30 Quadratmeter für 4,8 Mio. Euro

Sylt / Quelle: https://pixabay.com/de/nordsee-sylt-leuchtturm-d%C3%BCnen-1674007/ Sylt / Quelle: https://pixabay.com/de/nordsee-sylt-leuchtturm-d%C3%BCnen-1674007/
Sylt ist in Deutschland der wohl teuerste Ort für einen Hauskauf. Auf der Insel bietet ein Makler ein Häuschen mit 30 Quadratmetern für 4,8 Millionen Euro an…

Prominente verkehren hier, die Stars und Sternchen verbringen ihren Urlaub auf der Insel, und auch die Reichen und Schönen trinken den Champagner gern mit Blick aufs Meer: Die Rede ist natürlich von der nordfriesischen Insel Sylt. Der Treffpunkt für die Bekanntheiten des Landes ist aber nicht nur in dieser Hinsicht populär und beliebt. Die Insel ist auch bekannt dafür, dass die Immobilienpreise seit eh und je enorm hoch sind.

Kaum ein Normalverdiener kann sich eine Wohnung, geschweige denn ein eigenes Häuschen mit Grundstück und Garten leisten. Der Grund dafür ist unter anderem auch, dass die Insel aufgrund Ebbe und Flut Stück für Stück vom Meer abgetragen wird, sich die Insel also sukzessive verkleinert. Auch wenn dieses ein langer Prozess ist, wird der Platz zum Wohnen auf kurz oder lang weniger.

München und Hamburg deutlich günstiger

Wie extrem die Preise für Immobilien und auch Grundstücke sind, wird deutlich, wenn man einen Blick auf die zuletzt veröffentlichten Angebote wirft. Die norddeutsche Insel geriet vor allem aufgrund eines speziellen Verkaufsangebots in die Schlagzeilen. In dieser Anzeige bot ein Makler das sogenannte „Waterküken“ zum Verkauf an. Bei dieser Immobilien handelt es sich um ein kleines Haus mit einer Wohnfläche von etwa 30 Quadratmetern. Hinzu kommt ein Grundstück, das mit einer Fläche von knapp 2.400 Quadratmetern recht großzügig ausfällt.

Diese Angaben allein stellen noch keine Besonderheit dar. Besonders ist vor allem der geforderte Preis, den der Eigentümer verlangt. Satte 4,8 Millionen Euro sollen für das Häuschen gezahlt werden, das sich in unmittelbarer Nähe zum Kampener Watt befindet – einer Top-Lage. Legt man diesen Preis zugrunde, so ergibt sich ein Preis von 160.000 Euro pro Quadratmeter Wohnraum. Der Durchschnitt auf Sylt liegt bei etwa 73.000 Euro. Somit ist die Insel um das Zwei- bis Dreifache teurer als die bereits finanzintensiven Städte München und Hamburg.

Wohnraum erschließen treibt Preise an

Doch mit diesen 4,8 Millionen Euro ist es noch nicht getan. Der Eigentümer hat bereits angekündigt, den Wohnraum zu erweitern. Gibt der Bebauungsplan einer derartige Erweiterung vor bzw. ist diese gestattet, so würde sich der Verkaufspreis um ca. 100.000 Euro pro erschlossenen Quadratmeter Wohnraum erhöhen. Laut Makler könnte sich in diesem Fall ein neuer Verkaufspreis von etwa 6,3 Millionen Euro ergeben, der auch einen höheren Quadratmeterpreis verursachen würde.

Urlaub ebenfalls teuer

Nicht nur das Wohnen und Bauen bzw. Kaufen ist auf Sylt teuer. Auch der normale Urlaub kann ein Loch in den eigenen Geldbeutel reißen. Um die Kosten niedrig zu halten, empfiehlt es sich, das Angebot an Ferienwohnungen zu vergleichen. Ferienwohnungen und Apartments bieten hierbei den Vorteil einer kleinen Küche, in der Gerichte eigens zubereitet werden können. Ein Vergleich lohnt sich aber vor allem deswegen, weil einige besonders luxuriöse Miethäuser und Mietwohnungen bis zu 1000 Euro pro Nacht kosten können.

Wie man dennoch zu erschwinglichen Preisen auf Sylt Urlaub machen kann, hat die Süddeutsche recherchiert. Befolgt man diese und einige weitere Tipps zum Urlaub auf Sylt, kann der Urlauber trotz der teils hohen Preise doch noch auf Sylt entspannen. Denn Sylt ist zweifellos etwas Besonderes: Nicht nur für Erwachsene wird einiges geboten, auch Kinder kommen hier voll auf ihre Kosten.

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52 Kommentare zu 30 Quadratmeter für 4,8 Mio. Euro

  1. Wie könnte man Sylt, bzw. dessen neue Bewohner und Besucher charakterisieren?

    Sylt besitzt mehr Schein als Sein!

    Die ursprünglichen Insulaner mussten alle aufs Festland ziehen, da sie sich die exorbitanten
    Mieten nicht mehr leisten konnten.

    Wird es zukünftig den Restautochthonen des Festlandes ebenso ergehen, da die Mieten in
    ganz Deutschland explodieren wie ein Selbstmordattentäter?

    Der elitäre Pöbel, im Volksmund auch Schickeria genannt, der gerne durch das altbewährte
    Prinzip der Umverteilung von fleißig nach reich, ergo durch zauberhafte Vermehrung seiner
    Geldmittel, alles aufkauft was er haben will, setzte die Einheimischen/Pack sozusagen vor die
    Tür.

    Sylt ist am schönsten, wenn man es sich leer denkt. Dies muss wohl eine Maxime von
    vielen gewesen sein, welche die wohlhabenden Austern- und Champagner Schlürfer in
    ihren Botox Hirnen vor sich hin köcheln ließen und dabei von einem Nepplokal zum nächsten
    stolperten, um die frohe Botschaft unter ihresgleichen zu verbreiten.

    Sylt war mal eine Reise wert! Man kann sich ja im Geiste ungefähr 50 Jahre zurückdenken…

    • MutigeAngstfrau // 11. August 2017 um 15:57 // Antworten

      Haha, ja Zitrone, ich kraxel lieber das Hochufer am Kap Arkona runter und lege mich unweit von da in den Sand.
      Auch wenn ich als als Hamburgerin die Schönheiten Sylts kenne, könnte ich diese heute aus den von Ihnen benannten Gründen nicht mehr genießen.
      So gehören gelegentliche Aufenthalte in jüngeren Jahren und die stürmischen Inliner-Fahrten meiner persönlichen Vergangenheit an. Da können nach wie vor hinreisende Freunde locken wie sie wollen.

      • Der schöne Piet // 11. August 2017 um 17:03 //

        Ich sach mal so:
        Lieber ein elitärer Strandurlaub mit einigen unangenehmen Snobs hier und da als das eher proletarische Rügen, wo mutige Angstfrauen das Gestade verschandeln!

      • MutigeAngstfrau // 11. August 2017 um 17:17 //

        Ach Piet, vergammel mit samt deinem Schiet. 😂

      • hubi Stendahl // 11. August 2017 um 17:32 //

        @Piet

        Zitat:
        „Lieber ein elitärer Strandurlaub mit einigen unangenehmen Snobs, als Rügen, wo „mutige Angstfrauen“ das Gestade verschandeln!“

        Also ich war nur einmal auf Sylt, weil sich dort auch sozialistische Hängemattenlieger, die sich bisweilen als Sozialdezernenten und politische Schmarotzer in die schon schwer verdaulichen elitären Kreise einschleimen. So auch die Hehler vom Schlage ich bin ein „schöner Piet“, die sich ihrerseits an diese Hängemattenschleicher kuscheln, um von ihnen für ihre Agitationen einen Judaslohn und eine Existenzberechtigung für ihr jämmerliches sinnloses Dasein abzuholen.

        Wer die Inseln mag und nicht auf Lauschwätzer und Trittbrettfahrer stoßen will, der fährt lieber nach Föhr. Dort kann man sich nach alter Sitte noch beim Bürgermeister verheiraten, man kann den Tischler beim Bau einer echten Friesentür zuschauen, statt den Zockern beim Schlürfen von Austern und gepflegt in einer der vielen Kneipen und Restaurants nach dem Essen einen Wattenläuper trinken.
        Bodenständig, fern jeder Matrix, bezahlbar.

      • Der schöne Piet // 11. August 2017 um 19:12 //

        Aha,
        @hubi Stendahl,
        Föhr also!
        Also noch ne Insel, die es zu meiden gilt…
        Und apropos Lauschwätzer: Sie sind der einzige mir bekannte Mensch, dem sogar ein Kurzbericht über seine Lieblingsinsel nur unter zwanghafter Nennung seiner Kampfbegriffe gelingt: „sozialistische Hängemattenlieger“, „Judaslohn“, „Matrix“!
        Preisfrage: Wie hält man einen Tischler auf Föhr von der Arbeit ab?
        Man schickt ihm h.S., der ihm erklärt, dass die Frankfurter Schule Schuld ist, wenn der Hobel nicht mehr hobelt!

