So lenkt der Vatikan die EU-Politik

Welche Rolle spielt der Vatikan? / Petersdom; Pixabay: https://pixabay.com/de/petersdom-rom-san-pietro-denkmal-2875093/ Welche Rolle spielt der Vatikan? / Petersdom; Pixabay: https://pixabay.com/de/petersdom-rom-san-pietro-denkmal-2875093/
Offensichtlich sieht das reaktionäre Papsttum im europäischen Gesamtstaat die Möglichkeit, ein „Heiliges Römisches Reich“ in neuer Form wieder aufzurichten.

Eine wesentliche Entwicklungslinie, die zum Beginn und zur weiteren Förderung der europäischen Einheitsstaats-Bewegung geführt hat, zieht sich von Richard Graf Coutenhove-Kalergi, Winston Churchill und dem US-Geheimdienst über das „American Committee for a United Europe“ (ACUE), zur „Europäischen Bewegung“, der „Union Europäischer Föderalisten“ (UEF) und den „Europarat“. Diese weitgehend vom CIA mitfinanzierten hauptsächlichsten Organisationen bilden den Humus, welche die heute bis zur EU entwickelte Brüsseler Organisation in Gang gebracht haben, weiter begleiten, fördern, unterstützen und vorantreiben.

Zentrales Motiv der angloamerikanischen Förderung eines europäischen Staates ist es, eine Entwicklung Deutschlands als unabhängige, selbständige Nation für die Zukunft auszuschließen. Dies ergibt sich schon aus einem Papier des amerikanischen Außenministeriums vom Februar 1949, in dem es hieß, dass die Besatzungsherrschaft nur aufgelöst werden sollte, wenn „ein angemessener Rahmen einer allgemeinen europäischen Union, in die Deutschland absorbiert werden kann“, existiere. Die Initiative für einen solchen Rahmen solle man aber den Europäern selbst überlassen und sie nur von außen unterstützen.[1] Die Initiative ist ja insbesondere von Coutenhove-Kalergi und Jean Monnet ergriffen worden. Aus den Erinnerungen von Hans-Dietrich Genscher geht hervor, dass die Fortführung der europäischen Integration zu einem Bundesstaat zu den Bedingungen der USA für eine Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung 1989 gehörte.

Der Einfluss Roms und Otto von Habsburgs

Eine zweite Linie geht vom „Heiligen Stuhl“ in Rom aus. Die Päpste und die ihr unterstehenden Kirchenoberen haben die von den weltlichen „Eliten“ betriebene Entwicklung zu einem europäischen Bundesstaat von Anfang an unterstützt. Eine der treibendsten katholischen Kräfte war Papst Pius XII. Nach der Gründung der EWG und der EURATOM am 25. März 1957 in Rom, die der 1951 in Paris gegründeten Montanunion zur Seite traten, kritisierte er auf dem Europa-Kongress, dass insbesondere die EWG noch keine eigentliche Gemeinschaft sei, weil ihr eine eigene Autorität fehle, die „wirkliche Gewalt“ besitze und Verantwortung trage. Er gab den politischen Akteuren die Aufgabe mit auf den Weg, „für eine Stärkung der Exekutive in den bestehenden Gemeinschaften zu sorgen und damit die Konstituierung eines einheitlichen politischen Organismus ins Auge zu fassen.“ Eine europäische Außenpolitik schien ihm schon damals möglich und nötig.[2]

Zu den intensiv in diesem Sinne für die Interessen der katholischen Kirche Wirkenden gehörte Otto von Habsburg, der 1912 geborene älteste Sohn von Karl I., des letzten, 1922 mit 35 Jahren im Exil in Portugal gestorbenen Kaisers von Österreich-Ungarn. Kaiser Karl wurde „von seinen Biografen einhellig eine tiefe Religiosität und bedingungslose Treue zur katholischen Kirche bescheinigt. Kritiker sehen in Karl einen ,Befehlsempfänger der Kirche’ (Brigitte Hamann), der als ,politischer Diener der Kirche’ sich sklavisch an die Vorgaben der Kirche gehalten und dadurch die Trennung von Staat und Kirche ignoriert hätte“. Aus Dankbarkeit wurde er am 3. Oktober 2004 „von Papst Johannes Paul II. in die Reihen der Seligen der römisch-katholischen Kirche aufgenommen. … Die Kirche würdigte durch ihre Entscheidung Karls Sicht des Herrscheramtes als „Heiligen Dienst“ und erklärte ihn zum Vorbild für politische Verantwortungsträger.“[3]

Entsprechend tief war auch sein Sohn Otto mit der Katholischen Kirche verbunden. „Seine Mutter erzog ihren Sohn auch nach dem Untergang der Doppelmonarchie und der 1921 in Ungarn beschlossenen Dethronisation der Habsburger zu einem römisch-katholischen Monarchen.“ (Wikipedia) Er war Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli (ein herausragender Ritter) des „Souveränen Malteserordens“, einer katholischen Ordensgemeinschaft, die ein vorbildliches Leben nach den Lehren und Vorschriften der Kirche vorschreibt. Ebenso gehörte er dem „Orden vom Goldenen Vlies“ an, dessen Ziel die Erhaltung des katholischen Glaubens, der Schutz der Kirche und die Wahrung der unbefleckten Ehre des Rittertums ist.

Ab Mitte der 1930er Jahre setzte sich Otto von Habsburg innerhalb der „Paneuropa-Union“ an der Seite des Gründers Richard Graf von Coudenhove-Kalergi für die europäische Einigung, also einen europäischen Bundesstaat ein. Der römisch-katholische Laienorden „Opus Dei“ favorisierte ihn als künftigen Monarchen über ein vereintes katholisches Europa.[4] Von 1957 bis 1973 war er Vizepräsident der Paneuropa-Union, von 1973 bis 2004 als Nachfolger Kalergis Präsident und von 2004 bis 2011 Ehrenpräsident. (Wikipedia) Nachdem er 1978 neben der österreichischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, war er von 1979 bis 1999 für die CSU Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Als Gegner des Nationalsozialismus floh er 1940 in die USA. Er pflegte intensive persönliche Kontakte zu Präsident Franklin Roosevelt und insbesondere Winston Churchill, den er für das Nachkriegs- Konzept einer Donauföderation interessierte. Nach seinen Vorstellungen sollte auf dem Gebiet des früheren Österreich-Ungarns ein neuer monarchischer Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn nach dem Vorbild Belgiens entstehen, der zwei große Bevölkerungsgruppen vereinigte. Auch die Länder Bayern, Baden, Württemberg und Hohenzollern-Sigmaringen sollten als Monarchien wiederhergestellt und in einem so genannten „Süddeutschen Bund“ vereinigt werden. (Wikipedia)

Jòzef Retinger

Einen noch tiefer gehenden Einfluss übte der undurchsichtige Pole Dr. Jòzef Hieronim Retinger (1888-1960) aus. Er absolvierte die katholische (jesuitische?) St. Luke’s Catholic High School in Krakau[5] und schloss, nach Gerhard Wisnewski, das Noviziat des Jesuiten-Ordens in Rom ab, hängte allerdings wegen der „zu großen Hürde des Zölibats“ den Priesterberuf wieder an den Nagel.[6] Den Besuch einer katholischen Schule zu erwähnen, ist in unserem Zusammenhang nicht unwichtig, soll diese ihre Schüler doch im Geiste „katholischer Lehre und Praxis“ erziehen. Und die von den Jesuiten gegründeten Schulen und Universitäten sollen „Gewähr dafür bieten, dass kommende Generationen fest verwurzelt im katholischen Glauben heranwachsen – modern ausgedrückt, sicherten sie sich damit langfristig die kulturelle Hegemonie.“ (Wikipedia) Offensichtlich blieb Retinger auch Kirche und Orden weiterhin treu verbunden.

