Zahl der Selbstversorger steigt

Hausschwein / By Scott Bauer, USDA [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASow_with_piglet.jpg Hausschwein / By Scott Bauer, USDA [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASow_with_piglet.jpg
Sie bauen Gemüse an, halten Rinder und Schweine: Die Zahl der Selbstversorger steigt wieder. Landleben wird wirtschaftlich attraktiv und stiftet dazu noch Sinn. 

Vor einigen Tagen las ich einen Artikel über Sinn und Unsinn des Landlebens. Der Autor zog das Fazit: Das Landleben sei wegen langen Wegen und der Erforderlichkeit eine Zweitautos einfach ineffizient. Und den Goldstücken könne man das Land überhaupt nicht zumuten. Der Mann hat keine Ahnung.

Noch vor dreißig Jahren war der Landbewohner dem Städter in Ostdeutschland um Meilen voraus: Er brauchte nicht wegen jedem Käse anstehen. Das Wohnungsamt kannte man in den Dörfern nur dem Namen nach. Viele knappe Dinge konnte man mit etwas Geschick selbst erzeugen. Insbesondere Obst und Gemüse waren immer zur Hand.

Schafsfleisch, von dem der Städter nicht einmal ahnte, wie es schmeckt, konnte man selbst erzeugen. Für die Ablieferung von Produkten gab es märchenhaft hohe Preise, die oft über den Verkaufspreisen im Handel lagen. Und der Handel musste alles abnehmen.

Die schöne neue Welt des Nichtstuns

Einmal hatte ich schon Mitte Juli ein Feld frei. Schwarze Rettiche bekommt man da noch hin. Ich säte aus und brachte im Herbst säckeweise Rettiche in den Handel. Der Markt war völlig überschwemmt mit Rettichen, aber ich hatte mein Geld. Planwirtschaft kann auch schön sein, allerdings nur für den Produzenten.

Anfang der 90er Jahre gaben viele Ostdeutsche ihre Gärten auf schafften ihre Nutztiere ab. Das lag einerseits an der plötzlichen Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Produkten im Handel, zweitens an der geänderten Preiskulisse, und drittens wollten die Leute endlich verreisen. Gurken aus Holland bekam man in jeder Kaufhalle für ein Spottgeld, der Eierpreis ging völlig in die Knie, und nun wollten auch die Tierhalter mal nach Spanien oder Kroatien. Die Tiere wurden verkauft, und man machte richtig Ferien.

Statt in den Wald zu gehen und Brennholz zu machen, ließ man sich einen Tank für Flüssiggas eingraben oder man baute eine Ölheizung. Gas und Öl waren spottbillig. Das deutsche Dorf drohte damals zur Siedlung zu verkommen. Man hörte noch etwas Gebell, aber wo war das Muhen, das Blöken, das Quieken, das Meckern und das Gegacker?

Diese schöne neue Welt des Nichtstuns und der Bequemlichkeit ist schon lange wieder Geschichte. Inzwischen wird fast flächendeckend mit Brennholz und Braunkohle geheizt. Das alleine spart mehr als ein Zweitauto kostet. Und die Zahl der Nutztiere steigt rapide. Die Zahl der Rindviecher hat sich nicht nur in der CDU, sondern auch im Stall und auf der Weide stark erhöht, und auch die Schafsherden sind gewachsen. Lediglich Hühner sind wegen der Vogelgrippe und tiefen Eierpreisen nicht mehr ganz so beliebt wie früher. Der Nebenerwerbslandwirt ist im Kommen, die Zahl der Pickups und Traktoren steigt rapide.

Das Leben hat wieder einen Sinn

Der Autor dieser Zeilen erzeugt Kartoffeln, Tomaten, Bohnen, Blumen, Rettiche, Rote Beete, Birnen, Äpfel, Pflaumen, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Weintrauben, Süß- und Sauerkirschen, Aprikosen, Mirabellen, Sanddornbeeren, Brombeeren, Brennholz und Schafsfleisch selbst. Im Winter werden Hauswein und Schleenschnaps bereitet. Da lohnt sich das Leben auf dem Lande, und es hat Sinn. Man guckt öfter in die Kühltruhe oder in den Kamin als ins Fernsehen und ist immer in Bewegung.