      • @Der schöne Piet

        Sie sind der einzige mir bekannte Mensch, dem sogar ein Kurzbericht über seine…….

        Ha ha ha… passend …

      • Wenn der Schniete-Piet
        Auf Sylt ’ne Wohnung miet‘,
        Er als Gesellschafts-Schnorrer,
        Bezahlen sieht als Horror.

        Piet – der Sozialist,
        denkt, das ist doch Mist!
        Zahlen müssen stets die ander’n nur,
        Da ist halt jeder Sozi stur!

        Ist er endlich dann durchschaut,
        Und die Wut sich aufgestaut,
        Geht er auf die nächste Insel,
        Dieser Sozi-Einfaltspinsel.

        Dort jedoch, da wohnt das Licht,
        Erkennt ihn Schicht für Schicht.
        Sieht das Dunkel in dem Piet,
        So er denn von dannen zieht.

        Nur das Böse scheut das Licht,
        bringt dem Piet am End Gericht.

        Am Ende siegt das Gute!

        Rosi

      • Der schöne Piet // 11. August 2017 um 21:43 //

        Schön,
        Rosi,
        dass Sie das Niveau dieses Forums hier auf den Punkt bringen…: irgendwo zwischen Poesiealbum, Welterklärung für Basisdenker und Klippschul-Weisheiten!
        Bin nur froh, dass von euch keiner auf oder vor MEINER Lieblingsinsel auftaucht…

      • Physisch ein Einsachtzig-Mann,
        Psychisch gar mit wenig Rang.
        Spielt sich auf als Drache hier,
        Dabei ist er nur Vampir.

        Kommentar für Kommentar,
        Nichts von dem ist wirklich wahr.
        Drago ist der Looser hier,
        Spielt oft nur mit Klopapier.

        Übel schreibt er manchen Schleim,
        Pisst sich dabei selbst ans Bein.
        Neid und Hass sind seine Gründe,
        sichern seine Teufelspfründe.

        Dunkel ist sein Seelenleben,
        Bringt ihn daher oft zum Beben.
        Häme speit aus seinem Schlund,
        Redet er doch meistens Schund.

        Wäre seine Rede gut,
        hätt‘ die Seele wieder Mut.
        So, Du armer kleiner Wicht,
        Versuch auch Du es mal mit Licht!

        Warum mit Lernen nicht zu starten,
        statt mit Häme abzuwarten?

        Man wird alt wie eine Kuh und
        lernt immer noch dazu!

        Rosi

      • @Schniete-Piet,

        Zitat:
        „Bin nur froh, dass von euch keiner auf oder vor MEINER Lieblingsinsel auftaucht…“

        Ja, glauben Sie denn ernsthaft, dass hier jemand mit Strohhalm und Eimer bei Ihnen vor Ballermann 6 auftaucht?

    • @Zitrone,…,…

      Sylt?

      Nur wenige Kilometer nördlich gibt es das gleiche Programm (landschaftlich!) für wesentlich weniger Pinke Pinke.

      Ansonsten ist es ja schön, wie kenntnisreich Geolitico über das Kapital- und Bodenkartell in unserer Gesellschaft ‚aufklärt‘ und dabei nicht beim besonderen Einzelfall stehen bleibt. –

      Ansonsten bin ich froh das Allzumenschliche (Piet, Rosi, KBM,…) nur noch sehr gelegentlich anzuschauen (zu lesen, besser zu überfliegen, wie die Möven in Huide Sande das schmale Dünenhaff überfliegen).

      Grüße aus Westdänemark von Oberlehrer Conrath

      • Der schöne Piet // 12. August 2017 um 09:27 //

        Ja,
        @Conrath,
        das ist in der Tat ein kluger Ansatz: nur gelegentlich vorbeischauen, kurz die Beiträge überfliegen, sich wundern und schütteln und fremdschämen…um dann schließlich von hoch oben fröhlich kreischend in die Kommentarspalte zu Jacken!

        Lasst uns wie die Möwen sein!

      • Der schöne Piet // 12. August 2017 um 09:31 //

        Erratum:
        Meine verf***** Wortergänzung wehrt sich gegen explizite Begriffe…
        gemeint war natürlich kacken mit „k“!

  2. Auf GEOLITICO hat offensichtlich das Sommerloch zugeschlagen, ein wenig wie auf der RPO, wo seit Tagen nur noch über die „Tinker“ berichtet wird – sind offensichtlich alle ausgeflogen.

    Nun ja, obwohl Sylt eine wirklich schöne Insel ist und zu langen Strandsparziergängen einlädt, bevorzuge ich doch lieber eine bestimmte ostfriesische Insel, hätte mir aber diese Woche ein anderes Thema erhofft.

    Ich glaube dem aktuellen Schauspiel eines sich anbahnendem WK-III nicht, aber einen Hinweis auf Nagasaki sei dennoch erlaubt.

    Die Kriegsverbrechen mit Atomwaffen
    11. August 2017 von John LaForge

    Vonnegut über Nagasaki: „Die rassistischste, niederträchtigste Tat, die dieses Land nach der Sklaverei begangen hat.“

    „Über das Pro und Contra von Hiroshima lässt sich streiten,“ sagte einmal Telford Taylor, der Chefankläger von Nürnberg, „aber ich habe nie eine plausible Rechtfertigung für Nagasaki gehört“ – das er als ein Kriegsverbrechen einstufte.

    In seinem 2011 erschienenen Buch Atomic Cover-Up (atomare Vertuschung) sagt Greg Mitchell: „Wenn Hiroshima darauf hinweist, wie billig Leben im atomaren Zeitalter geworden ist, dann zeigt Nagasaki, dass es als absolut wertlos beurteilt werden könnte.“ Mitchell erwähnt, dass der amerikanische Autor Dwight MacDonald 1945 als Beispiel für Amerikas „Abstieg in die Barbarei“ den Abwurf von „kaum bekannten Giften“ auf eine zivile Bevölkerung anführte. The New York Herald Tribune schrieb in einem Leitartikel, dass „keine Genugtuung in dem Gedanken liegt, dass eine amerikanische Flugzeugbesatzung das zustandegebracht hat, was ohne Zweifel das größte simultane Gemetzel in der gesamten Geschichte der Menschheit ist.“

    Mitchell berichtet, dass der Romanautor Kurt Vonnegut – der den Feuersturm von Dresden selbst erlebt und in Slaughterhouse Five (Schlachthof Fünf) beschrieben hat – sagte: „Die rassistischste, niederträchtigste Tat nach der Versklavung von Menschen, die dieses Land begangen hat, war die Bombardierung von Nagasaki.“

    Am 17. August 1945 formulierte es David Lawrence, der konservative Kolumnist und Herausgeber von US News folgendermaßen: „Vergangene Woche vernichteten wir hunderttausende Zivilisten in japanischen Städten mit der neuen Atombombe … wir werden uns nicht so bald von dem Gefühl der Schuld befreien können … wir … haben nicht gezögert, die destruktivste Waffe aller Zeiten rücksichtslos gegen Männer, Frauen und Kinder einzusetzen … sicher können wir nicht stolz sein auf das, was wir getan haben. Wenn wir unsere inneren Gedanken ehrlich zum Ausdruck bringen, dann schämen wir uns dafür.“

    Wenn Schämen die natürliche Raktion auf Hiroshima ist, wie soll man dann auf Nagasaki reagieren, besonders angesichts all der freigegebenen diesbezüglichen Regierungsakten? Laut Dr. Joseph Gersons With Hiroshimas Eye (Mit den Augen Hiroshimas) wurden in Nagasaki rund 74.000 Menschen unmittelbar getötet, weitere 75.000 wurden verletzt, und 120.000 wurden vergiftet.

    Wenn Hiroshima unnötig war, wie soll man dann Nagasaki rechtfertigen?

    Die Rettung von tausenden US-amerikanischen Leben wird als die offizielle Rechtfertigung für die beiden Atombombenabwürfe aufrecht gehalten. Wenn man die ethische und rechtliche Frage des Massakers an Zivilisten zur Rettung von Soldaten beiseite lässt, was kann dann aus der Nagasaki-Bombe gemacht werden, wenn die über Hiroshima entfesselte Feuerhölle nicht nötig war?

