Macron als neuer Ludwig Erhard

„Bundesarchiv B 145 Bild-F022484-0016, Landtagswahlkampfreise Bundeskanzler Erhard“ von Bundesarchiv, B 145 Bild-F022484-0016 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F022484-0016,_Landtagswahlkampfreise_Bundeskanzler_Erhard.jpg#/media/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F022484-0016,_Landtagswahlkampfreise_Bundeskanzler_Erhard.jpg „Bundesarchiv B 145 Bild-F022484-0016, Landtagswahlkampfreise Bundeskanzler Erhard“ von Bundesarchiv, B 145 Bild-F022484-0016 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F022484-0016,_Landtagswahlkampfreise_Bundeskanzler_Erhard.jpg#/media/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F022484-0016,_Landtagswahlkampfreise_Bundeskanzler_Erhard.jpg
Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron wird als eine Art französischer Ludwig Erhard gepriesen. Neun politische Entscheidungen zeigen, wer er wirklich ist.

Die sozialistischen und bürgerlichen Märchen sind alle schon tausend Mal erzählt. Und tausend Mal ist nichts passiert. In Wirklichkeit haben die französischen Präsidenten ihr Schiffchen in tausend und einer Nacht immer nur im engen Fahrwasser der Eliteninteressen navigiert. Einigen wenigen meinungsmachenden Medienzaren wurde jahrzehntelang hinterhergehechelt. Die wiederum hatten nur Minderheiteninteressen im Auge. Sowohl die Arbeiter und Angestellten wie die Privatunternehmer wurden sporadisch mit Symbolhandlungen notdürftig ruhig gestellt.

Seit der Staatskrake alles im Griff hat – oder besser in den übergriffigen Tentakeln – sind die Hauptfronten des 19. und 20. Jahrhunderts – Kapital und Arbeit – Nebenkriegsschauplätze geworden. Und die Akteure der Wirtschaft politische Statisten.

Eine Notlösung oder eine Revolution?

Die alten Geschichten der großen Parteien glaubt fast kein Mensch mehr.  Bei einer rekordniedrigen Beteiligung von 48,7 % bei der Wahl zur französischen Nationalversammlung hatten die Sozialisten im ersten Wahlgang real noch 3,6 % Gläubige und ihre republikanischen Konkurrenten 7,7 %.

Der Sozialismus und der Gaullismus liegen zerstört am Boden. Die Mainstreampresse behauptet, der neue französische Präsident wäre ein Liberaler. Oder ein Sozialliberaler. Liberalismus im etatistischen Frankreich? Eine Notlösung oder eine Revolution? Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Na schau’n wir mal. Hundert Tage Zeit geben wir ihm, dem französischen Ludwig Erhard. Denn jeder muss fairerweise seine Chance bekommen. Amtseinführung war am 14. Mai 2017, am 26. August machen wir dann einen politischen Kassensturz.

An diesen Kriterien wird Macron gemessen:

Klar muss jedoch sein, was in hundert Tagen geprüft wird. Da er uns als Sozialliberaler verkauft wird, schlage ich folgende Kriterien vor:

  1. Beendet er das Kriegsrecht? Die Einschränkung von verfassungsmäßigen Freiheiten passt nicht in eine liberale Demokratie. Wenn er das Kriegsrecht beenden will, muss er die moslemische Gemeinschaft freilich härter anfassen. Bin mal gespannt.
  2. Senkt er die Steuern für den Mittelstand deutlich? Eine liberale Demokratie funktioniert nur mit einer Staatsquote deutlich unter 50 %. Wenn Macron den Augiasstall des französischen Finanzministeriums ausmistet, dann werden ihm die Göttinnen des Wachstums und der Freiheit Kränze flechten.
  3. Vereinfacht er die Arbeit von kleinen und mittleren Unternehmen? Lässt es Macron zu, dass die Fleißigen einen guten Teil ihrer Arbeitskraft für Schreib- und Strafarbeiten vergeuden?
  4. Schafft er Chancengleichheit für alle Arbeitnehmer? Beseitigt er den geteilten Arbeitsmarkt der Privilegierten und der Prekären? Werden die Abfindungen gedeckelt?
  5. Ergreift er soziale Maßnahmen zur Verbilligung von Energie? Kündigt er das Pariser Abkommen?
  6. Kämpft er gegen die Diskriminierung von sogenannten „Ungläubigen“ durch moslemische Propaganda? Sind alle Bewohner Frankreichs verpflichtet, sich gegenseitig zu achten? Werden Leute zielstrebig ausgeschafft, die das Herrenmenschentum predigen?
  7. Beendet Macron die expansionistische Außenpolitik seiner Vorgänger? Zieht er französische Truppen aus Afrika und Asien zurück? Vermeidet er zukünftig solche gefährlichen Abenteuer wie den Arabischen Frühling?
  8. Engagiert er sich für eine subsidiäre EU, in der die staatlichen Aufgaben möglichst bürgernah erledigt werden? Wo unsinnige zentrale Kompetenzen an die Staaten und Kommunen zurückgegeben werden?
  9. Reformiert Macron das französische Wahlrecht, damit auch Parteien in der Nationalversammlung vertreten sind, die weniger als 50 % der Stimmen erreichen?

