Auch Demokratien sind rassistisch

Inschrift am Reichstag / By Mcschreck [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AReichstag_Giebel2.jpg Inschrift am Reichstag / By Mcschreck [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AReichstag_Giebel2.jpg
Die heutige Demokratie ist noch von Machtstrukturen aus autoritären Staatsformen durchsetzt. Sie ist eine Oligarchie hinter demokratischer Fassade.

Kritiker der Demokratie behaupten, diese sei von faschistischen Elementen durchsetzt und nehme immer mehr totalitäre Formen an. Andere nennen die Europäische Union eine mit demokratischen Versatzstücken getarnte Diktatur, die strukturell der bolschewistisch-sozialistischen UdSSR gleiche, und nennen sie daher EUdSSR. Ist das billige, nicht ernst zu nehmende Polemik, oder enthalten solche Vorwürfe etwas Berechtigtes?

Für die Ideologie des Nationalsozialismus war der einzelne Mensch unselbständiger Bestandteil der in der bestimmten Rasse verankerten Volksgemeinschaft.

Unser nationalsozialistisches Programm setzt an die Stelle des liberalistischen Begriffs des Individuums (…) das blutbedingte, mit dem Boden verbundene Volk“, sagte Hitler programmatisch am 30. 1. 1937.[1]

Also „der Einzelne ist nichts, das Volk ist alles.“ Aus dem gemeinsamen Blut, das alle durchströmt, steigt danach instinktiv auf, was das gemeinsame Denken und Fühlen und den einheitlichen Willen eines geschlossenen Volkskörpers in seiner Selbstbehauptung, seinen kulturellen Leistungen und seinem expansiven Herrschaftsanspruch ausmacht. Aus dem Vorrang des Volkes resultiert die Nachrangigkeit des Einzelnen, der für die angeblichen Interessen des Ganzen erforderlichenfalls rücksichtslos zu opfern ist.

Das Blut bringt aber, so die weitere Vorstellung, unterschiedliche Persönlichkeiten hervor. Diejenigen, die in besonders hervorragender Weise die Anlagen und Fähigkeiten des Volkes verkörpern, seien in den verschiedensten Ebenen zu den Lenkern der großen Masse vorbestimmt. An ihrer Spitze steht eine alle überragende Gestalt, in der sich die Kraft und der Wille der Blutsgemeinschaft am reinsten und mächtigsten manifestiere, so dass er von der „Vorsehung“ zum natürlichen Führer und Gesetzgeber des ganzen Volkes auserwählt sei.

Der Rückgriff auf die „Vorsehung“ vermittelte dem Führer und seinen Satrapen eine höhere Weihe durch ungenannte göttliche Mächte, in deren Auftrag und Mandat sie gleichsam handelten und regierten. Sie waren im Grunde Herrscher von „Gottes Gnaden“. Und aus uralten Zeiten stammte der hoheitliche Anspruch, die Menschen geistig, sozial und rechtlich als geschlossenen Volkskörper in einem Einheitsstaat zu versorgen und zu umhüllen.

Der Rassismus britischer Eliten

Die Rassen- und Blutideologie des Nationalsozialismus war der schlimmste Rückfall in mehr als dreitausend Jahre zurückliegende Gemeinschaftsformen der Menschheit, die damals der natürlichen Entwicklungsstufe entsprachen, aus denen aber die europäischen Völker mit Beginn der griechisch-römischen Kultur herausgewachsen und der einzelne Mensch sich zur davon unabhängigen, selbstbestimmten Individualität emanzipiert hat. Und das hierarchische Machtprinzip eines göttlich auserwählten Einzelnen bzw. einer Blutaristokratie war der wüsteste Rückfall in die überwundene Herrschaft einer alten Abstammungs-Aristokratie und eines königlichen Gottesgnadentums, das schon zum Ende des Mittelalters seine innere Berechtigung verloren hatte und von den europäischen Revolutionen der Neuzeit hinweggefegt worden war (vgl. „Politische Macht lockt die Bestien“).

Der Rassismus liegt nicht nur dem Nationalsozialismus und den anderen Erscheinungsformen des Faschismus zugrunde, sondern auch – und das ist allgemein weniger bekannt – dem Denken britischer Eliten. In Großbritannien lebte bereits im 19. Jahrhundert und früher in Kreisen der adligen, politischen und wirtschaftlichen Führungsschicht eine starke Überzeugung von der besonderen Bestimmung der „angelsächsischen Rasse“, wobei Rasse mehr im Sinne von Blutsgemeinschaft der britischen Oberschicht und im weiteren des Volkes gemeint war.

Großen Einfluss hatte hier der Schriftsteller und Kunsthistorikers John Ruskin (1819-1900), der befürchtete, dass die „großartige“ Tradition und Lebensweise der anglo-saxon Upper Class als „Herrenrasse“ unweigerlich dem Untergang bestimmt sei, falls es nicht gelänge, ihre Vorstellungen und Werte in erzieherischer und eugenischer Form auf die unteren Klassen Britanniens und des Empire auszudehnen. Denn England sei zur Weltherrschaft vorherbestimmt.

Noch sind wir nicht rassisch degeneriert, in uns fließt bestes nordisches Blut.“

Es sei eine Frage von Gedeih oder Verderb, dass England sich durch Kolonisierung jedes Stück Land einverleibe, auf das es seinen Fuß setzen könne, um die Macht Englands über Land oder See zu verbreitern.[2] Wenn es um „Gedeih und Verderb“ der britischen Rasse geht, zählt auch hier letztlich trotz aller Menschenrechte das Leben der einzelnen Menschen nichts, die notfalls ihrem Gedeihen geopfert werden müssen.

Von diesen Gedanken waren insbesondere die Kreise um Cecil Rhodes und Alfred Milner erfüllt, aus denen der elitäre Zirkel des „Round Table“ hervorging, dessen Mitglieder immer mehr Politik und öffentliche Meinung bis zum Ersten Weltkrieg und darüber hinaus beeinflussten und bestimmten. Milner hatte ein eigentümlich „national-sozialistisch“ geprägtes, von einem aristokratischen Sendungsbewusstsein durchglühtes Weltbild. Er träumte „von einer Verschmelzung aller Angehörigen der ,angelsächsischen Rasse’ zu einer ,großen Familie, durch unauflösliche Bande mit verwandten Familien in anderen Teilen der Welt verknüpft’.“ Dieses staatlich-nationale Gemeinwesen müsse wegen der bedrohlichen Lage des Industrieproletariats zu einem intervenierenden Wohlfahrtsstaat mit einem liberalen ´Staatssozialismus` werden. Ein solcher hätte nämlich den Vorteil, dass er die oligarchische Herrschaftsform Großbritanniens nicht antaste.

Vorstellung von der „auserwählten Rasse“

Hitler blickte mit Bewunderung nach England, und hier lassen sich Keime für Vorstellungen des deutschen Nationalsozialismus ausmachen. Viele Gefährten Milners zählten in den dreißiger Jahren konsequenterweise auch zu den Appeasers (Beschwichtigern) von Hitler.[3]

Alfred Milner, der dem britischen Kabinett während des Ersten Weltkrieges angehörte, notierte kurz vor seinem Tode 1925 sein Credo:

Ich bin ein britischer (zuvorderst ein englischer) Nationalist. Wenn ich noch ein Imperialist bin, dann deshalb, weil das Schicksal der englischen Rasse … darin bestand, frische Wurzeln in entlegenen Teilen der Welt zu schlagen. Mein Patriotismus kennt keine geographischen, sondern nur rassische Grenzen.“ (vergl. Anm. 2)

Die Vorstellung von der „auserwählten Rasse“ gründet in dem Glauben an eine besondere Beziehung zu Gott, der das britische Volk vor allen anderen Völkern mit einer einzigartigen Mission ausgestattet habe.

Der Messianismus der english-speaking idea, wie er von Rhodes, (William Thomas) Stead, Milner,(Philip) Kerr, (Lionel) Curtis und anderen unter Verwendung biblischer Sinnbilder mehr oder weniger offen vertreten wurde, wollte das Himmelreich, ´civitas dei` auf die Erde holen, in der irdischen Welt verwirklichen. ´Mir scheint, Ihre und meine Ideen bedeuten dem Inhalt nach, die Stadt Gottes unserer Erleuchtung gemäß neu zu erbauen`, hatte Stead an Rhodes geschrieben.“[4]

Alfred Milner bezeichnete die „britische Rasse“ als „ein einziges staatliches Gemeinwesen“ (one body-politic), in der „die verschiedenen Klassen und Abteilungen dieser Gemeinschaft Glieder dieses Leibes sind, und wenn ein Glied leidet, alle Glieder leiden.“ Damit übernahm er fast wörtlich eine Stelle aus dem Neuen Testament (1. Kor. 12:12-13), setzte aber an die Stelle des Geistleibes Christi das staatliche Gemeinwesen der britischen Rasse.[5]

In der obersten Klasse des Volkes sah man natürlich die Prinzipien und Bestrebungen der britischen Rasse in besonders hervorragender Weise zum Ausdruck kommen, so dass dieser Elite ein natürlicher Führungsanspruch zustehe.

Diese Ideologie der britischen Eliten steht bis heute hinter der britischen Politik. Sie treten nur nicht so plump wie die deutschen Nationalsozialisten mit einer offenen autoritären Herrschaftsform auf. Sie verbergen sie hinter den aus den Tiefen des individuellen Freiheitsstrebens entstandenen Strukturen der auf halbem Wege stecken gebliebenen Demokratie, die sie mit Hilfe ihres Reichtums, ihrer privilegierten Bildung und ihres medialen Einflusses auf die öffentliche Meinung dominieren. Da die heutige Demokratie noch von Machtstrukturen aus autoritären Staatsformen durchsetzt ist, durch die eine gewählte Elite das Volk beherrschen kann, machen sie sich zur einzigen, dauerhaft präsenten Elite, die nur Scheinalternativen anbietet, so dass ihre ständige Wiederwahl und die Etablierung einer Oligarchie hinter demokratischer Fassade gesichert ist.

Religiöser Nationalismus in den USA

Mit der Besiedelung Amerikas waren auch religiöse Heilserwartungen verbunden. Für die Puritaner, Presbyterianer und Kongregationalisten in den Siedlungen Neuenglands und Virginias sowie für die irisch-schottischen Siedler Pennsylvanias und Carolinas war „´die Neue Welt` ein ´Gelobtes Land`, in das sie aus der Knechtschaft des alten Kontinents Europa aufgebrochen waren wie einst die alten Juden aus der ägyptischen Gefangenschaft. Und wie jene war man von Gott in einem heiligen Bund (Convenant) auserwählt worden, um in Neu-Israel, auf dem Boden Amerikas, Gemeinschaften zu begründen, welche den ´Commonwealth of God`, das Reich Gottes auf Erden, in Rechtschaffenheit, Freiheit und Frieden verwirklichen würden.“[6] Diese Utopie der frommen Siedler war allerdings von einem großen Misstrauen gegen jede Ballung und Zentralisierung staatlicher und wirtschaftlicher Macht durchdrungen.

Die aufkommende imperialistischen Strömung in den USA drängte jedoch wie in England den religiös puritanische Ansatz in den Hintergrund, übernahm aber vielfach die Sprachhülsen und Symbolbilder der Puritaner (Commonwealth, Covenant, City of God) und verlieh diesen Formen „einen diametral entgegengesetzten Inhalt, indem der imperiale Staat den Platz der autonomen, auf ihren Glauben gegründeten Siedlergemeinschaften beanspruchte.“[7]

Der Schriftsteller Herman Melville (1819-1891) schrieb in seinem Roman White Jacket (1850):

Wir Amerikaner sind ein besonders auserwähltes Volk – das Israel unserer Zeit, wir tragen die Arche der Freiheiten der Welt.“[8]

Dieser American Dream wurde von den Imperialisten elitär gedacht, getragen von den wenigen, die hinter äußeren Schlagworten ihre Zielsetzungen verfolgten und davon träumten, im 20. Jahrhundert, dem kommenden American Century, in die Fußstapfen des britischen Weltreichs zu treten.[9]

So durchdrangen sich in den USA Religion und Politik, wenngleich verfassungsrechtlich getrennt, zu einer Art „Zivilreligion“, in der die Vorstellung einer „Nation unter Gott“ für die Bürger identitätsstiftend wirkt, wie der Soziologe Robert N. Bellah bemerkte.[10]  Dieser Patriotismus mit religiösem Charakter äußert sich in der Öffentlichkeit z. B. darin, dass „die Fahne überall eine fast sakrale Verehrung (erfährt); die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung werden in der Hauptstadt Washington wie in einem Schrein aufbewahrt, und überlebensgroße Monumente erinnern an „Heilige“ und „Märtyrer“ der amerikanischen Geschichte.“[11]

Das Verhältnis zu Gott wird als das eines besonders auserwählten Volkes gedeutet, dem von Gott die besondere geschichtliche Mission zuerteilt sei, ein Modell für Freiheit, Gleichheit und Demokratie zu errichten, das über die ganze Welt zu verbreiten sei. Schon James Madison, einer der Gründerväter der USA, bezeichnete 1788 die Verfassungsdiskussion als einen politischen Prozess, der die „göttliche Verheißung“ erfüllte. George W. Bush bemerkte während seiner Wahlkampagne im Jahr 2000 in einer Rede vor der jüdischen Organisation B’nai B’rith:

„Unsere Nation ist von Gott auserwählt und von der Geschichte beauftragt, ein Modell für die ganze Welt zu sein.“ (vergl. Anm. 10) Und Obama sagte vor ca. einem Jahr vor Offiziersanwärtern: „Ich glaube an die Einzigartigkeit der USA – mit allen Fasern meines Seins.“ (vergl. Anm. 11) In der Einzigartigkeit spricht sich ein extremer Nationalismus aus, der die eigene Nation über alle anderen stellt und sie zu beherrschen trachtet. Auf der Homepage der US-Armee heißt es daher auch lapidar:

Die U.S. Army trägt in 51 Staaten in Europa und Eurasien die Verantwortung für die Durchsetzung der strategischen Interessen der USA.“ (Anm. 11)

Auch hier folgt aus der Überordnung der Nation und ihren angeblichen Interessen über die Einzelnen ihre gegebenenfalls kalte Opferung und erst recht die massenhafte Eliminierung der Menschen anderer Nationen.

„Die amerikanischen Präsidenten wirken gleichsam als Hohepriester dieser quasireligiösen Selbstinterpretation. Dazu gehört zum Beispiel das gewissermaßen „monarchische“ Auftreten des Präsidenten, das von einem erstaunlichen, symbolhaften Zeremoniell umgeben ist. (…) Bei ihren Antrittsreden sind zivilreligiöse Inhalte zu einem zentralen Gegenstand geworden; die Präsidenten legen damit gleichsam im Namen des ganzen Landes ein rituelles Glaubensbekenntnis ab. Der Präsident präsentiert sich dabei als Sprecher der Nation, der den kollektiven Willen verbalisiert. Gezielt wird mit religiösen Symbolen und Metaphern an das Wahlvolk appelliert. Darüber hinaus enthalten viele Reden aber auch ausdrücklich religiöse Elemente und Passagen, die über das rein Metaphorische deutlich hinausgehen. Kaum eine Ansprache endet ohne das obligatorische „God bless America!“ (…) Ronald Reagan porträtierte die USA 1974 in einer Rede vor der „Conservative Political Action Conference“ als „City upon a Hill“, eine Metapher für das biblische Jerusalem.“ (Anm. 10)

Solche religiösen Bezüge sind nicht Ausdruck der persönlichen religiösen Haltung des Redners, sondern Teil des gleichsam hohepriesterlichen Rituals des Präsidenten, der als höchster Repräsentant der Nation die Einheit des kollektiven Willens der Menschen mit dem Willen Gottes feierlich zum Ausdruck bringt. Der Präsident und seine Minister erhalten so unterschwellig eine göttliche Weihe, die sich suggestiv an das Gottesgnadentum früherer Monarchen anlehnt. Der Präsident wird zwar gewählt, geht aber aus einer Elite hervor, in der sich dem Anspruch nach in besonderer Weise die Fähigkeiten der auserwählten Englisch-sprechenden „Rasse“ konzentrieren, die daher gleichsam auch gottgewollt berechtigt ist, die große Masse der Nation zu führen.

Der ideologische Kern der Sowjetunion

In der kommunistischen Ideologie tritt an die Stelle des Blutszusammenhanges der Rasse der gesellschaftliche Zusammenhang der proletarischen Klasse. Sie ist ebenso wie die Rasse dem Einzelnen übergeordnet. Ihr hat er zu dienen und zu gehorchen. Ihren angeblichen Willen formulierte und vertrat einzig und allein die kommunistische Partei, in der sich die selbsternannten Eliten des Proletariats sammelten, die die ganze Gesellschaft in all ihren Institutionen durchdrangen und bestimmten. Nur sie konnten als Räte (Sowjets) in das nominell gesetzgebende Parlament, den „Kongress der Volksbeauftragten“ gewählt werden, der wiederum einen ständigen legislativen Rat, den „Obersten Sowjet“, als oberste Volksvertretung wählte. Dieser bestimmte „das Präsidium, dessen Vorsitzender auch als Staatsoberhaupt fungierte, und überwachte den (von ihm ernannten) Rat der Volkskommissare, später der Ministerrat, der als die exekutive Gewalt agierte. Der Vorsitzende des Rates der Volkskommissare, dessen Wahl von der Legislative bestätigt werden musste, war der Regierungschef.“ (Wikipedia) Es war die Diktatur einer als Einheitspartei verfassten Elite, die Gesetzgebung, Regierung und Justiz in der Hand hatte.

Ihre Macht gründete in dem angeblichen Willen der ökonomischen  Klasse des Proletariats, den sie zu erkennen und zu vertreten beanspruchten und dem sich der Einzelne nicht widersetzen durfte, wollte er nicht als „Konterrevolutionär“ und Schädling der Arbeiterklasse rücksichtslos eliminiert werden, was ja millionenfach geschah. Wie im Faschismus setzte sich innerhalb der ebenfalls hierarchisch strukturierten Partei gewöhnlich eine starke, charismatische Führergestallt an die Spitze, die ihren alleinigen Willen zum Gesetz erhob. Nur griff sie nicht auf eine göttliche Legitimation zurück, da in der Gesellschaftsideologie des „historischen Materialismus“, die Religion nur als imaginärer Überbau gilt, der aus den ökonomischen Prozessen wie Rauch aufsteigt. Der Machtanspruch erhob sich aus der aufgeblähten Maßlosigkeit des niederen Ego, das die wahre Würde des höheren Menschen nicht kennt, und alle vernichtet, die ihm im Wege stehen.

Die Farce der parlamentarischen Demokratie

Die heutige Demokratie ist aus der Emanzipation der Individualität aus überkommenen Machtverhältnissen hervorgegangen, in denen einzelne oder mehrere aus originär eigenem Machtanspruch eine legitime Herrschaft über die Menschen behaupteten. Doch im Streben, die Alleinherrschaft eines oder weniger Einzelner in eine Herrschaft aller Einzelnen umzuwandeln, glaubte man nicht auf Machtausübung verzichten zu können; nur sollte sie in der Wahl aller ihre jetzt von unten kommende Legitimation erhalten. So blieben alte hierarchische Machtstrukturen bestehen, die jetzt von erlaubten Machthabern besetzt wurden.

Damit wurde aber das Diktat von Menschen über Menschen, das deren Freiheit und Selbstbestimmung aufhebt, nicht beseitigt. „In der Diktatur wirst du unterdrückt und hast keine Wahl. In der Demokratie kannst du wählen, wer dich unterdrückt“, brachte der Kabarettist Erwin Pelzig den minimalen Unterschied auf den Punkt.

Die Wahl einer von unten legitimierten Schicht von „Volksvertretern“ wird zudem zur Farce, wenn sich selbsternannte Eliten im Hintergrund in Logen, Clubs und vordergründig in Parteien organisieren, die ein Monopol in der Aufstellung aller Wahlkandidaten erwerben und sich so als permanente Machtkaste dauerhaft festsetzen. Sie durchdringen in den entscheidenden Stellen die Institutionen der formal in Legislative, Exekutive und Judikative aufgeteilten staatlichen Gewalt und heben die gegenseitige Kontrolle und Balance der Macht faktisch auf. Hinter der Fassade medial gefeierter scheindemokratischer Wahlrituale verbirgt sich die Oligarchie einer Kaste, die sich vom Volk längst entfernt hat und den staatlichen Herrschaftsapparat als Instrument ihrer Interessen benutzt.

Die heutige Form der Demokratie unterscheidet sich im Grunde strukturell nur wenig von den autoritären Herrschaftsformen des Faschismus oder Kommunismus. Hier wie dort liegt die Macht über Menschen in den Händen einer selbsternannten Elite, die sich dort in einer einzigen, hier in mehreren, aber weitgehend konformen Parteien politisch organisiert. Durch das Kandidaten-Monopol dringen nur Parteimitglieder in die Schaltstellen der Macht, so dass es die herrschende Partei ist, die faktisch überall die Gewalt in den Händen hat und den staatlichen Institutionen ihre Inhalte diktiert. Natürlich, Achtung der Menschenrechte und allgemeine Rechtssicherheit sind in der Demokratie ungleich weiter entwickelt. Es geht hier nur um die Strukturen der Macht.

Indem die „Volksvertreter“ die ihnen übertragene Macht teilweise an die von ihnen gewählten Regierungen, also an Vertreter von Vertretern, weitergeben, ohne dass das Volk einen Einfluss darauf hat, entfernt sich die Macht noch weiter von ihm. Die Regierungen verbinden sich schließlich mit Regierungen anderer Länder zu internationalen Organisationen wie die EU, die eine quasistaatliche Form erhält, in der Regierungsmitglieder, also Vertreter der Vertreter, als Gesetzgeber fungieren und Kommissare einer EU-Überregierung, also Vertreter der Vertreter der Vertreter des „souveränen Bürgers“ ernennen. Hier entspricht das Gremium der Regierungs- oder Staatschefs, der „Europäische Rat“, in der Tat dem Obersten Sowjet, in dem auch Vertreter von Vertretern saßen, die fernab vom Volk Kommissare als Überregierung über alle sowjetischen Volksrepubliken ernannten. Es ist daher, was die teilweise sogar namensgleichen Machtstrukturen angeht, nicht aus der Luft gegriffen, die EU eine EUdSSR zu nennen. Inhaltlich ähnliche sozialistische Elemente auszumachen, wäre ein eigenes Thema.

Fazit

In allen genannten Gesellschaftsformen einschließlich der heutigen Demokratie übt eine Oberschicht über die anderen Menschen die Herrschaft aus. Im Faschismus wie auch im anglo-amerikanischen Nationalismus wird ihre Machtausübung aus dem rassistischen Anspruch einer bevorrechtigten, gleichsam von höheren Mächten auserwählten Elite, also aus einem mehr oder weniger offenen oder versteckten Rückfall in längst vergangene Herrschaftsstrukturen begründet.

Im Kommunismus resultiert die Usurpation der Macht in der gewaltsamen Umkehrung der alten Ständestruktur, indem sich der unterste Stand, das Proletariat, zum obersten und alle anderen beherrschenden aufschwang. Nur wird hier die Macht nicht mehr religiös verschleiernd legitimiert, sondern steigt ungeschminkt aus der Gewalt des brutalisierten Egoismus empor.

In der Demokratie der westlichen Welt, die von England ausgegangen ist, verbirgt sich hinter demokratischer Fassade die Herrschaft einer Aristokratie des Blutes oder auch nur des Expertentums, des Geistes. Daher besteht der US-Imperialismus bei seinen Vasallenstaaten auch so vehement darauf, dass dort die westliche Demokratie eingeführt wird, hinter der er die Völker durch ihre Vasallen beherrschen kann. (vgl.: Das System globaler US-Herrschaft“ undDie Mächtigen hinter der Politk).

Die Demokratie als Gesellschaftsform freier, sich selbst bestimmender Menschen, jenseits von Macht und Anarchie, muss erst noch geschaffen werden. Sie erfordert ein völlig neues Denken, das sich von den alten Herrschafts-Vorstellungen radikal löst und konsequent aus dem Freiheitsbegriff die ihm entsprechenden Strukturen entwickelt (vgl.: Politische Macht lockt die BestienundWarum unsere Demokratie versagt). Nicht mehr hat der Einzelne als Glied dem Ganzen zu dienen, sondern die Einrichtungen des Ganzen haben die freiheitliche Entwicklung des einzelnen Menschen zu schützen und zu befördern.

 

Anmerkungen

[1] Zitiert nach Karl Heyer: Der Staat als Werkzeug des Bösen, Stuttgart 1965, S. 54

[2] Nachweis in GEOLITICO: „Elitärer britischer Rassismus

[3] Markus Osterrieder: Welt im Umbruch, Stuttgart 2014, S. 818, 819

[4] a. a. O., S. 913-914

[5] zitiert nach Markus Osterrieder a. a. O., S. 915

[6] Markus Osterrieder a. a. O., S. 914

[7] a. a. O., S. 915

[8] zitiert nach M. Osterrieder a. a. O., S. 1208

[9] vgl. Osterrieder a. a. O., S. 1209

[10] Vgl. Klaus Stüwe: Politik und Religion in den USA, Stimmen der Zeit, 11/2008, S. 723-733

[11] Der Europäer Juni 2015, S. 34

Print Friendly, PDF & Email
Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

137 Kommentare zu Auch Demokratien sind rassistisch

  1. Die Demokratie will möglichst vielen Unabhängigkeit schaffen und verbürgen, Unabhängigkeit der Meinungen, der Lebensart und des Erwerbs. Dazu hat sie nötig, sowohl den Besitzlosen als den eigentlich Reichen das politische Stimmrecht abzusprechen: als den zwei unerlaubten Menschenklassen, an deren Beseitigung sie stetig arbeiten muß, weil diese ihre Aufgabe immer wieder in Frage stellen. Ebenso muß sie alles verhindern, was auf die Organisation von Parteien abzuzielen scheint. Denn die drei großen Feinde der Unabhängigkeit in jenem dreifachen Sinne sind die Habenichtse, die Reichen und die Parteien. – Ich rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, daß es mit neuen Pferden fährt: die Straßen sind noch die alten, und die Räder sind auch noch die alten. – Ist die Gefahr bei diesen Fuhrwerken des Völkerwohls wirklich geringer geworden?“
    Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches, 1878-1880

  2. hubi Stendahl // 29. August 2017 um 09:37 // Antworten

    Brandneue aktuelle Zahlen: 390.000 Bewilligungen im Rahmen des Familiennachzugs. Mindestens multipliziert mit Vier, macht mindestens weitere 2 Millionen. Damit ist der Zusammenbruch programmiert. Angesichts dieser Zahlen muss man sich kaum noch Gedanken über Spitzfindigkeiten in einem Herrschaftssystem machen:

    http://www.bild.de/politik/inland/migrationspolitik/merkel-beim-fluechtlingsgipfel-in-paris-53023774.bild.html

    Herrschaft ist, wenn Beherrschte so dumm sind und ihren Herren Legitimation verleihen um Macht auszuüben. Die darauf folgende Macht ist amorph, d.h., dass sie keinerlei Legitimation mehr bedarf. Alle *ismen, ob religiös oder staatlich argumentiert, dienen nur dem Machterhalt. Weg also mit Feudalismus, Kommunismus, Sozialismus, Katholizismus, Hinduismus, Islamismus und die allergrößte Verblendung der Massen, durch den Wegfall der Wortbildung „ismus“, der parlamentarischen Demokratie, die nur in Dorfgemeinschaften, niemals in Regionen oder gar Staaten funktionieren kann.

    • @hubi

      Ich habe bereits vor einiger Zeit akzeptiert, dass die Lösung nur eine individuelle sein kann, denn die Masse ist entweder nicht in der Lage zu verstehen oder reagieren. Nimmt man die Demokratie so versteht jeder etwas anderes darunter, die Masse reduziert diese auf wiederkehrende Wahlen der Parteien, sowie die des nächsten Urlaubsortes. Die Menschen der ehemaligen DDR möchte ich hiervon ausnehmen, diese kennen die Unterdrückung, der „Westen“ ist umerzogen, träge und somit verloren.

      Da ich keine Lust verspüre Europa zu verlassen, werde ich eine Lösung in Deutschland oder England suchen, aber mich mit Sicherheit auf keine Parteien oder gar die Mitmenschen verlassen.

      • hubi Stendahl // 29. August 2017 um 12:42 //

        Hallo @Greenhoop,

        ich habe Cousins in London, mit denen ich temporär Kontakt habe. Die sagen aber genau das gleiche wie wir hier, nur eben für England: „Komm´bloß nicht auf die Idee auf die Insel zu kommen.“ „You jump out of the frying pan into the fire“. Ob das für ganz England anzunehmen ist, wissen Sie vielleicht besser. Ich hab´s nicht nachgefragt. Mein Bruder glaubt, dass Nordspanien nahe der portugiesischen Grenze eine Lösung sein könnte, weil dort kein Wohnraum für Migranten zur Verfügung steht und Siedlungsvorhaben von einer starken Mehrheit bekämpft werden, zumal die Migranten nur dorthin wollen, wo das Kapital ist, z.B. Barcelona.

        Ich fahre im September mal in den Ostblock Ungarn/Tschechien. Kein Euro, penetrante Verweigerung dieses Wahnsinns, hoher deutsch-/österreichischer Anteil. An den Grenzen entschärft sich das Sprachproblem, das wir zwar in England nicht hätten, andererseits ist England wichtiger Teil des Komplotts. Dort wird der Neusprech genauso eingeführt wie bei uns.

        Wo also will man hin? Was bleibt in D? Mecklenburg Vorpommern?

        Hätte nicht gedacht, dass man selbst einmal zum echten Flüchtling wird, wenn man sich die täglichen Übergriffe anschaut, bei denen alle wegsehen:

        Ein Eigenbericht vom Donnerstag, den 24.08.2017. Parkplatz EKZ Edeka/Netto, Rheinland gegen 13.00 Uhr. Nach einem Termin auf der Rückfahrt wollte ich dort einen Kleineinkauf vornehmen. Es sprang ein etwa 25 jähriger Migrant mit einem DIN A4 Zettel auf mich zu und hielt diesen mit der Überschrift „Certificate of United Nations (darunter in deutsch: Taub und stumm) vor meine Nase. Bedrängte mich und stammelte wie ein Taubstummer. Auf dem Papier waren ungefähr 20 Zeilen, wovon 10 bereits unterschrieben waren tlw. mit Adresse und rechts ein Betrag zwischen 10,– und 20,–€. Sammelausweise, Herkunft njet. Erst auf meinen Ruf Hau ab, ließ er von mir ab.

        Nach dem Einkauf sah ich die gleiche Masche bei einem SUV Fahrer an seinem Fhzg, Der zahlte aufgrund der Bedrängnis 20,–€. Ich ging zu ihm und zeigte auf den „Sammler“, der sich mit seinem „Kollegen“ etwa 30-40 Meter entfernt nun angeregt und freudig (offenbar über die Einnahmen) unterhielt.

        Schauen sie mal. Wollen Sie nicht die Polizei rufen, forderte ich den SUV Fahrer auf? Sie sind Geschädigter! Antwort: Die kommen doch sowieso nicht. Stieg wütend in´s Auto und fuhr davon.

        Warum erzähle ich das so ausführlich? Ich bin der Meinung, dass es nicht nur um die ausufernde Gewalt geht, die war vorprogrammiert. Es geht auch um die erzwungene kulturelle Zerstörung, die hier stattfindet, um mit Gewalt ein zentralistisches faschistisches Konstrukt zu realisieren. Eine Zerstörung, der sich die Verursacher selbst entziehen.

        Wenn Sie in D etwas finden sollten, dass dieser Zerstörung widersteht, lassen Sie es mich wissen; ich bin dabei. Indes, große Hoffnung hege ich nicht.

        Sie sind doch aus Düsseldorf. Fahren Sie mal nach Mönchengladbach Rheydt und spazieren Sie durch die verkehrsberuhigten Zonen, vorzugsweise erst am späten Vormittag, da die neue Kultur gerne etwas länger schläft. Es sieht bald genauso aus, wie in den Souks in Marokko.

        http://c8.alamy.com/comp/BACTBJ/morocco-sous-massa-draa-region-anti-atlas-near-zagora-mahmid-souk-BACTBJ.jpg

      • Greenhoop // 29. August 2017 um 14:48 //

        Hallo @hubi,

        in Düsseldorf sieht es (noch) nicht so aus wie in MG, DU und Essen und ich bin aktuell noch in der komfortablen Situation, in einer „besseren“ Gegend wohnen zu dürfen. Andererseits wird in Düsseldorf viel und vor allem hoch gebaut, moderne Ghettos die ganz der Agenda 21/30 entsprechen, nicht umsonst ist die Stadt in kürzester Zeit um nahezu 70.000 Menschen gewachsen.