    Am erstaunlichsten ist, dass in diesem Zusammenhang kaum berichtet wurde über die Stellungnahme von Trumans Außenminister James Byrnes, die am 29. August 1945 auf der Titelseite der New York Times unter der Überschrift „Japan war schon vor der Atombombe geschlagen, sagt Byrnes, indem er Friedensangebote anführte.“ Byrnes führte an, was er bezeichnete als „Beweis, dass die Japaner wussten, dass sie geschlagen waren, noch ehe die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen wurde.“

    Am 20. September 1945 sagte General Curtis LeMay, der berühmte für die Bombardierung zuständige Befehlshaber, in einer Pressekonferenz: „Der Krieg wäre in zwei Wochen vorbei gewesesen, ohne dass die Russen einmarschiert wären und ohne die Atombombe. Die Atombombe hatte mit dem Ende des Kriegs überhaupt nichts zu tun.“

    Laut Robert Liftons und Greg Mitchells Hiroshima in America: 50 Jahre Verleugnung (1995), verkündete Präsident Truman selbst nur Wochen nach dem 6. bzw. 9. August öffentlich, dass die Bombe „den Krieg nicht gewonnen hat.“

    Die strategische Untersuchung der Bombardierung durch die Vereinigten Staaten von Amerika unter der Leitung von Paul Nitze weniger als ein Jahr nach den Atombombenabwürfen kam zum Schluss, dass „Japan sicher vor dem 31. Dezember 1945 und höchstwahrscheinlich vor dem 1. November 1945 kapituliert hätte, auch wenn die Atombomben nicht abgeworfen worden wären, sogar auch wenn Russland nicht in den Krieg eingetreten wäre und wenn keine Invasion geplant oder überlegt worden wäre.“

    Gleichermaßen führte die Geheimdienstgruppe der Geheimdienstabteilung des Kriegsministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika von Januar bis April 1946 eine Untersuchung durch und erklärte, dass die Bomben nicht nötig waren, um den Krieg zu beenden, gemäß Berichten von Gar Alperovitz in seinem massiven The Decision to Drop the Atomic Bomb (die Entscheidung, die Atombombe abzuwerfen). Die Geheimdienstgruppe befand, dass „die Japaner nahezu sicher kapituliert hätten infolge des Eintritts Russlands in den Krieg.“

    Russland tat das am 8. August 1945, und wie Ward Wilson in seinem Five Myths about Nuclear Weapons (Fünf Märchen über Atomwaffen) berichtet, trat der Höchste Rat sechs Stunden, nachdem Nachrichten über Russlands Invasion der Insel Sachalin Tokio erreichten – und bevor Nagasaki bombardiert wurde – zusammen, um die bedingungslose Kapitulation zu besprechen.

    Experimente mit Höllenfeuer?

    Nagasaki wurde mit einer Bombe angegriffen, die aus Plutonium hergestellt worden war, das nach Pluto benannt ist, dem Gott der Unterwelt, früher bekannt als Hades, in einem, wie einige glauben, grauenhaften Versuch. Als giftigste Substanz, die die Wissenschaft kennt, entwickelt für massenhafte Zerstörung, ist Plutonium dermaßen tödlich, dass es alles in der Nähe für immer kontaminiert, und jedes Isotop ist ein kleines Stück Höllenfeuer.

    Laut Atomic Cover-up (Atom-Vertuschung) sagte Hitoshi Motoshima, Bürgermeister von Nagasaki von 1979 bis 1995: „Der Grund für Nagasaki war, mit der Plutoniumbombe zu experimentieren.“ Mitchell bemerkt, dass „eindeutige Beweise, die diese These vom ‚Experiment’ als Grund für die Bombardierung belegen würden, lückenhaft bleiben.“ Aber gemäß einem Bericht in Newsweek vom 20. August 1945 von einem Journalisten, der mit dem Präsidenten an Bord der USS Augusta unterwegs war, verkündete Truman seinen Mitreisenden: „Das Experiment war ein überwältigender Erfolg.“

    Inspektoren der Vereinigten Staaten von Amerika, die Hiroshima am 8. September 1945 besuchten, trafen sich mit Japans führendem Strahlungsexperten, Professor Masao Tsuzuki. Einem wurde eine Abhandlung aus dem Jahr 1926 über Tsuzukus berühmte Strahlungsexperimente an Kaninchen überreicht. „Ah, aber die Amerikaner sind wundervoll,“ sagte Tsuzuki zur Gruppe. „Ihnen ist es geblieben, das Experiment mit Menschen durchzuführen!“

    • @greenhoop

      deutsche Quelle:

      http://www.antikrieg.com/aktuell/2017_08_09_diekriegsverbrechen.htm

      verlinkt:

      https://www.radio-utopie.de/2017/08/11/die-kriegsverbrechen-mit-atomwaffen-2/

      orginal Artikel:

      https://www.commondreams.org/views/2014/08/07/war-crimes-nuclear-weaponry

      • Greenhoop // 11. August 2017 um 22:31 //

        @dragao

        Was wollen Sie andeuten, ich hätte die Quellenangabe unterschlagen ?

        Mir war der Inhalt wichtiger als eine Immobilie auf Sylt – simple as that !

      • @greenhoop

        Was wollen Sie andeuten, ich hätte die Quellenangabe unterschlagen ?

        Nein das will ich damit nicht andeuten… ich habe lediglich die Quellen geliefert für diejenigen, die mit dem Artikel von John LaForge arbeiten möchten.

    • hubi Stendahl // 11. August 2017 um 23:32 // Antworten

      @Greenhoop

      Einer der Autoren aus ihrem Kommentar zum größten Kriegsverbrechen aller Zeiten „wir werden uns nicht so bald von dem Gefühl der Schuld befreien können“……..was natürlich Blödsinn ist. Die Schuld ist in den offiziellen Geschichtsbüchern längst zementiert. Fragen Sie mal einen Amerikaner, ob er sich schuldig fühlt.

      Und so wenden wir uns den aktuellen Ereignissen zu und suchen den nächsten Schuldigen nach 2 Weltkriegen. Der dritte ist in vollem Gange. Nur findet er (bis jetzt) asymetrisch statt.

      Ich erinnere an meinen Artikel vom Januar des Jahres mit Ausblick und weise nochmal aus dem Artikel darauf hin: „denn die einzige Kultur, die sie verstehen, heißt Mammon.“

      Er ist aktueller denn je, denn heute hören wir vom Treffen mit dem Flüchtlingsbeauftragten der UN wo Merkel sagt: „Eine Europäische Union mit 500 Millionen Einwohnern“ könne „wohl verkraften“, deutlich mehr Migranten anzusiedeln“. Die Agenda zur Zerstörung läuft nunmehr auf Hochtouren und wir werden unser blaues Wunder erleben.

      Aus dem Artikel: „In diesem Sinne wird sie weiter an der Zerstörung der EU 1.0 arbeiten, damit der Traum ihrer Einflüsterer, die Zerstörung der Kulturen und Identitäten Europas zur Verfestigung der Macht, Wirklichkeit wird: Die EU 2.0. Mit neuer Währung in einem zentralisierten tendenziell totalitären Überwachungskonstrukt, in die die BRD die Reste einstigen Vermögens, die unsere Mütter und Väter erarbeiteten, analog des 1992 aktualisierten Artikels 23 GG mit Bezug zu Europa, einbringt.

      http://www.geolitico.de/2017/01/10/der-plan-der-angela-merkel/

      Das wird gerade Wirklichkeit.

      • Der schöne Piet // 12. August 2017 um 09:52 //

        @hubi Stendahl
        Spätestens dann, wenn jemand sich regelmäßig selbst zitiert, um seinen apodiktischen Ansatz zu bekräftigen und seinem ‚Ich hab’s immer schon gewusst‘-Credo Nachdruck zu verleihen, wird’s bedenklich!
        Mit ihrem analdogmatischen Besserwisser-Duktus und dem heiligen Ernst Ihrer unhinterfragbaren „Beweisführungen“ erinnern Sie, Herr Stendahl, gleichermaßen an die Zeugen Jehovas wie an dogmatische Argumentationsmuster marxistischer Kneipenphilosophen.

        Sie halten seit Jahren die gleiche Predigt und Sie wundern sich seit Jahren, dass ihre – in sich doch offenbar völlig überzeugende und widerspruchsfreie Rede – beim tumben Volk nicht verfängt!

        Woran mag das nur liegen, denn Sie verkünden doch offensichtlich DIE WAHRHEIT!

        Ich werde dazu meinerseits (im bald folgenden ‚Wort zum Sonntag‘) einige sachdienliche Hinweise geben.

      • Karl Bernhard Möllmann // 12. August 2017 um 10:57 //

        . . .
        WER sich wundert – daß zeitgleich mit dem schrägen Piefke, unser „Quatschologe“ wieder auftaucht – DragaoNordestino merkt’s normal als erster, daß es nur unterschiedliche FAKE-Namen für ein & denselben Auftrags-TROLL aus ein und derselben Globalisten-Sekte sind . . .
        .
        Die GLOBALISTEN-SEKTE will derzeit die Flüchtlings-Krise wieder ANHEIZEN – nachdem Donald Trump die FINANZIERUNG des IS-TERRORS durch Amerika’s CIA offiziell GESTOPPT hat – und als zweites Eisen im Feuer wird der „neue“ Uralt-Konflikt mit den von den US-amerikanischen Globalisten GETEILTEN Nation der beiden Koreas ebenfalls erneut ANGEHEIZT!
        .
        DAZU wird die völlig wahnsinnige Russen-PHOBIE in Amerika – ENTGEGEN allen BEWEISEN, die ja für eine GETARNTE CIA-TÄTERSCHAFT sprechen – ebenfalls künstlich ANGEHEIZT.
        .
        Der GLOBALISTEN-SEKTE schwimmen offensichtlich gerade die Felle weg – DAHER die neue, explosive & exklusive PANIK-MACHE – rund um die SENSATIONELLE, in der LÜGEN-Presse vollständig TOT-GESCHWIEGENE ANALYSE:
        .
        IS = CIA!
        .
        oder genauer:
        .
        Der TERROR kam & kommt aus dem Amerika von Jimmy Carter, der beiden Clinton’s, der Bush-Familie & der Obama’s . . .
        .
        http://www.paulcraigroberts.org/2017/08/11/the-actual-terrorists/

      • hubi Stendahl // 12. August 2017 um 13:37 //

        @Karl Bernhard Möllmann

        Zitat:
        “ Wer noch nicht gemerkt hat……..“

        Längst bemerkt Herr Möllmann, längst bemerkt.

