Das Unheil der Kanzlerin Merkel

Der Schrei / Edvard Munch [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASkriget_litografi.jpg Der Schrei / Edvard Munch [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASkriget_litografi.jpg
Der Mainstream wagt keine Kritik an Kanzlerin Angela Merkel. Anders Daniel Stelter und Roland Berger: Sie ziehen eine düstere Bilanz der Regierungszeit.

In Deutschland findet gerade ein Wahlkampf statt, der vom Wahlvolk kaum wahrgenommen wird und der dadurch gekennzeichnet ist, dass bestimmte im Volk durchaus kontrovers diskutierte Themen nicht angesprochen werden, dass sich die Anführer und Kanzlerkandidaten der beiden Volksparteien am liebsten gar nicht wehtun wollen und eine Diskussionsrunde zur Hauptsendezeit sich deshalb eher wie die Vorverhandlung zur nächsten Großen Koalition anhört. Es gibt eigentlich keinen Dissens, sondern nur Konsens, im Großen und Ganzen ist man einer Meinung.

In den Mainstreammedien wird diese Karikatur eines Wahlkampfs eher unterstützt als kritisiert. Auch hier bleiben Themen wie die Kosten der Energiewende, die sich abzeichnende Transferunion in der Eurozone, die Definition einer Aufnahmegrenze für Flüchtlinge oder der Status der Sicherheit für den Bürger in Deutschland lieber ausgespart. Das könnte ja den Bürger zum Nachdenken darüber bringen, ob die amtierende Bestimmerin der Richtlinien der Politik in Deutschland in den letzten zwölf Jahren wirklich eine gute Politik gemacht hat. Der informationelle Einheitsbrei sorgt für Ruhe, die ja bekanntlich in Deutschland immer noch (oder schon wieder?) die erste Bürgerpflicht ist.

Das Glück der Verantwortungslosen

Da fällt es wirklich auf, wenn in den Medien auch einmal vehemente Kritik an den alternativlosen Aktionen der regierenden Kanzlerin geäußert wird. Zu nennen wäre hier der deutsche Ökonom Daniel Stelter, der im Manager-Magazin von 02.09.2017 die Wirtschaftspolitik der Regierung Merkel/Gabriel einer schonungslosen Beurteilung unterzog.[1]

Die Kritik an der (Nicht-)Bewältigung der Eurokrise steht dabei an vorderster Stelle:

„Bewusst getan hat die Regierung in den letzten zwölf Jahren nichts für die gute Konjunktur. Zum einen erntet sie die Früchte der Arbeitsmarktreformen der Regierung Schröder. Zum anderen profitiert sie von den indirekten Folgen des eigenen politischen Versagens. Gemeint ist die völlig verfehlte Politik mit Blick auf die nach wie vor ungelöste Eurokrise.
Aus Angst vor dem Wähler hat die Regierung sich bisher konsequent jeder wirklichen Lösung der Eurokrise verweigert. Eine solche Lösung kann – wie an dieser Stelle immer wieder erläutert – nur in einem Schuldenschnitt für den privaten und staatlichen Schuldenüberhang in der Eurozone erreicht werden, verbunden mit einer Neuordnung der Eurozone. Naturgemäß wäre ein solcher Schuldenschnitt für die Gläubiger, also vor allem Deutschland, mit Verlusten verbunden. Kein populäres Thema.“

Die Verweigerung einer wirklichen Lösung des Problems habe den Einsatz der EZB notwendig gemacht, deren Negativzinsen und Wertpapierkäufe den Laden dann zusammengehalten hätten. Genau das habe der deutschen Regierung aber enorm genützt, weil dadurch die Konjunktur in Deutschland in einmaliger Weise belebt worden sei. Selbst aus der Migrationskrise habe die Regierung noch Vorteile ziehen können:

„Auch das Versagen am Höhepunkt der Migrationskrise hat letztlich (kurzfristig) positive Auswirkungen auf die hiesige Konjunktur. Der Staat gibt mehr Geld für Unterbringung und Versorgung der Zuwanderer aus, was wiederum die Wirtschaft belebt. Den gleichen Effekt hätten auch mehr staatliche Ausgaben an anderer Stelle gehabt.“

Mit diesem Aufschwung kann es aber schnell zu ende gehen, und damit sowohl mit hohen Beschäftigungszahlen als auch zweifelhaften Export-Rekorden. Dennoch würden die verantwortlichen deutschen Politiker weiter eine Wirtschafts- und Sozialpolitik betreiben, die Deutschland auf Dauer enorm belaste und auf eine bewusste Wohlstandsvernichtung hinauslaufe: falsche Weichenstellung in der Rentenpolitik, eine überhastet durchgeführte Energiewende, eine „zu befürchtende“ Verkehrswende, die die Axt an die deutsche Schlüsselindustrie lege, und eine Zuwanderungspolitik, die zu einer nachhaltigen Belastung der deutschen Sozialkassen in der Größenordnung von rund einer Billion Euro führe.

Nur Selbstillusionen im Angebot

Schließlich fällt der Ökonom ein vernichtendes Urteil über die letzten zwölf Jahre der Merkel-Regierungen:

„Die Politiker schwafeln derweil weiterhin vom „reichen Land“, ohne sich um Fakten und Zukunftssicherung zu kümmern.

