In der Wirtschaft tickt eine Bombe

Boom-Metropole Peking / Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beijing_traffic_jam.JPG#file Boom-Metropole Peking / Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beijing_traffic_jam.JPG#file
Realitätsverweigerung: Die Wirtschaft ist blind geworden für die bestehenden Risiken. Frankreichs Regulierungsbehörde sieht gar eine „systemische Bedrohung“.

Wirtschaftlich braut sich etwas zusammen. In Fachpublikationen ist wieder von Crash-Gefahren an den Finanzmärkten die Rede. Andere Untersuchungen zeigen vor allem Schwächen der deutschen Wirtschaft auf. All diese Warnungen werden offen ausgesprochen, aber kaum oder gar nicht beachtet.

In diesen Tagen hat etwa die Autorité des Marchés Financiers ihre Risikobewertung der globalen Märkte vorgelegt. Die französische Regulierungsbehörde sieht die Gefahr einer ernsthaften „systemischen Bedrohung“ sowie einer „scharfen Markkorrektur“.[1] Einige der bereits früher festgestellten Risiken hätten sich erhöht, neue seien hinzugekommen. Vor allem aber korreliere die Volatilität des Aktienmarktes nicht mehr mit den realen politischen Unsicherheiten.

Von der „Metastabilität“ zu „katastrophalen Ereignissen“

Konkret sieht die AMF folgende Risiken:

  • Risiko einer starken Marktkorrektur: Die hohen Bewertungen der Aktien bei gleichzeitig geringer Volatilität spiegelten nicht das tatsächliche Wirtschaftswachstum wieder. Diese Marktsituation stehe auch in keinem nachvollziehbaren Zusammenhang zur prekären geopolitischen Lage.
  • Risiko einer starken Zunahme der Zinssätze bei steigenden privaten Schulden und niedrigen Risikoprämien. In einigen Schwellenländern könnten die Kosten der Schulden im Falle eines deutlichen Anstiegs der langfristigen Zinssätze untragbar werden.
  • Drohende Gefahr eines protektionistisch-regulatorischen Wettbewerbs. Die AMF fürchtet eine zurückgehende wirtschaftliche internationale Zusammenarbeit. Als Gründe nennt sie die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und den Brexit. Die daraus resultierenden Unsicherheiten hätten die Finanzmärkte nicht eingepreist.
  • Das Risiko von Cyber-Attacken in einer anhaltend unsicheren geopolitischen Umgebung.
Beschreibung der Risiken / AMF

Beschreibung der Risiken / AMF

Ganz ähnlich hat dieser Tage auch Aleksandar Kocic, Managing Director der Deutschen Bank in New York, argumentiert. Er diagnostiziert eine gefährliche „Selbstgefälligkeit des Marktes“ und prophezeite, dass die derzeitige „Metastabilität“ zu „katastrophalen Ereignissen“ führen könne. Genau genommen, spricht Kocic von einer Art narzisstisch motivierten Realitätsverweigerung. In ihrer ausschließlich auf sich selbst gerichteten Sichtweise bildeten sich die Markteilnehmer ein, besser zu sein als die Konkurrenten. Damit nähmen sie sich selbst jede Gelegenheit für notwendige Verbesserungen der eigenen Position.

Vorhandene Risiken würden faktisch ausgeblendet. Kocic vergleicht dieses kurzsichtige Verhalten mit einem Boxer, der sträflich seine Deckung aufgibt und sich dem Risiko aussetzt, K.o. geschlagen zu werden. Kurzum: Die selbstgefällige Märkte stünden vor „einer schmerzhaften Begegnung mit der Realität“.

Die deutsche Wachstumsschwäche

In ihrem „Deutschland-Monitor Bundestagswahl 2017“ verweist die Deutsche Bank auf die immer weiter schrumpfende Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft. Wörtlich heißt es in dem Papier:

„Seit Mitte der 70er Jahre ist die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in vielen entwickelten Industrienationen kontinuierlich gesunken. Während sich Deutschland gegenwärtig in einer Hochphase des Konjunkturzyklus befindet, ist die Diskussion über diese – auch Deutschland betreffende – strukturelle Wachstumsschwäche in den Hintergrund gerückt. Daher verwundert es nicht, dass sowohl der Sachverständigenrat als auch die OECD, der letzten Legislaturperiode eine magere Reformbilanz attestieren.“

Und weiter:

„Ein kurzes Beispiel zur Entwicklung des materiellen Wohlstands verdeutlicht diese Notwendigkeit. Wächst das reale BIP pro Kopf mit einer jährlichen Rate von 4%, wie sie bis zu den siebziger Jahren nicht ungewöhnlich war, dauert es gut 17 Jahre, bis sich der materielle Lebensstandard verdoppelt hat. Sinkt sie dauerhaft auf den aktuellen Wert von 1,4% (OECD), so wären für eine vergleichbare Zunahme rund 50 Jahre notwendig. Diese Zahlen verdeutlichen, insbesondere mit Blick auf den demografischen Wandel, dass die Zeit weiterer politischer Lippenbekenntnisse längst vorbei ist.“

In diesem Zusammenhang thematisiert die Bank auch die eklatante Investitionsschwäche der deutschen Wirtschaft. Obwohl dieses Problem seit Jahren bekannt ist, hat sich niemand ernsthaft darum bemüht, es zu beheben. Investitionen sichern die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und der Infrastruktur. Bleiben sie aus, verspielt die Wirtschaft heute wichtige Entwicklungspotenziale von morgen, sprich sie riskiert technologisch abgehängt zu werden. Und die Folgen träfen jeden, wenn Unternehmen Leute entlassen, dem Staat die Steuereinnahmen wegbrechen und zugleich die Kosten für die soziale Sicherung steigen.

Will heißen: Es gibt auch noch andere Themen als die Ehe für alle. Da braut sich was zusammen…

 

Anmerkung

[1] http://www.amf-france.org/en_US/Actualites/Communiques-de-presse/AMF/annee-2017?docId=workspace%3A%2F%2FSpacesStore%2F741a1bf2-4c74-459c-9e09-3a4481b18cbf&langSwitch=true

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Über Günther Lachmann

Günther Lachmann ist Journalist, Autor und strategischer Berater der Thüringer AfD-Fraktion. In seinen Beiträgen befasst er sich unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

43 Kommentare zu In der Wirtschaft tickt eine Bombe

  1. Demokratiedefizit // 5. Juli 2017 um 07:54 //

    Es ticken inzwischen weltweit soviele Bomben, daß die zahlreichen Kinder unserer „Ehe-für-Alle-Ehepaare“ alle Hände, Füße und sonstigen Glieder brauchen werden, um die Kriege gegen die hungrigen Kinder der Dritten und Vierten Welt unterdrückt zu halten. „Finis Germania“

    • Conrath // 5. Juli 2017 um 09:09 //

      @Demokratiedefizit

      Hatten Sie Sieferles ‚FG‘ schon gelesen? Ich habe es mittlerweile. Und da der freiverstorbene Autor sehr klar und ehrlich mit sich umgeht, ist die Grundlage seiner Entscheidung gut und klar erkennbar.

      Sieferle hat sich zum Nihilismus bekannt, nicht sofort und auch nicht ohne einen längeren Kampf. In der Folge verlor er den Glauben an die ‚*Legitimität eines positiven Zieles‘: „Die Erfahrung von Differenz wirkt unter den Deutschen skandalös. Sie können es nicht ertragen, wenn es irgendwo anders ist als bei ihnen selbst. Deshalb werden sie auch die letzten und eifrigsten Anhänger des Projekts Modernisierung, vielleicht sogar des Projekts des Sozialismus sein.“ (S. 28). Wenn wir an Stelle der Deutschen Sieferle setzen, ist es eine Bestätigung des verlorengegangenen Glaubens an eine Änderungslegitimität!. Das ist noch schärfer als lediglich zu glauben das Änderungen, im erforderlichen Umfang, nicht möglich oder ausreichend sind. Nein, bei Sieferle sind sie nicht rechtmässig.

      Nun war der Mann belesen, wusste von was er sprach. Er kritisiert damit auch den formalen Aparat Hegels, der immer wieder, übrigens von allen politischen Seiten, zur Legitimation von Veränderung undKonservierung herangezogen wurde. Das ist die Last der Deutschen Klassik. Man kann sie ignorieren, wie die Mehrzahl, dann kommt sie durch die Hintertüre der Strukturgewaltanwendung zurück, man kann sie ablehnen, dann erfüllt man sie aber nur umso genauer, da die Grundform Hegels eine Negation der bisherigen Kenntnisse und Errungenschaften der Menschheit darstellt oder man kann Hegel beitreten und wo erforderlich ergänzen – in seinem Jargon – (positiv) ‚aufheben‘. Sieferle hatte leidvoll erfahren, wie schmerzlich das Eingeständnis dieser 3 Wege ist (weitgehend implizit), das es zu Hegels Kompilation eben keinen einfachen Ausweg, kein naives Ausweichen gibt (es war ja eine Gemeinschaftsdenkleistung, Hegel hat sie nur im Nachgang der Spätaufklärung zusammengefasst, wie damals Platon, mit seiner Akademie 500 Jahre vorsokratische Philosophie und Naturwissenschaft zusammengefasst hatte, nicht selber erfunden hatte)!

