Darum will Petry die AfD zerstören

AfD-Parteitag, Frauke Petry im Hintergrund auf der Leinwand © GEOLITICO AfD-Parteitag, Frauke Petry im Hintergrund auf der Leinwand © GEOLITICO
Paktiert AfD-Chefin Petry heimlich mit Merkel? Seit Monaten gib es Gerüchte über Geheimgespräche mit der CDU – und sogar über einen Besuch im Kanzleramt.

Frauke Petry und die AfD haben miteinander gebrochen. Endgültig. Da ist nichts mehr zu kitten. Warum nur, fragen sich nicht nur AfD-Mitglieder, warum geht diese vielleicht ambitionierteste und ruchloseste AfD-Politikerin? Warum kehrt sie der Partei den Rücken, die sie doch noch zu Beginn des Jahres mit aller Gewalt an sich reißen wollte und die für sie schnell mehr geworden war als nur die politische Heimat?

Die AfD  war ihr machtpolitisches Lustobjekt, ihr Quell berauschender, nicht nur politischer Leidenschaft, und sie ließ sich mit Haut und Haar ein auf dieses Spiel aus Verführung und Hingabe. Die AfD lieferte den Grund des Scheiterns ihrer ersten Ehe und ist untrennbar verbunden mit der Geburt ihres jüngsten Sohnes. Ist es zuviel gesagt, dass Frauke Petry der AfD ein Kind geboren hat? Bestimmt. Aber es wäre ohne die durch die AfD bewirkten Umstände halt nie auf die Welt gekommen, und Frauke Petry wäre heute wohl noch immer die Frau eines ernsthaften konservativen Pfarrers. Petry hat der AfD sicher viel abverlangt, aber sie hat sich ihr auch vollends ausgeliefert.

Eine den Hofstaat verachtende Königin

Niemand in der Alternative hat sich so abgerackert wie sie. Statt bei Mann und Kindern war sie immerzu auf Achse. Jeden Abend gab sie die Frauke-Show in einem anderen Kreisverband, auf einer x-beliebigen Provinzbühne. Während Parteigründer Bernd Lucke in Talk-Shows die Gesprächspartner als Besserwisser nervte, sammelte sie an der Basis Gefolgsleute – und auch etwas Nestwärme.

Nach etwa einem Jahr hatte sie den Westen hinter sich, den Osten halbwegs – und Bernd Lucke war Geschichte, ehe er überhaupt begriff, wie ihm geschah. Mit Alexander Gauland und Björn Höcke inszenierte sie Luckes Hinrichtung vor den Augen der Öffentlichkeit in der prallgefüllten Halle des Essener Parteitages. Gauland ließ dabei gleich auch noch seinen alten Freund Konrad Adam mit über die Klinge springen. Es war ein schauriges Schauspiel. Der tobenden Menge jedoch gefiel es.

Was immer Gauland und Höcke als Gegenleistung erwartet haben mögen – am Ende erhielten sie gar nichts. Frauke Petry scherte sich einfach nicht mehr um die beiden. Ebenso wenig wie um den Rest ihres Hofstaats aus Bundesvorstand und Landesvorsitzenden. Sie war jetzt Königin, süchtig nach Glamour, den sie auf dem Bundespresseball und in der „Bunte“ suchte, in der Gegenwart von Marine Le Pen und Geerd Wilders. Sie jettete nach Israel, Österreich und Russland. Sie wollte es allen beweisen: Eine Frauke Petry kann mehr als mit einer Firma pleite gehen, sie kann zugleich erfolgreich und glücklich sein. Sie kann Liebe und Macht unter einen Hut bringen.

Indes, sie konnte es nicht. Die Geliebte und vierfache Mutter wurde erneut schwanger, und von nun an dominierten die Gefühle. Übermut und Trotz triumphierten über die Ratio. Sie verlor ihr zuvor scheinbar untrügliches Maß für das Machbare und versagte just in dem Augenblick, der über die Zukunft entscheiden sollte: am Beginn des Wahljahres. Da wollte sie alles sein, Parteichefin und alleinige Spitzenkandidatin, wollte Björn Höcke wegen dessen Dresdener Rede ausschließen und die Partei in ein „realpolitisches Korsett“ zwängen.

Gaulands vergifteter Handkuss

Festlegen jedoch lässt sich die AfD nicht. Sie ist durch und durch anarchisch, impulsiv und daher unberechenbar. In einem Moment des Kontrollverlustes hat Petry sich eingebildet, sie könne diese Partei steuern – und ist an die Wand gefahren. Dabei hätte sie doch wissen müssen, wie viel Petry in der AfD steckt. Sie will verführt werden, will umworben sein und umschmeichelt. So hatte Petry es in den Kreisverbänden getan. Wird sie aber gedrängt, wendet die Partei sich ab. Dann kann sie eisig sein. Wie Frauke Petry.

Sie wird darüber nachgedacht haben, als sie so dasaß, auf dem Kölner Parteitag, ganz mit sich allein auf dem Podium. Jörg Meuthen badete im Jubel, den die Mitglieder ihr versagten. Schlimmer noch, der Applaus galt der Absage an ihr realpolitisches Konzept. Zum ersten Mal war sie eine Königin ohne Claqueure, ganz auf sich zurückgeworfen, den Tränen nahe. Und als Alexander Gauland anschließend um die Ecke schlich und ihr die Hand küsste, wusste sie, dass diese Geste eine vergiftete war.

In Köln spielte die AfD großes Theater, ganz so, wie Frauke Petry es liebt. Hätte sie vorn am Pult gestanden, hätte ihr der Applaus gegolten – sie wäre dahingeschmolzen. So aber blätterte ihr Glanz wie der eines billigen Modeschmucks. Den kriegt man nie wieder hin. Sie begriff, dass es vorbei war.

Die Angst der Verlassenen

Dann kam der 25. September 2017, Montagmorgen, kurz nach 9 Uhr in der Bundespressekonferenz. Petry setzte sich einfach dazu, obwohl Gauland, Weidel und Meuthen sie nicht dabeihaben wollten. Und dann revanchierte sie sich, zog den Dolch und stach zu. Sie werde der soeben gewählten Bundestagsfraktion nicht angehören, sagte sie, aber es klang wie: „Mit diesen Leuten will ich nichts mehr zu tun haben. Mit Euch bin ich fertig.“ Und vor allem: „Hier sage immer noch ich, wann Schluss ist!“ Ihr Entschluss provozierte einen Eklat, weil niemand förmlich eingeweiht war. Insgeheim jedoch ahnten es längst alle.

Nicht nur Gauland, Meuthen und Weidel wussten von den vielen heimlichen Gesprächen mit der CDU in Sachsen. Nur den meisten Journalisten waren sie entgangen ebenso wie das Gerücht, Petry sei im Januar im Kanzleramt gewesen. Die Alternative Mitte hatte sich gegründet. Immer wieder war in der Partei an Lucke und dessen „Weckruf“-Aktion erinnert worden. Chatprotokolle tauchten auf, die als Indizien für eine geplante Spaltung der Partei durch Petry gewertet wurden.

Überraschen konnte ihr Schritt also eigentlich niemanden. Aber wer mag das schon zugeben in so einer Situation? Schließlich hatten Gauland, Weidel und Meuthen genug damit zu tun, ihre Angst zu verbergen, die Angst davor, Petry könnte zwanzig oder gar dreißig Verbündete mitnehmen und eine eigene Fraktion im Bundestag bilden.

Am Mittag schürte Petry diese Ängste noch ein wenig:

„Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas nicht spontan mache.“

Und sie deutete erstmals an, wie sie sich ihre Zukunft vorstelle:

„Ich hoffe, dass beim Wähler ankommt, dass ich für einen konservativen Neuanfang stehe, in vernünftigem Ton. Der kann hart durchaus in der politischen Auseinandersetzung sein, aber eben so, dass der Wähler auch sieht, dass wir ein positives Angebot haben und nicht nur überall dagegen sind.“

Eine destruktive Mission

Frauke Petry geht und bleibt zugleich – als Stachel im Fleisch der AfD. Niemand wird die AfD im Bundestag härter angehen als Petry. Sie wird ihre früheren Mitstreiter in jene rechte Ecke stellen, in der die anderen sie sehen wollen. Ihr Kalkül ist eine destruktive Mission. Sie will, ja sie muss diese AfD zerstören, die sie groß gemacht hat, damit sie selbst politisch überleben kann.

Als die anderen auf der Straße Wahlkampf machten, organisierte sie mit dem Baby an der Brust diese Hoffnung auf eine politische Wiedergeburt. Wieder einmal sammelte sie Gefolgsleute. Niemand weiß, wie viele es am Ende sein könnten. Aber jeder traut ihr alles zu. Sogar einen Pakt mit Angela Merkel – und einen späteren Wechsel in die CDU.

 

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Über Thomas Castorp

Thomas (Hans) Castorp blickt vom Zauberberg herab auf die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Fragenstellungen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

90 Kommentare zu Darum will Petry die AfD zerstören

  1. AfD 13%, diese Partei soll das Land endgültig in die Auflösung der Demokratie führen, dafür sind sie geschaffen worden von den Mächtigen.

    • @Zahn
      Sehr richtig erkannt.
      Gleichzeitig zeigt es die Widerlichkeit der „demokratischen Politik“ in der BRD, als Führungsnation in EuroRopa.
      Möge der Sturm der Zeit diese Volksverräter hinwegfegen mitsamt den islamischen Invasoren. Die Zeit ist reif für eine Germanische Restauration. Gemeinsam mit den Russen natürlich.

    • Die Analyse von „Zahn“ ist nicht blöd. Es gibt einen sehr interessanten BLOG, „killerbeesagt.wordpress.com“ Der ist echt in Gänze lesenswert. Er erklärt echt plausibel die möglichen Zusammenhänge, die sich mit der Antwort von „Zahn“ echt gut decken.
      Die meisten werden wahrscheinlich wieder „Verschwörung“ schreien, aber auch das passt den „Mächtigen“ doch hervorragend ins Konzept.
      Glaubt Jemand ernsthaft, die Finanzeliten hätten irgendein Interesse an Demokratie?

    • Könnte es vielleicht so laufen?

      Vorstellen könnte ich mir dass das Wahlergebnis extra so ausgeklügelt manipuliert worden ist.

      Merkel soll zusammen mit Macron möglichst die Vereinigten Staaten von Europa installieren, die BRD abschaffen, eine Vergemeinschaftung der Schulden voran bringen zu Gunsten der Finanzwirtschaft im Besitz der Schattenmächte usw.

      Dazu ist Merkel wohl die Rolle des Buhmanns zugedacht. Die Rolle dürfte ihr seit den öffentlichen von Pfeifkonzerten begleiteten Wahlkampfauftritten bekannt sein.

      So haben die Schattenmächte jetzt die Möglichkeit in ihrer Theater-Posse für das Volk die Parteien auf dem Spielbrett hin und her zu schieben um den Druck aus dem Kessel zu nehmen und das teile und herrsche Prinzip anzuheizen . Würden sie zu schnell umsetzen lassen was geplant ist könnten noch mehr Leute aufwachen und es doch noch zu unerwünschter Gegenwehr kommen.

      Also hat man eine Merkel Koalition entweder erst einmal mit FDP/ Grünen oder doch der SPD kreiert. Immer mit dem (für das Theaterstück) entsprechenden Erpressungspotential für Merkel die jeweils andere Koalitions-Möglichkeit zu wählen.