  • Fakt ist zunächst, dass die deutschen Privathaushalte im europäischen Kontext zu den ärmsten gehören.

  • Fakt ist, dass Deutschland bei ordentlicher Rechnung deutlich höhere Staatsschulden als Italien hat.

  • Fakt ist, dass staatliche und private Investitionen auf einem deutlich tieferen Niveau sind, als in anderen Ländern und wir damit die Grundlage für künftiges Wirtschaftswachstum schwächen.

  • Fakt ist, dass die Politik keine Antwort auf den demografischen Wandel gesucht und deshalb auch nicht gefunden hat.

  • Fakt ist, dass Deutschland seit Jahren in der Qualität der Bildung zurückfällt. Gerade im Fach Mathematik ist der Rückstand gegenüber den Spitzenleistungen aus Asien eklatant. Doch gerade dieses Fach ist entscheidend, wenn es um die künftige Innovationsfähigkeit des Landes geht.

  • Fakt ist leider auch, dass wir als ein Hochtechnologieland zunehmend technologiefeindlich und emotional diskutieren und entscheiden. Auch hier dürfte sich zeigen, dass wir in den letzten Jahren zu viel auf Soziologen und zu wenig auf Ingenieure gesetzt haben.“

Doch am Ende bleibt für Daniel Stelter nur Ratlosigkeit, die er allerdings mit vielen Menschen in Deutschland teilt:

„So bleibe ich ratlos zurück. Wen soll man wählen, wenn es niemanden gibt, der sich ernsthaft den massiven Risiken für unseren Wohlstand stellt und stattdessen nur eine allgemeine Politik der Selbstillusion im Angebot ist?“

Lösungen mit und ohne Euro

Offene Worte zur Bildungspolitik der Kanzlerin sowie zur Sinnhaftigkeit des Euro und der Eurozone in der jetzigen Form findet auch Roland Berger. Auch er hat Schwierigkeiten, in den großen Lobgesang für die Kanzlerin mit einzustimmen. In einem Interview zu seinem baldigen 80. Geburtstag wird der Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung in der Süddeutschen Zeitung vom 04.09.2017 (S. 18; der Beitrag ist nicht frei im Internet zugänglich) unter anderem gefragt, was er raten würde, wenn Frau Merkel ihn um Rat bäte:

„Ich würde (…) eine grundlegende Bildungsreform angehen. Es ist unerträglich, dass Akademikerkinder eine dreimal so hohe Chance haben, an die Universität zu kommen wie Nichtakademikerkinder. Das ist moralisch nicht vertretbar und bedeutet einen riesigen Talentverlust für unsere Gesellschaft.“

Auf die Frage, wie seiner Meinung nach die EU stabilisert werden müsse, geht Berger gleich zum Kern der Sache:

„Die Euro-Krise muss gelöst werden. Das bedeutet entweder eine Transferunion mit massiven Reformen in den Krisenländern oder die Auflösung des Euro.
(…).
Der Euro ist offensichtlich ein Misserfolg und spalter Europa. In den romanischen Ländern liegt die Jugendarbeitslosigkeit zwischen 30 und 50 Prozent. Das ist nicht hinnehmbar. Da die relativen Wechselkurse zwischen den Euro-Ländern nicht an deren Wettbewerbsfähigkeit angepasst werden können, bestehen in der Euro-Zone nicht tolerierbare Verwerfungen zwischen den Mitgliedsstaaten, die Europa spalten.“

Auf die entsetzte Frage der SZ, ob dann nicht die gesamte EU in Gefahr wäre, kommt die lapidare Antwort:

„(…). Man kann den Euro auch behalten. Als Alternative bleibt dann die Transferunion, was sich auch mít den Vorstellungen von Präsident Macron deckt. Wer die Transfers aber im Wesentlichen bezahlen wird, wissen wir alle: die Deutschen.“

Der interviewende SZ-Journalist entgegnet nun, dass dies vorübergehend doch vernünftig sein könne. Berger:

„Dazu werden die Deutschen nicht dauerhaft bereit sein. Also ist es das Einfachste und wahrscheinlich auch das Billigste, den Euro aufzugeben.“

Der Unternehmensberater fügt dann noch versöhnlich hinzu, dass man als Krönung nach einer vertieften Integration erwägen könne, den Euro neu einzuführen.

Klare Worte

Wozu „die Deutschen“ letztendlich bereit sein werden, ist der Zukunft zu überlassen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre aber kann man nur zu der pessimistischen Voraussage gelangen, dass die deutsche Politik, zumal in der aktuellen personellen Zusammensetzung, zielsicher eben nicht die einfachste und billigste Lösung umsetzen wird, sondern unter Garantie das Gegenteil davon.

Eine solch offene und massiver Kritik an Merkels Politik muss man im Mainstream leider suchen. Und es ist auch nicht verwunderlich, dass es nicht etablierte Journalisten sind, die Merkel für ihre Politik der letzten zwölf Jahre zur Rechenschaft ziehen, sondern ein Pensionär, der auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen hat, und ein Ökonom, der nicht in die entsprechenden Institutionen eingebunden ist und wohl auch deshalb kein Blatt vor den Mund nehmen muss.