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Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

26 Kommentare zu Zahl der Selbstversorger steigt

  1. Fritz Vogtländer // 2. September 2017 um 10:02 // Antworten

    Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Zumal die kleinen Betriebe die Qualität liefern, welche der Abnehmer sucht. Ohne Chemie und Medikamente. Dazu ist eine solche dezentrale Erzeugung nicht anfällig für Störungen. Z.B. Tierkrankheiten. Es fällt ein kleines Teil vom großen Netz vorübergehend aus.
    Das gilt übrigens ebenso für die Erzeugung von Strom.

  2. MutigeAngstfrau // 2. September 2017 um 11:07 // Antworten

    Ach Sie waren das damals mit den Rettichen…

    Ja,spätestens wenn das Fressen des Sklavenviehs aus dem Drucker kommt, ist die schöne neue Welt da. Nur kadavergehorsame Untertanen haben den Drucker dann neben der Pritsche, versteht sich. Und das für maximal 40 Jahre.

  3. Das was der Autor schreibt paßt auch auf Westdeutsche. Hier fing das Faulheits-Urlaubs-Denken schon ab den 60igern an. Da gab es noch meine heile Kinderwelt mit Kotten, Kühen, frischer Milch und vor allem Auslauf, Heu und Stroh für die Tiere. Dann gab es Geld für die Abschaffung von Kühen oder Schweinen, (der Teufel arbeitet immer mit Verführung und viele ließen sich mit Geld verführen) Die Monokultur hielt Einzug, Kunstdünger und Pestizide kamen immer mehr in Mode. Leider merkt viele nicht wie sie damit abhängig gemacht wurden. Ich sage „früher wart ihr freie Knechte eures Herrgottes, heute seid ihr Sklaven von Brüssel“ Auch trieb die Emanzipation ihre Blüten und die Frauen waren sich zu fein noch einen Gemüsegarten zu bestellen geschweige ein einzukochen. Sie hatten kaum noch Lust ihre Hausarbeit zu machen. Auch hörte ich oft den Spruch „das kann doch alles besser kaufen“. – Heute sieht man das Ergebnis. Fades Obst und Gemüse. Einheitsbrei mit Salat-Paprika-Gurke-Banane. Aber große Klappe von wegen „immer alles frisch und Vielseitigkeit“. Frischer ist es aus dem Garten und vielseitig gemäß dem Lauf der Jahreszeit.

  4. Auch ich habe mich der neuen Realität nach der Wende (übervolle Regale mit preiswerten Produkten) angepasst, bin aber seit 2014 (Fast-Weltkrieg-3) wieder auf dem Weg zum Selbstversorger. Man kann ja nie wissen. Und Spaß macht es auch noch.

  5. @Preußin

    Ihre Schilderungen habe ich auch genauso bei meiner Oma auf dem Dorf erlebt.

    Ich habe noch heute die damaligen Worte der Bauern im Ohr, als diese von der Flurbereinigung
    sprachen. Wenn es hieß: „Die Flurbereinigung kommt“, waren alle im Dorf vor Ehrfurcht erstarrt,
    da die Herren mit Anzug und Krawatte enormen Einfluss hatten und sicherlich genau wussten,
    was für das “gemeine” Volk gut war.

    Der hörige Bauer vollzog natürlich die Wünsche der Obrigkeit, rottete alle Büsche und
    Sträucher aus, um diese unsägliche Flurbereinigung zu vollziehen. Die Wohnstätte vieler
    Vögel, der Schutz vor Erosion und eisigen Temperaturen schmolz dahin, weil DIE da OBEN
    es so angeordnet hatten.

    Damals gab es vor jedem Dorf einen sogenannten Krautgarten, indem all jene Gemüse und
    Obst anbauen konnten, die keinen eigenen Garten hatten.

    Gemüse und Obst, welches noch nach Gemüse und Obst schmeckte!

