Merkel-Wahlkampf – voll muttiviert

Merkel in Apolda © Wolfgang Prabel Merkel in Apolda © Wolfgang Prabel
In Wahlkämpfen geht ja so manche Peinlichkeit durch. Aber was sich die CDU bei Merkels Auftritt in Thüringen geleistet hat, stellt alles in den Schatten.

Dieser Tage schlug Bundeskanzlerin Angela Merkel in der thüringischen Metropole Apolda auf, um den CDU-Bundestagswahlkampf in Thüringen zu eröffnen. Die recht zahlreich erschienenen Zuhörer hatten sich auf Bundes- und Europathemen wie die Asylkrise eingestimmt. Stattdessen erweckte die Kanzlerin den Eindruck, es stünde die thüringische Landtagswahl unmittelbar bevor.

Was hat das mit Berlin zu tun?

Sie wetterte gegen Bodo Ramelows Gebietsreform mit den zu erwartenden Demokratiedefiziten, gegen die Veruntreuung von Bundesmitteln für die Kommunen durch die thüringische Landesregierung und gegen die Schulpolitik der Linken in Thüringen. Unterrichtsausfall in Größenordnungen. Aber was hat Berlin damit zu tun?

Auch die Grunderwerbssteuer, über die ihr Vorredner Mike Mohring schmipfte, ist eine Landes- und keine Bundessteuer. Aufmerksame Beobachter glaubten sich im falschen Film zu finden. Alles war darauf abgestellt, so zu tun, als hätte man mit der verfehlten Energie-, Asyl-, Industrie- und Zensurpolitik in Brüssel und Berlin nichts zu tun.

Absolut schmerzfrei

"Voll muttiviert" © Wolfgang Prabel

„Voll muttiviert“ © Wolfgang Prabel

Merkels Wahlkampfteam war so abenteuerlich gekleidet wie sie selbst. Sie glichen dem Promotion-Team einer Schnapsfirma. Sie trugen komische schräge Strohhütchen und Nikkis mit hart peinlichen Sprüchen wie: „Voll muttiviert“. Ich wäre mit sowas vor Scham im Erdboden versunken; aber Merkels Helfer sind schmerzfrei.

Die CDU hatte extra zwei Hinweisschilder aufgehängt, dass Fotos, die dem Wahlkampf dienen sollen, auch mit Personen erlaubt seien. Von diesem Dispens habe ich Gebrauch gemacht.

Merkel selbst war wieder wie üblich in einen unvorteilhaften Hosenanzug gekleidet, nachdem sie sich in Bayreuth anlässlich einer XXL-Musikdarbietung auf harten Holzstühlen in eine Art Leberwurstpelle gezwängt hatte. Selbstverständlich gab es auch in „Apolle“ die bekannten „Hau-ab-“ und „Merkel-muss-weg“-Rufe. Und drei Vertreter der Jungen Alternative forderten auf einem Banner „Merkel for prison“. Was für eine Veranstaltung!

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Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

57 Kommentare zu Merkel-Wahlkampf – voll muttiviert

  1. Opfer nicht nur der Terroranschläge werden in den deutschen Medien nach wie vor anonymisiert. Warum ist das so?

    Erhalten Opfer Namen mit Beschreibungen ihrer Lebensumstände begleitet durch Photos der Opfer wird die Dramatik greifbarer, sichtbarer; das Böse bleibt nicht mehr anonym und erreicht somit die tiefere, emotionale Ebene des Lesers/Betrachters. Ein Verdrängen und Nicht-Wahrhaben-Wollen wird dadurch fast unmöglich.

    Durch Anonymisierung der Opfer wird das Verdrängen in der Masse vereinfacht; Empathie wird ebenso verdrängt. Der ganze Terror rückt in den Hintergrund.

    Wie krank unsere Gesellschaft mittlerweile ist und die Dekadenz in Reinform zeigt, kann man auf facebook sehen: Statt sich mit der Thematik auseinander zu setzen, posten tausende Zombies mit weinerlichen Texten Katzenbilder.
    KATZENBILDER, kein Tippfehler!

    Es gibt aber noch Länder, die dies anders handhaben. Hier gibt es Namen der Opfer, Lebensumstände und Bilder; auch Bilder der Täter:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4801950/Desperate-search-missing-Barcelona-terror-attack.html

  2. Der schöne Piet // 19. August 2017 um 11:23 // Antworten

    @Prabel-Artikel – voll daneben!
    Dass Sie, Herr Prabel, gern mal auf Wahlveranstaltungen gehen, ist ja verzeihlich, aber bitte langweilen Sie die geolitico-Leserschaft nicht mit derartig peinlichen ‚Erlebnisberichten‘!

    Mich interessiert nicht, welchen Hosenanzug „Mutti“ in Apolda trug oder wie peinlich ihr Wahlkampfteam kostümiert war. Dass Sie schließlich auch ein qualitativ erstaunlich schlechtes Foto aus Thüringen mitgebracht haben, macht Ihren Beitrag irgendwie ‚rund‘.

    Schon bemerkenswert: Trump schasst Bannon, Erdogan mischt sich in die Bundestagswahl ein, Europa wird von Anschlägen erschüttert… – und Wolfgang Prabel berichtet aus Apolda!!

    • @Piet, das Sie Prabel-Artikel generell nicht mögen ist ja bekannt, aber daß so eine Koryphäe wie Sie sich herabläßt, sich die Zeit für einen Artikel zu Apolda zu nehmen, das erstaunt dann doch. Wo doch Trump Bannon geschasst hat oder Erdogan sich in die BTW-Wahl einmischt… Da Sie es unter diesem Level auch mal machen, wer hätte das gedacht! 🙂

  3. Ein Strategiepapier

    Ein wirksamer Widerstand gegen das System funktioniert nur, wenn man gegen die Hierarchie der Abhängigen das Netzwerk der autark Unabhängigen setzt.

    Deutschland ist –nach wie vor- ein faktisch besetztes Land. Die alliierten Truppen bemühen sich zwar, in der Öffentlichkeit nicht zu stark in Erscheinung zu treten. Aber dennoch bedrohen sie unser Land mit einer latenten Gewalt der Waffen. Sollte es in Deutschland politisch oder wirtschaftlich in eine nicht gewünschte Richtung gehen, würden die West – Alliierten sicher -auch bei uns- nicht zögern, die von Ihnen gewünschte Ordnung mit Maschinengewehren, Panzern und Drohnen wieder her-zustellen.