        In Deutschland sehe ich nur noch „Chancen“ in Randbereichen, die Nähe zu Polen und Tschechien kann nicht schaden, Ungarn (Balaton) ist ebenfalls (zumindest in Friedenszeiten) eine Option, ein guter Bekannter hat sich schon vor Jahren dafür entschieden, mit seiner ungarischen Frau und den Kindern dort zu leben und nach D zu pendeln.

        In England ist wohl nur der „Süd-Westen“ (Cornwall, Devon, Dorset und u.U. noch Somerset) zu empfehlen, der Rest ist so, wie Teile Londons schon in den 60iger waren.

        Beim Wechsel in das Ausland sollte man aber immer eines berücksichtigen, dass die Deutschen mit ihren Euros und „Motor“ Europas in Friedenszeiten (ruhigen Zeiten) gerne gesehen sind, ob sich das bei den zu erwartenden Verwerfungen auch noch so verhalten würde, wage ich zu bezweifeln.

        Auch wenn man es natürlich nicht 1:1 vergleichen kann, so mußte ich gestern beim Lesen des folgenden Artikels unweigerlich an solche Situationen denken.

        28.08.1941: Russland deportiert 850.000 Wolgadeutsche

        http://www.gegenfrage.com/wolgadeutsche/

      • @hubi Stendahl
        Man kann auch in Südeuropa im Exil wohnen. Um so erschreckender ist es, wenn man dann wiedermal in die „Heimat“, vor allem in Großstädte, zurückkommt: dort, bei uns, ist dann kein Tourismus, der kommt und wieder auch geht und dazwischen erfreulicherweise sein Geld da läßt, nein, bei uns, da ist ständige Verdrängung und Forderung, nicht nur auf Zeit.
        Aber auch in den südlichen Ländern, durch die Kolonialzeit, von Belgien über Frankreich, Spanien, Portugal bis Italien werden diese von ihren Kolonialvölkern heimgesucht, daß man in den Brennpunkten (Großstädten) das Land nicht mehr erkennt und dann hautnah mitbekommt, was uns in Deutschland bevorsteht!
        Integrieren kann (und will) ich mich auch nicht, ich fühle mich in meinem Exil „deutscher als deutsch“, was das notwendige Selbstbewußtsein im Blick auf Deutschland ungemein fördert. Die Sprache muß man natürlich beherrschen, um akzeptiert zu werden und durchzukommen – und unabhängig sein. So wie man früher frei und UNABHÄNGIG ins Exil gegangen ist. Wie @dragao nach Brasilien.
        Das Wort „Exil“ wird heute ja bewußt überhaupt nicht mehr gebraucht, weil das einen politischen VORÜBERGEHENDEN, unabhängigen Einwandererstatus bedeutet, den man von den hiesigen Invasoren eben nicht einfordert und deshalb nicht von Exil sondern ausschließlich von „Flüchtlingen auf Dauer“ mit geschenkter „Integration“ spricht. An einen Rückkehrwillen wird überhaupt nicht appelliert.
        Bei den Asylanten sollte man auch nach Herkunft und Sprache sortieren: Wer englisch, französisch, italienisch oder portugiesisch spricht, sollte, wenn nicht in die altkolonialen Länder zurück, dann aber wenigestens in ihre Transitländer zur Sortierung zurückgeschickt werden, wobei sie dann für ihre Sprachkenntnisse nur in diese identitätsnäheren Länder Asyl-Pluspunkte bekommen, in Deutschland nur Minuspunkte, mit Verweis auf die bewußten anderen Länder. Denn dort ist eine Integration viel eher möglich, statt bei uns nur in Parallelgesellschaften Unterschlupf zu finden.

      • „Ungarn/Tschechien“

        Davon wuerde ich abraten. Die deutschen Besserwisser mag man dort nicht. Eigentlich wie fast ueberall.

      • hubi Stendahl // 31. August 2017 um 21:16 //

        @nathan

        Mein Bruder lebte rund 20 Jahre in Spanien, 15 in Mexiko und hielt es sogar 1 1/2 Jahre im Iran aus als Maschinenbauingenieur. Ein Wandervogel, warum nicht.

        Grundvoraussetzung ist in jedem Land der Erde, dass man sich der jeweiligen Kultur anpasst. Damit es keine Bauchlandung gibt, sollte man sich vorher informieren.

        Im Gegensatz zu @fofos Hasstirade gegen Deutsche, sind diese fast weltweit sehr willkommen, weil sie anpassungsfähig und gut ausgebildet sind.

        Ungarn und Tschechien sind interessante Staaten, die ein hohes Entwicklungspotential besitzen. Lediglich die Sprachhürde muss man überspringen. Wie es Vorort ist, werde ich bald wissen und berichten können, da sich ein deutschstämmiger Bewohner angeboten hat, mir/uns behilflich zu sein.

      • @hubi Stendahl
        Der Kultur muß man sich nicht anpassen, nur seine Neugier befriedigen und sich dann an die Gegebenheiten anpassen, woraus man sich das Beste und Passende für sich heraussuchen kann.
        Seines „Deutschseins“ wird man sich erst im Ausland so richtig bewußt, lernt es erst jetzt richtig schätzen und merkt dann so richtig, wie „undeutsch“ Deutschland geworden ist.
        Auch hier sind Deutsche meist unter sich, es ist durchaus eine Parallelgesellschaft, die aber, als Gegensatz zu den Invasoren in Deutschland, NICHTS fordert!
        An Integration habe ich nie gedacht und habe mich als im freiwilligen Exil betrachtet. Frei und unabhängig, was ich mir in zig Jahren aufbauen konnte, ganz unbewußt und ungeplant. Irgendwie auch Glücksritter.
        Im Vergleich dazu schätze ich mal, daß es den „Zuwanderer“ in Deutschland genauso geht, weil auch die ihr Innerstes nicht verkaufen wollen und im Abstand von Jahren ihre Identität als selbstverständlich erhaltenswert ansehen. Integration = Identitätsverlust kommt wohl für niemanden in Frage.
        Was in D als „Integration“ gefordert wird, ist doch nur ein Mode-Zauberwort, um die eigene Bevölkerung zu täuschen und zur Akzeptanz der Fremden zu überreden. Denn eine Definition für „Integration“ gibt es nicht, eine Luftnummer. Erinnert mich an „die Schweizermacher“.
        Die Fremden wollen sich nur in ihre Parallelgesellschaft integrieren, bzw. in die Länder gehen, wo diese bereits existiert, wo sie einfach unter sich sind, mit ihrer Identität.
        Daß wir ihnen das auch noch finanzieren, nehmen sie als Geschenk der dummen Deutschen natürlich gerne an! Merkel hat sie ja eingeladen. Im Verhalten gibt es keinen Unterschied zwischen Asylanten und Scheinasylanten. Alle mutieren zu Wirtschaftsasylanten mit ihren immer größer, bedrohlicher und verdrängender werdenden Parallelgesellschaften.
        Laut Medien sind diese „Fremden“ ja schon integriert, wenn sie (zwangsweise) in die Schule gehen und natürlich im Fußballverein spielen. Keiner sagt, daß das ja internationalistisches tiefstes Gleichheits-Niveau ist und mit „Integration“ als Identität(!) gar nichts zu tun hat.

      • Karl Bernhard Möllmann // 31. August 2017 um 22:52 //

        . . .
        ZITAT @ Nathan:
        .
        „Was in D als „Integration“ gefordert wird, ist doch nur ein Mode-Zauberwort, um die eigene Bevölkerung zu täuschen…“
        .
        Selbst dieser Irrsinn läßt sich noch steigern – natürlich streng wissenschaftlich:
        .
        Amerikanische Pharma-Konzerne erforschen derzeit Drogen – die die Integrations-BEREITSCHAFT der Menschen steigern sollen – DAS landet dann im Trinkwasser, wie einst die Nazi’s mit LSD geplant hatten, und die CIA in Pont-Saint-Esprit 1951 erstmals GEHEIM in Frankreich ausprobierte . . .
        .
        http://www.gegenfrage.com/cia-lsd-pont-saint-esprit/
        .
        https://jonrappoport.wordpress.com/2017/08/30/chemical-dosing-experiment-to-force-friendship-toward-migrants-not-science-fiction/

  3. in Deutschland hatten wir noch nie eine Demokratie und werden auch keine bekommen.
    welches Volk ist so dumm und läßt sich von fremden ein zusammenfantasiertes Grundgesetz aufdrücken. dann wird noch, um dem dummen zu signalisieren, wir haben doch ein „Verfassungsgericht“ eine eigene Verfassung. aber der blöd Michel läßt sich weiterhin verarschen!

  4. Balkonwinker // 29. August 2017 um 10:55 // Antworten

    Ich möchte hier eindringlich für das Buch „Umfassende Demokratie. Die Antwort auf die Krise der Wachstums– und Marktwirtschaft“ von Takis Fotopoulos werben. Man kann es online auf folgender Seite lesen: http://www.inclusivedemocracy.org/fotopoulos/other_languages/germ/inhalt.htm

    Fotopoulos beschrieb bereits 2003 die Probleme der Wachstums- und Marktwirtschaft und zeigt auf, wie hanebüchen nahezu alle politischen Versuche (von links nach rechts und wieder zurück) sind, das zerstörerische System zu reformieren. Alles Gerede von Demokratie ist bislang nur Augenwischerei. Sein Werk ist in jedem Falle diskussionswürdig! Ob es „die Anwort“ liefert, bleibt offen.

    • Bisher nur ein bißchen reingeschnuppert. Die Zahlen sind alt, aber der Autor weiß wovon er spricht. Kommt bei heutigen Büchern leider nicht mehr oft vor.
      Ranma

  5. Enka Latineg // 29. August 2017 um 11:18 // Antworten

    Und doch stellt sich mir die Frage, was das Charisma eines Führers, nicht nur dieses nämlichen, sondern generell aller Machthaber ausmacht. Die Menschen, ganz gleich in welcher Staatsform, huldigen einer Galeonsfigur und befolgen deren Anweisungen. Wer das nicht tut und selber denkt wird von der Übermacht der Linientreuen mundtot oder gar mausetot gemacht.
    Wenn in diesem Zusammenhang das Licht auf Parteien fällt, wo mit dem Auswahlkriterium des jahrzehnelangen Kadavergehorsam die gewünschten Eliten sorgfältig herangezüchtet werden, dann ist sichergestellt, dass dieser perfektionierte Auswahlprozess, in welchem Blutlinien durchaus Präferenzen haben, den Menschen noch viele Jahrhunderte lang erhalten bleiben wird. So haben sich Monarchien und Diktaturen kugelsichere Westen und Mäntelchen angezogen.
    Damit kommt der Staatsbegriff ins Spiel. Noch immer wird den Schülern und Schülerinnen von ihren Lehrern erzählt, sie seien auch der Staat. Eventuell fällt mal später im Geschichtsunterricht der Ausspruch von Louis XIV , wonach er der Staat sei. Diesen Gedanken in seinen Verästelungen weiterzuverfolgen sei jede(m) Einzelnen selbst aufgegeben. Für mich interessant ist, dass der deutsche Begriff „Staatsangehörigkeit“ lediglich durch Entfernen von 4 Buchstaben in der Mitte sich selbst demaskiert und die Wahrheit ans Licht bringt.
    Adam Smith erklärt den Sachverhalt mit einer unsichtbaren lenkenden Hand. Diese und den dazugehörigen Kopf möchte ich gerne weltlich sehen.

  6. Marcus Junge // 29. August 2017 um 11:41 // Antworten

    Schon der Anfang ist falsch. Es ist keine „Demokratie“, sondern war immer eine Parteiendiktatur, in einer Volksherrschaft wären Parteien verboten.

    Demokratie und Sozialstaat sind nicht gleichzeitig möglich, da dann immer eine zwangsweise Umverteilung = Sozialismus erfolgt, wie die BRD ja nur täglich beweist.

    Demokratie und gezielt verblödete / indoktrinierte Zombies ist nicht möglich, wie die BRD seit fast 70 Jahren zeigt.

    Demokratie und sozialistische Parteien / Bestrebungen (auch sozial-demokratische = Tarnbezeichnung) ist nicht möglich, da im Sozialismus keine Demokratie möglich ist.

    Damit ist Demokratie (derzeit und auf Jahrzehnte) nicht möglich, weil die BRD aus völlig verblödeten Zombies besteht, die dem Sozialismus huldigen und dazu noch einen Sozialstaat haben, der faktisch längst Staatssozialismus bedeutet und dies werden die Zombies sofort wieder haben wollen / zu erhalten suchen und wählen entsprechend. Da die Zombies die absolute Mehrheit stellen, gibt es im System derzeit keinen Ausweg und es darf für lange Zeit keine Demokratie mehr geben, da diese Zombies (Stockholm Syndrom Patienten) erst alle de-programmiert werden müssen.

    Als ich noch zur Schule ging, Jahrzehnte ist es her, da lautete es „der MÜNDIGE BÜRGER ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie“. Den gab es damals nur in kleinen Dosen, heute sind es noch weniger und man erschafft ihn nicht über Nacht, sondern, unter besten Umstände, über Generationen hinweg, falls überhaupt. Wer das nicht anerkennt, der kann auch jetzt gleich nach Somalia gehen und dort die Demokratie einführen. Viel Erfolg.

  7. Als Ehernes Gesetz der Oligarchie beschreibt Robert Michels (1876-1936) 1911, in seinem Hauptwerk, „Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie“, den Fakt…..

    …dass Führungsgruppen in Organisationen zunehmend an eigenen Interessen, persönlichem Nutzen – insbesondere sichergestellt durch den Erhalt der Organisation – interessiert sind. Die einstigen Ziele der Gruppe, an deren Spitze sie stehen, treten so in den Hintergrund. Führungsgruppen versuchen demnach, die soziale Basis, die „Massen“, zu lenken, selbst dann, wenn die herrschende Ideologie dieser Gruppierungen das Gegenteil anstrebt.

  8. Entschuldigung bitte, aber der Artikel ist ganz schön gutmenschliche Augenwischerei, der unbequeme, aber ganz wesentliche Tatsachen weglässt.

    Zitat: „Die Vorstellung von der „auserwählten Rasse“ gründet in dem Glauben an eine besondere Beziehung zu Gott, der das britische Volk vor allen anderen Völkern mit einer einzigartigen Mission ausgestattet habe.“

    Vielleicht sollten wir hier anstatt „Rasse“ einmal „Volk“ einsetzen, und mit Erstaunen feststellen, dass das göttliche Auserwähltheitsprinzip (mindestens) seit 6000 Jahren existiert, und im jüdischen Volk, dem „Auserwählten Volk“, seinen Ursprung nimmt. Nicht nur dass: wurde doch die jüdische Religion (oder besser: Ideologie) zur Basis des Christentums gemacht und damit verboben. Weiterhin weiß jeder, der sich auch nur marginal mit dem Judentum beschäftigt, dass sich Juden zumeist selbst als Rasse sehen und nicht als bloße religiöse Gruppe. Im Talmud sind strikte Rassengesetze niedergeschrieben, und Israel hat die im Nationalsozialismus geltende Definition (Nürnberger Gesetze) , wer genau ein Jude ist, als die beste existierende Definition angesehen und selbst übernommen.

    Das bringt uns weiterhin zum, Zitat: „Der ideologische Kern der Sowjetunion“. Der ideologische Kern der Sowjetunion war jüdisch. Ca. 90% der sowjetischen Funktionäre waren jüdisch, wie auch Karl Marx als Begründer des Kommunismus ein Jude war. Es ist die bereits oben erwähnte Auserwähltheit, der sich die ganze Welt zu beugen hat.

    Es ist also nicht damit getan, ein vermeintliches „Problem“ anzusprechen, ohne aber auf den eigentlichen Grund einzugehen. Ich kann eine religiöse Auserwähltheit nicht den Briten des 19 Jahrhunderts oder den Deutschen des 20 Jahrhunderts anhängen, ohne dabei die Juden zu benennen, die ja per definitionem – von Gott persönlich – auserwählt seien. Als Religion oder als Volk, wie auch immer man es dreht.

    Weiterhin müsste man also untersuchen, inwieweit dieses jüdische Prinzip andere Voelker „befruchtet“ hat, und warum. Und weiterhin gilt es zu untersuchen, welche Auswirkungen eine über 6000 Jahre an die eigene Gruppe und die gesamte Welt kommunizierte und akzeptierte „Auserwähltheit“ des Auserwählten Volkes genau hat.

    Ohne diese Überlegungen ist der Artikel keinen Pfifferling wert, weil er den eigentlichen Ursprung des Themas völlig ignoriert und die Schuld bequemerweise denen in die Schuhe schiebt, die politisch korrekterweise immer als „Schuldige“ benannt werden.

    • Karl Bernhard Möllmann // 30. August 2017 um 15:15 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Tyler:
      .
      „Vielleicht sollten wir hier anstatt „Rasse“ einmal „Volk“ einsetzen, und mit Erstaunen feststellen, dass das göttliche Auserwähltheitsprinzip (mindestens) seit 6000 Jahren existiert, und im jüdischen Volk, dem „Auserwählten Volk“, seinen Ursprung nimmt.“
      .
      DAS wäre ein ANDERER Artikel.
      .
      Ich mag Herbert Ludwig’s Herangehensweise – weil er uns alle Schritt für Schritt & BEWEIS für BEWEIS – mit auf die Reise zu den Wurzeln heutiger Situationen mitnimmt.
      .
      Ich denke dem URSPRUNG der Ideologie des angeblich „auserwählten Volkes“ wird Herbert Ludwig eines Tages ebenfalls mit Sorgfalt & Präzision zu Leibe rücken.
      .
      Der Letzte der diesen Größenwahn von einer politischen Kanzel verkündete, war immerhin der Ami-Drohnen-Killer Barack Obama . . .

  9. Guten Tag allerseits!

    Ich möchte dem Kommentar von „Tyler“ vollinhaltlich beipflichten.

    Des Weiteren möchte ich noch hinzufügen, dass die im Artikel „gefeierte“ dreitausendjährige Auflösung von natürlichen Gemeinschaften zugunsten von künstlichen (Groß-)Strukturen erstens nichts an sich Positives darstellt, da funktionierende Sippen, Stämme und Völker dem Individuum im besten Falle Heimat sowie Schutz bieten und zweitens, da diese Auflösungs- und auch Degenerationstendenzen mit dem Wirken des (((„Auserwählten Volkes“))) in diesen drei Jahrtausenden auf das Engste verwoben sind, da es nach dem renommierten Historiker Theodor Mommsen „das Ferment der Dekomposition der Völker“ respektive nach einem rezenten (((Rabbiner))) sogar „das ewige Element der Zerstörung“ sei, womit es eigentlich lediglich dem mosaischen Auftrag zur Vernichtung aller Völker nachkommt.

    Außerdem wurden (((Christentum))), (((Islam))), (((Freimaurerei))), (((Ungebundener Liberalismus))), (((Marxismus))) und (((Kulturbolschewismus))) (Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit) der Reihe nach von den (((„Auserwählten“))) erschaffen, um genau diesen zersetzenden Einfluss auf die Goyim auszuüben.

    Mit besten Grüßen,

    Ernő

    • hubi Stendahl // 29. August 2017 um 21:20 // Antworten

      @Ernö

      Zitat:
      „….womit es eigentlich lediglich dem mosaischen Auftrag zur Vernichtung aller Völker nachkommt.“

      Das halte ich für falsch. Wenn man schon die Historie bemüht, dann ist sie als Entwicklungsfolge seit der Arbeitsteilung und nicht selektiv, an den eigenen Wünschen orientiert, zu sehen. Aktueller Stand ist, dass die Chinesen vor etwa 11.000 Jahre bereits Wein anbauten und damit zu den frühesten arbeitsteiligen Kulturen gehörten, die ein starres Obrigkeits- Untertanverhältnis etablierten. Gleichzeitig entwickelten sich hier Philosophien, die einen Zugang zu einem monotheistischen Gott als Herrschaftsmittel dauerhaft versperrten. So auch in anderen Erdteilen.

      Im für uns entscheidenden fruchtbaren Halbmond entwickelten sich die Völker nach der Arbeitsteilung schrittweise anders. Hier gab es (nachweisbar) ab ca. 9.000 v.Chr. Völker, deren Zusammenarbeit kommunistisch organisiert war, wie auch im späteren Ägypten, das erst in der I.Dynastie zum Feudalismus wechselte. Man erkennt es an den Dörfern, in denen nur gleichartige Bauten vorgefunden wurden. Keine Prachtvillen, keine Zäune um Paläste deuten auf Herrschaft hin. Das was wir heute Religionen nennen, waren damals noch Wissenschaften, in denen der Kosmos und die Natur die zentralen Rollen spielten. In Ägypten von der Urmutter Maát bis zu Ma einem Patriarchat.

      Die überlieferten Geschichten, nicht nur aus der Bibel, kennen ja viele. Da der Feudalismus nicht mehr richtig funktionierte entwickelten die Ägypter mit Aton (durch Echnaton) den ersten monotheistischen Gott um 1140 v.Chr., scheiterten aber. Ägypten, Mesopotamien, Babylon. Moses übernahm das Konzept und entlieh auch die Namen und einzelne Ideen von Echnaton, die sich verstümmelt in der Thora wiederfinden. Um 560 v.Chr. kamen die „Juden“ aus der zweiten Gefangenschaft Babylons. Sie waren längst vermischt. Insofern gibt es die „Juden“ gar nicht, zumal später weitere Vermischungen stattfanden.

      Moses, wenn es ihn als Person überhaupt jemals gab, trat um .1200 v.Chr. auf. Zu dieser Zeit ging das Hethiter Reich gerade unter, dessen Ausdehnung von Griechenland bis nach Ägypten nachgewiesen ist. Die Handelsketten brachen zusammen, noch ohne liquides Geld.

      Unter dem Eindruck der Zusammenbrüche der Volkswirtschaften schaffte eine kleine Gruppe eine neue Ordnung des Zusammenlebens, gewissermaßen den ersten Privatkapitalismus mit einem entliehenen Gott. Es gilt als gesichert, dass die Generation nach Moses, dessen Gesetze oder der einer Führungsgruppe, nicht mehr weiter befolgte und permanent den Problemen des Wirtschaftens anpasste. Wichtig: Zu diesem Zeitpunkt gab es keine schriftlichen Überlieferungen der Thora, der 5 Bücher Moses, sondern nur mündliche Gesetze.

      Wenn man sie untersucht, dann sieht man schnell, dass hier einerseits mit einer Vielzahl an (Gottes-) Vorschriften ein Zusammenbruch des Zinssystems verhindert werden sollte (z.B. Entschuldungsgesetze) und erst später die Gesetze zur reinen Religion und zur inzestuösen Fortpflanzung (568 v.Chr. nach der Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft) weiterentwickelt wurden. Moses war um 568 v.Chr. längst zum Propheten umetikettiert worden und JHWE/EL, dessen Namen am wahrscheinlichsten aus Mesopotamien entliehen wurden, zum alleinigen Gott erkoren worden. Das war in Babylon bei den jüdischen Geldwechslern noch ganz anders, denn das Geld wurde um 700 v.Chr (Krösus) als Vereinfachungsmittel erfunden worden und die Juden in Babylon bereits wegen ihrer Fertigkeit zu einem Machtfaktor. Viele sind gar nicht aus der Gefangenschaft, die gar keine mehr war, ausgebrochen. Warum auch. Sie waren assimiliert, es ging ihnen gut.

      Die Juden sind also streng genommen keine Juden mehr. Zumindest keine reinrassigen, wie sie selbst glauben. Lediglich die Tatsache, dass sie sich seit 2.500 Jahren relativ betrachtet innerhalb ihrer Population halten, hat zu Talenten geführt, die ihre heutige Stellung befestigten. Sie haben schlicht die größte Erfahrung mit Betrugsgeld. Der Volksmund spricht noch heute von der „Krämerseele“.

      http://www.zweitgeist.net/2012/04/was-ist-und-wie-tickt-eine-kramerseele/

      Erst Jesus von Nazareth hat diesen Betrug erkannt. Aber das ist eine andere Geschichte.

      Die in Zusammenhang behauptete Weltverschwörung ist eine Mär. Ausnehmend der Tatsache, dass es auch bei den Juden sektiererische Spinner gibt mit Endzeitszenario, die möglicherweise JHWE behilflich sein wollen. Die gibt es in den beiden anderen monotheistischen Religionen auch. Denken Sie an die Methodisten-Calvinisten oder Wahabiten.

      Der Begriff Zionisten, der eine unverhältnismäßig große Anzahl jüdischer Protagonisten beinhaltet, ihnen aber nicht die alleinige Macht zuschreibt, rundet das aktuelle Wissen ab. Sie haben großen Einfluss auf vielen Ebenen, einschl. des Geldsystems. Aber das hat der Vatikan (so um die 12 Billionen schwer) mit seinen Jesuiten auch. Die City of London mit ihren Calvinisten bzw. beispielhaft Hillary Clinton mit ihrem penetranten Versuch „Priesterin der Methodisten-Calvinisten“ zu werden.

      Nachweise hier:

      Erste Zivilisationen im heutigen Nahen Osten:

      http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/goebekli-tepe-neue-interpretation-bestaetigt-kometeneinschlag-13000jahren20170422/

      https://www.welt.de/geschichte/article150403747/1177-v-Chr-der-erste-Kollaps-der-Globalisierung.html

      Die Thora und ihre wirtschaftliche Bedeutung Prof. Gustav Ruhland:

      http://www.vergessene-buecher.de/system.html#anfang

      Die Entstehung des Judentums nach Prof.Jan Assmann, Ägyptologe, aus der kritischen Sicht der Jüdischen Allgemeinen. Assmann wurde nach Veröffentlichung gezwungen, Teile zu relativieren. Eben Macht:

      http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/3319

      Interessant, das Buch dazu:

      https://www.amazon.de/Das-kulturelle-Gedächtnis-Erinnerung-Hochkulturen/dp/3406568440/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1504031904&sr=1-4

      Hillary Clinton als Calvinistin bzw. Methodistin:

      http://www.voltairenet.org/article197431.html

      Im Sinne des Artikel ist der Fingerzeig auf Juden exakt der dümmste den man machen kann. Auf diesem Planeten kämpfen Geheimgesellschaften gegeneinander um die Vormachtstellung, weil auch sie vom Virus der monotheistischen Göttlichkeit überwältigt sind; gleich welcher Religion.

      Erst das Miss-verständnis um diese Religionen, hat zu den heutigen Obrigkeits- Untertan-Verhältnissen geführt, die wir heute als völlig normal betrachten. Man kann von einem Cargo-Kult sprechen, der uns alle erfasst hat. Juden, Moslems, Christen, Hinduisten mit ihren Kasten oder Buddhisten mit ihrem Individualglauben; alle GLAUBEN. Und Kern dieses GLAUBENS ist die Idee, dass der Mensch einen Führer braucht. Im Jenseits wie im Diesseits. Und das in Zeiten der Quantenphysik und vor dem größten Zusammenbruch der Handelsketten, die die Welt je gesehen hat.

      • @ hubi Stendahl,

        „Im Sinne des Artikel ist der Fingerzeig auf Juden exakt der dümmste den man machen kann.“

        Genau. Daher zeigen wir am besten auch weiterhin nicht drauf, und wundern uns nur, warum alles gemaess juedischem Plan und juedischen Schriften weiterlaeuft.

        Es ist alles richtig, dass Juden durchmischt sind und nicht „reinrassig“ (im Sinne der Urjuden) – was aber im Laufe von Jahrtausenden keine Rolle spielt. Ueber die Jahrhunderte haben sich auch innerhalb des Judentums verschiedene rassische Typen ausgepraegt, z.d. die Sephardischen Juden aus Spanien.

        Das wesentliche ist aber – daher habe ich an einer Stelle auch von „Ideologie“ gesprochen – ist die Tatsache, dass egal ob rassisch rein oder rassisch durchmischt: ALLE Juden haben die alten und Talmudischen Lehren aufgenommen. Sie haben die alten Lehren so in ihre Volksseele aufgenommen, wie die Christen in z.B. Mitteleuropa ueber Jahrhunderte die Lehren des Christentums in die Volksseelen aufgenommen haben.

        Glauben Sie, dass z.B. die ganzen Gutmenschen, die heute „Refugees Welcome“ rufen, dies nicht zu einem grossen Teil aus dem durch die Religion im Laufe der Jahrhunderte hinterlassenen Barmherzigkeitsgedanken tun? Da spielt die Religion natuerlich auch eine Rolle, auch bei rassisch verschiedenen Voelkern in Mitteleuropa.

        Ein Kommunistisches System ist vermutlich in Russland so brutal wie in Nordkorea oder sonstwo, wobei der Kommunist – egal ob weiss, schwarz oder gelb – in erster Linie zu seinem Bruder (im Geiste) steht.

        Und die alten juedischen Regeln gelten fuer weisse Juden genauso wie fuer schwarze oder gelbe (wer mal nach Israel schaut, wird aber natuerlich auch innerhalb des Judentums ganz viel rassismus und eine Hierarchie erkennen).

        Wenn es dann aber einmal gegen die Juden gehen sollte, vergessen sie sofort alle Gegensaetze und treten wie ein Mann auf. Waehrend der verbloedete Europaer (v.a. der oberverbloedete DEUTSCHE) immer erst die Juden (oder Fluechtlinge oder Kroeten oder sonstwas) schuetzen muss, und seinem eigenen Volk an den Hals springen muss.

        So scheint es nicht anders verdient zu sein als das, was da jetzt kommt. Goettliche Vorseheung eben…

      • hubi Stendahl // 31. August 2017 um 22:19 //

        @Tyler

        Ich folge Ihnen über weite Strecken, vor allem im HInblick auf ihre These der Volksseelen betreffend Christen- und Judentum.

        Meine Kritik ging aber in eine etwas andere Richtung. Ich bezweifle, dass es sich beim Judentum um ausschl. Spitzenspieler beim derzeitigen Spiel um die NWO handelt. Mindestens auf Augenhöhe sehen wir beispielhaft die Jesuiten in Rom, die Orthodoxen im Slawischen, die dem Jesuitenpapst eine Abfuhr erteilten. Und stellvertretend für viele im Geheimen operierende Spieler, die jede Menge universale private Macht ohne staatliche Einflussmöglichkeit besitzen, den Chinesischen Jiang Zemin Clan, der sogar der Regierung gefährlich werden kann und dem CIA zuarbeitet.

        Das Ganze können wir jetzt auf reichlich weitere mafiöse Gesellschaften fortführen, die allesamt in der Lage wären, die Weltbörsen zu destabilisieren und einen Untergang auszulösen.

        Allein der kommunistische Vatikan verfügt über Mittel, um die mit Algorithmen gefütterten Börsenkurse mit ihrer Vatikanbank an die Unterstützungslinien zu bringen, um eine Panik auszulösen. Da braucht es gar keine mit Juden überbesetzte FED oder die Jesuiten in der EZB.

        Und das sie alle zusammenarbeiten ist dann wirklich eine Verschwörungstheorie, die jeder Grundlage entbehrt.

        Ich bleibe dabei: Die haben das was in diesem System notwendig ist zur Perfektion in ihrer Volksseele verfeinert: Maximale Hinterhältigkeit, Gier und Empathiefreiheit, trifft auf künstlich hervorgerufenen kranken Altruismus (paulinisches Christentum) und sozialer Sichtweise asiatischer Provenienz (Taoismus, Laotse, Buddhismus, Neudeutsch WinWin).

      • die allesamt in der Lage wären, die Weltbörsen zu destabilisieren und einen Untergang auszulösen.

        Was reden Sie bloss für einen absoluten Quatsch daher…. Ihr netter kleiner Weltuntergang betrifft wirklich nur eine ganz kleine Menge Menschen.

        Die allermeissten der Erdbewohner, haben die, in Ihrer Einfalt vorschwebenden Untergangsszenarien noch nie real verlassen…. also was solls, tatsächlich nichts neues.

      • @DragonKing:

        „Was reden Sie bloss für einen absoluten Quatsch daher….“

        „Die allermeissten der Erdbewohner, haben die, in Ihrer Einfalt vorschwebenden Untergangsszenarien noch nie real verlassen…“

        Merken Sie eigentlich noch, welchen Quatsch Sie hier hervorwürgen?
        @hubi stendahl spricht von den wenigen Geheimgesellschaften, die so reich sind, dass sie in der Lage sind, Börsen dermaßen manipulieren zu können, um beispielsweise Handelsketten zum Erliegen zu bringen.
        Schon mal etwas von einer Kettenreaktion gehört oder von dem Domino-Effekt?
        Und Sie quatschen hier was von den allermeisten Erdbewohnern.

        Übrigens: „Meist“ oder „allermeist“ hat nichts mit Meissner Porzellan zu tun; bloß nur mal so nebenbei.