        Lustig finde ich zusätzlich folgende Bemerkung von Piet alias „wir sind zu fünft“:

        „Ich werde dazu meinerseits (im bald folgenden ‚Wort zum Sonntag‘) einige sachdienliche Hinweise geben.“

        Eine interessante Redewendung, die sich fast ausschließlich in der Floskel ’sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen‘ manifestiert.

        Bin also mal gespannt, was welcher „Sache so dienlich“ sein soll, dass es den Wert besitzt, ein Wort zum Oberlehrer-Sonntag zu schreiben. Man hat ja am Wochenende bekanntlich sonst nichts Sinnvolles zu tun.

  3. Also die Sache mit den Immobilienpreisen nennt man wohl eine Blase. Immobilienpreise hängen vor allem von der Lage ab. Die besteht zum Teil aus sinnvollen Kriterien wie der Verkehrsanbindung, Lärmbelastung, Geruchsbelästigungen oder der Kriminalitätsrate der Gegend. Aber spätestens wenn es eine Rolle spielt, ob eine Gegend als hip gilt, dann befinden wir uns in einer Immobilienpreisblase.

    Die Frage, die hierzu gestellt werden sollte, ist nicht, auf welcher Insel es besser ist, sondern wie der Preis ohne die Blase aussehen würde. Möglicherweise kennen Ökonomen auch Anhaltspunkte dafür, wann die Blase platzen wird. Das ist zumindest etwas, das wissenschaftliche Ökonomen untersuchen würden.
    Ranma

    • hubi Stendahl // 12. August 2017 um 10:03 // Antworten

      @Ranma
      „Möglicherweise kennen Ökonomen auch Anhaltspunkte dafür, wann die Blase platzen wird“

      Es gibt keine Grundstücksblase in Deutschland. Es gibt nur ausgesuchte Gebiete, die aufgrund der Umverteilungsfunktion des Geldes UND DER KNAPPHEIT zur Spekulationsblase unter Vermögenden verkommen ist.

      Der Durchschnittpreis je m² Baugrund in:
      Sachsen-Anhalt 33 Euro
      Thüringen 37 Euro
      Brandenburg 57 Euro
      Sachsen 60 Euro
      Mecklenburg-Vorpommern 76 Euro

      Niedersachsen (83 Euro)
      Saarland (89 Euro)
      Rheinland-Pfalz (119 Euro)
      Schleswig-Holstein (128 Euro)
      Hessen (146 Euro)
      Nordrhein-Westfalen (165 Euro)
      Bremen (174 Euro)
      Am teuersten ist Bauland in
      Baden-Württemberg (200 Euro).

      Die Steigerung der Preise entspricht in etwa der echten (nicht hedonistischen) Inflationsrate. Die Knappheit entscheidet also vorwiegend über die Preisstellung.

      Blasen können also nur dort entstehen, wo die Knappheit am höchsten ist. Z.B. in München, Stuttgart, Düsseldorf oder Hamburg. In Dorum an der Nordsee zahlen Sie derzeit um 50,– €/m²,Es ist eben einfacher über Preiserhöhungen für Grundstücke zu argumentieren, als wieder die Müllabfuhrgebühren zu erhöhen.

      In vielen Städten sind aus Kapitalmangel die Gemeinden selbst zu Zockern verkommen und verknappen ihr Angebot künstlich, um einen höheren Beitrag zu ihrem Haushaltsbudget beizusteuern. Das treibt die Preise ebenfalls. So in mittleren Städten wie Münster oder Heidelberg.

      Es gibt nur dort Blasen, wo ausreichend Geld umverteilt wurde, um die Preissteigerungen bedienen zu können. Das ist mit den Blasen in Spanien und den USA aber nicht vergleichbar. Dort wurde FLÄCHENDECKEND gezockt.

      Das gilt übrigens auch für die Baupreise für Neubauten, die sich vor allem nach Inflation wegen der Energieeinsparverordnung drastisch verteuerten. Auf Sylt, in München oder Hamburg werden die Preise also dann zurückkommen, wenn es keinen Wettbewerb der Systemgewinner für ausgesuchte Plätze mehr gibt. Und das dauert nicht mehr lange. Ich rechne für besonders übertriebene Auswüchse wie im Artikel beschrieben mit bis zu 50% Korrektur. Für das 150.000 € Häuschen in einer Kleinstadt in Sachsen ändert sich gar nichts, weil der Preisstand gemessen am Arbeitseinkommen der Situation von vor 20 Jahren entspricht, nur eben inflationsbereinigt.

      Hier mal eine statistische Entwicklung der Preise für ETW in ausgesuchten Städten die aufzeigt, dass die Ursache die Zerstörung des Mittelstandes ist, deren Reste jetzt in Essen leben, wenn sie in Düsseldorf arbeiten. Die anderen, die es geschafft haben mehr als 180.000 € p.a. Familieneinkommen brutto zu generieren, gehören zu den Gewinnern bzw. Zinsprofiteuren (die auch mehr geworden sind, wie auch die Armen mehr geworden sind) und treiben die Preise für ein Grundstück in Düsseldorf Mörsenbroich weiter in die Höhe. Auf dem Land sind die moderaten Preiserhöhungen vorwiegend auf die bekloppte Energieeinsparverordnung (aktuell 2016) zurückzuführen.

      http://infographic.statista.com/normal/infografik_2946_Preise_fuer_Eigentumswohnungen_n.jpg

  4. MutigeAngstfrau // 12. August 2017 um 10:57 // Antworten

    Es wurde ja mal wieder Zeit für Troll-Alarm. Und wieder mit Jensenscher Hybris.
    Umpffhhh, mein Frühstück…

  5. Der schöne Piet // 12. August 2017 um 11:04 // Antworten

    Man kann es dem Frühstück nicht verübeln, dass es in IHREM Gesicht nicht bleiben mag.

  6. Ob man verstehen will oder nicht ob die oben genannten Preise für Sylt akzeptabel sind (eine ganz persönliche Frage, hieße ich Soros hätte ich die auch nicht) weist auf eine ganz andere politisch bedingte Schieflage hin, nämlich der Spekualtionsmöglichkeit mit Grund und Boden der seinem Wesen nach Allgemeingut des Volkes wäre, aber nicht ist.

    Wie man dem beikommen könnte zeigt ein Blick über die Grenze nach Norden: m.W.n. können in Norwegen nur Norweger Boden erwerben und in Dänemark darf man ein Haus plus Feriendatscha sein eigen nennen, dann ist Schluß (Ausnahmegenehmigungen -> Justizministerium), und wer etwa einen Bauernhof bewohnen will muß ihn auch bewirtschaften (wir hatten mal Pläne in die Richtung).
    Es gäbe also grundsätzlich Möglichkeiten dem beizukommen, wenn man dies politisch wollte, was aber gegen die Finanzinteressen weiter Kreise steht.

    • @Heinss

      Hier einige Beispiele, wie man die Käuflichkeit des Bodens überwinden könnte.

      http://threefolding.ch/de/boden/neue-bodenordnung-durch-freie-initiativen

  7. MutigeAngstfrau // 12. August 2017 um 11:25 // Antworten

    Liebe Geolitico – Gemeinde,

    ich bin dann mal im Troll – Erholungsurlaub.

  8. Da interpretieren Sie meine Intention falsch. Ich bin durchaus dafür daß der Boden (privatwirtschaftlich) als Eigentum erworben und auch vererbt werden kann, Voraussetzung einer freien Gesellschaft.

    Dem aber hat die Gemeinschaft (der Staat) Grenzen zu setzen (zumindest, wenn Mangel besteht) wie etwa in Dänemark (pro Person ein Haus, ein Ferienhaus).

    In einem Rohkonzept würde ich jedem Bürger eine Fläche von 5000qm steuerfrei als vererbbares Eigentum zugestehen (wobei eine Vererbung denselben Regel unterläge; und zugestehen heißt ich darf, muß aber nicht). Nicht-Bürgern (juristische Gesellschaften etc.) erhielten ein eigentumsähnliches Pachtrecht, ggf. verbunden mit Nutzungspflichten usw.

    Ich halte nichts von ideologischer Befrachtung, der Bürger muß in den Entscheidungen seines Dunstkreises frei bleiben und der Staat außen vor. Auch die Wirtschaft braucht klare Verhältnisse (wie Schutz vor spekulativen Belastungen).