    Doch ist Deutschland nicht nur rein militärisch fremdbestimmt. Auf der Basis militärischer Präsenz fußt letztlich auch die Kontrolle Deutschlands durch die angloamerikanisch dominierten Bankenkartelle.

    Auch das ist eine Art von „Besatzung“, die dafür sorgt, unser Land als eine Werkbank in Betrieb zu halten, die beste Waren und Dienstleistungen anbietet und dafür am Ende mit wertlosem Geld „bezahlt“ wird. Die Zwangsmitgliedschaften in der NATO und der EU sollen die militärische und wirtschaftliche Knebelung anziehen und dürften gleichfalls gegen den Willen der Mehrheit des Deutschen Volkes und seiner Interessen gerichtet sein.

    Gekrönt wird dieses Zwangsregime durch die Vorauswahl aller politischen Akteure, die garantiert, stets zu einer Marionettenregierung zu führen, egal, welche Partei diese auch immer stellen mag. Der Wähler hat deshalb gar keine echte Wahl.

    Die von vielen beklagte Haltung Merkels, als Kanzlerin offen gegen die Interessen Deutschlands zu agieren, ist dem latenten Besatzungsstatut unseres Heimatlandes geschuldet und folgt nur dem verlangten Stereotyp:
    „Wer gewählt ist, hat nichts zu bestimmen, wer zu bestimmen hat, ist nicht gewählt!“ Zitat Seehofer.

    Damit hat das Deutsche Volk, fremdbestimmt und durch Waffengewalt bedroht, das Recht zum Widerstand.

    Nun kann sich dieser Widerstand gegen vorgeblich verbündete Besatzungstruppen natürlich weder auf offene Gewalt durch das rudimentäre Deutsche Militär stützen noch auf einen Guerilla-Krieg, da diese unser Land in jedem Falle zerstören würde.

    Ein offener politischer Widerstand, der sich in öffentlichen Demonstrationen und Streikaktionen gegen die Alliierten zeigte, würde von diesen mit Waffengewalt niedergeschlagen werden. Egal, ob dabei alliierte Panzer rollten oder die Marionettenregierung eigene militärische und polizeiliche Kräfte einsetzte: Wir alle würden sehr schnell merken, was diese Demokratie in Wahrheit wert sei und wie schnell uns die Fratze der Diktatur begegnete.

    Nach dieser wenig ermutigenden Bestandsaufnahme, welche die tieferen Sachverhalte natürlich stark verkürzt, bleibt die Frage nach einer geeigneten Form des Widerstandes.

    Der Widerstand, den man nicht als „passiv“ bezeichnen sollte, sucht seinen Ansatz an den Fundamenten des herrschenden Systems.

    Diese Fundamente sind einerseits durch die hierarchische Ordnung gegeben sowie andererseits durch die Abhängigkeiten, welche diese Ordnung erzeugt.

    Den wenigsten sind die verschiedenen Ebenen noch bewusst, von denen das eigene Dasein abhängt. Die grundlegende Rolle der sogenannten „Existenzmittel“ haben die meisten längst aus den Augen verloren. Sie wissen nicht mehr, dass sie -im Sinne einer nachhaltigen Selbsterhaltung- alle primären Existenzmittel, wie sauberes Wasser, gesunder Boden zum Anbau von Lebensmitteln, Energie und saubere Atemluft im Fokus ihrer Bemühungen halten müssen. Keine Abhängigkeit ist größer als zu glauben, Wasser käme aus dem Wasserhahn, Lebensmittel vom Discounter, Strom aus der Steckdose und saubere Luft sei als Spray zu verbreiten. Es hilft dem einzelnen in der Praxis wenig, in diese existentielle Abhängigkeit durch den Zwang zur Spezialisierung geraten zu sein, wie ihn eine sogenannte „moderne“ arbeitsteilige Gesellschaft verlange. Denn während die Bedeutung der Existenzmittel zum Beispiel dem hochangepassten Programmierer im zehnten Stock eines Wohnsilos nicht mehr vor Augen steht, ist diese dem Führungs – Pyramidion der militärisch-industriellen und militärisch – finanzwirtschaftlichen Kartelle nur allzu deutlich. Die Kontrolle über die Existenzmittel ist das wirksamste Machtinstrument, denn bei deren Mangel ist jedermann sehr schnell zu versklaven. Warum glauben Sie, werter Leser, dass etwa Nestle weltweit Wasserquellen aufkauft?

    Zurück zur Strategie des Widerstandes. Wenn man nun schon weiß, sich -in letztlich vielleicht sogar tödlichem Maße- bezüglich seiner Existenzgrundlagen von anderen total abhängig gemacht zu haben, was soll man da wohl tun? Man hat den Grad seiner Spezialisierung zu reduzieren und sich wieder „breiter“ aufzustellen. Wer weiterhin als „Spezialist“ dem Konsum nachjagt und die meiste Zeit damit verbringt, sich die nötigen Geldmittel dazu zu verdienen, bleibt völlig abhängig und kann Widerstand in keiner Form leisten.

    Nur der, welcher die Kontrolle über möglichst alle seine Existenzmittel erlangt, kann einen Machtanspruch, der an ihn herangetragen wird, abweisen.

    Rothschild soll gesagt haben: „Gebt mir die Kontrolle über das Geldwesen eines Landes und mir ist egal, wer die Gesetze macht!“
    Dem ist entgegenzuhalten:

    „Gebt (möglichst) jedem einzelnen die Kontrolle über seine Existenzmittel und ihm kann egal sein, wer das Geldwesen kontrolliert.“
    Damit liegt auf der Hand, welche „harte“ Basis der Widerstand gegen das System eigentlich hat. Es geht um die VERNETZUNG, die vor allem zum Ziel haben muss, die Lebenstüchtigkeit des einzelnen und damit die des Deutschen Volkes wieder zurückzugewinnen.

    Man kann sich bewiesenermaßen sowohl in der Stadt als auch auf dem Lande zu NETZWERKEN zusammenschließen, welche die Selbstversorgung anschieben und damit die Abhängigkeit verringern.

