
Kessel weiter erhöht, ergo, die Wut nimmt zu.

Was den „Hofastrologen“ angeht: Einfach schwätzen
lassen.

Liebe Grüße

Wolli
Gast

Dem Handelsblatt kann man ja nun beim besten Willen keine Nähe zu Wagenknecht unterstellen. In diesem Artikel(www.handelsblatt.com/politik/deutschland/einkommen-in-deutschland-die-reichen-werden-immer-reicher/20852252)lautet der letzte Satz ganz im Sinne dieses Beitrags:“Für Deutschland verlangt Bartels zusätzlich, dass untere Einkommensgruppen an der Unternehmensrendite stärker teilhaben müssten.“

fofo
Gast

@Ludwig

Haetten Sie lieber vor 2 Jahren Bitcoin gekauft statt Buecher zu schreiben die eh keiner liest. Dann waeren Sie jetzt auch reich und muessten keine Neidartikel schreiben. Haette Steiner bestimmt auch gemacht

fofo
Gast

apropos Bitcoin. Wenn Sie tatsaechlich hellsehen koennen wie Sie behaupten dann waeren Sie jetzt Milliardaer und koennten das Geld an notleidende Deutsche verteilen. Ich hab den Quatsch nie geglaubt.

fofo
Gast

@Zitrone

Milliardaer, hoert sich nach viel an, nicht. Wenn Sie jetzt Ihre Milliarde an alle Deutschen verteilen sind Sie wieder arm, aber die Deutschen sind auch nicht reich : gerade 12 Euro pro Person.

martin-b
Gast

Bitcoin ist keine Währung, sondern eine Abzocke.
Ein Betrugsmodell halt.

Taugt für Zocker, für Absahner, für Kriminelle …
und für Big Brother, der meines Erachtens hinter dieser „Idee“ und dem angeblichen „Erfinder“ steckt.

Man lässt die Sklaven von anonymen Überweisungen träumen, wo Big Brother nichts mitbekommt.
„Freiheit, Freiheit … ist alles, was zählt.“
So rufen die Naiven und trotten aus Gier oder Verblendung in die Falle.

Zitrone
Gast

Sind Sie etwa neidisch, weil Sie nicht in der Lage sind, einen
derart brillanten Artikel zu verfassen?

fofo
Gast

Ehrlich gesagt habe ich nur die Ueberschrift gelesen, aber das reichte fuer meine bescheidenen Ansprueche schon.

H. Ludwig
Gast

@fofo
Es muss schon viel arrogante Unverfrorenheit dazu gehören, einen „Kommentar“ zu einem Artikel zu schreiben, von dem man nur die Überschrift gelesen hat. Mehr als unverschämte persönliche Angriffe enthält er ja auch nicht.

Auf meinem Blog würde ich sowas Unqualifiziertes überhaupt nicht veröffentlichen.

H. Ludwig
Gast

@fofo
Ich bin nicht neidisch auf Ausbeuter und deren Sympathisanten. Da könnte ich vor schlechtem Gewissen gar nicht mehr ruhig schlafen.

Anicea
Gast
Guter, wenn auch sehr unpopulärer Artikel. Wie weit sich diese neoliberale bzw. libertäre Sülze bereits in die Gesellschaften gefressen hat, zeigen so manche Kommentare hier und anderswo. Besonders wichtig scheint mir aber dies: „Die unbegrenzte Vermögensakkumulation bei wenigen führt nicht nur zu Besitz- sondern auch zu gesellschaftlichen Machtkonzentrationen, die hinter der Fassade demokratischer Abläufe die expansive und kriegerische Politik des Westens bestimmen.“ Einer DER Gründe, warum *unbegrenzte* Vermögen unterbunden gehören. Typen wie Soros, Rockefeller, Rothschild nebst den in unteren Ebenen *Reichen* wären extreme und teuflische Eingriffe in die Menschheitsgeschichte nicht in diesem Ausmaß möglich, wenn deren Vermögen sich lediglich auf… Read more »
Irme
Gast