 

Anmerkung

[1] Daniel Stelter, Manager Magazin, „Wohlstandsvernichtung

Print Friendly, PDF & Email

37 Kommentare zu Das Unheil der Kanzlerin Merkel

  1. Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 08:09 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Grinario:
    .
    „Es gibt eigentlich keinen Dissens, sondern nur Konsens, im Großen und Ganzen ist man einer Meinung.“
    .
    Soooooooooooo ist das bei Profi-LÜGNERN – deren wahre ABSICHTEN öffentlich immer versteckt sind – und NUR in GEGEIMEN Hinterzimmern erörtert werden!
    .
    Genau so hat man dem VOLK die Demokratie geraubt!
    .
    Die show ist perfekt.
    .
    Die Wahrheit traurig.

  2. Solche und ähnliche Artikel stochern doch nur in Detailfragen herum, Tatsache ist jedoch, dass die „Westliche Wertegemeinschaft“ am Ende ist und zerfällt.
    Aus G8 wurde G7 und spätestens seit dem letzten Gipfel ist klar, dass die Fliehkräfte weiter zunehmen. Alte Abmachungen (Nato, EU, Klima, Welthandel) gelten nicht mehr, jeder versucht sein eigenes Süppchen zu kochen und fördert damit alte Rivalitäten zutage…

  3. solange Deutschland, an die angebliche westliche „Wertegemeinschaft“, noch zahlt bleibt alles wie es ist.

  4. Was will man denn hier noch reißen?
    Man müsste-dem Beispiel kleiner Kinder folgend- das Bauwerk komplett einstürzen lassen, um dann neu zu beginnen. Ich sehe da sehr düster in die Zukunft und ein Neubeginn ist faktisch nur nach einem Krieg möglich. Wie sonst will man die Millionen Transferempfänger wieder aktivieren resp. loswerden??

    Die Messen sind gesungen.

  5. PS: Nein, ich wünsche keinen Krieg herbei.

  6. Zitat:

    „Wozu „die Deutschen“ letztendlich bereit sein werden, ist der Zukunft zu überlassen.“

    Die „Deutschen“ sollten sich alle 10 Teile dieses Vortrages von Axel Burkhart anhören.
    Bisher sind viele Menschen leider nur an Teilaspekten erwacht. Um alle Zusammenhänge
    dieses tragischen Weltenschauspiels zu verstehen, geht es hier weiter:

    Natürlich macht es Sinn mit dem ersten Teil zu beginnen, zum obigen Thema passt
    m. E. Teil 6 sehr gut.

    Hier Teil 6: „Die spirituelle Rolle Deutschlands und wie sie seit Langem bekämpft wird“.

    • Vielleicht klappt es jetzt:

    • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 11:07 // Antworten

      . . .
      Im Teil 6 formuliert Axel Burkhart seine „german ANGST“:
      .
      Es besteht die „Gefahr, daß wir Deutschen unseren „Geist“ verlieren!“
      .
      Ich kann Sie beruhigen, Zitrone.
      .
      Wie Axel Burkhart richtig feststellt – sind Deutsche Denker in aller Welt geschätzt.
      .
      Und wie die „Moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ BEWIESEN hat – ist dieser „Geist“ absolut unkaputtbar – also UNSTERBLICH!
      .
      DAS konnte Rudolf Steiner zu seiner Zeit noch nicht wissen.
      .
      HEUTE wäre Steiner in der „Science of Logos“ genauso kompetent, wie in allen anderen Fachgebieten, die zu seiner Zeit aktuell waren . . .
      .
      DANKE für das VIDEO,
      .
      gut zu wissen, daß es mit Axel Burkhart einen weiteren couragierten Verteidiger der WAHRHEIT & der FREIHEIT gibt!

      • Lieber KBM,

        „den Geist verlieren“ meint, dem Wahnsinn anheimfallen. Das dem so ist,
        kann man bereits in weiten Teilen Deutschlands feststellen, wenn man
        wachen Auges durch die Straßen geht oder das Tun in Politik, Wirtschaft,
        in der Kunst, Theater, Landwirtschaft, usw., usf., verfolgt.

        Herr Burkhardt spricht von dem Geist der ehemaligen Dichter und Denker,
        den hat dieses Volk schon lange verloren, da es sich zu großen Teilen korrum-
        pieren ließ und entsprechend denkfaul wurde.

        Dieses Volk braucht für alles und jedes Experten des öffentlich „rechtlichen“
        Fernsehens, statt selbst ein Experte zu werden/sein!!!

      • @KBM

        Wer von allen guten Geistern verlassen ist, verfällt in einen Wahn! Dieser
        bringt in aller Regel Psychopathen hervor. Ist doch Ihr Spezialgebiet…

      • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 11:44 //

        . . .
        Liebe Zitrone,
        .
        Gott sei DANK – kann man ALLES, was man verlieren kann – auch wieder finden . . .
        .
        Und DAS sogar bis in alle Ewigkeit . . .
        .
        Dieses WISSEN macht mich oft gelassen – wenn andere in Panik geraten . . .
        .
        Dieses WISSEN ist mein „Red Bull“ – wenn Sie verstehen – WAS ich damit meine . . . ?
        .
        Ich bin dann mal weg . . .