    Man trifft die Kartelle und den von ihnen installierten Schranzenstaat in dem Maße, in welchem man sie nicht braucht. Denn dann kann man sie zunehmend ignorieren. Was soll denn etwa eine Bank unternehmen, wenn Sie -aufgrund einer weitgehend autarken Lebensweise- kaum mehr Geld benötigen?
    Ohne Konsumverzicht und eine weitgehende Rückbesinnung auf die „Werte“ welche unser Dasein –TATSÄCHLICH- bestimmen, werden wir nie frei sein.
    Nur durch Vernetzung und weitgehende Kontrolle unserer Existenzgrundlagen sind wir in der Lage, der herrschenden Hierarchie den Boden zu entziehen.

    Dazu müssen wir unser Leben von Grund auf ändern.

    Zusammenfassung:
    Wir können den Kartellen nur in dem Maße die Stirn bieten, in welchem wir sie nicht brauchen und daher ignorieren können.
    Dem zentralistischen Schranzenstaat, wie er – Gott sei Dank- momentan noch weniger in Deutschland als vor allem in Frankreich anzutreffen ist, muss die Basis entzogen werden. Dann werden wir auch vor seiner monströsen EU – Version geschützt und verschont bleiben.

    Leider wird damit ein Teil der bisherigen Bequemlichkeit wegfallen, sich bezüglich der Versorgung mit Existenzmittel auf dritte verlassen zu können. Ferner kann es einen Staat, der alle und jeden rundherum windelt, ebenfalls nicht mehr geben.

    Statt mit bürgerlichem Versorgungsanspruch auf Politschranzen zu starren und deren Lügen aufzusitzen, wird das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit in den Vordergrund rücken.

    Was die öffentliche Hand nicht mehr leisten kann, wird der Bürger zunehmend übernehmen müssen, möchte er in einem funktionierenden Gemeinwesen leben.

    Das bedeutet Gemeindearbeit und die tägliche Arbeit zur Selbstversorgung. Die Erwerbsarbeit über 8 Stunden Vollzeit wird nicht mehr die Regel sein können, sondern die Teilzeitbeschäftigung.
    Ohne wachsende Lebenstüchtigkeit und Eigenverantwortung keine Freiheit!

    Waltomax

    • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 12:07 // Antworten

      Und was wollen Sie,
      @waltomax,
      eigentlich ‚rüberbringen‘?
      Es bleibt unklar…und es wird mit jedem Satz (vom Duktus her übrigens sehr nah an den Welterklärungstexten eines h.S.) nebulöser?
      Worum geht’s?

      • waltomax // 19. August 2017 um 12:43 //

        @der schöne Piet

        Ist Ihnen der Text zu kompakt? Dann stellen Sie mir doch einfach spezifische Fragen. Denn pauschale Animationsfragen sind mir keiner Beantwortung wert.

    • @waltomax

      Hier ein Beispiel, wie Menschen Wirtschaftsprozesse gemeinsam steuern können,
      ohne dabei von großen Konzernen abhängig zu sein.

      http://buschberghof.de/wirtschaftsgemeinschaft/mitgliedschaft/

      Meinen Dank, für Ihren ausgezeichneten Kommentar!

      • Hallo @ Zitrone

        Was Sie und @ waltomax leider beide nicht auf dem (für mich sehr verlockenden) Schirm haben:
        Ein 65 Mio Volk können Sie nicht in irgendwelchen Berghöfen unterbringen.

        Bedeutete so weit wie möglich autark sein nicht letztlich auch, über die dazugehörigen Bedingungen zu verfügen? Wie sähe es aus, wenn in Mietwohnungen jeder Hühner/Kaninchen halten oder kleine Windräder aufstellen würde?
        Vor allem: wie riecht es dann? iiiiiihh…

        Ich verstehe zwar das Prinzip und würde dem auch sofort folgen, allein – mir fehlen die Voraussetzungen als Stadtmensch ohne Wohn – und Landeigentum.
        Es braucht praktikable Lösungen für viele, nicht nur für einen Teil, der, wenn er klug ist, es heute schon ansatzweise so macht.

        Viele Grüße und ein sonniges Wochenende

      • Zitrone // 19. August 2017 um 16:22 //

        „Ein 65 Mio Volk können Sie nicht in irgendwelchen Berghöfen unterbringen.“

        Liebe Anicea, hier stimme ich Ihnen natürlich zu! Es geht auch nicht darum
        Hühner oder andere Tiere in der Wohnung zu halten.

        Man könnte sich allerdings am Stadtrand, alleine oder mit anderen Menschen,
        ein Stück Ackerland pachten/kaufen. Autark zu werden ist ja erstmal eine
        Idee, ein Ideal, welches man auch nur Schritt für Schritt und jeder in seinem
        persönlichen Rahmen, verwirklichen kann.

        http://www.meine-ernte.de/gemuesegarten-mieten/

        Ebenso ein schönes Wochenende, verbunden mit
        herzlichen Grüßen

      • @Zitrone, ein Ideal ist ja gut und schön, aber wie realistisch soll und kann denn die Umsetzung sein? Und wieviel Zeit wollen Sie diesem Land denn noch geben, daß man das überhaupt umsetzen könnten, selbst wenn man wollte?

      • Zitrone // 19. August 2017 um 18:48 //

        @treu

        Besser man pflanzt heute ein Apfelbäumchen, als morgen in Angst zu erstarren.

      • @Zitrone, ist ja alles richtig, was Sie sagen, finde ich persönlich auch gut, nur diesem Land läuft zum einen die Zeit rasant weg und Millionen Menschen werden nicht auf einmal zu Selbstversorgern und autarken Leuten. Auch eine Gesellschaft nicht.

      • @Zitrone

        Hier ein Beispiel, wie Menschen Wirtschaftsprozesse gemeinsam steuern können,;;;;

        Netter Versuch, bringen Sie doch einfach einmal Millionenstädte unter dieses Dach…..

        ….das ist doch völlig daneben was Sie hier posten….nicht realisierbar

      • @Zitrone

        vielen Dank für Ihre Links. Das sind wirklich tolle Ideen, die dort umgesetzt werden.

        Erkennen Sie, was in den Kommentaren zu den Ihrigen im Subtext zu erkennen ist?