Die evolution der Zivilisation fände auch Wege, das Unterbinden der unbegrenzten Vermögen zu hintergehen. Das Ausufern der Bürokratie ist doch einer der Hauptursachen, warum selbige wiederrum geschickt von den Mächtigen ausgenutzt wird um sich dahinter verstecken zu können. Eben diese „Rechtssicherheit“ ist doch der Garant für den verderblichen Einfluss hierzulande. Der Wirtschaft sollte vielmehr die Möglichkeit gegeben werden, sich selbst zu erneuern. Das das aber weder im Interesse des akkumulierten Kapitals noch der Mächtigen ist, steht außer Frage.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ Anicea: . „…warum *unbegrenzte* Vermögen unterbunden gehören.“ . Wenn SIE damit anfangen, Vermögen nur nach der reinen MENGE (Quantität) zu begrenzen – OHNE über die METHODE des Erwerbes des Vermögens zu UNTERSCHEIDEN – DANN SCHEREN SIE KRIMINELLE & HEILIGE ÜBER EIN & DEN SELBEN KAMM, und landen in genau dem verkackten CHAOS, in dem wir uns hier & heute bereits befinden! . Heute „dürfen“ sie ungestraft als US-Präsident ein friedliches, an Erdöl reiches Land wie den IRAK oder SYRIEN, oder LIBYEN oder den IRAN überfallen – und mit ihren „Freunden“ & Komplizen in den GEHEIM-Diensten… Read more »
Anicea
Gast
@ KBM Ich verstehe zwar worauf Sie hinaus wollen, teilweise stimme ich Ihnen auch zu, aber in dieser Absolutheit kann ich da nicht mitgehen. Da brechen wahrscheinlich meine wenigen *linken* Reste in mir durch, sehen Sie`s mir einfach nach. 😉 Es geht doch nicht gegen hohe Vermögen generell. Schon gar nicht gegen ehrlich erworbene. Die Methode des Erwerbs ist sicher ein wichtiger Punkt. Aber kann man ab einer unbegrenzten Höhe des Vermögens (auch sauber erworben) noch *heilig* sein, um in Ihrem Bild zu bleiben? Mit Neid und Mißgunst bin ich – dem Herrn sei Dank – nicht geschlagen. Aber mit… Read more »
Wayne Podolski
Gast
Hat hier schon mal jemand ein Fussballspiel von Real Madrid gesehen ? Ab und zu schwenkt die Kamera rauf auf die Ehrentribuene, wo Clubbesitzer und Bauloewe Perez hockt und voellig gelangweilt beobachtet, was seine Millionaere in kurzen Hosen, die in den letzten Jahren alles gewonnen haben, so fabrizieren. Unter ihm dann das Fussvolk, welches ein schoenes Tor von Ronaldo nach schoenem Dribbling bejubelt. Diese Leute gehen nach dem Spiel noch ein Bierchen trinken und haben eine gute Zeit. Und Perez? Laesst sich von seinem Chauffeur in seine Villa fahren, wo er vielleicht an einem teuren Cognac nippt und sich sorgt.… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Weise Worte!

firenzass
Gast
Anicea „Beim Lesen Ihrer Worte fiel mir sofort dieser Turnschuh-Minister ein. Sinngemäß: Egal wofür das Geld verschwendet wird, Hauptsache die Deutschen haben es nicht! Neben der Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte spielt da wohl auch der politische Anspruch rein, uns möglichst unter der Teppichkante zu halten.“ Das Deutschland von vor 40 Jahren ist unwiederbringlich dahin. Die Deutschen haben sich in den Staub treten lassen. Dort liegen sie nun wie ein Maikaefer auf dem Ruecken und strampeln. Auf barmherzige Samariter braucht der Jammerdeutsche in dieser peinlichen Situation nicht mehr zu hoffen. Es ist aus. Das neue Spiel heisst nun, „haut den Michel“ Sobald… Read more »
Hausfrau
Gast

@firenzass
Eigentlich gehört Ihr Kommentar gedruckt auf Flugblätter in jeden deutschen Briefkasten!

Wayne Podolski
Gast

@ fass

„. Auf barmherzige Samariter braucht der Jammerdeutsche in dieser peinlichen Situation nicht mehr zu hoffen. Es ist aus.“

Nichts ist aus, Freundchen. Momentan machen gerade Landwirte und tausende Demonstranten in Berlin Alarm. Am 17. Februar marschieren die Frauen nach Berlin und wer weiss, vielleicht machen sich bald Hunderttausende auf den Weg Richtung Parlament, um den Autistenstadl mal richtig auszumisten. Aber damit das klar ist: Sollte ich dabei sein geht Merkels Stuhl als Trophae an mich.

ubiquitär
Gast

Sie,
@Wayne,
Freundchen,
werden auch dort wieder nicht dabei sein. Und wenn Sie tatsächlich einmal dort, also zum Parlament, hingelangen sollten, dann würden Sie nicht wissen, was Sie dort sollen!
Merkel an der Laterne aufknüpfen?
„Mal so richtig ausmisten“?
Nein, einer wie Sie bleibt daheim, furzt in des Sessel, „engagiert“ sich politisch allenfalls dort, wo eh alle seiner Meinung sind, und als einzige umstürzlerische Gewalttat ist von Ihnen zu erwarten, dass Sie hin und wieder ihre Frau verprügeln.
Der Rest ist Maulhurerei!