      Man muss nichtden Namen Hegel nennen oder wissen, das diese die Ideen, die es bis dahin gab, zusammengefasst hat. Es ist eine Tatsache. Die Frage bleibt, wie mit dieser Zusammenfassung umgegangen wird, ablehnend, ignorierend selbstvergessen oder aktiv (inklusive aktiv und kritisch ergänzend).

      „Der allgemeine Geist hingegen akkumuliert gleichsam das Wissen aller, er enthält auch das Wissen früherer Generationen in sich. Hegel spricht von einer „ungeheuren Arbeit der Weltgeschichte“ [Phänom.d.Geistes IX 25]“ zit.n.T.S. Hoffmann (S. 226, Bochum 2003).

      Das aber ist die Selbstbewegung des Geistes in und mit den/ allen Menschen. Menschen sind Geistteilhaber. Ihre Produkte und Satzungen sind immer nur gewordene Bestimmungen, greifen nicht vor die Selbstbestimmung des Menschen an sich selbst in Gemeinschaft der anderen Selbste! Keine Verfassung steht über dem Akt der kollektiven, immer wieder neu zu tätigenden und auszuformenden Bestimmung. Dieses selbstbestimmte Bestimmen habe ich ‚intelligible Politik‘ genannt, also so sparsam wie möglich, nicht mit neuen Namen versehen, aber erkennbar formuliert als Prinzip (Charité-Politik und Charité-Lebensführung).

      Und @Demokratiedefizit, Hegel hat damit den Universalismus in die Wand genagelt. Der kriegskrämerische Globalismus ist nur der dunkle Schatten dieses Aufklärungsleitprinzips. Sieferle vermeinte einen Sonderweg in Deutschland entdecken zu müssen/ können. Gleichzeitig ahnte er die Nutz- und Sinnlosigkeit seines Vorhabens (in naturalistischer Ausführung!) Es reicht, wenn dieser Impuls von mitteleuropäischen Kulturvölkern, mit und ohne deutsche Zungen, seinen Ausgang nahm.

      Das dieser Impuls alle Variationen, auch Verballhornungen und Spitzfindigkeiten durchmacht um dann wieder zu einem Leitprinzip zurückzufinden liegt ja ganz in seiner inneren Konstitution. Es geht um die Entdeckung des Zusammenwirkens aller Menschen in und durch Anwendung ihrer geistigen Fähigkeiten, mit und gegen alle Widernisse, die damit immer einhergehen werden. Die USA-Untergangspolitik wäre ohne Hegel nicht möglich gewesen. Man kann Hegels Kompilat dafür schelten, aber das wäre so sinnvoll, wie das Wasser anzuklagen, weil es uns bei Regen durchnäßt. –

      Grüßend

      *Er verlor, mAn, den naturalistischen Glauben an eine Legitimität in einer fixen ‚Einheit von Verfassung und Kulturvolksstaat‘. Der geschichtlich wirkende Druck auf die Deutschen Länder und ihre wechselnden Formationen, war ihm nur Ausgangspunkt seiner Untersuchung. Nicht Deutschlands Untergang, sondern seine ‚positive Aufhebung‘ (im Hegelschen, nicht im NWO-Sinne!), seine universalistische Weltmitgift und Gabe an andere Kulturvölker leuchtet über seinem Grab! Nicht Ende, sondern Anfang dieser ‚Bestimmungskultur‘ war sein gewähltes Thema. „Hinter dem Kosmos > Die wirklich entscheidenden Vorgänge der Wirklichkeit können nicht entschieden werden, sondern sie vollziehen sich autonom. Dies wird etwa im Zerfall der Familie deutlich, der kulturellen Differenzierung der Generationen. ‚Gewollt‘ hat das, von einigen Außenseitern abgesehen, niemand, und nirgendwo sind die Weichen dafür gestellt worden; noch weniger ist es möglich, diesen Vorgang rückgängig zu machen.“ (S. 55f, Finis Germania, 2017)

  2. henry paul // 5. Juli 2017 um 09:23 //

    Die Ansicht kann man nicht teilen.
    1. Die Berechnung des BIP ist eine Chimäre. Je mehr Zerstörung, desto höher das BIP.
    2. Investitionen allein machen gar nichts für die Zukunft. Es ist die Frage von Zukinfts-Qualität- und die steht im 50% Risiko.
    3. Systemische Entwicklung ist in allen regierunen und Wirtschfts-Zyklen ein Fremdwort. Lieber frönt man der sog. Nachhaltigkeit, die bei Windkraftanlagen sich selbst ins Knie schiesst.
    4. Die Dys-Funktionalität bestimmter Bevorzugungs-Industrien ( Geld, Automobil, Unterhaltung) im Sinne von Staatsbildung, im Sinne von realem Wachstum und relaem Wohlstand für alle ist selbstreferenziell und leicht zu beweisen. Es ist alles FAKE- nicht nur die Meldungen darüber.

    • Demokratiedefizit // 5. Juli 2017 um 13:59 //

      @Conrath Vielen Dank für Ihre Analyse. Ich habe das Büchlein problemlos bekommen und ein 2. Exemplar auch verschenkt. Inzwischen habe ich es einmal gelesen und muß es erst einmal verarbeiten, bevor ich mich dazu äußere. Im Moment habe ich mir „Das Migrationsproblem“ vorgenommen, das alles Wissen dazu und auch die Befürchtungen bestätigt. Es ist deprimierend, kein Wunder,daß das Prof. Sieferle krank gemacht hat.

  3. Bernd Murawski // 5. Juli 2017 um 09:26 //

    Die im Artikel beschriebenen Risiken für die globale Wirtschaft können nicht geleugnet werden. Wenn auch die letzte Krise gerade einmal neun Jahre zurückliegt, muss konstatiert werden, dass notwendige Schritte vor allem im Bereich der Finanzspekulationen nur halbherzig umgesetzt wurden. Ebenso erleidet die damals erlangte Erkenntnis, dass gemeinsames globales Handeln unvermeidlich ist, durch zunehmende Alleingänge der Staaten Rückschläge. Hier ist besonders das „America First“ Donald Trumps zu erwähnen.

    Dass es dennoch nicht zu der vielerorts erwarteten Marktkorrektur gekommen ist, hat gewichtige Gründe, auf die im Artikel nicht eingegangen wird. Die wachsende Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen spült zunehmend Geldmittel in die Taschen jener (privaten, aber auch öffentlichen) Haushalte, die bereits jetzt maximal konsumieren. Zudem lohnen sich Realinvestitionen angesichts der beschränkten zahlungskräftigen Nachfrage nur begrenzt. Es bleiben also immer mehr Geldmittel übrig, die weder konsumiert noch investiert werden.

    Da nicht benötigtes Geld Erträge bringen soll, drängen wachsende Finanzmittel in den Anlagebereich und vermehren dort die Nachfrage. Das Angebot an Anlageobjekten nimmt jedoch nicht im gleichen Umfang zu, sodass deren Preise, d.h. Nominalwerte steigen. Da Transaktionen meist zwischen Kapitaleignern stattfinden (Privatpersonen, Fonds, Investmentbanken), vagabundieren das Geld weiterhin in der Anlagesphäre, d.h. der Nachfrageüberhang bleibt bestehen.

    Insbesondere sichere Anlagen wie Aktien und Anleihen großer Kapitalgesellschaften werden weiter von dieser Entwicklung profitieren. Nicht nur die Politik hat aus der Finanzkrise gelernt, sondern auch Großkonzerne, indem sie verstärkt Risiken outgesourct haben. Da die Kapitalerträge nicht im gleichen Umfang wie die Nominalwerte steigen, sinken die Gewinnerwartungen pro Kapitaleinheit. Um mit Marx zu reden, fällt tendenziell die Profitratte. Diese wird allerdings durch eine Erhöhung der Nominalwerte kompensiert.

  4. Karl Bernhard Möllmann // 5. Juli 2017 um 09:51 //

    . . .
    In der Tat tickt nicht nur EINE Bombe – und sie tickt auch nicht nur in der Wirtschaft . . .
    .
    Nicht einmal ein Deutschland mit seinen derzeit angeblich vollen Kassen – ist in der Lage seine Schulden (bei WEM eigentlich?) zurück zu zahlen – und die deutschen Straßen sind nach wie vor komplett verstopft und BEHINDERN Wirtschaft und Verkehr, statt diese zu fördern . . .
    .
    Deutsche Schulen in desolatem Zustand . . .
    .
    Deutsche Krankenhäuser produzieren rund 40.000 MRSA-Tote pro Jahr . . .
    .
    https://www.cdc.gov/mrsa/
    .
    Und Aufklärer wie Julian Assange & Edward Snowden sind eingesperrt . . .
    .
    Die Globalisten-Sekte pfeifft auf dem letzten Loch . . .
    .
    „Realitätsverweigerung“ trifft es am besten!
    .
    Während rund um Boris Becker die Pleite-Geier längst das große Festmahl vorbereiten – fährt der mit seinem blauen Maserati vor den Kameras auf & ab – „schaut mal wie gut mir’s geht…“
    .
    Wie einer, der vom Hochhaus abstürzt und sich bei jedem Stockwerk, an dem er vorbei fliegt, beruhigend Mut zuspricht:
    .
    „Ist nochmal gut gegangen!“
    .
    Unsere materielle Konsum-Sucht hat uns blind & taub gemacht für die wirklich wichtigen Dinge im Leben – und da nutzt auch all der künstlich von unseren EIGENEN Leuten erzeugte IS-Terror NICHTS – am Ende steht das Aufwachen zur Erkenntnis, daß die Menschheit wieder einmal NICHTS dazu gelernt hat !
    .
    Wir können nicht 90 Prozent der Erde GEGEN die Natur & 90 Prozent der Menschen gegen ihren eigenen WILLEN ausbeuten – um im angeblich „freien“ Westen in Saus & Braus zu leben – DAS ist eine vollkommen irre Scheiß-Haus-Philosophie . . .
    .
    Was Du nicht willst – das man Dir tue – DAS füge keinem Anderen zu !
    .
    Da waren unsere Alten bereits deutlich weiter !
    .
    RAUS aus allen DROGEN & anderen SÜCHTEN – DAS ist der allererste Schritt zur Selbst-Heilung – danach sehen wir endlich wieder klar, WAS alles derart katastophal FALSCH läuft, daß wir uns inzwischen komplett der REALITÄT verweigern . . .
    .
    Und eine Sucht davon ist die Sucht nach FAKE-news aus der LÜGEN-Presse – die uns schön im schönen FAKE-Wahn gefangen hält . . .
    .
    Als ob die „Ehe für Alle“ auch nur das geringste mit der REALITÄT zu tun hätte . . .
    .
    DAS ist ein super Thema für die Klapps-Mühle – hat aber mit den echten Problemen auf DIESEM Planeten NICHTS zu tun !