      • @KBM

        „Ich möchte sagen: Wenn die Leute, die heute oftmals Naturwissen-
        schaft vorbringen, noch so sehr von allen guten Geistern verlassen sind –
        die Naturwissenschaft selbst, sie arbeitet mit guten Geistern!“

        Rudolf Steiner – GA 231 – Der übersinnliche Mensch anthroposophisch erfaßt –
        Den Haag, 13 November 1923 (Seite 60-61)

      • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 16:07 //

        . . .
        wenn die Menschen Zironen-Saft trinken würden, statt Bier – sähe die Welt komplett anders aus – denn Alkohol hat als EINZIGE „Genuß-Droge“ die extrem negative NEBlkohol HYPNOTISCH wirkt.
        .
        DARUM scheinen alle wie die Schlaf-Schafe zu schlafen – sie sind aber tatsächlich in einer immer wieder aktivierten HYPNOSE gefangen . . .
        .
        Vielleicht versteht der Eine oder Andere – WARUM ausgerechnet der ALKOHOL legal ist – aber alle anderen & WENIGER gefährlichen Drogen illegal . . . ?
        .
        DAS wußten die europäischen Invasoren – als sie in Massen in Amerika einwanderten & die indianischen Ur-Einwohner um den Finger wickelten – um ihnen ihr gesamtes Land zu rauben . . .
        .
        Vielleicht sind wir nicht ganz so dumm – und schauen uns das Trauer-Spiel mit KLAREM Verstand an – um die RECHTE Lösung zu finden, statt mit fliegenden Fahnen unterzugehen . . .

      • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 16:12 //

        . . .
        SORRY, Korrektur:
        .
        Der Satz heißt richtig:
        .
        „Alkohol hat als EINZIGE „Genuß-Droge“ die extrem negative & gefährliche NEBEN-WIRKUNG – daß Alkohol HYPNOTISCH wirkt.“
        .
        Für Frankenstein’s Erben und Dr. Mengele’s Kinder – die in Sachen mind-control und GEHIRN-Wäsche unterwegs sind – eignet sich Alkohol perfekt und ist für die Globalisten-Sekte also die IDEALE Droge um die Welt zu versklaven!

  7. Bildung und Erziehung: Eine Bestandsaufnahme

    In der Erziehung und der Bildung, die ein Gemeinwesen seinen Kindern angedeihen lässt, spiegelt es sich selber wieder. Keinem von uns allen, der das Bildungssystem dieses Landes durchlaufen hat, ist entgangen, wie die Erziehung zum selbständigen und kreativen Denken in Schule und Universität doch die Ausnahme sind. Keiner stellt in Abrede, Wissen sei die Grundlage jeder Kreativität. Doch hat man dem bloßen Speichern von Faktenwissen in unserem Bildungssystem inzwischen eine zu große Priorität gegenüber einem Unterricht eingeräumt, der an das selbständige und freie Denken der Schüler appelliert. Musische und künstlerische Fächer, in denen den Kindern Gelegenheit zur Entwicklung ihrer Phantasie gegeben wird, werden mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Man kann und muss sich Böses dabei denken. In dieser Art von Bildung spiegeln sich selbstverständlich die handfesten Machtinteressen der Führungsschicht in Politik und Wirtschaft wieder. Auch in der Bildung gibt es auf dem Felde der Erziehung zu Kreativität und selbständigem Denken ein streng hierarchisches Stufensystem. Dies ist darauf bedacht, einerseits mit dem Erreichen höherer Stufen immer größerer Freiräume zur Selbständigkeit im Denken einzuräumen, andererseits diese aber möglichst klar zu definieren. Jeder soll nur in dem Rahmen denken und handeln, der ihm zugewiesen wird. Die streng hierarchische Ordnung unseres Gemeinwesens, alle Konventionen, Wertvorstellungen und grundlegenden Denkmuster spiegeln sich gerade im gegenwärtigen Erziehungs- und Bildungswesen wieder. Das alte Dilemma der Mächtigen, die Kreativität des Volkes zum Erhalt und zur Fortentwicklung des Gemeinwesens zu brauchen, es aber gleichzeitig furchtsam kontrollieren und kanalisieren zu wollen, zeigt sich hier in der Gestaltung von Erziehung und Bildung. Kontrolle oder gar Unterdrückung sind auf keinem Wege mit Phantasie und Kreativität in Übereinklang zu bringen. Wer sich auf Phantasie und Kreativität einlassen will, muss auch die Veränderungen oder gar Umwälzungen in Kauf nehmen, welche diese laufend mit sich bringen wollen. Ein hierarchisches System ist immer auf Geschlossenheit bedacht, die Kreativität jedoch ist wesentliches Merkmal eines offenen Systems. Beides geht nicht zusammen. Auch in unserem Lande krankt es am Welt- und Menschenbild, das immer noch stark von dem mechanistischen Denken des 19. Jahrhunderts geprägt ist. Immer noch wird einen Staat mit einer Mega-Maschine gleichgesetzt, in welcher es zentrale Steuereinheiten zu geben hat und „Rädchen“, welche die Funktion des „Staatsapparates“ tragen. (Hier zeigt sich, wie verräterisch der Sprachgebrauch doch ist.) Doch ist die Welt keine Maschine, der Mensch schon gar nicht. Trotzdem fühlt man das monotone Werkeln der Produktionsmaschinerie immer deutlicher, wenn die Wirtschaft ihre Bedürfnisse und Interessen immer stärker im Erziehungs- und Bildungswesen durchsetzt. Hier werden Kinder und junge Menschen immer mehr zu geschlossen Maschinenwesen geformt, geschlossen wie das System einer Produktionsmaschine. Das Pressen von Faktenwissen in kindliche Gehirne in den Schulen ist sicher der besondere Ausdruck des Computerzeitalters. Menschen immer stärker wie Maschinen programmieren und zum immer strenger determinierten Laufen bringen zu wollen, ist lediglich ein modernerer und subtilerer Ausdruck der steten Menschenverachtung, welche die Mächtigen aller Zeitalter für ihre Mitmenschen hegen. So entspringt es auch rein dem Ordnungsgedanken, immer mehr Kinder und Jugendliche, die ihr Rest an Natürlichkeit gegen die uniforme Programmierung durch die Schule aufbringt, mit Medikamenten zu sedieren. „Ritalin“ heißt die meist verwendete chemische Keule, um sämtliche unerwünschten „Verhaltensauffälligkeiten“ all derer zu