    Bereits auf dem Weg dorthin, roch man die wunderbaren Düfte, der unterschiedlichsten
    Sorten. Ich erinnere noch, wie alle Räume nach Bohnengemüse dufteten und dies bereits
    beim Anschneiden desselben.

    Leider reicht heute das selbstangebaute Gemüse, auch wenn es ein Biosaatgut ist, der
    Boden entsprechend vorbereitet war, nicht mehr an diese damalige Qualität heran.

    Und ja, die Umerziehung vieler Frauen treibt wilde Blüten. Viele sind nicht mehr in der
    Lage ein Essen zu kochen und preisen dies als große Errungenschaft an. Entweder
    der Lebensabschnittsgefährte kocht oder man bestellt eine Pizza bei Türken um die Ecke.
    Der holt diese wiederum beim Discounter, stellt sie in die Mikrowelle, setzt sich an-
    schließend ins Auto und bringt sie dem hippen Pärchen direkt vor die Tür.

    Schöne neue Welt…

    • Fritz Vogtländer // 3. September 2017 um 10:41 // Antworten

      Was das Saatgut betrifft, nach den alten Sorten suchen. Es gibt sie noch, allerdings nicht im Supermarkt. Im Netz gibt es noch Firmen, die sich auf alte Sorten spezialisiert haben.

  6. Wieso spricht niemand über Gesundheit? Im Selbstanbau schafft man sich nicht nur ein Stück Natur, sondern vor allem auch deutlich gesündere Produkte.

    Auf lächerlichen 60 m² bewirtschaften wir vom Gemüse, über Salate und Gewürze auch verschiedene Beeren-Sträucher einen Pflaumen- und einen Kirschbaum. Von März bis in den späten Dezember kann man die unterschiedlichen Reifezeiten nutzen, um möglichst autark zurecht zu kommen. Ideal, wenn ein Nachbar mitspielt und aufgrund des begrenzten Raums, die noch fehlenden Arten pflanzt, um in der Reifezeit tauschen zu können. Es funktioniert nicht nur, sondern man hat wieder das Erlebnis, dass Radieschen scharf und nicht wässrig sind und Kohlrabi nach Kohlrabi schmeckt. Ohne jegliche Chemie. Unkraut rupfen und Schnecken sammeln ist allerdings Pflicht. Uns macht es Spaß.

    Ein empfehlenswertes Buch auch für Anfänger ist:

    https://www.amazon.de/Selbstversorgung-Unabhängig-nachhaltig-Konservierung-Vorratshaltung/dp/3943416151

    • @hubi Stendahl

      Gesundheit? Im Eigenanbau hat man viele Vorteile, dies ist richtig! Man führt dem
      Boden Nährstoffe statt Schadstoffen zu, bemüht sich um genfreies Saatgut, ar-
      beitet nach dem Aussaat-Kalender von Maria Thun, düngt mit Brennesseljauche,
      usf., während bereits am frühen Morgen der Himmel mit Chemtrails zugemüllt ist,
      die sich einen direkten Weg auf Ihre und meine biologisch angebauten Radieschen
      bahnen, die im übrigen auch nach Kohlrabi schmecken (können).

    • Ja und weiter, warum spricht niemand über Vertrauen- und dessen Zerstörer: die allgegenwärtige Lügenhaftigkeit? Es wird doch heute fast überall gelogen und die Wahrheit überdehnt – wobei das Wesen der geschickten Lüge sich verschleiert und nicht im Gegensatz zur Wahrhaftigkeit auftritt. Lügenhafte Politik und ihre Huren der Lügenpresse singen es täglich vor. Warum sollen da Gewerbe, Industrie (Dieselschwindel etc.) und Bevölkerung eine Ausnahme machen? Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an. Jedermann (außer Schlaf-Michel: der schläft) schummelt, lügt und betrügt- mit stark steigender Tendenz. Da ist es nur folgerichtig, dass überall das Mißtrauen wächst- auch und vor allem gegen die erhältlichen Lebensmittel im Supermarkt. Willst du diese Produkte nicht mehr essen, weil vielleicht zuviel Gift enthalten ist- oder bei dir per Sensationsenthüllungen genüßlich Ekel erzeugt wurde, bleibt nur noch der Eigenanbau.