    • Conrath // 5. Juli 2017 um 11:33 //

      @KBM & Lachmann

      „Während rund um Boris Becker die Pleite-Geier längst das große Festmahl vorbereiten – fährt der mit seinem blauen Maserati vor den Kameras auf & ab – „schaut mal wie gut mir’s geht…“. Wie einer, der vom Hochhaus abstürzt und sich bei jedem Stockwerk, an dem er vorbei fliegt, beruhigend Mut zuspricht“. Zitatende KBM

      Literarisch wertvoll, ein Bild für Volatilität, Danke.

      Ja diese doofe Realität aber auch, macht einem immer gerade die schönsten Illusionen kaputt. ‚Boris is everywhere‘
      (mein mageres Englisch reicht nicht für mehr, entschuldigen Sie bitte).

      Was aber sind diese Wortungetüme wert?

      „scharfe Marktkorrektur“ und

      „[es?] korreliere die Volatilität des Aktienmarktes nicht mehr mit den realen politischen Unsicherheiten“ [Korreliert die Volatilität überhaupt mit etwas, man lese dazu die Bücher und Artikel Wolfram Engels, des verstorbenen Herausgebers des Handelsblatts, u.ä.?]

      „Metastabilität“,…

      Hmmm, ich brauche Wortklärungsunterstützungszuspruch, lieber Herr Möllmann.

      Kann die heiße Luft gefühlter Metastabilität auch rein volatil geföhnt werden, oder ist dafür ein trocken-flauschiges Handtuch besser geeignet?

      Das wird der Anleger gerne noch wissen wollen, wo er doch schon sein Geld für sich arbeiten lässt und sich gegen die Langeweile verzehrt, die ihm seine, zu jugendliche Angetraute, recht korrelativ vermittelt oder?

      Und zu Boris, er liebt die Geschwindigkeit, ist vielleicht auf ein schnelles Ende fixiert, eine ‚Pleite to go‘.

      Und, lieber Herr Lachmann,

      der VWL-Uni-Prof. Hörmann definiert Markt und Märkte ganz anders, weniger begriffsinflationär. Es gibt verschiedene, auch wechselnde Handelsbedingungen (Marktrahmen) und Marktteilnehmer unter diesen Bedingungen. ‚Die Märkte‘ sind schon als Begriff eine Chimäre. Ohne freie Handelsbedingung darf sich etwa ein Lebensmittelmarkt korrekt nicht Markt nennen, eine Preisverhandlung findet in der Regel nicht statt, schon weil der Eigentümer den Verkauf an ‚Nichtprokuristen‘ delegiert hat usw… Dazu:
      http://www.franzhoermann.com/lehrveranstaltungen.html

      Die chronische Unterversorgung des Mittelstandes, mit akzeptablen Kreditangeboten, ist bekannt, auch das ungute Gefühl, die 0-Zinsepoche wieder vorsätzlich zu beenden, diesseits und/ oder jenseits, des großen Teiches.

      Das Risiko, die Risiken nicht mehr ernst zu nehmen, findet sich selbst. Denken Sie dabei an den ‚Ouroboros‘ oder Selbstverzehrer, was nebenbei eine passable Beschreibung des deutschen Mittelstandes ist, ein Weitermachen aus der Substanz oder ‚auf Verschleiß fahren‘.

      Und noch viel schlimmer ist die ‚Rahmenlosigkeit‘ des Hochfinanzschattenbank-OTC-Handels, eine Anarchie von einer Seite, wo sie garnicht erwartet wurde, jedenfalls klassisch. Sicherlich weiß jeder lizensierte Börsenhändler, das große Zahlen, ohne vielfache ‚Rückbindungen‘ an ‚Handelswerte‘, den Beteiligten immer nur Kopfschmerzen bereiten können/ werden/ müssen. –

      • Karl Bernhard Möllmann // 6. Juli 2017 um 10:28 //

        . . .
        ratlose Frage:
        .
        „Was aber sind diese Wortungetüme wert?“
        .
        Auf jeden Fall MEHR als Ihre unreflektierte Wort-Akrobatik:
        .
        „Hochfinanzschattenbank-OTC-Handel“
        .
        A.) Hoch = von unten bis oben gemessen, sich nach oben erstreckend, in der Abmessung, Ausdehnung nach oben; in bestimmter Höhe befindlich; usw.
        .
        B.) Finanz = Geldwesen; Geldgeschäft; Gesamtheit der Geldleute;
        .
        C.) Schatten = der hinter einem undurchsichtigen Körper vom Licht nicht getroffene dunkle Raum im gleichen Umriß wie der Körper; dunkle Stelle; Dunkel; Dunkelheit; Dämmerung; undeutliche, visionäre, dunkle Erscheinung;
        .
        D.) Bank = Bank (1) = Sitzmöbel für mehrere Personen;
        .
        D.) Bank = Bank (2) = Anstalt, Unternehmen für Geldverkehr; die vom Bankhalter verwaltete Kasse; Sammelstelle für Blut- und Organ-Konserven;
        .
        E.) OTC = Begriff existiert nicht in der deutschen Sprache
        .
        F.) Handel = gewerbsmäßiger Ein- und Ver-Kauf von Waren; Vertrag über Ein- oder Ver-Kauf, Geschäft; (insgesamt braucht allein der „WAHRIG, Deutsches Wörterbuch“ über eine ganze Seite allein zur Definition des Wortes „Handel“!)
        .
        Da Sie aus einer inneren SUCHT heraus VORSÄTZLICH & WIEDERHOLT derartige „Wortungetüme“ erfinden, kopieren & benutzen um die Leser von GEOLITICO mit voller ABSICHT zu verunsichern, zu verwirren & echte Diskussionen so auf extrem raffinierte Art & Weise abzuwürgen – habe ich Sie bereits vor Monaten aus meinem Universum AUSGESCHLOSSEN !
        .
        In Ihrem WAHN akzeptieren Sie nicht einmal dieses „geistige HAUSVERBOT“ von mir – sondern machen sich einen Spaß daraus, mich als echter STALKER wieder & wieder zu provozieren.
        .
        Wie Sie sehen, habe ich auch Heute wieder den BEWEIS erbracht – daß Sie es sind, der Andere vollkommen zu Unrecht beschuldigt – denn Sie verwirren professionell die GEOLITICO-Gemeinde mit Ihren eigenen ratlosen „Wortungetümen“.
        .
        DARUM noch einmal die BITTE:
        .
        Gehen Sie mir aus der Sonne!
        .
        Sie sind für mich ein echter Psychopath, bräuchten meiner Meinung nach eine ebenso echte Psycho-Therapie – doch die kann ich & will ich NICHT liefern . . .

      • Conrath // 6. Juli 2017 um 11:01 //

        Lieber Herr Möllmann,

        ‚Over the Counter‘- Geschäfte sind unter- oder unreguliert, auch Schattenbankgeschäfte genannt, außerbörslicher Handel, auch Direkt- oder OTC-Handel.

        Ich erfinde diese Tatsachen doch nicht. Lassen Sie sich zur heutigen Triebabfuhr etwas anderes einfallen, Sie haben immerhin 5 Themen zur freien Auswahl. Wie wäre es mit Medizinmafia (KEIMSKANDALE) in Verbindung mit CIA-GEHIRNWÄSCHE, LÜGEN, PROPAGANDA, MORD & TOTSCHLAG,…und den echten, wahren, einzigartig guten, unverfälschten Scientologen in der Schweiz!?

        Klären Sie uns auf Ihre einzigartige Weise auf, damit wir nicht über Wesentlicheres ‚quatschen‘ müssen, lieber KBM. 😉

        Ich Sie auch

  5. MutigeAngstfrau // 5. Juli 2017 um 11:16 //

    Hier ein Aufruf des mutigen und klugen Hagen Grell, der natürlich schon lange begriffen hat, wo die Reise hingehen soll.
    Ja, es gibt schon eine ganze Menge junger Menschen, die sehen können, was hier abgeht.

    • MutigeAngstfrau // 5. Juli 2017 um 14:18 //

      Und damit der Hagen hier nicht so allein dasteht, sollen sich noch zwei weitere mutige junge Männer hinzugesellen, denen sich hoffentlich bald noch viel mehr bekannte Menschen anschließen werden, die den jahrhundertalten schmutzigen Plan der selbsternannten Elite endlich begriffen haben.