      Merkel ist danach völlig verbrannt. Aber dies ist sie in der Realität – allein durch ihre Flüchtlingspolitik – sowieso schon. Ein Wahlsieg würde ihr dann aber der letzte „Mohikaner“ nicht mehr abnehmen. Merkel kann dann gehen. Die CDU und ihr letzter Koalitionspartner ist dann auch hinüber.

      Sollte es also wider Erwarten noch eine BT-Wahl geben,hätten wahrscheinlich am Gängelband der Schattenmächte der „nicht letzte“-Koalitionspartner (entweder SPD oder FDP/Grüne) , die Linke und die AfD nur noch Chancen.
      Sollte es bis hierher so gelaufen sein, wird dann wahrscheinlich im Auftrag der Schattenmächte die ( jetzt schon oder später erst unterwanderte) AfD die BRD endgültig abwickeln.

      • pedrobergerac // 27. September 2017 um 20:56 //

        @Libelle
        Sieht alles stark danach aus. Erinnert mich sehr an GoT.

        Drachen sind ja nun genug im Spiel.

    • Bernd Seifert // 12. Oktober 2017 um 10:04 // Antworten

      Kauft Euch die Bücher „Superlogen regieren die Welt“, darin
      erfahrt Ihr was hier abläuft.

      • pedrobergerac // 12. Oktober 2017 um 21:50 //

        Das reicht auch schon:

        http://balder.org/avisartikler/Barcelona-Deklaration-Euro-Mediterranien-Deutsch-Version-2009.php

        Unbehinderte Muslimische Einwanderung nach Europa

        Verheimlichte EU-Vereinbarungen mit 10 asiatischen und nordafrikanischen Staaten

        Überarbeiteter Auszug aus der Erklärung von Barcelona 1995:
        [Fuld Størrelse]
        Folder Vorderseite

        Das Euromediterrane Abkommen zwischen der EU, Marokko, Algerien, Tunis,
        Ägypten, Jordanien, der Palästinensischen Autonomiebehörde, Syrien, Libanon, der Türkei und Israel:

        Umfassende politische Partnerschaft über u.a.:

        Errichtung einer Freihandelszone sowie ab 2010 der Beginn der wirtschaftlichen Verschmelzung
        Wesentlich mehr EU-Gelder für die Partner und
        Kulturelle Partnerschaft. Respekt vor dem Islam wird gewährleistet. (Barcelona Deklaration)

        Die EU hat den Bevölkerungen von 9 muslimischen Ländern die Freizügigkeit in die EU, die volle Eingliederung der Partner in den erweiterten Europäischen Binnenmarkt sowie die Möglichkeit der Verwirklichung des freien Verkehrs von Waren, Dienstleistungen, Geld und Menschen in die EU – im Gegenzug für konkreten politischen und wirtschaftlichen Wandel – versprochen.

        Assoziierungsabkommen sind mit allen Beteiligten mit Ausnahme von Syrien, das 2009 von der EU das Angebot bekommt, abgeschlossen worden (Auszug vom 28.11.2003 der VI. Euromediterranen Außenminister-Konferenz in Neapel).

        Bestätigt durch den dänischen Ministerpräsidenten (jetz NATO-Generalsekretär!) Anders Fogh Rasmussen am 29.08.06 in einer Korrespondenz, wo er am 12.09.2006 nicht gewillt war aufzuklären, warum das Euromediterrane Projekt seit 11 Jahren von ihm, seiner Regierung und den Medien verschwiegen wurde. Den 7. Jan. 2009 hat er die Aussage abermals abgelehnt.

  2. Nicht jede Aussage von Mitgliedern der AfD ist hörenswert. Darüber
    sollte das AfD-Führungspersonal einmal nachdenken. Gaulands schwadro-
    nieren über die Wehrmacht ist unpassend. Seine Reaktion auf Ösoguzs
    Papier zur deutschen Leitkultur ist nachvollziehbar, jedoch sollte
    er auf die Wortwahl deutlich mehr Wert legen. Ihre tw. spekulative
    Beschreibung von Petrys Absichten sollte man lesen und abwarten was
    geschieht. Ganz auszuschließen sind sie nicht. Persönlich halte ich
    ihr Handeln für poltischen Selbsmord, eine bedeutende politische
    Rolle ist nicht mehr zu erwarten, selbst wenn sie sich der CDU anbiedert wird sie dort keine tragende Rolle spielen. Der Platz
    auf Merkels Schoß ist besetzt und kein Schoßhündchen wird seinen
    für Petry räumen wollen. Ihr bleibt dort die Rolle der Denunziantin
    die AfD-Interna ausplaudert. In der gegenwärtigen Politik brauchen
    wir die AfD als poltisches Korrektiv. Sie sollte nur auf ihre Richtung achten sonst war es das. Bei einem öffentlichen Auftritt von ihr den ich miterlebt habe, hatte ich einen anderen Eindruck von ihr
    erhalten als den der jetzt zutage tritt. Es ist wohl etwas wahres
    dran an der Aussage ihres jetzigen Ehemanns. “ Sie hat so etwas
    diabolisches“.

  3. „AfD 13%, diese Partei soll das Land endgültig in die Auflösung der Demokratie führen, dafür sind sie geschaffen worden von den Mächtigen.

    So wird es wohl sein 🙂 und die Erde ist doch eine Scheibe und zudem Zahn los 🙂

  4. Der – unter schwierigem Umständen – verfasste Artikel pendelt zwischen Beschreibung und der Wehmut eines Liebhabers. Angesichts der Situation kaum zu verdenken.

    Nach der Wahl ist „back to square one“. M.M.n. hat die AfD nur ganz wenig passable Führungsleute, leider aber eben nicht im Vorstand, insbesondere nicht mit Meuthen und Weidel die – statt ihrer Aufgabe gerecht zu werden, schon wieder Zeter und Mordio schreien. Die Partei wird sich häuten, war absehbar, immerhin haben am Sonntag die Gesichter Unterhaltungswert gehabt, war ja auch was.

    Domizlaff hat in seinem Brevier für Könige sehr nachvollziehbar die Mechanismen der Strukturierung von Macht beschrieben, insoweit verstehe ich Petry durchaus. Würden diese Prozesse nicht stattfinden würde die AfD automatisch zu einer Nischenpartei deklassiert (und auch das wird sie erkannt haben).

    Wenn jemand 27% holt – was wollen dann die Schreihälse, die nicht mal die Hälfte zusammenkriegen? Daß man sich von den Systemlingen anschließend verwursten läßt? Brav in den Pferch stellt und mitblökt?

    Ich weiß nicht was ich von Petry halten soll – aber Mut hat sie.

  5. Es wäre das beste für die Menschen, wenn man alle politischen Parteien zerstören würde.

    Politiker sind nur die Blockwarte der Bankenmafia.

    • Siehe:

      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/11/18/das-verhaengnis-der-politischen-parteien/

      • pedrobergerac // 27. September 2017 um 09:45 //

        @Zitrone

        Das ist der beste Eintrag bis jetzt. Vielen Dank.

        https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/11/18/das-verhaengnis-der-politischen-parteien/

        „Sicher, das Entstehen von Parteien ist historisch verständlich, wenn man z. B. an die Gründung des „Allgemeinen deutschen Arbeitervereins“ und der „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei“, den Vorläufern der SPD Mitte des 19. Jahrhunderts denkt. Wie hätte das hilflos ausgebeutete Industrieproletariat neben der Gewerkschaftsbewegung anders als über eine Partei eine Verbesserung seiner Lage anstreben und erreichen sollen. Aber in einer konsolidierten demokratisch orientierten Gesellschaftsverfassung müsste das grundsätzlich Verfehlte von Parteien, die sich wütend bekämpfen und Brutstätten von Egoismus und Machtsucht sind, längst erkannt sein. Das kann man natürlich von den Parteien selbst nicht erwarten. Es liegt hier ein schweres Versäumnis der Wissenschaftler des Staatsrechts und der Soziologie vor, von der Pseudo-Politikwissenschaft, die das Bestehende im Grunde nur dienend rechtfertigt, gar nicht zu reden.“

      • @pedro

        Über diese Seite kommt man zum Artikel. Das Zitat steht auf Seite 5.

        http://deutschesreich-rmdi.blogspot.de

    • @Pedro

      Es kommt aber noch besser, für alle die einfach nichts kapieren:

      …“So erklärte der amerikanische Außenminister Herter am 18. Mai 1959 auf
      der Genfer Außenministerkonferenz: „Es ist der Standpunkt der Vereinigten
      Staaten, daß nach internationalem Recht das als Deutschland bekannte Völker-
      rechtssubjekt auch weiterhin besteht … Die Regierung der Vereinigten Staaten
      ist nicht der Auffassung, und sie wird es auch nicht zulassen, daß Deutschland
      als Völkerrechtssubjekt für immer in neue separate Staaten aufgeteilt ist…
      Die Bundesrepublik Deutschland und die sogenannte Deutsche Demokratische
      Republik stellen nicht – und zwar weder getrennt noch gemeinsam – eine
      gesamtdeutsche Regierung dar, die ermächtigt wäre, für das als Deutschland
      bekannte Völkerrechtssubjekt zu handeln und Verpflichtungen einzugehen.“

      „Der britische Außenminister Selwyn Lloyd übernahm die Formulierungen
      Herters wörtlich.“

      http://www.zeit.de/1969/52/ist-die-einheit-noch-zu-retten/seite-5

      • Die öffentliche Verwaltung
        Zeitschrift für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft
        Juni 1988 – Heft 12

        IV. Westintergration versus Wiedervereinigung
        1. Kein Verfügungsrecht der Bundesrepublik über Deutschland und die
        (gesamt-)deutsche Staatsangehörigkeit.

        Die Bundesrepublik mag politisch für Deutschland sprechen. Sie ist aber
        nicht Deutschland und ihre Organe können mangels Gebietshoheit über
        den rechtlich fortbestehenden deutschen Staat nicht verfügen, das nicht
        untergegangene, aber handlungsunfähige Deutschland also nicht durch
        eigenes Handeln berechtigen, verpflichten oder gestalten. Das betrifft
        ebenso die (gesamt-)deutsche Staatsangehörigkeit als einem auf
        Deutschland als ganzes bezogenen wesentlichen Rechtsinstitut,
        wie auch dieses selbst.“

        „Das deutsche Volk“, nicht die Bevölkerung (in) Bundesrepublik oder
        DDR, ist Träger des Selbstbestimmungsrechts im Sinne des allgemeinen
        universalen Völkerrechts. Es stellt keine nach Maßgabe des Völkerrechts
        sachwidrige Anknüpfung dar, wenn durch staatsangehörigkeitsrechtliche
        Regelungen der Bundesrepublik Deutschland die rechtliche Form und
        Gestalt dieses Volkes als Träger des Selbstbestimmungsrechts bis zu dem
        Zeitpunkt gewahrt bleiben soll, in dem ihm die freie Ausübung dieses Rechts
        ermöglicht wird.“
        Da „das deutsche Volk“ als zu Deutschland als ganzem gehörige Staatsvolk
        konstitutives Element dieses Staates und nicht letztes Überbleibsel einer
        rechtlich nicht mehr existenten Größe ist, die Staatsangehörigkeit
        aber das Rechtsband zwischen Individuum und Staat bildet, wodurch
        es dessen Personalhoheit unterliegt, gleich ob es sich im Staatsgebiet
        aufhält oder außerhalb, und ob sich daraus notwendige Rechte und
        Pflichten ergeben, folgt daraus auch die Unaufgebbarkeit von Deutsch-
        land als ganzem als der Bezugsgröße.“

        Dr.Erich Röper, Bremen Geschäftsführer der CDU-Fraktion der Bremischen
        Bürgerschaft und Lehrbeauftragter an der Universität Münster

  6. Dass Frauke Petry heute mit einer gewissen trotzigen Theatralik aus der Bundespressekonferenz desertierte, ist wenig überraschend für jemanden, der das ambivalente Vergnügen hatte, für sie zu arbeiten. Ihr Verhalten gleicht dem eines Kindes, das den anderen das Spielzeug vor die Füße schmeißt, weil die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollen. Frau Petry ist aber nicht nur eine trotzige, sondern auch eine intelligente Frau, also fingiert sie ehrenwerte Gründe für ihr Verhalten, das tatsächlich, ich schwöre es auf den Koran, außer Strebertum und Eigennutz keine Kriterien kennt. In der Zeit, in welcher ich als ihr Berater arbeitete, stieß jeder meiner Vorschläge, Konflikte mit anderen Führungskräften der Partei lieber zu moderieren statt voranzutreiben, bei ihr auf taube Ohren. Und sämtliche Parteifreunde, die ihr nicht bedingungslose Gefolgschaft schworen, fielen unter die Kategorien „unzuverlässig“, „Dummkopf“ oder „Feind“; der Bundesvorstand praktisch komplett unter Letztere.