Alles nur Liberalala?

Ich habe ja nichts gegen Liberalismus in Frankreich. Nichts gegen einen modernen Adam Smith, der den Wohlstand der Nation mehrt. Aber wenn ausgerechnet die bisherigen elitären Hoftrompeter und Schönschreiber von Präsident Hollande so einen Schwenk zum Liberalismus machen – wenn staatsfromme Medien plötzlich einen Phönix aus der Asche hervorzaubern – dann sollte man genau hinsehen. Es könnte Liberalala – eine Wortschöpfung von Frank Schäffler – sein.

Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

13 Kommentare zu Macron als neuer Ludwig Erhard

  1. hubi stendahl // 13. Juni 2017 um 20:06 // Antworten

    Wer in Europa und nicht nur dort, an die Spitze der Politik will, der muss ein dezidiertes Anforderungsprofil erfüllen, das nicht vom Wähler, sondern von der Geldelite bestimmt wird. In der Endphase unseres Schuldgeld-Systems mit Umverteilungsfunktion in einer indirekten Demokratie, ein völlig „normaler“ Vorgang. Am Ende wartet der Totalitarismus z.B. in Form eines Faschismus, nach der Definition Mussolinis.

    Das Macron, als gecasteter Oberclown für Frankreich auch nur Ansätze der genannten neun Forderungen im Artikel erfüllt, ist natürlich dummes Zeug.
    Herr Prabel, der Artikelverfasser, dürfte insofern diese Forderungen sarkastisch formuliert haben.

    Hinter Macron, Rothschild Agent und Soros Freund, steht der Geldadel mit seinen Erwartungen. Die Erwartung an Macron ist die Annäherung an Merkels Agenda die Nationen mit ihren Identitäten zu zerstören und darüber hinaus den Sozialstaat in Frankreich zu demontieren. Und so lange die umerzogenen Menschen in beiden entscheidenden Staaten (FR BRD) ihre Verantwortung zur Teilhabe auf den Staat schieben und lieber PARTY MACHEN, so lange wird die Agenda von Erfolg gekrönt sein. Egal ob die Wahlbeteiligung 48,7 % oder 20 % beträgt, denn in 4 Jahren wird es keine Nationalwahlen mehr geben und die Konten abgeräumt sein.

    Früher sagte meine Mutter nach Fehlern stets, wer nicht hören will, muss fühlen! Dem ist nichts hinzuzufügen! Alles Gute im EU Bundesland Germanistan.

    • @Hubi

      Dem kann ich nichts hinzufügen. Ludwig Erhard (war nur das Aushängeschild der Freiburger Schule) und Adam Smith (arbeitete aufgrund einer Beauftragung, A.S. war kein freier Schriftsteller des neuen Wirtschaftspragmatismus, sondern, hermeneutisch und quellenmässig, nachweisbar ’n u r‘ Ideologe) würde ich nicht so naiv interpretieren, aber das ist schon Nebensache, bezogen auf die ‚Erwartungen‘ an eine Strohpuppe, ohne echten Tiefenüberblick und systemkritisches Bewusstsein. Macron ist ein Überangepasster, kein echter Selbstdenker, noch nicht jedenfalls. –

  2. Man braucht nicht 100 Tage warten um Macrons gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Absichten zu erkennen – er hat sie klar dargestellt, wenn man seine Wahlpropaganda genau anhörte. Und es wurde schon nach seinen Presidentschaftswahlen erkannt und in einigen Artikeln in nicht Gesinnungsmedien realistisch berichtet – kurz gesagt als Frankreichs A. Merkel klassifiziert und dies stimmt; aber Macron hat mehr zu sagen und fordert von der Merkel Regierung nach mehr Wirtschaftsleistungen für Frankreich, und die Merkel Regierung wird liefern – nach den Whlen im September

    • Jürg Rückert // 13. Juni 2017 um 21:29 // Antworten

      Sehe ich genau so. Merkel liefert, der deutsche Krug geht zum Brunnen (auch für Italien) bis dieser nur noch Giftbrühe abgibt. Finanziell (trotz schwarzer Nullen im Fake-Haushalt) haben wir bereits unsere finanziellen Ressourcen erschöpft. Im halbwegs verborgenen „roten Haushalt“ liegen die Wassergifte von Target-2, der Griechenlandrettung und weiterer Draghitoxine, die Brunnengifte.