  10. Ja es ist geradezu unverständlich, wie der Verfasser gerade das bewußte rassistische „auserwählte Volk“ ausgelassen hat, das gerade diesbezüglich das MASS ALLER DINGE ewig war und ist.
    Dafür wird versucht, anderen politischen/staatlichen Gemeinschaften einen Rassismus, wohl als etwas ganz Unerhörtes, zuzuschreiben?
    Weder wurde „Demokratie“ noch „Rassistisch“ definiert, sondern nur genau in dem Sinne im Zusammenhang interpretiert, wie es das System will!
    Was war also der Zweck? Es kann doch nur heißen, daß in einer Demokratie „Rassismus“ existiert. Na und? Wie will man den SCHUTZ des eigenen Volkes anderen gegenüber sonst zum Ausdruck bringen? Und das ist eine wichtige positive Seite!
    Dagegen wird „Rassismus“ heute nicht als Selbstschutz sondern negativ als „Ausgrenzung“ bezeichnet. Aber wer ist der Auslöser/Auslösende und wer versucht, die Identität Einheimischer zu verdrängen? Der Rassismus dieses „Eingedrungenen“ zählt wohl dagegen nur als „guter“ Rassismus, als Verteidiger seiner Identität, der des ansässigen Verteidigers als „schlechter“ Rassismus? Das ist wohl das Resultat der christlichen Lehre, weswegen sich auch die Kirchen einmischen? Warum beruft man sich denn hier nicht mal auf die jüdische Lehre und Vorgehensweise, seit Jahrtausenden – oder greift diese einfach an?

    Und wieder die Verkennung der Lage im Deutschen Reich nach WK1. Da mußte dem aufkommenden internationalistischen Sozialismus ein nationaler Sozialismus entgegengesetzt werden, um einen Sozialismus möglich zu machen: Beide waren Konkurrenten und nur insofern „teilweise“ Gegner, wobei die Kommunisten zuerst ihre Schlägertrupps (= Antifa) hatten, was dann für die NEUE Partei eine organisierte Gegenwehr erst erforderlich machte. Von wem ging also zuerst die Gewlt aus – wie auch heute wieder?
    Und mit einem „nationalen“ Sozialismus konnte sich JEDER Bürger identifizieren, Kraft seiner nun mal vorhandenen Rasse und somit VOLKSgemeinschaft. Außerdem mußte sich das Reich nach und nach eben genau mit dem nötigen zu forcierenden Gemeinschaftsgefühl stärken gegen den antideutschen Zustand der umliegenden Feinde. Ein deswegen erhöhtes abgrenzendes SELBSTBEWUSSTSEIN mit Begeisterung war ausgesprochen nötig, um sich zu behaupten.
    Nach WK1 bis 1933 waren gerade mal 15(!) Jahre der Schmach vergangen und alles lebendig und NICHT vergessen! Solange existiert fast gerade mal die Merkel-Regierungszeit, um mal einen Zeitraum-Vergleich zu ziehen! Deswegen wurde nach 1945 die Political correctness, Geschichtsumschreibung und die Unterdrückung durch die Besatzer eingerichtet, um ein selbstbewßtes Deutschland (nach ebenfalls wiederholender Zerteilung, woran nicht erinnert werden darf) über Kontrolle bis heute, nach 72 Jahren(!), zu verhindern. Da gilt es aufzuwachen!

    Man muß eben historische Begriffe und Entstehungen immer aus seiner Zeit betrachten, weil sonst nur verfälschende NACHTRÄGLICHE Interpretationen herüberkommen!

    • @ Nathan,

      ganz herzlichen Dank fuer Ihre weisen Worte, die mir aus der Seele sprechen. Leider ist diese tiefste Erkenntnis fuer die meisten Menschen unerreichbar. Weswegen wir ja in diesem Schlamassel stecken.

  11. Paul Craig Roberts schrieb gerade: „…Writing the truth is no way to succeed as an author. Only a small percentage of readers are interested in the truth. Most want their biases or brainwashing vindicated. They want to read what they already believe. It is comforting, reassuring. When their ignorance is confronted, they become angry. The way to be successful as a writer is to pick a group and give them what they want. There is always a market for romance novels and for histories that uphold a country’s myths. On the Internet successful sites are those that play to one ideology or another, to one emotion or the other, or to one interest group or another. The single rule for success is to confine truth to what the readership group you serve believes….“

    http://www.zerohedge.com/news/2017-08-28/paul-craig-roberts-weaponization-history-and-journalism

    So kann man dann auch über Demokratie und Rassismus schreiben, ohne dem Leser zu verdeutlichen, was genau der Autor darunter verstanden wissen möchte. Da kann dann von Milner und britischen Eliten geschrieben werden, ohne die Milner-Group oder die Fabian Society, die Verbindungen zueinander, deren Veröffentlichungen, Äußerungen und die Ziele einer Beleuchtung zu unterziehen. Damit es nicht gar so einseitig erscheint, wird dann noch der Begriff „Kommunismus“ eingepflegt, um von Sozialisten/Sozialismus nicht reden zu müssen?

    „In der kommunistischen Ideologie tritt an die Stelle des Blutszusammenhanges der Rasse der gesellschaftliche Zusammenhang der proletarischen Klasse“ steht im Artikel. Ach ja? Anderen „Rassismus“ (In Anführungszeichen gesetzt, da vom Autor des Artikels nicht definiert.) gab es bei Kommunisten und Sozialisten nicht?

    Meint der Autor mit Faschismus den Mussolinis oder hebt er auf den National-Sozialismus des NSDAP-Verbrechertum im vormaligen Deutschen Reich ab, der sich selbst nicht als Faschismus sah? Die Frage blieb mir, obschon eingangs des Artikels vom National-Sozialismus die Rede war. Könnte der Autor -wenn er denn der Meinung wäre, was ich nicht weiß- nicht deutlich sagen, für ihn seien der italienische Faschismus und der deutsche National-Sozialismus dasselbe? Ich würde eine solche These nicht teilen, aber wenn jemand unter Bezug auf das verbrecherische Regime Hitlers vor heute seiner Meinung nach drohenden wiederholenden Ähnlichkeiten zu warnen sich verpflichtet fühlt, sollte er dann nicht statt -eigentlich dann doch euphemistisch- von Faschismus zu sprechen, besser das Kind beim eigentlich und selbst gewählten Namen nennen?

    Erst wenn die dunkle Brille der Ideologie abgenommen ist, besteht eine Chance, auf etwas mehr Durchsicht. Mit der Brille ist man immer nur an der Fassade, um überhaupt etwas und eben nur von der Fassade zu sehen.

    • hubi Stendahl // 29. August 2017 um 21:35 // Antworten

      @NoFiatMoney

      Paul Craig Roberts:

      „Die meisten wollen ihre Vorurteile oder Gehirnwäsche bestätigt sehen. Sie wollen lesen, was sie schon glauben.“

      Das ist die wichtigste Erkenntnis aus seiner Veröffentlichung. Was im Westen läuft, ist eine Art Cargo-Kult, der auf der Grundlage der Religionen entstanden ist und mittlerweile durch Ideologien wie Kommunismus, Neomarxismus, Sozialismus usw., die zu Religionen stilisiert wurden, zu völlig vernebelten Völkern geführt hat, die immer nur hören wollen, was ihrem angelernten Weltbild entspricht.

      Danke für den Link.

      • NoFiatMoney // 29. August 2017 um 23:13 //

        @ hubi Stendahl

        Ihre Hervorhebung aus dem P.C.Roberts-Zitat ist m.E. berechtigt.
        Was Sie nachfolgend anmerkten, halte ich für spekulativ, nicht beweisbar und letztlich von geringer Bedeutung für unser Jetzt. Nach meinem Verständnis versuchen Sie Kausalketten und damit Zwangsläufigkeiten aufzudecken, die ich bislang so wie von Ihnen beschrieben nicht sehe. Das scheint mir aber auch nur von intellektuellem Interesse zu sein und ist zur Zeit ob des Geschehens ein Luxus.

        Daß Sie, der Sie Sozialismus im Jetzt sehen und anprangern, hier dennoch Silvio Gesell zu predigen nicht müde werden, mag verstehen, wer will. Dessen Ideen führen in ihrer Umsetzung auch nur in ein System des Kollektivismus. Der aber kam niemals ohne Unterdrückung aus. Das Schwundgeld haben wir schon mit dem Euro als supranationale Variante des Fiat-Money ohne jede Deckung und erst recht mit der Negativzinspolitik der regelbrechenden EZB. Vielleicht hat Ihre Sicht mit Ihrer religiösen Ausrichtung zu tun, die ich aus Ihren Kommentaren schimmern sah? Ich weiß es nicht. Und es ist auch einerlei. Sie werden mich nicht von Gesell und seiner konstruktivistischen Wirtschaftsordnung und/oder von der Verderblichkeit des Zinses an sich überzeugen und ich werde Sie mit noch so vielen Argumenten in einem Forum wie diesem auch nicht von meiner Sicht überzeugen.

        Das Geplänkel um solche Fragen kommt mir geradezu anachronistisch und weltfremd vor. Dieses Land und seine Untertanen sind akuten Bedrohungen ausgesetzt und derweil fabuliert man auch hier dennoch darüber, wie die „Erleuchteten“, die sich über den Inhalt ihrer Erleuchtung noch nicht einmal einig sind -auch weil viele von ihnen nicht einmal die banalsten Fakten kennen, keine Ahnung von Geschichte und ihrer Klitterung, Grundsätzen der Ökonomie oder dem Geldsystems, von Geopolitik, von Social-Engineering, etc. haben- wie es denn besser sein könnte.

        Wie es besser sein könnte, wurde in unzähligen Büchern beschrieben. Auch wie es ist übrigens. Wären einige davon gelesen worden, könnte man daran anschließend und davon ausgehend darüber diskutieren. In dieser verunbildeten Welt der Information-Verlangenden, die eben keine Welt der Wissensdurstigen ist- die machten sich nämlich selbst auf die Suche und läsen selbst, statt immer mehr dümmlichste Fragen zu stellen- muß erst noch der Inhalt der Literatur -da unbekannt- dargestellt werden, damit überhaupt eine Hoffnung entstehen kann, das Gegenüber könnte auf die selbe Augenhöhe klimmen und auch nur einen Gedanken verstehen und einordnen. Ihr „trans-atlantischer“ Diskurs, der in meinen Augen nichts bringt, dem Sie sich aber immer wieder aufopferungsvoll widmen, mag Beispiel sein. Wenngleich ich gute Köche sehr schätze.

        Und dann so ein Artikel, der exakt zu dem paßt, was Sie als der Hervorhebung aus dem Roberts-Zitat für würdig erachteten.

        Vielleicht und hoffentlich können Sie jetzt ein wenig verstehen, daß ich das, was ich tat und gerade tue, nämlich solche Artikel überhaupt zu lesen und dann noch einen Kommentar zu schreiben, für vertane Lebenszeit ansehe?

        Gerade las ich „Tage des Überlebens“ von Margret Boveri. Nicht auszuschließen, daß es uns mal ähnlich wie ihr gehen könnte.

        Ich halte dieses Land für verloren und Diskussionen der nicht nur hier gepflegten Art deshalb und aus vorgenannten Gründen für sinnlos.
        Dennoch werde ich AfD wählen.

        Mögen Sie und andere hier -wer angesprochen ist und und wer nicht, sollte klar sein- gut durchkommen. Lustig wird`s nicht.

      • Horst Wonneberger // 29. August 2017 um 23:35 //

        NoFiatMoney // 29. August 2017 um 23:13 //

        So mögen Sie dem geneigten Forum (und mir, da es mich sehr interessiert), eine Ihrer Ansicht nach zu empfehlende Liste der Werke der genannten Genres übermitteln, die dazu beitragen, das Wesentliche zu erkennen. Besten Dank im Voraus.

      • NoFiatMoney // 30. August 2017 um 00:08 //

        @ Horst Wonneberger // 29. August 2017 um 23:35

        Das eben werde ich heute sicherlich nicht mehr tun. Ich meine es früher einmal – vor einigen Löschungen hier- getan zu haben. Seitdem gab es zahlreiche weitere Veröffentlichungen. Bücher und Verlautbarungen der UN, der EU und von NGOs und anderen.

        Aber ich danke Ihnen dafür, daß Sie mit Ihrer Forderung die These des Verlangens nach betreutem Denken (Urheberrecht liegt bei OECONOMICUS?) stützen. Graben Sie gefälligst selbst. Es geht um Ihre Sicht, nicht darum, Ihnen meine aufzuzwingen.

        Wenn Sie die Antwort als schroff empfinden: Leben Sie damit. Sie hatten Zeit genug, selbst zu recherchieren.

      • hubi Stendahl // 30. August 2017 um 00:43 //

        @NotFiatMoney

        Zitat:
        „Dass Sie, der Sie Sozialismus im Jetzt sehen und anprangern, hier dennoch Silvio Gesell zu predigen nicht müde werden, mag verstehen, wer will.“

        Es ist die Grundlage jeder Diskussion, sich Kritik zu stellen. Es ist aber zunächst erforderlich, dass man die Umstände und die Zusammenhänge korrekt interpretiert.

        Sie sind mir nicht böse wenn ich behaupte, dass Sie sowohl die Grundidee Silvio Gesells, als auch den REALEN SOZIALISMUS ( nicht die Traumschlösser ) nicht verstanden haben können. Sonst würden Sie die Idee des Freigeldes nicht an den Sozialismus andocken. Schon der Wortteil „Frei“ ist kein Irrtum, sondern Programm.

        Zitat:
        „Dessen Ideen führen in ihrer Umsetzung auch nur in ein System des Kollektivismus.“

        Jede Vereinbarung die Menschen treffen, ist nicht naturgegeben, sondern eine menschengemachte für das Kollektiv. Seien es zwei oder zwei Millionen Menschen. Ein System absoluter individueller Freiheit gibt es nur auf einer kleinen Insel mit einem Menschen.

        Zitat:
        „Das Geplänkel um solche Fragen kommt mir geradezu anachronistisch und weltfremd vor.“

        Es gibt auch kluge Leute die behaupten, dass die Zukunft nicht ohne Wissen um die Historie gestaltet werden kann. Einfach: Ohne Erfahrung, keine Entwicklung. Hinsichtlich der Erfahrung greifen wir deshalb auf historische Dokumente zurück, weil unsere Lebenszeit nicht ausreicht.

        Zitat:
        „Dieses Land und seine Untertanen sind akuten Bedrohungen ausgesetzt und derweil fabuliert man auch hier dennoch darüber, wie die „Erleuchteten“, die sich über den Inhalt ihrer Erleuchtung noch nicht einmal einig sind -auch weil viele von ihnen nicht einmal die banalsten Fakten kennen, keine Ahnung von Geschichte und ihrer Klitterung, Grundsätzen der Ökonomie oder dem Geldsystems, von Geopolitik, von Social-Engineering, etc. haben- wie es denn besser sein könnte.“

        Sie stellen an eine Kommentarfunktion bzw. an ein Forum einen Anspruch, der aufgrund der begrenzten Möglichkeiten virtuell nicht zu erfüllen ist. Ein paar Jahre habe ich früher an realen VWL-Stammtischen teilgenommen, die ein völlig anderes Feedback bringen. Dabei ist das Ziel, ein besseres sozioökonomisches Umfeld zu diskutieren, bei allen Teilnehmern gleich. In der virtuellen Welt, sehen Sie vom Troll über en ernsthaft Interessierten bis zum virtuellen Narzissten, alles was in der Realität keine Beachtung findet. Da müssen Sie mit leben oder es lassen.

        Zitat:
        „Wie es besser sein könnte, wurde in unzähligen Büchern beschrieben. Auch wie es ist übrigens. Wären einige davon gelesen worden, könnte man daran anschließend und davon ausgehend darüber diskutieren.“

        Bücher sind grundsätzlich Meinungen eines anderen. Wer einen bestimmten Bereich diskutieren will, der sollte die Historie kennen und wenn er Frucht ernten will, sich seine eigene Meinung bilden. Im Fall der VWL muss man halt von Proudhon über Adam Smith bis Keynes und Gesell, die Vorkenntnisse erarbeitet haben, um einen beideistig fruchtbaren Diskurs zu starten. Empfehlenswert sind auch die jüngeren Ideen von Heinsohn und Paul C. Martin mit seiner weiterentwickelten Debitismus-Theorie. Und selbstverständlich viele weitere. Dabei kommt es weniger auf die Menge der Bücher an, als auf die Tatsache, dass man eigene Schlüsse zieht. Sonst ist es vergebene Liebesmüh, wie man an den Umverteilern Straubhaar, Unsinn oder Stiglitz sehen kann, die streng den Fehlern von Keynes folgen.

        Das gleiche gilt für historische Aufarbeitungen, wo nicht nur die Bibel, die Thora oder der Koran Pflicht sind. Sondern auch die vielfältigen Interpretationen der Wissenschaftler, aus deren Theorien man seine eigene ableiten kann.

        Ich habe Sie übrigens nie von Gesell überzeugen wollen. Ich kenne die Ihre ja nicht einmal.

        Zitat:
        „dass ich das, was ich tat und gerade tue, nämlich solche Artikel überhaupt zu lesen und dann noch einen Kommentar zu schreiben, für vertane Lebenszeit ansehe?“

        Steckt da ein Widerspruch drin? Vertane Lebenszeit und trotzdem lesen und kommentieren?

        Zitat:
        „Ihr „trans-atlantischer“ Diskurs, der in meinen Augen nichts bringt,……“

        Ich hoffe, dass Sie mir abnehmen, dass jeder seinen Spaß braucht. Mehr als etwas Ablenkung bei der Arbeit am Desktop ist das nicht. Ein Spaß, der bei Ihnen nicht als solcher erkannt wurde. Ich bemühe mich, etwas weniger trocken dabei zu sein.

        Zitat.
        „Das Schwundgeld haben wir schon mit dem Euro als supranationale Variante des Fiat-Money ohne jede Deckung…..“

        Sorry, aber das ist Unsinn. Haben Sie sich wirklich schon mal mit Freigeld beschäftigt? Wo liegen die Unterschiede zum Schwundgeld? Ihre Behauptung würde selbst der größte neokeynesianische Feind des Freigelds nicht aufstellen.
        Zum Einstieg gibt+s das Buch Gesells im Internet als pdf kostenlos.

        Zitat:
        “ Vielleicht hat Ihre Sicht mit Ihrer religiösen Ausrichtung zu tun, die ich aus Ihren Kommentaren schimmern sah?“

        Da scheinen Sie etwas in den falschen Hals bekommen zu haben. Ich habe keine religiöse Ausrichtung. Wenn ich die historisch religiösen Bücher lese und daraus meine weltlichen Schlüsse ziehe, dann bedeutet das nicht, dass ich irgendeiner religiösen Richtung anhänge. Wer sich gehirngewaschen von diesen wichtigen Stücken menschlicher Historie abwendet und nicht versucht zu verstehen, der wird den Schlüssel den die Pharisäer versteckt haben, auch nicht finden.

        Warum melden Sie sich nicht auf dem gelben forum an. Sie wissen etwas, sie suchen Diskurs und Austausch auf ihrem Bildungsniveau. Sie finden dort VWLer, Biologen Physiker, Landwirte, Physiotherapeuten usw. Die Kommentarfunktion auf dieser Seite ist dafür nicht geeignet. Ich verwende sie, weil ich zum Denken anregen will; das ist im gelben Forum nicht nötig. Dort ist die Finanzdiskussion etwas Debitismus-lastig. Ein riesiges Depot seit 2008 an Informationen steht auch zum download bereit. Unvergleichlich wie Mrgrt Boveri.
        http://www.dasgelbeforum.net/forum.php

        PS.: Wenn Sie die AFD wählen, dann haben Sie die Hoffnung ja doch noch nicht ganz aufgegeben. Wenn ich auch vorsorglich auf der Suche nach einer auswärtigen Örtlichkeit bin, die Hoffnung gebe ich nie auf. Was denn sonst.

        Alles Gute

      • NoFiatMoney // 30. August 2017 um 02:43 //

        @ hubi Stendahl // 30. August 2017 um 00:43

        Nein, ich bin Ihnen nicht böse und hoffe, daß auch Sie mir nicht böse sind, wenn ich -aus den zuvor genannten Gründen- nicht dezidiert auf Ihren Kommentar antworte. Träfen wir uns persönlich, wäre es vermutlich ein spannender Abend des Diskurses. Hier ist nicht der Platz und hier ist auch nicht der geeignete Ort, zu diskutieren, was Ihnen (und eigentlich auch mir) ein Anliegen ist. Das scheinen Sie ähnlich zu sehen, wie ich Ihrem Kommentar entnehme.

        Sollte Ich Ihre Bezugnahmen auf religiöse Texte mißdeutet haben, bitte ich um Nachsicht. Ich kann nicht ausschließen, mit meiner Interpretation daneben zu liegen. Aber auch das läßt sich hier sicherlich nicht klären. Und ich will es auch gar nicht, da mir jede Religion oder Gottgläubigkeit fremd ist.

        Was Gesell angeht, liegen Sie falsch. Die Konsequenzen seines Modells -auch des Freigeldes- habe ich sehr wohl durchdacht und bleibe bei meiner Sicht. Es bei dem Begriff „Sozialismus“ aufzuhängen, gefällt auch mir nicht, weil der Begriff nichts klar Umrissenes beschreibt. Aber Sie wissen schon, worauf ich anspielte.

        Sie schrieben, „Sie stellen an eine Kommentarfunktion bzw. an ein Forum einen Anspruch, der aufgrund der begrenzten Möglichkeiten virtuell nicht zu erfüllen ist“. In Erinnerung an Rainer Barzel antworte ich mit einem Jein. Der Anspruch, sich zu informieren, Bücher und andere Quellen zu lesen, ist nicht ans Forum gerichtet, sondern an die, die dort meinen, ihren Senf zum besten geben zu müssen. Erst der weitere Wunsch, innerhalb des Forums einen Diskurs auf halbwegs gleicher Augenhöhe zu erleben, ist aufs Forum bezogen. Die ehemalige Selbstverständlichkeit, nur darüber sich zu äußern, von dem man sich eine eigene Meinung aufgrund einer Beschäftigung mit dem Gegenstand selbst schuf, geht meinem Anspruchs ans Forum mithin voraus. Um es mit einem Beispiel zu verdeutlichen: wie soll es funktionieren, auf einem Goethe-Forum über dessen Schriften und Meinungen zu diskutieren, wenn sich dort Menschen tummeln, die keine Zeile seiner Werke jemals gelesen haben? Ist jetzt deutlicher, was ich meine?

        Ich melde mich nirgendwo mehr an, weil ich gerade nicht den Diskurs an sich suche. Mich öden Wortgefechte über Binsen nur an. Eben die finde ich aber auf beinahe jedem mir bekannten Forum.

        Dieses Land hat heute andere Probleme als filigrane intellektuelle Streitfragen. Es geht um Grundsatzfragen. Und die von der Politik erst geschaffenen Probleme gehen nicht nur mich unmittelbar an. Ich verspüre keine Neigung (mehr) diejenigen Mituntertanen, die das immer noch nicht verstanden haben, sondern ihr eigenes Verderben und Ihres und meines noch befördern, aufzurütteln. Sie wollen in ihrer ihr Leben bestimmender kognitiven Dissonanz gar keine Aufklärung. Sie sind womöglich zu dumm oder wurden dazu gemacht; oder sind in ihrem Eigennutz als Umverteilungsprofiteure zu kurzsichtig; was ja auch als Dummheit durchginge? Wer es immer noch nicht verstanden hat, dem ist seit Sept. 2015 nicht zu helfen. Ist es nicht so, daß die Mehrheit den Kollektivismus will und es in Wahlen ausdrückt, ohne sein Wesen und seine Auswirkungen zu erfassen? Wird die Mehrheit nicht seine totale Implementierung wählen und bekommen?

        Zu Ihrem Postskriptum: Doch, ich habe seit Sept. 2015 nur noch dunkle Blicke in die Zukunft. Aber ich hoffe, daß die AfD im Bundestag angelangt, den Weg bereiten könnte, zumindest einige derjenigen, die betreiben, was sie betreiben, dafür zur Verantwortung zu ziehen. Die Rechtsbrüche liegen auf der Hand.

      • NoFiatMoney // 30. August 2017 um 00:08 //

        Das war dann wohl vor meiner Zeit. Ich bat nicht darum, dies heute zu tun. Wer hat die These des betreuten Denkens aufgestellt und empirisch nachgewiesen, resp. verifiziert, Sie? Nachdem jemand, der sich Oeconomicus nennt, sie in die Welt gesetzt hat? Ebenfalls habe ich nicht darum gebeten, mir durch eine Literaturempfehlung Ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen. Daher kann ich Ihre Antwort nicht als schroff empfinden, sondern eher als dümmlich-arrogant, da den Stein des Weisen wohl noch niemand von uns gefunden hat, sondern wir uns allle nur bemühen können, z.B. durch Literaturempfehlungen, die eigene Sicht zu erweitern.

        Dass Sie darüberhinaus, jeglicher Diskussion wie ein eingeschnapptes Kind aus dem Weg gehen, ist bedauerlich, da ich denke, Sie könnten jede wertvoll bereichern.

    • @ no Fiat money,

      Es ist moralisch so erloesend, sich ueber das „verbrecherische Regime Hitlers“ zu empoeren. Man sollte sich so viel darueber empoeren, dass man das „verbrecherische Regime Merkels“ (oder wer auch immer) gar nicht mitbekommt.

      Schliesslich waren Hitler und die Nazis soooo boese, dass damit heute nach wie vor alles entschuldigt werden kann. Also, sollten wir doch froh sein, in solchen freien, bunten Zeiten zu leben….

  12. Der Artikel stellt eigentlich nur fest, daß die Gegenwart auf der Vergangenheit aufbaut. Mich überrascht das nicht. Wie kämen wir sonst zu unserer Gegenwart, wenn nicht durch unsere Vergangenheit?

    Aber was heißt das für die Zukunft?
    Ranma

  13. @NoFiatMoney:

    „Das Schwundgeld haben wir schon mit dem Euro als supranationale Variante des Fiat-Money ohne jede Deckung und erst recht mit der Negativzinspolitik der regelbrechenden EZB.“

    Aha. Aber wo ist das Indexgeld, das Silvio Gesell vorgeschlagen hatte??? Man sollte einen Vorschlag erstmal kennen, bevor man ihn kritisiert!

    „Sie werden mich nicht von Gesell und seiner konstruktivistischen Wirtschaftsordnung und/oder von der Verderblichkeit des Zinses an sich überzeugen und ich werde Sie mit noch so vielen Argumenten in einem Forum wie diesem auch nicht von meiner Sicht überzeugen.“

    Ja, das ist der übliche Verlauf einer jeden Diskussion. Das müssen viele Aufklärer noch lernen. Konstruktivistisch und auch sozialistisch (weil egalitär) ist Gesells Wirtschaftsordnung sehr wohl. Aber wenn jemand, der sich NoFiatMoney nennt, die Alternativen zum heutigen Geldsystem nichtmal kennt, dann ist das peinlich. Die Alternativen nicht zu kennen und sie DESWEGEN in Bausch und Bogen abzulehnen ist (den Lesern gegenüber) geradezu grausam.

    „Das Geplänkel um solche Fragen kommt mir geradezu anachronistisch und weltfremd vor.“

    Dieser Meinung kann ich mich sogar anschließen. Ich mache das Geplänkel seit über zehn Jahren mit. Nennenswerte Fortschritte sind nicht zu verzeichnen. Unterdessen rückt der Kollaps unserer Zivilisation immer näher. Deshalb wäre es zur Zeit viel angebrachter, sich um Fragen des Überlebens zu kümmern.

    „Wie es besser sein könnte, wurde in unzähligen Büchern beschrieben. Auch wie es ist übrigens.“

    Ja. Zu beidem hat Silvio Gesell wesentlich beigetragen.

    „Wären einige davon gelesen worden, könnte man daran anschließend und davon ausgehend darüber diskutieren. In dieser verunbildeten Welt der Information-Verlangenden, die eben keine Welt der Wissensdurstigen ist- die machten sich nämlich selbst auf die Suche und läsen selbst, statt immer mehr dümmlichste Fragen zu stellen- muß erst noch der Inhalt der Literatur -da unbekannt- dargestellt werden, damit überhaupt eine Hoffnung entstehen kann, das Gegenüber könnte auf die selbe Augenhöhe klimmen und auch nur einen Gedanken verstehen und einordnen.“

    Stimmt. Wenn man sich den gewaltigen Berg an Literatur ansieht, den es zu jedem Thema mittlerweile gibt, dann ist doch sofort völlig klar, daß nicht jeder alles gelesen haben kann. Vom Diskussionspartner zu verlangen, mal eben schnell eine Lösung für das Big-Data-Problem, an dessen Lösung zur Zeit in allen Wissensbereichen von den fähigsten Leuten getüftelt wird, zu finden, ist nichts weiter als eine Trollforderung! Also Herumgetrolle! Deshalb darf man das in einer ernsthaften Diskussion nicht fordern, sondern man muß sich zur Zeit wirklich erstmal einigen, worüber man überhaupt reden will.

    „Vielleicht und hoffentlich können Sie jetzt ein wenig verstehen, daß ich das, was ich tat und gerade tue, nämlich solche Artikel überhaupt zu lesen und dann noch einen Kommentar zu schreiben, für vertane Lebenszeit ansehe?“

    Zumindest ich verstehe es. Trotzdem frage ich mich, ob es ernsthaft als Alternative in Betracht kommen kann das nicht zu tun. Zumindest zur Zeit.

    „Lustig wird`s nicht.“

    Dafür aber viel interessanter als jetzt. Vielleicht sogar besser.
    Ranma

    • „NoFiatMoney nennt, die Alternativen zum heutigen Geldsystem nichtmal kennt, dann ist das peinlich.“

      Peinlich ist die gegenseitige Lobhudelei, besser das Eigenlob, der beiden Schoenschreiber. Dass einer den Sozialismus à la Gesell nicht mag muessen Sie akzeptieren und dass @Stendahl seine Vorstellungen als libertaer verkaufen will ist ja selten laecherlich.

  14. „Die kommen doch eh nicht!“, sagte der SUV-Fahrer aus hubi Stendahls Kommentar über die Polizei. Eine sehr prägnante Zusammenfassung der Tatsache, daß unser Staat bereits versagt. Alleine an den deutschen Staatsbürgern liegt es wie der deutsche Staat aufgebaut ist und wie der deutsche Staat funktioniert. Dazu zählt wie die Polizei aufgebaut, ausgestattet, ausgebildet und wie ihre Aufgaben festgelegt sind. Die Schuld daran irgendwelchen Ausländern in die Schuhe schieben zu wollen wäre ganz extrem verlogen!

    Polizei ist Ländersache und darum können wir einige Unterschiede sehen: In Bayern ist die Polizei technisch und personell gut ausgestattet, weil die bayerischen Bürger das so wollen. Die Bürger Hamburgs wollen das anscheinend nicht, darum ist es dort ganz anders.