Während und nach seinem Studium der Literatur in Paris, Studien der Psychologie in München und der Ökonomie an der London School of Economics[7], kam er dank seines Förderers Graf Zamoyski mit zahlreichen führenden Leuten aus Kultur und Politik in Berührung. „Etwa zur selben Zeit beginnt er seine politische Karriere – allerdings gar nicht so konträr zu seinem ersten Wunsch, dem päpstlichen diplomatischen Dienst beizutreten“, schildert W. Chr. Taverne.[8] Im Ersten Weltkrieg gelang es Retinger, „Polen zu verlassen. Er trägt eine Reihe sehr wichtiger Dokumente und Briefe bei sich, unter anderen einen von Erzbischof Bilczewski an seinen Kollegen in Westminster (Kardinal Bourne). Des weiteren bekommt er Instruktionen von Bilczewski, und die Dokumente, die an Retinger übergeben wurden, tragen die Unterschriften von einigen 20 führenden polnischen Persönlichkeiten. Dank dieser Papiere ist Retinger in der Lage zu beweisen, dass er derjenige ist, der das Sagen hat, mit der vollen Handlungsvollmacht überall als ein Art polnischer Botschafter zu agieren.“

Seine Beziehungen zu führenden Persönlichkeiten der Westmächte führen nach W. Chr. Taverne dazu, dass er zur Verhandlungsdelegation des belgischen Prinzen Sixtus von Bourbon-Parma gehört, die Anfang 1917 geheim einen Separatfrieden mit Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn sondieren soll.

„Dies ist ein komplexes Thema, weil der so genannte Habsburg- oder Ledóchowski-Plan damit zu tun hat. Dieser Plan wollte für das Haus von Habsburg einen Staatenbund aus römisch-katholischen Ländern in Zentral- und Osteuropa arrangieren. Obwohl dieser Plan vom General der Jesuiten stammte, Graf Wladimir Ledóchowski (selbst ein Pole), so erwies er sich ebenso, der Traum des späteren Papst Pius XII. zu sein. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, wurde Retinger zu einem der Verhandlungsführer, zusammen mit Prinz Sixtus von Bourbon-Parma und dem General der Jesuiten. Also machte sich Retinger auf, den General in seiner jesuitischen Festung zu besuchen, dem Schloss zu Zizers, nahe Chur. Da Graf Ledóchowski zu dem Freundeskreis von Retingers (früherem) Vormund gehörte, wurde er sehr freundlich empfangen, und darüber hinaus erwies er sich als der geeignetste Verhandlungsführer.“ (s. Anm. 8)

Während des Zweiten Weltkrieges wurde er einer der engsten Berater von General Sikorski, den Ministerpräsidenten der polnischen Exilregierung in England, der ihn den „Cousin des Teufels“ nannte. Nach dem Krieg setzte er sich intensiv für die europäische Integrationsbewegung ein und war 1947 maßgeblich an der Gründung der vom „American Committee for a United Europe“ geförderten „Europäischen Bewegung“ beteiligt, deren erster Generalsekretär er wurde und die 1948 den Haager Europa-Kongress in Den Haag organisierte, an dem unter dem Vorsitz Churchills über 700 Delegierte aus ganz Europa und Beobachter aus den USA und Kanada teilnahmen. Damit gelang die entscheidende Weichenstellung für die Gründung der Europäischen Bewegung. Auch die Gründung des bis heute außerordentlich einflussreichen „Europarates“ geht auf seine Initiative zurück. Schließlich entsprang auch die Gründung der „Bilderberger-Konferenzen“ seinen strategischen Planungen, für die er Prinz Bernhard der Niederlande als Vorsitzenden und Symbolfigur gewann. (Wikipedia)

Das Wirken Jòzef Retingers für eine staatliche Einigung Europas im Sinne des Vatikans, sozusagen für ein „Heiliges Römisches Europa“, war also noch ungleich grundlegender als das Otto von Habsburgs.

Im „Kreißsaal der EU“ in Rom

Die feierliche Unterzeichnungszeremonie der Gründungsverträge von EWG und EURATOM, den Vorläufern der EU, fand am 25. März 1957 im Palazzo die Conservatori auf dem Kapitol in Rom, im sala degli orazi e curiazi statt. Von den für die sechs Gründungsländer Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande unterzeichnenden Staatsmänner waren die meisten (K. Adenauer, Chr. Pineau, A. Segni, J. Luns) katholisch geprägt.

Der Saal ist mit seinen Wandmalereien der Erinnerung an die kriegerischen Ursprünge des Römischen Imperiums gewidmet. Die Statuen zweier Päpste dokumentieren in geistiger Nachfolge des Imperiums den Machtanspruch der römisch-katholischen Kirche über die Seelen der Menschen. Nach der Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion im 4. Jh. hatte die römische Kirche Struktur und juristische Denkweise des zerfallenden römischen Imperiums angenommen, der Bischof von Rom war mit Hilfe der Macht der römischen Kaiser gegen den Widerstand der meisten anderen Bischöfe zum Oberhaupt (Papst) aufgestiegen und hatte von den Kaisern das Amt des Pontifex Maximus, des obersten Priesters, übernommen. Die Auswahl des symbolträchtigen Ortes war sicher kein Zufall, sondern gezieltes Arrangement.

Auch die Unterzeichnung des „Vertrages über eine Verfassung für Europa“, der die EU bereits in einen Quasi-Bundesstaat erheben sollte[9], fand 47 Jahre später, am 29. Oktober 2004, feierlich in diesem Saale statt, den die Süddeutsche Zeitung daher in wohlwollender Flapsigkeit als „Kreißsaal der EU“ bezeichnete. Dabei ist nicht unwesentlich, dass diese Verfassung maßgeblich unter der Leitung des Jesuitenzöglings und früheren französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing entworfen wurde, der wie Otto von Habsburg „Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Malteserordens“ ist.[10]

Die unterzeichnenden Staatsmänner saßen direkt unter der mächtigen, überlebensgroßen Statue des Papstes Innozenz X., der gleichsam seine segnende rechte Hand über sie ausstreckt.