      • hubi Stendahl // 5. Juli 2017 um 15:25 //

        @Mutige Angstfrau,
        ja es werden mehr. Ob es reicht?

        Am vergangenen Mittwoch hat die ARD beim Confed Cup Mehmet Scholl aufgefordert zum Doping russischer Fußballer etwas politisch Korrektes zu sagen, wie die Bild in einem (payment) Artikel zu berichten weiß, schreibt MMNEWS.

        Diese Hetze wollte Scholl nicht mitmachen und verließ nach einem Krach das Studio. Schließlich sprang ein Profiteur, der sich als schwul „geoutete“ ex Fußballer und Nationalspieler Thomas Hitzlesberger ein. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing:

        http://www.mmnews.de/index.php/politik/118946-ard-mehmet-scholl-verweigert-russlandhetze

    • Der schöne Piet // 5. Juli 2017 um 18:40 //

      Es lohnt sich insofern,
      @MAF,
      einmal kurz auf den „mutigen und klugen Hagen Grell“ einzugehen, weil er gleichsam archetypisch für die auf dieser Seite immer wieder gerne gefeierten Dampfplauderer steht, deren im weitesten Sinne journalistisches Renommee darauf basiert, dass Sie sich argumentativ und politisch vorzugsweise in der halbrechten Sphäre bewegen.
      Das „Profil“ dieses Mannes lässt jedenfalls nicht im Ansatz erahnen, was ihn, der unter anderem gerne Akkordeon spielt und Informatik studiert hat, dazu befähigt, publizistisch und politisch zu wirken.

      Aber es reicht ganz offenbar, dass er eine Meinung hat…, die zufällig rechtspopulistisch ist, und die er anderen zugänglich machen will. Dagegen ist ja prinzipiell gar nicht so viel zu sagen (außer, dass er damit einer Vin Vielen ist, die wenig Ahnung, abee dafür einen um so klareren Standpunkt haben), aber spätestens wenn jemand bei seinen „Unterstützern“ Geld sammelt, um ein Portrait über Björn Höcke zu realisieren, sollten etliche Alarmglocken schrillen! Nich mal in Kurzform: ein journalistisch völlig unbeleckter „Moderator, Medienmacher und Berater“ sammelt Geld, um u.a. eine „homestory“ über einen inzwischen selbst in der AfD randständigen Lautsprecher zu machen, die sich wiederum die ansehen, die diesen Beitrag erst ermöglicht haben.

      Das ist nicht nur hochgradig unprofessionell, das ist auch extrem naiv! Das ist eine seltsam inzestuöse Form der „Meinungsbildung“ und gleichzeitig ein Paradebeispiel von Kommunikation in der Echokammer!
      Mehr Zirkelschluss gab’s selten…mehr Dümmerhaftigkeit war nie!
      AUFWACHEN.

      • MutigeAngstfrau // 5. Juli 2017 um 22:00 //

        Wenn du dem Grell das Wasser reichen müsstest, würdest du bereits beim ersten Eimer den Bach runtergehen.

      • Conrath // 5. Juli 2017 um 22:55 //

        @Piet alias JJ?

        Wieder ganz frei von eigenen Anliegen? Was bitte vertreten Sie denn?

        Um ganz ohne jedes Gewicht in den Ring zu treten reicht dieses Medium nicht. Dazu fehlt die willkürliche Konnotation von Geste, Mimik, Haltung, Stimmmelodie usw…

        Es bleibt nur ein semantischer Parasitenmodus, Herabsetzung, nicht Kritik, anderer Beiträge. Ist Ihnen das schon mal aufgefallen?

        Hagen Grell braucht mensch nicht anzuhimmeln. Und für eine lineare Einordnung ins Lechts-Rinks-Schema braucht es eigentlich auch keine Assistenz. Daher wird die Frage entscheidend, was bitte wollen Sie von MAF. Sie mag Hagen Grells wie ich Maria Sacharowas mag. Schlimm?

        Auf was stehen Sie denn, wenn Sie schon kein eigenes Thema transportieren und ob der Piet schön ist, die Anonymität zur Hilfe nehmend, doch eher unwahrscheinlich? Welcher schöne Mensch benötigt diese Aussage schon in der Anonymität? Mal drüber nachgedacht?

        Und MAF’s Eimereinwurf war doch durchaus gekonnt, finde ich jedenfalls.

        Ich Sie auch

      • hubi Stendahl // 5. Juli 2017 um 23:37 //

        @Der schöne Piet

        Aber es reicht ganz offenbar, dass er eine Meinung hat…, die zufällig rechtspopulistisch ist, und die er anderen zugänglich machen will.

        Realitäten statt Fiktionen gibt es auch. Ihre Arbeitgeber werden gerade zerpflückt:

        New Jerseys Homeland Security setzt als erster Bundesstaat der USA die ANTIFA auf die Liste terroristischer Organisationen:

        https://www.njhomelandsecurity.gov/analysis/anarchist-extremists-antifa?rq=antifa

        Das dürfte Ihnen und ihrem Arbeitgeber gar nicht gefallen. Es ist erst der Anfang und wird erst enden, wenn in den Speckgürteln der linken Jugenstilhäuser, deren Inhaber sorgsam darauf achten, dass die Wohncontainer weit genug entfernt stationiert werden, aber ihre Töchter mit Teddys an die Bahnhöfe he(u)cheln, die Gerichtsvollzieher die Matrix beenden. So schnell kann Wandel dann gehen. Werden Sie es verkraften?

  6. hubi Stendahl // 5. Juli 2017 um 11:20 //

    Zitat:
    „Will heißen: Es gibt auch noch andere Themen als die Ehe für alle. Da braut sich was zusammen…“

    Wie wahr. Es hat nur nichts mit den vier Einzelmerkmalen zu tun, die von der AMF und vom Deutsche Bank Schwätzer Kocic beschrieben werden. Sie beschreiben Wirkungen, nicht aber Ursachen. Diese werden aus selbstsüchtigen (Macht) Gründen verheimlicht.

    Wenn in einer Makroökonomie jeder versuchen MUSS auf Kosten des anderen zu leben, damit dieser nicht auf seine Kosten lebt, dann muss prinzipiell etwas faul sein. Der Hauptfehler liegt in der Verwendung eines Geldes,
    dass allen anderen Sachwerten gegenüber systemische Überlegenheit zugestanden wird. Es „rostet“ und verdirbt nicht und kann daher auf unbestimmte Zeiten zurückgelegt (gehortet) werden. Dem Geld-Kreislauf muss dann anderweitig Liquidität zugeführt werden, weil die Geldhortung sich besser rechnet, als die Investition.

    Dem wollen Zentralbanken entgegenwirken, in dem sie die Zinssätze für Guthaben reduzieren (heute bis auf Null). Systemisch ist dies aber nur ein Zeit erkaufen, weil das Geld dann andere Verzinsungen sucht. Es wandert derzeit in die Kapitalmärkte und sorgt dort für aberwitzige Bewertungen von Aktien und anderen Assets in der Hoffnung, eine höhere Kapitalverzinsung zu erhalten.

    Um die Zinserwartungen der Marktteilnehmer zu realisieren, muss dem Geldkreislauf ständig neues Geld zugeführt werden (Wachstum) , damit ein langjähriger Zins von durchschnittlich ungefähr 4% erreicht wird, denn die Zinsen wurden bei der Geldschöpfung der Zentralbanken über ihre ausführenden Organe mittels Kreditherauslage nicht mit geschöpft. Sie müssen erarbeitet werden über Wachstum, damit das stehende nicht arbeitende Kapital befriedigt wird. Ein kurioser Fehler für eine Spezies, die sich anschickt den Weltraum zu erobern.

    „Jahrhunderökonomen“ wie John Meynard Keynes sind der Meinung, dass der Staat zur Konjunkturglättung als Investor auftreten soll, wenn das Geld streikt. Bedauerlicherweise hat er zwar erkannt, dass diese „Lösung“
    gar keine ist; er sagte einmal auf die Frage was passiert, wenn die Staaten ebenfalls überschuldet sind, „Am Ende sind wir alle tot“, er hat aber auch geholfen zu verhindern, dass eine durchaus diskutierfähige Lösung erst gar nicht thematisiert wird (natürliche Wirtschaftsordnung, Silvio Gesell). So werden die Zyklen immer kürzer, die Umschichtung auf stehendes Kapital (Ersparnisse) im fortgeschrittenen Stadium immer höher und die Schäden für die Masse und die Umwelt immer größer. Die Kreditkontraktion, der unkontrollierbare Schwund des Geldes aus
    dem Kreislauf wird mit immer aberwitzigeren Summen von den Zentralbanken versucht zu kompensieren. Am Ende steht der Zusammenbruch mit Hyperinflation oder, wie in der Vergangenheit, die Sachkapitalzerstörung (Krieg), zum Wiederaufbau, die nur deshalb noch nicht flächendeckend zustande kam, weil die Protagonisten angesichts der Atomwaffen selbst in Gefahr geraten.