    Sollten die Wahlberechtigten mal genug davon haben, daß die Polizei weder Straftaten aufklärt noch Verbrecher verfolgt, dann können sie das ganz einfach bei der nächsten Landtagswahl ändern.
    Ranma

  15. Karl Bernhard Möllmann // 30. August 2017 um 09:50 // Antworten

    . . .
    ZITAT: Herbert Ludwig:
    .
    …“der Einzelne ist nichts, das Volk ist alles“
    .
    Und weiter:
    .
    „Aus dem Vorrang des Volkes resultiert die Nachrangigkeit des Einzelnen, der für die angeblichen Interessen des Ganzen erforderlichenfalls rücksichtslos zu opfern ist.“
    .
    Und Herbert Ludwig stellt die brennende KERN-Frage:
    .
    „Kritiker der Demokratie behaupten, diese sei von faschistischen Elementen durchsetzt und nehme immer mehr totalitäre Formen an. Andere nennen die Europäische Union eine mit demokratischen Versatzstücken getarnte Diktatur, die strukturell der bolschewistisch-sozialistischen UdSSR gleiche, und nennen sie daher EUdSSR. Ist das billige, nicht ernst zu nehmende Polemik, oder enthalten solche Vorwürfe etwas Berechtigtes?“
    .
    Ober-TROLL kosh gibt zwar am 29. August 2017 um 10:33 Uhr freimütig zu, DASS ER DEN ARTIKEL VON HERBERT LUDWIG GARNICHT KENNT – WEIL ER IHN NICHT GELESEN HAT . . .
    .
    „Warum ich nur dein Fazit gelesen habe, ergibt sich aus dem Titel:

    – Auch Demokratien sind rassistisch“ (Ende Zitat: kosh)
    .
    Aber echte LOGIK ist offensichtlich nicht Jedermann’s Sache!
    .
    Immerhin braucht kosh vierzehn (14) Kommentare – um vom Thema des Welt-Klasse-Artikels von Herbert Ludwig in’s Nirvana des sinnfreien Quatsches zu verführen . . .
    .
    So wie ALLE großen Erfindungen, die die Menschheit voran gebracht haben – von EINZELNEN, also von INDIVIDUEN gemacht worden sind – so können auch einzelne Irre, großen Schaden für die Gemeinschaft anrichten!
    .
    Ob wir sie Kriminelle, Trolle, Psychopathen, Irre, Gestörte oder Wahnsinnige nennen – DAS ist persönliche Ansicht-Sache und ebenfalls individuell unterschiedlich – aber immer ist ihr Ziel VERWIRRUNG & CHAOS!
    .
    Anderes THEMA:
    .
    Ich mache derzeit einen Umzug innerhalb Europa’s, von meiner zweiten Heimat BAYERN in meine erste Heimat FRANKREICH.
    .
    DA „passt“ der von Herbert Ludwig zitierte Begriff „EUdSSR“ hervorragend – denn das CHAOS aus irrsinnigen Vorschriften die man beachten muß – wenn man seine alten Möbel mit einem kleinen Möbelwagen durch Europa transportiert, ist der absolute WAHNSINN!
    .
    Und dieser WAHNSINN kostet dann geschätzt etwa das ZEHN-FACHE der tatsächlichen Kosten – die zum Beispiel Amerikaner beim Umzug innerhalb ihrer vereinigten 51 amerikanischen Staaten zu bezahlen haben . . .
    .
    Die EUdSSR hat alle diese BASIS-FUNKTIONEN der FREIHEIT erfolgreich abgeschafft & in den kompletten ÜBERWACHUNGS-WAHNSINN getrieben!
    .
    Und daß man nicht einmal mehr ungestört diesen EU-Wahnsinn beschreiben darf – weil unsere irren EU-Staaten-Lenker uns mit ihren Trollen auf Schritt & Tritt verfolgen – DAS macht alles nur noch schlimmer!
    .
    Ich jedenfalls verneige mich (wieder einmal) vor Herbert Ludwig und seiner AUSGEZEICHNETEN Recherche zu den Ursprüngen der rassistischen Ideologien in westlichen Demokratien – die unser tägliches Leben zur Hölle machen – an die sich viele meiner schreibenden Kollegen scheinbar bereits gewöhnt haben . . . !?
    .
    DEMOKRATIE ist VOLKES Herrschaft!
    .
    Jedenfalls ist DAS die Definition aus alten Wörter-Büchern . . .
    .
    ALLES was das VOLK mir überall in Europa & anderswo erzählt – ist der Wunsch nach WENIGER EUdSSR-Wahnsinn – und nach MEHR FREIHEIT, MEHR FRIEDEN & MEHR WOHLSTAND!
    .
    Dennoch war, bin & bleibe ich ein Einzelner – auch wenn in der EUdSSR alles darauf abzielt – mich mit rasssistischer Staats-Gewalt platt zu machen . . . !

    • Karl Bernhard Möllmann // 30. August 2017 um 10:25 // Antworten

      . . .
      „Auch Demokratien sind rassistisch“ schreibt Herbert Ludwig.
      .
      Auch Demokratien LÜGEN, daß sich die Balken biegen – beschreibt Dr.Paul Craig Roberts die gängige Praxis in den USA – mit höchst kriminellen MAFIA-Methoden die Wahrheit zu beugen, Zeugen zu ermorden & die REALITÄT zu FÄLSCHEN . . .
      .
      http://www.paulcraigroberts.org/2017/08/29/no-end-coverups/

  16. Ueber den Titel des Artikels muss man nicht diskutieren. Aber der Inhalt ist Quatsch. Nation, Religion, Rasse, Volk sind doch nur Mittel zum Zweck, dem Poebel einen Sinn zu vermitteln oder ein Ziel fuer das er bereit ist sich zu opfern. In Rom kann man den „Altar des Vaterlandes“ bewundern. Natuerlich gibt es auf der mittleren Managementebene immer noch welche die auf diesen Quatsch hereinfallen oder ihn weiterverbreiten.

    • Karl Bernhard Möllmann // 30. August 2017 um 21:06 // Antworten

      . . .
      WAS immer auch fufu sagt – die alten Hasen wissen es schon lange:
      .
      DAS GENAU GEGENTEIL IST RICHTIG!

  17. „Sie erfordert ein völlig neues Denken, das sich von den alten Herrschafts-Vorstellungen radikal löst und konsequent aus dem Freiheitsbegriff die ihm entsprechenden Strukturen entwickelt“

    Dies wuerde als ersten Schritt bedeuten, dass die Masse die genannten Begriffe als das erkennt was sie sind, naemlich als Mittel der Herrschaft. Hiervon ist man aber, wie auch hier, meilenweit entfernt.

  18. @fofo:

    Ja, ich muß akzeptieren, wenn jemand Sozialismus à la Gesell nicht mag. Aber wer den mit Schwundgeld gleichsetzt, der KENNT die Freiwirtschaft oder Natürliche Wirtschaftsordnung NICHTMAL! Wenn sich jemand dafür nicht interessiert, dann muß man das wohl auch akzeptieren, nachdem wohl nichtmal Heraklit ein Rezept kannte, um Vernunft weiterzugeben. Aber wenn man etwas nicht kennt und das trotzdem kritisiert, muß man das gleichermaßen hinnehmen?

    Dabei kann man so leicht Abhilfe schaffen. Freiwirtschaft nach Gesell beruht auf drei Säulen:

    Erstens Freihandel. Das ist nicht der Unilateralismus, der von den USA praktiziert und Freihandel genannt wird. Freihandel nach Gesell ist gleichberechtigt, deswegen zähle ich die Freiwirtschaft nach Gesell auch selbst zu den sozialistischen Ideen.

    Zweitens Freiland. Dieses wurde von Silvio Gesell selbst als das Schlüsselement der Natürlichen Wirtschaftsordnung bezeichnet. Ohne den gleichberechtigten (wieder ein Hinweis auf Sozialismus) Zugang zum Produktionsfaktor Boden gibt es keine Freiwirtschaft.

    Drittens Indexgeld. Waren und Geld sollen sich gleichberechtigt gegenüberstehen (schon wieder ein Hinweis auf Sozialismus), weshalb es von beiden eine vergleichbare Menge geben muß, woraufhin Geld dann der Realwirtschaft dient und nicht mehr den Spekulanten. Zu dem Zweck hat Silvio Gesell auch gleich noch die Warenpreisstatistik erfunden, bei der es sich eigentlich nur um eine Erweiterung der Getreidepreisstatistik nach Gustav Ruhland handelt.

    Schwundgeld ist in der Natürlichen Wirtschaftsordnung nur eine Möglichkeit einen Überschuß aus dem Geldkreislauf zu entziehen, falls die Geldmenge die zugehörige Warenmenge übersteigen sollte. Andere (aber dann wahrscheinlich kompliziertere) Lösungen für dieses Teilproblem sind gleichermaßen möglich. Schwundgeld ist kein bißchen wesentlich für die Natürliche Wirtschaftsordnung oder Freiwirtschaft nach Silvio Gesell.
    Ranma

    • Ich habe hier NoFiMan nicht zu verteidigen. Allerdings ist es unredlich ihm zu unterstellen er kenne das Modell nicht (zumal er hier nicht mehr kommentieren will). Nach seinen Angaben hat er sich mit Gesell beschaeftigt. Und sicher wird Schwundgeld normalerweise mit Gesells Vorstellungen assoziert auch wenn Sie es hier anders darstellen. Natuerlich ist das Modell sozialistisch, was ja nicht a priori schlecht sein muss. Nur manche wollen das halt aus unerfindlichen Gruenden verbergen.

      • hubi Stendahl // 31. August 2017 um 13:16 //

        „Natuerlich ist das Modell sozialistisch….“

        Menschen die über mehr als eine Ebene denken können ( so ab IQ 80) wissen, dass der Begriff Sozialismus für verschiedene reale und theoretische Modelle steht.

        Der reale Sozialismus, wie er derzeit in den westlichen Staaten und als negative Steigerung z.B. in Kuba praktiziert wird, hat mit dem Modell des Freigeldes und der Idee des freien Wirtschaftens soviel zu tun, wie Uran mit Urin.

        Wenn jemand die soziale Frage stellt, ist er noch lange kein realer Sozialist. Aber auch die theoretischen Modelle leiden alle darunter, dass sie im Kern nur umverteilen wollen. Umverteilen bedeutet aber nichts anderes als Gegeneinander und damit nichts anderes als Unfreiheit durch Gesetze die jene erlassen, die Profiteure der Umverteilung sind. Und das der parasitäre Privatkapitalismus, der durch Verzinsung von stehendem Kapital eine kleine Clique bevorzugt versteht sich von selbst. Verstehen Sie das?

        Silvio Gesell: „Gesetze dienen als Garantie der Freiheit und nur zu diesem Zweck allein werden sie erlassen (Anm. in seinem Modell). Jedes Gesetz, welches andere Zwecke verfolgt, ist unnütz und schädlich, weil diese die Freiheit beschränken“ (nervus renum 1891, S. 1367142)

        “ Das Recht ist unter nur allen denkbaren Verhältnissen (Anm.: auch im realen Sozialismus) immer nur ein Almosen des Stärkeren“ (Krieg und Bodenmonopol (1904).

        “ Nach Abbau des Staates……hört jede Kontrolle der Einwanderung auf. Jeder Deutsche, jeder Zigeuner, Jude oder Mongole, zieht dahin, wo er glaubt Vorteile zu finden.Niemand allerdings kümmert sich um ihn. Es ist seine Sache; jeder hat das Recht, im Straßengraben zu verhungern. Niemand hat die Pflicht, für die ankommenden Bettler zu sorgen. Der Staat mischt sich in keine Privatangelegenheit. („Wie wir Deutschland im Völkerbund vertreten würden“)

        Im Vordergrund steht stets die Wahrheit, das Recht und die Freiheit. Von Sozialismus, dessen Grundlage die banale Rückverteilung in einem fehlerhaften System ist, keine Spur, wenn man einmal davon absieht, dass es das sozialste ist, wenn ein System sich an den Eigenschaften der Menschen orientiert.

        Das ist sozial aber kein Sozial*ismus.

        Warum bemüht ihr euch nicht, mit etwas Zeitaufwand diese Zusammenhänge zu verstehen, statt ohne jede Grundlage ein paar leere Worthülsen in´s Netz zu setzen? Es scheint wahr zu sein, dass im laufenden Sozialismus/Neomarxismus die großen Bevölkerungsanteile zu Headline-Lesern und Nachplapperern verkommen sind. Ganz ungeachtet der Verbildung an Schulen und Unis. Die „Mühe“ des Denkens scheint abgeschafft.

      • „Und das der parasitäre Privatkapitalismus, der durch Verzinsung von stehendem Kapital eine kleine Clique bevorzugt versteht sich von selbst. Verstehen Sie das?“

        Lassen wir mal den staendig wiederholten Quatsch mit dem Zinseszins beiseite und werden Sie konkret. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ihr Privatunternehmer unter Gesell fuer Gotteslohn arbeitet. Er moechte doch bestimmt einen Mehrwert aus seiner Arbeit haben, das er dann bestimmt nicht im Gesellschen Schwundgeld aufbewahren wird, auch nicht in Grund und Boden weil das verboten ist. Wer erzeugt ueberhaupt das Schwundgeld und wieviel und wer bringt es nach welchen Kriterien unter die Leute ?

        Letztendlich laeuft es halt doch auf sozialistische Planwirtschaft mit allen Konsequenzen hinaus, verstaendlich dass Sie sich stets darum gedrueckt haben konkret zu werden.

      • @fofo

        Lassen wir mal den staendig wiederholten Quatsch mit dem Zinseszins beiseite und werden Sie konkret. Sie glauben doch nicht im Ernst

        So ist es…. und da wären auch noch ein paar andere Punkte wie:

        1. Gesellgeld verlangt, dass man die umlaufenden Noten entwertet, beispielsweise mit Stempel oder Klebemarken. Wie lange geht es da wohl, bis man den Leuten erklärt, dass das ziemlich umständlich ist, sie sollen doch bitte alles papiergeldlos erledigen?

        Die Anonymität ist dann vollends dahin, die totale Überwachung wird Realität.

        2. Wie lange geht es dann, bis man den Menschen erklärt, das Plastikkärtchen sei doch so unsicher, man solle sich doch bitte einen Chip in die Hand machen lassen? Dann ist alles nur noch auf der Bank verbucht, sämtliche Transaktionen liegen dann offen da und unliebsame Leute können so mit einem einfachen Knopfdruck ruiniert werden.

        Kurz: Das Gesell-Sch(w)undgeld ist ein ausgezeichnetes Trojanisches Pferd zur Installation der Neuen Welt Diktatur!

        3. Gesell ging von einem Geldumlauf aus. Das mag in einem Warengeldsystem auch stimmen. In einem Schuldgeldsystem gibt es keinen Geldumlauf… allenfalls einen Geldumschlag…

        4. Gesell wollte, dass der Staat Zettel als Geld herausgibt. Auch das geht wiederum nur durch ein gesetzliches Zahlungsmittel, wie wir es derzeit haben. Aber dieses gesetzliche Zahlungsmittel hat dann keinerlei Deckung mehr und führt in die Hyperinflation. Es läuft auf eine zentrale Planwirtschaft hinaus, da der Staat dann die Geldmenge total kontrolliert.

        ja und noch einiges mehr… jedoch sollten schon die 4 oben genannten Punkte, für diese kleine Konversation hier genügen.

        Auf die angestrebte kommunistische Bodenreform gehe ich gar nicht weiter ein. Wer aber glaubt, die Besitzer von Grund und Boden würden freiwillig auf ihr Eigentum verzichten, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Ohne Gewalt geht das nicht.

        Gesell-Geld ist eindeutig:

        1. Staatsmacht statt Freiheit

        2. Neid statt dankbarer Anerkennung der Leistung anderer im Dienste der Menschen

        3. Kommunismus statt Eigentum

        4. Umerziehung der Menschen statt Vielfalt, Selbstbestimmung, Toleranz und Wertschätzung.

        Fazit:

        Das Gesellische Schwundgeld ist nicht bloss untauglich, sondern geradezu verheerend. Eine realitätsferne Ideologie, aufgebaut auf falschen Prämissen, den Himmel auf Erden versprechend, und die Hölle durch die Hintertür.

        Erstaunlich, dass @stendahl mit seiner Sozialisten-Phophie, für so etwas einsteht….

      • hubi Stendahl // 31. August 2017 um 14:48 //

        @fofo

        „Wer erzeugt ueberhaupt das Schwundgeld und wieviel und wer bringt es nach welchen Kriterien unter die Leute?“

        Wenn Sie an der Beantwortung dieser fundamentalen Frage schon scheitern, welchen Sinn soll es haben über etwas zu diskutieren, was Sie nicht kennen?

        Im übrigen handelt es sich beim Freigeld nicht um „Schwund“-geld, was Sie sich in wenigen Sätzen im Internet angelesene haben; es schwindet nämlich nicht, sondern wird dem Wirtschaftswachstum angepasst und wächst durch das Fehlen des Urzinses nicht überproportional, sondern proportional, was den Betrug der Inflation ebenfalls auskehrt.

        Lesen Sie und kommen Sie auf Augenhöhe, dann gerne. Einen 50 seitigen Vortrag kann ich hier ja nicht einstellen. Na ja, Sie würden ihn ohnehin wohl ohnehin nicht lesen.

        Hier ist das Grundwerk Gesells, Sorry 285 Seiten:

        https://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/nwo.pdf

        Hier ein Einstieg in die VWL:

        https://www.wolfgang-waldner.com/volkswirtschaftslehre/

        Sie müssen von der Page nicht alles verstehen. Es reichen die Grundlagen und man muss Waldner auch nicht in allem folgen. Das macht ja den Reiz der Diskussion aus. Aber etwas Grundlagenwissen ist unabdingbar. Solche Fragen wie oben, darf man einfach nicht stellen müssen.

      • @dragao

        Das mit dem trojanischen Perd stimmt. Ich wollte nur @Stendahl fern jeder Polemik die Chance einraeumen das Gesellsche Modell zu erklaeren. Die Chance hat er wieder mal verpasst. „Lesen Sie“ dies das und jenes, die Standardantwort wenn er nicht mehr weiterweiss, ganz schoen schwach bei dem Anspruch.

      • Greenhoop // 31. August 2017 um 15:27 //

        Ach @fofo, mit derselben Vorgehensweise sind Sie doch auch auf Konjunktion gescheitert, @dixie cup & Co. können ein Lied davon singen. Es wird langweilig, @hubi immer wieder in die gleiche Schleife zu nötigen wohlwissend, dass Sie die Antworten ignorieren. Ist mit dem Drachen nicht anders, auch der ist lernresistent, vielleicht aber auch nur dumm, man möchte ja niemandem zu nahe treten.

      • hubi Stendahl // 31. August 2017 um 16:19 //

        @dragao

        „troyanisches Pferd“.

        Den Stuss den sie zum Freigeld verbreiten interessiert mich nicht. Aber das hier tut wirklich weh. Troyanisches Pferd. Schämen Sie sich eigentlich für nichts? Müsste Ihnen nicht zumindest klar sein, dass das irgendwie von Troja kommen Könnte?

        Bleiben Sie als Koch bitte bei ihren Frikadellen und schauen sie, dass die nicht anbrennen. Lassen sie die Finger von Dingen, von denen sie nichts verstehen. In der Politik haben wir schon genug „Geschichtsprofessoren“ mit Leitungswasservergiftungen wie diese hier:

      • Es überrascht nicht

        @stendahl

        Der geammte nachfolgend Kommentar von Ihnen nichts anderes als Trollgehabe… insbesondere Punk 15….

        „troyanisches Pferd“.

        Den Stuss den sie zum Freigeld verbreiten interessiert mich nicht. Aber das hier tut wirklich weh. Troyanisches Pferd. Schämen Sie sich eigentlich für nichts? Müsste Ihnen nicht zumindest klar sein, dass das irgendwie von Troja kommen Könnte?

        Bleiben Sie als Koch bitte bei ihren Frikadellen und schauen sie, dass die nicht anbrennen. Lassen sie die Finger von Dingen, von denen sie nichts verstehen. In der Politik haben wir schon genug „Geschichtsprofessoren“ mit Leitungswasservergiftungen wie diese hier:

      • @stendahl

        Ach ja der Link zu Punkt 15…. bräuchten Sie aber gar nicht, die Seite haben aja Sie selber hier eingebracht

        https://de.slideshare.net/SergeantSchultz/internet-trolle-die-17-taktischen-regeln-des-bezahlten-desinformanten

      • @STENDAHL

        Den Stuss den sie zum Freigeld verbreiten interessiert mich nicht.

        Ist dies das einzige, was Sie zu meinen Anmerkungen zu Gesell-Geld zu sagen haben…. hmmm, Sie sollten mal in Reperatur

    • hubi Stendahl // 31. August 2017 um 16:09 // Antworten

      @fofo und die restlichen drachenartigen Trolle:

      „weiterweiss“. Könnt ihr nicht wenigstens die deutsche Grammatik in Grundzügen erlernen. Was ist „weiterweiss“? Ist es weiter weiss, farbig oder schwarz?

      Oder meinten sie weiter weiß, im Sinne von Wissen? Kinder, das ist Grundschule, Grundschule, Grundschule.

      Wer beim Beinheben mit den Kleinen scheitert, kann nicht mit den großen Hunden pinkeln wollen. Hat euch das eure Mutter nicht erklärt? Oder seid ihr in einem androgynen Haushalt aufgewachsen?

      Wir können uns alle mal vertippen. Was ihr aber hier eintippt, ist wirklich sehr sehr grausam, für erwachsene Menschen. Ab sofort erhaltet ihr von mir keine Tipps mehr und die Windeln müsst ihr euch selbst wechseln.

      • @stendahl

        „weiterweiss“. Könnt ihr nicht wenigstens die deutsche Grammatik in Grundzügen erlernen.

        Ja Herr @stendahl… Sie posten nach der, von Ihnen verlinkten Trollerkennungsseite, nur noch Trollgehabe

        https://de.slideshare.net/SergeantSchultz/internet-trolle-die-17-taktischen-regeln-des-bezahlten-desinformanten

        Alleine in diesem Minikommentar, sind es 4 von 17 Punkten… Glückwunsch

        Die Tagesfehlleistung mag ich schon gar nicht mehr nachzählen

      • @Stendahl, da werden Sie geholfen.

        http://www.duden.de/rechtschreibung/weiterwissen

      • Ha ha

        @fofo

        @Stendahl, da werden Sie geholfen.

        das wird dem @Alles/Besserwisser gar nicht gefallen……

      • @stendahl

        Ein scharfes ss gibt meine Tastat/123r leider nicht her. Auch das /123 ist verloren gegangen.

      • Schrecklich was die Frankfurter Schule in Deutschland angerichtet hat.

      • @fofo

        Schrecklich was die Frankfurter Schule in Deutschland angerichtet hat.

        Es ist nicht die Frankfurter Schule an sich, diese ist wie alle Theorien weiter entwicklungs fähig….

        Das Problem ist deren Interpretation a lá @stendahl & Co…….

  19. Meine Güte @ drago, sind Sie bald fertig mit diesem Affentanz?
    Wie oft wollen Sie diese alberne Liste hier noch anführen und sie darin suhlen?
    Was glauben Sie, wie viele Punkte darauf auf Sie zutreffen? Ich fand mühelos 6.

    Außer Ihrem Endlosgequatsche von Rechtsüberall und Ihren Anfeindungen gegen Stendahl haben Sie hier kaum was Neues, Interessantes oder Nachdenkenswertes hinterlassen, während man von ihm `ne Menge lernen kann. Sofern man sich nicht – wie Sie – zu fein dazu ist und seine eigenen Defizite permanent im *Opfergehabe* zur allgemeinen Belustigung zur Schau stellt.
    Es ist Ihnen doch scheixxegal, was Ihre Kontrahenten schreiben, Sie nehmen seit Monaten Alles zum Anlaß vom *Affenfelsen* bis zum *Besserwisser*, um Ihren persönlich werdenden Sülz loszuwerden. Armselig.

    Es ist keine Schande auf Kriegsfuß mit der Orthographie zu stehen, wenn man denn was Sinnvolles zu sagen hat. Niemand würde sich daran stoßen. Aber anstatt nun vielleicht die rote Strichlinie unter dem Wort mit der RECHTEN! (ach wie schön) Maustaste zu drücken und die Korrektur vorzunehmen, spielen Sie hier das arme getrollte Opfer, sekundiert von @ fofo, der die gleiche Nummer spielt, aber offenbar nicht ganz so plump vorgeht.

    Nun ist es zwar allein Ihre Sache, was Sie ins Forum pinseln, meine ist es Sie wissen zu lassen, daß Ihre Beiträge (nicht nur) aus meiner Sicht maximal noch als Pupillenpeitsche durchgehen und wirklich interessante, auch kontroverse, Diskussionen verhindern.
    Suchen Sie selber auf Ihrer albernen Liste, welche Punkte genau auf Sie zutreffen!

    • @Anicea

      Es ist keine Schande auf Kriegsfuß mit der Orthographie zu stehen, wenn man denn was Sinnvolles zu sagen hat.

      Wie wäre es, wenn Sie deshalb etwas zu Gesell sagen würden….

      Na ja, ausserhalb des @stendahl Echoraums, sind Sie wahrscheinlich massiv verunsichert

      .. und ja, leider findet man auch Sie in der Trollliste

      rezitiere:

      1. Reagiere empört, beharre darauf daß dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie kannst du es wagen “- manöver.

      5. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt um den Gegner aussehen zu lassen als handle er durch eine persönlichen Agenda oder anderen Vorurteilen motiviert

      Na ja, und wahrscheinlich noch mehr

      https://de.slideshare.net/SergeantSchultz/internet-trolle-die-17-taktischen-regeln-des-bezahlten-desinformanten

      • @ drago

        „Wie wäre es, wenn Sie deshalb etwas zu Gesell sagen würden….“
        Das wäre sehr schlecht, denn im Gegensatz zu Ihnen kenne ich meine Wissenslücken, speziell Finanzsystem und alle Spielarten desselben.
        Darum halte ich es für nicht ganz dumm, mich dahingehend zurück zu halten und lieber nur mitzulesen.

        „Na ja, und wahrscheinlich noch mehr“
        Naja, wahrscheinlich alle… Ich werde schließlich von Putins Cousin bzw. dessen Schwiegermutter bezahlt. *g*

        Ihre Aufgabe bestand nun aber darin, IHRE Trefferquote zu ermitteln!
        Woll`n Sie es noch mal versuchen?

        Am Anfang mochte ich Sie tatsächlich mal, aber der Klimawandel hat in Brasilien wahrscheinlich so hart zugeschlagen, daß… oder sitzt da jetzt wer anders vor der Kiste?

    • @Anicea

      Vielen Dank fuer die Blumen die ich prompt zurueck reiche. Aber lesen Sie doch auch was Ihre Schaetzchen so von sich geben.

      • Es muss natuerlich zurueckreichen heissen, merkt aber von den Lederhosentraegern eh keiner.

      • @ fofo

        Ist es Ihnen tatsächlich entgangen, daß ich hier gar keine *Schätzchen* habe?
        Respekt vor dem Wissen anderer, die ich nicht unbedingt mögen muss, und/oder Sympathie für manche Teilnehmer ist nicht das selbe wie absolute Zugehörigkeit. Ebenso wenig wie Übereinstimmung in Wahrnehmung und Bewertung der jetzigen Situation.
        Aber wem sag ich das? 😉

        Und ja, ich lese fast alles hier sehr interessiert und weiß natürlich, worauf Sie abzielen.

      • @Anicea

        Das mit dem wissen ist halt so eine Sache. Wenn einer viel weiss dann auch viel dummes Zeug.

      • @Anicea

        dumm oder erkenntnisresistent oder in der Matrix oder in der Echokammer

        http://anschnallenoderloslassen.blogspot.de/2014/04/macht-zu-viel-wissen-dumm.html

      • @ fofo

        Ja, ich war auf Spitzfindigkeiten wie diese gefasst.
        Obwohl mir klar ist, daß Diskussionen zwischen Ihnen und mir meist schief gehen, denke ich über Ihren Link dies:
        Ein Schwafologe dreht ein paar akademische Kringel, die für mich Ottilie Normala am Ende nix weiter als elitäres Gequatsche sind.

        Auf dem untersten Level, also auf dem ich mich befinde, eröffnet jede neue Erkenntnis/Erfahrung das Wissen darum, daß dahinter jeweils ein Vielfaches liegt, was man nicht weiß oder erfassen kann.
        (vermutlich das, was Sie ausdrücken wollten)
        Und dann: Wissen ist kein Wert an sich, sondern sollte Veränderung zum Besseren nach sich ziehen oder zumindest in soweit anwendbar sein, sich zu schützen.
        Mein bisschen *Wissen* reicht gerade mal um zu erkennen, wer wirklich was weiß und wer nicht.
        Mehr weiß ich leider nicht.

      • Ich meine nicht, dass es Spitzfindigkeiten sind. Meinetwegen glauben Sie halt, dass Wissen etwas ist das man wie ein Buch in den Schulranzen packt, ich glaube halt dass es etwas ist was wie Milch im Kuehlschrank nach einiger Zeit vergammelt, unter anderem.

        Das Dummchen kaufe ich Ihnen nicht ab, hoechstens Kaethchen oder die Giftmischerin in der Seifenoper.

      • @ fofo

        Hatte ich behauptet, daß Wissen eine für alle Zeiten unumstößlich feste Größe ist? Nein, hab ich nicht!
        Klar ist es mit jeder neuen Erkenntnis/Entdeckung Veränderungen unterworfen und kann vorheriges Wissen über den Haufen werfen.
        So, wie aus Milch eben auch Quark, Käse, Sahne und Jogurt werden kann und nicht zwangsläufig im Kühlschrank vergammeln muß.

        Meinen soeben zusammengerührten Giftcocktail reiche ich Ihnen dann beim evt. nächsten mal, weil noch einige neue Erkenntnisse fehlen.

      • @Anicea

        Haltbarmachung der Milch, nuetzliches Wissen, das in manchen Regionen der Erde zum Ueberleben der Menschen beigetragen hat. Heute fuer die meisten nicht mehr so nuetzlich.

        Aber ich meinte das mit dem Wissen etwas abstrakter. Sie „wissen“ sicher was ein „Deutscher“ ist. Dann versuchen Sie mal das einem Kind zu erklaeren. -> Einer der in D wohnt, einer dessen Mutter deutsch ist, dessen Vater, beide, der deutsch kann, der weiss wer der Bundespraesident ist … evtl mit und, oder sowohl als auch. Die Frage hat sich vor 30 40 Jahren gar nicht gestellt und heute wuerden Sie genau so viele Antworten kriegen wie sie Leute fragen.

  20. @fofo & @dragaoNordestino & @hubi Stendahl:

    Ich habe die Natürliche Wirtschaftsordnung nach Silvio Gesell hier bereits zusammengefaßt. Wieso sollte hubi Stendahl das nochmal tun? Wie dragaoNordestino, der Troja so schreibt wie die meisten Menschen in der Welt das tun, schon feststellte ging Silvio Gesell von mancher falschen Prämisse aus. Seinerzeit konnte er diese noch nicht als solche erkennen. Die Freiwirtschaftslehre ist ein logisch sehr stringenter Folgefehler aus der falschen Annahme, daß man dem Staat vertrauen könne. Ein Fehler, den der Realsozialismus auch gemacht hat, was die Freiwirtschaftslehre trotzdem nicht zu einer Form des Realsozialismuses macht. Denselben Fehler macht schließlich so ziemlich jedes Wirtschafts- oder Sozialsystem. Silvio Gesell wurde nach der Herausgabe seines Hauptwerkes noch durch eigene Erfahrungen Besseres gelehrt. Danach setzte er sich nach Argentinien ab, genoß seinen Ruhestand und ermutigte nur noch jüngere Physiokraten sein Modell zu verbessern.

    Inzwischen haben Anhänger der Freiwirtschaftslehre längst bemerkt, daß eine Währung auch abseits des Staates herausgegeben werden kann. Dieser Erkenntnis haben wir letztendlich auch den Bitcoin zu verdanken. Der Einfluß der Freiwirtschaftslehre auf die Geschichte der Wirtschaft ist wirklich groß, leider wurden immer nur Perversionen der Freiwirtschaftslehre verwirklicht. Auch unser heutiges Papiergeld stellt eine solche dar. Gesell selbst wies schon darauf hin, daß man Geld aus Papier viel beliebiger gestalten könne, entweder viel besser als eine Goldwährung oder viel schlechter als eine Goldwährung. Die Machthaber haben sich dann für letztere Option entschieden. Die Papiergeldidee haben sie trotzdem von Silvio Gesell übernommen.

    Mit dem Boden gibt es allerdings ein Problem. Der ist nicht nur Eigentum und Produktionsfaktor, sondern auch Hoheitsgebiet. Ein Staat, der nicht über den Boden in seinem Territorium bestimmt, der gibt sein Hoheitsgebiet auf. Deshalb werden sämtliche Bestimmungen den Boden betreffend immer vom Gewaltmonopolisten angeordnet. Das geht nicht anders. Daher laufen in der Bodenfrage sämtliche sozialistischen Modelle zusammen. Für den real existierenden Sozialismus mußte deswegen der Staat realsozialistisch werden. Für eine Freiwirtschaft muß aus dem gleichen Grund der Staat erst ein freiwirtschaftlicher werden. Ohne staatlich garantiertes Freiland gibt es keine Freiwirtschaft. Der einzige mächtige Sympathisant dieser Idee, Gaddafi, wurde bereits umgebracht. So einfach läßt sich die Natürliche Wirtschaftsordnung also nicht verwirklichen.

    Eine echte Veränderung kann nur durch die Sorte Ereignis herbeigeführt werden, die Wirtschaftstheoretiker als einen Schwarzen Schwan bezeichnen. Diese Möglichkeit kann man auf einem weitgehend ignoriertem und nicht ernstzunehmendem Blog diskutieren.
    Ranma

    • Karl Bernhard Möllmann // 1. September 2017 um 08:25 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      „Die Freiwirtschaftslehre ist ein logisch sehr stringenter Folgefehler aus der falschen Annahme, daß man dem Staat vertrauen könne.“
      .
      Genial formulierte Erkenntnis!

      • hubi Stendahl // 1. September 2017 um 10:53 //

        @KBM

        „Genial formulierte Erkenntnis“.

        „große Begabung mit außergewöhnlichen geistigen, vor allem schöpferischen Fähigkeiten.“

        Ob es einer außergewöhnlichen Fähigkeit entspricht, aus Textpassagen der Freiwirtschaftskritiker Andreas Exner & Stephanie Grohmann, die längst widerlegt sind, bausteinartig ohne Reflexion zu zitieren, lassen wir mal dahingestellt.