    Ob einer das mit Miete, einer Eigentumswohnung, Reihenhaus oder Villa tut gehört dem Kreis seiner eigenen Schaffenskraft an: hier kommen die 5000qm „Freiraum“ her. Wenn dann aber Mangel herrscht regelt sich das dann über die Preise sowieso nach unten ein – nur, spekulieren läßt sich nicht mehr so ohne weiteres und die Sache behält Bodenhaftung.

    • Zitat @Heinss

      „Ich halte nichts von ideologischer Befrachtung, der Bürger muß in den Entscheidungen
      seines Dunstkreises frei bleiben und der Staat außen vor.“

      Der Bürger bleibt auch frei in seinen Entscheidungen! Sie haben wohl nicht alles zum
      Thema „Verwaltung des Bodens“ gelesen.

      Siehe:

      „In der Verwaltung des Geisteslebens braucht die Freiheit des Einzelnen eine Ergänzung,
      jedoch nicht eine feste, hierarchische Organisation, sondern eine intensive kollegiale
      Zusammenarbeit auf Grund eines immer wieder neuen, freien Entschlusses.“

      http://threefolding.ch/de/boden/die-verwaltung-des-bodens-durch-das-geistesleben

      Und hier ein ausgezeichneter Artikel zu den “sozialen Auswirkungen des Eigentums
      an Grund und Boden”.

      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/11/08/soziale-auswirkungen-des-eigentums-an-grund-und-boden/

      • Sie haben wohl nicht alles zum
        Thema „Verwaltung des Bodens“ gelesen.

        Sicher nicht. Würde ich das hätte ich keine Zeit mehr, nicht mal für eigene Gedanken. Brauche ich auch nicht wenn ich auf Sätze stoße wie:

        Das schließt bevorrechtigendes Privateigentum Einzelner am Boden, das ein dauerhaftes alleiniges Verfügungsrecht über ein Grundstück bedeutet, grundsätzlich aus und folglich auch jeglichen Verkauf von Grundstücken. Der Boden muss in den Gesamtbesitz der jeweiligen politischen Rechtsgemeinschaft übergehen.

        Offen gesagt: so was macht mir Gänsehaut. Der Rest ist dann Zeitverschwendung, zumal Sie offensichtlich nicht richtig verstanden haben, was das mit den 5000qm Freigrenze meinen soll – nämlich etwas ganz anderes. Ist nicht bös gemeint – aber Pelzig würde sagen: aufgemerkt!

    • @Heinss

      spekulieren läßt sich nicht mehr so ohne weiteres und die Sache behält Bodenhaftung.

      So ist es….. mit den 5000 qm, könnte ich mich auch anfreunden…

      • @drago

        Sie haben wohl verstanden, was ich meine. Zum Warmlaufen eine kleine Fingerübung zu dem noch lange nicht zuende gedachten Ansatz:

        So wie die Luft zum Atmen sollten auch ein Kontingent von 5000qm jedem Bürger unabdingbar und zugriffsfrei gewährt werden. Ohne dies ist übrigens Freiheit gar nicht denkbar. Umgekehrt heißt dies daß alles was über den persönlichen Rahmen hinausgeht grundsätzlich zum Eigentum der Gemeinschaft wird (die es dann unter bestimmten Bedingungen überlassen kann, so daß bei den 5000qm auch nicht Schluß wäre – nur eigentumsrechtlich!). Insoweit wäre der Grunderwerb der 5000qm auch von allen staatlichen Belastungen (einschließlich Pfändung) freizustellen (nicht die Verwertung, also z.B. ein draufgestelltes Mietshaus). Was keine finanzielle Träumerei ist da die Gemeinschaft im Gegenzug ja die Nutzungsüberlassung des restlichen Landes erhält. Und was auch nicht heißt, daß der Eigentümer nun, um seine Mitmenschen zu ärgern, die 5000qm betonieren oder verseuchen dürfte. Im Gegenteil, in Anlehnung an des skandinavische Jedermannsrecht unterläge auch solches Eigentum bestimmten Regeln (wie etwa der Möglichkeit des Zugangs, Wasserlinie +10m, das heißt am Ufer kann ein zwar Bootssteg gebaut werden, es besteht auch ein gewisses Hausrecht (Vermüllung etc.) aber kein Ausschluß der Öffentlichkeit).

        Wie Sie erkannt haben liegt der wesentliche Ansatz darin, daß kein Recht auf den Boden besteht sondern eine NICHTEINMISCHUNG des Staates im persönlichen Bereich, also eine freiheitliche Freistellung des Bürgers. Ein ganz wesentlicher Unterschied zu den hier teils angerissenen Ideologien:
        Man könnte, wenn man wollte, also z.B. in der Stadt ein Reihenhaus mit 600qm halten, dazu eine Datscha mit 1400qm zum Kartoffelzüchten und für jedes noch zu erwartende Kind 3 Grundstücke zu 1000qm erwerben wollen – ohne Grunderwerbssteuer, Grundsteuer oder Angst haben zu müssen von falschen Fuzzigern um den Grunderwerb geprellt zu werden. Man könnte im Hinblick auf die Enkelkinder dann noch 8000qm von der Gemeinde hinzupachten, wenn diese einer Eigentumsübertragung im Falle des familiären Erfolgs zustimmt.

        Das, was heutzutage so der Verwaltung einfällt, etwa der alten Witwe mit 85 Steuer- oder Verwaltungsbescheide ins Haus zu schicken die (schon aufgrund altersbedingter Hilflosigkeit) quasi zur Enteignung führen könnte so auch nicht passieren.

        So, nu gehts woanders weiter – geolitico, übernehmen Sie.

  9. „Es gibt nur ausgesuchte Gebiete, die aufgrund der Umverteilungsfunktion des Geldes UND DER KNAPPHEIT zur Spekulationsblase unter Vermögenden verkommen ist.“

    Preis durch Lage und hippe Gegenden. Das sagte ich doch. Trotzdem ziehen solche Gegenden durch die dort zwangsläufig einsetzende Fluchtbewegung der Normalbevölkerung andere Gegenden in Mitleidenschaft.

    „Der Durchschnittpreis je m² Baugrund in:
    Sachsen-Anhalt 33 Euro
    Thüringen 37 Euro
    Brandenburg 57 Euro
    Sachsen 60 Euro
    Mecklenburg-Vorpommern 76 Euro“

    Also im auch als ‚mitten im Nirgendwo‘ bekannten Bundesland sind die Grundstückspreise mehr als doppelt so hoch wie im zentral gelegenen Thüringen? Das ist aber ziemlich seltsam?

    „Die Steigerung der Preise entspricht in etwa der echten (nicht hedonistischen) Inflationsrate. Die Knappheit entscheidet also vorwiegend über die Preisstellung.“

    Das ist aber doch sehr bedenklich! Laut herkömmlichen Wirtschaftstheorien sollte doch technischer Fortschritt gratis als Manna vom Himmel fallen und im Verlauf der Zeit mehr Wohlstand schaffen, so daß man sich nun mehr leisten können sollte. Sieht man mal davon ab, daß das völliger Quatsch ist und der Wohlstand der deutschen Bevölkerung schon seit nunmehr dreißig Jahren sinkt, dann hätten auch die Preise fallen müssen? Würde dagegen die Knappheit über die Bodenpreise entscheiden, was einigermaßen fair wäre, dann wären die Preise nur in Ballungsgebieten gestiegen, in den entvölkerten Gebieten (Mecklenburg-Vorpommern) mit ihren Wüstungen dagegen gefallen.

    „Blasen können also nur dort entstehen, wo die Knappheit am höchsten ist. Z.B. in München, Stuttgart, Düsseldorf oder Hamburg.“

    Das sollte so sein. Aber auch das Umland ist deutlich betroffen, weil eine Blase nicht bei einem der Knappheit angemessenem Preis stehenbleibt und daher ein Teil der Bevölkerung ins Umland oder andere Landesteile vertrieben wird.

    „In Dorum an der Nordsee zahlen Sie derzeit um 50,– €/m²,Es ist eben einfacher über Preiserhöhungen für Grundstücke zu argumentieren, als wieder die Müllabfuhrgebühren zu erhöhen.“

    Nun gut, wenn man jeweils die kompletten Lebenshaltungskosten der Gegend kennen und miteinrechnen würde…

    „In vielen Städten sind aus Kapitalmangel die Gemeinden selbst zu Zockern verkommen und verknappen ihr Angebot künstlich, um einen höheren Beitrag zu ihrem Haushaltsbudget beizusteuern. Das treibt die Preise ebenfalls. So in mittleren Städten wie Münster oder Heidelberg.“

    Das enthüllt dann aber doch, daß das Eigentum an Grund und Boden ein großes Problem für die gesamte Volkswirtschaft darstellt und daher in Frage gestellt werden sollte.