    Aktuell befinden wir uns in der letzten Phase der Zyklen. Der Zusammenbruch des Geldkreislaufs soll durch Investitionen in massive Waffenmodernisierungen aufgehalten werden, denn die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen. Die Kommunikation der Zentralbanken mit den Märkten hat nur noch rein psychologischen Charakter und ist der Tatsache geschuldet, dass die Menschheit seit Jahrtausenden ein Programm mit sich
    herumschleppt, dass das vorliegende System als alternativlos annimmt. Siehe hierzu auch das „Programm @Bernd Murawski“, der sich als Umverteiler entpuppt, damit ein solches System dass er ganz offensichtlich nicht durchblickt, um etwas länger mit allem Gegeneinander das fehlerhafte System zu stützen. Dieses religiös moralisierende Programm ist es, dass eine objektive Beurteilung unseres Wirtschaftssystems verhindert. Seit Jahrtausenden. „Es wird rückverteilt, statt zu heilen“. Mit allen unnötigen Auseinandersetzungen, wie wir sie derzeit sehen.

    Ob Privatkapitalismus (aktuelle Variante Neoliberalismus) oder Staatskapitalismus (Sozialismus, Kommunismus), beide Varianten mit dem grundsätzlichen Denkfehler, führen früher oder später in den Zusammenbruch, denn der Privatkapitalismus braucht einen Staat, in dem die schlimmsten Verwerfungen die das System hervorruft, mit Gewalt und moralisch heuchlerischer Umerziehung verteidigt werden, während der Staatskapitalismus, der wieder in Form des Neomarxismus modern wurde, zusätzlich daran zugrunde geht, dass er diese falsche Moral mit Gewalt zur Staatsdoktrin erweitert und damit den in jedem Menschen inhärenten Nutzen-Antrieb tötet, in dem sie zur destruktiven Masse verkommt. Die realen Ergebnisse sprechen Bände.

    Ludwig Erhard, der beste Politiker den die BRD je hatte, war vor seiner politischen Laufbahn in Höchstform. Er prägte zusammen mit dem Freiwirtschaftler Otto Lautenbach, der im Januar 1953 die Aktionsgemeinschaft “ Soziale Marktwirtschaft „(ASM) gründete, die heute nur noch ein Plauderclub ist, den Begriff „freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ (echte Soziale Marktwirtschaft). Kein Sozialismus als Traumschloss, innerhalb eines fehlerhaften Systems, sondern reale Vorschläge unter Berücksichtigung vorhandener menschlicher Eigenschaften, statt Umerziehung. Erhard, wie viele andere, scheiterte an sich, vor allem aber an den Profiteuren, die zugleich die Macht inne haben.

    So kann sich unsere Generation mal wieder nur in mentale Sicherheit bringen und auf den Zusammenbruch warten, in der Hoffnung, dass die „Raumfahrer“ irgendwann diesen banalen Fehler erkennen und die idiotische
    Umverteilung im Gegeneinander aufgeben, die erst durch diesen Fehler erforderlich wird und Heerscharen von Fachidioten hervorgebracht hat, die X/Y-Kurven malen, dafür Nobelpreise einheimsen, damit eine Erklärung
    gefunden wird, warum Ein Euro Jobs besser sind als keine.

    • Conrath // 5. Juli 2017 um 13:56 //

      Wiederum Dank an @Hubi.

      Das ‚Lautenbach-Paradies‘ währte denn nicht lange und so würde auch ein GME-Paradies, selbst mit wesentlichen Leistungs-Rahmenbedingungen, eine erhebliche Schwachstelle aufweisen, nämlich die bisher ungelöste Frage der ‚Machtakkumulation‘. Erst in ihrem Schatten kommt es regelmäßig zu den Verwerfungen des monetär-rechtlichen und wirtschaftlich ‚Quadranten‘ der Gesellschaftsformation.

      Habe mir gerade den letzten Lauterbach bestellt (Beiträge zur Situation der menschlichen Gesellschaft, Hg. Salzmann, Friedrich). Was können Sie dazu noch speziell empfehlen?

      Eine moderne Umlaufsicherung, gegen die Absorbtion und Verzögerungswirkung aus der Kreditkontraktion, wäre auch mit dem OSBEEE-Modell möglich.

      Grüße

      • hubi Stendahl // 5. Juli 2017 um 15:12 //

        Hallo @conrath

        Im Umfeld des frühen Ludwig Erhard gab es eine Reihe von Protagonisten, die angefeindet in Vergessenheit gerieten. Die interessantesten m.E.:

        Otto Valentin, Überwindung des Totalitarismus in der überarbeiteten
        Ausgabe von Angelika 2007

        Leider derzeit nicht verfügbar:

        https://www.amazon.de/Die-Lösung-sozialen-Frage-Totalitarismus/dp/3000234489/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499259008&sr=1-1&keywords=otto+valentin+überwindung+des+totalitarismus

        Im folgenden Link ist dieser Schatz für 40,–€ mit Widmung aus 1952 zu bekommen:

        https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/ueberwindung-des-totalitarismus/autor/valentin-otto/

        ——————————————————————-

        Dr. Ernst Winkler, Theorie zur natürlichen Wirtschaftsordnung 1952

        Leider ebenfalls derzeit nicht verfügbar. Sie sehen daran, dass keinerlei Interesse daran besteht und verhindert wird, dass man sich den Fehlern des Privatkapitalismus und des Staatskapitalismus
        ernsthaft nähert. Man kaut lieber die beiden auf der gleichen Seite der Medaille als angebliche Gegenstücke positionierten Theorien durch, die lediglich Staatskapitalismus durch Privatkapitalismus und umgekehrt ersetzt. Ich habe diese Schätze noch in alten Ausgaben sauber verpackt im Keller.

        https://www.amazon.de/gp/product/B0000BPOUI/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B0000BPOUI&linkCode=as2&tag=faszinmensch-21

        Deshalb ein paar Auszüge von Dr. Ernst Winkler im Video 22 Min.: Vorab aber noch der Hinweis, dass über allem das Studium der natürlichen Wirtschaftsordnung von Silvio Gesell als Vordenker steht. Hier werden soziologische Aspekte und makroökonomische Gesetzmäßigkeiten m.E. erstmals stringent auf der Basis der noch unvollständigen Gedanken Proudhons zusammengeführt, wenngleich die ein oder andere Frage unter dem Aspekt vergangener 100 Jahre nochmals gestellt und gelöst werden müssten (z.B. Medien, Patente etc.):
        Hier als PDF Buch kostenlos vom Enkel:
        https://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/nwo.pdf

        …..oder irgendwo bestellen als Buch. Freut mich, dass statt einer
        reflexartigen Ablehnung ohne Hintergrundwissen auch mal jemand Interesse zeigt, seine Voreingenommenheiten abzulegen und aus dem Einerlei der universal konstruierten angeblichen Gegenpostionen, Kapitalismus vs. Kommunismus, auszusteigen.

  7. waltomax // 5. Juli 2017 um 12:52 //

    Wer sich -aus aktuellen Erwägungen- mit der Geschichte des Goldverbotes befasst, wird bei WIKI fündig. Immer schon, von der Antike bis zur Gegenwart, suchte der Staat seine Untertanen oder Bürger um ihren Edelmetallbesitz zu erleichtern. Goldverbote sind eng mit den „boom and bust“- Zyklen verbunden, welche die Wirtschaft generell kennzeichnen. So ordnet sich auch obiger Artikel in das Allgemeine ein. Der Staat, egal ob feudal oder demokratisch, tritt dem Bürger oder dem Untertanen meist feindlich und ausbeuterisch gegenüber und selten als integriernde Organisationsform. Im schlimmsten Falle erfolgt ein Verheizen im Kriege, in welchem „der Staat“ nicht nur über den Besitz des einzelnen, sondern sogar über Leib und Leben verfügt. Der Staat wird eigentlich von der Nomenklatur gebildet, getragen und verteidigt und dies meist gegen die Interessen der Untertanen oder Bürger. Es zählt also zu den Methoden der Verschleierung und Irreführung, den Staat als eine „abstrakte Einheit“ zu verkaufen. Hinter diesem Staat stehen konkrete Personen, Interessen und vor allem Besitzverhältnisse, deren Wahrung der Staat eigentlich dient. Sollte es in einem Staatswesen eine politische Teilhabe der Untertanen oder Bürger geben, dann fällt diese in den meisten Fällen marginal aus und läßt die existierenden Macht- und Besitzverhältnisse völlig unberührt. Politische Teilhabe dient meist eben nur der Legitimierung, dem Untertanen die oben beschriebene Ausbeutung angedeihen zu lassen. Bis zur physischen Vernichtung, welche sich der Staat durch sein „Gewaltmonopol“ vorbehält.

    Es geht auch ohne Staat.

    • MutigeAngstfrau // 5. Juli 2017 um 13:25 //

      Und hier kann man schon mal nachschlagen, welche Bevölkerungsdichte in verschiedensten Ländern so demnächst prognostiziert wird.
      Für Germoney, welches hernach vielleicht noch nicht einmal mehr Schland heißen könnte, sind die Verluste natürlich besonders hoch.

      http://www.deagel.com/country/forecast.aspx?pag=1&sort=PPP&ord=DESC

      • Hinweis für alle , die in Hamburg in der G20 Sicherheitszone leben. In den nächsten Tagen ein bisschen kürzer treten mit der Hausarbeit und sich nicht mit dem Besen in der Nähe eines Fensters aufhalten. Der Sniper gegenüber könnte diesen mit einer Schusswaffe verwechseln und das Reinemachen mit einer Kugel zwischen die Augen jäh beenden.