        Man muss sich selbst einbringen, sich um Saaten, Anbau, Pflege, Düngung und Unkraut kümmern, organisieren. Sprich, etwas selbst in die Hand nehmen. Kreativität zeigen und dafür die Verantwortung übernehmen – und das dauerhaft; schließlich verlassen sich die anderen Mitstreiter auf eine entsprechende Ernte.

        Das ist aber leider vielen Menschen zu unbequem; es droht Konsumentzug in jeglicher Form und beim Gärtnern bleibt auch viel Zeit, über sich und die Welt nachzudenken. Das alles wollen viele Menschen nicht mehr, weil es ihnen Angst macht – das Nachdenken – das Alleinsein mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen und Selbstverantwortung wurde aberzogen (Sozialismus).
        Daher das hier sichtbare, vordergründige „Schlechtreden“.

        Eigentlich schade für die Schlechtredner, denn sie werden nie erfahren, welch positives Gefühl man dabei entwickelt, sich Schritt für Schritt dem System zu verweigern und auf Alternativen zurückgreifen zu können (@waltomax hat es schon sehr treffend beschrieben).

        Also, liebe Zitrone, lassen Sie sich bitte nicht durch die Schlechtredner davon abhalten, weiterhin so gute und hilfreiche Impulse zu geben.

        Es grüßt Sie
        Rosi

      • @rosi

        Das ist aber leider vielen Menschen zu unbequem…..Daher das hier sichtbare, vordergründige „Schlechtreden“.

        Was für dummes Zeug Sie daher quasseln…. Vielleicht könnten Sie zur Kenntniss nehmen, das nicht jeder ein Bauer ist und….. auch nur sehr wenige Menschen Lust verspüren, dahin zurück zu kehren, wo jeder ein Bauer sein muss.

      • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 21:05 //

        Also im Garten,
        @Rosi,
        bin ich – obwohl sozialistisch gehirngewaschen und brutal durchgegendert, auch recht gern!
        Aber von der Lust im Grünen bis zur Selbstversorgung ist es denn doch noch ein ordentlicher Schritt!
        Und überhaupt: Ich will nicht, das all die fleißigen Menschen, die für uns säen und ernten und die im Vertrieb arbeiten und bei REWE an der Kasse sitzen und uns in Restaurants bekochen, auch noch arbeitslos werden!

        Ich halt’s auch da mit Tocotronic: „Mach es nicht selbst!“

      • @dragaoNordestino, völlig richtig. Diese Utopie mag gesellschaftlich einige Vorteile haben, aber hat eben auch enorme Nachteile und wäre auch zivilisatorisch ein völliger Rückschritt. Gar nicht allein aus dem bekannten Eigennutzgedanken der Menscheit, der diese aber auch vorangebracht hat, sondern vor allem schon im mittlerweile überlebensentscheidenden technischen Sinne. Die Menschheit kann nicht mehr zurück und ist mittlerweile technisch auf ein gewisses hohes Niveau der Aufrechterhaltung desselben angewiesen. Mit allem was dazugehört, von Ressourcen, Erschließung, Abbau, Fusion und anderen Verwertungen, Recycling usw. Spätestens wenn unsere grüne Stromversorgung zusammenbricht wird klar was gemeint ist. Zitrone hat einen Traum, leider eher aus dem Mittelalter.

      • „Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind.“ (W. Russell)

        „Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen muss man überreden.“ (Goertz)

        „Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.“ (Ebner-Eschenbach)

        „Diskussion ist ein Austausch von Intelligenz, Streit ein Austausch von Dummheit.“ (Quillen)

        „Dummheiten können reizend sein, Dummheit nicht.“ (Moravia)

        „Dem Blöden fährt beim jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.“ (Heraklit)

  4. Schnäppchen!!! Seminar zum Thema: „Wie überlebe ich Merkel?“

    Kaum hat man seine Gartenzwerge im Vorgarten auf dem in Bürstenschnitt gehaltenen Rasen liebevoll drapiert, fährt einem ein Lastwagen die Gartenmauer nieder und pulverisiert das beschauliche Glück.
    So geht es uns doch ständig.
    Auf konstante Bedingungen ist einerseits ein jedwedes Lebewesen aus, andererseits bricht immer wieder das Unvorhersagbare ein, um dem Platz zu machen, was da neu entstehen soll.
    Wir können also schon froh sein, wenn die Arme der Entwicklungs – Spirale enge anliegen. Und die Spirale selber sich nicht allzu schnell dreht.
    Das bewahrende Element im Konservatismus hat seine Berechtigung, solange es dringend notwendigen Reformen nicht im Wege steht und dann rechtzeitig „loslässt“, wenn sich die Verhältnisse grundlegend wandeln, und nicht nur partiell.
    Der „konservative Reflex“, bei all den gewaltigen Umbrüchen der Gegenwart nicht nur auf der Bremse zu stehen, sondern die Karre sogar rückwärts bewegen zu wollen, ist so begreiflich, wie ohne jede Chance.
    So ist der gemäßigte bis reaktionäre Konservatismus, der es gelernt hat, sich populär zu geben, bestimmt kein taugliches Mittel, das Ende des Systems zu verhindern oder wenigstens abzufedern.
    Der Rücksturz in die 50’er Jahre, wo Vollbeschäftigung herrschte und die Schornsteine ohne Rücksicht auf Verluste rauchten, bleibt eine Illusion.
    Denn die Rückkehr zur klassischen Industriegesellschaft, die z. B. ein Trump etwa mit „Mauern aller Art“ zu erzwingen sucht, endet (metaphorisch gesagt) „im Einbau starrer Hinterachsen bei Spritfressern, die schon bei ihrer Markteinführung veraltet waren“.
    Wir kommen nicht umhin, sehr beschleunigt Konzepte für eine postindustrielle Gesellschaft auflegen und umsetzen zu müssen, die ohne quantitatives Wachstum auskommt.
    Wie bemüht erscheint da doch so manches Seminar für Führungskräfte, auf der Basis allerlei psychologischer Tricks und gruppendynamischer Versatzstücke noch das letzte aus den „Mitarbeitern“ herauszuquetschen. Und das in einem Zeitalter gesättigter und schrumpfender Märkte bei sinkenden Gewinnmargen. Soviel vergebliche Liebesmüh rührt nun doch wirklich zu Tränen!
    Zum Troste stehe ich gerne bereit, um den ratlosen bis verwirrten Regierungen und Führungsetagen in der Wirtschaft grundlegende Ordnungsmuster vorzustellen, für welche so mancher Seminarleiter oder Regierungsberater nicht einmal die Begriffe kennt, geschweige denn, solche praktisch umzusetzen weiß!
    In kleinen Gruppen bis zu 20 Teilnehmern für eine Seminargebühr nicht unter 30 000 Euro pro Nase sollte es doch möglich sein, das Heil zur Rettung zu vermitteln, deren Realisierung seitens politischer und sonstiger Führer bisher so schmerzlich ausbleibt.
    (Verhandlungssprache ist Deutsch, was Sie gefälligst wieder können müssen, wenn Sie zu Weisheit und Erleuchtung kommen wollen.)
    Also, ganz ohne Adolf aber zu angenehmen Preisen. Greifen Sie zu!
    Oder „bunkern“ Sie kriegsvorbereitend. Zuerst Edelmetalle, dann Nahrungsmittel und Wasser sowie schließlich sich selber. Finaler Wahnsinn und Kannibalismus garantiert.
    Eine bebilderte Broschüre, wie man seine Lieben im Schutzbunker zu schlechterletzt schlachtet, fachmännisch zerlegt und zubereitet, können Sie gerne bei mir anfordern. Stückpreis -inflationsbedingt- nur 300 Euronen.
    Dann doch lieber das Seminar buchen?