    „Ich rechne für besonders übertriebene Auswüchse wie im Artikel beschrieben mit bis zu 50% Korrektur.“

    Das ist für eine Blase aber so gut wie nichts. Um siebzig bis neunzig Prozent muß eine Spekulationsblase schon einbrechen, bevor man sie als beendet betrachten kann. Aber Korrektur muß nicht unbedingt schon das Ende der Blase bedeuten. Also geht es wohl doch noch eine Weile lang weiter wie bisher.

    „Für das 150.000 € Häuschen in einer Kleinstadt in Sachsen ändert sich gar nichts, weil der Preisstand gemessen am Arbeitseinkommen der Situation von vor 20 Jahren entspricht, nur eben inflationsbereinigt.“

    Wieso schuften in unserem Staat eigentlich alle wie blöd, wenn der Wohlstand dann doch nicht zunimmt? Gemäß den volkswirtschaftlichen Theorien, die in unserer Politik Beachtung finden, müßten wir alle längst mehr haben, aber davon weniger ausgeben müssen.
    Ranma

    • hubi Stendahl // 13. August 2017 um 10:42 // Antworten

      @Ranma

      Zitat:
      „Trotzdem ziehen solche Gegenden durch die dort zwangsläufig einsetzende Fluchtbewegung der Normalbevölkerung andere Gegenden in Mitleidenschaft.“

      Selbstredend. Allerdings ändert das nichts am Zusammenhang von Knappheit und Preis. Wenn es dann in Rand-Gebieten zu besonders hohen Preisen kommt, dann ist es meist der künstlichen Verknappung durch die Gemeinden geschuldet oder des nicht mehr zur Verfügung stehenden Bodens, z.B. auf Inseln. Es ändert auch nichts an den Durchschnittspreisen, die tatsächlich z.B. auf boris.nrw.de (abgeschlossene Notarverträge) abgelesen werden können.

      Zitat:
      „Laut herkömmlichen Wirtschaftstheorien sollte doch technischer Fortschritt gratis als Manna vom Himmel fallen…..“

      Eine solche Theorie ist mir noch nicht untergekommen. Sie meinen wahrscheinlich den Produktivitätsfortschritt, der sich aus effizienteren Arbeitsmethoden ableitet (Mechanisierung, Entlassungen). Da wird die Mär aufgestellt, dass aufgrund dieser Produktivitätssteigerung auch mehr verteilt werden kann. Wenn z.B. ein Landwirt um die Jahrhundertwende des 19th Jahrhunderts statistisch 2 Personen mit Weizen versorgen konnte, hat er im letzten Jahr 500 Personen bedienen können. Was allerdings völlig wurscht ist, da diese Produktivitätssteigerung zum größten Teil in den Taschen der Zinsgewinner (stehendes Kapital, Investoren) landet und deshalb das Endprodukt Brötchen inflationsbereinigt seit 20 Jahren dem Konsumenten immer die gleiche gespeicherte Arbeitsleistung (Geld, inflationsbereinigt) abverlangt.

      Zitat:
      „Das enthüllt dann aber doch, dass das Eigentum an Grund und Boden ein großes Problem für die gesamte Volkswirtschaft darstellt und daher in Frage gestellt werden sollte.“

      In der Tat. Deshalb gibt es bereits seit 150 Jahren die Forderung das Bodenmonopol zu brechen. Eine widerspruchsfreie Lösung hat ja Silvio Gesell erarbeitet. Dass die Zinsgewinner dies nicht lustig finden und mit allerlei Vernebelungen zu diskreditieren suchen, ist natürlich nachvollziehbar. Sie verunglimpfen die Idee mit Kommunismus oder argumentieren die Abschaffung des Eigentums, was alles prinzipiell falsch ist. Es geht darum, die Grundbedürfnisse neu zu definieren, das alte mosaisch/römische Eigentumsrecht aufzulösen und die freie Nutzung von Boden ohne Monopolisierung zu garantieren. Das geht nur mit Pacht, auch lebenslang und auch mit Vererbungsmöglichkeit. Voraussetzung ein Geldsystem, das nicht umverteilt mittels Urzins:

      http://www.berndsenf.de/pdf/Gesells%20Kritik%20am%20Bodeneigentum.pdf

      Zitat:
      „Wieso schuften in unserem Staat eigentlich alle wie blöd, wenn der Wohlstand dann doch nicht zunimmt?“

      Rechnerisch nimmt der Wohlstand doch zu! Es sind nur immer weniger Marktteilnehmer daran beteiligt, weil die Umverteilungsfunktion des Zinses mit Zinseszins dafür sorgt, dass das stehende Kapital (mit wenig oder keinem Risiko) bevorzugt bedient wird. Es kommt zur Schieflage:

      http://www.focus.de/finanzen/news/preise-irrtum-3-die-berechnung_id_3441920.html

      Dass dieser einfache Zusammenhang gar nicht thematisiert wird, hat seinen Ursprung in der Idee, dass der Investor nur dann etwas locker macht, wenn er dafür belohnt wird (Zins). Das ist selbstverständlich korrekt. So muss also der Einzelne erkennen, dass es dem Nutzen des Einzelnen am dienlichsten ist, wenn aus seinem eigennützigen Verhalten ein Mehrwert für die Gemeinschaft entsteht, denn ständige Verwerfungen und Kampf gegeneinander, helfen am Ende dem eigennützig Handelnden auch nicht. Es muss also nicht etwa die Konkurrenz, als naturgegebenes Prinzip abgeschafft werden, sondern die parasitäre Funktion des stehenden Kapitals, die erst die Umverteilung geleisteter Arbeit in diesem System notwendig macht.

      Im Grunde ist der Staat derzeit deshalb nichts anderes, als der Aufpasser, der Wärter, der Zinsgewinner, damit die Zinsverlierer mindestens ein notwendiges Existenzminimum generieren, um das Rad am Laufen zu halten………………bis es mit mathematischer Sicherheit zusammenbricht. Entweder in Form der globalen Liquiditätsfalle (Keynes) oder in Form einer umfangreichen Sachkapitalzerstörung (Krieg). Erst kommt also der Geldstreik, dann der Staat als Ersatzinvestor (bis er pleite ist), dann die Zentralbank als „lender of last resort“ und pumpt Geld in die Märkte. Das alles mit moralisierenden Appellen an die Massen, damit diese den einfachen Zusammenhang nicht versteht.

      Wir sehen ja gerade wie falsch die Appelle an die Bevölkerung sind, sich altruistisch und (über-) empathisch zu verhalten. Die Wahrheit ist, dass die Menschen beginnen ihren natürlichen Überlebenstrieb einzusetzen. In diesem „Programm“ ist auch das Wissen abgelegt, dass derjenige überlebt, der die beste Strategie einbringt.

      Eine Bodenreform kann insofern nur dann funktionieren, wenn das gesamte Moralgebäude, dass bereits vor Moses zum Erhalt dieser Funktion erfunden wurde, eingerissen wird und wir uns wieder den natürlichen Aspekten des Daseins widmen. Dann kommen wir ganz automatisch auf die eigentlich banalen Fehler des Systems, in dem das Bodenmonopol nur ein Einzelaspekt darstellt. Alternativ geht´s mit den neuen elektronischen Techniken in den Gefängnis-Planeten zugunsten er Zinsgewinner.

      • Karl Bernhard Möllmann // 13. August 2017 um 11:06 //

        . . .
        ZITAT @ hubi stendahl:
        .
        „…die eigentlich banalen Fehler des Systems“
        .
        Ja, eigentlich banale Fehler!
        .
        Aber DIESE „banalen“ Fehler stehen ALLE im ALTEN Testament!
        .
        Und DAFÜR wurde schon JESUS von NAZARETH ermordet!
        .
        ALLES auf der Welt wird seither immer wieder erneuert, angepasst etc. – nur die ageblich „HEILIGE“ VOR-christliche Sekten-Scheiße der Psychopathen – dient seit rund 2.700 Jahren der echten MAFIA als das FALSCHE Fundament für ihren globalen TERROR.
        .
        HIER gehört als erstes aufgeräumt.
        .
        Wenn diese VOR-christliche & teilweise hoch kriminelle ALT-Scheiße endlich nachhaltig & Umwelt-gerecht in der Kanalisation entsorgt ist – erst DANN können wir zu einem reinen, „CHRIST“-lichen Verständnis der Lehre von JESUS von NAZARETH kommen.
        .
        Und JESUS würde auch etwas intelligenteres & konstruktiveres einfallen, zum Umgang mit allen anderen Religionen – und speziell zum Umgang mit dem ISLAM – als ausgerechnet durch Amerika’s GEHEIME CIA-VERBRECHER, die ganzen kriminellen Taugenichtse & Versager aus Nahost mit viel Geld & den modernsten WAFFEN aus- & hochzurüsten & zu echten TERROR-Spezialisten auszubilden . . .

      • Karl Bernhard Möllmann // 13. August 2017 um 11:18 //

        . . .
        …denn wo der GEHEIME CIA-TERROR ganze Länder verwüstet, Millionen von Menschen in die Flucht treibt, und wieder andere Länder mit den KRIEGS-KOSTEN überfordert – DA HERRSCHT WEDER MARKTWIRTSCHAFT, NOCH IRGEND EIN NORMALES NATURE-GESETZ – denn da herrscht derzeit einzig & allein unser zurtiefst kriminelles Establishment.