  7. Kriegswirtschaftsverordnung.
    Vom 4. September 1939.

    Die Sicherung der Grenzen unseres Vaterlandes erfordert höchste Opfer von jedem deutschen Volksgenossen. Der Soldat schützt mit der Waffe unter Einsatz seines Lebens die Heimat. Angesichts der Größe dieses Einsatzes ist es selbstverständliche Pflicht jedes Volksgenossen in der Heimat, alle seine Kräfte und Mittel Volk und Reich zur Verfügung zu stellen und dadurch die Fortführung eines geregelten Wirtschaftslebens zu gewährleisten. Dazu gehört vor allem auch, daß jeder Volksgenosse sich die notwendigen Einschränkungen in der Lebensführung und Lebenshaltung auferlegt.

    So oder so ähnlich wird es bei einem zu erwartendem Zusammenbruch sei es durch Krieg, finanziellem Kollaps oder sonstigen Unruhen aussehen, die Selbstversorgung würde unmittelbar zum Gemeingut, wenn nicht vorher geplündert oder gar zerstört.

    Lebten wir nicht in den Endzeiten einer (leider) vorrübergehenden Episode des Friedens, so hätte auch ich mich für diesen Weg vor einigen Jahren entschieden, doch sich gesund ernähren kann man auch ohne Selbstversorgung und warum kurzfristig die Mühe (natürlich verbunden mit Freude und Genugtuung) auf sich nehmen, wenn die Verwerfungen nur dafür sorgen werden, ein Teil meines Lebens(inhaltes) zu zerstören.

  8. zum Bild: ihr seid alle Affen und Schweine: gewoehnt euch schon mal dran!
    ‚aus die Maus’…..’i dadi sono tratti….die Wuerfel sind gefallen‘
    ihr sorgtet euch um das Waldsterben, um Soziale Gerechtigkeit, um den Klimawandel“…..waehrenddessen schufen andere Fakten, knallhart…..
    euer Reich wurde geteilt, ihr wurdet fuer zu leicht befunden ……
    ihr habt euer Schicksal in fremde Haende gelegt, in grausame Haende…..
    bald wird das affen-und schweineartige Kreischen und Grunzen des abgestochenen deutschen Michel durch die Strassen ehedem deutscher Staedte widerhallen,….Tag und Nacht…..monatelang…….it’s all over now…die Nummer ist um…….habe aber persoenlich keinen Zweifel daran, dass Moelle und Hubi hier fleissig weiterveroeffentlichen werden….ohne @Lampe und bis zur bitteren Neige……auf jeden Fall……“euer Weg…er wird kein leichter sein“……fuer die Nebenerwerbslandwirtschaft kommt ihr alle ein bisschen zu spaet!!

    • Karl Bernhard Möllmann // 3. September 2017 um 10:48 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ firenzeass:
      .
      „…habe aber persoenlich keinen Zweifel daran, dass Moelle und Hubi hier fleissig weiterveroeffentlichen werden…“
      .
      Sollen wir besser Selbstmord machen – um so dem Tod zu entgehen . . . ?
      .
      Mchen Sie mal einen langen & ausgedehnten Spaziergang von zu Hause weg, und immer in die gleiche Richtung – solange, bis Sie wieder FREI durchatmen können – DAS wirkt Wunder!
      .
      Gruß von „Moelle“, der lieber KBM genannt werden mag . . .
      .
      Ihnen würde „firenze-Arsch“ auch nicht unbedingt gefallen – weshalb ich es derzeit bei Ihrem falschen Decknamen „firenzeass“ bewenden lasse – ich hoffe Sie verstehen, wenn ich Ihnen mit dem Zaunpfahl zuwinke . . .