        @Ranma hätte beim kopieren und umstellen der Texte aber spätestens dann die Reißleine ziehen müssen, als die Autoren Gesell als Rassisten bezeichneten. Aber es muss ja was Intelligentes her, egal woher!
        http://www.streifzuege.org/2005/bye-bye-zinskritik (von 2005)

        Hier eine Stellungnahme: http://www.psverlag.de/artikel/zinsen/wertkritik.html

        Sie @Ranma haben doch die Kapazität und offenbar das Interesse sich mit den verschiedenen Theorien tiefer zu befassen. Warum holen Sie sich nicht ein paar Bücher und füllen ihren, ohne Zweifel intelligent zusammengestrickten, aber fehlerhaften Kommentar, mit Überlegungen verschiedener Autoren, wie Prof. Bernd Senf, Prof. Kreiß, Prof. Wolfgang Berger oder Helmuth Creutz auf der Freiwirtschaftsseite und vergleichen die Argumente mit denen der obigen Autoren.

        Dass die Freiwirtschaft zwingend eine Staat heutiger Prägung bedarf, ist völliger Unsinn. Im Gegenteil, hier braucht es lediglich eine Ordnungskraft, die durchaus von unten organisiert werden kann. Staat und Macht müssen nicht zwingend identisch sein.

        Sie sind es heute, weil in der Zinswirtschaft es ohne Unterdrückung gar nicht geht. Darauf kommen sie aber erst, wenn Sie sich in der Tiefe damit beschäftigt haben. Auch mit einer etwaigen Bodenreform, die Sie falsch verstehen. Hierzu mal einen Tipp: Boden, Luft oder Wasser sind was? Wo ist der Unterschied?

        PS.: Wenn Sie sich für Autoren entscheiden, immer dessen Vita prüfen. Andreas Exner:

        http://jugendantifabdb.blogsport.de/material/antisemitismus/bye-bye-zinskritik/

        Nicht nur bei der Antifa ist er vertreten, sondern bei vielen staatlich gepamperten Links-Organisationen, wie hier auf social-innovation in der Kommentarfunktion:

        Andreas Exner says:
        11. August 2011 at 19:30
        @stefan: die vertreter der zinskritik sind immer eifrig am posten, wenn es zu ihrem thema geht.

        „der text ist nicht allein von mir, sondern, wie eingangs zitiert, ein gruppenprodukt. ich stehe allerdings voll dazu.“

        Aha! Der Text ist gar nicht von ihm. Er hat sich von einer Gruppe vorschieben lassen und auf unzählige Seiten verewigen lassen auf denen behauptet wird, Gesell sei antisemitisch und rassistisch. Auch auf Attac ist er verewigt. Was wollen Sie mit einem Kritiker, der gar keiner ist, sondern einer Ideologie hinterherläuft. Das sollte nicht Ihr Niveau sein. Dafür gibt´s auch hier andere.

        Hier können Sie weitere Kommentare von ihm lesen und ihn als Neomarxisten entlarven:
        http://www.social-innovation.org/?p=3060

      • Karl Bernhard Möllmann // 1. September 2017 um 20:45 //

        . . .
        Hallo Hubi,
        .
        ich habe NULL Ahnung von Silvio Gesell – habe gerade 5 Minuten auf seiner Seite gesurft . . .
        .
        Und meine Intuition ist zur Gewissheit geworden – auch wenn Silvio Gesell seine Kontroll-Instanz „Über-Staatlich“ nennt – so ist es dennoch ein STAATS-MONOPOL, was er predigt.
        .
        HIER gehe ich mit Ranma & DragaoNordestino.
        .
        NIEMALS vertraue ich irgend EINEM Staat in seiner heutigen Form – weil er ein echtes MONOPOL ist – und DARUM den echten Psychopathen immer ein begehrenswertes ZIEL & immer eine leichte BEUTE, zum Schaden des gesamten VOLKES mit Ausnahme der danach vollkommen kriminellen Regierung.
        .
        Bis wir Menschen eines Tages gelernt haben werden, die Kriminellen zu erkennen & NICHT an die Macht zu lassen – ist PRIVATE Wirtschaft der weitaus bessere Weg – weil durch viele Augen und viele Ohren auch viele Schweinereien früher oder später an’s Licht kommen . . .
        .
        Da wo aber der Staat die Schweinereien begeht – wie HEUTE beim derzeitigen TERROR – da kann keine Instanz der Welt mal eben die G 20 komplett einkreisen, verhaften & in Untersuchungshaft nehmen, bis sie rechtskräftig angeklagt und verurteilt sind, für ihre MASSEN-MORDE unter staatlicher Tarnung.
        .
        https://www.business-reframing.de/2017/08/30/die-nato-und-der-terror/

      • hubi Stendahl // 1. September 2017 um 22:54 //

        Hallo Herr Möllmann,

        Zitat:
        „ich habe NULL Ahnung von Silvio Gesell – habe gerade 5 Minuten auf seiner Seite gesurft . . .Und meine Intuition ist zur Gewissheit geworden – auch wenn Silvio Gesell seine Kontroll-Instanz „Über-Staatlich“ nennt – so ist es dennoch ein STAATS-MONOPOL, was er predigt.

        Jesus sprach vor 2.000 Jahren immer von und vor einem „Volk“. Warum? Weil es staatliche Konstruktionen, wie wir sie heute kennen, seinerzeit nicht gab. Wenn wir uns darauf einigen können, dass er soviel „Gottes Sohn“ war, wie wir alle, dann kann man sicher feststellen, dass er es nicht besser wissen konnte. Was er aber wusste, war, dass die alte Lehre (im Kern das Auge um Auge, Talionsprinzip, wie du mir, so ich dir) zu verlassen ist und eine neue universale Idee die Welt in eine neue Epoche, in einen Paradigmenwechsel bringen muss, der die mosaischen Fehler und folgenden Fälschungen korrigieren sollte. Eine Idee, die Kant mit dem kategorischen Imperativ noch etwas unvollständig beschreibt, aber immerhin zur Blüte unseres mittlerweile aus anderen Gründen verkommenen Rechtssystems führte.

        Bei Gesell ist das nicht anders. Er kannte nur die Staatssysteme, die vor hundert Jahren existierten.

        Wenn Sie mehr als 5 Minuten investieren und sich in die Logik seines Vorschlags einlesen und dabei, wie eigentlich bei Ihnen üblich, sich nicht der Intuition, also subjektiven Stimmigkeiten, sondern ihrer Logik bedienen, dann werden sie auch hier den universellen Charakter erkennen. Es braucht keinen Staat, um seine Erkenntnisse umzusetzen. Es braucht nur Macht, der nicht zwingend mit einem Staat verbunden sein muss, aber kann.

        Staat und Macht sind derzeit, vor allem seit dem westfälischen Frieden eins. Muss das so sein? Natürlich nicht. Es gab in der Historie immer Zeiten, in denen sich die Völker dezentralisiert organisierten, sodass die Macht nicht von einem Zentralstaat, sondern von den vereinigten Stämmen ausging, deren Entscheidungen von einem Zentralorgan nur durchgeführt werden/wurden. Z.B:

        https://www.myhighlands.de/highlands-wissen/die-geschichte-der-schottischen-clans/

        Jesus sagt im Thomas Evangelium: Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und siehe, ich hüte es, bis sie (die Welt) brennt.

        Alle paar hundert Jahre werden geniale Menschen geboren deren Aufgabe darin besteht, uns den richtigen Weg zu weisen. Immer in der jeweiligen epochalen Entwicklung. Dabei müssen / mussten sie sich dem jeweiligen Zeitgeist und dem Sprachduktus anpassen, denn sie waren trotzdem auch nur Menschen. Heute, in der materialistischen Welt des Homo Oeconomicus, haben wir Probleme, in die geistige Welt unserer Vorväter einzutauchen. Selbst jenen, die erst vor ein paar hundert Jahren den Planeten wieder verließen.

        Ob Moses, Buddha, Jesus, Thomas von Aquin, Leonardo da Vinci, Immanuel Kant oder Silvio Gesell und die tausend anderen; alle überragen in ihrer Einzigartigkeit und Tiefe des Denkens uns „Normalos“. Sie zeigen uns aber auch, dass jeder, eben mit etwas mehr Mühe, zu einem Jesus oder Leonardo werden kann. Auch wenn er nicht in den Geschichtsbücher Einlass findet. Er muss es nur wollen und die Bereitschaft haben, gegen innere und äußere Widerstände die Wahrheit zu suchen, was heutzutage einem Akt des Widerstands gleicht.

        Vielleicht ist es der von Ihnen so oft zitierte Ron Hubbard auch. Ich weiß es nicht. Ich kenne nur das frühe Buch Dianetik, das mich stark an eine gnostisch-christliche Urphilosophie erinnert und als einzelne Veröffentlichung für mich nicht ausreichte, um eine abschließende Beurteilung zu finden. Der eine liest halt Headlines und will einen Nobelpreis dafür, der andere gibt sich mit einem Buch nicht zufrieden.

        Wenn ich diesbzgl. mal in die Nähe der Augenhöhe mit Ihnen bin, äußere ich mich auch dazu. Vorher halt ich mich geschlossen.

        Mit der Hoffnung, dass Sie vielleicht noch etwas Zeit investieren, möchte ich Ihnen der einfacheren Lesart für Nichtfachleute wegen Helmut Creutz empfehlen. Danke für das Interesse. Hier die englische Version mit 30 Seiten:

        http://www.themoneysyndrome.org/wp-content/uploads/2009/04/monetarygrowth.pdf

      • Sie reden viel

        Herr @stendahl

        Also ich hätte da mal eine Frage zum Zins… gerade auch, weil ja dieser immer wieder aufgekocht wird… meiner Meinung nach zu unrecht.

        Nun zur Frage an Sie @stendahl:

        Horst Siebert (verstorben), EX-Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, sagte einmal, das die Zinseinkommen höchstens bei drei bis fünf Prozent des Volkseinkommens liegen….

        Wenn nun aber, wie immer wieder hochgekocht, in den Preisen durchschnittlich mindestens 30% Zinsanteil enthalten ist, müsste dann dieser Wert nicht auch annähernd für das Volkseinkommen gelten?

        Was meinen Sie dazu Herr @stendahl

        @K.B.M

        Das Geld Syndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung

        http://www.kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/Helmut%20Creutz%20-%20Das%20Geld%20Syndrom%202012%20-%20Wege%20zu%20einer%20krisenfreieren%20Wirtschaftsordnung%20%E2%80%93%20aktualisierte%20und%20korrigierte%20Neuausgabe%20Januar%202014.pdf

      • hubi Stendahl // 2. September 2017 um 14:59 //

        dragao

        Zitat:
        „Horst Siebert (verstorben), EX-Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, sagte einmal, das die Zinseinkommen höchstens bei drei bis fünf Prozent des Volkseinkommens liegen….“

        Na, Na, wissen Sie was das Volkseinkommen ist? Der Begriff wird heute gar nicht mehr verwendet:

        = Nettonationaleinkommen zu Marktpreisen
        − Gütersteuern
        + Gütersubventionen
        = Volkseinkommen (Nettonationaleinkommen zu Faktorkosten)

        Das hat mit BIP nichts zu tun. Im Volkseinkommen sind in der Tat nicht alle Zinsen enthalten, weil sie bei der Berechnung für andere Analyse-Zwecke abgezogen wurden. Was sind Gütersteuern?

        „Früher beruhten Warengeschäfte vor allem auf Tauschhandel. Erst der im 11. Jh. zunehmende Orienthandel ließ die Geldwirtschaft und mit ihr die Zinsen, die „prozentual berechnete Vergütung für entliehenes Geld“, an Bedeutung gewinnen. Papst Alexander III. gewährte 1179 den Juden das „Wucher“ genannte Recht, Geld gegen Zinsen zu leihen, das Papst Innozenz III. im Jahr 1215 bestätigte. Gleichzeitig untersagte das kanonische Zinsverbot allen Christen Geldgeschäfte. Das lat. Substantiv „census“, das dem Wort Zins(en) zugrunde liegt, bedeutete „Schätzung, Steuer“ und ist zu dem Verb censere „schätzen“ gebildet. Die ältere Bedeutung des Singulars Zins –ahd.bzw.mhd.zins hieß „Abgabe“ – scheint noch heute in den Zusammensetzungen Mietzins und Pachtzins auf. Das Wort Zins kommt auch in verschiedenen Redewendungen vor. Jemandem etwas mit Zins und Zinseszins heimzahlen bedeutete ursprünglich „Schulden vollständig begleichen“, ist in heutiger Zeit aber nur noch negativ belegt.“

        Wenn nun beispielsweise ein Unternehmer (der Staat auch) ein Produkt herstellt und vertreibt, wird er dieses Produkt nur herstellen können, wenn er vorher seine Maschinen und andere notwendige Mittel mit Fremdmittel ganz oder teilweise finanziert. Die Verzinsung der Fremdmittel fließen in der Industrie in die Kontenklasse 4 (betriebliche Aufwendungen). Die Ware verteuert sich. Die Zinsen kassieren die Banken als Roherlös für ihre Tätigkeit, abzgl. der ihnen entstandenen Kosten, ua. für die Bestandshaltung bei der Zentralbank. Das ist sehr vereinfacht und deshalb können sie ein paar Seiten dieser PDF durchlesen, in der auch die übliche Gegenrede beantwortet wird (von 2004). Aber bitte auch lesen:

        http://www.humane-wirtschaft.de/pdf_z/creutz_zinsanteil-in-preisen_diskussion.pdf

        Von Creutz empfehle ich noch ein paar Seiten zu den Zusammenhängen des Geldsystems mit der Kriegswirtschaft, wenn Zeit und Lust:

        Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg. Gut erklärt auf 8 Seiten:

        http://humane-wirtschaft.de/2016_05/HW_2016_05_S09-16.pdf

      • Aber Aber

        Herr @stendahl,

        Na, Na, wissen Sie was das Volkseinkommen ist? Der Begriff wird heute gar nicht mehr verwendet

        Der Begriff Volkseinkommen, wird im deutschen Raum schon noch verwendet… und bezeichnet genauer das Einkommen eines Volkes (Inländer) als der BIP…. etwas was der Zinskritik nun eben nicht gerade in den Kram passt….

        Volkseinkommen:

        1. Als Volkseinkommen bezeichnet man das Einkommen, welches innerhalb einer Wirtschaftsperiode von Inländern generiert wurde. Ganz unabhängig davon, ob sie es im In- oder Ausland verdient haben.

        2. Zum Volkseinkommen zählen nicht nur Löhne und Gehälter oder Unternehmensgewinne, sondern auch Ziensen, Mieten- und Pachteinnahmen.

        3. Um das Volkseinkommen zu errechnen wird zu dem BIP der Salso der Primäreinkommen addiert, Abschreibungen sowie Produktions und Importabgaben subtrahiert und Subventionen hinzugerechnet.

        Wenn man nun das genauere Volkseinkommen nimmt, dann stimmen eben die Prozentzahlen des Zinsanteiles 20% / 30% / 40% nicht, und entlarven die Zinskritik im gewissen Sinne als Bauernfängerei…

        Helmut Creutz beantwortete die oben formulierte Frage vor Jahren (ich glaube es war um 2000 / 2004 auf den Equilibrismus-Seiten folgender massen:

        Frage:

        Horst Siebert (verstorben), EX-Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, sagte einmal, das die Zinseinkommen höchstens bei drei bis fünf Prozent des Volkseinkommens liegen….

        Wenn nun aber, wie immer wieder hochgekocht, in den Preisen durchschnittlich mindestens 30% Zinsanteil enthalten ist, müsste dann dieser Wert nicht auch annähernd für das Volkseinkommen gelten?

        Die Antwort Creutz’s

        Rechnen Sie selbst nach: Im Jahr 2001 lag das Volkseinkommen bei 1.530 Mrd Euro, die Zinserträge der Banken (= Schuldenzinsbelastung der Wirtschaft) bei 382 Mrd Euro. Bezogen auf das Volkseinkommen ergibt sich daraus ein Anteil von 25%, bezogen auf die Ausgaben der Haushalte in Höhe von 1.220 Mrd von 31%. Trotzdem ist die Aussage von Horst Siebert nicht ganz falsch, weil im Zuge der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung alle Zinseinkommen und Zinszahlungen gegeneinander saldiert und damit aufgehoben werden. Im Zuge dieser Berechnung geht dabei in das Volkseinkommen nur der (positive) Saldo der privaten Zinszahlungen und Zinseinkommen sowie der (negative) Zinssaldo der öffentlichen Haushalte ein. Diese beiden Salden werden dann nochmals gegeneinander zu einer noch kleineren Größe verrechnet, die etwa der von Siebert genannten entspricht.
        Diese Neutralisierung aller Zinszahlungen und -einkommen ist sicher überraschend, aber sachlogisch. Denn mit dem BIP wird die Summe aller Wertschöpfungen ermittelt, zu der die Zinsen, die nur eine sich ausgleichende Kosten- und Ertragsgröße innerhalb der Wirtschaft sind, nichts beitragen.

        Hmm und nun Herr @stendahl

      • Korrektur

        @stendahl

        bevor Sie wieder jammern:

        2. Zum Volkseinkommen zählen nicht nur Löhne und Gehälter oder Unternehmensgewinne, sondern auch Zinsen (Ziensen), Mieten- und Pachteinnahmen.

        3. Um das Volkseinkommen zu errechnen wird zu dem BIP der Saldo (Salso) der Primäreinkommen addiert, Abschreibungen sowie Produktions und Importabgaben subtrahiert und Subventionen hinzugerechnet.

      • Der zitierte Artikel von Creutz ist natuerlich Demagogie pur, da nur er nur eine Seite der Medaille unseres Geldsystems betrachtet, die Zinseinnahmen der boesen Privatbanken, hier der Einfluss auf die Preise. Was soll die Aufrechnung ? In unserem System ohne Kredit und Zins auch keine Arbeit, keine Loehne, Renten und Sozialleistungen.

        Im uebrigen haben sich in der Zwischenzeit die Zinsertraege halbiert.

        https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Statistiken/Banken_Und_Andere_Finanzielle_Institute/Banken/GuV_Statistik/guv_tab3.pdf?__blob=publicationFile

        Banken haben natuerlich wie jedes Unternehmen auch Kosten und aechzen zunehmend unter der Last fauler Kredite, d.h. das Geschaeft hat scheint’s auch gewisse Risiken. Dass die Zinsen als Kosten in irgendeiner Form in die Preise eingehen ist klar, aber man kann auch durchaus nicht sagen, dass mit den gefallenen Zinsen auch die Preise gesunken waeren, im Gegenteil. Und wenn die Zinsen zu sehr hochgehen, dann fallen doch die Preise, oder ? Es ist wohl doch etwas komplizierter als die Spezialisten vorgeben zu wissen. Zumindest in der Medizin sagt man vorsichtshalber „nicht schaden“. Ich glaube Archimedes.

      • Karl Bernhard Möllmann // 3. September 2017 um 01:27 //

        . . .
        Der einzige Demagoge weit & breit heißt fofo – als „letztes Aufgebot“ in die Schlacht geworfen – weil die Vorgänger-TROLL’s der Reihe nach aufgeflogen sind . . .
        .
        Und was Helmut Creutz angeht – da DANKE ich DragaoNordestino für „Das Geld Syndrom 2012“ – mit großem Abstand die beste Arbeit über Geld die ich bis Heute jemals gelesen habe.
        .
        Allein die glasklaren Definitionen zu Geld und die ebenso klar beschriebenen, weltweit verbreiteten Verwirrungen zu Geld zu Beginn der Arbeit von Helmut Creutz sind GOLD wert!
        .
        Der von hubi stendahl verlinkte Artikel über:
        .
        „Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg. Gut erklärt auf 8 Seiten:“

        http://humane-wirtschaft.de/2016_05/HW_2016_05_S09-16.pdf
        .
        gefiel mir dagegen nur teilweise – weil Helmut Creutz hier Folgerungen aufstellt – die aus meiner Sicht daran scheitern, daß er „KRIMINELLE ABSICHT“ als Kriegs-Ursache NICHT zu kennen scheint . . .
        .
        Und bei Hubbard „hängen“ Sie scheinbar bei Dianetik fest . . . ?
        .
        Die ersten deutschen Übersetzungen von Dianetik waren kriminell schlecht – ich hab’s auch erst kapiert als ich Hubbard im Original auf Englisch gelesen habe . . .
        .
        „Modern science of mental health“ beschreibt einzig und allein WIE der Verstand funktioniert – hat weder irgendwas mit der SEELE (Thetan) zu tun – noch mit dem Körper.
        .
        Auch hier CHAOS bei den Definitionen wie beim Geld:
        .
        Mal wird „Geist“ für „mind“, also für mental, für den Verstand gebraucht – dann aber auch für die Seele „geistiges Wesen“ – DAS verwirrt Viele.
        .
        Im Englischen super einfach:
        .
        Soul ist Seele ist Thetan – spielt in Dianetik KEINE Rolle.
        .
        Mind ist mental, ist Gedächtnis, im Sinn haben, Erinnerung – am einfachsten der Verstand – DARUM dreht sich die ganze Dianetik.
        .
        Körper ist body ist zwar gesteuert vom Verstand, reagiert auch auf den Verstand – ist aber nicht das Thema der Dianetik.
        .
        Hubbard’s bahnbrechende Erkenntnisse über die Ursachen & Wirkungen von kriminellen ABSICHTEN – die verstehen Sie erst, wenn Sie Dianetik wirklich begreifen . . .
        .
        DAS NICHT VERSTEHEN liegt daran, daß sie die DIANETIK offensichtlich niemals im richtigen Leben angewendet haben – mit einem Twin im so genannten Co-Auditing . . .
        .
        Denn erst durch die gemeinsame ANWENDUNG zweier Studenten – die gemeinsam die Dianetik-Technik studieren und sich danach gegenseitig mit Dianetik AUDITIEREN – erobern Sie das brandneue und sensationelle WISSEN aus erster Hand, WIE DENN GENAU DER MENSCHLICHE VERSTAND ÜBERHAUPT FUNKTIONIERT . . . ?
        .
        DAS wissen weder Psychiater noch irgendwelche anderen Medizin- oder Neuro- oder Bio-Wissenschaftler – die den Menschen als reinen Körper verstehen & das Hirn untersuchen – erst mit Dianetik sprengen sie diese Fesseln der Dummheit und beginnen die Reise in das große Abenteuer VERSTAND.
        .
        Und DANN verstehen Sie wie & warum ABSICHTEN entstehen – gute wie böse – denn Sie erforschen diese Dinge sowohl bei Ihrem Gegenüber als auch bei sich selbst.
        .
        DAS ist die beste Garantie – keinen FAKE-news zum Opfer zu fallen – sondern mit eigenen Augen zu sehen & mit eigenen Ohren zu hören, und auch mit weiteren über 50 Sinnen die eigene Vergangenheit zu erforschen & parallel die Reise Ihres Twins in dessen eigene Vergangenheit zu begleiten & zu dokumentieren.
        .
        DAS hierbei erworbene WISSEN hält jeder Prüfung stand – genauso wie Ihr WISSEN über Ihren ersten Fallschirm-Absprung – DAS kann Ihnen danach Keiner mehr rauben . . . !

      • hubi Stendahl // 3. September 2017 um 10:47 //

        @dragao

        Ich will diesen sinnlosen Thread, der nicht auf Augenhöhe stattfinden kann, (ich würde Ihnen auch nicht in ihr Rezept einer Bouillabaisse drein reden, sondern aufmerksam zuschauen und fragen) mit einem älteren Video von Prof. Kreis beenden, der in 7 Minuten die Zusammenhänge zum Zins (vereinfacht) erklärt. Selektives Verwirren hilft Ihnen nicht und den Mitlesern schon gar nicht. Für jeden interessant:

      • @stendahl

        Ich will diesen sinnlosen Thread, der nicht auf Augenhöhe stattfinden kann,

        Wie nett… Jedoch nicht Zielführend..

        Dass das Geldsystem nicht perfekt ist und deshalb so einiges verbessert werden sollte, ist auch mir klar. Nur…. es ist wie @K.B.M sagt, zuerst muss man wissen wo genau das Problem liegt…

        Für den Wachstumszwang zum Beispiel, was ist da die Ursache.?…. Zins und Zinses-zins ….. oder eben die Geldhorterei, die jedes Schuldgeldsystem in den Zusammenbruch führt wenn der Wachstum ausbleibt…..

        Wieso… Wenn es genau so viel Geld gibt, wie Kredite vergeben werden, sollte eigentlich jedem klar sein, dass jede Geldeinheit, die zurückgehalten wird, irgendeinem Kreditnehmer zur Schuldenbedienung fehlen muss.

        Dass Schuldnern das nötige Geld fehlt, folgt also nicht aus Zinsforderungen, sondern a priori aus Sparvorgängen, es ist also kein Zins-, sondern ein Erzeugnisabsatz- resp. Einnahmenproblem….. welcher dann ein andauerndes Wachstum erzwingt

      • hubi Stendahl // 3. September 2017 um 12:00 //

        Hallo @KBM

        Zitat zu H.Creutz und Kriegswirtschaft :
        „…gefiel mir dagegen nur teilweise – weil Helmut Creutz hier Folgerungen aufstellt – die aus meiner Sicht daran scheitern, daß er „KRIMINELLE ABSICHT“ als Kriegs-Ursache NICHT zu kennen scheint . . .“

        Selbstverständlich kannte Creutz die kriminelle Energie, die hinter den Aggressionen vorwiegend der westlichen „Wertegemeinschaft“ steckt.

        Sie müssen aber Ursache und Wirkungen fein auseinanderhalten. Wenn in einer Wirtschaftsform -wie der unsrigen- ständige Aufschuldung zur Vermeidung einer Kontraktion des Geldkreislaufs erforderlich ist und die Aufschuldungskette am Ende ist, weil die letzten Marktteilnehmer in dieser Kette, die Staaten, überschuldet sind, dann bleibt; GANZ UNGEACHTET DER KRIMINELLEN ENERGIE, nur noch „künstliche Aufschuldung“. Das ist der Kern, die Ursache. Erst danach können sich kriminelle Subjekte, die die Macht besitzen, daran machen, ihre Ideen umzusetzen, unter Zuhilfenahme der aufschuldenden Staaten, die wiederum hierfür Steuern abpressen.

        Deshalb erleben wir derzeit und nicht vor 10 Jahren, die Invasion in die Sozialsysteme durch Kulturfremde in viel zu hoher Zahl, die derzeit einen jährlichen „Ersatz“-Umsatz von rund 40 Mrd.€ generieren (natürlich über Schulden) und bald die jährliche 100 Mrd.-Grenze überschreiten wird. Davon fließen in Form von _Steuern/Census/Zinsen ca. 50% zurück. Und………. deshalb erleben wir derzeit eine massive Aufrüstung der Militärausgaben WELTWEIT (Makroökonomisch), die Trump als (ungewollte?) Marionette der Kriegswirtschaft gezwungenermaßen in Europa erpresst. Das ist der Kern, die Ursache. Eine der Wirkungen ist, dass böse Menschen diese Situation nutzen, im Wissen um das Eintreten dieser Situation, um dann zu versuchen ihre Ziele voranzubringen. Das macht die Situation so gefährlich.

        Soll das System nicht ungeplant zusammenbrechen, müssen derzeit aufgrund der exponentiell verlaufenden Verschuldungskurve (und umverteilter spiegelbildlicher Guthabenkurve aufgrund des Urzinseffektes) Ersatzschuldner her, damit die Liquidität nicht zusammenbricht. Das funktioniert derzeit aus anderen Gründen nur schlecht, sodass die Zentralbanken (lender of last resort) mit dem Aufkauf von Schrottpapieren helfen Liuqidität zu schaffen, die bekanntermaßen nicht beim Konsumenten ankommen und deshalb für Verwerfungen an den Börsen sorgen.

        Eine Sättigung kann in der Endphase nur über Innovation (gibt es nicht) oder über Sachkapitalzerstörung (Krieg) in diesem System überwunden werden, oder zumindest der drohende Zusammenbruch verschoben werden. Diese letzte Phase vor einer Reform, einem Zusammenbruch oder flächendeckenden Krieg, läuft gerade.

        Oder ganz blauäugig; über ein neues System, über das alle reden, nur nicht die derzeitigen Profiteure. Das nenne ich Eigennutz, der eigentlich, im Gegensatz zur Selbstsucht, gesund, weil natürlich wäre, würde sich ein System an den Bedürfnissen und Eigenschaften der Menschen orientieren, statt an mathematisch präziser Aufzinsung stehenden Kapitals, das nur wenige besitzen.

        Creutz Aufgabe war darzustellen, wie die Ökonomie mit der Kriegswirtschaft in Wechselwirkung steht. Nicht, wie böse Menschen diese Wechselwirkungen zur Realisierung ihrer Selbstsucht, gesteigert nach ihrer Definition, zum Ausleben ihrer Psychopathie, nutzen. Damit wird auch klar, dass das derzeitige System das wichtigste Werkzeug der „Psychopathen“ ist, um ihre Ziele des „gleichen“ Menschen (nicht gleichberechtigt, sondern Produktionsfaktor) in einer „Eine Welt Regierung“ zu erreichen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 4. September 2017 um 06:57 //

        . . .
        ZITAT @ hubi stendahl:
        .
        „Wenn in einer Wirtschaftsform -wie der unsrigen- ständige Aufschuldung zur Vermeidung einer Kontraktion des Geldkreislaufs erforderlich ist…“
        .
        …DANN ist das ein Satz – den ich schon aus tausend Sinn-entleerten Hirnen habe tönen gehört – allein mir fehlt der Glaube . . .
        .
        Keine Ahnung WER dieser Klugscheißer war – der diesen angeblichen Zusammenhang – ERSTMALS so formuliert hat:
        .
        – Angeblich sei „ständige Aufschuldung erforderlich“
        .
        UND
        .
        – Angeblich sei „Vermeidung einer Kontraktion des Geldkreislaufs erforderlich“
        .
        Wenn Tausend Leute wortwörtlich das GLEICHE sagen, und dazu die GLEICHEN WORTE benutzen – dann weiß ich nur, HIER war ein GEHIRN-Wäscher unterwegs – und hat es geschafft, daß dieser Sonder-Müll von irgend einer Kanzel an irgend einer Universität in irgend einem Leerfach gepredigt wird . . . !
        .
        Die Globalisten-Sekte predigt, daß der Planet mit nur sieben (7) Milliarden Menschen angeblich überbevölkert sei – in Deutschland leben die Menschen JETZT schon so zusammengepfercht – daß es einer Welt-Bevölkerung von fünfunddreißig (35) Milliarden Menschen entspricht, und Merkel will noch MEHR Menschen rein holen . . . ?
        .
        WER entscheidet denn – ob wir zu VIELE – oder ob wir zu WENIGE Menschen sind?
        .
        WER entscheidet denn beim GELD – ob wir zu VIELE Schulden – oder ob wir zu WENIGE Schulden haben?
        .
        Brauchen SIE persönlich denn täglich NEUE Schulden?
        .
        Braucht IHRE Gemeinde oder IHRE Stadt täglich NEUE Schulden?
        .
        Kennen SIE PERSÖNLICH irgend wen oder irgend eine Firma – der es allein durch täglich NEUE Schulden am Ende BESSER geht . . . ?
        .
        Oder nehmen wir die angeblich erforderliche – „Vermeidung einer Kontraktion des Geldkreislaufs“
        .
        BEISPIEL:
        .
        Sie sind jung und fit und verdienen täglich 4.000,- €uronen
        .
        Weil Sie eine junge wilde Frau haben – verballern Sie diese 4.000,- auch täglich . . .
        .
        4.000,- sind also ihr täglicher Geldkreislauf – wie gewonnen, so zerronnen . . .
        .
        Irgendwann sind Sie alt und ausgebrannt – und die Frau zieht weiter . . .
        .
        Sie fahren Ihre Firma runter auf nur noch 500,- täglicher Verdienst.
        .
        Weil Sie nun Angst vor der Zukunft haben – geben Sie davon aber nur noch 100,- €uro täglich aus – und lassen die anderen 400,- im Sparstrumpf.
        .
        Ihr persönlicher Geldkreislauf ist also von 4.000,- täglich auf 100,- geschrumpft – also eine völlig natürliche „Kontraktion“.
        .
        WER bitte will Ihnen weiß machen – DASS an dieser Stelle die geballte STAATS-MACHT eingreifen muss – WEIL SONST DER SICHERE UNTERGANG DROHT:
        .
        „Wenn in einer Wirtschaftsform -wie der unsrigen- ständige Aufschuldung zur Vermeidung einer Kontraktion des Geldkreislaufs erforderlich ist…“
        .
        DERARTIGE HOHLE LEERSÄTZE FINDEN SIE DERZEIT IN VIELEN UNIVERSITÄTEN UND IN VIELEN LEER-FÄCHERN – DIE ALLESAMT NICHT HINTERFRAGT WERDEN DÜRFEN – WEIL SIE HOCH-KRIMIELL SIND, UND ALS EINZIGES ZIEL HABEN, DIE GLOBALISTEN-SEKTE ALS EINZIGES HOCH KRIMINELLES MACHT-MONOPOL WELTWEIT ZU ETABLIEREN!
        .
        In der MEDIZIN habe ich DIESE Hintergründe in allen Details über Jahrzehnte durchforstet – in der GELD-Welt sollten Sie das gleiche vielleicht auch mal machen – WELCHES CHAOS BEIM GELD HERRSCHT, das hat Helmut Creutz in seinem Werk:
        .
        Das Geld Syndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung

        http://www.kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/Helmut%20Creutz%20-%20Das%20Geld%20Syndrom%202012%20-%20Wege%20zu%20einer%20krisenfreieren%20Wirtschaftsordnung%20%E2%80%93%20aktualisierte%20und%20korrigierte%20Neuausgabe%20Januar%202014.pdf
        .
        ERSTKLASSIG beleuchtet.
        .
        Speziell das erste Kapitel bringt Licht in DAS ÜBERALL VERBREITETE CHAOS DER DEFINITIONEN – OHNE die aber keine echte Diskussion möglich ist.
        .
        DIESES Fundament exakt definierter Begriffe – die für ALLE Geld-Experten einheitlich gelten – DAS gibt es in der Geld-Welt noch nicht.
        .
        Statt dessen nur ein CHAOTISIERTES Schlachtfeld auf dem VERWIRRTE & VERIRRTE traumatisiert umher irren . . .
        .
        DAS hindert Sie aber nicht daran, den Schulmeister zu spielen:
        .
        „Sie müssen aber Ursache und Wirkungen fein auseinanderhalten.“
        .
        Ja, Herr Professor von der Geld-Quacksalberei – alles hat seine Uhr-Sache . . .
        .
        Und meine Uhr sacht:
        .
        Frühstück!
        .
        Nichts für ungut – aber Euren Geld-Saftladen erstmal gescheit AUFRÄUMEN – daß müßt Ihr Spezialisten schon ganz alleine . . .
        .
        Ich räume mit meinen Spezialisten rund um den Erdball derweil die MEDIZIN-MAFIA genauso auf – denn da komme ich her – und dort herrscht das gleiche CHAOS aus den gleichen Gründen!
        .
        Erst die Ursache & dann die Wirkung!
        .
        Und VOR der Ursache steht die ABSICHT !
        .
        Und schon sind wir wieder bei der MAFIA !
        .
        DARUM ist das CHAOS der Geld-Experten derart grenzenlos – in die MAFIA-GLAS-PALÄSTE traut sich kein Schwein von den Aufklärern hinein – ALSO weicht man aus auf Neben-Schauplätze . . .
        .
        DAS Geld-CHAOS müssen die Geld-Leute aufräumen!
        .
        Und DAS braucht MUT – viel MUT!
        .
        Eine Sache oder ein Problem ist immer nur so komplex – wie man NICHT genau hin schaut.
        .
        Eine Sache oder ein Problem ist genau so einfach zu lösen – wie man es GENAU anschaut:
        .
        Viel Spaß dabei!