      • @K.B.M.

        denn da herrscht derzeit einzig & allein unser zurtiefst kriminelles Establishment.

        So ist es…..

  10. Der schöne Piet // 13. August 2017 um 11:55 // Antworten

    Los,
    @geolitico,
    Zeit für einen neuen Artikel!
    Wie wär’s z.B. mit „Wenn die Bundestagswahl was ändern könnte, dann wäre sie verboten“.
    Oder auch: „Wie der Neger unseren Genpool versaut“.
    Zur Not sogar: „Warum rücksichtslose Fahrradfahrer und andere Psychopathen schuld sind an der Umbewohnbarkeit deutscher Innenstädte“
    Eventuell auch: „Wie Conchita Wurst mit dem Arsch einreißt, was Generationen tapferer, aufopferungsvoller und der Gemeinschaft verpflichteter Patrioten mit ihrer Hände Arbeit aufgebaut haben“

    • Wie wärs mit einer Studie zum Thema „Bezahlte Provokation“?

      Beispiel:

      “Leiden bezahlte Provokateure deren Marotte es ist, ihre teuflischen Instinkte
      im Internet auszuleben, an qualitativer Bewusstseinsstörung”?

      • Der schöne Piet // 13. August 2017 um 14:09 //

        Ja,
        @Zitrone,
        auch ’n Hammer-Thema!
        Bei der Studie käme es dann halt drauf an, wer die wiederum bezahlt hat…

        Ok, ich schlag mal ’n ganz anderes Thema vor (apropos Bezahlung):
        Wie kann es sein, dass ein allseits bekannter Forist zu jedem – wirklich jedem! – auf geolitico aufgeworfenen Thema binnen weniger Minuten eine ellenlange Kommentierung liefert? Wer arbeitet ihm zu und was zahlt geolitico dafür, dass dem Leser auf diese Weise ein X für ein U vorgemacht wird – vulgo: der Eindruck ensteht, es handele sich um ein ‚aktives‘ Forum, obwohl es sich tatsächlich – ohne den gemeinten Foristen – nur um die Vereinsseite einiger verstrahlter Psychopathen-Jäger handelt?

      • @Der schöne Piet

        Wie kann es sein, dass ein allseits bekannter Forist zu jedem – wirklich jedem! – auf geolitico aufgeworfenen Thema binnen weniger Minuten eine ellenlange Kommentierung liefert?

        Ja @Der schöne Piet, das frage ich mich auch schon seit einiger Zeit….

        …….dieser Forist muss nämlich, mit seinen sonst noch bekannt gegebenen Tätigkeiten, einen Tag von mindestens 50 Stunden haben….

      • hubi Stendahl // 13. August 2017 um 18:03 //

        @Piiiet

        „Wie kann es sein, dass ein allseits bekannter Forist zu jedem – wirklich jedem! – auf geolitico aufgeworfenen Thema binnen weniger Minuten eine ellenlange Kommentierung liefert?“

        Vielleicht weil Menschen unterschiedlich, nicht gleich sind? Vielleicht weil Menschen dumm und intelligent, liebenswürdig und empathisch teilhaben lassen wollen, andere hasserfüllt und neidvoll in Kommentarfunktionen umherschleichen, weil manche Wissen teilen wollen, andere nichts wissen und deshalb ihren Frust mit Lust abladen wollen? Fragen über Fragen.

        Sie verfügen doch über eine große Mannschaft in Berlin. O.k. viele Gehirn gewaschene Blindgänger, die auf den Taschen der arbeitenden Bevölkerung lasten; aber ein Paar werden sich doch finden lassen, die Ihnen diese dringenden Fragen beantworten können.

      • Stiller Leser // 13. August 2017 um 18:28 //

        Super Konter Herr Stendahl 🙂

      • Der schöne Piet // 13. August 2017 um 18:57 //

        Danke,
        @hubi,
        für ihre verquere Syntax, die peinlichen Kalendersprüche und insbesondere auch für die entlarvende Wortwahl ihres posts!
        Offenbar geht es tatsächlich nicht ohne die fest verankerten Feindbilder, die mit den immer gleichen Kampfbegriffen bis zur völligen Traumatisierung penetriert werden. Sie können ihr infantiles Weltbild genauso wenig ohne „Gehirn gewaschen“ skizzieren wie KBM jemals ohne CIA und Globalisten-Psychopathen-Sekte auskommt (bin sicher, dass der Depp das sogar auf seinem Einkaufszettel notiert…).

        Schon bemerkens- und bemitleidenswert, dass sich jemand über Jahre hinweg in vorgeblich aufklärerischer Absicht über Manipulation und Gehirnwäsche auslässt und dabei genau das formvollendet und doch auch in entwaffnender Schlichtheit praktiziert, was er zu verdammen vorgibt: Menschen solange mit den immergleichen und immer falschen Simpelgleichungen das eigene dümmerhaftige Weltbild ins ohnehin schon poröse Hirn zu schwallen – : von der „Geißel Sozialismus“ über die „vollständige Vernichtung Europas“ bis hin zu Fabian und den „verjudeten Frankfurtern“ – bis diese das Denken einstellen und zu wehrlosen Claqueuren werden!

        Wenn sich hier jemand mit billiger Agitation, rhetorischen Taschenspielertricks und demagogischer Manipulation auskennt, dann sind Sie es!

        Wobei ich nicht einmal sicher bin, ob Sie nicht vielleicht zu dumm sind, um die Tragweite Ihres Tuns tatsächlich erkennen zu können…
        …das allerdings schützt Sie nicht vor der gerechten Strafe – nämlich dem Applaus von KBM und MAF!
        DAS halten nicht viele über Jahre hinweg aus…Respekt!!

      • hubi Stendahl // 13. August 2017 um 23:00 //

        @Piet

        „dümmerhaftige“

        Ihre Wortkreationen sind wirklich vom Feinsten. Kaum zu überbieten.
        Inhaltlich hält sich meine Begeisterung in Grenzen, denn ich finde keinen (Inhalt).

        Trotzdem; bleiben Sie am Ball. Sie schaffen das!

        Bei Greenpeace gibt´s übrigens als Teamleiter 6.000 € p.Monat. Bewerben Sie sich doch dort, statt für Fr.Kahane für kleines Geld die Kohlen aus dem Feuer zu holen:

        https://www.gehalt.de/news/nur-noch-kurz-die-welt-retten-arbeiten-und-geld-verdienen-bei-ngo-s

        Wenn Ihnen als „Guter“ das noch etwas zu wenig ist, dann empfehle ich Ihnen sich bei Misereor zu bewerben. Deren Bilanz ist der Knaller, wenn man sie lesen kann:
        – Das Vermögen bestehend aus Finanzanlagen und Aktienbeständen beträgt derzeit rund 25 Millionen €, die daraus resultierenden Zinserträge rund 305.000,– €-. Sie wissen ja von mir, Zinserträge, also stehendes Kapital, dreht das Hamsterrad stets etwas schneller, denn der Hamster muss sie reinholen, für Sie. Aus der GuV (Gewinn und Verlustrechnung):

        12. Erträge aus anderen Wertpapieren
        des Finanzanlagevermögens 305.377,97
        13. Zinsen und ähnliche Erträge 226.957
        14. Abschreibungen auf Wertpapiere
        des Finanzanlagevermögens 905,49
        15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.535,34
        16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.886.701,07
        17. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3.886.701,07

        Bei den Zahlen ist auch noch Platz für Sie. „Gute“ sind bei diesen NGO´s immer willkommen. Also bewerben. Als Vorstand gibt es dort jährlich über 100.000 p.a. abzukassieren. Zusätzlich Rentenrücklagen, KV etc., alles kein Problem. Und im Geldwesen zocken können Sie auch noch. Am Ende gibt es den Mutter Theresa Orden.

        https://www.misereor.de/fileadmin/publikationen/jahresbericht-2015.pdf

        Und jetzt sollten Sie sich vom Acker machen!