Innozenz X. war Papst von 1644 – 1655. Als 1648 der Dreißigjährige Krieg – für die katholische Kirche praktisch erfolglos – mit dem Westfälischen Frieden beendet wurde, der den Herrschafts- und Einflussbereich der Protestanten festschrieb, wandte sich Innozenz mit aller Schärfe dagegen und verweigerte als einziger die Unterschrift unter den Friedensvertrag. Europa sollte katholisch bleiben und nicht teilweise unter protestantische Herrschaft geraten. Der Papst erklärte in einem Schreiben „Zelo domus Dei“ „kraft Apostolischer Machtvollkommenheit den Artikel des Westfälischen Friedens für nichtig, ungültig, unbillig, ungerecht, verdammt, verworfen, vergeblich, der Kräfte und Erfolge entbehrend für alle Zukunft, niemand sei zu ihrer Einhaltung verpflichtet.“ (Wikipedia)

Die unterzeichnenden Staatsmänner blickten genau gegenüber auf die gleichfalls übermächtige Statue von Papst Urban VIII. (1623 – 1644), des unmittelbaren Vorgängers von Innozenz X. Papst Urbans unerbittlicher Vernichtungswille der deutschen Protestanten kam anlässlich der Verwüstung Magdeburgs am 20. Mai 1631 durch die Truppen der katholischen Liga zum Ausdruck. Es war zu tagelangen Raubzügen, Vergewaltigungen und Gewalttaten gekommen, bei denen mehr als 20.000 Bürger getötet wurden.

In ganz Europa war man über dieses Massaker entsetzt, und es gilt als das größte und schlimmste während des Dreißigjährigen Krieges. Es hieß, die Taten und der Schrecken seien in ihrer Entsetzlichkeit ´nicht in Worte zu fassen und nicht mit Tränen zu beweinen`. Papst Urban VIII. hingegen verfasste am 24. Juni 1631 ein Schreiben, in dem er seine Freude über die „Vernichtung des Ketzernestes“ zum Ausdruck brachte.“ (Wikipedia)

Was drückt sich in dieser Symbolik aus?

Aus der Ich-Kraft und dem Freiheitsimpuls Mitteleuropas erhob sich mit der Reformation die größte Rebellion gegen den religiösen Herrschaftsanspruch des Papsttums. Zwar geht von der verflachten Evangelischen Kirche von heute keine Gefahr mehr für Rom aus, aber man weiß, dass in dem Geistesstreben der Deutschen, wie es in der deutschen Klassik, Romantik und Philosophie des Idealismus besonders zum Ausdruck kam, nach wie vor die größte Gegnerschaft schlummert. Goethe ließ repräsentativ den Faust dieses Streben aussprechen: Dass ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält, / Schau alle Wirkenskraft und Samen, / Und tu nicht mehr in Worten kramen.“ Alle Wirkenskraft ist aber geistig und gründet im Göttlichen, das sonst dem Bereich der Religion angehört. Doch dieses Streben zielt danach, die Grenzen von Religion und Wissenschaft aufzuheben, so dass der Philosoph Schelling formulierte: „Die deutsche Nation strebt mit ihrem ganzen Wesen nach Religion, die mit Erkenntnis verbunden und auf Wissenschaft begründet ist.“

Damit wird der Priester als Vermittler zwischen irdischer und göttlicher Welt überflüssig. Das ist schon in Luthers Tat veranlagt, der die jedermann zugänglichen Evangelien über die Dekrete des Papstes stellte. Daher wird auch Rudolf Steiner, der in Anknüpfung an den deutschen Idealismus in der von ihm entwickelten Anthroposophie einen wissenschaftlichen Weg zur Erkenntnis der geistig-göttlichen Welt, eine Geistes-Wissenschaft begründete, von der katholischen Kirche auf allen Ebenen bekämpft. Im unmittelbaren Verhältnis jedes Menschen zur göttlich-geistigen Welt liegt die größte existenzielle Bedrohung der Kirche. Ein unabhängiges Deutschland mit einem freien Geistesleben muss daher verhindert und in einem europäischen Bundesstaat gebunden oder gar absorbiert werden.

Die 60-Jahr-Zeremonie

Die EU befindet sich gegenwärtig in einer schweren Krise, die einen besonders dramatischen Ausdruck in der Austrittserklärung Großbritanniens gefunden hat. Was lag da näher, als am 25. März 2017, dem 60. Jahrestag der Unterzeichnung der römischen Verträge, zusammenzurücken und im selben Saal in Rom die Gründungsideale erneut zu beschwören. Die Regierungschefs der verbleibenden 27 EU-Staaten unterzeichneten feierlich eine Erklärung, die das Versprechen der EU auf Frieden, Freiheit und Wohlstand erneuern soll. „Heute erneuern wir in Rom unser einzigartiges Bündnis freier Nationen, das vor 60 Jahren von unseren großartigen Vorgängern ins Leben gerufen wurde“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. „Sie hatten den Mut des Kolumbus, unbekannte Gewässer zu besegeln, eine neue Welt zu entdecken.“[11]

Am Abend zuvor war man von Papst Franziskus in Audienz empfangen und eingestimmt worden. Er sparte nicht mit Kritik und Ermahnungen.

Sechzig Jahre später nach Rom zurückzukehren darf nicht bloß eine Reise in die Erinnerungen sein, sondern ist vielmehr das Verlangen, das lebendige Gedächtnis jenes Ereignisses wiederzuentdecken, um dessen Bedeutung in der Gegenwart zu verstehen. … ´Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft`, bekräftigte (damals) der luxemburgische Premierminister Bech, ´wird nur dann leben und erfolgreich sein, wenn sie in ihrem Bestehen dem Geist europäischer Solidarität, der sie geschaffen hat, treu bleibt und wenn der gemeinsame Wille des entstehenden Europas mächtiger ist als die nationalen Willensbestrebungen.` Dieser Geist ist angesichts der zentrifugalen Kräfte wie auch der Versuchung, die Gründungsideale der Union auf produktive, wirtschaftliche und finanzielle Erfordernisse zu reduzieren, heute höchst notwendig. …
Europa findet wieder Hoffnung in der Solidarität, die auch das wirksamste Heilmittel gegen die modernen Formen des Populismus ist. Die Solidarität bringt das Bewusstsein mit sich, Teil eines einzigen Körpers zu sein, und schließt gleichzeitig die Fähigkeit eines jeden Gliedes mit ein, mit dem anderen und dem Ganzen zu ´sympathisieren`. … Die Formen von Populismus hingegen sind eben Blüten des Egoismus, der in einen engen und erdrückenden Kreis einschließt und nicht zulässt, die Enge der eigenen Gedanken zu überwinden und darüber hinaus zu sehen. Man muss wieder beginnen, europäisch zu denken, um die gegensätzliche Gefahr einer grauen Uniformität oder des Triumphs der Partikularismen abzuwehren. …
Meinerseits kann ich nur versichern, dass der Heilige Stuhl und die Kirche ganz Europa nahe ist. An seinem Aufbau hat die Kirche stets mitgewirkt und wird immer mitwirken. Dazu bittet sie für Europa um den Segen des Herrn, damit er es beschütze und ihm Frieden und Fortschritt schenke.“[12]

Mit dem positiven Begriff „Europa“ ist natürlich das Konstrukt der Europäischen Union gemeint, womit suggeriert wird, beide als identisch aufzufassen. Aus den Worten des Papstes wird der Wille zu einem europäischen Gesamtstaat, einem einzigen Körper, deutlich, in dem sich die Einzelstaaten mit ihren nationalen Willensbestrebungen einfügen und unterordnen sollen. Denn diese zentrifugalen Kräfte seien heute verführerischer Populismus, der nichts anderes als beschränkter nationaler Egoismus bedeute, dem der notwendige Weitblick fehle.