    unterdrücken, deren Seele sich heftig gegen all die Gehirnwäsche zur Wehr setzt, durch Unruhe und Aggressivität. Obwohl die Zahl an Schülern, die von „Ritalin“ abhängig werden, explosionsartig steigt, fragt niemand, was an Schule und Erziehung faul ist. Keinen interessiert die Öde der Betonwüsten großer Städte, in der viele aufwachsen und dabei völlig degenerieren. Man gibt den Kindern und Jugendlichen die Schuld, nicht den eigentlich Verantwortlichen. Schließlich brennen die Vorstädte. Geradezu grotesk wird es dann, wenn Wirtschaftsvertreter die Früchte ihres fatalen Einflusses auf das Bildungssystem zum Schluss sogar selber beklagen. Eine hierarchisch gemaßregelte Jugend degeneriert geistig tatsächlich, da sie nur auf das Speichern von Information getrimmt ist, nicht aber dazu, es zu reflektieren. Dazu hat sie, angesichts der Überschwemmung mit riesigen Mengen nackten Faktenwissens, auch gar keine Zeit mehr. Früh schon wird ein Kind in der Schule frustriert, wenn seine eigenen Gedanken zurückgewiesen werden, da sie oft nicht in das momentane Unterrichtskonzept oder das überladene Curriculum passen. Das weckt sofort das Minderwertigkeitsgefühl, auf sich und seine Ideen komme es erst einmal gar nicht an. Man habe an erster Stelle nachzuvollziehen, was einem andere vorbeten, also zu gehorchen. Auf diese Weise stirbt der freie Geist sehr früh, schon auf Kindesbeinen. Schließlich kommt er, von Generation zu Generation, allmählich zum Versiegen. Eines Tages ist man, wie gegenwärtig schon der Fall, nicht einmal mehr zum Verstehen eines einfachen Textes fähig. Die Verwandlung des Menschen zur Maschine steht damit kurz vor ihrer Vollendung. Ein Computer versteht ja schließlich auch nichts. Keiner wage es daher mehr, darüber zu klagen, jetzt ernten zu müssen, was in langen Jahren gesät wurde. Manche Bosse gehen sogar so weit, sich dann über den mangelnden Bildungsstand der Jugend in Fernsehauftritten zu empören. Das geschieht natürlich nicht, ohne dagegen die eigene, vermeintlich hohe Bildung in einen schmeichelnden Kontrast stellen zu wollen.

    Bildungspolitische Alternativen Erziehung und Bildung müssen endlich zu offenen Systemen werden! Dazu muss man es ehrlich mit den Menschen meinen und sie wirklich zu freien Wesen heranbilden wollen, die zur Selbstbestimmung fähig sind. Dazu braucht man vor allen Dingen erst einmal ein entsprechendes Menschenbild. Hierarchen sind von ihrer geistigen Grundkonstitution gar nicht dazu fähig, ihren Mitmenschen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Von vorne herein haben sie im Hinterkopf, wie sie sich gegenüber ihren Mitmenschen Vorteile verschaffen können, indem sie diese für ihre Zwecke einspannen oder sonst irgendwie ausbeuten. Es gibt schon zahlreiche sehr erfolgreiche pädagogische Modelle und Vorbilder, die eine weitgehende Erziehung der Kinder zu Selbständigkeit und Kreativität ermöglichen. Rudolf Steiner und Maria Montessori seien hier als Pioniere genannt. Es gibt ein breites Literaturangebot zu diesen bewährten pädagogischen Konzepten. Auch in Skandinavien geht und publiziert und man schon längst neue Wege. Dort bilden die Kinder frei und selbständig Arbeitsgruppen zum gemeinsamen Lernen in großen und hellen Räumen. Auf jede starre Sitzordnung („Frontalunterricht“) wird verzichtet. Ein jeder kann sich frei bewegen. Der natürlichen Art kindlichen Lernens wird entsprochen. All diesen Modellen ist gemeinsam, über weite Strecken als offene Systeme geführt zu werden, indem den Kindern genug Freiraum gegeben wird, Ihre Phantasie zu entwickeln, auch durch Tanz und Musik. Früh schon wird ihnen das Gefühl vermittelt, ihre Gedanken und Ideen seien gefragt, es sei für die gesamte Gemeinschaft wichtig, was gerade sie zu sagen haben. Wer schon als Kind ernst und für voll genommen wird, der wird auch als Erwachsener begeistert und aus völlig freiem Antrieb alles tun, um das