  11. „So wie die Luft zum Atmen sollten auch ein Kontingent von 5000qm jedem Bürger unabdingbar und zugriffsfrei gewährt werden.“ (Heinss)

    Die Kontingent-Idee. Die ist mir schonmal auf Telepolis begegnet. Dort wurde jedoch gleich gefordert, den gesamten Planeten unter allen Menschen der Welt gleich aufzuteilen. Eine sympathische Idee. Da gab es dann gleich noch den Einwand, der eigentlich nur eine notwendige Verbesserung darstellt, daß nicht einfach die Fläche verteilt werden dürfte, sondern jeder Mensch gleich viel Wald, gleich viel Ackerland, gleich viel Wasserfläche, gleich viel Wüste und so weiter zugeteilt bekommen müßte. Hier sieht man dann aber auch schon die ersten Probleme auftauchen. Ich wäre sehr weit weg von meinem Stück Wüste und der Wüstenbewohner wäre sehr weit weg von seinem Stück Wald. Da hätte ich es ausnahmsweise mal besser getroffen. Dem Wüstenbewohner gefällt es möglicherweise in seiner Wüste, aber zur Bewirtschaftung sind Wald oder Ackerland geeigneter. Wenn man nun auch noch Verpachtung erlaubt, dann kann derjenige, der sein Ackerland am besten nutzt, weil er dort ansässig ist, bald die Flächen der anderen pachten und immer reicher werden, während die anderen immer ärmer werden. Auch schon bei den fünftausend Quadratmetern von Heinss ist zum Beispiel fraglich, ob jeder ein Ufergrundstück haben soll oder Ungerechtigkeiten in der Beschaffung des Grundstücks hingenommen werden müssen. Wenn jeder Zugang hat, dann hat der Eigentümer eigentlich kaum noch mehr als die Verantwortung zur Müllbeseitigung und auch das führt zu Ungerechtigkeiten je nach Beschaffenheit des Grundstücks.

    „Das, was heutzutage so der Verwaltung einfällt, etwa der alten Witwe mit 85 Steuer- oder Verwaltungsbescheide ins Haus zu schicken die (schon aufgrund altersbedingter Hilflosigkeit) quasi zur Enteignung führen könnte so auch nicht passieren.“ (Heinss)

    Hier ist das wirkliche Problem jeder Reform des Wirtschaftssystems angesprochen. Warum sollten die Mächtigen irgendetwas an einem System ändern, von dem sie selbst profitieren, während die Beherrschten hilflos alles hinnehmen müssen? Die beispielhaft angeführte alte Witwe kann die Reform schließlich nicht selbst herbeiführen…
    Ranma

    • Seufz. Aber nun hatte ich das Thema angerissen:

      Es handelt sich – wie beschrieben – eben um KEINE KONTINGENT Ideologie, der Staat (die Gesamtgesellschaft) verteilt gar nichts, der Bürger muß sich wie schon immer sein Grundstück erwerben. Kontigentiert sind ausschließlich die EIGENTUMSRECHTE. Wer sich ein Stück Wüste kaufen will, bitte schön, wird preiswert sein. Wald ginge auch, vielleicht mit einem Kamin in der Mietwohnung.

      Nochmals, da die Welt von lauter missionarischen Ideologen durchseucht ist (nicht persönlich gemeint):

      hier geht es um die Ausgrenzung eines Stücks der Heimatscholle in das Privateigentum, „my lot is my castle“, an dessen Grundstücksgrenzen der Staat, die Ideologie, der Gerichtsvollzieher und auch sonst so alles zum Stillstand kommen.
      Da kann Mütterchen ihre Kartoffeln pflanzen wenn das Geld alle oder nur noch Papier ist, den Ideologen der Verwaltung eine Nase drehen und sich Zeit ihres Lebens sicher sein.
      Nicht für lau „vom Staat“ geschenkt. Nach eigenem Bedürfnis erworben. Oder eben auch nicht, wenn der Ferrari oder Alk bessere Lebensziele sein sollten. Da ist jeder seines eigenen Glückes Schmied.

      Hoffentlich kam das jetzt rüber.

  12. „Eine solche Theorie ist mir noch nicht untergekommen. Sie meinen wahrscheinlich den Produktivitätsfortschritt, der sich aus effizienteren Arbeitsmethoden ableitet (Mechanisierung, Entlassungen).“ (hubi Stendahl)

    Produktivitätsfortschritt durch Entlassungen. Genau. Auf so eine Idee muß man erstmal kommen.

    „Deshalb gibt es bereits seit 150 Jahren die Forderung das Bodenmonopol zu brechen. Eine widerspruchsfreie Lösung hat ja Silvio Gesell erarbeitet.“ (hubi Stendahl)

    Das hat er nicht. Silvio Gesell bedauerte schließlich explizit, daß die Lösung der Bodenfrage zwar zentral, aber noch offen sei.

    „Im Grunde ist der Staat derzeit deshalb nichts anderes, als der Aufpasser, der Wärter, der Zinsgewinner, damit die Zinsverlierer mindestens ein notwendiges Existenzminimum generieren, um das Rad am Laufen zu halten………………bis es mit mathematischer Sicherheit zusammenbricht.“ (hubi Stendahl)

    Darin liegt dann auch das Problem, das die theoretisch so schöne Lösung von Silvio Gesell immer hatte und noch hat. Silvio Gesell wollte Geldsystem und Bodenverwaltung dem Staat anvertrauen. Der ist aber nun gerade derjenige, der aufpaßt, daß sich am heutigen System nichts ändert.

    „Alternativ geht´s mit den neuen elektronischen Techniken in den Gefängnis-Planeten zugunsten er Zinsgewinner.“ (hubi Stendahl)

    Wir sind ganz klar auf diesem Kurs.
    Ranma

    • hubi Stendahl // 14. August 2017 um 08:44 // Antworten

      „Silvio Gesell wollte Geldsystem und Bodenverwaltung dem Staat anvertrauen.“

      Jein! Die Entwicklung auf der Basis von Gesell´s Theorie, geht zu einer neutralen Monetative, die für die Geldumlaufsicherung zuständig wäre (keine Staatsgewalt). Dazu braucht man vielleicht ein Zehntel der heutigen D.Bundesbank. Sie haben sich ja damit beschäftigt, was bedeutet, dass Sie wissen, dass es um die Schlüssigkeit seiner Theorie hinsichtlich:
      a) sozialer Gerechtigkeit (freier Zugang zu den Grundbedürfrnissen)
      b) Umweltproblematik
      c) fairer Wettbewerb mit (automatischer) Konzernzerschlagung
      d) Bodenreform (die hat er ja ausgearbeitet, bedarf nur Anpassung)
      e) Patente, Medienrechte etc. die er so nicht kannte,

      eine ganze Reihe von sozioökonomischen Wissenschaftlern gibt, die seinen Ideen folgen und weiterentwickeln. Prof. Bernd Senf, Prof. Werner, Andreas Popp und viele andere, die deshalb auch mit persönlichen Nachteilen zu kämpfen haben. Warum bekämpfen wohl Staat und Geldwesen diese Ideen so vehement?

      Ich stelle sein Hauptwerk als Verlinkung noch einmal ein, damit der ein oder andere staunen kann, wie wenig Fachwissen nötig ist, um ihn zu verstehen. Das macht ihn auch so gefährlich:

      http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/

      Ich bin nicht blauäugig. Mir ist klar, dass gerade an einer Deckung mit Rohstoffen und Edelmetallen gearbeitet und als Kompromiss, nach einem Reset, lediglich die Trennung der Banken (Rückkehr zum Glass Steagall Act) auf dem Programm steht. Langfristig die Bargeldabschaffung und eine Zentralwährung, an der die hunderte Währungen gekoppelt sein werden.

      Trotzdem scheint es mir wichtig, dass die Menschen den Ansatz verstehen, damit sie nicht vollends in der geistigen Umnachtung und Abhängigkeit enden. Dass die Fehler bereits von Jesus von Nazareth erkannt und beschrieben wurden, ist dann was für interessierte Fortgeschrittene, weil man zunächst die Ideen von Gesell verstehen muss, um dann, die von vor 2.000 Jahren noch fälschungsfrei überlieferten Aussagen, deuten zu können.

      Leider beschäftigen sich mit diesem Zusammenhang nur ein paar Wissenschaftler und die Kirchen wachen mit Argusaugen darüber, dass Abweichler zurück ins Körbchen kommen. So geht das mit „und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ immer weiter. Bis heute rund 10 Billionen Euro im Vatikan an Vermögen angehäuft wurden, die niemand hinterfragt. Kaum zu glauben, wäre man nicht Zeuge dieses Wahns.

  13. „Kontigentiert sind ausschließlich die EIGENTUMSRECHTE. Wer sich ein Stück Wüste kaufen will, bitte schön, wird preiswert sein. Wald ginge auch, vielleicht mit einem Kamin in der Mietwohnung.“ (Heinss)

    Also eher eine Deckelung.

    „hier geht es um die Ausgrenzung eines Stücks der Heimatscholle in das Privateigentum, „my lot is my castle“, an dessen Grundstücksgrenzen der Staat, die Ideologie, der Gerichtsvollzieher und auch sonst so alles zum Stillstand kommen.
    Da kann Mütterchen ihre Kartoffeln pflanzen wenn das Geld alle oder nur noch Papier ist, den Ideologen der Verwaltung eine Nase drehen und sich Zeit ihres Lebens sicher sein.“ (Heinss)

    Warum sollte der Staat sich darauf einlassen?

    „Warum bekämpfen wohl Staat und Geldwesen diese Ideen so vehement?“

    Wie also sollte sich eine staatsunabhängige Monetative gegen die Staatsgewalt durchsetzen können?

    Eine Lösung der durch den Staat verursachten Probleme muß auf jeden Fall ein Schwarzer Schwan sein, also etwas mit dem kein Staat rechnet und auf das sich deshalb kein Staat vorbereiten kann.
    Ranma

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