        Auch könnte es sein, das faschistoid gekleidete Systemschergen Demonstranten kaltblütig erschießen und dieses für rechtmäßig erklären aufgrund des Lissaboner Vertrags, also Obacht.

        https://youtu.be/fbChSuSQIo4

      • Conrath // 6. Juli 2017 um 08:30 //

        @MAF

        Vertrauen Sie etwas mehr in die Weltganzheit. Geplant wurde schon jede Menge Mist, nehmen Sie sich das nicht so nah dran, damit ist schlecht zu leben.

        Unterstützen Sie lieber die, sich politisierende, Jugend Europas, mit Trinkwasser und guten Gedanken.

        Der Süden mit seiner empörenden Arbeitslosigkeit, bei uns die aufkommende Zensur. Der größere Teil der Demonstranten kommt, meiner Vermutung nach, mit friedlichen Absichten. Die anderen zündeln und arbeiten mit ihrer Dummheit dem System zu, erhöhen das BSP und liefern Bilder für die MM und Argumente für weitere Aufrüstungsspiralen der Polizei usw…

        Es stimmt eben nicht, dass die Jüngeren das nicht auch durchschauen lernen, zu einem größeren Teil, Dummheit und Unerfahrenheit immer eingeschlossen, wir wurden auch nicht fertig politisch geboren oder? Und während wir Älteren vom Sofa aus räsonierend, besserwissend schimpfen tritt die Mehrheit für andere Verhältnisse ein, nimmt ein Risiko in Kauf. Diese friedliche Mehrheit sollte daher auch unsere volle empathische Unterstützung bekommen, nicht die Fehlgeleiteten, die es auch reichlich nach Hamburg treiben wird, bezahlte und unbezahlte Krawallos, klar wie immer.

        Das dann aber den Aktiven noch in die Schuhe zu schieben wäre eine Form sträflicher ‚Couch-Potato-Dusseligkeit‘ und Schlappheit obendrauf.

        Also raus auf die Straße mit friedlicher Absicht und herzlich-wacher Aufmerksamkeit.

  8. waltomax // 5. Juli 2017 um 13:11 //

    Immer schon war der Mensch bemüht, über den Ertrag seiner Arbeit bestimmen und verfügen zu können und diesem dem Zugriff anderer zu entziehen. Edelmetalle sind seit mindestens 6000 Jahren als Wertspeicher beliebt, weil sie eine hohe Wertdichte haben und daher auch leicht zu transportieren oder zu verstecken sind. So mancher archäologische Fund eines Gold- oder Silberhortes kündet von dem Bemühen seiner ehemaligen Besitzer, ihre Rücklagen vor staatlicher Enteignung oder sonstigem Raub zu schützen. Diese Situation blüht auch uns wieder, wenn wir als „Bürger“ begreifen, dass wir für die Verpflichtungen und Belange des Staates mit unserem gesamten Vermögen und sogar mit unserem Leben bürgen. Das reicht von der Zwangshypothek über die Enteignung aller Wertsachen und Barschaften bis zur Wehrpflicht. Zum Teufel mit dem Staat! Wer hat uns eigentlich eingeredet, es müsse einen solchen geben?

    • hubi Stendahl // 5. Juli 2017 um 14:08 //

      @waltomax
      „Zum Teufel mit dem Staat! Wer hat uns eigentlich eingeredet, es müsse einen solchen geben?“

      Das ist der falsche Ansatz. Nicht ein Staat oder eine Volksgemeinschaft sind das Problem; das Problem ist die Ausgestaltung der Gemeinschaft, des Staats, mittels Macht. Schaffen Sie die Staaten ab und organisieren sich unter einem anderen Gebilde mit gleicher Ausgestaltung und Sie haben wieder einen mächtigen Staat/Gemeinschaft, egal wie groß er ist und wie er sich präsentiert. Alles was über 200 Personen geht, die sich gerade noch kennen können, verlangt nach Ordnung. Nur dann heißt sie womöglich IWF, WTO oder auf kleinerer Basis BezirksreGIERung und schwächt weiter diejenigen, die am weitesten vom Futtertrog entfernt sind. Es kommt also gerade nicht darauf an, ob sich eine Ordnung Staat oder Regierung, *ismus oder Verein nennt. Es kommt immer auf die natürliche Ausgestaltung des natürlichen Lebensraums an, in dem sich die Teilnehmer bewegen. Natürlich kann aber nur das sein, was sich der ganze Lebensraum als Grundlage wünscht und nicht etwa ein kleiner sich selbst ernannter Anteil, wie es seit mindestens 5000 Jahren läuft.

      „Bundeskanzlerin Angela Merkel plädierte am 9.11.2009 während der Konferenz „Falling Walls“ für den weiteren Verzicht auf nationale Zuständigkeiten: „Eine der spannendsten Fragen, Mauern zu überwinden, wird sein: „Sind Nationalstaaten bereit und fähig dazu, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle; und sei es auch in der Form einer Verurteilung?“ (Danke an @falkenauge für den Text).

      Mit dem ESM, der WTO, UNO u.s.w. erleben wir gerade, wie sich die Abschaffung von Staaten zugunsten von übernationalen identitätslosen Konstruktionen entwickelt. Das gleiche würde sich ergeben, wenn man auf eine freie Ausgestaltung auf dezentralisierter regionaler Ebene verzichtet. Es bildet sich stets Macht, die sich durch Geld und Waffen seiner Wirkungen bedient, auch in kleinen Einheiten, die größer als 200 Personen sind.

      Der ESM zeigt wo es langgeht. Erst Europa und dann die ganze Welt:

      http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/europaeischer-waehrungsfonds-ewf/europaeischer-waehrungsfonds-ewf.htm

      • Conrath // 5. Juli 2017 um 15:04 //

        @Hubi & Walter

        Hubi macht mein Schreiben überflüssig.

        „Nicht ein Staat oder eine Volksgemeinschaft sind das Problem; das Problem ist die Ausgestaltung der Gemeinschaft, des Staats, mittels Macht.“ Zitatende H.S.

        Ich würde nur keine absolute Grenze beim Umfang der ‚Dunbar-Zahl‘ sehen. Ist sie doch aus Tierversuchs-Vergleichen entwickelt. Da ist der Mensch wohl erheblich plastischer in seinem Kognitionspotential. Dennoch gibt es daraus resultierende, horizontale Kommunikationsgrenzen. Andererseits ist jeder lebende Mensch mit jedem anderen lebenden Menschen über nur 5/6 Verbindungsecken, ganz selten auch 7-Ecken verbunden und die intelligible Vertikalkommunikation geschieht thematisch-persönlich, raumunabhängig, bzw. ‚überräumlich‘.

  9. waltomax // 5. Juli 2017 um 14:52 //

    @Hubi:

    Es gibt Ordnungen in der Welt, die sich verändern und in einem Wettbewerb stehen. Das meint vor allem die Natur, in welcher Organismen, die eigentlich selber „Ordnungen“ sind, in Interaktion treten. Konstruktiv und destruktiv. Es gibt viele Ordnungen. Hierarchie, Heterarchie, Oligarchie, Anarchie, usw. Oft überlagern sich diese Ordnungssysteme sogar.

    Ein Ameisenstaat ist z. B. eigentlich eine Familie, in welcher alle von einer Königin abstammen und in einem Kastensystem (Arbeiter, Krieger, Hofstaat und Königin) leben. Ohne Zweifel eine Ordnung, die sich in der Evolution bewährt und durchgesetzt hat. Wollen wir eine solche Ordnung? Wohl eher nicht.

    Wir wollen eine Ordnung, in welcher es für das Individuum möglichst viele Freiheitsgrade der Entwicklung und der Potentialentfaltung gibt. Das bedeutet, wir brauchen eine flexible Ordnung, die möglichst wenig reglementiert und in der Lage ist, die Impulse, welche die Kreativen senden, aufzunehmen und umzusetzen.

    Wir leben aber nicht in einem solchen Staat, sondern in einer Hierarchie mit überwiegend starren Strukturen. Und dieser Staat, der strukturell und konzeptionell immer mehr in Not gerät, sucht sich durch Beschneidung dieser Freiheitsgrade vor Veränderungen abzuschotten. Wird das klappen?

    Vielleicht. Alle mit Blaumann und wenigen Pflichten, die starr und „konsequent“ einzuhalten sind. Wenige Herrschende und Privilegierte gegen die gesichtslosen und austauschbaren Ameisen. Der totale Staat.

    Und da wollen sie hin. Das nenne ich einen Scheixx-Staat, der sozusagen „scheibchenweise“ immer mehr reglementiert, kontrolliert und eliminiert.

    Und nun die Gretchenfrage. Hat es jemals einen Staat ohne totalitäre Züge gegeben? Zeigen Sie mir ein Staatswesen, egal, ob historisch oder gegenwärtig, in welcher es nicht eine Staatsnomenklatur gegeben hätte, die sich hinter einem abstrakten und vorgeblich kollektiven Staatsbegriff versteckt und das sog. Staatsvolk“ nicht konsequent ausgebeutet hätte?

    Parole: „Wir sind der Staat, wir sind Deutschland!“ „Wir“ waren noch niemals „der Staat“ sondern immer nur „die“. Das meint die Nomenklatur, bestehend aus Wirtschaftsmagnaten, Klerus, Bürokratie, Politfunktionären, Soldaten und Polizei.

    DAS ist „der Staat“.

    Und ich habe nie dazu gehört. Und wenn Sie glauben, Sie gehörten dazu, weil dieser Staat für Sie ein paar holprige Straßen oder Pseudeowahlen vorsieht, dann ist das Ihr Problem.