      • hubi Stendahl // 4. September 2017 um 08:56 //

        @KBM

        Zitat:

        „Wenn in einer Wirtschaftsform -wie der unsrigen- ständige Aufschuldung zur Vermeidung einer Kontraktion des Geldkreislaufs erforderlich ist…“
        .
        …DANN ist das ein Satz – den ich schon aus tausend Sinn-entleerten Hirnen habe tönen gehört – allein mir fehlt der Glaube . . .

        Ihr Motiv, einen solchen Quatsch zu schreiben kenne ich nicht; festzustellen bleibt mir, dass Sie diese Vorgänge offenbar überhaupt nicht verstanden haben?

        Selbst @dragao fängt langsam an zu verstehen mit der Frage: „Für den Wachstumszwang zum Beispiel, was ist da die Ursache.?…. Zins und Zinses-zins ….. oder eben die Geldhorterei, die jedes Schuldgeldsystem in den Zusammenbruch führt, wenn das Wachstum ausbleibt…..“

        Lieber KBM, das hat mit Bevölkerungswachstum nichts zu tun. Das können Sie auch in einer kleinen Gruppe feststellen.

        Wie muss @dragao jetzt weitermachen, nachdem er Kreditkontraktion und folgende Liquiditätsfalle fast verstanden hat?

        Er muss sich jetzt noch die Frage stellen, warum Menschen Geld horten und was mit dem gehorteten Geld als „stehendes Kapital“, was nicht immer liquides Geld sein muss, passiert.

        Genau!

        Es verzinst sich auf die ein oder andere Weise. Liegt der Zins bei NULL WIE HEUTE, versucht das gehortete KAPITAL ANDERWEITIG VERZINSUNG ZU FINDEN, für das in der Realwirtschaft gearbeitet werden muss (Stichwort Hamsterrad). Anderweitig? Wo ist das?

        Z.B. bei Devisen- u. Rohstoffspekulationen oder beim Kauf von Aktien und Immobilien, die sich schrittweise in exorbitanten Überbewertungen wiederfinden. Auch das ist Verzinsung stehenden Kapitals. Und je länger dies ohne PLatzen läuft, umso höher werden die parasitären Zinsanteile auf stehendes Kapital und die Geldumlaufgeschwindigkeit wird geringer und geringer.

        Dragao muss sich jetzt also im nächsten Schritt die Frage stellen, wieso das Geld horten an sich zwar eine negative Wirkung hat, nicht aber die Ursache sein kann. Die Ursache ist der Urzins, wie es schon vor tausenden von Jahren erkannt und vernebelt wurde.

        Wenn also das Horten von Weizen keinen Sinn macht, weil er altert und verdirbt, warum soll das Geld dem Weizen gegenüber einen Vorteil haben.

        Was @dragao außerdem noch bedenken muss ist die Zeitkomponente, die dritte Dimension in unserem System. Das folgt dann.

        Zitat:
        “ WER entscheidet denn beim GELD – ob wir zu VIELE Schulden – oder ob wir zu WENIGE Schulden haben?

        Das System. Sie verstehen offenbar nicht, dass wir hier über Makroökonomie reden (Kollektiv) und nicht über Mikroökonomie (Individual). Dieses System kann nur laufen, wenn es stets ausreichend Schuldner generiert, die die Vorschulden und deren Gebühren und Zinsen abdeckt. Ein Kettenbriefsystem, nichts anderes. Ich persönlich habe einmal mit 19 bei einem Autokauf bei der Bank Geld geholt, dass ich nicht besaß, was bedeutet, dass ein anderer in diesem System sich doppelt verschulden muss, damit es weiterläuft. Deshalb die tägliche Dosis Gehirnwäsche.
        .
        Brauchen SIE persönlich denn täglich NEUE Schulden?

        An der Frage ist erkennbar, dass Sie den Fehler gemacht haben und die Diskussion auf die Individualebene heruntergeholt haben. Es geht aber um alle, um alle, um alle Menschen als kollektiv.
        .
        Braucht IHRE Gemeinde oder IHRE Stadt täglich NEUE Schulden?

        Ja. Jeder Mensch bringt in diesem System eine „Urschuld“ mit, die er gegenüber seinen Mitmenschen einlösen muss, sonst verhungert er (auch 2 sind ein Kollektiv). So wie jeder Mitmensch sie mitbringt. Das ist übrigens der WAHRE KERN DER MONO-RELIGIONEN.

        Verschuldet sich eine Stadt nicht, so muss die andere als Ersatzschuldner herhalten. Ist es keine Stadt, dann sind es eben Autokäufer auf Ratenkredit oder der Staat als Nachschuldner, in dem er z.B. sinnlose Autobahnen baut. Kann auch der Staat wegen Überschuldung nicht mehr (Vertrauensverlust) müssen Kriege und Inflation her (Geldmengenvermehrung, Sachkapitalzerstörung), um den Zinsfuß wieder auf eine rentable Höhe zu bringen. Heutzutage sind die Zentralbanken noch dazwischen geschaltet, damit die Geldbesitzer das Ganze bis zum endgültigen Absturz (Liquditätsfalle) steuern können.

        Sie müssen von der Individualbetrachtung auf die Kollektivbetrachtung wechseln, dann verstehen Sie das auch.

        Hier mal der Sparkassenverband von 1897, als die Gehirnwäsche noch deutlich geringer war:

        „Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben.“ Und um den damals auf drei Prozent gesunkenen Zinssatz vor einem weiteren Fall zu bewahren, müßten – so hieß es weiter – „… die neuen Länder, beispielsweise Afrika, sehr rasch durch europäische Kapitalien erschlossen werden, da- mit einem solchen Sinken begegnet werde.“ Doch da auch das die sinkende Zinsentwicklung nicht umkehren könne, schließt der Artikel aus der Sparkassenzeitung mit folgender inhaltsschwerer Aussage: „Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet.“

        Und Heute sind wir schon wieder an diesem Punkt angelangt, nur versperren bisher die Atombomben den weiteren Verlauf……..
        …….hoffentlich.

        Mit Bevölkerungswachstum hat das nichts zu tun, bzw. nur in der Forma, als dass jede Geburt zu einem Nachschuldner führt. Egal wo auf dem Planeten. IST DAS EIN MENSCHENWÜRDIGES SYSTEM?

      • @stendahl

        Wie muss @dragao jetzt weitermachen muss…..

        Selbst @dragao fängt langsam an zu verstehen mit der Frage…..

        Was @dragao außerdem noch bedenken muss……

        Dragao muss gar nichts… schon gar nicht Ihrm überheblichen Geschwätz folgen…. Im übrigen habe ich das Problem horten schon einmal in einem Aufsatz hier angesprochen…. Sie können das GAnze nochmals bei mir lesen….

        Ein Kreditgeldsyste ist kein Spargeldsystem und auch kein
        Spekulationsgeldsystem

        http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Kreditgeldsystem_ist_kein_Spargeldsystem.php

        Und nein, es ist nicht der Zins, und auch nicht der Zinses-Zins der den Wachstum erzwingt, sondern das stehende Geld, dass den Schuldern fehlt um Ihre Kredite zurück zu zahlen… irgend jemand muss sich dann verschulden, um die im Geldsystem fehlenden Geld-Einheiten zu ersetzen…..

        Diese Erkentniss ist allerdings zwingend, wenn man weis, das des einen Schulden, des anderen Vermögen sind… oder anders rum, in einem Kreditgeldsystem gibt es nur soviel Geld, wie Kredite nachgefragt werden…

        Erstaunlich, dass solcherlei, von manchen einfach nicht begriffen wird….

    • „Wieso sollte hubi Stendahl das nochmal tun?“

      So leicht kommt ihr nicht davon. Vielleicht einigt ihr euch erst konkret was ihr unter dem Gesellschen Modell versteht sonst bleibt es das uebliche Geschwaetz à la Stendahl. Insbesonders wenn Sie jetzt noch bitcoin ins Spiel bringen wollen.

    • @Ranma

      Immerhin wuerde ihr Kommentar fuer ernsthaft Interessierte, wo ich Stendahl ausschliesse, einen Schritt voran bedeuten mit der Feststellung : das originale Modell von Gesell ist in der Praxis sozialistisch und gescheitert. Nebenbei bemerkt ist es auch das Problem von Stendahl und weshalb er so unglaubwuerdig wirkt. Er muss naemlich staendig den unmoeglichen Spagat zwischen Sozialismus und Libertarismus vernebeln.

      Und nun, kein Schwundgeld mit Verfallsstempel sondern bitcoin soll die Loesung sein ?

      Uebrigens war Gaddafi unter anderem ein ziemlich brutaler Diktator.

      • Karl Bernhard Möllmann // 1. September 2017 um 20:54 //

        . . .
        fufu spinnt weiter:
        .
        „Uebrigens war Gaddafi unter anderem ein ziemlich brutaler Diktator.“
        .
        Ganz sicher fufu – und seit der „Befreiung“ durch Amerikanische Bomben fließen Milch und Honig im aufgeblühten Libyen . . .
        .
        Haben Sie keine neueren LÜGEN für uns parat – die alten LÜGEN sind schon so ausgelutscht . . . ?
        .
        WER wirklich wissen will – was HINTER DEN KULISSEN in der Realität abgeht – der kennt seit dem 3. 6. 2011 ein paar vollkommen ANDERE FAKTEN:
        .
        https://www.hintergrund.de/globales/kriege/den-krieg-in-libyen-verstehen/

      • @Möllemann
        Danke für die Bereitstellung des Artikels über Libyen und Gadhafi!

      • Stendahl kennt Gesells Hauptwerk, aber nicht Gesells Lebenslauf. Silvio Gesell publizierte bereits ab Ende des neunzehnten Jahrhunderts und war daher in der Weimarer Republik sehr bekannt. So kam es, daß Sympathisanten ihn in die Münchner Räterepublik holten und ihm den Posten des Wirtschafts- und Finanzministers zuschoben. Kurz darauf wurden alle Mitglieder der Münchner Räterepublik verhaftet. Silvio Gesell konnte das Gericht davon überzeugen, daß er nicht aus Rebellion gegen die Weimarer Republik in der Räterepublik war, sondern als Experte für Wirtschaftsfragen hinzugezogen worden war. So entging Silvio Gesell einer Haftstrafe und setzte sich daraufhin nach Argentinien ab und betrat nie wieder deutschen Boden.

        Rosi wies bereits auf das Wunder Wörgl hin. Dort hatte ein Bürgermeister die Initiative ergriffen und gab befristete Arbeitswertscheine heraus, mittels denen man seine Steuerschulden bei der Gemeinde begleichen konnte. Der Wörglsche Arbeitswertschein war also ein zeitlich und vor allem räumlich sehr begrenzt gültiges Ersatzgeld. Schon diese unscheinbare Maßnahme war ausreichend, um Wörgl mitsamt Umland zu einer Ausnahme in der damaligen Weltwirtschaftskrise zu machen. Statt die Wirtschaftskrise in ganz Österreich zu beenden, nachdem ein Mittel dafür bereits seine Wirksamkeit unter Beweis stellte, verwendete der Staat seine Ressourcen darauf, die wirtschaftlichen Probleme aufrecht zu erhalten. Offensichtlich gab es daran ein großes politisches Interesse.

        Ähnliches geschah in der Weimarer Republik. Dort gab es den freiwirtschaftlichen Verein Deutsche Wära. Dieser gab ein Wära genanntes Ersatzgeld heraus, das mit Klebemarken regelmäßig zu verlängern war. Selbstverständlich war kein Spekulant daran interessiert. Als während der Weltwirtschaftskrise ein Unternehmen nach dem anderen pleite ging, hatte nur ein Unternehmen, eine Kohlemine in Schwanenkirchen, den Mut, sich an den Verein Deutsche Wära zu wenden. Dieser gab der Kohlemine einen Kredit, von dem man bei Mitgliedern des Vereins, von denen viele Händler waren, einkaufen konnte und zwar verteilt über ganz Deutschland, aber kaum vor Ort in Schwanenkirchen. Heute ist die Kohlemine geschlossen und verfüllt und es weist nichts mehr darauf hin, daß sie je existiert hatte, aber damals konnte sie wieder eröffnet und inmitten der Weltwirtschaftskrise gewinnbringend betrieben werden. Die Händler in der Umgebung schlossen sich zum kleineren Teil dem Verein Deutsche Wära an, zum größeren Teil wurden sie grummelig, weil niemand bei ihnen einkaufte, weil es niemand konnte, weil sie dafür eine Währung forderten, die einfach niemand mehr hatte. Typisch deutsch suchten sie den Fehler dafür trotzdem nicht bei sich. Weil die wenigen vernünftigen Händler mehr und mehr dazu übergingen, Wära anzunehmen, wurden Ersatzgelder in der Brüningschen Notstandsverordnung verboten, wobei die Deutsche Wära explizit als Beispiel genannt wurde. Auch dieses Wirtschaftswunder wurde also aus politischem Interesse abgewürgt. Eine Wirtschaftskrise ist offenbar sehr schwierig zu inszenieren und darum mußten Politiker in mehreren Ländern mit harten Bandagen dafür kämpfen, die Wirtschaftskrise aufrecht zu erhalten, damit es endlich zum Krieg kommen konnte.

        Dieses sind die wichtigsten Erkenntnisse, die man aus der Lehre Silvio Gesells ziehen sollte.

        Natürlich hat hubi Stendahl in dem Punkt Recht, daß ein anderer Staat vorstellbar wäre, aber dafür müßte man erstmal den heutigen Staaten die Macht entziehen. Das ist ein ziemlich aussichtsloses Vorhaben.
        Ranma

    • Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum „Das Wunder von Wörgl“
      unter Zwang der Österreichischen Nationalbank gestoppt wurde?

      Während Wörgl unter Silvio Gesell’s Idee des Freigeldes zu Zeiten der damaligen Welt-Wirtschaftskriege auf einem Höhenflug war, kündigten weitere 200 Gemeinden Österreichs an, das „Wunder“ ebenfalls in Angriff zu nehmen. Da wurde die Nationalbank dermaßen unruhig, dass sie mit einer Klage gegen Wörgl dem Wunder die Kehle durchschnitt.

      Das müsste nachdenklich machen, oder nicht?

      • hubi Stendahl // 1. September 2017 um 23:10 //

        @Rosi

        Wer wirklich die Bereitschaft hat die aktuellen Fehler in normaler Sprache kennen zu lernen und eine gangfähige Alternative zu lesen, der investiert 16,80 €, was nicht billig, aber exorbitant preiswert ist, angesichts der Tatsache, dass er sich ein VWL Studium mit Voodoo Müll sparen kann.

        https://www.amazon.de/Geld-Syndrom-2012-krisenfreieren-Wirtschaftsordnung/dp/3810701408

        Helmut Creutz, der vor kurzem verstorben ist, hinterlässt mit diesem Buch eines der wichtigsten Werke des letzten Jahrzehnts.

      • @ hubi stendahl
        Das Buch habe ich bereits vor ca. 25 Jahrenn gelesen und es hat mich immer begleitet.
        Und ich wurde damals schon von meinem Umfeld nicht verstanden. Heute nennn wir das Hate speech etc.
        Leider habe ich erst ab 2007 den Wahnsinn in seiner ganzen Breite erkannt und ich lerne immer noch dazu.

        Auch ich bin am Suchen nach einem sicheren Ort.
        Ich denke, wenn der „Turmbau zu Brüssel“ einstürzt, werden wir ein ziemlich karges Leben vor uns haben.
        Wenn es nur karg sein wird, wäre es ja ok. Aber auf dem Weg dahin werden wir uns die Köppe einhauen.

        Meiner Meinung nach ist eine kleine Scholle in einer gut funktionierenden Gemeinschaft noch die beste Möglichkeit.
        Aber wo?

        Gruss

        Grete

      • MutigeAngstfrau // 2. September 2017 um 07:17 //

        @ Grete
        Dort versammeln sich auch einige Interessierte:
        siedlergemeinde.org

  21. Karl Bernhard Möllmann // 1. September 2017 um 08:22 // Antworten

    . . .
    Guten Morgen Freund & Feind,
    .
    mein Vorschlag zum 1. September 2017:
    .
    Lesen Sie bei einer guten Tasse Kaffee den ausgezeichneten Artikel von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger mit dem Titel:
    .
    „Die NATO & der Terror“,
    .
    der in einfacher, deutscher Sprache alle diejenigen Informationen sehr gut zusammenfasst, die wir entweder weit von uns weisen, immer schon geahnt haben, oder wenigstens in Teilen, bereits gewußt haben . . .
    .
    WER DERARTIGE „FREUNDE“ WIE DIE NATO HAT – DER BRAUCHT KEINE FEINDE!
    .
    https://www.business-reframing.de/2017/08/30/die-nato-und-der-terror/

  22. @Ranma

    Zitat:
    „…..dass ein anderer Staat vorstellbar wäre, aber dafür müsste man erst mal dem heutigen Staaten die Macht entziehen. Das ist ein ziemlich aussichtsloses Vorhaben.“

    Um es korrekter auszudrücken:

    Ein soziales (nicht sozialistisches) Geldsystem auf der Grundlage der Gesell´schen Ideen ist grundsätzlich immer möglich, vorausgesetzt die Macht, in einer starr hierarchischen Ordnung, wie es auch eine parlamentarische Demokratie ist, spielt mit. Tut sie aber nicht. Warum? Weil dadurch ihre Macht in Gefahr geriete.

    Der zweite Punkt, der logisch denkende Menschen stutzig werden lassen müsste, ist die Tatsache, dass das Tauschmittel „Geld“ obwohl auch als Wertaufbewahrungsmittel verwendet, ständig kreisen muss, damit es nicht zu einer Kontraktion kommt. Das ist zunächst ein Widerspruch. Damit es nicht zu einer „Liquiditätsfalle“ (Zusammenbruch des Kreislaufs) nach Keynes kommt, schlug dieser das „deficit spending“ vor. So benannt, damit es kein Normalbürger mehr versteht. Im Prinzip ist es nichts anderes, als das sich der Staat über Verschuldung als Konjunkturglätter betätigen soll. Auf die Frage, wie die auf diese Weise erzeugte Liquidität wieder zurückgeführt werden soll, damit die Staaten nicht überschulden, antwortete er: Am Ende sind wir alle tot. Interessant oder? Im System ist die Pleite des Staats bereits kalkuliert.

    Der lender of last resort, so werden die Zentralbanken bezeichnet, springt dann für die Staaten ein und versucht den immer langsamer werdenden Kreislauf (Umlaufgeschwindigkeit) des Geldes zu reanimieren, in dem er die beiden Werkzeuge Zins (Anregung der Investitionstätigkeit) und Ankauf von Papieren aller Art (Liquiditätszuführung) einsetzt. Die Summen werden dabei immer höher, denn im Hintergrund will das stehende Kapital seine Verzinsung. Das Sparen, das für den Einzelnen gut ist, ist für die Gesamtwirtschaft also Gift:

    siehe auch das Sparparadoxon: http://makroo.de/Das%20keynesianische%20Modell/Der%20Guetermarkt/gifs/Sparparadox_Abb2.gif

    Die Reduzierung der Zinssätze soll die Investitionstätigkeit und den Konsum beschleunigen, was in den Phasen des keynesianischen Systems in den Frühphasen auch tatsächlich gelingt. Im Verlauf werden die Zyklen jedoch immer kürzer (Sättigung), sodass die Zinsen am Ende bei Null liegen (müssen), wie heute.

    Das Verzinsung suchende stehende Kapital (Sparer) sucht nun nach Alternativen. Die in Vergessenheit geratene erste Maßnahme war der Wechsel von der reinen keynesianischen Lehre zum Neokeynesianismus, der in den USA eingeleitet wurde und in Deutschland zu Münteferings Spruch: Die Heuschrecken kommen veranlasste, was Schröder/Fischer zugelassen haben. Eine Zwangsläufigkeit, weil sonst der Zusammenbruch bereits früher gekommen wäre.

    Das stehende Kapital (technisch Erspartes) kann/konnte nun auch mit dem billigen Geld der Zentralbanken in Merger (Unternehmensfusionen), in Immobilien, Assets und in Aktienrückkäufe investieren, was zu Blasen führen -MUSS-. Eine tödliche Spirale mit Zielkonflikt, AUS DER ES KEIN ENTRINNEN GIBT, ist im Gange. Die Immobilienblase 2007 war für jeden nachdenklichen Mitbürger, der sich mit dem einfachen System, in dem sogar Nobelpreise für vernebelnde Scheixxe vergeben werden, einmal intensiv auch ohne Fachausbildung beschäftigt hat, eine logische Systemfolge.

    Heerscharen von Profiteuren, die medial den Anstrich von Propheten erhalten, arbeiten daran, diesen seit Urzeiten immer wiederkehrenden, prinzipiell einfachen Zusammenhang zu verschleiern. Dass er bis heute bei der Masse nicht aufgeflogen ist, liegt an der Konditionierung, die seit tausenden Jahren den Weg zum Verstehen versperrt.

    Das System wäre längst zusammengebrochen, hätten wir nicht die neuen technischen und kommunikativen Möglichkeiten, um die Billiarden gesetzeswidrig zu verstecken, die im System herum lungern und für Verwerfungen sorgen. So wird weiter an einer Lösung gestrickt, die es per definitionem gar nicht geben kann. Es gibt nämlich exakt ZWEI MÖGLICHKEITEN:

    1) Das Ende mit Schrecken (umfassende Sachkapitalzerstörung um den
    Zinsfuß wieder auf einen Wert oberhalb von drei Prozent zu bringen, damit die Investitionstätigkeit ausreicht, um das stehende Kapital zu bedienen. Krieg, der in der Globalisierung ein Maß annehmen kann, dass sich kaum einer vorstellen kann.

    2) Der Schrecken ohne Ende. Jahrelange Kreditkontraktion mit der Tendenz, dass die Staaten immer totalitärer werden, um über Steuern und andere Zwangsmaßnahmen die „Liquiditätsfalle“ hinauszuschieben, bis der Zusammenbruch am Ende nicht mehr aufzuhalten ist. Handelsketten brechen zusammen, falls zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs nicht ein neues System aufgesetzt wird. Das könnte aber mit einem bargeldlosen Kartensystem und Vollkontrolle alles andere als lustig werden.

    In beiden Fällen wollen wir von den Todeszahlen gar nicht reden.

    Zitat:“Stendahl kennt Gesells Hauptwerk, aber nicht Gesells Lebenslauf.““So entging Silvio Gesell einer Haftstrafe und setzte sich daraufhin nach Argentinien ab und betrat nie wieder deutschen Boden.“

    Warum schreiben Sie einen solchen nachprüfbaren Blödsinn? Silvio Gesell war in Haft und abwechselnd zwischen 1911 und 1927 dreimal in Argentinien. Er betrat selbstverständlich dauernd deutschen Boden. Er starb ja sogar 1930 in Oranienburg und wurde dort beerdigt. Lediglich in die Schweiz auf seinen Bauernhof konnte er nicht mehr. Er arbeitete nach der Haft sehr viel mit prominenten Oekonomen zusammen, u.a. mit Franz Oppenheimer:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell
    https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Oppenheimer
    http://www.silvio-gesell.de/files/luxe/img/Medienecho/SG.150-Ansprache-Zitate-am-Grab.10.3.12.pdf

    Hilft es Ihnen weiter?

    • Karl Bernhard Möllmann // 2. September 2017 um 10:47 // Antworten

      . . .
      Hallo Hubi, alter Geld-Spezialist –
      .
      obwohl ich maximal nur 10 Prozent aller Hubbard-Werke kenne, sind die wenigen von mir persönlich überprüften Erkenntnisse dennoch ein MEGA-Fundament für eine bessere Welt!
      .
      Was das „Geld“ angeht – ich verstehe die Konzentration auf das Tauschmittel, daß schon längst zum Täuschmittel verkommen ist, NICHT – denn verlogenes Papier kann man ja nicht essen . . .
      .
      Das ÜBERLEBEN der Menschen produzieren diejenigen von uns, die speziell NAHRUNG, WOHNRAUM & TRANSPORTE produzieren.
      .
      Fertige, funktionierende „PRODUKTE“ dieser Art – kann man gegen andere wertvolle, fertige „PRODUKTE“ eintauschen – ob man das auf einem Kerb-Holz dokumentiert, auf dem Bier-Deckel anschreibt, oder sich nur im Gedächtnis behält, ist erstmal völlig egal.
      .
      Die WICHTIGSTE Erkenntnis für eine „gesunde“ Geld- oder Markt-Wirtschaft muß die UNTERSCHEIDUNG sein – WER „wertvolle“ „fertige“ „PRODUKTE“, die den Menschen dienen, PRODUZIERT – und WER im krassen Gegensatz dazu – NICHTS derartiges „wertvolles“ & „fertiges“ „PRODUKT“ produziert.
      .
      WER seine Investigation, seine Forschung, seine Untersuchung mit DIESER fundamental wichtigen Unterscheidung beginnt – DER TRENNT GEISTIG GESUNDE MENSCHEN VON GEISTIG KRANKEN KRIMINELLEN – und hat am Ende von Teil 1 dieser Untersuchung ZWEI Gruppen von Menschen.
      .
      Diesen FUNDAMENTAL-Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Menschen – UNTERLASSEN alle mir bekannten Geld-Theorien am jeweiligen ANFANG ihrer Theorien – und landen so automatisch im Irrenhaus der Verwirrung & des vorsätzlich erzeugten CHAOS.
      .
      Wenn ich aber am ANFANG meiner neuen GELD-Ordnung – als erstes die KRIMINELLEN aussortiere, und in das Gewahrsam des betreuten Lebens & Arbeitens übergebe, DAMIT DIE KRIMINELLEN EBEN NICHT DIE HERRSCHAFT ÜBER DIE VERTRÄGE, DIE LIEFERUNGEN & ALLE PRODUKTE ÜBRERNEHMEN, WIE ES DERZEIT IN UNSERER GLOBAL ORGANISIERTEN KRIMINALITÄT DIE REALITÄT IST – DANN erst habe ich eine echte Chance mit der weitaus größeren, demokratischen & vor allem EHRLICHEN Mehrheit der geistig gesunden Menschen ein faires System zu entwickeln, damit JEDER der ein wertvolles, fertiges Produkt herstellt, auch die faire & gerechte Gegenleistung erhält.
      .
      Der MEGA-Unterschied zu Heute basiert auf rund 70 Jahren Erfahrungen Hubbard’s mit der weltweit einzigen auf Dauer erfolgreichen Therapie auch von Schwerst-Kriminellen – die fast immer auch bereits in früheren Leben bereits kriminell waren, und nur dann „geheilt“ werden können, wenn sie selber bereit sind ihre gesamte Zeitspur (Vergangenheit) EHRLICH aufzuräumen.
      .
      WERDEN DERARTIGE, CHRONISCHE BERUFS-BETRÜGER ALS ERSTES VON VERANTWORTUNG AUSGESCHLOSSEN – BIS SIE GEHEILT SIND, DEN ANGERICHTETEN SCHADEN WIEDER GUT GEMACHT HABEN, UND VON DER MENSCHHEIT ALS „REHABILITIERT“ AKZEPTIERT WERDEN – kommen die „normalen“, weil ehrlichen Bürger mit fast jedem System mehr oder weniger gut klar!
      .
      Der (technische) Grund ist simpel:
      .
      Echte Kriminelle können NICHTS wertvolles produzieren!
      .
      DAS ist das erste was die Menschheit begreifen muß – will sie verstehen WARUM ARD-Posten, Gewerkschafts-Posten oder Politik-Posten bei echten Kriminellen ganz OBEN auf der Liste der beliebtesten „Berufe“ stehen – denn dort gibt es MEGA-Kohle OHNE echte Gegen-Leistung, ideale Jobs für Psychopathen & Kriminelle aller Art, die für das „normale“ Leben ungeeignet sind, weil sie KEINE wertvollen Produkte für die Gemeinschaft aller Bürger produzieren können . . .

      • Karl Bernhard Möllmann // 2. September 2017 um 10:54 //

        . . .
        …und die BANKSTER gehören natürlich ganz oben in die Liste der „Schein-Berufe“ – wo MEGA-Kohle OHNE echte PRODUKTE kassiert werden kann – OHNE dafür direkt in den Knast zu wandern, wie es sich in einer ehrlichen Welt eigentlich gehörte . . .

  23. @Karl Bernhard Möllmann:

    „Was das „Geld“ angeht – ich verstehe die Konzentration auf das Tauschmittel, daß schon längst zum Täuschmittel verkommen ist, NICHT – denn verlogenes Papier kann man ja nicht essen . . .“

    Es konzentriert sich ja keiner auf ein Tauschmittel. Freigeld nach Silvio Gesell ist reines Tauschmittel. Verwirklicht findest du das nirgendwo. Das Zwinggeld (Gegenteil von Freigeld) oder Gesetzliches Zahlungsmittel (womit man sämtliche aufgebürdeten Tribute bezahlen kann) ist in erster Linie Machtmittel. Wenn jemand Macht über dich hat, dein Leben, deine Freiheit, sogar über deinen Tod, dann bleibt keine andere Möglichkeit als sich darauf zu konzentrieren.