    Überall in der AfD sind in jüngster Zeit unter dem Namen „Alternative Mitte“ (AM) Gruppen entstanden, die bürgerlich-realpolitische Positionen vertreten und einer „Rechtsdrift“ der Partei, welche herbeizubeschwören der mediale Klagechor seit Monaten nicht müde wird, gegensteuern wollen. Das ist legitim, wie ich persönlich finde auch vernünftig, und gegen die meisten Positionen der AM ist wenig einzuwenden – wohl aber dagegen, dass Frau Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell (Betonung bitte auf dem zweiten e) der Öffentlichkeit einzureden versuchen, sie – ich meine buchstäblich sie beide, und die beiden sehen das auch so – verträten die gute, bürgerliche, solide, koalitionsfähige, verfassungs- und rechtstreue AfD, und wer nicht auf ihrer Seite stehe, sei mindestens rechtsradikal. Aber alle wichtigen Themen, alle guten Konzepte der AfD existieren vollkommen unabhängig von Petry & Pretzell. Sie existieren sogar ganz ohne sie.

    „Ich bekenne mich vollständig zu den Idealen der AM“, erklärte der Partei-Idealist Pretzell vor kurzem; offenbar ging niemandem die Komik dieses Bekenntnisses von Seiten eines Mannes auf, der als Intrigant und politischer Spieler verrufen ist, dessen Firma im amtlichen Schuldnerverzeichnis landete, der zweimal Vermögensauskunft (vulgo Offenbarungseid) verweigerte, dem seine Anwaltszulassung entzogen wurde, der munter Verträge bricht und Angestellten das Gehalt nicht zahlt. Und gegen seine Frau läuft ein Meineid-Prozess. Es ist hochgradig skurril, wie sich zwei im bürgerlichen Leben Heimatlose als bürgerliche Alternative verkaufen wollen.

    Das fidele Duo Petry-Pretzell wird, da es einzig aus Eigennutz handelt, ohne mit der Wimper zu zucken die Spaltung der AfD vorantreiben, und zwar frei nach Adenauer: Lieber die Viertelpartei ganz als die ganze Partei zu einem Viertel! Lieber reißen sie sich einen Bruchteil unter den Nagel und ruinieren das Ganze, als sich in die Rolle als Teil eines Ganzen zu fügen. Aber wer in einer Wagenburg putscht, arbeitet objektiv – und wer weiß, wie sonst noch – für den Gegner. Wer hat das größte Interesse an einer gespaltenen AfD? Wer wird sich nach einer möglichen Neuwahl brüsten, den „rechtspopulistischen Spuk“ aus dem Parlament vertrieben zu haben? Und wer wird den Judaslohn erhalten?
    Michael Klonovsky

    • @Gustav

      Zitat:
      „Wer hat das größte Interesse an einer gespaltenen AfD? Wer wird sich nach einer möglichen Neuwahl brüsten, den „rechtspopulistischen Spuk“ aus dem Parlament vertrieben zu haben?“

      Ich denke, dass es keine Neuwahl geben wird. Die Tatsache, dass die SPD zusammen mit den Linken in die Opposition geht und die Jamaica Regierung als demokratisches Feigenblatt agieren kann, ist ideal. So ideal, dass man auf die Idee kommen könnte, es wäre konstruiert worden. Faktisch gibt es nun keine Demokratie mehr; bis auf ein paar „rechtsextremistische“ Schreihälse, neben denen niemand sitzen will.

      Aber der Punkt ist, dass auch Frauke Petry den Zug nicht aufhalten kann. Die Menschen beginnen nun aufzuwachen, auch wenn sie morgen bei Maischberger die Spaltung weiter voran treiben wird.

      Es geht um Selbst-Bewusstsein, sich nicht schämen müssen, wieder offenreden zu können und Erwachen im allgemeinen. Und das ist kaum zurückzudrehen, nur weil eine unbedeutende Frauke Petry nun durch die Mainstremmedien getrieben wird, um die Spaltung voranzutreiben. Diesmal ist das nicht so einfach wie bei einer NPD, die seinerzeit gezielt unterwandert wurde.

      Diesmal springen vielleicht 10 von der Liste ab. Das reicht nicht für eine Fraktion. Hierzu werden 35 gebraucht. Im Parlament stellt die AFD Wissenschaftler, Ärzte, Anwälte, Unternehmensberater, Richter usw. Dagegen stehen abgebrochene Theaterstudien und Theologie, Hilfsarbeiter und in den USA trainierte Schauspieler vom Schlage Özdemir bei den Grünen, sowie „Wrestler“, Sportstars und Beamte, Soziologen und Lehrer en masse bei der SPD.

      Die Aktion von Frau Petry wird den Zug nicht aufhalten und sie wird als das erkannt werden was sie ist, mitsamt ihres Ehemanns Pretzell, der sich spätestens seit der Koblenz Kundgebung als U-Boot outete. Eine selbstverliebte Abzockerin, die ebenso wie ihr Ehemann gut reden, aber nichts zustande bringen kann. Nach Luckes Rauswurf gab ich ihr sechs Monate Zeit, die Partei zu konsolidieren. Das hat sie nicht geschafft. Die zigen beiden fähigen Leute, die derzeit medial in Erscheinung treten, sind Weidel und Meuthen. Mit Ansichten, die die Mitte der realen Gesellschaft repräsentieren. Und das wird sich durchsetzen.

      Denken Sie an die Bewegung von Grillo in Italien. Mehrmals versucht zu zerstören und der Zug fährt trotzdem weiter. So wie de FPÖ in Österreich stetig für Aufwachende sorgen wird.

  7. Selten so einen Unsinn gelesen. Über weiter Strecken klingt es wie ein Petry-Jünger, der seiner Holden nachtrauert. Allein schon die Beschreibung von Abschuß Luckes, ein einziger Hohn. Der Mann war Systemling durch und durch, direkter Kurs FDP 2.0.

    Dazu sagte Petry, „Ich bin nicht konservativ“ und „Mich unterscheidet nichts von B. Lucke“. Von einem sammeln der Basis, kann da keine Rede sein, sie lavierte von einer Ecke in die andere und wurde dann nur als neues Gesicht ausgesucht. Den Rest zu der Frau las und liest man bei Klonovsky.

    Das Problem der AfD war 2015 nicht alle Luckianer, alle Systemlinge entsorgt zu haben, P & P gehören eindeutig dazu. Und mit ihrer Einzelaufführung kann sie im Buntetag so viele rechte Ecken suchen gehen wie sie will, daß hat schon bei der viel stärkeren Lucke-Truppe nichts gebracht.

  8. @ Gustav. Vielen Dank, Herr Klonovsky. Erstens lese ich immer gern von Ihnen. Und zweitens sind Sie Erfahrungsträger, weil Sie das Intrigantenehepaar so gut kennen, wie sonst kaum jemand.

  9. Süffisanz muss auch mal sein.

    Wer es eher sachlich liebt, kann hier eine gute und aktuelle Analyse zu Petry und der AfD lesen:

    https://sezession.de/57402/afd-nach-der-wahl:-machtfragen,-richtungsdebatten,-strategiefindung

  10. Gerade hat Frau Petra ihren Austritt aus der AFD in Aussicht gestellt (ZDF)!

  11. Tja, nun sind die (AfD/Perty-)Wähler im Landkreis SächsischeSchweiz/Osterzgebige die anggeschmierten . . . Es ist Wählerbetrug, dass gewählte Personen ihr Mandat behalten dürfen, wenn sie die Fronten wechseln!! Und GENAU das war Petrys Klkül! Liebe Petry-Wähler: Stellt diese Person zur Rede!! Nur so kann Demokratie bewahrt werden!

    • Ne, eben genau nicht: Ich wähle mit der Erststimme die Person und nicht die Partei. jeder, der ihr die Stimme gegeben hat, hat sie gewählt und behält sie nun eben auch.

    • @Großmann,

      sehe ich auch so. Ein Mandat kalt und berechnend erschlichen, damit die beiden Pleitegeier Petry und Pretzell wenigstens ein gesichertes Einkommen haben.

      Pretzell tritt nun auch aus. Und Frau Maischberger lädt nun jetzt doch gerne Frau Petry ein, damit diese eine weitere Bombe platzen kann und die Hetze gegen die AfD möglichst nicht aufhört.

      Alice Weidel: „93 AfD-Abgeordnete bei erster Fraktionssitzung. Es kamen alle außer Petry.“ (Twitter)

      Die Opposition kann man nicht mehr aufhalten, liebe Hetzer, da müsst Ihr Euch dran gewöhnen.

  12. Umlandt Gerhard // 26. September 2017 um 14:06 // Antworten


    Die AFD kann froh sein, dass sie diesen Dreck los ist.

  13. Im Falle Frauke Petrys gibt es gerade nur einen passenden Spruch:
    „Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.“ Julius Cäsar, sollte sich besagte Dame entweder den gängingen Volksparteien anderweitig anbiedern wollen bzw. versuchen, eine eigene Partei zu gründen. Wie hier schon ein Kommentator richtig sagte, sie hat mit ihrem gestrigen Eklat einen politischen Selbstmord begangen, auch weil sie ihre Wähler jetzt die ganze Zeit so dermaßen an der Nase herum geführt hat und nun noch eiskalt vor den Kopf stößt! Sie ist ein Judas der Superlative und gehört in die ewige Verbannung, mit samt alle denen aus der AFD, die ihr vllt. noch folgen wollen.

  14. Ihr wirds gehen wie Lucke, nach Kurzem heftigem Kampf spricht neimand mehr über solche Egoisten und Karrieristen.
    Die AfD aber war und ist nicht Lucke oder petry – das haben die beiden nicht verstanden! Ich kann nicht tausende Mitglieder und Millionen Wähler bündeln und in mein persönliches Korsett stecken, dann haben wir das, was die Einheitsparteien vormachen.
    Also vergesst solche Verräter – die AfD ist ohne sie jetzt nicht mehr oder weniger sondern das, was man von ihr erwartete, im Bundestag-Punkt!