Die hierarchische Ordnung

Die römisch-katholische Kirche hat eine streng gegliederte Priesterhierarchie, die sich über den Gläubigen auftürmt und deren Verhältnis zur göttlichen Welt regelt und bestimmt. In ihrem Anspruch auch auf weltliche Herrschaft greift sie im Grunde auf die Form altorientalischer und altägyptischer Theokratien zurück, in denen der gottgleich verehrte oberste Priester zugleich oberster weltlicher Herrscher, absoluter Monarch war. Eine Karikatur dieses Strebens ist im Vatikanstaat erhalten geblieben, „einer absoluten Wahlmonarchie, deren Monarch der Papst ist.“ (Wikipedia)

In der geschichtlichen Folge waren aber die Theokratien in den religiösen Teil der Kirchen und den weltlichen Teil der Monarchien auseinandergebrochen, wobei beide die unmittelbare Einsetzung und Legitimation durch die göttliche Welt geltend machten. Mit der Konkurrenz der Könige und Kaiser „von Gottes Gnaden“ musste sich die römische Kirche auseinandersetzen. Das ganze Mittelalter ist von diesem Kampf gekennzeichnet, in dem das Papsttum stets die oberste göttliche Legitimation behauptete und von Karl dem Großen an auch zumeist die Einsetzung und Krönung der weltlichen Herrscher des „Heiligen Römischen Reiches“ als erneuertes römisches Reich durchgeführt hat. Schon an der Wahl waren die „Fürstbischöfe“ der Kirche, die zugleich weltliche Landesherren waren, als Angehörige des Standes der Kurfürsten beteiligt. Die römische Kirche durchsetzte das weltliche Reich und übte auf Adel und Volk einen allgegenwärtigen Einfluss aus.

Reformation und Ende des „Heiligen Römischen Reiches“ waren ein schwerer Schlag für die Macht der römischen Kirche. Offensichtlich sieht das reaktionäre Papsttum in einem europäischen Gesamtstaat die Möglichkeit, ein „Heiliges Römisches Reich“ in neuer Form wieder aufzurichten, das natürlich unter den modernen Gegebenheiten einer demokratischen Fassade bedarf. Dahinter handelt es sich aber um ein hierarchisches System von Institutionen, die von einem neuen „politischen Adel“ beherrscht werden, der von Mitgliedern oder Sympathisanten der Kirche durchsetzt sind und die Impulse der Kirchen bewusst oder unbewusst realisieren. Den Bürgern ist eine gesellschaftlich wirksame Mit- und Selbstbestimmung in der EU genauso verwehrt wie den Gläubigen die religiöse Selbstbestimmung in der römischen Kirche.

Es handelt sich um die wüsteste Reaktion gegen die vom wahren Christentum impulsierte Entwicklung der Menschheit zu Freiheit und Selbstbestimmung. Die angeblich christliche römische Kirche arbeitet der zentralen Verheißung und dem damit verbundenen Auftrag Christi entgegen:

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“[13]

 

Nachbemerkung:

Es passt in den Zusammenhang des Themas, dass der neue französische Präsident Emmanuel Macron, der zwei Tage nach der deutschen Bundestagswahl weitere Kompetenzübertragungen auf die EU durch einen eigenen Eurozonen-Haushalt mit Ministerium, einen EU-Verteidigungs-Etat und eine europäische Asylbehörde forderte, ebenfalls Jesuitenschüler ist. „Aus einer nichtreligiösen Familie stammend, ließ sich Macron als 12-Jähriger bei Eintritt in die Jesuitenschule La Providence (in Amiens) auf eigenen Wunsch katholisch taufen.“ (Wikipedia). Er besuchte diese Schule bis zum 17. Lebensjahr.

 

Anmerkungen

[1] Zitiert nach Andreas Bracher: Europa im amerikanischen Weltsystem, Basel 2001, S. 86

[2] Zitiert und referiert nach: Heinz Hürten: Papst Pius XII. und die Einigung Europas, in: Heinz Duchhardt u.a. (Hrsg): Die europäische Integration und die Kirchen, Teil 1, 2010, S. 31

[3] http://www.habsburger.net/de/kapitel/die-seligsprechung-kaiser-karls-i

[4] https://caroimchaos.wordpress.com/tag/josef-retinger/

[5] https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=pl&u=http://orwellsky.blogspot.com/2012/06/polski-tworca-grupy-bilderberg-jozef.html&prev=search

[6] Referiert nach: http://vatikanische-nwo.blogspot.de/search/label/J%C3%B3zef Retinger

[7] wie Anm. 6

[8] zitiert nach Anm. 7

[9] Diese „Verfassung“ ist dann zwar durch die Volksabstimmungen in Frankreich und Holland gescheitert, mit dem „Lissabon-Vertrag“ aber, der angeblich in den beiden Ländern keiner Volksabstimmung bedurfte, inhaltlich zu 90 % doch eingeführt worden.

[10] Vergl. Wikipedia

[11] https://www.merkur.de/politik/eu-jubilaeumsgipfel-zur-feier-roemischen-vertraege-vor-60-jahren-begonnen-zr-8010721.html

[12] https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/01/05/luthers-rebellion-und-die-protestanten-heute/

[13] Johannes-Evangelium Kap. 8, Vers 32

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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hubi stendahl
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hubi stendahl

„Die angeblich christliche römische Kirche arbeitet der zentralen Verheißung und dem damit verbundenen Auftrag Christi entgegen: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ „Mk 4,11: Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, so dass sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören, und doch nicht verstehen,……………..“ Ich stelle die Behauptung auf, dass nicht einmal ein Prozent die Gleichnisse aus den teilweise verfälschten und erfundenen Evangelien, Petrus- und Paulusbriefen, verstanden hat. In Zeiten… Read more »

Bullterrier
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Bullterrier

@hubi „Ich stelle die Behauptung auf“, so formulieren Sie in ihrem Kommentar in vertrautem Welterklärer-Duktus, „dass nicht einmal ein Prozent die Gleichnisse aus den teilweise verfälschten und erfundenen Evangelien, Petrus- und Paulusbriefen verstanden hat.“ Eigentlich nur wieder ein typischer Stendahl-Satz, der in seiner lächerlichen Überheblichkeit beispielhaft die Herrenreiter-Mentalität seines Verfassers veranschaulicht. Im Grunde würde es ja ausreichen, sich von dieser blasierten Prediger-Karikatur abzuwenden und diesem Geschwafel keine weitere Bedeutung zuzubilligen. Doch zugleich ist dieser Satz ein Beispiel dafür, auf welch verqueren Denke ein Großteil der geolitico-Ideologie (die ja maßgeblich aus den Predigten dieses schnarrenden Gernegroß erwachsen ist) tatsächlich basiert. Während… Read more »

fofo
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fofo

„dass nicht einmal ein Prozent die Gleichnisse aus den teilweise verfälschten und erfundenen Evangelien, Petrus- und Paulusbriefen verstanden hat.“

Ja @bullterrier. Solche Formulierungen muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen, hochtrabendes, aber komplett sinnfreies, Geschwafel um den Poebel an der Nase herum zu fuehren. Soll natuerlich keiner merken, deshalb gleich der Aufruf von den Koffertraegern den „Systemling“ zu sperren.