    @hubi Stendahl:

    „Der zweite Punkt, der logisch denkende Menschen stutzig werden lassen müsste, ist die Tatsache, dass das Tauschmittel „Geld“ obwohl auch als Wertaufbewahrungsmittel verwendet, ständig kreisen muss, damit es nicht zu einer Kontraktion kommt.“

    Dann kontrahiert Bitcoin? Der wird bisher noch kaum als Zahlungsmittel verwendet, aber der Preis steigt und steigt und steigt…

    „Das ist zunächst ein Widerspruch. Damit es nicht zu einer „Liquiditätsfalle“ (Zusammenbruch des Kreislaufs) nach Keynes kommt, schlug dieser das „deficit spending“ vor. So benannt, damit es kein Normalbürger mehr versteht. Im Prinzip ist es nichts anderes, als das sich der Staat über Verschuldung als Konjunkturglätter betätigen soll.“

    Was ist daran nicht zu verstehen? Keynes besaß eine schlechte Übersetzung von Gesells Hauptwerk, an einer guten wird bis heute noch gearbeitet. Die Ideen von Keynes sind Vereinfachungen Gesellscher Ideen. An einer schlechten Konjunktur merkt man laut Keynes, daß Geld in der Volkswirtschaft fehlt, deshalb nimmt der Staat Darlehen auf und verwendet die für Fördermaßnahmen für die Wirtschaft. Bei guter Konjunktur schöpft der Staat dann Geld aus der Volkswirtschaft ab und zahlt davon die Darlehen zurück. So einfach ist das und wer im Süden Deutschlands zur Schule ging, hat das dort gelernt. Das ist nämlich weder schwierig noch wird es (abgesehen von dem Teil, daß Keynes eigentlich nur von Gesell abgekupfert hat) geheimgehalten. Im kleineren Maßstab hat man in der deutschen Politik die Idee der negativen Steuer daraus abgeleitet, also eine Konjunkturglättung für die einzelnen Haushalte und Unternehmen. Mindestens so vernünftig wie das im großen Maßstab zu tun, also kein Wunder, daß diese Idee nicht umgesetzt wird.

    „Auf die Frage, wie die auf diese Weise erzeugte Liquidität wieder zurückgeführt werden soll, damit die Staaten nicht überschulden, antwortete er: Am Ende sind wir alle tot. Interessant oder? Im System ist die Pleite des Staats bereits kalkuliert.“

    Wenn man die Konjunktur glättet, indem man die Wellenberge abschöpft, um damit die Wellentäler zu füllen, dann führt das theoretisch nicht zur Überschuldung. Erst dann, wenn man für ein Darlehen mehr zurückzahlen muß als man durch das Darlehen bekommen hat, kommt es zur Überschuldung. Für den Staat wäre das jedoch kein Problem, weil der zugleich der Gewaltmonopolist ist und darum dafür sorgen kann, daß er nicht so über den Tisch gezogen wird. Also könnte und würde er, wenn er nicht im Interesse anderer gegen uns, seine eigenen Staatsbürger, arbeiten würde.

    „Der lender of last resort, so werden die Zentralbanken bezeichnet, springt dann für die Staaten ein und versucht den immer langsamer werdenden Kreislauf (Umlaufgeschwindigkeit) des Geldes zu reanimieren, in dem er die beiden Werkzeuge Zins (Anregung der Investitionstätigkeit) und Ankauf von Papieren aller Art (Liquiditätszuführung) einsetzt.“

    Dann verhält sich die Europäische Zentralbank also völlig korrekt? Man muß übrigens unterscheiden zwischen sparen, horten und investieren. Sparen ist wenn man jenes Geld nicht ausgibt, das man nicht hat. Das ist etwas ganz anderes als das Horten von Geld. Bei Letzterem sammelt man einfach immer mehr an und enthält es anderen vor. Ursprünglich funktionierten Banken so, daß dort ,aufbewahrtes’ Geld als Darlehen an andere Kunden weitergegeben wurde. Der Kunde, der sein Geld zur Bank brachte, mußte sich nicht darum kümmern und konnte deswegen einen anderen Eindruck haben, aber er sparte nicht und hortete nicht, sondern investierte. Die Änderung dieser Funktionsweise der Banken ist der eigentliche ,turning point’, an dem die Konjunktion abgewürgt wurde.

    „Das stehende Kapital (technisch Erspartes) kann/konnte nun auch mit dem billigen Geld der Zentralbanken in Merger (Unternehmensfusionen), in Immobilien, Assets und in Aktienrückkäufe investieren, was zu Blasen führen -MUSS-. Eine tödliche Spirale mit Zielkonflikt, AUS DER ES KEIN ENTRINNEN GIBT, ist im Gange.“

    Wenn Banken Geld für Unternehmensfusionen übrig haben, aber nicht für Unternehmensgründer, dann läuft etwas bereits sehr deutlich schief!

    „Die Immobilienblase 2007 war für jeden nachdenklichen Mitbürger, der sich mit dem einfachen System, in dem sogar Nobelpreise für vernebelnde Scheixxe vergeben werden, einmal intensiv auch ohne Fachausbildung beschäftigt hat, eine logische Systemfolge.“

    Die Immobilienblase dauert noch an. Gerade weil solche Immobilienblasen logischerweise folgen, deshalb bezeichnete Gesell die Bodenfrage als den wichtigsten Teil der Freiwirtschaft.

    „Jahrelange Kreditkontraktion mit der Tendenz, dass die Staaten immer totalitärer werden, um über Steuern und andere Zwangsmaßnahmen die „Liquiditätsfalle“ hinauszuschieben, bis der Zusammenbruch am Ende nicht mehr aufzuhalten ist. Handelsketten brechen zusammen, falls zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs nicht ein neues System aufgesetzt wird. Das könnte aber mit einem bargeldlosen Kartensystem und Vollkontrolle alles andere als lustig werden.“

    Etwas Ähnliches gab es im Mittelalter schonmal. Seitdem erzählte man sich Geschichten wie die des Kampfes von Robin Hood und seinen Merrymen gegen den Sheriff von Nottingham und seinen Schergen. Solche Geschichten würden unter der Vollkontrolle anders ausgehen.

    „Silvio Gesell war in Haft und abwechselnd zwischen 1911 und 1927 dreimal in Argentinien. Er betrat selbstverständlich dauernd deutschen Boden. Er starb ja sogar 1930 in Oranienburg und wurde dort beerdigt. Lediglich in die Schweiz auf seinen Bauernhof konnte er nicht mehr.“

    Wenn er nach Deutschland konnte, wieso sollte er dann nicht in die Schweiz können? Er war nach seiner Verhaftung natürlich in Untersuchungshaft, daher schließlich die Bezeichnung VerHAFTung. Jedoch wurde er nicht zu einer längeren Haftstrafe verurteilt. Die Untersuchungshaft war ihm bereits Lehre genug. DANACH setzte er sich nach Argentinien. Zuvor war er natürlich oft in Deutschland. Er reiste ständig zwischen Spanien, Deutschland und Argentinien hin und her. Währenddessen war er immer mit anderen Kaufleuten und Ökonomen in Kontakt. Möglicherweise gab es 1930 Haftverschonung für alte Leute wie heute in Italien (Berlusconi profitiert davon) oder einen anderen Grund, aus dem Silvio Gesell nicht mehr fürchtete, vom deutschen Staat als Feind betrachtet zu werden. Wo jemand beerdigt liegt, hat nun wirklich nichts damit zu tun, ob sich jemand mal in einem Exil befand. Seine Situation war ähnlich wie die jener Deutscher, die sich heute freiwillig ins Exil begeben. (Obwohl das für den Doppelstaatler Silvio Gesell natürlich leichter war.)

    @fofo:

    „Der zitierte Artikel von Creutz ist natuerlich Demagogie pur, da nur er nur eine Seite der Medaille unseres Geldsystems betrachtet, die Zinseinnahmen der boesen Privatbanken, hier der Einfluss auf die Preise.“

    Klar, schließlich ist er ein typischer Gesellianer und für die ist wiederum nur halbes Verständnis üblich. Wenn Gesell von Zinsen sprach, dann verstand man darunter seinerzeit noch sämtliche leistungslosen Einkommen und nicht etwa nur ein paar Prozent Darlehenszins.

    „Was soll die Aufrechnung ?“

    Die ist allerdings wichtig, weil in der Natürlichen Wirtschaftsordnung Silvio Gesells sämtliches Geld durch die im gleichen Gebiet vorhandenen Waren gedeckt wären. Daraus folgt, daß über beides genau Buch geführt werden muß. Wie in jeder anderen Bilanz (man bemerkt den Kaufmann in Silvio Gesell) müssen beide Seiten ausgeglichen sein.

    „In unserem System ohne Kredit und Zins auch keine Arbeit, keine Loehne, Renten und Sozialleistungen.“

    Gerade das macht unser System so schlecht. Denn mit Kredit und Zins ist die Zerstörung des Systems bereits im System angelegt. In einem besserem System würden die anderen vier Dinge vielleicht nichtmal benötigt.
    Ranma

    • Karl Bernhard Möllmann // 3. September 2017 um 08:18 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      „Wenn jemand Macht über dich hat, dein Leben, deine Freiheit, sogar über deinen Tod, dann bleibt keine andere Möglichkeit als sich darauf zu konzentrieren.“
      .
      DAS macht Sinn !

  24. Eine grauenhafte Konfusion. Dabei wuesste Herr Stendahl es doch. „Am Ende sind wir alle tod“. Was heisst das ? Im Prinzip koennte die Zentralbank die angesammelten Schuldscheine in die Tonne kloppen, dann waeren auch die „Reichen“ wieder aermer, tut sie aber aus bekannten Gruenden nicht. „Das System wird durch permanente Liquiditaetsmassnahmen gerettet“ und blaeht sich so auf. Ist das die Schuld des (Geld)-Systems oder der Politik, denn in unserem System sollten normalerweise diejenigen pleite gehen die schlecht gewirtschaftet haben.

    Die ganze Diskussion ist Populismus pur, hier bezueglich des Bankwesen, genau wie in der Zuwanderungsdebatte wo es auch darum geht von den wahren Verantwortlichen abzulenken.

    • Uebrigens bei letzterem wo KBM regelmaessig die Verantwortlichen benannt, wenn er sich nur darauf beschraenken wuerde.

    • Karl Bernhard Möllmann // 3. September 2017 um 08:22 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ TROLL:
      .
      „Die ganze Diskussion ist Populismus pur“
      .
      Wenn TROLL das sagt – DANN ist es eine überaus wichtige BASIS-Diskussion !

  25. Karl Bernhard Möllmann // 3. September 2017 um 09:58 // Antworten

    . . .
    Mein persönliches FAZIT aus mehreren Jahren der Beobachtung von „heißen“, also leidenschaftlich geführten Diskussionen über „GELD“:
    .
    JEDER benutzt ANDERE Begriffe mit jeweils ANDEREN Definitionen – und so ist gegenseitiges VERSTEHEN bereit von Anfang an zuverlässig AUSGESCHLOSSEN !
    .
    UND DIESES HEILLOSE CHAOS RUND UM DAS GELD IST GANZ GENAU SO GEWOLLT !
    .
    HIER bringt der link zu Helmut Creutz von DragaoNordestino ABHILFE:
    .
    „Das Geld Syndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung“

    http://www.kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/Helmut%20Creutz%20-%20Das%20Geld%20Syndrom%202012%20-%20Wege%20zu%20einer%20krisenfreieren%20Wirtschaftsordnung%20%E2%80%93%20aktualisierte%20und%20korrigierte%20Neuausgabe%20Januar%202014.pdf
    .
    Besonders die „Einführung“ und noch wichtiger, das 1. Kapitel mit der
    .
    „Klärung der geldbezogenen
    Begriffe und Vorgänge“
    .
    ist ein MUSS für ALLE – die die uralten Probleme rund um das Geld – endlich einmal wirklich VERSTEHEN wollen !
    .
    AUCH wenn Helmut Creutz als alter Haudegen von PSYCHOPATHIE noch keine Ahnung hat – so legt er dennoch schonungslos unser aller gigantische VERWIRRUNG offen – die von einem professionell am köcheln gehaltenen CHAOS unterschiedlichster Definitionen für prasktisch JEDES Schlüssel-Wort in der Geld-Welt herrühren !
    .
    DIESES erste Kapitel sollte PFLICHT-Lektüre werden – BEVOR man in eine Diskussion über Geld einsteigt !
    .
    WENN man auf diese Art & Weise das ganze CHAOS endlich mit eigenen Augen „sieht“ – spätestens DANN sollte die Frage nach dem WARUM gestellt werden ?
    .
    Und die zweite Frage sollte nach DEM oder DEN VERANTWORTLICHEN für dieses (künstliche) CHAOS gestellt werden ?
    .
    Künstliches CHAOS gibt es nur auf ZWEI möglichen Baustellen:
    .
    1.) – im offen erklärten KRIEG
    2.) – im versteckten GEHEIM-KRIEG
    .
    Geld-Wissenschaftler, Finanz-Strategen, Aufklärer & andere Geistes-Größen – die diese uralten CHAOS-Finanzen auf dieser Erde ordnen wollen – müssen also als ERSTES die DEFINITIONEN der FÜNF (5) oder SECHS (6) wichtigsten SCHLÜSSEL-BEGRIFFE über Geld FESTLEGEN – DAMIT JEDER DAS GLEICHE MEINT, WENN ER DAS GLEICHE SAGT !
    .
    Stellen Sie sich den internationalen Straßenverkehr vor, wenn „RECHTS“ manchmal auch „LINKS“ bedeutet, „schnell“ auch gerne mal für „halten“ gebraucht wird, und die Worte „Diesel“ und „Benzin“ je nach Lust & Laune vertauscht werden dürfen . . .
    .
    DURCH KÜNSTLICHE VERWIRRUNG DIESER ART KÖNNTE MAN JEDE BAUSTELLE IM NU IN EIN SCHLACHTFELD VERWANDELN !
    .
    DIESE Art von VERWIRRUNG herrscht so aber nur in der GELD-WELT !
    .
    Nun muß man wissen:
    .
    Nur echte Kriminelle werfen echte NEBEL-KERZEN um die echten Spuren ihrer echten VERBRECHEN zu verwischen & zu TARNEN !
    .
    DAS lernt jeder KRIPO-Beamte zu Beginn seiner Ausbildung.
    .
    Profiler sind die besten, beim Aufdecken derartig VERNEBELTER Spuren von Kriminellen.
    .
    WARUM ausgerechnet dieses CHAOS in der Geld-Welt ?
    .
    Weil Kriminelle OHNE Arbeit „reich“ werden wollen . . .
    .
    Daher ist die Geld-Welt immer die ERSTE Adresse für KRIMINELLE aller Art – und wie es aufgrund des derzeitigen CHAOS aussieht – haben die KRIMINELLEN diese GELD-WELT fest in ihrem Psychoipathen-Würge-Griff !
    .
    Eine HEILUNG kann nur NACH einer korrekten ANALYSE erfolgen.
    .
    Solange wir nicht sehen wollen oder sehen können – daß wir es mit PERFEKT ORGANISIERTER KRIMINALITÄT zu tun haben, für die KRIEGE aller Art MEGA-Reichtümer „bringen“ – BRAUCHEN WIR NACH MEINER MEINUNG GARNICHT LANGE ÜBER ÄNDERUNGEN DES GELD-SYSTEMS ZU DISKUTIEREN !
    .
    Kriminelle brauchen keine bestimmte Waffe, keine bestimmte Spiel-Regel, keine gesetzliche Vorgabe – UM ZU RAUBEN !
    .
    Denn das Gesetz der Natur sagt:
    .
    „ABSICHT ist URSACHE“ !
    .
    Wer die ABSICHT hat – Dich für Deinen Besitz zu erschlagen – der kriegt das auch mit einem „normalen“ Pflaster-Stein hin . . .
    .
    „ABSICHTEN“ finden weder Ärzte, noch Neurologen oder Biologen im menschlichen Herzen oder im menschlichen HIRN – „ABSICHTEN“ existieren völlig zeitlos nur im menschlichen VERSTAND – und genau DESHALB ist diese GRUNDLAGEN-Forschung in die wahren Ursachen der Kriminalität bei Strafe verboten . . .
    .
    Und genau DESHALB wurde Hubbard ermordet und seine „Science of Logos“ gerufmordet – denn er wagte es, GEGEN ALLE PSYCHOPATHEN DIESER WELT ANZUTRETEN – und den Dingen mit präzisester moderner Wissenschaft auf den wahren Grund zu gehen!
    .
    Deshalb mein Vorschlag:
    .
    Nachdem Herbert Ludwig diesen Stein mit seinem Klasse-Artikel:
    .
    „Auch Demokratien sind rassistisch“
    .
    – in’s Rollen brachte – wird er vielleicht auch eines Tages einen FUNDAMENTAL wichtigen Artikel über diese KRIMINELLE GELD-WELT hervor zaubern . . . ?
    .
    Denn NIEMAND sollte unvorbereitet & unbewaffnet in die Höhle dieser GANGSTER vordringen – die seit Jahrtausenden die Menschen MORDEN & ihre Leben verwüsten – nur um des schnöden Mammons wegen . . .

  26. @ fofo

    Ja, ich verstehe was Sie meinen und bin damit doch soweit nicht von Ihnen entfernt.
    Nur Ihr Beispiel ist ein wenig unglücklich gewählt, weil es eine politische, jederzeit willkürlich änderbare Entscheidung ist, WER Deutscher sein soll.

    Nehmen wir stattdessen Homosexualität, dann passt es. Denk ich.
    Zunächst als Lustgehabe(Sodomie), dann als Krankheit festgestellt. Homo`s wurden verfolgt.
    Heute *weiß* man auf Grund wissenschaftl. Erkenntnisse, daß es eine genetische Festlegung ist und die Betroffenen sind aus Ächtung + Strafverfolgung raus und leben ihr Leben ihrer Veranlagung entsprechend.

    Wenn Sie da mitgehen können… Wir wären das erste mal einig. 😉

    • Karl Bernhard Möllmann // 4. September 2017 um 07:15 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Anicea:
      .
      „…Homosexualität, dann passt es. Denk ich.
      Zunächst als Lustgehabe(Sodomie), dann als Krankheit…“
      .
      Hallo Anicea,
      .
      Sie haben sich mit Ihrem tiefschürfenden Thema auf die FALSCHE Seite verirrt!
      .
      HIER diskutieren wir nicht mit dem TROLL – sondern über den erstklassigen Artikel von Herbert Ludwig – mit dem Titel:
      .
      „Auch Demokratien sind rassistisch“
      .
      DANKE, für Ihr Verständnis.

      • Also Herr Möllmann

        „Sie haben sich mit Ihrem tiefschürfenden Thema auf die FALSCHE Seite verirrt!“

        Auch wenn Sie im Prinzip schon recht haben. Warum reden Sie um den heißen Brei?
        Haben Sie doch einfach den Mut zu sagen: Anicea, verziehen Sie sich gefälligst von Geolitico!

        Ich bin nicht die Erste und Einzige, die etwas vom Thema des Autors abgeglitten ist. Auch kann ich mich nicht erinnern eine Ihrer Diskussionen je gestört oder bewertet zu haben. Was also stört es SIE, wenn ich am Rande mit jemandem rede, den Sie als Troll klassifizieren? Weil ich inzwischen auch einer bin? Gut.
        Als solcher versichere ich Ihnen, daß ich auch künftig mit @ fofo oder sonst wem diskutieren werde, wenn es sich ergibt.

        DANKE für gar nichts

      • Karl Bernhard Möllmann // 4. September 2017 um 13:12 //

        . . .
        Hallo Anicea,
        .
        wenn Sie schreiben:
        .
        „Haben Sie doch einfach den Mut zu sagen: Anicea, verziehen Sie sich gefälligst von Geolitico!“
        .
        Wenn ich das gewollt hätte – dann hätte ich das auch genau so geschrieben.
        .
        Erstens bin ich hier ein Gast wie Sie, und habe daher kein Haus-Recht.
        .
        Zweitens hatte ich noch niemals ein Problem, selbst den eigenen Bruder aus meinem eigenen Leben zu verjagen, wenn der es sich durch kriminelle Handlungen selbst so eingebrockt hat.
        .
        Drittens kann ich unendlich gut mir und anderen ihre „normalen“ kleinen Fehler VERGEBEN, speziell wenn Einsicht vorliegt.
        .
        Viertens habe ich normalerweise erstklassige Nerven, und regele die meisten Dinge auf dem kleinen Dienstweg.
        .
        Fünftens muß mich ein echter TROLL einhundert Prozent überzeugt haben – daß Fehler-Korrektur NICHT funktioniert – und SABOTAGE & CHAOS-Verbreitung die einzigen ABSICHTEN sind!
        .
        DAVON sind Sie derzeit Lichtjahre entfernt . . .
        .
        Hilft Ihnen das weiter?

      • Guten Morgen Herr Möllmann,

        Für mich sieht die Sache so aus: Wir haben wohl beide über reagiert, sind uns deshalb auch nix schuldig. Ein Mißverständnis, was ja nun für mich glücklicherweise aus der Welt ist.
        Um den Quatsch nun endgültig zu begraben winke ich mal kurz mit der Friedenspfeife und sende einen freundlichen Gruß hinterher.

      • Karl Bernhard Möllmann // 6. September 2017 um 08:41 //

        . . .
        Friedenspfeife rauchen ist ganz genau meine Kragen-Weite!
        .
        Alles Paletti!

    • @Anicea

      Zitat:
      „Heute *weiß* man auf Grund wissenschaftl. Erkenntnisse, daß es eine genetische Festlegung ist und die Betroffenen sind aus Ächtung + Strafverfolgung raus……“

      Sie haben @KBM hier auf einem sensiblen Fuß erwischt denn er glaubt bekanntlich, dass die Homosexualität eine Krankheit sei.

      Ihre Version ist aber auch nicht mehr ganz korrekt. Stand der heutigen Untersuchungen ist eine Kombination aus genetischer Veranlagung und sozialer Erfahrung. Wie die Gewichtung ist, darüber wird geflissentlich in „Fachkreisen“ gestritten.

      Sollte es tatsächlich ein nennenswerter Anteil an sozialer Erfahrung sein, so ist die derzeitige Entwicklung der Genderisierung extrem gefährlich, weil es der Manipulation Tür und Tor öffnet.

      Schauen Sie sich die Verkleidung von Männern, die man als metrosexuell bezeichnet an. Auf Modenschauen werden sie mit Pumps und bewusst feminin gestrickten Röcken gezeigt, um daraus einen Trend zu generieren. Frauen werden bewusst maskulin, ja fast jungenhaft manipuliert.

      Die Frage ist also nicht, ob wir anständig und tolerant, im Sinne von tolerare, mit sexuellen Minderheiten umgehen müssen; das versteht sich von selbst.

      Die Frage ist, warum eine Elite der Natur versucht in´s Handwerk zu pfuschen und dabei die von der Natur favorisierte Variante der heterogenen Menschen zu dezimieren.

      Ist es Dekadenz? Oder wird hier ein böses Teile und herrsche Spiel mit der Spaltung der Geschlechter betrieben?

      Ich favorisiere beide Varianten. Denn 47 % Single-Haushalte in der BRD sprechen eine erschreckend klare Sprache (Spaltung) und die gesetzlich auf Augenhöhe gehobene Mehrgeschlechtlichkeit wie Androgyne, die sich täglich ein neues Geschlecht aussuchen, zeigen auch die Dekadenz, wie sie in Endstadien von Kulturzerstörungen stets auch in der Historie auftraten.

      • @hubi Stendahl & @Anicea

        Es existieren allerdings auch noch andere Varianten/Meinungen:

        „Der bolivianische Präsident Evo Morales hat erklärt, hormonbehandeltes
        Hähnchenfleisch weckt bei Männer das Interesse am gleichen Geschlecht
        – Homo-Aktivisten kritisieren die Äußerungen als „homophob“.

        http://www.queer.de/detail.php?article_id=12068

        Bischof von Córdoba warnt Quelle: Der Standard „UNESCO will Hälfte der
        Menschheit homosexuell machen“ 03. Jänner 2011 / 16:15

        „In seiner Ansprache zum Festtag der Heiligen Familie hat Demetrio Fernández
        González, der Bischof der spanischen Stadt Córdoba, vor einer bisher unbe-
        kannten Gefahr gewarnt: die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung,
        Wissenschaft und Kultur (UNESCO) strebe an, in den nächsten 20 Jahren den
        Anteil Homosexueller an der Weltbevölkerung auf 50 Prozent zu erhöhen.“

        http://derstandard.at/1293369893402/Bischof-von-Cordoba-warnt-UNESCO-will-Haelfte-der-Menschheit-homosexuell-machen

        Quelle: EL-MUNDO Bischof von Córdoba: „Unesco soll die Hälfte der Bevölkerung
        homosexuell machen“

        http://www.elmundo.es/elmundo/2011/01/01/espana/1293911620.html

      • @ hubi stendahl

        Leider habe ich Ihren Beitrag erst nach dem Absenden meines gesehen. Das erklärt Herrn Möllmanns böse Reaktion und hätte meine etwas milder gemacht. Danke für Klärung eines eventuellen Missverständnisses. 😉

      • @ Zitrone

        Da kann ich noch einen draufsetzen, allerdings ohne Quelle.
        Ein youtuber, eigentlich mit Bodybuilding befasst, sprach in einem seiner vid´s von einem Wasserwerker, der ihm erzählte, daß vorsätzlich Östrogene nicht mehr rausgefiltert werden, obwohl es techn. machbar ist. Daraus schlossen sie (und belegten es mit Beobachtungen aus ihrem jeweiligen Umfeld), daß mehr und mehr Männer verweiblichen.
        So viele Homos wie zur Zeit kann selbst die effizienteste Natur nicht hervorbringen.

        Diese Vermutung und Ihr Beispiel legt schon die Verbindung zu diesen Psychos nahe, die mittels Social Engineering an ihrem Menschenzoo basteln.
        Nimmt man dann noch Fluorid als Willensdämpfer und die abartige Sozialisierung der Genderspinner hinzu, entsteht genau das erschreckende Bild, welches Herr stendahl hier zeichnete.

        Zum Thema passt das gerade noch so, weil es sich m.M.n. im weitesten Sinne um SOZIALRASSISMUS handelt.

      • hubi Stendahl // 4. September 2017 um 11:06 //

        @Zitrone

        „UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen“

        Dass ist das, was ich unter Manipulation verstehe. Selbstverständlich, wie Sie deutlich machen, in allen ihren Facetten.

        Wenn wir diese Einzelsituation der manipulierten Sexualität verlassen und eine Ebene weiterspringen wird klar, dass zusammen mit den anderen Spaltungsmaßnahmen erst ein zutiefst menschenverachtendes Konstrukt erkennbar wird.

        Alles zentriert sich auf die beiden Grundgedanken: „Menschen sind gleich und wir passen die Natur an unsere Bedürfnisse an“.

        Jesus sagte einmal auf die Frage der Jünger, ob die Beschneidung sinnvoll sei, dass es der „Herr“ schon selbst erledigt hätte, wenn es sinnvoll wäre. Aber die Beschneidung im Geiste ist sehr sinnvoll. Für wen ist klar. Er konnte auch witzig ohne Arkanpflicht.

        Zentrale Idee ist das designen der Natur einschl. aller Lebewesen. Ausdruck dieser Idee sind vom Machiavellismus bis zur Gründung der Frankfurter Schule die Missachtung der Naturgesetze, um die Macht zu erweitern. In Zukunft über ein Volk von Idioten, die gerade noch in der Lage sind, die ihr übertragenen Aufgaben zur Zufriedenheit der Führer zu erledigen.

        Die Gegenrede, dass in den Thesen der kritischen Theorie, die uns Genderismus und andere Sauereien, wie die Abwendung von der Natur der Dinge, erst in´s Unbewusste gepflanzt haben, kann man nicht gelten lassen. Denn die „Dialektik der Aufklärung“, die Bibel der 68er, so schön auch einige Passagen klingen mögen, ist nichts anderes, als eine Aneinanderreihung von Behauptungen ohne jedes Fundament, die die aktuellen Verwerfungen erst ermöglichen.

        Auch dazu gibt es eine mit Allegorien als Metapher abgegebene Erklärung von Jesus:

        „Zeig mir den Stein, den die Bauleute verworfen haben. Er ist der Eckstein.“

        Auf dem Fundament haben die Bauleute (Pharisäer (Politiker), Geldelite und Schriftgelehrte)) den Eckstein, den wichtigsten Stein zur Stabilisierung eines (Gedanken-) Gebäudes, bewusst verworfen. Das war damals so und es ist noch heute so. Durch die Globalisierung allerdings heute extrem gefährlich für die Weiterentwicklung der Menschheit.

      • Karl Bernhard Möllmann // 4. September 2017 um 13:20 //

        . . .
        HIER die neuste „MEDIZIN“ aus dem Labor von Dr. Frankenstein:
        .
        http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-4779454/The-drug-cure-xenophobia.html
        .
        Mit der Droge Oxytocin versucht die US-Regierung den Widerstand gegen Immigranten chemisch zu entsorgen . . .

      • „Ihre Version ist aber auch nicht mehr ganz korrekt. Stand der heutigen Untersuchungen ist eine Kombination aus genetischer Veranlagung und sozialer Erfahrung. Wie die Gewichtung ist, darüber wird geflissentlich in „Fachkreisen“ gestritten.“ (hubi Stendahl)

        An der Stelle muß man dem unbekannten Youtuber und seinem Wasserwerker und auch Evo Morales für die Mitteilung ihrer Beobachtungen danken. In den von hubi Stendahl erwähnten ,Fachkreisen’ scheint man nicht mehr zu wissen, daß Wissenschaft auf Beobachtung basiert. Nur beobachten und die Beobachtungen mitteilen schafft neues Wissen. An etwas zu glauben, weil es politischen Vorgaben entspricht, hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Eine kleine Korrektur muß an der Mitteilung des Youtubers jedoch angebracht werden: Östrogen wird nicht ,nicht mehr’, sondern wurde noch nie aus dem Trinkwasser gefiltert! Das hat Östrogen mit vielen anderen organischen Substanzen gemeinsam. Technisch ist zwar vieles machbar, aber wenn man sämtliche organischen Chemikalien, die sich im Trinkwasser befinden und dort nichts zu suchen haben, aus dem Trinkwasser entfernen wollte, dann könnten sich selbst Superreiche kaum noch ihr Trinkwasser leisten. Deshalb bleiben viele Substanzen, die nicht im Trinkwasser sein sollten und das sind vor allem Medikamentenrückstände, im Trinkwasser einfach drin. Östrogen reichert sich im Trinkwasser an seit die erste Anti-Baby-Pille auf den Markt kam. Zusätzlich wird eine östrogenartige Wirkung bei einigen Weichmachern vermutet. Auch diese gehören zu den Substanzen, die nur teuer zu entfernen sind und deshalb in normalen Kläranlagen nicht entfernt werden.

        Zunehmende Hormoneinwirkung hat mit sozialer Prägung gemeinsam, daß beide für eine Zunahme ihrer Effekte im Laufe der Zeit sorgen können, während bei einer genetischen Anlage eine gleichbleibende Rate zu erwarten wäre. Daher lassen sich hormonelle Wirkung und soziale Prägung schonmal verwechseln. Fachleuten sollte jedoch auffallen, daß die Veränderung bei den Menschen gleichzeitig mit Veränderungen bei anderen Tierarten stattfand. Besonders Fische sind von den hormonellen Wirkungen von Substanzen im Wasser betroffen. (Eigentlich ist auch das ein Problem, das mal für einige Jahre im Licht der Öffentlichkeit stand und das ist nichtmal übermäßig lange her.) Nur traut sich anscheinend von den Fachleuten niemand mehr etwas zu sagen, wenn die Politik partout etwas anderes glauben will.

        „Schauen Sie sich die Verkleidung von Männern, die man als metrosexuell bezeichnet an.“ (hubi Stendahl)

        Man schaue sich auch mal die Kleidung früherer Jahrhunderte an. Da zeigten Männer sehr viel mehr von dem, was heute als feminin gilt. Modeschöpfer suchen sich Inspiration oft in der Vergangenheit. An der Kleidung kann man eine Veränderung der sexuellen Orientierung daher nicht festmachen.