  15. MutigeAngstfrau // 26. September 2017 um 15:53 // Antworten

    Wenn es nicht um den Untergang Deutschlands gehen würde, dem wir mehr und mehr entegentaumeln, müsste man sich schier ausschütten vor Gelächter.

    Die Polit-Schmierenkomödie steuert auf den letzten Akt zu. Die Marionetten hängen sich beim Zappeln in Kürze selbst auf. Das Titanic-Orchester fidelt das Ende der Oper bereits in Dauerschleife, während sich der Michel gerade die Sandkörner aus den Augen reibt.
    Ich persönlich halte inzwischen alles für möglich. Sogar die zauberhafte Variante, dass die Dienste der einstmals frischen Politdarstellungsanwärterin einen Romeo-Agenten zugeführt hatten.

    In der ehemals geteilten Resterampe wurde soetwas jedenfalls mit Eifer und gutem Erfolg betrieben. Wäre im Grunde nichts neues. Im Westen sowieso nicht.

    Tschuldigung, Muss grad wieder lachen gehen. Bin dann mal weg. Komme aber wieder.

    • Sogar die zauberhafte Variante, dass die Dienste der einstmals frischen Politdarstellungsanwärterin einen Romeo-Agenten zugeführt hatten

      Ich gehe ungern ins Persönliche, aber man kann es ja nicht immer außen vor lassen. Das würde ich genausowenig ausschließen wie das, einem Selbstverkäufer „auf den Leim gegangen zu sein“ – mit den bitteren Wehen eines Erwachens. Eine Tragik-Komödie, und sie wäre nicht die erste, die von so etwas aus den Angeln gehoben wird, zumal als Mutter.

      Deshalb erlaube ich mir nur eine innerlich grinsende Neugier auf den nächsten Akt. Wenn die für meinen Geschmack teils überheblichen Kommentatoren wüßten wie es in der AfD wirklich aussieht – jetzt sollte man dies ohne Schaden ja ansprechen können – müßten viele schamrot das Weite suchen. Wenn die Partei sich nicht häutet und formiert verschwindet sie als politisches Pißbecken im Abseits. Ob ihr das gelingt ist fraglich, die Maulwürfe sitzen bereits in Position.

      @ hubi: stimmt zwar schon mit den „gebildeten“ Parlamentariern, aber – und ich habe solche Kandidatenvorstellungen mir angesehen – deren Nominierung war wohl eher ein Treppenwitz. Darauf würde ich nicht bauen, wie übrigens schon Lebon schrieb: ab einer bestimmten Anzahl ist die (akademische) Zusammensetzung völlig gleichgültig, es kommt immer dasselbe heraus.

      PS: wie die Wirklichkeit eher aussieht findet sich in dem Klassiker Die Zwölf Geschworenen / Fonda (der originale ältere ist ebenso gut).

  16. Gaulands Äußerung über die Wehrmacht – meine persönliche Meinung dazu:

    Amerika befindet sich seit mind. 200 Jahren im Krieg – meistens handelt es sich um Angriffskriege, die sicher mehr Menschenleben gekostet haben, als die traurigen 6 Millionen, die den Deutschen immer wieder vorgeworfen werden. Es sind inzwischen sicher mehrere hundert Millionen.

    Trotzdem hätte sich niemals ein US Präsident hingestellt und die EIGENE Fahne weggeworfen…
    Die andreren Politschranzen, die alles Deutsche hassen und verachten und hinter einem Transparen marschieren, wo drauf steht: „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“, zeigen die ganze Misere noch deutlicher.
    Hinter diesem Spruch marschierte die Claudia Roth und hat sich nach meinem Wissen zu keinem Zeitpunkt von diesem Spruch distanziert…

    Jeder amerikanische Präsident und fast jeder Amerikaner – sie alle sind vor allem Patrioten…. Das unterscheidet sie von den Europäern.

    Stolz auf Deutschland ist weder die Person im Kanzleramt, noch jemand aus der heutigen „deutschen“ Regierung.

    Das Wort Patriot gehört inzwischen zu den Schimpfwörtern, zu den Wörtern, die man höchsten flüstert… Oder man ist NAZI und AfD Mitglied.

    Deutschland und Europa wurden von einer feindlichen Macht übernommen.

    Ich bin kein Deutscher. Mir blutet aber das Herz, diese Nation so gedemütigt im Dreck liegen zu sehen.

    Die Deutschen hassen sich selbst für das, worauf die Amerikaner stolz sind. Für ihre Geschichte. Für ihre Nation.

    Es gab in der kriminellen Politriege Stimmen, die offen dazu aufrufen, Deutschland auszuradieren: Polen sollte besser direkt an Frankreich angrenzen… Eine SPD Juso Jugendliche würde gerne Filme sehen, wo vor allem Deutsche sterben… Es empört sich niemand. Das ist politisch korrekt.
    Das sagen die „Widerständler“ von morgen, die eines Tages sagen werden: wir sind schon immer dagegen gewesen.

    Der Deutsche Geist wurde zersetzt und vergiftet.
    Goethe würde kotzen.

  17. Beim Lesen dieses Artikels ist mir spontan Marcus Tullius Cicero’s Äußerung über den Verräter eingefallen. Es passt hervoragend zu dieser Situation mit Frauke Petry und der AfD.

    „Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.
    Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen.
    Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgenen in den Herzen aller Menschen ruht. Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!“

    Marcus Tullius Cicero;* 3. Januar 106 v. Chr. † 7. Dezember 43 v. Chr

    Auch das würde passen.

    „Der Feind befindet sich in unseren Mauern. Gegen unseren eigenen Luxus, unsere eigene Dummheit und unsere eigene Kriminalität müssen wir kämpfen.“

    • @Nagel
      „Die Deutschen hassen sich selbst für das, worauf die Amerikaner stolz sind. Für ihre Geschichte. Für ihre Nation.“
      Nur haben die Amis (und Briten) unsere Geschichte (zu ihren Gunsten um-)geschrieben. (Ich bin kein Holocaust-Leugner. Es geht um die Hintergründe, die Gesamtschuld aller, die zu 2 WK führte.)

  18. »Darum will Petry die AfD zerstören«

    Anstand, Charakter, Ehre, Gemeinschaft, Moral, Pflichtbewußtsein, Treue, Volkszugehörigkeit — alles »Fremdworte«, die bei »Gutmenschen« sofort den »NAZI«-Schreireflex auslösen, weil sie vor lauter Dummheit und Angst, ihre Pfründe zu verlieren, nichts mehr anderes drauf haben. Egal — auf das Geblöke kann getrost gepfiffen werden.

    Absahnen, Bereichern, Dummlabern, (bayrisch:) Hinterfotzigkeit, Volksverblödung ist angesagt bei den »Herrschaften«.

    Das Petry-Verhalten paßt aber bestens in das seit Jahren allgemein zelebrierte »Führungskräfteverhalten«. Hat sie das bei »Rauten-Angie« abgeschaut? DIE hat ja schon Kohl abgeschossen und viele andere, die ihrer Deutschland-Zerstörungswut im Wege standen. Und wenn man dann noch den ganzen Quoten- und Gleichberechtigungsirrsinn betrachtet — egal — es ist ein Trauerspiel! In was für einen Saustall ist Deutschland von diesem bescheuerten Regierungs-Weiberladen besser: Hühnerstall) schon verwandelt worden …

    Ob Madame Petry an ihrem Mandat lange Freude hat, wage ich zu bezweifeln. Gibt Seehofer bei den Jamaikaverhandlungen den Grünen in der Invasorenpolitik nach, ist die CSU in Bayern weg vom Fenster. Und falls die SPD nicht – ebenso wie von der FDP schon früher praktiziert – zur Umfallerpartei wird und bei ihrem NEIN bleibt, gibt’s Neuwahlen. Ob aber Frauke danach auch noch ein Mandat hat?

  19. Habs richtig gemacht: ein Kreuz das den Wahlzettel ausfüllte.
    Sind alle nur an den Pfründen interssiert und das Wahlvolk für dumm verkaufen.

  20. Die Petry hat sich politisch selbst verbrannt > Politsuizid! Die wird nie wieder einen Fuß auf den Boden bekommen und kann mit dem Versager Pretzell sich von dannen machen…ich habe diesem Polithuhn ohnehin nie getraut!

  21. Wenn ich an die ersten Jahre der Grünen zurückdenke, ist alles, was bei der AfD seit 3 Jahren passiert, eigentlich „kalter Kaffee“, auch wenn’s gerade DIE AUFREGER in der tristen Medienlanschaft sind. Die neuen Abgeordneten der AfD im Bundestag (in der Zeit gibt es eine Aufstellung)sind – fast alle – eher biedere Existenzen aus dem Mittelstand der Gesellschaft und mit den damaligen Grünen nicht zu vergleichen. Revoluzzer sind es sichelich keine, auch wenn’s immer von einem grossen Teil der Presselandschaft suggeriert wird. Frauke Petry war immer, seit Beginn, total beratungsresistent, mit einer sehr hohen Meinung von sich selbst. Manche nennen es Arroganz. Also eigentlich keine Überraschung, was geschehen ist. Sozial und koopertionswillig in einer Grupppe zu agieren, geht anders.
    Die AfD – eq sie noch immer eher eine Bewegung ist und keine durch und durch organisierte Partei – wird es auch diesmal überstehen. Dass in der AfD- Fraktion jetzt einige Sympatisanten des realpolitischen Kurses der Petry sitzen und noch nicht wissen, ob sie mit ihr austreten oder lieber nicht,
    ist mehr als wahrscheinich: als „one wonman show“ hat sie es sicher nicht geplant.
    Ich tippe, dass die meisten auf dem warmen „Plätzchen“ im BT sitzen bleiben werden. Interessant wird es morgen sein, wenn Frau Maischberger FP wieder auslädt (kein Mitglied der AfD mehr, obwohl Rücktritt noch nicht legal geschehen) oder sie im Gegenteil als „Sprengsatz“ einsetzt, um die von ihr verachtete AfD im Ruf zu schädigen, wie sie es immer i.R. ihrer „journalistischen Unabhängigkeit“ betrieben hat. The show must go on……….

  22. Das verkehrte Deutschland

    Nicht wahr? Der Klugheit Regel heißt:
    Lass dir nicht allzu nahe kommen!
    Zum wenigsten ein kluger Geist
    hat sie genau in Acht genommen;
    Ja, was nur Händ und Füße regt,
    was geht, was schwimmt, was Eier legt,
    hat seine Feinde gern vom Leibe,
    in Teutschland ist es umgewandt:
    wir öffnen unserem Feind das Land
    und leiden, dass er bei uns bleibe.