Greenhoop
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Greenhoop

Soll natuerlich keiner merken, deshalb gleich der Aufruf von den Koffertraegern den „Systemling“ zu sperren.

…sprach der Kofferträger des Systemlings und der Rubel rollte…

Bullterrier
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Bullterrier

Danke,
@fofo,
für den sittlichen Beistand!
Es ist in der Tat extrem befremdlich, dass auf einer Seite, auf der andauernd „Manipulation“ und „Gehirnwäsche“ gewittert wird (insbesondere natürlich durch h_s!), offenbar keiner die Art der Massenhypnose erkennt, die ein gewisser h_s hier betreibt!

Ernstgemeinte Frage:
Warum lasst ihr das mit euch machen?

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Das haben sie sich wirklich verdient, die Systemlinge. Im Übrigen bitte vielmals um Entschuldigung Richtung Herrn Ludwig und seinem erneut tollen Artikel, aber ich konnte einfach nicht umhin… Der eindimensionale Mensch: Invasion linker Zombies Als Herbert Marcuse 1964 sein Buch „Der eindimensionale Mensch“ [One Dimensional Man] veröffentlicht hat, war das Buch zunächst ein eindrückliches Zeugnis von Marcuses Fehlrezeption dessen, was er als Positivismus erkannt zu haben glaubte. Davon ausgehend bestand Marcuses Hauptanliegen darin, die Beschreibung oder Analyse empirischer Fakten mit der Bewertung der Fakten oder Analyse der Fakten zu verbinden. Viele, Wissenschaftler vor allem, so Marcuse, würden sich auf die… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Bullterrier Sind Sie nicht der beste Beweis für meine „Behauptung“? „Mt 7,17-20: Jeder gute Baum hat gute Früchte, ein fauler Baum trägt aber schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie (die falschen Propheten) an ihren Früchten erkennen.“ Haben wir hier nicht schon genug der faulen Früchte zwangs-genießen müssen? Ist der Hass derart chronisch, dass selbst virtuelle Kontakte zur Kompensation hergenommen werden müssen? Wissen Sie nicht, dass der Hass seinen Ursprung in… Read more »

fofo
Gast
fofo

@bullterrier

Wenn man den Satz in aller Konsequenz betrachtet wird einiges klar : also die genannten Evangelien sind verfaelscht und erfunden. Jetzt lassen wir mal die logische Unmoeglichkeit beiseite, dass man aus etwas verfaelschtem und erfundenen irgend etwas relevantes ableiten kann. Wenn jetzt aber weniger als 1 Prozent (oder sogar nur h_s) diese Schriften richtig interpretieren kann, so muss er die Originale kennen, in aller Konsequenz : er hat sie selbst diktiert.

Dies bestaetigt einen Verdacht den ich schon laenger hege. Wir haben es auf GEOlitico mit einer Runde von 3-4 Auserwaehlten, oder mehr, zu tun.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@hubi_stendahl „Sind Sie nicht der beste Beweis für meine ‚Behauptung‘?“, fragen Sie am Anfang ihres posts gewollt schalkhaft und verschmockt listig in meine Richtung. Welche Behauptung? Was wollen Sie zum Ausdruck bringen? Wenn Sie glauben, etwas meinen zu müssen, dann tun Sie es klar und verständlich…oder lassen Sie es bleiben! Ja, die guten und die schlechten Früchte… Das ist als „Argumentation“ genauso blass wie das Konstrukt ‚Schlafschafe‘ vs. ‚Dissidenten‘ oder ‚Lügenpresse‘ vs. ‚Alternative Medien‘ oder ‚links-grün versifft‘ vs. ‚Aufgeklärte‘ oderoderoder. Alles schlicht in schwarz-weiß gehalten, Plus und Minus, Yin und Yang – wie Sie wollen, suchen Sie sich eins aus!… Read more »

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Sie könnten richtig liegen,
@fofo…
– so wird ein Schuh draus!
* geolitico – das Magazin für Erleuchtete, Auserwählte und Hubbard-Junkies *

Ohne Frage: die Geschichte der Geschichte muss neu geschich… – äh, geschrieben werden!

Johnny
Gast
Johnny

Von eibnem Hundekenner hab ich mir sagen lassen, daß Bullterrier nicht so sind, wie man meint, daß sie wären. Oder so sind, wie sie halt aussehen (abstoßend). Und während ich mir als Hundefreund diese Belehrung gern anhörte, lag das Tierchen auch ganz ruhig und brav vor mir. Der Hundekenner würde sicher sagen, daß Sie mit Ihren Nickname die Hunderasse der Bullterrier verleumden und in Mißkredit bringen. Und dann noch Ihre Selbstentlarvung: Ja, die guten und die schlechten Früchte… Das ist als „Argumentation“ genauso blass wie das Konstrukt…. Man muß bestimmte Standards erfüllen, um Gut und Böse zu erkennen, so wie… Read more »

Johnny
Gast
Johnny

Greenhoop
Super, ein echter Science Files. Mit Vergnügen gelesen und weitergeleitet zur Nachhilfe in der eigenen Familie.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

@GEOLITICO

Es wird wieder einmal Zeit einen Systemling der AAS Truppe zu entfernen. Ausser der üblichen Anfeindungen, keinen Beitrag zu den Themen und somit entbehrlich.

Vielen Dank und schönen Tag !

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@greenhoop
Wenngleich ihr post nicht wirklich etwas mit mir zu tun hat…, so bin ich doch sehr unangenehm von ihrem Ruf nach der Autorität berührt!
Und außerdem: der Begriff „Systemling“ hat in etwa so viel Bedeutungsgehalt wie die Zuschreibung „Spießer“. Was soll das sein?? Für den Stammtisch mögen solche Begrifflichkeiten dienlich sein, für halbwegs seriöse Debatten sicher nicht!

Außerdem: Wer wofür „entbehrlich“ ist und folglich „entsorgt“ werden muss… – darüber entscheiden nicht Sie!

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Für den Stammtisch mögen solche Begrifflichkeiten dienlich sein, für halbwegs seriöse Debatten sicher nicht!

Die einzige Sprache die Sie verstehen. Im Übrigen sind Sie schon seit Ihren ersten Ausdünstungen nicht mehr existent und haben sich somit vollkommen freiwillig selbst entsorgt.