        „UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen“ (Bischof von Córdoba)

        Dafür braucht sie lediglich die Grenzwerte für organische Substanzen im Trinkwasser entsprechend festlegen. Also leicht durchführbar. Außerdem ein viel wirkungsvolleres Mittel, um die Weltbevölkerung zu reduzieren, als es ein Krieg wäre. Nur die Staaten, in denen es keine chemische Industrie gibt und deren Bevölkerung sich moderne Medikamente nicht leisten kann, wären weniger betroffen. Die Idee ist also plausibel. (Vorausgesetzt, daß genügend Schwachsinnige in der UNESCO an eine Überbevölkerung der Welt glauben, aber das ist wahrscheinlich.)
        Ranma

      • Karl Bernhard Möllmann // 5. September 2017 um 09:44 //

        . . .
        DANKE @ Ranma für klare Worte & klare Logik!
        .
        Das einzige was FEHLT – ist die Beobachtung einer NEUEN Größe – die L. Ron Hubbard in den 40’er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte – und 1950 in DIANETIK erstmals öffentlich beschrieb: des menschlichen VERSTANDES.
        .
        HIER ist das Hauptproblem der Deutschen – die VERWIRRUNG der allesamt FALSCH besetzten Worte & Begriffe – die ein VERSTEHEN der NEU entdeckten Zusammenhänge für Deutsche in ihrer eigenen Sprache fast unmöglich macht.
        .
        Im Original geht es um die Entdeckung des im englischen & amerikanischen „MIND“ genannten menschlichen DATEN-SPEICHERS – der mit der Geschwindigkeit einer Kamera (24 Bilder pro Sekunde) ALLE Geschehnisse sowohl OPTISCH als auch durch insgesamt 54 bekannte REZEPTOREN komplett aufzeichnet, sowohl bei vollem Bewußtsein als auch bei Bewußtlosigkeit.
        .
        WEIL dieses NEUE WISSEN jedoch die Schul-Medizin „alt“ aussehen läßt – und auch diverse perverse Schatten-Krieger dieses WISSEN lieber für teuflische & höchst KRIMINELLE Zwecke mißbrauchen – hat man die ÖFFENTLICHKEIT lieber vorsätzlich HINTER das Licht geführt.
        .
        Dieser „MIND“ wurde zuerst im Deutschen als „Geist“ übersetzt . . .
        .
        So wurde aus „mental health“ im Deutschen „geistige Gesundheit“
        .
        Da man im Deutschen aber auch die Seele oft als „Geist“ bezeichnet – war die Verwirrung groß . . .
        .
        Dann gibt es im Deutschen noch „Geister“ auf der „Geisterbahn“, „Schloß-Geister“, „Wein-Geist“ & es gibt „Geistes-Größen“ wie Goethe, Schiller und die vielen anderen großen Deutschen Denker . . .
        .
        So kam man auf „VERSTAND“ im Deutschen, als Übersetzung für „MIND“ – was aber auch nicht selbst erklärend ist . . .
        .
        Denn den Verstand vermuten ja ALLE – Fachleute & Laien – im Gehirn!
        .
        Der „MIND“ den LRH (L. Ron Hubbard) entdeckte – hat aber NICHTS mit dem Gehirn zu tun – folgerichtig brachte LRH zu einer seiner berühmten Vorlesungen in den 50’ern, mal ein komplettes menschliches Gehirn mit in die Vorlesung, und zeigte es herum, mit dem Wort „meat“ = Fleisch!
        .
        Logisch daß in etlichen Kulturen – Gehirn als echte Delikatesse verspeist wird . . .
        .
        Der echte „MIND“ ist aber NICHT materiell, daher auch NICHT sterblich!
        .
        DAS erklärt das Herumgeeiere der völlig überforderten Schulmedizin – wenn es zum Beispiel um sogenannte „NAH-TOD-ERLEBNISSE“ geht – wenn Menschen auf der Strasse sterben, und dennoch nach ihrer REANIMATION haargenau berichten können, was da passiert ist, oft aus der Vogel-Perspektive . . . ???
        .
        Beim Tod lösen sich SEELE & MIND vom sterbenden KÖRPER.
        .
        DAS ist alles.
        .
        Der Körper landet nach der Verwertung oder Verwesung wieder im materiellen Kreislauf der Natur.
        .
        SEELE & MIND wandern weiter und suchen sich meist einen neuen KÖRPER.
        .
        Selbst primitive Zirkus-Hypnotiseure können diese Schranke des letzten Todes eines Menschen leicht überwinden – und wer im Internet nach „Rückführungen“ sucht, findet ähnlich viele Angebote zu begleiteten Reisen in die eigene Vergangenheit der eigenen Vorleben, wie es Bergführer gibt, um die Dolomiten oder die Alpen sicher besteigen zu können . . .
        .
        DAS alles ist aber aus der Sicht des Profi’s NICHT zu empfehlen.
        .
        Denn der „MIND“ ist ja „offiziell“ noch garnicht entdeckt!
        .
        In der Schulmedizin gelten die ersten Entdecker, wie zum Beispiel Dr. med. Ryke Geerd Hamer mit seinen „5 biologischen Natur-Gesetzen“ immer noch als angebliche „Scharlatane“ – obwohl kein einziger Kritiker von der unterlegenen, weil AHNUNGSLOSEN Schul-Medizin-Konkurrenz – jemals Hamer’s Entdeckungen wissenschaftlich widerlegen, oder irgend einen Fehler nachweisen konnte!
        .
        Diese künstliche FAKE-news-Diskussion um den „MIND“ ist also reine DEMAGOGIE der Verlierer!
        .
        WER aber diesen „MIND“ kennen lernen & VERSTEHEN will – DER sollte DIANETIK studieren & VERSTEHEN.
        .
        DAS Buch gibt’s inzwischen sogar gratis . . .
        .
        DAS ist die seit 67 Jahren millionenfach erprobte TECHNIK – sicher in diesen „MIND“ hinein zu gehen, und sicher wieder heraus zu kommen – OHNE dabei eine heillose Verwirrung anzurichten, wie das leider bei Hypnose, besonders in Kombination mit Drogen & Alkohol immer wieder passiert . . .
        .
        WER das also richtig macht – DER ist sehr schnell im Bilde über seine eigenen Vor-Leben – und versteht so auch seine eigenen Ängste und seine eigenen Vor-Lieben sehr viel besser . . .
        .
        Zurück zu Ranma:
        .
        Ranma schreibt: „In den von hubi Stendahl erwähnten ,Fachkreisen’ scheint man nicht mehr zu wissen, daß Wissenschaft auf Beobachtung basiert.“
        .
        DARUM ist ja auch von der CIA ab 1972 die gesamte „Science of Logos“ zum GEHEIMEN „Feind“ erklärt worden – und mit israelisch/amerikanischem OVERKILL pulverisiert worden – sodaß die „Fachleute“ bis Heute NACKTE ANGST haben müssen, auf dem wissenschaftlich höchst interessanten Gebiet des menschlichen VERSTANDES („MIND“) ihre eigenen Beobachtungen anzustellen . . . !!!
        .
        Denn WER das tut wird ermordet, gerufmordet, verliert seinen Job, verliert seine Freunde, verliert seine Existenz . . .
        .
        DIESES Kapitel der leider immer noch UNTERDRÜCKTEN Wissenschaft des VERSTANDES – hat aber in Wahrheit MEHR Einfluß auf uns Menschen – als „eine Kombination aus genetischer Veranlagung und sozialer Erfahrung.“
        .
        Und selbst die modernste GEHIRN-Wäsche der CIA & des Mossad in Kombi mit PSYCHO-DROGEN ist von Profi-Auditoren der DIANETIK im Handumdrehen wieder zu entschlüsseln und zu KLÄREN!
        .
        DARUM haben die kriminellen & GEHEIMEN Schatten-Krieger GEGEN DAS ÜBERLEBEN der Menschheit, mit ihrer von echten GEHEIMEN Regierungs-Psychopathen erzwungenen DENK-BEGRENZUNG auf eine „Kombination aus genetischer Veranlagung und sozialer Erfahrung“ – auch derart panische ANGST vor der „Science of Logos“ – denn die Wahrheit geht selbst noch durch Meterdicken Stahl!“
        .
        Und Beobachtungen ALLER ART – lassen sich auch noch nach Tausenden von Jahren mit mikroskopischer Präzision in diesem unsterblichen „MIND“ (VERSTAND) finden, VERSTEHEN & so als Quelle der Verwirrung, oder Quelle einer Krankheit entschärfen.
        .
        Für ECHTE Ärzte das mit Abstand faszinierendsde Fachgebiet – was man derzeit auf diesem Planeten beobachten & studieren kann – DARUM DIE NEBEL-KERZEN, DARUM DAS BEOBACHTUNGS-VERBOT die BEIDE im folgenden link entschlüsselt sind:
        .
        http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection

      • Karl Bernhard Möllmann // 6. September 2017 um 10:04 //

        . . .
        Hallo Dr. Psycho Hubi,
        .
        ist zwar nett – daß Sie hier für mich sprechen – aber wenn Sie mich schon entmündigen, DANN DOCH BITTE MIT EINER BESSEREN BEGRÜNDUNG!
        .
        Sie BEHAUPTEN frech & falsch:
        .
        „Sie haben @KBM hier auf einem sensiblen Fuß erwischt denn er glaubt bekanntlich, dass die Homosexualität eine Krankheit sei.“
        .
        Erstens:
        .
        Ich bin IMMER & ÜBERALL sensibel – nicht nur am Fuß!
        .
        Zweitens:
        .
        Ich glaube NICHTS!
        .
        Weder von Ihnen oder anderen Kommentatoren – auch NICHTS von „bekannten“ Geistes-Größen – von Aristoteles bis Zarathustra.
        .
        Selbst JESUS von NAZARETH’s angebliche Aussagen, oder die von L. Ron Hubbard – überprüfe ich bei genügend Interesse – immer als erstes auf „echt“ oder „Fälschung“.
        .
        NUR dann, wenn ich etwas kapiere, weil es so wie beschrieben FUNKTIONIERT – übernehme ich dieses WISSEN in meinen persönlichen Werkzeug-Kasten – und benenne den Erfinder/Entdecker dieses WISSENS, wann immer möglich . . .
        .
        Für „GLAUBEN“ ist in meiner Welt KEIN Platz!
        .
        Und über die Homosexualität „weiß“ ich nur drei oder vier Details:
        .
        Erstens hat mich ein bekennender, großer & starker Münchner Schwuler während einer Film-Szene in den 70’ern mal mitten auf dem Fil-Set und vor Zeugen überfallen – und mir mit brutalster Gewalt seine Riesen-Zunge in den Mund gepresst, daß ich fast erstickt wäre – fand ich nicht besonders cool . . .
        .
        Zweitens habe ich im Buch „Science of Survival“, welches ich nur in Auszügen gelesen habe, entdeckt, daß Hubbard die Homosexualität auf der SKALA der menschlichen Emotionen an der Stelle 1.1 verortet – DAS ist das Niveau der Promiskuität, der chronischen LÜGE, und der direkte Nachbar zur FEIGHEIT und zur ANGST . . .
        .
        Eine Emotion die vor allem UNTERHALB von ZORN liegt – was das EWIGE GRINSEN erklärt – und WUT-AUSBRÜCHE erst bei der Heilung, also mitten in der Therapie zu erwarten sind . . .
        .
        DAS ist aber kein GLAUBE von mir – sondern eine BEHAUPTUNG von Hubbard – die ich bei jeder „passenden“ Gelegenheit überprüfe.
        .
        .
        Da ich Homosexuelle generell eher als „abstoßend“ empfinde – seit der Münchner Pracht-Homo mich vergewaltigt hat – werden Sie mir meine Vermeidung derartiger Kontakte bitte nachsehen . . .
        .
        In der eigenen Familie gibt es meines WISSENS zwei Homosexuelle aus Mittel-Amerika – der eine hat mich im Internat als damals 12-jährigen in sein Bett geholt und sexuell befummelt – der Andere war immer korrekt und ist einer meiner besten Freunde.
        .
        Ihr IRR-GLAUBE, daß ich angeblich „glaube“ – daß die Homosexualität eine „Krankheit“ sei – stammt wahrscheinlich von einer weiteren Begegnung mit einem Homosexuellen, über die ich HIER auf GEOLOTICO mal öffentlich berichtet hatte . . .
        .
        Falls das also nicht KLAR rüberkam – HIER noch einmal für Hubi:
        .
        Irgendwann in den 70’ern (also vor über 40 Jahren!!!) – als ich mich für Hubbard’s „Standard Tech“ (Standard Technologie) über den menschlichen VERSTAND interessierte – gab es ein WERKZEUG mit dem Namen: „Repair of past ethics“
        .
        Die Werbung pries es an, weil man damit Menschen helfen könne, bei denen „normale“ ETHIK deshalb nicht funktioniert – WEIL SIE IN EINEM ETHIK-MISSBRAUCH IN DER VERGANGENHEIT FEST „HÄNGEN“ GEBLIEBEN SIND.
        .
        DAS machte damals wie Heute Sinn für mich – und ich wollte dieses Werkzeug für MICH ausprobieren – weil ich als nicht erkannter Hochbegabter in meiner Kindheit, JEDE MENGE FALSCHER ERZIEHUNGS-Maßnahmen durch meine bekloppten Lehrern erlitten hatte . . .
        .
        Da die „Science of Logos“ keine Eliten-Veranstaltung ist, wo die Klug-Scheißer von der Kanzel predigen – sondern man sich am besten ALLES selber erarbeitet, im so genannten „CO-Auditing“, also mit einem Partner, der DAS GLEICHE FACH-GEBIET STUDIERT – wurde mir ein alter, hagerer dänischer Mann als „Twin“ (Zwilling) zugeteilt, weil der eben auch eine „REPAIR OF PAST ETHICS“ machen wollte . . .
        .
        Und so verzogen wir uns mit dem Studier-Programm in ein leeres Zimmer – und arbeiteten das Programm mit ein paar Fragen GEGENSEITIG ab – erst suchte er bei mir nach Situationen FALSCHER „Ethik“ in der Vergangenheit, dann ich bei ihm.
        .
        Beides präzise nach Vorgaben & perfekt DOKUMENTIERT wie immer – bei allem was Studenten machen – damit man Fehler jederzeit erkennen & reparieren kann . . .
        .
        Nachdem wir also die „passenden“ FALSCH-Behandlungen aus der Vergangenheit identifiziert & lokalisiert hatten – wurde kurzerhand im HIER & HEUTE die RICHTIGE Ehtik darauf angewendet – genau so, wie das Programm es erklärte.
        .
        Er hatte einen brutal autoritären Vater, und „hing fest“ in einem Geschehnis in früher Kindheit, etwas über zwei Jahre alt – und DIESE damalige UN-GERECHTIGKEIT seines Vaters war der Kern des Übels – den wir mit „REPAIR OF PAST ETHICS“ entdeckten.
        .
        Wir schlossen das Programm im gegenseitigen Einvernehmen ab und übergaben unsere Aufzeichnungen dem „Fall-Überwacher“ genannten Verantwortlichen.
        .
        Am späten Abend des selben Tages entdeckte ich an der Pinwand für „Erfolgs-Berichte“ einen überraschenden Bericht meines Studien-Partners der da (Sinn-gemäß) lautete:
        .
        – Ich war mein Leben lang ein Schwuler
        – Darüber habe ich mit Niemandem geredet
        – Darunter habe ich immer gelitten
        – Seit HEUTE bin ich nicht mehr schwul
        – Seit HEUTE soll es die ganze Welt Wissen
        – DANKE LRH, DANKE Kalle, DANKE allen anderen . . .
        .
        Wie sie aus dieser wahren Geschichte die falsche Behauptung zaubern – „KBM … glaubt bekanntlich, dass die Homosexualität eine Krankheit sei.“ – DAS bleibt Ihr Geheimnis . . . ?
        .
        Aber vielleicht sehen Sie die Welt ja wie der gütige PSYCHO-THERAPEUT Hans-Joachim Maaz, der uns ALLE für „krank“ hält, und DAFÜR die seltsamen Begriffe: „Normopathie“ & „Normophathologie“ erfunden hat.
        .
        Frei nach dem Motto:
        .
        Sind wir nicht alle ein bischen Bluna . . . ?
        .

  27. „Es verzinst sich auf die ein oder andere Weise. Liegt der Zins bei NULL WIE HEUTE, versucht das gehortete KAPITAL ANDERWEITIG VERZINSUNG ZU FINDEN, für das in der Realwirtschaft gearbeitet werden muss (Stichwort Hamsterrad). Anderweitig? Wo ist das?“ (hubi Stendahl)

    Ja, wo ist das? Wenn das Kapital aus seinen bisherigen Anlageformen abfließt, dann sollte man doch erwarten, daß diese bisherigen Anlageformen die Verzinsung erhöhen bis sie mit den Alternativen gleichziehen?

    „Dragao muss sich jetzt also im nächsten Schritt die Frage stellen, wieso das Geld horten an sich zwar eine negative Wirkung hat, nicht aber die Ursache sein kann. Die Ursache ist der Urzins, wie es schon vor tausenden von Jahren erkannt und vernebelt wurde.“ (hubi Stendahl)

    Vor tausenden von Jahren hätte man besser erkannt, daß das Geldhorten die Ursache ist.

    „Wenn also das Horten von Weizen keinen Sinn macht, weil er altert und verdirbt, warum soll das Geld dem Weizen gegenüber einen Vorteil haben.“ (hubi Stendahl)

    Seltsamerweise hat hubi Stendahl dann diese Erkenntnis plötzlich doch! Der Vorteil des Geldes gegenüber dem Weizen ist ja gerade der, daß man das Geld horten kann und es dabei nicht altert und verdirbt. Horten, nicht verzinsen! Weizen gegen Zins darleihen kann man auch. Nur wird der Zinssatz dabei um null herum pendeln, weil die Menschen komischerweise Weizengeld besser verstehen. Ein Zinssatz im Bereich positiver Zahlen ist erst die KONSEQUENZ aus der Hortbarkeit (Schatzmitteleigenschaft) des Geldes.

    „Jeder Mensch bringt in diesem System eine „Urschuld“ mit, die er gegenüber seinen Mitmenschen einlösen muss, sonst verhungert er (auch 2 sind ein Kollektiv). So wie jeder Mitmensch sie mitbringt. Das ist übrigens der WAHRE KERN DER MONO-RELIGIONEN.“ (hubi Stendahl)

    Auch hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Noch haben sich viele Wissenschaften nicht, was sie schon bei der Säkularisierung hätten tun sollen, frei gemacht von religiösen Dogmen. Noch glauben viele an eine Besonderheit des Menschen, der diesen von anderen Tierarten unterscheide. Wissenschaftlich ist das längst nicht mehr haltbar. In der Wirtschaft muß man sich endlich gleichermaßen freimachen vom religiösen Dogma der Erbsünde, aus dem solcher Unfug wie die Urschuld erwuchs. Das Schuldgeldsystem entstand, weil KRIMINELLE PSYCHOPATHEN aus SELBSTSUCHT von anderen Leuten Tribute verlangten und diese Forderungen mit BRUTALER GEWALT durchsetzten. Wer nicht glaubt, daß das System bis heute im Kern auf Gewalt basiert, kann das in einem Selbstversuch herausfinden, indem er einfach die GEZ (oder sogar noch andere Steuern) nicht mehr bezahlt. Der Staat wird ihn daraufhin lehren wie das System funktioniert!

    „Verschuldet sich eine Stadt nicht, so muss die andere als Ersatzschuldner herhalten. Ist es keine Stadt, dann sind es eben Autokäufer auf Ratenkredit oder der Staat als Nachschuldner, in dem er z.B. sinnlose Autobahnen baut. Kann auch der Staat wegen Überschuldung nicht mehr (Vertrauensverlust) müssen Kriege und Inflation her (Geldmengenvermehrung, Sachkapitalzerstörung), um den Zinsfuß wieder auf eine rentable Höhe zu bringen.“ (hubi Stendahl)

    Vertrauensverlust ist hier das wichtige Stichwort! Wegen des Vertrauens vernebeln die kriminellen Psychopathen alles, was mit Geld zu tun hat. Das führt seltsamerweise zu mehr Vertrauen seitens der Öffentlichkeit. Teilweise ist das sogar vernünftig: Einerseits trauen sich die Leute nicht mehr zu, das Geldsystem selbst zu verstehen. Bei jeder Fernsehdokumentation zu einem geldbezogenem Thema (zum Beispiel zur Steuerhinterziehung) wird extra noch betont, das Thema Geld sei schwierig oder kompliziert. Dabei versteht es eigentlich jeder Pausenhofschläger, denn er praktiziert das Geldsystem in einem kleinem Maßstab, wenn er einen nichtwehrfähigen Mitschüler um Händi, Geld, Markenschuhe (früher mal war es nur das Pausenbrot) oder sonst etwas erleichtert. Andererseits funktioniert das System (scheinbar) schon seit Jahrhunderten, also kann man dem System doch vertrauen. Dank der Verschleierung weiß kaum jemand, daß wir eigentlich ein durch das Bretton-Woods-Abkommen von 1970 geändertes System haben. Seitdem nämlich erst muß jedem Guthaben eine MINDESTENS gleich große Geldschuld gegenüberstehen.

    Weil die Schulden MINDESTENS so groß sind wie die Guthaben (von einem Schreiber auf dem Gelben Forum deswegen immer Böshaben genannt), deshalb müssen für die Rückzahlung der Schulden neue Geldguthaben (oder Böshaben) erzeugt werden. Mit diesen zusammen entstehen weitere Schulden, weil man sich international auf diesen Schwachsinn geeinigt hat. Die Schulden bestehen (aber wirklich erst seit dem Bretton-Woods-Abkommen und nicht wegen einer Urschuld) aus der vollen Summe für die Tilgung des Kredits plus einem Zins, für den das zur Rückzahlung erforderliche Geld noch nicht existiert. Das muß, bis zum Datum der Fälligkeit des bisherigen Kredits, durch eine erneute Kreditaufnahme erschaffen werden. Daher kommt der Wachstumszwang des heutigen Systems. So lange wie jedoch Vertrauen in dieses System besteht kann ein Staat die zusätzlich erforderliche Kreditaufnahme übernehmen und sich immer weiter verschulden, was keine weitere Konsequenz hätte als immer größere Zahlen im Staatshaushalt. Deswegen läuft das System in der Theorie ewig so weiter. Wird mit den riesigen Zahlen im Staatshaushalt jedoch Wahlkampf betrieben, dann kann schonmal das Vertrauen der Öffentlichkeit verlorengehen. Diesem Vertrauensverlust versucht man dann mit noch schwachsinnigeren Ideen wie der Schwarzen Null zu begegnen, die man auch als offene Sabotage am Wirtschaftssystem bezeichnen könnte. Mit solchem Sand im Getriebe muß es zu Problemen kommen.

    Die Schwarze Null ist also schon ein deutliches Zeichen, daß unser Wirtschafts- und Geldsystem seinem Ende entgegengeht.

    „Und Heute sind wir schon wieder an diesem Punkt angelangt, nur versperren bisher die Atombomben den weiteren Verlauf……..
    …….hoffentlich.“ (hubi Stendahl)

    Die Russen erschließen gerade die Arktis. Es ginge noch einiges, wenn man wollte. Aber es fehlt bereits an Vertrauen in die bisherigen Abläufe. Die Schwarze Null beweist das. Hungerrevolten, die sich zu Bürgerkriegen auswachsen, sind ein wahrscheinlicheres Szenario als ein Krieg von einigen Staaten gegen andere Staaten. Atombomben werden also eher nicht eingesetzt werden, Machtkämpfe um den Besitz der Atombomben sind trotzdem wahrscheinlich.
    Ranma

    • Horst Wonneberger // 5. September 2017 um 20:19 // Antworten

      „Die Schwarze Null ist also schon ein deutliches Zeichen, daß unser Wirtschafts- und Geldsystem seinem Ende entgegengeht.“

      Eben nicht: Die schwarze Null zeigt lediglich auf, dass sich zurzeit ausreichend weitere Wirtschaftssubjekte (z.B. die Privaten) verschulden. Demnach handelt der Finanzminister zwingend richtig, denn seine Zeit wird kommen…

      • Das ist auch eine Möglichkeit. Daran finde ich nur zwei Punkte seltsam: Zum einen braucht es dafür doch Politiker, die weiter als eine Amtsperiode vorausdenken? Der andere Punkt ist, daß es vor der Schwarzen Null viele Jahre gab, während denen der Staat ständig neue Schulden aufnahm. Mit Einführung der Schwarzen Null nahm der Staat plöztlich weniger Schulden auf. Wenn das keinen Vertrauensverlust anzeigt, dann müßte es genauso plötzlich viel mehr private Nachschuldner geben.
        Ranma

    • @Ranma

      „Jeder Mensch bringt in diesem System eine „Urschuld mit“

      Zitat:

      „Auch hier wird Ursache und Wirkung verwechselt.
      Das Schuldgeldsystem entstand, weil KRIMINELLE PSYCHOPATHEN aus SELBSTSUCHT von anderen Leuten Tribute verlangten und diese Forderungen mit BRUTALER GEWALT durchsetzten.“

      Ich will nicht meine Zeit damit verschenken, Ihre wirren Gedanken komplett zu kommentieren und zu sortieren. Aber den obigen nehmen Sie mal stellvertretend:

      Wenn von einer Urschuld gesprochen wird, dann ist dies der wissenschaftliche Ansatz dafür, dass bereits mit der Geburt eine Schuld entsteht, die es zu tilgen gilt. Das ist ein zwangsläufiger und mathematisch beschriebener Vorgang im AKTUELLEN SYSTEM und schließt keinesfalls aus, dass es in diesem Zins-System vor Urzeiten durch kriminelle Psychopathen und aus Selbstsucht zu vorgenanntem System kam. Sortieren Sie bitte ihre Gedanken.

      Was ich im übrigen als These nicht unterstütze. Nach meiner Meinung kam es nach der Arbeitsteilung aufgrund der erfundenen Vorratshaltung zu ersten Verwerfungen, aufgrund des nicht erkannten Hortungsproblems, dass später in eine Kontrakt-Gesellschaft überging, was alte Schriften und Tafeln bestätigen; Allerdings noch ohne liquides Geld, das bekanntlich erst um 740 v.Chr. das Licht der Welt erblickte (Krösus). Fragmente von Schriften existieren aus Mesopotamien, wo die Handelsgeschäfte seit etwa 3.000 v.Chr. einigermaßen nachvollzogen werden konnten. Übrigens mit Zinsberechnungen auf der Basis von Schuldgeld-Kontrakten.

      Moses, der uns heute lenkt, wurde erst um 1.200 v.Chr. Thema und zunächst über 500 Jahre mündlich überliefert und verfälscht. So kam es auch zur Verschiebung der Genesis Eins (Adam und Eva) auf zwei, (die 7 Tage Geschichte), die erst im 6. Jahrhundert vor Christus von den Priestern eingeschoben wurde. Die eigentlichen wissenschaftlichen Botschaften waren längst vergessen und die erste monotheistische Religion war gegen frühere Wissenschaften endgültig ausgetauscht und gefälscht.

      Nochmal. Lesen Sie Prof,. Gustav Ruhland unter vergessene-Bücher.de. Es kostet kein Geld, nur etwas Zeit.

      Den Rest bitte nicht!

      So long.

  28. Horst Wonneberger // 5. September 2017 um 20:22 // Antworten

    p.s.: Bei 2% gewünschter Inflation p.a. sind die Schulden des Staates (ergo unser aller Schulden) eliminiert. Die Aufnahme neuer Schulden liegt bei 0%. Ich sehe kein Ende.

  29. Karl Bernhard Möllmann // 6. September 2017 um 12:39 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Ranma:
    .
    „Das Schuldgeldsystem entstand, weil KRIMINELLE PSYCHOPATHEN aus SELBSTSUCHT von anderen Leuten Tribute verlangten und diese Forderungen mit BRUTALER GEWALT durchsetzten.“
    .
    Wenn hubi stendahl DIESE präzise Definition von @ Ranma als angebliche „wirre Gedanken“ abtut – und DANN mit seinem bizarren Moses-GLAUBEN von der „Ur-Schuld“ ersetzen will . . .
    .
    DANN bleibt mir bei soviel Hokus-Pokus erst mal die Luft weg!
    .
    Hubi KANN doch Logik – WARUM jetzt Aber-GLAUBEN . . . ?

    • @KBM

      Logik können Sie, abgesehen von ein paar Aussetzern. Wie dieser hier:

      „Wenn hubi stendahl DIESE präzise Definition von @ Ranma als angebliche „wirre Gedanken“ abtut – und DANN mit seinem bizarren Moses-GLAUBEN von der „Ur-Schuld“ ersetzen will . . “

      Wirre Gedanken sind im gesamten Kommentar reichlich vorhanden. Um sie zu erkennen, müssten Sie aber ihrem Grundsatz, immer nur Überschriften zu lesen, einmal untreu werden.

      Mit Logik lässt sich viel lösen; ohne Wissen ist Logik aber nichts wert.

      Wo steht, dass ich die kriminelle Energie der Geldbetreiber als „wirre Gedanken“ ablehne? Nochmal nach oben und lesen. Nirgendwo. Ich erkläre mit geschichtlichem Wissen und mit Logik, wie dies vor Urzeiten zustande kommen konnte.Mit Ihren Psychopathen hat das nichts zu tun. Nichts weiter.

      Das hat mit Hokus-Pokus auch nichts zu tun, sondern mit der Ablehnung von Wissen, weil die meisten zu faul sind sich der Mühe zu unterziehen, ihr Halbwissen zu vervollständigen, damit sie auf Augenhöhe mitreden können. Wenn ich etwas nicht weiß, dann frage ich. Wenn ich etwas weiß, dann teile ich mit. Nicht umgekehrt.

      Denn Mitreden kann man ja trotzdem im virtuellen Raum, hinter der Maske eines sorgsam aufgebauten Bildes, dass zwar der Realität nicht standhält, dafür vor dem eigens konstruierten Spiegel eine besonders gute Figur macht.

      Schuster bleib bei deinen Leisten. Im Sinne des Geldsystems wäre es für Sie ein guter Rat, es sei denn, Sie beschäftigen sich einmal intensiver mit der Antike in diesem Zusammenhang und lesen unter vergessene Buecher.de die Analyse von Prof. Gustav Ruhland und stellen Sie der dann gelesenen 5 Bücher Moses gegenüber.

      Ich weiß, dass ist Arbeit. Arbeit die Allwissende eigentlich anderen überlassen. Versuchen Sie es trotzdem mal.

    • Karl Bernhard Möllmann // 6. September 2017 um 21:08 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ hubi stendahl:
      .
      „Wenn von einer Urschuld gesprochen wird, dann ist dies der wissenschaftliche Ansatz dafür, dass bereits mit der Geburt eine Schuld entsteht, die es zu tilgen gilt.“
      .
      DAS kann nur Quatsch sein – denn Schuld kann nur durch einen Vertrags-Bruch – zwischen mindestens zwei Partnern im vollen Bewußtsein und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sein!
      .
      Hab‘ leider mein Lieblings-Wörterbuch nicht dabei ( den alten 70’er WAHRIG) – HIER die gebräuchliche Definition von „Schuld“ vom Juraforum:
      .
      „Bei der Schuld handelt es sich insbesondere um einen strafrechtlichen Begriff. Er ist allerdings auch mit einem anderen Inhalt im Zivilrecht beim Schadensersatz bzw. bei den deliktischen Ansprüchen zu finden (dort als Vertretenmüssen bzw. Verschulden).

      Im strafrechtlichen Sinne versteht man unter Schuld das persönliche Dafürkönnen für das begangene Unrecht (sog. Unrechtsbewusstsein bzw. individuelle Vorwerfbarkeit). Die Schuld ist – neben dem Tatbestand und der Rechtswidrigkeit die dritte zwingende Voraussetzung für die Verwirklichung eines Straftatbestandes sowie einer Ordnungswidrigkeit. In Deutschland gilt nämlich der Schuldgrundsatz „nulla poena sine culpa“ [Latein: „Keine Strafe ohne Schuld“].
      (Ende Definition: „Schuld“)
      .
      WENN jemand DAS alles beiseite schiebt – und einem Neugebornenen versucht „Schuld“ anzuhängen – dann definiert er Schuld in sein Gegenteil um.
      .
      WAS bitte soll der Quatsch?
      .
      – Menschen mißbrauchen . . .
      – Vertrauen mißbrauchen . . .
      – Worte mißbrauchen
      .
      DAS alles ist das tägliche Brot von Psychopathen.
      .
      Auch dann, wenn wir sie Terroristen nennen oder Politiker oder was auch immer . . .
      .
      Als ERSTES werden immer die Worte gefälscht, dann die Beweise, und am Ende werden die Zeugen „erledigt“ – wenn echte Psychopathen etwas unternehmen . . .
      .
      Moses war für mich so ein gestörter Hochstapler, der mit Gott kokettierte, aber aus meiner Sicht Null-Komma-Nichts mit Gott zu tun hatte . . .
      .
      Falls Sie gegenteilige BEWEISE haben – jederzeit gerne.
      .
      GLAUBEN & Wissenschaft sind Widersprüche.
      .
      Ein Neugeborener ist NIEMANDEM etwas schuldig – weil er weder Gesetze gebrochen hat, noch Verträge oder Spielregeln . . .
      .
      Im Gegenteil, Neugeborene sind das NATÜRLICHSTE der Welt – eine grandioser Plan Gottes – wenn jemand Schuld hat, dann schulden WIR dem zunächst schutzbedürftigen Wesen eine SICHERE & LIEBENDE KIndheit, die in Deutschland immer seltener wird, sodaß der PSYCHO-Therapeut Hans-Joachim Maaz von einer Normopathie einer Krankheit die ALLE befallen hat, spricht . . .
      .
      DAS müssen Sie also erklären, wie in dieser versifften Welt ausgerechnet das Neugeborene mit Schuld beladen zur Welt kommt . . .
      .
      Und die alten Säcke sind dann sicher nach etlichen Kriegen & Raubzügen am Ende ihres kaputten Lenbens schuldenfrei . . . ?
      .
      Oder WIE geht derartige ANTI-Logik weiter . . . ?

  30. die-geplante-masseneinwanderung-angela-merkel-und-der-coudenhove-kalergi-plan

    http://www.anonymousnews.ru/2017/07/29/die-geplante-masseneinwanderung-angela-merkel-und-der-coudenhove-kalergi-plan/

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*