    • @der schöne Piet

      Ist Ihnen der Text zu kompakt? Dann stellen Sie mir doch einfach spezifische Fragen. Denn pauschale Animationsfragen sind mir keiner Beantwortung wert.

      @waltomax, das werden Sie sicher nicht mehr erleben, in diesem Leben! 😉

  5. Zur letzten Mutti – Wahl 2017 (Danach gibt es keine Wahlen mehr)

    Liebe Deutsche und Deutschinnen,

    auch dieses Jahr ereilt Sie wieder meine hoch – zufriedene Feststellung, dass Sie -als mein allerwertestes Volk- mit unendlicher Duldsamkeit und Opferbereitschaft der Tat- und Hauptsache Rechnung tragen, dass ich Ihre Kanzlerin bin. Freuen wir uns alle gemeinsam über diesen außerordentlichen Vorzug.

    Als “Frau ohne Eigenschaften” lange verschrien, werde ich Sie alle alsbald eines Besseren belehren, indem ich gegenüber unseren hochgeschätzten Partnern in den USA und in GB ein allergrößtes Maß an Loyalität und Bündnistreue unter Beweis stellen werde.

    Nachdem Sie in den letzten 20 Jahre bei sinkenden Reallöhnen für die “Deutsche Exportweltmeisterschaft” geschuftet haben, sehe nicht nur ich Ihren Daseinszweck inzwischen als erfüllt an. Denn einige wenige, denen ich sehr verbunden bin, wurden dadurch exorbitant reich, wofür Ihnen unser wärmster Dank gewiss ist.

    Doch inzwischen dürfte allen klar sein, dass wir unsere Überschüsse im Außenhandel gegenüber unseren Partnern nicht mehr werden eintreiben können und daher abschreiben müssen. Wir können Sie also nicht länger rentabel beschäftigen und deshalb alle zum größten Teil entbehren.

    Darüber hinaus sehe auch ich ein, dass Sie beim Schuldendienst zugunsten der Banken und der internationalen Spekulation, den über steigende Steuern einzutreiben wir die Ehre haben, völlig überfordert sind.

    Nun droht Ihnen ja auch noch der baldige Verlust Ihrer sämtlichen Rücklagen und Ersparnisse. Bevor Sie aber die Einsicht, über all die Jahre völlig umsonst gearbeitet zu haben, eventuell in Unbotmäßigkeiten oder gar Aufruhr gegen Ihre rechtmäßige Kanzlerin zu bringen droht, habe ich mich entschlossen, Ihre schweren Herzen zu erleichtern.

    Sie werden daher in Kürze in einem Krieg gegen Russland ihre letztliche Nutzung erfahren, welcher auch Ihre unschädliche Beseitigung als Volk einschließt und Sie von allen Beschwernissen erlösen wird.

    Seit 1945 hat das deutsche Volk wirklich hervorrangend als Werkbank und Frontstaat für die Alliierten funktioniert, was seine längst beschlossene Exekution bis jetzt noch einmal aufgeschoben hat. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu!

    Doch nun wird das Deutsche Volk sowohl als Konkurrent als auch als Gläubiger wirklich lästig und droht darüberhinaus auch noch aufsässig zu werden. Und wir werden uns doch nicht schlussendlich den pösen Russen zuwenden wollen…Pfui!

    Blicken Sie also auch bei Ihren letzten Atemzügen treu und brav auf zu mir, Ihrer allerliebsten Mutti. Ich versorge Sie, wie sie es brauchen und verdienen.

    Mit wirklich ausgesuchter Wertschätzung

    Ihre Dr. Adolfina Mutti

    • MutigeAngstfrau // 19. August 2017 um 14:05 // Antworten

      @ Waltomax
      Ein kleines Meisterstück 😂, danke.

      • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 14:49 //

        Ich sach mal so,
        @waltomax:
        Wenn MAF von einem „Meisterstück“ spricht, dann sollten alle Alarmglocken schrillen!

        Allein eine Formulierung wie „…den pösen Russen zuwenden…“ ist zum Fremdschämen peinlich. Das dürfte aber genau eine Wendung nach MAFschem Geschmack sein: vermeintlich oppositionell und in Stil und Wortwahl unverkennbar in der halbrechten Geistessphäre verortet.

        Jenseits dessen ist Ihr Text, der vermutlich ironisch, sarkastisch oder polemisch gedacht war, in der Ausführung bieder und verschmockt.