Wayne Podolski
Gast
Was ich im Parlament soll ? Erstmal wuerde ich ein Fenster aufmachen, da drinne stinkts naemlich ganz gewaltig. Anschliessend schraube ich Merkels Stuhl ab und stelle ihn bei mir in die Hausbar und vielleicht nehme ich auch einen Eimer Farbe mit rein um das haessliche Grau zu beseitigen. ubi, jetzt mal ernsthaft. Ich habe mit Gewalt, erst Recht nicht gegen Frauen, was zu tun und bin als im gehobenen Mittelstand aufgewachsener Hamburger von Natur aus kein Revoluzzer, aber wenn ich jetzt zu einem werde, dann ist das den Zustaenden in der BRiD geschuldet. Egal ob in der Politik, den Medien… Read more »
Greenhoop
Gast
15 Millionen die in Deutschland den Karren ziehen, weiterhin bereit und geneigt sinde dies auch weiterhin zu tun und somit dafür sorgen, dass die Umverteilungsmaschinerie – gleichgültig ob horizontal als Sozialtransfer, oder vertikal als Tribut an die wahren Herrscher auf Erden – auch weiterhin dafür sorgt, dass die Entstehung des ganzflächigen Lumpenproletariats, noch ein wenig herausgezögert werden kann. Stellen wir uns einmal das Unmögliche vor, die Politiker der AfD wären keine gelenkten Marionetten denen es gelänge, die Systemparteien zu verdrängen und die Macht in Deutschland zu übernehmen. Die Konzerne in den Händen der Globalisten würden dieses Land binnen eines Jahres… Read more »
Zitrone
Gast

Nur zur Info:

„Stellen wir uns einmal das Unmögliche vor, die Politiker der AfD
wären keine gelenkten Marionetten…“

https://michael-mannheimer.net/2018/01/24/afd-vorstandsmitglied-zum-islam-konvertiert-die-partei-hat-angeblich-kein-problem-damit/

Greenhoop
Gast

Die Nachricht war ja überall zu vernehmen und es ist doch normal, dass die Partei sich zunächst einmal zurückhaltend hierzu äussert und den Parteikollegen persönlich befragt, dies war bisher m.W. noch nicht geschehen.

Dass in der AfD mit großer Sicherheit diverse U-Boote platziert sind dürfte keine Überraschung sein, das muss aber nicht zwangsläufig als Generalverdacht für sämtliche Mitglieder Gültigkeit besitzen.

Grundsätzlich habe ich aber keine Erwartungshaltung mehr an irgendeine Partei, die „Sache“ wird seinen Lauf nehmen und wir werden mit Sicherheit noch die ein- oder andere Überraschung erleben.

dragaoNordestino
Gast
“ Blog „ScienceFiles“,… ein Artikel, in dem der ungleichen Verteilung von Einkommen und Vermögen auf Arme und Reiche ein enthusiastisches Loblied gesungen wird.“ ……………………………………………………………………………………………………………………. Wieso so aufgeregt Herr Ludwig.? Der Artikel des sciencefiles-blogs setzt sich einfach mit dem Sozialismus, so wie wir diesen kennen auseinander. Auch über Ludwig von Mise und seinem Buch „Liberalismus“ kann man meiner Ansicht nach, auch bedeutend weniger aufgeregt diskutieren. Denn Von Mise versteht unter Luxus keinesfall das, was Sie in Ihrem Artikel meinen derart proletisch verschreien zu müssen.. schade. Denn natürlich kann man darüber reden..die materielle Ungleichheit unter den Menschen zu verkleinern. Denkbar sind dabei… Read more »
martin-b
Gast

Für den Anfang wäre es schön, wenn Apple, Google und andere Konzerne Steuern bei uns zahlen würden.

Außer der AfD (und in diesem Fall die LINKE) will das niemand im Bundestag.

Danach sehen wir weiter.

Jonny W.
Gast

Nur so zur Info, Apple zahlt nun Steuern in USA. Da, der ach so böse, Trump mal eben die Steuergesetze geändert hat ( Steuer reduziert) . Nun gehen ca 16 Milliarden in die USA und nicht wie gewünscht nach Irland.

martin-b
Gast

Ist mir bekannt.
Die Altparteien in Zusammenarbeit mit Juncker haben die Steuerhinterziehung erlaubt.