Anicea
Gast
Anicea

@ Pfiffi

Als ich Sie vor gut einem Jahr erstmals so nannte, waren Sie richtig sauer und verlangten, daß zu unterlassen.
Und nu?
Der Begriff, der auf Sie – Ihrer Schreibe nach – paßt wie der Arxxx auf den Eimer, hat plötzlich keinen *Bedeutungsgehalt* mehr?

Doch, doch, hat er und das Schöne daran: SIE wissen es!

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Wie bereits an anderer Stelle skizziert,
@Anicea:
ruhen Sie sich aus, gönnen Sie sich ein wenig Ruhe, vielleicht noch die ein oder andere Mütze Schlaf…
und DANN ein neuer Schreibversuch!
Vielleicht bekommt ihr Raunen und Ahnen und Drängen und Dräuen dann die erforderliche Klarheit.
Gute Besserung!

waltomax
Gast
waltomax

„Was drückt sich in dieser Symbolik aus..?“ ff

Dieser Abschnitt hat mich begeistert, denn selten trifft der Wahrheit Hammer den Nagel so punktgenau auf den Kopf.

Es ist die vornehmste Aufgabe der Deutschen, eine „angewandte“ Transzendental – Philosophie zu entwickeln und diese auch praktisch umzusetzen.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Interessant,
@waltomax…
– jedenfalls dann, wenn Sie jetzt noch erläutern könnten, was „angewandte Transzendentalphilosophie“ ihrer Einschätzung nach genau ist und weshalb es ausgerechnet „vornehmste Aufgabe der Deutschen“ sei, eine solche zu entwickeln.
DANKE.

waltomax
Gast
waltomax

@Bullterrier

Aber gerne! Ist doch alles längst öffentlich.

Siehe:

https://transclassica.jimdo.com/

Erst Vorträge hören, dann vielleicht pdf lesen.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Sorry,
@waltomax,
aber das von Ihnen genannte PDF bietet genauso wenig eine Antwort auf meine Frage wie Sie Seite transclassica insgesamt.
Versuchen Sie es doch mal mit eigenen Worten…

Brynden Rivers
Gast

Siehe auch auch den Weblog mit den Artikeln und Nachrichten des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger als Querdenker und Zeitkritiker usw.

philosophia-perennis.com/

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Die Seite ist mir bekannt…in der Tat ein interessanter „Querdenker“. Hat aber mit Pferd und Wagen nichts zu tun.

Anicea
Gast
Anicea

Eine Schande, den Artikel von H.Ludwig zu verhunzen, aber: @ fofo „Wenn man den Satz in aller Konsequenz betrachtet wird einiges klar : also die genannten Evangelien sind verfaelscht und erfunden.“ NEIN, ausdrücklich Nein! Die Evangelien sind Wort für Wort echt, wie Qualitäts-Edelfeder Richard Gutjahr mühsam, aber glasklar herausgearbeitet hat. Ihrem Zweifel, daß man aus Gefälschtem/Erfundenem nichts relevantes ableiten könne, möchte ich mich ausdrücklich anschließen. Dennoch sehen wir dergleichen auch im Jetzt und Hier. Beispiele? Der „Völkermord“ an den Hereros, aus dem sich richtig Kohle *ableiten* läßt, die Opferzahl in Dresden Febr. 45, die in 10 Jahren sicher bei 25… Read more »

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Schlechter Beitrag,
@Anicea…
– ohne Inhalt, ohne Relevanz, ohne Richtung!
Liest sich, als hätte Sie jemand aus dem Schlaf geprügelt und Sie sodann unter Zeitdruck gezwungen etwas zu posten…

Anicea
Gast
Anicea

Ach @ Pfiffi

„– ohne Inhalt, ohne Relevanz, ohne Richtung!“

Das haben Sie aber schön gesagt… Genauso wirken Ihre Beiträge auch.

„Liest sich, als hätte Sie jemand aus dem Schlaf geprügelt usw.“

Ihres dagegen liest sich, als hätten Sie permanent Verstopfung. Oben und unten.

Übrigens, ich tippe hier nicht, um Ihnen eine Freude zu machen, sondern weil eine Pöbelei eine andere verdient.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@Anicea Meine posts haben durchaus Inhalt, Relevanz und Richtung…und manchmal sind sie auch von einer pöbelhaften Note umschmeichelt – aber durchaus warm, orientalisch und verlockend, etwa so wie ein leichtes Moschus-Bergamotte-Aroma, wenn Sie verstehen was ich meine? Aber nur so – also mit dieser gewissen pöbelhaften Note – ist ja z.B. jemandem wie h_s überhaupt beizukommen. Aber SIE haben ja offenbar gar keine Probleme damit, dass er (und andere) regelmäßig 90 bis 99% der Bevölkerung zu Vollidioten erklärt. Sie selbst entblöden sich ja nicht einmal, DIESE PÖBELEI, die tatsächlich weit mehr ist als das, zu bekräftigen und zu penetrieren (siehe… Read more »

fofo
Gast
fofo

@Anicea

Das mit dem Gefaelschtem/Erfundenen ist ein Zitat aus dem Kommentar Ihres Vordenkers. Ich persoenlich weiss nicht ob die Evangelien gefaelscht oder erfunden sind, um nicht zu sagen es ist mir shitegal.

Anicea
Gast
Anicea

@ fofo

Mir war nicht entgangen, worauf Sie sich beziehen.
Nur, er ist nicht mein oder sonst jemandes Vordenker.
Die heftigen Anfeindungen und Differenzen zu seinem Artikel vor der Wahl mögen da Beleg sein. Sie selbst fassten es mit Pfui! zusammen.

Ist Systemling *Pfiffi-ich habe Gedächtnisschwund* Ihr Vordenker?
Scheint so, denn da wo er ist, tauchen Sie wie auf Bestellung auch auf. 😉

Eberhard
Gast
Eberhard

@fiffi
ich lese nun hier schon eine Weile – tut mir nicht leid, wenn ich sage: selten so einen selbstverliebten, immer richtig liegenden, die Wahrheit für sich gepachtet habenden und an Überheblichkeit überlaufenden Antidiskutanten erlebt zu habenden – scheren Sie sich zuzrück zu Ihrer Antifa-Truppe.