    • waltomax // 5. Juli 2017 um 14:55 //

      …die Justiz habe ich vergessen..

    • hubi Stendahl // 5. Juli 2017 um 18:57 //

      @waltomax

      „Und da wollen sie hin. Das nenne ich einen Scheixx-Staat, der sozusagen „scheibchenweise“ immer mehr reglementiert, kontrolliert und eliminiert.“

      Jetzt sollten Sie der Fairness halber einmal meinen Textteil kopieren und einstellen, in dem einen Staat propagiere, in dem reglementiert, kontrolliert und eliminiert wird. Das Gegenteil ist der Fall. Der Einfachheit könnten Sie sich einmal die paar Textseiten aus meinem eingestellten Video zu Dr. Ernst Winkler durchlesen, auch wenn´s 22 Minuten sind.

      Zitat:
      „Und nun die Gretchenfrage. Hat es jemals einen Staat ohne totalitäre Züge gegeben? Zeigen Sie mir ein Staatswesen, egal, ob historisch oder gegenwärtig, in welcher es nicht eine Staatsnomenklatur gegeben hätte, die sich hinter einem abstrakten und vorgeblich kollektiven Staatsbegriff versteckt und das sog. Staatsvolk“ nicht konsequent ausgebeutet hätte?“

      Gegenfrage: Wie sollte es einen solchen Staat jemals gegeben haben, wenn ich in meinem Kommentar auf die Fehler im System hinwies und dies auf mindestens 5000 Jahre rückwärts ab heute datiere? Ein solcher Staat hätte und kann nur dann existieren, wenn die Rahmenbedingen hierfür hergestellt sind. Es ist also keine Gretchenfrage ob ein Staat funktionieren kann, es ist eine Gewissheit, die Sie ja selbst mit den Naturereignissen bestätigen. Ob Ameisen, Bienen oder Delfine. Wir müssen uns nur die Frage beantworten, warum es bei uns bisher nicht funktionierte und eben nicht ohne Alternative allem ablehnend gegenüberstehen. Unsere Aufgabe ist es Bestehendes, Fehlerhaftes zu kritisieren und zu verbessern. Notigenfalls abzureißen und neu aufzubauen. Nicht aber im Nichts zu verweilen:

      „Immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat. … Dort, wo der Mensch am besten gedeiht, wird auch die Wirtschaftsordnung die natürlichste sein. Ob eine in diesem Sinne sich bewährende Wirtschaftsordnung zugleich die technisch leistungsfähigste ist, ist eine Frage minderer Ordnung (aus die natürliche Wirtschaftsordnung).

      Also lass uns nach einem System suchen, in dem die Freiheit, also der Mensch, das höchste Gut ist.

      Zitat: „Parole: „Wir sind der Staat, wir sind Deutschland!“

      Wenn Sie es in Anführungszeichen setzen und mich anschreiben, dann müsste ich diesen sinnfreien Spruch auch irgendwo wiederfinden können; wo steht der?

      Schauen Sie sich wenigstens das Video von Dr. Winkler mal an. Vielleicht löst es bei Ihnen Interesse aus.

      • waltomax // 5. Juli 2017 um 22:26 //

        @Hubi:

        Sie dürfen sicher sein, dass ich zwischen „Sie“ und „sie“ unterscheiden kann. Ich hoffe, Sie auch.

        Ferner ist keine Frage, ob ein Staat funktionieren kann. Die tiefere Frage ist, wie gut und wie lange. Und da haben wir die üblichen Zyklen gekennzeichnet durch Aufstieg, Blüte und Niedergang. Zum Ende meist Krieg.

        Silvio Gesell ist mir bekannt. Auch Otani mit seiner Bodenreform.

        …Und: Sie mehmen die Dinge persönlich, das sollten Sie bitte nicht.

  10. waltomax // 5. Juli 2017 um 15:17 //

    Hagen Grells „defacto Unabhängigkeit“ vom Kackstaat der Nomenklatur gründet nicht zufällig auf Gemeinschaften, welche möglichst alle Existenzmittel sichern und deren Verteilung organisieren. Dazu muss man sich vernetzen. Das ist die faktische Entmachtung des Staates. Ohne einen Schuss abzugeben oder jemanden sonst irgendwie zu verletzen.

    Merkel hockt im Kanzleramt und interessiert mich nicht, denn sie ist für mich völlig ohne jede Relevanz. Mein Leben hängt nicht ein Jota von ihr ab.

    Da reicht es nicht einmal für die Diffamierung als „Reichsbürger“, denn ich bin nicht gegen diesen Staat. Er interessiert mich einfach nicht mehr.

  11. waltomax // 5. Juli 2017 um 15:24 //

    @Conrath und Hubi

    Beim „real existierenden Staat“ verhält es sich konzeptionell (aufgrund seiner immer totalitären Züge) folgendermaßen:

    Ein Müllsack bleibt immer ein Müllsack, egal, womit und wie man ihn füllt.

  12. waltomax // 5. Juli 2017 um 15:35 //

    Off topic:

    @Conrath:

    …die intelligible Vertikalkommunikation geschieht überräumlich‘…und instantan.

    Während die heterarchische Horizontalkommunikation an c gebunden ist.

    • Conrath // 5. Juli 2017 um 17:31 //

      @Walter & Hubi

      Die Kommunikation geschieht, nach verschiedenen Thesen (> P. Ripota), quasi instantan, mit 1000-facher v-c. Einstein hatte 1911 bereits ein Modell mit variabler c-v modelliert, dann wieder zurückgezogen, ohne gute Gründe. Jedenfalls ist Informationsverbindung in physiologischen Prozessen damit schnell genug. Komplett instante Verhältnisse liefern immer unüberwindbare Modellprobleme und es gibt bereits die Modellbasis mit ‚gegenläufiger Temporalverschränkungen‘ (zwei Zeitsinnigkeitspfeile), aber es sind immer ‚Geschwindigkeitsgewirke‘, ohne v-0 und v-∞ Vektoren! Die Grenze dazwischen ist eine 4-dimensional-räumliche Linienmannigfaltigkeit (Lichtgewirk/ Photonenwelle/ Wellenphotonen). Jeder physiologische Prozess läuft daher mit 5 inneren Parametern ab, koordiniert in 4 Raum-Dimensionen. Die Kopplung erfordert/ bildet, eine weitere Dimension. Der Verbindungsraum, es ist jeweils das gegensinnige Zeitecho des anderen Wirkfeldes, ist 1-dimensional (Punkt/ Ebene) bis 4-dimensional (Linienkomplex) je nach Anforderung.

      Die Gravitationskonvergenz ist dann die Nullstellen-Dimension dazu (freier Stellenwert einer Matrize). Daher koordiniert die Gravitation-Levitation auch alle Zeitwirkungen (als retardierendes Feld aus der Vergangenheit und avancierendes Feld aus der Zukunft). Zeitreisen gibt es nicht im Wirkbereich der Gravitation. Außerhalb davon wäre das Konzept Zeitreise völlig belanglos, das es keine vergleichbare Konnexitäten mehr gibt. Der eigene Astralleib oder Mentalleib, ist bereits in eine Vielräumlichkeit erstreckt. Die Gewöhnung an permanente Veränderungen der eigenen Körperganzheit fällt den dort Ankommenden nicht ganz leicht und erfordert vor der Konzeption/ geburt wieder eine Rückanpassung. Je nach dem *dauert* es unterschiedlich lang, sich da zu Recht zu finden usw… Der Übergang wird durch einer Art von ‚Restschwere‘ zur Koordination und Ausgewöhnung bewirkt.

      Ohne Gravitation gibt es andere, höhere Temporalkomplexe. Von ihnen berichten Menschen die selber Nahtoderlebnisse hatten. Ich hatte gleich zwei, mit 19 und 55 Jahren.

      @Hubi

      Habe den Otto Valentin gerade ohne Widmung, dafür zum halben Preis, bestellt. Gesell ist mir als vollständig ausbaufähig in Erinnerung geblieben (Umarbeitung einiger Naturalismen und Anpassungen an digitale Möglichkeiten). In Wuppertal gibt es ja die Freiwirtschaftler. Die ‚strenggläubigen‘ Gesellianer sind mir aber schon vor 20 Jahren auf den Senkel gegangen, so ist es aber mit fast allen Epigonen, denken wir nur an die Gruppe der Marxisten und ihre verschiedenen Religionen. Wesentlich ist sowieso zu einer ‚arbeitsfähigen Minimalbasis‘ zu kommen und darauf zu hoffen, diese einmal im großen Feldversuch längere Zeit anzuwenden.

      Schöne Möglichkeiten gäbe es in untervölkerten Gebieten, in Mitteldeutschland, in Königsberg oder Sibirien. Da bekommen die Siedler einen Gründungs-ha als Landeigentum geschenkt,… Ein Gebiet mit Zusatzwährung, von der Größe eines Durchschnittslandkreises, könnte für’s Erste genügen. Vielleicht gibt es einen Kanton in der Schweiz, der dafür offen wäre? Oder ein Land wie Island?

  13. Ranma // 6. Juli 2017 um 03:25 //

    Was sich Conrath mal wieder leistet!

    „Hubi macht mein Schreiben überflüssig.“

    Wozu dann das gesamte übrige Getexte?