    47
    Gemeinwesen voran zu bringen. Nur dann ist dafür gesorgt, dass die Quelle der Kreativität nicht versiegt. Ein Gemeinwesen, das seine Kinder in jedem Alter ernst nimmt, wird an neuen Ideen niemals Mangel haben und mit seinen Problemen wohl stets leicht fertig werden. Statt immer mehr „hyperaktive“ Kinder mit Ritalin zu betäuben, wären regelmäßige Meditationsstunden in den Schulen das probate Mittel, die kindliche Seele wieder zurück in ihre Mitte zu bringen. Die erste Generation Erwachsener mit einer ungleich größeren seelischen Festigkeit als ihre Eltern, wäre bald heran gewachsen. Sie verfügte sehr wahrscheinlich über die nötige innere Ruhe und Geduld, die gewaltigen Herausforderungen der Zukunft besser zu bewältigen. Es liegt auf der Hand, in den neuen Gemeinschaften auch die Erziehung und Bildung der Kinder an sich zu ziehen und die Gehirnwäsche staatlicher Schulen auszuschalten. Ein jeder in der Gemeinschaft hat besondere Fähigkeiten, die es wert sind an Kinder weitergegeben zu werden.

    • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 11:21 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ waltomax:
      .
      „So entspringt es auch rein dem Ordnungsgedanken, immer mehr Kinder und Jugendliche, die ihr Rest an Natürlichkeit gegen die uniforme Programmierung durch die Schule aufbringt, mit Medikamenten zu sedieren. „Ritalin“ heißt die meist verwendete chemische Keule, um sämtliche unerwünschten „Verhaltensauffälligkeiten“ all derer zu
      unterdrücken, deren Seele sich heftig gegen all die Gehirnwäsche zur Wehr setzt, durch Unruhe und Aggressivität. Obwohl die Zahl an Schülern, die von „Ritalin“ abhängig werden, explosionsartig steigt, fragt niemand, was an Schule und Erziehung faul ist.“
      .
      DAS ist ein Irrtum!
      .
      Rainer Pagel ist ein Deutscher Lehrer und ein bekennender Scientologe – der seit Jahrzehnten über den Ritalin-Wahnsinn aufklärt – mit dem der Westen seine kreativsten & begabtesten Kinder chemisch tötet!
      .
      Typisch für die US-Verwirr-Maschine Google – sie verführt direkt in’s Nirvana der amtlichen Quatschologie . . .
      .
      Diese engagierte, professionelle und vor allem wahrhaftige WARNUNG vor den verheerenden NEBEN-Wirkungen von Ritalin – inclusive AMOK-Läufen der durch Ritalin aufgeputschten Kinder – ist TABU!
      .
      Sie finden in der ganzen Welt keinen einzigen Scientologen – der das nicht weiß – DARUM die erbitterte UNTERDRÜCKUNG dieses echten WISSENS rund um den Erdball!

    • @Waltomax

      Im Studienfach „Philosophie“ wird beispielsweise ein Buch, nämlich das wichtigste,
      welches die Menschen zu wirklicher Freiheit führt, ganz besonders gemieden.

      Siehe:

      • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 15:39 //

        . . .
        LRH definiert FREIHEIT als „Abwesenheit von Barrieren & Hindernissen“
        .
        DAS ist die kürzeste Definition von FREIHEIT – die ich kenne!

    • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 15:53 // Antworten

      . . .
      Hallo Waltomax,
      .
      es gibt übrigends auch in Amerika richtig gute Denker!
      .
      HIER ist einer von ihnen über LOGIK und Bildungs-Defizite – und die GRÜNDE für diesen fundamentalen MANGEL in westlicher Bildung:
      .
      Jon Rappoport fordert FREIHEIT von GEHIRN-Wäsche („mind-control“) in der Erziehung & Bildung – liegt also voll auf Ihrer Wellen-Länge!
      .
      https://jonrappoport.wordpress.com/2017/09/05/freedom-from-mind-controlled-education/

      • henry paul // 6. September 2017 um 11:38 //

        Freiheit ist nicht das Wegräumen von Barrieren und Hindernissen.
        Wenn, dann ist Freiheit, die Fähigkeit sich zu befreien und Hindernisse zu meistern. Freiheit ist NUR denkbar in Grenzen. Der Logos besteht immer aus zwei Elementen: Vorder- und Rückseite. Ohne Grenzen kann keine Freiheit stattfinden, weil man sie nicht erkennt. Nur durch die Freiheit kann man seine Grenzen erkennen und dann sich freiheitlich entwickeln. Das Schlimmste an der falschen Erziehung/Bildung/Erwachsenwerden ist, dass niemand sich entwicklen will, niemand sich herausfordern will, niemand sich befreien will: alles soll fertig serviert werden, fertig gebracht werden, wohlfeil und billig geschenkt werden.
        Daran krankt auch das DummVaterland: weil man wartet auf die Messia oder den Messias Dann passiert NIX oder das Gegenteil des Erwarteten. Wer nicht selbst anpackt wird nie etwas erreichen..