    Wir könnten es zwar wohl verwehren,
    allein es fehlt an vielen Dingen.
    An was? Ihr Teutschen wollt ihr´s hören,
    so will ich es zu Markte bringen:
    In Teutschland fehlt vielerlei,
    jedoch hauptsächlich nur die Drei
    hab ich mir zu Gemüth gezogen:
    Der Muth, bei dieser schweren Zeit,
    die Klugheit und die Einigkeit-
    das Geld ist ohnehin verflogen.
    Über 270 Jahre alt, aber offensichtlich zeitlos. Auch Napoleon attestierte den Deutschen, die um einer Parole willen ihre eigenen Leute mit größerer Erbitterung verfolgen wie die ärgsten Feinde, ja eine grenzenlose (momentan sogar im wahrsten Sinne des Wortes) Naivität.
    Selbst hier in diesem Forum, in dem sich doch ziemlich viele aufgewachte und sich abseits des Mainstream informierende Zeitgenossen bewegen -man sollte also meinen, dass sich hier eine recht homogene Gruppe austauscht- sorgen eigentliche Bagatellen für die übelsten Anwürfe und Beleidigungen, die mit „Streitkultur“ wenig zu tun haben. In diesem Zusammenhang mein Dank an HubiStendahl, dass er trotz der diversen Anfeindungen eine gewisse Souveränität an den Tag legt und seine Tätigkeit hier nicht beleidigt einstellt.
    Wenn dieses relativ homogene Forum schon häufig keinen kleinsten gemeinsamen Nenner findet, muss man für die (überaus heterogene, mit wohl jeder Menge „U-Booten“ bedachte) AfD dann wohl tiefschwarz sehen. Zumal die „Qualitätsjournaille“ sicher keine Gelegenheit auslassen wird, auseinander zu dividieren und zu spalten.
    Das „Imperium der Kasse“ dürfte ja im Laufe der Jahrtausende unzählige Lügen in die Welt gesetzt haben, hat es also mit seiner Geld- und damit Deutungsmacht immer geschafft, die Völker zu entzweien, aber die Installation der „Demokratie“ -die immer und überall eine Form der Plutokratie war- ist sein Meisterstück gewesen. Nun konnte man nicht nur die Nationen aufeinander hetzen, sondern sogar die Landsleute untereinander spalten und wenn sie das Bargeld verboten und den Chip bei den gojim implantiert haben, dann haben sie unwiderruflich das geschafft, was ihnen ihr „Gott“ auferlegt hat, nämlich sich die Völker untertan zu machen.

    Voltaire wird das Zitat „wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, brauchst du nur heraus zu finden, wen du nicht kritisieren darfst“, das zu allen Zeiten gegolten haben dürfte, zugeschrieben und ich denke, dass alle hier wissen, wen sie (seit über 70 Jahren) nicht kritisieren dürfen. Um dieses erbärmliche Dasein zu verändern, bräuchte es Muth, Einigkeit und Klugheit, an dem es laut Johann Gottfried Schnabel, dem das Eingangsgedicht zugeschrieben wird, schon 1743 gefehlt hat. Wo sollten diese Attribute bei einem vollkommen indoktrinierten und umerzogenen Volk, dass vom „Imperium der Kasse“ nach Belieben gesteuert wird, auf einmal herkommen? Nein, der Drops ist gelutscht und so schließe ich mit einem Zitat Warren Buffets: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

    • MutigeAngstfrau // 26. September 2017 um 17:44 // Antworten

      Jep, wie die coole deutsche Jugend heute so statt einem ‚ja‘ zu sagen pflegt.
      Dies Restgebilde hier rettet sich wohl nicht mehr aus sich selbst.

      Vielleicht hat ja noch jemand von außerhalb ein Interesse an der Galeere, die gerade in abseitige Gewässer verschifft wird? Mal schauen.
      Dem deutschen Sklaven geht es inzwischen am Arsch vorbei, für wen er schuftet, und die hoffnungslos verblendeten Nachgeborenen eint offenbar vielfach der Glaube, dass sie weiterhin an der Versorgungsschnur von selbst nachwachsender Nahrung hängen werden.

      Hilfe, die Russen kommen? Früher hatte man Angst davor. Und wer wird tatsächlich erscheinen und bei den Schlafwandlern das Licht ausknipsen?
      Sie werden uns noch welche aus dem All präsentieren. Hoffentlich erkennt man es noch auf den letzten Metern. Wäre doch schade, wenn die genialen Bösewichte mit der Lizenz zum Weltuntergang um ihren Applaus gebracht würden.

      • Wunderbarer Schlusssatz und ja, das werden sie sich voraussichtlich nicht nehmen lassen, Holowood bereitet uns ja nun auch schon lang genug darauf vor. Dabei schaffen es doch eigentlich nur die Teufelskerle der Nasa durch den Van-Allen-Gürtel, aber wen interessiert schon Logik, wenn Apokalypse angesagt ist.

  23. Eigentlich brauchen wir nur ein paar Sachen:
    – Absprechung des Wahlrechts für Ossis sowie das Verbot, ein politisches Amt zu bekleiden
    oder besser noch
    – die Mauer wieder her, den Osten wieder abkoppeln und nochmal 100 Euro als „VerpisstEuchWiederGeld“ lockermachen.

    Dann hört die DDRisierung der BRD endlich auf und es haben Leute mit Hirn statt Scheiße unter der Schädeldecke wieder eine Chance!


  24. Petry sagte in der Tagesschau vom 25.09.2017, 12.00 Uhr, zu Gaulands Äußerung über eine potentielle deutschen Militärintervention in einem Existenzkampf Israels : „Ich kritisiere an Frau Merkels Aussage zur Staatsräson, die ich für völlig richtig halte, eigentlich nur, dass sie (…) etwas verkündet, (…) auf europäischer Ebene aber nicht durchhält, denn auf europäischer Ebene beteiligt sich letztlich auch die CDU mittelbar an den Sanktionen u.a. gegen Judäa und Samaria (…).“

    Die Bezeichnung „Judäa und Samaria“ für die israelisch besetzte Westbank ist, vorsichtig gesprochen, außerhalb einer spezifischen pressure group auch international absolut ungebräuchlich. Bei der Auswechslung ihrer Verbündeten war Frau Petry schon immer kreativ – oder sollte dieses neue Engagement gar von jenen ausgehen?

  25. Diese Frau hat sich kaufen lassen. Versprechungen hier, etwas Drohungen dort, da werden ganz besonders narzisstische Frauen schwach. Alternative Mitte? Was soll das sein,ein junge Union für Alte? Wer sich der Merkel-CDU anbiedert wird von Merkel gefressen. Das dürfte Petry klar sein, also wollte sie schon immer nur an die fetten Tröge der Politik, und das so schnell wie möglich?
    Meuthen, Weidel oder Gauland haben klar erkannt daß bis zur Beseitigung von Merkel nur die Opposition bleibt. Danach kommt erst die echte Arbeit. Es wäre schlicht unmöglich bis 2021 regierungsfähig zu werden, dazu ist von Merkel und dem Grün/Rotem Chaos schon zu viel zerstört worden.

  26. Ich sehe das durchweg positiv! Arme Petry, für immer als Hexe und Verräterin verschrien. Die soll Mutti nehmen!? Nein, sie wird als
    Sinnbild für Verrat im BT dienen (samt ihrer noch zu erwartenden Gefolgschaft aus Möchtegern System-Drohnen mit Nazi-Zwangsneurose).

  27. „Laut Emmanuel Macron ist die Zeit der Volkssouveränität vorbei“

    dazu gehört die Zerstörung der Parlamente !!!

    „Mit seiner grundlegenden Rede vor den ranghöchsten französischen Diplomaten hat Präsident Macron seine Weltvorstellung vorgestellt und wie er die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge verwenden will. Ihm zufolge gebe es keine Volkssouveränität mehr, weder in Frankreich noch in Europa, also auch keine nationalen oder supranationalen Demokratien. Es gebe auch kein kollektives Interesse der Republik mehr, sondern nur einen vielfältigen Katalog von Dingen und Ideen, die Gemeingut bilden. Mit der Beschreibung der neuen Arbeit seiner Botschafter teilte er ihnen mit, dass sie nicht mehr die Werte ihres Landes verteidigen, sondern Gelegenheiten ausmachen sollen, um im Namen des Europäischen Leviathans zu handeln. Er behandelte manche Konflikte genauer und entwickelte ein Programm der wirtschaftlichen Kolonisation der Levante und Afrikas.“

    http://www.voltairenet.org/article197756.html

    • Macron scheint der neue Protegé der „Schattenmächte“zu sein.
      Ein Generationswechsel?
      Macron in Frankreich, Kurz in Österreich, (Bilderberger-) Lindner in der BRD?

      Ist Merkel von den „Schattenmächten“ beauftragt nur noch die BRD abzuwickeln und an die EU zu verramschen. Sodann tritt sie ab. Zumindest in der BRD. Und wird von Lindner „beerbt“ in der BRD?

      https://www.welt.de/politik/ausland/article169073220/Die-Weltregierungserklaerung-des-Emmanuel-Macron.html

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-deutschland-umarmen-europa-umkrempeln-a-1170000.html

      • Schattenmächte? In letzter Konsequenz sind es alles Rothschild-Marionetten und die werden jetzt noch mehr Tempo als ohnehin schon seit 9/11 machen müssen, droht doch in der einen oder anderen Nation die „kritische Masse“ aufzuwachen. Macron gibt den Takt ja schon mal vor und die „eine große Krise, die die Nationen nach einer Weltregierung rufen lässt“(Rockefeller) werden die Fed-Eliten dann inszenieren, wenn ihnen der Zeitpunkt gegeben erscheint.

  28. Wieder einmal die „vergesslichen“ MSM:

    http://info-direkt.eu/2017/09/25/kanzler-jagen-stammt-nicht-von-gauland/

  29. Alexander Wagandt und Jo Conrath zum Thema Wahl und Wahlbetrug,
    ab ca Min. 28.

    • Frau Ziiiittttrrrrooonneeeeeeeee !!!

      Beide sind sich einig, daß die Entscheidungen weder von Parteien noch von Regierung getroffen werden, die Wahlen per se keine Gültigkeit haben (was ich genauso sehe), und erzählen dann frohgemut, man würde durch Stimmabgabe etwas legitimieren?

      Die brauchen keine Legitimation mehr. Die machen schon länger was sie wollen – ganz ohne sich noch an irgendwas zu halten.
      Und seit wann sind Wahlen im Vertragsrecht angesiedelt? 😀
      Bei Minute 35 bin geflohen…

  30. Hier wird eine mögliche Vorgehensweise der AfD analysiert:

    “ Unter zwei nicht verzichtbaren und nicht verhandelbaren Grundbedingungen sollte die AfD-Fraktion der CDU/CSU und der FDP die Tolerierung einer Minderheitsregierung vorschlagen!“

    http://www.pi-news.net/merkels-gruenes-trojanisches-pferd/

    Was ist davon zu halten?

    • @ Rosi

      Nichts!
      Die sind mit der Ansage *konstruktive Opposition* angetreten.
      Jede Zusammenarbeit, sei es auch nur Duldung, würde als Verrat ausgelegt – völlig zurecht.
      Abgesehen davon ist es unrealistisch, daß sich Merkel von der AfD tolerieren lassen würde.

      PI, höchst Israelfreundlich, hat einen an der Waffel oder soll die Wähler schon mal einstimmen?