      Dass ein Mann „aus dem Nichts“ derart rasch an die Spitze der Pyramide gelangt, ist nur möglich aufgrund der massiven Unterstützung durch die Massenmedien. Statt „bunt und vielfältig“ herrscht die Monokultur des Größtkapitals. Wer Augen hat kann sehen.

    • @Doktor

      Macron könnte damit zum Lastesel eines ‚La Grande Nation premier‘ werden, nicht aus eigener Kraft, aber in seiner Position/ Rolle und als Agent des tiefen MIMK-Frankreichs, in Abgrenzung zum französischen Globalismus und in der Spur des genialen ‚Trump Teams‘.

  3. Holger Burkhard // 14. Juni 2017 um 09:01 // Antworten

    Die 10 Punkte des Artikelverfassers sind es nicht, an denen Macron „gemessen“ wird. Sehr bald wird ihm der eisige Wind der französischen Normalität ins Gesicht wehen: Die durch und durch kommunistische Gewerkschaft CGT wird das Wirtschaftsleben Frankreichs vollkommen zum Erliegen bringen, wenn er meint, die „Arbeitswelt liberalisieren“ zu könnnen. Wenn die Versorgung des Landes mittels quer gestellter Lkw zusammen bricht, hilft auch das Militär nichts. Jene Banlieus sind keineswegs ausgetrocknet, die dort hausenden warten mit ihren Kalschnikows nur auf neue Einsatzbefehle für Massaker. Letztlich ist auch der Trend der permanenten Deindustrialisierung ( Vorbild England ) in Frankreich nicht zu unterschätzen. Da hilft der „Bilderbuchwerdegang“ Macrons ( Bankenunwesen ) überhaupt nicht, auch nicht die angestrebte Gemeinschaftsverschuldung in der EU nebst sonstiger Merkelgeldgeschenke an Frankreich.

    • @Holger

      Gewerkschaften sollten dann was sein? Was verstehen Sie von/ unter, Kommunismus?

      Kennen Sie den Unterschied zwischen zentralismus- und machtkritischen Rätedemokraten (1917) und den machtparteiischen Umstürzlern? Haben Sie sich damit einmal etwas genauer befasst?

      Und in den ‚Banlieus‘ von Paris und vergleichbaren Städten, vegetieren keine Grünpflanzen, die bei mangelnder Bewässerung vertrocknen, sondern dort leben Millionen von ‚M e n s c h e n‘ in hoffnungslosen/ dekulturalisierenden, Lebenslagen. –

      Ja hätten wir wirklich politische, unabhängige, Gewerkschaften und nicht nur Arschkriecher, wäre es nicht so weit gekommen mit der Agenda 2010 usw… Aber mit Ihrer Kurzformel ‚kommunistisch‘ scheinen Sie nur auf Ihren Bildungs-/ Reflexionsstand zu verweisen. Gewalt ist keine Lösung, aber strukturelle Gewalt geht dem immer voran, seit 10.000 Jahren, im Verein mit dem staatlichen/ herrschaftlichen, Gewaltmonopol. –

      Es sind Menschen, Herr Burkhard, wie Sie und ich, wie Ihre Frau und Ihre Kinder, Ihre Geschwister und Eltern, die da in prekärer Lage, für das System schon länger überflüssig bis unnötig/ störend, dort ‚vertrocknen‘. Die Gewerkschaften sortieren schon lange ihre Mehrklassenklientel vor, wie beim Privatarzt, es werden ‚graduell‘ vertreten:

      a) Tarifangestellte (liquide > flüssig)
      b) Zeitarbeiter (halbflüssig)
      c) Leiharbeiter von Subunternehmen (halbvertrocknet)
      d) Prekariat auch mit Abi, Gesellenbrief und Masterabschluss (nur noch zufällig bewässert)

      Dazu folgende Zitate, Quellen, Fakten:

      https://www.zdf.de/assets/faktencheck-mai-102~original?cb=1494960070800

    • @Holger

      und zur Weiterbildung für Sie, hier die ganze Sendung:

  4. „Da aber sah ich, daß den meisten die Wissenschaft nur etwas ist, insofern sie davon leben, und daß sie sogar den Irrtum vergöttern, wenn sie davon ihre Existenz haben. Und in der schönen Literatur ist es nicht besser. Auch dort sind große Zwecke und echter Sinn für das Wahre und Tüchtige und dessen Verbreitung sehr seltene Erscheinungen. Einer hegt und trägt den andern, weil er von ihm wieder gehegt und getragen wird, und das wahrhaft Große ist ihnen widerwärtig, und sie möchten es gerne aus der Welt schaffen, damit sie selber nur etwas zu bedeuten hätten.“
    Goethe zu Eckermann, 15. Oktober 1825