  9. Im Frühjahr 1990 besuchte ich als Wessi über den Gemeindeauschuß dem ich damals angehörte mit meiner Frau in Sachsen den Landkreis Dippoldiswalde und war bei einer Familie in Seifersdorf 3 Tage zu Gast.Wir wurden sehr herzlich aufgenommen, was ich von unserer Ellenbogengesellschaft nicht gewohnt war. Was mich damals erstaunte war, das die Menschen dort nur noch auf Westwaren abfuhren wobei ihre Pordukte (Nahrungsmittel) genau so gut, wenn nicht sogar besser waren. Damals konne ich es mir nicht verkneifen ihnen zu sagen dass sie sich nicht von der Werbung blenden lassen sollen, denn bei uns gibt es nur Konzerne wie Nestle & co deren syntetischer Massenfrass mit Aromastoffe vollgepumpt ist und sie sollen sich bitte an ihren alten Gewohnheiten weiter orientieren. Dabei wurde ich einbisschen skeptisch beäugt, wobei mir sie jetzt bestimmt recht geben würden.Z.B. Radeberger und Rotkäppchen waren damals schon Prämiumprodukte die den Westwaren in nichts nachstanden.

  10. Es ist vorbei!

    Zitat:
    @firenzass // 2. September 2017 um 20:49
    zum Bild: ihr seid alle Affen und Schweine: gewoehnt euch schon mal dran!
    ‚aus die Maus’…..’i dadi sono tratti….die Wuerfel sind gefallen‘
    ihr sorgtet euch um das Waldsterben, um Soziale Gerechtigkeit, um den Klimawandel“…..waehrenddessen schufen andere Fakten, knallhart…..
    euer Reich wurde geteilt, ihr wurdet fuer zu leicht befunden ……
    ihr habt euer Schicksal in fremde Haende gelegt, in grausame Haende…..

    bald wird das affen-und schweineartige Kreischen und Grunzen des abgestochenen deutschen Michel durch die Strassen ehedem deutscher Staedte widerhallen,….Tag und Nacht…..monatelang…….it’s all over now…die Nummer ist um…….habe aber persoenlich keinen Zweifel daran, dass Moelle und Hubi hier fleissig weiterveroeffentlichen werden….ohne @Lampe und bis zur bitteren Neige……auf jeden Fall……“euer Weg…er wird kein leichter sein“……fuer die Nebenerwerbslandwirtschaft kommt ihr alle ein bisschen zu spaet!!

    —————————————–

    Wer auch immer dieser @firenzass ist – seine/ihre zynische Warnungen sind echt.
    Jetzt noch über „Selbstversorgung“ und ähnlichem Stuss zu quatschen, ist einfach nur dumm und realitätsfremd!

    Wie schreibt er/sie,es (@firenzass):
    Zitat:
    —————————–
    …ihr sorgtet euch um das Waldsterben, um Soziale Gerechtigkeit, um den Klimawandel“…..waehrenddessen schufen andere Fakten, knallhart…..
    euer Reich wurde geteilt, ihr wurdet fuer zu leicht befunden ……
    ihr habt euer Schicksal in fremde Haende gelegt, in grausame Haende…..
    bald wird das affen-und schweineartige Kreischen und Grunzen des abgestochenen deutschen Michel durch die Strassen ehedem deutscher Staedte widerhallen,..
    Zitat Ende.
    —————————
    Auf @Daryl’s eindringliche Warnungen im Bezug auf die akute Psychopathen-Gefahr(..s.o. „grausame Hände“) habt ihr seinerzeit auch nicht gehört.
    Das Spiel ist aus.
    Geht nach Hause und betet.

    Das ist das einzig Sinnvolle, was alle Spätzünder, Feiglinge und Symptom-Beschwichtiger und andere Quasseltaschen, noch tun können.

    Der dreizehnte Stamm – namentlich die Khasaren-Mafia, werden ihre NWO-Ziele in Kürze erreicht haben.
    @Daryl schrieb hier früher immer, dass nur ein Wunder noch helfen würde, die Menschheit aus den Fängen der Hardcore-Psychopathen doch noch zu retten.

    Im Gegensatz zu ihm, glaube ich selbst nicht an solche Wunder.
    In ein paar Wochen, max. Monaten, wird der finale Zugriff der Psychopathen erfolgen. Vielleicht schon früher..
    Das Spiel ist aus.
    Geht nach Hause und betet.