fofo
Gast
fofo

@Eberhardt

„Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit und dorthin, wo eine rauhe, starke Luft weht. Nicht ist es dein Los, Fliegenwedel zu sein.“ So sprach Zarathustra.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@Eberhard Ihre Hochachtung meinem diskursiv-diabolischen Wirken gegenüber einmal außer Acht lassend… es gibt keine „Antifa-Truppe“, zu der ich zurück könnte, weil ich schlicht keine Verbindungen zu dieser „Bewegung“ pflege! Ich habe in diesem Forum bereits mehrfach auf diesen Sachverhalt hingewiesen, aber so wie der gemeine geolitico-Forist auch sonst gerne störrisch gegen die Wirklichkeit anrennt (der Klimawandel wäre da ein ‚Paradebeispiel‘), so gibt es wohl auch bezüglich der Antifa-Nummer keine Einsicht und kein Verstehen. Was wiederum so erstaunlich nicht ist, wenn man sich vergegenwärtigt, das fast alle Debatten auf geolitico auf Vereinfachungen, Schubladen-Denken und ideologischer Klippschul-Rhetorik gründen. Beispiele gefällig? Es fängt… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Bullterrier Zitat. „…..die hier Tag für Tag für Tag für Tag für Tag die Normalität darstellt, benehme ich mich wie ein frisch examinierter Benimmlehrer!“ Sie sind ein widerlicher kleiner Selbsthasser, der seine Angst auf andere zu projizieren versucht und damit für dauernde Unruhe sorgt, um sie selbst loszuwerden. Das werden Sie so nicht schaffen. Ihre Impertinenz ist der Ausdruck Ihrer Dummheit, die sich durch Ihre Sympathie für Zerstörer und Spalter manifestiert. Alles wird wahr werden und auch Sie werden die Wahrheit erfahren. So wie aktuell Ihre Freunde im Geiste gerade entkleidet und der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen wird. Sie haben… Read more »

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@hubi stendahl
Ich habe mit der Antifa so viel zu tun wie Sie mit differenziertem Denken – nichts!
Von daher ist auch das „ihre Freunde im Geiste“-Geseier völlig gegenstandslos.
Dass Herr Lachmann ihren Artikel damals nicht veröffentlicht hat, könnte viele Gründe haben. Ich nehme mal, zu Lachmann’s Gunsten an, dass der Text – wie so oft bei Ihnen – von minderer journalistischer Qualität war. Vor dem Hintergrund, dass es ansonsten regelmäßig niveaulose Artikel auf diese Seite schaffen, muss ihr Enthüllungsstück wirklich mies gewesen sein.

Eberhard
Gast
Eberhard

@fiffi
Die wortreiche Erwiderung können Sie sich schenken – wie alles was Sie absondern. Ihren Brüdern und Schwestern im Geiste und gefährlicherweise im Physischen habe ich schon persönlich gegenüber gestanden. Muß ich mir hier nicht auch noch antun – kann ich leider nicht ändern – Schmeißfliegen lassen sich halt nicht so einfach wegwedeln. Kultivierter wäre die Diskussion ohne Sie.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Wie gesagt,
@Eber,
es gibt keine „Brüder und Schwestern im Geiste“, allenfalls Impulsgeber und ‚Befruchter‘, die gleichermaßen solipsistisch denken und wirken.
Das betreute Denken und vereinsmäßige Agitieren ist hingegen – und zumindest so ergibt ihr post einen Sinn – immer ein Wesensmerkmal halbrechter Gesinnung, und erfreut sich auch deshalb aug geolitico großer Beliebtheit!

waltomax
Gast
waltomax

@Bullterrier

Die genannten Quellen zu studieren, erfordert seine Zeit.
Da kann ich Ihnen leider nicht helfen, denn Charakter und Anwendung der Transzendental-Philosophie werden ziemlich genau erklärt.

Alternativ kann man nur Fragen beantworten, die Sie im Kontext präzise formulieren.

Wenn Sie heute Physik oder Chemie studieren, wird Ihnen der Prof. auch nicht mal eben die Essenz des jeweiligen Faches herüberreichen.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@waltomax
Ich habe zwar nicht Physik oder Chemie studiert…aber immerhin doch u.a. Philosophie. Auch daher rührt mein Interesse an dem von Ihnen aufgeworfenen Begriff und seiner Bedeutung im gegebenen Kontext.

Bullterrier
Gast
Bullterrier

Gute Nacht, geolitico!

Ranma
Gast
Ranma

Wie schön, dem ‚Flame War‘ in den Kommentaren kann ich wenigstens leicht folgen, während ich bei dem Artikel selbst fast eingeschlafen wäre. Nur während der ersten beiden Absätze war das noch kein Problem. Zum Glück enthalten die bereits alles Wesentliche und erklären, warum die EU unser unausweichliches Schicksal ist. Wahrscheinlich weil man dem nichts entgegenhalten kann, beschäftigen sich die Kommentar mit etwas völlig anderem.

Wenn alle berücksichtigt hätten, daß hubi Stendahl eine sehr eigensinnige Version der Geschichte Jesu Christi verwendet, nämlich das Thomas-Evangelium, dann wären seine scheinbaren Widersprüche verschwunden.
乱馬

fofo
Gast
fofo

„Wahrscheinlich weil man dem nichts entgegenhalten kann“ Stimmt auch insofern als der Neuigkeitswert des ersten Teils gering ist, der Vatikan seit jeher bekanntlich auch weltliche Machtpolitik betrieben hat. Was einen Kommentar verdient ist der zweite Teil, bei dem die Klientel in quasi orgiastische Zustimmungschreie ausbricht, eine Art religioese Verzueckung, Freud moege mir verzeihen. Hier versucht naemlich der Autor in bekannter Propagandamanier obige banale Tatsache umzuinterpretieren, und zwar im Sinne des angeblichen Ziels, den deutschen Idealismus, das deutsche Wesen, die deutsche Kultur, die deutsche Identitaet, entgueltig von der Weltbuehne zu verbannen. Was der Autor perfiderweise verschweigt ist, dass der Vatikan im… Read more »

Anicea
Gast
Anicea

@ fofo

Wenn mal so richtig in Ihrem Sinne ausgemistet wurde, was bleibt dann?

Sie, der Drachen und Pfiffi. Und dann? Welche Diskussion wollt ihr denn dann führen?
Erzählt ihr euch dann von den bösen Natzieeehs, die es so gar nicht gibt – und hier dann schon mal erst recht nicht mehr?
Erzählt ihr euch dann wie klasse die Welt ohne Deutsche ist?
Und keiner da, der euch widerspricht…!?
Wie öde. Das haltet ihr keine Woche durch, dann müßtet ihr euch ein anderes Forum suchen.
Der Unterschied zu uns BÖSEN ist dann konkret welcher?

fofo
Gast
fofo

Das mit dem „ausmisten“ ist natuerlich rein allegorisch zu verstehen und wird nicht geschehen. Einerseits schade, andererseits erspart es die Kosten der Wiedereingliederung der langjaehrigen Insassen ins reale Leben.

Karl Bernhard Möllmann
Gast

. . . ZITAT @ Ranma: . „Wahrscheinlich weil man dem nichts entgegenhalten kann, beschäftigen sich die Kommentar mit etwas völlig anderem.“ . „Einschlafen“ beim LESEN rührt sehr oft von einem „missverstandenen Wort“ – worauf als Folge ein kompletter Gedanke VERWIRRT erscheint – und die Logik flöten geht . . . . DAS ist bei DIESEM Thema – des bereits mit der ERMORDUNG von JESUS von NAZARETH begonnenen KRIEGES der POLITISCHEN Macht GEGEN die GÖTTLICHEN Weisheiten – ja eigentlich auch KEIN Wunder . . . . Auch unsere Bulldogge schafft es derzeit noch immer brillant vom Thema abzulenken – und… Read more »

Bullterrier
Gast
Bullterrier

@fofo
Ich kann mich Ihren Überlegungen zum Artikel und ihrer Skizzierung der Reaktionen darauf bei den (meisten) Foristen nur anschließen.
Und ja: es wird Zeit, hier einmal gründlich auszumisten!
Und das heißt ja auch: es wäre schon viel gewonnen, wenn die selbstverordnete geolitico-Leitlinie ernst genommen würde:
^ Das Magazin für politische Kultur – kritsch.analytisch.unabhängig. ^
Das wäre immerhin ein Anfang!