    • @ Rosi

      Zitat:
      Es spricht zwar sehr wenig dafür, dass Union und FDP dieses Angebot der AfD annehmen bzw. annehmen dürfen. Doch die zu erwartende Ablehnung wird dann deren Problem, das im Laufe der nächsten Jahre noch sehr brisant werden kann.
      ——————-

      Merkel wird das natürlich ablehnen (müssen). Alles Andere würden die Schattenmächte wohl nicht dulden.
      Sollte es dann allerdings noch ein BT-Wahl in der BRD geben, würde eine Ablehnung diese Angebotes sowohl CDU/CSU als auch FDP dann auf die Füße fallen falls wie zu erwarten die Verhältnisse in der BRD wegen der Flüchtlingsinvasion immer unsicherer und gefährlicher werden.
      CDU/CSU und FDP und auch die Grünen würden dann ein Wahldebakel ohnegleichen erleben.
      Natürlich muss die AfD dann dafür sorgen dass ihr Angebot an CDU und FDP bundesweit publik gemacht wird. Und die entsprechende Ablehnung natürlich auch.
      Sodann muss die AfD im Wahlkampf immer wieder daran erinnern, dass diese Parteien ihr Angebot abgelehnt haben.
      Aber all dies würden die Schattenmächte nur zulassen wenn die AfD „unterwandert“ ist und die Planungen und Befehle brav umsetzt wie die Merkel eben.

      Seit ich heute Berichte über die Rede Macrons gelesen habe, gehe ich davon aus es wird keine BT-Wahlen mehr geben. Es grüßt der widerwärtige EU-Superstaat.
      Merkel wickelt die BRD ab in den EU-Superstaat und wird sich schnellstens verabschieden wohin auch immer.
      Beerbt wird sie dann von Lindner. Der wird zusammen mit Macron und vielleicht Kurz den Sack zum totalitären, im Bürgerkrieg versinkenden EU-Superstaat zu machen.

  31. Bettina Landmesser // 26. September 2017 um 21:40 // Antworten

    Das, was sie da beschreiben, das sind ganz klare Anzeigen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung von Seiten Petry. Ich hoffe, Sie haben Recht und die Frau ist aktiv im Bundestag. Das wäre ein großer Gewinn für ihre verlassene Familie. Aber ich glaube es eher weniger. Solche Menschen können auch privat viel anrichten, gerade als geschiedene Elternteile. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie die Bundestagsdiäten nimmt und nun familiengerichtliche Prozesse führt um ihre verlassenen Kinder, gegen ihre verlassenen Kinder, gegen ihren verlassenen Ehemann. So verhalten sich gestörte Narzissten nämlich sehr häufig im Privatleben nach der Trennung. Sie kennen nur die vollendete Zerstörung dessen, was sie meinen verloren zu haben.

  32. Petry hatte zum Ende des Bundesparteitages gesagt, dass sie sich die Veranstaltung noch bis September ansehen wird. Bedeutet, sie sagte, im September verlässt sie die Partei. Sie hat einen auf Spaltpilz gemacht. Inwiefern die AfD bei der nächsten Wahl noch existiert und ob sie irgendwann die einzige Koaliationspartei für andere darstellen wird, weiss heute niemand. In der Tat hat Frau Petry sich mehr als eine Dummheit geleistet. Da waren die Treffen mit anderen Extremistenparteien, genauso wie die Gratulation an Trump zu seiner Wahl. Der wird sich gedacht haben, was ist denn das für eine naive Schnepfe? Für den zählen Gewinner, alle anderen sind für ihn Verlierer. Alle! Er vermarktet seit der Pleite seines Imperiums die Marke „Trump“. Bis heute und erfolgreich. Auch Putin liebt den Verrat, aber nicht den Verräter. Mit der Tante aus Frankreich und dem Onkel aus Holland sieht es nicht anders aus. Petry hätte mit der AfD weiter wachsen oder untergehen können, das wollte sie nicht. Ihr Problem und ihre Entscheidung, das geht allen AfD-Mitgliedern so. Die wurden gewählt, weil sie tapfer sind. Solchen Gegenwind von den linksgestrickten Kartellen hat bisher niemand abgekriegt. Entweder sie siegen, oder sie gehen unter. Für den Sieg müssen sie zwangsläufig zusammenhalten. Ihre Feinde werden das auch, und die wollen natürlich spalten.

  33. Hallo liebe Kommentargemeinde!
    Der Zersetzungsprozess in Deutschland beschleunigt sich zusehends.
    Da fast jeder Mensch käuflich ist haben sich wieder zwei Intreganten
    kaufen lassen um einer Partei den Garaus zu machen.Petry wollte an
    den Futtertrog der Macht und hat es durch Verrat an der Partei ge-
    schafft durch ihr Mandat ihre Zukunft vorerst einmal abzusichern.
    Durch all diese Spielchen die der Zerstörung Deutschlands dienen
    und davon ablenken sollen,was Marcon heute in seiner Erklärung zu
    dem Einheitsstaat Europa sagte.Wenn nicht die immer weniger werdenden
    Patrioten in Deutschland zusammenhalten ist Deutschland Geschichte.
    Die auf den Strassen laufenden auf ihre Tablets schauenden Zombies
    scheinen sich keine Gedanken um ihre Zukunft zu machen,daher schmeis-sen sie auch mit Flaschen und Steinen nach friedlichen Demonstranten
    die als Patrioten auf die Strasse gehen und sich für die Zukunft
    dieser verblödeten und verhetzden Generation einsetzen.Sie beschim-
    pfen Menschen mit Lebenserfahrung als Nazis,weil man ja eine so gute
    Bildung bei so viel Unterrichtsausfall erlangt hat.Man begreift erst
    wieder wenn Blut fliesst und falls es dann noch Menschen gibt haben
    Geschichtsforscher wieder die Möglichkeit die Ursachen zu erforschen.
    Leider sind die Ursachen immer die gleichen und sie wiederholen sich
    immer wieder und es wird nie zu Ende sein solange es keine wahren
    Volksabstimmungen gibt,Parteien und Berufspolitiker abgeschafft sind
    und ein Volksparlament gewählt wird was die Interessen des gesamten
    deutschen Volkes vertritt.

  34. Macron sagte in seiner kürzlich gehaltenen Rede, daß er erledigt wäre, falls Frau Merkel mit der FDP koaliere. Es ist etwas merkwürdig, daß er das so öffentlich macht, aber es ist ganz klar der Wunsch aus Frankreich, daß die FDP hier nicht mitregieren möge. Damit ist wohl klar in welche Richtung die Koalitionsverhandlungen gehen werden. Wenn die SPD ankündigt, lieber Opposition machen zu wollen, dann heißt das eigentlich nichts anderes als die Koalitionsverhandlungen haben begonnen und zwar die der SPD mit der CDU. Die Große Koalition kann dann Macrons Pläne für die EU unterstützen. Wir gehen sicherlich alle davon aus, daß beide Regierungen ihre Anweisungen aus der selben Quelle erhalten? Neuwahlen wird es nicht geben, damit die AfD und die FDP nicht noch mehr Stimmen bekommen.
    らんま

    • Mit der SPD wenn der Preis stimmt.

      Oder Alternative für Deutschland: Minderheitsregierungssimulation gegen sich Patt setzende Oppositionssimulationen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  35. Das Verhalten der Politiker im Allgemeinen ist doch nichts neues, deshalb
    verstehe ich die Aufregung nicht.

  36. Besonders beunruhigend, dass sich Mme Le Pen oeffentlichkeitswirksam eilig aufseiten der Frau Petry geschlagen hat.

  37. Macrone fordert und fordert! Diesmal eine neue EU-Steuer. Zahl den Umbau doch aus
    deiner eigenen Tasche, du aufgeblasenes Gebäck.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/09/27/frankreich-macron-fordert-neue-eu-steuer-fuer-den-umbau-europas/

  38. Die Wellen der Empörung schlagen hoch und jeder fühlt sich befleißigt reihenweise Stäbe zu brechen. Das, worauf es ankäme, liegt noch im Dunkeln und wird nur von wenigen registriert (s. Neidthardt) dazu eine kleine Anekdote:

    In Russland war bekannt dass sich einer der oberen mit Milliardenbeträgen bestechen ließ. Eines Tages erhielt er einen Wurstkorb. Daraufhin zerriss sich die ganze Nation das Maul über die Unerhörtheit diese speziellen Bestechung.

    Petrys Vorgehen ist angesichts ihrer persönlichen Situation ohne weiteres nachvollziehbar. Mehr noch, sie hat jetzt vier Jahre Zeit sich zu profilieren ohne dass ihr innerparteilich der Stuhl weggezogen werden kann. Ob sie das schafft bleibt offen, zwar würde ich auf keine der beiden Seiten wetten, wenn ich aber müsste dann eher auf Petry als auf Gauland/Weidel (von denen ich nicht erwarte dass sie in der Lage sind das Notwendige zu leisten, vielleicht auch gar nicht leisten zu wollen, manche würden sagen dürfen).

    Dass sich die AfD zerlegen, zumindest häuten würde ist spätestens nach dem Kölner Parteitag ein offenes Geheimnis – und nicht wegen Petry, wobei, siehe oben, dieses Getöse die restlichen Unterströmungen übertüncht hat. Die Partei ist durch das System bereits eingetütet und das Heulen und Zähneklappern wird erst richtig losgehen, wenn der andere Teil der Basis beginnt das zu verstehen.

    Ob Petry schwarz oder weiß ist weiß ich auch nicht, das wird sich zeigen müssen. Konstatieren muss man ja immerhin, dass sie fairerweise den „Hintern zusammengekniffen hat“ bis die Wahl vorbei war; für sie den einzig möglichen Königsweg gegangen ist. Ob das den Foristen passt oder nicht bleibt unerheblich: was erwarten sie denn, was Politik ist – die Spiegelung ihrer teils stark begrenzten Vorstellungen (in denen sie sich meist selbst gewaltig überschätzen)? Mein Gott, Walter.

    Die Partei kann man nicht kaputtmachen, wenn sie nicht schon selbst kaputt ist. Die Selbstbespiegelung mit den Wahlerfolgen ist ein Blödsinn an sich wenn man nicht die zu Grunde liegenden Mechanismen mit in Betracht zieht. Tatsächlich sieht es so aus, dass ohne die äußeren Einflüsse das Ergebnis (in den Alten) wahrscheinlich ganz deutlich unter 10 % läge – nur mal so am Rande. Und genau dahin scheint die Reise derzeit dann auch zu gehen, wenn sie überhaupt noch ankommt und nicht unterwegs versandet.

    Dass Petry die Partei kaputt macht scheint mir also blanker Unsinn. Eine gesunde Partei schüttelt sich und geht ihrer Wege, eine kranke Partei geht an sich selbst zu Grunde und die dafür Verantwortlichen suchen dafür Sündenböcke. So einfach scheint mir dies.

    • @ Heinss

      Zitat:
      Konstatieren muss man ja immerhin, dass sie fairerweise den „Hintern zusammengekniffen hat“ bis die Wahl vorbei war; für sie den einzig möglichen Königsweg gegangen ist.
      ——————

      Das sehe ich eher nicht so. Sie wollte über Direktmandat an den Futtertrog. Hätte sie sich vor der Wahl von der AfD verabschiedet, wäre ihr dies eher nicht gelungen.

      Hier noch ein Link zur „Wahl“:

      http://vineyardsaker.de/2017/09/24/wahl-oder-wahl/

    • @ Heinss

      „Die Wellen der Empörung schlagen hoch und jeder fühlt sich befleißigt reihenweise Stäbe zu brechen.“

      Ja, warum auch nicht?
      Mir persönlich sind sowohl Petry als auch der AfD-interne Umgang mit Angelegenheit völlig schnurz.
      Was mich jedoch umtreibt ist das Phänomen, wie schnell sich jeweils milde Seelen finden, um einen offensichtlichen Verrat/Betrug zu rechtfertigen oder zu verstehen, wo es m.M.n. keine zwei Meinungen geben sollte.
      Das war bei von zu Guttenberg so, in der YouTube Szene wurde eben erst *Aufklärer* Robert Stein als ZDF Mitarbeiter geoutet und Petry reiht sich da nahtlos ein. In allen Fällen hat man es mit menschlichem Versagen zu tun, was zwar nachvollziehbar ist, aber dennoch verachtenswert – schon weil jeweils nicht geringe persönliche Vorteile gezogen wurden.