        Wäre es nicht überhaupt mal an der Zeit, sich von dem ewigen Merkel-Gegreine zu verabschieden? Ich mag die Frau ja auch nicht, und ich finde, dass Sie so viel Aufmerksamkeit gar nicht verdient hat.
        Und das gilt umso mehr, als sie ja auch nur eine Marionette an den Fäden eines viel größeren Puppenspielers ist…der wiederum auch nur eine Marionette des nächstgrößeren Puppenspilers…,
        …der wiederum… – … – … – …. – …. –

      • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 15:04 //

        Und außerdem,
        @waltomax,
        dürfte natürlich Ihre Formulierung „Ihre Dr. Adolfina Mutti“ einen Heiterkeits-SS-Sturm bei MAF ausgelöst haben, denn darauf steht sie bekanntlich: dass endlich einer die Wahrheit sagt und sich nicht scheut, eine klare und zugleich entlarvende Sprache zu sprechen!

        Das Problem ist: da, wo MAF anfängt sich zu amüsieren, setzen bei anständigen Menschen heftige Fremdschäm-Attacken ein!

        Oder kürzer: Passen Sie auf, waltomax, von wo der Applaus kommt…

    • @waltomax

      Zur letzten Mutti – Wahl 2017 (Danach gibt es keine Wahlen mehr)

      Na ja lieber @waltomax, wurde dieses Lied nicht schon zu diesen Wahlen gesungen.?

      Langweilig….. wenn nie auch nur im kleinsten zutrifft, was hier andauernd prophezeit wird…..

  6. Meine Mutter war neulich in Thüringen im Bratwurstmuseum. Sie meinte, die dort gereichte Wurst war unter aller Sau. Da gilt es als erstes mal anzusetzen.

    Und Piet, das Foto mag nicht dass beste sein, aber es fällt auf, das Frau Merkel mal wieder einen unbeschwerten, wenn nicht gar fröhlichen Eindruck macht. Es kann sein, das das damit zusammenhängt, daß sie weiß, das sie als die nächste Kanzlerin bereits feststeht. Ich halte es aber auch durchaus für möglich, das sich in ihrem Verhalten Erleichterung wiederspiegelt, das demnächst für sie alles vorbei ist.

    Nach der nächsten Wahl wird Merkel als Kanzlerin ersetzt zu einer Quote von 7 bei Ladbrokes, so meine Einschätzung.

    • Sie wird wohl das von ihr induzierte Ende Deutschlands von Paraguay aus verfolgen, wo sie ihren Luxuskörper im Pool seinem fettbedingten Auftrieb überläßt.

    • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 14:52 // Antworten

      Die Sache mit dem Bratwurstmuseum,
      @Wayne Podolski,
      ist interessant!
      …der Rest: geht so.

  7. Als CDU Wähler ist man schon überdurchschnittlich gut beraten,…

    • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 15:13 // Antworten

      Wie meinen,
      @Annette?

    • @ Annette

      Als CDU Wähler braucht man keinen Rat mehr, man ist bereits hirntot.

      • Greenhoop // 19. August 2017 um 17:30 //

        …den Hirntod gestorben sind vor allem diejenigen die meinen, Wahlen würden etwas bewegen.

        CDUCSUFDPSPDGRÜNELINKEAFD = DEUTSCHE EINHEITSPARTEI

        Geht auf die Straße und nicht ans Urnengrab.

      • Greenhoop // 19. August 2017 um 17:57 //

        Warum es sich nicht lohnt, an der Bundestagswahl zu beteiligen

        http://krisenfrei.de/warum-es-sich-nicht-lohnt-an-der-bundestagswahl-zu-beteiligen/

        Immer schön im Hinterkopf behalten, die Pyramide

        – IGE
        -> BIZ
        –> IWF, Weltbank, CoL, WS
        —> Zentralbanken
        —-> Konzerne
        —–> Politik, Medien, Verbände, Gewerkschaften, Kirchen, NGO´s
        ——> Schafe

      • Der schöne Piet // 19. August 2017 um 18:21 //

        Komisch,
        @greenhoop:
        Bis vor ein paar Monaten tauchte die AfD in derartigen Reihungen nicht auf…
        Sind die jetzt auch kriminell, korrupt…psychopathisch?

      • Richtig, Wahlen sind Theater für die Galerie.
        Was aber – glauben Sie – sind Proteste auf der Straße anderes?

        *Boykott* ist das Zauberwort, weil das einzige bisschen Macht der Bürger in ihrer Rolle als Verbraucher liegt. Entzieht ihnen deren Liebstes (Geld).
        Denn die Straße gehört längst den linken und asozialen Gewalttätern, gegen die euch kein Gericht mehr schützen wird.

        Und schließlich: Sie kennen sicher noch den Spruch von Kohl selig?
        Wir beugen uns nicht dem Druck der Straße!

      • Greenhoop // 19. August 2017 um 18:58 //

        Protest = Boykott
        Boykott = Verweigerung
        Verweigerung = Provokation
        Provokation = Gegenreaktion
        Gegenreaktion = Gewalt
        Gewalt = Tod
        Tod = Ende

        …oder…

        Boykott = Verlust
        Verlust = Angst
        Angst = Arzt
        Arzt = Ratschlag
        Ratschlag = Gewalt
        Gewalt = Tod
        Tod = Ende

        …daraus läßt sich schlußfolgern…

        Macht = Täuschung
        Täschung = Entlarvung
        Entlarvung = Wissen
        Wissen = Macht
        Macht = Reaktion
        Reaktion = Intelligenz
        Intelligenz = Entscheidung
        Entscheidung = Freiheit
        Freiheit = Ewigkeit
        Ewigkeit = Unsterblich
        Unsterblich = Leben

      • @greenhoop

        Ich bin mittlerweile wirklich vorsichtig geworden, wenn irgendjemand vehement gegen eine Wahlbeteiligung überhaupt spricht und darüber hinaus als Argument u.a. die Kanzler-Akte-Karte zieht. Dass wir kein souveräner Staat sind, zweifel ich dabei keinesfalls an.

        Eine direkte Konsequenz könnten wir sehen, wenn NIEMAND zur Wahl gehen würde und eine Massendemo in Berlin stattfände, die den ganzen politischen Mob zum Teufel jagt. Ich gebe Ihnen Recht, dass wir eigentlich längst zu Massen auf den Straßen unterwegs sein müssten, es ist aber nicht so. Zur Zeit ist das noch eine unrealistische Prognose und ich halte es daher für sinnvoller, auf jeden Fall zur Wahl zu gehen. Wähle ich gar nicht, spiele ich doch den Einheitsparteien automatisch in die Hände, oder nicht?