Deshalb wähle ich die AfD, die wird dieses Verbrechen abstellen.

waltomax
Gast

Der Tip des Tages:

http://www.profbocker.ch/own_docs/pdf/Kontratieff-Zyklus.pdf

Libelle
Gast
Für die Ignoranten, die immer noch nicht kapiert haben (oder kapieren wollen weil kräftig von dem System profitierend), dass weltweit die immer heftigere Umverteilung von fleißig zu reich und ganz reich stattfindet, ein Auszug aus einem Artikel von www.konjunkton.info bezüglich einer neuen Oxfam Studie. „““ Im vergangenen Jahr kam jeden zweiten Tag ein neuer Milliardär zur Kaste der Superreichen hinzu. Gleichzeitig flossen 82% des im Jahr 2017 weltweit geschaffenen Vermögens nur 1% der gesamten Weltbevölkerung zu, während die Hälfte der Weltbevölkerung, also über 3,7 Milliarden Menschen, 0,0%, Nichts, Nada abbekamen. Diese erstaunlichen Zahlen entstammen dem neusten Bericht der Organisation Oxfam,… Read more »
Jonny W.
Gast

Ihnen ist schon klar, dass oxfam auch eine politische Richtung verfolgt? Man kann Zahlen so und so darstellen. Auch ich denke, dass es nicht fair ist von einer Erde zu sprechen die Allen gehört und zu akzeptieren, dass es Länder gibt die z.B. die Erdenschätze nur für sich beansprucht und ausbeutet. Aber das ist die Realität, damit muß man leben. Es wäre, nebenbei gesagt, auch fair von Oxfam Zahlen zu präsentieren wieviel Kinder in den Ländern geboren werden, die kaum Mittel haben diese erzeugten Kinder zu ernähren.

dragaoNordestino
Gast

@Jonny W.

Man kann Zahlen so und so darstellen.

So ist es… und leider wurde bei der oxfam auch die Lebensversicherungen und Rentenansprüche der Proles nicht nicht mit eingerechnet.

Irgendwo habe ich dazu gelesen, dass dies das Ergebniss bis zu 25% zu ungunsten der Proles verfälscht.

Vielleicht wissen Sie dazu mehr

Libelle
Gast
Diese Studie gilt weltweit. Bezogen auf die BRD kann man ganz klar feststellen, dass die Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen — und diese werden ja immer mehr — froh sind, wenn sie über die Runden kommen. Die können sich eine Lebensversicherung überhaupt nicht leisten. Und sie gehören im Alter zu den Armutsrentnern, weil sie nicht genug verdienen, um privat vorsorgen zu können. Wie schon geschrieben von diesen Arbeitsverhältnissen gibt es immer mehr. Dadurch können sich die Vorstände höhere Gehälter gönnen und die Aktionäre können höhere Dividenden einfahren. Umverteilung pur. Durch das Lohndumping wird von unten genommen und nach oben verteilt. Dies… Read more »
dragaoNordestino
Gast
@Libelle ……………………………………………………………………………………………………………. „Die können sich eine Lebensversicherung überhaupt nicht leisten.“ ………………………………………………………………………………………………………….. So generell stimmt dies eben nicht Frau @Libelle. Aber überzeuegen Sie sich selbst unter folgendem link: ……………………….. http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2017/06/GDV-Lebensversicherung-in-Zahlen-2017.pdf ……………………………………. Ich denke, man muss schon ein bisschen aufpassen bei der Rechnerei…..und ja die BRD ist ja nicht alleine..zumindest alle Länder des Wertewestens sind da ebenbürtig oder sogar höher wertig dabei… Auch bei den Schwellenländer sieht die Geschichte schon lange nicht mehr so miserabel aus. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin absolut dafür, dass die Umverteilung nach Reich und Superreich gestoppt wird..Ja ich kann mir sogar vorstellen, grosse Erbschaften teilweise… Read more »
Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/dirk-mueller-alias-mr-dax-so-werden-wir-von-den-eliten-gepluendert-a2329233.html

Wem das Lesen zuviel ist, hier auch das Video dazu:

firenzass
Gast

Ihr seid Affen und Schweine ! Gewoehnt euch schon mal dran !!

Irme
Gast

Die Betonung liegt auf „Gewoehnt“. Ja das Akzeptieren von Wahrheiten und Realitäten fällt vielen sehr schwer.

Hans Kolpak
Gast

Alle Wirtschaftsideologien sollen lediglich spezifische Ausbeutungssysteme bemänteln.