Karl Bernhard Möllmann
Gast

. . . ZITAT @ GEOLITICO: . „GEOLITICO – Das Magazin für politische Kultur – Kritisch.Analytisch.Unabhängig.“ . Genau DARUM ist GEOLITICO auch KEIN Forum für wild um sich beißende, aggressive Kampf-Hunde im fremden & VERDECKTEN Terror-Auftrag – die mit frei erfundenen, wüsten VERALLGEMEINERUNGEN panikartig um sich schlagen & grundsätzlich OHNE die geringsten BEWEISE „arbeiten“ – sondern nur mit kruden BEHAUPTUNGEN um sich werfen, die weder zum jeweiligen Thema passen, noch jemals durch echte FAKTEN belegt werden! . Ganz im Stile der politischen PROPAGANDA der früheren deutschen national SOZIALISTEN und der erst kürzlich als „LÜGEN-Presse“ von Dr. Udo Ulfkotte – nach… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast

. . . ZITAT @ Herbert Ludwig: . „Den Bürgern ist eine gesellschaftlich wirksame Mit- und Selbstbestimmung in der EU genauso verwehrt wie den Gläubigen die religiöse Selbstbestimmung in der römischen Kirche.“ . Wieder ein genialer Artikel von Herbert Ludwig zu URSACHE & WIRKUNG – diesmal die weitgehend unbekannten, weil im GEHEIMEN stattfindenden Umtriebe des Vatikans erleuchtend – der nicht müde wird, sich mit KRIEGEN, INTRIGEN & GEHEIMER Diplomatie, neben der religiösen Dominanz auch die weltliche, also die politische Macht in Europa unter die schmutzigen Nägel zu reißen! . WER echten FRIEDEN will – der muß sich als erstes von… Read more »

observer_1
Gast
observer_1

Bedauerlicherweise hat die politische Entwicklung seit 1989 nicht wie ursprünglich geplant, zu einer Integration Europas zu einer föderalen Republik vergleichbar mit jener der Vereinigten Staaten, sondern zu einem Einheitsstaat, in Ansätzen eventuell vergleichbar mit der ehemaligen DDR, geführt. Eine entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung spielte ganz unzweifelhaft Deutschland, und die nach 1989 vollzogene deutsche Wiedervereinigung. Die von Brigitte Hamann vertretenen Ansicht, die Habsburger hätten sich als reine Befehlsempfänger der Kirche, bzw. als ,politische Diener der Kirche’ sich sklavisch an die Vorgaben der Kirche gehalten und dadurch die Trennung von Staat und Kirche ignoriert, ist allerdings nicht haltbar. Schon der am… Read more »

heiner-Philip
Gast
heiner-Philip

@bullterrier; Sie dilettieren hier in einer Art und Weise sowie allerunterster Schublade herum, dass es nur offenkundig ist, dass sie weder Bildung, noch Kommers oder Anstand oder Kritikfähigkeit besitzen- mit Verlaub Herr Bullterrier, Ihre dummen Auswürfe sind nichts als BULLLSHIT in getarnter Bullterrier Form.

trackback

[…] Rahmen solle man aber den Europäern selbst überlassen und sie nur von außen unterstützen.[1] Die Initiative ist ja insbesondere von Coutenhove-Kalergi und Jean Monnet ergriffen […]

Johnny
Gast
Johnny

(Vielen Dank, Herr Ludwig, Sie haben einige Lücken in meinen Recherchen ausgefüllt. Hier eine Ergänzung zum Artikel, mit ein paar Anmerkungen: Die Ritter von Malta (Malteserritter) sind die Milizarmee des Papstes und sind auf vollständigen Gehorsam vereidigt, und zwar durch einen Blutschwur, der sehr ernst genommen wird – bis zum Tod. Der Papst als das Haupt des Vatikans ist auch das Haupt einer auswärtigen nationalen Macht. [Um das verständlicher zu machen: Dieser Orden repräsentiert eine eigene Nation (‚foreign national power‘) mit eigenen Pässen!! Erstaunlich, nicht wahr, was man doch alles als eine Nation bezeichnen kann, wenn man die Macht dazu… Read more »

Johnny
Gast
Johnny

Eine Fixierung auf die Diktatur in Argentinien und die Verwicklung des gegenwärtigen Papstes & anderer darin verstrickten Personen sowie die wieder aktuellen Anklagen wegen Kindesmißbrauchs bzw. Pädophilie in der kath. Kirche verstellen den Blick auf den großen Plan & die künftigen Global Players, die ein viel besseres Konzept zur Globalisierung haben, wie Papst „Benedikt XVI“ es schon 2009 angedeutet hat. Hier ein vielsagender Hinweis für des Englischen Kundige: https://www.globalpolicy.or… Ergänzend in aller Kürze: Man weiß, daß der Vatikan sich als religiöses Zentrum aller Religionen der Welt versteht; man weiß, daß RAT-zingers Vorgänger rastlos unterwegs war, um persönliche Kontakte mit allen… Read more »

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Herr Papst, wo ist das „Vaterland“ geblieben, für das die Kirche noch vor 70 Jahren so innig beten und kämpfen ließ? Jetzt ist dafür (u.a.) die „Solidarität“ angetreten. Es ergeht ihr genau so, wie dem Vaterland: missbraucht, überdehnt, besudelt, dann verhöhnter Abfall. Bevor Sie 2013 zum Papst gewählt wurden, saßen Sie Schulter an Schulter mit anderen Kardinälen. Nach der relativ demokratischen Wahl öffnete sich da der Himmel und sprach da eine Stimme: „Dies ist mein geliebter Stellvertreter auf ihn müsst ihr hören“? Auf was gründet sich Ihr Machtanspruch? Welche Weihe empfingen Sie durch diese so menschliche Wahl, nach der Ihnen… Read more »

Johnny
Gast
Johnny

Es ist so schade, daß sich mit den wirklich substantiellen Beiträgen die versammelte Truppe der Kommentatoren einfach nicht auseinandersetzt. Fakten, Fakten, Fakten… na, und, was kümmert’s diese Truppe? Jeder von ihnen bleibt an seinem eigenen Pattex kleben. Das erlebt man immer wieder.
Herr Rückert, was sind die Mafiosi des St. Gallener Weges? Gibt es dazu noch weitere Hinweise oder Quellen?
In den Kreisen der US Katholiken kursiert der Verdacht, daß die Soros-/Clinton-/Obama-Gang diesen Pope eingesetzt hat. Man hat DJT gebeten, diesem Verdacht mit seinen Mitteln nachzugehen. Was wissen Sie ggf. darüber?