        Und wenn man den Einheitsbrei satt hat, was wäre so schlimm daran, die AFD zu wählen? Wenigstens ein bisschen Opposition wäre doch ein Schritt in die richtige Richtung.

        Und soll es diese Partei auch nicht sein, dann kann man immer noch irgendeine gelistete Tierschutzpartei oder ähnliches ankreuzen – natürlich mit einem selbst mitgebrachten Kuli und nicht mit den bereitgestellten Bleistiften -.

        Ich kann nur dafür plädieren, wählen zu gehen.

      • Greenhoop // 19. August 2017 um 22:14 //

        @Rosi

        Ich bin mittlerweile wirklich vorsichtig geworden, wenn irgendjemand vehement gegen eine Wahlbeteiligung überhaupt spricht und darüber hinaus als Argument u.a. die Kanzler-Akte-Karte zieht

        Ich möchte niemanden davon abhalten an Wahlen zu glauben und daran teilzunehmen, aber wenn Sie sich die Ergebnisse der letzten Jahrzehnte ansehen, also was wurde wirklich durch die ein- oder anderere Partei bezogen auf die Wahversprechen eingehalten, dann kann ich keine Unterschiede erkennen – der Abstieg ist kontinuierlich.

        Vor einigen Jahren hat es Seehofer in einem Anfall von „Offenbarung“ geäussert, dass die Entscheidungsträger nicht wählbar sind und bringt man die Beobachtungen mit den Ergebnissen in Einklang muss man zu der Erkenntnis kommen, dass dem einfach so ist !

        Ich habe mir schon häufig eine Wahl vorgestellt, in welcher die AfD mit 50,01 Prozent den „Sieger“ darstellen würde.

        1. Möglichkeit:

        Die AfD ist unabhängig und versucht innerhalb des weltweit korrupten Systems nun den erhofften Umschwung ! Wird nicht passieren, denn das erleben wir gerade via Trump in den US und dort nennt man es in der Zwischenezeit 2nd Civil War !

        2. Möglichkeit

        Es wird – so wie in Barcelona – der Krieg gegen die Bürger verstärkt, die Plakate (15.000 mehr Polzisten) kommen nicht umsonst daher.

        Nur wenn die Menschen aufgrund der notwendigen Bewußtseinserweiterung bereit sind zu „sterben“, wird möglicherweise eine andere Richtung eingeschlagen.

        Lassen wir uns überraschen…

  8. @ Anette : Sie können Gedanken lesen und sprechen vielen aus der Seele

  9. Worum es in Deutschland wirklich geht?

    Den Ivan draussen halten, die Yankees drinen lassen und die Krauts klein halten – so können die Tommys gut schlafen…

  10. Also ich werde bei der Bundestagswahl dieses Jahr wohl die PARTEI wählen.
    Ranma

    • Der schöne Piet // 20. August 2017 um 02:56 // Antworten

      Warum nicht,
      RANMA?
      Die hab ich auch mal gewählt, und ich hatte hinterher nicht mal das Gefühl, dass es eine schlechte Wahl war…
      herzliche Grüße
      vom schönen Piet

  11. Die Seuche unserer Zeit (17.Jh.):

    Verrückte führen Blinde.
    (Graf von Glouchester aus König Lear/Shakespeare)

    …inzwischen weltweit…

  12. Auf der Weltbühne geben sich Schauspieler „fassungslos und bestürzt“ –

  13. Schauspielkunst auf hohem „Niveau“:

  14. „AfD-Chefin Frauke Petry betont im Spiegel, sie wolle aus der AfD eine Partei
    machen, die sich den Altparteien als Koalitionspartner anbietet.“

    http://www.freiezeiten.net/frauke-petry-im-spiegel-interview-schimpftiraden-gegen-ihre-parteikollegen

    Frau Petry, diese Themen sind wichtiger!

    1. Beseitigung der Feindstaatenklausel der UN.
    2. Abschluss von Friedensverträgen mit allen 52 Feindstaaten des 2. Weltkrieges.
    3. Beseitigung des Besatzungsrechts, somit Abzug aller feindlichen Truppen aus Deutschland, einschließlich der Atombomben sowie der Gas- und Chemiewaffen.
    4. Einführung der Wahrheit in die Geschichtsschreibung und die politische Diskussion.

    Oder wollen Sie das Volk weiter betrügen, wie alle Ihre Vorgänger?

    • Das Volk braucht keinen, der es betrügt. Es betrügt sich selbst.

      • Zitrone // 20. August 2017 um 11:10 //

        Ja, sonst würde das Volk nicht immer wieder auf Parteien hereinfallen,
        die für alles und jedes Partei ergreifen, nur nicht für das Volk!

        Die Menschen müssen sich, wie von Ihnen auch gefordert, wieder auf
        sich selbst besinnen. Dies ist kein Rückschritt ins Mittelalter, sondern
        ein langwieriger Aufwachprozess, der in die Zukunft weist.

    • Viele hier, die zum Nichtwählen verführen wollen, vergessen, daß Frauke Petry NICHT die AfD ist! Die AfD ist voll von Quereinsteigern, von denen sich viele ihre Unabhängigkeit bewahren werden und fundamentalistische Opposition im Sinne Höckes im Bundestag betreiben werden. Und genau DENEN kann man bei der Wahl mit einer Stimme für die AfD die Chance geben, an die Öffentlichkeit zu treten als echte Opposition und Animation für die folgenden Jahre. Diese Chance der Öffentlichkeitsarbeit FÜR das Volk hatten wir NOCH NIE im BRD-Parlament!
      @Walthomax kann sich dann gerne gegen das System einbringen! In welcher Partei könnte er das noch, um gehört und verstanden zu werden und an die Öffentlichkeit zu gehen als gerade jetzt, wenn die AfD erstmal im Bundestag ist? Die AfD wird sich keinen Frauke-Petry-Fraktionszwang auferlegen lassen, denn sie gilt schon heute als abgewählt!

  15. Nochmal ein kleiner Rückbezug auf das dezentrale Utopia, das manche Foristen als nicht umsetzbar einstufen…

    Könnte es sein, dass der von einem begrenuzten Lebensraum ausgehende Zwang zu einer Reduktion auf das Wesentliche unter Beerdigung des allgemeinen Konsumwahnes und -terrors, der Resourcenverschwendung und Umweltvernichtung gar keine andere Option zulässt?

