Fünf Glücks-Tipps beim Blackjack

Spielkarten / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/karten-spielen-gl%C3%BCcksspiel-spieler-619016/ Spielkarten / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/karten-spielen-gl%C3%BCcksspiel-spieler-619016/
Zwar lässt sich Glück nicht erzwingen. Aber es gibt durchaus Tipps und Strategien, mit denen sich Chancen auf siegreiche Black-Jack-Spiele steigern lassen.

Um eins vorweg zu nehmen: Blackjack ist ein Glücksspiel. Niemand sollte hier die ultimative Formel für absolut sichere Gewinne erwarten. Die gibt es schlichtweg nicht. Was es sehr wohl gibt, sind Tipps und Strategien, mit denen sich Chancen auf siegreiche Black-Jack-Spiele steigern lassen. Und es kann sich durchaus lohnen, sich diese Tipps einmal anzusehen. Fünf grundlegende Tipps für erfolgreicheres Online-Blackjack gibt es hier im Artikel.

1) Machen Sie sich mit den Regeln vertraut

Karten

Karten

Sich mit den Regeln vertraut zu machen, mag banal klingen, weil man die grundlegenden Regeln natürlich bei jedem Kartenspiel beherrschen muss.  Aber wenn man seine Gewinnchancen optimieren möchte, sollte man auch die Sonderregeln kennen und nutzen, die man nicht zwangsläufig kennen MUSS, um Blackjack zu spielen. Gemeint sind Möglichkeiten wie die Verdopplung des Einsatzes nach Erhalt der ersten beiden Karten (Double Down) oder der sogenannte Split. Erhält man zu Beginn zwei gleichwertige Karten (z.B. zwei Siebener), kann man die beiden Karten splitten. Das bedeutet: Jede der beiden Karten erhält jeweils eine eigene weitere Karte und der Spieler ist jetzt mit zwei Händen und Einsätzen am Spiel beteiligt. Profis empfehlen, die Karten zu teilen, wenn man zwei Asse oder zwei Achter besitzt, aber nicht bei zwei 10ern, Buben, Damen oder Königen.

Jede Sonderregel verändert die Gewinnwahrscheinlichkeit und sie klug zu nutzen, kann die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns erhöhen. Aber Achtung: Nicht alle Sonderregeln gelten bei allen Onlinecasinos. Grundsätzlich ist es immer gut, wenn Online-Casinos unterschiedliche Black-Jack-Spiele anbieten, sodass man wählen kann, welche Variante man bevorzugt.

2) Testen Sie Tabellen-Systeme

Bei den Versuchen, den Einfluss des Glücks beim Blackjack zu reduzieren, geht es praktisch immer um irgendeine Berechnung von Wahrscheinlichkeiten. Wer die Welt der Mathematik mag, kann sich wissenschaftliche Arbeiten wie die Bachelorarbeit „Gewinnerwartungen beim Black Jack“ von Kathrin Rohländer an der Ruhr-Universität Bochum anschauen. Hier werden viele der Wahrscheinlichkeiten beim Blackjack berechnet. Es geht aber auch einfacher. Im Internet findet man nützliche Tabellen. Ausgehend von den eigenen beiden Karten und der zu Beginn sichtbaren Karte des Kartendealers, kann man in solchen Tabellen ablesen, ob es aus mathematischer Sicht empfehlenswert ist, eine weitere Karte zu ziehen oder nicht.

3) Kartenzählen? Manchmal vorteilhaft!

Kartenzählen ist eine weitere Methode, um Blackjack nicht alleine dem Spielglück zu überlassen. Leider funktioniert die Sache nur dann gut, wenn die Karten nicht nach jedem Spiel neu gemischt werden. Beim Online-Blackjack wird beispielsweise bei manchen Livespielen auf ein derart häufiges Mischen verzichtet. Gedächtnisgenies können sich dann merken, welche Karten bereits gespielt wurden und für die einzelnen verbleibenden Kartenwerte Wahrscheinlichkeiten ausrechnen, dass eine von ihnen gezogen wird. Ein einfaches Beispiel:  Wenn bereits zwei Asse im Spiel aufgetaucht sind und im gesamten Kartenstapel anfangs X Asse waren, dann sind noch „X minus 2“ Asse im Spiel. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Asse gezogen werden, sinkt in diesem Fall.

Kartenspiel

Kartenspiel

Mit solchen Methoden hat zum Beispiel der Unternehmer Yuchun Lee gearbeitet, der als erfolgreicher Blackjack-Spieler 2010 in der Süddeutschen Zeitung porträtiert wurde. Nun werden die wenigsten Menschen ein überragendes Gedächtnis besitzen, das ihnen Kartenzählen ganz einfach macht. Aber das ist auch gar nicht unbedingt nötig. Man kann nämlich mit einer einfachen Variante des Kartenzählens arbeiten. Sie nennt sich High-Low-System. Alle Karten werden dabei in drei Gruppen eingeteilt: Die Karten 2 bis 6 bilden die „Plus 1“ Gruppe. Die Karten 7 bis 9 gehören zur 0-Gruppe, die 10 bis zum As zur Gruppe „Plus 1“.

Man beginnt mit dem Zählen beim Wert 0 und rechnet bei jeder aufgedeckten Karte 0 der 1 hinzu oder zieht 1 ab, je nachdem, welcher Gruppe die aufgedeckte Karte angehört. Der Sinn dieser Maßnahme? Je mehr Plus-1-Karten ausgeteilt sind, desto mehr wertvolle Minus-1-Karten befinden sich noch im Stapel und desto chancenreicher ist das Spiel häufig für den Spieler.

4) Stopp-Limit setzen

Grundsätzlich ist es gut, sich beim Blackjack ein Stopp-Limit zu setzen, bei dem man aufhört. Man kann für sich beispielsweise entscheiden, dass man bei 30 Prozent Verlust aufhört. Startet man also mit 100 Euro, wäre Schluss, wenn man nur noch 70 Euro besitzt. Gewinnt man anfangs gut und hat dadurch 200 Euro, beziehen sich die 30 Prozent auf die neue Gesamtsumme. In diesem Fall sollte man stoppen, wenn man auf 140 Euro zurückfällt (30% von 200), sodass man sein Glück nicht überstrapaziert und noch einen Gewinn einstreicht.  

5) Achte auf die Tischlimits

Online Blackjack-Spiele haben jeweils unterschiedliche Tischlimits. Die Tischlimits bestimmen, wie viel Geld man mindestens setzen muss und höchstens setzen kann. Als Anfänger sollte man einen Tisch wählen, an dem man auch mit geringem Einsatz spielen kann. Ist man geübter, kann man sich an Tische mit höheren Einsätzen wagen. Aber auch dann gilt: Man sollte stets nur mit Summen spielen, die man im Extremfall auch komplett verlieren könnte, ohne dass das zu existenziellen Problemen führt.

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