      • @henry

        Gut beschrieben. Kommt aber noch schlimmer: da man immer nur damit aufgewachsen ist Ansprüche zu stellen zerrt man die, die etwas bringen könnten, in die Ebene des eigenen Denkens und befördert die nach oben, die in der gleichen Tonlage grölen.
        Altbekannt, wird unvergleichlich in einem meiner Lieblingsfilme vom Notar Jerome Martinaud (Michel Serrault) thematisiert (Das Verhör, 1981).

      • pedrobergerac // 6. September 2017 um 13:44 //

        @henry paul
        Zum x-ten Mal lese ich das Buch von Tom Robbins „Pan Aroma“.
        Darin hat sich der Protagonist Alohar auch auf die Suche nach der „Freiheit vom Tod“ auf den Weg gemacht.
        Die „Erleuchtungs. und Erwachenphilosophier“ erklärt nach ihren non-dualen Prinzipien aber letztendlich die Freiheit auch nur als unwesentlichen Teil unseres BewußtSeins
        Allerdings wird sie benötigt um im Zuge des Aufwachens zu dieser Erkenntnis zu kommen.
        Steiner spricht von der Erkenntnis der Wahrheit um zur Freiheit zu kommen, um zusammen mit der Gleichheit und der Brüderlichkeit die Grundlagen für ein nachhaltiges menschliches Zusammenleben zu schaffen.

  8. Deutschland ist längst eine multiethnische Gesellschaft, d.h. „die Deutschen“ als allein bestimmende Gruppe in diesem Land gibt es nicht mehr. Jede einzelne Bevölkerungsgruppe verfolgt ihre eigenen Interessen und diese sind kurzzeitig aufgestellt und opportunistisch. Dies kommt dem Projekt der Globalisten entgegen, die Nationalstaaten aufzulösen und in ein zentral gelenktes Konstrukt zu überführen. Wo niemand mangels persönlicher Bindung den Nationalstaat vermisst, da gibt es keinen Widerstand. Selbst wenn die Leitmedien frei agieren könnten, woran sollten sie sich orientieren bzw. nach wessen Interessen sollten sie ihre Kontrollfunktion in der Politik ausüben? Da es keine einheitlich definierbare Wählerschaft wie im GG vorgesehen („das deutsche Volk“) mehr gibt, ist ihre Zielgruppe verloren gegangen und es bleibt nur mehr die Funktion als Manipulationsorgan von im Hintergrund wirkenden Kräften, die man bei den Profiteuren des etablierten weltweiten Finanzsystems verorten darf.

  9. Das Geschwurbek dieser beiden Herren ist Nichts als laue Luftund geht wie immer bei solchen Ökonomen weit an der Realität vorbei.
    Die Eurokrise ist nur ein Teilaspekt der Geldsystemkrise und diese ist nur der Gier der Geldsystemlenker zu verdanken. Ebenso die Tatsache, dass die beiden Deutschen Politdarsteller, welche sich überraschenderweise immer noch nicht in einer geschlossenen Anstalt befinden, immer noch nicht genug davon haben, das Volk zu belügen.
    Roland Berger selbst ist Mitverantwortlicher dieser Krise. Seine Beratungen dienen immer nur dem schnellen Profit und nicht den Arbeitsplätzen.
    Die Welt wäre ein schönerer Ort ohne ihn.
    Und die Ratlosigkeit des Herrn Stelter ist ein Symptom dieser Zeit, in der Alle auf den Zusammenbruch warten, der einfach nicht kommen will und von ihm auch nicht gesehen wird. Er ist halt auch nur ein „Ökonom“, unfähig die aktuelle Situation zu erkennen.
    Seine Kritik an Merkel und Schulz zeigt nur seine Unwissenheit auf.
    Die aktuelle Situation ist ein Schrecken ohne Ende, symbolisiert im Wahlkampf von Merkel und Schulz, welche Beide gleich einem Nachtmahr an der Bettkante blöd aus dem Fernseher glotzen und Sprechblasen absondern.
    Zwei homosexuelle Alkoholiker. Wundert sich da noch Jemand über Deutschland?

  10. Das Unheil dieser *Kanzlerin*?

    So sehr ich dieses Ding auch verabscheue, die Weichen für unser Desaster wurden lange vor ihrer Zeit und nicht im Kanzleramt gestellt. Da spielte es auch keine Rolle mehr, ob diese Gallionsfigur ein besseres Wahlkampf-Theater lieferte oder mit der Sicherheit ihrer Strippenzieher im Rücken gleich offen die Farce als Farce aussehen läßt.

    Sich über solche Nebensächlichkeiten zu beschweren bedeutet einfach nur, noch immer nicht begriffen zu haben, daß der Putsch von oben ein völlig anderes Gebilde hinterlassen hat, als das was wir bislang als unseren Rechtsstaat kannten. Das wiederum war nur möglich, weil sich Horden von Schleimern, Verblendeten und Desinteressierten aus niederen Beweggründen dafür hergegeben haben, die Raute nicht nur NICHT zu behindern, sondern tatkräftig beim Abschaffen zu helfen.