    Boston

    • Karl Bernhard Möllmann // 3. September 2017 um 10:39 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Boston:
      .
      „In ein paar Wochen, max. Monaten, wird der finale Zugriff der Psychopathen erfolgen.“
      .
      Na und?
      .
      Bleibt die Erde dann stehen?
      .
      Oder ist DAS einfach nur unsere nächste Herausfoderung?
      .
      Von der ja bereits Nostradamus berichtete . . . ?
      .
      Der Preis der Freiheit:
      .
      „Constant alertness, constant willingness t fight back!
      .
      There is no other price!“
      .
      Haben Sie bereits kapituliert?
      .
      Mir hilft das WISSEN um die Reinkarnation.
      .
      Auch der Tod – egal wie grausam – kann daran NICHTS ändern!
      .
      DAS zu WISSEN ist besser als jeder Psychopathen-Bunker!
      .
      Seien Sie beruhigt:
      .
      „Mölle“ wird weiter schreiben . . .
      .
      Auch NACH dem Tod . . .
      .
      Nur unter anderem Namen . . .
      .
      ANGST ist die Seele der Psychopathie.
      .
      Lassen Sie sich davon nicht anstecken!
      .
      Alles Gute!
      .
      KBM

    • @ Boston

      Ihre Khasaren bekommen gerade den Hintern versohlt von der White Dragon Society … behauptet zumindest Benjamin Fulford. Also drehen Sie mal nicht gleich durch. In meinem Garten wird noch so manche Karotte das Licht der Welt erblicken, bevor das von Ihnen beschriebene apokalyptische Szenario eintrifft.

      https://benjaminfulford.net/

  11. Ja, ja Greenhoop auf lange Sicht sind wir sowieso alle tot. Nicht war? Leider denken noch zu viele Menschen so wie Sie. Besser nichts tun bzw. verändern, als evtl. das falsche zu tun. Aber die Zahlen ändern sich stetig zum Guten.
    Wenn die Landbevölkerung ihre Dinge wieder selbst die Hand nehmen würde, hätten all die hausgemachten Abhängigkeiten keine Chance und Ihre befürchteten Verwerfungen würde den ländlichen Raum eher zusammenschweißen als trennen.

  12. Ich las den Artikel zunächst mit großer Verwunderung. Bis ich merkte, daß es sich um eine Geschichte aus der DDR handelt. Irgendwie noch immer ein fremder Planet für mich. Daher lese ich solche Geschichten auch immer wieder gern.

    Allerdings weiß ich auch etwas über die Neuen Bundesländer: Wegen der Produktionsgenossenschaften der DDR sind heutige Ackerflächen in den Neuen Bundesländern im Vergleich zu denen der Alten Bundesländer durchschnittlich vierzigmal so groß. Das führt zu Skalierungseffekten vor allem in den Kosten der Bewirtschaftung, durch die kleinere Betrieben (die tendentiell gleich viel ernten und höhere Qualität liefern) nicht mehr konkurrenzfähig sind. Insofern wundere ich mich auch jetzt, wie die Anzahl an Landwirten unter diesen Bedingungen zunehmen können soll.
    Ranma

  13. Interessantes Gespräch mit Dr. Daniele Ganser mit Paula P’Cay.

    Paula P’Cay ist im Vorstand einer Partei, die vor jeder Handlung drei wichtige Fragen stellt,
    stellen will. Persönlich bin ich der Meinung, daß jeder Mensch in der Lage sein sollte, diese
    Fragen an sich selbst zu stellen.

    Nutzt es dem Menschen ? Nutzt es der Umwelt? Nutzt es dem Frieden?