    • @Gustav

      Und das alles, meist stehend oder in langsamem Dahinschreiten, formuliert.

      http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/wd/projekte-pool/italien/aesthetik/goethes_juno/Juno-Zimmer_Held__787x500_.jpg

  5. Ich möchte hiermit als ÖDP und ATTAC Mitglied auf Manfred
    Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild
    Finnland oder auch Japan, das skandinavische Steuer-Modell
    zur Aushebelung des globalistischen Lohn-, Sozial- und
    Umweltdumpingsystems seit Wegfall der Schutzzölle und
    Zollgrenzen durch den Freihandel und den gemeinsamen EU
    Binnenmarkt hinweisen! Die sogenannte Standortkonkurrenz als
    Erpressungsmittel der Unternehmer muß steuerlich beseitigt
    werden! Der Faktor Arbeit muß steuerlich entlastet bzw.
    weniger belastet werden usw.!

    https://www.oedp-forum.de/bb/showthread.php?tid=664

    Die verschwiegenen Vorteile einer Mehrwertsteuererhöhung!
    http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/
    Globalisierungskritik: Was treibt die
    Globalisierungskritiker …
    www.globalisierungskritiker.de/
    Lohnkostenreform statt Neoliberalismus!
    www.neo-liberalismus.de/lohnkostenreform.html
    Eine intelligente Lohnkostenreform könnte unser Land
    retten. Aber das … Der lange Kampf um die Lohnkostenreform
    … Manfred Julius Müller, August 2005.
    Ich bitte darum, vor allem die sehr einfach umsetzbaren und
    doch sehr wirksamen Ideen Manfred Julius Müllers (siehe
    dessen Websites und Bücher, etwa zur Mehrwertsteuer und
    ihrer Erhöhung!) zu einer Lohnkostenreform nach
    schwedischem Vorbild bzw. dem skandinavischen Steuer-Modell
    zu beachten! (die Regierung ABE in Japan setzt dieses
    ebenfalls gerade sehr erfolgreich um!)
    Eventuell können sie für deren wissenschaftliche
    Bekanntmachung und Würdigung sorgen. Eine breitere
    Rezeption im akademischen Bereich und in der Presse der
    Mainstream Medien täten diesen gut.
    Der Faktor Arbeit würde so steuerlich stark entlastet
    (nach funktionierendem skandinavischen und auch schon
    inländischem Vorbild) und das globalistische Lohn- und
    Sozialdumpingsystem mit seiner Umweltzerstörung und dem
    Billiglohnwettbewerb des schrankenlosen Freihandel seit dem
    Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen als
    Erpressungsmittel der Unternehmer würde so ausgehebelt!
    Die Demokratie der souveränen Nationalstaaten und die
    Gewerkschaften wären in dieser Hinsicht gerettet bekämen
    ihre Einflussmöglichkeiten zurück.
    In der Tat könnte dieses Konzept nach Manfred Julius
    Müller die Lösung der „Freihandel gegen
    Protektionismus“-Problematik sein.

    • Dein tolles Forum meldet nur, daß das angegebene Thema nicht existiert. Damit ist wohl alles klar.
      Ranma

    • @Brynden

      Viele interessante Hinweise, Danke.

      Ja, der gordische Knoten um die Arbeitsorganisation und allgemeine Existenzsicherung muss gelöst werden und Skepsis gegen bürokratischen Zentralismus ist ganz entscheidend wichtig, in der Phase der Entpolitisierung (Mangel an sachlich-faktisch-orientiertem, politischem Diskurs).

      Wenn die Machtakkumulation berücksichtigt wird, etwa durch genügend Machtgleichgewichte durch Regulation (Freiburger Ordoliberalismus 2.0/ 3.0) und die transparente Gestaltung der Randbedingungen, können die Vorschläge sinnvoll sein, elementar und pragmatisch fundiert, sind die Vorschläge von Manfred Julius Müller in jedem Fall!

      http://www.das-kapital.eu/manfred-mueller.html

      Aber Sie sehen ja schon an der Gesamtlage von Japan und Finnland, dass diese, im Gegensatz zum nichtsouveränen Rumpfdeutschland, dreiviertel-souveränen Länder (sie stecken in der westlichen Kriegswerte-Gemeinschaft), inländisch bessere Teilhabebedingungen haben, aber auch unter aufgezwungener Kriegsbeteiligung (Machtfrage) leiden.

      Die Rückkehr zu einer Vielzahl von schlichten, aber ineinandergreifenden, Verbesserungen, wäre nicht verkehrt und könnte durchaus noch der bestimmende weltweite Trend der nächsten 50 Jahre werden, beginnend mit der multipolaren Wende in Syrien.

      Leitet Trump die Wende ein?
      http://www.globalisierung.com.de/

      Sie grüßend

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