    All denen, die hier glauben, das industrielle Zeitalter laufe in der gewohnten Weise weiter, sei nur einmal ein Blick auf das nahe Ruhrgebiet empfohlen, welches das Schicksal andere Industriewüstungen zu teilen beginnt, wie etwa in Detroit.

    Der Film „Harodim“, in welchem ein Illuminat die Notwendigkeit vertritt, die Menschheit um 90% zu reduzieren, sei dazu dringend in Erinnerung gerufen. Denn sein Hauptargument besteht darin, dass die meisten Menschen zu echter Selbstverantwortung und emanzipierter Teilhabe nicht fähig seien. Sie seien Kinder, die man versorgen und leiten müsse.

    Die Mehrheit in der Zivilisation westlicher Prägung halte am sinnlosen Konsum von Massenwaren fest und stehe der Zerstörung der Natur gleichgültig gegenüber. Deshalb sei sie auszurotten.

    Der Übergang in ein nachindustrielles Zeitalter, den sich viele hier nicht vorstellen können oder wollen, bedeutet keineswegs das Zurücksinken in vorindustrielle Verhältnisse.

    Aber bitte! Dreschen wir ruhig auf Figuren wie Merkel weiter ein, ohne die eigene Lebensweise auf ihre Nachhaltigket zu überprüfen. Rasen wir beschleunigt auf den Abgrund zu, uns im Kampf um knapper werdenden Lebensraum und begrenzte Ressourcen schließlich gegenseitig umbringen.

    Foren, wie dieses bieten gerne eine Gummizelle, in welchem sich die Aggressionen einiger Wohlstandsbürger austoben können. Und sich auf diese Weise neutralisieren.

    Auf wen wollen wir also heute eindreschen und wen zum Sündenbock machen, um von uns selber abzulenken?

  16. Siehe:

  17. Eine kleine Reflexion zum Filmausschnitt „HARODIM“

    Säße ich in dieser Runde im Film, würde ich fragen, warum Angloamerika und Zion denn gegen das Deutsche Reich Krieg führten und Deutschland immer noch vernichten wollen. Wenn es tatsächlich um die Durchsetzung dessen geht, der am lebenstüchtigsten ist, dann hätte man Deutschland ja in Ruhe lassen müssen, oder? Denn das Kaisereich hatte 1916 den Krieg gewonnen, alle Länder auf diesem Planten wirtschaftlich überholt und bot Frieden an. Es ging den Deutschand als gerade nicht um Krieg. Was sind denn die Lügen der Illuminaten?

    Sie verwechseln das Überleben des am besten Angepassten mit dem des physisch Stärkeren. Warum überebten dann die kleinen Säugetiere und nicht die Dinosaurier? Es überlebt der nach innen komplexeste Organismus
    und der nach außen kompakteste. Soviel zur ständig geübten Missdeutung Darwins durch Faschisten.

    Die Illuminaten schaffen Missverhältnisse und erfreuen uns durch die „Lösung“ von Problemen, die wir ohne sie nicht hätten. So z.B. Frau Merkel, welche uns die Lösung der Migration verspricht, nachdem sie diese selber induziert hat. So generiet man Macht!

    Die Illuminaten sehen sich im Besitz einer überlegenen Intelligenz und eines Wissens, das sie nach ihrer Ansicht vom Rest der Welt abhebe und den Anspruch rechtfertige, auf Kosten und zum Nachteil der Mehrheit zu überleben.

    Die Deutsche Tradition hat uns sowohl den dezentralen Ansatz als auch eine höher entwickelte Technologie bewahrt, auf deren Basis wir als Volk nachhaltig wirtschaften könnten.

    Was die hierarchisch denkenden und organisierten Illuminaten fürchten, das ist die Heterarchie der Germanen und ihr ständiger Impuls, sich der Natur optimal anzupassen und sich auf diese Grundlage zu entwickeln.

    Nein, die Illuminten suchen sich genau den Evolutionsgesetzen mit List, Tücke und Gewalt zu entziehen, die sie in einer völligen Missdeutung gegen uns verwenden wollen.

    Sie sind weder überlegen noch auserwählt. Aber Deutschland und das Deutsche Volk aben das Rüstzeug zu einem neuen Anfang, der eben das Ende der bisherigen Hierarchie bedeuten würde. Davor haben diese Leute Angst und zwar nicht erst seit gestern, sondern mindestens seit Elisabeth der I.

    Es geht um einen geistigen Krieg, der sich nach außen oft in Gewändern politischer Opportunität und allerlei diplomtischen Geplänkels verbirgt.

    Besinne Dich auf Dich selbst, Germania! Nur so kannst Du überleben, indem Du ein Beispiel gibst.

  18. Fundstück:

    Bitte das Video hierzu ansehen. Diese „arme“ Frau wird mit unangenehmen Fragen
    „belästigt“. Geht natürlich gar nicht!

    https://www.facebook.com/freigeist2015/videos/1541951929201792/

    „Uta Windisch (CDU), eine der unredlichsten Politikerinnen Sachsens, wird am Rande
    der Merkel-Werbeversammlung in Annaberg Buchholz gefragt, wieso sie eigentlich
    die Kanzlerin Angela Merkel unterstützt. Wie zu sehen, ist sie auf diese Frage total
    sprachlos.

    Doch diese Blamage allein reicht ihr nicht: Sie fragt ausgerechnet den Vorstandsvorsitzenden
    der Erzgebirgssparkasse Roland Manz, ob er sie denn nicht vor uns beschützen könnte.
    Verdutzt was denn eigentlich los sei fragend, bietet er ihr Asyl vor dem lästigen Frager in
    der Sparkasse an. Sie werde, so der O-Ton, von uns mit Facebook bedroht.“

  19. bundestagswahl-2017-merkel-auf-die-finger-schauen-jetzt-wahlbeobachter-werden

    http://www.anonymousnews.ru/2017/07/31/bundestagswahl-2017-merkel-auf-die-finger-schauen-jetzt-wahlbeobachter-werden/

    bundestagswahl-2017-merkel-auf-die-finger-schauen-jetzt-wahlbeobachter-werden

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