  14. Die Scheiß-Bürokratie in diesem Land sorgt dafür, dass das Selbstversorgertum kaum möglich ist. Versuchen Sie mal neben dem Hauptberuf so nebenbei noch ein paar Hühner, ein oder zwei Schweine oder Schaffe (als Rasenmäher) zu halten….. Bürokratie, Bürokratie!
    Freilandhaltung? Stallhaltung? Beides? Aber schön Anmelden. Betriebsnummer beantragen. Ohrmarken, Ringe, Beiträge zahlen. Stammbuch führen! Wie da ist ein Lamm geboren und es taucht nicht Büchlein auf. Aber das Wichtigste!!! Beiträge zahlen, in die Tierseuchenkasse! Da bekommen sie auch die Schafe ersetzt die Ihnen der Tierarzt bei der Impfung kaputt-spritzt!
    Ach ja und Schweinchen? Nur mit doppelter Einzäunung.
    Diese Scheiß-Bürokratie ist nur dafür da, einem das Leben schwer zu machen und die Lust auf die Selbstversorgung zu vermiesen.
    Da spreche ich leider aus Erfahrung.
    Und wenn man neben dem Hauptjob, um seine Kröten zum Auspressen durch BRD zusammenzukriegen, noch wirklich Zeit und Muße hat und vor allem keine anderen Interessen, dann kann man sich um sein Gemüsebeet kümmern und Unkraut suchen.
    Ein hoch auf den besten und freisten Staat der je auf deutschem Boden existierte. Ein Hoch auf dies schwarz-rot/grüne Merkel-Junta!!!

    • Hör auf zu jammern,
      Lämmer musst du bis zum 12. Lebensmonat nicht melden und auch keine Ohrmarken verpassen.
      Ich halte meine Tiere ohne Tierarzt, ohne Chemie, ohne Futterzusätze,…. nur Heu und Stroh.
      Leben kann man davon nicht, aber überleben.

  15. Ach ja. Wenn man gegen die Bürokratie verstößt, dann drohen Anzeige und fette Bußgelder oder Geldstrafen. Wir von unseren eifrigen und von Steuergeldern ausgehaltenen Bürokraten auch gerne umgesetzt. Gilt natürlich EU-weit. Der Witz. Mein Schwager ist Portugiese. Seine Verwandschaft in Portugal macht auf Selbstversorger und Tierhaltung. Die Scheißen natürlich auf diese deutsche EU-Bürokratie und halten sich an nichts und werden zur Belohnung auch noch von ihren Bürokraten in Ruhe gelassen. Geile Welt!

    • Damit willst du sicherlich sagen, daß den Deutschen mal eine kräftige Injektion fremder Mentalität gut bekäme. Wie gut, daß so eine schon läuft. Wie pervers muß man sein, um auch nur auf die Idee zu kommen, die Produzenten der Nahrung zu quälen? Aus Indien gibt es (Leider gibt es keine offizjelle indische Geschichtsschreibung.) historische Berichte, daß sich einige Bauern trauten, ihre Feldarbeit inmitten einer schon tobenden Schlacht zu verrichten, während die Krieger beider Seiten sorgfältig darauf achteten, daß die Bauern keinen Schaden nahmen. Auch wenn das eine maßlose Übertreibung sein könnte, so würden Wesen mit Verstand handeln, wenn es um die Produktion von Lebensmitteln geht.
      Ranma

  16. Dann überlegt doch einmal, wer in diesem Land solche Gesetze erlässt und zu welchem Zweck. Es könnte ja dem großkapitalistischen Konsumwahn schaden und sich evtl. herumsprechen, dass die Leute preiswert zu qualitativ hochwertigem Essen kommen. Un wenn dann auch noch ein Tauschhandel weg vom negativverzinsten Zinseszinssystem entsteht – das wäre wohl dar GAU – also wehret den Anfängen, unter dem Deckmantel der sogenannten Schutzbürokratie (alles zum Besten der Steuerzahler – sie könnten ja krank werden von dem gesunden Fraß!).
    Genau da fängt der Kampf um Freiheit an – es müssen nur genug mitmachen. Ein schönes Beispiel ist die Rücknahme der Fleischbeschaurichtlinien, welche eine Zeit lang nur wochentags und nur über Großlabore und nicht mehr über den örtlichen Veterinär oder Fleischbeschauer möglich war. Das wäre ja zu einfach., Dies ist zu Glück am Widerstand der selbstversorgenden Bevölkerung nach kurzer Zeit gekippt worden.

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