    „Andererseits ist jeder lebende Mensch mit jedem anderen lebenden Menschen über nur 5/6 Verbindungsecken, ganz selten auch 7-Ecken verbunden und die intelligible Vertikalkommunikation geschieht thematisch-persönlich, raumunabhängig, bzw. ‚überräumlich‘.“

    Das Geschwurbel am Ende macht den Satz nicht richtiger. Bei den sechs Verbindungsecken, über die alle Menschen verbunden sein sollen, handelt es sich um nichts weiter als STATISTIK. Das bedeutet, es sind auf keinen Fall mal fünf oder mal sieben Verbindungsecken. Es sind immer sechs Verbindungsecken, weil das der ERRECHNETE Wert ist, mit dem das IM STATISTISCHEN MITTEL MÖGLICH wäre! Reale Werte weichen immer vom statistischen Mittel ab, weil sie außenherum verteilt sind (in diesem Fall bedeutet das, manche Menschen kennen sich ganz direkt ohne Mittelsleute, während andere so isoliert leben, daß sie nichtmal Mittelsleute zur übrigen Weltbevölkerung kennen), aber es gibt nicht einige Menschen, die so besonders wären, daß der Mittelwert für sie abwiche! Das Thema des Artikels hätte wirklich besseres verdient als einen Conrath, der mal wieder seine Wissenschaftsfeindlichkeit demonstrieren muß.
    Ranma

    • Conrath // 6. Juli 2017 um 07:51 //

      @Ranma

      Wenn Sie aus diesen Sätzen nicht die Schlüsse ziehen können, die darin angelegt sind, dann machen Sie bitte nicht andere dafür verantwortlich.

      Hubis Ausführungen waren spezielle, die gut anschaulich und begründet dargelegt wurden. Sie dürfen daraus keine lose Verallgemeinerung machen (Generalzustimmung zu Hubi), was Ihnen leider immer wieder passiert, wohl aus mangelnder methodischen Denkschulung und weniger aus Absicht?

      Die Phänomenkenntnis des ‚über nur 5/ 6 Ecken‘ miteinander unmittelbar Bekanntseins aller Menschen, ist aus der Erforschung topologischer Verhältnisse erwachsen und keine Erfindung von mir! Da liegen Sie also mit Ihrer unzureichenden Interpretation und dann noch mit einer falschen Zuordnung, gleich mehrfach daneben. Was ist los mit Ihnen?

      Der Unterschied zwischen horizontaler Unmittelbarkeit (und ihre Erinnerbarkeit), darauf bezieht sich die Dunbar-Zahl zunächst und vertikaler ‚Beigleichenheit‘ (es ist ein Prinzip innerer, oft langanhaltender begleitender Nähe zu intuitiven Unmittelbarkeiten zwischen zwei und mehreren Menschen, bei Zwillingen und Liebenden, besonders stark ausgeprägt, aber auch viel weiter verbreitet, als zunächst von den Betroffenen selber bemerkt) als vertikales Verhältnis des intelligiblen Zusammenseins und Kommunizierens. Die bekannte Blicktelepathie, der von seitlich-hinten Angeschaute dreht sich spontan synchron um, ist eine Mischung dieser beiden, fundamentalen Begegnungs- und Näherungsweisen! Und das ‚Prinzip des Intelligiblen‘ müsste Ihnen schon geläufig sein, als aktiver Forenteilnehmer. Auch dieses Konzept ist nicht meiner Willkür entsprungen, ich referiere es nur und wende es im Gesamtkontext an.

      Ich vermute daher eine offene, noch erheblich steigerbare Dunbarzahl für die menschliche Kommunikation, durch die Steigerung des vertikalen (telepathischen) Kommunikationsanteils. Vermutlich steht sie in einem Spannungs- und Ermüdungsverhältnis zur technisch vermittelten Kommunikationssteigerung der letzten Dekaden, interagiert mit dieser neuen Fertigkeitsschulung.

      Grüßend

      • waltomax // 6. Juli 2017 um 09:53 //

        Das Problem liegt in der mangelnden Anschaulichkeit. Daher stellen die Foristen auch keine Relevanz fest. Mit Recht! Denn das abstrakte Tasten sollte man im Vorfeld erledigen, um den Rezipienten dann seine Modelle anschaulich in Beispielen zu vermitteln. Was Sie schreiben, lieber @Conrath, ist gut und richtig, aber Sie sollten es bitte für Leser abfassen. Gelingt uns nicht immer…!

        Nix für ungut.

        Gruß Waltomax

      • Ranma // 7. Juli 2017 um 02:56 //

        Wieso los mit mir? waltomax sieht die Schuld an Mißverständnissen beim Sender, nicht beim Empfänger. Genau wie es die Kommunikationswissenschaft standardmäßig sieht. Das ist nämlich eine tatsächliche Erkenntnis. Die sechs topologischen Verbindungsecken und die Dunbar-Zahl dagegen sind nichts weiter als Statistik und Spekulation! Übrigens genau wie die Einmaligkeit biometrischer Merkmale oder die von Bitcoin-Adressen. Da gab es nirgendwo Forschung dazu. Andere Behauptungen zu wiederholen macht diese nicht richtiger. Es gab so oder so keine Forschung dazu! Nur Statistik und Spekulation. Im Amiland wurde sogar vor zirka zehn Jahren damit begonnen, sämtliche Fälle von auf Fingerabdrücken basierenden gerichtlichen Verurteilungen neu aufzurollen. Weil eine statistische Berechnung nunmal etwas anderes als ein Forschungsergebnis ist.

        Würden nicht ständig wieder Wissenschaftsverweigerer ihre Ignoranz demonstrieren, dann müßte ich nicht ständig so viel richtigstellen. Das wäre mir ganz recht. Aber Aufklärung kann nur an diesem Punkt beginnen.
        Ranma

  14. Ranma // 6. Juli 2017 um 03:47 //

    Zum Thema des Artikels:

    Seit es die Finanzwirtschaft gibt, hat sie bereits keinen Bezug mehr zur Realwirtschaft. Aus der Finanzwirtschaft Rückschlüsse auf die Realwirtschaft oder gar auf auf reale Verhältnisse außerhalb der Wirtschaft ziehen zu wollen ist daher hanebüchen.

    Die realen und realwirtschaftlichen Verhältnisse sind trotzdem kein Geheimnis. Mancherorts kann man Investitionen nicht mehr stemmen, deshalb wird nicht mehr investiert. Die deutsche Staatsmacht dagegen huldigt in einem neuem Kult der Schwarzen Null und investiert deshalb nicht. Weil jene, die das Geld haben, sowohl Konsum als auch Investitionen verweigern, fehlt das Geld im Wirtschaftskreislauf, das dort nötig wäre, um Schulden zu bedienen. Dadurch ähnelt unsere Zeit bereits der als die Große Depression bekannten.

    Außer der Großen Depression ähnelt unsere Zeit aber auch der vor der französischen Revolution und vor dem Unabhängigkeitskrieg der USA und zugleich auch dem Ende des Imperium Romanum und dem Beginn des Mittelalters. Fraglich ist jetzt nur noch, das Ende welchen Zykluses wir miterleben. Möglicherweise gibt es sogar eine Überschneidung. Fest steht nur, daß es ein heftiger Aderlaß wird. Eigentlich auch, daß wir diesen den Superreichen zu verdanken haben werden, aber das wird wieder ignoriert werden, weil wir schließlich wieder nichts lernen und den Zyklus nochmal von vorne wiederholen wollen.
    Ranma

    • waltomax // 6. Juli 2017 um 09:57 //

      Leider hat die Erde nicht genug Ressourcen, um die menschlichen „boom and bust Zyklen ständig zu ermöglichen. Es gibt also nicht immer wieder eine neue Chance. Einmal ist der Ofen aus und die gemachten Fehler waren die letzten…

      • Ranma // 7. Juli 2017 um 03:13 //

        Das ist richtig, aber wir sind noch nicht am Ende der Ressourcen! In der heutigen Politik ist Greenwashing sehr wichtig. Nur das hält die Konzerne noch davon ab, Manganknollen aus der Tiefsee zu ernten und die Schwarzen Raucher anzuzapfen. Beides wäre ökologisch katastrophal. Weil es zur Zeit auch unabhängig vom menschlichen Einfuß wärmer wird, lauern einige Konzerne auch schon auf die Rohstoffe, die man aus der Arktis holen können wird. China hat kürzlich einen deutschen Roboterhersteller gekauft. Schließlich fallen weltraumtaugliche Bergbauroboter nicht vom Himme. Vielleicht mal, wenn sie ausgedient haben. Bis dahin müssen sie erst noch entwickelt und gebaut werden und die übrigen Planeten des Sonnensystems bieten noch reichlich weitere Rohstoffe.

        Es geht also noch einige boom-and-bust-Zyklen lang weiter. Es sei denn es würde versäumt die Weltraumfahrt weiterzuentwickeln während sie noch finanzierbar ist.

        Weil ich eine Landratte bin und mich daher wahrscheinlich nicht selbst auf folgende Art bereichern werde, habe ich einen Vorschlag zum Abbau von Manganknollen: Man könnte Oktopusse abrichten, damit sie die Manganknollen schonend einzeln und per Tentakel ernten und aus dem Meer befördern.
        Ranma

      • Ranma // 7. Juli 2017 um 03:15 //

        Mein letzter Satz war sicherlich Perlen vor die Säue. Den hätte ich beser anderswo veröffentlicht als auf einer Plattform für Wissenschaftsverweigerer.
        Ranma

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