    • Sie sagen es. Will aber keiner wissen, das beschädigt ja die eigene Position. Den ganzen Spuk gäbe es ja sonst auch gar nicht – den gibt es nur weil wesentliche Teile (der Menschen) des Systems – hier leihe ich mir das schöne, höfliche Wort aus – normopathologisch sind.

      • @Heinss

        hier leihe ich mir das schöne, höfliche Wort aus – normopathologisch sind

        normopathologisch / normopathologie, kann man sich nicht ausleihen… höchstens erfinden. Jedoch ist schon klar, zumindest denk ich mir, dass der Wortinhalt auf „normal v. Norm Krankhaft“ hinaus läuft…..

        Interessant wäre jetzt noch, wnn Sie erklären könnnten, was Sie genau unter normopathologisch / normal krankhaft verstehen

      • In Fortschreibung von Maaz sehe ich einen pathologischen Zustand als Norm.

  11. Warum die Lügen der Geschichte die Freiheit des Menschen verhindern.

  12. Es ist bezeichnend für unsere gleichgeschaltet verwahrloste Medienlandschaft, wenn schon diese relativ seichte Kritik -unsere Kanzlerindarstellerin hätte wahrlich eine wesentlich harschere „verdient“- mit den Attributen „offen, massiv, vernichtend“ versehen wird.
    Selbstverständlich überlässt das „Imperium der Kasse“ seit über 70 Jahren nichts in Deutschland dem Zufall, so dass man getrost davon ausgehen kann, dass in all den Jahrzehnten mehr oder weniger deutschfeindliche Regierungen Politik gegen die betrieben haben, „die schon länger hier leben“, aber das jetzige Marionettenregime dürfte alle(s) übertreffen. Dass Deutschland seit mittlerweile fast 100 Jahren ausgeplündert wird und mehr oder weniger seine gesamte Schaffenskraft von Parasiten aller Arten ausgenutzt wird,ist ja noch ein Umstand, an den man sich mit ausreichend Gehirnwäsche gewöhnen kann, aber die „humanitäre Grenzöffnung“ -im Stile eines Diktators und Sinne eines Soros gegen jegliche Gesetze verfügt- dürfte der endgültige Sargnagel gewesen sein. Man muss wirklich kein Rechenakrobat sein, um zu erahnen, dass es nur eine Frage relativ kurzer Zeit ist, bis die Muslime überwiegen und dann wird man sehen, inwiefern „Toleranz“ noch gilt. Und so finden die Pläne der Hooton, Kaufmann, Nizer, Calergi (und wie sie sonst noch heißen mögen) -die Ausrottung der „Amaleks“, die ja schon bis 1947 mit ca. 12 Millionen toten Deutschen nach Kriegsende nahezu optimal funktionierte- doch noch ihre Vollendung.

    • @Seance

      So ist es.
      was mich aber einigermaßen tröstet, je weniger Deutsche, die mit ihren Steuern diese Parasiten nähren, es geben wird, desto mehr müssen sie selbst in Zukunft ins Hamsterrädchen. Bequeme, leistungslose Stütze ist dann endlich Vergangenheit. Reparationszahlungen, Milliardenhilfen, Krankheitskosten, Kindergeld für alle Welt etc. ebenso.
      Und die, diesen Wahnsinn unterstützenden Frauen wird es ganz, ganz hart treffen. Ich gönne es ihnen aus tiefstem Herzen!

      Christian Friedrich Hebbel über Deutschland:
      Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten.

  13. Wahlkrampf made in USA?

    Votebuddy ist eine Seite auf der Nichtwähler anderen ihre Stimme geben können,
    die im Land des Hosenanzugs nicht wählen dürfen! In Deutschland ist dies „normaler-
    weise“ illegal, deshalb steht der Server vorsorglich in den VSA.

    https://philosophia-perennis.com/2017/09/05/votebuddy/

    • @Zitrone

      Hier kann es sich nur um einen provokanten Scherz handeln.
      Um daran teilzunehmen, muss mann sich auf dieser Seite anmelden.
      Anschließend Kontaktaufnahme mit einem wildfremden Menschen (Kaffee trinken?) zwecks Übergabe des Wahlscheines? Wer macht sowas ernsthaft?
      Auch gegen Bezahlung ein hohes Risiko. Die Strafe für Wahlbetrug ist recht hoch.
      Also ich halte mittlerweile schon sehr viel für möglich, hier habe ich aber meine Zweifel…

      • Eventuell ein „patriotischer“ Deutscher aus den USA, der auf diese Art und Weise auf den sehr einfachen Betrug bei der Briefwahl aufmerksam machen will.
        Der Westen hat auch darüber berichtet und morgen bestimmt auch auf allen „Alternativen“ zu lesen.
        Schaden kann es nicht, so bekommt die Briefwahl beim Publikum ein zweifelhaftes Image.

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. 21. Jahrhundert » Blog Archiv » Das Unheil der Kanzlerin Merkel – Geolitico

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*