      Anders gesagt: Entweder man hat eine Haltung oder man hat eben keine und ist käuflich. Letzteres ist doch eigentlich klar als das zu benennen und zu verurteilen.

      • @ Heinss

        „…wie schnell sich jeweils milde Seelen finden, um einen offensichtlichen Verrat/Betrug zu rechtfertigen oder zu verstehen,“

        Vermutlich spielen sie darauf an? Ja, zugegeben, kann man so rauslesen, war aber gar nicht auf Sie gemünzt. Zumal mir Ihre Ansichten über zu Guttenberg oder Stein gar nicht bekannt sind. Sollten Sie es dennoch als Abwerten Ihrer Analyse verstanden haben… mein Fehler, weil mißverständlich hin getippt. Sorry

        Sie sehen, ich *versage* durchaus und gerade weil ich mich nicht für Jeanne d’Arc halte, würde ich mich hüten mich als öffentliche Figur zu präsentieren. Wer es tut wird allerdings mit anderen Maßstäben gemessen, insbesondere dann, wenn er sich als *Alternative* zur herrschenden Politik ausgibt, um sich dann selber genauso zu winden, anzubiedern und zu trixen.
        Mit menschlichem Versagen meinte ich das öffentliche Ausleben von EGO, Eitelkeiten, mangelnder Selbstreflexion und Machtgier und die öffentlichkeitswirksame Inszenierung ihres Abgangs.
        Menschliche Defizite im privaten unangenehm aber verzeihlich.
        Nach einer gewonnenen Wahl mit Petrys Begründungen, Verhalten und angedeuteten Absichten fatal und für mich verachtenswert.
        Bedrohung der Petry oder Ihrer Kinder scheidet ja offensichtlich aus.

        Ich werde mit meiner Einstellung eher nicht in meine eigene Kategorie fallen. Ich habe da schon einigen Ärger für hinnehmen dürfen. Ein gut begründeter Kompromiss ist etwas anderes als eine offen vollzogene Kehrtwende oder Abkehr.

        Sie haben Recht, Petry schuldet mir nichts, wie auch ich ihr nix schulde, erst recht keine Nachsicht. Die Frau ist mir schlicht wurscht.
        Ich habe aber dennoch aus Ihrem Beitrag @ Libelle entnommen, daß Ihr und anderer Leute Verständnis für Petry wohl aus der Übereinstimmung zu Petrys Annäherungskurs zur etablierten Politik herrühren könnte. ???

      • @ Anicea

        Definitiv nicht. Da ich aber täglich dazulerne kann ich nicht ausschließen daß ich hier etwas nicht verstehe was sich aus Sicht Petrys/Pretzell anders darstellt.

        Wenn man kämpft kommt es am Ende auf den Erfolg, besser das Ergebnis an. Z.B. gönne ich Putin jedes Schloß, Konto oder 71 (freiwillige) Jungfrauen zum Vergnügen – was für mich zählt ist daß er sich rückhaltlos und intelligent für sein Land einsetzt – und hier zählt für mich nichts anderes. Das ist die politische Aufgabe, die ihm obliegt – und das sehe ich hier nicht anders.

    • @ Libelle

      Danke für den Link, recht interessant wenngleich ich bestätigen muß daß bei der Auszählung in den Wahllokalen tatsächlich die Ergebnisse so liegen, wie das einige Kommentatoren ja angeben. Der Blog ist nicht uninteressant, aber ich habe nicht die Zeit immer alles Interessante zu lesen – man lebt ja noch nebenbei – insoweit bin ich für solche Hinweise dankbar.

      Ich vermute Sie sind Frau, und meine mag die Petry auch nicht. Mir ist das wurscht, mich interessiert was rumkommt. Schwer einzuschätzen, aber eins sollte man dann doch bedenken: wenn man Politik machen will braucht man eine solide Basis und das was sie machen will ist ein Fulltimejob, den sie nebenher nicht auch noch finanzieren kann – umgekehrt wird ein Schuh draus. Ich weiß wovon ich rede, hätte ich es drauf angelegt wäre ich jetzt in Berlin und die ganze Sache wäre für mich nicht mal finanziell interessant (meine bessere Hälfte war dann auch strikt dagegen – allerdings nicht deshalb). Der Mensch lebt nicht vom Brot allein aber eben doch zuerst vom Brot. Ohne das geht nichts und entsprechende Forderungen sind für Jeanne d’Arc oder aus dem moralisierenden Elfenbeinturm. Tatsächlich – von außen betrachtet – hat sie aus der Situation das beste UND einzig Mögliche gemacht: und sie in Person hat ja wohl auch die Wähler „geholt“. Also, nehmen Sie Abstand und sehen Sie es mal so, als ob Sie die Qual der Wahl gehabt hätten.

      @ Anicea

      in Ihrem Ärger sind Sie auf ein hohes Roß gestiegen: wenn Sie die Jeanne d’Arc machen wollen, bitte sehr, aber mit welchem Recht fordern Sie dies von anderen ein? Mit ein wenig Abstand würde Ihnen auffallen, daß ich mitnichten Verrat und Betrug rechtfertige sondern lediglich taktische und strategische Überlegungen anstelle was so auf uns zukommen könnte – den Versuch einer Analyse derart abzuqualifizieren scheint mir ein wenig übersteigert. Im Übrigen werden Sie bei 1000 Mitgliedern 1001 Meinungen finden, Ihre und meine eine davon. Menschliches Versagen als verachtenswert hinzustellen – meine Güte – Sie versagen nie? Das nehme ich Ihnen nicht ab, wenn Sie das behaupten wollen verdrängen Sie (im besten Fall). Was glauben Sie eigentlich schuldet Ihnen Petry (oder sonst jemand) für lau? Daß sie Geld zum leben braucht sollte klar sein, verachtenswert wird dies für mich wenn dies Mittel zum Zweck der Korruption werden soll. Das aber steht nach meinem derzeitigen Wissen noch aus.
      Zu dem Satz: entweder hat man eine Haltung… möchte ich Ihnen eins nahelegen: mit der Einstellung werden Sie eines Tages wahrscheinlich in Ihre eigene Kategorie fallen.

      PS: ich möchte Sie persönlich nicht angreifen: aber wenn mir hier Defizite untergeschoben werden muß ich mir schon die Freiheit nehmen auch etwas klarere Hinweise zu geben.

      • Hat mir meine Frau gerade geschickt:

      • Hupsi, hier gehört es hin…

        @ Heinss

        „…wie schnell sich jeweils milde Seelen finden, um einen offensichtlichen Verrat/Betrug zu rechtfertigen oder zu verstehen,“

        Vermutlich spielen sie darauf an? Ja, zugegeben, kann man so rauslesen, war aber gar nicht auf Sie gemünzt. Zumal mir Ihre Ansichten über zu Guttenberg oder Stein gar nicht bekannt sind. Sollten Sie es dennoch als Abwerten Ihrer Analyse verstanden haben… mein Fehler, weil mißverständlich hin getippt. Sorry

        Sie sehen, ich *versage* durchaus und gerade weil ich mich nicht für Jeanne d’Arc halte, würde ich mich hüten mich als öffentliche Figur zu präsentieren. Wer es tut wird allerdings mit anderen Maßstäben gemessen, insbesondere dann, wenn er sich als *Alternative* zur herrschenden Politik ausgibt, um sich dann selber genauso zu winden, anzubiedern und zu trixen.
        Mit menschlichem Versagen meinte ich das öffentliche Ausleben von EGO, Eitelkeiten, mangelnder Selbstreflexion und Machtgier und die öffentlichkeitswirksame Inszenierung ihres Abgangs.
        Menschliche Defizite im privaten unangenehm aber verzeihlich.
        Nach einer gewonnenen Wahl mit Petrys Begründungen, Verhalten und angedeuteten Absichten fatal und für mich verachtenswert.
        Bedrohung der Petry oder Ihrer Kinder scheidet ja offensichtlich aus.

        Ich werde mit meiner Einstellung eher nicht in meine eigene Kategorie fallen. Ich habe da schon einigen Ärger für hinnehmen dürfen. Ein gut begründeter Kompromiss ist etwas anderes als eine offen vollzogene Kehrtwende oder Abkehr.

        Sie haben Recht, Petry schuldet mir nichts, wie auch ich ihr nix schulde, erst recht keine Nachsicht. Die Frau ist mir schlicht wurscht.
        Ich habe aber dennoch aus Ihrem Beitrag @ Libelle entnommen, daß Ihr und anderer Leute Verständnis für Petry wohl aus der Übereinstimmung zu Petrys Annäherungskurs zur etablierten Politik herrühren könnte. ???

  39. bekennender Preuße // 27. September 2017 um 09:01 // Antworten

    Die Petry hatte in meinem Inneren Heiligenstatus erreicht. Als sie sich
    am Tag nach der Wahl von Gauland und Weidel „verabschiedete“,
    gingen mir schlagartig folgende Gedanken durch den Kopf: Wähler-
    täuschung in Sachsen, Verrat, Heimtücke. Diese Frau macht womöglich
    die neue konservative Bewegung kaputt. Selbstvorwurf: Wie konnte
    ich mich so entsetzlich täuschen (lassen)?

  40. Welch sonderbare „Erkenntnis“!

    Überraschung?

    „AfD-Abtrünnige sondieren politischen Neuanfang – Pretzell:
    Deutschland hat „nur eine relevante Volkspartei – die CSU“

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/afd-abtruennige-sondieren-politischen-neuanfang-pretzell-deutschland-hat-nur-eine-relevante-volkspartei-die-csu-a2226981.html?latest=1

  41. Der Abgang Petry´s & Co. konnte zu keinem anderen Zeitpunkt stattfinden denn wer hätte es ihr verziehen, hätte sie diesen Entschluß vor der Wahl vollzogen, sie hätte weder die 4 jährige Jobgarantie erhalten, noch könnte sich sich ihres Lebens sicher sein.

    Ich teile auch keineswegs die Einschätzung einiger Foristen, die AfD wäre bereits durch die dunklen Mächte übernommen worden und der Niedergang sei nur noch eine Frage der Zeit. Im Gegenteil, die Aussagen der Grünen eine Obergrenze für Flüchtlinge sei ein „No-Go“ werden dafür sorgen, dass die AfD mehr Zulauf bekommen wird, auch wenn das vermutlich viel zu spät kommen wird wenn man davon ausgehen muss, dass die nächtste Bundestagswahl nicht mehr stattfinden wird.

    Was die Deutsche Einheitspartei in nur 2 Jahren hinbekommen und dies lediglich auf knapp 13 % des Widerstands gebracht hat muß unweigerlich dazu führen, am Verstand der restlichen Bevölkerung inkl. der wissenden Nichtwähler und vor allem der Westler zweifeln zu müssen, der Abriß der BRD ist friedlich also kaum noch aufzuhalten.

    Petry und ihr Loverboy werden verschwinden – aus den Medien, den Gedanken und aus der Welt. Was machen wir uns über die paar armseligen Profiteuere Gedanken, wenn es doch um viel, viel mehr geht.

    • Ich bin auch zuversichtlich! Sollen doch die restlichen 13 ? zu Petry
      wechseln, dann ist endlich Schluß mit dem innerparteilichen Geplärre. Ein Boehringer, Hans-Jörg-Müller, Brandner z.B. werden Dinge zur Sprache bringen, vor denen Merkel (und all das andere Gesindel) erblassen wird! Und das
      dämliche Volk von 70 plus, sagen muß: „So schlecht sind die ja gar nicht, habe ich ja gar nicht gewußt“. Nur die Sprache sollte besser nach Meuthen-Manier gewählt werden, ist vollkommen ausreichend und äußerst effektiv. Die Höckes sind gut und richtig, aber die empfindlichen (West)Pferde wollen noch nicht so richtig saufen, also bitte keine Brechstange.

  42. Merkel: „Mit mir wird es Volksabstimmungen nicht geben.“
    Dann eben ohne sie. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für eine Regierungsbildung ohne Merkel- die SPD und die CSU sollten das deutlicher machen!
    Die Afd ist lediglich ein Ventil für den Frust, über die katastrophalen Auswirkungen der von Merkel angeblich nicht begangenen Fehler, ihr „ich habe nichts falsch gemacht“unterstreicht, dass sie an ihren unsinnigen Floskeln zur Alternativlosigkeit ihrer Politik festhält, wie ein Ertrinkender am Rettungsring, dem vor Jahren schon die Luft ausgegangen ist. Merkel muss weg und damit den Weg für eine Regierungsbildung frei machen- alles andere führt zu riesigen Problemen, die wir alle auslöffeln werden müssen- das wäre dann ihre letzte Rache.

  43. Rein der Vollstaendigkeit halber. Dies hier ist der Blog eines wegen der Lachmann/Petry/Pretzell-Affaere entlassenen Welt-Redakteurs (bzw. genauer gesagt wohl seiner Ehefrau). Interessanter als die persoenlichen Animositaeten Lachmann/Petry die sich in diesem Artikel spiegeln waere es zu erfahren, was aus dieser Angelegenheit geworden ist.

    Aber wenn man in den letzten Tagen haette meinen koennen die Talsohle waere erreicht, nein es geht immer noch tiefer.

  44. Thomas Wertheim // 27. September 2017 um 14:49 // Antworten

    Tja, es ist fraglich was dahinter steckt.
    Da Petry bis nach dem Wahlkampf gewartet hat, ging es ihr sicherlich nicht um eine Schädigung der Partei. Hätte sie die Bombe eine Woche früher platzen lassen, wäre der Schaden immens größer gewesen.

    Kann es nicht sein, dass ihr von „Parteifreunden“ schon angedeutet wurde, was man nach der Wahl mit ihr für Pläne hat? Und keine guten? Wäre möglich.

    Wollte sie die Fraktion der AfD so groß wie möglich werden lassen, um möglichst viele AfD Abgeordnete zu ihrer neuen Fraktion übertreten zu lassen? Wäre möglich.

    Fakt ist jedoch, dass es faktisch Probleme mit dem rechten Rand in der Partei gibt, die ein feinsten NS-Duktus geradezu ekelhafte Äußerungen von sich geben. Diese werden der Partei langfristig das Genick brechen, sofern man diese Leute nicht „entsorgt“. Das hat Petry erkannt. Gerade aus dieser Richtung jedoch wurde inzischen viele Schlüsselpositionen besetzt, so dass der Entsorgungswille kläglich klein ist.

    Es gibt zig Positionen und Meinungen, mit denen man pressewirksam deutliche Gegenpositionen zu den Altparteien aufbauen kann. Von Zuwanderung über Islam, EEG, Euro, EU, Frühsexualisierung, Diesel, Russland bis hin zu Trump. Da bedarf es nicht der NS Themen und auch nicht einer NS artigen Sprache. Denn damit wird die Partei nichts werden. Durch konstruktive aber klar oppositionelle Arbeit kann sich die Partei beweisen, so dass sie für die vielen vielen Protstwähler zu einer echten Alternative wird. Oder sie entwickelt sich zu dem, was vorher die NPD war. 600.000 Wähler wären das ungefähr. Vielleicht bekommt sie sogar eine Million dann, aber weit ab von der 5% Hürde entfernt.

  45. Nach der wegweisenden Rede von Herrn Macrons gestern, die klare Ansage an den Zahlmeister Deutschland, wird nun Herr Schäuble das Feld räumen, um Bundestagspräsident zu werden. Damit ist der Weg frei für einen neuen Finanzminister, der den umfangreichen Zahlungen an Frankreich freudig zustimmen wird.

    Wer wird es sein, Lindner oder Özdemir?

  46. https://www.youtube.com/watch?v=ZoafXBtw5mg

    ja da kommt so einiges auf alle zu:

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/macron-will-deutschland-zahlen-lassen-solms-jetzt-geht-es-an-euer-portemonnaie-a2226727.html

    • Werden als nächstes die Grenzen dicht gemacht? Allerdings falls wohl nicht für die Illegal Einreisenden sondern für die die ausreisen wollen.
      Denn wer soll das bezahlen?
      Die steuerzahlenden Leistungsträger haben sich aus der BRD doch schon reihenweise verabschiedet. Dem wird man einen Riegel vorschieben wollen und müssen, weil es sonst eine Frage der Zeit ist bis alles zusammenbricht – ob mit oder ohne Invasoren.

  47. Warum sollte die AfD weniger V-Leute haben als die NPD? Da kann man dann wunderbar steuern – vor allem wenn die Partei zu stark wird – und den einen oder die andere losschicken und Porzellan zertrampeln. Eine Partei als Auffangbecken der Unzufriedenen und zum Angst machen für den Rest. So würde ich das jedenfalls managen, wenn ich die Demokratiesimulation zu verantworten hätte. Ein paar Psychopathen und Narzisten finden sich doch immer Umfeld von Parteien. Also: Nicht wundern. Enttäuscht kann nur sein, wer sich vorher hat täuschen lassen.

  48. Auch da könnte ich weiterhelfen: durch Steuerbetrug der Behörden am Bürger. Ich meine hier richtig bewußten, gezielten Rechtsbruch der Finanzbehörden und Gerichte.
    Interessiert aber nicht wirklich jemand. Trifft ja nicht die, die auf Staatsknete leben.

    • War @ Libelle,
      schon wieder verhupft, das hängt wohl irgendwie mit den Werbe-Skripten im Hintergrund zusammen.

    • Aber auch da ist das Ende der Fahnenstange irgendwann erreicht. Das klappt nicht unendlich.
      Wenn die Parasiten ihre Opfer zu sehr dezimieren und endgültig erledigen, ist auch da nichts mehr zu holen.

      Aber es gibt ja noch die steuerpflichtigen Rentner.
      Ich z. B. habe zwar mein ganzes Leben lang Beiträge entrichtet, lebe mit dem Rentenbezug aber auch mehr oder weniger auf Staatsknete. Und ich bin steuerpflichtig und füttere damit die leistungslosen bis leistungsschwachen Parasiten in der Politik und der Plutokratie gezwungenermaßen auch.
      Die endgültige Verabschiedung aus der BRD ins außereuropäische Ausland wäre für meine „Spezies“ wohl schwierig und/oder würde irgendwann erschwert oder „verunmöglicht“ werden. Ob BRD-Rentenbezug im außereuropäischen Ausland möglich ist weiß ich überhaupt nicht.
      Noch bin ich nicht so weit zu gehen. Aber vielleicht kommt das noch.

      Ihr früheres Zitat:
      Ich vermute Sie sind Frau, und meine mag die Petry auch nicht.
      ————————————–

      Einen Gruß an ihre Frau! Haben wir Frauen nicht häufig die bessere Intuition?

      • Wir reden hier nicht über ein paar € sondern 9-stellige Beträge. Da kann noch abgefischt werden bis das System komplett zusammenbricht: insoweit klappt es schon „unendlich“.
        Sie – scheinbar als Rentnerin – meinte ich auch nicht, sondern die Amtsinhaber, speziell die rechtbrechenden Juristen.

        Wir haben uns (trotz der Option gehen zu können) entschieden hier zu bleiben. Im Ausland wird auch nur mit Wasser gekocht und es liegt uns nicht als Gast an der Oberfläche zu schwimmen. Schauen wir mal, was wir hier noch bewirken können.

  49. Anicea // 27. September 2017 um 19:58 //

    Zitat:
    Ich habe aber dennoch aus Ihrem Beitrag @ Libelle entnommen, daß Ihr und anderer Leute Verständnis für Petry wohl aus der Übereinstimmung zu Petrys Annäherungskurs zur etablierten Politik herrühren könnte. ???

    —————————
    Wieso Verständnis?
    Mir fehlt das Verständnis für das Verhalten der Person Petry und für die Person Petry an sich völlig – von Anfang an.
    Aus welchem Kommentar von mir haben Sie denn das „Verständnis“herausgelesen?

    Ich hatte von Anfang an das Gefühl dass Petry eine narzisstische Persönlichkeit ist, der es eben sehr um Selbstdarstellung geht. Was nun überwogen hat bzw. überwiegt, entweder der Narzissmus oder der wirkliche Wille etwas zu verändern, vermag ich nicht wirklich zu beurteilen.

    Allerdings ihre Annäherung an die etablierten Parteien und damit das System fand ich sehr befremdlich.
    Wie z. B. ihr Versuch der AfD den Zukunftsantrag zur Neuausrichtung der Partei, näher an die Realpolitik, aufzuzwingen.
    Ihre Aussage: Wir müssen koalitionsfähig werden.
    Ihr eventuelles Treffen mit Merkel und einiges mehr.
    Das lässt mich dann eben doch vermuten dass der Narzissmus ihre eigentlich Triebfeder ist.
    Also Verständnis sieht eigentlich anders aus.

    Auch bin ich mir im Gegensatz zu anderen Foristen nicht so sicher ob es dem Wahlergebnis der AfD sehr geschadet hätte wenn Petry die Hosen vor der Wahl herunter gelassen.
    Aber als AfD-Kandidatin hat sie es nun geschafft für die nächsten 4 Jahre vom Steuerzahler alimentiert zu werden.
    Ich bin da nicht so nachsichtig wie Andere und meine Petry müsse mit ihren Kinder ja irgendwie über die Runden kommen. Das müssen ganz viele Bürger in diesem Land auch. Und ein Teil dieser Bürger trägt zum Steueraufkommen bei und muss damit zwangsweise die Politiker im BT- alimentieren. Deshalb ist das für mich so nicht in Ordnung.

    • Hallo @ Libelle,

      noch ein Mißverständnis?
      Herr @Heinss hatte in einem Beitrag uns beide *abgefertigt*. Ihnen erklärte er seine Sicht auf Petrys Verhalten, was ich als verständnisvoll empfand. Ich bekam im selben Beitrag den Rat vom hohen (moralischen) Roß zu steigen obwohl ich doch nur auf einem Eselchen hocke. *g*

      Darauf bezog ich mich. Ihre Meinung kannte ich und weiß, daß Sie und ich es absolut identisch sehen, wie Sie es ja auch dankenswerter Weise nochmal ausführlich beschrieben.

      Viele Grüße an eine Gleichgesinnte

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